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Kategorien-Archiv: Theater

Dresdner Comedy & Theater Club feierte 10. Geburtstag

14 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

≈ 2 Kommentare

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Heike Jack betreibt erfolgreich den Dresdner Comedy & Theater Club
Foto: privat

Zum Lachen in den Keller!

Die kleine Spielstätte im historischen Gewölbekeller im Kügelgenhaus lockt mit 30 Programmen vom Thema Nr. eins über Männer, Frauen und die Liebe bis zu
politischem Kabarett.

Humor und Schokolade ziehen immer. Bei jedem neuen Programm im Dresdner Comedy & Theater Club steht ein Korb mit kleinen Überraschungen auf dem Tisch an der Abendkasse.

„Sie dürfen sich gern ein Küsschen geben“, begrüßt Heike Jack, die Chefin des kleinen Theaters augenzwinkernd die Zuschauer. Lächelnd greifen ältere Paare und einige Jüngere zu, nehmen sich Schokoküsschen aus dem Korb und manche geben sich einen echten Kuss.

Gleich geht es hoch her im neuen Programm „Wie halte ich mir einen Mann?“ mit der Komikerin Andrea Kulka als witzig-forsche Ratgeberin und dem launig-gelassenen, ihr cool Paroli bietenden Musiker und Kabarettisten Jörg Lehmann am Piano. In ihren frech-frivolen Liedern und Sketchen über Männer und Frauen, die sich gegenseitig bemängeln und gängeln bis es kein Halten mehr gibt, bekommt jeder sein Fett ab.

Die Vorstellung ist an diesem Abend ausverkauft, die Künstler dürfen erst nach mehreren Zugaben von der Bühne. „Zum Lachen in den Keller!“, mit diesem Slogan passend zum urigen Ambiente im historischen Gewölbekeller im Kügelgenhaus lockt der Dresdner Comedy & Theater Club, der unlängst sein zehnjähriges Bestehen feierte. Im Herbst 2006 stieg Heike Jack mit ihrer Agentur Kulturperlen als Leiterin ein. Sie übernahm von Comedian Matthias Machwerk den Dresdner Comedy Club, dessen Namen und Spielplan sie erweiterte mit Lesungen, Chansonabenden, Theaterstücken und mehr. Nach Gastspielen in der Secundo Genitur und im Italienischen Dörfchen zog der Dresdner Comedy & Theater Club dann 2013 um in den historischen Gewölbekeller im Kügelgenhaus auf der Hauptstraße.
Einen „humorvollen Job“ hat hier seitdem Olaf Ruhs, der Inhaber des Restaurants mit dem früheren Bierkeller im Kügelgenhaus. „Vorher haben wir es mit Jazz probiert. Dann kam Frau Jack zu uns und seither läuft es sehr gut“, sagt er. Neben dem Eingang zum Comedy & Theater Club sitzt in einer Nische ein Skelett neben einer Schatzruhe. “Der hat sich totgelacht!“ sagt Heike Jack trocken. Oder anders gesagt: Das Leben ist zu kurz, um es nicht zu genießen. „Wir haben viele Stammgäste und schon 430 Dreier-Abos innerhalb von zwei Jahren. Man kann damit jeweils drei Vorstellungen besuchen und bekommt 15 Prozent Lachrabatt auf die Tickets“, erklärt sie.

99 Plätze hat der Lach-Keller. Gespielt wird fast jedes Wochenende. Rund 110 Vorstellungen gibt es im Jahr. Die Auslastung betrage 70 bis 80 Prozent. Damit behauptet sich die kleine Spielstätte erfolgreich neben einer Handvoll großer Theater in Dresden. Was ist ihr Erfolgsgeheimnis? „Wir sind am witzigsten, nettesten, originellsten“, sagt Heike Jack selbstbewusst. Sie weiß, was gut ankommt beim Publikum und wählt danach sorgsam die Programme aus. Nicht zuletzt versteht und weiß sie genau, wie die Künstler ticken. „Der Betreuungsbedarf von Kindern und Künstlern ist ähnlich, der Unterschied nicht so groß“, sagt sie schmunzelnd. Heike Jack hat eine kaufmännische Ausbildung und fünf Jahre als Heimerzieherin gearbeitet, aber sie wollte immer zum Theater.

Ihr Kindergarten befand sich neben dem Theater Junge Generation. Den Schauspieler Jan Josef Liefers kennt sie noch aus dieser Zeit.
“Ich habe noch ein Foto, wo wir als Dreikäsehochs staunend vor dem Weihnachtsmann sitzen“, erzählt sie. Sie hat bereits viele Jahre an verschiedenen Theatern wie dem Staatstheater Stuttgart, beim Festival Theaterformen Hannover und an der Comödie Dresden gearbeitet, bevor sie sich 2005 mit ihrer Künstleragentur Kulturperlen selbstständig machte.

Der Comedy & Theater Club wird ohne Subventionen und ohne Sponsoren nur über die Einnahmen finanziert. Nachdem Heike Jack zwei Mal umsonst die aufwendigen Förderanträge ans Kulturamt der Stadt eingereicht hatte, ließ sie es. „Was ich nicht habe, kann auch nicht gestrichen werden“, tröstet sie sich. Natürlich hätte sie gern personelle Verstärkung, die aber dann auch für eine längere Zeit gesichert sein müsste. Im Moment helfen eine Praktikantin und zwei freie Mitarbeiterinnen bei Büroarbeiten, Buchhaltung, Werbung, Künstlerbetreuung und Technik.

Für humorreiche Abwechslung ist gesorgt mit 30 verschiedenen Programmen. Angefangen beim Thema Nr. Eins: Männer und Frauen und die Liebe, in denen abwechselnd Matthias Machwerk, Ellen Schaller, Henriette Ehrlich und Alf Mahlo die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren, über witzige Satiren von Tschechow, Sostschenko u.a. im Programm “Kaviar, Sex & Russisch Brot“, witzigen A Capella – Gesang mit den Notendealern bis zu politischem Kabarett reicht das Angebot. Das Publikum ist bunt gemischt, von 30 bis über 80 Jahre alt und kommt aus Dresden, der Region und dem gesamten Bundesgebiet. Es waren auch schon Gäste aus Kanada da.
In der Weihnachtszeit sind fast jeden Abend Vorstellungen im Dresdner Theater & Comedy Club. Auch Ursula von Rätin mit Puppenspielerin Cornelia Fritzsche ist wieder dabei mit einem neuen, rattenscharfen Programm. Gespannt ist Heike Jack auch schon auf das Gastspiel mit politischen Kabarett von Lothar Bölck – bekannt aus der MDR-Sendung Kanzleramt Pforte D. – und seinem neuen Programm: „Dummerland oder Was weiß ich denn?“, das am 29. Januar 2017, 17 Uhr Premiere hat. Und für alle Fans des legendären französischen Filmschauspielers und Erzkomikers Luis de Funès kommt die Kriminal-Komödie „Die lästige Leiche“ im brüllend komischen Stil seiner Filme auf die Bühne im Lach-Keller (Premiere: 10. März 2017, 20 Uhr).

Lilli Vostry

www.comedytheaterclub-dresden.de Tickets unter 0351-4644

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Barock trifft Wildnis: Othello im Schauspielhaus Dresden

02 Mittwoch Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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24624_ka4_7932 Fotos: Krafft Angerer

Wildes Spiel der Sinne gegen Fremdenhass

Der Mohr ist nicht schwarz geschminkt. Er trägt einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd. Bevor Schauspieler Ahmad Mesgarha wandlungsreich den geliebten und gehassten Außenseiter Othello spielt, sagt er: „Mein Name soll meine Maske sein.“ Auch er, der als Halbiraner in der DDR aufwuchs, fühle sich immer fremder und klammere sich um so mehr an seine deutsche Muttersprache. Er spreche sehr gut Deutsch, stand einmal in Klammern hinter seinem fremdländischen Namen in einer Theaterkritik. Das sei zwar nur einmal passiert, so Mesgarha, doch wirkt bis heute nach.

Der Othello sei aber auch eine „geile Rolle“ und Mesgarha zeigt ihn voller Stolz, Leidenschaft und Selbstzweifeln, zwischen Erfolg und Niederlage. Das Stück von Shakespeare feierte in der Übersetzung von Erich Fried als Tragikomödie am vergangenen Sonnabend Premiere nach Sanierungsarbeiten im wiedereröffneten Schauspielhaus Dresden. Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson schafft es, drei Stunden lang voller Magie, einfallsreich, fantasievoll, witzig-schräg, wild, sinnlich und kraftvoll bilderreich, untermalt von Musik von Rap bis Blues, das Publikum in seinen Bann zu ziehen mit dieser Geschichte über die Faszination und Angst vor dem Fremden. Fremdgehen, Trugbilder im Kopf und Vorurteile gegenüber Zugereisten werden humorvoll bis abgründig auf die Schippe genommen und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen in dieser Inszenierung.

Wie in einer Traumwelt schweben aus Käfigen vom Bühnenhimmel gefiederte Wesen, die sich unter die feinen, barock gekleideten Damen und Herren mischen und vor einer grauen, mit bunten Sprüchen beschmierten Wand wie „Ich bin. Das Volk“ sich wild-lüstern und kraftprotzend tummeln und tanzen. Neben Ahmad Mesgarha als Othello und Lars Jung als grimmig fremdenfeindlicher Vater von Desdemona (reizvoll und auflehnend: Katharina Lütten) glänzen die neuen jungen Darsteller im Schauspielerensemble mit intensiv-eigenwilligem Spiel. Vor allem Jago (Daniel Sträßer) als elegant-intriganter Rivale Othellos, der hinter wohlgesetzten Worten seine finsteren Absichten verbirgt: „Unser Körper ist ein Garten und unser Wille der Gärtner…“  und auch noch die Zuschauer in seine Hass und Chaos stiftenden Pläne einspannt. Mit der scheinheiligen Frage: „Halten Sie sich für vertrauenswürdig?“ reicht er einer Zuschauerin das entwendete Taschentuch zum Aufbewahren, das spätere Beweisstück für den angeblichen Betrug Desdemonas an Othello.

Die zwei trotteligen Verehrer Desdemonas, der Jago bis zur pur nackten Lächerlichkeit folgsame Rodrigo (Simon Käser) und der Frauenheld und Trunkenbold Cassio (Alexander Angeletta) erheiterten das Publikum. Am Ende gibt es weder Gewinner noch Verlierer. Viel Beifall und einige Buhs für das Regieteam gab es zur Premiere für einen ungewöhnlichen, aufregenden Theaterabend.

Nächste Vorstellungen: 9., 18. und 25.11., 19.30 Uhr.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

 

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Premiere: Scheitern – Aber richtig! im Societaetstheater

08 Samstag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

≈ Ein Kommentar

 

mario_gruenewald_anne_kessler_und_tobias_herzz_hallbauer_von_links_foto_detlef_ulbrichFoto: Detlev Ulbrich

Wie man lernt Absagen im Leben von der komischen Seite zu sehen, weiterzugehen und zu tun was einem gefällt, davon erzählt die Inszenierung „Scheitern – Aber richtig!“ (Idee, Text und Regie: Amina Gusner), mit der die neue Spielzeit im Societaetstheater Dresden eröffnete.

Eine aberwitzige szenische Collage, in der eine Frau (Anne Keßler) und ein Mann (Mario Grünewald) und ein Musiker an der Gitarre (Tobias Herzz-Hallbauer) über all die verdammt traurigen, schrecklich komischen, herzzerreißenden Momente im Leben erzählen, spielen und singen, wo alles zu Ende zu sein scheint und dann plötzlich doch irgendwie weiter geht.

Nein, Nein. Immer nur Nein! Wer kann das schon hören! „Ich bin das Nein. Die Wand von der ihr abprallt, der Strich in der Landschaft, der Sand im Getriebe. Euer Scheitern. Das schwarze Loch, das alles verschluckt…“, sagt die Frau mit dunkler Stimme ans Publikum gerichtet nach der zigsten Absage. Und schreit: „Schluss mit Nein!“ Sie will endlich ein klares Ja, und gibt sich prompt selbst die Stelle, um die sich vergebens bewarb. Sie schreibt ihren Vorgesetzten, dass sie die Stelle antreten wird und sich schon darauf freut, die Kollegen kennenzulernen. Schöner Einfall.
Beide Schauspieler wechseln mittels Stimme, Körpersprache und wenigen Requisiten wie schwarzen Bürostühlen, Handtasche und auf der Bühne verstreuten Papierbögen tempo- und gefühlreich von einer Rolle in die nächste als Mutter-Kind-Frau-Freundin-Angestellte oder Sohn-Vater-Chef-Freund-Mann-Liebhaber. Nicht immer ist eindeutig, wer gerade wer ist, ob es tatsächlich verschiedene Figuren sind oder nur verschiedene Seiten des Ichs.

Absurder Höhepunkt ist das Vorstellungsgespräch der Frau, bei dem sie fabulierfreudig in immer neuen Metaphern über ihre geplante filmische Sience Fiction-Dokumentation über Langzeitarbeitslose, ganz normale Menschen, vollkommen reizlos wie du und ich erzählt und sich den Mund fusselig redet über die Fusseln, die als Werte die Gesellschaft zusammenhalten, während ihr Gegenüber nichts versteht.

Beide geben sich abwechselnd cool, heulen, höhnen, stöhnen rhythmisch gemeinsam ins Mikro ihre Wut, Trotz, Enttäuschung, Frust und Lust, lassen nach und nach alle Masken und Durchhalte-Parolen fallen und zeigen sich pur und verletzlich, wie es ist, plötzlich ohne Partner, Job und Aussicht für die Zukunft dazustehen. Wie viel manchmal von einem Wort und seiner Betonung abhängt, wird im absurden Sprach-Ping-Pong vorgeführt: „I c h sollte, mach`s aber nicht… Aber d i e machen`s, s o l l t e n aber nicht…“
Grünewald ist herrlich naiv-komisch und wehleidig mal der rausgeworfene Ehemann, der wild mit zwei weißen Plastbeuteln durch die Luft rudert wie abgestürzt und nicht weiß wo er hin soll und Unterschlupf bei seinem Musikerfreund findet. Der vermittelt hin und her zwischen den beiden Gestrandeten, obwohl er selbst allein und einsam ist und sich nicht mitgenommen fühlt vom Leben. Während der frisch Verlassene hemmungslos schluchzend seine Marianne um eine neue Chance bittet, von seiner Mutter Geld pumpt, die Zuschauer anfleht,  sie sollen ihn toll finden und seine dunkle Seite zeigt als nachts durch die Neustadt streifender, Herzen aufreißender einsamer Wolf.

Er ist ebenso der arbeitslose Koch, der sich schwer artikulieren, aber mit Leib und Seele kochen kann. Und zwar so, dass man vom Essen satt wird und sich nicht nur daran satt sieht wie in den immer neuen Essen-als-Erlebnis-Gourmettempeln. Der es schön findet, „nichts zu wissen und zu müssen…“ Während die Frau nach dem Besuch ihrer dementen Mutter im Heim, die das Leben draußen vermisst, verzweifelt nach dem Sinn sucht, wofür all die Anstrengung, wenn der Tod doch unausweichlich ist?
Der Film ihres Lebens ist noch nicht abgedreht, mögliche Szenarien gibt es viele.
Wie es ausgeht, weiß man nie. Doch man kann sich freuen, dass es weitergeht.
So können beide am Schluss der Aufführung über sich lachen.
Herzlicher Beifall für diesen offenherzigen Theaterabend über die Kunst des Scheiterns.

Nächste Vorstellungen: 8.10. und 3.11., 20 Uhr

Karten unter Tel: 0351 – 803 68 10
http://www.societaetstheater.de

 

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Romeo und Julia neu erzählt von arabischen und deutschen Jugendlichen im Kleinen Haus

03 Montag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Fotos: Krafft Angerer/Staatsschauspiel Dresden

Liebe gegen Gewalt im Kampf der Kulturen

Frei nach Shakespeares Liebesdrama erzählt die Inszenierung im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden spannend, bewegend und lebensnah über Gefühle und Konflikte im Alltag zwischen Einheimischen und Zugereisten.

Gegensätze ziehen sich an. Doch statt Liebe und Zärtlichkeit dominieren Hass und Fäuste in der Inszenierung „Romeo und Julia“. Von alten und neuen Feindseligkeiten, denen Liebende heutzutage ausgesetzt sind, erzählt frei nach William Shakespeares Liebesdrama in einer Stückfassung von Martin Heckmanns dieses besondere Theaterprojekt mit arabischen und deutschen Jugendlichen. Premiere hatte die Produktion der Bürgerbühne am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Die Montagues kommen aus dem arabischen Raum, aus Libanon, Syrien und Palästina, die Capulets aus Dresden in dieser Aufführung. Insgesamt 13 Darsteller zwischen 15 und 30 Jahren und sechs Musiker agieren gemeinsam auf der großen Bühne. Sie erzählen und spielen spannend und herzergreifend die Geschichte in arabischer und deutscher Sprache, klangreich begleitet von mitreißendem Oriental Jazz und Gesang am Klavier, Trommeln, Schlagzeug, Cello, arabischer Oud-Gitarre und Querflöte.

Mit viel Humor und Poesie, lauten und leisen Tönen, starken Bildern und temporeich-intensivem Spiel kam die dramatische Liebesgeschichte zweier verfeindeter Familien angesichts der aktuellen Konflikte als Kampf zweier verschiedener Kulturen und Lebenswelten unter Regie von Bürgerbühnenleiterin Miriam Tscholl auf die Bühne. Die Idee zum Stück entstand während der Proben zur Morgenland-Inszenierung, wo bereits junge arabischsprachige Dresdner auftraten.

Zwischen den Spielszenen sind dokumentarische Videobilder zu sehen, in denen arabisch-deutsche Paare, Eltern, Freunde, religiöse Vertreter des Islam und Christentums und ein Rechtsgelehrter von ihren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen im Umgang mit den kulturellen Unterschieden im Alltag erzählen, es wird offen über Liebe, Sex, Glaubensfragen, Zwiespälte, die auch nicht frei von Klischees und Unsicherheit sind, gesprochen. Die Spielfläche ist kurvig ähnlich einer Halfpipe gestaltet, auf der die Akteure rauf und runter, hin und her rennen, hangeln, rutschen, raufen.

Die arabischen und deutschen Jugendlichen stehen sich als zwei Jugendgangs gegenüber, die sich gegenseitig herausfordern, beleidigen und mit Fäusten und  Eisenstangen aufeinander losgehen. Es gibt Tote auf beiden Seiten. Insbesondere in den gewalteskalierenden Szenen spürt man bei den arabischen Darstellern auch eigenen Schmerz, Wut und Trauer über Verlorenes, Freunde, Familie und Heimat. Ebenso romantisch wie selbstbewusst springt Julia (Tabea Günther, 18, lebt in Dresden) auf die andere Bühnenseite, um den dunkelhaarigen, temperamentvollen Jungen Romeo (Rouni Mustafa, 21, stammt aus Aleppo in Syrien) näher kennenzulernen. Mit ihrem traurigen Ende finden sich die jungen Akteure nicht ab. Sie ergreifen mit einer wilden Kissenschlacht Revolte zu rockigen Klängen, halten Schilder hoch mit der Aufschrift: „Ich liebe wen ich will“ und zum Schluss tanzen alle übermütig zusammen. Begeisterter Beifall vom Publikum für eine bewegende Aufführung, der man viel Zulauf wünscht, weil sie wärmt und ermutigt, mehr Brücken aus Mitgefühl und Akzeptanz zwischen den Kulturen zu errichten.

Nächste Vorstellungen: 6. und 31.10., 19.30 Uhr; 3.11., 19.30 Uhr

 

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Herbst- und Weinfest Radebeul: Narren, Gaukler & edle Tropfen

26 Montag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Musik, Tanz, Theater

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Narren, Wein und Sonnenschein

Über 50.000 Besucher feierten in Radebeul den sächsischen Wein, das Theater und die Heiterkeit.

Zum 26. Herbst- und Weinfest mit XXI. Internationalem Wandertheaterfestival feierten an drei Abenden über 50.000 Besucher ein fröhliches und friedliches Fest.

Unter dem Motto „Narren, Gaukler, Komödianten“ präsentierten 20 Theatergruppen und Künstler humorvolle und eindrucksvolle Inszenierungen. Gewinner des diesjährigen Publikumspreises, der am Sonntag abend verliehen wurde, ist die Gruppe PuntMoc aus Spanien. In GAGSonTRIX begeisterten die Boada Brüder ihr Publikum mit überraschenden Verwandlungen. Durch verrückte Bewegungen und unnachahmliche Mimik wechselten sie von Mensch zu Tier, vom Tier zu purer Energie und von Energie zu schallendem Gelächter.

Unzählige Besucher drängten sich am Samstagabend zum Auftritt des Vorjahressiegers Ennio Marchetto ins Hoftheater. In seinem „Living Paper Cartoon“ verwandelte er sich allein mithilfe von Papier blitzschnell in bekannte Stars. Die Microband aus Italien rauschte in „Classica for Dummies“ in flottem Tempo durch das weite Feld der klassischen Musik. Auf zerlegbaren Instrumenten und Werkzeugen spielten sie die schönsten Melodien aller Zeiten und richteten dabei absolutes Chaos an.

Im Lobbüro nahmen die Festbesucher nur zu gern die Möglichkeit wahr, nach allen Regeln der Kunst gelobt und schulterbeklopft zu werden. Für alle, die keinen freien Termin bei der sympathischen Kleinbehörde erwischten, gab es praktische Anleitungen für Anerkennung im Alltag.

Auf dem Dorfanger sorgte die karnevaleske Band Attentat Fanfare aus Frankreich für Stimmung. In ausgefallenen Kostümen und mit Liebe zur Spontanität vereinten sie Klezmer-Musik mit Folk und Weltmusik zu einem tanzbaren musikalischen Feuerwerk. Auf dem Theaterkarussell brachte Georg Traber Schwung unter die Fahrgäste. Mit purer Muskelkraft trieb er das Karussell zur Livemusik der Bardomaniacs an.

Entspannung und Gemütlichkeit fanden die Besucher in der Lounge auf der Streuobstwiese. Zu gefühlvoller Musik konnten sie inmitten geheimnisvoller Cocons – einer Installation der chilenischen Künstlerin Muriel Cornejo – die Seele baumeln lassen.

Auf der Elbwiese erschuf das Künstlerteam um Richard von Gigantikow das LABYmania. Ein besonderer Gast im diesjährigen Team war der brasilianische Künstler Getulio Damado. Mitten in dem Labyrinth aus Paletten und Abfallholz wurde für ihn eine Galerie errichtet, in der die Flanierenden den Künstler bei der Arbeit beobachten konnten.

Beim Finale Grande am Sonntagabend wird traditionell der Publikumspreis für die beliebteste Theaterinszenierung verliehen. Bei diesem Höhepunkt der Festtage geht das LABYmania eindrucksvoll in Flammen auf. Vor der feurigen Kulisse feiern tausende Besucher zusammen den Abschluss des Festivals.

Text: Ina Dorn
Fotos (lv)

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de

www.facebook.com/weinfestradebeul

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Die Stadt Radebeul ist der Veranstalter des Festes.

Veranstalter & Kontakt:                              

Amt für Kultur und Tourismus
Telefon: 0351 / 83 11 624Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul                                            

E-Mail:  pr-feste@radebeul.de

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„Sex? Aber mit Vergnügen!“ – Das Kultstück von Dario Fo und Franca Rame mit Bianka Heuser im Kunstkeller Dresden

19 Montag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater, Zwischenmenschliches

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Mit einer witzigen One-Woman-Show über das Thema Nr. 1 mit Schauspielerin Bianka Heuser beginnt die Herbstspielzeit auf der Mini-Bühne im Kunstkeller Dresden auf der Radeberger Straße 15. Zu sehen am 23. September um 20.30 Uhr. Die nächsten Vorstellungen sind am 21. Oktober und 18. November.

Den Reigen eröffnet die Schauspielerin Bianka Heuser mit ihrem Programm:
„Sex? Aber mit Vergnügen!“ unter Regie von Matthias Nagatis. Das Stück stammt von Nobelpreisträger Dario Fo und seiner Frau Franca Rame, das bereits im Frühjahr im Kunstkeller zu erleben war. Aufgrund des großen Erfolges steht das heitere Kultstück nun erneut im Spielplan des Kunstkellers. Nach dem Tod von Dario Fo vor wenigen Tagen wird der Abend nun auch eine Hommage an diesen ungewöhnlichen Schriftsteller (siehe den Nachruf unter http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016/-10/dario-fo-italienischer-literaturnobelpreistraeger-nachruf)

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber nie zu fragen wagten! Willkommen in der unterhaltsamen Liebesschule – so lautet das Motto des Abends.
Plaudereien aus dem erotischen Nähkästchen über die vermeintlich schönste Sache der Welt, damit Sie mit Ihrem Partner endlich in Harmonie verkehren können.
Zu Fragen wie: Geht Frau beim Liebesakt der Einkaufszettel durch den Kopf: „Oh Schreck, Nutella ist aus?“ Bleiben Eltern sprachlos, wenn die lieben Kleinen fundierte Aufklärung verlangen? Was bedeutet eigentlich das „vordere Gesäß“?  und was einer Vegetarierin der erste Zungenkuss?
Mit viel Humor und Ironie kommen wir dem Kern der Sache näher – delikate Geheimnisse der Liebe werden gelüftet…

Komödiantisch, ernsthaft und verspielt. Ein unterhaltsamer Abend für die Sinne.

Text: Kunstkeller Dresden
Fotos: Veranstalter

Termin: Freitag, 23. Sept., 20.30 Uhr
Eintritt inkl. Ausstellungsbesichtigung „Irrationale Wirklichkeiten“: 10 €; Einlass ab 20 Uhr; Platzreservierung (empfohlen!): http://www.kunstkeller-dresden.de/veranstaltungen.php

Nächste Vorstellung: 10. November. Beginn: 20.30 Uhr – zum unwiderruflich letzten Mal!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Szenen einer Ehe im Kleinen Haus

11 Sonntag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Foto: Matthias Horn. Mit Nele Rosetz und Torsten Ranft.

Ein wunderbares Ja-Wort zur
Unvollkommenheit der Liebe

Sie sind schon lange ein Paar, sich nah und doch so fern. Die Liste ihrer geheimen Wünsche ist lang. Über Ideal und Wirklichkeit des lebenslangen Zusammenseins erzählt das Stück “Szenen einer Ehe“ nach dem berühmten Film von Ingmar Bergman. Die Premiere war am Freitagabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Das Bühnenbild mit Wohnzimmer, Küche, Essbereich und Flur und dezenter Schlagermusik im Radio ist im Stil der 70er Jahre eingerichtet, die Thematik zeitlos. Nach außen erscheint alles wohlgeordnet. Doch die Disharmonie und Unzufriedenheit über die in Regeln und Verpflichtungen erstarrten Gefühle und lustlosen Sex in der Ehe von Johan und Marianne ist nicht zu übersehen und –hören. Beide versuchen zu begreifen wie es dazu kam und zu retten was noch zu retten ist. Abwechselnd ernst und komisch, mit trockenem Humor über bittere Ironie bis zu heftigen Gefühlsausbrüchen holt der Regisseur, Dramatiker und Buchautor Thomas Jonigk Bergmans grandiose „Szenen einer Ehe“ beeindruckend auf die Bühne.

Wo die beiden Hauptdarsteller sich teils beängstigend intensiv und handgreiflich gegenseitig auf den Leib rücken, um endlich all die verdrängten und verschwiegenen Wahrheiten, Wünsche, Ängste und Sehnsüchte aus dem anderen herauszuholen. Seiner Beschreibung nach ist Johan (eitel und selbstgefällig: Torsten Ranft) intelligent, erfolgreich, ausgeglichen, ein guter Familienvater und großartiger Liebhaber. Seine Frau Marianne (zart und kraftvoll: Nele Rosetz) findet ihn ganz nett, manchmal naiv bis zum Schwachsinn und hat zwei Kinder mit ihm. Nur wer sie selbst ist, weiß sie nicht. Er löffelt brav seine Suppe, aber sie schmeckt ihm schon längst nicht mehr. Sie würde gern mit ihm verreisen, er sitzt lieber im Boot und angelt und würde am liebsten weg von ihr. Als es dann passiert und er sich in eine andere, jüngere verliebt und auch sie andere Männer kennen lernt, erleben Johan und Marianne sich völlig neu.

Wie im Zeitraffer verdichtet die anderthalbstündige Aufführung das Ringen umeinander, das Fortgehen und Wiederkommen als habe sich nichts geändert in wiederholten Szenen des Alltags, Fragen und stereotypen Antworten und zwischendurch atemloses, gespanntes Schweigen und Sätze, die aufhorchen und tief blicken lassen in das mühsam zusammengehaltene Eheleben. Durch die harten Schnitte und schnellen Wandlungen von Johan und Marianne gerät die Figurenzeichnung streckenweise etwas grob und widersprüchlich.

Ihre haargenau wie sie aussehenden Kinder, Tochter und Sohn hören stumm auf der Bühne alles mit an. Ein zweites Paar taucht hin und wieder wie stille Zeugen auf und befragt sich Jahre später erneut. Lars Jung und Hannelore Koch spielen die beiden bewundernswert als älteres, reifes Paar, das über alle Wut und Schmerz hinweg erkennt, dass wahre Liebe auch heißt, sich über das neue Glück des anderen zu freuen und es nie zu spät ist. Seine Liebe zu ihr ist unvollkommen, aber tief und wahrhaftig und beide sind sich näher als je zuvor. Langanhaltender Beifall für einen wunderbaren Theaterabend der großen Gefühle.

Nächste Vorstellungen: 14. und 20.9., 19.30; 8. und 12.10., 19.30 Uhr

 

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Premiere Herztrittmacher: Eine Anleitung zum Entlieben in der Comödie Dresden

04 Sonntag Sept 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Foto: Robert Jentzsch

Verrückt, launisch, abgedreht, komisch und traurig wie die Liebe ist diese Liebes(kummer)komödie nach dem Roman von Conni Lubek nun erstmals auf der Bühne zu erleben.

Rohe Zwiebeln sind ein wichtiger Schritt zur emotionalen Befreiung!, verrät Lapared ein Rezept gegen Liebeskummer. Selbstverständlich alle selbst ausprobiert. Sie hat sich gerade von ihrem Traummann getrennt, für den sie jedoch zwei Jahre lang nur sein „Kumpel mit Brüsten“ war. Über Trennungsschmerz und wie man ihn heil übersteht, erzählt das Stück „Herztrittmacher“ nach dem Roman „Anleitung zum Entlieben“ von Conni Lubek.

Die Liebes(kummer)komödie hatte am Freitagabend Premiere in der Comödie Dresden, die zugleich ihr 20jähriges Bestehen feierte und die Besucher im Foyer mit süßen Leckereien überraschte. Ein trostlos graues Podest mit Regalfächern und weißem Sofa zum Ausheulen, Zuhören und für den nächsten Liebeskandidaten dient als Spielkulisse. Beim Auspacken der Umzugskisten erzählt Lapared (trotzig-entschlossen und reichlich überdreht: Gisa Zach) ihre Geschichte. Die so verrückt, launisch, abgedreht, komisch und traurig daherkommt wie die Liebe selbst. Lapared ist Mitte dreißig, Psychologin und Werbetexterin, hat nur für eine Zimmerpalme und ihr Patenkind Ruth in Afrika zu sorgen und lässt im Internet alle Welt teilhaben an ihrem „Trennungsprojekt“ auf ihrem Blog und späteren Bestseller „Anleitung zum Entlieben“.

Als „lustigster Liebeskummer des Jahres“ auf der Theaterbühne vollmundig angekündigt, löst der an sich witzige Text in der Bühnenfassung und Regie von Christian Kühn dieses Versprechen leider nicht ein. Oder was ist komisch daran, wenn Lapared sich erst voll stopft mit Käsekuchen und Pizza und dann mit Fitness und Fastenkur samt Darmsanierung wieder herunter hungert, mal mit Weinflasche und Staubsauger wild hantiert und zum Roland-Kaiser-Schlager missmutig  tanzt? Telefon und Laptop stehen immer griffbereit, die Verlassene größtenteils allein monologisierend auf der Bühne, wo sie redet, bangt, hofft und nachtrauert dem nun verächtlich „119“ genannten Verflossenen nach dem Platz auf ihrer Partnerbörsenliste.
Die anderen Darsteller tauchen nur am Rand auf wie ihr dickfellig-fürsorglicher bester Freund Robert (Thomas Gimbel), ihre flippige Schwester Anna (Kathrin Jaehne) und ihr neuer, liebevoll-aufopfernder Lover Dick (sehr parodistisch: Ron Holzschuh). Witzig-rührend sind lediglich die Dialoge mit der Stoffpuppe Curd Rock als Seelentröster und Ratgeber. Nach der Pause waren die Zuschauerreihen deutlich leerer und die anderen wurden am Schluss mit einem Happy End belohnt. Dennoch herzlicher Beifall für einen emotionsreichen Theaterabend mit viel Herz und Anspruch.

Nächste Vorstellungen: 6. und 7.9., 19.30 Uhr; 4. und 11.9., 15 Uhr

 

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Neue Spielzeit am Staatsschauspiel Dresden: Vom Weltensammler bis Romeo und Julia

31 Mittwoch Aug 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Theater in der Stadt – mit vielen neuen Stücken und Gesichtern an verschiedenen Spielorten wie dem Schlosstheater und dem Palais im Großen Garten wegen des Umbaus im Schauspielhaus bis Oktober.

Wie wird die Zukunft Europas aussehen? Das steht als Motto über der neuen Spielzeit im Staatsschauspiel Dresden. Das Theater bietet dafür einen lebendigen und offenen Raum für Begegnung, Austausch und Diskurs, wo Geschichte und Geschichten von Menschen aus verschiedenen Orten, Zeiten, Kulturkreisen und Religionen im Mittelpunkt stehen.

Erzählt werden sie derzeit auch an verschiedenen Spielorten in der Stadt aufgrund des Umbaus im Schauspielhaus bis Oktober. Zum illustren Premierenreigen von Stücken, die sich mit Fremdheit, Integration, Herkunft und Heimat auseinander setzen, gehört die witzige Fantasy-Komödie „RALF – die Abenteuer von 60 Minuten“ im Kleinen Haus über einen aus dem All in einer Mittelschichtfamilie gelandeten Flüchtling. Im Schlosstheater am Theaterplatz kommt mit  „Der Weltensammler“ nach dem Roman von Ilija Trojanow die schillernde Lebensgeschichte von Sir Richard Francis Burton, einem britischen Offizier und Forschungsreisenden aus dem 19. Jahrhundert auf die Bühne (noch bis 3.10.). Hier ist auch die neue Komödie von Martin Heckmanns „Mein Herz ist rein“ über besorgte Eltern, die sich in radikale Ordnungsfantasien flüchten, zu sehen (Premiere: 11.9., 19 Uhr).

Ödön von Horváths bitterböse Komödie „Zur schönen Aussicht“, die in einem heruntergekommenen Hotel spielt und die Geschichte einer junger Mutter auf der Suche nach dem Vater ihres Kindes erzählt, wird im Palais im Großen Garten aufgeführt (bis 18.9.). Von Umbrüchen im Leben erzählt aus der Sicht eines jungen Mannes das Stück „89/90“ nach dem Wende- und Dresdenroman von Peter Richter begleitet von der Rock- und Punkband Dyse im Kleinen Haus.

In der Trinitatiskirchruine ist das Stück „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“ nach dem Roman von Janne Teller zu sehen (noch bis 17.10.). Neu im September auf dem Spielplan im Kleinen Haus ist zudem die Inszenierung „Szenen einer Ehe“ nach dem bekannten Film von Ingmar Bergman (Premiere: 9.9., 19.30 Uhr). Vom Altmeister der Satire Thomas Bernhard wird die Komödie „Alte Meister“ in der Gemäldegalerie Alte Meister gespielt (Premiere: 10.9., 20 Uhr).

Neben den bekannten werden viele neue, interessante Gesichter auf der Bühne auftauchen. Hinzugekommen sind 14 Darsteller zum Ensemble mit insgesamt 36 Schauspielerinnen und Schauspielern. Intendant für ein Jahr, bevor dann im Herbst 2017 der neue Intendant Joachim Klement sein Amt antritt, ist der zuvor schon im Haus wirkende Jürgen Reitzler, der zusammen mit der neuen Chefdramaturgin Beate Heyne (zuletzt am Thalia Theater Hamburg) für eine ebenso reichhaltige wie besondere Spielzeit sorgen will.

Die Wiedereröffnung im Schauspielhaus wird dann am 29. Oktober im Shakespeare-Jahr mit der Premiere von Othello gefeiert, inszeniert vom isländischen Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson. Reizvoll wie spannend verspricht auch eine Aufführung von Shakespeares Liebesgeschichte „Romeo und Julia“ in einem gemeinsamen Theaterprojekt von arabischen und deutschen Jugendlichen der Bürgerbühne am Kleinen Haus zu werden, die der Aktualität des Stoffes angesichts gegenwärtiger Konflikte nachspüren (Stückfassung: Martin Heckmanns, Regie: Miriam Tscholl). Die Premiere ist am 1. Oktober um 19.30 Uhr.

Fotos (von oben nach unten): Staatsschauspiel Dresden/Krafft Angerer/Daniel Koch/David Baltzer/Daniel Koch/Krafft Angerer: „Der Weltensammler“;  „Szenen einer Ehe“; „Zur schönen Aussicht“; „Romeo und Julia“ und „Mein Herz ist rein“

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Spielzeiteröffnung im Societaetstheater: Von der Kunst des Scheiterns

31 Mittwoch Aug 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Foto: Detlef Ulbrich (von li.: Mario Grünewald, Anne Keßler und Tobias Herzz-Hallbauer

Scheitern –  aber richtig!

Wie sich das Leben als eine Kette von Ab- und Zusagen beschreiben lässt, so reihen sich in der neuen Produktion von Amina Gusner skurrile, tragische und komische Miniszenen mit viel Musik aneinander. Es sind Situationen, die wir alle kennen. Zum Beispiel wenn wir uns große Mühe geben und besonders toll wirken wollen, weil unser Leben von diesem Job, diesem Mann oder dieser Frau abhängt. Weil wir uns ein Leben ohne genau diesen Job, diesen Partner, dieses Darlehen nicht vorstellen können.

Puzzleartig im Rückblick und Ausblick spielen die Figuren ihre Rolle als Mutter-Kind-Frau-Freundin-Angestellte oder Sohn-Vater-Chef-Freund-Mann-Liebhaber miteinander durch. Sie werden vielleicht versagen, aber wir können gemeinsam mit ihnen lachen, weil wir einander wieder erkennen. Denn: Wenn wir schon sterben, dann mit Musik!
Zur Premiere der Spielzeiteröffnungs-Inszenierung 2016/17 im Societaetstheater laden wir Sie herzlich ein.

Freitag | 09.09.2016 | 20:00 Uhr | Kleine Bühne

AnkündigungsText: Societaetstheater              

Idee, Text, Regie: Amina Gusner
Musik: Tobias Herzz-Hallbauer

Weitere Vorstellungen: 10.09. und 06. & 08.10.2016

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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