Volkshochschule Dresden feiert 100. Geburtstag


Bunte Vielfalt: Jürgen Küfner, Direktor der Volkshochschule Dresden e.V. präsentiert das Programmheft für Frühjahr/Sommer 2019

Neue Kunst-Kurse: Von „sprechenden“ Bildern bis zu Street-Photography

Volkshochschule präsentiert neues Programm zum 100-jährigen Bestehen. 100-Cent-Kurse, neue Schnupperkarte und allerhand zu 100 Jahren VHS.

Seit einhundert Jahren kümmert sich die Volkshochschule Dresden (VHS) um die Stärkung der Persönlichkeit, ermöglicht Teilhabe und steht für eine Bürgergesellschaft. In der Geschichte gab es immer nur Kursangebote, die sich mit diesen drei Grundsätzen vereinbaren lassen. Schon seit jeher stehen deshalb neben Sprachkursen auch Künstlerische im Fokus, genauso wie auch welche mit gesundheitlichen oder kulturellen Thematiken. Im neuen Frühjahr/Sommer-Programmheft findet sich daher erneut eine breite Palette an beliebten Veranstaltungen und Kursen.

„Besonders froh sind wir, eine neue Programmbereichsleiterin für die künstlerischen Themen gefunden zu haben“, erklärt Volkshochschuldirektor Jürgen Küfner. Den ganzen Themenblock „Kunst“ hat sie über den Haufen geworfen und komplett neugestaltet, im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir bieten jetzt nicht nur Fotoreisen, beispielsweise nach Marokko, an, sondern auch Street-Photography-Kurse in Dresden. ‚Street-Art‘ beschäftigt sich mit der urbanen Kunst auf Häuserwänden oder sonstigen Graffiti und wir sind stolz, als eine der ersten Volkshochschulen einen Kurs zu ‚Graphic Recording‘ anzubieten“, so Küfner. Beim „Graphic Recording“ geht es darum, gesprochene Worte auf eine neue Art und Weise wiederzugeben. Dies geschieht vor allem in schnellen Skizzen und Grafiken, während die Protagonisten noch sprechen. „Das ist ganz spannend, weil man nie weiß, was am Ende rauskommt. Wir haben extra dafür eine Expertin eingeladen, die ihr Wissen an interessierte Dresdner vermittelt“, erklärt Küfner.

Im Bereich der Gesundheitsförderung gibt es ab sofort eine Schnupperkarte, bei der Unentschlossene verschiedene Kurse testen können. Für 12 Euro kann man so zum Beispiel einmal eine Zumba-Veranstaltung besuchen und danach zum Qi-Gong-Kurs gehen und in der nächsten Woche wieder ganz andere Gesundheitskurse besuchen.

„Auch konnten wir es ermöglichen, ausgewählte Veranstaltungen zum Jubiläum für 100 Cent anzubieten“, erklärt Küfner. Diese einmaligen Events sollen neue Interessenten in das im vorletzten Jahr frisch bezogene Volkshochschulgebäude ziehen, aber auch ein Dank für treue Teilnehmer sein. Weiterhin befasst sich die Volkshochschule thematisch sehr stark mit den letzten 100 Jahren. So wird es Veranstaltungen geben, die „100 Jahre Weimarer Republik“, „Kochen wie vor 100 Jahren“ oder „Die Kunst vor 100 Jahren“ thematisch aufgreifen. Jürgen Küfner weiß, „auch solche Sonderveranstaltungen gibt es schon für 100 Cent zu erleben. Man sollte sich schnell dafür anmelden!“

Im Rahmen der 100-jährigen Volkshochschul-Geschichte wird es auch eine Sonderausstellung in den neuen VHS-Räumen auf der Annenstraße 10 geben. „Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet am 14. Februar die Ausstellung zu ‚100 Jahren Volkshochschule in Sachsen‘. Auf dieses Highlight freuen wir uns schon jetzt. Es wird aber nicht das Letzte sein, was dieses Jahr auf unsere lange Geschichte aufmerksam macht“, verrät Küfner abschließend.

Text + Foto: meeco Communication Services

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de 

Premiere Antigone im Theater Junge Generation


Antiker Stoff, hochaktuell: Eine Frau und ein Mann. Antigone und Kreon streiten erbittert im Umgang mit Stärke, Ohnmacht, Wut, Schmerz, Verletztheit, Versöhnung und Anerkennung unterschiedlicher Standpunkte und
persönlicher Rechte. Foto: Marco  Prill

Macht oder Menschlichkeit?

Das Drama „Antigone“ (nach Sophokles, Nachdichtung von Walter Jens, Schauspiel, ab 14) hat am 18. Januar, 19.30 Uhr, im Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte Premiere.

Die Dinge stehen nicht gut in Theben. Die Stadt ist vom Krieg zermürbt, die Herrscherdynastie durch Erbschaftsstreitigkeiten zerrüttet, die Stadtgesellschaft erschüttert. Etwas – nein, alles – muss sich ändern. Und zwar zum Guten. Darin sind sich alle einig. Aber was brauchen die Stadt, der Staat, die Menschen: Pragmatische Reformen oder radikalen Umsturz? Einen dauerhaften Frieden? Starke Führungspersönlichkeiten oder engagierte BürgerInnen? In dieser Situation hat Antigone ein scheinbar privates Anliegen: Sie will ihren Bruder Polyneikes beerdigen. Der aber war ein Verräter, ein Rebell, der die Stadt angegriffen hat und dessen Beerdigung ein Politikum wäre. Deshalb verbietet Kreon, der neue Herrscher von Theben, seiner Nichte Antigone, ihren Bruder zu bestatten. Antigone kann das nicht akzeptieren. Stehen die Bedürfnisse eines Staates wirklich über existentiellen menschlichen Grundrechten? Muss man Gesetzen folgen, die man für falsch hält? Radikal stellt Antigone alles infrage. Sie hat keine Geduld für Vermittlungsversuche, keine Zeit für strategische Manöver oder pragmatische Kompromisse: Draußen vor dem Stadttor wird die Leiche ihres Bruders von den Hunden gefressen. Und Antigone wird das nicht hinnehmen!

In Sophokles‘ antikem Drama wird die Frage nach der Kultur politischer Auseinandersetzung gestellt: Welche Strategien hat man, wenn alle Argumente ausgetauscht sind? Wie ist Verständigung möglich, wenn die Interessen scheinbar nicht in Einklang zu bringen sind? Wie viele Kompromisse kann man eingehen, ohne die eigene Haltung zu verraten?

Text: Norbert Seidel 

http://www.tjg-dresden.de

„…paar eckige Runden drehn!“ Biermann meets Jazz in der Schauburg

„Wer sich nicht in Gefahr begibt, der kommt drin um!“

Träume und Lieder, die Sandstein überdauern, über ein zerrissenes Land und den „Preußischen Ikarus“ sang Wolf Biermann bei seinem ausverkauften Konzert
„… paar eckige Runden drehn! – Biermann meets Jazz“ am Freitagabend im Filmtheater Schauburg in Dresden. Ein Abend innerhalb der Veranstaltungsreihe „Musik zwischen den Welten“.

Zuerst allein mit Gitarre, später auch am Klavier, abwechselnd singend mit seiner Frau Pamela und begleitet von einem furiosen, kraft- und spannungsreichen Klangfeuerwerk mit seinem „Neuen Zentralquartett“  brachte der 1976 vom SED-Regime aus der DDR ausgebürgerte Sänger frühe und neue Lieder mit auf die Bühne. Die Band sei ein “Ost-West-Verein“. Seine Frau ist Hamburgerin. Mit seinen Jazzerfreunden, Ulrich Gumpert am Piano und Günter Baby Sommer am Schlagwerk konnte er zu DDR-Zeiten nie spielen, um so mehr genossen sie ihren gemeinsamen Auftritt, verstärkt durch den Posaunisten Christoph Thewes aus Trier, wo auch Marx herstammte und Henrik Walsdorf am Saxofon.

Biermann begann mit zwei Liedern, die er als junger Mann schrieb. Er sang über „die kleine Kammer unterm Dach, das Laken weiß und frisch, in Bukow zur Süßkirschenzeit. Die Bäume gehören der LPG, Volkseigentum streng bewacht, besonders in der Nacht.“ Das andere von 1972, damals wohnte er in der Chausseestraße in Berlin, führt in den Park auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, auf dem Brecht und viele andere große Künstler begraben liegen. „Wie nah sind uns manche Toten und wie tot sind uns manche, die leben“, fragt er sich dort. Wer keine Angst habe, sei ein Idiot. Die Frage sei nur: Hab ich die Angst oder die Angst mich. Das kenne jeder, der lebendig lebt.

„Wer sich nicht in Gefahr begibt, der kommt drin um“, weiß Biermann aus eigener Erfahrung. Er habe kein Heimweh nach früher, keins nach alten Kümmernissen. Die Muttersprache kann kein Vaterland ihm rauben. Doch das Gefühl des Zerrissenseins in diesem Land ist geblieben, die Wunden wollen nicht zugehen unter dem Dreckverband, das könnten die Dresdner wahrscheinlich noch tiefer verstehen als anderswo, so Biermann mit Blick auf Pegida. Doch es gehen inzwischen auch immer mehr anders Bewegte, die für ein buntes, weltoffenes Dresden eintreten, auf die Straße, allein Zehntausend zum Jahrestag von Pegida. Ihnen widmet Günter Baby Sommer eine eigene, bunte, gospelbluesjazzige Hymne für das andere Dresden.

Nahe geht auch Biermanns Lied über den „Preußischen Ikarus“, den gusseisernen Adler am Geländer über der Spree. „Der fliegt nicht hoch und stürzt nicht ab. Macht keinen Wind und macht nicht schlapp, am Geländer über der Spree“, heißt es darin. Auf der neuen CD fehlt die zweite Strophe aus diesem Lied, wie man aber erst nach den Studioaufnahmen bemerkte, erzählt Biermann. Sie geht so: „Der Stacheldraht wächst langsam ein ins Fleisch und Hirn…“  “Ihr wisst ja wie es in der Diktatur ist, wie sie die Menschen beschädigt. Im Westen würde ich das Zeug nicht ohne diese Strophe verkaufen!“, sagt er zu den Zuschauern wie zu guten alten Bekannten. Und freut sich, dass „kein Altersheim“ vor ihm sitzt, sondern gemischtes Publikum. „Von mir aus gesehen seid ihr alle junges Gemüse!“, ruft er ihnen gelassen zu.

“Lass dich nicht verhärten in dieser harten Zeit“, gibt Wolf Biermann den Zuhörern mit auf den Weg. Herzlicher, langer Beifall für eine lebende Legende, einen Quer- und Unruhegeist, den man nach über zwei Stunden ergreifend zeitloser Lieder ungern gehen ließ, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht voller Ironie und Unverzagtheit und damit Mut macht. Biermann kam wieder als „blutjunger Greis, ein Weiser, der wenig weiß“, der aber nie seine Lebensfreude verlor und nie klein beigibt. Der weiter schreibt und singt, auch wenn die Stimme brüchig und nicht mehr ganz so verwegen klingt und er sich manchmal am Klavier festhält. Zu sagen gibt es noch viel, genug Zündstoff auch in der Welt. „Es sind nicht die Ketten, die Bomben, es ist der Mensch, der den Menschen bedroht“, singt er am Klavier zusammen mit seiner Frau Pamela. Hinterher signierte er dicht umringt von Fans seine Bücher und CD`s auf der Bühne.

Text + Fotos (lv)

Weitere Konzert-Tipps unter http://www.mzdw.de

 

Das geht ins Blut! Heiße Musik & schwarzer Humor in der Dinnershow „Mafia Mia! The London Boys“ im Erlwein-Capitol


In der neuen Dinnershow „Mafia Mia!“ ist nichts unmöglich. Der Pate verschafft sich eine Audienz bei der Queen, einer ihr zumindest täuschend ähnlichen Dame, in London.

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Höchst komisch als königliche Leibgarde: Das Duo Schlicht & Kümmerling sorgt für reichlich Gaudi und sprengt alle Etikette der feinen Gesellschaft.
Adelstitel und Etikette sind der Bang Gang des Paten ziemlich egal. Die Musiker der Firebirds haben den Rock´n`Roll im Blut und leben ihn auf der Bühne voll aus.


Zwischen Soul und Actionthriller-Filmmusik. Sängerin Sonia Singh singt mit samtig warmer, kraftvoller Stimme, mal sinnlich, verrucht und cool begleitet von den Mafia Mia Dancers.


Eleganz und Leidenschaft: Zu zündender Musik aus „Carmen“ und Tango-Klängen verbinden Tatjana und Sergi als Duo „Tempo Rouge“ erstklassige Luftakrobatik mit ausdrucksvollem Tanz. Und sie tragen sich gegenseitig auf Händen.



Man`s World: Die vier Hand Voltigen-Artisten beeindrucken mit waghalsigen Figuren,  Stehvermögen und Zusammenhalt.

Der Pate, gespielt von Bert Callenbach, gibt sich auch singend mit rauhem Charme die Ehre.

Dinner for one. Der Kultsketch mit Butler und Miss Sophie darf natürlich nicht fehlen.


Love is all you need. Höhepunkt der Show ist das Medley der Firebirds mit mitreißenden Hits der Beatles und anderen Rockklassikern.

Voll Herzblut statt Etikette

Mit viel Humor, großartiger Artistik und reichhaltigen musikalischen und kulinarischen Genüssen begeistert die neue Dinnershow „Mafia Mia! The London Boys“ das Publikum. Noch bis 13. Januar im Erlwein-Capitol in Dresden.

In der neuen Dinnershow „Mafia Mia – The London Boys“ im Erwein-Capitol wird ein bislang streng gehütetes Geheimnis gelüftet, kurz vor dem Ableben des alten Dottore. Der Pate ist mit dem englischen Königshaus verwandt! Er hat Anspruch auf den Titel eines „Duke of Clarence and Avondale“. Welch glücklicher Zufall. Kurz nach dem Brexit, dem Abschied Großbritanniens von der EU wird es auch für den Paten schwierig, mit weiteren lukrativen Geschäftskontakten nach „Good Old England“. Ein Adelstitel wäre also von Nutzen und ein Türöffner. So reist der Pate nach London zur Queen, um sich den Titel bei ihr persönlich zu sichern.

Während der Pate, gespielt von Bert Callenbach ganz den Gentleman mit zwielichtiger Eleganz gibt, sorgen seine zwei Leibwächter – das Duo Schlicht & Kümmerling – für Turbulenzen und Gaudi, ecken immer wieder an und nehmen die Regeln und Etikette der feinen Gesellschaft humorvoll aufs Korn. Großspurig und breit sächselnd der eine, etwas schüchtern, tolpatschig und unter seiner Fuchtel stehend der andere. Es ist zwar ganz schön so im Mittelpunkt zu stehen, doch ganz ohne Nervenkitzel fühlen sie sich nicht wohl und auf Schritt und Tritt überwacht zu werden ist auch nicht ihr Ding. So sorgen sie für allerlei Zwischenfälle und Pannen, um dem Geheimdienst Ihrer Majestät, der immer ein Auge auf die Familie des Paten hat, zu entkommen.

Natürlich gibt es wieder lustige Filmsequenzen mit dem Paten, Schlicht & Kümmerling, gedreht am Originalschauplatz, vor dem Buckingham-Palast, Tower Bridge und Straßenszenen in London. Die Handlung ist recht verwirrend und gerät bald zur Nebensache. Im Mittelpunkt stehen die heiße Musik und Tanzeinlagen in stimmungsvollen Farb- und Kostümwechseln, von Rock`n`Roll bis Swing, nah am Publikum gespielt von der Bang Gang des Paten, den Firebirds und den Mafia Mia Dancers. Die mal kess und verführerisch und mal cool á la James-Bond-Agentenfilmen auftreten, zusammen mit der Sängerin Sonia Singh, die mit toller Soul-Stimme begeistert. Im Finale mit Hits der Beatles und anderen Rockklassikern hielt es manche Zuschauer nicht mehr auf den Plätzen, wurde ausgelassen getanzt vor den Tischen.

Natürlich darf Dinner for one, ein Klassiker des englischen Humors, nicht fehlen und wird von Schlicht & Kümmerling zusammen mit einer Zuschauerin als Miss Sophie und einem Zuschauer als „Tigerfell“ witzig zelebriert.

Wunderbar auch die elegant-sinnliche Paar-Akrobatik am Trapez von „Tempo Rouge“, die Luftakrobatik mit ausdrucksvollem Tanz verbinden, zu mitreißender Musik aus „Carmen“ und Tango-Klängen. Großartig die Kraftakrobaten von „Man`s World“ und ihr kraftvoll harmonierendes Zusammenspiel. Mit Kraft und Charme agieren außerdem zwei Schleuderbrettakrobaten. Das Genießerherz erfreuen auch optisch die kulinarischen Gaumenfreuden.

„Mafia Mia!“ ist unbestritten die zurzeit originellste, abwechslungsreichste und beste Dresdner Dinnershow. Wer einmal da war, kommt schwer wieder davon los!

Man darf gespannt sein auf das nächste kulturell-kulinarische Abenteuer, das unter dem Motto „Mafia Mia! – Viva Espana“ einen feurigen Abend verspricht vom 29.11.2019 bis 12.1.2020. Olá!

Text + Fotos (lv)

http://www.Mafia-Mia.de


Mit Charme & Power: Die „Palais-Revue“ im Kurländer Palais


Stimmgewaltig: The Pearlettes          Federleicht: Lea Roth an der Pole Stange


Schwungvoll: Bianca Capri am Vertikalseil


Witzig: Comedian Sammy Tavalis als frisch verlassene Ehefrau
in seiner Musikparodie „Dann geh doch!“

Kraftvoll: der Körperakrobat Andrey Spatar fasziniert mit geschmeidiger Muskelkraft

Voller Schwung und Sinnlichkeit

Viel Musik, Comedy, Körperakrobatik und kulinarische Genüsse vom Feinsten locken in der neuen Dinnershow „Palais Revue“. Noch bis 6.1., um 19.30 Uhr im Kurländer Palais nahe der Frauenkirche in Dresden. Für Genießer.

Die drei Sängerinnen von The Pearlettes verzaubern mit hinreißenden Stimmen und Temperament mit Ohrwürmern, von Rock, Soul bis Swing, in der Dinnershow „Palais Revue“ im Kurländer Palais. Da wird der mittlere Tisch zum Laufsteg und zur Bühne, auf dem die Pearlettes in immer neuen, reizenden Kleidern im Stil der 30er bis 60er Jahre mal romantisch, kess und vielseitig mit viel Charme und Power nah am Publikum agieren.

Tanz und Akrobatik verbindet mit schwebender Sinnlichkeit und Ausdruckskraft Lea Roth. Sie ist zweifache Deutsche Meisterin im Poledance. Federleicht wie ein Schmetterling zeigt sie sehr weiblich, fließende Bewegungen in luftiger Höhe. Lustvolle Schwünge und schwindelerregende Pirouetten vollführt dort an einem Vertikalseil, anmutig und wagemutig, die Akrobatin Bianca Capri.

Mit unglaublicher Leichtigkeit, Kraft und Geschmeidigkeit balanciert und begibt sich  Andrey Spatar, ein junger Handstandäquilibrist aus Kiew, mit seinem Körper in alle (un)möglichen Positionen. Da kommt auch Conférencier Sammy Tavalis nicht aus dem Staunen heraus, der als Musiker auf selbst erbauten, kuriosen Instrumenten spielt, als Comedian durch die „Palais Revue“ führt und vor allem mit einer komischen Musikparodie „Dann geht doch!“ als frisch verlassene Ehefrau mit roter Bürstenfrisur zu Hochform aufläuft. Mit den Pearlettes singt er galant zur Gitarre und augenzwinkernd fragen sie im Schlusssong: „What is Love?!“

Neben den musikalischen erfreuten die kulinarischen Genüsse, ein Drei-Gänge-Menü mit Steinpilzcremesuppe mit Maronen-Apfel-Relish, Barbarie-Entenkeule, dazu Rotkohl und Kartoffelklöße mit Sesam-Semmelbutter und als Dessert Tiramisu Tonkabohne, Rhabarber-Kirschragout und Brombeer-Parfait. Köstlich!

Text + Fotos (lv)

http://www.palais-revue.de

Urkomisch! Ein Dresdner Jahresrückblick mit Bernd Seifert im Boulevardtheater

Prost 2019! Tschüss 2018!

Ein Dresdner Jahresrückblick mit Bernd Seifert, umwerfend humorvoll und aufschlussreich. ZU sehen noch bis 6.1. im Boulevardtheater Dresden.

 
Der Ur-Dresdner und „Klempner der Herzen“, Bernd Seifert, lädt ein zu einem sächsisch-unterhaltsamen Abend und schaut zurück auf das vergangene Jahr.

Nachdem er 2016 und 2017 mit seinem ganz persönlichen Jahresrückblick die Zuschauer begeisterte, wird er nun erneut zum Wiederholungstäter und knöpft sich das Jahr 2018 vor. Der Couchkartoffel-Journalist mit dem Charme einer Flasche alkoholfreien Hefeweizens, bittet zum Neujahrswalzer und kürt sowohl die Straße der Besten, als auch die Sackgassen des Jahres.

Den schelmischen Blick scharf auf den Stadtrat gerichtet, philosophiert und schwadroniert Bernd Seifert über Dresdner Brücken, den Semperopernball und, je nach Sachlage, am liebsten über die Geländer dieser Stadt.

Zu Hilfe kommen ihm dabei sämtliche Unsäglichkeiten der Stadtgeschichte, das eine oder andere Bierchen, eine Flasche Kirschi und natürlich das „Büch’l aus’m Täsch’l“

Freuen Sie sich auf einen typischen Dresdner Jahresrückblick mit Ulknudel Bernd und einer Menge gute Laune.
Text + Foto: BT

BilderAlbum: Höhepunkte des Dresdner Weihnachts-Circus


Esel sind alles andere als dumm und störrisch, sondern schlau und gelehrig. Mit schöner Gelassenheit liefen die sechs Eseldamen in der Manege, kletterten auf den Rand und wippten auf einer Brettschaukel, begleitet von Renata Berousek.
Kraft und Leichtigkeit: die drei afrikanischen Elefantendamen Temba, Lilly und Suna zeigen spielerisch das Gleichgewicht der Kräfte, sitzen und drehen sich auf einem Podest und machen gar „Handstand“ in der Darbietung von Ronald Spindler, der aus dem bekannten Zirkus Berolina stammt.

Anmut und Power verbinden die „Gorgeous Girls“ aus China mit ihren rasant wirbelnden Diabolos im Finale der Circus-Show.


Spektakulär: aus einer glitzernden Rakete heraus „fliegen“ der Artist John Pablo Garcia und seine Partnerin Vicky als Rocketstars hoch unter der Zirkuskuppel umher.


Nicol Nicols – ein Drahtseil-Virtuose mit spanischem Flair


Parodie auf Muskelprotze. Mutprobe für einen Zuschauer auf dem Schleuderbrett mit den „Fuma Boys“ in der Manege. Quirlige Clowns. Fumagalli & Daris, mit Sturmfrisur und voll Schabernack, als „Bienchen“ statt Honig Wasserfontänen versprühend, begeistern kleine und große Zuschauer. Die „Könige der Clowns“ aus Italien bekamen für ihre Situationskomik bereits den „Goldenen Clown“ von Monte Carlo verliehen.

Schlaue Esel, geschickte Elefanten, elegante Pferde,
waghalsige Artisten und gewitzte Clowns

In eine magische Welt zum Staunen, Träumen und Innehalten vom Alltag entführt noch bis 6. Januar der 23. Dresdner Weihnachts-Circus.

Ein weithin leuchtendes, himmelblaues Kuppelzelt, nostalgische Zirkusplakate, vielfältige Tierdarbietungen, beeindruckende Artistik und gewitzte Clownerie zu schwungvollen Bigband-Klängen und Showballett. Damit erfreut der diesjährige 23. Dresdner Weihnachts-Circus in insgesamt 39 Vorstellungen kleine und große Besucher.

Über 32 Artisten und Tierlehrer aus zehn verschiedenen Nationen und mehr als 50 Tiere überraschen, verblüffen, erheitern und verzaubern das Publikum in einer abwechslungsreichen und farbenfrohen Show im Zirkuszelt an der Pieschener Allee. Mit seinen 50 Metern Durchmesser, 15,5 Metern Kuppelhöhe und einer Masthöhe von 22 Metern ist es eines der größten und modernsten seiner Art. Im diesjährigen Programm sind wiederum viele bei internationalen Zirkusfestivals preisgekrönte Darbietungen zu sehen.

Faszinierend immer wieder, welche Fähigkeiten Tiere im Zusammenspiel mit Menschen entwickeln können. Dabei tun sie nichts, was sie nichts selbst wollen, betont Zirkusdirektor Mario Müller-Milano. Sie würden mit Futter trainiert, haben regelmäßig Freilauf. Für die Pferde sei extra eine Wiese angemietet worden.

Joulia Tchakanova präsentiert etwa gemeinsam sehr spielerisch und locker Lamas und afghanische Windhunde, welche sich so in der Natur wahrscheinlich nicht begegnen würden.

Sehr natürlich, kraftvoll und elegant ist die preisgekrönte Pferdedarbietung von Jiri und Renata Berousek aus Tschechien mit gleich zwölf Tieren. Als Höhepunkt stehen einige weiße Schimmel aufrecht in voller Größe auf den Hinterbeinen. Mal erhaben, majestätisch, mal neugierig umher äugend, stolzieren und traben in einer exotischen Gruppe Kamele Dromedare und Zebras umher und messen Rinder ihre Kräfte.

Für Staunen und Spannung sorgen u.a. die Gorgeous Girls aus China, die zwölf grazilen Damen werfen und fangen mit unglaublicher Präzision Diabolos. Mit feuriger Akrobatik auf einem Drahtseil imponiert Nicol Nicols aus Spanien. Auf einem schwankenden Mast hoch unter der Zirkuskuppel bewegt sich traumwandlerisch sicher Julot Cousins mit Aktentasche und Hula Hoop-Reifen.

Die Fuma Boys erheitern mit ihrer Parodie auf Muskelprotze. Für reichlich Spaß und Situationskomik sorgen die italienischen Clowns Fumagalli & Daris.

Leicht und beschwingt verlässt man nach zwei Stunden die bunt turbulente Zirkuswelt und kann im Erlebniszelt noch süße und herzhafte Leckereien genießen und in der Tierschau auch einen Blick hinter die Kulissen der Manege werfen.

Die nächsten Vorstellungen: 4.1., 19.30 Uhr; 5.1., 18.30 Uhr und 6.1., 15 Uhr.

Text + Fotos (lv)

Wunderbare Begegnung im Zirkuszelt: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry

Silvester an den Landesbühnen Sachsen: Fisch zu viert


Immer dienstbereit: Diener Rudolf (Tom Quaas) und die drei Dramen haben
pikante Geheimnisse, die am Silvesterabend gelüftet werden. Foto: Landesbühnen

Lustvoll-abgründige Lebensbeichte

Die Komödie „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Koautorin Rita Zimmer ist am 31. Dezember um 15 und 18 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul zu sehen.

Die Inszenierung entstand in Zusammenarbeit zwischen den Landesbühnen Sachsen und dem Theaterkahn Dresden. Der Tatort ist ein märkisches Landhaus im Jahre 1838. Hier verbringen die nicht mehr ganz jungen, aber gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine zusammen mit ihrem Diener Rudolf Jahr für Jahr den Sommer. Seit fast 30 Jahren ist Rudolf den Schwestern in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. So hat er auch mit jeder von ihnen zärtliche Stunden verbracht – freilich ohne das Wissen der jeweils anderen. Und jede von ihnen hatte versprochen, den treuen Diener im Testament zu bedenken.

Doch nun will Rudolf, bevor das Alter unwiderruflich naht, das Leben in aller Freiheit noch einmal richtig genießen. Als er um vorzeitige Auszahlung des testamentarischen Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Rudolf sieht sich daraufhin zur Drohung veranlasst, sein Geheimnis auszuplaudern. Keine gute Idee, finden die Schwestern und bringen Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel …

«Fisch zu viert» ist eine der erfolgreichsten Kriminalkomödien und hat auch 40 Jahre nach ihrer Entstehung nichts an Tempo, Sprachwitz und Komik verloren! «Der große DEFA-Autor Kohlhaase, Schöpfer von Geschichten wie ‹Berlin-Ecke Schönhauser› und ja auch heute noch erfolgreich mit Drehbüchern wie ‹Sommer vorm Balkon›, und seine Koautorin, die Hörspieldichterin Rita Zimmer, sie beweisen in diesem Komödienklassiker ein tolles Gespür für Boulevard-Rasanz mit Falltür in Richtung des gesellschaftlichen Leichenkellers.» (Der Tagesspiegel, 2009)

INSZENIERUNG : PETER KUBE;  AUSSTATTUNG : TOM BÖHM

Es spielen: Clementine-Sandra Maria Huimann, Cäcilie –Anna-Katharina Muck/  Anke Teickner; Charlotte – Cornelia Kaubert; Rudolf –  Tom Quaas.

Premiere war am Sonnabend, 26.11.2016, 20.00 Uhr auf dem Theaterkahn Dresden

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; kasse@landesbuehnen-sachsen.de; http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Kassenöffnungszeiten neu ab 1. September: Montag-Freitag 10-18 Uhr, Sonnabend 15-18.00 Uhr

Mein schönstes WeihnachtsGeschenk: die erste Gedicht-Veröffentlichung in einem Buch


Ich freue mich sehr. Mein Gedicht „Was zählt“ erschien gerade im Jahrbuch für das Neue Gedicht der Frankfurter Bibliothek, 2019. Zusammen mit vielen anderen schönen Gedichten, redaktionell betreut und herausgegeben von der Brentano-Gesellschaft.

Irgendwann im Frühjahr hatte ich an einem Gedichtwettbewerb der „Frankfurter Bibliothek“ im Internet teilgenommen, es durfte nur eins eingereicht werden und 20 Zeilen nicht überschreiten.

Hatte es schon fast wieder vergessen, als kurz vor Weihnachten ein Brief kam mit der frohen Kunde, dass mein Gedicht aufgenommen ist in den neuen Band der „Frankfurter Bibliothek“, der am Sitz des Dichters Johann Wolfgang von Goethe erscheint und immerhin das umfangreichste Lyrik-Standardwerk der deutschsprachigen Buchhandelsgeschichte ist (mit Gedichten von über 1 000 Autoren auf fast 400 Seiten). Das Werk ist meist bereits im Januar vergriffen, steht auch  in Verlagsregalen und an großen Leseorten wie der Bibliothek des Kongresses in Washington, in der französischen Nationalbibliothek in Paris und in der Wiener Staatsbibliothek.

Nicht nur Hochliteratur ist in dieser Gedicht-Sammlung zu finden, so die Herausgeber, sondern auch Gebrauchslyrik, Gelegenheitsdichtung und Poesie, die den Alltag der Gegenwart darstellt. Ein sozioliterarisches Konzept, das es schon im Biedermeier gab und dessen Publikationen heute gesuchte Quellenwerke seien.

Im kommenden Jahr können wieder Texte für die „Frankfurter Bibliothek“ des zeitgenössischen Gedichts eingereicht werden, übers Internet (http://gedichtwettbewerb.brentano-gesellschaft.de ) oder auf dem Postweg (Redaktion der „Frankfurter Bibliothek“, Brentano-Gesellschaft, Mainstraße 143, 63065 Offenbach) Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2019. Klasse A frei wählbar, Klasse B „Die Jahreszeit“, Klasse C „Ein Gefühl“, Klasse D „Heimat“.

Weitere Infos unter:
http://www.brentano-gesellschaft.de
http://www.august-von-goethe-literaturverlag.de

Hier noch mal mein Gedicht.

Was zählt

Ein Mädchen und ein Junge
Sie sind neu hier
sehen mich an
mit diesen großen dunklen Augen
in denen eine Welt verborgen
die ich nicht kenne

ihr Blick verrät
Sie haben schon viel gesehen
was ich nur ahne
in der Tiefe ihrer Augen vergraben
lässt es mich nicht los

übe mit ihnen Rechnen
obwohl ich Mathe nie mochte
zählen Zahlen
und frage mich
was aus ihnen wird

Lilli Vostry
2018

„Die Zukunft ist Geschichte“ – Masha Gessen erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019


Schärft den Blick für die Gefährdung von Grundwerten: die russisch-amerikanische Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen. Foto: Tanya Sazansky

„Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor“

Masha Gessen erhält den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019. Die Preisverleihung findet am Vorabend der Buchmesse am 20. März 2019 im Gewandhaus Leipzig statt. 

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2019 wird der russisch-US-amerikanischen Journalistin und Schriftstellerin Masha Gessen für ihr Buch „Die Zukunft ist Geschichte. Wie Russland die Freiheit gewann und wieder verlor.“ verliehen. Das Buch, das vielschichtig die postsowjetische Gesellschaft beschreibt, erschien im November 2018 im Suhrkamp Verlag. 2017 erhielt Masha Gessen für dieses Buch den National Book Award in der Kategorie Nonfiction. Anselm Bühling hat das Werk aus dem Englischen übersetzt.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Die Zukunft ist Geschichte“ – wem wäre in den letzten Jahren nicht nur auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion, nein, auch in Ferguson, Charlottesville, Washington, in Rom, Wien, Budapest, Warschau, Dortmund, Chemnitz und auch bei mancher Übertragung aus dem Bundestag nicht dieser Gedanke gekommen. Immer häufiger flackert das Feuer der Intoleranz auf, immer häufiger begleitet von Gewalt. Mancherorts entsteht ein Flächenbrand, der eine auf Respekt und Freiheit gründende gesellschaftliche Dynamik zu zerstören droht. In diesen schwierigen Zeiten überzeugt die Hingabe, die Dringlichkeit, die kraftvoll engagierte Intelligenz, mit der uns Masha Gessen als Autorin und auch als Bürgerin begegnet.

Vier Biographien hat sie ins Zentrum ihres eindrucksvollen „umfangreichen faktografischen russischen Romans“ gestellt, wie sie ihn selbst umschreibt: Vier junge Menschen in Russland, die an den Unfreiheiten der Putin’schen Politik leiden, deren Lebenswege an ihr zu zerbrechen drohen. Der emanzipatorische Aufbruch der neunziger Jahre wird erstickt, wenn nicht gewaltsam bekämpft. Gessens Hinweis auf das Fehlen des demokratischen Instrumentariums der postsowjetischen Gesellschaft schärft den Blick für die Erosion unserer eigenen demokratischen Institutionen, für die Gefährdung dessen, was wir stets als gesetzt angenommen haben.

Ein wichtiges Buch, unerbittlich, ergreifend und zugleich in seiner Analyse scharfsichtig. Die beständigen Angriffe auf Bürger- und Menschenrechte, die in ihm dokumentiert und beschrieben werden, sind in immer mehr westlichen Ländern ebenfalls zu verzeichnen. „Die Zukunft ist Geschichte“ spricht auch in dieser Hinsicht direkt zu uns. Ziel der Angriffe sind eben jene Werte und Überzeugungen, die jeglicher europäischen Verständigung zugrundeliegen müssen.

Der Jury des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2019 gehören an: Dr. Alida Bremer (Autorin und Übersetzerin, Münster), Michael Krüger (Verleger i. R., München), Johannes Riis (Verleger, Kopenhagen), Elisabeth Ruge (Lektorin und Verlegerin, Berlin), Gundula Sell (Referentin, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden).

Die Preisverleihung an Masha Gessen findet zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse am Abend des 20. März 2019 im Gewandhaus zu Leipzig statt. Die Laudatio hält der Historiker und Publizist Gerd Koenen.

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, seit 1994 jährlich vergeben und mit 20.000 Euro dotiert, zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Das Preiskuratorium bilden der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
und die Leipziger Messe. Kooperationspartner ist die Bundeszentrale für politische Bildung.

Text: Julia Lücke/Pressestelle Leipziger Buchmesse

Ausführliche Informationen zum Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, den bisherigen Preisträgern, dem Kuratorium und der Jury sind unter www.leipzig.de/buchpreis zu finden.