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~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Projekte

WuKaMenta 18 nun doch! Wunderkammer-Festival startet zur Bunten Republik Neustadt

16 Samstag Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Museum ohne Dach

In diesem Jahr setzt sich das Wunderkammer-Festival den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus und erscheint zu diversen Festen, wirbelt Althergebrachtes mit frischen, frechen, unkonventionellen Mitteln zeitgenössischer Kunst durcheinander. Erster Akt: zur BRN lockt noch bis Sonntag die Installation „Labystan“ mit Aktionen auf der Alaunstraße 90.

WuKaMenta 18 nun doch! Erster Akt zur BRN als ein Museum ohne Dach.
Auf dem Neumarkt schlägt sie dieses Jahr keine Wurzeln, so zieht sie heimatlos durch Dresden. Die WuKaMenta ereignete sich 2016 und 17 mit jeweils dreiunddreißig Künstlern als Kunst im öffentlichen Raum auf dem Neumarkt. Sie tauchte auf beim Bürgerfest vor dem Rathaus anlässlich der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit und im historischen Tanzsaal im Gasthof Serkowitz.

Die Künstler verließen den Schutzraum der Galerien und gingen zu den Menschen auf die Straße. Sie erprobten innovative Ideen und bezogen das Publikum ein.
Die Veranstalter Kunst der Lüge e.V. lassen die WuKaMenta auch 2018 wieder leben, sie erhielten eine Förderung der Stadt zugesagt, um ihr Format als Anknüpfungspunkt der Hauptstadtbewerbung 2015 weiter zu entwickeln. Weit entfernt von der Museumstradition hinter verschlossenen Türen und vergitterten Fenstern, jenseits physischer oder metaphorischer Trennwände, fliegt das ungezügelte Wunderkammerfestival frech, bilderstürmerisch, energisch und lustvoll durch die Stadtlandschaft.

2018 setzen sich die WuKaMenta den Kult(ur)ereignissen in Dresden aus. Sie erscheint zur BRN, zum Konstruktival, beim Nachtumzug des Elbhangfestes, zum Schaubuden-Sommer vor der Scheune, beim Dresdner Stadtfest und vielleicht zum Stadtteilfest in der Friedrichstadt. Ohne Schwellen und bei freiem Eintritt steht die WuKaMenta für die kreative Kraft von Spiel, Konfrontation und Reibung. Die spielerische Form erlaubt es Künstlern weit besser, in die Gesellschaft hineinzuwirken, denn bei komplexen Zusammenhängen ist der spielerische dem objekthaften Ansatz weit überlegen.

Künstlerische Leitung: Reinhard Zabka, als Richard von Gigantikow hat er mit dem feurigen Skulpturengarten auf den Elbwiesen in Radebeul einen Hit gelandet, der tausende von Besuchern begeistert. Dagegen steckt die WuKaMenta noch im Erwachsenwerden und statt sich in der „guten Stube“ – dem Neumarkt – zu präsentieren, wird sie auf die Walz geschickt.

Als Museum ohne Dach wird auf unkonventionelle Weise zeitgenössische Kunst im
öffentlichen Raum vermittelt. Erster Akt: Zur Bunten Republik Neustadt in der Alaunstr. 90 steht die Installation Labystan. Fünf Künstler erforschen die lebendige Sinnlichkeit und zeitgemäße Sinnhaftigkeit von Kunst. Justus Ehras Elektronischer Unsinn, Uta Hünniger Grassprechstunde, Seina Michaelis Knopfbüro, Bernd Zabka Untiere und Richard von Gigantikow vergibt wieder Einbürgerungsurkunden.

Text + Foto: Reinhard Zabka

Kunst der Lüge e.V.
Telefon: 0176 – 99 02 56 52
E-Mail: info@luegenmuseum.de
http://www.luegenmuseum.de

http://kunst-der-luege.de/

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Premiere „Einige fühlen den Regen, andere werden nass“ & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation

30 Mittwoch Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater

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Fotos: Marco Prill/TJG

Vom Zauber des Augenblicks

Manches ahnt, anderes weiß man oder glaubt es. Wenn der Himmel grau und die Luft staubtrocken ist, es greifbar ist bevor die ersten Tropfen fallen und erfrischend über die Haut rinnen. Man kann es als schön, wohltuend oder ärgerlich empfinden. Den unverhofften Zauber des Augenblicks oder nüchtern sachlich nur die Tatsachen sehen.
Um die Fülle an Momenten und Möglichkeiten, die Welt, sich selbst und andere zu betrachten, geht es in der Aufführung „Einige fühlen den Regen, andere werden nass“. Eine spielerische, bilder- und klangreiche Entdeckungsreise mit allen Sinnen, in Szene gesetzt von siebzehn jungen PerformerInnen zwischen 13 und 16 Jahren der Theaterakademie zusammen mit dem TJG-Artist in Residence, BBB Johannes Deimling auf der Kleinen Bühne im Theater Junge Generation. Am 31. Mai, um 10 Uhr das nächste Mal zu sehen.

So vieldeutig wie der Titel ist auch das Spiel mit Wahrnehmung, verr-rücktem Blick auf alltägliche Dinge und Situationen und Perspektivenwechsel, die Inneres und Äußeres, Bekanntes, Vertrautes, Gewohnheiten in anderem Licht darstellen, indem sie die Richtung ändern, sie ins Gegenteil verkehren und damit Raum für Neues entstehen lassen.

Da pochen Füße Regengeräusche auf den Boden, sacht und pladdernd, öffnen sich Hände langsam vom Gesicht, sehen und treffen sich Blicke, verbindet oder verliert man sich in der Gruppe, sucht nach Halt und eigenem Ausdruck. Da bewegen sich Schirme, Seile, wogt ein Koffer und ein bunt behängter Ast wie ein Uhrpendel hin und her, recken sich farbige Sockenhände blassweißer Körper in die Luft als würden die Füße schweben. Alles ist möglich, alles eine Frage des Blickwinkels in diesem sehr offen gehaltenen Bilderreigen, in dem das Mädchen mit dem Xylophon vom Anfang nicht mehr die Tonleiter rauf und runter spielt, sondern sich vom nächsten Ton überraschen lässt. Viel Beifall von kleinen und großen Zuschauern.

Text (lv)


Foto: Marco Prill/TJG zur Theaterakademie-Inszenierung: „Liegt Europa in mir?“

Alle Formate, Projekte und Inszenierungen: Festivaltag der Theaterakademie am 2. Juni 2018

Am 2. Juni präsentiert die Theaterakademie des TJG ab 14 Uhr einen ganzen Nachmittag und Abend lang sämtliche Ideen, Arbeiten und Inszenierungen, die in der sich ihrem Ende nähernden Spielzeit unter Mitwirkung von Jugendlichen am Haus entstanden sind – ein Angebot für alle, die eine Inszenierung verpasst haben oder sich einen Überblick verschaffen wollen, welche Möglichkeiten des Mit- bzw. Selbermachens das TJG Jugendlichen bietet.
Zugleich werden an diesem Tag Videos und Live-Performances gezeigt, die im Rahmen von PLATFORM shift+ mit Jugendlichen in Dresden, Tallinn, London und Marseille zum Thema „creative activism“ erarbeitet wurden.

Das Festivalticket kostet 5,00 Euro und gilt für alle Inszenierungen. Gegen seine Vorlagen erhält man an der Vorverkaufs- oder Tageskasse kostenfreie Eintrittskarten für die einzelnen Vorstellungen.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, wird ein frühzeitiges Sichern der Eintrittskarten empfohlen.

Sonnabend, 2. Juni, ab 14 Uhr im tjg. im Kraftwerk Mitte
www.tjg-dresden.de

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Kuchenduft & Gemütlichkeit wie bei Oma – Neues Café in der JohannStadthalle

16 Mittwoch Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Film, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

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Magie der Musik: Klein und groß lauschen verzückt dem „Märchenzauberer“, der auch dieses Jahr wieder mit einem „verzauberten Kindermitmachkonzert“ am 25.8., um 15 Uhr in die JohannStadthalle kommt. Zum Zuhören und Mitmachen lädt wieder die Band Zugabe ein. Foto: Veranstalter


Das rührige Team des Kulturzentrums auf der Holbeinstraße 68 will mit seinem vielfältigen Programm – wie Filmreihen, Konzerten, Workshops, Vorträgen, Kursen und Treffs – alle Generationen ansprechen.


Ein neues Café mit Wohnzimmer-Flair wie früher bei Oma eröffnet heute, am 16.5., um 17 Uhr in der JohannStadthalle. Mit Livemusik, Sekt, Kuchen uvm. Den gemütlichen Ort zum Verweilen hat Josephine Böhm innerhalb ihres freiwilligen sozialen und kulturellen Jahres eingerichtet.

Mehr Text zum Angebot folgt. Text + Fotos (lv)

 

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Ausstellung „SMS – Sprösslinge Mit Spaß“ in der Stadtgalerie Radebeul

11 Freitag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Projekte

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Aus der Provinz in die weite Welt: Ralf Kerbach, Professor für Malerei und Grafik an der Dresdner Kunsthochschule, kehrt mit seiner Klasse eigensinniger Sprösslinge, wie er selbst, an den Ursprungsort seiner Kunst nach Radebeul zurück.

Keine Scheu vor der Provinz

Für frischen Wind sorgen derzeit 27 Kunststudenten der Kerbachklasse der Dresdner Kunsthochschule farb- und Formreich und experimentierfreudig in ihrer ersten Gemeinschaftsausstellung in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21.

Einige Jungpflanzen sprießen schon keck in die Höhe, andere ruhen noch in der Schale. Nur ein Sprössling schafft es nach oben. Doch eins ist unverkennbar allen gemeinsam auf dem witzig-ironischen Titelbild zur Ausstellung. Der
Name ist Programm: „SMS – Sprösslinge Mit Spaß“.

Unter diesem Motto zeigen derzeit 27 Kunststudenten, darunter vier Meisterschüler aus der Kerbachklasse, ihre Arbeiten in der Stadtgalerie Radebeul in einem Kooperationsprojekt mit der Dresdner Kunsthochschule. Für Ralf Kerbach, Jahrgang 1956, der dort zu DDR-Zeiten als junger unangepasster Künstler exmatrikuliert wurde und seit 1992 als Professor für Malerei und Grafik unterrichtet, ist diese Ausstellung auch eine Rückkehr zu seinen künstlerischen Anfängen. Er wuchs in Radebeul-Zitschewig auf, besuchte den Zeichenzirkel im damaligen Klubhaus und bezog mit 19 Jahren sein erstes Atelier in Radebeul. Seinen „Sprösslingen“ lässt Kerbach viel Freiraum, die stilistisch sehr unterschiedlich sich selbst als eine „Gruppe von Individualisten“ sehen mit Schwerpunkt in der menschlichen Figur.

So viel junges Publikum sah man lange nicht in den Galerieräumen zur Eröffnung am Mittwochabend, in Grüppchen auf der Wiese hockend, sich bei Wein und Bier lebhaft unterhaltend und musizierend bis Mitternacht. Ebenso viele neue, neugierig machende, künstlerische Handschriften voll ungezügelter Farb- und Formlust. Unkonventionell war auch die musikalische Umrahmung mit Trommeln auf einem Farbeimer und Gitarrenklängen zu sommerleichten Songs von drei Kunststudenten der Gruppe „Pfürsichkompott“. Besonders und experimentierfreudig sind ebenso die Inhalte, Ausdrucksweisen und Hängung der Arbeiten im Innen- und Außenraum der Stadtgalerie. Von Malerei, Grafik, Zeichnungen bis zu Installationen, konkret-figürlich bis abstrakt, ist alles dabei. Beginnend bei einem Bild von Merlin Grund im Baum vor der Stadtgalerie, das einen Mann mit Eselsohren oder Flügeln mit Wein und Zigarette über einen Zaun lugend zeigt. Ein paar farbige Kästen, bepflanzt und mit Wasserhahn auf der Wiese werden zu „Bird`s Dinner – Was wäre junge Liebe ohne Zwitschern“ in einer Installation von Lion Hoffmann, der außerdem skurril-kafkaeske Wartende in schwarz-weißen Tuschezeichnungen zeigt.

„Vertragt euch“, verlangt in einem Bild mit bekannten Politikerköpfen Anna Ditscherlein. Eindringlich das großformatige Ölbild von Hamidreza Yaraghchi „Under the trees“, das lauschig unter Bäumen zwei Erhängte und die wegschauende, gleichgültige Masse zeigt. Farbenfroh verspielt und vieldeutig das Ölbild „See jou in the universe“ mit einem jungen Mann mit Wunderkerzen und Luftschlange oder Gewehr umgehängt, von Michaela Fenzl, die zudem als leidenschaftliche Sängerin mit Gitarre und Blumenhut mit zwei Mitstudenten für Stimmung sorgte. Von Auf- und Abbrüchen erzählt „Das gebrochene Teil“ aus Ton/Gips auf einer Holzpalette von Carlotta van der Heyden-Rynsch. Farb- und formspielerisch harmonieren der aufgespannte „Regenschirm“ von Albert Gouthier und der Holzschnitt „In der Nacht“ von Ana Pireva, von ihr ist auch eine schwarze Tuschezeichnung mit einer nackt-verletzlichen Eva, fast umzingelt von Äpfeln.

Berührend und ausdruckstark sind insbesondere drei Bilder „The farewell I – III“ von Helena Zubler, die in wechselnder Perspektive ein Paar in inniger Umarmung mit Betonung der Hände zeigen. Helena ist 25 Jahre alt, bekam letztes Jahr ihr Diplom und studiert nun als eine von vier Meisterschülern bei Kerbach. Zwei Jahre dauert das Meisterstudium. Diese Zeit sei noch mal „wie eine Schonfrist, um sich umzuschauen, sich vorzubereiten auf das freie Künstlerleben, in der man auch weiterhin Seminare, Werkstätten nutzen und auf Erfahrungen von Dozenten zurückgreifen, noch eine zweite Meinung hören kann.“ „Das A und O sind Ausstellungen. Dafür muss man über seinen Schatten springen und auf Menschen offen zugehen, präsent sein. Man ist ja nicht nur Maler, sondern muss sich auch um die Werbung kümmern, Eigeninitiative an den Tag legen. Da muss man Energie reinstecken, bis etwas zurückkommt“,
zählt Helena auf.

Natürlich fragt sie sich wie die anderen Kunststudenten, was danach kommt. Das aus einer starken Zwiesprache zwischen sich und seinen Werken Entstandene nach außen zu tragen, falle vielen Künstlern schwer, andererseits will man wahrgenommen, gesehen werden. „Man kann die Kunst nicht vom Leben trennen“, sagt Helena. Das macht sie aufregend, spannend, aber auch immer wieder herausfordernd der Umgang damit für den Kunstschaffenden.

Da war nicht nur die Stadtgaleristin Karin Baum positiv überrascht, wie die Kunststudenten aus dem zunächst bunten Durcheinander in kurzer Zeit eine gut gemischte, durchdachte, einfalls- und spannungsreiche Gemeinschaftsausstellung aufbauten. „Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Besucher“, so die Stadtgaleristin. Von den Kunststudenten stammt auch das Banner an der Scheunenwand vor der Stadtgalerie mit der Aufschrift: „Nur der Provinzielle hat Angst vor der Provinz!“

Die Ausstellung ist noch bis 24. Juni zu sehen.

Beteiligte Künstler (Reihenfolge lt. Ausstellungskarte): Swantje Ahlrichs, petar Bocin, Anne-Cathrin Brenner, Michael Broschmann, Robert Czolkoß, Anna Ditscherlein, Lena Dobner, Marcus Eck, Michaela Frenzl, Albert Gouthier, Merlin Grund, Dany Hermann, Carlotta Heyden-Rynsch, Teresa Hilliger, Lion Hoffmann, Gene Hünniger, Julia Johansson, Joo Young Kim, Sina Neuberger, Murat Önen, So Young Park, Ana Pireva, Mona Pourebrahim, Hamidreza Yaraghchi, Tillmann Ziola, Shengjie Zong, Helena Zubler

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Do, So von 14 bis 18 Uhr
Helena Zubler vor ihrer Bilderserie „The farewell I – III“
Manchem wachsen beim Malen Flügel. Das Bild von Merlin Grund hängt im Baum vor der Stadtgalerie Radebeul.

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Aktion für Grün statt Beton – Jane`s Walk am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Eine Sonnenblume für..., Lebensart, Projekte

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Jane Jacobs, die New Yorker Stadtaktivistin und Namensgeberin der Dresdner Aktion.

Eine Sonnenblume für: Stadtspaziergang Jane`s Walk für lebendige Stadtteile

„Aufgepasst! Hier geht noch was!“

Aktion für einen lebendigen Stadtteil mit viel Grün. Die Stadt plant ein Einkaufscenter an der Grenze zwischen der Neustadt und Pieschen. Treff: 6. Mai, 16 Uhr, Neustädter Bahnhof, Ausgang Hansastraße.

Das Thema ist immer noch nicht entschieden! Im Namen der Bürgerinitiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“ laden daher die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger und Prof. Erika Schmidt heute am 6. Mai, von 16 bis 17 Uhr zu einem Spaziergang entlang des Areals ein, um Interessierten die Schönheit und den besonderen Reiz dieses Ortes nahezubringen, der mehr verdient hat als zu einer Betonfläche mit tausend Parkplätzen zu mutieren!

Treff: 16 Uhr, Neustädter Bahnhof, Ausgang Hansastraße

Das erste Mai-Wochenende in Dresden steht ganz im Zeichen von Jane Jacobs, der legendären Stadtaktivistin in New York der 1960er Jahre. Vor 50 Jahren hat sie sich als streitbare und kompetente Bürgerin eingemischt, argumentiert, motiviert, mobilisiert. Und so dafür gesorgt, dass es Stadtteile wie Greenwich Village heute noch gibt.

Solche Menschen und solches Engagement braucht es heute wieder – gerade jetzt, wo „nach 30 Jahren neoliberaler Stadt- und Wohnungspolitik immer deutlicher wird, dass der Markt, allein gelassen, alles andere als lebenswerte Städte hervorbringt.“ (sinngemäß zitiert aus einem Beitrag von Laura Weißmüller in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Bauwelt, Nr. 127)

Daran knüpfen die Jane`s Walks-Spaziergänge an, die der Verein „Dresden zu Fuß“ zwischen dem 3- und 6. Mai stadtweit organisiert.

Auch der Alte Leipziger Bahnhof wird nicht ausgelassen. Unter dem Motto: „Aufgepasst! Hier geht noch was!“ stellen Prof. Erika Schmidt und die Grünen-Stadträtin Kati Bischoffberger das Areal vor und laden Interessierte ein zum Entdecken neuer Möglichkeiten zwischen den architektonischen Resten eines Ortes mit bewegender und bewegter Geschichte.

Text + Fotos: Kati Bischoffberger

Weitere Infos:

* Vollständiges Programm Jane’s Walk Festival Dresden 2018

* Aktion am Alten Leipziger Bahnhof am So, 6. Mai, 16 Uhr

* Artikel von Laura Weißmüller in der Bauwelt Nr. 217
* Jane Jacobs / wikipedia:  en / de

 

 
www.kati-bischoffberger.com

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BilderAlbum: Ausstellung „Fatima – Augenblicke in Dresden“ im Kulturrathaus

22 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Die Macher, Fotografie, Im Atelier bei..., Lebensart, Musik, Projekte, Zwischenmenschliches

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Alltags-Bilder aus einer neuen Welt

Eine Ausstellung im Kulturrathaus bringt in Zeichnungen und Geschichten von Kindern und Jugendlichen aus syrischen Flüchtlingsfamilien ihre Situation näher.

Kinder malen ihre Welt. Wovon sie träumen, was sie bedrückt, wie sie ihr neues Zuhause sehen und sich ihre Zukunft vorstellen. In den Bilderrahmen mit den farbenfrohen und fantasievollen Zeichnungen erzählen sie auch ihre berührenden Geschichten. Von ihrem Leben in Syrien, das eines Tages der Krieg jäh veränderte.
Ein paar wenige Andenken, wie Familien- und Schulfotos, Bilderbücher, ein silberner Löffel konnten sie aus ihrem alten Leben herüberretten. Zu sehen in einer Vitrine inmitten der Momentaufnahmen aus ihrem jetzigen Alltag.

Die ersten Bilder der Kinder und Jugendliche hingen auf einer Wäscheleine in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Dresden. Dort entstand auch die Idee zu diesem interkulturellen Projekt, das 2015 startete und vom Kulturamt der Stadt gefördert wird. „Das Erste, was wir hatten waren Papier und Stifte. So haben wir angefangen zu malen“, sagte Heike Jack, die Initiatorin zur Ausstellungseröffnung „Fatima – AugenBlicke in Dresden“ im Kulturrathaus, Königstraße 15. In der ersten Etage im Foyer sind nun die Ergebnisse des zweiten Malworkshops von Heike Jack und ihrer Agentur Kulturperlen in Zusammenarbeit mit der Galerie Holger John, wo im September 2015 die erste Ausstellung mit Bildern aus dem Flüchtlingscamp stattfand, zu sehen. Er hat begleitend zur Ausstellung auch ein Ausmalheft mit lustigen Stadtlandschaften zum Mitnehmen gezeichnet, die Kinder und Erwachsene auch gleich mit Farbe füllten zur Eröffnung. „Paradiesisch musizieren“ konnten sie zusammen mit Musiker Paul Hoorn (ehemals „Das Blaue Einhorn“).

Einige der Kinder und Familien aus Syrien begleitet Heike Jack bis heute. Fatima, das Mädchen, das der Ausstellung ihren Namen gab, ist mit ihrem Vater hierher gekommen. „Bis heute ist es nicht gelungen, ihre Mutter und drei Geschwister aus der Türkei nachzuholen aus verschiedenen Gründen, es fehlen noch Dokumente“, so Heike Jack. In Fotografien hat sie festgehalten, wie die am Mal-Projekt beteiligten Kinder und Jugendlichen sich in den letzten drei Jahren verändert haben. Zeit ist vergangen, die Fragen in den Augen der Kinder bleiben, zeigen die Aufnahmen. Sie wünscht sich, dass auch viele Schulklassen diese Ausstellung besuchen, sich Begegnungen und Austausch mit den syrischen Kindern und Jugendlichen und ihren Familien und Dresdnern entwickeln.

Die Ausstellung „Fatima – AugenBlicke in Dresden“ ist noch bis 8. Juni zu sehen.

Geöffnet: Mo – Do 9 – 18 Uhr, Fr 8 – 16 Uhr

Text + Fotos (lv)


Holger John stellte seine Galerie in der Rähnitzgasse als Malatelier für
die Kinder zur Verfügung. Die Initiatorin des interkulturellen Projekts, Heike Jack (Inhaberin der Agentur Kulturperlen) begleitet einige syrische Familien bis heute.

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Ausstellung „(Un)sichtbar“ von Designstudenten im Kulturkraftwerk Mitte

19 Donnerstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Theater

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Designstudentinnen mit ihren Arbeiten zum Stück


Probenfoto aus „Kleider machen Kaiser“

Zwischen offensichtlich und unsichtbar

Die Designstudenden der FH Dresden zeigen ihre Kreationen zum Stück „Kleider machen Kaiser“ (Premiere: 21.4., 16 Uhr) im Foyer des Theaters Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte. Noch bis 25. April.

Weniger Schein, mehr Sein: Die Mode- und Grafikdesignstudenten des vierten Semesters der Fachhochschule Dresden – University of Applied Sciences (FHD) interpretieren in der Ausstellung „(UN)sichtbar“ das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Gestern fand die Vernissage im Foyer des Theaters Junge Generation (TJG) im Kraftwerk -Mitte statt. Passend dazu feiert dort das Schauspiel „Kleider machen Kaiser“ am Samstag, dem 21. April Premiere. Die Werke der Studenten dienen dabei als Rahmenprogramm zur TJG-Produktion. Die ungewöhnliche Ausstellung kann noch bis zum 25. April während der Öffnungszeiten des Theaters besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ werden dem Kaiser prächtige Zauberkleider mit dem Hinweis verkauft, dass sie nur von intelligenten Menschen gesehen werden können. Betrüger jubeln ihm aber einen leeren Kleiderbügel unter und aus Scham und Eitelkeit erwähnt er nicht, dass selbst er die Kleider nicht sehen kann und auch sein Volk gibt vor, die scheinbar schönen Stoffe wahrnehmen zu können. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind bei einer Parade offenkundig sagt, dass der Kaiser gerade nackt vor ihnen steht.

Die 15 Grafik- und Modedesignstudenten haben sich in den letzten zwei Semestern in den Fächern „Künstlerisches Projekt“ und „Experimentelles Projekt“ bei Prof. Martina Jess, Dekanin der Fakultät Design der Fachhochschule Dresden, mit dem berühmten Märchen auseinandergesetzt. „Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern“, sagte einst schon Heinrich Heine. Die Ausstellung „(UN)sichtbar“ übt Kritik am gesellschaftlichen Druck zur Perfektion und feiert die Einzigartigkeit der menschlichen Anomalien. Denn zwischen „offensichtlich“ und „unsichtbar“ entscheidet meist nur der Blickwinkel und ein Hauch Empathie.

In den Werken der angehenden Grafik- und Modedesigner treffen klassische Darstellungsmethoden auf moderne Materialien und Medien. „Inspiriert von den metaphorischen und psychologischen Aspekten haben die Studenten das Märchen neu interpretiert und in die Gegenwart übersetzt. Sie hinterfragen zum Beispiel das heutige Konsumverhalten“, erläutert Jess. Die Grafikdesignstudenten haben unter anderem eine plastische Eigeninterpretation des nackten Kaisers erschaffen, welche mit bedeckter Transparenz und einem Anzug aus Nacktheit neugierig macht. Die Modedesignstudenten entwickelten Kleider aus Holz und anderen interessanten Materialkombinationen. „Sogar ein Blog wurde von den Studenten eingerichtet, welcher die Menschen aufrief, ihre Makel zu fotografieren und einzuschicken“, verrät Jess.

Die Ausstellung findet als Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation (TJG) statt. Dort feiert am Samstag, dem 21. April um 16 Uhr das Schauspiel „Kleider machen Kaiser“ unter der Regie von Susanne Zaun auf der Studiobühne Premiere. Die Ausstellung „(UN)sichtbar“ hat noch bis zum 25. April während der Öffnungszeiten des Theaters jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Infos: http://www.fh-dresden.eu und http://www.tjg-dresden.de/home.html

Über die FHD:

Die Fachhochschule Dresden ist als staatlich anerkannte Hochschule eine moderne, internationale Einrichtung, die ihre Studierenden praxisnah fordert und fördert. Interessenten können aus dreizehn verschiedenen Bachelor-Studiengängen wählen. Dazu gehören die drei Designstudienrichtungen „Modedesign“, „Grafikdesign Screen/Printmedia“ und „Medieninformatik/Mediendesign“ sowie die fünf  Management-Studiengänge „Business Administration“, Logistikmanagement“, „Tourismus & Event Management“, „Pflege- & Gesundheitsmanagement“ und „Soziale Arbeit & Sozialmanagement“. Die Verknüpfung von Studium und Arbeit hat an der FHD einen besonderen Stellenwert. So können Berufstätige alle Management-Studiengänge auch berufsbegleitend studieren.

Text + Fotos: meeco Communication Services

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Eröffnung der Ausstellung „Fatima – Augenblicke in Dresden“

07 Samstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Projekte

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Fotos: Heike Jack

Interkulturelles Kunstprojekt und Ausstellung

Die Ausstellungseröffnung mit Musik ist am 11. April, um 16 Uhr im Kulturrathaus auf der Königstraße 15.

Zur Vernissage musizieren die Kinder gemeinsam mit dem Dresdner Musiker Paul Hoorn, den sie schon in ihren ersten Dresdner Tagen im Camp kennen gelernt haben. Es erklingen internationale Kinderlieder.

Fatima, viele andere Kinder und deren Familien haben in Dresden ihre neue Heimat gefunden. Auf Fotos sehen wir, wie sie sich in den letzten drei Jahren verändert haben. In ihren Zeichnungen zeigen die Kinder ihren ganz eigenen Blick auf ihre besondere Geschichte und ihr neues Zuhause. Die Ausstellung ist die Fortsetzung der im September 2015 in der Galerie Holger John gezeigten Impressionen aus dem Flüchtlingscamp. Zeit ist vergangen, die Fragen in den Augen der Kinder bleiben. Die Ausstellung erzählt die Geschichten der Kinder und ihrer Familien. Wo kommen sie her und wie war ihr Weg? Wie leben sie heute? Sie erzählt von großem Leid, aber auch von Hoffnung, Glück und Dankbarkeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft mit Zeichnungen des Dresdner Künstlers Holger John, die (ausnahmsweise) farbig ausgemalt werden dürfen.

Bis Anfang Juni sind alle Dresdner, Gäste der Stadt und natürlich Kinder mit ihren Schulklassen eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und über die Geschichten zu sprechen. So sollen Freundschaften gefestigt sowie Verständnis und Empathie füreinander verstärkt werden.

Ausstellung geöffnet vom 11. April bis 8. Juni 2018
Mo-Do 9-18 Uhr, Fr 8-16 Uhr

Idee, Konzeption & Ausführung Heike Jack (Kontakt jack@kulturperlen-agentur.de) in Zusammenarbeit mit der Galerie Holger John

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Welt der Sinne – das neue Kinder-Museum im Hygiene-Museum

25 Sonntag Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte

≈ Ein Kommentar

Die Welt der Sinne spielerisch entdecken, anfassen und begreifen – dazu lädt das neu gestaltete Kinder-Museum im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden auf der Lingnerallee kleine und große Besucher ein. An diesem Eröffnungswochenende (24./25.3.) locken viele Aktionen in der Empfangshalle: vom eigenen Kräutersalz herstellen, den Sehsinn testen mit selbstgebastelten optischen Täuschungen bis zu kurzen Szenen zu den fünf Sinnen mit Akteuren der Theaterakademie des Theaters Junge Generation (Auftritte um 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr).

Mehr Text zum neuen Kindermuseum folgt.

Text + Fotos (lv)

http://www.DHMD.de

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Dresdner Straßenbahn von arabischen Besetzern entführt

21 Mittwoch Mär 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

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Fatima – AugenBlicke in Dresden

Die Ausstellung mit Zeichnungen von Kindern aus syrischen Flüchtlingsfamilien eröffnet am 11. April, um 16 Uhr im Kulturrathaus auf der Königstraße 15 in Dresden.

Was war da los am Sonntag im Dresdner Stadtzentrum? Eine voll besetzte Straßenbahn rast mit Volldampf durch die Stadt. Darin sieht man Männer mit schwarzen Bärten, Frauen mit Kopftüchern, glutäugige Kinder mit dunklen Haaren. Dem Fahrer A. steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, er spürt die Waffen im Rücken. Mitfahrer M. versucht, sich mit einem Haifischzahn zu wehren. – Aber Halt! Der Schein trügt.

Nur das mit dem Haifischzahn stimmt. Denn Matthias, der „Mann aus dem Rathaus“ veranschaulicht seinen Gästen in der Kinderstraßenbahn gerade, dass auf der Fläche Dresdens zu Urzeiten ein Meer war. Die fröhliche Gesellschaft, das sind Familien aus Syrien, die seit fast drei Jahren in Dresden eine neue Heimat gefunden haben. Sie entdecken die Stadt abseits der bekannten Wege zwischen Schule, Sozialamt, Jobcenter oder Ausländerbehörde. Vom Albertplatz bis zum Blauen Wunder, über die Brücken der Elbe, vorbei am Zwinger, dem Großen Garten und der Trinitatis- Ruine, lauschen Klein und Groß den Erklärungen von Matthias. Stimmt es wirklich, dass mal ein richtiger Elefant mit der Straßenbahn gefahren ist? Auch wenn sie noch nicht alles verstehen, sie waren fleißig und haben Deutsch gelernt. Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Minuten, die die Kinder ganz vorn direkt neben dem gutgelaunten Fahrer Andreas verbringen dürfen.

Ihre Eindrücke von der Stadtrundfahrt werden die Kinder in Zeichnungen ausdrücken, die am Nachmittag in der Galerie Holger John zusammen mit dem Künstler entstehen. Aus den Ergebnissen wird Heike Jack zusammen mit den entstandenen Fotos die Ausstellung „FATIMA – AugenBlicke in Dresden“ kreieren, die vom 11. April bis 8. Juni 2018 im Kulturrathaus auf der Königstraße zu sehen sein wird.

Sie erzählt die Geschichten der Kinder und ihrer Familien. Wo kommen sie her und wie war ihr Weg? Wie leben sie heute? Sie erzählt von großem Leid, aber auch von Hoffnung, Glück und Dankbarkeit.

Text + Fotos: Heike Jack/Agentur Kulturperlen

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Atelierbesuch bei der Malerin und Grafikerin Anita Rempe in Gauernitz bei Meißen
  • Premiere "Die Troerinnen" im projekttheater
  • Heusers Büchertheke - Lesung aus Juli Zehs Roman "Unterleuten"
  • Vorlesetag virtuell: Das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" in 13 Sprachen unter dem Motto "Europa und die Welt"
  • Atelierbesuch bei Günter Gläser, Emaillekünstler in Radebeul
  • Ausstellung "Mit allen Sinnen" von Michael Hofmann in der Galerie Kunst & Eros
  • Wunderkammer-Festival WuKaMenta auf der Prager Straße
  • Premiere "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch im Kleinen Haus
  • Premiere "Das Ding - die Friedrichstadt-Revue" im Dresdner Friedrichstatt Palast

Aktuelle Beiträge

  • Neue Katzen-Lyrik: Im Lichtzimmer
  • Neue Lyrik: Kerzenflamme & Alles aus Liebe
  • Neue Lyrik: Kindheitswege. Zwischen Gestern & Heute
  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
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  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung

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