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Kategorien-Archiv: Theater

Wunderfitziges Jubiläum der Puppentheatersammlung Dresden

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Theater

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Bild: Stehwien

Puppenspieltage mit Kasper & Co. verzaubern klein und groß anlässlich des 65. Geburtstags der Puppentheatersammlung am 29. und 30. September 2017 im St.-Pauli-Salon.

Mit 65 Jahren ist die Puppentheatersammlung Dresden noch nicht einmal halb so alt wie ihre ältesten Exponate. Über 200 Lenze zählen einige Marionetten der mit 120.000 Objekten auch im internationalen Vergleich großen und bedeutenden Kollektion. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums veranstaltet der Förderverein „Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V.“ am 29. und 30. September 2017 im St.-Pauli-Salon (Hinterhaus Hechtstraße 32 in Dresden) die „Wunderfitzigen Puppenspieltage“.

Auf dem Programm stehen unter anderem zwei Dresdner Erstaufführungen von Puppenspielern aus Leipzig und Ostrau. Für Kinder besonders interessant sind die Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ des Kleinen Salontheaters Dresden (29. September, 16 Uhr), „Zwerg Nase“ von Johann Raphael Boehncke aus Leipzig (30. September, 11 Uhr) und „Froschkönig oder die grüne Minna“ des Vivid Figurentheaters Chemnitz (30. September, 16 Uhr). Mit Kleists Tragikomödie „Amphitryon“ beweist die Theaterimkerei Ostrau am 29. September (20 Uhr), dass Puppenspiel auch für Jugendliche und Erwachsene reizvoll sein kann. In einer „lecture performance“ am 30. September um 19 Uhr lassen die Veranstalter 65 Jahre Puppentheatersammlung Dresden in einem Vortrag mit Marionettenspiel Revue passieren.

„Den nächsten runden Geburtstag können wir hoffentlich schon im Kulturkraftwerk Mitte feiern“, zeigt sich die Vorsitzende der „Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V.“, Alexandra Löser, optimistisch. Der geplante Standort, in direkter Nachbarschaft zum Theater Junge Generation, soll vor allem kürzere Wege zwischen Publikum und Museumsarbeit verwirklichen. „Bereits seit 26 Jahren unterstützt unser Verein die Puppentheatersammlung. Wir wollen künftig unsere Workshops, Führungen und Puppentheaterveranstaltungen noch besser der Öffentlichkeit zugänglich machen, denn in der Sammlung gibt es so machen Schatz zu entdecken“, so Löser.

Karten für die „Wunderfitzigen Puppenspieltage“ können via E-Mail an post@puppentheaterfreunde.de oder telefonisch unter 0351 49143700 vorbestellt werden. Der Eintritt für die Märchenspiele beträgt 4 Euro für Kinder und 7 Euro für Erwachsene, für „Amphitryon“ 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Eintritt zur „lecture performance“ ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Weitere Infos: www.puppentheaterfreunde.de

Text: Medienkontor Dresden

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Premiere im Boulevardtheater Dresden- Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!

04 Montag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Fotos: Robert Jentzsch

Nackt sind alle gleich!

Die bereits dritte frivole Komödie im Boulevardtheater Dresden spielt im Schulmilieu. Die Premiere war am Sonntagabend.

Schule ist langweilig und freudlos. Daher unternimmt Lisa Lustig alles, um von der Schule zu fliegen und brennt frisch verliebt mit Hauptbrandmeister Freddy Funke durch. Der wohlgeordnete Alltag an der Schule für höhere Töchter „Helene Breitschlitz“ gerät völlig durcheinander im Stück “Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!“ Die frivole Komödie für Zuschauer ab 18 Jahren von Clemens Wolkmann hatte am Sonntag abend Premiere im Boulevardtheater Dresden.

Es ist bereits die dritte Inszenierung in diesem Format, die humorvoll reichlich pikante Situationen und nackte Tatsachen auf die Bühne bringt unter der Regie von Jürgen Mai. Nach „Herr Doktor, die Kanüle klemmt!“ und „Herr Pastor, Ihre Kutte rutscht!“ ist diesmal ein Stück aus dem Schulmilieu zu sehen. Das allerdings nur am Rand vorkommt. Hinter der altehrwürdigen Fassade der einstigen bischöflichen Ursulinenschule, die junge Mädchen fürs Leben ausbildet, geht es hoch her. Da kommen sich äußerer Schein und Sein, Strenge und Sittsamkeit und ungehemmte Lust und Triebe ständig in die Quere. Begonnen bei den anstößigen Namen des ganz adretten Lehrpersonals, das wacker mit Wissensvermittlung und eigenen Wünschen und Sorgen ringt. Im Lehrplan stehen Hauswirtschaft, Kochen, Backen und zwölf Stellungen für die angehende Ehefrau.

Haarsträubend komisch führt die Direktorin Dr. Ernestine Schnickenfittich (witzig-verklemmt: Caroline Scholze) im aufreizenden Minikleid bei ihrer Antrittsrede mit vollem Körpereinsatz vor, wie Frauen in höhere Positionen gelangen, um die Frauenquote zu erfüllen und in die feine Gesellschaft aufsteigen. Der Philosophielehrer Gailer (Andreas Köhler) ist ein zotige Sprüche klopfender Macho, der nicht lockerlässt bis er seine Chefin herumkriegt und später in der Sauna alle Hüllen und Hemmungen fallen. Für Wirbel sorgen die beiden Schülerinnen Fritzi Schlecker (Franziska Langer) und Lisa Lustig (Alice Erk). Die eine klein und pummelig mit Zöpfen und Schulranzen, schlau, aber mit ihrer Körperfülle hadernd. Die andere hochgewachsen, blond und mit Kieksstimme gern ihre Reize zeigend. Fräulein Lustig kommt als verwöhnte Göre mit null Bock auf Schule, aber um so mehr Spaß am Leben daher.

Sie provoziert Lehrer Gailer mit Kaugummiblasen und falschen Antworten in Grammatik und Gesellschaftskunde in der Aufnahmeprüfung an die Schule, die ihr Vater, der Landrat Ernst Lustig (gleich in drei Rollen auch noch als Feuerwehrmann und Reitlehrer amüsant: Dennis Wilkesmann) ihr verordnet hat. Für einen Skandal zur Schuleröffnung sorgen die jungen Damen mit einer heißen Tanzeinlage – zur Krönung oben ohne – zu Salsaklängen. Nichts anbrennen lässt auch die schrullige alte ehemalige Schülerin Liliane Leutheuser-Schnarrenthal (Ulrike Mai), die den stotternden Hausmeister Graf Kuno (David Müller) und Lehrer Gailer beherzt verarztet und auch noch einen verborgenen Schatz des Schlossherren aufspürt. Der ist Nebensache, nachdem als Höhepunkt sich zuletzt alle, Lehrer und Schüler, entblättern. Schließlich sind nackt alle gleich! Das soll wohl auch die Botschaft dieses gagreichen, vor allem verrückt-unterhaltsamen Abends sein. Herzlicher Beifall vom Publikum.

http://www.boulevardtheater.de

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Premiere „ZickenZirkus“ in der Comödie Dresden

29 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Theater

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Zoffen, singen und tanzen voller Power und Herzblut (von li unten nach oben re): Kim Fisher, Dorothea Kriegl, Aneta Sablik und Charlotte Heinke. Foto: Robert Jentzsch

Im bunt schillernden Chaos der Gefühle

Die witzig-turbulente Karaoke-Komödie um ein quirliges Damenquartett von Christian Kühn hatte am Freitag abend an der Comödie Dresden Premiere.

 

Manege frei im bunt schillernden Chaos der Gefühle. Vier höchst eigenwillige Damen sorgen dabei für reichlich Trubel im “ZickenZirkus“. Die Karaoke-Komödie von Christian Kühn hatte am Freitag abend Premiere in der Comödie Dresden.

Der Titel ist Geschmacksache. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird angenehm überrascht. Nach drei erfolgreichen Spielzeiten mit „Tussipark“ lässt Regisseur Christian Kühn nun im „Zicken Zirkus“ wieder ein quirliges Damenquartett mit viel Witz, Lust und Power aufeinander prallen. Diesmal weckt ein alter Zirkuswagen auf dem Schrottplatz am Rande der Stadt alte und neue Träume, kommen manche Enttäuschungen, Illusionen und die Idealvorstellung vom Traummann gleich mit auf den Schrott.

Die vier Damen zoffen, quatschen, lachen und trinken, singen und tanzen hinreißend, mal biestig und mal sich gegenseitig aufmunternd und anfeuernd. Die von ihrem Eheleben mit „ausgefallenem“ Sex frustrierte Buchhalterin Elke (Kim Fisher), die nach einem Unfall mit dem Auto ihres Mannes fieberhaft ein Ersatzteil sucht. Die kapriziöse Musicaldarstellerin Panagiota (Charlotte Heinke), die hier in Ruhe proben will und auf den Durchbruch hofft. Die Bloggerin und Karaoke-Fan Jennifer (Dorothea Kriegl), die als fröhliche Quasselstrippe mit lustigen Fremdwortverdrehern alle auf Trab hält. Und die coole Lebenskünstlerin Fe (Aneta Sablik), die Besitzerin vom Zirkuswagen. Da gibt es reichlich Zündstoff über Liebe, Männer und ihre Macken, auch sie können zickende Zeitbomben sein wie sich herausstellt und dem Traum, einmal ganz anders zu sein.

Da wagen die vier Damen die Idee vom Man-Sharing. Indem sie Talente und Eigenschaften, die der eigene Mann nicht hat, einfach tauschen mit dem der anderen. Das führt zu verrückten Verwicklungen, einer komisch-dramatischen beinahe Entführung und einer größeren Spendensumme oder besser Schmerzensgeld für Liebesverrat. Die Damen berühren und erheitern mal mit Liebesschnulzen und Hits wie „Frauen regieren die Welt“ von Roger Cicero bis zu „Ich will alles“ von Wencke Myrre. Sie trommeln mit Hingabe auf Blechfässer und begeistern mit einer fantasievolll-glamourösen Showeinlage zum Schluss mit der inzwischen als Musicalstar gefeierten Panagiota. Viel Beifall und stehende Ovationen gab es für diesen gefühlreich mitreißenden „ZickenZirkus“.

http://www.comoedie-dresden.de

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Premiere „Orpheus in der Unterhose“ der Serkowitzer Volksoper in der Saloppe

25 Freitag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Musik, Theater

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Fotos: Robert Jentzsch

Im Olymp weht ein kalter Wind

Komik und Tragik liegen nah beieinander in der schräg-vergnüglichen Musiktheater-Inszenierung mit Menschen und Puppen „Orpheus in der Unterhose“ – einer Crossoper nach Gluck und Offenbach mit der „Serkowitzer Volksoper“ in der Sommerwirtschaft Saloppe in Dresden.

Im Reich der Götter geht es drunter und drüber. Wie sollte es auf Erden anders sein? Das Herz rutscht tief in die Hose in der Inszenierung „Orpheus in der Unterhose“ – eine Crossoper nach Gluck und Offenbach. Die Premiere war am Donnerstagabend auf der Zirkuswagenbühne in der Saloppe.

Liebe und Leid, Lust und Spott, Komik und Tragik liegen dicht beieinander in dieser deutungsreichen Geschichte. Auf kleiner Bühne mit ebenso kleiner Besetzung – zwei Sängerinnen, ein Sänger sowie drei Musiker und Impressario und Regisseur Wolf-Dieter Gööck selbst spielen und singen mit – wird der Bogen von der Antike bis zur Gegenwart gespannt. Zu erleben war schräg-vergnügliches, gewitzt frivoles Musiktheater, das Oper und Operette mixt und parodiert, zerlegt und neu zusammensetzt, erstmals in Verbindung mit Puppentheater und lustigen Kostümen (Ella Späte).

Durch die Zusammenführung von Glucks romantisch-tragischer Orpheus-Vertonung und Offenbachs Farce, in der weder die Götter noch das Liebespaar ungeschoren davon kommen, wird das Ganze vielschichtiger und spannender. Herzergreifend und mit leisem Humor wird erzählt über den Mythos von der ewigen Liebe zwischen dem lorbeergekrönten, hehren Sänger Orpheus (Cornelius Uhle), der nach einem Schlangenbiss seine Liebste Euridike (sanft und selbstbewusst: Dorothea Wagner) aus dem Hades, dem Schattenreich zurückholen will, sich jedoch ihr nachgebend zu ihr umsieht und dadurch für immer verliert. Um ihr Glück beneiden und an ihrem Unglück weidet sich das dekadent-aufgeblasene Göttertrio: Zeus, der Weiberheld (Milko Kersten), der Euridike in Gestalt einer Fliege verführt, seine eifersüchtige Gattin Hera (Dietrich Zöllner) und der kriegerische Pluton (Daniel Rothe), musizierend mit vielseitigem Instrumentarium von Tuba, Kontrabass, Keyboard bis Geige und gar wild Can-Can tanzend. Der frivole Engel Cupido (Marie Hänsel) verschießt seine Liebespfeile und parliert mit einer ungeniert direkten Dame im Glitzerfummel und roter Perücke, die die „öffentliche Meinung“ verkörpert (dargestellt von Wolf-Dieter Gööck) über Politik, Moral und das Volk, das meist in der Rolle des Beobachters bleibt und sich nur aufregt statt zu handeln. Fast wäre Orpheus aus dem Hades hoch in den Olymp gestürmt. Doch diesmal hält Euridike den Übereifrigen besorgt zurück, wohlwissend: „Im Olymp weht ein kalter Wind.“

Alles hat wieder seine Ordnung und bleibt hübsch beim Alten. Zeus hat seine Erdenkinder fest im Griff. Herzlicher Beifall für einen reichlich heiter-hintergründigen Musiktheaterabend. Insgesamt sechs Vorstelllungen von „Orpheus in der Unterhose“ gibt es bis 10. September, jeweils donnerstags und sonntags, um 19.30 Uhr in der Saloppe.

Text (lv)

http://www.serkowitzer-volksoper.de

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BilderAlbum: Rückblick auf den 20. Scheune-Schaubuden-Sommer

24 Montag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Theater

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Staubsaugende, Staub aufwirbelnde Chaoten und Träumer

Nun sind die bunten Lichter vom Jubiläums-Scheune-Schaubuden-Sommer erloschen. Nachthemden und Traumgeister wieder eingesammelt bzw. sie schweben, tanzen, gaukeln weiter des nachts durch die Straßen und Träume… Hier noch einige Impressionen von diesem wieder zauberhaften Fest der Komödianten, Schauspieler, Tänzer, Sänger, Körperakrobaten, Puppenspieler, Poeten, Platzverschönerer und Glücklichmacher. Zu den Highligths der Budennächte gehörten Sängerin Anna Mateur& die AntiRoutine-Einheit mit ihrem neuen Programm „Kaoshüter“: „Ordungshüter gibt es zur Genüge… aber wer passt auf das Chaos auf?!“, fragt sie wie immer humorvoll und stimmgewaltig als wahnsinnige Dramaqueen und Staubsaugende zu Tangoklängen im Gefühlschaos.

Rasant komisch, witzig und einfallsreich zwischen Alltag und Ausbrüchen daraus, zwischen Mensch, Tier und Maschine, Funktionieren und Fantasie, bewegten sich die drei jungen Spanier von „Punt Moc“, die ebenso viele Lacher wie Beifall für ihre Show einheimsten.

Wild, frech, flippig, abgedreht und wahnwitzig über Gefühlsabgründen balancierend, spielten, sangen und jandelten wortakrobatisch mit Lauten, Sprache und Rhythmus jonglierend drei junge Künstler als Trio „Gaggalaari“ von der Hochschule der Künste Bern (Schweiz) in ihrem Programm „Ich bin das Walross – eine Show über die Eleganz großer Tiere in einer immer leichter werdenden Welt am Beispiel des Walrosses“.

Text + Fotos (lv)

Sängerin Anna Mateur & AntiRoutineEinheit in ihrem neuen Programm „Kaoshüter“ beim Schaubuden-Sommer.

 

 

 

 

 

 

PutzParade in der Neustadt

Grün gesaugt im Alaunpark

Liebe geht durch den Staubsauger: Anna Mateur in Aktion

Ordentlich Applaus gab`s am Ende für die „Kaoshüter“ im vollen Scheune-Saal.

Körpertheater par excellence: die drei jungen Spanier von „Punt Moc“. http://www.puntmoc.com

Gefangen in Routine

 

 

 

 

 

Na wie bin ich?! Hat der etwa ein Ei gelegt…

 

 

 

 

 

 

Atemberaubend schnell und komisch: Kopfkino voller Leidenschaft, Witz, Power und Fantasie. Das war grandios, Punt Moc! Die vergnügte Stimmung im Zelt zog magisch an.

Aufreizend, schräg und abgründig: Gaggalaari, ein Trio der Hochschule der Künste Bern mit ihrem Programm „Ich bin das Walross“. http://www.hkb.bfh.ch

 

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Tanz der Traumgeister beim 20. Scheune-Schaubuden-Sommer

14 Freitag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Lebensart, Poesie, Tanz, Theater

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Das schönste Dresdner Fest für Träumer, Nachtschwärmer und schräge Vögel lockt noch bis 16. Juli allabendlich mit jeder Menge Musik, Theater, Clownerie und vielen Künsten mehr zum Staunen und Genießen.

Bunt, fröhlich und lebendig wie am ersten Tag. Ob Regen, Sturm oder Sonnenschein. Die Komödiantenschar aus aller Welt lässt die Traumgeister wieder allabendlich tanzen beim 20. Scheune-Schaubuden-Sommer im Garten hinter der Scheune in der Dresdner Neustadt. Vor den Buden und Zelten stehen die Besucher, vorfreudig und geduldig. Kommt man nicht mehr rein, zieht man zur nächsten Verlockung. Davon gibt es viele auf dem Platz. Und vor der großen Tafel mit der Programm-Übersicht gleich am Eingang steht Festivalchef Helmut Raeder, freut sich über den Besucherstrom und gibt geduldig Tipps, welche Künstler man unbedingt gesehen haben sollte. Neben Stammgästen sind immer wieder neue Entdeckungen dabei. So bleibt der Schaubudensommer immer spannend und abwechslungsreich. Überraschend und unkonventionell sowieso.

Daran wird sich auch nichts ändern, versichert Raeder. „Wir sind immer noch mit viel Herzblut und Leidenschaft dabei“, sagt er. Das kleine Festivalteam wird unterstützt von vielen Helfern hinter den Kulissen wie den feschen Rekommandeuren mit Hut und Jackett als dienstbare Geister der Künstler vor den Schaubuden.

Natürlich lockt zum Jubiläums-Schaubudensommer wieder ein pralles Programm aus Wundervollem, Eigenartigem und Erstaunlichem. Schönes, Schräges, Skurriles, Komik, Witz und Wahnsinn in stetem Wechsel ganz wie im alltäglichen Leben und in der Welt auch anzutreffen.

Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Aufführungen, Shows, Performances zur Auswahl. Bis zu vier Darbietungen kann man hintereinander erleben und dann um Mitternacht im Festival-Club außerdem noch den heißesten Bands lauschen.

Der Festival-Platz ist ab 18 Uhr geöffnet, der Zutritt kostet 3 Euro. Für diesen Obolus versetzen die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray, Spacke und  KETE die Besucher mit ihren luftig-leichten, zauberhaften Platzinstallationen in Staunen und spielen Musiker fast nonstop auf dem Platz.

Tickets für die Shows (Einzelticket: 5 Euro, Dreierticket: 12 Euro, erm. Ticket für Kinder: 2 Euro)  gibt es nur an der Abendkasse auf dem Festivalgelände vor der Scheune. Einige Schaubuden-Attraktionen sind bereits ab Euro zu besichtigen.

Text + Fotos (lv)

Schräge Klänge mit viel Power und Herz: die Musicclowns von The Bombastics
http://www.thebombastics.greensta.de

Aus Spiel wird Ernst: Tiger und Panzer in der absurd-komischen und tieftraurigen Geschichte „The Plastic Heroes“ des israelischen Puppenspielers Ariel Doron
http://www.arieldoron.com

 

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Sommertheater im Bärenzwinger: Cleopatras Liebhaber – ein Shakespeare vom Nil

10 Montag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Theater

≈ 2 Kommentare

„Krone oder Kopf ab? Am liebsten Beides!“

Fotos: Tobias Kade

Witzig-absurder Kampf um den Thron

Wer die anderen am besten hinters Licht führt, gewinnt im Stück „Cleopatras Liebhaber – Ein Shakespeare vom Nil“. Zurück ins alte Ägypten führt das Sommertheater Dresden dieses Jahr im Innenhof des Bärenzwinger. Dort wird nicht lange gefackelt, jeder legt jeden rein in diesem witzig-absurden Spiel um Macht, Gier und Größenwahn, voller Verwicklungen und überraschender Wendungen und Seitenhiebe zu aktueller Politikverdrossenheit. Gespielt wird zwischen Tempelwänden mit eingeritzten Zeichen, flammenden Schiffen und Pyramidenspitzen (Buch und Regie: Peter Förster).

In der diesjährigen Inszenierung stehen fünf neue, ambitionierte Schauspieler auf der Bühne, einige schlüpfen in mehrere Rollen. Der alles andere als glanzvolle und starke Pharao Gneus Pompeius (Simon Fleischhacker) ist auf der Flucht nach Rom ins Exil, vom Volk vertrieben nach verlorener Schlacht um Zypern. Er fragt die Zuschauer, ob der Fluss in der Nähe der Tiber ist, sucht das Institut für die religiösen Werke und träumt von Reformen unter dem Motto „Gräber zu Tavernen“. Unterdessen tobt ein heftiger Kampf um den Thron in Ägypten.

Den sowohl seine so schöne, ehrgeizige wie eiskalt berechnende Tochter Cleopatra ( Lisa Brosig) als auch ihre wohl hinzuerfundene Schwester Berenice (aufmüpfig-kess: Mora Thurow) für sich beanspruchen und sich gegenseitig an List und Tücke übertreffen, um ihre kratzbürstig-geistig verwirrte Mutter und First Lady (Freya Kreutzkam) aus dem Weg zu räumen. Fragt sich nur wie. Nur Krone oder Kopf und Krone ab? Lieber beides, rät der Oberpriester, Hüter des Goldschatzes der Pharaonen und Strippenzieher (Andreas Heßling). Das entlaste die Rentenkasse und erspare dem Entmachteten Kummer. Und in der Bibliothek von Alexandria finden sich viele Ratgeber über „Thronfolge – leicht gemacht“.

Vom Geburtstagsgeschenk der Töchter für die Pharaonin, saudiarabische Eierschecke und israelische Schweinsohren mit Schokolade, kosten die Zuschauer dann lieber nicht. Humorvoll und wandlungsfreudig agiert vor allem Freya Kreutzkam als Pharaonin, als schlitzohriger sizilianischer Geldgeber Don Vito und schrullig-überlastete Mumien-Herstellerin. Pharao-Darsteller Simon Fleischhacker tritt außerdem als dümmlich-selbstherrlicher Julius Cäsar auf. Und als schlau-gerissener Oberpriester und in Cleopatra verliebter, stattlicher Marcus Antonius, leider nur mit kurzem Happy End, ist Andreas Heßling zu erleben. Die wider Erwarten wenig frivole Aufführung spart nicht mit Spott, klugen Sprüchen und Ratschlägen über Herrscher, Rechthaberei, Angst und Mut zu Veränderungen. Viel Beifall vom Publikum.

Nächste Termine: außer montags, bis 17.8. und 22. bis 27.8., 20 Uhr

http://www.Sommertheater-Dresden.de

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Eis Eis Baby – Sommer, Songs & Sonnenstich mit der Comödie draußen

03 Montag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Theater

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Foto: Robert Jentzsch

Heiße Musik und Lavendeleis mit Bratwurstnote

Die flippig-bunte Musical-Komödie mit Hits der 90er eröffnete das dritte Sommer-Open-Air der Komödie Dresden im Innenhof des Hotel Elbflorenz.

Jessica aus Bautzen liebt exotische Eissorten und träumt von einer eigenen Eisdiele im Urlaubsparadies Ibiza. Doch weder die Sonne noch Freund Ronny lassen sich blicken. Da hilft nur cool bleiben und neu durchstarten. Für fröhlich-ausgelassenes Urlaubsfeeling sorgt mit reichlich Lebenslust und heißer Musik „Eis Eis Baby – Sommer, Songs & Sonnenstich“. Die Musical-Komödie von Martin Riemann und Christian Kühn, der auch Regie führt, mit den Hits der 90er eröffnete am Freitag abend dem kühlen Regenwetter trotzend das dritte Sommer-Open-Air der Comödie draußen im Innenhof des benachbarten Hotels Elbflorenz (noch bis 19. August, immer mittwochs bis sonnabends).

Das Fruchtige der Karibik trifft auf das Schärfste aus Bautzen am Eisstand von Jessica. Doch die in zarten Pastelltönen gehaltene Erfrischungsoase am Strand mit Sonnenliegen, Hängematte und verlockenden Sorten wie Schokoeis mit Chili, Limette oder Lavendel bleibt erst mal leer. Nicht nur die ausbleibende Kundschaft macht Jessica (liebenswert-naiv:  Nina Bülles) zu schaffen, sondern auch der locker-lässige Bratwurstheini Joe (Christoph Jonas) gegenüber und der windig-aufdringliche Vertreter von der Leck- und Schleck GmbH mit seinen potenzprotzenden Stieleis-Überfällen (herrlich kauzig: Ramón Hopman). Dann ist da auch noch die feierfreudige Lucy (Anne Römeth) mit ihren witzig-frechen Sprüchen über Männer, die Liebe und das Leben. Sie hilft munter schwäbelnd Jessica ihr Geschäft aufzupeppen – statt Schürze bauchfreie Bluse und knallbunte Strähnen  – und ihr Eis ran an den Kunden zu bringen. Für jeden Typ und jede Stimmung servieren sie die passende Geschmacksnote von süßsauer, beruhigend bis feurig.

Da versucht jeder einen Platz auf der Sonnenseite des Leben zu erhaschen. Kommen sie sich immer wieder in die Quere mitsamt ihren Träumen, Macken, Sorgen und Stärken: das nette, fleißige, aber weltfremde Mädchen aus der Provinz, das pfiffige Partygirl, der nicht nur fiese Eisvertreter und der knackige Bratwurstmann, den daheim keiner vermisste als er mit 16 abhaute und der sein Zuhause in sich hat mit seinen Erinnerungen und Erfahrungen. Für unbeschwerte Sommerlaune und Partystimmung unter Regenschirmen bei der Premiere sorgen vor allem die temperamentvoll-gefühlreichen Musik- und Tanzeinlagen der vier Darsteller, von It`s my Life bis Weil ich `n Mädchen bin von Tic Tac Toe, mit kessem Humor und Power in flippig bunten Klamotten und Laserlichteffekten in Szene gesetzt. Herzlicher Beifall vom begeistert mitgehenden Publikum.

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Theaterschule Pegasus – Beflügelnde Spiellust

30 Freitag Jun 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Tanz, Theater

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In der Theaterschule Pegasus haben Kinder und Jugendliche bei Schauspiel, Gesang und Tanz viel Spaß und entdecken sich selbst. Ein besonderes Erlebnis war für die Kursteilnehmer, Kinder, Eltern und Kursleiter ein gemeinsamer Improvisationsnachmittag am letzten Unterrichtstag vor den Sommerferien. Da verwandelte sich der Raum mit den Akteuren immer wieder neu, steigerte sich mit jeder Runde die Freude am Bewegen, aus dem Moment heraus eine Figur oder  Situation zu spielen und durfte die ganze Gefühlspalette von Liebe, Wut, Angst, Freude und Trauer frei heraus fließen.

Spielerisch können die Schüler der Pegasus-Klassen im Alter von sechs bis 18 Jahren und der Pony-Gruppen ab vier Jahren ihre Fantasie, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit erkunden und entwickeln, wobei ihnen erfahrene, theatererprobte Lehrkräfte zur Seite stehen im Unterricht. Dort entstehen oft auch Ideen für Theaterprojekte und Aufführungen, die zu verschiedenen Anlässen wie Museumsnacht oder Familientag an den Technischen Sammlungen unweit von der Theaterschule auf der Bärensteiner Straße 16 gezeigt werden.

Nach den Sommerferien heißt es wieder: Bühne frei, das Spiel beginnt!
Anfragen und Anmeldungen für die laufenden Kurse
unter Tel.: (0351) 31 44 66 9 oder per mail unter info@pegasus-theaterschule.de

http://www.pegasus-theaterschule.de

Mehr Text folgt.
Text + Fotos (lv)

Spielfreude aus der Bewegung heraus: Schauspieler und Pegasus-Schulleiter Uwe Lach und die Tanzprofessorin Olimpia Scardi.

Na, was fühle ich? Die Schauspielerin und bisherige Kursleiterin der Pony-Gruppe Annette Richter in Aktion mit kleinen Akteuren.

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Wut – Jelinek, Wagner und Jesus von Nazareth in einer Orchesterperformance

20 Dienstag Jun 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik, Theater

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Fotos: Matthias Horn

„Oh Gott! Ich muss nachschauen welcher…“

Dunkel-Dramatische, Lichtfunkelnde und Aufrüttelnde Klänge, Bittere, beschwörende und Tragikomische Worte darüber, wie Menschen heute mit sich, anderen und der welt umgehen, wechselten in der Orchesterpeformance „Wut – Jelinek, Wagner und Jesus von Nazareth“ von Christian von Borries am Sonnabend zum Abschluss der Dresdner Musikfestspiele. Eine gemeinsame Aufführung der Dresdner Sinfoniker mit Schauspielern des Staatsschauspiels und dem Dresdner Bürgerchor in der Frauenkirche, die dabei allerdings akustisch an ihre Grenzen stieß, da viele der Chorpassagen – Ironie des Schicksals oder der Zeit – kaum gehört verhallten.

Zuerst stehen die Akteure in blauen Gewändern brav in einer Reihe hinter dem Orchester, später rücken sie immer weiter vor, von einer Zuschauerreihe in die nächste und lassen im Chor mit geballter Stimmkraft ihrer „Wut“ freien Lauf nach der gleichnamigen zornig-scharfzüngigen Textvorlage der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek, entstanden nach den Terroranschlägen in Paris 2015, im weiten Kirchenraum. Klanggewaltig begleitet von den Dresdner Sinfonikern – zu Musik von Wagner, Bach, Mendelssohn Bartholdy, Popmusik und Militärmärschen – suchen sie sich Gehör zu verschaffen in einem zunehmend um sich greifenden Klima der Angst vor Terror, Gewalt, Hass, Leid und Zerstörung, des Zerfalls von Werten und fordern Veränderungen. Sie halten vor dem Altar Schilder mit der Aufschrift Wut und Videobildern mit davonrennenden, fliehenden Menschen und dem aufragenden Bus-Monument, das vor der Frauenkirche für viel Aufsehen sorgte. „Wir brauchen nichts mehr, keinen Gott, keinen Führer“, rufen sie und führen sich auf als „Selbsterschaffene“, die vor Wut übergehen und sich mal ohnmächtig fühlen, in Deckung gehen, hinters Podium stellen, auf die Brüstung springen und sich in dunkle Allmachts- und Vergeltungsfantasien vor dem imaginären Fremden, Unheimlichen flüchten.

Das hinterließ starken Eindruck, ging unter die Haut und bietet viel Zündstoff zum weiteren Nachdenken, wie mit der Wut über das Wegsehen und Nichtgehörtwerden umgegangen werden kann – persönlich und auf gesellschaftlicher Ebene – angesichts der vielen nicht zu übersehenden sozialen Spannungen und vielen ungelösten Fragen zu Zuwanderung und Integration hier im Lande und in anderen Ländern Europas.

„Wir haben das Maß verloren. Fallen aus der Ordnung der Welt heraus, aber die hat noch nie Ordnung halten können“, heißt es in einer Textpassage von Jelinek. „Keiner ist schuld. Keiner ist schuld?“

Wir sind ja nur unsere eigene Wahrheit, wir spielen sie nur, lässt sie die Akteure abschließend sagen. Vielleicht hat es sich aber doch gelohnt, weil alle bezahlt haben?!, fragt sie sarkastisch. Zumindest gab es trotz streckenweise schwer verständlicher Rede im Gegensatz zur wunderbaren Musik dennoch reichlich Applaus vom Publikum.

Die Spieler verteilten neben Taschentüchern auch diesen Wut-Text von Elfriede Jelinek an die Zuschauer:
„Ich sage wir, aber ich bin es nicht, ich bin die alle nicht,
ich bin auch die Flüchtlinge nicht, die da sprechen,
wie könnte ich denn ein Flüchtling sein, wo ich doch nicht mal ins Kino oder
ins Theater oder in ein nettes Restaurant flüchten kann!,
wie kann ich mich in diese Leute hineinversetzen, in diese Mörder?
Ich kann es nicht und tue es nicht.
Ihr Inneres verstehe ich nicht, ihr Äußeres sehe ich nicht, obwohl es oft im
Fernsehn war und ich nur sehe, was dort stattfindet.
Das Äußerste kann das Innerste sein, aber das Innerste sieht man eben nicht,
ich habe das schon öfter irgendwo erwähnt, glaube ich.
Sie wollen das Innerste der Menschen von mir, aber wie soll ich das kennen?
Sie wollen richtige Menschen von mir?
Dann müssen Sie sich an jemand anderen wenden!“

 

 

 

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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