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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellung: Anton Paul Kammerer in der Galerie Kunst & Eros

23 Donnerstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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FLÜSTERN

Zeichnungen und Collagen von Anton Paul Kammerer noch bis 23. Juli in der Galerie Kunst & Eros in der Kunsthandwerker-Passage auf der Hauptstraße 15.

Hauptthema dieser Ausstellung ist das erotische Werk Anton Paul Kammerers. Er zeigt eine Auswahl noch nie veröffentlichter Arbeiten seines künstlerischen Schaffens der letzten zwei Jahrzehnte bis hin zu neuen und aktuellen Zeichnungen und Collagen.

Anton Paul Kammerer ist bekannt als skurriler Geschichtenerzähler. Er besitzt eine unverwechselbare Ausstrahlung und eine ganz eigene materialästhetische Poesie. Man spürt seine Passion für das Geheimnisvolle und Erzählerische. In seinen fein durchdachten Collageblättern nutzt er sein Reservoir alter Schriften und Dokumente. Er öffnet dem Betrachter seine imaginäre Welt aus Sehnsucht und Verführung. Dabei trifft er mit dem Umgang der Erotik in seinen Bildern auf leise, fast flüsternde Töne, die uns seine Einzelausstellung in der „Galerie Kunst und Eros“ zu einem einzigartigem Erlebnis machen werden.

Galerie Kunst & Eros I Hauptstraße 15 I In der Kunsthandwerkerpassage I 01097 Dresden

Tel. 0351 8027485 I info@kunstunderos.de I www.kunstunderos.de

ÖFFNUNGSZEITEN: Mittwoch – Samstag 11 – 15 Uhr

Text + Foto: Galerie

 

 

 

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Quilt-Ausstellung: Es grünt so grün im Kunsthof

23 Donnerstag Jun 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Textile Kunst in aller Vielfalt zeigen die U.R.Galerie und Kunst im FreiRaum/Keyndesgin

Zwei Galerien – die U.R.Galerie von Ulrike Rüttinger und Kunst im FreiRaum/Keyndesign – veranstalten gemeinsam die 8. Quilt-Verkaufsausstellung mit dem Titel „Es grünt so grün“ vom 23. Juni bis 23. September 2016 im Kunsthof in der Dresdner Neustadt. Nach einer deutschlandweiten Ausschreibung wurden die 30 besten Arbeiten, vorwiegend quadratische Quilts, ausgewählt.

Neben fabelhaften traditionellen Textilbildern können auch überraschend frisch aufgefasste Formate bewundert werden.

Die Vernissage findet am 23.6. um 19.30 Uhr in Anwesenheit einiger Textilkünstlerinnen statt.

Die Arbeiten können dann Mo bis Fr von 12 – 19 Uhr auf der Görlitzer Str. 23 besichtigt werden.

Text: Martina Keyn

http://www.martina-keyn.de
Tel.: (0351) 810 4927

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Fährtensuche: Neue Bilder und Objekte von Andreas Hanske erstmals in der Stadtgalerie Radebeul

20 Freitag Mai 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Bilder mit geballter Farbkraft

Mit der Ausstellung „Fährtensuche“ in der Stadtgalerie Radebeul zeigt der Künstler Andreas Hanske seine Werke erstmals in seiner Heimatstadt.

Leuchtend farbige Flächen umkreisen und stoßen aneinander, kräuseln, steigen, fallen und bilden wilde Schwünge. Mit seinen zumeist großformatigen, abstrakten Bildern und Objekten geht der Künstler Andreas Hanske auf „Fährtensuche“.

Seine neuesten und einige frühe Arbeiten zeigt er seit Freitagabend in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21. Es ist die erste Ausstellung in seiner Heimatstadt, in die Hanske, 1950 in Niederlößnitz geboren und aufgewachsen, nun mit seinem Alterswerk zurückkehrt. Zu sehen sind Bilder voll geballter Farbkraft und Spannung auf der Suche nach der Essenz des Lebens. Das Wort Essenz steht auf einem frei schwebenden Objekt, das aussieht wie ein Boxsack und mit runden und eckigen Farbflecken übersät ist. Begriffe stehen darauf, die alle mit „E“ beginnen wie Einkauf, Ego, Echo und Emphatie. „Großes E-Kissen“ heißt dieses gar nicht wie ein weiches Ruhekissen wirkende Objekt aus geleimtem Papier und Drahtgeflecht. Mit den Begriffen bekommt es etwas Gegenständliches, sagt Hanske, während sonst geometrische und archaisch reduzierte, schwarz umrissene zeichenhafte Formen und starke Farbkontraste in seinen Arbeiten überwiegen, darunter der Fahnenträger und der Mann mit orangener Sichel, die 1985 entstanden als Gouachen auf Kupferdruckpapier.

Im Eingangsraum hängt auch ein rosa „Deckel“ bemalt mit hellblauen Farbtupfern neben Löchern und quadratischen Linien. „Vorher war es ein Druckstock, der wiederum einem alten Waschzuberdeckel aus dem Elternhaus entstammt. Damit habe ich Holzschnitte gedruckt“, erzählt Andreas Hanske. Zierlich von Gestalt und mit schelmischem Blick, schwarzem Käppi, Jeans und orangenen Turnschuhen steht er vor seinen großformatigen, farbintensiven Leinwänden. In seinen Bildern gehe er immer von der Farbe aus und denke nicht daran, was herauskommt. Außerdem ist seine gestische Malerei immer auch mit einem Augenzwinkern versehen. Begonnen hat Andreas Hanske mit Landschaft und Figürlichem, die sich immer wieder verändern im ungebändigten Spiel der Formen und Gegensätze. Er sieht seine Arbeiten als Versuch einer Weiterentwicklung der Tradition der Expressionisten, die in der DDR nicht aufgearbeitet wurden.

Doch es gab Nischen, wo der künstlerische Autodidakt andere „Untergrundkünstler“ treffen und seine Arbeiten zeigen konnte. 1983 war die erste Einzelausstellung von Andreas Hanske in der Galerie am Körnerplatz in Leipzig zu sehen, aus der später durch eine Künstlerinitiative, der er angehörte, die berühmte Galerie „Eigen + Art“ von Harry Lybke hervorging. 1984 wurde Hanske nach erheblichen Auseinandersetzungen in den Künstlerverband der DDR, Bezirk Leipzig, aufgenommen. Damit war eine gewisse soziale Absicherung verbunden, wenn auch praktisch ein „Ausstellungsverbot“ für den unangepassten Künstler bestehen blieb. Doch zunächst hatte Hanske eine naturwissenschaftliche Laufbahn eingeschlagen. Als Jugendlicher baute er in einem Zirkel die Volkssternwarte in Radebeul mit auf. Hier beobachtete er die Sterne und den Mond und begann zu zeichnen.

Nach dem Abitur und einer Ausbildung als Maschinenschlosser im Druckmaschinenwerk Planeta studierte er Geophysik an der Bergakademie in Freiberg. Seit 1978 ist Andreas Hanske künstlerisch tätig und wohnt in Leipzig. Zu seinen künstlerischen Anregern gehören der Dresdner Maler Willy Günther, dem er seine frühe Auseinandersetzung mit der Technik der Gouache verdankt und der Grafiker Alfred Erhard in Ilmenau, bei dem er verschiedene Drucktechniken erprobte. „Es war eine Überraschung für uns, als wir die großen Bilder und seine neuesten Arbeiten sahen“, sagt Stadtgaleristin Karin Baum. Sie kennt Andreas Hanske seit Schulzeiten, sah 2013 seine große Ausstellung „Hyle (griech.: Materie) – Wildwuchs“ im Sächsischen Landtag und holte ihn für die Ausstellung „Fährtensuche“ nun in die Stadtgalerie Radebeul.

Zu sehen sind auch ganz konkrete, übermalte Foto-Collagen zur aktuellen Flüchtlingspolitik, darunter das bekannte Bild des leblos am Strand liegenden kleinen Flüchtlingsjungen. Ein anderes zeigt eine Gestalt hoch auf einem schwarzen Rettungsringberg stehend mit Blick aufs offene Meer und ein winziges Flüchtlingsboot. Neben dem sonnenlichtumspielten Körper einer Frau umrahmt ein Rotkreuz-Zeichen die neuesten Nachrichtenschlagzeilen. „Die Sterne sind alle vergriffen“, steht unter diesem vieldeutigen Bild. Die Ausstellung von Andreas Hanske ist noch bis 3. Juli zu sehen.

Geöffnet hat die Stadtgalerie Radebeul: Di, Mi, Do, So von 14 – 18 Uhr

Fotos und Text (lv)

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Vogelflug: Kalligrafie auf Fotografie im Hole of Fame

10 Dienstag Mai 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Ein Kommentar

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 Kalligrafie-Zitate:

Ich wasche meine Federn und Flügel in der Frühe in der Quelle des reinen Regens.  (Bizhan Taraghi)

Öffne deine Flügel. Ich bin auf dem Weg. (unbekannt)

Das Beisammensein von Herzen ist wertvoller als eine gemeinsame Sprache. (Rumi)

Das Leben ist das Baden in dem Teich von heute. (Sohrab Sepehri)

Das Leben ist ein sonderliches Gefühl, was nur der fremde Zugvogel versteht. (Sohrab Sepehri)

Setze den Derwischtanz an. Lege die Kleider (die Last der Bindungen) ab und Tanze. (Hafez)

Heute ist alles auf dem Boden/der Erde unter meinen Flügeln. (Naser Khosro)

Der Himmel gehört mir. (unbekannt)

Ausstellung

„Having the same Feeling is better than having the same Tongue“ bis 15. Mai im Hole of Fame. Geöffnet: Mo bis So von 16- 20 Uhr

„Having the same Feeling is better than having the same Tongue“  ist eine 35-teilige Gemeinschaftsarbeit des iranischen Kalligrafen Hamid Khademi und des Dresdner Fotografen Silvio Colditz.
Aus dem langjährigen Foto-Projekt „Tiere in der Stadt“ von Silvio Colditz wurden 35 verschiedene Fotografien von Vögeln ausgewählt, die vom Meister der Shekasteh-Kalligrafie Hamid Khademi mit passenden Gedichtsauszügen kalligrafisch kommentiert und illustriert wurden. Die persischen Textzeilen sind sowohl mit deutschen Übersetzungen, als auch mit persischer Druckschrift versehen. So wird es dem Betrachter ermöglicht, nicht nur der meisterhaften Textauswahl zu folgen, sondern auch eine Idee der kalligrafischen Umsetzung des Textes als Grafik zu erlangen.

Text: Hole of Fame, Königbrücker Straße 39. www.holeoffame.de

Fotos zur Ausstellung (lv)

Hamid Khademi wurde 1961 im Iran geboren und lebte seit zwei Jahren in Dresden. Der Linguist und Lyriker lehrte als Dozent an der Universität von Isfaheran. Er übersetzte mehr als 80 Bücher aus dem Englischem ins Persische, darunter zahlreiche deutsche Klassiker.
Hamid Khademi war Meister der Shekasteh-Kalligrafie, eine Stilart die nur sieben persische Meister beherrschen. Er studierte diesen Stil bei mehreren namhaften Meistern und erhielt zahlreiche Auszeichnungen des Iranischen Kalligrafen Bundes. Als Meister des Shekasteh-Stils war er über 30 Jahre auch als Lehrer tätig.
Hamid Khademi starb am 16.4.2016.

Silvio Colditz, geboren im Erzgebirge, lebt in Dresden. Fotograf, Lyriker, Herausgeber der Literaturzeitschrift „Der Maulkorb“, (Mit-)Organisation von Festivals und Straßenfesten, Off-Spaces, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen. Zahlreiche Doppelausstellungen, u.a. mit David Campesino, Alwina Heinz, Dirk Fröhlich oder Jaqueline Muth.
www.wortartefakte.blogspot.com

 

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Wiederentdeckt: der Lößnitz-Maler Karl Sinkwitz

08 Sonntag Mai 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Malerei und Grafik zeigt zum 130. Geburtstag des Künstlers eine Gedenkausstellung in der Stadtgalerie Radebeul

In warmen und erdigen Farbtönen schweift der Blick über die Lößnitzhänge, schlängeln die Uferstraße und die Elbe bei Kötzschenbroda unter türkisblauem Himmel. Stehen Leute an einer Anlegestelle mit Fähre und Segelschiffen. Wandert das Licht über saftiges Grün, Gartenlauben, Terrassen, Villengebäude und Bauernhäuser. Eine alte Dorfansicht von Kötzschenbroda mit hellen Ziegeldachhäusern, davor Baumreihen, Ziehbrunnen, Litfasssäule, Leiterwagen und umhertollende Kindern auf dem Anger ist auch als Plakat in der Ausstellung erhältlich. In diesen Bilderlandschaften wechseln luftig-heitere, klare und neblig-verhaltene Farbstimmungen in den Kohlezeichnungen auf getöntem Papier und farbigen Pastellen.

Beim Betrachten vergisst man, dass sie aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stammen. Unter dem Titel „Ringen um Licht und Gestaltung“ sind derzeit Malerei, Zeichnungen, Graphiken, Entwürfe und Dokumente anlässlich des 130. Geburtstages des Künstlers Karl Sinkwitz in einer Gedenkausstellung in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21 zu sehen. Sie versammelt so prägnante wie feinsinnige und detailreiche Ansichten von Landschaften, Orten und Menschen in den teils bröckligen Originalrahmen. Neben Blättern der Lößnitzlandschaft und dem Meißener Elbtal finden sich Blicke auf die Bautzner und Nürnberger Altstadt, ländliche Szenen mit Blumenwiesen, Baumgruppen, Kirschenpflücker in Gauernitz, eine muntere Schafherde und Meer, Möwen und Steilküste an der Ostsee. Zu sehen sind heiter-beschwingte und dunkle, schmerzliche Momente eines vielseitigen Malerlebens in bewegter Zeit. Es ist die erste Einzelausstellung, die dem Künstler bisher zuteil wurde.

Ist von den Lößnitz-Malern die Rede, fallen einem sofort Namen wie Paul Wilhelm, Karl Kröner und Theodor Rosenhauer ein. In den Kreis dieser um 1900 geborenen Künstlergeneration gehört auch der heute fast vergessene Karl Sinkwitz. Er wurde am 9. April 1886 in Niederlößnitz geboren und interessierte sich schon in jungen Jahren für Architektur, Kunst, unternahm Malreisen und Rucksackwanderungen rund um Dresden, Pillnitz bis nach Böhmen. Er absolvierte die Kunstgewerbeschule in Dresden und war von 1909 bis `1914 freischaffend als Gebrauchsgraphiker tätig. Im Sommer desselben Jahres muss der Maler zum Kriegsdienst und erleidet 1915 eine Beinverletzung.

Blätter aus seinem Skizzenbuch, im französischen Ort Cirey entstanden, zeigen ihn zusammen mit anderen Soldaten in grauen, rot umrandeten Uniformen eng zusammen gepfercht im Mannschaftsraum, in angespannter Ruhe, rauchend oder auf der Pritsche ein Buch oder Zeitung lesend. Über „Parux im Stellungskrieg“, 1914 erzählt eine Zeichnung mit zwei hinter einem Holstapel verschanzten Soldaten mit Gewehren, ringsum brennende Häuser, tote Soldaten und in der Mitte eine hell erhaben aufragende Kirche. In der friedlichen Weite der Landschaft erinnert daran auf leuchtend gelber Flur ein Feldgrab mit Holzkreuz.

Außerdem begegnet man mehreren Selbstbildnissen in Öl auf Leinwand von Karl Sinkwitz, die ihn als jungen und reifen Mann mit aufmerksam-offenem Blick und in einer Aktstudie in der Natur selbstbewusst im Adamskostüm vor der Staffelei stehend zeigen. Neben Porträts seiner Frau Charlotte ist eine berührende Bleistiftzeichnung des früh verlorenen ersten Kindes zu sehen sowie Porträts der danach geborenen zwei Söhne, der jüngere ist seit 1945 vermisst. Der 1925 geborene Sohn Bernhard starb 2011 in Radebeul. Karl Sinkwitz starb nur 47jährig nach längerem Krankenhausaufenthalt im November 1933 in Großschweidnitz. Seine letzte Ruhestätte fand er in Radebeul.

Mit dieser Ausstellung dankt die Stadt Radebeul postum Bernhard Sinkwitz sowie der Erbengemeinschaft für die großzügige Schenkung von Werken aus dem Nachlass des Malers und Graphikers Karl Sinkwitz an die Städtische Kunstsammlung Radebeul. Dort sind überdies Spenden für die stark restaurierungsbedürftigen Bilder willkommen. Bilder von Karl Sinkwitz befinden sich außerdem in den Museen in Görlitz, Zittau und Bautzen.

Am letzten Ausstellungstag am Sonntag, dem 8. Mai um 16 Uhr sind Kunstfreunde herzlich zu einer Sonderführung mit der Galerieleiterin Karin Baum durch die Bilderwelt von Karl Sinkwitz in der Stadtgalerie Radebeul eingeladen.

Die nächste Ausstellung zeigt ab 20. Mai unter dem Titel „Fährtensuche“ neue Bilder und Objekte von Andreas Hanske.

 

 

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Junge Kunst im Barockviertel

30 Samstag Apr 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Die 5. Ausstellung der produzenten galerie zeigt ab 6. Mai Malerei von Nadine Wölk

Zehn junge Künstler bringen mit einer eigenen produzenten galerie frischen Wind ins Dresdner Barockviertel.
Versuche ähnlicher Art gab es in Dresden schon einige. Ende 2015 entstand im Rahmen einer GbR dieses neue künstlerische Gemeinschaftsprojekt. Der helle, geräumige Galerieraum befindet sich etwas abseits von der edlen Flaniermeile in einem sanierten Haus am Wallgäßchen 1. Das Konzept der produzentengalerie gibt den Künstlern die Möglichkeit, stärker Einfluss auf den Galeriebetrieb zu nehmen und ihre Arbeiten zu präsentieren. Dazu suchten sie noch einen Galeristen, der sie im Dresdner Raum vertritt und darüber hinaus wollen sich die Galeriebeteiligten auch im internationalen Kunstgeschehen vernetzen. Die Laufzeit der GbR ist vorerst auf zwei Jahre festgelegt. Seit der großen Eröffnungsausstellung  „All In“ im Januar fanden bereits drei Einzelausstellungen von Constanze Deutsch, Heinz Schmöller und Lucas Oertel statt. Alle Künstler der Produzenten Galerie studierten an der Dresdner Kunsthochschule, acht von ihnen absolvierten dort ihr Meisterschülerstudium. Zu den produzenten gehören außerdem Kerstin Junker, Matthias Bausch, Simon Rosenthal, Antje Guske, Lars Kohl, Nadine Wölk und Thorsten Groetschel.

In monatlich wechselnden Ausstellungen zeigen sie Malerei, Grafik, Objektkunst und Videoarbeiten, die mit ihrer Fülle an verschiedenen, eigenwilligen Handschriften und Themen sowie ungezügeltem Farb- und Formenreichtum den Besucher überraschen und einladen, sich auch einmal abseits der bekannten Kulturpfade zu bewegen und auf neue Kunst einzulassen. Die zehn Künstler eint, dass sie ausdrucksreich mit der Wahrnehmung von Realität, Wünschen und Träumen spielen, herkömmliche Sehgewohnheiten durchbrechen bzw. hinterfragen.
Als nächstes ist Nadine Wölk an der Reihe. Sie zeigt figürliche Malerei und Porträts unter dem Titel „Neon Black“,  in denen sie Alltagsmomente festhält. Die Gesichter vor dunklem Hintergrund sind meist abgewandt, wie schlafend oder in sich gekehrt dargestellt. Zugleich eröffnet dies dem Betrachter eine andere Bewusstseins- sowie Traumebene, die hinter die offensichtliche Fassade der Realität blickt und einlädt, in eigene Fantasieräume und emotionale Innerlichkeit einzutauchen.

Die Ausstellungseröffnung von Nadine Wölk ist am 6. Mai, um 19 Uhr. Ihre Arbeiten sind bis 28. Mai zu sehen.

Die produzenten galerie beteiligt sich auch an der Langen Nacht der Museen im Barockviertel mit insgesamt 17 Galerien und zehn Museen am 27. Mai. Das Programm steht unter http://www.kunstindresden.de

www.produzenten.net

Geöffnet hat die produzenten galerie: Mi – Fr von 14 – 19, Sa von 11 – 16 Uhr.

Foto (lv): Ein Blick auf die farbreich-vieldeutige Figurenwelt in der vorigen Ausstellung von Lucas Oertel.

 

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Schönes Wetter hinter Gittern: Malerei von Lucas Oertel in der Produzenten Galerie

28 Donnerstag Apr 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Ausst.Produzenten 023Ausst.Produzenten 037Ausst.Produzenten 035Ausst.Produzenten 038Naiv verspielt und voll komischem Ernst zugleich kommen die lebendigen Farbklecks-Gesichter von Lucas Oertel daher unter dem Titel „Wir sind“ in seiner derzeitigen Einzelausstellung in der produzenten galerie im Wallgäßchen 1 im Dresdner Barockviertel. Zu sehen sind die farbreich-vieldeutigen Blicke auf Mensch und Umwelt noch bis zum 30. April – an diesem Abend sind Besucher außerdem zur  Finissage in Anwesenheit des Künstlers ab 18 bis 21 Uhr herzlich willkommen.

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Ausstellung Armin Mueller-Stahl: Im Rampenlicht der Farben

14 Donnerstag Apr 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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 Ausstellung „Träumerei“ des großen Schauspielers und Malers in der Galerie art + form in Dresden – Nur noch bis 2. Juni.

Eine Frau träumt versonnen. Ihr helles Gesicht ist von feinen schwarzen Linien umrahmt. Sonnengelbe und erdbraune Farbtöne umspielen schwebend leicht ihren Körper im Titelbild zur Ausstellung „Träumerei“ von Armin Mueller-Stahl in der Galerie art + form in Dresden auf der Bautzner Straße.

Gesichter, Gesten und Alltagsszenen fängt der weltweit gefragte Schauspieler und vielseitig begabte Künstler mit wenigen Strichen ausdrucksreich ein in seinen Tuschezeichnungen, Aquarellen und Farbradierungen. „Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen“, sagte Mueller-Stahl einmal. Malen sei für ihn Entspannung und Therapie. „Um sich die Knoten von der Seele zu malen. Beim Malen erlebe ich Momente, wo ich fliegen kann und keinem folgen muss.“

Die Geige und die Malerei begleiten ihn zeit seines Lebens. Doch erst zu seinem 70. Geburtstag ging Armin Mueller-Stahl mit seinen Bildern an die Öffentlichkeit. Von seiner ersten Personalausstellung 2001 im Filmmuseum Potsdam-Babelsberg waren Kritiker und Publikum gleichermaßen verblüfft und begeistert. Seither stellt er öfter aus. Dies ist seine nunmehr dritte Ausstellung bei art + form, die erste war 2006  und die zweite 2010 in den Räumen von Schloss Wackerbarth in Radebeul. Armin Mueller-Stahl, Jahrgang 1930, wird in einer Reihe mit weiteren namhaften, mehrfach begabten Künstlern deutscher Kulturgeschichte wie Hermann Hesse, Ernst Barlach oder Oskar Kokoschka gesehen.

Zur Ausstellungseröffnung drängten sich die Besucher, las der Schauspieler Tom Quaas mit viel Witz und Poesie Texte und Gedichte von Armin Mueller-Stahl aus seiner Autobiographie „Dreimal Deutschland und zurück“, klangreich begleitet von Bertram Quoosdorf am Saxofon. Mueller-Stahl malt auf Papier, Pappe, Leinwand oder auch alten Drehbuchseiten. Sein Maltalent habe er vom Vater und von der Mutter die Freude am Schreiben geerbt. Das Zeichnen schaute er sich schon früh von der Großmutter ab: „die eine Hand am Kochlöffel, mit der anderen zeichnete sie…“ Später baute sich Mueller-Stahl ein Atelier für seine großen Ölbilder mit der Gage aus dem Film „Die Manns“.

In der Schauspielerei gehe es auch viel um minimalistischen Ausdruck. So auch in seinen Bildern. Ein Mann mit Hut spielt auf der Klarinette die „Moonlight-Serenade“ in einer Tuschezeichnung. Neben dem Geigenspieler ist ein Selbstbildnis zu sehen. Außerdem in markant schwungvollen Linien umrissene Porträts von Komponisten, den Dichtern Goethe, Schiller und Hölderlin, dem Schriftsteller Henry Miller und dem Schauspieler und Regisseur Woody Allen. Eine farbig-skurrile Serie mit „Fellini-Faces“ des italienischen Filmregisseurs und eine Skizze zu „Faust“ mit sparsam farbigem, sperrig- abstrahiertem Figurenreigen sind neben einer mit Nachtschatten „Spielenden Katze“ und farbreich expressiver Malerei zu sehen.

Manchmal bleiben Köpfe ohne Gesicht und sagen doch alles, sagt Müller-Stahl. Wie das Bild „o.t.“. Wildfarbig zeigt es elementare menschliche Gefühlsausbrüche ähnlich Munchs „Der Schrei“, in dem Liebe, Leidenschaft, Wut und Schmerz vielschichtig verwoben sind. Ein Highlight der Ausstellung. „Lampenfieber“ zeigt in grellen Farbwolken eine Figur wie unter Strom. Der Künstler vor dem Auftritt. Die Bühne, das gleißende Rampenlicht und Ort zum Freispielen innerer Ängste. „Orpheus und Eurydike“ sind in einer federleichten Lithografie wie über dem Abgrund schwebend zu sehen. „Himmelwärts“ ragen beschwingt Häuserfassaden. Armin Mueller-Stahl hat in drei Deutschlands gelebt und konnte „mit keinem richtig warm werden.“ „Wenn wir uns versöhnen wollen, müssen wir alte Grenzen überschreiten. Es muss auch Platz für Ausländer bei uns geben“, schreibt er in seiner Autobiographie. Über das Älterwerden: „Erfolg und Ruhm helfen nicht beim Abschied nehmen.“
„Ich möchte wenn es irgend geht, fröhlich in die Kiste steigen“, hofft er. „Malen und Musizieren aber werde ich bis der Kistendeckel zuklappt.“
Die Ausstellung von Armin Mueller-Stahl ist noch bis 2. Juni zu sehen.

Virtueller Bilder-Rundgang unter www.artundform.de

Vorschau:

Die nächste Ausstellung mit dem Titel „Verborgene Zeichen“ zeigt Malerei von Stefan Plenkers vom 5. Juni bis 14. Juli bei art + form.

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Die Reisebrieftaschen der Expressionisten

14 Donnerstag Apr 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Die Sonderausstellung „Ab nach Tunis!“ zeigt die neuesten Fundstücke im Lügenmuseum Radebeul

Ähnlich einer Fata Morgana tauchen wundersame Landschaften vor dem Betrachter auf. Sonnenflirrend spiegeln sich Himmel und Wüstensand, davor ziehen zwei Dromedare und ein Esel vorüber. Nebenan grasen blaue Pferde und eine Kuh im gelben Kornfeld. Da leuchten expressiv farbige Häuser und lädt ein türkisches Café mit meerfarbenem Anstrich, Tisch und Stühlen unterm Blätterdach ein. Auf einer Staffelei mit aufklappbarem Truhendeckel kann man die Reiseimpressionen auf bemalten Brieftaschen in Goldrahmen entdecken.

Unter dem Titel „Ab nach Tunis!“ erzählt die derzeitige Sonderausstellung im Lügenmuseum Radebeul über die Reise von Paul Klee, die er im April 1914 zusammen mit August Macke und Louis Moilliet nach Tunis unternahm. Museumsbetreiber Reinhard Zabka zeigt die „Reisebrieftaschen der Expressionisten“ als neuesten sensationellen Fund aus dem Archiv des Lügenmuseums. Die Ausstellung knüpft an die Ausstellung „Nach Ägypten“ mit Gemälden von Max Slevogt und Paul Klee an, die 2014 im Albertinum Dresden zu sehen war. Während der dreiwöchigen Reise entstanden, überwältigt von der Fülle und Fremdheit des Erlebten, zahlreiche beeindruckende Bilder. Für Klee brachte diese Reise nach Tunis den Durchbruch zur Malerei. Er führte als einziger der drei Maler Tagebuch. Sie malten in einem wahren Schaffensrausch, bis ihnen gegen Ende der Reise die Malgründe ausgingen. Erfinderisch malten sie weiter mit allem, was ihnen zwischen die Finger kam. „Überliefert wurden ihre Brieftaschen, die wir auf dem Dachboden des alten Gutshauses in Gantikow in Brandenburg verstaubt in einer Truhe fanden. Anhand der Malmotive kann man vermuten, dass sie von den Künstlern stammen“, sagt Richard von Gigantikow alias Reinhard Zabka. Außerdem sind vergleichbare Reiseskizzen von Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel und Wassily Kandinsky auf ihren Brieftaschen in unikater Form zu sehen, die wie die berühmten Originale mit der Fantasie des Betrachters spielen. Er darf auch rätseln, ob es sich hier um Fälschungen oder echte Kunstwerke handelt. Schließlich seien rund 50 Prozent der Bilder in den Museen auch nur Kopien, hat Zabka gelesen. Im Lügenmuseum werde die Lüge zur Wahrheit und ebenso hinterfragt, was es mit Täuschung und Illusion auf sich hat. „Wir erforschen auch den Tourismusmagnetismus von Wundern. Dafür haben wir ein Messgerät entwickelt, mit dem sich ihre Anziehungskraft ermitteln lässt“, sagt Zabka. Sehr hoch sei sie beispielsweise bei der Himmelsscheibe von Nebra. Eine ähnliche Scheibe fand er im Sommer letzten Jahres im vertrockneten Lößnitzbach hinter dem alten Gasthof Serkowitz. Sie ist neben vielen anderen, einzigartigen Stücken im Lügenmuseum zu sehen. Inzwischen plätschert der Bach wieder vor dem Fenster, während man staunend in dem neuen Ausstellungsraum vor den Brieftaschen der Expressionisten steht und anderen originellen Fundstücken, die unter der Raumdecke umher schweben. Das Lügenmuseum vertritt außerdem das Land Sachsen im  Buch „Museum Kuriosum“, in dem die außergewöhnlichsten Museen in Deutschland vorgestellt werden.

Geöffnet hat das Lügenmuseum in Radebeul, Kötzschenbrodaer Straße 39: Sa und So, Ferien und an Feiertagen von 13 – 18 Uhr

http://www.luegenmuseum.de

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Farbreiche Frühlingsklänge

09 Samstag Apr 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Malerei und Grafik von Carla Weckeßer zeigt eine Ausstellung in der Galerie Schmidt-Rottluff in Chemnitz

Beginnen möchte ich passend zum Titel mit einem Gedicht von Rose Ausländer, deren Lyrik die Künstlerin schätzt und auch inspiriert.

Grüne Chiffre

Brennesselsonne
liebkost das
Stiefmütterchenkind
totviolett

Der Erzengelsohn
mit verbrannten Fingern
zählt er die Zeit
Blätter im Klee verborgen
ein kleiner Akkord vierstimmig
kein Stiefmutterspiel

Spiel grüne Chiffre Glück
mit dem Kind

Vom Vielklang der Farben in der Natur lässt sich auch Carla Weckeßer gern zu ihren stimmungs- und ausdrucksreichen Arbeiten anregen. Immer wieder begegnet einem in ihrer Malerei und Grafik Figürliches eng verwoben mit der Landschaft. Musizierende, Tanzende, Liebespaare, Aktdarstellungen, Frauen mit Kind oder Tieren an ihrer Seite wandeln und verwandeln sich im Farbenspiel der Natur, umgeben von pflanzlicher Symbolik auf den mal leuchtendfarbigen, kraftvollen und zart-filigranen Leinwänden und Arbeiten auf Papier. Da wird ein farbreicher, bewegender Lebenstanz entfacht wie in einem fernen Garten Eden, den die Künstlerin aus ihrer Fantasie, Träumen und Visionen in ihren Bildern lebendig werden lässt.

Diese Ausstellung ist eine Wiederbegegnung mit der in Dresden lebenden Künstlerin und ihrem Schaffen. Carla Weckeßer verbindet eine lange Zusammenarbeit mit der Galerie Schmidt-Rottluff und der vorherigen, inzwischen verstorbenen Inhaberin Frau Knott, die als erste ihre Arbeiten zeigte. Seit Anfang der 90er Jahre hat Carla Weckeßer hier regelmäßig ausgestellt. Die neuen Galeriebetreiber, Elisabeth und Benedikt Preis, veranstalten seit nunmehr zwei Jahren Ausstellungen und legen auch Wert auf Kontinuität, indem sie das Schaffen vor allem zeitgenössischer Künstler zeigen. Heute abend können Sie hier schwelgen in den reichhaltigen „Frühlingsklängen“ von Carla Weckeßer, ihnen lauschen und nachsinnen auf über 40 Bildern, vorwiegend Malerei und farbige Radierungen.

Das expressive Farben- und Formenspiel haben ihre Arbeiten gemeinsam mit dem Namensgeber der Galerie, dem in Chemnitz geborenen Maler Karl Schmidt-Rottluff und Mitbegründer der Brücke-Künstlergruppe, die von 1903 bis zu ihrer Auflösung 1913 in Dresden wirkte. Zu sehen sind vorwiegend Arbeiten aus diesem Jahr und andere aus den letzten fünf Jahren bis 2011. Carla Weckeßer verwendet Acrylfarben und Pastellkreide für die farbschimmernden, feinkörnigen Linienumrisse der Figuren auf leicht aufgerauhter Papieroberfläche. Bei den Mischtechniken treten sie hervor aus den oft vielschichtig übermalten Bildgründen, auf die mit Kreide und Buntstiften gezeichnet und manchmal auch mit Pflanzen- und Ornament-Stempeln gedruckt wird. Im Titelbild der Ausstellung spielt in leuchtendes Blau gehüllt eine Frau traumversunken Gitarre, rote und orangene Farbtupfen liegen wie Blütenblätter verstreut am Boden.

Musik und Farben spielen eine große Rolle im Werk von Carla Weckeßer. Sie hält innige Momente und Gesichter aus der Erinnerung fest. Da musizieren Frauen mit Akkordeon, Geige, Mandoline, Trommel oder Cello in mal fröhlichen und still melancholischen Blättern meist zur Blauen Stunde mit heller Mondsichel. Die Bilder schwingen sehr melodisch und lyrisch in einem bestimmten Farbrhythmus. Manche der Grafiken entstanden zu Gedichten von Rose Ausländer oder auch anspielend auf Mythen und Märchen wie die „Frau im Glück“ mit Gans. Manchmal schaut die Künstlerin auch hinauf zu den Wolken am Himmel und lässt sich vom Formenspiel mitnehmen.

Figürliches und Abstraktes und das Spiel mit dem Zufall fließen in die Bilder ein, in mal farbkräftig loderndem Rot und Orange, sonnigen Farben  oder tiefblauen und erdigen Farbtönen. Andere Blätter sind fast monochrom in Rot- oder Grüntönen gehalten.

Begonnen hat Carla Weckeßer im Jahr 2002 mit Acrylfarben zu malen, zunächst mit Ocker-, Orange- und Brauntönen. Schwere Farben und die Ausdrucksweise wurden immer mystischer, ausgelöst durch die Konfrontation mit einem Schicksalsschlag zwischen Leben und Sterben eines nahe stehenden Menschen. Doch dann wurden die Farbtöne immer goldener und leuchtender bis zum intensiven Violett. Manchmal ist die Farbe zuerst da, manchmal eine Figur intuitiv aus der Stimmung heraus ähnlich wie in der Ausdrucksmalerei, sagt Carla Weckeßer.

Sie wurde 1949 in Jonsdorf in der Oberlausitz geboren und ist in Berlin aufgewachsen. Einen Studium an der Technischen Hochschule in Ilmenau folgte die Arbeit im Jugendkulturbereich und ein Fernstudium der Kulturwissenschaften in Leipzig. Sie arbeitete als Dramaturgin, Regisseurin und Bühnenbildnerin am Dresdner SCHICHT-Theater von 1979 bis `84. In dieser Zeit entstanden vor allem multimediale künstlerische Versuche wie Experimentalfilme, Objekte und Installationen für Theaterstücke sowie Aktionsmalerei bei Konzerten. Seit 1984 arbeitet Carla Weckeßer freischaffend als Malerin und Grafikerin in Dresden. Sie absolvierte von 1996 bis `98 ein Aufbaustudium in Kunsttherapie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und arbeitete danach künstlerisch mit geistig Behinderten und autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sie schätzt die Bilder von Paul Klee und Picasso und die Alten Meister mit ihrem opulenten Licht- und Farbenspiel.

Zu ihren künstlerischen Anregern gehören außerdem der chilenische Künstler Hermann Leon, der bereits verstorbene Maler Rainer Zille und Gunter Jacob, ein Lehrer an der Kunsthochschule, wo sie Gasthörerin war. Auch die Werke von Hertha Günther und Sigrid Artes, bereits verstorben,  zwei Dresdner Künstlerinnen, beeindrucken Carla Weckeßer. Seit 1993 widmet sie sich den Radierungen. Eine Spezialität von ihr ist das Drucken mit mehreren Farben auf einer Platte.

Die Grundidee ist da, doch wie das Bild am Ende genau aussieht, weiß sie vorher nicht. Das ist für Carla Weckeßer auch der Reiz und das Spannende bei ihrem druckgrafischen Schaffen. Vieles hat sie sich angeeignet bei ihren Arbeitsaufenthalten im Atelier des Mouches in Frankreich an der Weinstraße zu Füßen der Vogesen, wo sie fast jedes Jahr hinfuhr bis zur Auflösung des Ateliers 2007.  Dort probierte sie in der Druckwerkstatt verschiedene grafische Techniken wie Kaltnadelradierungen oder Aquatinta oder auch beides kombiniert. So entstanden bis heute zahlreiche Arbeiten, die mit ihren feinsinnigen und vielgestaltigen, atmosphärischen Bildgeweben immer wieder faszinieren. Die Bilder von Carla Weckeßer laden den Betrachter ein zum Innehalten und Träumen, den Blick in der gerade in aller Farbfülle aufblühenden Natur umher schweifen zu lassen und dabei manches Schwere für einen Moment zu vergessen in dieser spannungsgeladenen Zeit.

Ihre Farbklänge öffnen den Blick für die Vielfalt des Lebens, sie beschwingen Geist und Herz, strahlen Wärme, Geborgenheit, Ruhe und Kraft aus, die im Betrachter weiter klingen.
Die Ausstellung „Frühlingsklänge“ ist noch bis 22. Mai in der Galerie Schmidt-Rottluff in Chemnitz, Am Markt 1 zu sehen.

Geöffnet: Werktags von 10 – 18 Uhr, Sa von 10 – 16 Uhr

(Auszüge aus meiner Rede zur Ausstellungseröffnung am 7.4.2016)

 

 

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Lilli Vostry

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