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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

„Dein Herz. Dein Körper. Deine Seele“ – Lesung aus Weihnachtspost berühmter Frauen & Männer in der Galerie Kunst & Eros

24 Dienstag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Kultur, Lebensart, Literatur, Musik

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„Küsse sind unser Gebet“

Romantische, schwärmerische, traurige, komische, nachdenkliche und tröstliche Momente zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, vereinte eine Lesung mit Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer in der Galerie Kunst & Eros. Die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ mit Malerei, Grafik und Plastik zeitgenössischer Künstler ist noch bis 18. Januar 2020 zu sehen.

„Ein Fest für alle Menschheit, das lebt und wärmt…“, schrieb die Malerin Paula Modersohn-Becker einst an den befreundeten Dichter Rainer Maria Rilke, der sie an ihre Zeit in der Künstlerkolonie Worpswede erinnerte und von dem sie sich als Künstlerin verstanden fühlte. Sie habe das Gefühl, dass man mit Weihnachten wachsen muss, auf dass jedes Jahr eine weiße Rose die Welt mit Licht und Liebe erfülle. 1907 stirbt sie wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes. „Mein Leben ist ein kurzes, intensives Fest“, notiert sie in einem ihrer letzten Briefe. „Ist es deswegen denn weniger schön, da es kürzer ist?“

Wunderbare Worte und Gedanken, die der „Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer“ aus dem gleichnamigen Buch entstammen, waren zu hören in einer Lesung mit dem „Literarischen Quartett“ am Nikolaustag in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden, wo jedes Jahr zum „Erotischen Advent“ Kunst und literarisch-musikalische Programme zum Verweilen und Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel einladen. Auf eine ebenso besinnlich, berührende wie kurzweilige Reise in die Weihnachtsstuben und Herzen bekannter Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten nahmen lebhaft vorlesend am Tisch bei Kerzenschein Kristin Rudloff, Solvig Frey, Hans-Jürgen Scholz und Rüdiger Schlögel ihr Publikum mit. Liebevoll mit Glöckchen einläutend, vorher Plätzchen und Pfefferkuchen aus Kästchen verteilend, lauschte man neugierig, schmunzelnd bis ergriffen der Weihnachtspost.

Solvig Frey stellte die Briefe zusammen. Sie erzählen sehr persönlich, offen, schwärmerisch, romantisch, nachdenklich und tröstlich von schönen, sehnsuchtsvollen, traurigen, wehmütigen, bangen, aber auch heiter-komischen Momenten in bewegter Zeit, in der die Briefeschreiber durch verschiedene Umstände, Krieg, Exil, Beruf, Familie oder andere Partner am Weihnachtsabend voneinander getrennt waren.

Da berichtet der französische Philosoph Jean-Paul Sartre in einem Liebesbrief an die Schriftstellerin Simone de Beauvoir, wie er als Marinesoldat in blauer Uniform vor der Mannschaft hingebungsvoll die Arie des Don Camillo aus Bizets Oper „Carmen“ schmettert und sich als Skifahrer versucht. Da freut sich F. Scott Fitzgeralds  Liebste Selda auf das Wiedersehen mit ihm, nicht ohne Eifersüchteleien und bemerkt, dass es „nichts Schöneres als rote, leuchtende Weihnachtskugeln gibt.“ Der große amerikanische Schriftsteller und die Tänzerin galten als das Glamourpaar der 1920er Jahre in der Welt der Schönen und Reichen, der er einen Spiegel vorhält in seinem berühmten Roman „Der große Gatsby“. Die Liebe zur Musik verband zeitlebens die virtuose, europaweit umher reisende Pianistin Clara Wieck und den Komponisten und mittellosen Künstler Robert Schumann, den sie gegen den Widerstand ihres Vaters heiratete. „Küsse sind unser Gebet“, schrieb er in einem Weihnachtsbrief an sie. Der Schauspieler Richard Burton stellt sich lustvoll in Zeilen an die Hollywood-Diva Elizabeth Taylor vor, wie die Tinte hervorsprudelt aus dem Füllfederhalter, seinem Geschenk an sie. Für den Schriftsteller Erich Maria Remarque ist Weihnachten das „ironischste aller Feste“ und „immer mit verdorbenem Magen verbunden“, schreibt er an Marlene Dietrich nach Amerika, die er liebevoll seinen „kleinen Nestvogel“ nennt, die nicht treu sein konnte und der er auch nach der Trennung 1940 weiter schreibt.

Thomas Mann wurde von seinen Kindern „der Zauberer“ genannt. „Es ist doch seltsam, welche Verklärung einfache Dinge erfahren, sie hören auf Ware zu sein, werden Gabe durch die Art des Empfangs und Schenkens“, schreibt der Schriftsteller an seine Tochter Erika und schwelgt in opulenten Erinnerungen an die Weihnachtsfeste der Kindheit in seinem Roman „Die Buddenbrooks“. Während für den Dichter Hans-Christian Andersen „Weihnachten der schönste Märchenabend des Jahres“ ist, an dem alles wunderbar verwandelt scheint, man allein vom Zusammensein mit anderen träumt oder umgekehrt und die Herzen und Sehnsucht überfließen. Ach wär ich doch in der Stube mit all der Pracht und Herrlichkeit, wünscht sich der einsam, draußen im Wald stehende Tannenbaum in einer von Andersens schönsten Weihnachtsgeschichten.

Das „Literarische Quartett“ las die Briefe abwechselnd, dazu die biografischen Hintergründe zu Leben und Werk der Briefeschreiber, am Piano begleitet von Christian Mögel, der mit beschwingten Melodien bekannter Weihnachtslieder wie „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ variantenreich die Stimmung, Trubel und Vorfreude einfing, augenzwinkernd zwischen leisen, besinnlichen, glockenklaren und turbulenten Klängen. Viel Beifall gab es für diese Herz und Geist gleichermaßen erfreuende Weihnachtslesung.

Die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ mit Arbeiten von Gudrun Trendafilov, Juan Miguel Restrepol Vales, Leo Lessig, Konstanze Feindt-Eißner, Steffen Fischer, Olaf Stoy und weiteren Gästen sowie neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke aus Porzellan der Künstlerin und Galeristin Janett Noack sind noch 18. Januar 2020 zu sehen.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text zur Ausstellung folgt.

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Sinnenfroher Kunstgenuss: In aller Vielfalt zu sehen bei Janett Noack in der Galerie Kunst & Eros in Dresden.

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Mallust & Gemeinsam Tun: Das verbindet die Künstler der „Kunstspuren Radebeul“

13 Freitag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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„Gemeinsam sind wir stärker!“, sagt die Künstlerin Christa Günther über das Projekt „Kunstspuren Radebeul“. Ihr neuestes Bild heißt „Tanzendes Universum“.
Blick ins Atelier von ihr in der alten Schuhfabrik auf der Gartenstraße 72A in Radebeul.

Miteinander im Farbfluss des Lebens

Im Projekt „Kunstspuren Radebeul“ laden derzeit 15 Künstlerinnen und Künstlern zu Gemeinschaftsausstellungen und offenen Ateliers ein. Eine von ihnen ist Christa Günther.

Auf der Staffelei steht das neueste Bild. Lebhafte, farbige
Linienschwünge umkreisen das tiefe Blau der Leinwand.
“Das tanzende Universum“, sagt Christa Günther und lächelt.
Sie trägt ein bunt bekleckstes, weißes Tshirt und rote Handwärmer.
Ihre Liebe zur Farbe, aus der sich Formen entwickeln, die Träume,
Erlebtes und Sinneseindrücke aus der Natur widerspiegeln, verbindet sie mit den anderen Künstlern der „Kunstspuren Radebeul“.

Die Initiatorin Silvia Ibach lernte Christa Günther 2015 kennen, als sie ihr Atelier in der alten Schuhfabrik auf der Gartenstraße 72A in Radebeul besuchte. Dieses öffnet sie für Besucher alljährlich zu Pfingsten unter dem Motto: „Kunst offen in Sachsen“. Silvia Ibach brachte ihre Erfahrungen aus dem Projekt „Kunstspuren in Hamburg“ mit, das sie mit aufbaute und sie suchte nach ihrem Umzug nach Radebeul neue Kontakte und Gleichgesinnte. „Ich war zunächst skeptisch, da ich eigentlich kein Gruppenmensch bin, sondern mehr alleine im Atelier beschäftigt“, sagt Christa Günther. „Doch dann fand ich die Idee ganz gut, etwas zusammen zu machen.“

Einerseits, weil es als einzelner Künstler immer schwieriger wird, Ausstellungsorte zu finden. Andererseits sei der Gedankenaustausch mit den anderen Künstlern, zusammenkommen und miteinander etwas tun, schön. Inzwischen gehören 15 Künstlerinnen und Künstler, vor allem aus der Lößnitzstadt, aber auch aus Dresden zur Initiative “Kunstspuren Radebeul“. Die Treffen finden aller zwei bis drei Monate an wechselnden Orten, in Ateliers oder auch mal der Wohnung von Silvia Ibach statt.

Die Leidenschaft zum künstlerischen Schaffen eint sie ebenso wie der Gedanke: „Gemeinsam sind wir stärker!“ „Wir helfen uns gegenseitig bei den Ausstellungen in der Gruppe und beim Hängen, nehmen aber auch Anteil und gehen zu den Ausstellungen der anderen Künstler. Dass man weiß, was der andere macht. Was der eine nicht kann, macht der andere“, erzählt Christa Günther. Sie ist die Finanzfrau im Kunstspuren-Projekt. Künftig soll es einen Jahresbeitrag für jeden beteiligten Künstler geben, woraus anfallende Ausgaben wie der Druck der Flyer finanziert werden. Außerdem wird die Webseite der „Kunstspuren“ neu gestaltet.

Es gab bereits mehrere Gemeinschaftsausstellungen der Künstlergruppe in beachtlicher Vielfalt der Ausdrucksweisen von Malerei, Grafik bis Fotografie. Die erste Ausstellung fand im April 2016 in der Stadtbibliothek Radebeul im Kultur-Bahnhof statt. „Ein Höhepunkt war unsere Ausstellung ,Spiegelungen` im Frühjahr im Foyer der Landesbühnen in Radebeul, wo von jedem Künstler mehrere Bilder zu sehen waren“, sagt Christa Günther. Das Angebot der offenen Ateliers innerhalb der „Kunstspuren“ sei ebenfalls sehr gut angenommen worden. „Anschließend wurden auch einige Bilder gekauft.“ Dazukommt ein erster gemeinsamer Auftritt der „Radebeuler Kunstspuren“ bei der Kunstmesse „Neue Art“ Anfang 2019 in Dresden. Für das kommende Jahr sei ein größeres Ausstellungsprojekt geplant. Außerdem im Oktober 2020 eine Gemeinschaftsausstellung in der Galerie „Falkenbrunnen“ in Dresden.

„Außerdem hat jeder noch seine eigene Sachen“, schmunzelt Christa Günther. Mit Blick auf eine Serie farbintensiv leuchtender, neuer Meer-Bilder, angeregt vom Rhythmus, der Bewegung der Wellen bei einem Zypern-Urlaub im Herbst. Die Bildtitel “Ekstase“ und „Silence“ (Stille) erzählen von intensiver Malleidenschaft ebenso wie vom intensiven Wahrnehmen mit allen Sinnen. „Malen, das ist meine Insel in der heutigen lauten Welt. Wenn andere Betrachter etwas drin finden in dem Bild für ihr Leben und ich Freude weitergebe, habe ich etwas in die Welt getragen außerhalb des rein Rationalen“, sagt Christa Günther. Mit ihren Bildern kann man eintauchen, verweilen, neue Anregungen finden im Farbfluss des Lebens.

Text + Fotos (lv)

Kontakt zu den „Radebeuler Kunstspuren“: www.kunstspuren-radebeul
si.silvia.ibach@t-online.de oder christamaler@gmx.de
Eintauchen und Träumen in den Bilderlandschaften. Dazu regt auch das Bild „Silence“ (Stille) von Christa Günther den Betrachter an.

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Ausstellung „Zeige dem Engel die Welt“ von Ju Sobing in der Stadtgalerie Radebeul

09 Montag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Poesie

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Baummuse und Rapswurzelvolk

Zum Träumen, Besinnen und Nachdenken lädt die Ausstellung „Zeige dem Engel die Welt“ mit Malerei, Grafik und Objekten von Ju Sobing in der Stadtgalerie Radebeul ein.

Eine wundersame Gestalt in einem Papierkleid, aus deren Kopf Zweige wie Antennen, Fühler wachsen, steht im Eingangsraum der Stadtgalerie Radebeul. Die „Baummuse“ ist umhüllt von Zeitungsseiten und übersät mit Gedichtversen in schwarzer Tusche, die Natur und Menschsein in aller Fülle, Schönheit und Abgründen zeigen. Hinter ihr an der Wand wirbeln Farben und Formen heftig durcheinander in der Collage-Serie „Chaoszeit“ aus dem Jahr 2014, daneben leuchtend farbig über schwarzen Umrissen
der „Sommertanz“.

Zum Träumen, Innehalten, Besinnen und Nachdenken lädt die Ausstellung von Ju Sobing “Zeige dem Engel die Welt“ zum 75. Geburtstag der Radebeuler Künstlerin ein. Zu sehen sind Malerei, Grafik und Objekte von Mitte der 90er Jahre bis heute.
Da mischen sich Traumhaft-Surreales, Konkretes, Abstraktes, Ernstes, Poetisches und leise Komisches, Bilder und Sprache auf den Leinwänden, oft Mischtechniken, übermalten Collagen, Zeichnungen und Dingen. Da erhebt sich ein knorrig-lustiges, kleines „Rapswurzelvolk“ auf Steinsockeln, aus Wurzeln und Seidenpapier gestaltet, auf dem Fensterbrett. Blickt man in den Collagen, die farb- und kontrastreich Lebensmomente spiegeln, in Gesichter von Menschen, kleinen, großen, jungen, alten, unbekannten und Politikern.

Licht und Schatten, Glück und Leid, Hunger, Gewalt und lautes Schweigen liegen nah beieinander in diesen Bildern aus aller Welt, zusammengesetzt aus  Zeitungsausschnitten, die die „Unerreichbarkeit des Paradieses“ vor Augen führen und zugleich ein achtsames Erinnern daran sind. In einer Ecke liegt ein Stapel alter Zeitungen und Bücher als gesammelte „Zeitpäckchen“. Die wunderbare Collage „Tundra“ in grünen und erdigen Tönen, als Malgrund dient eine vergilbte Schulwandkarte, mit einem durch die weite Steppe im Rentierschlitten fahrenden Paar entführt in eine Welt, wo noch die Natur den Lauf des Lebens bestimmt. Am Treppenaufgang zum oberen Galerieraum wirft die Künstlerin ihre reichhaltigen Ideen- und Gedankennetze aus, die an einer Pinnwand festgehalten als „Kleine Zeitsammlung“ voller Skizzen, Notizzettel mit Künstlerzitaten und Lebensweisheiten und einem Artikel über „Die Sprache des Sehens“ zum Werk von Andreas Feininger ebenso spannend wie anregend sind für den Betrachter.

Ins ausdrucksreiche „Eigenland“ von Jo Sobing führt zeichen- und wortspielreich ein von der Decke bis zum Boden reichendes, leuchtend rotes Wandbild. „Wenn die Worte verschwinden, verschwinden auch die Bilder“, heißt es da. Und: „Das Zeitrad dreht sich/Du siehst seine Spur in deinem Antlitz – Aufgebrochenes Erdreich zeigt dir/die Wunden die nicht mehr verheilen Verletzungen/Aufgelöste Zeichen des Herzens und Gewinn“, so ihr Blick auf Veränderungen und Vergänglichkeit und Bleibendes. Ju Sobing ist seit 1989 freischaffend tätig als Bildende Künstlerin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Radebeul und in Sorbolongo/Italien.

„Frei von Meinungen und Tendenzen arbeite ich, umkreise meine Themen mit spielerischem Ernst. Bilde, baue, zerstöre, überarbeite, lasse die Natur zuweilen mitarbeiten“, sagt Ju Sobing über ihre Arbeiten. “Kunst heißt umkreisen von Leben und Sterben in allen Facetten.“ Die Ausstellung ist noch bis 15. Dezember in der Stadtgalerie Radebeul zu sehen.

Text + Foto (lv)

Geöffnet:  Di., Mi, Do., So. von 14 bis 18 Uhr

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Ausstellung „Sieben Leben“ von Lutz Bleidorn in der Galerie Himmel

06 Freitag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Lutz Bleidorn, „Die Rauhnächte“, Öl auf Leinwand, 2017
„Change of Season“, Öl auf Leinwand, 2018

„Der Sonntagsspaziergang“, Öl auf Leinwand, 2019 Fotos: Galerie Himmel

Wunderbare Farb-Spaziergänge

Die Ausstellung „Sieben Leben“ zeigt Malerei, Collagen & Zeichnung von Lutz Bleidorn in der Galerie Himmel. Im Kabinett sind zeitgleich Radierungen und Lithografien des Hallenser Malers Albert Ebert zu sehen.

In der Ausstellung sind über dreißig Gemälde, Collagen und Zeichnungen des Malers Lutz Bleidorn (Jg. 1973) zu sehen. Er  studierte 2003 bis 2009 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und war Meisterschüler bei Elke Hopfe. 2011 erhielt Lutz Bleidorn das Hegenbarth-Stipendium der Kulturstiftung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, das der Förderung herausragender Nachwuchskünstler dient. In den Jahren 2015 und 2016 lehrte Lutz Bleidorn an der Dresdner Kunstakademie, heute lebt und arbeitet er in Dresden und im schleswig-holsteinischen Rendsburg.

Die Malerei von Lutz Bleidorn ist inspiriert von der Landschaft seiner Heimat Schleswig-Holstein. Sie erzählt fein verwoben, oft textile Flächengebilde eines Bildteppichs evozierend, von Eindrücken und Erinnerungen. Mit besonderer Imagination begibt sich der Künstler auf Spurensuche, im Hier und Jetzt sowie in Ereignissen und Träumen der Kindheitstage. Die aus der Tiefe leuchtenden Bilder wachsen in aufwendigen, farblich subtil orchestrierten Schichtungen, der bewegte Pinselstrich changiert zwischen Linie und pastosem Auftrag.

Im Kabinett präsentiert die Galerie Himmel zeitgleich Radierungen und Lithografien des Hallenser Malers Albert Ebert (1906-1976). Kleinformatige, in altmeisterlicher Manier behandelte Gemälde sowie Druckgrafiken von Albert Ebert waren bei Kunstliebhabern und Sammlern hoch begehrt. Eberts hintergründiger Witz und sein autodidaktisch entwickelter künstlerischer Ausdruck blieben unberührt von den kulturpolitischen Forderungen der DDR. Die Bildwelten des „Rousseau von der Saale“ reichen vom märchenhaft glücklichen Kinderfest bis zur abgründigen Groteske, sie schildern auf poetische Weise den Alltag der „kleinen“ Leute.

Die Ausstellungen „Lutz Bleidorn – Sieben Leben“ und „Albert Ebert – Der müde Amor“ sind noch bis 25. Januar 2020 während der Öffnungszeiten Montag-Freitag von 10-18 Uhr und Samstag von 10-16 Uhr zu sehen.

Text: Anja Himmel & Michael Böhlitz

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden 
0351-4843578

email@galerie-himmel.de
www.galerie-himmel.de

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Von Malerei bis Buchkunst – Zweiter Kunst-Weihnachtsmarkt am Ersten Advent in Klotzsche

01 Sonntag Dez 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart

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Augenschmaus zum Genießen und für den Gabentisch

Vorfreude, schönste Freude

Der zweite Kunst-Weihnachtsmarkt im Kunstforum von Erika Walther  auf der Rostocker Straße 12 in Dresden-Klotzsche öffnet am Ersten Advent diesen Sonntag von 11 -18 Uhr seine Türen. Es lockt ein vielseitiges Angebot von Künstlern aus Dresden und Radebeul. Malerei, Grafik, Buchkunst, Textilschmuck, Keramik und Porzellan laden zum Anschauen, Innehalten und Entdecken ein. Wer besondere Geschenke für den Gabentisch sucht, wird hier bestimmt fündig.

Zum Aufwärmen gibt es Glühwein. Man kann gemütlich am Feuer sitzen und echte ungarische Gulaschsuppe aus dem Ofen probieren und zum Kaffee selbstgebackene Kuchen der Künstler naschen.

Text+ Foto: Erika Walther/Kunstforum

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„Zucker auf der Zunge“ – Erinnerung an den Kunsthistoriker Erhard Frommhold in der Kirche Prohlis

27 Mittwoch Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Über geistigen Reichtum im Gespräch

An den bekannten Dresdner Kunsthistoriker Dr. Erhard Frommhold erinnert ein Abend am 29. November, um 19 Uhr in der Kirche Prohlis. Zu hören ist ein Essay seines langjährigen Freundes Markus Krebs.

Dr. Erhard Frommhold ist langjähriger Cheflektor des Verlages der Kunst Dresden gewesen und hat außerordentliche Verdienste bei der Publikation und Verbreitung moderner Kunst in hierzulande nicht einfacher Zeit. Zum kleinen Preis in großer Auflage, dass die Botschaft möglichst viele Menschen erreicht und nicht nur Fachleute.

Der namhafte Kunsthistoriker stammte aus einfachem Hause, wohnte schließlich in Prohlis zwischen Bergen von Büchern. Und: Der Verlag bekam internationale Geltung. Er rannte sich in den Hierarchien mehrfach den Kopf ein. Und setzte sich durch. Zwischen sich Anpassen und Widerstehen- gilt das nur für das untergegangene Land des Nachkriegs ?

Dr. Erhard Frommhold war Mitglied der Annahmekommission zur X. Kunstausstellung.

Zucker auf der Zunge

Zu diesen Worten Frommholds über geistigen Reichtum im Gespräch hat sein langjähriger Freund Markus Krebs einen Essay verfasst, der im Mittelpunkt des Abends steht.

Markus Krebs war im letzten Jahrzehnt der DDR Bezirkssekretär des Kulturbundes für Künste, Wissenschaft, Fotografie und Esperanto. Er wurde 1999 als Dozent vom Ministerium für Kultus u.a. für Kunstgeschichte bestätigt und war langjähriger Juror im Internationalen Jugendwettbewerb Bereich Malerei und Grafik. Ihm wurde mehrfach der Juryvorsitz zu den deutschen Porträtfotoschauen übertragen. Er veröffentlichte in Signum, Dresdner Hefte und Landtagskurier.

Text: Markus Krebs

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Erotischer Advent in der Galerie Kunst & Eros & Lieder von Liebe und Sehnsucht

26 Dienstag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur, Musik

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Steffen Fischer, „Leda als Odaliske vor New York“, Zeichnung auf Papier, 2018

Verführung der Sinne

Im zehnten Jahr der Galerie Kunst & Eros lockt der Erotische Advent wieder mit reizvoller Kunst, Musik und Lesungen. Die Gruppenausstellung ist vom 29. November bis 18. Januar 2020 zu sehen.

In dieser traditionellen Gruppenausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik zeitgenössischer Künstler vorgestellt:
Gudrun Trendafilov, Juan Miguel Restrepol Vales, Leo Lessig, Konstanze Feindt Eißner, Steffen Fischer, Olaf Stoy und weitere Gäste.

Zudem werden neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke und Gefäße aus dem edlen Material Porzellan von der Künstlerin und Galeristin Janett Noack gezeigt.

Veranstaltungstipp:

„Lieder von Liebe und Sehnsucht“: 29.11., 19.30 Uhr

Begrüßung zur Eröffnung der Weihnachtsausstellung mit Janett Noack, Galeristin
Der Dresdner Musiker Stephan Pankow singt Lieder, die ihm am Herzen liegen. Er wird sich dabei selbst auf der Gitarre wie auf dem Klavier begleiten und eigene Stücke sowie Lieder fremder Komponisten spielen.

„Dein Herz, Dein Körper, Deine Seele“: 6.12., 19.30 Uhr

Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer. Gelesen von dem Literarischen Quartett Kristin Rudloff, Solvig Frey, Hans-Jürgen Scholz und Rüdiger Schlögel mit musikalischer Begleitung von Christian Mögel am Piano.

Text: Janett Noack

Kunst & Eros Galerie und Atelier für erotische Porzellanmalerei und zeitgenössische Kunst, Hauptstraße 15, 01097 Dresden, Tel. 0351 – 802 4785

Geöffnet:
Mo bis Sa von 11 bis 15 Uhr; 2. Adventswochenende am 7. & 8.12. von 11 bis 18 Uhr

http://www.kunstunderos.de

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Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: „Ich fühle mich überall zuhause“

25 Montag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte, Unterwegs

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Die Künstlerin, Heilkundige, Schamanin und Weltreisende Kathrin Stadthaus in ihrem Atelier in Moritzburg.

Auf künstlerischer Entdeckungsreise

Kathrin Stadthaus hat schon viele Länder bereist, geht mit anderen auf Kunsttouren und gestaltet handgebundene Bücher und vieles mehr mit Kindern und Erwachsenen in ihrem Atelier in Moritzburg. Der nächste Kurs „Kunst & Magie & Schöpferin“ startet dort am 2. Dezember, von 14 – 19 Uhr (Anmeldungen bis 28.11.). das nächste mal, am 16.12. (Anmeldung bis 14.12.), von 16 – 19 Uhr binden die Frauen gemeinsam Raunacht-Bücher für ihre Träume.

Kunst, Magie und Heilung begleiten Kathrin Stadthaus schon
ihr ganzes Leben. Sie ist sowohl Künstlerin als auch Heilkundige,
Schamanin und Weltreisende. Sie braucht die Abwechslung, hat sie festgestellt. Immer wieder zieht es sie an neue Orte, die sie entdecken, ihre Abenteuerlust ausleben und den Zauber neuer Erfahrungen erleben kann.

Der entfaltet sich auch reichhaltig in ihren festgehaltenen Reiseerinnerungen
auf Leinwänden, Papier, Seidenstoffen, Collagen und kleinen Tonfiguren in ihrem Atelier, in ihrem Wohnhaus auf der Eduard-Bilz-Straße 4 in Moritzburg. Zauberhafte Gewächse und knorrige Bäume in leuchtenden Herbstfarben sieht man da. Die Ansicht einer Straßenszene in Marrakesch und eine Wasserpfeife stehen auf dem Fensterbrett. Auf einem Tisch liegen Buntstifte, Malfarben und Pastellkreiden griffbereit.
“Farben erhellen mein Gemüt, sie erfreuen und geben Energie“, sagt
Kathrin Stadthaus. In der Ateliermitte steht ein großer Tisch, an dem genug Platz ist für Begegnung und Miteinander mit anderen kunstfreudigenMenschen, zum gemeinsamen Gestalten, Teetrinken beim Duft von Räucherstäbchen und Erzählen, was einen gerade bewegt und natürlich auch von ihren Reisen.

Kathrin Stadthaus hat schon weite Teile Europas, Asien, Latein- und Südamerika bereist, aber auch abgelegene Gegenden der Welt wie Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan. In Costa Rica arbeitete sie in einer freien Schule, der „Caribe azul“ und besuchte hoch in den Bergen im Nebelwald von Monteverde den Maler Ferlander Arguedas und seine Frau. In Indonesien absolvierte sie Taucherausbildungen. Sie reiste durch Ägypten, Tunesien und seit 22 Jahren immer wieder nach Marokko. Dort gab Kathrin Stadthaus auch schon Workshops in der Schule El Jadida in Essaouira und Buchbindeseminare für marokkanische Schüler und Lehrer. Ihre Kinder, drei Söhne, nahm sie von kleinauf meist mit auf Reisen. Mit einem Minicooper, ähnlich wie von Mr. Bean in seinen Filmen, fuhren sie los. „Mit Kindern kommt man schnell in Kontakt mit den Einheimischen und sie lernen andere Lebenswelten kennen.“

Wunderbar gestaltete, selbst gebundene und verzierte Reisetagebücher, jedes ein Kunstwerk für sich, voller farbenfroher Aquarellzeichnungen, Notizen und kleiner Andenken erinnern sie an jede Reise. Darunter Skizzen von schönen Pflanzen und seltenen Tieren, wie riesige, uralte Schildkröten, Leguane und prächtige Fische, die sie beim Schnorcheln im Meer sah und mitten im Wasser ein Ponton mit einem Baum bewachsen in Puerto Viejo. Himmelblaue Kolibris flattern auf Blütenkelchen, als Herzkrafttier in Illustrationen für ein Buchprojekt. Andere Zeichnungen entführen in einen urwüchsigen, wunderschönen  Garten, den Jardin Majorelle in Marrakesch, in dem auch der berühmte französische Modeschöpfer Yves Saint-Laurent gern verweilte und arbeitete. Ein kleines Museum neben dem Garten ist ihm gewidmet.

Wenn Kathrin Stadthaus in ihren Reisetagebüchern blättert, kommen beim Anschauen gleich neue Ideen für ihre Kunstkurse mit Kindern und Erwachsenen in ihrem Atelier in Moritzburg und in der Alten Feuerwache Loschwitz in Dresden. Diese reichen von Malerei, Plastizieren, mit Ton formen, Linolschnitt bis zu Buchbinderei und Kunst- und Erlebnisreisen in kleinen Gruppen, wo man vor Ort mit Zeichenblock, Stift und Kamera intensiv eintauchen kann in andere Länder und Kulturen und das Erlebte festhalten.

„Da ich in mir zuhause bin, fühle ich mich überall zuhause“, sagt Kathrin Stadthaus. „Wie eine Schnecke, die ihr Haus immer dabei hat.“ Als Kind war ihr größter Traum ein Boot und ein Schlafsack. Sie wurde 1970 in Dohna geboren, wuchs in Pirna-Copitz auf und war schon immer gern in der Natur. Sie ist gelernte Porzellanmalerin und arbeitete in der Porzellanmanufaktur Meißen. Außerdem hat sie Ausbildungen als Waldorfpädagogin, Körper- und Kunsttherapeutin und auf ihren Reisen auch reichlich schamanisches Naturheilwissen gesammelt. Seit 2012 wohnt sie mit ihrer Familie im Moritzburg. Zwei Söhne sind schon ausgezogen. Einer möchte Erzieher, der andere Fahrradmechaniker in Radebeul werden. Ihr jüngster Sohn Karl bewirtet uns mit Vollkornnudeln mit würziger Tomatensoße und Käse. Der 12-jährige will Koch werden. Zwei Katzen stromern umher im Haus und Garten.

Der nächste Kurs „Kunst & Magie & Schöpferin“ wurde im Urlaub in Port de Soller auf Mallorca geboren und startet am 2. Dezember. Die Treffen finden die ganze Winterzeit immer montags statt, am Tag des Mondes, von 16 bis 19 Uhr (Anmeldung bis 14.12.,  Teilnahmegebühr pro Mal 30 Euro)  in ihrem Atelier in Moritzburg.

Das nächste Mal, am 16. Dezember, binden die Frauen Raunachts-Bücher für ihre Träume.  „Wir werden gemeinsam kreativ sein, träumen, meditieren und die Farben fließen lassen“, sagt Kathrin Stadthaus. Es gehe darum, die weibliche Schöpferkraft zu feiern und zu stärken. Dazu gibt es auch Rituale im Wald, Beisammensein am Feuer und warmer Suppe. Zeit zum Innehalten, zu sich kommen, abschalten vom Alltagstrubel. Die nächste künstlerische Entdeckungsreise, „Frau sein in Samt und Seide“ führt nach Marokko mit einem Buchbindekurs mit Kathrin Stadthaus und Yoga & Meditation mit Alexandra Gärtner vom 16. bis 21. Februar 2020 (noch zwei Plätze).

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.kunstundkörper.com

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Ausstellung „GefährteN“ von Heike Herzog in der Galerie mit Weitblick Radebeul

01 Freitag Nov 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Wundervolle Wesen

Fantasiereich-skurrile Gestalten zeigt die Künstlerin Heike Herzog in ihrer Ausstellung „GefährteN“ derzeit in der Galerie mit Weitblick in Radebeul.

Heike Herzog hat einen ganz speziellen Sinn für noch nicht entdeckte Tierarten. Ihre Bilder und Objekte aus dem Wunderland der Natur, so ein Bildtitel, zeigt sie zurzeit in der Ausstellung „GefährteN“ in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul. Darunter versteht die Künstlerin sowohl Gefährte zum Fortbewegen als auch Wegbegleiter. Halb Pflanzen- und Insektenwesen, die durchaus auch menschliche Züge und Verhaltensweisen zeigen.

Die Formen erinnern an Schalen, Blätter, Boote oder auch eine Arche Noah, in der die zarten Wesen Zuflucht finden. Ihre fantasiereich-skurrilen Naturwesen bewegen sich an Land, in der Luft und im Wasser, schaukeln auch mal in der Hängematte. Die Insekten und Fabelwesen schwirren und schweben als Objekte an langen Fäden als Windspiele. Darunter Ostseesteine eingesponnen und eingehäkelt in farbige Hüllen, manche halboffen, wie Kokons. Einige Objekte haben große Kulleraugen und Kugelkörper, mit und ohne Flügel, Stacheln und Fühlern. Gestaltet sind sie aus Peddigrohr, Papierkaschée, Strick und Nägeln. Sie tummeln sich außerdem auf Leinwänden und Tuschezeichnungen auf Papier.

Ein Mikrokosmos von winzigen Lebewesen, deren Leiber Kreise, Spiralen und Kugeln wie Eier oder Perlen zieren, festgehalten mit Pinsel und Feder. „Eine kleine Welt auf der Reise“, so ein Bildtitel. Von ihren Beobachtungen und Erlebnissen der Naturwesen, vom Werden, Leben, Vergehen und Veränderung erzählt Heike Herzog einfallsreich, witzig und poetisch in ihrer Bilderwelt in leuchtenden und erdigen Farben.
„Mit dem Sonntagsmantel in die Höhe“, „nach oben gleiten“ und „Etwas Kleines kommt mit“ heißen die Werke. „Zeit für eine neue Verbindung“, „Vorsichtig in die Tiefe“ und „Etwas Wertvolles behüten“ stehen sinnbildlich für den Umgang von Mensch und Umwelt. Es ist auch „ein Mahnmal für einen Krieger“ in Form eines Raubfisches zu sehen.

Ein Bild spiegelt ihr Lebensmotto: „Mein Lieblingsweg ist leicht“. Mit einer ganz entspannt in ihrer Schale sitzenden Schote in sonnigen Farbtönen. Schon als Kind war Heike Herzog fasziniert von den Hülsenfrüchten, Zuckerschoten samt heraus fallenden Kernen. In ihrem Gartenatelier in der Hellersiedlung in Dresden, umgeben von reichlich sprießenden Gewächsen, findet sie immer noch viele Anregungen für ihre Kunstwerke. Heike Herzog wurde 1964 in Dresden geboren. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie mit einem Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, wo sie von 1988 bis `93 Bühnen- und Kostümbild studierte und von 1994 bis `96 ein Studium für Kunsttherapie anschloss. Sie war als wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule tätig und arbeitet seit 2000 als Kunsttherapeutin und freischaffende Künstlerin. Die Ausstellung „GefährteN“ ist noch bis 26. Januar 2020 in der Galerie mit Weitblick Radebeul noch zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.doro-malerei.de/www.heike-herzog.de

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BilderAlbum: Ausstellung „Visions“ von Viktoria Graf in der Galerie Kunst & Eros

28 Montag Okt 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Titelbild der Ausstellung „Visions“: „Take it or leave it“, 2019, Öl auf Leinwand.


Traumkörper zum Schmunzeln: Künstlerin Viktoria Graf mit ihrem Bild „Supergirl“.


„Vogelhochzeit“


Zeichnungen aus der Serie „Libidos“


„Dream Cloud“ (Traum Wolke) mit BilderGedankenSplittern


„Umarmen“, 2009                             „Erscheinung“, 2019

Fantasiereiches Spiel der Sinne

Die Künstlerin Viktoria Graf zeigt erstmals sinnlich-verführerische Malerei und Zeichnungen in einer Welt voller Gegensätze in ihrer Ausstellung „Visions“ in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15. Noch bis 23. November.

Gesichter, die magisch den Blick anziehen. Eine Frau trägt Lilien wie Dolchspitzen im Haar. Ein Papierschiff schaukelt in den Wellen ohne Anker. Aus einem Mund fliegen Vögel und ein blaues Segel schlängelt im Wind. Mal fröhlich bunt, mal glasklar oder rätselhaft-versponnen und verlockend entführen die Bilder von Viktoria Graf den Betrachter in eine Welt voller Gegensätze, die sie zwischen Wirklichkeit und Traum zu vereinen sucht. Zu sehen sind ihre Arbeiten zurzeit in der Ausstellung „Visions“
in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden
(noch bis 23. November).

In ihrer oft märchenhaft-skurrilen Malerei und Tuschezeichnungen, die zwischen 2009 und 2019 entstanden, erkundet Viktoria Graf alle Facetten von Weiblichkeit, Sinnlichkeit, Identität und Beziehungen. Erstmals sind auch erotische Bilder dabei. Ein vieldeutiges Spiel mit Sinnesreizen, Schein und Sein, Lust und Disharmonie begegnet dem Betrachter in figürlich-zeichenreicher Symbolik wie im Bild „Stuff only“ (Nur Sachen).

Man sieht außerdem Frauen mit und ohne Masken, halb bekleidet und unverhüllt. Eine Frau im farbenfrohen Federkleid mit Armen wie Flügel. Eine andere hält die Arme über dem Kopf, sich schützend und zugleich nach Umarmung sehnend. Einen Traumkörper zum Schmunzeln zeigt das Bild „Supergirl“ mit Stielaugen, Strichnase und rotem Grinsemund. Eine Gestalt mit Strahlenkranz wirkt wie eine gütige Herrscherin aus einer anderen Welt, genannt „Morakillio“. „Der Ausstellungstitel Visionen will anregen, in andere Dimensionen und Parallelwelten einzutauchen, in denen sich Fiktion und Traum, Beobachtungen und Erfahrungen mit der Welt verbinden“, sagt Viktoria Graf über ihre Arbeiten. Bezogen auf das Titelbild der Ausstellung „Take it or leave it“ (Nimm oder lass es) heißt das für sie, sich voll und ganz auf das Leben einzulassen, mit aller Leichtigkeit und Tiefe, um das Glück zu finden. Die Künstlerin fragt sich mit Blick auf das Papierschiffchen im Lebensfluss: „Wo treibt es hin, flussauf- oder abwärts. Wie kann man es steuern, wo lenke ich es hin?“

No Risk, no Fun, heißt ihr Lebensmotto. Viktoria Graf hat eine Ausbildung als Grafikdesignerin absolviert und Malerei und Grafik an der Dresdner Kunsthochschule studiert. Ihr Studium schloss sie 2013 als Meisterschülerin bei Professor Adamski ab.
Sie liebt es, in ihren Bildern Geschichten zu erzählen. Eine ganze Bilderwand füllt ihre „Dream Cloud“ (Traumwolke) voll neuer Zeichnungen, knappe, fantasiereiche Gedankensplitter über die Wunder und Abgründe des Lebens. Zwillinge mit nur einem Auge, Hand in Hand. Eine schwarze Gestalt, die unter hohen Blumenkelchen im „Wunderwald“ umher wandelt. Ein Stück weiter oben schaut eine Frau aus einer Blüte und man wünscht sich, die beiden würden über den Bilderrand hinweg zueinander finden.

Einen Schritt weiter geht die Bilderserie „Kama Sutra“ mit witzig-sinnlichen Paarungen und eine Serie verführerischer Frauenakte unter dem Titel „Libidos“.
Reizvoll auch die Träumende, gemalt im Stil von Gustav Klimt. „Das schwebend Erotische, die Verspieltheit und Ornamente“ mag Viktoria Graf an seiner Kunst. So wie in ihrer Bilderwelt jeder seine eigenen Träume und Visionen entdecken kann in dieser Ausstellung.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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