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Kategorien-Archiv: Aktuelles

Politischer Poetry Slam im Societaetstheater

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Theater

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„Politik Macht Worte“ 

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk feiert 25-Jähriges Jubiläum mit Slammern im Societaetstheater Dresden.

Am Donnerstag, 14. September feiert das Herbert-Wehner-Bildungswerk aus Dresden seinen 25. Gründungstag mit einem Politischen Poetry Slam. Umrahmt von Musik der Banda Internationale, widmen sich die KünstlerInnen an diesem Abend unter dem Titel „POLITIK MACHT WORTE“ nicht nur Fragen der politischen Gegenwart, sondern auch dem Wirken des Namensgebers des Bildungswerkes Herbert Wehner. Als SlammerInnen mit dabei sind Sabrina Schauer (Hamburg), Piet Weber (Berlin), Franziska Wilhelm (Leipzig), Kaleb Erdmann (Frankfurt) und Friedrich Herrmann (Jena). Moderiert wird der Abend von Kaddi Cutz, Slammerin aus Dresden.

Als Format der politischen Bildung ist diese Form des poetischen Wettstreits eine echte Neuheit. „Wir möchten Menschen für politische Bildung begeistern und gehen dabei gern neue Wege“, so Geschäftsführerin Karin Pritzel.

Der Politische Poetry Slam beginnt um 19 Uhr im Societaetstheater in Dresden, der Eintritt ist frei. Wer teilnehmen möchte, sollte sich unbedingt unter 0351/ 8040220 oder www.wehnerwerk.de anmelden!

Im Sommer gab es anlässlich des 25-jährigen Jubiläums und des 111. Geburtstages von Herbert Wehner bereits eine erste Festveranstaltung.

25 Jahre Bildungswerk 

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk mit Sitz in Dresden ist ein staatlich geförderter Verein, der seit 1992 politische Erwachsenenbildung anbietet. Gegründet am 14. September 1992 in Chemnitz, ist das Bildungswerk seit 1999 in der Kamenzer Straße 12, mitten in der Dresdner Neustadt, zuhause. Mit der Fertigstellung des Herbert-Wehner-Hauses, geplant für 2018, steht dann der Umzug ins Zentrum der Stadt an. Die Idee zum Bau eines Hauses für die politische Bildung, die mit dem Herbert-Wehner-Haus nun umgesetzt wird, entstammt dem Freundeskreis Herbert-Wehner-Bildungswerk. Er wurde 1997 unter anderem von Greta Wehner gegründet.

Bildungswerk heute

Heute führt das Bildungswerk ca. 100 Seminare pro Jahr mit rund 2.000 Teilnehmenden durch. Es ist einer von nur zwei anerkannten Bildungsträgern der Bundeszentrale für politische Bildung in Sachsen und wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Sächsische Staatskanzlei. Das Team organisiert politische Bildungsfahrten, Seminare und Diskussionsveranstaltungen. Formate wie politisches Geocaching und Stadtteilführungen sind außerdem im Programm. Auch für Beratung und die Moderation von Gruppenprozessen kann man sich an das Bildungswerk wenden.

Philosophie des Bildungswerkes

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk macht politische Erwachsenenbildung für alle mit dem Ziel, das demokratische Verständnis zu stärken. „Wir haben eine breite Palette im Angebot für die rüstige Rentnerin wie für den Punk aus der Neustadt. Keiner geht leer im Kopf nach Hause“, erklärt Geschäftsführerin Karin Pritzel den Ansatz ihrer Arbeit. So unterschiedlich wie die Zielgruppen sind auch die Angebote. „In unseren Seminaren gibt es nicht den Fürstenzug oder das Gewandhaus, dafür treffen wir Oberbürgermeister, Feuerwehrleute und blicken hinter die Kulissen“, so Karin Pritzel. Darüber hinaus engagiert sich der Verein in der Antirassismusarbeit. Ende Juni wird beispielsweise eine Broschüre mit Argumentationshilfen gegen rechte Parolen erscheinen. Auch entsprechende Seminare bieten die Erwachsenenbildner an.

Damit Demokratie zur Selbstverständlichkeit wird, wünscht sich Karin Pritzel ein grundsätzliches Umdenken: „Politische Bildung hat in Sachsen immer noch ein Schmuddel-Image. Wir müssen dahin kommen, dass es selbstverständlich ist, in seiner Freizeit Veranstaltungen der politischen Bildung zu besuchen. Ein erster Schritt wäre, dass die CDU ihre Blockadehaltung gegenüber der Einführung des Weiterbildungsurlaubs aufgibt.„

Text: Katharina Jehring,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Herbert-Wehner-Bildungswerk e.V. Kamenzer Straße 12 01099 Dresden   Tel.: 0351-8040220 Fax.: 0351-8040222 E-Mail: jehring@wehnerwerk.de   www.wehnerwerk.de

 

 

 

 

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Endspurt für die Premiere in Merlins Wunderland

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Musik, Theater

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Im Bild: die gute Fee Maria (Alice Erk) und Zauberer Merlin (Ron Holzschuh)
Foto: First Class Concept

Kostümprobe bei „Merlin, mein Merlin“

Am 15.September feiert in „Merlins Wunderland“ ein neues Stück Premiere.

Die Proben laufen auf Hochtouren für das neue musikalisch-verrückte Fantastical „Merlin, mein Merlin“, das am Freitag abend, um 19.30 Uhr Premiere feiert im Dresdner Erlebnisrestaurant „Merlins Wunderland.

Zu Wochenbeginn wurde im Kostüm geprobt. Diese stammen vom Dresdner Kostümbildner Michael Wolf, der bereits für verschiedene Hollywood-Produktionen gearbeitet hat. Der Film „Grand Budapest Hotel“ wurde sogar mit einem OSCAR für das beste Kostümbild ausgezeichnet. Inspirationen für die Ausstattung des Fantastical „Merlin, mein Merlin“ holte sich Michael Wolf in Tim Burton-Filmen, bei „Alice im Wunderland“, aber auch in der Biedermeierzeit und aus dem Steampunk. Für die Kostüme verwendete er unter anderem violetten Seidensamt, Leder und Wolle, aber auch ein Hightech-Material, das im Reitsport eingesetzt wird.

Durch die bequeme stretchige Hose bekommt Fee Maria besonders viel Bewegungsfreiheit. Seine Stoffe findet der Designer meist im eigenen Atelier und stockt seinen Bestand oft im „Karstadt“ Dresden auf, deren Stoffabteilung aus seiner Sicht bestens sortiert ist.

Mehr über das neue Stück „Merlin, mein Merlin“, das Menü und zum Ticketverkauf unter www.merlins-wunderland.de

Restaurant-Theater Merlins Wunderland

Tel. 0351/ 421 99 99, Fax 421 99 77; info@merlins.de
Zschonergrundstraße 4, 01157 Dresden

Text: Sabine Mutschke PR- und Marketingberatung
www.mutschke.de

 

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Blogger-Konferenz: Wie verändert die digitale Welt unser Leben?

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Lebensart, Projekte, Tauschmarkt/Ideenbörse

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im Foto: die #BSEN2-Veranstalter Romina Stawowy, Agenturinhaberin, Peter Stawowy, Verleger, Michael Sagurna, Medienrat der SLM und Carsten Krebs, Pressesprecher der Gläsernen Manufaktur von VW

Blick in den Konferenzraum

Blogger diskutieren über eigene Verantwortung

160 Teilnehmer bei #BSEN2 am 1. September 2017 // Blogger und Onliner trafen auf Vertreter von Agenturen, Medienschaffende und Verantwortungsträger aus Politik und Wirtschaft

Bei #BSEN2 haben sich am vergangenen Freitag in Dresden 160 Blogger und Onliner aus ganz Deutschland mit Vertretern von Agenturen, Medienschaffenden und Verantwortungsträgern aus Politik und Wirtschaft getroffen. Die Abkürzung „BSEN“ steht für „Blogger spinnen ein Netzwerk“. Die Konferenz fand nach der Premiere 2016 in Leipzig nun zum zweiten Mal statt und trägt der zunehmenden Bedeutung von Onlinern und Bloggern in der öffentlichen Meinungsbildung Rechnung. Eine Fortsetzung im Jahr 2018 ist bereits avisiert.

„Wir sind überwältigt, wie viele Teilnehmer zu #BSEN2 nach Dresden gekommen sind und sich aktiv in die Konferenz eingebracht haben. Es war ein spannender, interessanter und abwechslungsreicher Tag mit vielen neuen Erkenntnissen und Verknüpfungen, aber auch kontroversen Diskussionen“, sagte Peter Stawowy vom Dresdner Medienblog FLURFUNK und Herausgeber des Medienmagazins FUNKTURM. Er hatte die Tagung gemeinsam mit der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen organisiert und veranstaltet.

Kernfragen der Tagung waren, wie das Netz und die Digitalisierung die Gesellschaft und unser Leben verändern und welche Rolle dabei Blogger, Onliner und Influencer spielen können. In rund 30 Kurzvorträgen á drei Minuten, 16 Sessions á 45 Minuten und der Abschlussdiskussion drehte sich alles um die Themenfelder Bloggen, Medien, Marketing und eSociety. Dazwischen hatten die Teilnehmer reichlich Zeit zum Netzwerken, für Probefahrten mit dem neuen eGolf und Führungen durch die Gläserne Manufaktur.

Robert Basic, als einer der ersten deutschsprachigen Blogger ein „Urgestein“ der Szene (www.robertbasic.de), widmete sich in seiner Session der Kernfragen der Bloggerei: Warum tun wir das alles? Für sich beantwortete er diese Frage wie folgt: „Ich möchte mein Wissen verbreiten und  an andere weitergeben, was ich so lerne.“ Blogger seien oft Experten auf ihrem Gebiet, suchen aber auch den Austausch mit Gleichgesinnten, um beispielsweise ihr eigenes Wissen zu vermehren. Kritisch sieht er die Entwicklung, dass einige Onliner, neudeutsch auch Influencer genannt, nur Kasse machen wollen und mit fehlender Transparenz – welche Beiträge sind „gekauft“, welche nicht – auch seriösen Bloggern ein Imageproblem verschaffen.

Wie wichtig Integrität und Authentizität für Blogger sind, erörterten auch Anne-Katrin Hutschenreuter, Natalie Sontopski und Martin Meißner aus Leipzig. Blogger würden zunehmend als Botschafter, Lenker und Meinungsbilder wahrgenommen. Daraus ergibt sich nicht nur eine große Verantwortung den Lesern gegenüber sowie Dritten, über die man schreibt, sondern auch sich selbst. Allein die Themenauswahl lenke den Leser und auch die richtige Beurteilung von Quellen sei gerade in Zeiten von „Fake News“ unabdingbar, nicht nur um dem zunehmenden Misstrauensvorschuss Bloggern gegenüber entgegen zu wirken.

Deutlich wurde im Rahmen von #BSEN2 auch, dass immer mehr Lokalblogs zur nachrichtlichen Grundversorgung und medialen Vielfalt beitragen. Diese Form des Lokaljournalismus leidet jedoch oft unter Finanzierungsproblemen. Wie man dem entgegnen kann, berichtete Hanna Jo vom Hofe, seit 2014 Referentin für Medienkompetenz und Forschung in der Abteilung Förderung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Einen „Königsweg“ gebe es dabei nicht, so vom Hofe, sondern vielmehr verschiedene Ansätze. Einer sei, Fördermittel bei den rund 120 deutschen Stiftungen zu beantragen, die journalistische Arbeit unterstützen. Winfried Schenk vom Dresdner Stadtteilblog „Pieschen aktuell“ wünschte sich in der Session, die SLM solle künftig enger mit sächsischen Bloggern zusammenarbeiten und diese etwa in Finanzierungsfragen intensiver unterstützen. Entsprechende Gespräche sollen zeitnah folgen.

„Vernetzungen dieser Art sind es, warum wir #BSEN machen. Die Szene professionalisiert und öffnet sich – das wollen wir gern auch künftig unterstützen“, sagte Peter Stawowy abschließend.

Text + Fotos: Uta Schirmer
http://www.utaschirmer.de

 

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„Brückenbauer“ für interkulturelle Begegnungen

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte

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im Foto (von li. nach re.): Dana Ritzmann, Karsten Dietze und Maria Kappelsberger vom Projekt „Brückenbauer Integration“ der VHS Dresden

Volkshochschule und Caritas helfen Ehrenamtlichen bei der Integrationsarbeit

Vorgestellt wird das  Brückenbauer-Projekt am 16. September in den Räumen der Dresdner Volkshochschule in der Annenstraße 10. Mit Vortrags-Programm von 10 – 19.30 Uhr.

Die gelingende Integration ist keine Einbahnstraße: Fragen, Vorurteile und Neugier begegnen sich auf Seiten der Alteingesessenen und der Geflüchteten. Wer sich im persönlichen Gespräch kennenlernt, kann Hemmschwellen leichter abbauen und zusammen die Stadtgesellschaft gestalten. Gemeinsam mit dem Caritasverband für Dresden e.V. will die Dresdner Volkshochschule mit ihrem Projekt „Brückenbauer Integration“ beide Seiten an einen Tisch bringen. Hierfür werden ehrenamtliche „Brückenbauer“ gesucht, die diese Begegnungen vor Ort koordinieren und moderieren.

Entstanden ist die Projektidee auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Der Bedarf an Informationen über die Geflüchteten, deren Hintergründe und Probleme war enorm. Die Caritas vermittelte nach Kräften den direkten Kontakt und betrieb Aufklärung. „Bei einigen Themen stießen wir jedoch an unsere Grenzen“, weiß Stephan Falley, Fachbereichsleiter Pflege und Beratung sowie stellvertretender Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes Dresden. „Viele Fragen, etwa nach ihrer Religion und persönlichen Erlebnissen, können die Geflüchteten selbst am besten beantworten. Wir waren überrascht, wie gut unsere Gesprächskreise mit Alteingesessenen und Neu-Dresdnern funktionierten und wie schnell sich Vorurteile in Fragen umwandelten“, ergänzt Karsten Dietze, Koordinator Flüchtlingssozialberatung der Caritas. Künftig sollen die ehrenamtlichen „Brückenbauer“ den Austausch in kleinen Gruppen fortführen.

„Brückenbauer“ kann grundsätzlich jeder werden, der Interesse und Freude an der Moderation hat und in seiner Kirchgemeinde, Schule oder Nachbarschaft selbst Begegnungen initiieren will. „Wir suchen Menschen, die etwas bewegen wollen“, beschreibt Projektleiterin Dana Ritzmann das Projekt. Je nach persönlichem Engagement finden die Gesprächsrunden einmal im Monat oder vierteljährlich in deutscher Sprache statt. „Ganz bewusst verzichten wir auf einen Dolmetscher. Das ist manchmal für alle Beteiligten anstrengend, aber es hat bisher immer gut funktioniert“, so Ritzmann. Grundsätzlich benötigen die „Brückenbauer“ keine besonderen Vorkenntnisse.

Wer sich inhaltlich wie methodisch weiterbilden und Näheres über das Projekt erfahren möchte, ist herzlich zum „Kompetenztag Brückenbauer Integration“ am 16. September 2017 in den Räumen der Dresdner Volkshochschule (Annenstraße 10) eingeladen. Zwischen 10 Uhr und 19.30 Uhr werden Vorträge unter anderem zur religiösen Vielfalt, interkulturellen Konfliktlösung und zur aktuellen Asylgesetzgebung in Deutschland gehalten, daneben können professionelle Moderationstechniken erlernt werden.

Das Projekt „Brückenbauer Integration“ findet im Rahmen des aktuellen Semesterschwerpunktes „mittendrin“ der Volkshochschule statt. Zu diesem gehört auch das Gesprächsformat „mitreden.DD“, in dem Dresdner gemeinsam über die Zukunft ihrer Stadt diskutieren können. „Dieser Ansatz ist neu. Wir wollen nicht von vorn belehren, sondern den Bürgern die Möglichkeit geben, miteinander das Gespräch zu suchen“, erläutert Frank Uhlmann, Fachbereichsleiter Gesellschaft der Dresdner Volkshochschule. „Wie wichtig dieser Dialog für unsere Stadt ist, erkennt man auch an den vielen Fragen, die die Geflüchteten selbst mitbringen“, hebt Projektleiterin Dana Ritzmann abschließend hervor.

Interessierte können sich telefonisch unter 0351 2544031 oder per E-Mail unter dana.ritzmann@vhs-dresden.de zum Kompetenztag anmelden sowie weitere Informationen zum Projekt erhalten.

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de und www.caritas-dresden.de

Text + Foto: Medienkontor Dresden

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Wunderfitziges Jubiläum der Puppentheatersammlung Dresden

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Theater

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Bild: Stehwien

Puppenspieltage mit Kasper & Co. verzaubern klein und groß anlässlich des 65. Geburtstags der Puppentheatersammlung am 29. und 30. September 2017 im St.-Pauli-Salon.

Mit 65 Jahren ist die Puppentheatersammlung Dresden noch nicht einmal halb so alt wie ihre ältesten Exponate. Über 200 Lenze zählen einige Marionetten der mit 120.000 Objekten auch im internationalen Vergleich großen und bedeutenden Kollektion. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums veranstaltet der Förderverein „Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V.“ am 29. und 30. September 2017 im St.-Pauli-Salon (Hinterhaus Hechtstraße 32 in Dresden) die „Wunderfitzigen Puppenspieltage“.

Auf dem Programm stehen unter anderem zwei Dresdner Erstaufführungen von Puppenspielern aus Leipzig und Ostrau. Für Kinder besonders interessant sind die Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ des Kleinen Salontheaters Dresden (29. September, 16 Uhr), „Zwerg Nase“ von Johann Raphael Boehncke aus Leipzig (30. September, 11 Uhr) und „Froschkönig oder die grüne Minna“ des Vivid Figurentheaters Chemnitz (30. September, 16 Uhr). Mit Kleists Tragikomödie „Amphitryon“ beweist die Theaterimkerei Ostrau am 29. September (20 Uhr), dass Puppenspiel auch für Jugendliche und Erwachsene reizvoll sein kann. In einer „lecture performance“ am 30. September um 19 Uhr lassen die Veranstalter 65 Jahre Puppentheatersammlung Dresden in einem Vortrag mit Marionettenspiel Revue passieren.

„Den nächsten runden Geburtstag können wir hoffentlich schon im Kulturkraftwerk Mitte feiern“, zeigt sich die Vorsitzende der „Freunde der Puppentheatersammlung Dresden e.V.“, Alexandra Löser, optimistisch. Der geplante Standort, in direkter Nachbarschaft zum Theater Junge Generation, soll vor allem kürzere Wege zwischen Publikum und Museumsarbeit verwirklichen. „Bereits seit 26 Jahren unterstützt unser Verein die Puppentheatersammlung. Wir wollen künftig unsere Workshops, Führungen und Puppentheaterveranstaltungen noch besser der Öffentlichkeit zugänglich machen, denn in der Sammlung gibt es so machen Schatz zu entdecken“, so Löser.

Karten für die „Wunderfitzigen Puppenspieltage“ können via E-Mail an post@puppentheaterfreunde.de oder telefonisch unter 0351 49143700 vorbestellt werden. Der Eintritt für die Märchenspiele beträgt 4 Euro für Kinder und 7 Euro für Erwachsene, für „Amphitryon“ 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Eintritt zur „lecture performance“ ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Weitere Infos: www.puppentheaterfreunde.de

Text: Medienkontor Dresden

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BilderAlbum: Beim Königswalder Forst- und Weinfest & Wanderung durch die Heide

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Unterwegs

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Erlebnis Wald

Wald und Natur bewusst erleben. Unter diesem Motto stand das traditionelle Königswalder Forst- und Weinfest am Sonnabend in Klotzsche. Der Staatsbetrieb Sachsenforst und der Klotzscher Verein e.V. gestalten gemeinsam das Fest in diesem grünen Dresdner Stadtteil. Es ist etwas Besonderes, denn es wird nah am Wald gefeiert, mit allem was er zu bieten hat. Nicht nur die volksfestüblichen Stände, sondern neben einer Bühne für Musik und Tanz gegenüber vom Forsthaus lockten außerdem ein Erlebnispfad durch den historischen Waldpark anhand von Schautafeln.
Jagdpächter berichteten über die Hege und Pflege von Wald und Wild, Falkner stellten ihre Vögel vor. Pilzberater, Imker, eine Kräuterecke, ein Stand mit selbst hergestellter Marmelade und anderen Leckereien aus Früchten des Waldes und eine zweistündige Wanderung durch die Dresdner Heide mit Oberforstrat Heiko Müller brachten kleinen und großen Besuchern die Schönheit und Schätze der Natur ebenso wie ihre Gefährdungen durch Klimaeinflüsse und unachtsame Eingriffe des Menschen nahe. Für jeden ist der Wald etwas anderes und das war auch bei diesem zahlreich besuchten Fest zu erleben mit aller Vielfalt der Eindrücke und Kontraste.

Mehr dazu und zur Waldwanderung demnächst.

Text + Fotos (lv)

Petra Schöne vom Atelier für Textilrecycling „petruschka“ bastelte mit Kindern kunterbunte Herbstblätter aus Stoffresten und kleine fliegende Engel.

Die kreative Bastel- und Spielinsel neben dem Forsthaus war rege besucht…

selbst hergestellte Marmeladen und andere Leckereien aus der kleinen Dresdner Genussfabrik

 

Pilzberatung mit reichlich Fundstücken

Erlegtes Wild aus der Dresdner Heide

Oberförster Heiko Müller vom Sachsenforst Betrieb freute sich über das große Interesse an der Wanderung durch die Dresdner Heide.

Pilzfunde beim Wandern: eine Braunkappe und ein Kornblumenröhrling

Schönheit und Gefährdung an den Waldhängen: ein beliebter Freizeitsport mit extra Kick sind waghalsige Fahrten mit Mountnbikes die steilen Hänge hinunter, die den Boden und die Bäume schädigen, gefährlich und illegal sind. Jeder Weg recht bis hin zu Kletterpartien in fragiles Gehölz scheint auch manchen Geocaching-Wanderern bei ihren Versteck- und Suchspielen im Wald zu sein, die selbst Zäune umreißen und schon auch mal nachts vor einem Jagdstand auftauchen, was die Jäger auch nicht lustig finden. Die Schäden durch solche rücksichtslosen Waldspiele geht in die Tausende Euro, sagte Oberförster Heiko Müller auf der Wanderung.

Familie Conrad mit Sohn Lorenz, sieben Jahre und der jüngste Teilnehmer der zweistündigen Heidewanderung. Zur Erinnerung schenkte ihm Oberförster Müller zum Schluss ein Stück Geweih von einem Rehbock. Kommentar des Vaters: „Durchhalten lohnt sich…“

der Klotzscher Verein e.V. stellte sein Angebot beim Waldfest vor: die Klotzscher Kulturtage 2017 locken von September bis November. Mit Konzerten, einem Theaterfestival (14.10., 12 Uhr, Bürgerhaus Langebrück) mit Aufführungen von Kindern aus dem Theaterworkshop (9. – 13.10., 9 bis 15 Uhr im Kinder- und Jugendhaus „Parkhaus Klotzsche“). Einer Lesung „Himmel ist ein Fluss“ der Buchautorin Anna Kaleri am 25.10., 19 Uhr in der Stadtteilbibliothek Klotzsche,
Boltenhagener Str. 66-68 und Klotzscher Geschichten in Wort und Bild von und mit Franz-Josef Fischer gibt es am 4.11., 16 Uhr im Festsaal des St. Marien-Krankenhauses, Selliner Str. 29 Weitere Infos unter http://www.klotzscherverein.de

 

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Ausstellung – „Das Gesicht – eine Spurensuche“ im Hygienemuseum Dresden

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Was unser Aussehen über uns verrät

Wie sehen wir und andere uns? Was ist schön? Dies ergründet und spiegelt die Sonderausstellung “Das Gesicht – eine Spurensuche“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Überall umgeben uns Gesichter, die uns anlächeln oder grinsen, faszinieren, irritieren, wohlgesonnen oder skeptisch anschauen. Begonnen beim morgendlichen Blick in den Spiegel, auf Werbe- und Wahlkampfplakaten, als Porträts Prominenter in Illustrierten und auf Bildschirmen, als Selfies im Internet und auf Gemälden bis hin zu unmerklich auf uns gerichteten Überwachungskameras im öffentlichen Raum.

Wann berührt uns ein Gesicht und wann lässt es kalt? Was verraten unsere Gesichtszüge über unsere Persönlichkeit? All diesen Fragen geht diese Ausstellung (noch bis 25.2.2018) erkenntnis- wie facettenreich im Spiegel verschiedener Zeitepochen, Kulturen und Moden nach. Mit rund 150 kulturhistorischen und wissenschaftlichen Objekten, Kunstwerken sowie Gegenständen der Alltagskultur wird das Terrain zwischen Stirn und Kinn ausgiebig dargestellt und näher erkundet.

In vier Kapiteln und Räumen geht es in der Ausstellung – konzipiert von Sigrid Weigel, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin aus Berlin und kuratiert von Kathrin Meyer, Projektleiterin im Hygienemuseum – um das Gesicht als Gestalt, seine naturgemäße Vielfalt und Veränderungen durch Altern, kosmetische Bearbeitung und Schönheits-OP`s, um Mimik und Ausdruck, digitale Gesichtserkennung und das Gesicht als Bildnis in Malerei und Fotografie. Warum uns ein Gesicht anziehend oder abstoßend erscheint, ob der erste Eindruck von einem Menschen wirklich stimmt und welche Auswirkung die ständige mediale Präsenz im digitalen Zeitalter auf die Kommunikation und Beziehungen zwischen Menschen hat, damit setzt sich die bilderreiche Schau ebenfalls auseinander. Das Titelbild zur Ausstellung von Kate Cooper zeigt ein makellos schönes Gesicht, das auf den ersten Blick ganz natürlich wirkt. Doch an den drei winzigen roten Punkten erkennt man die technische Bearbeitung. Es ist perfekt, aber langweilig und nicht berührbar als rein digitale Kreation.

Während im meditativen Videofilm „Touch“ ein paar Schritte weiter eine Frau mit den Händen zuerst ihr eigenes Gesicht betastet und erforscht, danach wechselnde Gegenüber. Interaktive Installationen und Köpfe von Schaufensterpuppen zeigen die Wandelbarkeit des Gesichts, sieht man skurrile Charakterköpfe neben noblen Herrscherporträts, verschleierte Gesichter, wo nur die Augen sprechen neben menschlichen Karikaturen und Maskerade und das Gesicht als Zielscheibe mit zerstörten oder grotesk entstellten Gesichtszügen bevorzugt auf Politikerplakaten.

Außerdem gibt es ein originell gestaltetes Begleitbuch, „Das Gesicht – Bilder, Medien, Formate“ (Wallstein Verlag, Göttingen 2017, 204 S., 24,90 Euro) zur Ausstellung, ein Begleitprogramm mit Lesungen und Diskussionen und eine Lese- und Gesprächsreihe Face to Face.

Text + Fotos (lv)                

 

Geöffnet: Di bis So und Feiertage von 10 – 18 Uhr
24. und 25. Dezember sowie 1. Januar geschlossen

Ort:  Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Tel.: 0351 – 4846 – 400

http://www.dhmd.de

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Ostrale – Mehr Besucher als im letzten Jahr

30 Mittwoch Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Kunstausstellung erneut auf Rekordkurs

Halbzeitbilanz der  Biennale O17

Bilanz / Ausblick / Veranstaltungen im September

Die Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE, die erst im Vorjahr Besucherrekord feierte, ist erneut auf Rekordkurs. Begleitet von einer weiter gestiegenen internationalen Aufmerksamkeit zeichnen sich nach der ersten Hälfte der diesjährigen Ausstellungszeit nochmals steigende Besucherzahlen ab. Am Montagabend hatten bereits ca. 13.000 Gäste (davon ca. 4.000 Schüler) die diesjährige Biennale gesehen, mehr, als in der ersten Hälfte im letzten Jahr. Im Vorjahr hatte die OSTRALE insgesamt ca. 25.000 Besucher begrüßen können (2015: ca. 20.000). Die Ausstellung ist in diesem Jahr nur noch bis zum 1. Oktober geöffnet. Ob die OSTRALE Biennale weiterhin stattfinden kann und ob 2019 geeignete Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stehen, ist trotz leicht gestiegener Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden noch immer unklar.

Die OSTRALE-Direktorin Andrea Hilger freut sich: „Obwohl die Veranstaltung in diesem Jahr 21 Tage kürzer ist als im Vorjahr, konnten wir bis zur Halbzeit am 28.8. bereits ca. 13.000 Besucher zählen, mehr als die Hälfte der letztes Jahr insgesamt erreichten Besucherzahl.“ In diesem Jahr dauert die OSTRALE 66 Tage, im Vorjahr 2016 hatte sie an insgesamt 87 Tagen geöffnet.

 „Besonders freut uns, dass der gestiegene Zuschauerzuspruch aus nah und fern mit zahlreichen Statements ebenso von privat kunstinteressierten Besuchern wie auch von solchen aus dem Kulturbereich verbunden ist, die die weiter gestiegene Qualität der Ausstellung loben“, so Andrea Hilger. Auch von den zahlreichen Kunstlehrerinnen und -lehrern aus ganz Sachsen und darüber hinaus, die die Biennale im Rahmen des Unterrichtes mit ihren Schulklassen besuchen, wird der OSTRALE eine erneut gestiegene Qualität der Ausstellung bestätigt.

Dipl.-Päd. Katrin Velebil, Lehrerin an der Oberschule der Stadt Leipzig in der Georg-Schwarz-Straße: „Ich war wieder begeistert. Es ist eine außergewöhnliche Präsentation von Kunst in ihrer Vielfalt. … Dieses Jahr widmet sich ein Großteil der Ausstellung den uns alle beschäftigenden Themen Krieg, Flucht, Tod, Unterdrückung …. Das ist schon schwere Kost, zeigt aber auch eine große Reife der jungen Künstler.“

Zukunft fraglich durch Unterfinanzierung

Die erreichten Erfolge der OSTRALE-Macher sind umso größer einzuschätzen, da die von einem kleinen Team von Idealisten organisierte, nicht institutionelle Kunstausstellung trotz einer leicht gestiegenen Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden weiterhin deutlich unterfinanziert ist, was langfristige Planungen und damit eine Sicherung der Biennale unmöglich macht. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert die OSTRALE Biennale bislang gar nicht, auch vom Bund gibt es keine Zuschüsse.

Ausweichquartier noch nicht bekannt

Neben der Finanzierung ist auch die Frage nach einem Ausweichquartier für die nächste OSTRALE Biennale 2019 in Dresden weiterhin ungeklärt, was angesichts der für eine Ausstellung dieser Qualitäts- und Größenordnung nötigen Planungszeiten zusätzliche Probleme schafft, wie die Veranstalter mitteilen.

„Die Zukunft der OSTRALE ist damit trotz enormer Aufwendungen von Förderern aus der privaten Wirtschaft leider weiterhin ungewiss.“, so Dr. Bernd Kugelberg, Schneider + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft und Sprecher der OSTRALE.freunde.

Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm

Täglich:

Die OSTRALE vermittelt Kunst auf spielerische Weise, lässt sich auch als „Kunst-Parcours der besonderen ART“ bezeichnen. Sie wird im Rahmen des Kunstunterrichtes auch in diesem Jahr wieder von mehreren Hundert Schulklassen besucht. Auch für die Kinder, die die OSTRALE mit ihren Eltern besuchen, gibt es täglich ein eigenes Angebot im „Kreativraum – Atelier der Dinge / Publikumswerkstatt“. Hier können die Kinder ihrer Fantasie selbst freien Lauf lassen und eigene Kunstwerke schaffen.

Jeden Freitag im September,

jeweils 18:00 Uhr:

Derevo Tanzperformance „Try walking in my shoes“  – Sprache des Körpers

Besonders für Taubstumme geeignet!

DEREVO präsentieren ihr Tanzstück „Try walking in my shoes“ am Tor 7 auf der OSTRALE Biennale. Durch die Sprache des Körpers werden die Sinne geschärft. Die Tänzerin Alena (DEREVO) erkundet außerdem mit täglichen Improvisationen das Gelände der Biennale.

Mehr zu Inhalt, Programm und Kooperationspartnern der OSTRALE finden Sie unter www.OSTRALE.de.

Jeden Samstag und Sonntag, 15.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung (5 Euro p.P.)

Sonntag, 03.09.,

Sonntag, 17.09.2017, jeweils 11:00 – 12:30 Uhr:

Kuratorenführung und Künstlergespräch OSTRALE Biennale

In einer angenommenen Zeitspanne von 1.000 Jahren, 500 Jahre vor und nach 2017 erwartet die Besucher eine „form“-bildende, literarisch begleitete Tour, eingeleitet von László F. Földényi: „Das Leben ist ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten.“

Neben der Vermittlung der Kunstwerke gehen die Kuratoren auf die Gesamtplanung und das kuratorische Konzept der diesjährigen Biennale ein. Begleitet werden sie dabei von ausgewählten Künstlern, die im Rahmen der Führung ihre Werke ausführlicher vorstellen.

Die Gruppen sind auf max. 20 Personen begrenzt.

Anmeldung unter post@ostrale.de zum Sonderpreis von 15 Euro, 10 Euro ermäßigt

Donnerstag, 07.09.,

Donnerstag, 21.09. 2017, jeweils 16:00 Uhr:

Für alle Sinne – Sehen im Dunkeln

Kunstvermittlung für Sehende und Sehbeeinträchtigte, Austausch und Horizonterweiterung durch gemeinsame Führungen für Sehbeeinträchtigte und Sehende.

Die 11. „OSTRALE internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste“ bietet dieses Jahr allen Besuchern zum ersten Mal die Möglichkeit, die Biennale mit dem Audio Guide „AllSense“, einer App für iOS- und Androidgeräte, zu erkunden.

Der im App Store und bei Google Play erhältliche digitale Rundgang macht 25 Kunstwerke erlebbar und ermöglicht es Blinden, Sehenden und allen, die über das Visuelle hinaus ihre Wahrnehmung schärfen wollen, Kunst mit ihrem eigenen Smartphone zu ergründen. An der Kasse sind ebenfalls kostenlos mobile Geräte erhältlich.

Weitere Informationen zu AllSense finden Sie auf http://www.ostrale.de/ sowie in Play Store und App Store.

Samstag, 23./Sonntag, 24. September

Familienwochenende

OSTRALE für Farbkleckse und Altmeister –

Eintritt: 15 € Erwachsene / 10 € ermäßigt
Sonderpreis für Friedrichstädter und Sozialbenachteiligte 5 €

Am 23.09. & 24.09. veranstaltet die OSTRALE ein Familienwochenende. Bei den speziell für Kinder und Jugendliche gestalteten Führungen werden die Werke nicht nur durch Erklärungen nähergebracht. Die jungen Besucher werden auch eingeladen, die Werke in eigenen Zeichnungen zu interpretieren. Ein Rahmenprogramm in der Publikumswerkstatt gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit neue Materialien auszuprobieren und eigene kreative Ideen zu verwirklichen.

Neben dem Familienprogramm werden gemeinsame Führungen für Sehende und Blinde angeboten, bei denen die Besucher mit der AllSense App durch die Ausstellung gehen und eine neue Art Kunst zu erfahren vermittelt bekommen.
Die Taschenlampenführung mit Dolmetschern für Gehörlose und Hörende ermöglicht es Besuchern ebenfalls, die Ausstellung aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag bis Donnerstag 10 Uhr – 19 Uhr
Freitag bis Sonntag 11 – 20 Uhr

1 Stunde vor Schließung ist Kassenschluss

Ostrale – Zentrum für Zeitgenössische Künste,
Ostrale Büro, Messering 20, 01067 Dresden,
Tel.: 0351 – 653 37 63, post@ostrale.de

Ausstellung  – Ostrale: Zur Messe 9, 01067 Dresden

http://www.ostrale.de
http://www.ostrale-freunde.de

Text: blaurock markenkommunikation

Fotos (lv)

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Magia Mundi – Erzählweisen für Augen und Ohren in der Galerie mit Weitblick in Radebeul

21 Montag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Froschkönig, Frau im Boot und Sternengucker

Märchenpferd 

Erlkönig und Traumhans

Zauberhaftes Duo: Erika Walther zeigt Kleinplastik und Frank-Ole Haake Malerei und grafische Blätter.

Ikarus trifft Froschkönig

Mit zauberreichen Bildern und Plastiken von Frank-Ole Haake und Erika Walther lockt die Ausstellung “Magia Mundi“ in der Galerie mit Weitblick Radebeul. (Die Bilder von Frank-Ole Haake sind leider nicht mehr zu sehen. Auch Märchenerzähler haben es nicht immer leicht mit der Realität.) Die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner zeigt eigene neue Arbeiten.

Märchenpferde grasen auf den Leinwänden. Da tummeln sich Helden, Harlekine und ein „Mann in allen Farben“, so ein Bildtitel. Farbenfreude und Fabulierlust mischen sich in der Bilderwelt des Märchen- und Geschichtenerzählers und Malers Frank-Ole Haake. Dazu gesellen sich die ebenso zauberhaften Plastiken aus Keramik und Porzellan von Erika Walther. Zu sehen sind sie in der Ausstellung „Magia Mundi – Erzählweisen“ seit gestern in der Galerie mit Weitblick auf der Oberen Bergstraße 13 in Radebeul.

Den Bilderzauber begleiteten lockende Flötentöne des vielseitigen Künstlers zur Einstimmung aus dem offenen Galeriefenster und für fröhlich beschwingte Melodien sorgte auf dem Akkordeon der Musiker Hans-Peter Petzold von „Krambambuli“ zur Ausstellungseröffnung. Die symbol- und gestaltreiche Malerei mit selbst hergestellten Temperafarben und Linolfarbschnitte von Frank-Ole Haake ist angeregt von den Märchen und Mythen alter Naturvölker und verschiedener Kulturen der Welt, die mit den Erzählern durch die Welt reisten. Geschichten, die seit Urzeiten zum Staunen und Zusammenkommen einladen und mit ihren Träumen und Weisheiten an die nächste Generation überliefert wurden. Haake erzählt und malt die alten Geschichten auf seine eigene Weise weiter. Da reitet Parzival mit Narrenkappe in die Welt, verzaubert der gehörnte Pan Menschen und Tiere mit seinem Flötenspiel, sind Fisch und Vogel im Blau verbunden, saugt ein Lämmlein an einer Wölfin und Ikarus landet mit weit gespannten, versengten Flügeln, halb fliegend und halb fallend aus seinen Träumen.

Haake hat als Ingenieur für Wasserwirtschaft gearbeitet, studierte Sozialpädagogik und begleitete verschiedene Projekte in der Jungen- und Männernetzwerkarbeit. Seit 2006 lebt und arbeitet er als künstlerischer Autodidakt freischaffend in Dresden. Als Märchenerzähler war Frank-Ole Haake schon oft in der Galerie mit Weitblick zu Gast und ist noch vier Mal während der Ausstellungszeit hier zu erleben. Das nächste Mal am 17. September (außerdem 15.10., 10.12.2017 und 14.1.2018) . Märchenhaft, oft heiter und skurril sind die teils farbig gebrannten Kleinplastiken von Erika Walther. Da gehen Kopf, Arm und Füße manchmal ihre eigenen Wege.

Da hockt ein kleiner Froschkönig mit grüner Kappe galant auf seiner Kugel, räkelt sich eine Dame in einem Segelboot neben einem entzückten Sternengucker, sitzen sich Erlkönig und Traumhans auf einem Holzbrett gegenüber. Da schaut ein Vogel hinten heraus aus dem zweigeteilten Kopf eines Mannes unter dem vielsagenden Titel „Wandlungen“. Erika Walther ist Diplomdesignerin und hat Kunsterziehung in Mainz studiert. Sie arbeitete viele Jahre im Unternehmen ihres Mannes und widmet sich nun im Ruhestand wieder voll und ganz der Kunst. Seit 1992 lebt und arbeitet sie in Dresden-Hosterwitz. Die Ausstellung „Erzählweisen“ ist noch bis 21. Januar 2018 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So von 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung
http://www.doro-malerei.de

Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner eröffnet die Ausstellung, Thomas Gerlach hielt die bezaubernde Rede und mit sommerlich beschwingten Klängen am Akkordeon erfreute Hans-Peter Petzold die Besucher.

Erika Walther freut sich über ihre erste Ausstellung in Radebeul.

Der Märchen- und Geschichtenerzähler Frank-Ole Haake erzählte zur Ausstellungseröffnung frei aus dem Bauch ein orientalisches Märchen über einen Teppichknüpfer, der seine unzufriedene Frau verschenkt, von einer Herde weißer Kamele und Taschen voller Perlen träumt und mit seinem Geschichtenreichtum für den reichsten Mann der Welt gehalten wird. Doch als er das Erträumte dann hat, geht die Magie verloren und wird ihm der Reichtum der Armut und Fantasie bewusst.

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Poesienacht beim Palais Sommer

15 Dienstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Poesie

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Poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance

Palais.Poesie am 15. August 2017, ab 20:30 Uhr, Bühne am Japanischen Palais.

Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien Palais-Sommers. palais.poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen. In den Pausen erklingt Live-Musik von Central Boom and Space mit Winterberg (electronics) und Mario Faust (Trompete und Sitar).

Auf der Open-Air-Bühne des Palais-Sommers lesen dieses Jahr: Kerstin Becker, Nora Gomringer, Ulrike Almut Sandig und Moutaz Zafer.

Kerstin Becker, 1969 geboren, Kindheit in Moosheim und Hainichen (Sachsen). Schriftsetzerin, Friedhofsgärtnerin, Landarbeiterin an verschiedenen Orten. Lebt mit ihren beiden Kindern in Dresden. Zuletzt: „Biestmilch“, Gedichte, Edition Azur 2016. „Diese Poesie spricht vom Kreatürlichen. Sie tut es ungeschönt und stark, durch eine sinnliche, klangintensive Sprache, deren schonungslose Direktheit nicht nur aufwühlt, sondern mitunter auch schmerzt.“ (Ilma Rakusa)

Ulrike Almut Sandig, 1979 geboren, wuchs in einem Pfarrhaushalt in Nauwalde (Sachsen) auf. Für ihre Hörbücher, Hörspiele und Sprechkonzerte arbeitet sie eng mit Komponisten und Filmemachern zusammen, u.a. mit Hinemoana Baker (Neuseeland) und Alif (Indien). 2017 war Ulrike Almut Sandig Mitherausgeberin des „Jahrbuchs der Lyrik“. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin. Zuletzt: „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“, Gedichte, Schöffling Verlag 2016

Nora Gomringer, schreibt für Rundfunk und Feuilleton und arbeitet häufig mit Musikern zusammen, u.a. mit dem Jazz-Schlagzeuger Philipp Scholz, mit dem sie die CD „peng Peng Peng“ veröffentlichte . Sie hat sieben Lyrikbände geschrieben, zuletzt ist „Moden“, der dritte Band ihrer Lyriktrilogie der Oberflächen und Unsichtbarkeiten erschienen (Verlag Voland & Quist, 2017). Gomringer ist Poetikdozentin an den Universitäten Koblenz, Sheffield und Kiel und leitet seit 2010 das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg, wo sie auch lebt.

Moutaz Zafer, 1987 in Syrien geboren, Studium zum Master of International Business Administration an der Universität Damaskus, langjährige Arbeit als Übersetzer, war Sekretär der Kurzfilm-Jury beim Damaszener Internationalen Filmfestival, spielt Klavier und schreibt Gedicht, heute lebt er in Dresden.

Palais-Sommer in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.

Text: Volker Sielaff

Foto (lv)


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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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