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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Musik

Premiere „Ein Hauch von Venus“ in der Staatsoperette Dresden

13 Samstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Von der Liebe übermannt. Eigentlich kam er nur zum Haareschneiden, als plötzlich Venus lebendig vor dem jungen Friseur Rodney steht. Foto: Kai-Uwe Schulte-Bunert

Liebesgöttin fühlt sich fremd in dieser Welt

Als witzig-turbulentes Spiel mit Liebes-Ideal und Wirklichkeit kommt die Inszenierung „Ein Hauch von Venus“ mit Musik von Kurt Weill auf die Bühne in der Staatsoperette Dresden.

Der New Yorker Millionär und Kunstsammler Whitelaw Savory hat gerade die schönste Frau der Welt in seinen Besitz gebracht. Mitten in seinem Privatmuseum für moderne Kunst steht sie in einer offenen, mit rotem Samt ausgelegten Kiste: eine 3 000 Jahre alte Venus-Statue, die ihn an eine Jugendliebe erinnert. Aus Spaß steckt ein junger Mann, der Friseur Rodney, ihr den eigentlich seiner Freundin zugedachten Verlobungsring an den Finger. Dadurch erweckt er die Göttin der Liebe aus ihrem  Marmor-Schlaf. Die sich prompt in ihn verliebt, was zu reichlich Verwirrung und Turbulenzen führt.

Zum Abschluss der Spielsaison verzaubert noch einmal die Liebesgöttin das Publikum in „Ein Hauch von Venus“, einer Musical Comedy mit Musik von Kurt Weill und Gesangstexten von Ogden Nash in der deutschen Übersetzung von Roman Hinze in zwei Vorstellungen an diesem Wochenende (13. und 14.7., 19.30 Uhr) in der Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk Mitte. Damit kommt Weills erfolgreichstes Broadway-Musical (es lief 1943 – 1945 dort 567 Mal in Serie) erstmals wieder auf die Bühne.

Neben der reizvollen Geschichte überrascht in dieser witzig-kontrastreich mit Liebes-Ideal und Wirklichkeit spielenden, unterhaltsamen Inszenierung (Regie: Matthias Davids, musikalische Leitung: Peter Christian Feigel) vor allem die Vielseitigkeit der Musik Weills, von leicht-beschwingt, Anklängen an den Brechtschen Stil, klar und kantig, über Big-Band-Sound bis zur Westernparodie. Die großartige Musik verleiht dem etwas altmodisch-bieder wirkenden Ambiente Würze und Schwung. Da fragt sich nicht nur Venus (selbstbewusst-kess: Johanna Spantzel) bei ihrem Ausflug in die Menschenwelt, ob die Liebe heute antiquiert ist und was der Ersatz dafür wär?!

Als wäre Venus unsichtbar, eilen Männer und Frauen in grauen Anzügen geschäftig umher im modernen, hektischen Großstadtleben, beginnt die Göttin ihre erotische Ausstrahlung auf die Menschen von heute anzuzweifeln („Ich fühl`mich fremd in dieser Welt“). Doch Venus gibt nicht auf, zieht ihr weiß romantisches Kleid aus und ein schickes, sexy Kostüm an und wird zur modernen Verführerin, die weiß was sie will und sich nimmt was ihr gefällt. An Verehrern mangelt es ihr nicht. Vom stramm stehenden Polizisten über den spendablen Kunstmäzen und Schwerenöter Whitelaw Savory (Christian Grygas) bis zum Friseur Rodney (naiv-romantisch: Jannik Harneit). Der ist hin und her gerissen zwischen seiner Verlobten Gloria (biestig: Beate Korntner) und der ihn bezirzenden Liebesgöttin.

Als Rodney als Dieb der Venus-Statue und vermeintlicher Mörder Glorias verhaftet wird, folgt ihm die Liebesgöttin sogar ins Gefängnis. Die Konkurrentin Gloria wird weg und wieder herbei gezaubert, um den Geliebten vom Mordverdacht zu befreien. Mal schwebend leicht, mal komisch dramatisch begleitet von Musik und Liedern über Lust und Leid der Liebe, Männer und Frauen. Schön ironisch besungen von Venus: „Dummes Herz“ und im gefühlvollen Duett „Sprich leis`“. Die einzige, die ihr Geheimnis durchschaut und Venus versteht, ist Savorys Sekretärin Molly, weniger Verführerin als coole Powerfrau (toll gespielt von Winnie Böwe). Schön bissig ihre Persiflage auf die Sorgen der Schönen und Reichen („Massen, Massen, Massen Geld“).

Zum Schluss sitzt Rodney allein zwischen vielen Venus-Bildern im Museum als eine neue Kunststudentin in einem Kleid mit gelben Punkten, die er liebt, den Raum betritt und wissen möchte, wo sie sich zum Kunstkurs anmelden kann.
Den Rest darf sich jeder selbst ausmalen.
Herzlicher Beifall für eine vergnügt romantische, zu Herzen gehende Komödie.

Text (lv)

http://www.staatsoperette-dresden.de

Vorschau auf die neue Spielzeit

Nach den Theaterferien hebt sich der Vorhang wieder für die glamouröse Revue-Premiere „Hier und Jetzt und „Himmelblau“ am 7. September in der Staatsoprette Dresden. Vorher wird kräftig gefeiert beim Sommerfest mit Spielzeit-Eröffnung an diesem Tag, ab 14 Uhr im Areal des Kulturkraftwerk Mitte. Dann wird ein Stück Broadway nach Dresden geholt. Durch eine Broadway-Theatergasse gelangen die Besucher ins exlusiv umgestaltete Foyer, wo viele kleine und große Überraschungen locken.

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Odyssee im Weltraum bis Hair – Sommertheater in Dresden und Umgebung

11 Donnerstag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie, Projekte, Theater

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Vom Abenteuer im Weltraum bis zum Pinguin auf Reisen

Fantastisch, humorvoll und fröhlich bunt lockt das diesjährige Sommertheater für klein und groß unter freiem Himmel.

St. Pauli Theaterruine
Odyssee im Weltraum

Abenteuerlich, fantastisch und komisch geht es zu im Stück “Odyssee im Weltraum“. Es ist angelehnt an die mythologische Odyssee. Statt im antiken Griechenland, erleben der so schlaue wie wagemutige Held Odysseus und seine Gefährten jedoch  ihre Abenteuer im Weltraum. Sie treffen u.a. auf einäugige, menschenfressende Roboter, ein hypnotisierendes Königspaar auf einem fremden Planeten und die Königin der Sonnenwinde. „Die Kinder haben sich das Stück selbst ausgedacht, frei nach der klassischen Odyssee und angereichert um Fantasy-Elemente“, sagt Daniela Krabbe, die Leiterin des Projekts TheaterKids. Seit Herbst 2018 schnuppern 14 spielbegeisterte Kinder zwischen sechs und 15 Jahren die Theaterluft in der  St. Pauli Ruine am
Königsbrücker Platz im Hechtviertel. Vom Text über Bühnenbild bis zu den Kostümen haben sie alles selbstständig gestaltet. „Jeder hat eine gleichwertige Rolle, es gibt keine Hauptrolle“, erzählt Daniela Krabbe. Mehrere der kleinen Darsteller spielen sogar die gleiche Rolle, so sind gleich vier Odysseuse zu sehen. Heldentaten vollbringen, schafft auch schwerlich einer allein. Nun fiebern sie der Premiere ihrer ersten Bühnenshow am 27. Juni, um 18 Uhr in der Theaterruine entgegen. Das Projekt TheaterKids des TheaterRuine St. Pauli e.V. wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Dresdner Lions Clubs und seines Entencups. Die Premiere der TheaterKids war zugleich krönender Abschluss der Festwoche zu 20 Jahre TheaterRuine.
Der Theaterverein überlegt derzeit, wie die Fortsetzung des Projektes gesichert werden kann. Die Gruppe ist mit fünfzehn Kindern sehr groß, es mussten schon weitere Interessenten weggeschickt werden. Mit ihrer Spielfreude stehen die jungen Akteure den Großen im Verein jedenfalls in nichts nach. Mit solchem Nachwuchs kann die TheaterRuine getrost in die Zukunft blicken.

Freilicht-Bühne im Zoo des Theater Junge Generation
Der Zauber der feuerroten Blume

Die Zauberin Baba Jaga ist wütend, da Prinz Alexander ihr
Geschenk einer feuerroten Blume zurückweist. Sie verwandelt ihn in ein hässlisches Ungeheuer. Nun muss er allein tief im Wald hausen. Bis eines Tages Aljona  ins Reich der Zauberin gelangt. Wie sie es schafft, ihr Glück zu finden und das Waldungeheuer zu erlösen, davon erzählt das Sommertheater-Stück des Theaters Junge Generation. „Die feuerrote Blume“ entfaltet wieder all ihren Zauber, fantasievoll inszeniert mit Tunnelrutschen, putzig kommentierender Waschbär-Figur und fröhlich-übermütigen Gesangs- und Tanzeinlagen der Schauspieler, in der Inszenierung vom Vorjahr von Ania Michaelis. Ein vergnügliches Erlebnis für klein und groß nach dem bekannten russischen Märchen von Sergej T. Aksakov auf der Freilichtbühne im Zoo, umgeben von lustigen Tiergeräuschen. Der Zoobesuch ist mit der Vorstellung im Ticketpreis enthalten (gespielt wird fast den ganzen Juni bis 4. Juli.)

Puppentheater Sonnenhäusl Großer Garten
Ein Pinguin auf Reisen

Er liebt Eis und planscht gern im Wasser wie die anderen. Nur wenn der kleine Pinguin den Schnabel aufmacht, lachen sie ihn aus. Denn er verwechselt die Buchstaben: aus Schwimmflossen werden „Flimmschwossen“ und aus Eisscholle „Scheisolle“. Die verlässt er eines Tages und geht auf Reisen. Eine Geschichte aus dem ewigen Eis, über Anderssein, Verreisen und neue Sichtweisen auf das Leben kommt mit der Aufführung von Moritz Sostmann, „Ginpuin – Auf der Suche nach dem  großen Glück“ erstmals diesen Sommer auf die Bühne im Puppentheater Sonnenhäusl im Großen Garten.

Scheune-Schaubuden-Sommer
Buntes Schaubuden-Vergnügen

Bunter und wunderreicher Budenzauber lockt wieder beim Scheune-Schaubuden-Sommer vom 11. bis 21. Juli rings um das Kulturzentrum Scheune auf der Alaunstraße in der Neustadt. Künstler aus aller Welt, Komödianten, Akrobaten, Musiker und Tänzer laden allabendlich zum Staunen, Innehalten und Träumen ein. Zwölf Vorstellungen stehen jeweils zur Auswahl. Bei der
“Schaubude mit Kind und Kegel“ am Familiensonntag (14.7.., ab 15 Uhr) werden Kinder, Eltern und Großeltern überrascht mit viel Magie, Puppenspiel, wilden Clowns, Eseleiten, Zuckerwatte und haben hinterher viel zu erzählen.
Der Schaubudenplatz öffnet täglich um 19 Uhr bis Mitternacht.


Winnetou & Old Shatterhand sind Publikumslieblinge auf der Felsenbühne Rathen.


Love & Peace ist die zeitlose Botschaft im Hippie-Musical „Hair“. Die letzten Vorstellungen sind am 12. und 13.7., 19.30 Uhr! Ab Herbst wieder an den Landesbühnen in Radebeul.

Felsenbühne Rathen
Von Winnetou bis Hippies

Ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen, wo man nebenbei noch frische Waldluft tanken kann, hält die Felsenbühne Rathen bereit. Das reicht von „Schneeweißchen und Rosenrot“, der „Goldenen Gans“ über Abenteuer mit Winnetou und Old Shatterhand, das Hippie-Musical „Hair“ bis zum Familienmusical „Die Sonne“ mit Liedern und Geschichten aus dem Trauumzauberwald von Reinhard Lakomy und Monika Erhardt. Die Wanderschuhe gepackt: Egal ob zu Fuß, mit dem Dampfer, der S-Bahn, dem Auto – viele Wege führen zur schönsten Naturbühne inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz. Die Eintrittskarten gelten als Fahrscheine 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Vorstellungsbeginn in allen Nahverkehrsmitteln im Großraum Dresden (VVO).

Text + Foto (SchaubudenSommer) (lv)
Fotos: Veranstalter

 

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ErlebnisReich: Flanieren, Tanzen und Genießen bei der 11. Dresdner Schlössernacht

10 Mittwoch Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Musik, Tanz

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Herzlich willkommen zur 11. Dresdner Schlössernacht! Diesmal begrüßen Clowns und Stelzenläufer der „Dulce Compania“ die Besucher.
In zauberhaftes Licht tauchen Farben und Feuerwerk die Elbschlösser zur Schlössernacht. Foto: © 2018 Michael Schmidt

Mit Salsa und anderen fröhlich mitreißenden Klängen aus Lateinamerika locken „Vientos del Caribe“ zum Zuhören und Tanzen.
Mit Schwung & Eleganz: Tango-Tänze mit Stefanie & Goetz
Swing und andere Lieder aus den Cabarets der 20er Jahre: das Karolina Trybala-Ensemble kommt mit dem Programm „Hotel de Pologne“.

 Mario Nowack verblüfft stimmlich und äußerlich wie Robbie Williams.

Roger Pabst singt Songs von Frank Sinatra mit viel Charme.

Elbschlösser werden wieder zur Erlebnislandschaft

Jede Menge Musik und kulinarische Genüsse locken wieder bei der 11. Dresdner Schlössernacht am 13. Juli. 250 Künstler gestalten das Open-Air-Fest auf 15 Bühnen und Spielstätten.

Eine klangvolle Sommernacht, Livemusik zum Rocken, Tanzen oder Träumen, in buntes Licht getauchte Schlösser und viele kulinarische Köstlichkeiten – all das sind Attribute der Dresdner Schlössernacht. Sie findet am 13. Juli zum elften Mal statt und lädt zum ausgiebigen Flanieren, Tanzen und Genießen ein.

Für eine Nacht verwandeln sich die Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg, Schloss Eckberg, Lingnerschloss und Saloppe wieder in eine riesige Open-Air-Kulturlandschaft. Hier gibt es Musikgenuss quer durch alle Genres: von Jazz bis Rock, von Latin Music bis zur Weltmusik. Insgesamt bespielen 250 Künstler 15 Bühnen und Spielstätten. Dabei wird auch das Römische Bad mit Poesie, Musik und Bauzaungeschichten in Szene gesetzt, um auf die notwendige Sanierung aufmerksam zu machen. Dank der Unterstützung von Schloss Albrechtsberg trifft man hier zum Beispiel den Earl of Findlater und Rosalie von Rauch – zwei frühere Bewohner des Elbhangs, die munter aus der Schlossgeschichte plaudern.

Dass die Schlössernacht jedes Jahr neu und anders ist, dafür sorgt allein das Festgelände. Am Teich von Schloss Albrechtsberg präsentiert sich das Badehaus frisch saniert. Die Saloppe bietet in ihrer neuen Huschhalle Unterschlupf vor Regenschauern. Beim Lingnerschloss gibt es immer Neues zu entdecken, ganz aktuell das liebevoll sanierte Treppenhaus zur Dachterrasse. Dort oben kann man wieder einen Wein mit Ausblick genießen und dabei Gutes tun. Der Förderverein Lingnerschloss e.V. regelt den Besucherstrom und freut sich über eine kleine Spende für die Schlosssanierung.

Beleuchtete Wandelwege geleiten die Besucher auch zu einer Vielzahl von kulinarischen Angeboten, vom Flammkuchen bis zur Garnele, vom frisch gezapften Meissner Schwerter Bier bis zum Sächsischen Spitzenwein. Überall laden Liegestühle zum Ausruhen ein und machen mit einem Logo aufmerksam auf Dresdens Bewerbung als Kulturhauptstadt. Auch das Jahresthema der Stadt „Dresden 1719“ wird sichtbar.

Fabelwesen sorgen für eine märchenhafte Atmosphäre, ebenso die illuminierte Schlossfassade und das musikalisch begleitete Feuerwerk. Auch Tanzbegeisterte kommen auf verschiedenen Open-Air-Tanzböden voll auf ihre Kosten.

Eine Flanierkarte kostet 38 Euro im Vorverkauf. Sie ist an allen bekannten Vorverkaufskassen erhältlich und kann via Etix auch im Print-at-Home-Verfahren ausgedruckt werden. Wer im Vorverkauf keine Tickets mehr ergattern kann, hat die Chance auf eine Karte aus dem Abendkassenkontingent. Diese gibt es ausschließlich an den Eingängen Schloss Eckberg und Brockhausstraße und kosten 45 Euro.

Da es rund um das Festgelände keine Parkplätze gibt, empfehlen die Veranstalter dringend die Nutzung von Bus und Bahn. Diese verkehren mit verkürzter Taktfrequenz. Mehr Infos dazu und zum Shuttleservice, der zwischen ausgewählten Parkplätzen und den Schlössern pendelt, gibt es unter http://www.dresdner-schlössernacht.de

Text: Sabine Mutschke
Fotos (PR/Veranstalter)

Ort: Parkanlagen der Elbschlösser, Bautzner Straße 130 bis 134, 01099 Dresden

Einlass ab 17:00 Uhr, Beginn 18:00 Uhr

Veranstalter

First Class Concept GmbH,
Projektleiter Jörg Ullrich
Messering 8E, 01067 Dresden

www.first-class-concept.de

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Sommertheater-Premiere „Das Wirtshaus im Spessart“ am Schloss Übigau

08 Montag Jul 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Tanz, Theater

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Humorvoll-doppelbödiges Spiel: feine Damen und finstere Gesellen treffen im „Wirtshaus im Spessart“ aufeinander. Foto: Robert Jentzsch

Reichlich schräge Räuberabenteuer vor Schlosskulisse

Mit der Abenteuerkomödie „Das Wirtshaus im Spessart“ der Comödie Dresden wird das seit langem verfallene Barockschloss Übigau kulturell neu belebt. Neben Theaterspaß für klein und groß lockt eine urige Sommerwirtschaft mit Blick auf die Elbe.

Eine Räuberbande erobert das Barockschloss Übigau und weckt es endlich aus dem Dornröschenschlaf. Voll schrägem Witz und wilder Westernmusik wird das alte Gemäuer zur urig-romantischen Kulisse für die Abenteuerkomödie „Das Wirtshaus im Spessart“ nach der Novelle von Wilhelm Hauff und der legendären Verfilmung mit Liselotte Pulver. Die Premiere der Inszenierung (Bearbeitung
und Regie: Christian Kühn) im neuen Open-Air-Theater der Comödie Dresden nahe der Elbe war am Freitagabend.

Mittelalterliche Spielleute und kuriose Gauner stimmten die Zuschauer am Premierenabend vor der Vorstellung auf das turbulent-überraschungsreiche Spiel um Besitz und wahre Werte ein. Das Publikum sitzt mitten im Grünen an Tischen mit leuchtenden Laternen und Lavendelduft, bei Wein und Bier, auf Klappstühlen und Liegestühlen. Wild wucherndes Grün sprießt vor der Schloss-Bühne, ein paar Baumstämme liegen auf den Treppenstufen, ein roher Holzzaun, mit Brettern vernagelte Fenster und ein Weinfass als Tresen entführen in das heruntergekommene Wirtshaus im Spessart tief im Wald.

Die Zeiten werden immer härter, auch für Räuber, wie die zu Jammerlappen mutierten „Warzen Wilhelm“ (Philipp Scholz) und „Pistolen Paule“ (August Geyler). Statt fetter Beute gibt’s nur Dinkelbrei und rote Rüben für die rauen Gesellen. Oder mal eine geklaute Schmalzstulle von einem im Wald verirrten Wandersmann, dem Goldschmied Felix (Franz Lenski). Dann landen zu später Stunde nach einem Kutschunfall auch noch zwei elegante Damen, die abenteuerlustige Comtesse von Sandau (Laura Dittmann) und ihre ängstliche Zofe Jette von Bülow mit flottem Mundwerk (Aline Bachmann), ein Zimmer für die Nacht suchend, ungeahnt mitten in der Räuberhöhle. Der smart gerisssene Räuberhauptmann Rinaldo (Philipp Richter) nimmt die beiden als Geiseln, um vom Graf von Sandau 20 000 Gulden Lösegeld für ihre Freilassung zu erpressen.

Da wird erfindungsreich getrickst, werden unentwegt Kleider und Rollen getauscht in diesem humorreich doppelbödigen Spiel, begleitet von einer düster-komischen Soundkulisse aus Hundebellen, Käuzchenrufen, echtem Vogelzwitschern, Schlager vom Nachbarn und vorbeituckerndem Elbdampfer. Besonders viele Lacher ernteten Erzkomödiant Rainer König als zwielichtiger Wirt Richard mit Augenklappe und Graf von Sandau und seine prall komische, breit sächselnde und temperamentvolle Exgeliebte Jette (die Comedy-Youtuberin Aline Bachmann gab damit ihr Theaterdebüt).
Sie ist die Entdeckung des Abends. Comtesse Liesel, schön und schlau, befreit sich aus der Räuberhöhle, bekommt das Geld und den Räuberhauptmann Rinaldo dazu! Zuguterletzt wird Doppelhochzeit gefeiert im Wirtshaus im Spessart. Reichlich Beifall für einen witzig-verwegenen Theaterabend vor einzigartiger Kulisse.

Vor und nach den Theatervorstellungen freitags und am Wochenende lädt auch die Sommerwirtschaft im urigen Schlossgelände zum Verweilen und Genießen ein.

Text + Fotos (4) (lv)

Die nächsten Vorstellungen:

9.7., 20 Uhr; 12. – 16.7., 20 Uhr; 19. – 23.7., 20 Uhr und 26. – 30.7., 20 Uhr.

http://www.comoedie-dresden.de

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BilderAlbum: Unterwegs in der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2019

22 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Klingende Oase. Jede freie Ecke wurde wieder zur Bühne für Musik, Spiele, Straßenaktionen. Spontan, originell, bunt, flippig, schillernd. Noch mehr als sonst zieht das Dresdner Szene- und Kneipenviertel die Blicke auf sich und Tausende feierfreudige Besucher aus nah und fern an während der Bunten Republik Neustadt (BRN). Auch dieses Jahr im Juni. Drei Tage und Nächte lang wurde wieder ausgiebig gefeiert vergangenes Wochenende. Erstmals ausgerufen in der Wendezeit Anfang der 90er Jahre, wurde und wird hier Kultur, Kreativität, Urwüchsigkeit und Lebensfreude in aller Vielfalt zelebriert. Nicht nur zur BRN, sondern alltäglich.

Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt


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„Hochrechnung in die Zukunft“ mit dem Zwinger-Trio auf der Felsenbühne Rathen

21 Freitag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kabarett, Musik

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Zwinger-Trio – Komikerparade auf der Felsenbühne Rathen

Komik ist Tragik in Spiegelschrift. Ausgehend von diesem Gedanken hatte das „Zwinger-Trio“ anläßlich seines 35. Geburtstag in den Spiegel gesehen und festgestellt, die Tragik nimmt ihren Lauf. Zu erleben am 23. Juni, um 17 Uhr auf der Felsenbühne Rathen.

Aber man muss sich der Tragik des Lebens lachend in den Weg stellen, haben sich die drei Herren gedacht und sich gesagt: Wer Humor hat, nimmt sich selbst nicht so wichtig. Wer gerne lacht, tut etwas für seine Gesundheit, und lebt zufriedener. Humor kann urkomisch sein. Das wussten schon viele Komiker vor dem Zwinger-Trio.

Und so werden sich die drei Urgesteine der sächsischen Humorlandschaft, Tom Pauls, Jürgen Haase und Peter Kube, in ihrem neuen Programm bekannten Komik-Klassikern widmen und sie fein improvisiert mit ausgelassenem Humor auf die Bühne bringen.

Natürlich mit viel handgemachter Musik und mit all den Problemen, welche ein Trio, die bekanntermaßen zweitgrößte Vereinigung nach dem Duo, nun einmal mit sich bringt.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Tel. 0351/8954203 oder 0160/8820685,  presse@landesbuehnen-sachsen.deLandesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

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9. Erlebnisfest der Sinne in Großenhain mit Kunst & Konzerten & Kinderhandwerkerdorf

21 Freitag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte

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„Weidenengel, Skulptur von Bianca Seidel.

„Datenwolke, gestrandet“, Installation von Constanze Schüttoff

„Engel der Geschichte“ im Stadtpark

Arbeiten aus einem Künstlerworkshop, angeregt von einem Bild Paul Klees „Angelus Novus“ und einem Text Walter Benjamins dazu, beflügeln Geist und Fantasie beim 9. Erlebnisfest der Sinne vom 21. bis 23. Juni in Großenhain. Außerdem locken viele Aktionen zum Sehen, Hören, Riechen, Schmecken für kleine und große Besucher.

Das Erlebnisfest der Sinne ist ein überregionales Kulturfestival, welches Kunst und Musik auf die grüne Bühne des Großenhainer Stadtparks holt. Dann tummeln sich hier renommierte Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Genre und machen Großenhain, gemeinsam mit den Kulturvereinen der Stadt, für ein Wochenende zur besten Adresse für Menschen, die mit allen Sinnen leben und genießen.

Bei Führungen auf dem Künstlerpfad werden die Kunstwerke im Stadtpark den Besuchern näher vorgestellt. Selbst aktiv werden können kleine Besucher im Kinderhandwerkerdorf mit Abenteuerspielplatz. Es gibt ein Erfahrungsfeld der Sinne zum Erkunden, Familienkonzerte, open-air-Kino, das Stroga-Festival e.V., ein Poetry-Slam-Wettstreit und „Moving Shadows“ vor einer erleuchteten Wand mit den Mobilés. Für zauberhaftes Flair sorgt abends außerdem eine Illuminationswiese im Stadtpark. Den Gaumen erfreut internationale Küche.

Als Höhepunkt wird am Sonnabend die argentinische Sängerin Lily Dahab & Band die Besucher mit mal sinnlichen und feurigen Liedern aus aller Welt die Besucher verzaubern auf der Bühne am Pavillon (20 – 22 Uhr). Vorher sorgen die vier jungen Gesangs- und Soundkünstler der Wiener A-Capella-Band „Das wird super!“ mit ihren besonderen Popsongs für Stimmung (18.30 – 20 Uhr).

Infos + Fotos: Veranstalter + lv

Mehr zum Programm unter http://www.erlebnisfest-grossenhain.de

Siehe dazu auch das BilderAlbum: „Lasst Euch beflügeln!“ mit Eindrücken vom Erlebnisfest der Sinne in Großenhain.


Lily Dahab, in Deutschland unlängst bekannt geworden als „die mit der Stimme küsst“ (Badische Neueste Nachrichten) wächst in Buenos Aires auf, studiert dort Musik und nachdem sie gleich mit ihrer ersten Hauptrolle in „Cats“ in ihre Musical-Karriere abhebt, zieht es Dahab nach Spanien, wo sie in Madrid die „Belle“ in der Original Broadway-Version von „Die Schöne und das Biest“ spielt. Oder unter anderem in Barcelona als Esmeralda in der zeitgenössischen Version von Victor Hugo´s „Glöckner von Notre Dame“. Schließlich kommt sie der Liebe wegen nach Berlin, zusammen mit ihrem Partner und Pianisten Bene Aperdannier beginnt sie fortan ihre künstlerischen Visionen umzusetzen. Über 250 Konzerte später ist die argentinische Sängerin aus der World Jazz Musikszene nicht mehr wegzudenken.

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Tanz im Zschonergrund

19 Mittwoch Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Tanz der Sinne im Zschonergrundbad.

Leise säuselt der Bach im kühlen Grunde. Langsam legt sich der Schleier der Dämmerung über das Wasser. Etwas Neues, Altes erwacht …

A R S A M Y T H I S – Verzauberung der Sinne

Eine Reise voller mystischer Rituale, Phänomene & Geheimnisse, Musik und Tanz lockt am 22. Juni, um 20.30 Uhr im Zschonergrundbad Dresden. Einlass: ab 18 Uhr.

Lodernde Flammen, sprühende Gischt. Tanz der Elemente. Mit wiegenden Hüften, wehenden Schleiern und sich windenden Schlangen. Zwiesprache mit den höheren Mächten, durchdrungen vom Allzumenschlichen. Liebe, Verführung, Gier und Rache. Der ewige Kampf zwischen Finsternis und Licht, mystisch magisch inszeniert und verzaubernd tänzerisch dargeboten von Katári, Una Shamaa, Laila Nahara, Acasya, Salan, Irina, Lunara, Bastaphydio, Myoklonia Nocturna, Ayana, begleitet von Heinz Lindner am Didgeridoo und der Stimme von Jonny Winter.

Ein Abend zum Erleben und Genießen mit allen Sinnen.

Licht und Ton: Torsten Gaitzsch, Markus Orgis
Video Bill d´Amacha

open air – Ihr könnt Euch Sitzkissen mitbringen und es kann abends kühl werden im Grund. Für Imbiss & Getränke ist gesorgt.

Die Eintrittskarten sind auf 137 limitiert und selbst bei Regen bleiben alle trocken.

Für Vorverkauf bitte  eine Mail schicken. (katharina.nicht@schlangentanz.info)  Die Karten werden nach Überweisung zugemailt.

Das Bad hat bis 18 Uhr geöffnet. Abendtarif von 17 bis 18 Uhr, 1,50 €
Für Rollstuhlfahrer gibt es einen extra Einlaß, bitte nachfragen.

Text + Foto: Katharina Nicht

www.ARAMYTHIS.de
https://www.youtube.com/watch?v=sAjgg_Wjk7Q&list=PLwrvMO_pGLVpw-dZ48Gx1QMUfkyElHtiz&fbclid=IwAR0iLffWtI3R1guLuj9w5q7j_P-10ezkG2pLNf2Y9GkyEvBMGqfs-30-zLY

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XJazz Edition Festival: Konzert mit Anna Mateur in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

11 Dienstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Antidiva mit Leidenschaft zu Kunst und Musik aller Spielarten:
die Sängerin Anna Mateur. Foto: David Campesino

PROTOKOLL EINER DISKO

Bei dem Konzert im Rahmen des XJazz Edition Radeebeul-Festival 2019 gastiert die Sängerin ANNA MATEUR mit den Musikern SAMUEL HALSCHEIDT (GITARRE) und KIM EFERT (GITARRE) am 15. Juni, um 20 Uhr auf der Hauptbühne der Landesbühnen Sachsen in Radbeul.

„Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Musik.“ In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders. Also Lieder. Und Cover. Und Chaos. Sprich Kunst. Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende:

Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne. Sie tanzt. Sie schreit. Sie spontant. Sie macht Musik. Viel Musik. Und Pausen. Denn Pausen sind auch Musik. Geben sie sich ihren Gefühlen hin. Selbst wenn sie diese nicht verstehen. Schmelzen Sie. Wie Plastik. Wenn alle mit machen, ist das sogar sozial. Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis. Alles ist Kunst. Alles ist Musik. Sogar Sie. Und Anna. Und so. Anna Mateur Anna Maria Scholz aka Anna Mateur, geboren 1977 in Dresden, studierte Musik, hätte sich aber lieber für Grafik oder Schauspiel beworben. Nach Kindspause und Studium vereint sie nun alles Musische in ihren Programmen.

Seit 2003 tourt sie als Sängerin, Texterin, Schauspielerin und Zeichnerin mit ihrer Formation „Anna Mateur and the Beuys“ im deutschsprachigen Raum. Preise gab es dafür; unter anderem den Deutschen Kleinkunstpreis 2008, den Salzburger Stier 2009 und den Bayerischen Kabarettpreis 2010. 2015 gewann die Künstlerin den begehrten Publikumspreis „Marlene“ in Weimar. Sie schreibt Bühnenprogramme, Songtexte und Radiokolumnen, zeichnet ihre Geschichten live auf Folien, Haut, Tische und Wände. Ihre Leidenschaft gilt Systemen zwischen Ordnung und Chaos. 2015 veröffentlichte Anna Mateur mit dem Wehwehchenatlas ihr erstes Buch. 2017 wird sie Förderpreisträgerin der Stadt Dresden und gewinnt erneut den Publikumspreis „Marlene“ in Weimar.

Zudem veröffentlicht sie eine neue Hörschnitzel CD bei „Voland und Quist“. Wenn sie nicht mit ihrem aktuellen Programmen „Protokoll einer Disko” (Besetzung Kim Efert, Samuel Halscheidt oder Christoph Schenker) oder Mimikri (Besetzung Andreas Gundlach) unterwegs ist, lebt und spinnt sie im Tal unter Ahnungslosen. XJAZZ Edition Radebeul – Kurzbeschriebung des Projekts Das „XJAZZ Edition Radebeul“-Festival geht in das 4. Jahr: Mittlerweile ist es wohl viel mehr als die kleine Schwester des Berliner „XJAZZ Festival“. Dabei steht „XJAZZ“ für viele verschiedene Soundwelten und genreübergreifende Vielfalt. Jazz wird gewürzt mit Soul, Latin, Afro-kubanischen Elementen und elektronischen Beats.

Radebeul als Weinstadt mit dem ortsansässigen weltbekannten Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer als Schirmherr bietet für dieses progressive Jazz-Festival den optimalen Nährboden. Ziel ist es, die schöne Kulisse der Radebeuler Weinberge, Weingüter und Kirchen für ein Zusammentreffen der lokalen und internationalen Jazzszene zu nutzen und es gleichzeitig einem bunten Publikum zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht das teils progressive Musik-Erlebnis für Jung und Alt, die Konfrontation der Musiker mit ungewohnten Konzert-Settings und Erstbegegnungen, das Vernetzen der Jazzszene und die schöne Kulisse der Kleinstadt. Musikalische Inhalte und Wein-Kleinstadt-Idylle können sich hierbei auch gern kontrastieren.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH Meißner Straße 152 01445 Radebeul Tel.: +49 351 89 54 203 Mobil : 0160 88 20 685 Fax: +49 351 89 54 2 01 E-Mail: presse@landesbuehnen-sachsen.de Web: www.landesbuehnen-sachsen.de

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Gastspiel: „In dieser Stadt muss man singen“ mit Melanie Haupt im Dresdner Comedy & Theater Club

10 Montag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik

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Zeitlose Großstadt-Lieder: Melanie Haupt & Jonathan Bratoeff bringen Chansons von Hildegard Knef auf die Bühne im Dresdner Comedy & Theater Club.

Swingende Chansons

Sie ist Schauspielerin, Sängerin und Bühnenpartnerin von Kabarettist Bodo Wartke: Melanie Haupt zeigt ihr neues Programm, einen Abend mit Liedern von Hildegard Knef gemeinsam mit Jonathan Bratoeff an der Gitarre am 14. Juni, um 20 Uhr im Dresdner Comedy & Theater Club auf der Hauptstraße 13.

Hildegard Knef hat mit einfachen Worten eine große Tiefe erreicht. Ihr Humor und ihre Schlagfertigkeit waren legendär. Sie war vielleicht die interessanteste deutsche Künstlerin. Ehrgeizig und begabt. Ein Star. Völlig drüber und völlig normal.

Ihre unglaublichen Erfolge katapultierten sie zeitweise in den Größenwahn. Doch mit ihrem Berliner Humor fiel sie immer wieder auf den Boden. Ihrer Zeit weit voraus, passte sie in keine Schublade. Als der Deutsche Film keine Rollen mehr für sie hatte, erfand sie einfach in den 60er Jahren im Alleingang das Deutsche Chanson neu. Großartige Lieder. Zeitlos und vielschichtig.
Und deswegen finden wir: IN DIESER STADT muss man singen.
So wie viele andere ihrer Chansons.

Jonathan Bratoëff hat die Musik im Swing-Style arrangiert und begleitet Melanie Haupt an der Gitarre. Ein besonderes Zusatz-Gastspiel der großartigen Schauspielerin, Sängerin und Bühnenpartnerin von Bodo Wartke (u.a. in „Antigone“).

Ort: DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB im Gewölbekeller im Kügelgenhaus, Hauptstraße 13 // 01097 Dresden-Neustadt, Fußgängerzone am Goldenen Reiter
Telefon 0351-46 44 877  // www.comedytheaterclub-dresden.de

Text + Foto: Heike Jack/DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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