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Archiv des Autors: Lilli Vostry

Im Rampenlicht der Leipziger Buchmesse: E-U-R-O-P-A – Wir müssen reden!

24 Dienstag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Literatur

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Europa21: Prominente Gäste aus Kultur und Wissenschaft halten unserem Kontinent den Spiegel vor – im Café Europa mit sechs Salongesprächen an vier Messetagen (vom 23. bis 26. März 2017).

„WIR in Europa – Wofür wollen wir einstehen?“ heißt der Programmschwerpunkt Europa21 der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse. Inne halten, kritisch reflektieren und Banden bilden ist das Motto, das die Kuratorin Esra Küçük der zweiten Auflage des „Denkraumes für die Gesellschaft von morgen“ gegeben hat. Der diesjährige Denkraum vereint Salongespräche, eine Autor*innen-Werkstatt und einen interaktiven Theaterabend.

Im Kontext der aktuellen Herausforderungen lädt Esra Küçük Kulturschaffende, Wissenschaftler*innen und Akteure der Zivilgesellschaft ein, gemeinsam mit den Gästen der Leipziger Buchmesse über das Auseinanderdriften von Europa ins Gespräch zu kommen. „Bei der Suche nach dem Verbindenden soll ein reflektierender Blick in den Spiegel gewagt werden, ein Blick, der auf uns in Europa gerichtet ist und unsere Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen befragt“, so die Kuratorin. Vom 23. bis 26. März sind unter anderem Idil Baydar, Roger De Weck, Heinz Bude, Mely Kiyak, Katja Riemann, Naika Foroutan, Martin Roth, Thomas Meinecke und Fatih Çevikkollu im Salon E-U-R-O-P-A zu Gast.

„Besonders froh bin ich darüber, dass es uns gelungen ist, auch kritische europäische Denkerinnen dabei zu haben wie Katarzyna Wielga-Skolimowska, Nicoleta Esinencu und Banu Güven, deren Arbeit im Zuge von steigendem Rechtspopulismus und Nationalismus stärker bedroht wird“, erklärt Esra Küçük. … Ein Interview mit Kuratorin Esra Kücük über Debattenkultur und gute Geschichten in postfaktischen Zeiten steht auf dem Blog bücherleben der Leipziger Buchmesse.

Eröffnet wird Europa21 mit der Performance „E-U-R-O-P-A, wir müssen reden!“ von Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse am 23. März um 11:30 Uhr im Café Europa.

Salon E-U-R-O-P-A

Das Herzstück von Europa21 bildet der Salon E-U-R-O-P-A mit sechs Salongesprächen an vier Messetagen im Café Europa (Halle 4, E401). Traditionell kamen im Salon Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Weltanschauungen, verschiedener Stände sowie Dichter, Naturforscher, Politiker, Gesellschaftsgrößen und Aristokraten auf einer Ebene zusammen. Angelehnt an diese ursprüngliche Tradition des Salons, soll hier in anregender Atmosphäre ein freier Ideenaustausch stattfinden.

Wie reden wir miteinander? Unsere Debattenkultur auf dem Prüfstand: Salon 1 geht zum Auftakt des Salon E-U-R-O-P-A am 23. März um 12:00 Uhr der Kernfrage aller Gespräche nach: Wie kann es gelingen, einen echten Dialog und Austausch von Argumenten zu fördern?

Von 13:00 bis 14:00 Uhr diskutieren die Gäste im Salon 2 Wer ist „das Volk“? Demokratie und Rechtsruck vor unserer Haustür. Erleben wir einen nationalkonservativen „Backlash“, der demokratische Werte und Errungenschaften vor neue Herausforderungen stellt? Wiederholt sich tatsächlich die Geschichte?

Wer sind „Wir“ und wer gehört dazu? Strategien im Ringen um den gesellschaftlichen Wandel Europas: Die Gäste des Salon 3 werfen am 24. März ab 12:00 Uhr einen Blick auf die zunehmende Vielfalt europäischer Gesellschaften. Bedroht oder bereichert Vielfalt Europa?

Lange Zeit wurde über den demographischen Wandel nur im Zusammenhang mit der Rentenversicherung berichtet. Was aber bedeutet der demographische Trend für die demokratische Zukunft Europas? Wie kommt es, dass wir es teilweise mit einer niedrigen Wahlbeteiligung junger Menschen zu tun haben? Die Gäste des Salons 4 am 25. März um 12:00 Uhr zeichnen zukünftigen Strategien im Umgang mit Jung gegen Alt? – Generationskonflikt: Demokratie in alternden europäischen Gesellschaften auf.

Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert? Antworten auf diese Frage geben die Teilnehmer des Salons 5 Die Abstiegsgesellschaft – Was macht unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert aus? am 25. März ab 13:00 Uhr.

Werkstatt „Schreiben im Fall“ – Lesungen und Autor*innengespräche

In der Autor*innenwerkstatt am 26. März 2017, 12:00 Uhr, bringen die Schriftsteller Sasha Marianna Salzmann und Deniz Utlu das Publikum in einen persönlichen Austausch mit jungen Autor*innen: Sivan Ben Yishai, Necati Öziri, Nicoleta Esinencu und Yavuz Ekinci suchen im Kontext ihrer Zeit und ihrer Aufenthaltsorte nach Worten, die in einer auseinanderreißenden und gleichzeitig immer enger verknüpften Welt das Dasein beschreibbar machen. Im Salon 6 geht es um Europa und die Frage: Was hat das mit uns zu tun?

Zusätzlich stellen sich Autor*innen einzeln in Lesungen und Autor*innengesprächen dem Publikum vor. Sivan Ben Yishai und Necati Öziri sind jeweils am 24. März um 11:00 und 15:00 Uhr sowie am 25. März um 14:00 Uhr und Nicoleta Esinencu und Yavuz Ekinci am 24. März um 14:00 Uhr und am 25. März jeweils um 11:00 und 15:00 Uhr zu Gast in der Café Europa Lounge. Die Lesungen und Autor*innengespräche werden ebenfalls von Sasha Marianna Salzmann, Mitbegründerin des Neuen Instituts für dramatisches Schreiben (NIDS), und Deniz Utlu moderiert.

Interaktiver Theaterabend: FUCK YOU, Eu.ro.Pa! / Fuck you Moldova!

Mit dem Zusammenhalt Europas beschäftigt sich das Europa21-Programm, scheinbar widersprüchlich klingt daher der Titel des Gastspiels FUCK YOU, Eu.ro.Pa! Fuck you Moldova! des Maxim Gorki Theaters am Samstag, 25. März 2017, 19:30 Uhr, in der Schaubühne Lindenfels, Leipzig.

Nicoleta Esinencu verfasste den wütenden, assoziativen Monolog FUCK YOU, Eu.ro.Pa.! Fuck you Moldova!. Sie spricht im Stück mit ihrem verstorbenen Vater, erinnert sich an die Kindheit in Moldau, an ihr Studium, an ihre Zeit in Europa, an die Perestroika-Zeit. Und vor allem daran, wie Geld und Sinnlosigkeit sich in ihr sehr junges Leben eingeschlichen haben. Ähnliche Erfahrungen hat die zu Sowjetzeiten in Moldau geborene Schauspielerin Marina Frenk gemacht. Sie hat russisch-jüdische Wurzeln und lebt seit ihrer Kindheit in Europa. Keine Moldauerin zu sein, nicht wirklich Deutsche, Russin oder Jüdin, bedeutet für sie auch, ein Mensch ohne Nationalität zu sein. Was also, wenn man quasi schon als Ausländer*in auf die Welt gekommen ist? Marina Frenk performt Nicoleta Esinencus Text und gibt anschließend ihre persönliche Antwort auf den Monolog. Musikalisch umrahmt wird das Programm von der etwas anderen Band The Real Baba Dunyah.

Über Debattenkultur und gute Geschichten in postfaktischen Zeiten sprach Esra Küçük im Interview mit der Redaktion des bücherleben der Leipziger Buchmesse.

Über die Kuratorin Esra Küçük

Die gebürtige Hamburgerin Esra Küçük ist Mitglied im Direktorium des Maxim Gorki Theaters in Berlin. Sie leitet dort das „Gorki Forum“, einen neuen Ort für Diskurs und Vermittlung am vielfach ausgezeichneten Maxim Gorki Theater. Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin leitete zuvor das von ihr gegründete deutschlandweite Bildungsprogramm Junge Islam Konferenz. Letzteres entwickelte sie, um jungen Menschen ein Forum für den Austausch und eine institutionalisierte Stimme in der politischen Debatte rund um die Themen Rassismus, Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland zu bieten.

Zu den weiteren Stationen ihres beruflichen Lebens gehörte die Stiftung Mercator, der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration sowie die Humboldt-Universität zu Berlin. Esra Kücük ist unter anderem Beiratsvorsitzende von Kiron Open Higher Education, der ersten digitalen Hochschulplattform für Geflüchtete.

Europa21 – 2016

Der Programmschwerpunkt „Europa21 – Denkraum für die Gesellschaft von morgen“ der Robert Bosch Stiftung und der Leipziger Buchmesse ist auf drei Jahre angelegt. Bei der ersten Auflage im Jahr 2016 diskutierten Schriftsteller, Wissenschaftler, Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft aus verschiedenen Ländern die Hintergründe der Fluchtbewegungen und die damit zusammenhängenden Herausforderungen. Die Literaturkritikerin Insa Wilke kuratierte die Premiere.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Über die Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen. Sie  ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig. In den kommenden Jahren wird sie darüber hinaus ihre Aktivitäten verstärkt auf drei Schwerpunkte ausrichten:

  • Migration, Integration und Teilhabe

  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland und Europa

  • Zukunftsfähige Lebensräume

Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung mehr als 1,4 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben. 

Text: Leipziger Buchmesse/Julia Wick
Pressereferentin

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:

http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse

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Robert Bosch Stiftung im Internet
http://www.bosch-stiftung.de

http://www.bosch-stiftung.de/europa21

Robert Bosch Stiftung im Social Web:

www.facebook.com/RobertBoschStiftung

www.twitter.com/BoschStiftung

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Gedichte zur Zeit

24 Dienstag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Poesie

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Naturbilder 280

Ausreißer

Die Zeit reißt
was ich bin
aus mir heraus
Zeiger zählen jeden Wimpernschlag
bringen mich
um eines Tages egal
wie spät ist es

gleich viel wie schnell oder langsam
ich atme gehe liege stehe oder
falle in nachtwache Träume
in denen ich endlose Zeiträume
durchstreife abstreife Zeit die sich in Nichts
auflöst

in Räumen die sich weiten
wie Zerrspiegel
aus Gestern und Morgen
vor meinem inneren Auge
steht die Zeit niemals still
schließt sie mein Herz auf und zu
rastlos pochen Sekunden wachsen schwinden
ins Lebensmuster verhakte Maschen

Die Zeit reißt sie wieder auf
es vergeht kein Tag
an dem die Zeit nicht Reißaus
nimmt vor mir ich ihr nacheile
die mich eben noch morgenrotsüß anlächelte
schon wieder amselflötend entwischt
mit den letzten Sonnenflecken des Tages
will ich die Zeit in die Arme schließen eins mit ihr werden

Zeiger und Herzpochen
ohne lähmende Schläge
die widerhallen in dunklen endlosen Gängen
zeitloser Labyrinthe
ohne Fenster und Türen
versperrte Erinnerungen
winden sich lassen sich
nicht aufhalten

die Zeit gibt der Welt ein Gesicht
stetig neue Schlagzeilen
Munition
der Zeitgeist schürt die Wunden
verjubelt die Pflaster
keine Zeit mehr zum Wachsen und Reifen
immer auf der Überholspur
erfreut mich jedes Mal der Bus
der mit aufgemalten Blumen
vorbeifährt die blaugelbe Sternenblüte
würde ich am liebsten pflücken

Die Zeit reißt
was ich bin
aus mir heraus
Schnell immer schneller
Senkrechtstarter
Überflieger über Nacht
Erfolg wieder weg
verflogen
abgestürzt

Kein Ort Nirgends zum Sichergehn
die Zeit rollt den Berg hinan
die Welt kugelt im freien Fall
ihr entgegen hält nirgends an
dreht sich weiter und weiter
so weit sie kann
im weltumspannenden Netz
twittert orakelt verrannt in Endlosschleife
übersehen den Moment vorhin

Die Zeit reißt
was ich bin
aus mir heraus
Time is money
Time is honey
ruft der Zeitforscher Geißler
den alles Beschleunigern zu
den Fetischisten der Gleichzeitigkeit
gierig jede freie Minute Verschlingern
im Multitasking die Zeit Bezwingern
alles aus ihr herausholen
Zeit gewinnen Zeit totschlagen
mit den Uhren schweigen
die Mobiltelefone klingeln
lassen alles vernetzt und verzweckt jederzeit
erreichbar kommt und geht die Welt
zu uns nach Haus geht unter
im Meer der Möglichkeiten

landen manchmal ungerufen Bildschirmperlen
wie das Video wo ein Hund auf einer Schildkröte steht
und von ihr vorwärts bewegt wird
auf einer Straße irgendwo am anderen Ende der Welt

Während die Zeit
mir wieder ausreißt
Was ich bin
bleibt

Lilli Vostry
17./18.5.2015

_____________________________________

Labyrinth der Träume

Der Traumwächter mit der Harlekinskappe
steht auf verlorenem Posten
alle stürzen an ihm vorbei
mitten ins Vergnügen
mit Lichtgeschwindigkeit
durchs Lichter Labyrinth

überspringen die Traumfänger
im Sternengarten Wandelgänge
und Umwege: man verirrt sich
und geht bei Tag fehl
im Land der Träume stehen alle Wege offen
die Zeit still hinter Glas gebannt

steigen aus alten Koffern wunderliche Gestalten
lüften ihre Geheimnisse und Erinnerungen:
der Mann der allen lächelt und zuwinkt
eine Krone an langen Fäden hervor fischt die ihn einschnüren
die Frau im weißen Kleid mit den Federn im Haar
und rot aufgespanntem Regenschirm wankend auf einer Leiter
bei ihren ersten Flugversuchen verteilt sie Federn an die Umstehenden

die Träumerin die es nachts
wie das wogende kleine Schiff neben ihr
aufs offene Meer hinaus treibt
oder der Mann mit der Laterne
der von einem Land erzählt wo Menschen wie Vögel
fliegen und in Baumhäusern mit Himmelsleitern wohnen
der die anderen im Labyrinth fragt
nach dem Weg dorthin

Lilli Vostry
6.7.2014

 

 

 

 

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Schönes Bleibt: WinterGedichte

23 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Poesie

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Gedichte zum 4. Jahresgedenken an meine Mutter. Seit jenem Januar 2014 ist mir der Winter besonders nahe.

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Winterbilder

Die Worte versagen
die uns einst verbanden
suche deine Spur
in den Zweigen der Bäume
die dunkle Linien in den Schnee zeichnen
filigrane Netze werfen

meine Augen wandern mit den Himmelsfarben
die mich zu dir tragen
du siehst mich an
in deinen Bildern
dem Seerosenteich
den nie welkenden Sommerblumen
der tanzenden Frau im dunklen Kleid
der Taube mit dem Zweig im Schnabel
über der Stadt

im Flockenwirbel kreisen Möwen
und Raben umeinander
lassen die Schattenbilder verblassen

20.01.2017

_____________________________

Neujahr

Flieg zu dir
ins unendliche Weiß
wärmender Worte
ruf sie mir zurück
bevor sie entschwinden
im Schwarm der Schwarzgefiederten

sammle ich die letzten Zweige
vom Lichterbaum aus dem Schnee
hole mir die ersten roten Tulpen
leere die letzte Eiscreme Brulée
ein kleiner Mann mit Leiter
erobert den Glücksklee

während die Leuchtraketen ins Nebelhorn
stoßen kurz aufflackern
in hohem Bogen
empor zwitschern
wie Vögel
am Neujahrshimmel

Dezember 2014

______________________________

Splittertraum

Einschneidend
in die Kinderhand
brüchig Glas der Erinnerung

Splitter im Zeitraffer
Fallen auf mich zurück
Stoßen sich in mir wund

Wachsen nie
mehr zusammen
und halten doch stand

1./2.2.2013

_________________________

Stille

Wenn ich mich
nach innen aufblättere
alle Hüllen fallen lasse

mir inwendig zulächle
und mich vertiefe
auf den Grund

mein und dein Puls
anklopfen
vibrierendes Drahtseiltanzen

in den endlosen Fluren
unserer Herzkammern
ein Echo finden

30./31.10.2012

______________________

AtemZüge

(Für M.)

Vor mir Gleise
in viele Richtungen
alle führen weg
von dir
volle AtemZüge schlingern
ins Leere
vertraute Zeichen kreuzen
ferne Haltestellen

ziehe deine Spur nach
die Winterkleider ungern aus
die Sonne wärmt nicht
wickle rote Schleifenbänder
um die Hände
sehe dein lächelndes Gesicht
in tanzenden Flammen
in Tausendschönchen aufblühen
im Gesang der Vögel federleicht

finden wir uns wieder
an einem Ort der
Herzvergnügen heißt
fahre ich mit vollen AtemZügen weiter

23.03.2014

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Text + Fotos (lv)

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Chinesisches Neujahrsfest im Pavillon auf dem Weissen Hirsch

23 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Musik, Tanz

≈ Ein Kommentar

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Das Chinesische Neujahrsfest im Jahr des Feuer-Hahns – ein Erlebnis für Groß und Klein

Das SHUDAO-Studio für chinesische Kultur lädt am 28. Janurar 2017, um 18.30 Uhr, zur Feier des Chinesischen Neujahrsfestes in den Chinesischen Pavillon zu Dresden, Bautzner Landstrasse 17 A, 01324 Dresden, ein.

Angehörige des SHUDAO-Studios bereiten an diesem Abend chinesische Tees und traditionelles chinesisches Essen zu. Es werden chinesische Tänze vorgeführt, zudem erklingt traditionelle chinesische Musik. Die kleinen Besucher können sich in Taiji quan und Gongfu ausprobieren. In kurzen Geschichten erfahren die Besucher mehr über das „Nian Monster“, wie Neujahr auf chinesisch genannt wird. Eine Einführung in die chinesische Kalligraphie und Tuschmalerei rundet das facettenreiche Programm ab.
Das Jahr 2017 steht im Zeichen des Feuer-Hahns. Im Jahr des Hahns Geborene gelten als gute Beobachter, die überlegen, bevor gehandelt wird. Sie erfüllen bodenständig und fleißig tagsüber ihre Pflichten, am Abend glänzen sie und agieren extrovertiert.
Eine Tombola mit attraktiven Preisen, wie etwa einem hochwertigen Tablet, einem originalen chinesischen Service und weiteren Überraschungen wird für zusätzliche Spannung sorgen. Lose zu 5,00 Euro pro Stück können zu Beginn der Veranstaltung erworben werden. Der Erlös der Tombola kommt der weiteren Sanierung des Chinesischen Pavillons zu Gute.
Interessierte Besucher werden um eine kurze Anmeldung bis zum 26.01.2017 unter kvloh@gmx.de gebeten.

Text: Monika Alexandra Kämpfer Presse und Marketing Chinesischer Pavillon e.V.
Kontakt E-Mail: monikakaempfer63@gmail.com

Weitere Infos: http://www.chinesischer-pavillon.de

aquarell
Aquarell von Prof. Dr. Heinz Langer: Chinesischer Pavillon

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Neuer Konzertsaal in Dresden – Manchmal genügt auch eine Scheune

23 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Musik

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Eröffnungskonzert mit uriger Note in ehemaligem Bauernhof

Der Pianist Stefan Eder lädt zum Klavierkonzert „axia“ von Thuon Burtevitz am 27. Januar, um 19.30 Uhr in die neue Stätte für gegenwärtige Musik, Kunst und Literatur in der Présence, Altrochwitz 10 ein.

stefan-eder-_-kleinFoto: Stefan Eder

Noch vor gut 200 Jahren betraf die Suche nach der richtigen Stimmung des Klaviers zugleich die gesamte Weltordnung. Die Stimmung sollte der kosmisch-göttlichen Harmonie entsprechen. Vorherrschend ist heute, vor allem aus praktischen Gründen, die gleichschwebend temperierte Stimmung. Andere Stimmungen werden fast nur bei Aufführungen „Alter Musik“ und in außereuropäischen Traditionen verwendet. Für die abendfüllende Klavierkomposition „axia“ hat die Komponistin Thuon Burtevitz eine eigene Stimmung komponiert. „axia“ ist eine an Melodien und Rhythmen überaus reiche, sehr sinnliche Musik.

Thuon Burtevitz wurde 1973 in Halle / Saale geboren. Sie studierte Komposition bei Jörg Herchet an der Musikhochschule Dresden und als Meisterschülerin von Dimitri Terzakis an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Für „Rabba in Sard…“ erhielt sie den Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie lebt heute als freischaffende Komponistin in Dresden.

Aufgeführt wird „axia“ vom Dresdner Pianisten Stefan Eder. Er wurde 1962 in München geboren, studierte Klavier in München und Dresden. Schwerpunkt seines Schaffens ist die Aufführung von Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Er ist zudem Pianist im mittlerweile legendären elole-Klaviertrio.

Der Abend ist zugleich die Eröffnung des neuen Konzertsaales der „Présence“ in Dresden-Rochwitz. Stefan Eder hat die Scheune eines ehemaligen Bauernhofs zu einem Konzertsaal ausgebaut. „Présence“ ist gedacht als Stätte gegenwärtiger Musik, Kunst und Literatur.

Présence in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e. V.
Anreise: Linien 84, 309 Hutbergstraße.
Eintritt: Frei! Um eine Spende wird gebeten.

Text: PR/Patrick Beck


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Lieder der Sehnsucht – Länderabend Portugal in der Theaterkneipe der Landesbühnen in Radebeul

16 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur, Musik, Zwischenmenschliches

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Warm, erdig, sehnsuchtsvoll: Fado-Lieder aus seiner Heimat Portugal stellte Carlos Matos, Tänzer, Sänger und Chefchoreograf der Landesbühnen Sachsen Radebeul vor, einfühlsam begleitet von Musiker Eckart Poser an der Gitarre. Abwechselnd las der Schauspieler Olaf Hörbe (im Foto re.) Geschichten von Matos` Lieblingsautor Fernando Pessoa aus „Das Buch der Unruhe“, das grandios und berührend über die kleinen, besonderen Dinge des Lebens erzählt und über die Frage nach der Bestimmung des Menschen nachdenkt. Hinterher wurde portugiesischer Wein probiert und konnte man mit den Künstlern ins Gespräch kommen zu Musik, landestypischer Küche, Geschichte und Literatur, moderiert von der Chefdramaturgin der Landesbühnen, Gisela Kahl. Text + Fotos (lv)

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Wencke Kriemer de Matos, Tänzerin und Choreografin und Töchterchen Emma,  zweieinhalb schauten zu, wie der Papa auf der Bühne mit Hingabe sang.

Trauriges und Schönes, Weinen und Lachen mischen sich im Fado und in den Geschichten Pessoas

Curazon, das Herz ist neben Fado und Liebe das häufigste Wort in diesen Liedern. Carlos Matos singt den Fado ohne Noten. Mit Wärme, Leichtigkeit und Tiefe. Er lässt seine Stimme und Hände sprechen. Als Portugiese sei er mit dieser Musik aufgewachsen und habe sie sozusagen in den Genen, sagt er schmunzelnd. Seit einem Jahr singt Carlos Matos Fado auf der Bühne. Mit seinen Lieblingsliedern entführte der Tänzer, Sänger und Chefchoreograf der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen in Radebeul das Publikum am Sonntagabend im gut besuchten Theaterrestaurant „Goldene Weintraube“ in seine Heimat Portugal.

Mehr Text folgt.

 

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Leipziger Buchmesse: Startup-Village zeigt Neuheiten für die Buch- und Medienbranche

10 Dienstag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Literatur, Projekte

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Neuland 2.0 begrüßt 15 neue Bewohner zur Leipziger Buchmesse
vom 23. bis 26. März 2017.

Immer mehr Verlage setzen bei der Vermittlung ihrer Inhalte auf technologiegetriebene Ideen und Geschäftsmodelle. Am 24. und 25. März finden Aussteller und Besucher 15 zukunftsweisende Innovationen für den Buch- und Medienmarkt im Neuland 2.0, dem Startup-Village der Leipziger Buchmesse. „Ob Open-Source-Software für den gesamten Prozess der Buchherstellung, kuratierte Talentplattform zur Vernetzung von Autoren und Verlagen oder mit Klang und Licht erweiterte Leseerlebnisse – die Bewohner des Startup-Villages der Leipziger Buchmesse 2017 setzen nachhaltig Impulse für die Buchwelt“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

 Die 15 Neudenker des Neuland 2.0 wurden von der Fachjury, bestehend aus Martin Kurzhals (StoryDOCKS GmbH, established by oetinger), André Nikolski (MADSACK Mediengruppe) und Eric Weber (SpinLab – The HHL Accelerator), ausgewählt.

„Neuland 2.0 ist zum wiederholten Male der beste Beweis für die aktive und facettenreiche Startup-Szene in der Buch- und Medienbranche“, erläutert Martin Kurzhals im Namen der dreiköpfigen Jury. „Mit unserer Expertise und als Teil von Neuland 2.0  kreative Ideen und deren Verwirklichung unterstützen zu können, freut auch uns von StoryDOCKS sehr. Die diesjährigen Kandidaten haben durch fortschrittliche und inspirierte Beiträge überzeugt und wir sind gespannt, wie die Ideen beim Publikum ankommen.“

Das Publikum kann bereits im Vorfeld der Leipziger Buchmesse die Innovationen online bewerten. Zusätzlich stehen die Produkte dem Publikum und den Fachbesuchern vor Ort am 24. und 25. März zum Ausprobieren zur Verfügung. Auf die spannendsten Neuentwicklungen warten der Publikums- oder der Businesspreis, die beide direkt auf der Leipziger Buchmesse vergeben werden. Dem Gewinner des Businesspreises winkt ein Preisgeld von 3.000 Euro, der Publikumsliebling erhält einen Sachpreis. Damit alle interessierten Firmen zur Messe die Gelegenheit erhalten können, sich mit den Startups zu vernetzen, bietet die Leipziger Buchmesse erstmals ein Match-Making für Neuland 2.0 an. Aussteller der Leipziger Buchmesse können im Vorfeld der Veranstaltung über ein Tool einen 15-minütigen Zeitslot am Messefreitag mit den Startups ihrer Wahl buchen.

Diese Innovationen für die Buch- und Medienbranche erwarten die Besucher des Startup-Villages zur Leipziger Buchmesse 2017 in Halle 5:

Wort und Klang im Einklang: das aBook

aBook heißt das neue Lesemedium des baden-württembergischen Startups isle audio. Die Idee: Dank modernem Eyetracking verklanglicht das aBook Literatur synchron zur Blickposition des Lesers. Autoren verschafft das Lesemedium neue Perspektiven und Ausdrucksmöglichkeiten beim Gestalten von Texten. Leser erwartet ein neues Lektüreerlebnis. Dem Buchmarkt wird ein weiterer Weg in das digitale Zeitalter aufgezeigt. www.isle-audio.com

 E-Reader nachhaltig nutzen: binee

Wohin mit E-Readern, wenn man sich ein neues Modell gegönnt hat? Diesem Thema widmet sich das Dresdner Unternehmen binee. Im gleichnamigen binee – das Tönnchen sammelt die Firma E-Reader und andere Elektrokleingeräte, die später wieder verwendet oder fachgerecht recycelt werden. Nutzer des Tönnchen werden mit einem Gutschein für den stationären oder den online Handel belohnt. http://www.binee.com

Buchherstellung leicht gemacht: Booktype

Die Open Source Software Booktype für Verlage, Self-Publisher und den Corporate Publishing Markt bildet den gesamten redaktionellen Prozess eines Redaktionsteams bei der Buchherstellung ab. Mithilfe der Software Booktype der gleichnamigen Berliner Firma kann das Redaktionsteam Bücher im Browser erstellen. Die Werke werden automatisch layoutet und für verschiedene Medien als gedrucktes Buch, E-Book oder für die Online-Veröffentlichung ausgegeben. http://www.booktype.pro

Unterschrift, analoger Papierdruck und digitaler Text: DIPAT

Eine dauerhaft wirksame Online-Patientenverfügung stellt das Berliner Unternehmen DIPAT in Leipzig vor. DIPAT verbindet Handschrift, analogen Papierdruck und digitalen Text. Patienten erhalten nach dem Abschluss eines Online-Interviews eine passgenaue Patientenverfügung, die nach dem Hochladen des unterschriebenen Dokuments dauerhaft wirksam ist. Der persönliche DIPAT-Abrufcode wird auf die Versicherungskarte geklebt und ist so für Ärzte jederzeit abrufbar. http://www.dipat.de

 Entspanntes und effektives Sprachenlernen: Jicki Sprachduschen

Die Freiburger Firma Jickilearning präsentiert in Leipzig Jicki, eine Online-Lernplattform zum Spracherwerb mit Audio-Sprachkursen. Mit der jickilearning Methode können Fremdsprachen und Lerninhalte nachhaltig und effektiv erworben und Fremdsprachen deutlich schneller verstanden und gesprochen werden, als mit klassischen Methoden. Jicki lässt sich durch passives und entspanntes Lernen in den Alltag einbinden. Zudem können sich die Lernenden auf der Plattform vernetzen. www.jicki.de

Social-Network-Service-App für literarische Inhalte: skimit

Die Applikation skimit des Freiburger Kladdebuchverlages ist ein Social-Network-Service für literarische Inhalte. Primäres Ziel der App ist es, Texte in Form von Whatsapp-Chats lesbar zu machen und ihnen so einen digitalen Raum zu verschaffen. Die Texte werden teilweise speziell für das Format geschrieben, teils aus vorhandenem Material adaptiert. Zusätzlich produziert, teilt und kommentiert die aktive Community der App weitere Inhalte. http://www.kladdebuchverlag.de

Digitales Lernen und Lesen: L-Pub

L-Pub steht für Learning Publications. Hauptprodukt der Offenbacher Firma ist das L-Book, welches bestehende Texte mit kurierten Zusatzinformationen erweitert und digital zur Verfügung stellt. Beim Fremdsprachenerwerb beispielsweise kann das L-Book jedes Wort im Text übersetzen und Zusatzinformationen, wie Grammatikregeln, anzeigen lassen. Mit einem Klick speichert der Leser Worte, die er lernen will – inklusive dem Satz, in dem sie gelesen wurden – in einer  persönlichen Vokabelliste und erhält darauf basierend verschiedene Übungen. http://www.storyplanet.de

 Kuratierte Talentplattform: MyPoolitzer

MyPoolitzer der gleichnamigen Berliner Firma ist eine webbasierte Plattform, auf der sich Romanautoren und Verlage begegnen und Buchverträge anbahnen können. Autoren laden Synopse und Leseprobe ihres unveröffentlichten Manuskriptes auf der Plattform hoch. Innerhalb von vier Arbeitstagen erhalten sie eine qualifizierte Bewertung durch einen Kritiker. Wurden die Unterlagen mit mindestens drei von maximal fünf Punkten bewertet, werden sie für die Verlage zur Ansicht freigeschaltet. Verlagslektoren können passende Werke identifizieren und den Autor direkt kontaktieren. http://www.mypoolitzer.com

 Inklusion fördern: XL Book

Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit sollen mit XL Book auf Papier den Zugang zu vielen tausend Titeln der Front- oder Backlist von Verlagen erhalten, die im epub-Format vorliegen. XL Book will den Originaltext in eine ca. 16-Punkt große, gut lesbare Schrift konvertieren und „on demand“ Bücher drucken, die über die üblichen Handelswege vertrieben werden. Für die Proof-of-Concept-Phase sucht das Projekt des Münchner Verlagsberaters Markus Hartmann in Leipzig Partnerverlage, die die Inklusion fördern wollen.

Responsives Lesen: readio

Unter dem Überbegriff „responsives Lesen“ hat die readio GmbH eine zum Patent angemeldete Technologie entwickelt, mit der Lesen für alle Altersklassen auf Smartphones einfacher und angenehmer wird. Dabei wird der Bildschirm eines Smartphones so genutzt, dass der Inhalt passgenau mit weiteren Medien – wie Bildern, Geräuschen und Videos usw. – angereichert wird. Die readio Technologie kann von allen Verlagen und Contentanbiertern eingesetzt werden, um bekannte Formate digital zu recyceln, und neue Formate zu kreieren. http://www.readio-gmbh.de

 Wissenschaftliche Texte online schreiben und veröffentlichen: SciFlow

SciFlow heißt die Software der Magdeburger Firma SciFlow, die den Prozess vom Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit bis hin zur Veröffentlichung vereint. Die Zielgruppe von SciFlow sind Forschende, Studierende und deren Einrichtungen, die die Sichtbarkeit und Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Publikationen erhöhen wollen. Die webbasierte Software beinhaltet eine Vielzahl von innovativen Funktionen, wie das Finden von potenziellen Journalen und Konferenzen zur zeitnahen Veröffentlichung, die automatische Anpassung des in SciFlow geschriebenen Textes an vorgegebene Formatvorlagen und die Möglichkeit über die Software Feedback von Kollegen zu bekommen. www.sciflow.net

 Digitaler Lesezirkel: sharemagazines

Sharemagazines bietet über die gleichnamige App für iOS- und Android- Geräte einen digitalen Lesezirkel mit über 180 Tageszeitungen und Magazinen an. Mehr als 150 Locations wie Gastronomiebetriebe, Arztpraxen und Kliniken stellen die digitale Bibliothek für ihre Kunden oder Patienten kostenfrei zur Verfügung. Mit dem „Locationfinder“ kann der Anwender sehen, ob der Service in seiner Reichweite verfügbar ist oder nicht. Vorteil für die beteiligten Locations: Das Lesematerial ist nie vergriffen und eigene Inhalte wie Speisepläne, Gästemappen oder Patienteninfos können in die App hochgeladen werden. Verlage erweitern mithilfe der App ihre Leserschaft. http://www.sharemagazines.de

 Erweitertes Leseerlebnis: WaveFont

Silicon Surfer ist ein Startup aus Karlsruhe. Mit dem neuen Verfahren WaveFont lassen sich Eigenschaften der Stimme wie Betonung und Geschwindigkeit sowie Emotionen auf Schrift automatisch abbilden. Spracheigenschaften erhalten ein visuelles Pendant, das den Informationsgehalt und den Unterhaltungswert beim Lesen intensiviert und so einen Mehrwert für E-Books, Bücher oder Prospekte generiert. Da anhand des Schriftbildes die Aussprache rekonstruiert werden kann, bieten sich auch beim Spracherwerb, Lesenlernen und Vorlesen Vorteile. http://www.silicon-surfer.com

 Schreib-App für Vielschreiber: Ulysses

Ulysses ist eine Schreib-Software für Mac, iPad und iPhone, deren Fokus auf dem Schreibprozess selber liegt. Ziel ist es, eine möglichst angenehme und ablenkungsarme Arbeitsumgebung zu bieten, sodass sich Buchautoren, Journalisten, Studenten und Blogger auf das Schreiben selbst konzentrieren und produktiv arbeiten können. Die schnelle Synchronisierung zwischen allen verbundenen Geräten ermöglicht es, jederzeit auf alle Texte zuzugreifen und an ihnen weiterzuarbeiten. Nachdem der Schreibprozess abgeschlossen ist, können fertige Texte mit wenigen Klicks in viele verschiedene Formate exportiert oder als Artikel auf einem Blog veröffentlicht werden. http://www.ulyssesapp.com

 Digitale Inhalte im Kontext: Polynaut

Polynaut ist eine innovative Möglichkeit digitalen Content aufzubereiten. Informationen werden gruppiert und in einer zoombaren Mindmap im Kontext angezeigt. Sie ermöglicht die Erkundung der Daten vom Allgemeinen bis ins Detail und das schnelle Verstehen ihrer Zusammenhänge. Dank der Interaktion des Nutzers und eingebauten Algorithmen werden bereits bestehende Metadaten weiter ausgebaut. Mit Polynaut können Unternehmen der Buch- und Medienbranche ihre Kunden langfristig an ihren Online-Store und andere Plattformen binden. www.polynaut.net

 Hintergrund der Bewerbung

Für das Neuland 2.0 konnten sich bis zum 25. November 2016 Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt agieren und auf Wachstum ausgerichtet sind. Das vorgestellte Produkt sollte innovativ und technologiegetrieben sein, jetzt oder in der Zukunft eine Relevanz für die Buch- und Medienbranche haben und auf der Leipziger Buchmesse mindestens als Prototyp verfügbar sein.

Alle Infos zum Projekt, den Teilnahmebedingungen sowie der Bewerbung finden Interessierte unter http://www.leipziger-buchmesse.de/neulandzweipunktnull/.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Text: Leipziger Buchmesse/Julia Wick, Pressereferentin

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:

http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse

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6. Künstlermesse Dresden: Von junger anstößiger Kunst bis zur romantischen Flusslandschaft aus Plastikmüll

08 Sonntag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Neue und vielfältige Arbeiten zeitgenössischer Kunst von 73 jungen und gestandenen Künstlerinnen und Künstlern – ausgewählt von einer Jury – versammelt seit Freitagabend die 6. Künstlermesse Dresden, zeitgleich mit der Room & Style Messe in der Messehalle 1 im Ostragehege (noch bis 8. Januar, von 11 – 18 Uhr). Fast die Hälfte aller Ausstellenden ist, wie die Malereiklasse des HfBK-Professors Ralf Kerbach, erstmals bei der Künstlermesse dabei. Gastpartnerland ist diesmal Großbritannien. Von dort sowie aus dem südkoreanischen Daejeon und dem Iran hat der veranstaltende Künstlerbund Dresden Gäste eingeladen. Es gibt viel zu schauen und entdecken und was man sonst als Galeriebesucher selten – außerhalb der Vernissage – kann: mit dem Künstler persönlich ins Gespräch kommen zu ihren Werken, Herangehensweise, was sie bewegt… Und sie freuen sich ebenso auf neugierige, fragende Besucher.

Denn nur in den bilderbehängten Kabinen herumsitzen, macht auch keinen Spaß. Also die Gelegenheit nutzen! Natürlich sind die Kunstwerke nicht nur zu sehen, sondern auch zu erwerben. Der Besucher bekommt einen guten Überblick über das aktuelle Kunstgeschehen dieser Stadt und kann einige aufregende und spannende, anstößige wie Geist und Sinne anstoßende Newcomer der Dresdner Kunstszene sehen und erleben wie Chris Löhmann und seine eigenwillige Zeichenwelt. Immer wieder ein Erlebnis sind die zeitlos modernen, farbenfrohen abstrakt-zeichenreichen und poetischen Bilder von Veit Hofmann. Einfache, archische und dennoch vieldeutige, farbreiche Symbolik, oft mit klaren schwarzen Konturen, nutzt auch Sohn Peter Hofmann unter anderem in seinen magisch anziehenden Gouachen, Zeichnungen mit ineinanderfließenden Wasserfarben auf Papier.

Text + Fotos (lv)

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Zum 1. Mal dabei: Chris Löhmann, Kunststudent im 3. Studienjahr an der Dresdner Kunsthochschule und gleich mit eigenem Stand und Daniel Bahrmann, Künstler, Fotograf und Vorsitzender des Kunstvereins Meißen. Er ist begeistert von Löhmanns Zeichnungen: „Er integriert Figuren aus der Jugendkultur in seine eigenen Bildwelten in einer ungewohnten Offenheit und auch gnadenlosen Direktheit. Hier sieht man das Neue, Nachwachsende. Eine Generation mit neuen Sichtweisen und Sehgewohnheiten.“

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Weitere Arbeiten von Chris Löhmann sind in der Galerie Bueffelfish im Helfenberger Grund 8a in Dresden zu sehen. http://www.Chris-Loehmann.de

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Daniel Bahrmann mit seinen Farb-Licht-Struktur-Fotografien, er zeigt auch
Porträtfotografie aus der Serie „Menschen in Meißen“ (in einer Ausstellung
mit sechs Fotografen außerdem in der Evangelischen Akademie in Meißen noch
bis 26.Februar zu sehen). Weitere Infos unter http://www.kunstverein-meissen.de

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der Kunstsammler Siegfried Grafe im Gespräch mit dem Dresdner Künstler
Veit Hofmann.

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Vater und Sohn im Austausch: der Maler und Grafiker Peter Hofmann ist schon zum dritten Mal bei der Künstlermesse Dresden dabei, freut sich über seinen
offenen Stand mit großzügiger Hängefläche, interessante Gespräche mit den Besuchern und mit Künstlerkollegen. Eine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Hofmann, darunter auch einige kürzlich auf dem Dachboden von Worpswede entdeckte Grafiken von Großvater Werner Hofmann eröffnet am 27. April, um 19 Uhr in der Landesärztekammer Dresden.

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die chinesische Künstlerin Yini Tao (sie studierte an der HfBK in Dresden Bildhauerei, gestaltet auch Keramik) zeigt Tuschezeichnungen mit traditionellen  Motiven und einer großen Wandgestaltung mit Malerei auf Papier und  Kalligrafie  im Zeichen des Frühlingsfestes und ein Bild ihres Mannes Rao Fu. Sie betreibt das Studio Shudao (übers.: Der Weg  zur Kalligrafie) und organisiert ehrenamtlich kulturelle Veranstaltungen im Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch, nahe dem Konzertplatz. Dort sind zum Frühlingsfest mit Musik- und Tanzdarbietungen am 28. Januar, ab 18.30 Uhr interessierte Besucher herzlich eingeladen.

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Ist das Kunst oder kann das weg?! Die Frage stellt sich auf den ersten Blick beim  Betrachten der beliebig wirkenden Gegenstände. Sie vereint, dass sie allesamt  weggeworfen wurden in die Landschaft, als Holzstücke angeschwemmt bzw.  gefunden an Land. Den beiden Künstlerinnen Ines Westenhöfer und Ursula Güttsches waren sie es wert, aufgehoben und in einer Installation zum Kunstwerk erhoben zu werden. Diese trägt den Titel: „Elbwärts – Romantische Flusslandschaft bei Dresden“ Welch Ironie! (bestehend aus Plastikmüll vom Elbufer und verschiedenen Meeresstränden, Fundstücke, Eisen, Assemblagen, Sandsäcke vom Hochwasser in Dresden 2012 und Robinienholz von der Prießnitzmündung, Elbe).

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die Textilkünstlerin Ulrike Rüttinger und Inhaberin der U.R.-Galerie in der Kunsthof-Passage in der Dresdner Neustadt vor ihren leuchtendfarbigen Stoff-Bildern, oft mit maritimen Motiven und ganz neu: Objektkästen mit vielfarbigen Kugelformen – aus hellen und gefärbten Seidenraupen-Kokons. Individuell und besonders, wie die Künstlermesse. Die weniger das Massenpublikum anspricht – wie die benachbarte Room & Style Messe mit sichtlich mehr Andrang – als vielmehr das eigene, subjektive Sehen, Entdecken und Empfinden der Besucher, die originale Kunst lieben und schätzen.

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BilderAlbum: Bei den Tieren im Dresdner Weihnachts-Circus

27 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Lebensart

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Eine Welt für sich, wo klein und groß noch staunen und sich verzaubern lassen kann. Wo nichts unmöglich scheint – unter der vielfarbig angestrahlten Kuppel des Zirkuszeltes. Die Manege zum Ort für Träume, Ideen und Visionen wird. Wo Artisten, Zauberkünstler, Clowns und Tierlehrer, gleich aus welchem Land der Welt sie kommen, allabendlich zusammenwirken, wundersame und atemberaubende Dinge zeigen, ja auch den Glauben an Wunder aufrechterhalten. Wo besondere und seltene Tierarten zu erleben sind, die teils in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht sind und im Zirkus ein Zuhause finden.

Ich traute meinen Augen kaum, als ich in der Manege das zauberhafte weiße Hörnertier wiedersah, dass ich vorher beim Circus Monaco bereits erlebte  und
außerdem vor und nach den Vorstellungen auf der Wiese mit den anderen Tieren. Seither hat es eine besondere Magie auf mich. (Ich habe ihm sogar ein eigenes BilderAlbum im wortgarten gewidmet.) Während das Hörnertier sonst allein seine Runden drehte dicht am Manegenrund und aufmerksam die Zuschauer betrachtete, trat es diesmal in einer gemischten exotischen Gruppe mit Lamas, Alpakas, Kamelen und Zebras auf. Ich wollte erfahren, wie es hierher zum Dresdner Weihnachts-Circus kam und verabredete mich mit dem Tierlehrer Marek Jama. Am zweiten Weihnachtsfeiertag nachmittag war es soweit. Auf dem Weg zum Hörnertier kam ich hinter dem Zirkuszelt an einem großen blauen Bassin vorbei, in dem die zwei Seelöwen Lola und Lappy munter umher schwammen, tauchten und planschten und die Köpfe neugierig aus dem Wasser reckten. Dahinter stand der Tigerkäfig, in dem die Tiere unruhig auf und ab liefen.
Draußen auf dem Platz standen vor den heugefüllten Zelten die Tiere von Marek Jama friedlich kauend in der Sonne. Als ich dann endlich vor dem langen Container auf Rädern stand, um das Hörnertier zu begrüßen, war es ein anderes. Nicht Kaya, die mich so fasziniert, sondern Tokay. Ein männliches ungarisches Steppenrind benannt nach dem Wein. Tokay ähnelt ihr fast aufs Haar. Weißes Fell, spitze Hörner und sanfter Blick aus dunklen Augen, die einen nicht loslassen. Er schaute mich zunächst nicht an, sondern gleichmütig vor sich hin, selbstversunken. Marek Jama mag das Steppenrind auch wegen seiner sanften Art. „Er versteht sich mit allen anderen Tieren“, sagt er. Tokay ist acht Jahre alt. Kaya ist schon über 20. In ihrer Heimat werden die Steppenrinder als Nutztiere in Farmen gehalten und nach fünf bis sechs Jahren geschlachtet.
Marek Jama erwarb das Tier als es drei Jahre alt war vom Schweizer Zirkus „Morena“, der es als Kalb von einem Zoo im Land kaufte. Das Hörnertier ist also doch nicht so einzigartig, war mein erster Gedanke, sondern reist mit verschiedenen Zirkussen durch die Welt. Und die Zuschauer staunen und rätseln, welcher Art es ist. In Indien laufen ähnlich weiße Rinder frei auf der Straße herum und werden als heilig verehrt. Im Dresdner Weihnachts-Circus hat das Hörnertier regelmäßig Auslauf. Den Wagen teilt sich Tokay mit zwei jungen, zottligbraunen schottischen Hochlandrindern. Er frisst Heu, Gras, Möhren und „Pferde-Müsli“, so Jama.

Seine Tierherde im Dresdner Weihnachts-Circus besteht aus zwölf Pferden, fünf Kamelen, vier Zebras, sechs Rindern, sieben Lamas und zwei Kängurus. Wie er sich mit denen versteht und ob er Fachbücher lese? Nein, die brauche er nicht, sagt Marek Jama. Weil er 24 Stunden am Tag mit den Tieren zusammen sei und weiß, was sie wollen. Er erkenne es an ihrem Verhalten, an der Körpersprache und fühle sich in die Tiere hinein. Natürlich müsse er als Mensch aufpassen, wenn er sich umdreht oder dem Hörnertier nähert. Doch es greife nicht an, sei ruhig und friedlich. Der 41jährige Pole gilt als einer der begnadetsten Tierlehrer der Gegenwart. Dabei hatte der Sohn eines Fabrikdirektors die Warschauer Artistenschule als Luftakrobat absolviert. Doch es siegte die Tierliebe. Mit Learning by doing in mehreren europäischen Zirkussen entdeckte er sein Geschick für viele Tierarten, Tiger und Elefanten eingeschlossen.

2007 holte ihn Direktor Sascha Melnjak in seinen Zirkus Charles Knie (www.zirkus-charles-knie.de), wo Jama zum Chefdresseur und Oberhaupt der Stallungen aufstieg. Sein erstes Dresden-Gastspiel ist sozusagen eine Leihgabe. Hier zeigt er in drei Auftritten, mit einer großen Pferdefreiheit, dem ungewöhnlichen Exoten-Tableau „Afrika United“, ergänzt mit Kängurus und einer Hohen Schule sein vielseitiges Talent. Am 2. Januar nochmals zu erleben.

Danach reist Marek Jama mit seinen Tieren direkt zum 41. Festival du Cirque de Monte Carlo. Und dann ist erst mal jahreszeitbedingt Pause im Winterquartier vom Zirkus Knie in Einbeck bei Hannover. Im März beginnt dort die neue Tour mit einer Saisonpremiere.

Das Programm des Dresdner Weihnachts-Circus ist noch bis zum 2. Januar 2017 zu sehen. Vorstellungen sind täglich um 15 und 19.30 Uhr, mit Tierschau in der Pause und Genuss-Manege im Zirkuszelt an der Pieschener Allee.

Text + Fotos (lv)

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Besinnlich und unterhaltsam ging es zu beim Ökumenischen Gottesdienst des 21. Dresdner Weihnachts-Circus am  zweiten Weihnachtsfeiertag, den Geistliche mehrerer Konfessionen, Artisten, Musiker, Zirkusmitarbeiter und Zirkusfreunde vor gut gefüllten Rängen gestalteten. Da ließ Magier Christian Farla es schneien, gab es wärmende Worte und zeigten die Zirkuskünstler Ausschnitte aus ihrem Programm. Darunter das russische Clownsduo Slobi hier mit kletterfreudiger Katze.

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Charmant, lustig und sehr gelehrig zeigen sich die zwei Seelöwen „Lola“ und „Lappy“ mit ihrem Tierlehrer Ingo Stiebner, der immer ein paar leckere Heringe für sie  bereithält.

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Tierlehrer Marek Jama mit dem ungarischen Steppenrind „Tokaj“ (8) in seinem Domizil, dass das Tier mit dem sanften Blick mit zwei schottischen Hochlandrindern teilt. In der Manege treten sie in einer gemischten exotischen Tiergruppe mit Lamas, Alpakas, Kamelen und Zebras auf. Die Tiere halten sich oft im Freien auf.

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Nach der Vorstellung schwimmen und planschen die Seelöwen sichtlich vergnügt in einem Freiluftbassin, Sonne inklusive. Dahinter Zirkuszelt und Tigerkäfig.

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http://www.Dresdner-Weihnachts-Circus.de

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Der letzte Clown auf Erden – aberwitzig ergreifendes Körpertheater mit Derevo im Festspielhaus Hellerau

27 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater

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Fotos: „Der letzte Clown auf Erden“ Anton Adasinskij vom Derevo – Tanztheater

Ein wahnwitziger Tanz über dem Abgrund

Er ist ein Vagabund, ein Schelm und Wanderer zwischen Himmel und Erde, der weder Gott noch Teufel fürchtet. “Der letzte Clown auf Erden“ mit Anton Adasinskiy vom Derevo Tanztheater Dresden – St. Petersburg in der Titelrolle entzündet ein bilderreiches Feuerwerk voll düsterer und absurd komischer Szenen über den Zustand der Welt. Die Premiere war am Montag abend im ausverkauften Festspielhaus Hellerau.

Anfangs stolpert der Clown wie ein Landstreicher mit Hut, schäbigem Mantel und zerrissener Hose und Flasche in der Hand umher. Er torkelt, grinst und steigt über die Zuschauerreihen hinweg, sammelt Almosen und Zigaretten ein. Spöttisch begleitet er mit dem Publikum einen kindlich-zeichenreichen Film mit dem Titel „Der Sieg über die Sonne“ auf der Bühnenleinwand (Video-Art: Pavel Semchenko/Akhe). Und irrt wenig später nach einem explosiven Knall zwischen rot glühenden Steinsbrocken auf der dunklen Bühne mit aufsteigenden Rauch allein umher. Aus dem Hintergrund hört man zunächst Gelächter, als wäre alles nur Spaß und später Klageleute. Der Clown klopft ans Himmeltor und legt sich mit Gott und Teufel an – in Videobildern verkörpert von Makhina Dzhuraeva und Aleksei Popow – , die mit allen Verlockungen, List und Tücken seinen Weg auf Erden verfolgen. Der Clown rennt immer weiter, einen Ort zum Überleben suchend, die Unterwäsche hängt ihm schon in Fetzen am Leib.

Mal jämmerliche Gestalt, mal Possenreißer mit dem roten Apfel vom Paradiesbaum als Clownsnase, Suchender, Verführter und Erkennender eilt er durch die Zeit zwischen Jahrmarktstimmung und Marschmusik. Weihnachtsmütze und Rettungsring griffbereit. Er besteigt ein Schiff mit farbigen Wimpeln zu wehmütigen Bläserklängen, wirft einen roten Knautschsack wie eine Boje ins Publikum, trägt Vogelschwingen und lässt sich in einer Schubkarre mit blinkenden Lämpchen als Showmaster im schwarzweiß karierten Anzug mit Mikro feiern, mit drei bereitwillig zu Popklängen mitschunkelnden Männern aus dem Publikum. Der Clown opfert sich dem Vergnügen. Noch einmal verspritzt er übermütig Wein im Zuschauerraum, bevor er auf einen Karren steigt, sich übergießt und anzündet.

Zuletzt kreist die Erde als Feuerball im All auf der Bühnenleinwand, weit entfernt einige menschliche Geräusche und ein paar bunte tanzende Lichter über der Bühne. Es ist ein Stück ergreifendes und spannendes Körpertheater voller Wahnwitz, Poesie, Traurigkeit und Komik über den Irrsinn, Leid und Zerstörung in der heutigen Welt. Man bangt und hofft mit dem Clown bis zuletzt, dass alles sich zum Guten wendet. Ist die Welt überhaupt zu retten ohne Clowns?!, steht als Frage im Raum. Zuletzt stupst er das helle zerbrechliche Etwas auf der Leinwand an, als sei doch noch nicht alles zu spät. Herzlicher Beifall und begeistertes Füßetrampeln. „Der letzte Clown auf Erden“ ist nochmals am 27. und 28. Dezember, um 20 Uhr im Festspielhaus Hellerau zu sehen.

Fotos: Derevo

http://www.derevo.org

 

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Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing im Schauspielhaus Dresden
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Ausstellung "Puzzle der Perspektiven" von Musa Saroglu & "Farbgewebte Träume" von Viviane Wolf im Schloss Struppen
  • Atelierbesuch bei der Malerin und Grafikerin Anita Rempe in Gauernitz bei Meißen
  • Es grünt so blau - Neues Zuhause der Blauen Fabrik in der "Grünen Villa" mit Malerei und Musik unter einem Dach
  • Unterwegs: Ein Ort für gelebte Träume, Begegnung und Austausch ist das Künstlergut Prösitz bei Grimma
  • Eine bunte fantastische Welt - Die Manga-Comicmesse lockt mit vielen Neuheiten zur Leipziger Buchmesse
  • Heiß umkämpft. Die Wahrheit. Antigone als digitales Medien-Drama im Theater Junge Generation
  • Mein schönstes WeihnachtsGeschenk: die erste Gedicht-Veröffentlichung in einem Buch
  • Ausstellung "Bilder aus Landschaften" von Franziska Kunath im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflössnitz

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

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