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Kategorien-Archiv: Poesie

Verleihung des 13. Dresdner Lyrik-Preises & Abstimmung über den Publikumspreis online

05 Donnerstag Nov 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Poesie, Projekte

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13. Ausgabe des Dresdner Lyrikpreis-Finale wird digital

LYRIKFANS KÖNNEN NOCH BIS 7. November, 19 Uhr, ihren Favoriten für den Publikumspreis per Mausklick wählen.

Bereits zum 13. Mal wird der Dresdner Lyrikpreis im Jahr 2020 vergeben – trotz Corona. Die Landeshauptstadt Dresden lobt den mit 5000 Euro dotierten Preis zur Förderung des gegenwärtigen poetischen Schaffens aus. Er richtet sich an Lyriker*innen, die in deutscher oder tschechischer Sprache schreiben und in Europa leben. Zu den bisher ausgezeichneten Personen gehören Uljana Wolf, Petr Hruška, Lutz Seiler, Uwe Tellkamp und Jan Škrob.

Mit Blick auf die allerorts steigenden Fallzahlen haben die Landeshauptstadt Dresden und das für die Organisation verantwortliche Erich Kästner Haus für Literatur entschieden, bei der Ausrichtung des Finales in diesem Jahr neue Wege zu gehen.

Die fünf deutschsprachigen und fünf tschechischen Finalistinnen und Finalisten stellen ihre Wettbewerbstexte in Form von 10-Minuten-Videos vor, die seit dem 3. November bis zum Abend des 7. November (19 Uhr) über die Website www.dresdner-lyrikpreis.org aufrufbar sind. Lyrikfans können in diesem Zeitraum per Mausklick ihre Stimme für einen der Beiträge abgeben und so über die Vergabe des erstmals von der Euroregion Elbe/Labe vergebenen Publikumspreises in der Höhe von 500 EUR mitentscheiden.

Die Sitzung der Hauptjury findet am Abend des 7. November 2020 in Form einer nicht-öffentlichen Videokonferenz statt. Der*die Hauptpreisträger*in sowie der*die Publikumspreisträger*in werden am 8. November um 12 Uhr im Rahmen einer digitalen Veranstaltung von der Zweiten Bürgermeisterin, Frau Annekatrin Klepsch, verkündet. Auch weitere Akteure des Wettbewerbs, darunter ein Jurymitglied und die Preisträger, kommen zu Wort.

Wir laden Sie herzlich ein, unter folgendem Link an der Preisverleihung teilzunehmen: https://us02web.zoom.us/j/84481882485 (Webinar-ID: 844 8188 2485)

Eine Aufzeichnung der Preisverleihung wird später unter www.dresdner-lyrikpreis.org abrufbar sein.

Die entfallenen Veranstaltungen im Rahmen der Poesietage werden im Frühjahr 2021 nachgeholt. Zudem werden die Texte der Finalist*innen in einer Anthologie veröffentlicht.

Text: Florian Ernst/Öffentlichkeitsarbeit
————————————————————
Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.
Villa Augustin
Antonstraße 1
01097 Dresden
Tel 0351 / 8045087
kontakt@kaestnerhaus-literatur.de
www.kaestnerhaus-literatur.de

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Kunst aus Tschechien in der Galerie Rainar Götz

17 Samstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Lebensart, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar


Anästhesist, Kunst- und Weinliebhaber und Galerist Rainar Götz weiß ästhetische Genüsse zu schätzen. Zurzeit stellt er Arbeiten von Markéta Safáriková, darunter auch unikate Kleider mit bedruckten Motiven von ihr in den Räumen auf der Westendstraße 16 in Dresden-Plauen aus. Fotos: Susanna Lotte Henken

Faszinierende Fotomalerei voller Verwandlung

Bilder zwischen Traum und Realität zeigt die Künstlerin Markéta Safáriková zurzeit im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage in der Galerie Rainar Götz in Dresden-Plauen. Die Ausstellung ist noch bis 12. November zu sehen.

Bunte Herbstblätter wirbeln auf grauer, fast menschenleerer Leinwand. Ein intensivrotes Stillleben mit Äpfeln. Drei schwarze, knorrige Bäume stehen geheimnisvoll beisammen wie „Schicksalsgöttinnen“. Faszinierend verwandelt,
in starken Farbkontrasten zwischen Traum und Realität schwebend,Grenzen auslotend, geht es auf die Suche nach dem “Gleichgewichtszustand“. So heißt die Ausstellung mit Malerei auf Fotografie von Markéta Safáriková, zu sehen im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage in der Galerie Rainar Götz auf der Westendstraße 16 in Dresden-Plauen.

Zwei Wochen lang locken außerdem Konzerte und Lesungen an vielen Orten in der Stadt noch bis 18. Oktober. Gerade stand der selbstständige Narkosearzt noch im OP-Saal einer Klinik, drei Stunden später eröffnete der Anästhesist und Galerist Rainar Götz (62) die Ausstellung der aus Prag stammenden Künstlerin. Mit ihren Arbeiten öffnete zugleich die erste und älteste Galerie in der Südvorstadt wieder ihre Türen als
Kunst- und Begegnungsort. Im Mai 2006 begann Götz neben seiner Anästhesiepraxis mit seiner Galerie im Souterrain des von ihm sanierten Hauses. Er zeigt zeitgenössische Werke internationaler Künstler unter dem Motto: „Ausland in Dresden“.

Seit 2009 stellten bereits Künstler aus Argentinien, Chile, Russland, England, Iran und Italien in der Galerie Rainar Götz aus. Einerseits, weil er selbst weiß, was es heißt angenommen und willkommen zu sein in der Fremde. Er hat eine Zeitlang in Italien und der Schweiz gelebt. “Die Ausstellungen sind ein Angebot, Kultur aus anderen Ländern als Bereicherung zu sehen, nicht nur den Elbe-Barock, schließlich erweitert dies den Blick des Verständnisses für die Welt“, sagt Rainar Götz. In diese Galerietradition passt nahtlos die Ausstellung mit Kunst aus Tschechien. „Ein Land, das aktuell aufhorchen lässt in der Corona-Krise und auch mit den sensiblen Arbeiten und der beeindruckenden Technik der Fotomalerei“, so Götz.

Markéta Safáriková lernte er durch seine jetzige Galeriemitarbeiterin Susanna Lotte Henken kennen, ebenfalls Tschechin, bei einer Lesung mit der bekannten Schriftstellerin Radka Denemarková im letzten Jahr in Dresden. Die Ausstellung mit rund 120 Bildern erstreckt sich über zwei Etagen. Sie hängen im hinzugekommenen medizinischen Schönheitsatelier „Curabella“ und in der neuen Weingalerie mit edlen Tropfen aus Portugal, Spanien und Österreich und demnächst auch Elsässer und Schweizer Käse.

„Vom Galerismus satt werden kann ich nicht, aber ohne ihn würde ich verhungern“, sagt Rainar Götz über seine Kunstleidenschaft. Im Titelbild der Ausstellung sind helle und dunkle Farbflächen wie Traumgespinste verwoben. Die Farbe überdeckt oft Teile der Landschaft und Gesichter, mal wie ein Hauch, mal gitterartig und wie mit einer Schutzhülle versehen. Markéta Safáriková malt gegen das Dunkle an. Das Pierrot-Motiv des traurigen Clowns ist auch auf Kleidung gedruckt.

Insekten schwirren in zart farbigen Aquarellen im Weinregal und wundersame, skurrile Wesen wie Scherenkäfer und „Keimlinge“ blinzeln aus vielfarbigen kleinen Zeichnungen den Betrachter an. Außerdem gibt es ein Galeriedinner für Kunstliebhaber am 28.10., um 18 Uhr (Voranmeldung erforderlich. Mehr dazu unter www.galerierainargoetz.de ) Dann kocht Rainar Götz ein Vier-Gänge-Menü für maximal 16 Personen. Die Finissage (mit Kunstauktion) der Ausstellung von Markéta Safáriková findet am 12. November ab 18 Uhr statt.

Text (lv)

http://www.galerierainargoetz.de


Galeriedinner & edle Tropfen. Dabei kocht Rainar Götz ein Vier-Gänge-Menü für Besucher in seiner Kunst- und Weingalerie. Das nächste findet am 28.10., um 18 Uhr statt. Voranmeldung erforderlich über die Galerie Götz.

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Buchpremiere: „Alte Karten von Flandern“ von Patrick Wilden in der Buchhandlung LeseZeichen

15 Donnerstag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Eine Reise entlang unsichtbarer Grenzen

Zur Lesung mit Patrick Wilden aus seinem Gedichtband „Alte Karten von Flandern“ lädt die Buchhandlung LeseZeichen heute, am 15. Oktober, um 20 Uhr in die Priessnitzstr. 56 ein. Moderation und Gespräch: Jayne-Ann Igel.

Im Dunkeln leuchtende Wörter, die Verheißungen alter Bücher und Landkarten, die letzten Geheimnisse einer von Google Maps kartierten Welt – all das findet in Patrick Wildens Debüt ganz selbstverständlich zusammen. Er nimmt uns mit auf Reisen entlang unsichtbarer Grenzen, spürt Verwandtschaften und vergessenen Bezeichnungen nach. Doch es ist Vorsicht geboten: Die Zuverlässigkeit der „Alten Karten von Flandern“ ist äußerst fragwürdig. Sie spielen mit unserer räumlichen Vorstellung, verbinden die entlegensten Gegenden miteinander oder verschweigen deren Existenz. Diese Gedichte durchstoßen die Oberfläche unserer Gegenwart.

Patrick Wilden, geboren 1973 in Paderborn, aufgewachsen in der Region Kassel. Nach einem Studium in Tübingen und einem Verlagsvolontariat in Stuttgart arbeitete er viele Jahre in einem Antiquariat in Dresden und ist dort heute für eine Bibliothek und ein Archiv sowie als Redakteur der Literaturzeitschrift Ostragehege tätig.Er erhielt im Jahr 2000 den Würth-Literatur-Preis und 2019 das Raniser Debüt Stipendium. Der Gedichtband „Alte Karten von Flandern“ erschien im Jahr 2019.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
Bitte um Anmeldung unter 0351-803 39 14 oder info@buchlesen.de

Eintritt frei.

Text: Jörg Scholz-Nollau

-- 
Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

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Konzert mit Konstantin Wecker in der Freilichtbühne Junge Garde

02 Freitag Okt 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie

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Lieder zwischen Zärtlichkeit und Zorn

Der Liedermacher Konstantin Wecker gab ein Konzert zum Auftakt der Jazztage Dresden in der Freilichtbühne Junge Garde vor reichlich eintausend Zuschauern.

„Komm  wir gehen mit der Flut und verwandeln mit den Wellen unsre Angst in neuen Mut“, heißt eine Liedzeile von Konstantin Wecker. Er hat die seltene Gabe, Liebes- und politische Lieder großartig zu vereinen. Lieder zwischen Zärtlichkeit und Zorn, Leidenschaft, Sanftheit, Zweifel und Mut, bekannte und neue, sang er am Klavier und nahm das Publikum mit auf eine Reise durch seine nunmehr 50-jährige Bühnenlaufbahn bei seinem Konzert in der Freilichtbühne Junge Garde im Rahmen der Dresdner Jazztage 2020.

Von den Anfängen als junger Mann mit „sadopoetischen Gesängen“, erotisch doppeldeutig wie: „Der Duft der Linde und das feuchte Gras machten ihn bald wieder prall…“ und das bekannte Lied „Genug ist nicht genug“. Worte die sich nur allzugern auch Banker, Spekulanten und Börsianer zu eigen machen, aber ganz anders gemeint sind, so Wecker. Er dachte hingegen an das pure Leben, Rosenblüten, Weisheit und Liebessuchende. Über ein „Lied für Oma“, das über Luxussanierung in den 1970er Jahren in München erzählt, von der Vertreibung aus ihrem Zuhause  und dem Haus der Kindheit erzählt („70 Winter sind mit dir dort zum Frühling geworden…“), doch alte Häuser sind unrentabel und neue moderne Gebäude oft gesichtslos.

Mal poetisch, liebevoll, mal ganz direkt, ungeniert, spöttisch, selbstironisch und eindringlich, Mut machend und den Widersprüchen des Lebens begegnend und strotzend sind seine Liedtexte und Schilderungen aus seiner Autobiographie und seinen Romanen, in denen es auch viel um Musik und die Kraft der Stimme geht.

Heute am 2. Oktober, ab 20.30 Uhr gibt es ein Livestream-Konzert auf Youtube mit Konstantin Wecker und weiteren Musikern zu erleben.

Mehr Text zum Konzert folgt.

Text + Fotos (lv)

http://www.jazztage-dresden.de

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BilderAlbum: (Un)mögliche Wünsche, Wunder & Weisheiten beim Radebeuler Weinherbst

28 Montag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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Ein Stück vom Paradies

Reichlich Kultur- und Naturzauber für kleine und große Besucher gab es auf den Streuobst- und Elbwiesen in Altkötzschenbroda beim Radebeuler Weinherbst.

Auf dem Dorfanger war es stiller als sonst. Aus einigen Höfen klangen vereinzelt Stimmen und Klänge. Kinder musizierten entlang der Wein- und Leckereienstände, dicht umringt wie immer. Doch es überwog eher andächtiges Schauen, Spazieren und Genießen als reges, lautstarkes Getümmel. Dennoch war der Besucherstrom beachtlich. Weiter unten auf den Streuobstwiesen in Altkötzschenbroda lockten Wandertheater und Musik unter dem Motto: „Flieg, Phoenix flieg!“ Er erhob auch unverzagt und lichtvoll seine Flügel zu Neuem.

Nach dem grau verregneten Beginn des Radebeuler Weinherbst – angelehnt an das bisherige Herbst- und Weinfest & Internationale Wandertheaterfestival, das corona-bedingt nun unter anderem Namen und Konzept mit stadtweiten Veranstaltungsorten stattfindet – blieb es am Sonntag trocken und am späten Nachmittag schaute sogar die Sonne hervor und erfreute kleine und große Besucher noch mehr. Äpfel und Birnen, reichlich verstreut im Gras, verlockten zum Aufsammeln mit ihrem besonderen Aroma. Aus kleinen Zirkuswagen duftete es nach Kaffee und Kuchen. Die Wiese verwandelte sich in einen Abenteuerspielplatz für die Kinder. In der Theaterarena mit Strohballen als Sitzen auf der Streuobstwiese wurde erst mal ordentlich geschrubbt, bevor der Wischmob als Zepter geschwungen wurde für alle möglichen und unmöglichen Wünsche im Stück „Die Prinzessin auf der Erbse“ frei nach dem Märchen von Andersen. Dabei kommen sich ein Typ namens Erbse und eine Frau Linse, die gern Prinzessin wäre, immer wieder in die Quere in diesem witzig-clownesken Schau- und Puppenspiel von Flunker Produktionen. Er überlegt, was passiert, wenn die ganze Welt blau wäre. Wenn alle winken oder klatschen würden…

In eine eigene, fantasiereiche Welt lockte diesmal an Stelle des Labyrinths ein LABratorium mit Skulpturengarten auf der Elbwiese in Altkötzschenbroda, gestaltet von Richard von Gigantikow (alias Reinhard Zabka) und seinem Künstlerteam als Projekt des Kunst der Lüge e.V. Die Besucher wandelten auf einem fantastischen Weg durch hölzerne Skulpturen und Weisheiten, klein und groß konnten aus Holzpaletten selber etwas bauen und auf mit allerlei Getier und Fabelwesen bemalten Holzbänken verweilen, Musikanten lauschen und sich abends an Feuerschalen wärmen.

Auf einem Holzturm am Eingang stand: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“ Ein paar Meter weiter ragten unter einem roten Zeltdach rostige Rohre wie Kanonen himmelwärts. Dazu der Spruch: „Der beste Dünger ist der Schatten des Gärtners.“

Ein Stück weiter ist die Folk- und Weltmusikwiese. Auf der in warmes Licht getauchten, offenen Zeltbühne spielte am Sonntag abends die Band „Hasenscheiße“ aus Potsdam, deren Name – von ihrem Ursprung zweier gitarreschrammelnder Jungs auf einer „hasenbeköttelten“ Wiese herrührend –  ebenso außergewöhnlich klingt wie ihre wild-frechen, witzig nachdenklichen Großstadt-Songs, aber auch Lieder über Lust und Leid des Landlebens. Für mich d i e  Entdeckung dieses Radebeuler Weinherbstes! Poesie, Tiefgang, Sprachkraft und Ironie der Texte erinnern zuweilen an Brecht, Heine und Morgenstern. Musik für Kopf und Bauch, die sofort in die Beine geht. Von Rock, Punk, Reggae bis Swingjazz reicht die mitreißende Mischung mit E-Bass, Akkordeon, Percussion und mehrstimmigem Gesang, die viel Zuspruch fand. Kleine und große Besucher, junge und ältere tanzten und hüpften fröhlich ausgelassen zu den hinreißenden Klängen unter freiem Himmel. Endlich mal wieder.

Der Sänger von „Hasenscheiße“ trat immer wieder heraus aus dem Zelt und tanzte mit den Zuschauern. Ihre Musik entfacht Feuer, Lebensfreude, Kraft und Leichtigkeit zugleich. Da wird in einem Song die Trauerweide zur Kokospalme, werden die Leinen losgemacht beim unbeschwerten „Dampferjazz“ mit Möwenrufen und geht es zurück auf Los. Da gibt es ein Lied für alle „Großstadtverrückten“, die nicht auf Natur verzichten wollen und sich ein Floß bauen und als Zugabe den lebensfrohen Ohrwurm „Always Look on the Bright Side of Life“ der britischen Komikergruppe Monthy Python.

In einer Liedzeile fragt der Sänger von „Hasenscheiße“: „Hey, wo liegt das Paradies/im Diesseits oder Jenseits/oder doch in Nachbars Garten…“?

Ein Stück vom Paradies war in diesem Moment auf den Streuobstwiesen in Altkötzschenbroda greifbar nahe. Wo Natur- und Kulturgenuss noch unmittelbar verbunden und erlebbar sind. Der Nachthimmel später war sternenübersät. Stiller Zauber.

Text + Fotos (lv)

http://www.flunkerproduktionen.de
http://www.hasenscheisse.com#

Vorschau

LABYlysium – Kunst- und Kulturaktionen an der frischen Luft und bei freiem Eintritt, täglich von 13 – 19 Uhr auf dem Burgplatz Leipzig. Vom 3. bis 11. Oktober 2020.

„LABYlysium erzählt von Hoffnungen, Visionen und Umbrüchen der labyrinthischen Wiedervereinigung und koppelt diese Erfahrungen an das heutige Leben zurück“, kündigt Veranstalter Reinhard Zabka an. Er ruft die Besucher auf: „Bringt ein eigenes alternatives Einheitsdenkmal mit.“ Träger des Projekts ist der Kunst der Lüge e.V., der im Lügenmuseum Radebeul ansässig ist.

http://www.luegenmuseum.de

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Wein- und Kulturgenuss & Hoffnung im Zeichen des Phoenix beim Radebeuler Weinherbst

28 Montag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Theater, Zwischenmenschliches

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Lebensfreude pur.  Das Straßentheater Teatro Due Mondi bei seiner fantastischen Parade in farbenfrohen Kostümen bezauberte mit seiner südamerikanischen „Fiesta“  auf dem Dorfanger in Altkötzschenbroda die Besucher des Radebeuler Weinherbstes.

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Geheimnisvoll. Eine Mischung aus barockem Mysterienspiel, Maskentheater und Puppen-Slapstick war die Aufführung „Zeit, Du Callboy der Ewigkeit“ von Flunker Produktionen am Sonnabend in der Streuobstwiesen-Arena. Darin gehen ein Maki und eine Schildkröte dem Mythos um die Erschaffung von Tod und Zeit auf die Spur. Fotos: Veranstalter/Radebeuler Weinherbst

Momente der Freude für Künstler, Winzer und Publikum

Fröhliche und ausgelassene Stimmung trotz durchwachsenem Wetter. Weinherbst Radebeul zeigt die Durchführbarkeit von Veranstaltungen auch unter Pandemie-Bedingungen.

Zahlreiche Besucher feierten am Wochenende im gesamten Radebeuler Stadtgebiet trotz durchwachsenem Wetter das Zusammenspiel aus Wein, Musik und Theater. Das neue, dezentrale Veranstaltungsformat, bei dem das Fest in die gesamte Stadt hineingetragen wurde, konnte erfolgreich umgesetzt werden. Die Besucher haben dabei neue Veranstaltungsorte entdeckt und bekannte Straßen und Plätze in neuem Licht kennengelernt. Sowohl die Radebeuler Weingüter als auch die Veranstaltungsgelände in Radebeul Ost und West waren gut besucht. Die zulässige Maximalbesucherzahl wurde dabei nicht erreicht, sodass zu keiner Zeit Gäste abgewiesen werden mussten.

Trotz des teilweise ungemütlichen Wetters konnten die Menschen gemeinsam Kultur und Wein genießen. Die positiven Erfahrungen der im Sommer erprobten Radebeuler LebensArt konnten damit in einen größeren Maßstab übertragen werden. Auch das Sicherheitskonzept der Veranstalter hat sich bewährt. Die Besucher wurden durch ein spezielles Erfassungssystem aktuell gezählt und haben sich auf dem Gelände stets verantwortungs- und rücksichtsvoll verhalten. „Unser Mut, neue Wege zu beschreiten, um auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Kultur für viele Menschen erlebbar zu machen, wurde belohnt. Radebeul hat einmal mehr Kultur und Genuss auf unverwechselbare Weise verbunden und im Zeichen des Phoenix Hoffnung gegeben.“, so Kulturamtsleiterin Dr. Gabriele Lorenz.

Bereits am Freitagabend waren alle Veranstaltungsorte sehr gut besucht. Der Samstag begann aufgrund des Dauerregens zwar verhalten. Jedoch konnten die an den Nachmittagen ausgefallenen Theateraufführungen in Radebeul Ost und West in den Abendstunden nachgeholt werden und schenkten auch zu späterer Stunde noch Momente der Freude. Auch die Konzerte in den Weingütern konnten trotz Regenwetters stattfinden oder in den späteren Abend hinein verlegt werden. So zeigten sich denn auch die Winzer in den Weingütern und Straußwirtschaften mit dem Besucheraufkommen des Wochenendes sehr zufrieden. Ebenso positiv fielen die Rückmeldungen der teilnehmenden Künstler aus. Mit Spielfreude und Energie drückten sie ihre Freude darüber aus, in diesem schwierigen Jahr endlich eine Möglichkeit zu haben, vor Publikum aufzutreten.

Ein Höhepunkt für zahlreiche Besucher war das Konzert des Liedermachers Wenzel am Samstagabend. Gefühlvoll und mitreißend besang er die schönen und traurigen Seiten des Lebens und sorgte mit seinem Herbstlied für einen emotionalen Tagesabschluss. Das Teatro Due Mondi verwandelte den Dorfanger von Altkötzschenbroda in eine große Fiesta und entführte die Zuschauer in ihr karnevaleskes Spiel. Traditioneller Höhepunkt für viele Weinfest-Fans war eine Fahrt mit dem Theaterkarussell von Georg Traber in Radebeul Ost. Zur Musik von Adaya verzauberten die Schweizer Artisten kleine wie große Fahrgäste gleichermaßen. Am Sonntagnachmittag besuchte auch Barbara Klepsch, sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, als Schirmherrin das Veranstaltungsgelände in Altkötzschenbroda. Hier konnte sie sich direkt vor Ort einen Eindruck von der Umsetzung des Veranstaltungskonzeptes verschaffen und sich von der Durchführbarkeit von Veranstaltungen auch unter Pandemie-Bedingungen überzeugen.

In den sozialen Medien drückten zahlreiche Besucher ihre Zufriedenheit und Dankbarkeit aus. „Es war anders, aber schön.“, heißt es da unter anderem. „Wir haben für ein paar Stunden einfach normal und glücklich einen schönen Abend genießen können.“

Der Radebeuler Weinherbst war mit seinem neuen Konzept somit sehr erfolgreich. Besonderer Dank gilt allen Partnern, Künstlern, Helfern und Besuchern, die durch ihre Unterstützung und ihr verantwortungsvolles Verhalten zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Text:  Ina Dorn

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur
Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul

Tel. 0351 / 83 11 624

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de 
www.facebook.com/weinffestradebeul

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„Flieg, Phoenix flieg!“ Weinherbst & Wandertheater in Radebeul

24 Donnerstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater

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Zauberhaft: Das beliebte Theaterkarussel von Georg Traber dreht sich dieses Jahr auf der Hauptstraße.


Humorvoll: Arnold Böswetter ist bekannt für seine frech-charmanten Auftritte, was er hier wohl der Weinkönigin Theresa Zwicker zuflüstert… Fotos (3): Claudia Hübschmann


Poet, Provokateur, Improvisator, Clown und Zauberer: Der Liedermacher Hans Eckhardt Wenzel & Band spielen am 26.9., um 20 Uhr auf der Folk- und Weltmusikwiese in Altkötzschenbroda. Foto: S. Buschow

Theater und Wein in ganz Radebeul  – Weinherbst präsentiert sich mit Wandertheater und Musik

Vom 25. bis 27. September findet in Radebeul der Weinherbst statt. In der Tradition des Herbst- & Weinfestes wurde für die diesjährige Veranstaltung eine neue, dezentrale Form gefunden, bei der erstmalig das gesamte Stadtgebiet ins Geschehen einbezogen wird.

Angelehnt an den mystischen Feuervogel wird unter dem Motto „Flieg Phoenix, flieg!“ aus Traditionellem und Bewährtem heraus etwas Neues geschaffen, um den Radebeulern und Gästen auch in diesem Jahr Möglichkeiten der Freude und des Genusses zu bieten. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch.

Drei Tage lang können die Besucher zwischen Radebeul Ost und Radebeul West über gemütliche Weinboulevards flanieren, handgemachter Musik lauschen und verschiedenste Theateraufführungen bestaunen. „In eben solchen Momenten der Freude finden die Menschen trotz Abstand zueinander und genießen all das, was ihre Stadt und unser Land gleichermaßen ausmacht.“, so die Staatsministerin.

Vor dem Kultur-Bahnhof und entlang der Hauptstraße präsentieren Artisten, Clowns und Theatergruppen humorvolle und beeindruckende Inszenierungen für Groß und Klein. Herr Arnold Böswetter schenkt seinen Zuschauern im Hof der Weinhandlung Andrich „30 schöne Böswetterminuten“. Das niederländische Theater van de Droom entführt im Hof der Grundschule in die Welt der Commedia dell‘arte. Der Vorplatz des Kultur-Bahnhofs verwandelt sich in eine Theaterarena für faszinierende Akrobatik und unglaubliche Illusionen. Das beliebte Theaterkarussell von Georg Traber dreht sich in diesem Jahr auf der Hauptstraße. Die Fahrgäste sitzen darauf gemütlich an Tischen beisammen, lauschen der orientalisch-keltischen Musik der Sängerin Adaya und schwelgen noch einmal in eigenen Kindheitserinnerungen. Bei stimmungsvoller Straßenmusik können die Besucher zudem die Weine ausgewählter sächsischer Winzer sowie regionale und internationale Speisen genießen.

Zahlreiche Weingüter und Straußwirtschaften öffnen an dem Veranstaltungswochenende ihre Höfe und Gärten. Internationale Musiker laden zu idyllischen Weinbergskonzerten ein. Von New Classic mit der Band Stilbruch über Folk mit den Sons of Settlers bis hin zu Klezmer mit dem Duo Fabry/Hoorn ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Inmitten der malerischen Atmosphäre können die Gäste bei erstklassigen Weinen, frischem Federweißen und kulinarischen Köstlichkeiten verweilen und den Alltag hinter sich zurücklassen.

Als besonderes Highlight wird es im Weingut Haus Steinbach an allen drei Abenden eine Spezialedition des Radebeuler XJAZZ geben. Hochkarätige Musiker wie die Radebeuler Schlagzeug-Legende Günther Baby Sommer lassen das Weingut zu einem Anziehungspunkt für Jazzfans und Musikbegeisterte werden. Tickets für die drei Sonderkonzerte sind an der Abendkasse erhältlich.

Musik und Wandertheater erwarten die Besucher auch in Altkötzschenbroda. Das Teatro Due Mondi zieht mit seiner Fiesta über den Dorfanger, Flunker Produktionen verzaubern mit der „Prinzessin auf der Erbse“ und Straßenkünstler begeistern mit Witz, Charme und Detailreichtum. Auf der Folk- und Weltmusikwiese geben unter anderem Liedermacher Hans Eckardt Wenzel & Band, die Trash-Balladen-Musiker Hasenscheiße oder die Kapela Timingeriu Konzerte in Picknick-Atmosphäre. Vivi Sol und Company spielen bei der abendlichen Feuershow voller Anmut und Eleganz mit dem wohl geheimnisvollsten aller Elemente und laden zum Träumen und Staunen ein.

Alle Angebote finden in diesem Jahr unter freiem Himmel statt. Die teilnehmenden Künstler freuen sich über eine Spende in den Hut.

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung gelten für die einzelnen Veranstaltungsbereiche Besucherzahlbeschränkungen. Sollte die maximal zulässige Besucherzahl an einem der Veranstaltungsorte erreicht sein, wird darum gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um zu weiteren Alternativ-Orten zu gelangen. Straßenbahnen, Busse und Züge verkehren während des Wochenendes in verstärkter Taktung. Einen Überblick über alle Veranstaltungen erhalten die Besucher in den Programmheften, die kostenfrei an allen Eingängen ausliegen.

Text: Ina Dorn

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur
Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul
Tel. 0351 / 83 11 624

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de
www.facebook.com/weinfestradebeul
Feuershow mit Vivi Sol & Company laden am Sonnabend, um 21.30 Uhr auf der Folk- und Weltmusikwiese an der Elbe zum Staunen und Träumen ein.

Yoga & Wein im Noteingang e.V. im Weißen Haus, Kötzschenbrodaer Str. 60

Ein besonderes Highlight ist das Yoga und Wein am Sonntag ab 13 Uhr.  Heute, Freitag Abend ab 20 Uhr spielen zwei Punkbands, Teppichbodendisco und Lendenzorn. Beides Bands, die im Keller des Weißen Hauses proben, da es dem Verein wichtig ist, vielen regionalen Künstlern die Chance für einen Auftritt zu geben.

„Für uns trifft auch das Thema des Weinherbstes voll zu. In den letzten Jahren fanden unsere Angebote in der Tonne (Familienzentrum) statt. Dieses Jahr ja undenkbar, somit mussten eigene neue Ideen her. Die Idee, dass Gelände am Notausgang (Weißes Haus) war schnell da und wurde von den Vereinsmitgliedern schnell angenommen“, sagt Kerstin Dähne, die Vereinsvorsitzende vom Noteingang e.V. Radebeul.

Jetzt gibt es hier ein Programm mit viel Musik aus vier Jahrzehnten, dazu am Samstag Techno und Wein. Geplant ist auch der Skate und BMX- Contest, doch wenn der Boden weiterhin nass ist, fällt der Contest aus und es gibt den gesamten Tag elektrische Musik. Text + Fotos: Kerstin Dähne
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Festival „Literatur Jetzt“ im Zentralwerk

23 Mittwoch Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Mit Lyrik-Abend in Ateliers, Nacht der Lesebühnen und Kinderliteratur-Festival

Heute abend startet wieder das Festival „Literatur JETZT“ (bis 27.9.). Mit viel Liebe und Engagement haben die Initiatoren wieder ein interessantes Programm zusammengestellt, im Zentralwerk zu sehen. Tickets kann man auch vorab buchen, bei einigen Veranstaltungen ist das sogar zu empfehlen. Sagt es gern weiter!

Alle Veranstaltungen (mit Außnahme des Reporterslams) im Zentralwerk in Pieschen,Heidestraße.

Mi 23.09.

19:00 Zentralwerk

Eröffnung Literatur Jetzt! 2020

Traum und Trauma – Ingeborg Bachmann

Mit Sandra Hüller und Jens Harzer

Ingeborg Bachmann (geb. 1926 in Klagenfurt, gest. 1973 in Rom), Lyrik-Star, Philosophin, Opernlibrettistin und Romanautorin, rastlos, unbestechlich und kompromisslos in der Liebe wie im Leben, immer nah am Abgrund. Ihr Vater ein Nazi. Als sie kurz nach dem Krieg Paul Celan begegnet, begreift sie den tiefen Riss zwischen den Familien der Täter und denen der […]

Do 24.09.

18:00 Zentralwerk

Drei Stimmen – Drei Räume – Drei Stationen

Zentralwerk der Poesie

Mit Mirko Bonné, Undine Materni und Kerstin Preiwuß

„Zentralwerk der Poesie“ ist der Lyrikabend von „Literatur Jetzt!“ und längst eine feste Größe im Programm. Hier kann man neue und bekannte Stimmen der modernen Poesie bei etwa fünfzehnminütigen Lesungen an wechselnden Orten kennenlernen und sich dabei auch in drei sonst nicht zugänglichen Ateliers des Zentralwerks umsehen. Das lyrische Erlebnis wird musikalisch begleitet. In diesem […]

19:30 Zentralwerk

Romanlesung

Saša Stanišić liest aus „Herkunft“

So komplex die Frage nach der Herkunft ist, so zahlreich sind die Antworten, die man darauf geben kann. Im neuen, mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman von Saša Stanišić begegnet der Leser einem Autor, der, aufgewachsen in einer bosnisch-serbischen Familie, gleich zwei Heimaten verloren hat: Višegrad an der Drina und Jugoslawien. Volker Weidermann vom „Spiegel“ […]

21:00 Zentralwerk

Abend der komischen und satirischen Literatur

Nacht der Lesebühnen

Mit Maik Martschinkowsky, Susanne Riedel, Heiko Werning und Musik von Jan von Im Ich

Zur Vielfalt der Literatur gehört nicht nur der tiefe Ernst und der poetische Zauber, sondern auch das befreiende Lachen. Zur „Nacht der Lesebühnen“ begrüßt das Festival Literatur JETZT! wieder vier Autorinnen und Autoren des komischen Fachs, die regelmäßig mit heiteren Geschichten über die Abgründe des Alltags und satirischen Angriffen gegen die Weltordnung das Publikum beglücken. […]

23:00 Zentralwerk

Live-Hörspiel: „Giganten des Universums“

von und mit Candlelight Dynamite

Giganten des Universums von Candlelight Dynamite: ein Theater-Remmidemmi durch alle Instanzen des Fantasy-Action-Hero-Adventures mit Muskeltypen, Prinzessinnen, Schwertern und Synthi-Sounds. Empfohlen ab 12 Jahren. „Skeletor, der Herr des Bösen, befindet sich auf seiner Burg Drachenstein auf dem Planeten Eternia und sucht nach einer neuen Waffe für seinen Kampf gegen He-Man. Der Hass auf seinen Rivalen ist […]

Fr 25.09.

19:00 Zentralwerk

Romanlesung

Paula Irmschler liest aus „Superbusen“

„Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch.“ (Margarete Stokowski) Gisela zieht nach Chemnitz, weil sie nicht weiß, wo sie sonst hin soll. Dort lernt sie verschiedene Menschen, insbesondere tolle Frauen, kennen, die sich voneinander endlich verstanden fühlen. Gemeinsam gehen sie auf linke Demonstrationen, hängen viel rum und machen […]

21:00 Zentralwerk

Pop & Poesie-Show mit Jarii van Gohl

Mit dabei: Jen Bender vom Großstadtgeflüster, Francesco Wilking von Die Höchste Eisenbahn und Überraschungsgast

Die große literarisch-musikalische bis anarchische Abendshow mit Jen Bender von der Band Grossstadtgeflüster, Francesco Wilking von Die Höchste Eisenbahn und einem Überraschungsgast, moderiert und bespielt von Jarii van Gohl. Nach einer kultigen Talk Show in der GrooveStation Dresden und später auch im Heimathafen Neukölln in Berlin kapert der Hobby-Entertainer Jarii van Gohl mit seiner Pop […]

Sa 26.09.

11:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Jo Hecker: „Frag doch mal … die Maus!“

Spannende Experimente zum Ausprobieren, Forschen und Staunen

Ihr wollt wissen, warum Astronauten Windeln tragen und habt viele andere Fragen? Dann kommt zur Show voller Antworten! Am Ende gibt’s Autogramme und echten Kunstschnee zum Mitnehmen. Jo Hecker ist Ingenieur, Wissenschafts-Journalist, Buchautor und Science Entertainer und reist mit seiner Show von Thailand bis Alaska. Eintritt frei!

15:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Sabine Engel: „Bühne frei für Ben“

Für Erstleser

Ein Plan muss her…! Denn Ben soll mit Glitzerleggins ausgerechnet als Prinz, statt in einer coolen Rolle, zum jährlichen Schultheater auftreten. Eine humorvoll erzählte, leicht lesbare Schulgeschichte. Eintritt frei!

17:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Jörg Isermeyer: „Lyrik-Comics als Bilderbuchkino“

Für Kinder in den besten Jahren und die ganze Familie

Gedichte von Ringelnatz bis Rautenberg hemmungslos in Text, Bild und Klang mit Gesang, Gerassel & Gerumpel umgesetzt, könnt ihr von und mit Jörg Isermeyer erleben. Dabei gibt es nicht nur was auf die Ohren, wir gleiten auch in dem von Stefanie Schweizer bei Beltz für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiertem Band staunend von Bild zu Bild. […]

17:00 Zentralwerk

Politische Autobiografie

Christian Baron liest aus „Ein Mann seiner Klasse“

Lesung und Gespräch

„Mochte mein Vater auch manchmal unser letztes Geld in irgendeiner Spelunke versoffen, mochte er auch mehrmals meine Mutter blutig geprügelt haben: Ich wollte immer, dass er bleibt. Aber anders.“ Kaiserslautern in den neunziger Jahren: Christian Baron erzählt die Geschichte seiner Kindheit, seines prügelnden Vaters und seiner depressiven Mutter. Er beschreibt, was es bedeutet, in diesem […]

19:00 Zentralwerk

Romanlesung

Frank Goldammer liest aus „Zwei fremde Leben“

Eine packende und bewegenden Geschichte über das nach wie vor nicht aufgearbeitete Thema von Zwangsadoptionen in der DDR: Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit. Ricarda Raspe und ihr Verlobter freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch dann geht bei der Geburt in der Dresdner Klinik etwas schief ? und es heißt, […]

20:00 Scheune

Reporter Slam

mit Maximilian Helm, Carina Huppertz, Dmitrij Kapitelman, Denise Peikert, Cornelius Pollmer, Moderator Jochen Markett und Musik von Bommi und Brummi

Deutschlands lustigste Bühnenshow von und mit Journalist*innen kommt nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach Dresden: Am Festival-Samstag geht der Reporter Slam über die Bühne der Scheune. Fünf Reporterinnen und Reporter treten zum Wettstreit an. Es gewinnt, wer am unterhaltsamsten von einer Recherche erzählen kann. In Wort, Ton und Bild berichten […]

21:00 Zentralwerk

Ein Abend über Beziehung und Liebe

„Es ist kompliziert“

Mit: Jochen Schmidt und Line Hoven („Paargespräche“), Frank Berzbach und Jörg Stübing („Die Schönheit der Begegnung“)

Hin und wieder wütet wohl in jeder Beziehung der ganz normale Wahnsinn. Aber weswegen haben sich eigentlich prominente Paare wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir in die Haare gekriegt? Und welche von Caesars Gewohnheiten brachte Kleopatra so richtig auf die Palme? In treffsicher-komischen Dialogen und originellen Illustrationen holen Jochen Schmidt und Line Hoven berühmte […]

So 27.09.

11:00 Zentralwerk

Eidechse, Fuchs, Koralle

Die „Naturkunden“-Matinee

Mit Jutta Person, Katrin Schumacher und Joachim Sartorius

Die Reihe „Naturkunden“, herausgegeben von Judith Schalansky im Verlag Matthes & Seitz Berlin, ist legendär. Fast jeder kennt die handlichen, schön gestalteten Bücher, Standardwerke des Nature Writing. Bücher, die von Tieren und Pflanzen, Pilzen und Menschen, fremder und vertrauter Natur erzählen. Wir haben drei Naturkunden-Autoren mit ihren Büchern eingeladen: Jutta Person mit ihrem Band „Korallen“, […]

14:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Susanne Göhlich: „Abenteuer mit Korny“

Für die Allerkleinsten (ab Drei)

Sechs herrliche Bilderbuchgeschichten zeigen liebevoll dargestellte kleine Helden aus Kornys und aller Kinder Alltag. Den von der Autorin erzählten Geschichten können alle kleinen und großen Bilderbuchfans auf der Leinwand folgen. Eintritt frei!

16:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Iris Anemone Paul: „Polka für Igor“

Zusammen mit Igor reisen wir durch die polnische Vergangenheit, in der Igor ein Held mit bengalischen Tigern, Seiltänzerinnen und nach Wiesenschaumkraut duftenden Schafen ist. Das zauberhafte Bilderbuch erhielt 2019 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Iris Anemone Paul zeigt nach der Lesung allen Gästen einen kleinen Atelierfilm. Eintritt frei!

18:30 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Johannes Herwig: „Scherbenhelden“

Jugendbuch

Stress in der Schule, erste Beziehungen… und beim Klauen erwischt werden. Das ganz normale Leben eines Fünfzehnjährigen also. Nein! Eine Gruppe von Punks wird Ninos zu Hause und an Normalität ist nicht zu denken. Der in Dresden vielen bekannte Johannes Herwig zeichnet uns ein herrlich wildes und emotionales Bild der Veränderung, Ziellosigkeit und Hoffnung von […]
*
Text: Volker Sielaff & Literatur-Jetzt-Team
http://www.literatur-jetzt.de

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Ausstellung „Geträumt in Farbe & Gelebt in Farbe“ von Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der Galerie mit Weitblick Radebeul

18 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Poesie

≈ Ein Kommentar


In ihren Bildern nehmen lichtvolle und dunkle Träume Gestalt an: Kerstin Dähne und Edgar Kupfer, hier vor seinen geschichtenreichen Ölbildern in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Die Leuchtkraft der Farben

In Bildern festgehaltene Träume zeigen Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der nunmehr 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Sonnenlicht und Nachtschatten begleiten den Wanderer auf seinen Wegen, mal endlos schlängelndem Asphalt oder einem majestätischen Berggipfel. Dunkle Baumumrisse und ein heller Schimmer aus einem Fenster zeichnen sich ab vor einem glühenden Morgenhimmel. “Geträumt in Farbe – Gelebt in Farbe“ heißt die derzeitige Ausstellung mit Malerei und Grafik von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Zur Eröffnung am vergangenen Sonntag nachmittag spielte der Musiker Heinz Lindner im begrünten Brunnen vor der Galerie, wo die Besucher gut verteilt standen, auf Flöten aus aller Welt. Dabei ertönten viele Klangfarben, ein Didgeridoo und Obertongesang von sanft, erdig, rau bis traumversunken in andere Welten entführend. Passend zu den vielfarbigen, gestaltreichen und geheimnisvollen Bildern von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne.

Es ist bereits die 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick und eine der schönsten und umfangreichsten bisher. Zu sehen sind vielfältige konkrete und abstrakte Landschaften, reale und erträumte Orte und Räume. Zwei Wände voller kleinformatiger Ölbilder auf Pappe, ohne Bildtitel, die Figürliches, oft Gegensätzliches zeigen. Angeregt sind sie von Filmen, Reisen, Computerspielen und Stimmungen, die aus dem Traumhaft Ungewissen aufsteigen, so Kupfer. Da wandert der Blick von Strohballen auf dem Feld, dem türkisblau schlängelnden Fluss in Serkowitz, Booten im Hafen, einer bezaubernden Baumallee hin zu alten südländischen Gemäuern mit Torbögen und verwinkelten Gassen und entdeckt dahinter Radebeuler Fassaden.

Da begegnen einem Clownsgesicht und Skelett. Ein Magier mit tanzenden Geistern. Gestalten mit fliegenden Herzen, Fackel und Lautsprecher, einem heran nahenden Segelschiff auf dem Meer und schwarzer Festung, die zum “Sturm auf die Bastille“ blasen. Eine Ratte sucht das Weite. Eine Frau mit Zeichenblock auf der Wiese und vor uralten Gebäuden. Ein sonnengelber Frauenakt auf rotem Tuch. Einsam umherirrende, nachtschwarze Gestalten mit Regenschirmen. „Der Morgenspaziergang der Robinsons“, heißt dieses augenzwinkernde Bild. Edgar Kupfer wurde 1967 in Dresden geboren. Er ist künstlerischer Autodidakt, orientierte sich als Jugendlicher an Comic- und Buchillustrationen und gestaltete später mehrere Bücher. Seit 1991 beschäftigt er sich neben dem Zeichnen und Grafik mit Ölmalerei. Eine Ausstellung seiner Grafiken war unter dem Titel  „Der schwarze Strich“ 2016 bereits in der Galerie mit Weitblick zu sehen.

Nun zeigt er neue Arbeiten zusammen mit Kerstin Dähne. Mit ihr bietet er im Notart-Kreativraum in Radebeul künstlerische Kurse für Kinder und Jugendliche an. Ihre leuchtend farbigen, oft surreal märchenhaften bis düsteren Ölbilder tragen Titel wie “Anker“, „Anlegestelle“ und „Der Morgen danach“. Ein Bild zeigt einen Muskelmann und seine zwei Seiten, verletzlich und gepanzert. Farben und Körper umarmen sich in einem Paar-Bild am Meer, erst auf den zweiten Blick erkennbar. Auf einem Graffiti-Bild in Form eines Labyrinths stehen rot die Worte „Lebenslang“ und „Veränderung“. „Das Labyrinth hat einen Anfang und ein Ende, die Wege führen mal nach innen und außen, näher zu sich selbst“, so Kerstin Dähne. Ein paar Schritte weiter ein Bildnis einer weiß blühenden und einer welken Tulpe.

Zwei farbige Radierungen mit Aquatinta zeigen einen Stein im Wanken und „Amor… im Strom der Zeit“, den sie in einem Skulpturenwald im Seifersdorfer Tal entdeckte. Kerstin Dähne wurde 1978 in Riesa geboren. Die gelernte Krankenschwester fand in einer dunklen Lebensphase Halt in der Kunst, der Leuchtkraft der Farben. Bei Edgar Kupfer erlernte sie verschiedene Tiefdrucktechniken. Inzwischen ist sie die Chefin im Noteingang-Verein. Zur Ausstellung, die noch bis 10. Januar 2021 zu sehen ist, erschien ein traumwandelnder Katalog mit Bildern und Gedichten, die Edgar Kupfer erstmals veröffentlicht hat, im NOTschriften Verlag Radebeul. Zudem gibt es zwei große Grafikmappen von ihm in der Galerie.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa & So 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.doro-malerei.de


Neuer Spielort: Der Brunnen vor der Galerie mit Weitblick, wo der Laudator und Autor Thomas Gerlach die 20. Ausstellung eröffnete und der Musiker Heinz Lindner aus Gostewitz mit besonderen Flöten, Didgeridoo und Obertongesang die Besucher verzauberte und sein Hund „Strolch“ freute sich ebenso über den schönen Platz im Freien.


Leuchtend farbige Bilderlandschaften zeigt Kerstin Dähne in der Ausstellung.

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Lesung aus „Grand Hotel Tazi“ mit Christoph Leisten im Stadtmuseum

01 Dienstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Poetische Expedition in eine andere Welt 

Im Rahmen der Reihe Literarische Alphabete liest Christoph Leisten (Aachen) aus seinem neuen Gedichtband „grand hotel tazi“ am 2. September, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum), Wilsdruffer Straße 2.

Für Schriftsteller und Künstler sind Hotels stets anziehend gewesen. Große literarische Werke wie die von Thomas Mann und Wolfgang Koeppen legen ein beredtes Zeugnis davon ab. In Christoph Leistens jüngst erschienenem Gedichtband „grand hotel tazi“ wird das gleichnamige Hotel in Marrakesch mit seiner wechselhaften – auch literarischen – Geschichte zum Ausgangspunkt der poetischen Expedition in eine andere Welt, an die Ränder des Existenziellen – und in unsere Gegenwart. Diese Gedichte lassen die Wahrnehmung oszillieren und bewegen sich zwischen den Polen von Werden und Vergehen, Heimstatt und Flucht, (vermeintlicher) Faktizität und Poesie. Ausgangspunkt der Texte war Michel Foucaults Begriff der Heterotopie. In diesem Sinne sind diese Gedichte ein „Andersort“, von dem her die Wirklichkeit sich neu in den Blick nehmen lässt.

Christoph Leistens Lesung erschöpft sich nicht in einer Aneinanderreihung poetischer Texte. Im Gespräch und in anekdotischen Kommentaren führt der Autor hin zu den Gedichten und ihrer Entstehungsgeschichte. Wenn Christoph Leisten vom „Grand Hotel Tazi“ liest und erzählt, eröffnen sich mit sinnlicher Leichtigkeit überraschende Perspektiven auf unsere Zeit. Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.

Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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