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Kategorien-Archiv: Aktuelles

Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden

05 Montag Sept 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte

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Beeindruckend & Berührend: Die Skulptur des georgischen Künstlers Gela Durujeli verbindet Geschichte und Gegenwart dieser Stadt und wirkt wie eine Liebeserklärung an Dresden.

Der Künstler Gela Durujeli und meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry vor seinem Werk.

Steingewordene Liebeserklärung an Dresden

Acht Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten, die während eines Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden entstanden. Dort werden sie für die Öffentlichkeit sichtbar das Stadtbild verschönern.

Die Sprache des Steins. Faszinierend wie die rohen Sandsteinblöcke sich verwandelt haben. Formenreiche, vielgestaltige Werke von acht Künstlerinnen und Künstlerinnen aus sieben Ländern stehen auf dem Campus der Fachhochschule Dresden am Straßburger Platz/Güntzstraße 1 in Dresden. Diese entstanden während eines Internationalen Bildhauer-Symposiums im August, das die Fachhochschule ins Leben rief. Bei einer Vernissage mit den Künstlerinnen und Künstler wurden sie gestern nachmittag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine Anwohnerin aus dem bunten Hochhaus gegenüber kam rein zufällig vorbei, sie habe nirgends in den Medien etwas über dieses Kunst-Projekt gelesen, und war „positiv überrascht“ von den Arbeiten der Bildhauer. Sie wünscht sich für ähnliche Veranstaltungen das nächste Mal Aushänge in den umliegenden Wohnhäusern. Dann kämen sicher noch mehr Besucher. Die Idee für mehr Kunst im öffentlichen Raum findet die Anwohnerin gut.

Besonders beeindruckend und berührend ist eine Skulptur des georgischen Künstlers Gela Durujeli mit Bezug zu Dresden, dieses auf die zerstörte Stadt, zahllose Häuserruinen blickende, schattenhafte Gesicht nach dem berühmten Foto und dahinter ein helles, ausdrucksvolles Antlitz vor Steinstrümmern. Steingewordene und zugleich lebendige Erinnerung voller Schönheit, Kraft und Würde spricht aus seinem Werk. Das auch dazu anregt, sich mit gegenwärtigen Konflikten, Kriegen und Zerstörung in der Welt auseinanderzusetzen. Die Skulptur lässt sich von allen Seiten betrachten und stellt eindrucksvoll eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft her. Auf der Rückseite sieht man einen Stadtplan mit der Elbe, bestückt mit kleinen Solarzellen  und Mikrochips. Die Skulptur von Durujeli wirkt wie eine Liebeserklärung an Dresden und verdient einen Platz im Herzen der Stadt, vor der Frauenkirche.

Auf vielfältige, großartige Weise lassen die Künstlerinnen und Künstler ihre Träume im Stein sprechen, angeregt vom Motto „Lebenslanges Lernen“ des Bildhauer-Symposiums. Figuren, die mit ihren Köpfen an einen Steinsbrocken stoßen, zeigt Enrica Rebeck aus Italien. „Wenn man lernt, gerät man auch an Grenzen“, sagt sie. „Wir sollten mutig genug sein, darüber hinweg ins Leben zu springen, das Wissen mehren und nutzen ohne sich davon zu sehr niederdrücken zu lassen.“

Olena Dodatko aus der Ukraine zeigt gebündelte, geometrische Formen, die das Ordnen und Sortieren von Wissen versinnbildlichen. „Wenn man das schafft, kann man auf dieser Struktur in den Himmel klettern“, sagt sie zu ihrem Werk. Der in Dresden lebende Bildhauer Peter Fiedler und künstlerischer Leiter des Symposiums lässt pflanzliche, fließende Formen und Blattspitzen aus dem Stein wachsen unter dem Titel „Das geheime Leben der Pflanzen“.

Der polnische und eine Zeitlang in Kanada lebende Künstler Ryszard Litwiniuk schuf einen „Meilen- oder Philosophenstein“, der für das Wissen steht, mit eingraviertem Fragezeichen und den man drehen, verschieben kann mit einigem Kraftaufwand. Einem Kind gelang dies spielend leicht. Einer Landschaft mit kleinen, hügeligen Formen oder Sandkuchen ähnelt der „Tisch für Ronja“ des Nürnberger Künstlers Christian Ruckdeschel.

Der mexikanische Künstler Carlos Monge kreiert gern neue, ungewöhnliche Formen und sucht sie ins Gleichgewicht zu bringen. Ein großes, steinernes Ohr in einem Gehäuse zeigt der japanische Künstler Kei Nakamura. „Hört auf  die Stimme“ heißt seine Skulptur. Der Betrachter kann sich davor auf einen Stein setzen, den äußeren Geräuschen, aber auch dem Sound der eigenen Stimme und des Steins zuhören. „Manchmal ist es schwierig, da die Welt sich immer dreht, sich selbst zu hören. Dann kann man innehalten, auch um seinen Platz in der Welt zu finden und den Moment genießen“, dazu lädt Nakamura mit seiner Skulptur ein.

“Die Arbeiten vom Bildhauer-Symposium bleiben auf dem Gelände stehen und werden weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Hier ist etwas von Wert und Bestand von internationalen Künstlern geschaffen worden“, sagt Günter Kahle, geschäftsführender Gesellschafter der Fachhochschule Dresden. Diese Woche werden Schüler der Fachoberschule in Workshops unter dem Motto „Handwerk trifft Kopfwerk“ unter Anleitung kreativ den Sandstein bearbeiten.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos: www.fh-dresden.eu


Fantasievoll offene Form: „Ein Tisch für Ronja“ des Nürnberger Bildhauers Christian Ruckdeschel.


Einen klangreichen Mix aus beschwingt jazzigen Klängen spielte der Musiker Neo Stateman zur Ausstellungseröffnung auf dem Campus der Fachhochschule Dresden bei schönstem Sonnenwetter.


Ein Ohr aus Stein als Symbol zum Wahrnehmen nach außen und innen zeigt der japanische Künstler Kei Nakamura. Ein Stück weiter steht die abstrakt-formspielerische Skulptur von Carlos Monge aus Mexiko.


Lust oder Last des Wissens? Die Frage stellt sich bei diesem Werk von Enrica Rebeck aus Italien. Peter Fiedler aus Dresden erkundet in seiner Skulptur „Das geheime Leben der Pflanzen“, so der Titel.


Nicht den Stein der Weisen, aber immerhin einen Meilen- oder Philosophenstein, der sich mit einiger Kraft drehen lässt, hat der polnische Künstler Ryszard Litwiniuk geschaffen. (links im Bild zu sehen neben der Pflanzen-Skulptur von Peter Fiedler.)


Mit entwirrtem, gebündeltem Gedankengut in den Wissens-Olymp: die Skulptur von Olena Dodatko aus der Ukraine.


Platz zum Innehalten, der Sprache des Steins und sich selbst lauschen unter dem weiten Blätterdach der Buche. Dazu sind kleine wie große Besucher auf dem Campus mit den Steinkunstwerken eingeladen. Vielleicht auch eine Anregung, selbst kreativ zu werden, ob mit Stein oder anderen Materialien.


Steinernes Abbild der Geschichte, das in der Gegenwart nachwirkt: der georgische Künstler Gela Durujeli vor seiner Skulptur mit Blick auf das kriegszerstörte Dresden nach dem berühmten Foto. Das man am oberen Bildrand scannen und  ansehen kann.

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Lesung mit dem Schriftsteller & Lyriker Lutz Seiler in der Buchhandlung LeseZeichen in Dresden

05 Montag Sept 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Rückkehr in den Heimathafen der Poesie

Der gefeierte Autor Lutz Seiler liest am 7. September, 19.30 Uhr aus seinem neuen Gedichtband „Schrift für blinde Riesen“ und seinem Roman „Stern 111“ im LeseGarten der Buchhandlung Lesezeichen auf der Prießnitzstraße 56 in der Dresdner Neustadt.

Nach dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler in seinem neuen Roman die Handlung fort: Stern 111 ist Roadtrip, Berlinroman und die Geschichte einer Familie, die der Herbst 89 sprengt und die nun versuchen muss, wieder zueinanderzufinden. Während seine Eltern in den Westen gehen, flieht Carl nach Berlin, um dort durch das archaische Chaos der Nachwendezeit zu schlingern.

»Stern 111 ist ein Roman voll knallhart herzergreifender Psychologie, voll Szenen, in denen Menschen an einer Wirklichkeit rütteln, die sich gerade neue Gesetze gibt.« (Paul Jandl, NZZ)

Aber Lutz Seiler kehrt, nach zwei Romanen, auch in den Heimathafen der Poesie zurück: In seinem neuen Gedichtband Schrift für blinde Riesen erklingen die Stimmen der Kindheit, geht es ins Waldstadion, in einen Knochenpark und zu den blinden Riesen der Antike.

Im LeseGarten in der Prießnitzstraße sind sie nun beide, der Dichter und der Romancier, in Lesung und Gespräch zu erleben.

Moderation: Volker Sielaff

Eintritt frei

In Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

https://literaturnetz-dresden.de/veranstaltungen/lutz-seiler-liest/

Und hier zum Vorbereiten ein Gespräch zum Roman „Stern 111“

https://literaturnetz-dresden.de/mediathek/stern-111-ein-gespraech-zum-roman-von-lutz-seiler/

Mit besten Grüßen,
Jörg Scholz-Nollau — Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr Buchhandlung LeseZeichen Priessnitzstrasse 56 01099 Dresden Inh.: Jörg Scholz-Nollau Tel. 0351-8033914 Fax 0351-8033915 www.buchlesen.de info@buchlesen.de

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Kunst am Elbufer – Lebensräume entdecken bei der 5. Kunstmeile Laubegast

02 Freitag Sept 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Grafik aus Japan, Lateinamerika und Deutschland wird im flussaufwärts-Saal am Laubegaster Ufer 29 gezeigt. Dort ist am Sonnabend, um 18 Uhr das Pantomime-Duo Bodecker & Neander mit seinem Programm „Silence“ zu erleben (begrenzte Sitzplätze! Reservierung per mail an flussaufwaerts@gmx.de )

Ausstellungen, Pantomime, Lesung und Musik

Zum 5. Mal lockt die 5. Kunstmeile Laubegast mit einem vielfältigen Programm am 3. und 4. September von 11 bis 18 Uhr an verschiedenen Veranstaltungsorten zwischen Fährstraße, Laubegaster Ufer und Österreicher Straße.

Der Künstler Eckhard Kempin zeigt Malerei in seinem Atelier im Melli-Beese-Haus auf der Österreicher Straße 84. Dieses Jahr wird zusätzlich auch die Ferienwohnung auf dem Arial des Melli-Beese-Grundstückes für Ausstellungszwecke genutzt. Sybille Sprunk bereitet eine Lesung vor (Sa, 15 Uhr) und es wird musiziert (Sa., 15.30 Uhr und So., 12 Uhr, Liedermacher Uwe Kotteck).

Im Kunst-Café von Silvia Jaretzki und Team könnt Ihr am Sonntag selbstgebackenen Kuchen genießen.

Genauere Angaben für eure Kunstwanderung entnehmt Ihr bitte dem Programm.

Info: Angela Fugmann
Freundeskreis Eckhard Kempin

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Großes Eröffnungsfest zum neuen Theaterjahr im Staatsschauspiel Dresden

02 Freitag Sept 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Theater

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Tanzen unterm Sternenhimmel auf der Bühne des Schauspielhauses: Eröffnungsfest 2017. Foto: Sebastian Hoppe

Live-Musik,Tangotanzen für alle und Große Saisonvorschau

Ein buntes Programm lockt zur Eröffnung der neuen Spielzeit vor dem Theater am Postplatz und im Schauspielhaus am Sonnabend ab 16 Uhr für kleine und große Zuschauer.

Am Samstag, dem 3. September 2022, lädt das Staatsschauspiel Dresden zu einem großen Eröffnungsfest ein, mit dem das neue Theaterjahr eingeleitet wird. Ab 16 Uhr erwartet das Publikum ein buntes Programm vor dem Theater und im Schauspielhaus: Auf dem Postplatz gibt es ein Kinder- und Familienprogramm, eine Sonder-Edition von DAS NEUE WUNSCHKONZERT, ein Auftritt der großartigen Jazz-Folk-Band Leléka um die ukrainische Sängerin Viktoria Leléka und als weiteres Highlight Tangotanzen für alle – mit Anleitung und Liveband.

Im Schauspielhaus wird unter anderem in einer Spezial-Ausgabe von MIXTAPE DELUXE das neue Schauspielstudio vorgestellt, das am späten Abend außerdem ein kleines Chansonprogramm präsentiert und so auch zum ersten Mal künstlerisch zu erleben ist.
Daneben stehen Workshops und Begegnungen mit Ensemblemitgliedern genauso auf dem Plan wie Lesungen für Jung und Alt aus Texten des aktuellen und zukünftigen Programms des Staatsschauspiels Dresden. Mitarbeiterinnen ermöglichen spannende Einblicke in weniger bekannte Räume des Schauspielhauses und Führungen in die nur an diesem Tag zugänglichen Bereiche hinter der Bühne. Auch das Historische Archiv der Sächsischen Staatstheater wird an diesem Tag seine Türen öffnen und zu einer kleinen Entdeckungsreise durch die Geschichte des Theaters einladen. Die Bürger:Bühne ist mit kreativen und interaktiven Angeboten vertreten und natürlich sind auch das Montagscafé, das Festival für junge Regie Fast ­Forward und die Theaterpädagogik präsent.

Die GROSSE SAISONVORSCHAU, gestaltet vom Ensemble und den beiden Hausregisseurinnen Daniela Löffner und Lily Sykes, gibt um 20 Uhr auf der Bühne des Schauspielhauses unterhaltsame Einblicke in die Vorhaben der neuen Spielzeit,
Abgerundet wird der Abend mit Live-Musik, die zum Tanzen auf der großen Bühne unterm Sternenhimmel einlädt.

Termin: 3. September, ab 16 Uhr Eröffnungsfest / Der Eintritt ist freiGroße Saisonvorschau, 20 Uhr im Schauspielhaus (Karten für 6,00 € im Vorverkauf)

Text: Franziska Blech

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden

www.staatsschauspiel-dresden.de

Das Staatsschauspiel Dresden und die Semperoper Dresden bilden gemeinsam die Sächsischen Staatstheater.

Informationen & Karten
T +49 351 49 13-555
F +49 351 49 13-967
tickets@staatsschauspiel-dresden.de
http://www.staatsschauspiel-dresden.de
Saechsische Staatstheater

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Lange Nacht der Literarischen Alphabete mit Nadja Küchenmeister, Slata Roschal und Jan Wagner im Landhaus/Stadtmuseum Dresden

02 Freitag Sept 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Literatur, Poesie

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„Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere austauschen“

Zur Langen Nacht der Literarischen Alphabete lesen die LyrikerInnen Nadja KÜCHENMEISTER, Slata ROSCHAL und Jan WAGNER aus ihren neuesten Büchern am Freitag, 2. September, 19 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2.

Selten besteht die Gelegenheit, mehrere literarische Stimmen an einem Abend zu erleben. Die „Literarischen Alphabete“, eine der bekannten Leserreihen der Stadt, möchte, zusammen mit den Museen der Stadt Dresden und mit Ihnen, dem Publikum, der Sprache einen kurzweiligen Abend bereiten: Der Titel der Reihe ist Programm: es gibt viele Stimmen, viele Alphabete!
Wir laden ein zur „Langen Nacht der Literarischen Alphabete“. Mit großen Namen der deutschsprachigen Lyrik, wie dem mit dem Deutschen Buchpreis geehrten Jan Wagner, wie Nadja Küchenmeister, deren Buch „Im Glasberg“ unlängst Furore machte, wie Slata Roschal, deren zweiter Gedichtband „Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus“ im Jahr 2022 zu den „Lyrikempfehlungen“ der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zählte.a

Ab 19 Uhr wird jeweils eine Autorin oder ein Autor aus seinen neuesten Büchern lesen, danach besteht die Möglichkeit, in einer kurzen Pause miteinander ins Gespräch zu kommen, etwas zu trinken oder den Sternenhimmel draußen zu genießen. Zu jeder vollen Stunde folgen dann bis ca. 22 Uhr weitere Lesungen. Drei Autorinnen bzw. Autoren, dreimal Literarische Alphabete.

Wein und Bücher: Buchhandlung „LeseZeichen“.

Die Autorinnen und Autoren:

Slata Roschal, geboren 1992 in Sankt Petersburg. Aufgewachsen in Schwerin. Studium in Greifswald, Promotion in München. Zahlreiche Stipendien und Preise, darunter Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern und Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern. Lyrikbände Wir verzichten auf das gelobte Land und Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus, lyrischer Roman 153 Formen des Nichtseins.

Nadja Küchenmeister, geboren 1981 in Berlin, wo sie auch aufwuchs und heute als freie Autorin lebt. Sie studierte Germanistik und Soziologie an der TU Berlin sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Veröffentlichte Gedichte und Prosa in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien, lehrte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet für den Rundfunk, für den sie auch Hörspiele und Feature schreibt. Ihr erster Gedichtband „Alle Lichter“, der 2010 bei Schöffling & Co. erschien, wurde im Juni desselben Jahres von der Darmstädter Jury zum „Buch des Monats“ gewählt. 2014 erschien ihr zweiter Gedichtband „Unter dem Wacholder“, 2020 ihr dritter Gedichtband „Im Glasberg“. Basler Lyrikpreis 2022.

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, lebt seit 1995 in Berlin. Er ist Lyriker, Übersetzer englischsprachiger Lyrik (unter anderem von Charles Simic, James Tate, Simon Armitage, Matthew Sweeney, Jo Shapcott und Robin Robertson) sowie Essayist. Sein erster Gedichtband „Probebohrung im Himmel“ erschien 2001, gefolgt von „Guerickes Sperling“ (2004), „Achtzehn Pasteten“ (2007) und „Australien“ (2010) sowie der Essaysammlung „Die Sandale des Propheten. Beiläufige Prosa“ (2011). Für seine Gedichte, die für Auswahlbände, Zeitschriften und Anthologien in vierzig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er unter anderem den Preis der Leipziger Buchmesse (2015) und den Georg-Büchner-Preis (2017). Jan Wagner ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, der Freien Akademie der Künste in Hamburg sowie des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur- und Denkmalschutz.der Landeshauptstadt Dresden.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Vor der Lesung: Literarische Alphabete – Lange Nacht am 2. September im Stadtmuseum haben Sie noch die Möglichkeit die Ausstellung ANGELA HAMPEL: DAS KÜNSTLERISCHE WERK in der Städtischen Galerie bis 19 Uhr anzuschauen.

https://galerie-dresden.de/index.php?node=153

Der Eintritt ist freitags frei!
Da die Ausstellung nur noch bis zum 11. September zu sehen ist, sollten Sie die Gelegenheit unbedingt nutzen.

Außerdem gibt es hier in der Buchhandlung LeseZeichen, Priessnitzstr. 56 die Ausstellung
ANGELA HAMPEL – SO SACHEN GETAN
Arbeiten auf Papier zu Künstlerbüchern.
19.8. 2022 – 18.1.2023

Mit besten Empfehlungen,
Jörg Scholz-Nollau

—
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 UhrBuchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 DresdenInh.: Jörg Scholz-NollauTel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Ausstellung „Porzellandesign und Keramik“ von Antje Kempa im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz Radebeul

30 Dienstag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte

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Aus dem Keller wieder ans Tageslicht geholt: Designkunst aus dem Osten erfährt wieder Interesse in Museen und Ausstellungen hierzulande. Die Radebeuler Designkünstlerin Antje Kempa zeigt erstmals ihre Arbeiten in einer Ausstellung im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul. Erlesenes aus Porzellan und Steinzeug und edler Wein – das passt zusammen!

Flügeltassen und Becher für den
Karneval in Rio

Die Ausstellung „Porzellandesign und Keramik“ zeigt erstmals Arbeiten der Radebeuler Gestalterin Antje Kempa im Weinbaumuseum Hoflößnitz.

Eine schlicht weiße Tasse mit rundem Henkel, bemalt mit goldgelben Farbschwingen, ziert das Titelplakat der Ausstellung „Porzellandesign und Keramik“ von Antje Kempa im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul. Der Saal des Besucherzentrums mit der urigen Holzbalkendecke und Blick auf die prallen blauen Trauben im Weinberg war voll zur Ausstellungseröffnung. Vorwiegend ältere Besucher kamen, da auch ein Stück Geschichte für sie verbunden ist mit der Zeit, aus der die gezeigten Dinge stammen. Sie wirken erstaunlich zeitlos und modern. Zu sehen sind Entwürfe, Zeichnungen, Fotos von zum Teil verschollenen Objekten und  Gebrauchsdesign von Antje Kempa aus der Zeit ihres Keramik-Designstudiums an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee von 1987 bis 1992 und weiteren Tätigkeiten in Mainz, Paris und Berlin.

Antje Kempa wurde 1967 in Dresden geboren und ist in Radebeul aufgewachsen, wo sie seit 1997 wieder wohnt. Zuletzt war sie als keramische Fachlehrerin am Beruflichen Schulzentrum Meißen tätig. Nach 30 Jahren werden die Studienpräsentation und weitere Arbeiten der in Radebeul wohnenden Designkünstlerin jetzt erstmals einem breiteren, interessierten Publikum in einer Ausstellung vorgestellt. „Dies kommt spät, aber nicht zu spät“, schrieb eine Studienfreundin ins Gästebuch. Und sie wünscht Antje Kempa, dass ihre Suppentasse mit Deckel in Serie geht. Es ist überhaupt die erste Ausstellung mit Design im Weinbaumuseum Hoflößnitz. Museen und Galerien entdecken in letzter Zeit Designkunst aus dem Osten wieder und rücken sie in den Blickpunkt. Eine große Personalausstellung mit Arbeiten der inzwischen 88-jährigen Gebrauchsdesignerin Christa Petroff-Bohne fand im Kunstgewerbemuseum in Pillnitz statt, einer Lehrerin und Mentorin von Antje Kempa in Weißensee. Dort traf sie auch Detlef Reinemer wieder, der als Bildhauer in Radebeul lebt, ehemals Lehrbeauftragter für freie Keramik in Weißensee war und die Ausstellung im Hoflößnitz anregte. Zu sehen sind auch plastische Skizzen zum Thema Ikarus, die Reinemer als Mentor betreute, in einer Fotoserie.

Mit Fliegen zu tun hat auch ihre Diplomarbeit von 1992, ein Geschirrensemble für den Lufthansa-Partyservice der Lufthansa, das in einer Vitrine ausgestellt ist. Realisiert wurde dieses in der Porzellanmanufaktur Meißen. Bei der Gestaltung ließ sie sich von der Natur, Kranichen und Flugzeugen anregen, wie in Tuschezeichnungen und Detailaufnahmen zu sehen, die sich in der Dynamik der Formen ausdrückt. Darunter zwei weiße Tassen, ein Henkel mit Rillen erinnert an einen Flügel und der andere ist offen wie ein Rad gehalten. Für die Ausstellung im Weinbaumuseum Hoflößnitz holte Antje Kempa die unikaten Designarbeiten, die jahrelang gut verpackt im Keller schlummerten, wieder hervor. „Es sind qualitätvolle Arbeiten, die es lohnt, sie wieder ans Tageslicht zu holen“, sagt Museumsleiter Frank Andert. Da sieht man gezeichnete Stillleben mit Formenverwandten, runde, eckige und pyramidische Gefäße, Vasen, Kannen und Leuchter, Aquarelle mit Muscheln neben gebrannten und bemalten Formen.

Außerdem Dekorvarianten für Zuckerdosen als Bürogeschirr aus Porzellan, mit der Designerin Margarete Jahny als Mentorin, realisiert 1990 bei Weimar Porzellan in Blankenhain. Kleine farb- und formspielerische wie aufmunternde Hingucker. Die Entwürfe für ein Teegeschirr und gastronomische Suppentassen mit Deckel entstanden an der Pariser Hochschule für Angewandte Kunst und Kunsthandwerk 1993. In sonnigem Orange und schwarzen Streifen und kugeligen Formen und kunterbunt mit Kringeln und Konfettihenkel kommen die Entwürfe und Gefäße für das 1991 noch im Studium entwickelte Likörservice  mit „fahrenden  Lautsprechern“ zum „Karneval in Rio“ aus Steingut daher. Die Entwürfe entstanden für einen Wettbewerb des Unternehmens Villeroy und Boch, die nach der Wende jedoch nicht mehr umgesetzt wurden, weil damit das „Exotische“ der Ostdesigner wegfiel und man hätte investieren müssen in neue Angebote und Produktion. „Es kommt auf die Unternehmen an, ob sie sich Kunst und eine eigene Designabteilung leisten möchten“, sagt Antje Kempa.

Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen hatte immer eigene Gestalter auch für neue Gefäßformen, Dekore und Plastiken. In letzter Zeit aquarelliert und zeichnet Antje Kempa regelmäßig und gibt einmal wöchentlich einen Keramikkurs für Erwachsene in einer Beratungsstelle der Diakonie in Dresden, was ihr viel Spaß bereitet. Mit ihrer Ausstellung möchte sie zeigen, „was Design alles sein kann, formschön, authentisch und funktional, gut handhabbar.“ Dies war immer ihr Anspruch. Es ist ungewohnt für die Designgestalterin, dass in letzter Zeit auch die Köpfe und Namen hinter den Entwicklungen sichtbar werden. Damit erfährt auch das vielfältige Schaffen von Antje Kempa nun die verdiente Anerkennung.
Die Ausstellung ist noch bis 9. Oktober im Weinbaumuseum Hoflößnitz zu sehen.

Text (lv)

Geöffnet: Di bis So von 10 bis 18 Uhr

http://www.hofloessnitz.de


Antje Kempa als junge Designerin mit Teilen ihrer Diplomarbeit in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen.

Ansichtsplatte für ein Unterrichtsprojekt zum Thema „Muschelstillleben“ in kobaltblauer Unterglasur-Technik, realisiert 2006 in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen.

Verschiedene Zuckerdosen-Dekore

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Abschluss des Kultursommer Bärenstein mit Bärensteinorchester & tanzendem Bär

28 Sonntag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Bärischer Spaß & viele kreative Mitmachangebote: die Künstlerin Alexandra Wegbahn entwarf das Bären-Logo für den Kultursommer, hinter ihr der Bär Michael Melerski, Erwin Wagner, Sänger im Bärensteinorchester und Eleni Haase, die mit ihrem Akkordeon in dem frischgegründeten Orchester musiziert.


Für fröhlich mitreißende Musik sorgte die tschechische Gruppe „Muzika Jara“ am Sonnabend zum Abschluss des Kultursommer Bärenstein.

Die Bärensteiner reagierten vorsichtig auf den Bären

Der erste Kultursommer Bärenstein zog vor allem junge Familien und Stammbesucher mit vielen kreativen Mitmachangeboten und Konzerten an. Am Sonnabend war die Abschlussveranstaltung und tanzte der Bär bei fröhlichen Klängen mit der tschechischen Gruppe „Muzika Jara“.

Der Marktplatz ist leer. Das weiße Segel der kleinen Bühne eingerollt. Der Himmel grau verhangen und regnerisch. Die Abschlussveranstaltung vom Kultursommer Bärenstein findet in dem Gebäude statt, in dem das frisch gegründete Bärensteinorchester für seinen ersten Auftritt probt. In einem kleinen Raum im Obergeschoss des früheren Pfarrhauses, gegenüber der Kirche. Das Haus gehört dem Musiker Hartmut Dorschner, der zusammen mit dem Verein Kult-ur-art e.V. und den Künstlern Alexandra Wegbahn und Michael Melerski den Kultursommer Bärenstein initiiert hat. Mit Hilfe von Fördermitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und viel Eigeninitiative. Drei Wochen lang im August war hier buchstäblich der Bär los, so das Motto des ersten Kulturfestivals in dem kleinen Ort im Osterzgebirge. Kreative Angebote wie Malen, Siebdruck, Papierwerkstatt, Schreib-Workshop fanden statt, außerdem viele Konzerte, Filme, Puppentheater und Gesprächsrunden mit den Bewohnern in der  „Bärensteinschänke“, die als Begegnungsort und Treffpunkt im Rathaus während des Kultursommers die Besucher einlud.

Aus dem Fenster des alten Pfarrhausgemäuers scheint warmes gelbes Licht an diesem Samstagabend. Fröhlich beschwingte Klänge sind bis nach draußen zu hören. Die tschechische Gruppe „Muzika Jara“ spielt mitreißende Musik aus ihrer Heimat, aus Böhmen und Mähren und temperamentvolle Zigeunermelodien. Einer der Geiger tritt sonst am tschechischen Nationaltheater auf. Die drei Männer und eine Frau an Geige, Kontrabass und Yylophon tragen traditionelle Kostüme, schwarze und rote, bestickte Westen mit roten Tüchern am Hosenbund und farbige Bänder am Rock. Der Raum ist voll. Im Nu füllt sich die Tanzfläche mit Kindern und Erwachsenen. Sie hüpfen umher, halten sich an den Händen im Kreis und in ihrer Mitte tanzt der Bär. Einige setzen sich große, lustige Pappmachéköpfe auf, einen hohen mit langer Nase und einen dicken, runden und verleihen ihnen immer neue Gestalt mit viel Heiterkeit. Mittendrin auch die jungen Leute vom Bärensteinorchester. Die rund zehn Freizeitmusiker sind zwischen acht und 60 Jahre alt. Bei ihrem ersten Konzert am Sonnabend spielten sie ein eigenes Stück, „Sommerhit“, zwei tschechische Volkslieder, außerdem das erzgebirgische Heimatlied „Glück auf, der Steiger kommt“ und drei Bluestitel.

„Wir hatten in den ersten zwei Ferienwochen einen Workshop und haben dort ein Stück für das Orchester komponiert“, erzählt Erwin Wagner, 13 Jahre, der als Sänger und mit Percussion im Bärensteinorchester auftritt. In der zweiten Woche musizierten sie mit zwei tschechischen Dozenten, einem Saxofonist und einem Gitarrist. Eleni Haase spielt Akkordeon im Bärensteinorchester. „Mir hat dieses Instrument sofort gefallen, als ich es als Kind in der Musikschule das erste Mal sah, da es etwas Exotisches hat“, sagt die 18-jährige, die in Freital die Fachoberschule besucht und dort schon in einer Schulband mitspielte. Ihr jetziger Musiklehrer Hans-Georg Mauer aus Schlottwitz ist Akkordeonist bei den „Bimmelbahnmusikanten“. „Wir haben das Angebot gern angenommen. Die Kinder sind sowieso neugierig und haben schon am Fenster geschaut, was da los ist“, sagt Marco Ebert. Er wohnt mit seiner Familie direkt am Markt in Bärenstein. Mit drei Kindern im Alter von vier, zehn und elf Jahren und seiner Lebensgefährtin waren sie beim Siebdrucken, malten Buttons mit dem Bär-Logo und staunten über den frei umherlaufenden Bär.

„Die Reaktionen der Leute waren verhalten und vorsichtig. Vielleicht auch durch das Fremde und da der Kultursommer recht kurzfristig kam. Wenn man sich darauf eingelassen hat, traf man andere Stammbesucher wieder“, erlebte Marco Ebert. Sein kleiner Sohn, Nico, anderthalb sitzt auf seinen Knien und freut sich. Die Bilder mit dem Bären, auf der Bank mit Kindern und in der Kirche in Bärenstein sind noch einmal im Rückblick auf einer Leinwand in der Bärensteinschänke zu sehen. Schön wäre, wenn die kreativen Angebote für Familien auch nachmittags stattfänden, sagt seine Partnerin Claudia Fischer. Sie wünschen sich außerdem wieder eine Gaststätte in Bärenstein. Weitere Anregungen sind ein Eiscafé und mehr kulturelle Veranstaltungen im Ort, die als gebundenes Wunschbaum-Buch der Gemeinde überreicht werden.

„Mit dem Kultursommer in Bärenstein wollten wir vor allem den Impuls der Mitgestaltung hineingeben. Ein Fest, auf dem man sich trifft, andere Leute kennenlernen und über Dinge reden kann, die einen bewegen und um etwas zu verändern“, sagt die Künstlerin Alexandra Wegbahn, die das Bären-Logo entworfen hat. „Dieses Ziel haben wir erreicht. Die künstlerischen Angebote und Gesprächsrunden wurden gut angenommen. Wir saßen nie alleine da.“ Reserven gebe es noch beim Markttag, an dem lediglich eine Handvoll Stände aufgebaut wurden, darunter eine Töpferei und ein Imker. „Der Bär fand Aufmerksamkeit und war ein Mittel, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Doch solch ein Projekt braucht auch Zeit, um wahrgenommen zu werden“, so Michael Melerski, der ihn verkörperte. „Es gibt schon Pläne von Anwohnern für den Kultursommer Bärenstein im nächsten Jahr und zwei Familien, die es in ihre Hände nehmen“, sagt Alexandra Wegbahn.

Text + Fotos (lv)


Fröhliche Tanzrunde mit Bär zu den schwungvollen Klängen der tschechischen Gruppe „Muzika Jara“ in Bärenstein.

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Premiere „Monty Python`s Spamalot“ in der St. Pauli Ruine

26 Freitag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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„Nimm das Leben beschwingt, hab einfach Spaß…“ So lautet das Motto im Musical „Monty Python`s Spamalot“ frei nach den Kultfilmen der berühmten englischen Komikertruppe nun auch in der St. Pauli Ruine in Dresden zu sehen.

Spöttischer Begleiter & Sanitäter in der Not: Gott (herrlich komödiantisch: Karl Weber). Fotos: St. Pauli Ruine

Witzig-unerschrockene Gralshüter

Mit viel Spielfreude, witzig-schrägem Humor ,einfallsreich inszeniert und musikalisch bunt feierte das Musical „Monty Python`s Spamalot“ am Donnerstagabend Premiere in der St. Pauli Ruine in Dresden.

Im dunklen Wald, der sich plötzlich bewegt, suchen die Ritter der Tafelrunde das Weite. Sie behaupten, sie seien nicht weg-, sondern hingerannt und suchen eifrig den heiligen Gral. Aus allen Ecken schallt es: „Nu“! Die Nu-Ritter sind allgegenwärtig und König Artus sitzt alleine da und weiß nicht mehr weiter. Zusammen sind sie unschlagbar komisch im Musical „Monty Python`s Spamalot“, das aberwitzig-abgründig die Legende von König Artus und den Rittern der Tafelrunde parodiert. Die Premiere war am Donnerstagabend in der St. Pauli Ruine am Königsbrücker Platz.

Dies ist eine in jeder Hinsicht wagemutige Aufführung. Die Premiere musste um einen Monat verschoben werden wegen 14 Corona-Fällen bei einer Besetzung von 28 Darstellern, erklärte Regisseur Jörg Berger zu Beginn. Es blieb nicht viel Zeit zum Proben für das Stück, das 2005 am Broadway uraufgeführt, um die Welt ging mit seiner mitreißenden Musik und bekannt ist die Geschichte aus den Filmen der berühmten englischen Komikertruppe Monty Python. Solch einen vollbesetzten Zuschauersaal wie zu dieser Premiere hatte die Theaterruine lange nicht mehr. Einfallsreich, fantasievoll inszeniert und mit viel Spielfreude und witzig-schrägem Humor nah am Publikum gespielt, gesungen und getanzt, kam das Musical auf die Bühne. Auch wenn die Aufführung dramaturgisch noch nicht durchgängig schlüssig ist und man ihr anmerkt, dass keine Zeit für Feinschliff blieb.

Das turbulente Geschehen wird musikalisch breit gefächert begleitet von einer Band mit mal flott schwungvollen Klängen und Slapstick wie in alten Stummfilmen, mal volkstümlichen, altenglischen Weisen und von Pop bis Rap (musikalische Leitung: Yvonne Dominik, Matthias Krüger). Der bekannte Titelsong „Always look on the bright Side of Life“ erklingt auf englisch und deutsch und erinnert in heiklen Situationen die Spieler und die Zuschauer daran: „Nimm das Leben beschwingt, hab einfach Spaß“. Egal was kommt. Das Lied wirkt immer wieder anders und dient auch als Stilmittel in der Aufführung: mal aufmunternd, fröhlich, unbekümmert, mal wie Spott und Sarkasmus. Den bekommt vor allem der eitle, selbstherrliche König Artus (Ilko Tschiedel), begleitet von seinem getreuen Knappen Patsy (Michael Hochmuth) zu spüren. Er schart Ritter um sich, vermeintlich edle, tapfere Männer, die sich jedoch als Feiglinge, auf Bürgerrechte pochende Warner und Widersacher wie Sir Dennis Galahad (Jens Döring) oder blindlings drauflos stürmende, gewalttätige Möchtegernhelden entpuppen wie der Ritter Lanzelot (Robert Schuppe). Oder wenn Artus mit einem schwarzen Ritter (Ronald Kieschnick) kämpft, ihm beide (Stoff)Arme abschlägt und sie erbittert weiterkämpfen in unsinnigem Kräftemessen.

Die Geschichte spielt in mittelalterlicher Ausstattung  mit unverkennbaren aktuellen Bezügen. Rauch steigt auf, schattenhafte Gestalten husten und röcheln. Seuchen, Krieg und Resignation herrschen im Land. Noch lebende, Kranke werden für tot erklärt zu salbungsvollen Gesängen und Geläut. Ein Mann steht äußerst lebensfroh auf (herzerfrischend komisch: Kirsti Schüller in mehreren Rollen auch als spöttischer Anführer der Franzosen und kesse Ordensschwester). Gott taucht auf mit Heiligenschein, in orangener Latzhose und roten Handschuhen (gewitzt: Karl Weber), der die Gralssuche begleitet, abwechselnd belustigt und besorgt über die menschliche Dummheit. Artus erklärt den Gral als eine Metapher: „Wir müssen nach ihm tief in unserem Inneren suchen.“ Einer der Ritter fragt prompt, ob den wohl jemand verschluckt hat! Eine bezaubernde Fee (Steffi Gerber) aus dem See mit blauem Wuschelhaar bringt Artus ein Schwert und schützt ihn mit der Kraft ihrer Liebe. Eine Sängergruppe singt heroische Durchhalte-Hymnen. Doch statt dem Gral schwebt ein Ungetüm wie ein Drache bedrohlich über der Tribüne und König Artus sucht unter einer Leiter Schutz vor dem Gewitter. Dunkle Gestalten mit spitzen Hüten und Grünbüscheln obendrauf stellen den Wald dar, schwirren im Kreis umher und stimmen allem zu als hartgesottene „Nu-Ritter“. Da bleibt keiner ungerührt und kein Auge trocken. Als witzig-unerschrockene Gralshüter von Dresden geben die Darsteller alles und trotz aller Widrigkeiten fliegen ihnen die Herzen des begeisterten Publikums zu am Premierenabend.

Text: Lilli Vostry

Nächste Termine:

26.8., 20 Uhr. 14. und 15.9., 19.30 und 16.9., 20 Uhr

http://www.pauliruine.de

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Ausstellung „Lost in Paradise“ von Viktoria Graf im „Kastenmeiers“

20 Samstag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Farbenfrohe Landschaften, Genüsse und Verlockungen zwischen Traum und Wirklichkeit. Darin können die Besucher der Ausstellung von Viktoria Graf eintauchen.

Licht und Schatten im Paradies

Die Dresdner Künstlerin Viktoria Graf stellt unter dem Titel „Lost in Paradise“ ihre farbenfroh-hintergründige Malerei  bis 1. Oktober im „Kastenmeiers“ aus. Die Vernissage ist am 21. August, 13 Uhr im „Kastenmeiers im Taschenbergpalais“, Taschenberg 3 in Dresden.

Vom 21. August bis zum 1. Oktober 2022 illustrieren die Bilder der Dresdner Künstlerin Viktoria Graf die lehmverputzten Wände des Restaurants Kastenmeiers. Die Ausstellung „Lost in Paradise“ verzaubert die Besucher mit farbenfrohen Motiven, üppigen Details und geheimnisvoll anmutenden Wesen. Doch auf den zweiten Blick kann man ebenso Hintergründiges in den Bildern entdecken, denn selbst im Paradies gibt es neben Licht auch Schatten.

„In meinen Bildern kann man sich fallen lassen wie in einem Paradies und die Motive und Farben einfach nur genießen“, benennt die Künstlerin einen Aspekt ihrer Ausstellung. „In diesem Sinne passt die Ausstellung sehr gut in dieses Restaurant, wo man ja in erster Linie die Speisen und das tolle Ambiente genießt. Und wir alle brauchen diese Genussmomente, diese kleinen Paradiese, um Kraft zu sammeln in diesen Zeiten, in denen die Welt überall aus den Fugen gerät. Auch um neu gestärkt anderen zu helfen.“

Diesen Zeitbezug findet der Betrachter ebenfalls in Viktoria Grafs Bildern, meist erst auf den zweiten Blick. Denn neben aller Schönheit, Mystik und lieblichen Motiven fällt oft ein Detail ins Auge, das irgendwie nicht passt und quasi zwischen den Zeilen steht.

Drücken die blumenumkränzten Statuen und versteinerten Gesichter Stillstand oder Leere aus? Oder eine andere Art von Emotionen?

Ihre Bilder sind daher gleichzeitig zart, fröhlich und schön wie explosiv, spannungsreich, erschreckend, beängstigend und manchmal irrwitzig. Durch die Vereinigung von diesen Gegensätzen durchleuchtet die Künstlerin die gespaltene Essenz der Menschlichkeit. …das Licht kann nicht ohne die Dunkelheit existieren, die Liebe nicht ohne Hass…

In diesem Sinne vereint die Ausstellung eine Sammlung von „Märchen für Erwachsene“ und der Besuch wird zu einer Reise ins kollektive Unterbewusstsein.

Hintergrund

Viktoria Graf wurde in Dresden geboren und studierte 2005 bis 2010 an der Hochschule für Bildende Künste Malerei und Grafik. Von 2010 bis 2012 war sie Meisterschülerin von H.P. Adamski, seit 2013 ist sie freischaffend tätig. Im Restaurant Kastenmeiers war sie bereits 2017 mit ihrer Ausstellung „Deep Delicious“ zu Gast – damals noch im Kurländer Palais.

Mehr Informationen siehe www.viktoriagraf.de

Dies ist die 81. Ausstellung im Restaurant „Kastenmeiers“. Das Restaurant hat von 17 Uhr bis 23 Uhr geöffnet. Eine  Besichtigung ist auch unabhängig von einem Restaurantbesuch täglich zwischen 15 Uhr und 17 Uhr möglich.

Text + Foto: Sabine Mutschke

http://www.kastenmeiers.de

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Internationales Bildhauer-Symposium auf dem Campus der Fachhochschule Dresden

19 Freitag Aug 2022

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Die Kraft der Imagination & des Steins: Daraus schöpft der mexikanische Künstler Carlos Monge in seinen Arbeiten, bei denen er sich von Naturformen und der alten Kultur der Azteken anregen lässt. Neben ihm Karolin Schluttig, Studentin für Mediendesign. Um verschiedene gestalterische Ausdrucksformen von der Bildhauerei bis zu virtuellem Design geht es in dem Internationalen Bildhauer-Symposium der Fachhochschule Dresden.

Die Sprache des Steins

Bei einem Internationalen Bildhauer-Symposium der Fachhochschule Dresden arbeiten zurzeit acht Künstler und Künstlerinnen aus sieben Ländern auf dem Campus am Straßburger Platz/Güntzstraße 1 in Dresden. Interessierte Studenten und Schüler der Akademie für berufliche Bildung können zudem in einem Workshop mit den Künstlern den Sandstein kreativ bearbeiten.

Steineklopfen hallt über den Platz. Große, helle Steinblöcke liegen verteilt auf Holzpaletten und Tischen unter weißen Zeltplanen, wo es hämmert, stiebt, splittert und der Stein neue Formen annimmt. Das weite Blätterdach einer stattlichen Buche schützt vor Hitze und die Bänke laden Bildhauer wie Zaunsgäste zum Verweilen, zu Begegnung und Austausch nach dem handwerklichen Tun ein. Seit Wochenbeginn arbeiten hier acht Künstlerinnen und Künstler aus sieben Ländern, Italien, Russland, Mexiko, Polen, Ukraine, Japan und Deutschland, bei einem Internationalen Bildhauer-Symposium auf ganz verschiedene Weise mit Sandstein aus dem Pirnaer Steinbruch. Sie alle verbindet die Sprache des Steins. Veranstaltet wird das Bildhauer-Symposium auf dem Campus der Fachhochschule Dresden.

„Die Idee entstand während der Zeit der Pandemie und soll die uralte künstlerische Sprache der Bildhauerei in einem internationalen Austausch fördern und erhalten“, sagt Günter Kahle, der geschäftsführende Gesellschafter der Fachhochschule Dresden. 60 Künstler aus aller Welt hatten sich beworben für das Bildhauer-Symposium. Eine Jury der Fachhochschule, darunter die Dekanin für Design und ein workshoperfahrener Bildhauer, wählte die Künstler nach den eingereichten Entwürfen aus. „Es ist erfreulich und selten geworden heutzutage, dass eine Bildungseinrichtung solch ein Zusammentreffen von Bildhauern mit handwerklich künstlerischem Austausch und einen Workshop unter dem Motto ´Lebenslanges Lernen` für Schüler und Studenten ermöglicht“, sagt Peter Fiedler, der seit 2002 mit einem Verein das Internationale Bildhauersymposium in Moritzburg organisiert und nun den Workshop an der FH Dresden künstlerisch begleitet. Dabei geht es um den Umgang mit dem Material, mit der Hand lernt man anders als mit dem Kopf, und etwas Sichtbares zu schaffen. „Diese haptischen Fähigkeiten wie mit Meißel und Schnitzmesser umzugehen, gehen leider immer mehr verloren“, sagt Peter Fiedler. Durch körperliches Tun etwas hervorzubringen, das auch Selbstbewusstsein und Zufriedenheit gibt, sollen die Workshopteilnehmer ebenfalls erfahren.

Ein Ohr aus Stein, das 1,70 Meter hoch wird, erschafft gerade Kei Nakamura aus Japan. Seine Skulptur steht für das Aufnehmen, die Sinneswahrnehmung ebenso wie das Unsichtbare hörbar zu machen in der universellen und bildlichen Sprache des Steins. Er ist das erste Mal in Dresden und fasziniert von dieser „Stadt des Sandsteins“. Eine Qualität der Stadt sei, dass sie aus dem Historischen gewachsen ist. Figürlich wirkende Buchstaben und ein Fragezeichen aus Stein, die den Weg des Lernens und das Gefühl der Erkenntnis durchlaufen und die sie vielleicht noch mit Farbe bemalt, wird die italienische Künstlerin Enrica Rebeck zeigen.

Carlos Monge ist aus Mexiko angereist und der erfahrenste Künstler in der Runde. Er hat schon an über 130 Bildhauer-Symposien in 30 Ländern teilgenommen. In Dresden ist sein 131. Symposium. Er fühlt sich sehr wohl hier, sagt Monge. Der Ort sei aber nicht die Hauptsache für ihn, sondern vielmehr die Beziehungen mit den Menschen, anderen Künstlern und denen, die hinter dem Projekt stehen. Er zeichnet mit rotem Stift eine Skizze auf den Stein, die Kreise erinnern an Jahresringe von Baumscheiben. In der Hand hält er eine versteinerte Muschel. „Die Kunst ist einer Parallele zur Natur voller geometrischer Formen“,  sagt der mit seinen 75 Jahren immer noch schaffensfrohe Künstler. Er trägt Jeanshemd, Jeans und Strohhut und schildert lebhaft, wie die Naturformen und die Kultur der Azteken, deren spirituelle Energie und reduzierte Formen transformiert in sein eigenes Werk einfließen. Bildhauer Christian Ruckdeschel aus Nürnberg baut einen Tisch aus Stein mit Bezug zum Lernort, mit klaren kubischen Formen und sichtbaren Bruchflächen.

Die entstehenden Skulpturen sollen das Umfeld der Hochschule und den Campus gestalterisch bereichern. Interessierte Studenten der Hochschule und Schüler der Akademie für berufliche Bildung können außerdem in einem Workshop im Austausch und unter Anleitung durch die Künstler kreativ den Sandstein bearbeiten und eigene Erfahrungen damit sammeln. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos und wird von der Unternehmensgruppe der Fachhochschule finanziert. Zwei Schulklassen der Fachoberschule werden  Steine und Werkzeuge näher erkunden am 30. und 31. August und die Studenten ab 1. September. „Der Stein ist wie eine Festplatte, in die man Zeichen haltbar, die Zeiten überdauernd, einmeißeln kann. Technik hingegen hat ihre Grenzen“, so Bildhauer Peter Fiedler.

Virtuelles Design und Bildhauerkunst zum Anfassen sind starke Gegensätze. „Schauen, wie man Berührungspunkte finden, schaffen und diesen Ort nutzen kann, um ein altes Handwerk zu bewahren“, das interessiert Karolin Schluttig, Studentin für Mediendesign an der FH Dresden und Organisatorin des Bildhauer-Symposiums. Sie nimmt auch am Workshop teil. „Im Stein ist jeder Handgriff gesetzt und kann man nichts digital zurücknehmen. Das ist spannend.“

„Cool finde ich, dass es ein Projekt ist, das man nach außen sieht und hört und von Studenten mit umgesetzt wird“, sagt Christian Schülke, Mediendesignstudent und Vorsitzender vom Studentenrat der Fachhochschule Dresden.

Die Vernissage mit den Werken der Künstler findet am 4. September, um 15 Uhr auf dem Campus statt. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen.

Weitere Infos: www.fh-dresden.eu

Text + Fotos (lv)


Begegnungsort, Schattenspender & Platz zum Innehalten: Dazu lädt eine stattliche Buche in der Mitte des Platzes die Künstler und Besucher ein.


Formstrenge & spielerische Leichtigkeit im Umgang mit dem Material: Dieser Kontrast reizt den Bildhauer Christian Ruckdeschel aus Nürnberg. Seine Skulptur aus drei Teilen erinnert an einen Tisch mit Bezug auf den Lernort.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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