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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR

13 Mittwoch Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

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Herzlich willkommen im KlanGLaboR auf der Lommatzscher Straße 6: Hierhin lädt Aerdna Harp alias Andrea Dorschner jeden Mittwoch ab 17 Uhr Kinder & Familien zu freier musikalischer Improvisation ein und ab 19 – 21 Uhr können sich große Leute nach Herzenslust im Reich der Klänge ausprobieren. Bringt gerne Eure Instrumente mit. Heute abend (am 13.6.) ist der bekannte Gitarrist Frank Fröhlich zu Gast im KlanGLaboR, der sich bisher noch nicht mit Improvisation beschäftigte und das nun gern ausprobieren möchte. Die Veranstaltungen im KlanGLaboR sind eintritt frei. Spenden erwünscht für diesen neuen Kultur- und Begegnungsort in Dresden-Pieschen.

Musikerbildnisse: Lebhaft, bewegt und farbenfroh wie die Klänge sind auch die Zeichnungen und Malerei des Künstlers Christopher H. Simpson in seiner derzeitigen Ausstellung im KlanGLaboR.

Farben und Töne in aller Vielfalt schwingen im Raum: Christopher H. Simpson, Aerdna Harp an der Harfe, Sohn Elias und Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon. Ein Angebot zum Zuhören, Genießen und Mitmachen für kleine und große Besucher.


Ort der Begegnung: Bilder & Klänge interessieren auch die Malerin Manuela Neumann.


Vom Cello-Spieler bis zum Tango-Orchester reicht die Bandbreite der Musikerbildnisse von Christopher H. Simpson.

Klängen aller Art & in sich lauschen: wortgarten-Autorin Lilli Vostry und Elias haben viel Spaß im KlanGLaboR.

Text und Fotos (lv)

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Agorazonta – Ausstellung im Kastenmeiers

13 Mittwoch Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

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Traumversunkene Mensch- und Tierbilder

Die Künstlerinnen Katrin Ines Meißner und Barbara Seidl-Lampa zeigen ihre Arbeiten unter dem geheimnisvollen Titel „Agorazonta“ in der Galerie im Restaurant „Kastenmeiers“ im Kurländer Palais. Die Vernissage ist am 17. Juni, 12 bis 14 Uhr.

Ab Sonntag sind die berührenden Werke der beiden Künstlerinnen Katrin Ines Meißner und Barbara Seidl-Lampa in der Galerie im „Kastenmeiers“ im Kurländer Palais, Tzschirner Platz 3 – 5 zu sehen.

Katrin Ines Meißner, die sich selbst in ihrer künstlerischen Tätigkeit als Seismograph äußerer und innerer Erschütterungen sieht, beschäftigt sich vor allem mit menschlichen Befindlichkeiten. Neben intuitiven Bildern spontaner und getragener Gedanken und Emotionen entstehen Minutenbilder in Tusche, Graphit oder Bitumen auf verschiedenen Malgründen. Schrift bzw. moderne Kalligrafie als grafisches Element, auch mit beabsichtigter Unlesbarkeit der Texte und Fragmente, ist dabei Programm.

In den Werken von Barbara Seidl-Lampa ist der Mensch zentrales Thema. Aber auch das Tier in seinem Umfeld – oftmals jedoch losgelöst davon – und die elementaren Kräfte wie Sonne und Mond sind Bestandteile ihrer Werke, in denen sie sich mit den Ausdrucksformen alter Meister und Maler verschiedenster Epochen auseinandersetzt. Durch Verfremdung und Loslösung aus dem Kontext schafft sie dabei neue Perspektiven.

Am 17. Juni, um 12 Uhr wird die Ausstellung „AGORAZONTA“ im Beisein der beiden Künstlerinnen eröffnet. Musikalisch umrahmt wird die Ausstellung durch die Percussionistin Yana Arlt. Die Laudatio hält Renate Hensel, Senftenberg.  Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen.

Dies ist bereits die 53. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit Herbst 2010. „Agorazonta“ ist bis 2. August zu sehen.

Text + Fotos: Sabine Mutschke

Mehr Informationen über die Künstlerinnen unter:

http://katrinmeissner.com
http://seidl-lampa.wixsite.com/seidl-lampa

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Lesung „Handgewundert“ zu Bildern von Viktoria Graf in der Werkgalerie im Galvanohof

12 Samstag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Poesie

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„Time is passing“, Öl auf Leinwand, 2018

Lyrik & Bilder in der Ausstellung „All in All“

Zur Lesung: HANDGEWUNDERT l Lyrik von Susanne Engelhardt  in der Ausstellung „ALL IN ALL“ am 13. Mai 2018,  15.00 Uhr lade ich Sie recht herzlich in die WERKGALERIE in den Galvanohof, Bürgerstraße 50 in Dresden ein. Es ist eine gute Gelegenheit für alle  die es zur Eröffnung leider nicht geshafft haben, meine neuen Arbeiten zu sehen. Ich werde selber anwesend sein und freue mich auf ein Wiedersehen!

Text: VIKTORIA GRAF

www.viktoriagraf.de

Sensation der Sinne

Ausstellung von Viktoria Graf im Café emoi.

In die neonbunte Märchenwelt der Moderne mit ihren Verlockungen entführt die Künstlerin Viktoria Graf mit ihrer derzeitigen Ausstellung “sensesation“ in den Cafés emoi auf der Augsburger Straße 48 und der Kamenzer Straße 40. Sie zeigt Malerei und farbige Zeichnungen, die schmunzeln und tief blicken lassen zwischen Traum und Wirklichkeit, schönem Schein und Sinnlichem, Anmut und Abgründigem. Da hält ein Junge „Mc Beth“ eine Art Zauberschlüssel in eine künstliche Wunderwelt in der Hand.

Ein anderer schaut im Bild „Die große Suche“ in ein Zelt aus Netzen, die auffangen oder in die man sich verstricken kann. Außerdem sind zum Reinbeißen schöne Zeichnungen voller Farb- und Sinneslust zu sehen (noch bis 10. Juli). Viktoria Graf wurde in Dresden geboren, studierte hier von 2005 bis 2010 an der Kunsthochschule und ist nach ihrer Meisterschülerzeit seit 2013 als freischaffende Künstlerin tätig.

Text + Fotos (lv)


Künstlerin Viktoria Graf

http://www.cafe-emoi.de

 

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Ausstellung „SMS – Sprösslinge Mit Spaß“ in der Stadtgalerie Radebeul

11 Freitag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Projekte

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Aus der Provinz in die weite Welt: Ralf Kerbach, Professor für Malerei und Grafik an der Dresdner Kunsthochschule, kehrt mit seiner Klasse eigensinniger Sprösslinge, wie er selbst, an den Ursprungsort seiner Kunst nach Radebeul zurück.

Keine Scheu vor der Provinz

Für frischen Wind sorgen derzeit 27 Kunststudenten der Kerbachklasse der Dresdner Kunsthochschule farb- und Formreich und experimentierfreudig in ihrer ersten Gemeinschaftsausstellung in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21.

Einige Jungpflanzen sprießen schon keck in die Höhe, andere ruhen noch in der Schale. Nur ein Sprössling schafft es nach oben. Doch eins ist unverkennbar allen gemeinsam auf dem witzig-ironischen Titelbild zur Ausstellung. Der
Name ist Programm: „SMS – Sprösslinge Mit Spaß“.

Unter diesem Motto zeigen derzeit 27 Kunststudenten, darunter vier Meisterschüler aus der Kerbachklasse, ihre Arbeiten in der Stadtgalerie Radebeul in einem Kooperationsprojekt mit der Dresdner Kunsthochschule. Für Ralf Kerbach, Jahrgang 1956, der dort zu DDR-Zeiten als junger unangepasster Künstler exmatrikuliert wurde und seit 1992 als Professor für Malerei und Grafik unterrichtet, ist diese Ausstellung auch eine Rückkehr zu seinen künstlerischen Anfängen. Er wuchs in Radebeul-Zitschewig auf, besuchte den Zeichenzirkel im damaligen Klubhaus und bezog mit 19 Jahren sein erstes Atelier in Radebeul. Seinen „Sprösslingen“ lässt Kerbach viel Freiraum, die stilistisch sehr unterschiedlich sich selbst als eine „Gruppe von Individualisten“ sehen mit Schwerpunkt in der menschlichen Figur.

So viel junges Publikum sah man lange nicht in den Galerieräumen zur Eröffnung am Mittwochabend, in Grüppchen auf der Wiese hockend, sich bei Wein und Bier lebhaft unterhaltend und musizierend bis Mitternacht. Ebenso viele neue, neugierig machende, künstlerische Handschriften voll ungezügelter Farb- und Formlust. Unkonventionell war auch die musikalische Umrahmung mit Trommeln auf einem Farbeimer und Gitarrenklängen zu sommerleichten Songs von drei Kunststudenten der Gruppe „Pfürsichkompott“. Besonders und experimentierfreudig sind ebenso die Inhalte, Ausdrucksweisen und Hängung der Arbeiten im Innen- und Außenraum der Stadtgalerie. Von Malerei, Grafik, Zeichnungen bis zu Installationen, konkret-figürlich bis abstrakt, ist alles dabei. Beginnend bei einem Bild von Merlin Grund im Baum vor der Stadtgalerie, das einen Mann mit Eselsohren oder Flügeln mit Wein und Zigarette über einen Zaun lugend zeigt. Ein paar farbige Kästen, bepflanzt und mit Wasserhahn auf der Wiese werden zu „Bird`s Dinner – Was wäre junge Liebe ohne Zwitschern“ in einer Installation von Lion Hoffmann, der außerdem skurril-kafkaeske Wartende in schwarz-weißen Tuschezeichnungen zeigt.

„Vertragt euch“, verlangt in einem Bild mit bekannten Politikerköpfen Anna Ditscherlein. Eindringlich das großformatige Ölbild von Hamidreza Yaraghchi „Under the trees“, das lauschig unter Bäumen zwei Erhängte und die wegschauende, gleichgültige Masse zeigt. Farbenfroh verspielt und vieldeutig das Ölbild „See jou in the universe“ mit einem jungen Mann mit Wunderkerzen und Luftschlange oder Gewehr umgehängt, von Michaela Fenzl, die zudem als leidenschaftliche Sängerin mit Gitarre und Blumenhut mit zwei Mitstudenten für Stimmung sorgte. Von Auf- und Abbrüchen erzählt „Das gebrochene Teil“ aus Ton/Gips auf einer Holzpalette von Carlotta van der Heyden-Rynsch. Farb- und formspielerisch harmonieren der aufgespannte „Regenschirm“ von Albert Gouthier und der Holzschnitt „In der Nacht“ von Ana Pireva, von ihr ist auch eine schwarze Tuschezeichnung mit einer nackt-verletzlichen Eva, fast umzingelt von Äpfeln.

Berührend und ausdruckstark sind insbesondere drei Bilder „The farewell I – III“ von Helena Zubler, die in wechselnder Perspektive ein Paar in inniger Umarmung mit Betonung der Hände zeigen. Helena ist 25 Jahre alt, bekam letztes Jahr ihr Diplom und studiert nun als eine von vier Meisterschülern bei Kerbach. Zwei Jahre dauert das Meisterstudium. Diese Zeit sei noch mal „wie eine Schonfrist, um sich umzuschauen, sich vorzubereiten auf das freie Künstlerleben, in der man auch weiterhin Seminare, Werkstätten nutzen und auf Erfahrungen von Dozenten zurückgreifen, noch eine zweite Meinung hören kann.“ „Das A und O sind Ausstellungen. Dafür muss man über seinen Schatten springen und auf Menschen offen zugehen, präsent sein. Man ist ja nicht nur Maler, sondern muss sich auch um die Werbung kümmern, Eigeninitiative an den Tag legen. Da muss man Energie reinstecken, bis etwas zurückkommt“,
zählt Helena auf.

Natürlich fragt sie sich wie die anderen Kunststudenten, was danach kommt. Das aus einer starken Zwiesprache zwischen sich und seinen Werken Entstandene nach außen zu tragen, falle vielen Künstlern schwer, andererseits will man wahrgenommen, gesehen werden. „Man kann die Kunst nicht vom Leben trennen“, sagt Helena. Das macht sie aufregend, spannend, aber auch immer wieder herausfordernd der Umgang damit für den Kunstschaffenden.

Da war nicht nur die Stadtgaleristin Karin Baum positiv überrascht, wie die Kunststudenten aus dem zunächst bunten Durcheinander in kurzer Zeit eine gut gemischte, durchdachte, einfalls- und spannungsreiche Gemeinschaftsausstellung aufbauten. „Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Besucher“, so die Stadtgaleristin. Von den Kunststudenten stammt auch das Banner an der Scheunenwand vor der Stadtgalerie mit der Aufschrift: „Nur der Provinzielle hat Angst vor der Provinz!“

Die Ausstellung ist noch bis 24. Juni zu sehen.

Beteiligte Künstler (Reihenfolge lt. Ausstellungskarte): Swantje Ahlrichs, petar Bocin, Anne-Cathrin Brenner, Michael Broschmann, Robert Czolkoß, Anna Ditscherlein, Lena Dobner, Marcus Eck, Michaela Frenzl, Albert Gouthier, Merlin Grund, Dany Hermann, Carlotta Heyden-Rynsch, Teresa Hilliger, Lion Hoffmann, Gene Hünniger, Julia Johansson, Joo Young Kim, Sina Neuberger, Murat Önen, So Young Park, Ana Pireva, Mona Pourebrahim, Hamidreza Yaraghchi, Tillmann Ziola, Shengjie Zong, Helena Zubler

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Do, So von 14 bis 18 Uhr
Helena Zubler vor ihrer Bilderserie „The farewell I – III“
Manchem wachsen beim Malen Flügel. Das Bild von Merlin Grund hängt im Baum vor der Stadtgalerie Radebeul.

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Ausstellung „Einem bestimmten Glück nahe“ von Wieland Richter in der Galerie Kunst & Eros

07 Montag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Zweisam im Rhythmus der Natur

Von der Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Inseln des Glücks erzählen die Bilderlandschaften von Wieland Richter in der Galerie Kunst & Eros.

Halb offen, halb verborgen offenbart sich subtil Sinnliches und Erotisches, verwoben mir urwüchsigen Landschaften in den Arbeiten von Wieland Richter. Unter dem Titel “Einem bestimmten Glück nahe“ zeigt er derzeit Malerei und eine Vielzahl Zeichnungen aus den letzten drei Jahren in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Da tauchen aus türkisblauen Tiefen, umgeben von wogenden Blättern und verlockenden Früchten nachtdunkle Gesichter, licht- und schattenreiche Körperumrisse auf. Da sieht man winzige dunkle Gestalten, Männer und Frauen mit Speeren und Bogen jagend, in langen Booten auf dem Fluss dahintreibend und Paare, auf Klippen stehend, sich haltend, zweisam im Rhythmus der Natur, so ein Bildtitel. Lockt, wogt und umgarnt in erdigen und leuchtenden Farbtönen gestaltreich „Fremde Schönheit“ in einer Miniaturen-Serie. In der Bildwelt von Wieland Richter mischen sich innere Traumwelten und reale Reiseeindrücke, Sanftheit und Wildheit, Schönes und Raues.

Auf Leinwänden und Papier mit der ihm eigenen, archaischen Symbolik, kalligrafischen Schriftzeichen und teilweise kreisenden Formaten taucht der Betrachter ein in grenzen- und zeitlose Sehnsuchtsorte, ferne Paradiese und Inseln des Glücks. Die in Mischtechnik entstandenen Bilderlandschaften, in denen sich Acryl- und chinesische Tuschfarben mit körnigen Sanden überlagern, erwecken dabei den Eindruck, als lege der Künstler nur fast Vergessenes, Verborgenes frei, um sich wieder der ursprünglichen Schönheit zu erinnern.

„Einem bestimmten Glück nahe fühle ich mich, wenn ich in die Natur eintauche, in meinem Garten und auf Reisen. Wenn ich eins mit der Landschaft bin “, sagt Wieland Richter. Diese Momente stellen sich aber ebenso im Atelier ein, in der Auseinandersetzung mit dem Bild. Wenn er wie ein Alchemist arbeite und selber in den Farben schwelge. Gerade ist der 1955 in Dresden geborene Künstler, der inzwischen in einem ausgebauten Bauernhof in Putzkau bei Bischofswerda wohnt und arbeitet, von einer Reise nach Neuseeland wiedergekommen. Davon erzählt eins der großen, vielschichtig-farbspiegelnden Ölbilder. Von den farbigen Steinen, Geysiren, blubberndem Schlamm und Schwemmholz, das Skulpturen ähnelte am Meer. Aus diesen eingesogenen und verinnerlichten Stimmungen schöpft er in seinen Bildern, dazu brauche er keine Skizzen. Teils großformatige, expressive Landschaften entstanden außerdem nach Reisen nach Island letztes Jahr, Norwegen und Australien.

Seine figürlichen Darstellungen erinnern an die Höhlenmalerei von Naturvölkern. Sie erscheinen klein und fragil, reizvoll und schutzlos, verloren angesichts der mächtigen Naturkräfte. Mehr seiner urwüchsigen Arbeiten zeigt Wieland Richtern gern in seiner als Atelier ausgebauten Scheune beim diesjährigen „Kunst offen in Sachsen“-Wochenende über Pfingsten (So und Mo von 10 – 18 Uhr). Die Ausstellung in der Galerie Kunst & Eros ist noch bis 14. Juli zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Bezaubernde Klänge zu den Bilderlandschaften mit Katharina Müller an der Harfe gab es zur Ausstellungseröffnung am vergangenen Freitagabend. Galeristin Janett Noack hatte innerhalb der „Langen Nacht der Galerien und Museen“ bis Mitternacht volles Haus. Zum Verweilen lud mit mitreißendem Klezmer und Tango auch das Fabry Duo, verstärkt durch einen Cellisten vor der Galerie Kunst & Eros ein. 

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In Gesichtern lesen – Ausstellung im Josef-Hegenbarth-Archiv des Kupferstich-Kabinetts

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur

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Bilder: Hegenbarth-Archiv

Geschichten um Hegenbarths anoyme Köpfe

Mit Josef Hegenbarths Porträts von unbekannten Personen wird am Sonntag eine neue Ausstellung eröffnet. Ergänzt werden die Arbeiten des großen Zeichners durch Texte von Autoren , u.a. Marcel Beyer, Ingo Schulze, Undine Materni, Florian Illies und Volker Sielaff.

Eröffnung: am ‎6. Mai 2018, um 15 Uhr, im Josef-Hegenbarth-Archiv des Kupferstich-Kabinetts, Calberlastraße 2, 01326 Dresden.

Mehr Infos zur Ausstellung unter:
https://kupferstich-kabinett.skd.museum/ausstellungen/geschichten-um-hegenbarths-anonyme-koepfe/

Veranstaltungstipp:

Lesung in der Ausstellung, am 16. September 2018, 16 Uhr mit Undine Materni und Volker Sielaff.

Text/Fotos: Stephanie Buck, Andreas Quermann und das Hegenbarth Team

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Ausstellung zur Moritzburger Kulturlandschaft im Fasanenschlösschen

30 Montag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie

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„Ich ging im Walde so für mich hin, …   –
Die Moritzburger Kulturlandschaft im Foto um 1900“

Zwei faszinierende Ausstellungen locken ab 1. Mai bis 31. Oktober ins Fasanenschlösschen Moritzburg.

Ab 1. Mai 2018 öffnet das Fasanenschlösschen Moritzburg und startet in diesem Jahr gleich mit zwei Sonderausstellungen im und am Rokoko-Schlösschen und im Besucherzentrum im Hofküchengebäude.

Eine noch unbekannte Privatsammlung von 100 historischen Dias erzählt von der Schönheit und der Harmonie der königlichen Gärten sowie der umgebenden Wald-und Teichlandschaft Moritzburgs.

Als im 19. Jahrhundert die Wanderlust erwachte und die Bürger aus den wachsenden Städten hinaus in die nahen Wälder und Wiesen strömten, wurde auch die Moritzburger Landschaft mit ihren Schlössern, dem Tiergarten und den Fischteichen neu entdeckt. Zu Tausenden fielen die Städter und Touristen ein, Wirtshäuser mit Gästegärten entstanden, Infrastrukturen veränderten sich. Das brachte auch die ersten denkmalpflegerischen und Naturschutzmaßnahmen mit sich. 1908 gründete sich der Landesverein Sächsischer Heimatschutz, der sich allerorts der Pflege der Natur, der Baudenkmäler, der dörflichen Strukturen und des sächsischen Brauchtums annahm. Die Moritzburger Dia-Serie ist ein beredtes Zeugnis dafür, das Wissen über die Geschichte der Kulturlandschaft, ihrer Naturbesonderheiten und des sie umgebenden Ringes alter Bauerndörfer in Schulen und öffentlichen Vorträgen zu verbreiten.

Die Kulturlandschaft Moritzburg entstand in ihren wesentlichen Bestandteilen im Verlauf des 16. bis 19. Jahrhunderts. Dazu zählen die Schloss-und Gartenanlagen um das Barockschloss, dessen Ursprünge in der Mitte des 16. Jahrhunderts liegen, sowie dem Fasanenschlösschen im Fasanengarten aus dem späten 18. Jahrhundert. Die künstlich angelegten Fischteiche mit Dämmen und Ablaufsystemen stellten seit dem 16. Jahrhundert die Versorgung des sächsischen Hofes mit Karpfen und anderen Fischen sicher. Das jährliche Abfischen der Teiche im Herbst bietet bis heute Anlass für Fischerfeste.

Das ausgedehnte Waldgebiet nordwestlich Dresdens – Friedewald genannt – diente den sächsischen Herrschern neben der Dresdner Heide und dem Tharandter Wald frühzeitig als wichtiges Forstgebiet für die Holzgewinnung und war ein willkommener Ort für die höfische Jagd. Kilometerlange Bruchsteinmauern zeugen noch heute vom einstigen Tiergarten zur Hege des Wildes. Im 19. Jahrhundert richtete der sächsische König Albert eine erste öffentliche Wildfütterung ein: das heutige Wildgehege ist der Nachfolger dieser traditionsreichen Einrichtung. Ein anderer jagdlicher Bau ist das heute leider ruinöse Hellhaus im Mittelpunkt eines sternförmigen 8-strahligen Schneisensystems im Friedewald für die Ausübung der Parforcejagd, einer Hetzjagd zu Pferde.

Die Dia-Serie zeigt auch die uralten Wächter dieser Wälder: 500-100-jährige Eichen, die heute leider verschwunden sind, sowie Seltenheiten aus dem Pflanzenreich, wie das Wollgras, ebenfalls kaum noch zu finden.

Zuletzt sei ein Blick auf die den Friedewald umgebenden Reihendörfer geworfen, deren typische Strukturen noch heute die Dorfkerne charakterisieren. Mit ihren Kirchenbauten und Dorfweihern bildeten sie willkommene Fotomotive.

Die Entwicklung der Fotografie war um 1900 weit fortgeschritten und hatte sich dem Metier der Natur-, und Parkfotografie zugewendet. Das öffentliche Interesse an den Parks und Gärten verlangte nach einem Erinnerungsmedium, das in der Postkarte eine ausgezeichnete, massenwirksame Möglichkeit fand. Nicht zufällig gleichen einige Motive der Dias-Serie beliebten Postkartenmotiven. Besonders typisch sind die wiederkehrenden Staffagefiguren, hier besonders schön mit sommerlichen Strohhüten, die dem Bild Lebendigkeit verleihen.

Unser Dank gilt dem Leihgeber der Dia-Serie, Silvio Stelzer aus Moritzburg sowie dem Fotografen Carlo Böttger für die restauratorische Aufarbeitung der Dias und Herstellung der Vergrößerungen.

Für Besucher des Barockschlosses oder Fasanenschlösschens ist der Eintritt im Besucherzentrum frei (gegen Vorlage des entsprechenden Tickets, der Ausstellungsteil im Steinsaal des Schlosses Moritzburg kann nur mit dem Schloss- oder Kombiticket besucht werden.)

»Fabelhafte Wesen von Barbara Lenz«

Ausstellung im Fasanenschlösschen (1. Mai bis 31. Oktober 2018 im Fasanenschlösschen und im Besucherzentrum.

Wer bereits 2016 die Ausstellung der „Fabelhaften Wesen“ im Schloss Moritzburg gesehen hat, dem dürften einige der nun im Fasanenschlösschen präsentierten possierlichen Kreationen alte Bekannte sein. Aber auch die neuesten Schöpfungen, Plastiken, der Künstlerin erblicken nun erstmals das Licht der Öffentlichkeit. Einige der „Fabelhaften Wesen“ haben den Bezug nach Fernost: Wie das Fasanenschlösschen selbst, entsprangen sie der Lust am Fremden, scheinen selbst eine „Chinoiserie“ zu sein, die dem 18. Jahrhundert so geläufig war. Der Mandarin grüßt vom Dach des Schlösschens, im Inneren grüßen nun die exotischen Federtiere in Menschengestalt, im Kleid des Orientalismus. Wie das Schlösschen sind sie Miniaturen, Ausdruck einer fabulierenden, fantastischen Traumwelt.

Sachsens einziger Leuchtturm hat geöffnet:

  1. Mai bis 31. Oktober 2018 | jeden letzten Sonntag 11:00 bis 16:00 Uhr (witterungsabhängig)

Auch in diesem Jahr öffnet Sachsens einziger und zugleich Deutschlands ältester Binnenleuchtturm wieder regelmäßig seine Türen. Von Mai bis Anfang November (Saisonbetrieb am Fasanenschlösschen) haben Besucher an jedem letzten Sonntag im Monat die Möglichkeit, die 74 Stufen in geführten Aufstiegen zu erklimmen. Dabei erfährt man viel Wissenswertes über Bau und Historie der außergewöhnlichen Hafenanlage und der umliegenden Kulturlandschaft.

Tickets sind nur im Besucherzentrum erhältlich!

Öffnungszeiten

Das kleinste Königsschloss Sachsens kann vom 1. Mai bis 31. Oktober 2018 (außer 13./14. August) entdeckt werden. Möglich ist dies täglich innerhalb der angebotenen Führungen (max. 10 Personen)

Montag bis Freitag: stündlich 10:00  bis 17:00 Uhr (letzte Führung 16:00 Uhr)

Samstag, Sonntag, Feiertage, halbstündlich 11:00 bis 18:00 Uhr (letzte Führung 17:00 Uhr)

Aufgrund der stark begrenzten Kapazitäten im Fasanenschlösschen wird eine Voranmeldung (insbesondere an Wochenenden und Feiertagen) empfohlen.

Auch fremdsprachige Führungen und Sonderzeiten sind auf Anfrage möglich:

Telefon: + 49 (0) 3 52 07  87 36 10
E-Mail: fasanenschloesschen@schloesserland-sachsen.de

Das Besucherzentrum mit Sonderausstellung, Shop & Gartencafé ist täglich ab 10:00 Uhr geöffnet.

Text + Fotos: Uli Kretzschmar/Staatliche Schlösser Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH

www.schloss-moritzburg.de
www.schloesserland-sachsen.de

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Ausstellung von Uwe Beyer und Claudia Lange im Stadtarchiv Dresden

30 Montag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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„Phönix“, Uwe Beyer


„Gartenlandschaft“, Claudia Lange

Gemeinschaftsausstellung „ganz und ungeteilt“ von Uwe Beyer und „von den einfachen Dingen“ von Claudia Lange im Stadtarchiv Dresden

Am 16. April 2018, 18 Uhr wird die Gemeinschaftsausstellung „ganz und ungeteilt“ von Uwe Beyer und „von den einfachen Dingen“ von Claudia Lange im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet. Freunde und Kunstinteressierte sind herzlich zur Vernissage eingeladen.Das künstlerische Schaffen von Uwe Beyer bewegt sich zwischen Abstraktion und Wirklichkeit in der Auseinandersetzung mit Erinnerten und Erlebten innerhalb wahrgenommener Strukturen. Dabei nimmt die Zeichnung eine zentrale Stellung ein. Im Entstehungsprozess der Zeichnung oder Malerei entsteht Rätselhaftes und wird ins Fließen gebracht.

Inspiration findet die Leipziger Malerin Claudia Lange in ihrer nächsten Umgebung: stille Landschaften im Nebel, Blumenvasen im warmen Sommerlicht, Äpfel auf einer rissigen Tischplatte. Es sind schlichte Motive auf ursprünglichen Materialien wie Rupfen, gerahmt vom Holz alter Dielenbretter und Dachlatten. Unaufgeregt erzählen sie von Schönheit, Frieden und Ruhe – von den einfachen Dingen.Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Stadtarchiv Dresden
Elisabeth-Boer-Str. 1
01099 Dresden

www.dresden.de/stadtarchiv

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Ausstellung „Bestandsaufnahme“, Teil 2 im Kunstraum Dresden

15 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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„Kunst braucht Gunst!“

Arbeiten auf Papier aus dem Kunstbestand des Neuen Sächsischen Kunstvereins e.V. Zu sehen bis 9. Juni.

Die Ausstellung mit dem Titel „BESTANDSAUFNAHME, Teil 2“ – Arbeiten auf Papier aus dem Kunstbestand des Neuen Sächsischen Kunstvereins e.V.“, zeigt im Kunstraum Dresden, am Schützenplatz 1 zurzeit Arbeiten von 41 Künstlerinnen und Künstlern mit 45 Arbeiten: künstlerische Druckgrafiken, Mischtechniken auf Papier, Zeichnungen, Collagen und Fotografien.

Im Jahr 2000 ergab sich eine Satzungsänderung. Der Aufruf des Bundesverbandes Bildender Künstler und des Bundesverbandes Deutscher Galerien „Kunst braucht Gunst!“ wurde in die Tat umgesetzt und Künstlerinnen und Künstlern wurde es gestattet, den jährlichen Mitgliedsbeitrag, der heute 60€ beträgt, in Form von Kunstwerken abzugelten. Mit den Jahren entstand eine umfängliche Sammlung, die Zeichnungen, Gemälde, plastische Arbeiten, künstlerische Druckgrafiken und Künstlerplakate umfasst, ergänzt durch Schenkungen. Mit dieser Ausstellung wird ein kleiner Einblick in den Kunstbestand des Neuen Sächsischen Kunstvereins vermittelt. Zu sehen sind u.a. Arbeiten von Karl-Heinz Adler, Hubertus Giebe, Andrea Türke, Frank Voigt, Michael Vogler, Gudrun Trendafilov, Reinhard Springer und Dieter Krull. Der stilistische Bogen ist weit gefasst von der linearen Abstraktion bis zur expressiven Figuration. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit der Begegnung mit bekannten und weniger bekannten sächsischen Künstlerinnen und Künstlern.

Öffnungszeiten: Di – Fr 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

(geschlossen ganztägig: 1.5., 10.5., 24.5., ab 17 Uhr: 18.4., 25.4., 2.5., 8.5., 9.5.)

Weitere Termine innerhalb der Ausstellung

Montag I 16.04.2018 I 17:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung – um Anmeldung wird gebeten!
Freitag I 04.05.2018 I 19:00 Uhr

Gesprächsrunde „Kunstsammler im Gespräch“
Sonntag I 27.05.2018 I 11:00 Uhr

Gesprächsrunde „Kunstorte im ländlichen Raum – eine Begegnung“

Änderungen und Erweiterungen des Rahmenprogrammes der Ausstellung vorbehalten.

Neuer Sächsischer Kunstverein e.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 – im April 1990 neu gegründet –

Text: NSKV

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
www.saechsischer-kunstverein.de

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Barocke Bau-Plastik für das Berliner Schloss im Kastenmeiers

07 Samstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Barocke Szenen von Matthias Körner im Kurländer Palais

Der Chefbildhauer für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zeigt im „Kastenmeiers“ Bau-Plastik aus nächster Nähe. Zur Vernissage am 8. April, 12 – 14 Uhr sind Kunstinteressierte herzlich eingeladen.                

De Galerie im Restaurant Kastenmeiers zeigt barocke Bau-Plastik von Matthias Körner, ein Berliner Bildhauer mit sächsischen Wurzeln. Er hat sie anhand von Fotos und Bruchstücken für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses neu erschaffen. Diese barocke Bildhauerkunst galt ursprünglich als ausgestorben. Matthias Körner war der Chefbildhauer zum Wiederaufbau des Stadtschlosses. Ihm ist der Nachweis gelungen, dass die barocke Bau-und Handwerkskunst von vor über 300 Jahren stilsicher und auf gleichem Niveau wie zu Zeiten von Pöppelmann oder Schlüter vorgetragen werden kann.

Sein künstlerisches und handwerkliches Können war ausschlaggebend für die Entscheidung des Bundestages, die berühmte barocke Fassade des Berliner Stadtschlosses originalgetreu wieder zu errichten. Das Schloss soll 2019 eröffnet werden.

In der Galerie im „Kastenmeiers“ kann man rund 20 Beispiele dieser barocken Bau-Plastik aus nächster Nähe bewundern – eine besondere Gelegenheit, da die Reliefs und Fresken am Berliner Schloss später nur aus der Entfernung zu sehen sind.

Es sind Gipsmodelle und Bozzetti von preußischen Barockszenen, Flügelfragmenten und Löwenköpfen – alles Unikate, die der Künstler mit seinem Bildhauerteam als Vorlagen für die finalen Plastiken aus Sandstein neu erschaffen hat. Die Umsetzung in Sandstein erfolgt übrigens in Zusammenarbeit mit den Sächsischen Sandwerken.

Dies ist bereits die 52. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit der Eröffnung im Herbst 2010. Die barocken Szenen sind bis 7. Juni im Kurländer Palais, Tzschirnerplatz 3 – 5 nahe der Frauenkirche zu sehen.

Text + Fotos:  Sabine Mutschke

http://www.kastenmeiers.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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