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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Archiv des Autors: Lilli Vostry

Quilt-Ausstellung: Es grünt so grün im Kunsthof

23 Donnerstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Textile Kunst in aller Vielfalt zeigen die U.R.Galerie und Kunst im FreiRaum/Keyndesgin

Zwei Galerien – die U.R.Galerie von Ulrike Rüttinger und Kunst im FreiRaum/Keyndesign – veranstalten gemeinsam die 8. Quilt-Verkaufsausstellung mit dem Titel „Es grünt so grün“ vom 23. Juni bis 23. September 2016 im Kunsthof in der Dresdner Neustadt. Nach einer deutschlandweiten Ausschreibung wurden die 30 besten Arbeiten, vorwiegend quadratische Quilts, ausgewählt.

Neben fabelhaften traditionellen Textilbildern können auch überraschend frisch aufgefasste Formate bewundert werden.

Die Vernissage findet am 23.6. um 19.30 Uhr in Anwesenheit einiger Textilkünstlerinnen statt.

Die Arbeiten können dann Mo bis Fr von 12 – 19 Uhr auf der Görlitzer Str. 23 besichtigt werden.

Text: Martina Keyn

http://www.martina-keyn.de
Tel.: (0351) 810 4927

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Amalaya: Lieder der Sehnsucht im Societaetstheater

21 Dienstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Musik

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MEDITERRÁNEO – Spanische, sefardische und arabische Lieder -ein Konzert mit  AMALAYA
Do. 23.6.2016, 20 Uhr im Societaetstheater Dresden

Mediterraneo 2-300 Foto Amalaya Band-1

Die Assoziationen zu „el mediterráneo“ sind vielfältig – sie reichen von der arabischen Vorherrschaft in Al Andalus, dem Mittelmeer als Sehnsuchtsort mediterraner Sommerfrische bis hin zu der gegenwärtigen, ganz realen Flüchtlingstragödie. Auch die arabischen Anrainerstaaten des Mittelmeers haben die Musik der Region geprägt.
Das Ensemble schöpft in seinem Programm gleichermaßen aus der arabisch-jüdischen Musiktradition Spaniens, dem Flamenco eines Paco de Lucia und zeitgenössischem Repertoire.
Amalaya ist eine Fusion aus dem Leipziger Duo Salvatierra und dem Sänger Antonio Caraballo, verstärkt durch drei Musiker an der Flamenco-Gitarre, Percussion und an der Oud.

Text + Fotos: Amalaya

Societaetstheater Dresden,Gutmann-Saal
An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden
Eintritt: 16 /12 EUR Schüler, Studenten: 6,50 EUR
Karten: Tel. 0351 – 803 68 10 oder
bestellung@societaetstheater.de

Und so klingt die Band live: https://soundcloud.com/fabian-klentzke/mediterraneo-amalaya-live-2016

Leandro Salvatierra/Gitarre, Baglama, Gesang
Antonio Morejón Caraballo/Gesang, Perkussion
Fabian Klentzke/Klavier, Chalumeau, Gesang
Luise Rauer/Gesang, Moderation
Arne Tischer/Gitarre
Thabet Azzawi/Oud
Joseph Augsten/Perkussion

 

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Bilderalbum: Bunte Republik Neustadt

20 Montag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Lebensart

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An jeder Ecke klang es anders: Mit fröhlich bunter Vielfalt der Kulturen, viel Power, Kreativität und Lebensfreude ging das größte Dresdner Straßenfest, die BRN, wieder von Freitag bis Sonntag abend über die Bühne auf Straßen und Plätzen in der Neustadt. So bunt, lebendig und weltoffen wünscht man sich auch den Alltag in der ganzen Stadt. Text + Fotos (lv)

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Kabarett-Premiere bei Breschke & Schuch: Humorvolles Streitgespräch über Pegida und Pilates, Reichtum und Glück

20 Montag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Kultur

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Erstes gemeinsames Programm von Manfred Breschke und Philipp Schaller: „Wir werden`s Euch besorgen“

Alle wissen: Geld allein macht nicht glücklich. Glück kann man nicht kaufen. Warum will der Mensch trotzdem immer mehr? Treibt viele tatsächlich die nackte Angst, nicht genug zu haben umher und montags zu den Pegida-Demos, wo der soziale Sprengstoff im Lande verschärft durch die Flüchtlingskrise öffentlich sichtbar wird? Über das heikle Thema Pegida und besorgte Bürger und die Stadt spaltende Grabenkämpfe von „Nazis“ gegen „Gutmenschen“ reden und streiten das Dresdner Kabaretturgestein Manfred Breschke und der Jungsatiriker Philipp Schaller, der vorher viele Jahre als Autor und Spieler bei der Dresdner Herkuleskeule mitwirkte, in ihrem ersten gemeinsamen Programm „Wir werden`s Euch besorgen“. Die Premiere war am Sonnabend im ausverkauften Dresdner Kabarett Breschke & Schuch.

Philipp Schaller kommt auf die Bühne (Regie: Mario Grünewald) wie ein Entertainer, strahlend gut drauf. Einer, der über alles Bescheid weiß und für alles eine Erklärung hat. Ob diese den Leuten passt oder nicht. Hauptsache, das Publikum hat seinen Spaß und lacht. Mit scharfem Witz und Selbstironie gespielt, nimmt Schaller zuerst die eigene Zunft der Kabarettisten aufs Korn, die sich um den heißen Brei drücken, wenn es um Pegida geht, weil sie das Risiko scheuen, dass die Zuschauer dann wegbleiben. Und stattdessen auf allgemeine Politikschelte und sichere Pointen setzen.

Manfred Breschke hockt zunächst zurückhaltend und missmutig da: „Ich kann das nicht mehr!“ Einfach so weitermachen geht nicht, in rauen Zeiten wie diesen mit Forderungen wie von der AfD-Vorsitzenden Petry, dass auf Frauen und Kinder an der deutschen Grenze geschossen werden dürfe, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen. Er habe Angst, wenn er diesen Satz sagt im Kabarett, dass Zuschauer im Saal dies gut finden. „Die Mauer muss höher!“, ertönt prompt eine Stimme aus den hinteren Zuschauerreihen. Breschke entgegnet: „…etwas weiter weg.“ Schaller und Breschke sitzen an einem Tisch, den zwei weiße offene Fensterrahmen halten und obendrauf liegt das Textbuch. Für alle Fälle.

Im anderthalbstündigen Streitgespräch sprachen sie über eine Fülle an Themen von banal bis bissig-grotesk, begonnen beim alles bestimmenden Konsum, Besitzstreben als einer Urkraft über Pilates, Bildung, Wald-Phobie von überbesorgten Müttern um ihre Kinder bis zu „Best Agern“, neudeutsch für immerjunge Rentner. Zunächst wundert und fragt man sich, was das mit Pegida und den sozialen Spannungen zu tun hat. Zunächst reißt Philipp Schaller Veganer-Witze als „letztes Feindbild, bei dem sich alle einig sind.“ Etwa diesen: „Warum schreien Veganer nicht beim Orgasmus? Weil sie nicht zugeben können, dass ein Stück Fleisch so viel Freude bereiten kann…“

Der junge fordert den älteren Kabarettkollegen heraus, stachelt ihn an wie beim Ping-Pong mit Wortwitzen, Rede und Gegenrede und rügt ihn, wenn er ihm recht gibt. Offen und direkt, bissig und intelligent, alles andere als belehrendes Kabarett von oben herab, damit gewannen sie das Publikum, das aufmerksam zuhörte und auch viel lachte.

Im zweiten Teil des Abends spitzten sich die Inhalte und Aussagekraft deutlich zu. Kam die Kluft zwischen arm und reich und krasse Unterschiede in der Behandlung von Flüchtlingsfamilien und sozial Bedürftigen hierzulande auf den Tisch und wurde der Ton zwischen den beiden auch schärfer. Wurden Gläser hin und her geschoben wie Schachfiguren, die für den „kleinen Mann“ standen. Da wurde knallharte Politik, Konsumrausch und echtes Glück und Werte anhand von Märchen und Volksweisheiten wie dem Fischer und seiner Frau und der Fabel vom Fuchs und den Trauben plausibel dargestellt. Da rezitierte Breschke ein – kaum zu glauben – 20 Jahre altes, sarkastisches Gedicht über „Koloniale Zeiten“ –  Eroberungsfeldzüge in Afrika und die „Rettung der Ersten vor der Dritten Welt“. Und fragte er mit Wut im Bauch, wo der Widerspruch und die Kraft im Volk von `89 geblieben sind. „Was ist aus uns geworden? Abwinkelemente!“ Breschke machte seiner Wut über Protestwähler Luft: „Die AfD zu wählen ist wie aus der Kloschüssel zu trinken, weil einem das Bier zu warm geworden ist!“ Und bekam viel Beifall dafür.

Grandios ist Breschkes abschließender, schwarzhumoriger Monolog als Milliardär im Rollstuhl, der vorrechnete, was übrig bliebe von seinem Reichtum, wenn er täglich einen Cent mehr oder weniger spende und zuletzt würde er auch noch die Sonne kaufen. Viel Beifall für einen streitbaren Abend mit humorvollem Nachdenken über Glück, die Kunst des Verzichts zugunsten von mehr Lebensfreude und die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Gleichzeitig ein erster Schritt, wieder mehr hinzuschauen, was die Menschen verbindet, um den Riss in dieser Stadt und Gräben zwischen Einheimischen und Zugereisten zu überwinden.

Weitere Vorstellungen: 22. bis 25. Juni und 29. Juni bis 2. Juli, jeweils 19.30 Uhr
Kartentelefon: (0351) 490 4009

http://www.kabarett-breschke-schuch.de

Foto: Elisabeth Schuch-Wiens

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Premiere im Kabarett Breschke & Schuch: „Wir werden`s Euch besorgen“

16 Donnerstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Kultur

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Erstmals stehen sie zusammen auf der Bühne: das Dresdner Kabaretturgestein Manfred Breschke trifft auf Philipp Schaller, den Jungsatiriker in ihrem ersten gemeinsamen Programm im Kabarett Breschke & Schuch am Wettiner Platz 10/Eingang Jahnstraße in Dresden. Der Titel „Wir werden`s Euch besorgen“ (Regie: Mario Grünewald) verrät schon: Hier geht es lustvoll, direkt und kritisch zur Sache.

Die Beiden sprechen beherzt und besorgt über die Lage im Land und in dieser Stadt und über Themen, um die andere sich drücken. Sie denken über starre Graben-Kämpfe Pro oder Kontra Pegida hinaus, um endlich wieder Bewegung in die verfahrene Situation zu bringen, aus der Starre herauszukommen und einen echten Dialog im Umgang mit der Flüchtlingsthematik und sozialen Spannungen in Gang zu bringen.

Beide wissen, das Publikum will lachen. Also machen sie das Einzige, was sie können: Politisches Kabarett. Bis einer lacht! Streitbare Stimmen, Meinungen und Reaktionen aus dem Publikum sind bei Philipp Schaller und Manfred Breschke ausdrücklich erwünscht! Und sie regen dazu an mit einem anderthalbstündigen Streitgespräch, in dem sie über Angst, Bildung und besorgte Bürger reden – und wie alles zusammenhängt.
Satire aus Notwehr!
Man darf gespannt sein.

Für die Voraufführung am 16.6., 19.30 Uhr gibt es noch Karten. Die Premiere am 18. Juni um 19.30 Uhr ist bereits ausverkauft.

Weitere Termine und Karten unter: http://www.kabarett-breschke-schuch.de
oder unter Tel: (0351) 490 400 9.

Foto: Elisabeth Schuch-Wiens

 

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Elbhangfest: Come together! von Shakespeare bis Beatles

14 Dienstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Kultur

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Nu gugge ma de Queen… Sie kommt in Gestalt von Tom Pauls, auch wenn
das Elbhangfest mitten in Europa ist und das seit dem Brexit manchen Briten
nicht ganz geheuer ist… Foto: Thomas Büttner

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Bekannte britische Figuren wie Sherlock Holmes, Dudelsackpfeifer und stilvoll gekleidete Damen und Herren – wie hier im Pfarrgarten Maria am Wasser – sorgen für Flair beim diesjährigen Elbhangfest.

EHFAbendhimmelMohn 068Iris und Karlheinz Schick aus Leipzig mit ihren Windhunden Adrian und Octavian. Fotos (2) (lv)

Der Elbhang wird zur Bühne für Musik, Theater, Gartenkunst und Kulinarisches aus Großbritannien zu Ehren Shakespeares.

Das Blaue Wunder wird zur Tower Bridge und Loschwitz lockt als uriger Pub unter freiem Himmel mit dem längsten Bartresen Dresdens. Die Big-Ben-Melodie ertönt, außerdem schottische Dudelsackklänge und in roten Telefonzellen kann man Songs von den Beatles und anderen Musikgrößen von einst und heute hören. Entlang der drei Elbschlösser und bei einem englischen Parkfest im Pillnitzer Park und in den Gärten von Anwohnern kann man romantisch und stilvoll – die Damen in Sommerkleidern, Hut und Perlenketten und die Herren im Anzug mit Hemd – flanieren und beim 5-Uhr-Tee englisches Gebäck und Gartenkunst genießen.

Very british wird das 26. Elbhangfest in diesem Jahr gefeiert. „Come together!“, so lautet das Motto. Diesmal ist Großbritannien zu Gast am Elbhang mit dem britischem Botschafters Sir Sebastian Wood als Schirmherrn zu Ehren des 400. Todestages von William Shakespeare, dessen Werke einst auch am Elbhang übersetzt wurden. Seine poetisch-kraftvollen Verse haben bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Von Shakespeare inspiriert sind gleich mehrere Veranstaltungen an diesem Wochenende. Darunter das Eröffnungskonzert „Ein Sommernachtstraum“ mit Ausschnitten aus Henry Purcells „The Fairy Queen“ am Freitag um 19.30 Uhr in der Loschwitzer Kirche. Moderne Vertonungen von Shakespeare-Texten präsentiert dort der Unichor Dresden am Sonnabend um 17 Uhr. Aus Lewis Carolls zauberhafter Geschichte „Alice im Wunderland“ liest Josephine Hoppe begleitet von Dirk Ebersbach am Klavier am Sonntag um 14 Uhr in der Loschwitzer Kirche.

Am Sonnabend um 11 Uhr eröffnet die Queen, mit viel Charme und Humor dargestellt von Tom Pauls das Elbhangfest mit anschließendem Festumzug mit vielen bekannten britischen Figuren aus Shakespeare-Stücken bis zu Sherlock Holmes und Mr. Bean. Als besonderes Highlight wird beim Stonehenge-Festival eine begehbare Installation des berühmten Steinkreises aus filigranem Draht und transparentem Stoff stehen und abends weithin leuchten, durchweht von sphärischen Klängen von Maui Komoran auf den Elbwiesen an der Hosterwitzer Kirche „Maria am Wasser“. Die Kunstinstallation gestaltet Uwe Hempel. Außerdem werden dort im Pfarrgarten „Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)“ als skurrile Komödie mit Tom Quaas, Rainer König und Carsten Linke aufgeführt am Sonnabend um 18 Uhr und sein bekanntestes Stück „Romeo und Julia“ zeigt die Gruppe Spielbrett am Sonntag um 15 Uhr vor der Ruine Pillnitz. Ein besonderes Vergnügen wird für klein und groß wird sicher auch das Windhundrennen am Sonntag (von 15 – 17 Uhr) an der Maillebahn in Pillnitz. Mit dabei sind die Leipziger Iris und Karlheinz Schick mit ihren zwei Windhunden, dem Sohn- und Vater-Duo Adrian (9) und Octavian (13). Die ebenso sportlichen, schnellen wie eleganten Tiere faszinieren beide seit vielen Jahren. Zwei Seelen wohnen sozusagen in der Windhundbrust. Auf der einen Seite ein ruhiger, sanfter Hausgenosse, der die Bequemlichkeit liebt. Andererseits die geballte Energie, wenn sein Einsatz kommt. Adrian und Octavian halten auch ihre Besitzer in Bewegung. Sie freuen sich auf das Elbhangfest und Begegnungen mit anderen Windhundbesitzern. Sie haben sogar einen eigenen Verein: den „Windhundverein Dresden 1928“, in dem Iris Schick als stellvertretende Vorsitzende aktiv ist.

Heiße Musik und Spaß für Familien im Partydorf Krachwitz

Tagsüber Hüpfburg und Riesenrad und abends tolle Konzerte

Heiße fetzige Klänge aus der Zeit der Beatles, Rolling Stones, The Wo und Led Zeppelin über Britpop bis zu Indie-Rock werden den Besuchern in diesem Jahr beim Elbhangfest einheizen. Krachwitz erwacht – the Queen is not amused.

Um so mehr Spaß und Power mit Musik und Tanz in aller Bandbreite aus dem Gastland Großbritannien wird in dem inzwischen schon kultigen Event- und Partydorf auf dem Parkplatzgelände an der Fidelio-F.-Finke-Straße von Freitag bis Sonntag geboten. Es öffnet seine Tore vor allem für die jüngere Generation und junggebliebene Gäste.

„Ich freue mich auf die lauen Nächte, tolle Konzerte und Stimmung auf diesem Platz“, sagt Oliver Tschentscher, der das Programm im Festzentrum Krachwitz in diesem Jahr erstmals organisiert. Dabei kann der 40Jährige seine langjährigen Erfahrungen als Konzert- und Partyveranstalter und Gastronom einfließen lassen. Er sei ein typischer Neustädter, der das Leben in diesem bunten Multikulti-Stadtteil liebt. Das Elbhangfest kennt und besucht Oliver Tschentscher seit 1997 regelmäßig, als er zum BWL-Studium und später auch der Philosophie nach Dresden kam. Er war Inhaber des Metronom Club von 2007 bis `012 und gründete 2013 das Metronom-Management. Ende der 1990er Jahre legte er mehrfach als DJ zu Partys am Elbhang alternative Musik auf und wird bei der Yeah!Party am Sonnabend ab Mitternacht als DJ Oliver Thrill zusammen mit Maxwell die Nachtschwärmer mit Best of Indie, Britpop, Rock und Alternative-Sounds in Bewegung halten.

„Tagsüber bietet Krachwitz für Kinder und Familien Attraktionen wie Hüpfburgen, Riesenrad, Torwandschießen bis zum Wasserbad. Abends läuft die Übertragung der Fußball-EM auf Großleinwand und kann man Konzerte und Partyflair genießen kann“, so Tschentscher. Mit Punkrock-Karaoke, wo man Lieblingssongs mit einer Live-Band auf der Mainstage zum Besten geben kann am Freitag ab 20.45 Uhr. Als Highligths spielen in Krachwitz Bands wie Dufferpit zur Eröffnung Glamour-Punkrock (Fr., 20 Uhr), The Smokkings kommen mit rauem, schnörkellosen Indie-Rock (22.30 Uhr) und Paisley aus London/Dresden sorgen für mitreißenden Indie-Garage-Rock.
Weitere Infos unter http://www.krachwitz-festival.de

Das ausführliche Programm und weitere Infos unter http://www.elbhangfest.de

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Abschiedslieder-Abend: Auf zu neuen Ufern im Staatsschauspiel Dresden

13 Montag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Das Ensemble nahm das Publikum mit auf eine musikalische Reise voll wehmütiger Heiterkeit, viel Witz und Charme.

Möwen kreischen, das Abfahrtssignal ertönt. Der Kapitän zählt die Namen der Schauspielerinnen und Schauspieler auf. Nach sieben Jahren versammelten sie sich letztmals an Bord und gingen zusammen auf eine maritime Reise. Mit der Bühnenkulisse aus dem „Schiff der Träume“ nach dem gleichnamigen Fellini-Film, der letzten Inszenierung unter Intendant Wilfried Schulz,  zogen das Ensemble und Gäste des Staatsschauspiels Dresden glänzend aufgelegt noch einmal spielend, singend und tingeltangelnd alle Register mit einem wunderbaren Abschiedslieder-Abend am vergangenen Sonnabend im ausverkauften Schauspielhaus. Mit der neuen Spielzeit wechselt Schulz ans Schauspielhaus Düsseldorf, einige Schauspieler gehen mit ihm, einige andere Wege und ein großer Teil der Mannschaft bleibt hier.

Vom Schiffsbauch bis zum luftigen Oberdeck mit Vollmond und mal strahlend blauem, mal tiefrotem Bühnenhimmel nebelumwallt, wandelte eine bunt schillernde Figurenschar in Abendroben umher und zeigte sich, wie sie das Publikum kennt und liebt, die Wilden, Verwegenen, Weisen, Komödianten, Tragöden, An- und Aufrührer, Träumer und Hingeber, Suchenden… Mit heiterer Wehmut und wehmütiger Heiterkeit und viel Witz und Charme sangen sie, begleitet von exzellenten Musikern und Klängen von Pop, Swing bis Rockpoesie. Lieder über Abschied und Fortgehen, die schwerfallen und wehtun, weil man etwas aufgibt und zurücklässt, nicht weiß was kommt und das Leben als Reise, das immer neue Entdeckungen bereithält, erfrischt und belebt wie der Wind auf dem Meer.

Angefangen von der volksliedhaften Hymne „La nave va“ mit dem ganzen Ensemble über einen übermütig dunkle Geister vertreibenden, getanzten Song von Tom Waits „Everything goes to hell“ mit Tom Quaas und Ina Piontek bis zum packend-aufrüttelnden „Kanonensong“ aus der Dreigroschenoper – „eindeutig zu viel Testosteron!“, kommentierte trocken die so zierliche wie kraftvolle Rosa Enskat im schwarzen Overall und schmetterte ergreifend den Ohrwurm „You make me feel“.

Christine Hoppe überraschte mit dem sanft berührenden Song „Als ich fortging“ von Karussell. Hannelore Koch sang mit warmer tiefer Stimme ein Schlummerlied: „Niemand weiß wohin er fährt und wie lang es währt, was wird morgen…“ Und Yohanna Schwertfeger bat erst mit romantisch säuselnder, dann kratzig trotziger Stimme: „Mr. Sandman, bring me a dream“.

Über das schöne und anstrengende Schauspielerleben mit Hin und Herradeln zwischen Kleinem und Großen Haus, `nen großen Auftritt haben und Text vergessen, vormittags vor 800 Kindern spielen und in die Elbe pullern – „Das ist Freiheit“ und über den Theaterplatz fahren, Pegida, das ist Montag… sangen Yippie Yeah augenzwinkernd die zwei jungen Schauspieler mit Hut und bunten Hemden Jonas Friedrich Leonhardi und Benjamin Pauquet.
Mit poetischen, hypnotisch schönen Songs zu Shakespeare-Versen begeisterten Christian Friedel und seine Band  Woods oft Birnam, und zusammen mit den Musikern von „Kante“ sangen sie aus seiner ersten Inszenierung am Schauspielhaus Dresden, „Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre“ von Goethe dessen Liedtext „Nur wer die Sehnsucht kennt“, gesanglich verstärkt durch Cathleen Baumann und André Kaczmarczyk. Der schwebte im schwarzen Trauerkleid mit Schleier auf einer Schaukel aus dem Bühnenhimmel, entblätterte sich zum glitzernden Entertainer, der mit viel Witz und Power das Publikum mitreißt und mit seiner besonderen Ausstrahlung schon eine Lücke hinterlässt, begleitet von den drei schrägen mitsingenden und tanzenden Matrosen-Girls Rosa Enskat, Cathleen Baumann und Matthias Luckey, der auch als komischer Countertenor glänzte. Dass nichts außer dem Herzen brennen möge und in die Tiefe stürzen außer Tyrannen, gab Thomas Eisen allen mit auf den Weg und dankte dem Publikum für die sieben wunderbaren Jahre. Mit einem heiter-bewegenden Liedermedley löste das Ensemble zuletzt symbolisch die Leinen für den Aufbruch zu neuen Ufern, begleitet von langanhaltendem Beifall, Jubelrufen und stehenden Ovationen des Publikums.

Nach der Abschiedsvorstellung beginnen nun umfangreiche Sanierungsarbeiten im Schauspielhaus. Die Wiedereröffnung ist am 29. Oktober. Im Kleinen Haus gibt es noch Vorstellungen bis 26. Juni und am 25. Juni ab 15 Uhr ein großes Abschiedsfest der Bürgerbühne vor dem Weggang von Wilfried Schulz, mit Live-Musik, Überraschungsgästen und vielen kleinen Aktionen für die Besucher.

Bevor sich der Vorhang im Schauspielhaus wieder öffnet, spielt das Staatsschauspiel Dresden an verschiedenen Orten in der Stadt. Ein Überblick über die neue Spielzeit erscheint demnächst hier. Schön neugierig bleiben…

 

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Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Edward Albees berühmte Höllenfahrt der Gefühle im Socitaetstheater Dresden

09 Donnerstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Foto: Detlef Ulbrich. Mit Philipp Otto, Anna-Katharina Muck, Jan Kittmann und Sarah Bonitz

Eine bitterkomische Schlacht der Gefühle
(erstmals veröffentlicht am 5.6.2016)

Eine Frau wie ein brodelnder Vulkan, Powerfrau und Femme Fatale zugleich steht im Mittelpunkt des Stücks „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ des amerikanischen Dramatikers Edward Albee. Berühmt wurde dieses durch Mike Nichols` Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton im Jahr 1966. Nun hatte Albees berühmte Höllenfahrt zwischen Liebe und Vernichtung am Sonnabend Premiere im Societaetstheater Dresden.

Die Hausherrin ist von schreiender Intensität wie die grell rot-orangenen Ölbilder an der Wand. Auf dem weißen Sofa und Sessel wird bitterkomisch und tief in dunkle Gefühlsabgründe geschaut in dieser Inszenierung unter Regie von Thomas Stecher. Die Hausbar steht voller Flaschen mit Hochprozentigem, wo Lust und Frust abwechselnd begossen werden.

Das lang verheiratete Paar Martha (unheimlich übermächtig und gefühlszerissen: Anna-Katharina Muck) und George (als duldender und zynischer Pragmatiker: Philipp Otto) kommt nachts von einer Uniparty ihres Vaters, dem Dekan, nachhause. Sie hat noch Gäste, Neulinge auf dem Campus, eingeladen ohne Georges Wissen. Ein junges, strahlend schönes  Paar. Die nach außen naiv-unbekümmerte Honey (Sarah Bonitz) und ihr attraktiver und ehrgeiziger Mann Nick, der neue Biologieprofessor an der Uni (Jan Kittmann) geraten unversehens in die Beziehungsschlacht des älteren Paars und müssen sich selbst verdrängten Wahrheiten stellen. Jeder Satz trifft wie ein Pfeil mitten ins Herz und die wunden Punkte des anderen. Georges erschreckt die Frauen mit einem Gewehr mit vorn aufspringendem Regen- oder besser Rettungsschirm.

Für Lachen und Gänsehaut sorgen Spiele wie „Hämmere die Hausfrau“ oder „Blamier den Besuch“ mit gegenseitiger Machtprobe, Erniedrigung bis Partnertausch und Fremdgehen. Martha hat sich in ihrer Scheinwelt verbarrikadiert und beschimpft ihren Mann abwechselnd als Flasche, Versager und Nichts. Und er sie als lautes, vulgäres Ungeheuer und Schandschnauze. Das Ganze eskaliert vor den Augen des jungen Paars, als George im Zorn Martha fast erwürgt. Die Ängste von Männern vor starken, emanzipierten Frauen werden in diesem Stück grotesk dramatisch auf die Spitze getrieben. Allerdings stellenweise zu dick aufgetragen, das viele und wiederholte Schreien und Beschimpfen nervt bald nur noch. Es fehlt an Zwischentönen in den Dialogen. Großartig wird hingegen Schicht für Schicht die Maskerade der Paare messerscharf seziert, hinter die Fassade der Figuren geschaut und Illusionen und Lebenslügen aufdeckt. Dabei bleibt spannend in der Schwebe, wo Wahrheit und Lüge beginnen.

Am Schluss bleibt ein Scherbenhaufen bei beiden Paaren. Martha sitzt fast stumm in der Ecke, gesteht sich endlich ihre eigenen Ängste ein und erstmals keimt Mitgefühl mit ihr beim Zuschauen auf. George hält seine Hand halb abwehrend und zugewandt in Augenhöhe zu ihr. Herzlicher und auch erleichterter Beifall vom Publikum.

Die nächste Vorstellung ist am 6.6. um 20 Uhr, dann erst wieder ab September in der neuen Spielzeit.

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Der neue Roman von Jens-Uwe Sommerschuh: „Mimi“ spielt mit dem Feuer und reißt alle mit

09 Donnerstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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IMG_20160208_232246Der Buchautor Jens-Uwe Sommerschuh am Schlusspunkt von Mimis Reise in der Nähe der Brücke, dem Ponte Sisto, der in Rom den Tiber überspannt. Foto: privat

Buchrezension zum neuen Roman „Mimi“ von Jens-Uwe Sommerschuh

Wer einmal in die Fänge von „Mimi“ gerät, kommt nicht so schnell wieder von ihr los. Sie gibt ihrem Begleiter Donny, dem Ich-Erzähler und dem Leser auf ihrer Reise im Auftrag einer ominösen geheimen Organisation immer neue Rätsel auf. Sie verwirrt, verführt und überrascht im ständigen Wechsel von Leidenschaft und Verzweiflung, Lachen und Gänsehaut, Leben und Tod und kribbelnder Sinnlichkeit.

Heftig zur Sache geht es im neuen Roman „Mimi“ von Jens-Uwe Sommerschuh (gerade erschienen bei Editia – ein  Imprint des Dresdner Buchverlages, 432 S., 14,90 Euro). Eine abgründige, umwerfend komische, locker und leicht erzählte Geschichte um Schuld, Rache, Liebe und Hass. Und ein spannendes Spiel mit Identität. Was einer alles anstellen kann unerkannt und wem es nützt, von harmlosen kleinen Betrügereien bis zu Millionengeschäften und Geldwäsche aus internationalen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete wie den Irak, die Türkei und Syrien, wird ausgiebig ergründet.

Wer die ominösen Auftraggeber in diesem Roman sind, ist bald Nebensache. Die seltsamen, absurden Situationen, in die Donny mit Mimi gerät, sind überaus amüsant und lustvoll voll trocken lakonischem Humor beschrieben und halten die abenteuerliche Geschichte am Kochen. Das Buch ist in Kapitel mit Überschriften gegliedert, die Neugier wecken („Wie die Engel den Sex kennenlernten“ ), aufhorchen lassen („Es lebe die Überwachung“) und augenzwinkernd einstimmen auf die Stationen der Reise und besondere Zwischenfälle.

Gleich am Anfang geschieht ein tödlicher Unfall. Eine Frau wirbelt in einem Londoner Viertel, hinter Camden, oben am Primrose Hill in hohem Bogen durch die Luft und schlägt auf dem Straßenpflaster auf. Das Auto, ein schwarzer Van fährt mit quietschenden Reifen davon. Donny verrichtete gerade sein Geschäft im Gebüsch als es geschah. Schockiert rennt er weg und wird dieses Bild nicht mehr los. Sie hieß Su Parker und erledigte Botendienste wie er für eine obskure Londoner Inkassofirma. Als sie nicht mehr mitmachen wollte, passierte der Unfall.

Er flüchtet nach Toulouse, wo das sicherlich niemanden interessiert, mutmaßt er. Dafür stolpert der Ich-Erzähler von einer brenzligen Sache in die nächste. Ein Spielertyp, hoch verschuldet, innerlich ausgebrannt und zu allem bereit. Er lässt sich mit der geheimen Firma ein, um seine Schulden zu tilgen. Mal wirkt er total naiv und trottelig, dann wieder lässig und abgeklärt Sprüche klopfend als mache er sich über dieses ganze dubiose Gangster- und Geheimdienstmillieu lustig, vielleicht um seine Ängste zu bekämpfen. Er wechselt von Ort zu Ort seine Namen wie andere ihre Unterwäsche, schläft in Hotels und billigen Absteigen, bekommt und übergibt Briefchen, ist Teil eines großen, undurchsichtigen Puzzle-Spiels  und lernt immer neue Leute kennen.

Der Roman von Jens-Uwe Sommerschuh strotzt und spielt deftig-lebensprall mit Sex- and Crimes-Klischees und auch der Geschlechterkampf kommt humorvoll nicht zu kurz. Geheimnisvoll und gefährlich ist es, seit Donny mit Mimi unterwegs ist. Sie ist von unwiderstehlicher Anziehungskraft für ihn. Sie trägt eine feuerrote Perücke unter ihrem kurzen blondstrubbeligen  Haar und lässig eine Pistole in ihrer Umhängetasche, geht durch Wände und erbeutet einen Totenschädel, in dem Diamanten versteckt sind. Nach einem Auftrag fliegt eine Schönheitsklinik in die Luft, in der ein Unterweltboss ein neues Gesicht erhalten sollte.

Mimi ist nach dem alten französischen Revolutionskalender am „Tag der Pflaume“ geboren und hält sich für eine Nachfahrin von Vincent van Gogh. „Mimis und Philippes Großmutter Elsje war die Enkelin eines Mannes, der Vincent van Goghs Onkel war?“, staunt der Ich-Erzähler. Nebenher wird erwähnt, dass Herkunft kein Verdienst sei. Und viele der einstigen Einwanderer mit Wurzeln in Algerien, Tunesien oder Schwarzafrika längst Franzosen sind, manche schon in zweiter oder dritter Generation. Nebenher erfährt man ausführlich  – da kommt der Journalist durch! – Interessantes über Land und Leute, Geschichte, Kultur und Glauben wie dem der Katharer, während eines Ausflugs ins historische Carcassonne. Und der Leser wird ausführlich eingeweiht in die Geheimnisse der französischen Küche und alter provenzalischer Gerichte, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Mimi nimmt sich was ihr gefällt. Im Zug nach Carcassonne setzt sie sich auf den Fensterplatz, obwohl der reserviert war, undzwar für Donny. Eigentlich. Doch der lässt sich nichts anmerken, gibt gar den Verteidiger ihres Platzes und empfiehlt sich ihr vieldeutig: „Ich bin im Nahkampf recht gut!“ Auf rätselhaft-verschlungenen Wegen begegnen und verlieren sich Mimi und Donny immer wieder. Mal erscheint sie ganz sanft und unterhält sich mit einer Straßenkatze. Sie verbringen eine romantische Nacht am Strand. Dann wieder glitzern ihre Augen mörderisch, verfolgt sie kaltblütig Typen und rächt sich grausam an ihrem Ex-Freund und Vater ihrer Tochter. Da er sie viele Jahre erpresste und benutzte für seine mafiösen Geschäfte.

Sachlich und absurd zugespitzt beschreibt der Ich-Erzähler die Aufträge und Morde, den Geruch des Todes und die Angst, wenn man hilflos Gewalt ausgeliefert ist und er einen angrinst. Manche dieser Passagen sind recht drastisch, detailliert geschildert. Der Schrecken käme auch weniger direkt benannt herüber. Sehr ausführlich werden auch Mimis Reize beschrieben, wortreich, fantasievoll und sprachspielerisch von zart, verrucht bis ekstatisch.

Besonders gern knabbert Donny an Mimis Ohrläppchen, wenn er nicht gerade züngelnd den Honig verteilt über ganz Mimi-Land. Nachts widersteht er standhaft, um ihren Schlummer nicht zu stören, wenn sie sich im Schlaf mit einer Hand an seinem besten Stück wie einem Griff festhält. Später geht es heißer her, dass man fürchtet, das Bett steht jeden Moment in Flammen.

Man spürt die lebensbrodelnde Atmosphäre des Südens mit allen krassen Gegensätzen, Wärme, Temperament, Schönheit und Lebensfreude, aber auch große soziale Unterschiede und entfesselte Wut, die vor nichts haltmacht. Der Roman „Mimi“ entstand auf  Reisen von Jens-Uwe Sommerschuh durch Südfrankreich, England und Italien.

Es ist nach „Carcassonne“ und „Coyote“ sein dritter Roman. In Nordhausen im Harz geboren, lebt und schreibt er heute abwechselnd in Dresden und auf der Mittelmeerinsel  Alicudi. „Mimi“ ist geheimnisvoll, spannend und unterhaltsam, aufregend und mitreißend bis zum Schluss. Ein Buch für Kopf und Bauch, in dem es keinen Stillstand und keine Sicherheiten gibt. Kaum denkt man, jetzt haben die beiden sich endlich gefunden und können ihr Leben genießen, geht es wieder los, rast ein schwarzer Van auf sie zu. „Wir rannten um unser Leben“, lautet der letzte Satz im Buch. Und das intensive Kopfkino, wie Mimi und ihr Begleiter da wieder rauskommen, geht weiter.

Buchpremiere am 9. Juni um 20 Uhr: Lesung mit dem Autor Jens-Uwe Sommerschuh, mit Musik von Gabriel Jagieniak und dem Film „Betty Blue“ nach dem Roman von Philippe Dijan im Kino Schauburg in Dresden.

 
Der neue Roman „Tarantella“ von Jens-Uwe Sommerschuh, der im Frühjahr 2019 bei Salomo erschien, wird demnächst auch auf meinwortgarten.com vorgestellt.So viel sei schon verraten: Es bleibt spannend, und „Tarantella“ ist noch einen Tick mysteriöser, Geist und Sinne kitzelnd. Intensives Kopfkino eben. (lv)

 

 

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Satire darf alles! Karikaturen von Lutz Richter im Kultur-Bahnhof Radebeul

29 Sonntag Mai 2016

Posted by Lilli Vostry in Satire

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Bilder mitten aus dem Leben mit viel Wortwitz

Der Radebeuler Karikaturist Lutz Richter zeigt seine Arbeiten erstmals im Kultur-Bahnhof.

Humor ohne Biss. Das ist wie Dracula ohne Zähne. Weiß Lutz Richter. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, der Kopf schaut auch schon mal mit einem blauen Auge aus dem Papier und Zeichenstift und Feder sind gut gespitzt.

„Satire darf alles!“ steht auf dem Titelbild der Ausstellung „Rilistisch“ mit Karikaturen von Lutz Richter. Zu sehen sind sie erstmals in diesem Umfang im Kultur-Bahnhof auf der Sidonienstraße 1 in Radebeul im Rahmen des 2. Radebeuler Generationentages „Mitten im Leben“ mit verschiedenen Veranstaltungen für Junge und Junggebliebene am kommenden Sonnabend (4. Juni).

Seine Zeichnungen sind ganz nah dran an der Realität, eben RIL. Mit dem Kürzel unterzeichnet er seine Karikaturen. Lutz Richter hält in seinen Karikaturen generationenübergreifend die Merkwürdigkeiten des Lebens, Zwischenmenschliches, Jugendwahn, Eitelkeiten ebenso wie politische Ereignisse einfallsreich, treffsicher und gewitzt wortspielerisch fest. Er schaut hinter die äußere Fassade und provoziert erhellendes und befreiendes Lachen. Da achten zwei Karnevalisten in Köln mit züngelnden Luftschlangen genau darauf, dass die Mindestabstände eingehalten werden in Anspielung auf die körperlichen Übergriffe in der Silvesternacht. Da trägt Angela Merkel beim Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten in Berlin das Kopftuch falsch gebunden vor dem Mund. Er weist sie darauf hin mit dem Zusatz: „Aber das gefällt uns jetzt so…“  Da stehen am „Stausee“ massenhaft Badelustige. Ein Mann hält Maß mit Bierkrügen. Frau Holle schüttelt aus dem Federbett einen Mann und rügt die fleißige Goldmarie, dass der nicht auf der Todo-Liste stand.

Seit einem Jahr ist der Radebeuler Lutz Richter als freischaffender Cartoonist tätig. Vorher war er viele Jahre Leiter der Malerei und Produktionschef in der Staatlichen  Porzellanmanufaktur in Meißen. Das Zeichnen und die Satire begleiteten ihn immer nebenher als ambitioniertes Hobby. Nun im Ruhestand hat er mehr Zeit dafür. Richter ist Mitglied der Cartoonlobby und hat sich unter anderem 2015 erfolgreich am Deutschen Karikaturenpreis in Dresden beteiligt, den die SZ seit 16 Jahren jährlich vergibt. Seine Arbeiten waren bereits in der Galerie „Komische Meister“ im Hilton Hotel in Dresden zu sehen. „Lutz Richter spiegelt in seinen Zeichnungen das Wesen des Sachsen wider. Er denkt um den heißen Brei herum, aber er denkt“, sagte Peter Ufer, Kurator der Ausstellung und für seine Liebe zum sächsischen Wortwitz bekannter Autor in seiner Laudatio. Als Karikaturist läuft er immer auf dem Strich des Widerspruchs, die Komik entstehe aus dem Dazwischen von Sichtbarem und Unsichtbarem. Die Karikaturen von Lutz Richter sind noch bis 24. Juni im Kultur-Bahnhof zu sehen. Daher ist ein Teil der Bilder der Ausstellung „Kunstspuren“ vorerst in der ersten Etage in der Stadtbibliothek Ost gleich nebenan zu sehen. Weitere Zeichnungen von Lutz Richter sind in der Ausstellung „Frau Macht Mann“, an der sich 15 Karikaturisten mit rund 150 Arbeiten beteiligen, ab 23. Juni auf der Burg Stolpen in der Sächsischen Schweiz zu sehen.

Geöffnet ist der Kultur-Bahnhof Radebeul: Mo, Di, Mi, Fr von 9 – 19 Uhr

Text und Fotos (lv)

Veranstaltungs-Tipps zum 2. Radebeuler Generationentag

Kino in der Bibliothek Radebeul-Ost: 1.6., 19 Uhr, „Wir sind die Neuen“ – eine Komödie über den Zusammenprall von Generationen, in der eine Studenten-WG und eine WG von 60Jährigen Nachbarn werden.

Eröffnung des Generationentages: 4.6., 13.30 Uhr in der Kulturhalle durch den OB Bert Wendsche und den Lößnitzchor Radebeul. Moderation: Alf Mahlo

14 – 18 Uhr, Markt der Möglichkeiten mit Radebeuler Vereinen und Initiativen

Volkshochschule: 4.6., 17 Uhr: Oper im Liegen. Die Zuhörer liegen bequem auf Yogamatten mit geschlossenen Augen und hören dem Gesang von Kerstin Klesse zu, ehemalige Sopranistin der Landesbühnen Sachsen und Bach-Preisträgerin.

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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