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meinwortgarten.com

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Archiv des Autors: Lilli Vostry

Zwischen Wunderland und Alltag: Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos von den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

26 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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 Nie die Träume aus dem Blick verlieren

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Über erfüllte Lebensträume und Traumrollen auf der Bühne erzählen Wencke Kriemer de Matos, Tänzerin und Choreografin und ihr Mann Carlos Matos, Chefchoreograf an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Das Wunderland liegt weit weg oder direkt vor einem. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Eine Frau mit Zöpfen und rotem Kleid gießt die Blumen, die daraufhin aus dem Blumentopf steigen und sich umher bewegen. Aus einer Badewanne voll Erde wachsen Beine in die Höhe. Wunderliche Wesen kriechen, springen und hasten am Boden entlang und schweben wie Luftballons über allen Hindernissen. In eine ebenso fantasievolle, komisch-skurrile wie nachdenkliche Traumwelt entführt – angeregt von Lewis Carolls Buch “Alice im Wunderland“ – der Tanzabend „Wunderland“ auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Es geht um eine Welt der verschobenen Dimensionen zwischen Klein und Groß, Kindheit und Erwachsenwerden, Anpassung und Frei sein, immer Neues entdecken. Ein Windspiel aus winzigen Stühlen schwebt in einer Szene über einem riesigen Thronstuhl. Zum Bild mit den Stühlen kam die Choreografin Wencke Kriemer de Matos durch ihre zweijährige Tochter Emma. Auch die „Frau in Rot“ in ihrem aktuellen Tanzstück Wunderland habe viel von ihr. „Denn sie verkörpert den reinen, kindlichen Blick auf die Dinge und ihre Umwelt, sie neugierig und unvoreingenommen zu betrachten. Wie gehe ich mit etwas Fremdem um, das anders ist oder nicht der eigenen Meinung entspricht und was kann ich daraus gewinnen“, diesen Fragen geht sie im „Wunderland“ nach. Wencke Kriemer de Matos arbeitet als Tänzerin, Choreografin und Assistentin des Chefchoreografen an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Wunderland ist ihr zweites Tanztheater-Stück nach Momo im Jahr 2015. Ihr Lebensgefährte Carlos Matos stammt aus Portugal und ist künstlerischer Leiter der Tanzcompagnie und Chefchoreograf an den Landesbühnen seit der Spielzeit 2013/14. Vorher hatte er Engagements als Tänzer in Portugal, Luxemburg, der Schweiz und Deutschland und war 1989 Preisträger beim Internationalen Choreografenwettbewerb in Hannover.

Beide erleben den Spagat zwischen der Traumwelt der Bühne und dem Alltag jeden Tag. „Was wir auf der Bühne machen, ist immer eine Reflexion der Welt, wie wir sie wahrnehmen und gern hätten. Wunderland ist ja auch ein Traum“, sagt Wencke Kriemer de Matos. Kennengelernt haben sie sich am Stadttheater Hildesheim. Dort begann sie im Jahr 2000 als Tänzerin. Zwei Jahre später wurde Carlos Matos dort Ballettchef. Seine Art des Tanzes war neu, herausfordernd und faszinierend. Kraftvolle, energetische Bewegungsabläufe mit Akrobatik und theatralischen Elementen kombiniert. Dazukam, dass ich den Menschen und seine künstlerischen Ideen toll finde“, so Wencke Kriemer de Matos.

2007 verließen sie zusammen das Stadttheater in Hildesheim und gründeten ihre eigene Compagnie „Oficina dos Sentidos“ (übers.: Werkstatt der Träume), die abendfüllende Tanzprojekte im In- und Ausland zeigte. Ihr erstes gemeinsames Tanzstück „Romeos Julia“ wurde 2013 auch an den Landesbühnen aufgeführt. Das berufsbedingt viele Reisen und mehrmalige Umzüge hatte auch seine Vorteile, finden beide. „Das ist mentale Gymnastik. Man lernt schnell in einem Ort anzukommen, sich zu organisieren und zu schauen, wo ist ein schönes Café, um sich wohl zu fühlen“, sagt Carlos Matos. Dies gebe ihnen auch Stärke und Unabhängigkeit.

Inzwischen ist etwas Ruhe eingezogen bei ihnen, seit sie am selben
Haus in Radebeul arbeiten. Nun hält Töchterchen Emma das Tänzerpaar auf Trab. Ohne die Oma, die extra in ihre Nähe nach Radebeul gezogen ist und die Kleine betreut, wenn abends Vorstellungen sind, wäre es schwierig, sagt Wencke Kriemer de Matos. Die Kita liegt auf dem Weg zur Arbeit. Sie tanzt jetzt seltener. „Ich sehe es aber als Bereicherung, nicht als Verlust, da ich hier außerdem choreografiere, organisiere und manage“, sagt sie. Ihr nächstes Tanzstück für Erwachsene heißt „Prinzessinnen“ und hat am 29. Januar 2017 an den Landesbühnen Premiere. Eine Reise durch die Welt von Prinzessinnen im Märchen und in der realen Welt, bei der sie tanzend verschiedene Frauen-Rollenbilder und Schönheitsideale kritisch-komisch hinterfragt. „Die Szene mit der Prinzessin auf der Erbse auf ihrem Matratzenlager habe ich auch bei Emma abgeschaut, die sich sehr bewegt im Schlaf wie ein Frosch“, erzählt Wencke Kriemer de Matos. Ihr Mann Carlos tanzt, choreografiert und hat zudem eine Gesangsausbildung.

Er freut sich schon auf das Musical „Zorro“, in dem er die Hauptrolle des edlen Diego spielt und singt, der sich hinter der Maske des Zorro versteckt, des verwegenen Draufgängers, Abenteurers und Magiers, der kommt und verschwindet. „Das ist natürlich eine Traumrolle.“ Die Premiere ist im Mai. Außerdem gibt es einen portugiesischen Länderabend mit Carlos Matos und seinen Lieblings-Fado-Liedern, Geschichten von Fernando Pessoa und einem landestypischen Gericht à la Matos am 15. Januar, 19 Uhr in der Gaststätte Weintraube der Landesbühnen. Und einen Tanztheater-Abend „Tango Piazzolla“ mit Musik von Astor Piazolla im März, der das Lebensgefühl dieser besonderen Musik einfängt.

Weihnachten feierten de Matos dieses Jahr in seiner Heimat, in Lissabon im Kreis der Familie. „Es ist fast wie hier. Mit Weihnachtsbaum. Nur das Essen ist anders. Es gab Fisch, Kabeljau und statt Stollen Spritzkuchen“, so Carlos Matos. Und klein Emma lernt nebenbei auch die zwei Sprachwelten ihrer Eltern kennen. Zu Silvester hat Carlos de Matos zu tun im Muscial „Fame“, wo er den Tänzer Tyron singt und spielt. Danach wird mit der Familie ins neue Jahr gefeiert.

Der Chefchoreograf der Landesbühnen wünscht sich für 2017: „Dass die Zuschauer noch spontaner sind und sich begeistern lassen auch für Ungewohntes“. Wencke Kriemer de Matos stellt sich das neue Jahr so vor: „Dass die Menschen lernen, sich besser zu respektieren mit ihren Unterschieden und ein wärmerer, freundlicher Umgang möglich wird. Das fängt im eigenen Umfeld an, wie man sich begegnet, wie der Ton ist.“ Und mit Blick auf die Bühne: „Das ist ja die Stärke von Tanz, dass er einen leichteren Zugang zu den Emotionen schafft, wenn die Zuschauer es zulassen und sich darauf einlassen. Eine Schwierigkeit ist manchmal, wenn man zu sehr mit dem Kopf schaut. Daher will ich die Zuschauer einladen, mehr mit dem Bauch zu schauen, die Stimmung eines Stücks auf sich wirken zu lassen“ Zugleich sei es für sie als Choreografin auch immer eine neue Suche, in der Sprache der Bilder, mittels Tanz und Musik erzählter Geschichten das Publikum zu berühren.

Text + Fotos (lv), Familienfoto: privat

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Premiere „Rübe“ im Theater Junge Generation: Die Träume wachsen in die Höhe

20 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Humor und Fantasie sprießen reichlich
am neuen Spielort im Kulturkraftwerk Mitte.

Ein rot schimmernder Fleck auf der Bühne entfacht die Neugier, Fantasie und Träume. Er sorgt für Staunen, Bewunderung, aber auch für Furcht, Streit und Ungewissheit, was daraus wird. Es gipfelt im Satz: “Diese Rübe übertrifft einfach alles!“ Das wundersame Gewächs sprießt im nicht minder großartigen, neuen Theaterhaus, eifrig begossen in die Höhe im Stück “Rübe“ von Autor und Regisseur Ulrich Hub nach Motiven eines russischen Volksmärchens. Die mit viel skurrilem Humor, Poesie und Hintersinn für Zuschauer ab acht Jahre liebevoll erzählte Geschichte, begleitet von lustigen Tubaklängen, feierte am Sonntagnachmittag Premiere am neuen Spielort des Theaters Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte.

Um Spielen, Warten, Finden und Veränderungen im Leben geht es auch in der Geschichte „Rübe“, die bereits 1971 und 1984 im TJG inszeniert wurde. Graue Wände und Langeweile durchziehen den Raum, in dem auf alten Sofas eine Großfamilie auf dem Lande zusammenhockt, mit Fellmützen, Wolldecken und Samowar. Das ändert sich schlagartig, als das quirlige Mädchen Pip (Judith Nebel) ein winziges rotes Ding im Boden entdeckt, vor Freude kreischt, jauchzt, es beschwört und ängstlich unters Sofa kriecht. Die anderen eilen herbei und machen sich höchst komisch, ernsthaft bis beängstigend real eine Rübe um das Gewächs, das für die Zuschauer nicht sichtbar ist, was die Spannung bis zuletzt aufrecht erhält. Sie leuchtet hinter dem Fenster im Garten in wechselndem Farbspiel von rosarot bis schwarz bedrohlich und dient abwechselnd als Symbol sowohl für Wachstum, Hoffnung, eine strahlende Zukunft als auch für Gier und außer Kontrolle geratenen Größenwahn.

Im Streit um die Rübe, wem sie gehört und was mit ihr geschehen soll, werden alle möglichen Situationen durchgespielt und wächst die Gemeinschaft der Großfamilie am Ende wieder zusammen: Das sich hinter seinem Buch versteckende Mädchen mit der grünen Mütze (Susan Weilandt), der alte, vergessliche Mann (herrlich schrullig: Roland Florstedt), die abwechselnd forsche und wehmütige Jojo
(Charlotte Mednansky), der cool-feierlustige Egor (Moritz Stephan) und die finsteren Kontrolleure und Wachstumsbeschleuniger Fitz (Gregor Wolf) und seine Kumpanin Laska (Babette Kuschel). Am Ende besinnen sie sich wieder auf das was sie haben und teilen miteinander die Gurken, die auf einmal gar nicht mehr so sauer schmecken. Herzlicher Beifall.

Titelfoto: Marco Prill

Nächste Vorstellungen:
21., 22.12., 10 Uhr; 25., 26., 27.12., 16 Uhr und 28.12., 11 Uhr.

http://www.tjg-dresden.de

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BilderAlbum: Hereinspaziert ins KulturKraftwerk Mitte!

20 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Kultur, Theater

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Der  Name ist Programm: Kultur ist ein Kraftwerk! Ein neues Areal aus Kunst, Kultur und Kreativität, das einzigartig ist in seiner Art deutschlandweit, entsteht derzeit auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände am Wettiner Platz 7 in Dresden. Und die Stadt sorgt endlich einmal wieder für positive Aufmerksamkeit mit dieser neuen Sehenswürdigkeit und Kulturstätte mitten in der Stadt. Wo einst der Strom für Dresden produziert wurde, soll jetzt das Publikum elektrisiert werden mit jungem Theater für alle, ob jugendlich oder älter, aus nah und fern und Unterhaltung pur in aller Vielfalt.

Eine erste, beeindruckende Kostprobe gab es zur Eröffnungsfeier am Freitagabend und bei mehreren Premieren am Wochenende mit dem nun gemeinsam unter einem Dach spielenden Schau- und Puppenspiel-Ensemble vom Theater Junge Generation und der Staatsoperette Dresden.“Einfach nur glücklich“ über das neue Haus, eine gelungene Mischung aus historischem Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert mit rotem Ziegelmauerwerk, Eisenträgern und Kranteilen unter der Decke und moderner Architektur mit gläsernen Fahrstühlen und modernster Bühnentechnik, zeigten sich die beiden Intendanten Felicitas Loewe und Wolfgang Schaller. 977 Tage nach dem ersten Spatenstich und einer Investition von knapp 100 Millionen Euro konnten die Theaterleute endlich aus ihren baufälligen, bisherigen Domizilen umziehen.
Das Kulturkraftwerk verbinde alles, was Dresden ausmacht als Kunst- und Kulturmetropole, die sich für 2025 als Kulturhauptstadt Europas bewirbt, sagte OB Dirk Hilbert in seiner Festrede im neuen Operettensaal. Nach der Eröffnung ging es gleich bunt theatralisch und musikalisch zu beim Flanierprogramm für die rund 600 Gäste, die an zehn Standorten im ganzen Haus die neuen Bühnen ansehen und vielfältige Gastgeschenke wie Performances, Lesungen und Schauspiel von Künstlern anderer Einrichtungen und der freien Szene erleben konnten. Der Theaterbau besteht aus dem sanierten ehemaligen Maschinenhaus und einem Neubau, in letzterem locken nun die Staatsoperette Dresden und die große Bühne des TJG zu ihren Vorstellungen. Insgesamt gibt es nun vier Bühnen und einen Probenturm mit entsprechenden Räumen. Auf dem Balkon des Theatergebäudes haben sich zudem zwei Bienenvölker angesiedelt, derer sich der Dresdner Imkerverein inzwischen angenommen hat. Besucher der Operette können vor der Vorstellung einen Blick auf die emsigen Tierchen werfen, von den Zugängen zum neuen, klimatisierten Zuschauerraum im zweiten Obergeschoss aus. Im Programm stehen Operetten, Musicals und Spielopern, darunter „Orpheus in der Unterwelt“, „Die Fledermaus“ und „Im Weissen Rössl“ ebenso wie „Catch Me If You Can“ oder „La Cage aux Folles“ und das zauberhafte „Märchen vom Zaren Saltan“. In der neuen Aufführungs-Reihe „Generator“ im TJG werden fünf verschiedene Theaterprojekte in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern gezeigt.
Im Entstehen im Kraftwerksgelände sind außerdem eine Kunsthalle und eine Kreativzentrale als lebendiger Co-Working Space. Weitere Infos unter http://www.neonworx.de (ab Februar 2017)

Informationen zum Spielplan und Ticketverkauf unter http://www.tjg-dresden.de
oder Tel. (0351) 3204 27 77
und unter http://www.staatsoperette.de, Tel. (0351) 207 99 99

Text + Fotos (lv)

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Die zwei Sandstein-Musen „Musik“ und „Tanz“ wurden 1945 aus dem kriegszerstörten Albert-Theater geborgen und bisher im Lapidarium der Zionskirche aufbewahrt. Nun empfangen sie die Besucher im neuen Kulturkraftwerk. Neben ihnen der immer noch witzig-vitale „alte Herr“ des Puppenensembles namens T.J.G. bei der Eröffnungsfeier.

 
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Operettensängerin Ingeborg Schöpf freut sich über das neue Haus.
Musiziert und getanzt wurde bis nach Mitternacht am Eröffnungsabend.

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Die Außenfassade des neuen Kulturkraftwerks Mitte unweit vom Bahnhof Friedrichstadt.

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In eigener Sache: meinwortgarten hat bereits über 10 000 Besucher

19 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles

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dscf4161Wunderbar. Am vierten Advent hat meinwortgarten die magische Marke von 10 000 Treffern überschritten! Herzlichen Dank Euch allen – den Lesern und treuen Followern, die nun seit knapp einem Jahr diesem KulturBlog folgen, regelmäßig hereinschauen, umher wandeln, innehalten und fündig werden… Denn zu entdecken gibt es hier eine Menge. Täglich das Neueste aus dem reichhaltigen Kulturleben in und außerhalb von Dresden steht hier, können die wortgarten-Spaziergänger sich aussuchen, was ihnen gefällt, in immer wieder anderen Winkeln und Genres verweilen, miterleben und erfahren, wo es besonders interessante Ausstellungen, Theateraufführungen, neue künstlerische Projekte und Orte und Leute mit Ideen gibt. mein wortgarten lädt in Wort und Bild ein zum Entdecken, Anschauen und Genießen, will Impulse und Anregungen geben und zum Kulturgenuss verführen…
Ich bin auch neugierig und offen für Eure Eindrücke, Empfehlungen zu neuen Stücken, Büchern, Bildern, Musik, Film und anderen kreativen Dingen.

Wer sich in diesem vielfältigen, professionell journalistisch aufbereiteten Kultur-Forum und Schaufenster mit eigenen Aktivitäten, Angeboten und Produkten präsentieren möchte – ob dauerhaft oder mit zeitlich befristeter Werbung, Unternehmer oder großzügige Kunstliebhaber – ist natürlich auch jederzeit willkommen.

Auf dass meinwortgarten weiter wächst, blühen und gedeihen kann mit dieser bunten Fülle an Kulturgewächsen.

In diesem Sinne. Bleibt weiter neugierig, interessiert und empfehlt meinwortgarten weiter!

Herzlichst,

Lilli Vostry
Freie Journalistin und Autorin im wortgarten

Post und Werbe-Anfragen gerne an folgende Adresse:
Lilli-Vostry-Journalistin@gmx.de

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Neuer Treff für Kreative in der Pförtnerloge am Kultur-Kraftwerk Mitte

18 Sonntag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Genießen, Zwischenmenschliches

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René Kuhnt, Inhaber vom Bistro „T1 Pförtnerloge“. Neuer Lieblingsplatz: Die Musikstudentinnen Anna Tsombanis und Maria Franz.

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Ein beliebter Treff für Musiker, Künstler und Gäste aus aller Welt ist das urige Café im Industriedesign am Eingang zum Kultur-Kraftwerk Mitte am Wettiner Platz 7.

Aus dem abrissreifen Pförtnerhäuschen entstand ein urig-charmantes Kleinod mit dem „T1 Bistro & Café“ am Eingang zum Kultur-Kraftwerk Mitte. Die Zeit ist stehengeblieben in den roten Backsteingebäuden. Die Zeiger der alten Fabrikuhr an einer der Hallen stehen auf fünf vor zwölf. Draußen herrscht jedoch rege Betriebsamkeit. Ein Teil der Gebäude ist bereits saniert. Der Hauptweg ins Gelände frisch asphaltiert. In die alten Fabrikhallen zieht jetzt neues Leben ein mit der Eröffnung des Kultur-Kraftwerks Mitte.

Die große Eröffnungsfeier war am 16. Dezember. Ein beliebter Treff ist hier schon jetzt das Bistro & Café “T 1 – Die Pförtnerloge“ am Eingang zum Kultur-Kraftwerk Mitte am Wettiner Platz 7. Es ist in urigem Industriedesign, einer Mischung aus alt und neu, mit viel Charme und Stil gestaltet. Mit Schiebefenstern, einem gläsern überdachten Sitzbereich, Metallhockern und Holztischplatten, wo man Kaffee trinken und Zeitung lesen und andere Kreative treffen kann. Im Bistro sitzt man bequem auf hellen Ledersitzbänken oder Architekten-Drehstühlen an kleinen Bistrotischen. Auch ein alter Überseekoffer dient Einheimischen wie Reisenden, die hier einkehren als Ablagefläche. Warmes Licht fällt aus alten Fabriklampen. Hinter dem nostalgischen Tresen, wo es feine Torten aus einer Konditorei und mediterrane Speisen gibt, steht Bistroinhaber René Kuhnt an der italienischen Kaffeemaschine.

„Die Musikstudenten lieben dieses Café. Sie trinken den Kaffee lieber hier als in der Hochschule. Manchmal übt auch einer an seinem Instrument auf der Freiterrasse“, sagt er. Er hat zwei Mitarbeiter zur Seite. Es sei immer viel los und die meisten Gäste kennt Kuhnt inzwischen schon. Neben Studenten von der Musikhochschule gegenüber und Musikschülern vom Heinrich-Schütz-Konservatorium kommen Bauarbeiter, außerdem viele Künstler aus den umliegenden Theatern und Touristen, Amerikaner, Japaner und Chinesen in das kleine Pförtnerhaus. Doch auch Anwohner aus der Umgebung schauen herein. Drinnen im Bistro sind 18 Plätze und im Biergarten unter Bäumen 40 Sitzplätze.

Als die Drewag als Kraftwerkseigentümer ihn ansprach wegen eines gastronomischen Angebots, rettete René Kuhnt damit auch das alte Pförtnerhaus vor dem Abriss. Er wollte es erhalten und sanierte es komplett mit vielen schönen Details wie alten Türklinken, gusseiserner Heizung, alten Schaltern und italienischen Bodenfliesen. In das neuerstandene Kleinod investierte er weit über 100 000 Euro, so Kuhnt. Er ist gelernter Schriftmaler und begann nach der Wende in der Gastronomie. Zunächst betrieb er über 20 Jahre sein Musikcafé Kuhnt auf der Leisniger Straße, das auch noch auf Sanierung wartet. Neben dem Bistro in der Pförtnerloge leitet er seit 2011 die Theatergastronomie im Kleinen Haus. „Sobald alle Spielstätten eingezogen sind im Gelände, wird es noch belebter und vielfältiger zugehen“, so Kuhnt.
Auf der gläsernen Terrasse sitzen gerade zwei Musikstudentinnen, die Instrumentenkästen lehnen an der Wand. „Im Sommer hat uns das Softeis hergelockt, dass es umsonst gab und das neue Café sprach sich schnell herum“, erzählt Anna Tsombanis, die griechische Wurzeln hat. Sie ist 22 Jahre alt und studiert seit 2013 Jazzsaxofon an der Dresdner Musikhochschule.
„Wir sind sehr oft hier. Es ist auch eine schöne Alternative zur Mensa, außerdem nutzen wir die Probenräume im Kraftwerk, kommen zwischendurch auf einen Kaffee hierher und um Dinge zu besprechen. Und das Café sieht auch schick aus“, ergänzt Mitstudentin Maria Franz. Sie ist 23 und studiert Cello. Sie spielen mit anderen Musikern zusammen im „Tsombanis“-Sextett eine Mischung aus Klassik und Jazz.

„Wir finden das Café originell, gemütlich und erstaunlich, was man aus solch einem kleinen Häuschen machen kann“, sagen Werner Ehrlich, ehemals Kulturarbeiter in Dresden und sein Begleiter Hans Kubach, der früher als Redakteur arbeitete. Sie sind ebenso neugierig und gespannt auf die neuen Kulturräume im Kraftwerk. Die Eröffnung des Kulturkraftwerks wurde auch rings um die Pförtnerloge mit Grillen, Glühwein und natürlich Musik gefeiert.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten im „T1 Bistro & Café – Die Pförtnerloge“:
Täglich von 8 – 22 Uhr und am Wochenende von 11 bis 22 Uhr

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Eröffnung Kulturkraftwerk Mitte: Bühne frei für Theater, Kunst und Partys in der Spielstätte GENERATOR des TJG

16 Freitag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Mit vier Premieren und der Kunstinstallation „Magic Schaltwarte“ feiert das Theater Junge Generation vom 16. bis 18. Dezember seinen Einzug ins Kultur-Kraftwerk Mitte in Dresden.

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Mit dem GENERATOR startet im Theater Junge Generation (TJG) in Dresden eine neue Inszenierungsreihe in einem außergewöhnlichen Kunstraum. Teil des großen Eröffnungs- und Premieren-Wochenendes des TJG im Kraftwerk Mitte vom 16.-18. Dezember und des sich anschließenden Spielplans sind vier Uraufführungen im sogenannten GENERATOR. Der GENERATOR ist ein temporär in die neue Studiobühne des TJG eingebauter Kunstraum zum Experimentieren, in dem die Energie des alten Kraftwerks die gegenwärtigen Ideen des neuen Theaters befeuern soll.

Als räumlich-künstlerische Adaption der historischen Schaltwarte ist der GENERATOR eine begehbare Installation („Magic Schaltwarte“) der TJG-Bühnen- und Kostümbildnerin Grit Dora von Zeschau in Zusammenarbeit mit den Videokünstlern Franz Ehrenberg und Marco Prill sowie dem Klangkünstler Christoph Herrmann und zugleich Bühnenraum für die gleichnamige Inszenierungsreihe. Im GENERATOR setzt sich das Theater künstlerisch und spartenübergreifend mit dem neuen Ort auseinander. Im Mittelpunkt steht eine konsequente Erweiterung ästhetischer Vielfalt und künstlerischer Partnerschaften in einem performance-geprägten und internationalen Rahmen. Wichtiger Bestandteil aller Inszenierungen ist eine gewollte Mitautorenschaft der Zuschauer und somit auch ein Verhandeln von Demokratieprozessen auf der Kunstebene.

Damit wendet sich das TJG neben seinem jugendlichen auch explizit ans erwachsene Publikum. In „viel|leicht“ (Uraufführung) lotet der griechische Choreograf und ehemalige Forsythe-Tänzer Ioannis Mandafounis die biografische und körperliche Vielschichtigkeit des gesamten TJG.-Schauspiel-Ensembles aus. Für „On tradition: the young generation“ (UA) erkundet die britische Choreografin und Videokünstlerin Jo Parkes das Dresdner Stadtzentrum und erarbeitet Videoporträts junger Menschen, die dort leben oder zur Schule gehen. Das entstandene Videomaterial wird in den GENERATOR eingespeist und dort live von SpielerInnen der TJG.-Theaterakademie „beantwortet“. In „Besuchszeit vorbei“ (UA) untersucht der israelische Regisseur und Puppenspieler Ariel Doron zusammen mit dem Ensemble des tjg.-Puppentheaters das Thema Willkür des Tötens. Auch dabei entsteht eine Arbeit, die die Zuschauer nicht aus der Verantwortung entlässt. Mit „Bye Bye Universe“ (UA) bringt schließlich das Autorinnen- und Performerinnen-Kollektiv Henrike Iglesias das Format der inszenierten Party in den GENERATOR.

Nach der Reihe mit Projekten internationaler KünstlerInnen nehmen dann im April 26 SpielerInnen des TJG den GENERATOR in Beschlag: Performance, Monolog, Collage, Konzert … in vielfältigen Formaten stellen die fest engagierten Puppen- und SchauspielerInnen ihre Sicht(en) auf das Theater vor und bringen auf die Bühne, was sie persönlich umtreibt. Die Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Tage der Freiheit“ findet unter künstlerischer Leitung des tjg.-Hausregisseurs Nils Zapfe statt.

http://premieren.tjg-dresden.de/generator.html

Text: TJG; Foto: Marco Prill

„Magic Schaltwarte“
ein Projekt im GENERATOR von Grit Dora von Zeschau ~ 16+ ~ Installation
Von 1930 bis 1996 speiste die Schaltwarte des Kraftwerk Mitte die dort produzierte Energie in die Stadt Dresden ein. Die Architektur und Funktion dieser Schaltwarte aufgreifend hat Raumbildnerin Grit Dora von Zeschau jenes Herzstück des ehemaligen Heizkraftwerks auf der Studiobühne des TJG als Rauminstallation GENERATOR neu erfunden. Der GENERATOR ist kein Nachbau, keine Rekonstruktion, sondern eine künstlerische Übersetzung eines funktionalen Raumes ins Theater. Zur Spielzeiteröffnung zeigt das TJG darin fünf GENERATOR-Projekte, die in Zusammenarbeit mit internationalen KünstlerInnen entstanden sind. Den Auftakt macht die begehbare Raum-Sound-Video-Installation „Magic Schaltwarte“. Sie ist ein trojanisches Pferd, hinterfragt Konzepte von Realität, führt ihre BesucherInnen auf falsche Fährten und lässt so die Grenzen zwischen Original und Fake verschwimmen und neu entstehen.
Grit Dora von Zeschau studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 2000 arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, am Staatstheater Stuttgart, am Nationaltheater Weimar und am Schauspiel Leipzig. Seit 2008 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem TJG, wo sie seit 2015 fest engagiert ist.
#tjggenerator
Eröffnung: Fr. 20.30 Uhr
Vernissage: Sa. 17 Uhr
Installation aktiv: Fr. 20.30-21.15 Uhr/Sa. 15-15.45 Uhr, 17-17.45 Uhr, 20.30-21.15 Uhr/So. 15-15.45 Uhr, 18.30-19.15 Uhr

„On tradition: the young generation“
Regie: Jo Parkes ~ 16+ ~ Theaterakademie
Das tjg. zieht in ein neues Stadtviertel und ist neugierig, wer seine NachbarInnen sind! Im Auftrag der Theaterakademie erkundet die britische Choreografin und Videokünstlerin Jo Parkes die Friedrichstadt und erarbeitet Videoporträts junger Menschen zwischen 9 und 19 Jahren, die dort leben. Das Thema ihrer Recherche ist „Tradition“: Was tust Du, was Deine Eltern oder Großeltern schon getan haben? Welche Traditionen sind Dir wichtig? Was kann weg? Das entstandene Videomaterial wird in den Generator eingespeist und dort live von SpielerInnen der Theaterakademie „beantwortet“. Auf gute Nachbarschaft!
Jo Parkes kreiert unter dem Label Mobile Dance seit über 15 Jahren partizipatorische Tanzprojekte, die häufig filmisch dokumentiert werden. Sie arbeitet vorwiegend mit Nicht-Profis, so auch in ihrem „On Tradition“-Projekt, das 2015 im Berliner Stadtteil Wedding entstand: In kurzen Videoporträts berichteten Menschen verschiedener Herkunft, die in der Badstraße arbeiten oder Geschäfte betreiben, von ihrem Verhältnis zu Traditionen. Für den Generator entsteht die Fortschreibung dieser Arbeit mit Dresdner Jugendlichen.
PREMIERE: Sa. 18 Uhr

„viel|leicht“
Regie: Ioannis Mandafounis ~ 16+ ~ Schauspiel
19 DarstellerInnen, 19 Menschen, 19 Körper sind ein vielschichtiger Corpus, sind das Schauspiel-Ensemble des tjg. theater junge generation. Dem Publikum sind sie vertraut, jeden Morgen und Abend verwandeln sich diese Menschen in Prinzessinnen und Prinzen, Schulkinder, LehrerInnen, Raben, kleine Hexen …
Mit ihren Biografien und ihrer Körperlichkeit treten die SchauspielerInnen hinter ihre Figuren, in „viel|leicht“ ist das anders.
Zusammen mit dem griechisch-schweizerischen Choreografen Ioannis Mandafounis, der bei der Forsythe Company tanzte und weltweit als Choreograf und Tänzer agiert, hat das Schauspiel-Ensemble eine Stunde Tanz und Bewegung erarbeitet, die sich jede Vorstellung aus alltäglichen Bewegungen und vorgegebenen, geheimen Regeln neu zusammensetzen wird. So agieren die Mitglieder des Ensembles miteinander, nebeneinander, in der Gruppe und lassen immer neue Bilder, Situationen und Figuren entstehen.
PREMIERE: Sa. 21.30 Uhr

„Besuchszeit vorbei“
Regie: Ariel Doron ~ 16+ ~ Puppentheater
Exekutionen, Tötungen, Hinrichtungen: Immer schon haben Menschen sich angemaßt, den Tod eines anderen Menschen zu fordern, dem Anderen seine Daseinsberechtigung abzusprechen, ein Todesurteil zu vollstrecken. In der Regie des israelischen Regisseurs Ariel Doron stellt das Puppentheater-Ensemble nicht weniger zur Debatte als das Töten in seiner Willkür, Zufälligkeit und gleichzeitigen Zwangsläufigkeit – ohne dabei die ZuschauerInnen für einen Augenblick aus der Verantwortung zu entlassen.
Der Puppenspieler und Regisseur Ariel Doron studierte Figurenspiel an der School of Visual Theatre Jerusalem sowie Film an der Universität Tel Aviv.
Er tourt mit seinen international viel beachteten Produktionen „Plastic Hereos“ und „Pinhas!“ auf Festivals in ganz Europa und Asien.
PREMIERE: So. 19.30 Uhr

„Bye Bye Universe“
von Henrike Iglesias, Charlotte Mednansky und Judith Nebel ~ 16+ ~ Schauspiel
Es ist soweit. Wir haben es geschafft. Das ist das Ende von allem. Der BIG RIP steht kurz bevor und er wird das Universum komplett zerreißen. Stella und Nancy, Party-Organisatorinnen mit internationalem Renommee, laden zur letzten Party EVER ein. Auf den letzten Metern muss noch allerhand erledigt werden: Geständnisse werden gemacht, unzählige Drinks werden getrunken, jedeR tanzt noch mal zum Lieblingshit, es wird sich geprügelt, es wird sich versöhnt, es wird sich verliebt, niemand muss alleine sterben.
Henrike Iglesias ist ein Autorinnen- und Performerinnenkollektiv, das sich 2012 aus Studentinnen des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Uni Hildesheim gründete. Mit ihrer ersten Performance, wir kommen nicht aus dem showbiz (auch wenn man das vielleicht denken könnte) gewannen sie 2013 den Publikumspreis der Sophiensaele beim 100° Berlin Festival. Es folgten Arbeiten am Schauspiel Leipzig, am Theater Roxy Birsfelden (CH), den Sophiensaelen und in dieser Spielzeit am Theater Bielefeld. Die drei Mitglieder Laura Naumann, Anna Fries und Marielle Schavan arbeiten bei ihrem Projekt für den Generator mit den tjg.-Schauspielerinnen Judith Nebel und Charlotte Mednansky zusammen.
PREMIERE: So. 21.30 Uhr

 

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BilderAlbum: Premiere Dresdner Weihnachts-Circus

16 Freitag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Genießen, Lebensart

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Begleitet von lauten Trommelwirbeln (bekanntlich sind Tiere lärmempfindlich) war die Aktion einer Gruppe selbsternannter „Tierschützer“ und „Tierbefreier“ vor der Premiere des 21. Dresdner Weihnachts-Circus am Mittwochabend. Vor dem Festzelt an der Pieschener Allee protestierten ein paar Erwachsene mit Kleinkindern mit Transparenten gegen das angebliche „Leid in der Manege“ und vermeintliche „Tierquälerei“. Ob sie wohl je einen Zirkus von innen gesehen haben oder sich mal selbst hinter den Zelten konkret über die dortige Tierhaltung informierten ??
Die anschließend in der rund zweistündigen Show präsentierten Tiere wirkten jedenfalls alles andere als leidend, sie tollten, sprangen, hüpften, krochen, hangelten, kletterten… mit sichtlichem Spaß in der Manege umher. Sie verblüfften, erfreuten und begeisterten mit ihren Darbietungen ebenso wie die mit den Tieren sehr natürlich und vertraut wirkenden Tierlehrer das zahlreiche Publikum, darunter auch der Dresdner OB Dirk Hilbert. Begonnen bei der kaprizös-kletterfreudigen Katze des vielseitigen Clownsduos Slobi über galoppierende und tänzelnde Pferde, verspielte Ponys, elegant schreitende Kamele, begleitet von flinken Zebras, Alpakas, einem weiß-zauberhaften und braunen Hörnertieren bis zum superschnellen Känguru. Mit viel Witz und Charme agierte Ingo Stiebner mit zwei Seelöwen, die Bälle balancierten, Flosse gaben und mit ihm bereitwillig wie geschmeidig Tango tanzten und ihn umarmten wie einen guten Freund. Bei Manuel Farina und seiner gemischten Löwen- und Tigergruppe zeigte sich besonders eindrucksvoll, wie innig, nah und respekt- und würdevoll das Verhältnis Mensch und Tier sein kann, ohne das Wilde, Raubtierhafte auszublenden. Es war ein eher spielerisches Herausfordern und Miteinander und Achten der Grenzen. Sehr berührend.

Toll, außergewöhnlich und beeindruckend auch die artistischen Darbietungen – auch musikalisch vielfarbig und schwungvoll begleitet von der Zirkusband mit Sängerin, nur akustisch etwas zu laut – wie die elegant traumwandlerisch, zu Tangoklängen in luftiger Höhe am Trapez schwebende, mit Händen und Füßen jonglierende und kopfstehende ungarische Ausnahmeartistin Elisabeth Axt, das romantische Akrobatikpaar „Duo Devlikamov“ an der Poledance-Stange, die mongolische Artistengruppe mit ihrer rasanten Schleuderbrettakrobatik bis zu den geheimnisvoll-spektakulären Zaubereien des Magiers und Meisters der Illusionen Christian Farla.
Auf die Frage: „Was die Deutschen vom Circus erwarten?“, antworteten übrigens laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK unter Bürgern über 14 Jahren (2008) 86,1 Prozent, dass „Tiere unbedingt zu einem richtigen Circus gehören“ und 85,5 Prozent sehen „Tiere sehr gerne“. „Keine Tiere sehen“ wollen 14,5 Prozent.

Das Programm des Dresdner Weihnachts-Circus ist noch bis 2. Januar 2017 zu sehen.
Zu einem Ökumenischen Gottesdienst im 21. Dresdner Weihnachts-Circus sind alle Interessierten am 26.12., um 10 Uhr eingeladen. Artisten und Besucher feiern diesen unterm Zirkushimmel gemeinsam mit vier Geistlichen unterschiedlicher Konfession. Zirkusdirektor Mario Müller-Milano trägt das eigens verfasste Gebet für die Artisten vor.

Weitere Infos und Tickets unter http://www.dresdner-weihnachts-circus.de

Text + Fotos (lv)
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Zirkusdirektor Mario Müller-Milano, neben ihm der künstlerische Leiter Filip Kaiser, bedankt sich beim Publikum und versichert, dass die Tiere hier artgerecht gehalten werden, viel Auslauf in Freigehegen sowie große Transportboxen haben und regelmäßig tierärztlich untersucht werden. „Deutschland hat die strengsten Tierschutzrichtlinien überhaupt und flächendeckend ein Veterinärwesen. Unsere Tiere werden gut behandelt und machen nichts, was sie nicht wollen“, sagte Müller-Milano reagierend auf die Proteste zu den Zirkustier-Auftritten.

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BilderAlbum: Unterwegs in Weimar – Weihnachten mit Goethe und Schiller

15 Donnerstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

≈ Ein Kommentar

So vergnügt kann der Umgang mit den Klassikern sein: Vor dem deutschen Nationaltheater mit den Dichtergrößen Goethe und Schiller in Weimar drehen klein und groß auf der Eisbahn fröhlich ihre Runden. Ringsherum locken Weihnachtsbuden, Händler und Musikanten wie überall… Dennoch ist es anders, erhebend, ergreifend schön einerseits, wie nah Historie und Alltag stolz und selbstverständlich zusammengehen. Manches wirkt surreal und filmreif wie die Pferdekutschen vor Goethes Wohnhaus als würden sie mit den Zusteigenden gleich zurück in die Vergangenheit reisen… Abends leuchten Lichterketten über den Köpfen von Goethe und Schiller. Unweit davon in Nähe des Bahnhofs wird einem beklommen angesichts der monumentalen, ebenfalls weihnachtlich geschmückten Bauten, umgeben von einer großen kahlen Fläche, die einst ein Aufmarschplatz in der NS-Zeit war. Dann dieser unglaublich schöne, tiefrot geflammte Abendhimmel. Später auf der Rückfahrt im Zug von Weimar nach Dresden über Leipzig stehen zwei junge Männer mit Spendenbüchsen mit der Aufschrift „Hegida“ vor uns. Auf meine abweisende Bemerkung erklärt einer der Männer, er trägt Bart und rötliches Haar. Das Ganze sei Satire. Die Abkürzung heiße „Hendrik gegen die Isolation des Auerhahns“! Tatsächlich ist so ein Vogel auf der Spendenbüchse abgebildet. Der sei vom Aussterben bedroht und er engagiere sich im Naturschutz. Aber eigentlich sammeln die Jungs für einen Junggesellenabschied, erzählen sie. Wir geben ihnen ein paar Münzen. In dem Moment kommt die Schaffnerin und erklärt, im Zug dürfe nichts verkauft werden. Man werde aber wohl noch freiwillig etwas geben dürfen, wenn jemand darum bittet, erwidere ich. Gegen die laut im Zug grölenden und Hetzparolen rufenden Fußballfans auf der Hinfahrt nach Weimar schritt keiner ein.
Text + Fotos (lv)

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Eisbahn vor dem Nationaltheater.           Schillerhaus

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Goethes Wohnhaus am Frauenplan. Mehr los als am einstigen Wirkungsort des größten deutschen Dichters ist derzeit auf den Weihnachtsmärkten in der Stadt.

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Auf Entdeckungstour durch Weimar mit Zarina Zimmermann, der Nachlassverwalterin des künstlerischen Werkes von Ingo Kuczera.

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Die Galerie Hebecker zeigt zurzeit eine Ausstellung mit Arbeiten auf Papier von Ingo Kuczera und Plastiken von Erik Neukirchner (bis 28. Februar 2017).

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Einblicke in die wechselvolle Weimarer Geschichte gibt`s  im „Weimarhaus“.

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Licht und Schatten liegen nah beieinander. Ehemaliger Aufmarschplatz aus der
NS-Zeit.

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Zwischenstopp auf dem Leipziger Hauptbahnhof mit Weihnachtsmannkapelle.

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Bilder von Ingo Kuczera und Plastiken von Erik Neukirchner in Weimar

13 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Ein Kommentar

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Einer meiner ersten Künstler-Beiträge – ein Porträt über den Maler Ingo Kuczera (die handschriftlichen Anmerkungen auf dem Zeitungsartikel stammen von ihm) – erschien 1992 in der Sächsischen Zeitung in Radebeul. Eine eindrucksvolle und berührende Wiederbegegnung mit dem Werk des 2004 aus dem Leben gegangenen Künstlers gab es nun in einer Ausstellung in der Galerie Hebecker in Weimar. Dort sind seit vergangenem Wochenende Arbeiten auf Papier von Ingo  Kuczera zusammen mit Plastiken von Erik Neukirchner aus Chemnitz in den vier Ausstellungssalons zu sehen. Beide Künstler verbindet ihr sehr eigenwilliger, poetisch-vieldeutiger, teils augenzwinkernder und feinsinniger Blick auf Mensch, Natur und Welt.
Die Ausstellung in der Galerie Hebecker, die sich vor allem deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts, der verschollenen Generation und der expressiven Realisten verschrieben hat,  ist bis 28. Februar 2017 zu sehen.

Galerie Hebecker, Schillerstr. 18 in 99423 Weimar; Tel.: (03643) 853 741 oder 851786
Geöffnet: Di – Fr von 11 – 17.30 Uhr, Sa von 10 – 16 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.hebecker.com

Mehr zur Ausstellung demnächst
Text + Fotos (lv)

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im Foto: der Künstler Erik Neukirchner, Galeristin Susanne Hebecker und Zarina Zimmermann, frühere Lebensgefährtin und künstlerische Nachlassverwalterin von Ingo Kuczera.

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Titelbild zur Ausstellung

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Der Künstler Erik Neukirchner – im Hintergrund – vor einer seiner Plastiken im Gespräch mit einem Besucher.

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Autorin Lilli Vostry

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Dresdner Weihnachts-Circus: Magier, Clowns und wilde Tiere

13 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Genießen, Kultur

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Foto: Magier Christian Farla
Titelfoto: Der Italiener Manuel Farina wird liebevoll „begrüßt“ von einem seiner Löwen

Der Dresdner Weihnachts-Circus schlägt zum 21. Mal die Zelte auf. Vom 14. Dezember 2016 bis zum 2. Januar 2017 locken auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee wieder erstklassige Artistik, liebevolle Tierdarbietungen und witzige Clownerie.

Der Dresdner Weihnachts-Circus gehört zu Dresden wie der Striezelmarkt und findet in diesem Jahr bereits zum 21. Mal statt. Vom 14. Dezember 2016 bis zum 2. Januar 2017 baut er auf dem Volksfestplatz an der Pieschener Allee eine ganze Zeltstadt auf. Insgesamt sind 39 Vorstellungen zu erleben.

„Wir bieten unserem Publikum wieder das beste Zirkusevent des Jahres“, ist Zirkusdirektor Mario Müller-Milano überzeugt. „Das ist unser Anspruch, und dazu laden wir erstklassige Artisten und liebevoll präsentierte Tierdarbietungen nach Dresden ein und gestalten mit ihnen ein wunderbares Programm.“

Ein neues Programm voller Action, Späße und Romantik

Insgesamt sind über 30 Artisten und Tierlehrer aus neun Ländern, 15 Musiker der traditionellen Big Band und über 50 Tiere zu erleben. Das Programm vereint elf vielfach preisgekrönte Darbietungen, die durch Clowns-Reprisen verbunden werden. Mit dem russischen Clownsduo Slobi werden sogar zwei Clowns das Publikum zum Lachen bringen. Das Duo verknüpft meisterhaft Artistik und Komik. „Slobi“ fährt sogar Einrad auf dem Schlappseil, und die Nummer mit „Hund, Katze, Maus“ ist einfach nur klasse.

Mit Christian Farla betritt erstmals in der Geschichte des Dresdner Weihnachts-Circus ein Magier die Manege. Der Großillusionist gewann zweimal den Merlin Award, der als Oskar der Zauberer-Branche gilt. Er überrascht mit einer spektakulären Magic Show voller Tempo und Action, welche umringt präsentiert wird, was bedeutet, dass seine Performance von allen Seiten einsehbar ist. Außergewöhnlich ist auch das Exoten-Tableau von Marek Jama, eine Sinfonie von Mensch und Tier, in der sogar zwei Kängurus durch die Manege hüpfen.

Die beiden Seelöwen von Ingo Stiebner werden nicht nur die Kinder begeistern.
Lola und Lappy haben ihren Herrn zum Knutschen gern und tanzen sogar Tango mit ihm. Der Italiener Manuel Farina bringt eine seltene Raubtierdarbietung in die Manege – eine gemischte Gruppe von Löwen und Tigern, darunter ein weißer Löwe. Die ungarische Artistin Elisabeth Axt hat mit ihrer atemberaubenden Darbietung am Washington-Trapez in luftiger Höhe gleich zwei Preise in Monte Carlo gewonnen. Erstklassige Artisten kommen auch aus der Mongolei nach Dresden. Mit Schleuderbrett und Handvoltigen werden sie scheinbar mühelos bis an die Decke geschleudert und übereinander „gestapelt“. Die Nomads haben dieses Jahr einen Weltrekord aufgestellt – mit einem sechsfachen Salto vom Schleuderbrett.

Tusch und Musik gibt es wieder von der Circus Big Band, die jeden Titel live spielen wird – eine Seltenheit in der Zirkusbranche. Erstmals werden sie von einer Sängerin begleitet.

Das Erlebnis Circus beginnt bereits zwei Stunden vor der Show mit dem Einlass in ein weihnachtlich geschmücktes Erlebniszelt mit nostalgischem Kinderkarussell, Clown und Kinderschminken, vielen gastronomischen Ständen und „Kochans Genuss Manege“. Hier kann man aus vier Menüs auswählen, selbst ein Menü für Kinder ist dabei.
Auch die große Oldtimer-Traktoren-Ausstellung kann man beim Zirkusbesuch bewundern.

Tickets gibt es überall, auch über die neue Homepage

Der Ticketvorverkauf läuft bereits auf Touren. Erstmals kann man die Karten über die Webseite www.dresdner-weihnachts-circus.de kaufen und auf Wunsch direkt zu Hause ausdrucken. Die nummerierten Logen- und Sperrsitzplätze kann man dabei direkt im Sitzplan wählen und Plätze in Kochans Genuss Manege gleich mit bestellen. Außerdem sind die Zirkuskarten und Menütickets an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Für eine telefonische Ticketbestellung gibt es eine neue Hotline unter 0180 / 330 2 330 erreichbar. (Der Anruf kostet pro Minute 9 Cent aus dem deutschen Festnetz und maximal 42 Cent aus dem Mobilnetz. )Die Preise für die Zirkuskarten variieren je nach Platzgruppe und beginnen bei 23 Euro für Erwachsene und 19,50 für Kinder. Rentner, Studenten und ALG2-Empfänger zahlen den ermäßigten Preis. www.dresdner-weihnachts-circus.de

Text + Fotos: Sabine Mutschke
Pressearbeit Dresdner Weihnachts-Circus

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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