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Kategorien-Archiv: Aktuelles

BilderAlbum: Ostrale – Blicke auf die Welt zum Schmunzeln und Nachdenken

27 Mittwoch Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Die Internationale Kunstausstellung Ostrale – Biennale für zeitgenössische Kunst lockt unter dem Motto „re_form“ noch bis 1. Oktober mit spannenden, ungewöhnlichen Seh-Erlebnissen im Dresdner Ostragehege.

Auch vor den Ausstellungshallen gibt es viele kleine, originelle Kunst-Oasen zum Verweilen, Genießen und für eigene kreative Gedankenflüge…

Ein Einkaufswagen irrt laut rasselnd umher und stößt immer wieder an leere Warenregale. Ein menschliches Kunstwesen mit Greifarm steht frei herum und ein kleiner Roboter, der sich mit dem Betrachter bewegt, ist eingesperrt in einem Käfig und schaut sehnsuchtsvoll Richtung Tür im Objekt „Fear Bot“. Wovon er wohl träumt? Wie lebendig begraben in den eigenen vier Wänden liegen eine Frau und ein Mann in der Bildserie „The Visitors II und III“.

Reichlich Kunst zum Staunen, Schmunzeln, Nachdenken und Auseinandersetzen versammelt unter dem Titel „re-form“ die 11. Ostrale und erste Biennale zeitgenössische Künste Dresden im Ostragehege
(noch bis 1. Oktober). Zu sehen sind in den historischen Erlwein-Futterställen über 1000 Werke – Malerei, Bildhauerei, Fotografie bis zu Sound-, Licht- und Videoinstallationen und Performance – von 164 Künstlern und Künstlergruppen aus nah und fern, die ihre Blicke auf die Welt, Lebensentwürfe in aller Vielfalt und Visionen für die Zukunft Europas zeigen.
Jeden Freitag um 18 Uhr gibt es außerdem ein Tanzstück mit der Gruppe Derevo, besonders für Taubstumme geeignet, die „Sprache des Körpers – Sehen im Dunkeln“.

Text + Fotos (lv)

http://www.ostrale.de

Geöffnet: täglich außer Montag von 11 bis 19 Uhr

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Jubiläumsausstellung 25 Jahre Städtische Kunstsammlung Radebeul

26 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Werner Wittig, „Stilleben mit Weinberg“; Ingo Kuczera, o.t. (Selbstbildnis mit schwebenden Gestalten)

Paul Wilhelm, „Landschaft im leuchtenden Herbst“

Heinz Drache, „Meine Umgebung“

Karl Kröner, „Mein Garten“

Karl Kröner, „Halbakt mit Pelzumhang“; Erhard Hippold, „Stilleben mit Ananas“ und o.t.

Ute Wittig, „Harlekin“

Sophie Cau, „Berg-Vigne“

Gestreifte Weinberge in „Rade-Nizza“

Vertraute und ungewöhnliche Blicke auf die Stadt und Lößnitzlandschaft versammelt die Jubiläumsausstellung 25 Jahre Kunstsammlung Radebeul in der Stadtgalerie.

Eine Schnecke klettert eine Weinflasche empor, die nächste wartet schon unten. In dem kleinen, heiteren pastellfarbenen Ölbild „Stilleben mit Weinberg“ von Werner Wittig ist alles zusammengefasst, was den besonderen Reiz der Lößnitzlandschaft ausmacht. Sie hat schon immer viele Künstler angezogen und so kann die Ausstellung „Sammlung statt Sammelsurium“ – 25 Jahre Städtische Kunstsammlung Radebeul inzwischen aus einem reichen Fundus schöpfen.

Vielfältige Blicke auf die Stadt, auf Bekanntes, Vertrautes, Beschauliches und Besinnliches, aber auch weniger Auffälliges, vor sich hin Schlummerndes und Wunderliches vereint die derzeitige Schau mit Kunst aus drei Jahrhunderten in der Stadtgalerie Radebeul in Altkötzschenbroda 21. Versammelt sind zunächst 140 Arbeiten von 80 Künstlerinnen und Künstlern. Das entspricht lediglich fünf Prozent der Werke aus der Sammlung laut Stadtgaleristin Karin Baum. Das meiste lagert bisher im Depot der Stadt. Zu sehen sind vor allem die Radebeuler Weinhänge zu allen Jahreszeiten, viele Stilleben mit Blumen und Früchten, Porträts und figürliche Szenen, festgehalten in Gemälden, Grafiken, Zeichnungen, Aquarellen, Scherenschnitte und Collagen. Dabei begegnen dem Besucher überwiegend konkrete, einige surreale und abstrakte Werke, die mal romantisch, sachlich-nüchtern bis augenzwinkernd ironisch Natur und Zeitkolorit widerspiegeln vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Da trifft eine „Landschaft im leuchtenden Herbst“ von Paul Wilhelm, einem Altradebeuler Künstler auf eine Ansicht mit alten Industriebauten, Fabrikschornsteinen und detailreich bröckligen Häuserfassaden aus den 1960er Jahren von Heinz Drache. Zeigt sich der Künstler Ingo Kuczera in einem leuchtendfarbigen „Selbstbildnis mit schwebenden Gestalten“, federleicht fliegenden Körpern und einer tiefblauen Gestalt, die Wasser- oder Seifenblasen mit der Hand auffängt. Das Bild ist eine Schenkung der Erbengemeinschaft Kuczera des durch Suizid aus dem Leben geschiedenen Künstlers.

Neben der ungetrübt farbenfrohen Gartenidylle vor dem Haus, gemalt von Karl Kröner 1933 und einem „Halbakt mit Pelzumhang“ von ihm von 1947 sieht man einen „Harlekin“ ganz mit der Landschaft verwoben in einem Ölbild von Ute Wittig von 2009. In ihrer Aquatintaradierung „Montagsfrüh“ von 1984 hingegen sitzt ein Rabe auf einer Mauer, dahinter ein Frauengesicht mit Kind im Rücken und mit der Fabrikkulisse fast verschmolzen. Einen luftig-leichten, südländisch anmutenden Blick auf „Rade-Nizza“ wirft Christian URI Weber in einer Kaltnadelradierung, ein altes schönes Villengebäude in einem Park an der Meißner Landstraße im „Dornröschenschlaf“ zeigt André Uhlig in kräftigen Erdtönen und einem gestreiften Badehandtuch ähneln die Weinberge im Acrylbild „Berg-Vigne“ von Sophie Cau. Um Muße und Konsumfreude der Deutschen kreisen augenzwinkernd die Bilder Horst Hilles.

Es gibt eine Wand voller Selbstbildnisse von Radebeuler Künstlern. Darunter ein Aquarell des wenig bekannten Malers Georg Richter-Lößnitz als junger Mann mit forsch-verwegenem Blick, Schirmmütze und wehendem Mantel. Neugierig auf mehr macht auch ein wunderbar farbharmonisches Stilleben mit Christrose, Gummibaum und Katze von Käthe Trehde. Dieses Bild erwarben und schenkten die Stadtgaleristin und ihr Mann der Städtischen Kunstsammlung Radebeul. Es sollen bald noch weitere Arbeiten, Plastiken und Kleingrafik sowie ergänzende Angaben zu den Künstlern in die Jubiläumsausstellung kommen, so Karin Baum.

Die Ausstellung ist noch bis 29. Oktober zu sehen, während des Herbst- und Weinfestes in Radebeul steht sie länger offen. Nach einer Pause ist sie dann wieder vom 19. November bis 17. Dezember geöffnet.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di, Mi, Do, So von 14 bis 18 Uhr; zum Herbst- und Weinfest
Fr 19 – 22 Uhr, Sa von 14 – 22 Uhr und So von 14 – 20 Uhr.

obere Reihe: Christian URI Weber, „Rade-Nizza“; Ute Wittig, Montagsfrüh“; Andrea Türke „Große Lößnitztreppe“

Johannes Thaut, o.t. (Maschinenarbeiter); „Gabriele im Schnee“

Künstler-Porträts                       Georg Richter-Lößnitz, „Selbstporträt“

Käthe Trehde, „Christrose und Gummibaum“

 

Mandy Herrmann, „Nicht Hören, nicht Sehen“; „Umzug“

Horst Hille, „Harakiriadler“, „Anbetung der Könige“, „Wochenendgebetsmühle“

Künstlerbücher und Objekte

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Witzige Reise durch die Balladenwelt von Goethe und Schiller in der St. Pauli Theaterruine

25 Montag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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der Musiker und der Mime: Benni Gerlach und Jürgen Stegmann

„Verweile doch – du bist so schön“ in der St. Pauli Theaterruine

Mit viel Witz und Musik bringen Jürgen Stegmann und Benni Gerlach Balladen-Klassiker auf die Bühne. Am Mittwoch, um 19.30 Uhr in der St. Pauli Theaterruine in Dresden.

Ob der verhexte Besen aus dem Zauberlehrling. Oder der von einem todesmutigen Ritter aus dem Raubtierkäfig geholte Handschuh für die schöne und grausame Kunigunde. Diese und viele andere Balladenklassiker von Goethe und Schiller bringen der Schauspieler und Komödiant Jürgen Stegmann und der Cellist Benni Gerlach (auch zu sehen und hören bei „Letzte Instanz“, „Land Über“, „Folkdestille Jena“) in ihrem überaus witzigen, liebevoll-leidenschaftlichen szenischen Spiel auf die Bühne der St. Pauli Theaterruine am 27. September, um 19.30 Uhr. Mit ihrem literarisch-musikalischen Programm „Verweile doch – du bist so schön“ beweisen sie, dass Klassik überhaupt nicht weh tut, sondern sogar Spaß macht. Das Balladenprogramm entstand 2002 als Ergänzung zum Literaturunterricht und feiert nunmehr sein 15jähriges Bühnenjubiläum.

Inzwischen spielen die beiden es auf großen und kleinen Bühnen, bei Feiern und in Unterrichtsräumen. Mancher Zuschauer entdeckt die „alten Schinken“ dadurch neu und junge Leute erleben die Balladen einmal ganz anders als Humor gepaart mit Lebensweisheit.

„Das Tolle und Besondere an diesem Programm ist, dass es sich um wirkliche Klassik handelt. Denn nicht nur die Texte sind immer wieder und nach wie vor gültig, sondern das Publikum wächst nach. Denn immer, wenn eine Deutschlehrerin wieder eine 7. Klasse hat, wird das Programm wieder eingeladen“, erzählt Jürgen Stegmann. So freuen sich die Künstler über eine bereits seit vielen Jahren bestehende Symbiose zwischen Dresdner Schulen und Bibliotheken, so dass die Klassik in literarischer Atmosphäre aufgenommen werden kann. Aber auch über die Landesgrenzen hinaus war das Programm schon erlebbar. Besonderer Höhepunkt waren die Abschlussveranstaltungen des Sächsischen Buchsommers 2015. Aber selbst in Prag und in Pristina wurde die Klassik von Deutschlernwilligen begeistert aufgenommen.

Das Programm ist in Länge und Aufwand mobil und für Schüler ab Klassenstufe 7 geeignet, weil ab diesem Zeitpunkt die Balladen im Unterricht thematisiert werden. Es kann also jederzeit und überallhin eingeladen werden. Jedenfalls – allen literaturbegeisterten Menschen versprechen die beiden Spieler eine unterhaltsame und in dieser Form einmalige (Wieder)Begegnung mit der Deutschen Klassik, denn schließlich handelt es sich um die „alten Schinken“, die jeder mal lernen musste …

Das Programm ist in seiner ganzen abendfüllenden Länge und Schönheit zu erleben am  Mittwoch, dem 27. September 2017, um 19:30  in der Theaterruine St.Pauli Dresden.

Die meisten Balladen entstanden übrigens im literarischen Wettstreit zwischen Goethe und Schiller im sogenannten Balladenjahr 1797 – also 200. Jahrestag
Goethe hätte am 28. August seinen 268. Geburtstag und Schiller am 10. November seinen 258. Geburtstag.

Text (lv)

Foto: privat, Jürgen Stegmann

Weitere Infos gibt es unter http://www.pauliruine.de odee unter http://www.theaterstegradebeul.de

 

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Kongress der Ahnenforscher in Dresden

21 Donnerstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Zwischenmenschliches

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Im World Trade Center auf Ahnenforschung gehen

Mit dem Deutschen Genealogentag findet ab Freitag das größte Ahnenforschertreffen im deutschsprachigen Raum statt – Besucher können sich gratis über Ahnen informieren.

Nach Kassel, Gotha und Bregenz in Österreich findet der Deutsche Genealogentag nun in Dresden statt: Mit 750 Teilnehmern aus zwölf Ländern ist die Veranstaltung vom 22. bis 24. September im World Trade Center Dresden das größte Treffen von Ahnenforschern im deutschsprachigem Raum. Dabei gibt es im Hotel Elbflorenz nicht nur Fachvorträge und Workshops für Fortgeschrittene (Restkarten an der Tageskasse ab zehn Euro), sondern auch ein Gratis-Einsteiger-Programm im Conference-Center des WTC sowie im Atrium eine spannende, ebenfalls kostenfreie Ausstellung zum Thema Familienforschung. Hier können Besucher auch Fragen zu ihrer eigenen Geschichte stellen.

Genealogie ist die Familiengeschichts- bzw. Ahnenforschung. Der Deutsche Genealogentag ist der Kongress für Ahnen- und Familienforscher im deutschsprachigen Raum. Der Veranstalter ist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e.V. (DAGV). Der Kongres findet jährlich an wechselnden Orten statt und richtet sich an Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, die zu ihrer Familiengeschichte forschen. In Deutschland gibt es über 100 genealogische Vereine, manche haben weit über tausend Mitglieder. Jedes Jahr bewirbt sich einer der Vereine um die Ausrichtung des Deutschen Genealogentages.

„Es ist uns daher eine besondere Ehre, dass wir als relativ kleiner Verein mit derzeit nur rund 60 Mitgliedern in diesem Jahr den Tag ausrichten dürfen. Das WTC bietet uns mit seiner modernen Ausstattung, hervorragenden Tagungsmöglichkeiten und internationaler Ausrichtung dabei den passenden Rahmen, zumal Teilnehmer aus zwölf Ländern kommen, unter anderem aus den USA, Frankre ich, Israel und Schweden“, berichtet Andreas Löser, stellvertretender Vereinsvorsitzender des Dresdner Vereins für Genealogie e.V. (DVG).

„Ahnenforschung ist ein hochinteressantes Themenfeld und wir freuen uns sehr, dass wir das Thema nun einmal bei uns hier im WTC Dresden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, so Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt.

Der Deutsche Genealogentag hat in Dresden zwei Bestandteile: Direkt im Atrium des WTC findet am Freitag von 16 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 16 Uhr eine kostenlose Ausstellung zum Thema Familienforschung statt. „Dabei stellen zahlreiche Vereine ihre Forschungsergebnisse und verschiedene Organisationen ihre Möglichkeiten zur Ahnenforschung nicht nur in Form einer Ausstellung vor. Die Mitglieder betreuen die Stände auch persönlich und stehen so für Fragen rund um das Thema Ahnenforschung zur Verfügung“, so Löser. Insbesondere der Sonntag eignet sich für Familien: „Wir machen zum ‚Tag der Familie’ alles ein bisschen kindgerechter. Zudem haben wir ein Kinderprogramm geplant“, erläutert der Familienforscher.

Der zweite Bestandteil des Kongresses ist das Vortragsprogramm. Am Samstag und Sonntag findet ein kostenfreies Einsteiger-Programm statt (Samstag von 9 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 9 bis 15.00 Uhr im Conference-Center des WTC direkt in der Ausstellung). „Die Kapazität ist hierbei auf 80 Plätze begrenzt, pünktliches Erscheinen sichert also die Teilnahme“, so Andreas Löser. Spannend sind zum Beispiel die Vortäge zum Thema Ahnenforschung mit Hilfe von DNA-Tests (Samstag 14.30, Sonntag 9.30, 14 und 15 Uhr).

Ambitionierte Familienforscher können auch noch Restkarten an der Tageskasse für das Hauptvortragsprogramm in den Tagungsräumen im Hotel Elbflorenz kaufen (Samstag 9 bis 17.30 Uhr, Tageskarte 15 Euro, Sonntag 9 bis 13 Uhr, Tageskarte 10 Euro). Einige Vorträge sind allerdings bereits komplett ausgebucht. Spannend sind beispielsweise der Vortrag „Dresden – Migration in einer Kulturstadt“ von Dr. Justus H. Ulbricht, der den Zuzug von „Fremden“ in vergangenen Epochen in Dresden beleuchtet.

Das komplette Programm gibt es unter http://www.genealogentag.de.

Weitere Informationen: http://www.wtc-dresden.de

 

Text: meeco Communication Services GmbH – Think. Create. Impress. I Moritzburger Weg 67 | D-01109 Dresden | Tel: +49 351 79597900 | Fax: +49 351 79597969 | E-Mail: communication@meeco.net | Web: www.communication.meeco.net

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Ostrale für Farbkleckse und Altmeister – Familienwochenende

20 Mittwoch Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Familienwochenende auf der OSTRALE Biennale am 23. und 24. September mit Führungen und künstlerischen Mitmachaktionen.

Die OSTRALE Biennale 2O17 ist nur noch bis zum ersten Oktober geöffnet. Am 23. und 24. September findet ein Familienwochenende statt. Bei speziell für Kinder und Jugendliche gestalteten Führungen werden die Kunstwerke nicht nur durch Erklärungen näher gebracht. Die jungen Besucher sind auch eingeladen, die Werke in eigenen Zeichnungen zu interpretieren. Ein Rahmenprogramm in der Publikumswerkstatt gibt ihnen außerdem die Möglichkeit, neue Materialien auszuprobieren und eigene kreative Ideen zu verwirklichen.

Neben dem Familienprogramm werden mit Unterstützung durch die Aktion Mensch gemeinsame Führungen für Sehende und Blinde angeboten, bei denen die Besucher unter anderem mit der AllSense App durch die Ausstellung gehen und eine neue Art, Kunst zu erfahren, vermittelt bekommen.
Die „Taschenlampenführung“ mit Dolmetschern für Gehörlose und Hörende ermöglicht es Besuchern ebenfalls, die Ausstellung aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Zahlreiche weitere Veranstaltungen, wie Derevo-Tanzperformances (jeden Freitag um 18.00 Uhr), die Führungen der „Kunstvermittler“ (jeden Samstag und Sonntag, 15.00 Uhr), eine spezielle Führung für Blinde und Sehbehinderte (21.09.2017, 16:00 Uhr) und die Kuratorenführung mit Künstlergespräch (Sonntag, 17.09.2017, 11:00 – 12:30 Uhr), bieten besondere Anlässe zum Besuch der OSTRALE Biennale.

„OSTRALE für Farbkleckse und Altmeister“- Familienwochenende

Familien Ticket: 30 € / ermäßigt 25 €

Erwachsene 15 € / ermäßigt 10 €

Bei Bezahlung mit der SparkassenCard ein Euro Rabatt.
Sonderpreis für Friedrichstädter und Sozialbenachteiligte 5 €

Weitere Veranstaltungen

Täglich:

Die OSTRALE vermittelt Kunst auf spielerische Weise, lässt sich auch als „Kunst-Parcours der besonderen ART“ bezeichnen. Sie wird im Rahmen des Kunstunterrichtes auch in diesem Jahr wieder von mehreren Hundert Schulklassen besucht (Vorjahr: 465). Auch für die Kinder, die die OSTRALE mit ihren Eltern besuchen, gibt es täglich ein eigenes Angebot im „Kreativraum – Atelier der Dinge / Publikumswerkstatt“. Hier können die Kinder ihrer Fantasie selbst freien Lauf lassen und eigene Kunstwerke schaffen.

Jeden Freitag um 18:00 Uhr:

Derevo Tanzperformance „Try walking in my shoes“  – Sprache des Körpers

Besonders für Taubstumme geeignet!

DEREVO präsentieren ihr Tanzstück „Try walking in my shoes“ am Tor 7 auf der OSTRALE Biennale. Durch die Sprache des Körpers werden die Sinne geschärft. Die Tänzerin Alena (DEREVO) erkundet außerdem mit täglichen Improvisationen das Gelände der Biennale.

Mehr zu Inhalt, Programm und Kooperationspartnern der OSTRALE unter www.OSTRALE.de.

Jeden Samstag und Sonntag, 15.00 Uhr

Führungen durch die Ausstellung (5 Euro p.P.)

In der letzten OSTRALE Woche 25.09. – 01.10. finden nochmals Führungen auf Französisch, Russisch und Englisch statt.

Die Gruppen sind auf max. 20 Personen begrenzt.

Anmeldung unter post@ostrale.de zum Sonderpreis von 15 Euro, 10 Euro ermäßigt

Donnerstag, 21.09.2017, 16:00 Uhr:

Für alle Sinne – Sehen im Dunkeln

Kunstvermittlung für Sehende und Sehbeeinträchtigte, Austausch und Horizonterweiterung durch gemeinsame Führungen für Sehbeeinträchtigte und Sehende.

Die 11. „OSTRALE internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste“ bietet dieses Jahr allen Besuchern zum ersten Mal die Möglichkeit, die Biennale mit dem Audio Guide „AllSense“, einer App für iOS- und Androidgeräte, zu erkunden. Die App wurde mit Unterstützung der Aktion Mensch entwickelt.

Der im App Store und bei Google Play erhältliche digitale Rundgang macht 25 Kunstwerke erlebbar und ermöglicht es Blinden, Sehenden und allen, die über das Visuelle hinaus ihre Wahrnehmung schärfen wollen, Kunst mit ihrem eigenen Smartphone zu ergründen. An der Kasse sind ebenfalls kostenlos mobile Geräte erhältlich. Weitere Informationen zu AllSense finden Sie auf http://www.ostrale.de/ sowie in Play Store und App Store.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen, Dienstag bis Donnerstag 10 Uhr – 19 Uhr,
Freitag bis Sonntag 11 Uhr – 20 Uhr

1 Stunde vor Schließung ist Kassenschluss

Eintrittspreise

€ 15 Normalpreis / € 10 ermäßigt

€ 30 Familien Ticket / € 25 Familien Ticket, ermäßigt

€ 10 Gruppe, 10+ Personen, Normalpreis

€ 5 Führung pro Person

Bei Bezahlung mit der SparkassenCard ein Euro Rabatt.

Führungen

Samstag und Sonntag, 15 Uhr

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel: Linie 10 bis „Messe Dresden“

Auto: Dresden, Zur Messe 9, Parkplatz P2 (Messering 8)

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Künste

OSTRALE / Büro, Messering 20, 01067 Dresden, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.de,

www.ostrale.de, OSTRALE: / Ausstellung: Zur Messe 9, D-01067 Dresden, Förderverein: www.ostrale-freunde.de

Text: blaurock markenkommunikation

Fotos (lv)

 

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„Unverschämt“ – Steffen Fischer stellt in der Galerie Kunst & Eros aus

17 Sonntag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Unverschämte Blicke auf Rollenspiele zwischen Männern und Frauen

Pralle, sinnenfrohe Weiblichkeit lockt in kräftig lodernden Farben. Paare verführen sich himmlisch und animalisch im fesselnden Spiel von Lust, Macht und Gegensätzen der Geschlechter. Kein Tabu kennt dabei die Ausstellung „Unverschämt“ mit Malerei und Zeichnungen von Steffen Fischer, die am Freitag abend in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden eröffnete (noch bis 18. November zu sehen).

Das Lustprinzip der freien Bewegung und der freie Ausdruck von Körperlichkeit und Nacktheit interessieren den für seine expressive Bildsprache bekannten Künstler vor allem. Die Ausstellung versammelt neuere Arbeiten von 2009 bis `017. Im wild ekstasischen Tanz der Linien und Farben, witzig bis sarkastisch und lustvoll-provokant betrachtet Fischer tradierte Rollenbilder zwischen Männern und Frauen und hebt diese samt ihren Grenzen auf. Er zeigt in seinen oft mythologisch-vieldeutigen Bildern den soldatischen Mann, der an der langen Leine der Götter marschiert und nimmt das Patriarchat, das „Paradies der Väter“ ironisch auf die Schippe und stellt dem die weibliche Schöpferkraft entgegen. Berge sind für ihn wie Brüste, sagt Steffen Fischer.

So hockt der Künstler im Titelbild zur Ausstellung – in einem Selbstbildnis als Junge –  mit schelmischem Erkunderblick oberhalb eines riesigen Frauenkörpers, eine Art Urmutter zwischen ihren Brusthügeln. Sie schwingt ein Seil, das halb Perlenkette und halb Stacheldraht zugleich auf das zweischneidige Mann-Frau-Verhältnis anspielt. Bei ihm wechseln beide als Eroberer, Verführte und Liebende. Da fliegen mal die Federn bei Leda im Liebesrausch und kapituliert Zeus als verzauberter Schwan, da sie eine Waffe zückt. Da sieht man burlesque sich entblätternde Damen, eine entlaufene Nonne und eine Frau beim leidenschaftlichen Tanz mit einem Stiermann.

Und ein „himmlischen Duett“, bei dem sie ihren feurigen Schoß öffnet und sein Phallus in den Himmel wächst. „Unverschämt ist jemand, wenn er unbotmäßig, ungehorsam vom normativen der Gesellschaft abweicht“, sagt Steffen Fischer über den Ausstellungstitel. Die Herrschaftsfrage, wer macht die Gesetze und spricht die Verbote aus, beschäftigt ihn ebenso wie die Selbstauseinandersetzung in der Kunst. Der 1954 in Dohna geborene Künstler lernte Offsetdrucker vor seinem Studium an der Dresdner Kunsthochschule. Seit 1983 arbeitet er als freischaffender Künstler. Bekannt wurde Steffen Fischer als „Künstler-Paar“ mit Angela Hampel in den späten 1980er Jahren in der DDR mit ihren Installationen u.a. von in Netzen gefangener Körperabformungen, die die politische Situation ebenso wie das Mann- und Frausein betrachteten.

Obszön sind nicht die geöffneten Schenkel einer Frau, sondern die mit Orden behangene Brust eines Generals, zitiert Fischer den Künstler und geistigen Wahlverwandten Alfred Hrdlicka. Heute ist die Erotik in der Kunst konfrontiert mit einer Übersättigung an nackten Tatsachen und totalen Vermarktung von Lust und Liebe. „Andererseits nehmen falsche Prüderie und Körperfeindlichkeit zu und echte Empfindungen  ab“, beobachtet der Künstler. Da kommen seine unverschämt sinnesreizenden Bilder gerade recht.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa von 11 bis 15 Uhr

Tel.: (0351) 802 47 85
http://www.kunstunderos.de

Galeristin Janett Noack von Kunst & Eros

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Neustadt Art Festival: Bühne für Kunst von unten

13 Mittwoch Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Literatur, Musik

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Grafiken: Thomas Schreiter

Bild: Anne Kirlum

Bunte Oase der Kunst

Das bereits sechste Neustadt Art Festival lockt an bisher 19 Orte mit über 100 Veranstaltungen mit reichlich Kunst, Musik, Lesungen und vieles mehr.

Das Neustadt Art Festival zählt eine Woche vor Beginn (vom 22. bis 24. September)
19 Orte, an denen über 30 Künstlerinnen und Künstler über 100 Veranstaltungen in der Äußeren Neustadt ausrichten. Da die Anmeldung bis zum Festival möglich ist, kommen weitere Orte hinzu.

„Es sind alte Hasen wie die Blaue Fabrik, das Stadtteilhaus, die Alte Fabrik und die Waldbühne dabei“, schwärmt Jan Kossick, Mitinitiator des Festivals, „aber auch neue Orte wie der Geldschneider, der Wagenplatz, die Weiße Birke und das ‚Da Unten‘. Besonders freue ich mich, dass der Dachboden ‚Kunst unterm Dach‘ mit vielen Künstlerinnen und Künstlern, viel Musik und Lesungen wieder mit dabei ist.“ Das weiterhin aktualisierte Programm, eine Liste der Orte und eine Auswahl der Kunstschaffenden ist unter naf.li zu finden. Das Neustadt Art Festival finanziert sich hauptsächlich über Crowfunding von Unterstützung dieses Mitmach-Kunstfestes.

Weitere Informationen:
naf.li neustadt-art-festival.de

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Ausstellung „Deep Delicious“ von Viktoria Graf im Kastenmeiers

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Augenschmaus mit Witz und Biss

Zum Reinbeißen schön, voller Farb- und Sinneslust rund um Genuss und Überfluss lassen die nur scheinbar märchenhaft-verspielt-skurrilen Bilder der Künstlerin Viktoria Graf tief blicken zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Ausstellung ist noch bis 31. Oktober zu sehen im Restaurant Kastenmeiers im Kurländer Palais auf dem Neumarkt in Dresden.

Mehr Text zur Ausstellung folgt

Text + Fotos (lv)

Restaurant Kastenmeiers
Tschirnerplatz 3 – 5, 01067 Dresden

Geöffnet: Mo – So von 16 – 23 Uhr

„Bilderwächter“ am Eingang: Hund Gino von Kastenmeiers

Annika Vollmer, sie betreut u.a. die Ausstellungen im Kastenmeiers und Künstlerin Viktoria Graf zur Ausstellungseröffnung

„Der süße Brei“                                „Jungbrunnen“

„Overhover“                                   „Farbwüste“

„Käppchen“                                     „Nachtigall“

„Nymphrenen“                                   „Take the Dream“

„Sinneslüste, Beere“                         „Sinneslüste, Orange“

„Sinneslüste, Zitrone“

Kunst- und kulinarischer Genuss: Lilli Vostry, Autorin  von meinwortgarten.com

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„Europa, Du Schöne“ – Im Spiegel der Künste beim 27. Herbst- und Weinfest & XXII. Internationalen Wandertheaterfestival in Radebeul

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Tanz, Theater

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Das Plakat zum diesjährigen Herbst- und Weinfest in Radebeul-Altkötzschenbroda gestaltete der Grafiker Stefan Voigt.

Im Bild: fröhlich-bunte Gestalten beim Eröffnungs-Festumzug im letzten Jahr.
Fotos: André Wirsig (2)

Weingott Bacchus lockt mit der Schönheit Europas
und ihren vielfältigen Reizen

Vom 29. September bis 1. Oktober findet in Radebeul das 27. Herbst- und Weinfest gemeinsam mit dem XXII. Internationalen Wandertheaterfestival statt. Die einzigartige Kombination aus sächsischen Weinen und Theater aus aller Welt macht die Besonderheit und den unnachahmlichen Charme des Festivals aus. Während Winzer aus der Region köstliche Weine anbieten und zum Genießen einladen, verwandeln Theatergruppen und Solokünstler überall auf dem Festgelände Straßen, Wiesen, Höfe und Plätze in Bühnen und beeindrucken mit humorvollen, artistischen oder zum Nachdenken anregenden Inszenierungen.

Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto „Europa, Du Schöne“ und nimmt damit Bezug auf den Gründungsmythos unseres Kontinents. Künstler aus ganz Europa zeigen einen Ausschnitt aus der Vielfalt und dem Reichtum unserer Kultur. Erzählt wird vom Entstehungsmythos Europas, nach dem Zeus die gleichnamige phönizische Königstochter in Stiergestalt nach Kreta entführte. Die kulturelle Vielfalt, die sich über die Jahrtausende in Europa entwickelte, ist einzigartig auf der Welt und steht drei Tage lang im Mittelpunkt des Festgeschehens.

15 Theatergruppen und Künstler aus ganz Europa präsentieren ihre eindrucksvollen und humorvollen Inszenierungen, die von Schauspiel über Tanz bis hin zu Comedy und Stelzentheater reichen. Internationale Bands locken mit Brass, Rock, Chansons und Gypsy-Musik auf die Tanzflächen und laden zum ausgelassenen Feiern ein, während Entspannungssuchende inmitten von Kunstinstallationen ihren Tagträumen freien Lauf lassen können.

Vorverkauf für Herbst- und Weinfest Radebeul beginnt

Schon auf vollen Touren läuft der Ticketvorverkauf für das 27. Herbst- und Weinfest mit XXII. Internationalem Wandertheaterfestival Radebeul. Die preisgünstigen Vorverkaufstickets sind als Onlineticket unter http://www.weinfest-radebeul.de sowie als Eintrittsbändchen in der Radebeuler Tourist-Information erhältlich.

Beim Kauf der Eintrittskarten im Vorverkauf erhalten Erwachsene einen Preisvorteil von bis zu 2 € gegenüber dem Tageskassenpreis. Familien sparen bis zu 4 €. Nur im Vorverkauf erhältlich ist das Wochenendticket, das zum Eintritt an allen Festtagen berechtigt. Dieses kostet für Erwachsene 10 €, für Ermäßigte 5 € und für Familien 22 €. In der Radebeuler Tourist-Information fallen keinerlei zusätzliche Gebühren zum Vorverkaufspreis an. Alle anderen Ticketverkäufe gelten zuzüglich der üblichen Vorverkaufsgebühr. Im Ticketpreis inbegriffen ist der Besuch aller Theateraufführungen und Konzerte während der jeweiligen Festtage.

Text: Ina Dorn/PR- und Marketing im Amt für Kultur und Tourismus,
Altkötzschenbroda 21, 01445 Radebeul

Mehr Informationen:

http://www.weinfest-radebeul.de

Programmheft_HuW2017-2

Außerdem beim Herbst- und Weinfest in Radebeul: das Skulpturenlabyrinth Labystan

An der Elbe entsteht dann wieder das Skulpturenlabyrinth LABYSTAN. LABYSTAN ist ein Pop up country, ein Fantasieland, eingebürgert in zwei Minuten und Labystaner werden. Feuriges Finale am 1.Oktober ab 20 Uhr.

Vorankündigung Ausstellungseröffnung: Künstler, ihre Museen und Institutionen
13.10.2017, um 19.30 Uhr, Tanzsaal im Gasthof Serkowitz, Lügenmuseum

Info + Foto: Reinhard Zabka, Lügenmuseum

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Vermag Kunst Sucht vorzubeugen? – Ein deutschlandweit einmaliges Programm zur Prävention

12 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Projekte, Tanz, Theater

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Das „Kulturjahr Sucht“ präsentiert über 15 Projekte zum Thema Sucht und Suchtprävention von September bis November in Dresden.

Darf man Kunst als Methode der Suchtprävention nutzen? Und kann das funktionieren?
Diesen Fragen geht die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit der Projektschmiede gemeinnützige GmbH seit Anfang des Jahres unter dem Titel „Kulturjahr Sucht“ nach. Seit Anfang September, können Dresdnerinnen und Dresdner die ersten Ergebnisse der unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Thema erleben.

Den Anfang bildet die Wiederaufnahme des Theaterstücks „Welche Droge passt zu mir?“ von Kai Hensel am projekttheater Dresden. Vom 4. bis 9. September inszenierte das Ensemble La Vie unter Regie von René Rothe das provokante, zum Denken anregende Stück. Begleitet von Ärzten und Psychologen der Sächsischen Landes
ärztekammer konnte das Publikum sowohl vor als auch nach der Aufführung Fragen stellen und sich zum Thema Suchtprävention informieren.

Die künstlerische Auseinandersetzung endet aber nicht bei der Darstellenden Kunst. Geplant sind insgesamt 15 Produktionen, darunter eine Ausstellung junger Dresdner Künstler um den „uncanny valley“ Mitbegründer Albrecht Wassersleben. Hinzu kommen eine Tanzperformance der JuWie Dance company zum diesjährigen
DAVE Festival und weitere Tanzperformances von Isaac Spencer und Magdalena Weniger als sogenannte „Interventionen im Öffentlichen Raum“.

Um auf die große Vielfalt der Produktionen rund um das Kulturjahr Sucht aufmerksam zu machen, gibt das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden eine Programmbroschüre heraus. Sie ist ab Mittwoch, 20. September, in den Auslagestellen der Rathäuser und bei allen Veranstaltungen des Kulturjahres Sucht kostenlos erhältlich.

Das Kulturjahr Sucht im Überblick

Die Stadt Dresden geht im Jahr 2017 bei der Suchtprävention neue Wege: Deutschlandweit wird erstmalig mit dem „Kulturjahr Sucht“ die Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Suchtprävention erschlossen. Das Kulturjahr Sucht bildet den Rahmen für künstlerisch-kulturelle Arbeiten, die sich mit den Risiken des Drogenkonsums auseinandersetzen. Künstler und Kulturschaffende waren dazu eingeladen, Konzepte im Rahmen der Suchtprävention zu entwickeln. Dafür konnten zum 1. März und 1. Juni Projektmittel beantragt werden. Das Gesamtbudget für das Kulturjahr beträgt 200 000 Euro. Die Mittel stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Bei der Umsetzung ihrer Ideen werden Künstler und Kulturschaffende von der Projektschmiede gemeinnützige GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden unterstützt.

Weiterführende Informationen unter http://www.dresden.de/kulturjahr-sucht

Text +Kontakt Kulturjahr Sucht:
Josefa Hose, Projektschmiede gGmbH
E-Mail kulturjahr-sucht@projektschmiede.net
Telefon 0351-32015613

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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