• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Lebensart

Ausstellung mit Zeichnungen & Farbstudien von Werner Löffler im Einnehmerhaus Freital

06 Samstag Dez 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Natur, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Die Poesie und Kraft der Farben

Natur- und Stadtansichten in wechselndem, stimmungsreichen Farb- und Formenspiel zeigt eine Ausstellung mit Arbeiten von Werner Löffler (geboren 1904 in Breslau – gestorben 2001 in Naumburg) in der Reihe „Künstler der verschollenen Generation“ derzeit im Einnehmerhaus des Kunstvereins Freital, Dresdner Straße 2. Zur Ausstellung erschien ein Kalender von Löffler „Monatsbilder“ für 2026 und ein Buch „Bildbetrachtung“ zu Bildern von Franz Marc. Außerdem ist der Kunstverein beim Schlossadvent auf Schloss Burgk in Freital mit vielfältigen. kunst- und liebevoll gestalteten Dingen aus den Zirkeln dabei am Sa und So jeweils von 12 bis 20 Uhr.
Der Erlös fließt in neue künstlerische Projekte im Einnehmerhaus.

Der Mond steht wie ein einsamer Wächter am Himmel vor der dunklen Stadtsilhouette. In zwei Fenstern brennt noch Licht. Die Farben umkreisen sich, stoßen aneinander oder fließen ineinander. Licht und Schatten sind nah beieinander in den Arbeiten von Werner Löffler, Künstler und Kunstpädagoge. Heute am 13.12., um 15 Uhr gibt es eine Lesung aus den Kriegstagebüchern von Löffler mit Andreas Albert und musikalischer Begleitung. Zu sehen sind in der Ausstellung auch berührende Graffitzeichnungen und Aquarelle, die während seiner Zeit als Soldat im Zweiten Weltkrieg entstanden. Porträts von Kameraden, Verletzten und das Stiefelpaar am Abend vor der Einberufung neben Landschaften im gleißenden Licht in Südfrankreich und im Elsaß aus dem Jahr 1944.

Zu sehen sind seine Kriegstagebücher und Zeichnungen daraus, die das Gesehene festhalten, erinnern und ihm halfen, das Erlebte zu verarbeiten. „Er hat oft ein Bild, Malmotiv in verschiedenen Farbstimmungen dargestellt. Es geht Werner Löffler um die Emotionalität des Sehens in den Arbeiten“, sagt Bettina Liepe, die Vorsitzende des Kunstvereins im Einnehmerhaus und Ausstellungskuratorin. Etwa in einer Straßenszene in Stralsund, wo er mit seinen Malschülern war. „Man sieht auch den Entstehungsprozess und den Weg zur Abstraktion, die sich aus der Anschauung, aua dem Gegenstand entwickelt.“ Das ist das Besondere seiner Bilder und fasziniert beim Betrachten, diese in immer wieder abgewandelter Form zu sehen, die den Blick und die Wahrnehmung ebenso wie die Fantasie anregen, weiten, sensibilisieren und vertiefen.

Zum Jahresende gab es außerdem noch etwas Erfreuliches: „Wir haben den Kaufvertrag des Einnehmerhauses an den Kunstverein gefeiert und damit die gesicherte Zukunft von Kunst und Kultur im Einnehmerhaus“, sagt Bettina Liepe stolz.
Es ist auch eine Anerkennung für viele wunderbare Ausstellungen und ein vielfältiges Kursangebot für Kunstinteressierte von jung bis alt an diesem schönen Ort vor den Toren Dresdens und ein kulturelles Aushängeschild als erstes Haus am Ortseingang in Freital. Herzlichen Glückwunsch dem Kunstverein im Einnehmerhaus und auf ein gutes, erfolgreiches neues Jahr mit vielen kunstfreudigen Besuchern und Unterstützern bei allen Vorhaben!

Die Ausstellung von Werner Löffler wird bis 4. Januar verlängert,

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Do und Sa von 10 bis 17 Uhr und Fr und So von 14 bis 17 Uhr

http://www.kunstvereinfreital.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Sonnenfrüchte & Verwandlung & Kugelbahn

29 Samstag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Sonnenfrüchte

Die Sonne umarmt noch einmal
den Tag weiße Wolken segeln
im Himmelblau
verfangen in kahlen Bäumen
schimmert Licht
auf den letzten roten Geranienblüten
Knospen noch und Lavendel
träumen immer noch von wärmeren Tagen
die Äpfel rot und gelbbackig im Korb
auf dem Balkontisch glänzen in der Kälte
Winter naht heran
mit kaltem Kuss
Keiner schreibt mir Liebesbriefe
die Natur legt sich zur Ruh
bald nur noch eisige Starre
setzt mir zu

Ich flieh ins Lichtzimmer
wärm mich an Erinnerungen
fellig lebhaften auf und ab flackernden
hüllen mich wie der köstliche Duft
der goldgelben Äpfel und Quitten ein

LV
22.11.2025

Verwandlung

Noch einmal nah
beieinander
gelb rot geflammtes
Herzapfelleuchten
und Blätterflügel erhoben
noch einmal heller Schein
zerteile Euch ungern
mit jedem Stück
zerfällt etwas
vom lichten Sein
kommt zu den anderen
im Topf ein gelber weicher warm
duftender Sud
knistert und glänzt
dass nichts anbrennt
scheint auf mir Zitrusfrische
umgarnt mit Zimt
kitzelt Nase und Gaumen
und wärmt an dunklen Wintertagen

LV
26.11.2025

Kugelbahn

Meine geliebte Kugel
das Gelbe vom Ei
flog heute aus der Bahn
rollte vor meiner Zimmertür
auf und ab
riss mich aus dunklen Träumen
verschwand dann spurlos

drei Katzentiere sahen mich
unschuldig an
sie lieben das Spiel
noch übermütiger und siegessicherer
als meine anderen Fellmusen
die meist staunend davor saßen
hielten die Kobolde die Kugel in Gang
und an wie es ihnen gefiel
schwungvoll über Kopf angetrieben
kreiste sie mit wirbelnden Pfoten

herausgerissen aus ihrer Bahn
Stillstand Leere inmitten bunter Fülle
Federn Rasseln und Bälle die kleiner
oder größer nicht im Kreise
rollen wollen
Die Kugel kennt ihre Bahn
ohne sie ohne Halt
bewegt sich nichts
bin ich verloren
außer mir

LV
26.11.2025

Texte & Fotos: Lilli Vostry

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Buch & Bildershow „Südwinter in Afrika“ – Eine Reisereportage von und mit Kirsten Balbig

27 Donnerstag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Reportagen, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Reiseabenteuer zwischen Wildnis und Moderne

In ihrem Buch „Südwinter in Afrika“ erzählt die Dresdner Autorin Kirsten Balbig lebendig,  episodenreich, spannend, unterhaltsam und schmunzelnd von ihren Reisen als Frau allein durch Metropolen, Townships und die bezaubernde Natur Afrikas. Heute, am 27.11., 19.30 Uhr gibt es eine Live-Bildreportage mit ihr im Programmkino Ost in Dresden.

Das druckfrische Buch „Südwinter in Afrika“ von Kirsten Balbig (achter Verlag, 2025,) ist die passende  Lektüre für kalte Wintertage. Neugier, Faszination und Entdeckungsfreude pur! Was gibt es Schöneres an frostig dunklen Abenden als in ferne südliche Traumgefilde lesend einzutauchen, entspannt zurückgelehnt mit einer heißen Tasse Tee fantastische, faszinierende, überaus erstaunliche , beeindruckende und bewegende Erlebnisse zwischen Wildnis und Moderne, Wüste und Ozean, Geschichte und Gegenwart, Kultur, Natur und Seele eines Landes lebhaft geschildert zu bekommen inklusiver farbenfroher Aufnahmen?!

Im ebenso surrealen wie beschaulichen Swakopmund, im „südlichsten Nordseebad der Welt“ und ehemaligen deutschen Kolonialstadt in Namibia fühlt die Autorin sich fast heimisch wie in Dresden-Laubegast, würde anstelle des Atlantiks die Elbe am Strand entlang brausen. Sie fühlt sich wohl, seltsam vertraut und absolut sicher. Vielleicht weil unsere Vorfahren hier so lange und intensiv zugange waren?

Überlegt sie und so offen, spontan und herzlich wie sie selbst, begegnen ihr auch die Menschen in den bereisten Ländern Afrikas. Kirsten Balbig reiste allein als Frau durch Namibia. Kapstadt, Botswana, Sambia und Simbawe und hat ihre Reiseabenteuer, Eindrucke und Erfahrungen sehr lebendig, anschaulich, episodenreich, unterhaltsam, spannend und schmunzelnd in diesem Buch aufgeschrieben. Das einen sofort packt und man so schnell nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Da landet sie unversehens mitten in einer Hochzeitsgesellschaft, wird zum Mitfeiern und Singen eingeladen. Kirsten Balbig spielt als Musikerin auch auf Bühnen. Sie sieht das Leben der Menschen in den Slums der Townships, erlebt eine Odyssee durch Sambia und ein Seher in einem simbabwischen Dorf kannte ihre Vergangenheit und schaut für sie in die Zukunft. Ein ungewöhnliches Reisebuch, das Herz, Geist und Sinne wärmt und weitet.

Text und Fotos (lv)
Mehr zum Buch demnächst auf diesem Blog.

Heute am 27. November, um 19.30 Uhr könnt Ihr im Programmkino Ost, Schandauer Str. 73, in Dresden eine Live Reisereportage in Bildern und Erzählung mit Kirsten Balbig „Als Frau allein durch Afrika“ von und mit Kirsten Balbig von ihren jüngsten Reisen nach Südafrika, Mosambik, Swasiland und Lesotho erleben.

VVK webseite online
http://www.KirstenBalbig.de
oder an der Abendkasse im Kino

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Ausstellung „Apropos Libido“ von Steffen Fischer & Lesung mit Hannelore Koch in der Galerie Mitte

20 Donnerstag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Bilder voll weiblicher Lust & Kraft & Leidenschaft: Steffen Fischer in seiner Ausstellung „Apropos Libido“ mit Galeristin Karin Weber und Besucherin Annette Richter in der Galerie Mitte.

Bilder voll emotionaler Sprengkraft

Verführerisch, lockend, sinnlich, anspielungsreich bis explosiv geht es um Liebe, Leidenschaft und ihre Abgründe sowie Mann-Frau-Geschlechterrollen und Machtspiele in der Ausstellung „Apropos Libido“ von Steffen Fischer in der Galerie Mitte in Dresden.

Vor einer Meerlandschaft sitzt eine Frau mit lang wallendem, blondem Haar und schwarzem Mieder, mit weit geöffneten Beinen und einem weißen Schwan vor der Körpermitte, „Leda und ihr Schwimmtier oder I like Boticelli“ heißt das Titelbild zur Ausstellung „Apropos Libido“ von Steffen Fischer in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49 in Dresden. Verführerisch, lockend, offen, direkt und anspielungsreich, voll lustvoller Ironie geht es um Liebe, Leidenschaft und ihre Abgründe in zwischenmenschlichen Beziehungen in seiner Malerei und Zeichnungen, zumeist von 2025 und `024 und einige frühere Arbeiten.

Wie kaum ein anderer zeitgenössischer Künstler setzt Steffen Fischer sich seit vielen Jahren in farbreich, figürlich expressiver und symbolstarker Bildsprache auf den oft großformatigen Leinwänden und in farbigen Zeichnungen unverblümt, oft auch provokant mit männlich-weiblichen Rollenbildern, Klischees und Umkehrung der Geschlechterrollen – von weich, sanft, sinnlich bis durchtrieben, machtlüstern und kriegerisch – auseinander. Dabei schöpft Fischer gern aus dem großen Fundus griechischer Mythen und biblischer Geschichten wie in einer Bilderserie zu Lot und seinen Töchtern, hinterfragt und zeigt sie mit Bezug zur Gegenwart in neuem Licht. Da geht es um Hingabe – Hergabe, Macht und Unterwerfung, Begehrlichkeiten und Verletzlichkeit. Das ist in dieser Härte und Direktheit der Darstellung nicht immer leicht auszuhalten, bei Männern wie Frauen gleichermaßen beim Betrachten seiner Bilder, weiß Steffen Fischer. Sie sind lebens- und sinnesprall mit aller menschlichen Lust und Lastern, Schönheit und Verdorbenheit. Mancher könnte sich davon angegriffen fühlen. Die Bilder anstößig bis abstoßend empfinden. Er will mit ihnen vor allem Denkanstöße geben, so Fischer. Was Liebe und Triebe mit den Menschen machen.

Das spiegelt sinnenfreudig und explosiv zugleich das großformatige Bild „Die Sprengung“, Pastell auf Leinwand von 2025. Es zeigt umher fliegende Steine, Trümmerteile und ein brennendes Flugzeug am Himmel, davor zwei nackte Frauen, eine sitzt rittlings auf einem am Boden liegenden, bärtigen Mann, die andere hält ihn umarmt und eine Weintraube oder Olive in den Fingern. Sie sprengen wohl seinen Gefühlspanzer. Auf seinem verdeckten männlichen Teil sitzt eine weiße Taube mit erhobenen Schwingen. Ein vieldeutiges Bild voll emotionaler Sprengkraft.

Vor diesem Werk, inmitten der intensiv reizvoll-spannungsvollen Bilderwelt von Steffen Fischer, las die Schauspielerin Hannelore Koch Besinnliches, Heiteres und Nachdenkliches rund um die Liebe, ihre Freuden und ihre Tücken am vergangenen Sonnabend in der Galerie Mitte. Erfreut über den großen Zuspruch auf die Lesung und die Ausstellung war Galeristin Karin Weber. Da tauchte in einer frivolen Geschichte aus dem Decamerone von Giovanni Boccaccio ein junger, gutaussehender und verschwiegener Mann eines Tages in einem Nonnenkloster auf, wo er als Gärtner angestellt wurde und nebenher die jungen, neugierigen und noch liebesunerfahrenen Frauen eine nach der anderen empfängt und beglückt und bald darauf auch die Äbtissin. Er schenkte ihnen Liebeswonnen und viele kleine Mönchlein und kehrte wohlhabend nachhause zurück. Mit leisem Humor und warmer, einfühlsamer Stimme las und erzählte Hannelore Koch außerdem eine ungewöhnliche und berührende Geschichte über eine späte Liebe zwischen einer alten Dame im Krankenhaus und ihrer jüngeren Pflegerin. Susan und Miffy heißt diese Geschichte von Jane Campbell, die fast 80-jährig ihr erstes Buch „Kleine Kratzer“ heraus brachte. Miffy schraubt gerade eine Glühbirne an die Zimmerdecke, wobei Susan ihren Körper betrachtet, sich danach sehnt sie zu berühren und ihre Lebenslust neu erwacht. Susan ist eine Frau mit „dem kühlen Charme unbenutzten Porzellans“ und immer noch schönen Händen, die Miffy faszinieren. Sie ist gerade frisch verliebt und ein kleiner Funke von Leuchtfeuer und Mitgefühl steigt in ihr auf und überträgt sich auf Susan. Sie weiß nicht wie sie es ihren zwei erwachsenen Söhnen sagen soll, die sie besuchen und banale Worte wechseln mit ihrer Mutter. „die Intimität und Kummer umschiffen.“ Susan ist allein mit ihren Empfindungen. Die Momente mit Miffy, die ihre Hände mit duftender Creme einreibt und ihre Fingernägel scharlachrot lackiert und mit sanfter Stimme zu ihr spricht bis zum sachten, innigen Kuss, zaubern Susan ein seliges Lächeln ins Gesicht an ihrem letzten Lebenstag. Auch Miffy bleibt allein mit ihrem Erlebnis. Keiner versteht ihre Traurigkeit als sie fort ist und ihre tiefe Zuneigung zu der alten Dame. Eine wunderbare Geschichte über liebevolle Nähe und Geborgenheit im Alter, das ist mehr ist als Runzeln und Verfall. Mit einem kleinen Gedicht von Mascha Kaleko schloss Hannelore Koch die mit viel Beifall bedachte Lesung: „Man braucht nur eine Insel im weiten Meer und einen Menschen. Doch den braucht man sehr.“

Die Ausstellung von Steffen Fischer ist noch bis 22. November in der Galerie Mitte zu sehen. Im Kabinett werden zudem fantasievoll-skurrille, vielfarbige Zeichnungen von Juraj Cizmarovic mit dem Titel „PhantasmaOrgien“ gezeigt.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Die – Fr 15 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr

http://www.galerie-mitte.de

Vorschau

Wieland Richter
„Urkraft – im Bild der Natur“
Malerei zum 70. Geburtstag des Künstlers
Ausstellungseröffnung am 27. November, um 19.30 Uhr in der Galerie Mitte


Bilder von emotionaler Wucht & besinnliche, einfühlsame Geschichten: Die Schauspielerin Hannelore Koch las in der Ausstellung von Steffen Fischer in der Galerie Mitte.

Die neuen Kunstkalender für 2026 sind da und erhältlich in der Galerie Mitte.
Fantasiereiche Mensch- und Naturwelt: Zeichnungen von Juraj Cizmarovic im Kabinett im mittleren Ausstellungsraum.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Das unendliche Spiel & Rabengeflüster

11 Dienstag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Das unendliche Spiel

Ein neues Lebensjahr kommt
was geht was bleibt
die Acht webt sich fort
durch alle Zeit
achtsam achtet sie
auf mich
dass endlich
unendlich und rundum
glücklich
ich bin
mit mir
all meinen gefundenen
und noch zu bergenden Schätzen
umgehe
und das ewige Band
mit alles was ich liebe
bleibt

LV
10.11.2025

Neues Lebensjahr, neues Glück: Flausch Kasimir mein erster Gratulant heute.

Rabengeflüster

Am Morgen zogen
rötliche Streifen am blauen
Himmel entlang
lockten und verliefen
sich Stege im Licht
der Baum vor dem Fenster
schien warm golden
nun fahl gelb und rostrot
die Kronen auf dem Schornstein
verlieren an Glanz
die Sonne geht schon wieder
glänzt noch einmal
im Fenster gegenüber
seh stumm ihr Strahlen
in mir brennt es
mein Hals meine Stimme
kratzen knarren ächzen
wie die alten Bäume nachts
im Wind die heiser und
dunkel krächzende Raben
tragen und in die Schlaf wiegen
sie haben sich wundgerieben
die Laute winden ringen sperren sich
kein Liedersummen ohne raue Töne
die hohen klaren verziehen sich
brüchig ins Dunkle

Erschüttert von den bleiernen Gewichten
auf den Stimmbändern
weiß ich nicht wohin
mit mir
bin weder Mensch noch Tier
formt sich ein neues Gehäuse

LV
5.11.2025

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Samhainzeremonie mit Ahnenschwitzhütte & Trommeln im Zaubergarten Kriebstein & Wieder angekommen

02 Sonntag Nov 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Natur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Funkenflug

Die Funken fliegen
hoch über dem Feuer
am dunklen Himmel
tanzen wirbeln herüber
täte es ihnen gern gleich
wag es nicht
noch nicht
ohne Angst die Flügel zu versengen

Gesicht und Körper gewärmt
von den Flammen
verbrennt mein altes Ich
im Dunkel der Schwitzhütte
die glühenden Steine
zischen im Wasser
dampft wohlige Hitze
breitet sich aus

Wir sitzen nackt gehüllt ins Schwarze
wie im Bauch von Mutter Erde
schwitzen schweigen
rufen flüstern bitten
danken den Naturkräften und Ahnen
graben nach den Wurzeln
bei ihnen und uns dem Verbindenden
reißen uns Schmerz Trauer
Ängste Bedrängendes aus dem Leib
brüten Neues aus

im Herzschlag der Trommel
zaghaft erst wie eingefroren
tasten die Töne
gibt das Innere sie frei
taumeln steigen fallen
pulsieren die Klänge
immer intensiver und inniger
hohe helle klare laute leise
warme weiche und tiefe archaische
Laute zarte und kraftvolle
männliche und weibliche Stimmen
treffen begegnen antworten sich
fließen zusammen
schwingen wir uns auf

gehen aus dem Schoß der Erde
wie Neugeborene
mit Jubelschreien hinaus
erfrischt vom Wasser und milder Nachtluft
finden wir uns im Zaubergarten wieder
unter dem Apfelbaum im Mondlicht auf einer Bank
lausche ich in die Stille
sehe das herunter brennende noch züngelnde Feuer

nachts am Fenster die dunklen Umrisse
der Bäume wiegend wie springende tanzende Schatten
eine verirrte Mücke sirrt und versucht
mich zu stechen und entwischt
Morgenlicht leuchtet in allen Herbstfarben
Blätter rieseln zu Boden
Vogelstimmen rufen
sacht unaufhaltsam
webt und regt sich das Neue
weiter kommt wieder ins Fließen
was in uns ist
LV
2.11.2025
Texte + Fotos: Lilli Vostry

Herzlichen Dank an die Veranstalter der zauberhaften Samhainzeremonie, Jürgen Schütz von den „Schwitzhütten Himmelssteine“ und Drumchief Mirko Luckau am Reformationstag am 31. Oktober im Zaubergarten Kriebstein in Höfchen.

Weitere Infos unter http://www.himmelsssteine.de

<

Wieder angekommen

Zurück aus dem Zaubergarten
inmitten der weitkronige Apfelbaum
auf der Wiese zwischen bunten
feuchten Herbstblättern
viele gelb und rotbackige Äpfel
etliche mit Sprenkeln
aufgesammelt die mich anlächeln
wie der große schwarze
zottelige Hofhund
der fröhlich umher sprang
das lodernde Feuer
die Schwitzhütte
und das Trommeln
hallen nach
die Zwiegespräche mit den Ahnen
Warte auf Antworten
sehne mich heraus
aus dem Schweigen

als wäre da Nichts
und Niemand mehr
vor und hinter mir
an der Trommel sah ich
sie im Rhythmus der Schläge
kraftvoll pulsierend wie Herzschläge
mir unbekannte und nahe Gesichter
tauchten auf dem Trommelrund auf
in der Mitte ein staunendes
wie ein Kind
eine große Gestalt und zwei kleinere neben ihr
ein Frauengesicht feine Gesichtszüge
davor ein ihr zugewandtes
dahinter ein Kopf von der Seite kantig
reglos der Ausdruck wie versteinert
mal deutlich mal verschwommen

tränenblind überwältigt vom Echo
der hellen klaren und tiefen erdigen Stimmen
als öffne sich eine lange verschlossene Tür
saß ich da tonlos weiter trommelnd
als könnten sie mich hören
in ihrer dunkel fernen Verschwiegenheit
einen Widerhall finden
meine ungestillte Sehnsucht
und Rufe nach ihnen
in die Vollmondnacht
lausche in die Funkelstille

LV
8.11.2025

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Ein Schelm im Stadtbild

30 Donnerstag Okt 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Ein Schelm im Stadtbild

Ein Mann mit Bart
etwas zerzaust
und grauem Hut
Rucksack und apfelsinenfarbene
Jacke warm gefüttert
steigt in die Straßenbahn
torkelt etwas setzt sich
murmelt vor sich hin
aus seiner Kapuze schaut
plötzlich ein grauweiß
Felliges hervor mit spitzem Schnäuzchen
und Knopfäuglein
fängt es die Blicke der Mitfahrenden ein
Gehört das zum „Stadtbild“
Ist`s fauler Zauber aus der Politik
oder nicht
die Bahn fährt in Richtung Staatskanzlei
wo der hohe Gast aus Berlin gerade weilte

Der Mann mit seinem grauweißen Tierchen
ist ganz echt
es klettert an ihm hoch und runter
bewegt sich ganz manierlich
auffällig handzahm
zeigt sich und verschwindet
wenn es sein muss
im orangenen Jackenärmel
wie ein blinder Passagier
in Gefahr
die anderen Fahrgäste sehen es
und schweigen
tippen weiter auf ihren Handys
und Mann und Maus lächeln  schelmisch
frei heraus und wünschen mir
und ich ihnen einen schönen Tag

LV
28.10.2025

Text + Foto: Lilli Vostry

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Für Mitträumer & naturverbundene Menschen: Ahnenschwitzhütte & Trommeln an der großen Motherdrum zu Samhain

26 Sonntag Okt 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Natur, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Gemeinsames Singen & Trommeln von Kraftliedern verbindet und öffnet einen Raum in Kontakt mit der Natur und unseren Altvorderen zu gehen, Absichten und Wünsche auszusprechen. Das geschieht bei einer feierlichen Samhainzeremonie am Reformationstag am 31. Oktober, um 15 Uhr im Zaubergarten Kriebstein, Am Wald 1 in Höfchen. Gastgeber ist Jürgen Schütz von den „Schwitzhütten Himmelssteine“. Fotos: privat

Mit der Kraft der Natur verbunden

Zu einer besonderen Zeremonie mit Ahnenschwitzhütte und Trommeln wird am Reformationstag am 31. Oktober, um 15 Uhr im Zaubergarten Kriebstein eingeladen.

Auf der Wiese liegen Steine rings um eine Feuerstelle. Inmitten von einem Gerüst aus filigranen Zweigen liegen gelbe Blätter, Trauben, Blumen, ein Apfel, Nüsse, Reißigzweige und helle weiche Federn. Ein weißer Kristall und eine Laterne stehen dort. Ein stiller, feierlicher Zauber geht davon aus. Hier startet zum Reformationstag und Feiertag in Sachsen am 31. Oktober um 15 Uhr die diesjährige Samhainzeremonie im Zaubergarten in Kriebstein. Dazu gibt es für Mitträumer, naturverbundene, neugierige und aufgeschlossene Menschen eine Ahnenschwitzhütte mit Trommeln an der Motherdrum mit den Veranstaltern der „Schwitzhütten Himmelssteine“ Am Wald 1 in Kriebstein-Höfchen.

Samhain bedeutet bei den Kelten Anfang, Ende und Neubeginn. Es ist das Ende und der Beginn eines neuen Jahres. „Es ist auch die Zeit, wo die Grenzen zwischen den Welten durchlässig werden. Wo wir uns mit unseren Ahnen und auch den Naturgeistern verbinden und sie um Rat und Beistand bitten können“, sagt Jürgen Schütz, Inhaber der „Schwitzhütten Himmelssteine“. Er kommt aus dem Ruhrgebiet, ist Allgemeinmediziner und beschäftigt sich schon lange mit Naturmedizin. Daher hat er eine enge Verbindung auch zu Kreiswissen und Denken in größeren Zusammenhängen im Zyklus der wiederkehrenden Jahreszeiten, von Leben und Tod und ein Teil von Gemeinschaft zu sein. Seit rund 15 Jahren veranstaltet Jürgen Schütz Zeremonien mit Schwitzhütten und Trommeln zusammen mit Mirko Luckau. Die beiden fahren regelmäßig zum Lebenstanz-Treffen zum Trommeln, das jedes Jahr im Sommer in Südfrankreich in den Pyrenäen stattfindet und ihnen viele neue Impulse gibt.

Viele Jahre fand das Trommeln monatlich in der Salzgrotte Himmelssteine in Altnaundorf bei Radebeul statt. Auch die Schwitzhütten und Seminare gab es dort. „Doch ein Hof neben dem anderen, wurde zu eng. Daher haben wir unseren Wirkungskreis vor drei Jahren nach Höfchen verlegt“, sagt Schütz. „Die Schwitzhütten finden nun auf dem einen Hektar großen, schönen Platz am Wald mit Blick auf die Talsperre statt.“ Der Weg dorthin ist freilich weiter und der Platz abgeschieden. Die Besucher kommen zumeist aus dem Dreieck Leipzig, Dresden und Chemnitz, sowohl Stammbesucher als auch neue Teilnehmer. Eröffnet wird die Zeremonie am kommenden Freitag mit Drumchief Mirko Luckau an der Motherdrum. „Durch unseren Gesang und unser Trommeln nehmen wir Kontakt zu unseren Altvorderen auf und verbinden uns mit ihrer Kraft“, so Jürgen Schütz. Dabei stehen die Teilnehmer an einer großen runden Tischtrommel mit fell- und lederbespannten Trommelschlägern, singen und tönen gemeinsam Kraftlieder aus der indianischen Kultur, indische Mantren und deutsche Kreistanzlieder.

Anschließend schwitzen sie in einer Rundhütte zusammen wie im Bauch von Mutter Erde. Es ist ein geschützter und geborgener Raum. Wo man im Dunklen in die Stille lauschen, in sich gehen, meditieren und mit den Ahnen verbinden, danken, bitten und Offenes und nicht Beendetes mit ihnen klären kann. „Es geht darum, einen Zugang zu sich selbst zu finden, was will ich wirklich und wo erfülle ich nur Erwartungen anderer. Jeder bringt seine eigenen Themen mit und kann sie für sich bearbeiten, Absichten und Wünsche aussprechen, Stress und Ängste loslassen und hinterher hat man mehr Klarheit und Gelassenheit“, sagt Jürgen Schütz. Das Erfahrene bleibt wie beim Arzt im Raum. Ein Feuerhüter bringt die Steine zum Glühen und danach in die Schwitzhütte.

Vorher wird der Raum mit einem Federfächer mit Salbei geräuchert und gereinigt. Hinterher kann man sich ans Feuer setzen oder hinlegen oder mit dem Wasserschlauch erfrischen, manche gehen sogar hinunter an die Talsperre. Die Zeremonie wird beendet mit einem gemeinsamen genussvollen Essen und Trinken, wofür jeder Teilnehmer etwas mitbringt. „Wenn ich mit mir selbst im Reinen bin, kann ich auch in gute Beziehungen zu anderen Menschen gehen und in Gemeinschaft sein“, ist seine Erfahrung.„Neben den Schwitzhütten und Trommeln bieten wir außerdem viele Erfahrungsgruppen mit Austausch, Jahreszeitfeste und Baumzeremonien an“, so Schütz. „Außerdem machen wir Nature Work und Jugendinitiation zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft, padddeln auf dem Stausee, sammeln Feuerholz und nehmen die Umwelt bewusst wahr.“ In die Schwitzhütte passen rund 20 Leute. Trommelschläger sind vorhanden.

Text (lv)

Es sind noch einige freie Plätze für die Zeremonie (Kosten pro Teilnehmer: 90 Euro). Übernachtungen sind im Haus im Gelände möglich. Anmeldung unter: info@himmelssteine.de

Kontakt und weitere Infos unter www.himmelssteine.de

Nächste Termine im Zaubergarten Kriebstein

20.12., 16 Uhr, Schwitzhütte zur Wintersonnenwende
30.12., 17 Uhr, Rauhnachtsschwitzhütte zum Jahresende

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Uraufführung „Hautnah Entfernt“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

25 Samstag Okt 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Bewegung miteinander, um andere zu bewegen: Darsteller mit und ohne Behinderung in farbigen Sachen, die viel von ihren Träumen und Sehnsüchten widerspiegeln, agieren gemeinsam in der Aufführung „Hautnah Entfernt“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Foto: Sebastian Hoppe

Berührende Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz

Wie wir anderen begegnen und miteinander umgehen, davon erzählt eindrucksvoll mittels Körpersprache, Blicken, Gesten, Musik und Tanz die Aufführung „Hautnah Entfernt“ – eine Bewegungsrecherche von Menschen mit und ohne Behinderung auf der Bürgerbühne in Kooperation mit dem „farbwerk“ e.V. im Kleinen Haus in Dresden.

Menschen sitzen in einem Bahnabteil. Der Blick starr geradeaus, die Hände greifen mechanisch nach unten, in monotonen Handgriffen. Sie werden hin und her geschüttelt beim Fahren, ab und zu stoßen ihre Körper zufällig aneinander. Dann schauen sie erschreckt oder erstaunt auf. Hoppla, da ist ja noch jemand! Wie wir anderen begegnen und miteinander umgehen, davon erzählt die Aufführung „Hautnah Entfernt“ – eine Bewegungsrecherche von Menschen mit und ohne Behinderung unter Regie von Helena Fernandino. Die Uraufführung dieser Produktion der „Bürger: Bühne“ in Koproduktion mit dem Verein „farbwerk“ e.V. war am vergangenen Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Der Theaterraum unter dem Dach mit steilen Treppen hinauf ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Das ist schade gerade bei diesem Thema der Aufführung!

Die Akteure sind zwischen 20 und 75 Jahre alt. Manche von ihnen arbeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Außerhalb der gemeinsamen Proben wären viele von ihnen sich wahrscheinlich nie begegnet. Zusammen mit der Choreografin und Tänzerin Helena Fernandino hat die Gruppe zum Thema Berührung geforscht. Die zwölf Darstellerinnen und Darsteller tragen farbige Sachen, in denen schon etwas von ihrem Wesen, ihren Sehnsüchten und Stärken aufleuchtet und gesehen werden möchte. Sie erkunden mittels Bewegung,Tanz und Körpersprache, begleitet von vielfältig pulsierenden Klängen von Frieder Zimmermann, in eindrucksvollen Szenen von sensibel, spannend, nachdenklich, traurig bis skurril komisch und übermütig schwungvoll, warum es uns zu jemand hinzieht oder nicht, was das Näherkommen ermöglicht oder behindert. Wie es bereits im paradoxen Titel „Hautnah Entfernt“ anklingt, begeben sich die Darsteller dabei auf eine Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz, das immer erneute Ausbalancieren von aufeinander Zugehen, Einlassen, Zulassen und Fühlen. Es geht auch um Vorbehalte und Berührungsängste vor dem Anderssein, Fremden, Ungewohnten. Um Berührungen, die guttun oder Grenzen überschreiten.

Die Spielfläche mit zwei Bahnabteilen ist in der Mitte geteilt duch ein Geländer mit Haltegriff und Öffnung, durch die einzelne Darsteller auch auf die andere Seite gehen, sich nebeneinander setzen, gleichgültig oder neugierig betrachtend oder den anderen von sich weg schiebend, die tun es nach, reihum rutschen sie die Sitzbank herunter. Die Sitzabteile bewegen sich auseinander und wieder zusammen mit den Spielern, werden angeschoben von außen von den Mitspielern und drehen sich wie im Karussell auf dem Rummelplatz mit wechselnder Berg- und Talfahrt. Manchmal leuchten die Glühlämpchen über den Sitzabteilen, wenn zwei sich näherkommen, an den Händen halten und gemeinsam bewegen.

Am stärksten sind die Momente, wo das Alleinsein und die Suche nach Nähe buchstäblich greifbar werden. Wenn ein junger Mann in sonnengelben Sachen allein, isoliert im Abteil hinter dem Geländer steht, eine Hand hinaus streckt und vorsichtig außen entlang geht. Eine Frau und ein Mann, sie hochgewachsen und selbstbewusst in leuchtend orangenen Sachen, er schmal und scheu in türkisem Trikot, sehen sich aufmerksam an, tasten an einer Wand entlang, ihre Rücken berühren sich kurz und nah aneinander gehen sie vorbei. Oder wenn aus einer zunächst abwehrenden Geste, einem schüchternen, unsicheren Gang plötzlich ein Hinschauen und Erwidern der aufmunternden Hand auf der Schulter wird, sanft streichelnd im Gesicht des Gegenüber. Sehr berührend! Schön zu sehen auch, wie die Kreise und Bewegungen der Darsteller immer weiter und fließender werden in ihrem eigenen Rhythmus voll ansteckender Lebensfreude. Reichlich Beifall gab es für diese ungewöhnliche alle Sinne bewegende Theateraufführung.
Text (lv)
http://www.staatsschauspiel-dresden.de
Nächste Termine:
25.10., 20 Uhr und 26.10., 19.30 Uhr, Kleines Haus3, Glacisstraße 28 in Dresden


Berg- und Talfahrt der Gefühle zwischen Einsamkeit und Nähe: Eine Szene aus „Hautnah Entfernt“ mit Maria Will und Onyx Pertsch. Foto: Sebastian Hoppe

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Herbst & KatzenGedichte: Traumzeit & Herbsttag

11 Samstag Okt 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Traumzeit

Nichts bewegte mich
heute hinaus
versunken wie ein Bär
im Winterschlaf
wohlige Wärme
träumte von einer langen Reise
hielt mich nichts mehr

Ihr saht mich an
aus einem hellen Leinenbeutel
den ich hielt
liebe vertraute Gesichter
aufmerksam nicht bang
eine Zeitlang
warme gelbe Augen
der grau weiß Getigerten
und sanft staunend die kleine schwarz weiße
wart Ihr wieder bei mir
große Angst Euch wieder zu verlieren
ein Hund kläffte

Wir wollten verreisen
ohne Ziel
sah kein Flugzeug
nur dieses schwebende Gefühl
nachmittags riss ein Stück
vom grauen Wolkenhimmel auf
dazwischen Azurblau
zog mich hinaus

LV
9.10.2025

Herbsttag

Der Herbst steht auf der Leiter
und lacht die Minnie an
sie klettert auf den Kratzbaum
dass sie das Blättermeer
noch besser sehen kann

draußen immer noch viel Grün
die zwei letzten Buntnesseln
in der Küche fast hin
die großen schönen Blätter
matt obwohl immer gegossen
fielen Blatt um Blatt
der Stiel gleich mit ab

die Katzen tun
als ginge es sie nichts an
haschen Fliegen
dann und wann
nehmen was sie zwischen
die Pfoten bekommen
mit Wonnen

die drei Kobolde springen im
Herbstsonnenlicht
auf den Balkontisch
ein Korb voll roter und gelber Äpfel
lacht sie an und lila Trauben
im Karton sie spielen sogleich damit
Pardon sie duften gar so gut

LV
9.10.2025

Liebe bleibt
(Für meine Großmutter zum Geburtstag am 22.10.2025. Sie ist Jahrgang 1911.)

Du hattest immer Sonne im Herzen/ auch wenn sie Dir nicht immer schien/hieltst Du uns Kinder immer warm/empfingst uns/selten klopften wir vergebens an Deine Tür/brachtest es nicht übers Herz uns draußen stehen zu lassen/frierend und hungrig vor allem nach Liebe/Worten die nicht stachen sich einbrannten/Worte wie Mangel/Fortgehen/Verlassen/Verschollen im Krieg/Dein Mann/nie gefunden/als Kind und Erwachsene selbst zwei Kriege erlebt Du/auferstanden aus Ruinen/allein mit zwei Töchtern/die wieder zwei Mädchen bekamen/uns die nie verstanden/warum es so schwelte und brodelte/manchmal überschäumte/verborgene und offene Wunden/wie Feuer und Wasser waren wir/viele Fragen/bis heute offen/warum waren wir oft so allein/wohin gingen die Männer/was trieb sie fort/liebten sie nicht auch/was ist davon geblieben
LV
22.10.2025

Texte: Lilli Vostry
Fotos folgen

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 134 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von paulfehm
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Reni
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Angela
  • Avatar von wildgans
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfregen & Constanze
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Zbyszek
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 208.310 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Ausstellung "Zauberhaft" von Rita Goldschmidt in der Galerie mit Weitblick in Radebeul
  • BilderAlbum: Zu Besuch bei dem Künstler Eckhard Kempin im Melli Beese-Haus in Dresden-Laubegast & Neue Ausstellung
  • Premiere "Achtsam morden" - Krimikomödie in der Comödie Dresden
  • Tango in Dresden: "Die Szene ist sehr bunt und offen."
  • Premiere "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare im Innenhof des Japanischen Palais in Dresden
  • BilderAlbum: Konzert im Milchschafhof Bärenstein & Ausstellungen beim Musiksommer
  • Von Monet, van Gogh zu Klimt: Kunst in Bewegung in multimedialer Ausstellung
  • Wo der Humor wilde Blüten treibt - Das Kleine Welttheater in Radebeul
  • Ausstellung "Franzosen in Dresden - Malerei des Impressionismus und Fauvismus"
  • Gedicht-Zyklus "Am Fluss" anlässlich 20. Jahrestag der Jahrhundertflut in Sachsen

Aktuelle Beiträge

  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung
  • Gastspiel „Manche mögen`s heiss“ in Hoppes Hoftheater in Weissig
  • BilderAlbum: Konzert im Milchschafhof Bärenstein & Ausstellungen beim Musiksommer
  • Ausstellungs-Eröffnung: „Wenn Farben Liebe machen“ mit Malerei von Oliver Estavillo in der Galerie Holger John in Dresden
  • Neue Lyrik: Gedichte von Zoe Nora Goerges

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 134 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
Kommentare werden geladen …