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Kategorien-Archiv: Musik

Musiker Ulrich Thiem las aus „Die Spieluhr“ von Ulrich Tukur bei Büchers Best

08 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Musik

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Zauber der Musik und Worte: der Musiker Ulrich Thiem las aus Ulrich Tukurs Novelle „Die Spieluhr“ und spielte Cello-Improvisationen bei seiner gut besuchten Lesung bei Büchers Best in der Neustadt.

Spannendes Spiel mit Wirklichkeit und Fantasie

Die Magie von Musik, Malerei und Sprache verbinden sich in der Lesung des Cellisten Urlich Thiem aus Ulrich Tukurs Novelle „Die Spieluhr“ am Pfingstsonntag, um 19.30 Uhr in der Yenidze.

Sie haben einiges gemeinsam. Die gleichen Namens-Initialen, die Magie der Kunst und Musik verbindet sie. Nach einem Konzert lernte Ulrich Thiem den Schauspieler Ulrich Tukur kennen. Er schenkte seiner Frau „Die Spieluhr“. Thiem nahm das Büchlein in die Hand und las und las. Ihn faszinierte die „Mischung aus Fiktion und Realität, Verrücktheiten und Verwirrungen bis zur Auflösung“, erzählte Ulrich Thiem bei seiner Lesung mit Cello-Improvisationen im Buchladen Büchers Best auf der Louisenstraße in der Neustadt.

„Die Wirklichkeit ist der Schatten der Kunst“, zitiert er aus dem Buch. Es ist ein spannendes Spiel mit Wahrnehmung, Wirklichkeit und Fantasie. Es wirke wie eine Anrufung der verborgenen Seele der Menschen und Dinge, so Thiem. Eine Beschwörung des Mysteriösen.

Auf wundervoll verwirrende Weise verbindet die Novelle „Die Spieluhr“ von Tukur die Lebenswege zweier ganz verschiedener Menschen, des Gelehrten und Freigeistes Wilhelm Ude, der aus der preußischen Enge entflieht, nach Paris geht und dort eine Galerie eröffnet und der Putzfrau Serafine, die betörende Blumenstilleben malt. Sie treffen sich in ihrer Sehnsucht nach einer schöneren Welt, die wohl nur in der Kunst zu haben ist, heißt es im Buch.

Ulrich Thiem entführt die Zuhörer mit dieser geheimnisvoll-entrückten Geschichte und bezaubernder Cello-Musik, abwechselnd zart und expressiv, in die undurchdringlichen Gefilde zwischen Wirklichkeit und Traum. Die nächste Lesung findet am Pfingstsonntag, am 9. Juni, um 19.30 Uhr unter der Yenidze-Kuppel statt.

Text + Fotos (lv)


Hüter der Wunder im Bücherreich von Büchers Best: Ladenkater „Musashi“.

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BilderAlbum: Auf ins Wild-West-Abenteuerland! Karl-May-Festtage in Radebeul

02 Sonntag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

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Lebendige Zeitreise in die Welt Karl Mays und echtes Indianerleben

Abenteuerlich, erlebnisreich, urwüchsig und fröhlich-unbeschwert ging es zu zwischen Western-Ranch, Indianerland und Geschichtenbasar bei den 28. Karl-May-Festtagen in Radebeul.

Der Radebeuler „Lößnitzdackel“ wird zum Santa-Fe-Express, der fröhlich schnaufend mit Blick auf die Weinberge durch den Lößnitzgrund fährt, voller Entdecker, vorbei am Westerncamp, Little Tombstone bis ins Indianerland. Wo auf einer Waldlichtung mehrere Indianerstämme ihre Gesänge, Lieder, Tänze und Bräuche zeigen. Wunderbar.
Turbulent und schön war`s gestern zum Kindertag. Lauter strahlende Gesichter.

Heute am Sonntag locken bei den diesjährigen Karl-May-Tagen im Radebeuler Lößnitzgrund (noch bis 18 Uhr) nochmals abenteuerliche Wild-West-Stimmung und viel Kultur von Westernmusik über orientalischen und indischen Tanz und feurige Klänge vom Balkan bis zum Geschichtenbasar mit türkischem Schattentheater für kleine und große Besucher.

Bei sommerlich warmem Wetter, umgeben von hohen Bäumen kann man auf dem Platz „Kleine Feder“ eintauchen in die indianische Kultur und Lebensweise. Die Zuschauer sitzen rings um ein Holzpodest. Am Rande der Bühne stehen weiße Tipis. Die vier Tänzer der White Mountain Apache Tribe aus Arizona sind erstmals in Radebeul zu Gast, schließlich steht diesmal der legendäre Apachenhäuptling Winnetou aus den Karl-May-Filmen im Mittelpunkt. „Doch die echten Indianer sehen schon etwas anders aus, da müssen wir ein paar Illusionen nehmen“, sagt schmunzelnd Kerstin Groeper, Indianerroman-Autorin, die die Vorführungen moderiert. Sie tragen keine langen, schwarzen Haare und Stirnband, sind weder alle groß noch gertenschlank und ziehen nicht nur Ledersachen und Stiefel an, sondern auch Weste und weißes Hemd und Turnschuhe. Einige von ihnen tanzen barfuß.

„Die Apachen gehören zu den wildesten Indianern überhaupt“, sagt sie und fragt die Kinder, ob sie ein bisschen Angst hatten bei ihrem Auftritt. Nein, lautet ihre Antwort. Sie schauen fasziniert zu wie die Großen, einige sind wie Indianermädchen und -jungen gekleidet, und dürfen sogar mit den Indianern zusammen tanzen und bewegen sich wie sie. Nur ein paar Kleinere fingen an zu weinen bei den lauten, wilden Rufen und Gebärden. „Sie haben das böse Gesicht geübt. Sie spielen nur“, erklärt Kerstin Groeper. Die Mountain Apache Tribe tragen Lederwesten auf nackter Haut, Oberarme und Gesicht sind mit schwarzen und weißen Streifen bemalt. Sie tragen bemalte Schilde mit Vogelfedern und Speere. Mit dem Gebrüll erschreckten die Apachen ihre Feinde, die spanischen Eroberer, die nach Gold in ihrem Land suchten. Die Tänze geben ihnen Kraft und Macht für Geist und Körper und mit einem Gebet machten sie sich unsichtbar für Feinde bei Kämpfen, erzählt sie.

„Sie tanzen, um Frieden und Harmonie zu bringen, denn wir gehören alle zusammen als Menschen“, so lautet die Botschaft der Montain Apache Tribe. Zuerst sprach ein Tänzer feierlich ein Gebet für ihre Ahnen, für die Tiere, für alle Menschen und Indianer, die hier in der Gegend lebten und gestorben sind. Eine solche Zeremonie wurde erstmals abgehalten bei den Karl-May-Festtagen. Die Apachen seien überrascht von der Herzlichkeit, mit der sie willkommen geheißen wurden von den Besuchern.

Jedes der indigenen Völker habe eine eigene Schöpfungsgeschichte, die in ihren Geschichten, Liedern und Tänzen lebendig gehalten und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Apachen in Arizona haben eine eigene Stammesregierung. Heute ist eine Frau die Stammespräsidentin und gibt es neun Berater aus den jeweiligen Destrikten. Während früher alle Häuptlinge männlich waren. Sie haben auch Casinos und Glücksspiel, wo die Weißen ihr Geld lassen und die Apachen sich ihr Land Stück für Stück zurück kaufen, erzählte einer der Tänzer.

Die Le-La-La Dancers der Kwakwaka`wakw Nation aus Kanada, die seit 31 Jahren überall auf der Welt von China, Australien bis Neuseeland auftreten, sorgten mit ihren farbenfrohen Gewändern, urwüchsigen Gesängen zu Trommelklängen und Masken-Tänzen, oft humorvoll, für Begeisterung bei den Zuschauern. Die kanadische Regierung verbot diese alten indianischen Tänze bis 1951. Doch die Indianer haben sie dennoch bewahrt, es hat sie stärker gemacht und sie tanzen sie heute noch, erzählt Kerstin Groeper. Darunter ein „Raben- und ein Grizzlybärentanz“, ein Tanz über ein wildes, im Wald hausendes Ungeheuer und eine riesige Frau mit Korb auf dem Rücken, eine Hexe, die Kinder mitnimmt, die allein unterwegs sind.

Abschließend zeigen sie einen Friedenstanz, würdevoll-erhaben und aus einer Rassel herausgelassen, lassen sie unzählige weiße Federn in die Welt hinaus fliegen.

Aus Kanada stammt auch der Sänger, Maskentänzer, Schnitzkünstler und Geschichtenerzähler Ed. E. Bryant, er gehört der Tsimshian Nation an, die vorrangig an der Nordwestküste und in der Provinz British Columbia lebt. Von ihm stammen die farbenfrohen Totempfähle am Eingang ins Indianerreich, einen hat er auch für das Karl-May-Museum in Radebeul geschnitzt. Es sei kein Marterpfahl, erklärt er, sondern erzählt die Geschichte des jeweiligen Häuptlings und Tiere wie Bär oder Adler symbolisieren die Kraft und den Geist, mit dem sie zusammen getroffen sind.
Er singt mit der Handtrommel archaische, naturverbundene, kraftvolle Weisen, auch ein Lied zu Ehren der Lachse, die die Bewohner an der Küste ernähren und ein Lied zur Erinnerung an seinen verstorbenen Vater.

Zusammen mit Kindern aus dem Publikum tanzt Ed. E. Bryant Tänze, die verschiedene Tiere wie Adler, Rabe, Orka, Wolf und Wal repräsentieren und bewegt sich wie diese. Er trägt einen Feder-Fächer und eine rot-blaue Decke mit gesticktem Adler und breitet die Arme wie Flügel aus, übermütig umherwirbelnd.

Auf Karl Mays Geschichtenbasar wehen bunt orientalische Tücher auf Leinen. In einem Zelt ist türkisches Schattentheater mit dem Figurenkünstler Hüseyin Kücük zu erleben. Er trägt eine rote Kappe mit schwarzer Kordel und aufgemalten Zwirbelbart. Er erzählt von den Abenteurern Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar, die mit dem Orientexpress in Mays Büchern den Tigris hinauffuhren und in einem kleinen anatolischen Ort landeten, im Hamam ein Bad nahmen und nebenan war ein Schattentheater. Mit gewitzten und naseweisen Figuren, einer sehr biegsamen Bauchtänzerin und auch Hodscha Nasreddin taucht auf samt bockigem Esel. Schließlich gelingt es ihm doch aufzusteigen, wenn auch rückwärts. „Ab und zu muss man die Lauf- und Blickrichtung wechseln“, sagt er aufmunternd.

Auf eine Zeitreise gehen die Besucher, während sie am Westerncamp „White Horse“ mit Siedlerwagen und aufgehängten Wäschestücken vorbei spazieren, gestaltet vom 1. Radebeuler Country & Westernclub e.V., die auch mit Lassowerfen und Stuntshows für Westernstimmung sorgen. Frauen in langen Kleidern mit Reifröcken spazieren auf dem Bahndamm in der Abendsonne, wo die immer noch mit Festbesuchern voll beladene Kleinbahn am Weißen Ross einfährt. Während weiter vorn, unterhalb der Weinberge ein Indianer, braungebrannt, mit Federhaube und bemaltem Gesicht, wie aus Karl Mays Büchern entstiegen, lächelnd über die unbeschwerte Stimmung an den Händlerständen mit Kunsthandwerklichem aus Peru und den Westernkneipen vorbei schlendert.

Am Bahndamm auf einer Wiese grasen friedlich zwei Pferde, „Otto“ und „Alice“, stellt ihre Besitzerin vor. Sie haben heute schon viele Kinder erfreut, die mit ihnen eine Runde drehen durften. Ausspannen können auch die zwei Ponys vor ihrer Kutsche nach dem warmen Tag. Ein Mann aus dem Westerncamp steht versonnen mit seinem Pony auf der Wiese und schaut auf die Leute auf dem Bahnsteig, als kämen sie aus einer anderen Welt. Der „Lößnitzdackel“ schnauft fröhlich weiter, zurück ins Festgelände.

Text + Fotos (lv)

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Wild-West-Abenteuer, Indianische Tänze & Geschichtenbasar bei den 28. Karl-May-Festtagen in Radebeul

01 Samstag Jun 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Tanz

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Apachenhäuptling Winnetou reitet wieder im Lößnitzgrund
Zauberhaft: Ein Tänzer der Kwakwaka`wakw Nation aus British Columbia
Farbenfrohe Tänze nach alter indianischer Tradition sind wieder bei den Karl-May-Festtagen im Lößnitzgrund in Radebeul zu erleben. Fotos: Amt für Kultur und Tourismus Radebeul

In der Welt von Winnetou – Häuptling der Apachen

Abenteuerliche Wild-West-Stimmung und faszinierende Einblicke in die indianische Kultur locken an diesem Wochenende bei den 28. Karl-May-Festtagen im Radebeuler Lößnitzgrund.

Die indianischen Tänzer der Oglala Lakota Nation aus dem US-Bundesstaat South Dakota gaben vor der Frauenkirche mit ihren traditionellen Tänzen sowie dem beeindruckenden Hoop Dance am Donnerstag bereits einen Ausblick auf ihre Präsentationen während der 28. Karl-May-Festtage vom 31.Mai bis 2. Juni in Radebeul. Die Oglala Lakota Nation ist der größte und bekannteste der sieben Lakota-Stämme und lebt heute überwiegend in der Pine Ridge Reservation im südwestlichen South Dakota. Sie gehört zu den Lakota aus der Sioux-Sprachfamilie und ihr Name Oglala bedeutet sinngemäß Großzügigkeit.

Während des Festwochenendes geben die Vertreter der Oglala Lakota Nation Vance, Blacksmith, sein Sohn Nu Vassie Blacksmith und die Tänzerin Delacina Chief Eagle mit traditionellen Tänzen und Gesängen einen Einblick in ihre indianische Kultur. Nu Vassie Blacksmith lädt die Besucher in Radebeul zum Mitmachen ein und spielt mit ihnen Hand Games, d.h. traditionelle Knobel-und Ratespiele der Lakota. Delacina Chief Eagle zeigt ihre eindrucksvolle Körperbeherrschung beim HoopDance, einer besonderen Tanzform mit mehreren Reifen.

Drei Tage lang erleben die Besucher eine abenteuerliche Welt voller Wild-West-Stimmung, faszinierender Einblicke in fremde Kulturen und Abenteuer für die ganze Familie.

Erstmals bei den Festtagen und entsprechend dem diesjährigen Motto „Winnetou – Häuptling der Apachen“ treffen die die indianischen Vertreter des White Mountain Apache Tribe am Veranstaltungsort „Kleine Feder“ im Radebeuler Lößnitzgrund ein. Dort treffen sie auf die Le-La-La Dancers der Kwakwaka’wakw Nation aus British Columbia sowie auf die Tänzer und Sänger der Oglala Lakota Nation aus South Dakota. Die Le-La-La Dancers erwecken mit ihren beeindruckenden Masken die Legenden ihres Volkes zum Leben. Zum ersten Mal zu Gast bei den Karl-May-Festtagen sind die Tänzer der Oglala Lakota Nation. 

Text: Sandra Rösler

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur und Tourismus

Große Kreisstadt Radebeul
Pestalozzistraße 6
Besucheranschrift: Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul
Tel.: 0351-8311624

www.karl-may-fest.de
www.facebook.com/karlmayfesttage

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Lesung & Gespräch zu „Tarantella“ mit Jens-Uwe Sommerschuh im Literaturhaus Dresden

29 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik

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Lust am Geschichten erzählen und Sprachwitz: Jens-Uwe Sommerschuh las aus seinem neuen Roman „Tarantella“ am Dienstagabend im Literaturhaus Dresden.
Das Haus des Schriftstellers auf der Insel Alicudi, in dem weite Teile seines Romans „Tarantella“ entstanden.

Das Zuhause aus der anderen Richtung. Auf der Terrasse des Autors „banaler Schreibtisch“. Fotos: Sommerschuh

Regenbogen-Küsse und Körper als Klavier

Mal lustvoll, feurig, mal schroff und dunkel wie Vulkangestein verwebt der neue Roman „Tarantella“ von Jens-Uwe Sommerschuh spannend die Höhenflüge und Abgründe des Lebens und der Liebe.

Eine musikalische Muse eröffnete die Lesung. Mit rauer, intensiver und sonnenfunkelnder Stimme von Pietra, einer Sängerin und Schauspielerin aus Neapel. Einem Song ihres Albums „Napoli Mediterranea“. Sie klingt ein bisschen wie Gianna Nannini. Ein Hauch Mimi vielleicht. Der Erzähler Jens-Uwe Sommerschuh muss aufpassen, dass er sie nicht zu sehr aus den Augen verliert, denn sie treibt ihn an und seine Geschichten voran. „Willst du etwas wiederfinden, was du sehr vermisst, dann musst du suchen“, heißt es zu Beginn seines neuen Romans „Tarantella“, der vor wenigen Wochen bei Salomo publishing erschien, dem Nachfolgeroman von „Mimi“.

Eine Lesung und Gespräch mit dem Autor, moderiert von Literaturkritiker Michael Ernst, gab es am Dienstag abend im Literaturhaus Dresden, in der Villa Augustin am Albertplatz. Im gut gefüllten Raum entführte Jens-Uwe Sommerschuh die Zuhörer von jung bis älter auf eine spannende, mit viel Witz, Lust und Leichtigkeit erzählte Reise nach Süditalien. Er schreibe auch deswegen Geschichten, weil er gern vorlese. Es macht Spaß, ihm zuzuhören, die sehr lebendig und eigen geschilderten Figuren und ihr quirliges Lebensmilieu zu begleiten. Man fühlt sich sofort mittendrin auf dem Marktplatz von Palermo mit seinen vielen Obstständen, regen Getümmel und dem archaischen Gassengewirr, sieht und spürt die Farben, Gerüche, Stimmungen. Mal lebhaft, mal flüsternd, mal wie ein altes Marktweib keifend, mal verlockend keck wie Marcella las er, ohne zu viel zu verraten.

Wie es zur Roman-Fortsetzung kam und ob er vorausschauend Spuren legte für spätere Ereignisse, fragt Moderator Michael Ernst, z.B. das Schiffsticket von Marcella, der rätselhaften, temperamentvollen jungen Frau mit dem Kater auf der Schulter. Und die vielen Scherben in der Café-Bar, wo sie und Giovanni sich begegnen, wie nach einem Polterabend, nur ohne Braut und Bräutigam. Es wirkt wie ein skizzenhaftes Andeuten späterer Geschehnisse, die Seiten später wieder aufgegriffen und weiter entwickelt werden.
Er plane nicht und wisse nicht vorher, wohin eine Geschichte führt. Der Arbeitstitel des neuen Buches hieß: „Mimi ist weg“. Er überlegte, was mit ihr passiert sein könnte und folge seinen Figuren. Er liebe die Selbstüberraschung beim Schreiben, so Sommerschuh.

Seine Geschichten findet und erfindet er aus dem Leben heraus, er erlebt und erfährt sie auf seinen Reisen. Viele der Schauplätze auch im neuen Buch kennt er genaustens, denn seit 20 Jahren hat Jens-Uwe Sommerschuh sein persönliches Refugium gefunden auf der Mittelmeerinsel Alicudi in Italien, von wo aus er Rom, Sizilien und andere Orte in Italien erkundet und abwechselnd in Dresden wohnt und schreibt. Der Reiz und die Spannung beim Lesen in „Tarantella“ erhöht sich, da mit Marcella eine zweite Frau ins Spiel kommt. Auch wenn es nur eine „Mimi“, eine bestimmte Frau gebe, trifft man unterwegs noch andere interessante Menschen, die für weitere Bewegung sorgen, so der Autor. So kam Marcella dazu, die ebenso wie der Erzähler Giovanni in die Fänge der Cosa Nostra gerät, die sie unter Druck setzen, zappeln lassen und für ihre Pläne einspannen. Das Wort Mafia fällt nie. Die aufsehenerregenden Morde an den Richtern Falcone und Borsellino und anderen Menschen aus ihrem Umkreis Anfang der 1990er Jahre fanden einige einflussreiche Familien in Palermo schlecht fürs Geschäft, weiß Sommerschuh. In einer Kirche in Palermo, in San Domenico, erinnert eine Gedenktafel an die Opfer.

Ihm gehe es auch darum, die Unterschiede zwischen der Mafia als organisiertem Verbrechen und der Familia, die nur ungestört ihre Geschäfte unter sich regeln wollen, weil sie merkten, dass die Gewalt ihnen nur schadet, darzustellen in seinem Buch. Die Gefahr, die von der Cosa Nostra ausgeht, ist nie vordergründig, sondern unterschwellig präsent. Es sei auch ein Spiel mit der Angst, vor dem, was man fürchtet. Wie man es auch aus anderen Situationen kennt. Angst den Job oder den Partner zu verlieren. Nicht zu wissen, worauf man sich einlässt.

Im Kontrast dazu stehen Schönheit, Sinnlichkeit und Freuden des Lebens, die sich der Erzähler Giovanni bei allem Bedrohlichen nicht vermiesen lässt. Dies zieht sich intensiv und lustvoll beschrieben durch alle Buchkapitel. Ob beim kurzen, leidenschaftlichen Wiedersehen mit Mimi in Nicosia, wo sie einen Moment ihren Aufpassern entrinnen konnte und sich im Schutz eines Kellers ihrer Lust hingeben. Da werden Regenbogen-Küsse getauscht, bei denen man nie weiß, wo sie enden und flattern Münder und Zungen wie Kolibris oder Schmetterlinge. Oder die Szene bei Marcellas Cousine Donatella, eine Frau mit azurblauem, stachelartigem Schopf. Dramatisch komponiert. Statt auf dem Cembalo ihres Musikerkollegen, wo sie sonst Alte Musik aus Renaissance und Barock spielt, vollführt Donatella ihr Trockentraining diesmal nicht auf dem Küchentisch, sondern auf den nackten Körpern von Marcella und Giovanni. Da kriegt die Kunst der Fuge einen völlig neuen Sinn, lacht Giovanni.

Sie spielt das Allegro aus Bachs d-Moll-Konzert, ihre Finger fliegen, flattern, hüpfen, tänzeln über ihre Rücken, es war die reinste Wonne. Noch nie hatte ihm Musik, obwohl fast nichts zu hören war, so gut gefallen, sagt Giovanni hinterher. So etwas zu schreiben, sei das reinste Vergnügen, so Sommerschuh. Man kann Musik auch anders erleben als im klassischen Konzert. Dort höre er die Musik dann auch wieder anders, und denkt sich seine Bilder und Fantasien dazu. Er schreibt vor allem Musikkritiken, über Bildende Kunst und Kolumnen für die Sächsische Zeitung in Dresden. Rund 20 Konzerte habe er noch zu rezensieren. Bald wird er wieder auf die Insel Alicudi reisen.  Dies sei kein Rückzugsort für ihn, sondern sein Zuhause.
Was kommt als nächstes? Vielleicht wieder mal nach Paris, London oder Cornwall, sagt er. „Darüber will ich unbedingt auch mal eine Geschichte schreiben.“

Text + Foto (1) (lv)

Die Rezensionen zum neuen Roman „Tarantella“ und zu „Mimi“ stehen auch auf http://www.meinwortgarten.com


Jens-Uwe Sommerschuh vor seinem Haus, im Schatten des Weins, den er vor zwölf Jahren gepflanzt hat. Foto: M. Catalfamo

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„Poesie-Tankstelle“: Lesungen mit Uta Hauthal

25 Samstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Poesie

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Die Schriftstellerin, Musikerin und Pädagogin Uta Hauthal aus Dresden tourt wieder mit ihrem Buch „Poesie-Tankstelle: Mit Gedichten unterwegs in Deutschland und der Schweiz“, in dem sie von ihren Erlebnissen erzählt. Außerdem äußert sie sich zum aktuellen Zeitgeschehen.

Selbstverständlich werde ich mich auf meiner Seite www.zeitgedanken.eu am Anfang der nächsten Woche zu den Ereignissen des Sonntags, des Wahltags, zu Wort melden – zuvor aber möchte ich noch einmal auf die Ausschreibung zu meiner Schreibwerkstatt in Griechenland hinweisen und Interessierte an einer Auszeit mit professioneller Schreibanleitung sowie Yoga herzlich dazu einladen (weitere Informationen auf meiner webseite unter „Werkstatt-Schreiben“).

Der Mai, der „Mozart des Kalender“ (Erich Kästner) neigt sich seinem Ende zu, ich darf ihn für mich in der Stadtbibliothek Delitzsch mit einer Lesung aus dem Poesie-Essayband krönen, gleich danach führt mich mein Weg in die „BrandSanierung“ Weißenfels und mit meinem Roman „Garbald in Dresden“ an einen ganz außergewöhnlichen Ort, in die Kapelle des Nordfriedhofs (Dresdner Heide). Diese Lesung hat eine besondere Bedeutung, da eine der Heldinnen der Dresdner Gegenwartsebene, Hanna Gefrees, am Nordfriedhof wohnt und zeitweilig dort als Friedhofsgärtnerin arbeitet – ein besonderes Heimkommen des Romans, wenn man so will.

Auch freue ich mich besonders, dass mich mein künstlerischer Weg im Sommer wiederholt in die Schweiz führen wird sowie in das Ringelnatzhaus Wurzen (bzw. sanierungsbedingt in die Ausweichspielstätte „Seepferdchen“).
Die genauen Termine finden sich hier im Anschluss sowie demnächst auch auf meiner Webseite unter „Aktuelles“.

Text + Foto: Uta Hauthal
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28.5.19, 18:30 Uhr, Bibliothek Delitzsch/Sa. und 4.6.19, 19 Uhr, BrandSanierung Weißenfels: Uta Hauthal liest aus ihrem Essayband „Poesie-Tankstelle: Mit Gedichten unterwegs in Deutschland und der Schweiz“.
15.6.19, 19 Uhr, Kapelle Nordfriedhof (Dresdner Heide): Die Autorin liest aus ihrem Roman „Garbald in Dresden“ (eine Veranstaltung von DenkMalFort! e.V. zum Erhalt der Kapelle)
27.6.19, 20:15 Uhr, Hotel Ucliva Waltensburg/CH (Ucliva Cultura): Uta Hauthal liest aus ihrem ersten Roman „Garbald in Dresden“
19.7.19, 19 Uhr, Seepferdchen Wurzen: Essayband „Poesie-Tankstelle: Mit Gedichten unterwegs in Deutschland und der Schweiz“ – Uta Hauthal liest und erzählt
—————–
www.utahauthal.de
www.zeitgedanken.eu

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Premiere der Oper „Katja Kabanowa“ von Leos Janácek an den Landesbühnen Sachsen

22 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Gewitter der Gefühle

Die Oper „Katja Kabanowa“ von Leos Janacek nach dem Schauspiel „Das Gewitte“ von Alexander N. Ostrowski hat am 25. Mai, um 19 Uhr an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul Premiere.

Neben seiner Affinität zu russischer Literatur war es vor allem ein persönlicher Bezug, der Leoš Janáček für KATJA KABANOWA zu dem Drama DAS GEWITTER aus dem Jahre 1860 hatte greifen lassen: Denn wie seine platonische Geliebte Kamila Stösslová, die als Muse sein gesamtes Spätwerk inspirierte, ist auch Ostrowskis Katja Kabanowa eine verheiratete Frau und gefangen im Korsett gesellschaftlicher Zwänge. Die Opernhandlung führt in die russische Provinz, an die Wolga.

Katja (Stephanie Krone) hat vor allem unter dem strengen Regime  ihrer Schwiegermutter zu leiden, einem verkleinerten Abbild absolutistischer Zarenmacht, wie Janáčeks Übersetzer Max Brod formuliert. Dieser bewundert  an der Oper vor allem die «Wucht dieses aus einem Zug hingegossenen Musiksturms». Das ganze Werk «hat diesen fortreißenden, unaufhaltsam seinem Ziel zuströmenden Wolga-Charakter», der die Geschichte tragisch enden lässt.

Janáčeks Katja, anrührend in ihrer Sehnsucht nach Freiheit und tief in ihren Empfindungen, gibt sich während einer Reise ihres Gatten heimlich dem Mann hin, den sie wirklich liebt. Ihre Gefühle entladen sich schließlich bei einem Gewitter, das sich über allen aufgestaut hat: Katja gesteht ihren Ehebruch öffentlich! Doch anders als ihre Freundin Barbara, die mit ihrem Geliebten aus der kleinbürgerlichen Misere Richtung Großstadt flieht, zieht es Katja – von allen verlassen – Richtung Wolga.

Die Oper wurde am  23. November 1921 im National Theatre, Brno uraufgeführt.

ES SPIELT DIE  ELBLAND PHILHARMONIE SACHSEN

MUSIKALISCHE LEITUNG: EKKEHARD KLEMM
INSZENIERUNG UND LICHT: SEBASTIAN RITSCHEL
AUSSTATTUNG: STEFAN WIEL

Besetzung:

Katja Kabanowa – Stephanie Krone; Sawjol Prokofjewitsch Dikoj – Paul Song; Boris Grigorjewitsch-Sebastjan Podbregar ; Marfa Ignatjewna Kabanová (Die „Kabanicha“) – Jasmin Etezadzadeh A.G.; Tichon Kabanow– Kay Frenzel; Váňa Kudrjáš – Edward Lee;  Warwara – Katarzyna Wlodarczyk ; Kuligin– Johannes Leuschner;  Glaša – Gundula Ehret; Fekluša – Ausra Pruselaityte; eine Frau aus dem Volk – Suji Kim; Bürger – Opernchor der Landesbühnen Sachsen

Termine:

30.5. und 9.6., 19 Uhr -LANDESBÜHNEN SACHSEN – HAUPTBÜHNE · RADEBEUL

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de

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Ausstellung: Hinterglasbilder von Wolfgang HerbstSilesius in der Produzentengalerie Jahnaischer Hof in Meißen

20 Montag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

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Karpatenwinter, Hinterglas, Bleigefasst, 1987, WEHS


Mai, Hinterglas, 2019, WEHS

binnen as buten

Eine Ausstellung mit Hinterglasmalerei von Wolfgang E. HerbstSilesius eröffnet am 23. Mai, um 19 Uhr in der Produzentengalerie Jahnaischer Hof in Meißen. Zu sehen bis 29. September 2019.

Laudatio zur Vernissage: Tania Mette – Zimmermann, Musik: Agnes Ponizil, (voc/acc) Neue Kunstlieder zu Texten von WEHerbstSilesius.

War mal eine Zinkplatte. Nützlich für Radierungen, Kaltnadel, Verni-mou-Ätzungen usw. War mal eine Glasplatte, sagte: „Das kann ich auch.“ Grundierung, Kaltnadel, Farbaufträge mit Pinsel und Feder, Auswischungen. Wieso denn das? Zufall? Anfang der 70-er an der Akademie in Düsseldorf. Seither sind wir eine lebenslange Freundschaft eingegangen: die Glasplatte und ich. Verkehrt herum und deshalb in großer Freiheit. Im Einvernehmen mit der Radierung und dem Holzschnitt. Dem Reichtum die Kehrseite.

Text: Wolfgang E. HerbstSilesius / 2019

Geöffnet zum Literaturfest mit zahlreichen Lesungen und Konzerten vom 7.6. -9.6.2019, zum Tag des offenen Denkmals am 8.9 , zum Weinfest vom 27.9. – 29.9. und nach Vereinbarung: Sylvia Fenk, 03521/408759, Infos: http://www.sylviafenk.de

Wolfgang E. HerbstSilesius M
Maler. Grafiker. Poet.

Kürzer als das Leben lang ist,
läßt es sich nicht fassen.  WEHS

Zum Künstler

am 7. Januar 1935 in Weißstein/Niederschlesien geboren,
erlernte 2 Handwerke (Bäcker, Schriftsetzer),
Arbeit als Korrektor (Süddeutschen Zeitung, Berliner Tagesspiegel, Westfälische Nachrichten),
Gesangsstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in München bei Prof. Gruberbauer,
Studium Freie Grafik an der Kunstakademie in Düsseldorf  bei Prof. Sackenheim,Tutor und Meisterschüler,
Gründer mehrerer Handpressen: Tengstraßenpresse München, Herbst Presse Düsseldorf, Holzwiesenwegpresse im Wald, Goldgrundpresse Meißen,
Langjähriges Vorstandsmitglied des BBK Düsseldorf und Künstlervertreter im Kulturausschuss der Stadt Düsseldorf,
1985 – `91 intensive Reisetätigkeit und Arbeitsaufenthalte in Deutschland, Italien, Holland, Frankreich, England, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Österreich, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Polen,
Parallel zur bildnerischen Arbeit entstehen literarische Texte – Lyrik, Prosa, Quintessenzen,
Mitte der 80er Jahre Verlagerung des Verbalen auf die philosophische Ebene,
1993 Holzschnittzyklus “Die Winterreise” 24 Holzschnitte nach den Gedichten von Wilhelm Müller,
Ausstellungen derselben in Verbindung mit dem Vortrag des Schubertschen Liederzyklus´ durch verschiedene Interpreten in Düsseldorf, Luxembourg, Bad Kötzting, Bienne (Schweiz), Evangelische Akademie Meißen, Schloss Struppen,
2004 Mitbegründer der EDITION DREIZEICHEN, Initiator der Zeitschrift „DAS ZÜNDBLÄTTCHEN – überelbsche Blätter für Kunst und Literatur,
lebt seit 2003 in Arbeits- und Lebensgemeinschaft mit Else Gold in Meißen

Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland

http://www.weherbst.de

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Ehrenplatz in der Ahnengalerie für Arthur Chitz, ehemaliger Musikdirektor im Schauspielhaus Dresden

14 Dienstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

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Glücklich über die Würdigung: Familie Sheets vor dem Gemälde ihres Urahnen Arthur Chitz, der einst als Musiker, Komponist und Musikdirektor am Staatsschauspiel Dresden wirkte und 1934 von den Nazis aus dem Theaterdienst entlassen wurde. Nun erinnert sein Bild in der Ahnengalerie im Schauspielhaus an sein Schaffen.
Foto: Sebastian Hoppe

Porträthängung Arthur Chitz im Staatsschauspiel Dresden

Die Ahnengalerie des Staatsschauspiels Dresden ist seit gestern um ein Gemälde reicher. In Anwesenheit seiner Nachkommen wurde ein Porträt von Arthur Chitz in die Sammlung aufgenommen. Arthur Chitz war Pianist, Komponist und Dirigent, und wirkte von 1918 bis 1934 als Kapellmeister, Musikdirektor und Mitglied des Künstlerischen Beirats am Dresdner Schauspielhaus. Gemalt wurde das Porträt von Susan Sheets, Künstlerin und Ehefrau von Arthur Chitz ältestem Enkel.

Die Kompositionen des Musikers erfuhren in Dresden zahlreiche Uraufführungen und begleiteten unter anderem Aufführungen von „Wilhelm Tell“,  „Der Kaufmann von Venedig“, „Julius Cäsar“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“. Arthur Chitz arrangierte die Bühnenmusik für Gerhart Hauptmanns Stücke „Das Opfer“ und „Vor Sonnenuntergang“ auf ausdrücklichen Wunsch des Dichters. Für Aufsehen sorgte ebenfalls seine Musik zur Uraufführung des Weihnachtsmärchens „Trilltrall und seine Brüder“ nach Clemens Brentano, ein gemeinsames Stück mit Schauspieler und Freund Erich Ponto.

Aufgrund der Einführung des „Arier-Paragraphen“ mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Beamtentums“ wurde Arthur Chitz, Sohn einer jüdischen Familie, 1934 aus dem Theaterdienst entlassen. 1942 wurde er deportiert und verstarb zwei Jahre später in einem Konzentrationslager bei Riga. 60 Jahre lang verschwanden sein Name und seine Musik von der Bildoberfläche.

Neben Dr. Eva-Maria Stange (Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), Manfred Wiemer (Amtsleiter Kultur und Denkmalschutz) und Joachim Klement (Intendant Staatsschauspiel Dresden), sprachen auch Familienmitglieder von Arthur Chitz, darunter Larry Sheets, der älteste Enkel von Arthur Chitz, und Kristen Sheets, seine Urenkelin. Grace Durham, Sängerin und Solistin sowie Sebastian Wartig, Sänger und Solist an der Semperoper Dresden brachten gemeinsam mit Johannes Wulff-Woesten am Klavier Kompositionen von Arthur Chitz und anderen vertriebenen Künstlern zu Gehör.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

www.staatsschauspiel-dresden.de 

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Tieck-Abend: „Liebeszauber“ im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik

11 Samstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Musik

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Wort & Klangzauber: Schauspielerin Annette Richter und Harfenistin Andrea Dorschner zelebrieren den ersten literarischen Salon Ludwig Tiecks in Dresden. Foto: AR

Liebeszauber oder Herr Tieck wünscht, nach sechs Uhr das Schnäuzen zu lassen

Ludwig Tieck – der König der Romantik lädt zu einem seiner legendären Salonabende am 15. Mai, um 18 Uhr im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik auf der Hauptstraße 13 ein. Neue, dunkle Poesie wird er seinen begeisterten Zuhörern präsentieren. „Der Liebeszauber“, eine fürwahr schwarze Romantik. Doch wo ist er? Seine Freundin und Gönnerin Henriette von Finkenstein wartet auf ihn und mit ihr Hofharfenistin Andrea von Dorschner.
Ob ihm etwas zugestoßen ist? Warten wir ein Weilchen, aber nach 18.00 Ihr wünscht Herr Tieck nicht mehr zu schnäuzen.
1819 zog der Dichter Ludwig Tieck (1773-1853) nach Dresden und begründete die schon bald berühmten Tieck`schen Vorleseabende. Drehen wir also die Zeit 200 Jahre zurück und zelebrieren den ersten literarischen Salon Tiecks mit seiner Erzählung „Liebeszauber“, einem Paradebeispiel der deutschen schwarzen Romantik, als Augen- und Ohrenfreude.

Ein Abend mit dem Literaturtheater Dresden.

Karten für die Veranstaltung gibt es im Kügelgenhaus unter Tel.:
(0351) 804 47 60

Text: (ar)

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10 Jahre Galerie Kunst & Eros: Verführerische Kunst

08 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Literatur, Musik

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Frau mit Maske“, Michael Hofmann, 2019, Farbholzschnitt

Galeristin Janett Noack als barocke und moderne Kunst-Muse und mit einer „wilden Leda“ von Steffen Fischer. Foto re. (lv)

Mit allen Sinnen 

Die Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Die Jubiläumsausstellung zeigt Malerei, Farbholzschnitte und Zeichnung von Michael Hofmann. Die Vernissage ist am 10. Mai, um 19 Uhr. Um 20 Uhr gibt es eine musikalische Lesung, „Facile & Lüstern“ mit Solvig Frey und Christian Mögel am Piano, außerdem wandelt ein burlesques Schokoladenmädchen mit verführerisch Süßem umher.

Verlockendes für die Sinne begegnet einem an den Wänden, auf Leinwänden, Grafiken, Kleinplastik, bemalter Keramik und edlem Porzellan. Bilder, Gefäße  und Schmuckstücke, die Liebespaare in inniger Umarmung, zarte Insektenpaare und grazile Frauenakte zeigen. Sinneslust – Lust der Sinne. Diese werden reichhaltig angeregt in der Galerie, in der Besucher eine Fülle
zeitgenössischer Ausdrucksformen entdecken können.

Mal direkt, mal subtil, heiter, verspielt bis frivol zeigen die Künstler in ihrer Malerei, Plastik, Fotografie und Grafik vielfältige Blicke und Sichtweisen auf Körperlichkeit, Zwischenmenschliches, Sinnlichkeit und Erotik. Wechselnde Einzel- und Gruppenausstellungen bieten die ganze Bandbreite mit Arbeiten bekannter sowie junger Künstler aus Sachsen und internationaler Künstler. Insgesamt 40 Ausstellungen gab es bereits.

Neben verführerischer Kunst füllen sich die Räume regelmäßig mit Musik und Lesungen zu den Vernissagen und zum „Erotischen Advent“. Ein Ort der Künste und Begegnung – damit hat sich die Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack einen lang gehegten Traum erfüllt. Hier lässt sie eine jahrhundertealte Handwerkskunst und Dresdner Tradition mit viel Leidenschaft aufleben, greift das Barocke auf in ihrem lust- und liebevoll bemaltem Porzellan und bringt es in die Gegenwart in eigenen Dekoren. Reizvoll, fantasievoll, filigran auf strahlendem Weiß. Jedes Stück ein Unikat. Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern verbindet und befruchtet ihre eigene Arbeit.

Kunst ist immer ein Wagnis, weiß sie. Doch ein lohnendes, erfüllendes. Denn Kunst weitet  und verändert den Blick in die Welt und hält die Sinne wach und lebendig.

„Kunst muss prickeln!“

„Erotischer Advent – Zum Fest der Liebe gehört das dazu, und diese Form hat sich bewährt. Mir ist solch ein Ort für Besinnlichkeit wichtig in der heutigen schnelllebigen Zeit, dass man sich in die Augen und nicht nur aufs Smartphone schaut und aufeinander eingeht“, sagt Janett Noack. Sie ist 38 Jahre alt, Porzellanmalerin und Galeristin. „Kunst muss prickeln“, lautet ihr Motto. Mit Einzel- und Gruppenausstellungen bekannter, gestandener ebenso wie junger Künstler aus der Region und anderen Ländern widmet sich die Galerie hauptsächlich dem unerschöpflichen Thema Sinnlichkeit und Erotik. Damit ist sie die einzige weit und breit.

“Ich will damit nicht provozieren, sondern die schöne Seite des Lebens zeigen, wobei natürliche Körperlichkeit und wie wir miteinander umgehen, im Vordergrund stehen“, sagt Janett Noack. Die Bilder wollen den Betrachter ansprechen, nicht abstoßen. Künstler haben sich in ihren Werken schon immer mit Erotik beschäftigt. Sie möchte mit den Ausstellungen auch zu echter Auseinandersetzung mit dem Thema anregen. Nicht oberflächlich, künstlich, sondern subtil, subjektiv und vieldeutig sind die Blicke auf den Körper in den gezeigten Arbeiten. „Die kann man sich gern über die Couch hängen, das sind nicht nur Schlafzimmerbilder“, so die Galeristin. „Es muss ja nicht nur das Liebesspiel gezeigt werden, sondern auch Blicke, Gesten, Körperhaltung.“

So sind auch vielfältige Paarungen aus dem Mensch- wie Tierreich zu sehen. Darunter auch ihre eigenen, lust- und liebevoll bemalten Dinge aus Porzellan. Bilder, Schalen, Vasen, Schmuckdosen, Kettenanhänger und Ohrringe aus dem edlen Material. „Schmuck ist für mich überhaupt ein erotisches Element, der die Frau ziert und er wirkt erotisierend“, so Janett Noack. Bei der Gestaltung lässt sie sich gern von Formen aus der Natur inspirieren. Fantasievoll, verspielt, neckisch  bis frivol sind die Dekore mit Insekten, Libellen, Schmetterlingen, Fröschen und Schnecken paarweise. Taucht man ein in eine Unterwasserwelt mit schwerelos im Wellenspiel treibenden weiblichen Körpern in der Serie „Nymphenbad“, umrankt von herz- und venusförmigen Muscheln, Meerespilzen und Schwämmen, die phallusartig aufragen.

Ein neues, erotisch-figürliches Dekor, ein Gedeck mit Sushi-Schalen ist in Vorbereitung. Im vorderen Teil der Galerie hat Janett Noack ihr Atelier. Die Besucher können ihr zuschauen, wenn sie mit Rohrfedern filigran die Porzellanhaut bemalt. Zu ihr in die Galerie in der Kunsthandwerkerpassage kommen Spaziergänger aus dem Barockviertel nebenan, Touristen und Einheimische.

Das Angebot ist vielfältig. Die Preise sind gestaffelt. Von kleinen, erschwinglichen Arbeiten wie Zeichnungen oder Schmuck bis zur großen, gehaltvollen Porzellanplastik. „Die Mischung macht`s“, weiß Janett Noack. Inzwischen hat sie schon ein Stammpublikum zumeist im mittleren Alter, die sich gern mit Kunst umgeben und sich diese leisten. Bei den Ausstellungen und musikalisch-literarischen Abenden sind die Plätze in der kleinen Galerie immer gut gefüllt. „Die Besucher lassen sich gern von Neuem überraschen, können den Bildern und Künstlern begegnen. Kunst ist nicht nur für elitäre Leute, sondern für alle da und soll jeder genießen können.“

Text + Foto (lv)

www.kunstunderos.de

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

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Lilli Vostry

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