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Kategorien-Archiv: Musik

Premiere Operetten-Abend „Dinner for Five“ in den Landesbühnen Sachsen

11 Freitag Jun 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Musik

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Im Rausch und vor dem Spiegel des Lebens

Dinner for Five, ein Operetten-Pasticcio hat am 12. Juni, 19.30 Uhr Premiere in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Bereits 17.30 Uhr eröffnet die Ausstellung des Ausstattungsleiters der Landesbühnen, Stefan Wiel: „Welttheater Theaterwelt“.

Drei Damen und zwei Herren haben sich zu einem festlichen Dinner verabredet – voller Sehnsüchte und Hoffnungen natürlich, vor allem das jeweils andere Geschlecht betreffend.

Was aber, wenn bei dieser Zusammenkunft der Alkohol etwas zu reichlich fließt, die Gefühle sich zunehmend verwirren und hinter den ursprünglich zur Schau getragenen Gesichtern plötzlich ganz andere zum Vorschein kommen?

So sieht sich jede und jeder an diesem Abend – im Rausch wie in der Katerstimmung danach – vor dem Spiegel seines Lebens stehen, allein mit der Frage nach dem wahren eigenen Ich …

Doch ein Operettenabend wäre kein solcher, würden nicht alle Frustrationen, unerfüllten Wünsche oder enttäuschen Gefühle alsbald mit einem Glas Champagner wieder herunter gespült: „Da Capo“ heißt es zum Schluss dieses unterhaltsamen musikalischen Pasticcios, in dem für Sie Melodien erklingen von Jacques Offenbach, Johann Strauß (Sohn), Carl Millöcker, Franz Lehár, Robert Stolz, Eduard Künneke und Joseph Beer, sowie George Gershwin, Kurt Weill und Stephen Sondheim.

Konzept und Spielfassung von Ronny Scholz
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung: Tristan Braun
Bühne: Stefan Wiel
Kostüme: Irina Steiner
Choreografie:  Till Nau
Dramaturgie Gisela Zürner
Musikalische Einstudierung Thomas Gläser, Anja Greve, Thomas Tuchscheerer

Sängerinnen und Sänger: Stephanie Krone- Sopran, Sopran Anna Erxleben –Sopran,  Ylva Gruen –  Mezzo-Sopran,  Aljaz Vesel –Tenor,  Jonas Atwood – Bass

Klavier:  Hans-Peter Preu

 Text: Petra Grubitzsch/LB

Kasse der Landesbühnen Sachsen, 0145 Radebeul, Meißner Str. 152, Tel. 0351/8954214

kasse@landesbuehnen-sachsen.de

www.landesbuehnen-sachsen.de

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Die Schauspielerin Sandra Maria Huimann inszeniert „Alice im Wunderland“ an den Landesbühnen Sachsen

10 Donnerstag Jun 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater, Zwischenmenschliches

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Spagat zwischen wundersamer und wahrhaftiger Welt: Die Schauspielerin und Regisseurin Sandra Maria Huimann zeigt ihre vierte Regiearbeit „Alice im Wunderland“.
Hier zwei Ausschnitte von den Proben im April in den Landesbühnen.

Ein verrücktes Spiel zwischen Vergessen und Erinnern

Die Inszenierung „Alice im Wunderland“ nach dem bekannten Kinderbuch von Lewis Carroll in einer Bühnenfassung von Roland Schimmelpfennig entführt die Zuschauer in die wundersame Welt von Alice, die an Alzheimer Demenz erkrankt ist. Die Stream-Premiere ist am 11. Juni, 20 Uhr auf http://www.dringeblieben.de zu sehen. Premiere hat das Stück der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit dem Societaetstheater dann dort im Oktober.

Eine Frau in weißem Nachthemd, Hausschuhen und grauem Haar steht mitten auf der Bühne und sieht sich verwundert um. Seltsame Gestalten laufen mit rudernden
Armbewegungen um sie herum und wollen mit ihr im „Tränenteich“ schwimmen. Ein Mädchen in rot geblümtem Kleid, das aussieht wie sie selbst in jungen Jahren, klatscht mit ihr in die Hände zum Lied „Alle meine Entchen“.

Wundersame Dinge gehen vor sich. Das weiße Kaninchen hält sie für sein Hausmädchen. „Ich hol ihm besser seinen Fächer und seine Handschuhe. Wenn es wüsste, wer ich wirklich bin. Aber wer bin ich wirklich?!“, fragt sich die alte Alice. Ihr Sohn hat nie Zeit und das Kaninchen läuft immer weg. Irgendwann weiß die alte Frau nicht mehr, wer hier verrückter ist: der Hutmacher oder sie. Der ist auch noch Ärztin und will Alice helfen, genauso wie Dideldum und Dideldei, zwei Pflegekräfte.

Anrührend komisch, skurril, traurig, nachdenklich und sprachspielerisch philosophisch
entführt das Stück „Alice im Wunderland“, inszeniert als Märchen für Erwachsene nach dem berühmten Kinderbuch von Lewis Carroll in einer Bühnenfassung von Roland Schimmelpfennig, in eine besondere Welt. Einen ersten Vorgeschmack gab es bei einem Probenbesuch in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Die Inszenierung in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden sollte dort eigentlich am 13. Mai, um 20 Uhr Premiere haben, musste dann aber wegen des verlängerten Lockdowns coronabedingt abgesagt werden.

Nun soll das Stück zur neuen Spielzeit im Oktober im Societaetstheater zu sehen sein.
Die Stream-Premiere ist bereits morgen, am 11. Juni,  20 Uhr im Internet zu sehen (siehe Link unter dem Beitrag).

Regie führt Sandra Maria Huimann. Die gebürtige Wienerin absolvierte das dortige Konservatorium für Schauspiel und schloss mit dem Bachelor ab. Seit 2009 ist Sandra Maria Huimann als Schauspielerin im Ensemble der Landesbühnen Sachsen engagiert und wohnt in Dresden. „Alice im Wunderland“ ist ihre vierte Regiearbeit. „Das Publikum erlebt die Geschichte aus der Perspektive von Alice, die an Alzheimer Demenz erkrankt ist. Wir versuchen ihre Wahrnehmung zu ergründen“, sagt Sandra Maria Huimann. Das geschieht in sehr körperorientiertem Spiel. Da die Darsteller, die bei den Proben Masken tragen, sich nicht anfassen dürfen wegen Corona, treten sie in Beziehung vor allem über Sprache, Körper und Rhythmus. Mir dieser Form sei sie glücklich.

„Denn es geht in dieser Geschichte ja viel um sich wiederholende Zeit und verloren gehendes Körpergefühl. Irgendwann gelangen betroffene Menschen an einen Punkt, wo sie den Bezug zur Außenwelt verlieren“, erklärt sie. „Es geht viel um Erinnerung und eine Neubewertung der Situation aus dem Wissen, das Alice gerade hat.“ Das Stück entführe aber in keine bunte Fantasiewelt. Als Kulisse dient ein weißer Raum, in einem Pflegeheim für an Alzheimer Erkrankte, der sich mittels Licht und Projektion verwandelt. Alle Figuren haben eine reale und eine Wunderland-Figur.

Zur Vorbereitung auf das Stück nahm Sandra Maria Huimann teil an einem online Kurs für Angehörige von Menschen, die mit Demenz leben mit Eva Helms, Leiterin des Infopunkts Demenzpflege im Familienzentrum Radebeul. “Ich hab versucht mir alles anzueignen, was es über diese Krankheit gibt, was Pflegepersonal und Angehörige erleben, um die einzelnen Perspektiven zu verstehen“, so die Regisseurin. Auch die Darsteller machten mit bei dem Kurs. Zusammen mit fünf Schauspielern der Landesbühnen – Anke Teickner als Alice Alzheimer, Luca Lehnert als Mädchen Alice, Michael Heuser als Patient X, Michael Berndt-Cananá als Pfleger 1 und Grian Duesberg als Pfleger 2 – stehen zwei Gäste aus der freien Szene auf der Bühne. Sabine Köhler als Hutmacher und Tobias Herzz-Hallbauer spielt Alices Sohn und hat die Musik für die Inszenierung komponiert. „Menschen mit Demenz haben ein großes Empfinden für Emotionen und Stimmungen und merken an der Stimme, dass jemand da ist, der es gut mit ihnen meint. Wenn man sich auf ihre Welt einlässt und darauf eingeht, dann kann man die Verbindung zu ihnen aufrechterhalten“, weiß Sandra Maria-Huimann.

Sie liebt ihren Beruf als Schauspielerin und führt gern Regie: „Ich finde es großartig, die Position des anderen einzunehmen und es ergänzt und bereichert sich beides. Als Regisseurin muss ich den roten Faden zusammenhalten, innerhalb dessen gibt es viele Möglichkeiten und wir finden einen Konsens, mit dem alle zufrieden sind.“ Sie selbst ist als „Aschenbrödel“ vor der Moritzburger Schlosskulisse wieder ab 3. Juli zu sehen, im Stück „Jedermann“ spielt sie die „Buhlschaft“ im Hof der Albrechtsburg Meißen und in der Liebeskomödie „Zuhause bin ich Darling“ im September in den Landesbühnen Sachsen.

Außerdem ist Sandra Maria Huimann die Frontfrau und Sängerin der Band „Machine de Beauvoir“, in der elektronische, sehr extravagante Musik und eigene Songs sowie Liedtexte großer Dichter und Denker von Brecht, Kafka und Oskar Wilde aufeinander treffen. Sie genießt die Momente im Wunderland auf der Bühne, sucht in jeder Rolle nach Wahrhaftigkeit wie auch im eigenen Leben. Ihr Motto dabei: Voller Neugier und einem Blick darauf, andere Wahrnehmungen und Geschichten genauso zu respektieren und zu verstehen. 

Text + Fotos (3) (lv)



Stream – Premiere „Alice im Wunderland“, Märchen für Erwachsene nach Lewis Carroll von Roland Schimmelpfennig: 11. Juni, 20 Uhr                                                                                             

Weitere Aufführungen: 19.6., 19.00 Uhr und 25.6.19.00 Uhr  als Stream und dann im Oktober folgt die Premiere im Societaetstheater Dresden

Wo: auf der Plattform dringeblieben.de; Veranstaltungslink: https://dringeblieben.de/videos/premiere-alice-im-wunderland 

Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden

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Brachialromantiker Dieter Beckert: „Verschwende nie eine Krise!“

18 Donnerstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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Brachialromantischer Figurenzauber mit Dieter Beckert

Multimediales Kaspertheater

Der umtriebige Barde und Musiker Dieter Beckert probt zurzeit für ein wiederentdecktes Puppentheaterstück „Kasper im Land der Musik“. Puppen und Bühnenbild gestaltete der Künstler Helge Leiberg. Im Frühjahr soll die Inszenierung in bewegten Bildern auf die Bühne kommen.

Ein lustiger Pappmachékopf spielt zurzeit die Hauptrolle auf der Probebühne von Dieter Beckert im Zentralwerk an der Riesaer Straße. In dem Areal haben rund 60 Künstler ihre Arbeitsräume. Der Barde, Musiker, Entertainer und Brachialromantiker bereitet  gerade in seinem Studiotheater ein Puppentheaterstück mit dem Titel: „Kasper im Land der Musik“ vor. Unter dem Motto „Verschwende nie eine Krise!“ nimmt er die Corona-Zeit mit Humor.

Zur Begrüßung hebt Beckert die „Ghettofaust mit Konfetti“, bei der die Finger winken und zappeln. „Humor ist das Öl im Getriebe des Lebens“, meint der „weisheitspralle“ Philosoph, der immer einen Spruch parat hat. Er arbeite nach vorne, indem er neue Projekte vorbereite, und nach hinten, indem er alte Projekte seines reichhaltigen Schaffens archiviere. Jetzt hat er dafür Zeit und Muße. Beckert hat in Tharandt Forstwirtschaft studiert und nebenbei immer Musik gemacht. Während des Studiums hatte er in den 1970er Jahren im „Klub International“ des Dresdner Kulturpalastes seine ersten Auftritte.

Von 1978 bis 1980 arbeitete er als Puppenspieleleve am damaligen Staatlichen Puppentheater. Für sein erstes Theaterstück „Kasper und die Farben“ erhielt Beckert einen Preis des Theaterverbandes. Sein zweites Stück „Kasper im Land der Musik“ blieb unaufgeführt. Die Puppen und das Bühnenbild dafür gestaltete der in Berlin lebende Künstler Helge Leiberg, den Beckert aus dem Künstlerkreis um A.R. Penck kannte. Die Aufführung sei jedoch wegen technischer Probleme nicht zustande gekommen. Viele Jahre standen Leibergs Puppen dann im Märchentheater Yenidze als Dekoration. Nur den Kasper nahm Helge Leiberg damals in den Westen mit. Jetzt brachte er ihn für die Neuinszenierung des Stücks wieder zurück. „Es soll wiederaufleben als multimediales Theater passend zur Corona-Zeit“, so Beckert.

„Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit“, zitiert er „seinen“ Walter Benjamin. Beckert will in der Inszenierung als Erzähler und Sänger am Tisch sitzen. Über ihm sollen Ausschnitte der Geschichte in Trickfilmbildern auf einer Leinwand gezeigt werden. Die Filme sollen  in Kooperation mit Anne Levin von „Pegasusi-Filmproduktion“ entstehen.

Im Stück gibt es zwei Schauplätze: das Notenschlüssel-Schlösschen, das die Harmonikaner bewohnen, und die Höhle vom Räuber „Tritonus“, der die Prinzessin raubt. Der Tritonus –  d.h. drei Ganztonschritte – ist das spannendste Intervall, erklärt Beckert. Die Bühnenmusik, in der die Intervalle eine ganz besondere Behandlung erfahren, stammt von Wolfgang Heisig.

Im Frühjahr will er, wenn es die Virusinzidenz erlaubt, das multimediale Kaspertheater auf die Bühne bringen. Eine Spielstätte hat er noch nicht. “Das wird sich schon ergeben“, ist er optimistisch. Auf der Agenda steht auch noch ein viertes Buch mit brachialromantischen Texten vom Duo Sonnenschirm.

Vom Alter her, mit 70, wäre er eigentlich pensioniert. Doch ans Aufhören denkt Dieter Beckert noch lange nicht. Er will weiterhin als DUO SONNENSCHIRM, gemeinsam mit Jürgen B. Wolff auftreten. Die von Beckert mitgegründete „Kommune Woodstock“, ein freies Gesangs- und Instrumentalensemble, trifft sich momentan coronabedingt nur im Internet. Die musikalische Selbsthilfegruppe singt Lagerfeuerlieder und Hippiesongs aus der Flower-Power-Ära. Beckert hofft, dass im Herbst auch die Dinner-Shows im Restauranttheater „Merlins Wunderland“ weitergehen können, wo er auf die „Sternstunden der Menschheit“ blickt,  den Grafen Dracula jagt und in der „Wunderlandklinik“ Humoralmedizin betreibt.

Texte + Fotos (lv)

Weitere Infos unter: http://www.duosonnenschirm.de


Dieter Beckert in seinem Studiotheater im Zentralwerk in Dresden. Bald will er wieder als Duo Sonnenschirm, gemeinsam mit Jürgen B. Wolff auftreten.

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Gedenkkonzert zum 13. Februar mit der Geigerin Katrin Wettin

13 Samstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Projekte

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Per Livestream aus dem WTC: Gedenkkonzert am 13. Februar

World Trade Center Dresden veranstaltet Onlinekonzert mit der bekannten Geigerin Katrin Wettin

Sie ist ein Supertalent mit der Geige und gehört zu den besten Violinenspielerinnen unserer Zeit: Am kommenden Samstag gibt Katrin Wettin ein Konzert zum Gedenken an den 76. Jahrestag der Bombardierung und damit einhergehenden Zerstörung Dresdens. Das Konzert findet coronabedingt ohne Publikum und unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Atrium des World Trade Center Dresden statt und wird ab 16.30 Uhr per Livestream sowie abends bei Sachsen Fernsehen übertragen.

„Ich nehme seit vielen Jahren mit meinem Team und meiner Familie an der Dresdner Menschenkette teil. Da zu Zeiten des Lockdowns das Gedenken in der ganzen Stadt nur sehr eingeschränkt möglich ist, haben wir uns eine Möglichkeit überlegt, wie man den 13. Februar auch von zu Hause aus passend würdigen kann. Mit dem Konzert per Livestream wollen wir den Dresdnern aus nah und fern ein kleines Gedenken in virtueller Form ermöglichen“, erläutert Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt. Dem Konzert live vor Ort zu lauschen ist aufgrund der Auflagen leider nicht erlaubt. Zudem haben sich Jürgen Rees und sein Team eine weitere schöne und auch ohne Streaming und Fernsehen weithin sichtbare Geste überlegt: „Wir werden am 13. Februar ab dem Nachmittag am Turm des World Trade Centers Dresden eine grafisch dargestellte Menschenkette zeigen“, verspricht Jürgen Rees.

Alle Akteure werden zum Zeichen des Gedenkens natürlich auch eine weiße Stoffrose am Revers tragen. Das Konzert findet unter strengen Hygiene-Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf einer Bühne über einem der beiden Wasserbecken im Atrium des World Trade Centers Dresden statt: Schauspieler und Sprecher Ernst Dollwetzel moderiert, WTC-Manager Jürgen Rees und Oberlandeskirchenrat i. R. Harald Bretschneider richten kurze Gruß- und Gedenkworte an die Zuschauer zu Hause. Dann wird Violinistin Katrin Wettin einige bewegende Titel für die Zuhörer per Live-Stream präsentieren. Zu hören sind unter anderem die Toccata & Fuge von Johann Sebastian Bach, Leningrad von Billy Joel, Hallelujah von Leonard Cohen, You raise me up von Westlife und #stayathome von Katrin Wettin.

Der Livestream wird von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr auf drei Kanälen veröffentlicht: Auf der Webseite des World Trade Centers Dresden, im Facebook-Account von Sachsen Fernsehen sowie auf der Webseite von Sachsen Fernsehen. Zudem wird der Mitschnitt des Konzerts um 21.30 Uhr bei Sachsen Fernsehen gesendet und steht auf der Website des WTCs zum Download bereit.

Streaming-Links:

https://wtc-dresden.de/de/
https://www.facebook.com/dresdenfernsehen
https://www.sachsen-fernsehen.de

Weitere Infos: www.wtc-dresden.de; www.katrinwettin.com; www.ernstdollwetzel.de

Text + Foto: Franziska Märtig (meeco Communication Services)

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Mitreißend & Herzerfrischend: Das neue Album „Dampferjazz“ der Band „Hasenscheiße“

04 Donnerstag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Musik mit viel Witz, Leichtigkeit und Tiefgang: die Band „Hasenscheiße“ aus Berlin und Potsdam. Foto: Johanna Kerber

Songs für Kopf und Bauch und das Herz hüpft vor Freude

Sie sind traurige Clowns in der Arena, Witzbolde, unerschrockene Seefahrer auf Kaffeefahrten und unverbesserliche Träumer einer Welt, in der Liebe, Leichtigkeit und Lachen den Ton angeben. Davon erzählt das nunmehr vierte Album „Dampferjazz“ der Berlin-Potsdamer Band „Hasenscheiße“.

Der Bandname „Hasenscheiße“ lässt aufhorchen und schmunzeln.
Hart aber herzlich, statt kalt und hart wie Stahl sind ihre wild-frechen Großstadt-Songs und Lieder über Lust und Leid des Landlebens. Sie erzählen von traurigen Clowns in der Arena in einer satten und verkommenen Welt, von verwegenen Großstadtindianern, einem Schlüpperpilot, der sich nicht um Etikette schert, ein Bernhardiner hilft gegen Einsamkeit und ein kleiner, furchtloser Igel nimmt es mit Cäsar auf.

Und die fünf Musiker feuern ihn an: Für die Kleinen, für die Schwachen, für den Unsinn und das Lachen! Für mehr Liebe, Frieden, Glück, Spaß und solche Sachen.
Im Song „Penny“ geht es um ein Mädchen, das am liebsten schwarze Sachen trägt. Und einen Jungen, der alles tut, um ihr zu gefallen. Doch es ist Maskerade. Er besinnt sich wieder auf sich selber, trägt bunte Sachen und hört wieder Reggae. Und auf einmal trägt Penny bunte Schals… „Kein Mond ohne Sonne Baby, keine Sonne ohne Mond“, heißt es in der Penny Reprise.

lm Lied „Kleines sauberes Städtchen“, fragt Christian Näthe, Sänger, Schauspieler und Songschreiber von „Hasenscheiße“ mit bissiger Ironie und Wehmut, was aus seiner Heimatstadt Potsdam geworden ist. Alte Plätze wieder neu, hier und da ein Schlösschen oder Palais. Doch wo sind all die kleinen Nischen und Hinterhöfe, die wilden Gärten, wo noch Träume sprießen, die Orte der Kindheit und die Tante Emma Läden? Doch Löwenzahn ist unverwüstlich und diese Barden sind und bleiben unverbesserliche Träumer und ein Nischengewächs!

Die Suche nach dem „Paradies“ im gleichnamigen Song ähnelt einem Albtraum, mit der menschlichen Gier nach immer mehr, schneller… Und der spannenden Frage: „Wo geht die Reise hin?!“

Poesie, Witz, Tiefgang, Sprachkraft und Ironie ihrer Texte erinnern zuweilen an Brecht, Heine und Morgenstern. Musik für Kopf und Bauch, die sofort in die Beine geht und das Herz hüpft mit vor Freude. Bei dieser fröhlich mitreißenden Mischung von Rock, Punk, Folk, Reggae bis Swingjazz und leise wärmenden Chansons, dass die Kaffeetassen beim Dampferjazz wackeln und das Tortenstück blass wird bei den unwiderstehlichen Klängen, die wie ein Rettungsring sein können an grauen, kalten und ungemütlichen Tagen. Da hilft eine frische Brise, eine energiegeladene Melodie und die witzig mutmachenden Texte, um die Segel neu zu setzen volle Kraft vorraus!

Musikalische Vielfalt und Humor, mal kernig trocken, mal augenzwinkernd und galant, wird großgeschrieben in der Band „Hasenscheiße“, die sich auch gern selbst auf die Schippe nehmen wie im Titelsong „Dampferjazz“ ihres neuen Albums. Wo die Klänge begleitet von Möwenkreischen locker und leicht mit den Wellen hin und her schaukeln, mit den schunkelnden Passagieren in purer Harmonie, ohne knochenharten Konzertstress…

Die Band bekommt immer wieder auch Verstärkung durch gestandene, namhafte Musiker: Der ehemalige Keimzeit-Leadgitarrist spielt seit geraumer Zeit bei „Hasenscheiße“. Am Bass hilft immer wieder ein ehemaliger Renft/Cäsar-Mitstreiter aus. Der derzeitige Ersatzschlagzeuger spielte früher bei Mutabor. Einer der zwei Hauptsänger spielt mit Linda Gundermann in einer Band.

„Immer wieder dürfen wir auf dem Tanz- und Folkfest Rudolstadt, Fusion, Herzberg, auf der Kulturinsel Einsiedel, bei großen und kleinen Festivals und Clubs aufspielen“, sagt André Gigi Giese, Bassgitarrist und Sänger der Band. „Hervorzuheben ist überhaupt, dass ,Hasenscheiße` in so unterschiedliche Settings passt und von Klein bis Groß gehört wird. Es ist live eine sehr unterhaltsame Band.“

Das mittlerweile vierte Album „Dampferjazz“ ist im Januar diesen Jahres im Buschfunk-Verlag erschienen, nach acht Jahren dank erfolgreicher Startnext Crowfunding Campagne. Die Berlin-Potsdamer Band „Hasenscheiße“ ist noch ein Geheimtipp und wärmstens zu empfehlen!

Text (lv)

Siehe auch BilderAlbum: (Un)mögliche Wünsche, Wunder & Weisheiten beim Radebeuler Weinherbst mit Beitrag über das Konzert der Band „Hasenscheiße“. (vom 28.9.2020 auf meinwortgarten.com)

Weitere Infos unter:
http://www.hasenscheiße.com

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Trotz Hygienekonzept & viel Platz im Ostra-Dome: Der Pate konnte die Verantwortlichen nicht überzeugen ! Mafia Mia-Jubiläumsshow ins nächste Jahr verschoben

17 Dienstag Nov 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Musik, Theater

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Aller Charme, Tatsachen und Überredungskünste halfen nichts. Der Pate (Bert Callenbach) kann erst nächstes Jahr das 10-jährige Jubiläum der beliebten Dinnershow „Mafia Mia“ im Ostra-Dome in Dresden feiern. Foto: Michael Schmidt

Die Jubiläumsshow „Mafia Mia“ wird ins nächste Jahr verschoben

Der Termin der neuen Spielzeit steht schon fest: 26.11.2021 bis 16.1.2022. 

Das Jubiläumsprogramm stand, das Hygienekonzept war genehmigt, doch nun muss die Dinnershow Mafia Mia abgesagt werden. Sie sollte am 27. November Premiere feiern.

Grund für diese Entscheidung sind die derzeitig geltenden Corona-Maßnahmen, nach denen die geplante intensive Probenzeit und die ersten Vorstellungen im November nicht umsetzbar sind. Ob sich die Situation im Dezember ändern wird, ist nicht vorhersehbar, und das birgt ein großes Risiko.

„Die neuen Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona machen die Vorbereitung und Durchführung unserer Dinnershow unmöglich.“, erklärt Veranstalter Mirco Meinel von der First Class Concept GmbH. „Wir sind unendlich traurig, denn das ganze Team vom Künstler bis hin zum Ticketverkauf hat viele Monate für diese Show gearbeitet und gerade in den letzten Wochen mit Zuversicht Vollgas gegeben. Ich danke meinem Team, das so viel Elan gezeigt hat. Lasst uns nächstes Jahr mit neuer Energie starten!“

Die Show wird nun um ein Jahr verschoben. Die neue Spielzeit steht schon fest: 26.11.2021 bis 16.01.2022. „Gerne tauschen wir die Tickets in Gutscheine für die nächste Spielzeit um.“, so Mirco Meinel. “Wir hoffen sehr, dass uns die Mafia-Mia-Fans die Treue halten und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.“ Das Ticketbüro erreicht man unter info@mafia-mia.de oder Telefon 0351/427 64 61.

Text: Sabine Mutschke

Vorschau

Basta! Der Pate feiert 10 Jahre Mafia Mia!

Der Raub im Grünen Gewölbe lieferte die Idee zur Jubiläumsshow.

Mit Elan, Volldampf und einem genehmigten Hygienekonzept startete das Team von „Mafia Mia“ in die Vorbereitung der 10. Jubiläumsshow. Vom 27. November 2020 bis 17. Januar sollte die Dinnershow im Ostra-Dome steigen, der seine Feuertaufe 2019 mit Bravour gemeistert hat.

Die Story der Show kommt frisch und frech daher und knüpft an einen Gag an, der 2019 für viel Begeisterung sorgte. Damals tauchte auf der Bühne ein Geschmeide auf, das nach Aussage des Paten natürlich aus dem Grünen Gewölbe stammte. Jetzt kommt die ganze Wahrheit ans Licht. Zerlegt in viele Einzelteile, hat die Familie die Diebesware aus Dresden ins Ausland vertickt, nach Mexiko, New York, Paris und Las Vegas, wo der Pate überall schon zugange war. Diese Grundidee führt dazu, dass man auch einige der besten Szenen aus neun Jahren Mafia Mia noch einmal erleben kann, verwoben mit einer verwegenen Story.

Das dürfte vor allem den Stammgästen gefallen, die etwa 70 Prozent ausmachen. Viele planen jedes Jahr ihre Firmenweihnachtsfeier mit dem Paten, vom Autohaus bis zur Zahnarztpraxis. Aber auch private Freundesgruppen, Pärchen, Sportvereine und Nachbarn sind hier zu Gast.

Der Ostra-Dome bietet sehr viel Platz, um Hygieneregeln sicher umzusetzen

„Schon im letzten Jahr haben viele Gäste gestaunt, wieviel Platz der Ostra-Dome bietet“, so Veranstalter Mirco Meinel. „Viel Fläche, breite Wege, moderne Lüftungstechnik und ein riesiges Luftvolumen durch die Höhe von ca. 7,50 Meter – all das kommt uns dieses Jahr zugute. Wir sind so froh, dass wir aus dem Erlwein-Capitol hierher gezogen sind! Unser Hygienekonzept hat das Gesundheitsamt schnell überzeugt, jetzt gehen wir an die Umsetzung.“

Dass die Gäste wie in Theatern üblich nur mit Maske zum Platz gehen dürfen, hat das Team zu einer besonderen Idee inspiriert. „Jeder Gast bekommt eine hochwertige Maske, die wir mit witzigen Motiven bedrucken“, erzählt Mirco Meinel. „Lächelnder Mund oder bärtiges Kinn, auch das Goldzahn-Grinsen von Schlicht kommt in die engere Wahl!“

Nur eine After-Show-Party mit Tanz ist unter den aktuellen Bedingungen wie überall nicht erlaubt. Die Lounge steht den Gästen auf Reservierung dennoch offen, beispielsweise für Firmen zum Begrüßungssekt oder auch zum Ausklang des Abends.

Ein Wiedersehen mit der Mafia Mia-Familie, verquickt mit neuen „Familienmitgliedern“

Das Erfolgsrezept der Show liegt auch an den Konstanten auf der Bühne, die vom Publikum wie bei einem Familientreffen erwartet werden. Der Pate wird vom Leipziger Entertainer Bert Callenbach so überzeugend verkörpert, dass man seine Wurzeln tatsächlich in Sizilien vermutet.

Seine Leibwächter Schlicht und Kümmerling sind nach wie vor dabei, was nach ihren vielen Sprüngen in den Fettnapf sehr erstaunlich ist. Die musikalische Würze liefert die Rock´n`Roll-Band „The Firebirds“. Nach langer Zeit ohne einen Auftritt fiebern die Musiker dem Moment entgegen, als Bang Gang des Paten ihrer unbändigen Spiellaune wieder freien Lauf zu lassen, und das nicht nur zu rockigen Rhythmen. Auch die Mafia Mia – Dancers sind wieder an Bord. Sie arbeiten schon an neuen Choreografien und Kostümen. Dazu gesellen sich wie immer einige neue „Familienmitglieder“, die sich wie immer als großartige Artisten entpuppen, darunter der Hula-Hoop-Künstler Igor Boutorine. Er begeisterte bei der ersten Mafia-Mia-Show vor 10 Jahren mit seinen atemberaubend schnell rotierenden Reifen. Die Kreation des Vier-Gang-Menüs übernimmt wie immer Küchenchef Andreas Kirsch. Auch hier gibt es eine Konstante: Ente im Hauptgang ist gesetzt.

Text: Sabine Mutschke/PR- und Marketingberatung

www.mafia-mia.de

Dinner-Theater im OSTRA-DOME Dresden
Zur Messe 9A, 01067 Dresden

Spielzeit 27.11.2020 bis 17.1.2021

Tickets inkl. 4-Gang-Menü, Show & Tanz gibt es je nach Wochentag und Platzgruppe an allen Vorverkaufskassen, bei Eventim und www.mafia-mia.de; Telefon 0351 – 427 64 61 / E-Mail info@mafia-mia.de

Veranstalter

First Class Concept
Eventmanagement & Location GmbH
Inhaber Mirco Meinel
Messering 8e, D – 01067 Dresden

Telefon:           + 49 351/ 41 888 0
Internet:          www.first-class-concept.de 

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Premiere „Kiss me, Kate“ an den Landesbühnen Sachsen

02 Montag Nov 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater

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Reizvolles Spiel auch ohne Küsse: die widerspenstige Olivia Katharina (Olivia Delaurè) und ihr Verehrer Petruchio (Holger Uwe Thews). Fotos: Sylvio Dittrich

Wie aus weniger mehr wird

Beim Musical „Kiss me, Kate“ an den Landesbühnen Radebeul bewirken die Corona-Einschränkungen, dass die Darsteller zu Bestform finden. Am 31. Oktober war Premiere.

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Die Bühne ist minimal bestückt, es gibt kaum Kulissen, nur wenige Requisiten. Aber einige sind Wie aus weniger mehr wird unerlässlich: Masken und Plexiglaswände. Sie hindern die Darsteller daran, sich zu berühren, ja sich zu küssen. Aber genau das soll doch laut Stücktitel passieren. An gelegentlichen Spitzen zeigen die singenden Schauspieler im Musical „Kiss me, Kate“ an den Landesbühnen Sachsen, wie sehr ihnen die Corona-Einschränkungen zusetzen. Nur die Premiere durfte am Sonnabend stattfinden. Nun ist das Stück wie der gesamte Spielplan für einen Monat auf Eis gelegt.

In „Kiss me, Kate“, 1948 in New York uraufgeführt, wird Theater in einem Theaterstück gespielt. Während eine Darstellergruppe Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ aus dem 17. Jahrhundert vorbereitet, in der es um Liebe und Widerstand geht, ergeben sich auch unter den Darstellern Beziehungskonflikte und amouröse Abenteuer – wie Petruchio und Katharina auf der Bühne, so Fred und Lilli hinter den Kulissen. Bzw. Lucentio und Bianca alias Bill und Louis Lane.

Wie das Ensemble dieser musikalischen Komödie in der Inszenierung von Peter Kube aus dem Weniger an Miteinander ein Mehr an Darstellungskunst macht, ist lustvoll anzuschauen. Und anzuhören. Bis auf die ausgebildete Sängerin Olivia Delauré als Gast (Katharina) und Musicaldarstellerin Christin Rettig (Bianca) ausschließlich Schauspieler singend zu den Band-Einspielungen zu erleben. Sie kraxeln für so bekannte Hits aus der Feder von Cole Porter wie „Wunderbar, wunderbar“ auf Tische. Sie erklimmen die typisch amerikanische Showtreppe für „Es ist viel zu heiß“. Oder kleiden sich um, während sie „Schlag nach bei Shakespeare“ schmettern. Auch konditionell zeigen sich die Darsteller in Höchstform.

Holger Uwe Thews legt als Petruchio mit Rasta-Haartracht sängerisch gegenüber seiner Rolle im Landesbühnen-Musical „Hair“ noch einiges zu. Olivia Delaurè reizt ihre Rolle als leidenschaftliche und widerspenstig geltende Katharina bis zum Äußersten aus. Christin Rettig bekommt für eine bravouröse Stepeinlage Szenenapplaus der nur einhundert erlaubten Premierengäste. Sehr amüsant sind zudem Moritz Gabriel und Michael Berndt-Canana, die in der Verkörperung zweier Ganoven ihrer komödiantischen Finesse so richtig Raum geben können.

In Erinnerung bleibt vor allem das kreativ umgesetzte Tanzen der Darsteller innerhalb von Plastikgehäusen. Wie sie drehend über die Bühne schieben und dabei das anstrengende Leben eines Reisetheaters zwischen Pirna und Großenhain intonieren, ist Corona geschuldet und gerade deshalb eine fabelhafte Darbietung. Welch erstaunliche Energie aus einer Pandemie!

Wieder am 4.12. im Stammhaus Radebeul, am 5.12. im König-Albert-Theater Bad Elster.

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Amüsantes Versteckspiel zweier Ganoven: Michael Berndt-Canana und Moritz Gabriel. In der Mitte Johannes Krobbach.

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Premiere „Gundermann: Alle oder keiner“ im Schauspielhaus Dresden

01 Sonntag Nov 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Theater

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Jung, wild, energiegeladen voller Pläne und Ideen: Gerhard Gundermann (Jannik Hinsch) rockt den grauen Tagebaualltag.


Sanft, rau, ruppig, kämpferisch, unbequem: Das widerspruchsvolle Wesen Gundermanns verkörpern gleich sechs „Gundermänner“ im Schauspielhaus Dresden. Fotos: Sebastian Hoppe

„Immer wieder wächst das Gras…“

Mit viel Witz und Widerspruchsgeist kommt das Leben und Schaffen des Baggerfahrers und Liedermachers Gerhard Gundermann auf die Bühne in der Musik-Revue „Gundermann: Alle oder keiner“, die heute, am 1. November, um 19.30 Uhr vorerst zum letzten Mal im Schauspielhaus Dresden zu sehen ist.

Der Bühnenvorhang ist sandfarben wie die Tagebaulandschaft einst in Hoyerswerda.
„Hoywoy, du blasse Blume auf Sand…“, besingt Gerhard Gundermann die Stadt, die „laut, heiß, staubig und verbaut war.“ Wohin der 1955 in Weimar geborene Liedermacher 1967 umzog. Wo er im Braunkohletagebau als Hilfsarbeiter anfing, ranklotzte und sich vom Hilfsmaschinisten bis zum Baggerfahrer hocharbeitete. Nebenher brachte er sich das Gitarre spielen bei, ab 1972 schrieb er erste eigene Lieder.

Das Klischeebild vom „singenden, klingenden Baggerfahrer“ mochte Gundermann gar nicht und er wollte auch „kein Vorzeigeprolet“ sein. Er sah sich „zwischen Songschreiber und Regisseur, der mit seiner Hände Arbeit das Brot für seine Familie verdiente.“ Ein Satz von ihm aus jener Zeit ist fatalerweise heute aktueller denn je:
„Man muss sich weit verbiegen, um Kultur zu machen“, erlebte er zu DDR-Zeiten. Dann lieber ein Konzert absagen als zu betteln und Kunst zu machen, war seine Devise.

In Gundermanns Liedtexten kommt sein Wesen, voller Ecken und Kanten, wunderbar zum Ausdruck. Mal sanft, mal ruppig, zärtlich, rau, leise, kraftvoll, wehmütig und friedvoll haben sie bis heute nichts verloren von ihrer Poesie und Sprachkraft.

Ebenso facettenreich und ambivalent wie sein Leben und Schaffen voller Ideale, Eigensinn und Widerspruchsgeist, Erfolge und Fehlschläge kommt auch die Inszenierung „Gundermann: Alle oder keiner“ – eine Revue über Helden, Gras und Kohle“ von Tom Kühnel auf die Bühne im Schauspielhaus Dresden. Heute am 1. November, um 19.30 Uhr zum vorerst letzten Mal vor dem erneuten Lockdown ab 2. November. Dann bleiben Theater und viele andere Kultureinrichtungen einen Monat lang geschlossen.

Doch wie singt Gundermann so schön in einem Song, der zur Premiere als Zugabe gespielt wurde: „Immer wieder wächst das Gras, wild, hoch und grün…“

Im Stück treten gleich sechs „Gundermänner“ auf, mit Gitarre in Jeans und Fleischerhemd, mit blonder Langhaarperücke und großer Kassen-Brille, die zusammen und einzeln großartig und mitreißend musizieren von Rock, Blues, Chanson bis Techno, sich gegenseitig befragen, anstacheln, zornig, gelassen und nachdenklich auf die Vergangenheit zurückblicken und auch witzig-ironisch in die Zukunft schauen. Mit einer skurrilen, kämpferischen Insekten-TV-Talkshowrunde, die als „Radikalgrüne“ und „Ökoterroristen“ auftreten, wo es um die Zukunft der ehemaligen Lausitz-Tagebaureviere  mit Ausstieg aus der Kohle und den Streit um den Einsatz erneuerbarer Energien geht. Reichlich Beifall für eine Aufführung nah am Gundermann-Original und mit einfühlsam eigenen, originellen und berührenden Interpretationen seiner Lieder. Ein Abend, der Gundermann gewiss gefallen hätte und hoffentlich bald wieder auf die Bühne kommt.

Text (lv)

Mehr Text zur Inszenierung folgt.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere „Ein Meter Fünfzig“ – eine Theaterphantasie mit Abstand von Rainald Grebe im Schauspielhaus

29 Donnerstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Nicht zu bremsende Spielleidenschaft: Ahmad Mesgarha und Anna-Katharina Muck glänzen witzig-komisch bis dramatisch und unverdrossen in der Inszenierung „Einmeterfünfzig – eine Theaterphantasie mit Abstand“ von Rainald Grebe im Schauspielhaus Dresden. Foto: Sebastian Hoppe

„Es heilt nur Menschen, wo Menschen sind“

Die Aufführung „Einmeterfünfzig“ – eine wunderbar komödiantische und zugleich wehmütige Vorschau auf die neue Spielzeit im Staatsschauspiel Dresden ist heute, am 29. Oktober, 19.30 Uhr zum vorerst letzten Mal im Schauspielhaus Dresden zu sehen. Wegen erneutem Lockdown ungeachtet der genehmigten Hygienekonzepte sollen die Kultureinrichtungen ab 2. November wieder schließen.

„Was ist schöner als ein tobender, ausverkaufter Saal“, sagt eine Stimme aus dem Off. „Von Hundert auf Null“, eine andere. „Manchmal ist 1,50 Meter viel zu viel… Wir sollten auch nachdenken, für wen wir das Theater machen“, sagt eine Frauenstimme. „Hier im Haus wartet keiner. Das war schon komisch. Besonders abends“, fügt eine andere hinzu. Die O-Töne am Anfang der Vorstellung aus der Zeit des ersten Lockdowns im Frühjahr sind nicht vorbei, sondern wieder erschreckend nah.

Nachdem die neue Spielzeit im Herbst gerade begonnen hat, sollen die Theater und andere Kultureinrichtungen erneut schließen aufgrund neuer Maßnahmen aus der Politik zur Eindämmung des Corona-Virus. Ab 2. November sollen sie in Kraft treten. Obwohl bisher kein Fall von Corona-Infizierten aus Theatern bekannt geworden ist und mit genehmigten Hygienekonzepten gearbeitet wird.

Eine seltsame, geisterhafte Situation. Neben Sitzreihen mit schwarz verhangenen Stühlen sitzen Pappfiguren neben den Zuschauern im halbleeren Theatersaal. Symbolisch für die Misere und all diejenigen, die nicht mehr ins Theater kommen. Eigentlich wollte Rainald Grebe ein Stück über den legendären Lügenbaron von Münchhausen auf die Bühne bringen. Doch dann kamen die Corona-Einschränkungen.  So heißt die witzig-absurde, der Misere voll Spiellust trotzende Inszenierung nun bezeichnenderweise „Einmeterfünfzig – Eine Theaterphantasie mit Abstand“ von Rainald Grebe.

Die Schauspieler sitzen vor der Bühne. Zwischen Kantinenstimmung und Warten auf den langersehnten Auftritt erzählen, singen und spielen sie abwechselnd Ausschnitte aus Stücken, die wegen der Corona-Situation abgesagt oder verschoben werden mussten. Begleitet mit melancholischen Klängen am Cello und Piano von zwei Musikern (Jens-Karsten Stoll und Dietrich Zöllner). Immer wieder fährt ein Megaphon von der Bühnendecke grell tönend: „Halten Sie Abstand!!“ Manchmal blinkt ein rotes Warnlicht auf, wenn die Schauspieler sich ein paar Zentimeter zu nahe kommen.

Eine Schauspielerin mit Visier vor dem Gesicht (Birte Leest) teilt eifrig die KollegInnen für die Proben ein. Irgendwann platzt ihr der Kragen, dass all die Mühen der Probenarbeit umsonst gewesen sein sollen und sie fragt in einem leidenschaftlichen Gefühlausbruch, was denn eigentlich der Begriff „systemrelevant“ bedeute und für die Kultur etwa nicht zutreffe?!

Die Bühnentechnik mit ihrem riesigen Räderwerk bewegt sich auf und ab, auf die Leinwand projiziert zu Spieluhrklängen. Der Sternenhimmel funkelt aufs Schönste von der Bühnenwand. Ein Schlagzeug bricht donnernd in die wehmütige Atmosphäre ein. Die Schauspielerin Anna-Katharina Muck tritt als Venus im blauen Kleid aus einer Muschel und singt ein Lied über das „Spiel im Dunkel…“, das Dunkles ins Licht holt.
Drei Schauspielerinnen singen wie Sirenen, ein Spielmann zerreißt den Bogen.

„Die Probleme beginnen alle mit dem Mensch! Weil wir atmen…“, verkündet einer. Auf einem rollenden, bunt blümchengeschmückten, eingezäunten Podest, das heile Welt vorgaukelt, taucht unversehens ein körperlich behinderter Mann auf, der weiß, dass er hier Spielverderber ist und zugleich auf das Mitgefühl der anderen setzt.  „Sie sehen mit der Geburt beginnt schon die Gefahr des Todes“, sagt Klaus-Dieter Werner.

Ihre Spielleidenschaft lassen die Schauspieler sich dennoch nicht nehmen. Ein junger Schauspieler stürmt auf die Bühne mit zwei Degen. Kämpfen, lieben, leiden… mit ganzem Körpereinsatz für das Publikum, dafür gibt er alles.

Voll abgründigem Humor eine Szene aus der noch bevorstehenden Inszenierung „Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss“, ein Stück über einen Tanzmarathon, der Ruhm und Geld verspricht, gebrochene Leiber und Träume hinterlassen wird und in den 1930er Jahren spielt. Die Darsteller tragen dick aufgeblasene Hüllen und tanzen wie Aufziehfiguren ununterbrochen auf der Stelle. Einer nach dem anderen fällt um, der letzte zappelt noch im Liegen mit den Beinen in der Luft.

Anna-Katharina Muck will ihr Kostüm aus ihrer Glanzrolle der „Heiligen Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht versteigern. „Was, nur 30 Euro für ein Bühnenleben?! Das war eine meiner besten Rollen“, ringt sie fassungslos nach Luft. Das sei 20 Jahre her, doch die Wände vergessen doch nichts.  „Ich kauf`s mir selber und hungere mich rein“, sagt sie sarkastisch. „Es heilt nur Menschen, wo Menschen sind“, zitiert sie Johanna.

Höhepunkt des Theaterabends ist der Auftritt von Ahmad Mesgarha in seiner legendären Rolle als Frank`n`Furter aus der Rocky Horror Show mit Federboa, Strapsen und schwarzem Mieder, der sich als extravaganter Star aufspielt und Anna-Katharina Muck steht mit vielsagendem Blick daneben und bietet ihm trocken humorvoll Paroli in einer Szene aus dem Stück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf ?“. Köstlich komisch-romantisch schweben beide als Romeo und Julia als reifes Paar in großen Seifenblasenbällen auf der Bühne umher und schmachten sich liebevoll an. Und in schneller Verwandlung als altes Liebespaar Philemon und Baucis hocken sie nebeneinander, rührend, weise, nachdenklich. Wenn es nicht anders geht, gehen die Schauspieler ihrem Spieltrieb in einem Legofiguren-Spiel, festgehalten in Videoaufnahmen nach. Und Abstand hin oder her. Zum Schluss rennt ein junges Schauspielerpaar schreiend auf die Bühne und nun ja, küsst sich.
Reichlich Beifall für eine wunderbare Aufführung voller Theaterzauber trotz Abstand.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Neue Comedy-Pop-Show „KannMannSutra“ mit den NotenDealern im Dresdner Comedy & Theater Club

29 Donnerstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Zwischenmenschliches

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Zum Anbeißen komisch: die NotenDealer geben kurz vor Inkrafttreten der neuen Corona-Maßnahmen mit Veranstaltungsverboten an diesem Wochenende noch zwei Vorstellungen im Dresdner Comedy & Theater Club. Foto: PR

Der Humor blüht weiter

Mir / uns fehlen eigentlich die Worte, ich bin geschockt … Dem sowieso schon grauen November werden nun noch die letzten Farben genommen. Unser vorsichtiger Optimismus, alle Mühen, Hygienekonzepte etc. – irgendwie nutzlos, mit Füßen getreten. Unsere Künstler*Innen sind sehr traurig, daß sie nun wieder einige Wochen nicht auf der Bühne stehen dürfen. Alle Vorstellungen ab 2. November 2020 müssen abgesagt werden L

Doch es muss weitergehen … Klopapier wächst ja nicht aus der Wand 😉 Also schauen wir mal, was wir retten können.
Und so haben sich die wunderbaren NotenDealer spontan bereit erklärt, noch an diesem Wochenende Doppelvorstellungen ihrer großartigen neuen ComedyPopShow „KannMannSutra?“ zu spielen.

Es stehen zwei neue Termine an, für die noch Karten zu haben sind:

Samstag, 31.10. 2020 um 16 Uhr
Sonntag, 01.11. 2020 um 20 Uhr

Ticketreservierungen unter: Telefon 0351-46 44 877

Lassen Sie uns gemeinsam Spaß haben, so lange es noch geht. Wir freuen uns auf unser Publikum!

Aktuell spielt der DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB selbstverständlich für Wohlbefinden und Sicherheit noch mit reduzierter Platzanzahl und angemessenem Hygienekonzept am angestammten Spielort.
Es sollten aber Gäste mit Symptomen unsere Vorstellungen bitte nicht besuchen, im Theaterkeller einen Mund-Nasen-Schutz tragen, Abstände eingehalten und die Hände desinfiziert werden.

Text: Heike Jack

DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB
Gewölbekeller im Kügelgenhaus
Hauptstraße 13
01097 Dresden
Telefon 0351-46 44 877

www.comedytheaterclub-dresden.de 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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