• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Neue Literatur aus Litauen auf der Leipziger Buchmesse

21 Dienstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Litauen – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse präsentiert sein Programm: Rund 100 Autoren und Künstler treten in über 60 Veranstaltungen auf im März.

Auf der heutigen Pressekonferenz „Leipzig liest“ der Leipziger Buchmesse hat das Lithuanian Culture Institute unter der Leitung von Direktorin Aušrinė Žilinskienė das Programm des Schwerpunktlandes Litauen präsentiert sowie die litauischen Autorinnen und Autoren vorgestellt, die im März nach Leipzig kommen, darunter der Lyriker und Essayist Eugenijus Ališanka.

„Was verbindet so unterschiedliche Städte wie Leipzig und Troja?“, fragte Ališanka. „Erstens kann die Literatur Verbindungen auch dort schaffen, wo es gar keine gibt. Zweitens bereitet Litauen der Stadt Leipzig ein Geschenk – das Trojanische Pferd –, mit dem sich eine Truppe bewaffneter Autoren nach Leipzig drängt: bewaffnet aber nicht mit Schwertern und Speeren, sondern mit Büchern. Ich bin froh, einer dieses litauischen Trupps zu sein, und wünsche mir zugleich, dass die Stimme jedes einzelnen Schriftstellers gehört werde. Wenn überhaupt irgendwo, dann ist dies bestimmt in Leipzig möglich, denn Leipzig ist die Literatur-Stadt!“

„Die Literaturen kleinerer Sprachräume wie des Litauischen haben es schwerer, sich international durchzusetzen. Die Buchmesseschwerpunkte helfen, das Interesse der Verleger für die litauischen Titel zu gewinnen. Der deutsche Markt ist besonders wichtig für die Autorinnen und Autoren, weil er als Sprungbrett in die internationale Verbreitung gilt. Wir freuen uns, dass die litauische Literatur in diesem Jahr über den Länderauftritt Litauens in Leipzig deutlich präsent und unübersehbar ist“, so Aušrinė Žilinskienė, Direktorin des Lithuanian Culture Institute.

Rund 100 litauische Autoren und Künstler treten in über 60 Veranstaltungen auf. Zentrale Themen sind der litauischen Kultur, Geschichte und Politik gewidmet: der polyglotten Tradition der Stadt Vilnius und den Beziehungen Litauens zu seinen deutschen, polnischen und russischen Nachbarn. Darüber hinaus geht es um das Thema Ostpreußen, das zwischen der litauischen und deutschen Literatur eine wichtige Brücke bildete, über die Autoren wie Thomas Mann und Johannes Bobrowski wirkten. Zudem machen Grafiker, Komponisten, Buchgestalter, Musiker und Textildesigner neugierig auf die litauische Künstlerszene.

„Mit unserem Schwerpunktlandkonzept rücken wir bewusst kleinere literarische Landschaften ins Scheinwerferlicht“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Damit wollen wir die Aufmerksamkeit von Büchermachern und Lesern auf die vielfältigen europäischen Wirklichkeiten und Perspektiven erhöhen.“

Auf dem Messegelände werden litauische Bücher in Halle 4 D 300 präsentiert, ein weiterer Stand in Halle 3 G 400 widmet sich der jungen litauischen Grafikkunst. Studenten der Vilnius Art Academy laden hier in Workshops zum kreativen Gedankenaustausch. Das Autorenprogramm des Schwerpunktlandes findet auf der Messe, 23. bis 26. März, im Forum OstSüdOst, Halle 4 E 505, statt sowie an verschiedenen Orten der Innenstadt. Das kulturelle Rahmenprogramm, das litauische Künstlerinnen und Künstler gestalten, beginnt bereits vier Wochen vor Messestart:

Kulturelles Rahmenprogramm

Vom 23. Februar bis zum 6. April präsentiert das Lithuanian Culture Institute gemeinsam mit seinen Partnern ein Rahmenprogramm, das das Kulturland Litauen in seiner großen Vielfalt zeigt.

Experimentelle Klangkunst

Am 23. Februar wird junge experimentelle Klangkunst in der Schaubühne Lindenfels zu Gehör gebracht: die Orgelsafari-Chroniken von Arturas Bumšteinas. Der litauische Komponist reiste entlang der deutsch-tschechischen Grenze durch Sachsen, besuchte Kirchen und nahm deren Orgelmusik auf. Von dieser Reise mit all ihren überraschenden Begegnungen und Klängen erzählen die Orgelsafari-Chroniken. Die Installation kombiniert Videoprojektionen und Sprachperformances mit Original-Tönen und Improvisationen an selbstgebauten Instrumenten.

Nach Messeende, am 29. und 30. März, gibt es einen Nachklang des Buchmesseprogramms im Lofft: mit der Monoper im Dunkeln „Confessions“, präsentiert von der Spatial Opera Company. Das siebenteilige Libretto der Monoper umkreist die Todsünden Habgier, Hochmut, Völlerei, Neid, Zorn, Wollust, Trägheit. Alle Zuschauer tragen während des gesamten Stücks eine Augenbinde. Auf diese Weise werden ihre Klangerlebnisse verstärkt und intensive emotionale Bilder erzeugt.

Ausstellungen

In der Leipziger Baumwollspinnerei wird am 25. Februar die Kunst-Ausstellung „Oxymora“ gezeigt, die gleich drei Ausdrucksformen verbindet: Malerei, Text und Textildesign. Die Ausstellung, die bis zum 25. März zu sehen sein wird, zeigt eine Kollektion aus Grafiken, Malerei und Texten der Berliner Malerpoeten, einer 1972 von der in Litauen geborenen Künstlerin Aldona Gustas gegründeten Autoren- und Künstlergruppe. Ergänzend dazu werden Werke litauischer Gegenwartskünstlerinnen vorgeführt, die verschiedene Kulturtechniken eindrucksvoll verbinden: Tapisserie oder Stickerei mit Digitaldruck oder Videoanimation.

Vom 17. bis 30. März wird in der Galerie Hier + Jetzt eine Fotoausstellung anlässlich des 100. Geburtstages von Johannes Bobrowski gezeigt: „Johannes Bobrowskis Litauen: Beiderseits der Memel, zwischen Osten und Westen“ von Arturas Valiauga. Keiner repräsentiert die kulturelle Verbindung zwischen Deutschland und Osteuropa besser als Johannes Bobrowski, geboren im ostpreußischen Tilsit, verbrachte er die Sommer in Dörfern entlang der Memel. Der litauische Fotograf Arturas Valiauga besuchte Orte, in denen Bobrowski lebte und über die er schrieb.

Konzerte

Am 21. März tritt der akademische Mädchenchor „Liepaitės“ in der Leipziger Nicolaikirche auf und zeigt höchste Gesangskunst aus Vilnius. Die ‚Besten der Besten‘ zwischen 14 bis 17 Jahren geben unter der Leitung von Jolita Vaitkevičienė Konzerte in aller Welt. In der Nicolaikirche präsentieren die Sängerinnen litauische Volkslieder, Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Holst und anderen litauischen und internationalen Komponisten.

In der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ ist am 24. März ein Gesprächskonzert zu erleben: Vytautas Landsbergis spricht über den litauischen Künstler M. K. Čiurlionis und spielt dessen Werke am Klavier. Vytautas Landsbergis wurde an der Litauischen Musikakademie zum Pianisten ausgebildet. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit wurde Landsbergis zu Litauens erstem Staatsoberhaupt gewählt. Von 2004 bis 2014 Mitglied des EU-Parlaments, war er insgesamt 25 Jahre in Parlamenten tätig.

Filmkunst

Den Abschluss des litauischen Rahmenprogramms bilden vier Filmpräsentationen, 3. bis 6. April, in der Schaubühne Lindenfels: ein Oskar prämierter Stummfilm, eine Familiengeschichte, ein Episodenfilm und eine Romanverfilmung als Rockoper. „Sonnenaufgang“ zählen viele Filmhistoriker zu einem der zehn schönsten Filme aller Zeiten. „Für immer zusammen“ führt disparate Lebensentwürfe vor. „Wenn wir vom KGB reden“ handelt von sowjetischen Verbrechen und wiedererrungener Freiheit, und „Teufels Braut“, einer der populärsten Filme Litauens, basiert auf einer nationalen literarischen Legende.

 Autorenprogramm

Die Buchpräsentationen und Diskussionen des Autorenprogramms gestalten u.a.: der Lyriker und Essayist Eugenijus Ališanka, der Kulturgeograf Laimonas Briedis, der Lyriker Antanas A. Jonynas, der Essayist Laurynas Katkus, der Kulturhistoriker Rimvydas Laužikas, der Autor Kęstutis Navakas, der Lyriker Sigitas Parulskis, die Autorinnen Undinė Radzevičiūtė, Giedra Radvilavičiūtė und Renata Šerelytė, der Erzähler Alvydas Šlepikas, der Lyriker Rimvydas Stankevičius, der Lyriker und Menschenrechtler Tomas Venclova sowie der Grafiker, Illustrator und Essayist Mikalojus Vilutis, zudem deutsche Übersetzerinnen und Übersetzer wie Saskia Drude, Cornelius Hell, Markus Roduner und Claudia Sinnig.

Auch Themen des Kinderbuchmarkts sind vertreten, u.a. mit dem Kinderbuchautor und Illustrator Kęstutis Kasparavičius. Außerdem werden neu übersetzte litauische Klassiker präsentiert, darunter Grigori Kanowitsch, Jurgis Kunčinas, Romualdas Granauskas und Antanas Škėma.

Neue Literatur aus Litauen

Eine „Nacht der litauischen Literatur“ wird am 23. März im Schauspiel Leipzig/ Baustelle gefeiert: mit Autoren, Verlegern, Übersetzern und Musikern. Dabei sind moderne Romane und Erzählungen von Renata Šerelytė, Jurgis Kunčinas, Kęstutis Navakas, Grigori Kanowitsch u. a., präsentiert von ihren Autoren, Übersetzern oder Verlegern in Kurzlesungen und Gesprächen.

In Horns Erben heißt es am 25. März: „Wir sind die Neuen. Eine junge Autorengeneration stellt sich vor“. Auch, wenn jeder der 14 Autoren die Welt aus ganz eigener Perspektive betrachtet, haben sie etwas gemeinsam: Sie stammen aus einer Epoche, die man als das „sowjetische Litauen“ bezeichnet. Wie sich die Zeiten des Umbruchs in Literatur verwandeln lassen, zeigen sie in Prosa, Lyrik und Poetry-Slams.

Große Lyriker Litauens werden am 25. März in der „Nacht der litauischen Poesie“ vorgestellt. Im Schauspiel Leipzig/ Baustelle treten zehn Dichterinnen und Dichter auf: Rimvydas Stankevičius, Kęstutis Navakas, Gytis Norvilas, Antanas A. Jonynas, Giedrė Kazlauskaitė, Agnė Žagrakalytė, Aivaras Veiknys, Sigitas Parulskis, Laurynas Katkus, Eugenijus Ališanka. Sie lesen ihre aktuelle Lyrik, umrahmt von litauischen Klängen.

Vilnius: Herzstadt Litauens

„Vilnius, Wilno, Wilna, eine multikulturelle Stadt“ heißt die Diskussion am 24. März mit Tomas Venclova, Laimonas Briedis, Eugenijus Ališanka und Felix Ackermann. Jerusalem des Nordens, Zentrum polnischer Kultur, litauische Hauptstadt, belarussischer Sehnsuchtsort, Heimat russischsprachiger Einwohner: Vilnius ist ein Fixpunkt für viele Suchbewegungen, die in der Historie der Stadt ein Bergwerk für Rohstoffe sehen, aus denen heutige Erzählungen gemacht sind.

„Vilnius als Spiegelkabinett“ erklärt der Kulturgeograf Laimonas Briedis am 25. März. Selbst in Vilnius geboren und aufgewachsen ging er zum Studium nach Vancouver, wo er seit über 25 Jahren lebt. Der Blick von außen bestimmt auch „Vilnius. Reisen in die ferne Nähe“, mit dem Briedis internationales Aufsehen erregte. Virtuos verknüpft er Briefe, Tagebücher, Äußerungen von Napoleon, Dostojewski, Stendal, Döblin und anderen zu einer ganz persönlichen (Stadt-)Geschichte.

Litauen im Spannungsfeld der Politik

Gleich zu Beginn des Litauischen Messeprogramms, am 23. März, steht die Diskussion „Quo vadis, Europa? Außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen aus der baltischen Perspektive“, u.a. mit Linas Linkevičius, Außenminister der Republik Litauen. Das hochkarätige Podium diskutiert, welche außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen sich den Ländern Litauen und Deutschland stellen.

In der Bibliotheca Albertina geht es am 23. März um „Chiffren, Mythen und Schweigen in sowjetlitauischer und DDR-Literatur“, u.a. mit Tomas Venclova und Ines Geipel. Ob in annektierten Sowjetrepubliken wie Litauen oder in Satellitenstaaten wie der DDR: Als Dogma und Kanon war hier wie dort einzig der sogenannte sozialistische Realismus zulässig. Wie wirkte und wirkt sich das bis heute auf die Literatur beider Länder aus?

Über die Beziehungen zwischen Litauen, Polen und Russland diskutieren am 24. März im Forum OstSüdOst Tomas Venclova, Adam Michnik und Lilija Schewzowa. In der heutigen Kontroverse zwischen dem Westen und Russland heben sich die Stimmen Litauens und Polens aus dem Chor der europäischen Staaten heraus. Beide Länder dienten dem nach Demokratie strebenden Teil der russischen Gesellschaft als Orientierung.

Litauisch-deutsche Beziehungen 

Wie kaum ein anderer hat Thomas Mann die Verbindung zwischen Litauen und Deutschland befördert. Drei Sommer verbrachte er auf der Kurischen Nehrung. Heute beherbergt sein ehemaliges Domizil das Thomas-Mann-Museum und -Kulturzentrum. Am 23. März resümieren dessen Kurator Antanas Gailius und der Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft Hans Wißkirchen den literarischen Ertrag der Niddener Sommer 1930 bis 1932 und sprechen mit Ruth Leiserowitz über die Perspektiven des Hauses.

Eine Diskussion über die „Wolfskinder: das geweckte Schicksal Ostpreußens“ steht am 25. März auf dem Programm – mit Alvydas Šlepikas und Ula Lachauer. Das Schicksal der sogenannten Wolfskinder war in Litauen und Deutschland weitgehend bekannt. Nun findet das tragische Kapitel der Nachkriegsgeschichte auch Einzug in die Literatur: „Mein Name ist Marytė“ von Alvydas Šlepikas oder „Salz für die See“ von Ruta Sepetys geben der Erinnerung an den Untergang Ostpreußens einen eigenen Raum.

Aus Anlass der Leipziger Buchmesse haben Rimvydas Laužikas und Antanas Astrauskas das Buch „Wie der gepökelte Stier nach Konstanz fuhr“ geschrieben: die erste Studie über die Wechselbeziehungen der litauischen und der deutschen Küche und ihrer kulinarischen Traditionen. Am 24. März lädt das Lithuanian Culture Institute zur Buchpremiere – „Meschkines, Schuppnis und Spirgel: das deutsch-litauische Verhältnis als Leib- und Magengeschichte“.

Alle Veranstaltungen und Informationen zu Autoren und Programm unter: http://www.litaueninleipzig.lt

Litauen – Schwerpunktland der Leipziger Buchmesse 2017 wird veranstaltet vom Lithuanian Culture Institute und der Leipziger Buchmesse in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium der Republik Litauen, dem Kulturrat Litauen, der Botschaft der Republik Litauen in Deutschland, dem Litauischen Verlegerverband, dem Staatlichen Tourismusamt Litauen sowie dem Goethe-Institut Litauen.

Text: Pressestelle Leipziger Buchmesse

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Lügenmuseum entpuppt sich als wahres DDR-Museum in Radebeul

08 Mittwoch Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Kultur

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Die kleinen Mülldetektive entdecken das Lügenmuseum. Vorstellung der kleinen Sonderschau „Der Wegwerfgesellschaft auf der Spur“ mit Kunstobjekten aus Recyclingmaterialien am 03. Juni 2016 im Lügenmuseum Radebeul. Die Kinder der städtischen Kindertagesstätte „Buddelflink“ in Dresden-Pieschen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion zur Müllvermeidung und zeigen vom 3. bis 12. Juni 2016 ihre Kunstobjekte im Lügenmuseum Radebeul. Foto: André Wirsig

Die kleinen Mülldetektive entdecken das Lügenmuseum. Vorstellung der kleinen Sonderschau „Der Wegwerfgesellschaft auf der Spur“ mit Kunstobjekten aus Recyclingmaterialien am 03. Juni 2016 im Lügenmuseum Radebeul. Die Kinder der städtischen Kindertagesstätte „Buddelflink“ in Dresden-Pieschen beteiligen sich an der deutschlandweiten Aktion zur Müllvermeidung und zeigen vom 3. bis 12. Juni 2016 ihre Kunstobjekte im Lügenmuseum Radebeul.
Foto: André Wirsig

In den Winterferien – vom 13. bis 24. Februar – hat das Lügenmuseum täglich geöffnet.

Nach der Schließung des DDR Museums in Radebeul übernimmt das Lügenmuseum nun diese Rolle. Auch wenn das Lügenmuseum nicht in die Kategorie der Ostalgie gehört, können die Besucher authentische DDR Geschichte erleben: die Poesie des Untergrunds, die kostbaren Eigentümlichkeiten der ausgegrenzten Kunst, die unkonventionellen Ideen der ostdeutschen Subkultur. Sie verweisen auf die Hoffnungen und die Verzweiflungen stellvertretend ausgegrenzter Jugendlicher, auf die Macht der Phantasie im Angesicht der Zensur.

Nach einer Einführung und einem Lügentee beginnt der Rundgang durch die zehn Räume. Der Raum „Atelier eines Dissidenten“ zeigt die Notstandskreativität der Mangelwirtschaft, der Raum „Vittoriale der Ostdeutschen“ die produktive Verwirrung einer sinnverweigernden Kunstproduktion, der Raum „Grüße von Überall“ das Unbehagen vor und nach dem Mauerfall und der Raum „Seit bereit“ ausjurierte Kunstwerke, Manifeste und Pamphlete. Dank einer Förderung der Stiftung Aufarbeitung wird dieses Jahres eine neue Rauminszenierung „Interieur Underground“ entwickelt. Der Raum wird Kunstwerke und Geschichten ausgegrenzter Künstler und der subkulturellen Szene in Ostdeutschland präsentieren.

Der poetische Lügner verweist mit dem „Wahren DDR Museum“, und dies gehört zu seiner Raffinesse, auf die Ursprünge der Poesie. Ob sinnlose Weihnachtsgeschenke oder Wahres DDR Museum, das meiste ist gar nicht irgendwie gemeint, will an gar nichts mehr erinnern, hat die Erinnerung an sich selbst fast aufgegeben und kreist als nutzloses Spielwerk lächelnd um sich selbst. Man kann spüren, wie die irrwitzigen Zusammenstöße im eigenen Kopf Funken schlagen.

Das Lügenmuseums ist das Chamäleon unter den Museen im Elbtal, ein unterhaltsames Ausflugsziel für die ganze Familie.

Im historischen Tanzsaal ist bis 1. April die Ausstellung WuKaMenta – 100 Jahre DaDa mit Arbeiten von 22 zeitgenössischen Künstlern zu sehen.

Text: Richard v. Gigantikow

Reinhard Zabka Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul

Geöffnet: Sa & So, Ferien und Feiertagen 13-18 Uhr
www.luegenmuseum.de
info@luegenmuseum.de

Kontakt: 0176 – 99 02 56 52

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Stadt – Rand – Fluss – Ausstellung im Stadtarchiv Dresden

06 Montag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Malerei, Zeichnungen und Installationen von Jan Kilian Böttcher ab 20. Februar im Stadtarchiv Dresden.

Am 20. Februar 2017, 19 Uhr wird die Kunstausstellung „Stadt – Rand – Fluss. Malerei, Zeichnung und Installationen“ von Jan Kilian Böttcher im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 eröffnet.

Die Ausstellung „Stadt – Rand – Fluss“ im Stadtarchiv Dresden präsentiert eine Auswahl von Zeichnungen der Dresdner Schaffensperiode, Jan Kilian Böttchers, vordergründig denen nach der Natur. Neben eigenständigen installativen Ölbildern und Aquarellen wird in vielen aneinandergereihten Zeichnungen das „gesamte“ Dresdner Elbufer begehbar, zwischen zwei sich gegenüberstehenden langen Bildreihen, als befände man sich in einem Boot auf der Elbe. Das Werk entstand, als der Künstler bemerkte, dass er Zeichnungen von großen Teilen des Elbufers angefertigt hatte und nur noch ein paar Lücken zu schließen waren. Die Einzelbilder stehen immer auch für sich und fallen daher unterschiedlich aus.

Die Orte in den Landschaftsbildern wirken so realistisch, wie unwirklich und zeugen von einer ansteckenden Selbstvergessenheit. Nähe, Distanz, Geborgenheit und Leere werden unmerklich zu einem Gebilde, dass gleichermaßen friedlich wie bedrohlich wirken kann. Ohne das es dem Betrachter auffällt, wird er Teil dieser Widersprüche. Parallel sind Kohlezeichnungen vom fantastischem Bildzyklus „Battlefield XYZ“ zu sehen, eine unerwartete Symbiose des Computerspiels mit jungen Männer und Karl May‘s Hund.

Jan Kilian Böttcher wurde 1983 in Berlin geboren, studierte von 2006 bis 2009 freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar, von 2009 bis 2013 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden Malerei und Grafik, wo er anschließend von 2013 bis 2016 Meisterschüler im Bereich dreidimensionales Gestalten bei Martin Honert war.
Jan Kilian Böttcher lebt und arbeitet in Berlin.
Der Eintritt ist frei.

Text: Stadtarchiv Dresden

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo/Mi: 9-16 Uhr, Die/Do: 9-18 Uhr, Freitag: 9-12 Uhr.Stadtarchiv Dresden
Elisabeth-Boer-Str. 1
01099 Dresden
www.dresden.de/stadtarchiv

______________________________________________________

Kommende Veranstaltungen

16. März 2017, 18 Uhr
Vortragsreihe mit dem Frauenstadtarchiv Dresden
Thema:„Der Lebensweg religiöser Frauen nach der Einführung der Reformation“ (nach 1539 für Leipzig und Dresden)

27. März 2017, 18 Uhr
Buchpräsentation: „Dresdner Lebensbücher“

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
Gefällt mir Wird geladen …

Tief & Hoch – Druckgrafik von 18 Künstlern im Neustädter Barockviertel

01 Mittwoch Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Ein Kommentar

Sonderausstellung mit aktueller Dresdner Druckkunst in der Galerie Sybille Nütt und im Hans Körnig Museum vom 3. Februar bis 23. April.

tanja-pohl_kontemplation_tiefdruckaufbuetten_unikat_109x68cm-klgeorg-sadowicz_der-lenz_hochdruck_holzschnitt_250x200cm_unikat

Tanja Pohl: Kontemplation,          Georg Sadowicz: Der Lenz, Hochdruck/
Tiefdruck auf Bütten                                                                    Holzschnitt

Gleich zwei Adressen im Kunstquartier Neustädter Barockviertel laden zu einer sehenswerten Ausstellung ein. In ihrer gemeinsamen Sonderausstellung zeigen die Galerie Sybille Nütt und das Hans Körnig Museum Tief- und Hochdruckarbeiten von zeitgenössischen Dresdner Künstlern. Präsentiert werden 18 spannende, von Oliver Kratz kuratierte Positionen, die aufzeigen, wie Künstler heute die klassischen Jahrhunderte alten Drucktechniken anwenden, weiterentwickeln und teils völlig neu erfinden. So werden Radierungen, Linol- und Holzschnitte sowie Stempeldrucke zu sehen sein.

Die grafische Druckkunst hat in Dresden seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine beeindruckende Tradition – erinnert sei an die berühmten Mappenwerke der Brücke-Künstler, an den Radierzyklus „Der Krieg“ von Otto Dix, an die herausragende Farbholzdruckreihe „Van Zantens glückliche Zeit“ von Otto Lange, an die Holzschnitte Wilhelm Rudolfs oder die Aquatintaradierungen Hans Körnigs. Galeristin Sybille Nütt: „Die große Tradition der Dresdner Druckkunst erfährt wunderbarerweise bis heute ihre Fortsetzung und Weiterentwicklung. Denn die zeitgenössischen Künstler unserer Stadt greifen nicht nur die alten Techniken mit großer Experimentierfreude auf, sondern sie entwickeln auch neue Druckverfahren.“

Die kommende Ausstellung zeigt aktuelle Werke von Jan Brokof, Brian Curling, Kerstin Franke-Gneuß, Udo Haufe, Konrad Henker, Andreas Hildebrandt, Andreas Kempe, Jan Kromke, Hanif Lehmann, Tanja Pohl, Georg Sadowicz, Alexandra Schewski, Detlef Schweiger, Tobias Stengel, Katrin Süss, Tina Wohlfahrt und Silvio Zesch. Ebenfalls werden Bücher des Salz-Verlages gezeigt.

„In den lichten und hohen Räumlichkeiten der Galerie Sybille Nütt wird den farbigen Drucken Raum gegeben.“ verrät die Leiterin des Hans Körnig Museums, Maria Bertelsmeier, einen Teil des Ausstellungskonzeptes. „In den Museumsräumen hingegen werden die Tiefen und Grenzen von schwarz und weiß ausgelotet, indem wir die zeitgenössischen Arbeiten in den direkten Dialog mit den meisterhaften Aquatintaradierungen Hans Körnigs (1905-1989) stellen.“

Beide Ausstellungsmacherinnen verbindet neben der räumlichen Nähe (ca. 100 m) ihrer Häuser im Neustädter Barockviertel die Freude an zeitgenössischer Dresdner Kunst. Dieser hat sich die Galerie Sybille Nütt ohnehin verschrieben. Alle fünf Jahre schlägt sie jedoch den Bogen ins 20. Jahrhundert und präsentiert eine großangelegte thematische Ausstellung (2007: ICH – Selbstbildnisse Dresdner Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts / 2012: WERTEWANDEL – von Schönheit, Schicksal, Poesie und Witz unnützer Dinge).

Das Hans Körnig Museum steht hingegen zunächst für eine prägende Dresdner Künstlerpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts, Leiterin Maria Bertelsmeier präsentiert dazu in ihrer Ausstellungsreihe „HANS KÖRNIG X …“ immer wieder ausgewählte zeitgenössische junge Dresdner Künstler und Künstlerinnen (u. a. Lisa Pahlke, Karin Armbruster, Robert Vanis).

Öffnungszeiten:

Vernissage: 03.02.2017, Beginn 19.00 Uhr im Hans Körnig Museum und ab 20:30 Uhr in der Galerie Sybille Nütt

Hans Körnig Museum (Wallgäßchen 2): Do. bis Mo. 11-18 Uhr

Galerie Sybille Nütt (Obergraben 10): Di. bis Fr. 12-19 Uhr, Sa. 12-16 Uhr

Ende: 23.04.2017

Führungen:

Führungen mit dem Kurator der Ausstellung, Oliver Kratz: 4. und 5.02. sowie 22. und 23. April 2017, jeweils um 14 Uhr, Treffpunkt Galerie Sybille Nütt, Anmeldung erwünscht

Text: Tobias Blaurock

www.galerie-sybille-nuett.de

http://www.hans-koernig-museum.de

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Schönes Bleibt: WinterGedichte

23 Montag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Poesie

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Gedichte zum 4. Jahresgedenken an meine Mutter. Seit jenem Januar 2014 ist mir der Winter besonders nahe.

dscf9197dscf8421

dscf8920dscf9216

dscf9219dscf9223

dscf9217dscf8822

dscf8795dscf8605

Winterbilder

Die Worte versagen
die uns einst verbanden
suche deine Spur
in den Zweigen der Bäume
die dunkle Linien in den Schnee zeichnen
filigrane Netze werfen

meine Augen wandern mit den Himmelsfarben
die mich zu dir tragen
du siehst mich an
in deinen Bildern
dem Seerosenteich
den nie welkenden Sommerblumen
der tanzenden Frau im dunklen Kleid
der Taube mit dem Zweig im Schnabel
über der Stadt

im Flockenwirbel kreisen Möwen
und Raben umeinander
lassen die Schattenbilder verblassen

20.01.2017

_____________________________

Neujahr

Flieg zu dir
ins unendliche Weiß
wärmender Worte
ruf sie mir zurück
bevor sie entschwinden
im Schwarm der Schwarzgefiederten

sammle ich die letzten Zweige
vom Lichterbaum aus dem Schnee
hole mir die ersten roten Tulpen
leere die letzte Eiscreme Brulée
ein kleiner Mann mit Leiter
erobert den Glücksklee

während die Leuchtraketen ins Nebelhorn
stoßen kurz aufflackern
in hohem Bogen
empor zwitschern
wie Vögel
am Neujahrshimmel

Dezember 2014

______________________________

Splittertraum

Einschneidend
in die Kinderhand
brüchig Glas der Erinnerung

Splitter im Zeitraffer
Fallen auf mich zurück
Stoßen sich in mir wund

Wachsen nie
mehr zusammen
und halten doch stand

1./2.2.2013

_________________________

Stille

Wenn ich mich
nach innen aufblättere
alle Hüllen fallen lasse

mir inwendig zulächle
und mich vertiefe
auf den Grund

mein und dein Puls
anklopfen
vibrierendes Drahtseiltanzen

in den endlosen Fluren
unserer Herzkammern
ein Echo finden

30./31.10.2012

______________________

AtemZüge

(Für M.)

Vor mir Gleise
in viele Richtungen
alle führen weg
von dir
volle AtemZüge schlingern
ins Leere
vertraute Zeichen kreuzen
ferne Haltestellen

ziehe deine Spur nach
die Winterkleider ungern aus
die Sonne wärmt nicht
wickle rote Schleifenbänder
um die Hände
sehe dein lächelndes Gesicht
in tanzenden Flammen
in Tausendschönchen aufblühen
im Gesang der Vögel federleicht

finden wir uns wieder
an einem Ort der
Herzvergnügen heißt
fahre ich mit vollen AtemZügen weiter

23.03.2014

dscf8068

Text + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

6. Künstlermesse Dresden: Von junger anstößiger Kunst bis zur romantischen Flusslandschaft aus Plastikmüll

08 Sonntag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Neue und vielfältige Arbeiten zeitgenössischer Kunst von 73 jungen und gestandenen Künstlerinnen und Künstlern – ausgewählt von einer Jury – versammelt seit Freitagabend die 6. Künstlermesse Dresden, zeitgleich mit der Room & Style Messe in der Messehalle 1 im Ostragehege (noch bis 8. Januar, von 11 – 18 Uhr). Fast die Hälfte aller Ausstellenden ist, wie die Malereiklasse des HfBK-Professors Ralf Kerbach, erstmals bei der Künstlermesse dabei. Gastpartnerland ist diesmal Großbritannien. Von dort sowie aus dem südkoreanischen Daejeon und dem Iran hat der veranstaltende Künstlerbund Dresden Gäste eingeladen. Es gibt viel zu schauen und entdecken und was man sonst als Galeriebesucher selten – außerhalb der Vernissage – kann: mit dem Künstler persönlich ins Gespräch kommen zu ihren Werken, Herangehensweise, was sie bewegt… Und sie freuen sich ebenso auf neugierige, fragende Besucher.

Denn nur in den bilderbehängten Kabinen herumsitzen, macht auch keinen Spaß. Also die Gelegenheit nutzen! Natürlich sind die Kunstwerke nicht nur zu sehen, sondern auch zu erwerben. Der Besucher bekommt einen guten Überblick über das aktuelle Kunstgeschehen dieser Stadt und kann einige aufregende und spannende, anstößige wie Geist und Sinne anstoßende Newcomer der Dresdner Kunstszene sehen und erleben wie Chris Löhmann und seine eigenwillige Zeichenwelt. Immer wieder ein Erlebnis sind die zeitlos modernen, farbenfrohen abstrakt-zeichenreichen und poetischen Bilder von Veit Hofmann. Einfache, archische und dennoch vieldeutige, farbreiche Symbolik, oft mit klaren schwarzen Konturen, nutzt auch Sohn Peter Hofmann unter anderem in seinen magisch anziehenden Gouachen, Zeichnungen mit ineinanderfließenden Wasserfarben auf Papier.

Text + Fotos (lv)

dscf8208

Zum 1. Mal dabei: Chris Löhmann, Kunststudent im 3. Studienjahr an der Dresdner Kunsthochschule und gleich mit eigenem Stand und Daniel Bahrmann, Künstler, Fotograf und Vorsitzender des Kunstvereins Meißen. Er ist begeistert von Löhmanns Zeichnungen: „Er integriert Figuren aus der Jugendkultur in seine eigenen Bildwelten in einer ungewohnten Offenheit und auch gnadenlosen Direktheit. Hier sieht man das Neue, Nachwachsende. Eine Generation mit neuen Sichtweisen und Sehgewohnheiten.“

dscf8203dscf8174
Weitere Arbeiten von Chris Löhmann sind in der Galerie Bueffelfish im Helfenberger Grund 8a in Dresden zu sehen. http://www.Chris-Loehmann.de

dscf8168dscf8164

dscf8169

dscf8220dscf8225

Daniel Bahrmann mit seinen Farb-Licht-Struktur-Fotografien, er zeigt auch
Porträtfotografie aus der Serie „Menschen in Meißen“ (in einer Ausstellung
mit sechs Fotografen außerdem in der Evangelischen Akademie in Meißen noch
bis 26.Februar zu sehen). Weitere Infos unter http://www.kunstverein-meissen.de

dscf8234dscf8227

der Kunstsammler Siegfried Grafe im Gespräch mit dem Dresdner Künstler
Veit Hofmann.

dscf8244dscf8282

Vater und Sohn im Austausch: der Maler und Grafiker Peter Hofmann ist schon zum dritten Mal bei der Künstlermesse Dresden dabei, freut sich über seinen
offenen Stand mit großzügiger Hängefläche, interessante Gespräche mit den Besuchern und mit Künstlerkollegen. Eine Ausstellung mit Werken der Künstlerfamilie Hofmann, darunter auch einige kürzlich auf dem Dachboden von Worpswede entdeckte Grafiken von Großvater Werner Hofmann eröffnet am 27. April, um 19 Uhr in der Landesärztekammer Dresden.

dscf8283dscf8276

dscf8287dscf8285

die chinesische Künstlerin Yini Tao (sie studierte an der HfBK in Dresden Bildhauerei, gestaltet auch Keramik) zeigt Tuschezeichnungen mit traditionellen  Motiven und einer großen Wandgestaltung mit Malerei auf Papier und  Kalligrafie  im Zeichen des Frühlingsfestes und ein Bild ihres Mannes Rao Fu. Sie betreibt das Studio Shudao (übers.: Der Weg  zur Kalligrafie) und organisiert ehrenamtlich kulturelle Veranstaltungen im Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch, nahe dem Konzertplatz. Dort sind zum Frühlingsfest mit Musik- und Tanzdarbietungen am 28. Januar, ab 18.30 Uhr interessierte Besucher herzlich eingeladen.

dscf8292

Ist das Kunst oder kann das weg?! Die Frage stellt sich auf den ersten Blick beim  Betrachten der beliebig wirkenden Gegenstände. Sie vereint, dass sie allesamt  weggeworfen wurden in die Landschaft, als Holzstücke angeschwemmt bzw.  gefunden an Land. Den beiden Künstlerinnen Ines Westenhöfer und Ursula Güttsches waren sie es wert, aufgehoben und in einer Installation zum Kunstwerk erhoben zu werden. Diese trägt den Titel: „Elbwärts – Romantische Flusslandschaft bei Dresden“ Welch Ironie! (bestehend aus Plastikmüll vom Elbufer und verschiedenen Meeresstränden, Fundstücke, Eisen, Assemblagen, Sandsäcke vom Hochwasser in Dresden 2012 und Robinienholz von der Prießnitzmündung, Elbe).

dscf8309 dscf8302

die Textilkünstlerin Ulrike Rüttinger und Inhaberin der U.R.-Galerie in der Kunsthof-Passage in der Dresdner Neustadt vor ihren leuchtendfarbigen Stoff-Bildern, oft mit maritimen Motiven und ganz neu: Objektkästen mit vielfarbigen Kugelformen – aus hellen und gefärbten Seidenraupen-Kokons. Individuell und besonders, wie die Künstlermesse. Die weniger das Massenpublikum anspricht – wie die benachbarte Room & Style Messe mit sichtlich mehr Andrang – als vielmehr das eigene, subjektive Sehen, Entdecken und Empfinden der Besucher, die originale Kunst lieben und schätzen.

dscf8310

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Bilder von Ingo Kuczera und Plastiken von Erik Neukirchner in Weimar

13 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Ein Kommentar

lillizuingo92

Einer meiner ersten Künstler-Beiträge – ein Porträt über den Maler Ingo Kuczera (die handschriftlichen Anmerkungen auf dem Zeitungsartikel stammen von ihm) – erschien 1992 in der Sächsischen Zeitung in Radebeul. Eine eindrucksvolle und berührende Wiederbegegnung mit dem Werk des 2004 aus dem Leben gegangenen Künstlers gab es nun in einer Ausstellung in der Galerie Hebecker in Weimar. Dort sind seit vergangenem Wochenende Arbeiten auf Papier von Ingo  Kuczera zusammen mit Plastiken von Erik Neukirchner aus Chemnitz in den vier Ausstellungssalons zu sehen. Beide Künstler verbindet ihr sehr eigenwilliger, poetisch-vieldeutiger, teils augenzwinkernder und feinsinniger Blick auf Mensch, Natur und Welt.
Die Ausstellung in der Galerie Hebecker, die sich vor allem deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts, der verschollenen Generation und der expressiven Realisten verschrieben hat,  ist bis 28. Februar 2017 zu sehen.

Galerie Hebecker, Schillerstr. 18 in 99423 Weimar; Tel.: (03643) 853 741 oder 851786
Geöffnet: Di – Fr von 11 – 17.30 Uhr, Sa von 10 – 16 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.hebecker.com

Mehr zur Ausstellung demnächst
Text + Fotos (lv)

dscf4452dscf4627

dscf4717

im Foto: der Künstler Erik Neukirchner, Galeristin Susanne Hebecker und Zarina Zimmermann, frühere Lebensgefährtin und künstlerische Nachlassverwalterin von Ingo Kuczera.

dscf4744dscf4719

Titelbild zur Ausstellung

dscf4720dscf4678

dscf4684dscf4692

dscf4699dscf4740

dscf4742dscf4703

dscf4711dscf4671

dscf4629dscf4637

dscf4635dscf4640

dscf4646dscf4651

Der Künstler Erik Neukirchner – im Hintergrund – vor einer seiner Plastiken im Gespräch mit einem Besucher.

dscf4725dscf4698

dscf4674dscf4667dscf4746dscf4710

dscf4752dscf4732

Autorin Lilli Vostry

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

„Engelfallen“ von Maja Nagel in der Galerie Mitte

08 Donnerstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Maja Nagel fängt die geflügelten Wunderwesen farbreich ein

Geflügelte Wesen voller Zauber, Poesie, Augenzwinkern, Leicht- und Tiefsinn tummeln sich derzeit auf Leinwänden und Papier in der Ausstellung „Engelfallen“ von Maja Nagel in der Galerie Mitte am Fetscherplatz/Striesener Straße 49 (2. Etage).

Der Ausstellungstitel spielt auch an auf die vorweihnachtliche Engel-Flut, der die Künstlerin auf andere Weise mit ihren Bildern begegnet (zu sehen bis 21. Januar 2017). „Engel sind nicht zu fassen. Das ist ein großer Reiz für die künstlerische Arbeit und außerdem gibt es einen großen historischen Vorrat an überlieferten Vorstellungen in verschiedenen Religionen und der Kunst über die geflügelten Wesen, aus dem ich schöpfe und in meine Bildsprache übersetze“, sagt Maja Nagel (58). Sie stammt aus Bautzen, studierte von 1977 bis 1983 an der Dresdner Kunsthochschule Malerei und Grafik. Seit 1991 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin auf dem Land in Eula.

Die Idee zur Ausstellung entstand zusammen mit der Galeristin Karin Weber mit Blick auf die reizenden Stuckengel an der Decke in einem der Räume. Was Engel alles sein können, kann der Betrachter für sich ergründen im deutungsreichen Spiel mit Formen und Symbolik, die angeregt sind von der Natur und dem realen Leben, in den großformatigen Ölbildern, Blättern und einem gezeichneten Engel-Film von Maja Nagel. In aller Vielfalt begegnen einem in dieser Ausstellung die sagenhaften Boten zwischen Himmel und Erde, Leben und Tod: fliegende, fallende, suchende, verführende, verletzliche, beschützende oder Unheil bringende Schutz- und Schatten-, Glücks- und Racheengel – und damit den Menschen sehr ähnlich in Gestalt und Gebaren. Unter ihnen dunkle und helle Engel in Scherenschnitten und Zeichnungen mit Kohle und Graphit.

Sie tauchen auch als sanfte, vogelähnliche Wesen auf, als Mischwesen zwischen Mensch und Tier, die einzeln und in Formationen die Erde umrunden, mit ihren Flügeln daran stoßen und sie im Innern halten. Ihre Schwingen sind mal filigran, durchsichtig, mal kraftvoll und weit ausladend, erdfarben gemischt mit blauen, grünen und roten Farbflecken, die Federn gleich in die Welt fallen. Man sieht Engelgestalten vor dem Abflug, Absturz oder auf dem Sprung. Frei oder gefangen wie bloße Schauobjekte liegen die erstarrten Wunderwesen in „Engelfallen“ in Drahtkäfigen.

„Seitdem ich an den Engeln arbeite, habe ich das Gefühl als würde ich in einem Topf mit süßem Brei rühren. Es werden immer mehr. Ich sehe sie überall, im Teppichmuster, an Putzflecken von Mauern und im Bodensatz vom Kaffee“, sagt Maja Nagel lächelnd. Begleitend zur Ausstellung gibt es auch eine Performance: „Madame Rosa feiert Weihnachten…“ am 14.12., um 19.30 Uhr und eine Weihnachtslesung mit Carmen & Carmen Sophia Franke am 22.12. um 19.30 Uhr in der Galerie Mitte.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Di – Fr von 15- 19 Uhr und Sa von 10 – 14 Uhr sowie nach Vereinbarung (geschlossen am 24.12./31.12./6.1.)

dscf3522dscf3578

dscf3509dscf3535

 

dscf3529dscf3544

 

dscf3539dscf3518dscf3588

 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Erotischer Advent in der Galerie Kunst & Eros Dresden

03 Samstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Musik, Poesie

≈ Ein Kommentar

dscf2764

Janett Noack vor einem ihrer sinnlichen Porzellanwandbilder in ihrer Galerie Kunst & Eros

dscf2747dscf2781

dscf2780dscf2755
Liebevoll bemaltes Porzellan von Janett Noack und Grafiken von Anita Voigt

dscf2758dscf2775

Heiter-sinnenfrohe Holzschnitte von Michael Hofmann

dscf2760dscf2770

dscf2769dscf2756

Außerdem sind zarte Akt-Grafiken und ein beschwingter weiblicher Engel (Titelbild) des aus Kolumbien stammenden und jetzt in Dresden lebenden Malers Juan Miguel Restrepo zu sehen.

“Kunst muss immer prickeln“

Verführerische Kunstwerke zu Weihnachten, dem Fest der Liebe von Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack und vielen weiteren Künstlern zeigt zurzeit eine Gruppenausstellung in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden.

Frivol, frech und fantasievoll tummeln sie sich voll himmlischer Lust auf Sternen, Glocken, Kerzenleuchtern und Kettenanhängern aus Porzellan: reizende Damen, Liebespaare und Insekten-Paarungen wie Käfer, Libellen, Schmetterlinge und Schnecken, prangen Herzen und Phallusse.

Mit viel Liebe, Humor und Sinnenfreude und mal apart schwarz-goldenen, filigranen und farbenfreudigen Dekoren mit Szenen aus dem Kamasutra, bemalt die Porzellanmalerin Janett Noack das edle Material. Verführerische Kunstwerke von ihr und rund 20 anderen Künstlern zur Einstimmung auf Weihnachten, das „Fest der Liebe“ versammelt derzeit die Gruppenausstellung „Erotischer Advent“ in der sachsenweit einzigartigen Galerie Kunst & Eros in der Kunsthandwerkerpassage auf der Hauptstraße 15 (zu sehen bis 28.12.).

Seit 2009 hat Janett Noack dort ihr Atelier mit Galerie, wo sie in der Adventszeit außerdem zu Konzerten und Lesungen einlädt. Zu sehen sind neue grafische Arbeiten, darunter Frauenakte in warmen Farben von Anita Voigt, heiter-stimmungsvolle Paar-Szenen von Michael Hofmann sowie zarte Aktzeichnungen und ein sinnlich-weiblicher Engel mit weiten Schwingen von dem aus Kolumbien stammenden, nun in Dresden lebenden Maler Juan Miguel Restrepo. Eine neue Serie mit schwarz-weiß bemalten Porzellanplatten, auf denen mondhelle Wassernixen schwerelos im dunklen Wellenspiel treiben, zeigt Janett Noack. Einige kleine Porzellanwandbilder sind schon verkauft.

„In allen Arbeiten in der Galerie geht es um die künstlerische Wahrnehmung zum Thema Erotik, die in der Kunst schon immer präsent ist. Die Kunst muss prickeln, der Blick, die Gestik und Mimik… Wir können über viele Reize verführt werden“, sagt Galeristin Janett Noack.
Am 2. Adventswochenende, am 3. und 4. Dezember von 13 bis 18 Uhr, lädt die Galerie Kunst & Eros neben dem Kunstbesuch zu besinnlichem Verweilen und Genießen am Feuer in der Passage bei Glühwein und Gebäck ein.

dscf3351dscf3343

dscf3350

Musikalische Lesung mit Gedichten von Eva Strittmatter

Außerdem gibt es eine Lesung am 9.12., um 19.30 Uhr mit Chansons am Klavier und Gedichten von Eva Strittmatter unter dem Titel „Der Schöne hat mir sein Bild gesandt…“, aus dem Spätwerk der bekannten DDR-Dichterin rezitiert und gesungen von Uta Hauthal und begleitet von Musiker Derek Henderson. Karten vorbestellen wird empfohlen aufgrund der begrenzten Platzzahl.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet hat die Galerie Kunst & Eros (Tel.: 0351 – 8024 785):
Mi – Sa von 11 – 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Scham. 100 Gründe rot zu werden – Neue Sonderausstellung im Hygiene-Museum Dresden

27 Sonntag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Von der „Schamkapsel“ zum „Vagina-Kajak“

Die Ausstellung zeigt alles andere als verschämt voller Reize und Reibungsflächen die Ursprünge, Gründe und den Umgang mit Scham in verschiedenen Zeiten, Religionen und Kulturen von der Antike bis zur Gegenwart.

Gründe für Scham gibt es so viele wie es Menschen gibt. Wir erröten aus Verlegenheit, weil wir angeblickt werden, uns beobachtet, durchleuchtet oder ertappt fühlen. Weil uns etwas unangenehm berührt, Tabus brechen, Hemmschwellen fallen, wir ganz nach Lust und Laune leben, vergessen wo wir sind, Grenzen überschreiten, uns blamieren oder ungeniert zum Affen machen.

Davon erzählt die vielschichtige und einfallsreich inszenierte Ausstellung – kuratiert von Daniel Tyradelis – mit hohem Wissens- und Unterhaltungswert. Zu sehen und bestaunen ist eine Fülle an besonderen, historischen und wissenschaftlichen Exponaten und Kunstwerken von Malerei, Plastik , Karikaturen und Videokunst bis zu amüsanten interaktiven Angeboten. Der Rundgang ist zugleich ein Spiel mit dem Beobachten und Beobachtet-Werden der Besucher, so sehen mittels Eye-Tracking-Technik die Umstehenden etwa, welches Körperteil der eigene Blick in einer erotischen Darstellung gerade fixiert oder eine Waage misst unbemerkt das eigene Körpergewicht und projiziert dieses in den Raum. Wann und wie Scham auftritt, warum sie auch ihr Gutes hat, warum uns etwas peinlich ist und ob wir tatsächlich in schamlosen Zeiten leben, wird anschaulich beleuchtet und der Betrachter mit einbezogen, um das seit Adam und Eva und ihrer nackten Selbsterkenntnis vorhandene älteste menschliche Gefühl näher zu ergründen.

Außerdem kann man bei einem Selbsttest mit Fragebogen den jeweiligen Schamgrad ankreuzen, der einen bei den 100 Gründen sich zu schämen und dazugehörigen Exponaten befällt. Das fällt gar nicht so leicht angesichts all der reizvoll-aufregend schönen bis nachdenklich stimmenden Dinge, Bilder und Geräusche in Schaukästen, Spiegeln, Gucklöchern und hinter Stellwänden und der witzig-ironischen Blicke hinter die Maske der allgegenwärtigen Schamlosigkeit in der Show- und Politikwelt bis zur Frage nach der Notwendigkeit einer neuen, interkulturellen Schamkultur in den sozialen Medien in der globalisierten Welt des Internet.

Die Ausstellung ist bis 5. Juni 2017 zu sehen. Ergänzend dazu erschien ein Begleitbuch (Wallstein Verlag, 2016, 224 Seiten, 19,90 Euro) mit interessanten literarischen Miniaturen und Essays zu Scham u.a. von Friedrich Nietzsche, Karl Marx, Primo Levi und Terézia Mora. Außerdem gibt es öffentliche Führungen „… und wofür schämen Sie sich?“ immer sonntags, 16 Uhr, Vorträge, Gespräche, Filme und Lesungen und Angebote für Schulen zur Ausstellung.

Text + Fotos (lv)

Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Tel.: (0351) 4846 – 400

Geöffnet: Di – So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr.
24./25.12.2016 und Neujahr geschlossen

http://www.dhmd.de

dscf2133dscf2112

dscf1826dscf1831

Museumsdirektor Klaus Vogel und Kurator Daniel Tyradellis aus Berlin beim Presserundgang durch die Ausstellung am vergangenen Freitag.

dscf1835dscf1908

dscf1852dscf1866

Die Künstlerin Valie Export als „Objekt der Begierde“

dscf1855dscf1857

dscf1859dscf1875

„Penishüllen“

dscf1958dscf1894

Reste einer christlichen Venusfigur, verhüllt bis zum Bauchnabel.

dscf1911dscf1974

Hose von Karl Marx

dscf1979dscf1984

„Vagina-Kajak“

dscf1988dscf1994

dscf1927dscf1941                                                                                              „Bettel-Roboter“

dscf1947 dscf2062

Affen-Theater: Wer macht hier wen nach… Die anderen sehen zuerst den posierenden Menschen, dann die ihn spiegelnde Figur.

dscf2083dscf2075

dscf2049dscf2043

dscf2072dscf2122

Hier kann man unnötige Schamgefühle loswerden.
Rechtes Bild: „Schamkrabbe“. Sie hat Grund sich zu verstecken, denn sie ist eine beliebte Delikatesse in südlichen Ländern.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 134 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von mitohnesahne
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von paulfehm
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Angela
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfregen & Constanze
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von piartista
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Martha
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von buchkomet
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von ww
  • Avatar von Zbyszek

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 201.863 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Lauschen dem Fluss des Lebens - Ausstellung von Gabriela Schlenz im Kastenmeiers
  • Ausstellung "Der Duft der Kontraste" von Anna Ameno & Matthias Baumgart in der Galerie mit Weitblick Radebeul
  • Atelierbesuch bei Jochen Fiedler in Cunnersdorf, Sächsische Schweiz
  • Neue Lyrik: Rhabarber - Ein Gedicht aus dem Backofen & Im Rausch der Regensinfonie
  • Ausstellung "Ein Spätherbst in Pastell" von Leo Lessig in der Galerie Kunst & Eros in Dresden
  • 48-h-Trommeln: Auf der Suche nach der inneren Stille
  • Heusers Büchertheke - Lesung aus Juli Zehs Roman "Unterleuten"
  • Die 28. Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst startet im riesa efau
  • Atelierbesuch bei der Malerin Angela Hampel in Dresden

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 134 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen

Kommentare werden geladen …

    %d