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Kategorien-Archiv: Musik

Premiere „In meinem Namen“ im Kleinen Haus

08 Montag Apr 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Schneller Szenenwechsel: Wer spricht hier in wessen Namen? Foto: Sebastian Hoppe

Humorvolles Spiel um Macht und Magie
der eigenen Stimme

Wie viel Ich und Wir-Gefühl tut uns gut? Fragt die Inszenierung „In meinem Namen“ von Wojtek Ziemilski und Ensemble. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Was geschieht, wenn andere für uns sprechen oder wir für andere? Wie viel bleibt dann noch von uns selbst übrig? Das erkundet experimentierfreudig, spannend, philosophisch und aberwitzig-komisch die Inszenierung „In meinem Namen“ von Wojtek Ziemilski. Der polnische Regisseur gewann 2017 das Fast Forward-Festival für junge Regie und damit verbunden war eine neue Inszenierung. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Aufführung erzählt, was mit Menschen passiert, die sich unsichtbar fühlen. Drei Frauen, die über ein Casting gefunden wurden, sechs Schauspielerinnen und Schauspieler und vier Musiker gehen auf die Suche nach ihrem eigenen Ausdruck und Handlungsspielräumen in der Gesellschaft. Mittels Bewegung, Stimme, Klängen, Licht- und Schattenspiel erkunden sie ihre Wirkung auf andere ebenso wie Gehört- und Gesehenwerden. Als Kulisse dienen Stellwände voller Bilder, Ausgrabungsstücke und Gemälde aus dem Depot der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die hin und her geschoben, geöffnet und bespielt werden. Eine der Frauen, Sigrid Woehl, ist Archäologin und hält eingangs einen langen Monolog über wieder ans Licht geholte „Dinge, die nie sind, was sie sind, gebrochen und verletzt. Wir geben ihnen eine neue Existenz und Wahrheit.“ Mit leiser Ironie spricht sie für eine gefundene, kleine Tonfigur, verleiht ihr Macht und Magie. Eine Architektin, Jana Lenauer, suchte eine politische Vertreterin und durfte auf einer Podiumsdiskussion der Linken im Namen von Katja Kipping sprechen. Die Videoaufnahme wurde am 8. März aufgezeichnet. Jana Lenauer stoppt das Video und lässt die Schauspielerin Birte Leest stellvertretend für sich souverän, ruhig und charmant auftreten.

„Verstellt euch nicht, bleibt sichtbar!“, ruft sie ermutigend ins Publikum und bekommt Szenenapplaus dafür. Philipp Lux fordert die Zuschauer zu lauten Buh-Rufen auf, um den Widerstand gegen die Unsichtbarkeit zu erhöhen und liest berührende Texte von Mitspielerin Beate Schulz, die sie ihm hinter seinem Rücken zureicht. Mal erscheinen die Frauen in Goldrahmen im Mittelpunkt, mal tanzen sie ausgelassen zum schräg posaunten „Highway to hell“ von AC/DC. Mal steht Archäologin Sigrid Woehl im Hintergrund mit sich selbst redend, während ein Mann vorn in ihrem Namen um Gehör bittet. Mal isst sie genüsslich einen Schokoriegel in „eurem Namen“, mal agieren die drei Frauen als Fürsprecherinnen der Zuschauer, in schnellem Wechsel von Banalem, Alltäglichem und Gewichtigem wie politischer Haltung. Theater und
Wirklichkeit prallen absurd aufeinander. Köstlich die Szene mit Ahmad Mesgarha als lautstarker Chef in Feldherrenart, nebst Indianerhäuptling und Batman, die Architektin Jana aus dem Job drängen, da sie „zu emotional“ sei.

Grotesker Höhepunkt der Aufführung ist schließlich, als alle sechs Schauspieler gleichzeitig behaupten, Beate Schulz zu sein. Und außer Frage steht: Namen sind Schall und Rauch, Worte beliebig einsetz- und Personen austauschbar. Erst ihre eigene Stimme verleiht ihnen echte Identität. Viel Beifall für einen anspruchsvoll vergnüglichen Theaterabend.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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„Ahoj Leipzig!“ – Gastland Tschechien eröffnet Leipziger Buchmesse-Programm

20 Mittwoch Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Ein Schiff im Büchermeer und Ausstellung über Milan Kundera

Bekannte und neue Literatur aus Tschechien, Lesungen, Musik, Film und Fotografie stehen drei Tage lang – vom 21. bis 24. März – im Blickpunkt der Leipziger Buchmesse und in der Innenstadt bei vielen Veranstaltungen.

Mit dem ersten Buchmessetag am Donnerstag startet auch das tschechische Gastland-Programm, das mit 55 Autorinnen und Autoren und insgesamt rund 130 Veranstaltungen Interessierte und Freunde der tschechischen Literatur in Atem halten wird. Zentrum des Messe-Auftritts ist der Tschechische Nationalstand, Halle 4 D401, entworfen von dem Architekten und Designer Martin Hrdina. Inspiriert durch das Motto des Gastlandauftritts „Ahoj Leipzig“ hat Hrdina die visuelle Grundidee eines Schiffes umgesetzt, mit Segeln und Kapitänsbrücke, das ein Bücher-Meer durchstreift.

Die Farbgebung des Standes knüpft eine Verbindung zwischen Tschechien, Deutschland und der Leipziger Buchmesse und ist durch vier Hauptfarben geprägt: schwarz wie die Textfarbe in einem Buch, rot, blau und gelb wie die Farben der Tschechischen Republik und darin auch der Bundesrepublik Deutschland. Einen weiteren tschechischen Stand gibt es für Kinder-, Jugend- und Comic-Literatur, Halle 2 H 301.

Feierlich eröffnet wird der Tschechische Nationalstand am Messe-Donnerstag um 12 Uhr unter Anwesenheit des Kulturministers der Tschechischen Republik Antonín Staněk, des Direktors der Leipziger Buchmesse Oliver Zille, des Leiters des tschechischen Gastlandauftritts Tomáš Kubíček sowie von Vertretern der Stadt Brünn und tschechischen Autorinnen und Autoren.

Hommage an Milan Kundera

Blickfang des tschechischen Standes ist eine von Tomáš Kubíček konzipierte Ausstellung über Milan Kundera. Der große tschechische Romancier wurde 1968 zu einer Galionsfigur des politischen Widerstands. 1975 ging er ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Am 1. April 2019 wird Milan Kundera 90 Jahre alt. Die Ausstellung ist konzipiert als Bild- und Textcollage: mit Titelillustrationen seiner weltweit übersetzten Bücher, mit Autorenportraits verschiedener Epochen, eigenen Zeichnungen und Zitaten sowie redigierten und handschriftlich verfassten Manuskriptseiten, die seinen Schaffensprozess dokumentieren.

Tagesaktuelle tschechische Messezeitung

Besucher des Tschechischen Nationalstandes erwartet neben der Kundera-Ausstellung und einer Arena mit zahlreichen Buchvorstellungen und Gesprächen der Lesegenuss einer täglichen tschechischen Messezeitung: An jedem Buchmessetag erscheint eine neue Ausgabe, die das aktuelle Messe-Programm vorstellt, begleitet von Artikeln über tschechische Autorinnen und Autoren und ihre Neuerscheinungen sowie kulturpolitische Essays namhafter Publizisten und Intellektueller.

Leitmotiv 1989

Der Fall der Mauer bedeutete eine radikale Wende für die tschechische Literaturszene, insofern nun der intellektuelle Austausch über die Grenzen hinweg möglich war, der Zugang zu Büchern unbegrenzt und für alle offen. In Leipzig, 30 Jahre später, erinnert daran die Skulptur „Quo Vadis“ von David Černý. Gleich am Eingang der Messe – kurz vor der Begegnung mit der großen Bücherwelt – steht der Trabi auf vier Beinen, dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig entliehen. Die Skulptur ist ein Symbol für die Verbindung der Städte Leipzig und Prag, indem sie die Ausreise der damaligen Botschaftsflüchtlinge visualisiert und die Ereignisse in Mittel- und Osteuropa nach 89 zitiert – ein Thema, das im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen des tschechischen Gastland-Auftritts steht.

Tschechische Literatur, Musik, Film und Fotografie in Leipzigs Innenstadt

Auch in Leipzigs Innenstadt wird Interessierten aller Genres – Poesie, Roman, Sachbuch, Comic, Graphic Novel, Kinder- und Jugendliteratur, Film, Theater, Musik und Fotografie – ein reiches Programm geboten. Bereits Mittwochabend tritt Jaroslav Rudiš mit der Kafka-Band in der Schaubühne Lindenfels auf. Zudem läuft dort während der Messetage die Filmreihe „Tschechische Meister“, am Donnerstag, 21.15 Uhr, mit der Literaturverfilmung „Krakatit“ nach Karel Čapek und am Sonntag, 19 Uhr, mit „Der brave Soldat Schwejk“ nach Jaroslav Hašek.

Einen herausragenden Eindruck tschechischer Fotografie gibt die Leipziger Stadtbibliothek mit der Foto-Ausstellung „Gesichter der tschechischen Literatur“ von Karel Cudlín. Der mehrfach preisgekrönte ehemalige Fotograf Václav Havels hat beeindruckende Bilder zeitgenössischer tschechischer Literaten eingefangen, Gesichter von melancholischer Schönheit, vorgestellt im Wechsel mit Fotos von Menschen in Grenzsituationen – Roma, Flüchtlinge und Soldaten. „ZIRKUS in der Druckerei – Tschechische Avantgardebuchkunst“ heißt die Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum, durch die Kuratorin Anne Hultsch am 22. März um 10 Uhr und am 23. März um 16 Uhr führt.

Zentren der literarischen Veranstaltungen mit tschechischen Autorinnen und Autoren und ihren Übersetzern sowie deutschen Kollegen sind das Café Telegraph, die Diskothek der Schaubühne Lindenfels, die Galerie KUB, die Leipziger Stadtbibliothek und das UT Connewitz. Ein Highlight wird zudem in der Kunsthalle der Sparkasse zu erleben sein: Hier tritt am 23. März, 19 Uhr Tomáš Sedláček, Chefökonom der größten tschechischen Bank und Mitglied des Nationalen Wirtschaftsrats in Prag, zum Thema „Die Dämonen des Kapitals“ auf. In seinem gleichnamigen Buch zeigt er klug und mit Esprit, dass unser Wirtschaftssystem zutiefst gestört ist. Denn die Wirtschaft funktioniert nicht nach den Gesetzen der Logik, sondern spiegelt vielmehr die persönliche Verfassung ihrer Akteure.

Weiterführende Informationen

„Ahoj Leipzig!“ – das komplette Buchmesse-Programm

Liste der tschechischen Neuerscheinungen

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.ahojleipzig2019.de

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Humorzone Dresden: Mimeclown Rainer König trifft die Elbhangzombies

15 Freitag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik

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Skurrile Typen & Schräge Lieder: Rainer König und die Elbhangzombies
Foto: Robert Jentzsch

Humorvolle Originale vom Elbhang

Im Rahmen der „Humorzone Dresden“ gibt es am 17. März, um 18 Uhr eine fetzige Veranstaltung mit den „Elbhangzombies“ und dem Mimen und Clown Rainer König in „Merlins Wunderland“ in Dresden. Eine musikalisch-verbale Pöbelei mit Menü und Tanz.

Was haben Prinz Albrecht, August Lingner und Dracula gemeinsam? Sie alle sind ja eigentlich schon tot. Doch gibt es Anlässe, zu denen sie wieder unter uns weilen.

Der nächste bietet sich am 17. März im Rahmen der „Humorzone“. Entsprechend lustig wird der Abend, wenn sich frühere Bewohner des Elbhangs als „Elbhangzombies“ vereinigen und die Gäste im Restaurant-Theater „Merlins Wunderland“ mit musikalisch-verbalen Pöbeleien unterhalten. Schräge Lieder mit Witz, aber auch mit Tiefgang, denn hier gibt es einiges zu lernen! Dieter Beckert verkörpert den „Earl of Findlater“, der die ersten Weinstöcke am Elbhang pflanzte und als Schotte natürlich den Whisky verehrt. Prinz Albrecht alias Wolf-Dieter Gööck besingt den Albrechtsapfel, der ihm zu Ehren gezüchtet wurde.

Jungpionier Max erinnert an den früheren Pionierpalast und die Mutti, die früh zur Arbeit geht. Auch August Lingner (Odol du riechst so gut!) und Heinsius von Meyenburg (Hoch lebe die Zahnpasta!) werden auferstehen, verkörpert von Robby Langer und Robert Jentzsch.

Als prominenten Gast haben sie sich Rainer König eingeladen. Für ihn beginnt der Abend in liegender Position, denn er wird als Dracula einem Sarg entsteigen. Vielen Dresdnern als Hexe Baba Jaga bekannt, stellt er hier abermals seine Vielseitigkeit unter Beweis.

Dazu gibt es ein üppiges Drei-Gang-Menü, und wer die Kalorien nicht mit nach Hause nehmen möchte, kann sie zur Musik eines DJs einfach wegtanzen.

Text: Sabine Mutschke

Beginn 18:00 Uhr
Ort: Merlins Wunderland, Zschonergrundstraße 4, 01157 Dresden

Tickets überall sowie unter Tel. 03 51 421 99 99 | info@merlins-wunderland.de

www.merlins-wunderland.de

3-Gang-Menü

Brotvariation vom Dresdner Backhaus, dazu frischer Topfen vom Markt mit Gartenkräutern, Paprika-Tomaten-Frischkäsecreme, Thunfisch-Chili-Dip, hausgemachtes Speckfett mit Apfel und Röstzwiebeln

***

Karotten-Kokos-Süppchen mit Chili & gerösteten Croutons & Blattspinat-Kartoffelcreme mit Schmand & sautierten Kirschtomaten

***

Gefüllte Rinderroulade wie bei Muttern, dazu feine Buttermöhren, klassischer Apfelrotkohl und Kartoffelklöße mit Semmelbutter

***

Süße Überraschung: Merlins Dessertvariation

Vegetarisches/Veganes Menü

Tapenade aus sonnengereiften Oliven, gegrillter Tomate und Hummus mit geröstetem Sesam

***

Feine Karottencrème mit Kokos, Chili und Kürbiskernen

***

Pastavariation mit sautiertem Gemüse

***

Marinierte Waldbeeren und Zitronensorbet mit Minze

 

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Premiere „Die Legende vom heissen Sommer“ im Boulevardtheater Dresden

13 Mittwoch Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Mit der Schwalbe, Kassettenrekorder und heißer Ostmusik durch die Zeit vor und nach dem Mauerfall brausen die jungen Darsteller im Stück „Die Legende vom heissen Sommer“ im Boulevardtheater Dresden. Kultverdächtig!
Fotos: Robert Jentzsch

Zündende musikalische Zeitreise mit viel Ost-Feeling

Ostmusik hat eine besondere Aura, da unter besonderen Umständen entstanden. Sie ist und bleibt unverwüstlich, lebendig, Herz und Geist gleichermaßen berührend. Zu erleben im Stück „Die Legende vom heissen Sommer“ im Boulevardtheater Dresden.

Ein Koffer mit persönlichen Erinnerungsstücken, ein Liebesbrief, Schlafsack und Filmplakate aus zwei legendären Defa-Filmen wecken Erinnerungen und sind die zündenden Zutaten im Stück „Die Legende vom heissen Sommer“ von Michael Kuhn und E.B. Marol. Die Aufführung vereint grandios die 50 größten Amiga-Hits aller Zeiten. Die Premiere war am Sonntagabend im Boulevardtheater Dresden.

Vor der Kulisse einer Kirche mit hohen, regenbogenbunten Fenstern probt eine junge Band. Der umtriebige John (Andreas Köhler), Sohn des ehemaligen Amiga-Produzenten, plant eine Konzerttournee, um das historische Ereignis 30 Jahre Mauerfall und gleichzeitig den Sound des Ostens zu feiern. Für einigen Wirbel sorgt Sängerin Nina (kess-selbstbewusst: Katharina Eirich), die unerwartet aus Hamburg auftaucht, weder Ernst Thälmann noch einen einzigen Osthit kennt, aber im heissen Sommer `89 gezeugt wurde. Neben dem coolen John ist auch der schüchterne Bandleader Richi (Janis Masino) in Nina verliebt, was zu Spannungen führt, so dass das Konzert beinahe platzt.

Liebessongs und echtes Leben kommen sich während der Konzertproben gefühlreich in die Quere, nebenbei werden Ost-West-Klischees humorvoll auf die Schippe genommen in dieser wunderbaren musikalischen Zeitreise unter Regie von Olaf Becker, die Musik kuratierte Jörg Stempel, der letzte Amiga-Chef. Mittendrin im Publikum saßen viele bekannte Ostmusiker, eine Reihe vor mir Dieter „Maschine Birr“ von den Puhdys, neben ihm Jäcki Reznicek, Bassist auch bei „Silly,“ in der Reihe neben mir Wolfgang Ziegler, Petra Zieger, Angelika Mann…

„Tourneemutti“ Helga in Blümchenschürze (trocken humorvoll: Julia Henke bei ihrem  ersten Auftritt im Boulevardtheater) schmiert Fettbemmen, erzählt von früher, auch ungehörige politische Witze, singt und moderiert im schrillen Nina-Hagen-Outfit das Konzert und lüftet ein Geheimnis um John und Ninas Herkunft.

Die Dialoge sind voller Anspielungen auf Amiga-Hits, sie begleiten die Handlung und spiegeln Eindrücke aus der DDR-Zeit und dem Lebensgefühl. Da wechseln Kinderlieder, Kampf- und Arbeiterlieder, Gute-Laune-Medley und das aufrüttelnd-zeitlose „Sag mir wo du stehst“ vom Oktoberklub. Vom ersten bis zum letzten Song sprang der Funke sofort aufs Publikum über, wurde geklatscht und mitgesungen. Begonnen bei Holger Bieges „Sagte mal ein Dichter“ über „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg, “König der Welt“ und „Über sieben Brücken“ von Karat, „Casablanca“, „Purpursonne“ und „Am Fenster“ von City, „Katzen bei Nacht“ von Petra Zieger, „Heute bin ich allein“ von Reinhard Lakomy, „Als ich fortging“ von Karussell bis „Bataillon d`amour“ von Silly. Zu Filmbildern aus „Paul und Paula“ und „Heißer Sommer“ erklingen die Hits „Geh zu ihr“ und „Alt wie ein Baum“ von den Puhdys und Ohrwürmer von Frank Schöbel.

Stehende Ovationen gab es bei dem berührenden Titel „Gib mir Asyl hier im Paradies“, den Silly-Sängerin Tamara Danz kurz vor ihrem Tod aufnahm. Ob kraftvoll rockig oder liedhaft poetisch, diese Musik kann sich immer noch hören lassen und hat etwas zu sagen. Wer Ost-Feeling erleben und verstehen will, ist hier bestens aufgehoben! Stürmischen Beifall gab es dafür vom Publikum.

Eine Doppel-CD zur Legende vom heissen Sommer mit den
Amiga-Originalen und dem Soundtrack zur Theater-Show erscheint übrigens am 7. Mai und ist im Boulevardtheater erhältlich.

Text und Foto (1) (lv)

http://www.boulevardtheater.de

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Echo Leipzig 2019 – Tschechische Kultur in München

12 Dienstag Mär 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

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Eröffnung mit „Winterbergs letzte Reise“ von Jaroslav Rudis, nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse & seiner Kafka-Band

Kurz vor der Leipziger Buchmesse kommt das diesjährige Gast-Land mit tschechischer Kultur vom 15. März bis 22. Mai nach München: Literatur. Film. Musik. Geschichte.

Kurz vor dem Start der Leipziger Buchmesse (21.-24.3.2019), bei der Tschechien in diesem Jahr mit 55 Autorinnen und Autoren, 70 Neuerscheinungen und 130 Veranstaltungen zu Gast ist, stellt sich das Leipziger Schwerpunktland in München vor: „Echo Leipzig 2019“ heißt die Reihe, die aktuelle Themen der tschechischen Literatur, Geschichte, Musik und des Films vom 15. März bis 22. Mai nach München bringt und in fünf Kulturinstitutionen präsentiert: im Tschechischen Zentrum, im Literaturhaus München, in der Münchner Volkshochschule im Gasteig sowie Einstein 28, im Arena Filmtheater und im Muffatcafé.

Die Reihe startet mit einem Vortrag der Bohemistin Zuzana Jürgens über die tschechische Gegenwartsliteratur am 15. März um 10.30 Uhr im Gasteig: Welche Themen stehen im Vordergrund der neuen tschechischen Bücher? Wie sieht die tschechische Gesellschaft aus, die darin abgebildet wird? Wie wurden diese Texte in Tschechien aufgenommen? An insgesamt sechs Abenden treten darauf herausragende tschechische Schriftstellerinnen und Schriftsteller in München auf: Jaroslav Rudiš, Radka Denemarková, Petr Borkovec, Jáchym Topol, Kateřina Tučková, Tereza Semotamová sowie die Kinderbuch-Autoren Tomáš Končinský und Barbora Klárová. Sie lesen aus ihren aktuellen Werken und sprechen über Tschechien und deutsch-tschechische Beziehungen.

Gleich zur Eröffnung der Reihe wird am 27. März ein literarisch-musikalischer Hochgenuss im Literaturhaus München zu erleben sein: Jaroslav Rudiš, mit seinem neuen Buch für den Leipziger Buchpreis nominiert, tritt dort mit der Kafka Band auf und spielt Songs des neuen Albums „Amerika“ (2019), das vom gleichnamigen Roman Franz Kafkas inspiriert ist.

Am 1. April feiert das Literaturhaus München den 90. Geburtstag des großen tschechischen Romanciers Milan Kundera und zeigt die legendäre Romanverfilmung „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Eine andere besondere Literaturverfilmung stellt das Arena Filmtheater am 3. April vor: „Diebe der grünen Pferde“ von Jiří Hájíček, einem der bekanntesten und vielfach preisgekrönten tschechischen Gegenwartsschriftsteller. Am Abschluss der Reihe „Echo Leipzig 2019“ steht die Podiumsdiskussion „1989: Ende und Anfang. Das Umbruchjahr und seine Folgen in der DDR und der Tschechoslowakei“ am 20. Mai im Gasteig. Die Diskussion beschäftigt sich mit dem dreißigjährigen Jubiläum seit dem Mauer-Fall und fragt: Welche politischen und gesellschaftlichen Ereignisse waren für die Wende entscheidend, und wie haben sich Deutschland und Tschechien im Hinblick auf das bürgerschaftliche Engagement sowie den Umgang mit der eigenen Geschichte nach 89 weiterentwickelt?

Echo Leipzig 2019 ist ein Projekt des Vereins Mittel Punkt Europa e. V. und des Tschechischen Literaturzentrums in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München. Weitere Kooperationspartner sind: Adalbert Stifter Verein, Collegium Carolinum, Filmtheater Arena, Institut für slavische Philologie an der LMU München, Literaturhaus München, Muffatwerk, Münchner Stadtbibliothek, Münchner Volkshochschule und Tschechische Schule ohne Grenzen. Mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulats der Tschechischen Republik in München und der Mährischen Landesbibliothek.

Informationen zum Programm und Ticketverkauf

Echo Leipzig. Tschechische Kultur in München

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

www.ahojleipzig2019.de

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Literatur-Café Ahoj im Tschechischen Zentrum in Berlin eröffnet

25 Montag Feb 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie

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Prager Kaffeehauskultur an der Spree

Im Vorfeld der Leipziger Buchmesse mit Tschechien als Gastland eröffnet das Literatur-Café Ahoj im Tschechischen Zentrum in Berlin.

Aus Anlass des tschechischen Gastlandauftritts bei der Leipziger Buchmesse 2019 eröffnet das Tschechische Zentrum Berlin das Literatur-Café Ahoj: Vom 28.2. bis 3.4. wird dort Prager Kaffeehauskultur zu erleben sein, die von je her den leidenschaftlichen Austausch über Literatur, Kunst und Musik beflügelt hat.

In der Galerie des Tschechischen Zentrums bietet das Literatur-Café Ahoj böhmisches Backwerk und mährischen Wein. Ein Pop up Buchladen stellt die neu erschienenen tschechischen Werke aus, die Wände werden tschechische und slowakische Illustrationskunstwerke zieren. Abends, ab 19 Uhr, treten Autorinnen und Autoren zu Lesungen und Gesprächen auf, finden Konzerte oder Filmvorführungen statt. Der Eintritt ist frei.

Zur Eröffnung des Literatur-Cafés Ahoj am 28. Februar, um 19 Uhr in der Galerie des Tschechischen Zentrums Berlin, Wilhelmstraße 44/Eingang Mohrenstraße  treten die Graphic-Novel-Autoren Jan Novák und Jaromír 99 auf und stellen ihr soeben erschienenes Werk „Tschechenkrieg“ vor. Im Anschluss folgt ein Konzert von J99&DnR, dem neuen Projekt der Musiker Jaromír 99 (Gesang, Vocoder), Dušan Neuwerth (Gitarre, Gesang) und Zdeněk Jurčík (Percussion, Keyboard, Vocoder).

Bis zum 3. April finden folgende weitere Veranstaltungen im Literatur-Café Ahoj! statt:

Mo., 4.3.2019, 19 Uhr

DokuMontag mit dem Debütfilm Švéd v žigulíku / The Russian Job

CZ 2017, 63 Min, OmeU, Regie: Petr Horký
Ein schwedischer Manager wird angeheuert, um einen ehemaligen Vorzeigebetrieb der Sowjetunion zu retten. Der Debütfilm von Petr Horký erhielt den Pavel Koutecký Preis 2018.

Di., 5.3.2019, 19 Uhr

Deutsch-tschechische Poetry Slam Show mit Jaromir Konecny und Freunden
Jaromir Konecny (D, CZ), Kirsten Fuchs (D) und Anatol Svahilec (CZ) führen deutschen und tschechischen Wortwitz vor.

Do., 7.3.2019, 19 Uhr

Poesie und Musik: Zuzana Lazarová, Ondřej Cikán und Polanský wtf Langmann

Deutsch-tschechische Lesung von Gedichten, begleitet von einer progressiven musikalischen Performance.

Mi., 13.3.2019, 19 Uhr

Tschechien erlesen: Kateřina Tučková – Gerta. Das deutsche Mädchen

Die bewegende Geschichte einer deutschen Familie aus Brünn. Lesung und Gespräch mit der Romanautorin (tsch. und dt.) in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Mo., 18.3.2019, 19 Uhr

DokuMontag mit dem Film Der Prinz und der Dybbuk

PL/D 2017, 82 Min., OmU, Regie: Elwira Niewiera & Piotr Rosołowski
Der Pole Michał Waszyński, der nach 1945 in Italien lebte und sich „Prinz” bzw. Michael Waszyński nannte, produzierte einige der größten Hollywood-Filme. Aber wer war er wirklich? Im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin. In Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin.

Di., 19.3.2019, 19 Uhr

Buchpremiere Prag – eine literarische Einladung
Die Stadt Prag wird durch die Augen ihrer Autorinnen und Autoren vorgestellt. Es spricht Herausgeberin Petra Knápková, es liest der Schauspieler Denis Abrahams. In Kooperation mit dem Wagenbach Verlag Berlin.

Mo., 25.3.2019, 19 Uhr

Tschechien erlesen: Jiří Hájíček – Dann blühen die Gräser

Lesung und Gespräch (tsch. und dt.) mit dem Romanautor, der sich auch bestens auf das kleine Format der Erzählung versteht. In Kooperation mit dem Verlag Větrné mlýny.

Mi., 27.3.2019, 19 Uhr

Vom Verse schmuggeln. Ein Übersetzergespräch
Kathrin Janka (Parsteinsee), Mirko Kraetsch (Berlin), Martina Lisa (Leipzig) und Pavel Novotný (Liberec) sprechen über die kreative Arbeit beim Projekt VERSschmuggel und die besonderen Herausforderungen beim Übersetzen von Poesie. In Kooperation mit dem Haus für Poesie Berlin.

Fr., 29.3.2019, 20 Uhr

WWW – wilhelmstr./ electronic

Konzert mit grüblerischen, unglücklichen, aber poetischen Liedtexten voller Wortspiele und einem ganz speziellen Sound zwischen Hip Hop und Electro.

Mo., 1.4.2019, 19 Uhr
Tschechien erlesen: Jaroslav Rudiš & Martin Becker
Jaroslav Rudiš moderiert Martin Becker. Martin Becker moderiert Jaroslav Rudiš. Und beide lesen aus ihren Büchern „Winterbergs letzte Reise“ und „Warten auf Kafka“.

Mi., 3.4.2019, 19 Uhr

Finissage mit Jaromír Typlt und Ivan Palacký – Šlahouny ve větve/ Ranken in Zweige

Performance des Dichters und Kunsttheoretikers Jaromír Typlt und des Musikers und Architekten Ivan Palacký mit Poesie und Klangkunst.

Geöffnet hat das Literatur-Café Ahoj vom 1.3. bis 3.4. Montag bis Samstag, 12-18 Uhr, bei Abendveranstaltungen ab 12 Uhr durchgehend.

Das Literatur-Café Ahoj wird aus Anlass des Gastlandauftritts Tschechiens bei der Leipziger Buchmesse 2019 vom Tschechischen Zentrum Berlin veranstaltet. Mit freundlicher Unterstützung vom Kaffeehaus manacoffee, Festival LUSTR, dem Weinhandel HRDINA&dcera, der Buchhandlung Bücher am Nonnendamm sowie dem Grafik Designer Martin Hrdina.

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

Weitere Informationen

http://berlin.czechcentres.cz/programm/event-details/cafe-ahoj/

www.ahojleipzig2019.de

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Leipziger Buchmesse: „Zwischenstopp Dresden. Generation 89 – Literatur in Ausnahmezuständen“

22 Freitag Feb 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Musik, Projekte

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Literatur unterwegs

Auf ihrem Weg von Prag nach Leipzig legen zehn Autorinnen und Autoren einen Zwischenstopp ein. Das deutsch-tschechische Literatur-Treffen findet am 19. März, ab 18 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof statt, wo einst die Züge der Ausreisewilligen aus der DDR nach Prag hielten.

3.600 inspirierende Begegnungen mit Autoren und ihren Werken – Leipzig liest lädt ein zu literarischen Entdeckungsreisen, scharfsinnigen Analysen und spannender Unterhaltung im Rahmen der Buchmesse (vom 21. bis 24. März).

Schriftsteller? Den Beruf gibt es nicht. Das behauptet zumindest der Sachbearbeiter des Arbeitsamts gegenüber dem hilfesuchenden Schriftsteller im neuen Roman „Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück“ von Tomer Gardi. Dass es diesen Beruf gibt und wie fantastisch sowie inspirierend er ist, beweist nicht nur der Protagonist des Romans. Das zeigen vom 21. bis 24. März auch eindrücklich die 3.400 Mitwirkenden von Europas größtem Lesefest Leipzig liest in 3.600 Veranstaltungen an 500 Orten auf dem Leipziger Messegelände sowie in der Stadt Leipzig. Vier Tage lang stehen sie stellvertretend für die lebendige internationale Literaturszene auf den Leipziger Bühnen und bieten literarische Entdeckungen, spannende Debatten zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und gute Unterhaltung.

„Ahoj Leipzig! Gastland Tschechien stellt Programm zur Leipziger Buchmesse vor

Auf der gestrigen Pressekonferenz zur Leipziger Buchmesse hat Martin Krafl, Koordinator des tschechischen Gastlandauftritts, das Buchmesseprogramm vorgestellt. Die tschechische Republik ist in Leipzig mit 70 Neuerscheinungen und 55 Autorinnen und Autoren vertreten, die dafür vom Dramaturgischen Rat ausgewählt worden sind:

Michal Alvaz, Džian Baban, Bianca Bellová, Petr Borkovec, Eugen Brikcius, David Böhm, Tereza Boučková, Dora Čechova, Radka Denemarková, Milan Děžinský, David Drábek, Sylva Fischerová, Radek Fridrich, Renáta Fučíková,Zuzana Fuksová, Thomás Glanc, Arnošt Goldflam, Jiří Grus, Jiří Hájíček, Viktorie Hanišová, Petr  Hruška, Jaromír 99,Dora Kaprálová, Pavel Kohout, Stanislav Komárek, Jiří H. Krchovský, Lucie Lomová, Radek Malý, Vratislav Maňák,Vojtěch Mašek, Galina Miklínová, Marka Míková, Jan Němec, Jan Novák, Iva Pekárková, Markéta Pilátová,   Jiří Přibáň, Iva Procházková, Martin Reiner, Sylvie Richterová, Jaroslav Rudiš, Tomáš Sedláček, Tereza Semotamová,Marek Šindelka, Petr Sís, Matěj Spurný, Petr Stančík, Marek Toman, Jáchym Topol, Kateřina Tučková, Jaromír Typlt, Petr Váša, Martin Vopěnka, Davis Zábransky, Petr Zelenka.

Auf mehr als 130 Veranstaltungen, im Messegelände und in der Leipziger Innenstadt, wird tschechische Literatur zu erleben sein: auf dem Messegelände insbesondere am tschechischen Nationalstand in Halle 4, D 401, der mit einem Veranstaltungsforum versehen ist. Comics, Kinder- und Jugendliteratur werden in Halle 2, H 301 vorgestellt. Darüber hinaus finden tschechische Veranstaltungen im Café Europa, im Forum OstSüdOst und im Forum International statt sowie auf mehreren namhaften Medienpodien, darunter das Blaue Sofa, die LVZ-Autoren-Arena und der ARTE-Stand. An den Messeabenden treten tschechische Literaten an über zehn verschiedenen Orten in der Leipziger Innenstadt auf wie dem Café und Club Telegraph, der Diskothek des Schauspiels Leipzig, der Schaubühne Lindenfels, dem UT Connewitz, der Stadtbibliothek und der Galerie KUB.

Im Mittelpunkt der Lesungen und Diskussionen stehen Themen wie die deutsch-tschechischen Beziehungen, tschechische Literatur im deutschsprachigen Raum, Brexit und die Krise Europas, die Perspektiven der jüngeren Autorengeneration oder die literarische Verarbeitung der Entwicklung nach 1989. Gleich beim Eintritt in die Messe-Glashalle wird die Revolution von 89 als zentraler Bezugspunkt des tschechischen Auftritts unübersehbar sein, indem die Besucher dort auf die Skulptur „Quo Vadis“ des Künstlers David Černý treffen: einen Trabi auf vier Beinen. Die Skulptur, die auch im Garten der Deutschen Botschaft in Prag sowie im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig steht, erinnert an die Grenzöffnung und Ausreise der Botschaftsflüchtlinge aus Prag.

Buchmessedirektor Oliver Zille stellt heraus: „Das Programm unseres diesjährigen Gastlandes ist einzigartig. Die Eingliederung des Gastlandauftrittes in das gesamte Tschechische Kulturjahr, 70 neue Übersetzungen für den deutschen Markt und mehr als 130 Veranstaltungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse sorgen schon jetzt für Aufmerksamkeit in der Buchbranche. Ich bin mir sicher, dass unsere Leser großartige Entdeckungen machen und unseren Nachbarn in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken werden. Für dieses Engagement möchte ich den Organisatoren des Gastlandes danken.“

Projektkoordinator Martin Krafl unterstrich: „Ich würde mich freuen, wenn der tschechische Gastlandauftritt in Leipzig und unser Kulturjahr die tschechische Literatur und Kultur im deutschsprachigen Raum dauerhaft präsent halten würden und die SchriftstellerInnen und KünsterInnen unserer beiden Länder im Dialog blieben. Dies ist wichtig für unsere Nachbarschaft, welche auf Nähe und dem gegenseitigen Kennenlernen beruht.“

Literarischer Auftakt in Dresden und Leipzig

Bereits am 19. März findet der tschechische Auftakt in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden statt, wo zehn Autorinnen und Autoren auf ihrem Weg von Prag zur Leipziger Buchmesse einen Zwischenstopp einlegen: „Zwischenstopp Dresden. Generation 89 – Literatur in Ausnahmezuständen“, heißt das deutsch-tschechische Autorentreffen ab 18 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof, veranstaltet gemeinsam u.a. mit Euroregion Elbe/Labe, der Sächsischen Landes-, Staats- und Universitätsbibliothek, dem Festival „Literatur Jetzt!“ und dem Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025. Erwartet werden Martin Becker, Radka Denemarková, Julia Schoch und Jáchym Topol sowie Jaroslav Rudiš mit der Kafka Band. Außerdem wird dort um 15.30 Uhr die Ausstellung „Die Botschaftsflüchtlinge auf ihrer Fahrt von Prag nach Hof“ eröffnet. Mit dem Hauptbahnhof als Austragungsort für dieses Autorentreffen soll an den dortigen Ausnahmezustand rund um den 3. und 4. Oktober 1989 erinnert werden. Die Autorinnen und Autoren diskutieren darüber, was diese Ereignisse von vor 30 Jahren für sie heute aus tschechischer und deutscher Perspektive bedeuten.

Auch in Leipzig wird es bereits am Vorabend der Buchmesse-Eröffnung einen tschechischen Auftakt geben: Im Haus des Buches eröffnet die Ausstellung „Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel“ mit Pavel Kohout und seiner Tochter Tereza Boučková. Zeitzeugnisse wie Briefe, Fotografien, Zeitungen und Bücher erzählen davon, wie die Politik das persönliche Schicksal des tschechisch-österreichischen Schriftstellers Pavel Kohout bestimmte und sein Leben als Entscheidung gegen die Ideologie und für die Freiheit prägte.

Eröffnung mit Filmpremiere „Orangentage“ und Kafka-Band

Zur Eröffnung des tschechischen Buchmesse-Programms am 20. März feiert der Kinder- und Jugendfilm „Orangentage“, eine tschechisch-deutsch-slowakische Koproduktion (Regie: Ivan Pokorný), im Regina-Palast in Leipzig Premiere: eine Teenagergeschichte über die erste Liebe und das Erwachsenwerden nach dem gleichnamigen preisgekrönten Roman von Iva Procházková. Die Autorin wird ihr Buch auf der Leipziger Buchmesse u.a. in Halle 2, am tschechischen Kinderforum vorstellen. Am 30. Mai wird barnsteiner-film „Orangentage“ in die deutschen Kinos bringen.

Am Abend des 20. März, ab 21 Uhr, beginnt der musikalische Auftakt: Jaroslav Rudiš und die Kultgruppe Kafka Bandtreten in der Schaubühne Lindenfels auf. Neben Jaroslav Rudiš gehört der Zeichner und Musiker Jaromír 99 zur Band, beide wurden in Deutschland durch ihre Graphic Novel „Alois Nebel“ und deren Verfilmung bekannt. Die Kafka Band schöpft ihre Inspiration aus der Literatur Franz Kafkas und verwandelt sie in Klang und Rhythmus. Nach ihrem Album „Das Schloss“ hat die Band jüngst Kafkas Roman „Amerika“ in zwölf Songs musikalisch umgesetzt.

Tschechische Thementage auf dem Messegelände

An den Buchmessetagen, 21. bis 24. März, wird der Gastland-Auftritt auf dem Messegelände am tschechischen Nationalstand jeden Tag unter ein bestimmtes Thema gestellt, das ein prominenter Pate vertritt. Die Paten und ihre Werke werden täglich um 10 Uhr vorgestellt. Darauf gibt es wechselnde Lesungen aus den tschechischen Neuerscheinungen, und um 14 Uhr findet eine Debatte zum Tagesthema statt. Gegen 17 Uhr endet der Messetag mit einer Performance von Zuzana Fuksová, die Rückblicke auf die Highlights des Tages gibt.

Die tschechischen Tagesthemen:

Messedonnerstag: „Literatur im Ausnahmezustand“ mit Patin Radka Denemarková, die vielfach preisgekrönte und europaweit bekannte Autorin, deren neues Buch „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“ kürzlich erschienen ist.

Messefreitag: „In der neuen Welt – Generation 89“ mit Pate Jaroslav Rudiš, international bekannter Autor, dessen jüngstes Buch „Winterbergs letzte Reise“ auf der Shortlist in der Kategorie Belletristik des Leipziger Buchpreises steht

Messesamstag: „Krisenzeiten? – Europa heute“ mit Pate Jiří Přibáň, der in England lehrende, international renommierte Jurist und Soziologe

Messesonntag: „Literatur der Beunruhigung“ mit Pate Tomáš Glanc, namhafter Osteuropaexperte, Kulturwissenschaftler und Slawist.

Auch das tschechische Kinderforum in Halle II wird von Paten betreut: der Autorin Iva Procházková, die mit ihrem Buch „Orangentage“ über die Grenzen hinweg bekannt ist, und Petr Sís, der weltweit anerkannte tschechische Buchautor, Maler und Regisseur.

Höhepunkte des tschechischen Messeprogramms:

21.3.: Nationalstand, 10 Uhr, Radká Denemarkova über ihr neues Buch „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“; 12 Uhr, feierliche Eröffnung des tschechischen Nationalstandes unter Anwesenheit des Kulturministers der Tschechischen Republik; 14 Uhr: Jáchym Topol und Radka Denemarková über ihr Leben als Schriftsteller; Kinderforum, 16 Uhr: Gespräch über den tschechischen Comic heute; 17 Uhr Tages-Rückblick

22.3.: Nationalstand, 10 Uhr Jaroslav Rudiš über sein neues Buch „Winterbergs letzte Reise“; Kinderforum: „Kafkas Prag“ mit Renáta Fučíková und Radek Malý; Café Europa, 13 Uhr: „Am Ende – Europa! Die Bedeutung Europas für Polen, Ungarn und Tschechien; Kinderforum, 13 Uhr: Petr Sís, „Zurück in die Kindheit“; Forum OstSüdOst,14 Uhr: „Das Scheitern des Staatssozialismus“, Gründe und Folgen; Forum International, 17 Uhr: Iva Pekárková und Jan Novak über tschechisch-amerikanische Erfahrungen; Nationalstand, 17 Uhr, Tages-Rückblick

23.3.: Nationalstand, 10 Uhr: Jiří Přibáň, Krisenzeiten? – Europa heute. Welche Möglichkeiten hat Europa, aus der Krise gestärkt herauszukommen?; Nationalstand, 14 Uhr: Iva Pekárková und Jiří Přibáň: „Brexit. Zwei tschechische Schicksale im Vereinigten Königreich“; Café Europa, 14 Uhr: „Die Sezession: Tschechien und Slowakei“ mit Radka Denemarková, Tomáš Kafka, Irena Brežná; Leseinsel Junge Verlage, 15:30 Uhr: Jaromír Typlt stellt Lyrik aus Tschechien vor; Kinderforum, 16 Uhr: Lucie Lomová, tschechische Comic-Künstlerin, gibt einen Workshop über „Goldene tschechische Märchen“; Nationalstand 17:30 Uhr, Tages-Rückblick

24.3., Nationalstand, 10 Uhr: Tomáš Glanc über „Literatur der Beunruhigung“; Kinderforum, 11 Uhr: Iva Procházková präsentiert ihr Buch „Orangentage“; Nationalstand, 14 Uhr: „Wie politisch kann und soll die Kunst sein?“ mit dem Slawisten Tomáš Glanc, dem Ökonomen Tomáš Sedláček und dem Historiker Matěj Spurný; Nationalstand, 15:30 Uhr: Get together, Zusammentreffen der AutorInnen und LeserInnen.

Tschechische Autorinnen und Autoren werden darüber hinaus auf den großen Veranstaltungsforen und in den Medien zu erleben sein, darunter:

Blaues Sofa: Pavel Kohout gemeinsam mit Jaroslav Rudiš (21.3.), Jáchym Topol (22.3.) und Radka Denemarková (24.3.), jeweils 11 Uhr

Arte-Stand: Tereza Semotamová (21.3.), Radka Denemarková (22.3.) und Kateřina Tučková (23.3.), jeweils 14 Uhr

LVZ-Autoren-Arena: Pavel Kohout (21.3., 13 Uhr), Radka Denemarková (23.3., 13 Uhr) und Jaroslav Rudiš (24.3., 11 Uhr)

3sat Kulturzeit-Forum: Jiří Hájícek (22.3., 15 Uhr).

Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen, Filme und Musik in der Leipziger Innenstadt

An den Messeabenden in der Leipziger Innenstadt wird tschechische Literatur und Kultur an mehr als zehn verschiedenen Orten vorgestellt, flankiert durch Ausstellungen, filmische und musikalische Darbietungen.

Tschechische Programmhöhepunkte in Leipzigs Innenstadt:

21.3.: Stadtbibliothek, 17 Uhr, Jáchym Topol: „Literatur in der Ausnahmesituation“; Galerie KUB, 18.30 Uhr, Jaromír 99 und Jan Novák: „Tschechenkrieg“. Die neueste Graphic Novel des Autorenduos mit Lesung und Musik; Schaubühne Lindenfels, 19 Uhr: Reihe Drama Panorama mit neuen politischen Stücken aus Tschechien

22.3.: Neues Rathaus, Ratsplenarsaal, 15 Uhr: Präsentation der Gesamtausgabe des Werks von Jiří Gruša; Galerie KUB, 18.30 Uhr, Petr Stančík und Petr Janeček: „Der Sprungfedermann“, ein Mann mit Stahlfedern an den Schuhen wird Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg; 19:45 Uhr, Petr Borkovec und Kateřina Tučková: Generation 89, ein Gespräch über die Entwicklung der tschechischen Gesellschaft und Kultur seit 1989; Schaubühne Lindenfels, 20 Uhr, Bohemska. Lange Nacht der tschechischen Literatur mit Lesungen, Film und Musik; Café Telegraph, 21 Uhr, „Tabus der tschechischen Gesellschaft“ und Erfahrungen zweier totalitärer Regime; Galerie KUB, 21:30 Uhr: Lucie Lomová und Jiří Grus, Tschechischer Comic heute; UT Connewitz, 21:30 Uhr, Dora Kaprálová und David Zábranský zum Thema „Tschechen in Deutschland“. Was bedeutet Deutschland für sie?

23.3.: Telegraph-Club, 18:30 Uhr: Tschechische Literatur im deutschsprachigen Raum mit den Übersetzerinnen und Übersetzern Mirko Kraetsch, Eva Profousová, Katrin Janka, Bernhard Borovansky; Café Telegraph, 18:30 Uhr, Marek Šindelka und Jan Němec: Ein Gespräch über die zeitgenössische tschechische literarische Szene und ihre Themen; Baumwollspinnerei 19 Uhr, Halle 10 G: VERSschmuggel, Kunst aus Leipzig begegnet frischen Gedichten aus Tschechien und Deutschland. Für die Lesung in Leipzig haben fünf Künstler Gedichte multimedial übersetzt; Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, 19 Uhr: „Die Dämonen des Kapitals“, Tomáš Sedláček. Vortrag des Bestsellerautors und Chefökonomen der größten tschechischen Bank

Die Ausstellungen zum Gastland-Auftritt:

Stadtbibliothek Leipzig zeigt „12 WORLDS – 12 zeitgenössische Kinderbuch-IllustratorInnen“ (19.1.-13.4.) sowie die Fotoausstellung von Karel Cudlín, „Gesichter der tschechischen Literatur“ mit Porträts tschechischer zeitgenössischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller (18.3.-22.6.)

Deutsches Buch- und Schriftmuseum lenkt den Blick auf tschechische Avantgardekunst „ZIRKUS in der Druckerei“ – Tschechische Avantgardebuchkunst (6.2.-11.8.)

Haus des Buches: Foto-Ausstellung „Pavel Kohout – Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel“ (20.3.- 24.4.)

Rathaus Leipzig: „Jiří Gruša – Schriftsteller und Diplomat – Ein Leben in der Freiheit des Wortes“ (22.3.) und VHS Leipzig (25.3.-31.5.)

Galerie KUB: „Währenddessen an einem anderen Ort. Ein Jahrhundert des tschechischen Comics“(15.3.-13.4.).

Tschechien – Gastland der Leipziger Buchmesse 2019 wird veranstaltet vom Kulturministerium der Tschechischen Republik und der Mährischen Landesbibliothek sowie der Leipziger Buchmesse, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Tschechischen Republik in Deutschland, dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden, der Partnerstädte Leipzig und Brünn, der Tschechischen Zentren in Deutschland und Österreich, des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und des Goethe Instituts Prag sowie weiterer Partnerinstitutionen

Weiterführende Informationen

Das vollständige Programm sowie Informationen zu Autorinnen und Autoren: www.ahojleipzig2019.de

Das Partner-Programm des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds zur Buchmesse: http://fondbudoucnosti.cz/de/leipzig/

Text: Susanne Meierhenrich/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.leipziger-buchmesse.de

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Premiere „Die Bremer Stadtmusikanten“ im Theater Junge Generation

16 Samstag Feb 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Vor dem Auftritt: die „Bremer Stadtmusikanten“ bei der Probe. Foto: Marco Prill

Einer für alle, alle für einen!

Das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ (UA, von Lorenz Seib, nach den Brüdern Grimm, spartenübergreifend, ab 6 Jahre) hat am 16. Februar, 16 Uhr Premiere im Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte. 

Der Esel kann die schweren Lasten nicht mehr tragen, der Hund ist seinem Herren als Wachhund keine große Hilfe mehr, die Katze döst lieber herum statt Mäuse zu jagen und der Hahn kräht nicht mehr laut genug. Sie alle sind zu alt und werden vertrieben. In ihrer Not finden sich die vier Tiere zusammen und werden eine Bande, einer für alle und alle für einen. Der Plan: Zusammen werden sie nach Bremen gehen und dort als „Stadtmusikanten“ ihren Unterhalt verdienen. Auf dem Weg dorthin machen sie Halt in einem Wald voller Räuber. Schnell ändern sie ihren Plan und übernehmen das Räuberhaus – mit Musik, Freundschaft und einem weiteren klugen Plan.

In seiner Inszenierung lässt Lorenz Seib vier SpielerInnen gemeinsam das bekannte Märchen erzählen. Einen Schwerpunkt legt er hierbei auf die unterschiedlichen Talente jeder(s) einzelnen. Nicht jede(r) kann alles, aber gemeinsam können sich Handwerk und Profession beflügeln, einer für alle und alle für einen. Und natürlich machen sie dabei noch jede Menge Musik!

Text: Norbert Seidel/TJG

http://www.tjg-dresden.de

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Musikalische Raffinesse: Das Ensemble „Serenata Saxonia“ spielt Brahms und Vaughan Williamss an den Landesbühnen

31 Donnerstag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Ein Kammerkonzert mit dem Ensemble „Serenata Saxonia“ mit Musik von Johannes Brahms und Ralph Vaughan Williams gibt es am 2. Februar, um 19.30 Uhr im Glashaus der Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Mit dem diesjährigen Konzert setzt das Ensemble SERENATA SAXONIA seine Reihe mit Kammermusikwerken für Klavier und Streicher von Johannes Brahms fort. Es erklingt das berühmteste der drei Klavierquartette: Op. 25 in g-moll mit dem mitreißenden, von ungarischer Zigeunermusik inspirierten Finalsatz.

Zudem erklingt mit dem Klavierquintett c-moll aus dem Jahre 1903 von Ralph Vaughan Williams eine Rarität der Kammermusikliteratur mit Kontrabass.

Wir freuen uns, dass wir für dieses Konzert die international renommierte Geigerin Yuki Manuela Janke gewinnen konnten.

SERENATA SAXONIA:

Yuki Manuela Janke,Violine
Aleksandra Wieczynska,Viola
Norbert Schröder, Violoncello
Andreas Dude, Kontrabass
Matthias Mücksch, Klavier

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Kasse : Tel. 0351/8954 214, Fax. 0351/ 8954 213 , www. Landesbuehnen-sachsen.de                                                                                                                  

 

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Ausstellungseröffnung: „Alltagsrausch“ – Grafiken von Mirjam Moritz bei art + form

31 Donnerstag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

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Grafik von Mirjam Moritz

Ein Stück blauer Himmel, ein paar Blüten. „Alltagsrausch“ kann vieles sein. Davon erzählen die Bilder der Künstlerin Mirjam Moritz. So heißt auch ihre Ausstellung.
Die Vernissage ist am 3. Februar, um 17 Uhr in der Galerie art + form auf der Bautzner Straße/Alberplatz (bis 21. März 2019 zu sehen).

Zur Ausstellungseröffnung ist Silke Wagler, Leiterin des Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, zum Werk im Gespräch mit Mirjam Moritz.
Für die musikalische Umrahmung sorgt Matthias Macht, Schlagzeug & Schlagbares.

Es erscheinen 12 unikate Vorzugsgrafiken.

Text (lv)

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung ab 7. Februar.

Weitere Informationen zu Mirjam Moritz finden unter www.artundform.de.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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