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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Bilder aus den Metropolen der Welt von Tina Reichel im „Kastenmeiers“

18 Freitag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Monumentale Bauwerke in leuchtenden Farben

Tina Reichel zeigt bis 3. Dezember 2019 ihre farbenfrohen Werke im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, in Dresden. Die Vernissage ist am 20. Oktober, 13 bis 15 Uhr.

New York, Paris, Berlin, London – monumentale Bauwerke und Silhouetten der Metropolen dieser Welt sind die Inspiration für die farbenprächtigen, großformatigen Bilder von Tina Reichel. Ihre Bilder sind in der ganzen Welt zu Hause und dekorieren Hotels, Unternehmen und Villen von Moskau bis Dubai bis New York.

Jetzt kommt Tina Reichel mit ihrer Kunst nach Dresden und hat für diesen Anlass auch Dresdner Motive mit dem Spachtel auf die Leinwand gebannt. 1,60 Meter hoch ist ihr Bild von der Frauenkirche, und 1,40 Meter misst ihre feuerrote Semperoper in der Breite! Das verspricht eine spannende Wirkung auf den edlen Lehmputzwänden im „Kastenmeiers“.

Schwarz oder grau findet man nicht in ihren Werken, allerdings verwendet sie bei der Hälfte ihrer Bilder fluoreszierende Farben, die dank UV-Licht im Dunkeln leuchten. Auf ausgewählten Bildern setzt sie mit Blattgold besondere Akzente und plant, auch Diamantsplitter zu verwenden.

Zur Vernissage am 20. Oktober 2019 von 13-15 Uhr sind Kunstinteressierte herzlich eingeladen.

Für all jene, die das „Kastenmeiers“ am neuen Standort noch nicht besucht haben, ist die Vernissage ein schöner Anlass, um das neue Restaurant kennenzulernen, mit einem Glas Sekt und feinem Fingerfood durch die Räumlichkeiten zu schlendern und neben der Kunst vertraute und neue Details der Innenarchitektur à la Kastenmeiers zu entdecken.

Dies ist nicht nur die vierte Ausstellung im Restaurant am neuen Standort, sondern gleichzeitig Nummer 62 seit Beginn dieser Tradition im Herbst 2010 im Kurländer Palais.

Text + Foto: Sabine Mutschke

Mehr Informationen über die Künstlerin und ihre Arbeit unter https://www.tina-reichel.com

http://www.kastenmeiers.de

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Fabelhafte Welt im Lügenmuseum Radebeul

18 Freitag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Wundersame Maschinen und Objekte laden kleine und große Besucher zum Staunen und Entdecken ein. Foto: André Wirsig

Wenn man im Lügenmuseum lügt, spricht man dann die Wahrheit?

In den Herbstferien ist das Lügenmuseum Radebeul täglich geöffnet bis 27. Oktober, ab 13 – 18 Uhr.

Das Lügenmuseum ist ein familientaugliches Ausflugsziel von hohem Schauwert. Es beschäftigt sich mit der absurden Maschinerie des Lebens. In den verschlungenen Räumen hat man immer wieder das Gefühl, man werde aus diesem faszinierenden Labyrinth vielleicht nie mehr herausfinden. Doch wenn man nicht aufgibt, gelangt man beim Wandeln durch die thematischen Räume irgendwann an einen geheimnisvollen Punkt, an dem man nicht mehr den einen einzig richtigen Sinn-Ausweg sucht, sondern das immer tiefere Sich-Verlieren in dieses Museum zu genießen beginnt.

Manche Besucher meinen, dass Lügenmuseum schmeckt nicht, ein Missverständnis, denn Kunst kann man nicht essen. Beim Lügenmuseum handelt es sich um ein Kunstmuseum, welches so tief in die Gefilde der Ideen steigt – man ist sprachlos. Ob das klar wird oder auch nicht, spielt hier keine Rolle. Künstler konstruieren andere Museen: Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf. Die sanfte Berührung der Poesie schlüpft hier am starren Reglement des Museumswesens vorbei.

Das augenzwinkernde Lügenmuseum zeigt, dass Ironie eine starke Besucherresonanz erzielen kann. Über die Gründe schreibt der Professor für Ästhetik Bazon Brock:  „Ironie ist eine Möglichkeit, auf Distanz zu gehen und das Objekt von allen Seiten zu sehen. Vom Wahren können wir nur noch mit Blick auf das Falsche, auf die Lüge reden. Das sagt uns das Lügenmuseum und da steht es in der Tradition von Till Eulenspiegel, Nietzsche, dem braven Soldaten Schwejk oder Mister Bean: ‚Alles auf den Tisch, bis er bricht.‘

Besucher erhalten eine Einführung, einen Lügentee. Der Rundgang durch zwölf Räume entführt in eine fabelhafte Welt, die an Wunderkammern anknüpft. Das Leben ohne Lügenmuseum ist möglich, aber sinnlos.

Text: Richard v. Gigantikow

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul
Tel: 0176 – 99 02 56 52

Geöffnet: Samstag und Sonntag, in den Ferien und an Feiertagen täglich 13 – 18 Uhr

http://www.luegenmuseum.de  info@luegenmuseum.de

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BilderAlbum: Im Fluss des Lebens – Ausstellung von Dipa Doreen Wolff im Restaurant „Kastenmeiers“

14 Montag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Immer wieder neu und überraschend: Mit jeder Ausstellung verändern sich die Räume im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais Dresden. Im Bild (li.n.re.): das Künstlerpaar Dipa Doreen Wolff und Thomas Reichstein und Gerd Kastenmeier.

Jackson Pollock meets Herrmann Glöckner

Heißt ein Bildtitel von Dipa Doreen Wolff, der ihre Malweise charakterisiert. Farben und Formen fließen mal ruhig-harmonisch, mal lebhaft, kreiselnd, still versunken und kraftvoll in ihren Bildern. Sie träumt sich in die Welt der Farben, das Wasser gibt die Richtung an, sagt sie über ihre neuen Arbeiten.  Sie gibt sich hin, dem über das Papier und die Leinwände rinnenden Farbverlauf, spürt ihm nach und zieht ihre eigenen Kreise, Linien und Schlüsse daraus. In der Form oft an Pflanzen, Aufblühendes, sich Entfaltendes, Wellenkreise, Zellkerne erinnernd. Als Sinnbilder für eigenes Sein, für die Fülle an Sichtweisen und Ausdrucksmöglichkeiten, die sich ergeben, wenn man offen dafür ist.

„Ich setze den ersten Farbpunkt, meist in der Mitte des Bildes. Formen nehmen Gestalt an, Farben korresspondieren, das Leben auf dem Gemälde beginn zu fließen. Eigenwillig. Natürlich. Im Fluss. Und ich. Ich schaue, was passiert“, sagt Doreen Wolff über ihr Herangehen. Dem entsprechend auch der Ausstellungstitel: „Der Weg ist das Ziel“ der gezeigten Arbeiten im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais Dresden. „Mal folgt das Wasser einer geraden Linie, mal einer Zickzacklinie, mal stagniert es… genau wie im Leben. Dabei ist jeder Weg der Richtige, der gerade ebenso wie der verschlungene. Was manchmal wie ein Umweg aussieht, erhöht lediglich die Spannung, führt möglicherweise schneller oder leichter zum Ziel – wenn wir ein Ziel haben.“ Ob unser Leben nun einer Bestimmung folgt oder die Zielrichtung in jedem Augenblick unseres Daseins neu bestimmt werden kann, muss jeder für sich entscheiden, ergänzt sie.

Wasser unterliegt keinen Vorgaben, es fließt und erklärt alles, was ihm begegnet zum Teil des Weges und damit als Chance, uns selbst zu entwickeln, so ihre Beobachtung. So sucht sich auch der Farbstrom seine Chancen und Wege in den Bildern von Doreen Wolff. Das Wasser ist aber auch launisch und unberechenbar, wie das Glück im Leben. Die Arbeiten von Doreen Wolff beschreiben die Bewegung, in der wir uns alle, jeder auf seine Weise, befinden im Fluss des Lebens.

Mal zart, schemenhaft angedeutet, mal in leuchtend farbigen Linienschwüngen weitet diese meditative Malerei von Doreen Wolff den Blick auf das Draußen, lädt den Betrachter ein zum Träumen und Innehalten und öffnet manch verborgene, innere Tür.

Zu sehen sind die Bilder zusammen mit Plastiken von Doreen Wolff und vielgestaltigen, teils mythologischen Frauenfiguren ihres Lebensgefährten Thomas Reichstein in ihrer Ausstellung „Der Weg ist das Ziel“ im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais Dresden. Die Ausstellung ist noch bis 17. Oktober zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Mehr Infos unter http://www.kastenmeiers.de und http://www.thomas-reichstein.de


„Schlüssel zum Glück“, verlockender Bildtitel.

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Ausstellung „Seelenlandschaft“ von Simone Ghin im Autohaus Gommlich Radebeul

09 Mittwoch Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Farbenfrohe Spiegelbilder der Seele

Leuchtendfarbige Malerei über Lieblings- und Sehnsuchtsorte zeigt die Künstlerin Simone Ghin zurzeit im Autohaus Gommlich in Radebeul.

Adieu Oktobergrau! Bunte Wäschestücke flattern auf der Leine vor strahlend blauem Himmel. Auf dem Wasser wartet schon eine Gondel. Ein kleiner Amor zückt Pfeil und Bogen und vielleicht sitzen der Mann mit der venezianischen Vogelmaske und die Frau mit dem gelben Strohhut und roter Schleife schon bald zusammen im Boot. Das großformatige Bild ist ein Blickfang in der derzeitigen Ausstellung „Seelenlandschaft“ von Simone Ghin innerhalb der Reihe Kunst im Autohaus Gommlich auf der Meißner Straße 140 in Radebeul.

Mit ihrer leuchtend farbigen, glasspiegelnden Malerei entführt sie die Besucher an Lieblings- und Sehnsuchtsorte voller Licht, Farbe und Weite. Die Bilderreise führt von den Radebeuler Weinhängen, über ein Stelldichein am Frauenteich, in die Toscana mit rot wogenden Mohnfeldern, auf die Mittelmeerinsel Stromboli mit brodelndem Vulkan und in die Provence inmitten von Lavendel und weißem Sand. Zu sehen sind äußere und innere Landschaften, die sichtbar werden im wandlungsreichen Spiel mit Farben, Formen und Stoffen.

Auf den Leinwänden treffen in mal sonnigen, kräftigen und mal zarten, matten Farbtönen paradiesische Gefilde, eine Blumenwiese wie ein „Sommernachtstraum“, ein zauberhaftes „Lied an den Mond“ und symbolhaft abstrahierte Farbräume aufeinander. Manchmal schimmern Glassteine aus den Farbschichten, verlockend, rund und alle Höhen und Tiefen überwindend. Mal recken sich die Glassplitter filigran wie Grashalme und Schilf in die Höhe, mal als kraftvolle Baumstämme oder fließend weich wie Wasser oder fangen ihr Gegenüber in einer Spiegelscherbe ein.

Simone Ghins Bilder erzählen, angeregt von der Natur, Fantasie und Erlebtem,  facettenreich Geschichten. Sie selbst nennt sie „Sinnbilder des Lebens“, die zum Entdecken und Verweilen einladen und in denen man auch innere Ruhe finden kann. Da geht ein Seiltänzer auf dem Drahtseil fesch mit Hut und Blumenstrauß das „Risiko“ ein, herunter zu fallen, wenn er nur jemand eine Freude machen kann. Da taucht der „Perlenfischer“ in dunkle Tiefen, bis unten auf dem Grund halb versteckt zwischen Steinen eine weiße Perle leuchtet. In Gold- und Erdfarben gehalten ist das Bild „Menschen“. Schmunzeln lässt der Farbholzschnitt mit einer graublau vereinten Menschenmenge unter Regenschirmen und der farbenfrohe Menschenstrom „Auf der Straße“.

„Aus der Sehnsucht heraus, Licht einzufangen, konstruiere ich Glasobjekte und ,Lichtfänger`“, sagt Simone Ghin über ihr Herangehen. “Die Landschaft ist der Spiegel der Seele, als Resonanzraum für die eigenen Gefühle, Erinnerungen, Rückzugsorte oder Kraftquellen. Orte, an die man geht, wenn nichts mehr geht.“ Simone Ghin wurde 1966 in Mönchengladbach geboren. Sie ist am Niederrhein und in Norditalien, der Heimat ihres Vaters, aufgewachsen. Sie absolvierte ein Studium an der Neuen Kunstschule Zürich und eine Ausbildung als Heilpraktikerin (Psychotherapie) und lebt als freischaffende Malerin in Radebeul. In ihrem Atelier für Malerei und Glaskunst in Altkötzschenbroda 23b sind Besucher willkommen, das Entstehen ihrer Kunstwerke mitzuerleben und auf einen Schwatz. Die Ausstellung „Seelenlandschaft“ von Simone Ghin ist noch bis 17. Oktober  zu sehen.

Text + Fotos (lv)

http://www.ghinmalerei.de

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Labyläum – das Labyrinth beim Herbst- und Weinfest Radebeul wird 20 Jahre!

27 Freitag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Der Labyrinthgarten auf der Elbwiese in Radebeul-Alktötzschenbroda: ein Ort für Träume, Utopien, zum Innehalten und Genießen. Die Bilder entstanden letzten Herbst. Dieses Jahr ersteht aus einem Berg Paletten zusammengezimmert die einst aus Ruinen entstandene DDR, kann man labyrinthischen Erinnerungen nachgehen und entfaltet sich ein ganzes Paralleluniversum. Fotos: Lilli Vostry

LABYLÄUM, der Skulpturengarten, das Labyrinth wird 20 Jahre

Feuriges Finale – Auferstanden aus Ruinen und dann abgefackelt, Weinfest RadebeulLaby wie auch immer, Namenszauber im Jubiläumsjahr der Friedlichen Revolution. Heute abend (27.9., um 20 Uhr) eröffnet das Labyläum mit einer aus Paletten auferstehenden DDR seine Tore während des Herbst- und Weinfestes in Radebebeul-Altkötzschenbroda bis Sonntagabend. 

Wenn Zabka eine Ausstellung in Ostberlin inszenierte, dann wurden sie von Besuchern gestürmt. So auch gerade in der Zionskirche Berlin: An einem authentischen Ort der Friedlichen Revolution hat er mit Künstlern der damaligen Gegenkultur die sakrale Atmosphäre aufgemischt. Die Ausstellung Labystan ist eine atemberaubende Inszenierung, die unter die Haut geht. Was dem russischen Regisseur Ilya Khrzanowvsky mit seinem Mauerprojekt „DAU“, der Zustimmung der Berliner Senats und dubiosen Millionen-Sponsoren dann letztendlich doch nicht gelang, das ist Zabka und seinem Team mit einem Handstreich gelungen. Er stellte vor die Zionskirche einen Schlagbaum und ein Grenzhäuschen. Drinnen kann man sich selber einbürgern und sich ein eigenes Amt verpassen, an der Empore hängt ein riesiges Banner: „Liebe futsch, Revolution vorbei, Spaghetti kalt.“ und das bei freiem Eintritt!!!

Der zweite Teil der Ausstellungsreihe, Labytopia – Altäre der Revolution? in der Kreuzkirche Dresden fragt, ob man die deutsche Art der Heldenverehrung auf einem Altar stellen kann. Labytopia weckt Erinnerungen an Notstandskreativität der DDR, an die Macht der Phantasie, an die Träume und Visionen der Akteure von 89.

Der dritte Teil: Labyläum, das klingt nach Namenszauber. Es geht dabei um die labyrinthischen Erinnerungen an ein fernes Land DDR, um Erfahrungen und Verluste der Wiedervereinigung. In Radebeul errichtet Zabka an der Elbe seit 20 Jahren als Richard von Gigantikow mit einem Team von wilden Künstlern einen riesigen Skulpturengarten in der Dimension eines Fußballfeldes. Dieses Jahr zimmern die sächsischen Freigeister aus einem Berg von Paletten die aus Ruinen entstandene DDR zusammen und entfaltet ein ganzes Paralleluniversum. Besucher wandeln mit Fragebögen und Kerzen durch verschlungene Wege, Ideen blitzen auf, uralte Erinnerungen ziehen vorbei. Rahmen bildet das Weinfest von Radebeul und das Wandertheaterfestival mit dem Thema „JugendTräume“. Das Begängnis ist mit tausenden Besuchern an einem Wochenende das größte bildkünstlerische Ereignis in Sachsen und Brandenburg. Und als Höhepunkt wird dieses Gesamtkunstwerk dann am Sonntagabend in Flammen aufgehen. Dann gibt es keine Wende 2.0, denn vorbei ist vorbei, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auf diese Bilder sind alle schon gespannt. Das feurige Finale, ganz großes Kino, wird am 29.9. um 20 Uhr mit Tausenden jubelnder Zuschauer hautnah zu erleben sein.

Text: Richard von Gigantikow

Ausstellungen

Labystan – 30 Jahre Friedliche Revolution bis 9. November in der Zionskirche Berlin
Labytopia – Altäre der Revolution? bis 24.10 in der Kreuzkirche Dresden
Labyläum – 27. – 29. September in Kötzschenbroda
LabyLaby – ab 30.10. im Lügenmuseum

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Ausstellung & Konzert in der Produzentengalerie im Jahnaischen Hof Meissen

19 Donnerstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Musik

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Kunst & Wein genießen

Dazu locken mehrere Veranstaltungen in der Produzentengalerie auf dem Jahnaischen Hof in Meißen. Dies ist auch die letzte Gelegenheit, die wunderbare Gastausstellung „binnen as buten“ mit Hinterglasbilder von Wolfgang E. HerbstSilesius zu besichtigen.

Sonntag, 22.9., 18.00 Uhr
Konzert 
zur neuen CD mit WOGER (Wolfgang Gerbig) und Peter Braukmann

„AUS DER SEELE“ heißt die aktuell erschienene CD mit Liedern, die WOGER sich Wort wörtlich aus der Seele geschrieben und komponiert hat. Lieder über seine Gedanken zu Rechtspopulismus, über soziale Spaltung und andere politische Entwicklungen und Themen. „Ich werde nicht aufhören, gegen den Rechtruck, für eine menschenbejahrende Migrationspolitik und gegen soziale Ungerechtigkeit zu singen.“ Aber auch autobiographische Songs über seine Kindheit im Ruhrgebiet und seine Wahlheimat dem südbadischen Staufen sind auf der CD vertont.

„AM ENDE DER NACHT“ heißt die im September erscheinenden CD von Peter Braukmann. Neben neuen Liedern werden bekannte Songs wie „Das Rabenlied“ oder „Wird mir ein Vergnügen sein“ in überarbeiteter Fassung zum Besten gegeben. Außerdem präsentiert er nach 38 Jahren wieder seinen  fast prophetischen Song „Desperados“.

28./29.9. Weinfest in Meißen
kleiner Ausschank im Brunnenhof – geöffnete Galerie mit Hinterglasbildern von Wolfgang E.Herbst Silesius und Grafik und Malerei von Sylvia Fenk und Gerrit Höfig

Sonntag, 29.9., ab 14.00 Uhr Auftritt des Männerquintett’s  „Die Kerners“

„Die Kerners“ aus Dresden – das sind  Klaus Knoch, Andre Glöckner, Martin Feistel, Christoph Springer und Robert Schad. Die fünf singen seit Jahren in verschiedenen Dresdner Chören und seit 2012 gemeinsam in ihrer Freizeit und zu ihrer Freude. Mit musikalischen Genüssen möchten die Sänger ihr geneigtes Publikum zu »Wein, Weib und Gesang« verführen – mit Liebesliedern und Trinkliedern von der Renaissance über die Romantik bis hin zur Unterhaltungskultur des 20. Jahrhunderts und unserer Tage.

Text: Sylvia Fenk

Die Galerie ist auch außerhalb dieser Veranstaltungen nach Vereinbarung geöffnet.      Sylvia Fenk, 03521/408759,  Freiheit 1 in Meißen, infos:

www.sylviafenk.de

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Ausstellung „Visions“ von Viktoria Graf in der Galerie Kunst & Eros

19 Donnerstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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»VISIONS« Viktoria Graf

Malerei · Zeichnung “
20.
September bis 23. November 2019

Vernissage am Freitag, 20. September 2019 · Beginn 19.30 Uhr in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15 in Dresden.

Begrüßung: Janett Noack, Galeristin
Einführung: Solvig Frey
Musik: »Persona Link« – instrumentales & experimentelles E- Gitarren Duo

Viktoria Graf widmet sich erstmalig in den hier gezeigten Arbeiten, einer Vielzahl von Malereien und Zeichnungen, dem Thema zeitgenössischer erotischer Kunst. Dabei geht die Künstlerin insbesondere in ihren erotisch-skurrilen Zeichnungen einen neuen Weg, für die sie eine minimalistische Bildsprache entwickelt hat. Die Künstlerin ist bekannt für ihre märchenhaften und fantastischen Darstellungen. In erzählerischer Weise nimmt uns die Künstlerin auf eine Reise in surreale Welten, Träume, Sehnsüchte und Erlebtes. Dabei untersucht sie alle Facetten von Weiblichkeit, Sinnlichkeit und Identität.

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Text + Foto: Janett Noack & Team

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden – Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de, info@kunstunderos.de , Tel. 0351 8024785 

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Ostrale Biennale 2019 schließt erfolgreich

17 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte

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Anya Janssen, Niederlande, Öl auf Leinwand: „Die Leute sagen, ich bin anders.“

Biennale-Zwischenjahr 2020 mit Gastspielen in Rijeka, Kampala und Nairobi

Die diesjährige internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE Biennale schloss Anfang September nach gut neun Wochen ihre Tore. Sie fand in diesem Jahr als Zwischennutzung in der von einem privaten Bauherren zur Verfügung gestellten, historischen Zigarettenfabrik f6 und parallel in mehreren Häusern im Stadtgebiet statt. Obwohl sie in diesem Jahr elf Tage weniger geöffnet hatte als zuletzt und diesmal die gesamten Sommerferien in der Ausstellungszeit lagen (2017: nur 2 Ferienwochen), hatte die diesjährige OSTRALE Biennale mit ca. 28.000 Besuchern fast genauso viele wie beim letzten Mal (2017: ca. 30.000). Gegen Ende konnten an manchen Tagen trotz der Hitze bis zu ca. 1.500 Kunstfreunde gezählt werden. In den nur zwei Wochen nach den Ferien kamen im Rahmen des Kunstunterrichtes auch ca. 5.000 Schüler (225 Schulklassen) aus ganz Sachsen.

Da die OSTRALE über keinen festen Veranstaltungsort mehr verfügt, sucht der OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Künste e. V. für das nächste Biennale-Jahr 2021 bereits nach einem neuen Gebäude in Dresden. Die dortige Veranstaltung soll erneut durch mehrere dezentrale Ausstellungen ergänzt werden. Im kommenden Jahr 2020 wird die OSTRALE einen Teil der soeben in Dresden gezeigten Werke unter anderem auch in der Europäischen Kulturhauptstadt Rijeka (Kroatien) präsentieren. Die Stadt Dresden bewirbt sich für das Jahr 2025 ebenfalls als Europäische Kulturhauptstadt.

Die Dresdner und ihre Gäste haben die Ausstellung und die Ergänzungen durch Symposien, Workshops und Artist in Residence nach Einschätzung der Organisatoren erneut sehr gut angenommen. Gleiches gilt für die im Stadtgebiet verteilten Ausstellungen, wie unter anderem im Ausländerrat, in der ehemaligen Haftanstalt Bautzner Straße und im Goethe-Institut Dresden. In diesem Biennale-Jahr waren insgesamt über 300 Werke von 180 Künstlern aus über 34 Nationen zu erleben. Ihr Spektrum deckte erneut alle Gattungen der zeitgenössischen Kunst ab.

„Gern würden wir auch künftig als ‚Raumpionier‘ eine möglichst umfassend kuratierte Schau aktueller internationaler Kunst in einem Stadtteil Dresdens präsentieren, an dem sie sonst nicht so stark vertreten wäre. Dafür werden wir wieder ca. 8.000 Quadratmeter Gebäude plus Freigelände benötigen. Es wäre grandios, wenn wir ein vorübergehend leerstehendes Gebäude beleben könnten.“, so die Biennale-Direktorin Andrea Hilger.

2020: Biennale-Zwischenjahr mit Auftritten Rijeka, Kampala und Nairobi

Emina Višnić, Direktorin von Rijeka 2020, kündigt an: „Die OSTRALE hat in den letzten Jahren bereits das Programm Europäischer Kulturhauptstädte bereichert, wie in Pécs (Ungarn, 2010), Wroclaw (Polen, 2016), Valletta (Malta, 2018) und anderen Partnerstädten. Sie wird ihr aktuelles Konzept ‚-ismus‘ in Rijeka unter dem Titel ‚Watergate‘ in unsere drei Schwerpunktthemen ‚Arbeit, Migration und Wasser‘ einbinden.“. „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir im kommenden Biennale-Zwischenjahr erneut das Programm einer Europäischen Kulturhauptstadt mitgestalten dürfen. ‚Watergate‘ wird Elemente unserer diesjährigen Ausstellungsthemen ‚Ismus‘, ‚WomanIsm‘ und ‚MigARTion‘ vereinen.“, freut sich auch Andrea Hilger.

Die Präsentation in Rijeka ist im kommenden Jahr 2020 nicht das einzige Auslandsgastspiel der OSTRALE. Antka Hofmann, eine der Kuratorinnen der OSTRALE Biennale: „Wir werden mit unserem Projekt ‚WomanIsm‘ in Uganda und in Kenia gastieren und dort mit spannenden Partnern, wie dem Goethe-Zentrum in Kampala und der Circle Art Gallery in Nairobi zusammenarbeiten.“ WomanIsm wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes und durch das „ifa“ Institut für Auslandsbeziehungen.

Die OSTRALE Biennale ist mit aktuell insgesamt über 300 Kunstwerken von ca. 180 Künstlern aus über 34 Nationen eine der größten temporären Ausstellungen für zeitgenössische Künste in Deutschland. Sie ist keine Verkaufsausstellung per se, was ihr die Freiheit gibt, gesellschaftlich relevante Themen abseits des Marktgeschehens zu diskutieren. Die Leitgedanken der OSTRALE, wie unter anderem friedliches Miteinander, Akzeptanz des Fremden/Unbekannten, respektvoller Umgang, religiöse Vielfalt und Internationalität spiegeln sich in den Ausstellungen inhaltlich wieder. Das Team des OSTRALE Zentrums für zeitgenössische Künste hat bereits mehrfach große Teile des Programms zeitgenössischer Künste in Europäischen Kulturhauptstädten gestaltet, so 2010 in Pécs, 2016 in Breslau und 2018 in Valletta/Malta. Auch in der Europäischen Kulturhauptstadt 2020 Rijeka/Kroatien wird die OSTRALE Teile des Programmes mitgestalten. 

Text: Tobias Blaurock

http://www.ostrale.de

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Ausstellung „Radebeul gewendet“ in der Stadtgalerie

17 Dienstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Blühende Landschaften & Wohlstand für alle nach dem „Gießkannenprinzip“. Installation von Ralf Uhlig.

„Horch & Guck“, Bilderserie von Gerald Risch ; Karikatur von Lutz Richter
„Rosa Bad“ von Wolfgang Smy, „Der Untergang“ (Entwurf) und „Masken“ von
Bärbel Voigt ; „Patriot“ von Wolfgang Smy

„Rosa Leuna“ von Karola Smy    ;  „Neuer Berliner Totentanz“ von Reinhard Zabka


„Punk“ von Gabriele Reinemer   ;       „Der Amnestierte“ von Markus Retzlaff


„o.t.“ von Wolf-Eike Kuntsche

„Was von uns bleibt“ von Reinhard Zabka; „Selbst als Bausoldat“ von Frank Ruschka

„Ab-Wendung“ von Anne-K. Pinkert  ;  „Es kommt selten vor…“ von Bernd Hanke
„Ende der Probefahrt“ von Burkhard Schade ; „Erinnerung“ von Markus Retzlaff ; „Schöne neue Welt“ von Anita Voigt

Schöne neue Welt

Ausbrüche aus der Enge, Träume, Erinnerungen, Verlockungen und Grenzen der Freiheit zeigt die Ausstellung „Radebeul gewendet“ zurzeit in der Stadtgalerie der Lößnitzstadt. Zu sehen sind Arbeiten von 52 Künstlern, die vor und nach 1989 entstanden.

Ein Mann steht auf, befreit sich aus seinem Käfig, breitet die Arme zum Fliegen aus und landet auf der Erde. Die Installation mit Miniaturfiguren aus Zinn und Blei auf einer dunklen Holztafel von Wolf-Eike Kuntsche, „o.t.“ aus dem Jahr 1986 hängt an der Stirnseite im Galerieraum. Gerade entlassen, aber mit starrem Blick und verschränkten Händen sitzt „Der Amnestierte“ in einem grauen Raum, in einem Ölbild von Markus Retzlaff von 1989/90. Eine rote Gestalt leuchtet kopfüber aus dem Nussbaum draußen. Den „Wendehals“ mit Spiegel zur Selbstbetrachtung installierte Dorothee Kuhbandner.

Zu sehen sind die Werke zurzeit in der Ausstellung „Radebeul gewendet“ in der Stadtgalerie Radebeul, Altkötzschenbroda 21 anlässlich des Ereignisses 30 Jahre Friedliche Revolution in Ostdeutschland in diesem Jahr. 52 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten, die vor 1989 und danach entstanden und die Zeit des Umbruchs reflektieren. Die Ausstellung steht in der Tradition der multimedialen Kunstprojekte, welche die bisherige Stadtgaleristin Karin Baum begründete, mit Titeln wie „Radebeul besitzen“ und „Radebeul bei Tag und Nacht“.

In großer Bandbreite der Ausdrucksformen, subjektiv, brüchig und wandlungsreich spiegelt sich die Zeit vor und nach der Wende. Ausbrüche aus der Enge, Träume, Erinnerungen, Illusionen, Verlockungen und Grenzen der Freiheit begegnen dem Betrachter vielgestaltig in Malerei, Grafik, Zeichnungen, Fotografie, Plastik und Installationen. In Wolfgang Smys ironischem Gemälde „Rosa Bad“ von 1985/92 gehen die Figuren mit heroischen Posen buchstäblich baden. Ebenfalls von ihm stammt der „Patriot“ von 2012, der aus rostigen Eisenfundstücken montiert und fahneschwenkend mehr einem wilden Eingeborenen ähnelt. Vielsagend zeichenreich ist Karola Smys Siebdruck „Rosa Leuna“. Schein und Sein von Ideal und Wirklichkeit spiegelt auch die Collage aus Zeitungsausschnitten in Labyrinthform, „Neuer Berliner Totentanz“, 1987/2009 von Reinhard Zabka. In einem Objektkasten mit dem Titel „Was von uns bleibt“ von 1988 sammelte er eine Fülle materieller Überbleibsel wie leere Konservendosen und Mokka-Fixtüten. Frank Ruschka zeigt ein berührend zwiegespaltenes Porträt „Selbst als Bausoldat“ von 1987.

In Claus Weidensdorfers Farblithografie „Am Flugfeld“ von 1988 schaut eine Menschenschlange gebannt durchs Fenster auf das Tor zur Welt. Aus einer Gießkanne voll bunter Aufkleber regnet es Wundermittel zwischen Ausverkauf und Aufbau Ost, blühenden Landschaften und Investruinen auf das durchgestrichene Schild DDR mit offenem Mauergürtel und rotgelbschwarzen Fähnchen. Die Installation stammt von Ralf Uhlig. „Schöne neue Welt“ heißt ein Siebdruck von Anita Voigt von 2008 voller sich in Farbe und Stil übertrumpfender Ich`s.

Menschen im Zug und eine Gestalt, die die Weltkugel in der Hand fragend betrachten, zeigt Peter Grafs Ölbild „Nicht mehr weit bis Catania“ von 2018. Ein Baum kurz vor dem Aufblühen vor halboffener Tür ist im Bild „Nach draußen“, 1990/2000 von Karen Graf zu sehen. Eine südliche Szene mit einem letzten Blick aufs Meer von der fast menschenleeren Terrasse, „Am Ende der Saison“, 2015 von ihr gemalt, lädt zum Träumen ein. Die Ausstellung „Radebeul gewendet“ ist noch bis 20. Oktober zu sehen.

Am 11.10., 19 Uhr gibt es in der Ausstellung eine Lesung und Musik mit den Radebeuler „Schreibenden Senioren“ und am 20.10. eine Sonderführung durch die Galerieleitung. Ein Stück Zeitgeschichte dokumentieren außerdem spannend und reich bebildert zwei Kataloge, die zum 20-jährigen Jubiläum der Stadtgalerie Radebeul erschienen und dort erhältlich sind.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi., Do und So von 14 – 18 Uhr.

Nach der Vernissage gab es ein Künstlerfest im Garten der Stadtgalerie Radebeul mit viel Musik, Gesprächen & Wein. Klangreich erfreuten Olicìa electronic handmade loopjazz und Jazzuro mit Swing, Bebop und Modern Ära die Besucher.


Den „Wendehals“ mit Spiegel zur Selbstbetrachtung installierte Dorothee Kuhbandner im Nussbaum vor der Stadtgalerie Radebeul.

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10. Sommersalon in der Galerie Kunst & Eros

12 Donnerstag Sept 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen

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„Bettgeflüster“ & „Apfelsine“ von Helena Zubler


Reizvolle Kleinplastik von Horst Hille


„Servant“ von Oskar Staudinger  „Schwarzer Mantel“ von Peter Zaumseil

Lustvolles Spiel der Sinne

Arbeiten von acht Künstlerinnen und Künstlern und Gästen vereint der nunmehr 10. Sommersalon in der Galerie Kunst & Eros noch bis 14. September.

Eine leidenschaftliche Umarmung. Zwei Möpse als Raffael-Engel und eine „Odaliske“, die keck ihre Fangarme kreiseln lässt. Lustvoll, fantasiereich und
versponnen geht es zu beim bereits zehnten Sommersalon in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden (noch bis 14. September, Geöffnet: Mo – Sa 11 bis 15 Uhr).

Die Gruppenausstellung vereint verführerische Malerei, Zeichnung, Grafik und Plastik von acht Künstlerinnen und Künstlern und weiteren Gästen. Zudem werden neue Porzellanstücke mit raffinierter Lüstermalerei von Galeristin Janett Noack gezeigt.
Außerdem zarte Aktzeichnungen von Maria Adler Krafft. Witzig-farbige Collagen von Heinz-Dieter Wenzel aus Berlin und sinnlich-heitere Emaillebilder, die Adam und Eva und Frauen mit Chilischoten zeigen, von Günter Gläser aus Radebeul.

Ausdrucksstarke Paar-Bilder, Fesselungskunst und reizvolle Halbakte wie eine Frau mit Apfelsine vor dem Schoß zeigt Helena Zubler. Sie ist Diplommalerin und Grafikerin und hat gerade ihr Meisterschülerstudium bei Professor Ralf Kerbach an der Dresdner Kunsthochschule abgeschlossen. Das Spiel mit der Fantasie des Betrachters, jeder kann sehen was er will, macht für sie den Reiz an der Kunst aus.

Text + Fotos (lv)

„Impressionen aus dem Feuer“. So heißt der neue Bildband des Radebeuler Künstlers Günter Gläser, der verlockende Emaillebilder eigens für die Galerie Kunst & Eros gestaltete.

Die Kunst hält ihn jung: Günter Gläser und seine Frau Karin vor seinen Bildern
zur Ausstellungseröffnung.

„Umarmung“. Die Künstlerin Helena Zubler vor einem ihrer Paarbilder.

http://www.kunstunderos.de

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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