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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellungs-Eröffnung: „Wieder Sehen“ in der Villa Eschebach am Albertplatz

23 Dienstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Foto: Olaf Amberg

Ein „Wieder Sehen“ mit den Arbeiten von 40 Künstlern, die in den letzten 20 Jahren hier ausstellten und heute noch aktiv sind, gibt es in der nunmehr 90. Ausstellung in der Villa Eschebach der Volksbank Dresden. Die Eröffnung ist am 23. Januar, um 19 Uhr im Bankgebäude am Albertplatz. Es ist zugleich die letzte Ausstellung, die der Initiator der Kunst  in der Villa Eschebach und bisherige Pressesprecher des Hauses, Dieter Hoefer selbst organisiert hat.

Begonnen hat alles im Sommer 1997 mit der Eröffnung der wiedererbauten Villa Eschebach, in deren Räumen außerdem Werke des Dresdner Bildhauers Vinzenz Wanitschke ausgestellt wurden. Seither wurden rund 5 000 Kunstwerke aller Genres gezeigt. Beteiligt waren daran über 320 Künstler in 70 Einzel- und fast 20 Gruppenausstellungen, resümiert Hoefer.

Die Schau „Wieder Sehen“ vereint Malerei, Grafik, Zeichnungen und Plastik von Künstlern, mit denen Hoefer während seiner Ausstellungstätigkeit zu tun hatte und mit denen er auch nach den Ausstellungen vielfach noch freundschaftlich verbunden ist, steht auf der Einladungskarte zu lesen.

Die Ausstellung ist bis 16. März zu sehen.

Text (lv)

Geöffnet: Mo und Mi 8.30 bis 16 Uhr, Di und Do 8.30 bis 18 Uhr, Fr 8.30 bis 13 Uhr

Hier mein persönliches Best of der Werke dieser Ausstellung

Zu sehen sind vielfältige Blicke auf diese Stadt, Landschaft, Mentalitäten und Gegenwart. Von Penthesilea und Achill (Angela Hampel), dem Schokoladenmädchen Peggy mit Halbmond (Holger John), Schlipswürger (Ulrich Eißner) bis zu Zertanzten Schuhen (Anton Paul Kammerer):


Ausstellungsinitiator Dieter Hoefer holte wieder reichlich Kunst ins Bankhaus, die viele Besucher anlockte. Im Hintergrund das Bild „Penthesilea und Achill“ auf Papierrollo.


„Schlipswürger“, Ulrich Eissner            „Blicke“, Stefan Plenkers


Dieter Hoefer und Künstler Holger John (mit Hut)

„Schokoladenmädchen Peggy mit Halbmond“, Holger John


Bilder von Andrea Türke, Victoria Graf und Christiane Latendorf u.a.                                  „mal mir ein bild vom meer“, „müde“, Peter Graf
„Hafen von Kloster“, Olaf Amberg


„Häuser bei Grieben“, Maria Mednikova

 

 

 

 

„Übergänger“, Ulrike Pisch

 


Bilder von Lutz Bleidorn und Jürgen Schieferdecker 
„Ophelia“, Tina Wohlfarth                    „Selbstbildnis“, 1990, Gudrun Trendafilov „Klunkerkäfer“, Gudrun Brückel

                                   „Nicht ewig blüht der Raps…“, Michael Freudenberg
„Aloah“, Gerd Küchler


„In einem“, „Liebe“, Sandsteinplastiken von Konstanze Feindt Eissner                           Plastiken von Ulrich Eissner, Zeichnungen von Victoria Graf

„Zertanzte Schuhe“, Anton Paul Kammerer

Text + Fotos (lv)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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BilderAlbum: Finissage der Ausstellung „Schwarz Sehen“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte

23 Dienstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

≈ 2 Kommentare

Fest der Farben und der Lebensfreude

Eigentlich mag ich keine Finissagen, wenn etwas zum letzten Mal zu sehen ist, sondern lieber Ausstellungseröffnungen. Doch diesmal war es anders, zufällig landete ich doch dort. Es war eine besondere Atmosphäre zum Abschluss der Ausstellung „Schwarz Sehen“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte am Fetscherplatz in Dresden.  Zusammen mit der Malerin und der Galeristin Karin Weber wurde in locker persönlicher Besucher- und Künstlerfreundesrunde gefeiert, geredet, Wein getrunken, getanzt und gelacht über alle Stürme und Widrigkeiten des Lebens hinweg. Unterhielt man sich über die Bilder und spann den Faden weiter, knüpfte neue Kontakte, um gemeinsam Kunst zu zeigen. Begleitet von zauberhaften Klängen am Akkordeon von Gabriel Jagieniak. Erst kurz vor Mitternacht wurde es doch noch etwas wehmütig, als die Bilder nach und nach aus ihren Rahmen von den Wänden genommen, mit Tüchern verhangen oder in Transportkartons gelegt wurden. Wie anders sie da aussehen… Am liebsten sehe ich sie doch an den Wänden leuchten und strahlen. Als ich ihr erzähle, dass mich Finissagen traurig machen, sagt Angela Hampel: „Es entstehen doch immer neue Bilder…“ Und viele ihrer Bilder haben inzwischen auch neue Besitzer gefunden.

Die nächste Ausstellung mit dem Titel „Karins neue Kleider“ mit Malerei und Zeichnung von Lucas Oertel, Nadja Poppe und Robert Finke eröffnet übrigens am 25. Januar, um 19.30 Uhr in der Galerie Mitte. Hier gibt es auch wieder eine Lesung mit der Schauspielerin Hannelore Koch am 4. Februar, um 19.30 Uhr.

Text + Fotos (lv)


Faszination der Farben und Klänge: Da wurde die Galerie spontan zur
Tanzfläche.


Tanzfreudig: die Künstlerin Michelle Cyranka und der
Musiker Gabriel Jagieniak


Reger Austausch (im Bild von li nach re): Galeriemitarbeiter Thomas Bawolski, Torsten Leupold, Angela Hampel und ihr langjähriger künstlerischer Begleiter Steffen Fischer.


Galerie als Treffpunkt: die Künstlerin Manuela Neumann und Besucherin Gabriele Stejke


Angeregte Gespräche: Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack mit ihrem Mann und dem Maler Steffen Fischer. Re. im Bild die Künstlerin Sylvia Ibach hört interessiert Musiker Gabriel Jagieniak zu, der ihr gerade den Obertongesang erklärt.


Ausstellungsbesucher vor dem Bild „Der fröhliche Landmann“

 

 

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Schnee von Gestern: Kunst vor 1989 in einer Ausstellung der Galerie Holger John

17 Mittwoch Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Von „Honni`s Lehnstuhl“ bis zur „Büchse der Pandora“

An vielen Titeln der Bilder und Namen der Künstler lässt sich unschwer ablesen, wo sie entstanden. Im Vordergrund steht die Vielfalt künstlerischer Qualitäten und Handschriften in dieser besonderen Ausstellung. Noch bis 11. Februar.

Schnee von gestern?! Die Bilder lassen jedenfalls nicht kalt in der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Holger John, in der zurzeit Kunst vor 1989, aus der DDR und davor, von rund 70 Künstlern zu sehen ist. Zur Ausstellungseröffnung letzten Donnerstag waren die Bilder dicht umlagert von Besuchern, unter ihnen viele gestandene Künstler. Das Wort „DDR“ hat Galerist Holger John bewusst weggelassen, da er weder ein Etikett für das Gezeigte wollte und eben auch keine typische Kunst aus dieser Zeit zu sehen ist. „Es ist keine Propagandaschau, sondern es wird eine große Bandbreite an künstlerischen Qualitäten und Handschriften gezeigt, von ganz abstrakten, leisen bis zu lauten, grellen Arbeiten. Auch Ideologisches und viel Zwiespältiges“, sagt der Künstler und Galerist Holger John. „Qualität verändert sich auch, bleibt nie stetig.“ Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Galerie Döbele, der Galerie Himmel und der Städtischen Kunstsammlung Radebeul.

Zu sehen sind frühe Werke von bekannten Künstlern ebenso wie wenig präsente oder noch nie gehörte Namen. Unauffällige, auffallende, vorder- und hintergründige, reizvolle, spannende, poetische, subtile, skurrile und ironische Arbeiten füllen dicht an dicht die Bilderwände auf zwei Etagen in der Galerie in der Rähnitzgasse 17 in Dresden. Die Ausstellung vereint Malerei, Grafik, Plastik, Plakate von Kunstausstellungen und Fotografie. Jedes einzelne Bild erzählt Geschichte und Geschichten.

Das älteste Bild, ein Frauenakt von Curt Querner stammt von 1927. Zu sehen sind außerdem Figürliches und Landschaften mit viel Lokalkolorit von Hans Kinder, Ernst Hassebrauck und Wilhelm Rudolph bis zum Radebeuler Malerhumoristen Horst Hille. Werke von Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte sind dabei und Leipziger Künstlergrößen wie Werner Tübke und Bernhard Heisig sowie die sogenannte Berliner Schule mit Malern wie Harald Metzkes – an seinem symbolischen Bild „Harlekin“, der mit der Gesellschaft spielt, malte er zehn Jahre, von 1986 bis 1996 – und Lothar Böhme sind vertreten.

Eine Wand für sich hat am Treppenaufgang Walter Womackas (1925 – 2010) bekanntes Bild „Am Strand“, das er auf Usedom, auf seinem Anwesen in Loddin malte. Für die junge Frau stand seine Tochter Modell. Das Ölbild wurde auf der 5. Deutschen Kunstausstellung 1962/63 in Dresden ausgestellt und dort von 63 Prozent der Besucher zum Lieblingsbild gewählt. Das junge Paar am Strand wurde als Kunstdruck und Postkarte über drei Millionen Mal gedruckt. John, der selbst mit diesem Bild und der Landschaft aufgewachsen ist, zeigt diese „Ikone des Realsozialismus“ – das Paar in Rot scheint sich selbst zu genügen ohne einen Blick auf`s Meer, die Ferne – nun in seiner Galerie. Es ist eine Zweitfassung von Womacka, das John im Strandhotel „Seerose“ in Kölpinsee wiederentdeckte, wo es vom Freundeskreis Walter Womacka ausgestellt war.

Für Schmunzeln sorgt das Bild „Honni`s Lehnstuhl“ von Harald Gallasch, das die aufmüpfige Künstlergruppe um Ralf Winkler (A.R. Penck), Peter Herrmann, Frank Maasdorf u.a. hinter einem roten Thron zeigt. Vieldeutig ist der „Tanz der Geister“ um morsche Baumstämme. Die Mischtechnik mit Zement entstand 1977.

Ein spannendes Bild in morbiden Schwarz- und Grautönen gehalten ist „Die Büchse der Pandora“, selbige hält ein Mann mit schemenhaften Gesichtszügen, die Walter Ulbricht darstellen sollen, so John. Auf der Büchse klebt ein Bildnis von Helmut Kohl. Das Ölbild stammt aus Privatbesitz in Berlin, gemalt hat es Walter Opitz 1989.

In der Bilderliste der derzeitigen Ausstellung stehen nur zwei Frauen: Thea Kowar (geb. 1945) mit einem Holzschnitt: „Die auf Sitzungen Versessenen“ nach Majakowski und „Im Garten Sitzender“, ein Aquarell von Lis Bertram-Ehmsen (1887 – 1986).

Holger John will den Künstlerinnen vor 1989 eine ganze, eigene Ausstellung widmen mit dem Titel „Frauen können auch malen!“, die auch das bezeichnend, am 8. März, um 19 Uhr in seiner Galerie eröffnet wird.

Die Ausstellung „Schnee von Gestern“ ist noch bis 11. Februar zu sehen.

Geöffnet: Mittwoch – Sonntag 14 – 19 Uhr

http://www.galerie-holgerjohn.com

Text + Fotos (lv)


Galerist Holger John im Gespräch mit Zeitzeugen über Kunst in der DDR
Plakativ und viel interpretierbar: Nicht übers Meer, in die Ferne schweift der Blick des jungen Paars, sondern es verweilt „Am Strand“ mit gebannter Miene…  „Eine Ikone des Realsozialismus“ nennt Galerist Holger John das bekannte Bild von Walter Womacka, dessen Zweitfassung o.J. in der Ausstellung hängt.


Schnee von Gestern?! Die Bilder lassen jedenfalls keinen kalt: Besucherinnen der Ausstellung im Gespräch mit dem Maler Olaf Amberg.
Stilecht: Rote Nelken bekam Galerist Holger John zur Ausstellungseröffnung überreicht.

 

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BilderAlbum: Ausstellung „Hier und Jetzt“ von La Suza im Kastenmeiers

09 Dienstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen, Lebensart

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Genuss und Lebensfreude lassen die sinnlich-versponnenen Bilder von Susann Flasche alias La Suza hoch leben in ihrer neuen Ausstellung an den alten Sandsteinwänden im Restaurant Kastenmeiers im Kurländer Palais (nahe der Frauenkirche), die am Sonntag eröffnete. Ihre luftig-leichten, schwarzen Tuschezeichnungen, hin und wieder ist auch ein farbiges Ölbild dabei, zeigen augenzwinkernd verführerische Tagträumereien zwischen Schreibtisch und Traumstrand, verschiedene Blicke auf Weiblichkeit und die schönen Dinge des Lebens. Von der „Königin der Nacht“ über glatt gestylte, cool lässige, sehnsuchtsvolle Frauen, mit grazil gehaltenem oder umgekipptem Weinglas bis zur reizvollen Dame im Badewannenschaum mit schwarzer, ihr zusehender Katze am Rand. „no milk today . Selina“, heißt der witzige Bildtitel.

„La Suza fällt in Love in die Leinwand. Ohne Fallschirm. Taucht sie ein in eine andere Welt in ihren Zeichnungen mit viel Herzblut und Talent…“, sagte der Illustrator und Grafikdesigner Roland Beier in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung über ihre Arbeiten. Sie gewann den 2. Platz als Canaletto-Kunstpreisträgerin innerhalb des Internationalen Plenairs beim Palais-Sommer 2016 in Dresden.

Außerdem unterstützt die Künstlerin die 3. Küchenparty im Kastenmeiers am 20. Januar, Beginn um 18 Uhr, eine Woche vor dem Semperopernball. Sie steht unter dem Motto: „Genießen und Gutes tun“. Die Einnahmen der Networking-Party mit karitativem Hintergrund kommen der vielseitigen Arbeit des Vereins Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V. zugute. Mit dem Kauf von Schulranzen für Schulanfänger möchte „Aufwind“ mit den Spenden den Alltag und die Lernbedingungen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Dresden verbessern. La Suza spendet dafür 50 Prozent aus dem Verkauf ihrer Bilder.

Bei der Küchenparty werden die Besucher an zahlreichen Live-Cooking-Stationen verwöhnt und können ausgewählte Spitzenweine verkosten. Außerdem spielt die Jazzband Blue Line und lockt eine Tombola mit tollen Überraschungspreisen.

Die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen begrenzt, daher wird um rasche Anmeldung per Fax 0351 – 48 48 48 03 oder per mail an info@kastenmeiers.de oder Ausfüllen gleich im Restaurant gebeten.

Die Ausstellung von La Suza im Kastenmeiers ist noch bis 22. Januar zu sehen.

http://www.kastenmeiers.de

http://www.la-suza.com

Text + Fotos (lv)


Genussvolle Bilderreise: Restaurantchef Gert Kastenmeier, die Künstlerin La Suza und der Grafiker Roland Beier zur Ausstellungseröffnung.

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Emotionale Zwischenräume – Ausstellung von Anne Rosinski im „sowieso“

06 Samstag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Anne Rosinski „verloren gehen“, 2015, Papier, Graphit, Acryl, Leinwandstoff auf MDF (Ausschnitt)

Collagierte Kostbarkeiten

Eintauchen in innere Welten können mit den figürlichen Papierarbeiten von Anne Rosinski die BesucherInnen der Ausstellung im Kultur-, Beratungs- und Bildungshaus von und für Frauen „sowieso“ auf der Angelikastraße 1 in Dresden. Noch bis 31. Januar.

Die Werke der Künstlerin lassen „gelebte Papiere“, d.h. alte Zeitungen, Briefe, benutzte Ordner oder Notizblätter, mit „neuen“ zart transparenten oder auch leicht farbigen Papierarten interagieren. Aus der entstehenden Papierschichtung tauchen Figuren auf, werden Teil der Materialität, oder grenzen sich von dieser ab. Mit Graphitstift, Acrylfarbe oder Tusche arbeitet Anne Rosinski diese Figuren heraus und lässt zwischen ihnen und den gerissenen Papierfragmenten einen Dialog entstehen.

Ein Großteil der Arbeiten in der aktuellen Ausstellung entstammt der Reihe »eintauchen« No 2. Darin erforscht die Künstlerin die Wahrnehmung menschlicher Zwischenräume. Dabei interessieren sie vor allem jene Räume, die ein Mensch körperlich und emotional füllen kann und die damit verbundenen Positionierungen, um sich selbst Raum zu geben. In diesem Prozess entwickelt sich eine sensible Kommunikation zwischen mehreren möglichen Standpunkten – Zwischenräume entstehen.

Die Arbeiten sind Ergebnis einer längeren künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Innerlichkeit. Im Vordergrund steht dabei, wie sich die Figur mit ihrer Innenwelt im Außen behaupten kann. Die figürlichen Papier-Acryl-Collagen bieten dem Betrachter eine Projektionsfläche an – einen eigenen Begegnungsspielraum für Innerlichkeit, den es in dieser Ausstellung zu erkunden gilt.

Die Ausstellung ist noch bis 31. Januar zu sehen. Besichtigungen sind von Montag bis Freitag, nach telefonischer Vereinbarung (0351-804 14 70) möglich.

Das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG in Trägerschaft des Frauen für Frauen e. V. ist seit 1990 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungsformate sowie sozio- und interkultureller Angebote Teil der Dresdner Kulturlandschaft. Jährliche Highlights sind z.B. die Dresdner Frauen*kurzfilmnacht, die Kurzfilmreihe »Klarsicht_Streifen« sowie wechselnde Ausstellungen im Haus, unter anderen von Künstlerinnen wie Angela Hampel, Katharina Lewonig, Marion Kahnemann, Gudrun Trendafilov oder Kerstin Franke-Gneuß. Darüber hinaus bietet der Verein auch psychologische Beratung, Beratung zu Themen der Erwerbslosigkeit sowie interkulturelle Beratung für Migrantinnen an.

Über das gesamte Angebotsspektrum der Einrichtung informiert die Website des Vereins unter: www.frauen-ev-sowieso.de

Text + Foto: Susanne Seifert/“sowieso“

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Hier und Jetzt: Vernissage mit La Suza im Kastenmeiers

05 Freitag Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte

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Unter dem Titel „Hier und Jetzt“ stellt die Künstlerin  La Suza ihre Bilder in der Galerie im Kastenmeiers aus und zeigt dabei ein großes Herz.

Sie spendet 50 Prozent des Erlöses der Bilder, die am Abend der Küchenparty am 20.1. verkauft werden, für den „Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V.“ Karten für die Küchenparty sind noch erhältlich.

Die Ausstellungseröffnung ist am 7. Januar, ab 12 – 14 Uhr im „Kastenmeiers“ am Tzschirner Platz 3 im Kurländer Palais, zu der Kunstinteressierte herzlich eingeladen sind. Sie wird begleitet von köstlichen Häppchen und gekühltem Sekt.

Nach ihrer erfolgreichen Ausstellung 2016 prägen ausdrucksstarke Tuschezeichnungen der Dresdner Autodidaktin Susann Flasche alias „La Suza“ erneut vom 5.  bis 22. Januar das urige Mauerwerk im „Kastenmeiers“. Anlass ist die „Küchenparty“, die das „Kastenmeiers“ am 20. Januar zugunsten des „Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V.“ veranstaltet. Der Dresdner Verein sammelt Spenden, um möglichst vielen Dresdner Schulanfängern aus sozial schwachen Familien einen neuen Schulranzen zu kaufen.

La Suza engagiert sich für diesen guten Zweck und spendet 50% des Erlöses aus dem Verkauf der Bilder.

Mehr Informationen über die Künstlerin finden Sie auch im Anhang und hier: www.la-suza.com

http://www.kastenmeiers.de

Text + Foto: Sabine Mutschke/PR „Kastenmeiers“

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„In fernem Land“ – Malerei und Tuschezeichnungen von Oskar Staudinger im Kabarett Breschke & Schuch

03 Mittwoch Jan 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Aberwitzige Träume am Abgrund

Aus Spaß wird Ernst, aus Traurigkeit Komik, wobei Traum und Wirklichkeit spannend in der Schwebe bleiben. Bilder voller hinterhältigem, schwarzem Humor und zeichnerischer Leichtigkeit, die mit der Fantasie und Fassungslosigkeit des Betrachters spielen, ihn zum Schmunzeln und Nachdenken herausfordern, zeigt Oskar Staudinger derzeit unter dem Titel „In fernem Land“ im Dresdner Kabarett Breschke & Schuch, Jahnstraße 5a unweit vom Bahnhof Mitte (noch bis 4. Januar zu sehen im Foyer und Saal). Es ist seine erste Einzelausstellung. Staudinger ist Kunststudent im fünften Studienjahr an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste.

Da er selbst oft ins Kabarett geht, lag dieser Ausstellungsort nahe. Die Tuschezeichnungen entstanden eigens für die kleine Bildergalerie bei Breschke & Schuch. Das Tragikomische, die Gemütlichkeit am Abgrund spiegeln seine Arbeiten, so Staudinger. Auch wenn er zunächst sehr ernsthaft und in sich gekehrt erscheint. Er sei ein fröhlicher Mensch, was sich auch auf die Bilder übertrage. Bei näherem Hinsehen spürt man aber auch. Für diese Art Humor braucht es eine gehörige Portion, auch negativer, Lebenserfahrung. Oskar Staudinger wurde in seiner Familie früh mit dem Thema Tod und Verlust konfrontiert, erzählt er, und musste damit umgehen lernen.  „Manche Kranke haben mehr Humor als andere Menschen. Manchmal ist er überlebenswichtig.“
In seiner Bilderwelt treffen heitere und schmerzliche Themen haarscharf aufeinander, oft zweischneidig und absurd auf die Spitze getrieben. Dass man halb belustigt und irritiert davorsteht und sich wünscht es wäre anders. Wie die Zeichnung mit dem Clownsballon, an dessen Gondel ein Erhängter schwebt. „Himmelwärts“, so der Bildtitel. Und ein Paar schaut gebannt und ungerührt zu, als sähe es einen romantischen Sonnenuntergang.

Oder das Bild mit der Putzfrau, die wie jeden Tag mit lächelnder Miene die Schuhe ihres Arbeitgebers blitzeblank putzt und nicht mitbekommt, dass er gerade vor ihr leblos in der Luft hängt. Ist das nun Verdrängen, Abgestumpftheit, Routine?! Wer ist ärmer dran? Der Typ im Anzug, der einem halbverhungerten Kind ein Buch mit dem Titel „Simplify your Life“ anbietet? Was veranlasste den selbstsüchtigen Selbstmörder, sich umbzubringen, bevor er die Katze fütterte, die auf seine Schuhsohlen blickt?! Oder das Bild mit dem süßen Eichhörnchen, das vor einer Granate hockt, schon auf den Zünder drückt und sich auf diese größte Nuss freut… Ein knuddeliger Teddy grinst bissig. Eine Nachteule hält arglos „Fingerfood“ im Schnabel.

Außerdem ist eine Serie ironischer Selbstbildnisse von Oskar Staudinger zu sehen. Darunter eins auf einem Steckenpferd reitend. „Der Sprung ins Ungewisse, der Glaube, dass man wie einst als Kind auf dem Besen reiten kann…“, kommentiert er lächelnd. Auf einem anderen Porträt begegnet ein Mann mit Hut im Schneesturm seinem nackten Spiegelbild. Auf einem weiteren Bild greift ein Mann nach einer statuenhaften, überhöht großen, unerreichbaren Schönen, die mehr schwebt als geht.

Seine surrealen Traumbilder sind geheimnisvoll und konkret zugleich. Sie spielen und parodieren pointenreich die Oberflächlichkeit des schönen Scheins, das Lächeln am Rand des Abgrunds. Oskar Staudinger malt und zeichnet im Stil des „phantastischen Realismus“ und ist ein großer Fan der Wiener Schule des Fantastischen Realismus der 1950er Jahre bis zur Gegenwart. Er porträtiert außerdem gern Menschen wie du und ich, illustriert gerade ein Kinderbuch und bereitet sich auf sein Diplom an der Hochschule vor.
Man darf auf weitere Ausstellungen dieses besonderen Malersatirikers gespannt sein.

Text + Fotos (lv)


Sprung ins Ungewisse: Oskar Staudinger stichelt gern mit seiner satirischen Malerei.

http://www.oskarstaudinger.com

http://www.kabarett-breschke-schuch.de

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Auf Pilgerreise ins Lügenmuseum: Maschinen zur Belustigung und sinnlose Weihnachtsgeschenke aus 200 Jahren

23 Samstag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Foto: André Wirsig

In den Weihnachtsferien vom 23.12.2017 – 2.1.2018 ist das Lügenmuseum täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Zum Jahresende gibt es eine Pilgerbewegung nach Radebeul. Alle Welt macht sich auf zum Jahresendausflug ins Lügenmuseum. Es geht darum, die erfüllten oder die über Bord geworfenen Vorsätze des vergangenen Jahres gegen Neue einzutauschen. In Serkowitz, wo der sächsische Jakobsweg, die alte Frankenstraße und der thüringische Rennsteig sich kreuzen, liegt ein alter Pilgerort, der historische Gasthof von 1337. Man sieht dem maroden Denkmal nicht an, dass sich darin das fantastische Lügenmuseum befindet.

In seinen Räumen sind Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf zu erleben. Es gibt eine Sammlung sinnloser Weihnachtsgeschenke der Gründerin, Emma von Hohenbüssow. Sie hatte der Legende nach ihre unausgepackten Weihnachtsgeschenke gleich auf den Boden gebracht, um sie dort zu vergessen.

»Sinnlose Weihnachtsgeschenke« aus über 200 Jahren: mit leuchtenden Kinderaugen kann man sich satt sehen. Das Herz läuft über. Leichter Schauer und heiteres Erbarmen beim Anblick der überfüllten Räume. Die Darstellung ist krass, voll hintergründiger Klippen mit einer unglaublichen Kreativität.

Hinter einem Bücherregal treten die Besucher in einen neuen Ausstellungsraum »Interieur Underground«. Eine konspirative Kunstsammlung, die 1992 bei Sanierungsarbeiten in einem barocken Haus in Erfurt entdeckt wurde. Dank einer Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung konnte die Sammlung erforscht und nun zugänglich gemacht werden. Eine Treppe führt hinauf in den historischen Tanzsaal die Sonderausstellung »Poetische Orte«. Zu sehen sind 22 Künstler, die eigene Museen und Institutionen gegründet haben.

Die Pilger verlassen erleichtert und beschwingt den Ort. 

Text: Reinhard Zabka/Lügenmuseum

 

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Interieur Underground: Lebendige Zeitreise in die Subkultur der DDR

10 Sonntag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Film, Fotografie, Lebensart, Literatur, Musik, Poesie

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aktuelle Künstlerplakate zur Ausstellung „Interieur Underground“
Soundkünstler Uli Sachse und Reinhard Zabka, künstlerischer Leiter im Lügenmuseum
Kraftvoller Klangrausch aus der Kellertiefe: Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon 

Schaufenster in die Geschichte mit Originalsound

Die Ausstellung „Interieur Underground“ versammelt spannend und aufschlussreich Bilder, Erinnerungsstücke und Lebensgeschichten subkultureller Künstler der DDR im Lügenmuseum Radebeul.

Bilder mit dunklen Häuserklötzen, Filmguckkästen aus der Schlüssellochperspektive und die Welt im Karton eingefangen. Ausstellungsplakate und Fotografien von Wohnungslesungen, Straßenaktionen und einem Kunstfest mit Anwohnern, Künstlern und der Szene vom Prenzlauer Berg und den ersten Punks füllen die Wände. Darunter eine frühe Arbeit von Cornelia Schleime, die von Dresden nach Ostberlin flüchtete. Den Siebdruck lernte sie bei Reinhard Zabka. Zu sehen ist auch eine Grafik, „Die oppositionelle Sonne“ von Bärbel Bohley zu einem Gedicht von Rüdiger Rosenthal. An einer Soundorgel kann jeder sich seinen eigenen DDR-Sound mixen und anhören. Wie ein Schaufenster in die Geschichte wirkt die neue Kunst- und Rauminszenierung „Interieur Underground“, die am Sonnabend im Lügenmuseum Radebeul eröffnete im Rahmen der Dauerausstellung im alten Gasthof in Serkowitz.

Sie entführt authentisch, kenntnisreich und mit viel Ironie zurück in die Zeit der konspirativen Künstlerszene und Subkultur in der DDR. Durch eine schmale Pforte hinter einem Bücherregal gelangen die Besucher in das nachgebaute, versteckte Hinterzimmer. Es ist einem ärmlichen Hinterhofatelier im Prenzlauer Berg oder in Dresden-Neustadt nachempfunden. Die Ausstellung versammelt Bilder, Objekte, Erinnerungsstücke und Lebensgeschichten von Künstlern, die unangepasst zum politischen System, oft mit Ausstellungs- und Auftrittsverbot belegt, im Untergrund eine äußerst schöpferische Gegenkultur und grenzüberschreitende Gestaltungsmittel entwickelten. Davon erzählt eine Bilderwand voller Mail Art-Kunst, Zeichnungen und Collagen voll witzig-hintergründiger Aussagen wie: „Ich übersende Ihnen eine Linie. Führen Sie diese weiter…“

Das Motto der Untergrundkünstler von einst gilt unverändert: „Kunst ist der Spiegel deiner Gesellschaft“. Zu sehen sind Kunstwerke aus den Sammlungen von Peter Graf, Klaus Liebscher, Pit Müller sowie Wilfriede und Ekkhard Maaß. Zur Ausstellungseröffnung im Beisein vieler Künstler und dem Radebeuler Bürgermeister Bert Wendsche spielte der Jazzmusiker Hartmut Dorschner wilde, raue und kraftvoll wirbelnde Klänge auf dem Saxofon mit fulminantem Finale ganz unten im Kellergewölbe.

„Interieur Underground ist eine Sammlung von Tropfen, die ein undichtes Fass zum Überlaufen brachten. Jeder einzelne Tropfen hat die Kraft uns mitzuziehen wie ein Strudel“, sagte der Radebeuler Autor Thomas Gerlach zur Eröffnung des neuen Ausstellungsraums. „Die Ausstellung sagt nicht: So war es, sondern so ist es auch gewesen“, sagte Teresa Ende in ihrer Rede über „Interieur Underground“. Diese lebendigen Erinnerungen bilden das Fundament für das Heute. „Es braucht Beides. Das Zeigen der Werke und ihre Erzählung, das Gespräch und die Vielfalt der Perspektiven.“

Zur Ausstellungsraum erschien außerdem einen Katalog mit `89 Geschichten der Friedlichen Revolution, in dem Künstler dieser Zeit anhand von Alltagsdingen über Ausgrenzung und Verfolgung erzählen. Zehn aktuelle Künstlerplakate mit Erinnerungsstücken von damals und dem Blick von heute können zudem als
Wanderausstellung ausgeliehen werden. Gefördert wurde das Kunstprojekt „Interieur Underground“, getragen vom Verein “Kunst der Lüge“ e.V., durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und vom Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen.

Text + Fotos (lv)
Magische Wunderwelt mit Underground-Buffet

Spiel mit Wahrheit und Illusion: Verführerische Kunsttorte und Kräutertee
Da sind sie aber immer noch: Künstlerrunde rege im Gespräch nach der Ausstellungseröffnung „Interieur Underground“

http://www.luegenmuseum.de

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Erotischer Advent: Malerei und Musik über das Geheimnis der Liebe in der Galerie Kunst & Eros

07 Donnerstag Dez 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

≈ Ein Kommentar

Titelbild zur Ausstellung, Juan Miguel Restrepo: „Salome und Jochanaan – Das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes“, Öl auf LW, 2017
Charme und Power: Die Frauenband „Youkali“
  
Erotischer Advent mit Kunst zum Fest der Liebe
24.11.2017 bis 27.1.2018
In dieser Ausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik zeitgenössischer Dresdner Künstler vorgestellt. Zu Gast ist auch Juan Miguel Restrepo, kolumbianischer Maler und Grafiker in Dresden mit neuer Ölmalerei und Zeichnungen. Zudem werden neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke und Gefäße aus dem edlen Material Porzellan von der Künstlerin und Galeristin Janett Noack gezeigt. Zur Eröffnung gibt es  einen ganz besonderen Konzertabend: 

»Youkali« Die Goldenen 20er
Freitag, 8.12.2017 · Beginn 19.30 Uhr
Die Band »Youkali« nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, direkt in die Zeit der »Goldenen 20er«. Ihr Repertoire bewegt sich zwischen bekannten Gassenhauern und selten gehörten Liedern, zwischen der Lebenslust der Boheme und der Sehnsucht nach erwiderter Liebe. Die vier Musikerinnen erzählen Geschichten und spinnen einen goldenen Faden in die Zeit des gesellschaftlichen Wandels, den Aufbruch der emanzipierten Frau und das Hier und Jetzt.
Gesang Marie Hänsel, Klarinette & Gesang Ttjana Davis, Violoncello & Gesang Laura Härtel, Klavier & Gesang Elena Schoychet

Vorbestellungen sind in der Galerie, per Telefon (0351) 802 47 85 oder per Mail info@kunstunderos.de möglich.

Text: Galerie Kunst & Eros

http://www.kunstunderos.de

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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