• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Projekte

BilderAlbum: Ostrale – Biennale für zeitgenössische Kunst geht in die letzte Runde

02 Samstag Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Skurrile Wesen, gebaut aus Benzinkanistern, stehen am Eingang zur Robotron-Kantine am Pirnaischen Platz in Dresden, wo die Ostrale – Biennale für zeitgenössische Kunst in Deutschland noch bis 3. Oktober zu sehen ist.

Unerwartet steht man in der Ausstellung großformatigen Bildern von Menschenaffen gegenüber, die traurig, entsetzt und verwundert schauen. Wohin sie sich hier verirrt haben… Kein Hinweis bzw. nähere Erläuterungen zu dieser Installation fand sich in der Ausstellung.

Das Verhältnis Mensch – Tier reflektieren viele Arbeiten, in Malerei, Fotografie,
Video-Installationen und Objekten. Erschreckend realistisch wie der Berg Tierfelle oder komisch-absurd. Viel Stoff zum Nachdenken.
Home office oder mobiles Büro…  schon etwas in die Jahre gekommen.
Frage eines Plattenbaus: „Was wäre wohl aus mir geworden ?“
Vom Umgang mit der Natur und Freiheitsrechten erzählt berührend dieser moldawische Trickfilm.

Der Mensch der Zukunft: „Andreonauten“, Objekt von Katharina Andress

OSTRALE - Biennale für zeitgenössische Kunst (© OSTRALE)

Mensch und Natur im Wandel

Die Kunst-Ausstellung in der Robotorn-Kantine ist Geöffnet nur noch bis 3. Oktober! Aktueller Biennale-Katalog mit Fotos aus der Ausstellung erschienen

Das OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst gibt bekannt, dass die diesjährige Biennale trotz der Pandemiebedingungen bereits jetzt mehr als 21.000 Besucher hatte. „Die Zahl entwickelt sich sehr dynamisch weiter, da wir am 3. Oktober ja für dieses Jahr schon wieder schließen müssen“, berichtet Direktorin Andrea Hilger.

Der 384 Seiten umfassende Ausstellungskatalog ist an der Ausstellungskasse in der Robotron-Kantine (Zinzendorfstraße) und in der eintrittsfrei geöffneten OSTRALE.Basis (Rethelstraße 45) zum Preis von 25 Euro erhältlich. Er dokumentiert die 557 Werke von 138 Künstlern aus 34 Nationen umfassende Biennale unter anderem mit Werkbeschreibungen und sämtlich in der Ausstellung aufgenommenen Fotografien. Außerdem öffnet hier auch die litauische Künstlerin Gabriel Gervickait ihren Ausstellungscontainer, in dem sie seit dem 1. September zeichnerisch sowie mit Papier, Klebefolie und Spraylack die Serie „body as an archival container“ zeigt.

OSTRALE.Basis: Hanne Lange und Sandra Rosenstiel im Gespräch

Unter anderem ist hier auch die Ausstellung „alles könnte anders sein“ mit Werken von Hanne Lange und Sandra Rosenstiel zu sehen. „Die Objekte von Hanne Lange und Sandra Rosenstiel lassen uns stolpern und unterbrechen unsere gewohnten Sehgewohnheiten. Die Kunstwerke bieten uns den Freiraum, die eigenen Gedanken zu entfalten und laden zur Spurensuche ein“, verspricht Ostrale-Direktorin Andrea Hilger. Das „meet the artists“ in der OSTRALE.Basis wird gefördert durch den Stadtteilfonds Pieschen-Süd/Mickten aus Mitteln des Stadtbezirksbeirats Pieschen im Rahmen des Projektes Zukunftsstadt Dresden.

Die OSTRALE Biennale findet noch bis 3. Oktober schwerpunktmäßig in der Robotron-Kantine (Zinzendorfstraße, Dresden) statt. Zusätzlich laden dezentrale Biennale-Ausstellungen auch in den Klärpark Kaditz der Stadtentwässerung Dresden, die Gedenkstätte Bautzner Straße und bis zum 17. Oktober in die OSTRALE.Basis in Dresden Übigau (Rethelstraße 45) ein. Die OSTRALE.Basis ist dienstags bis samstags von 12 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Besucher werden gebeten, die aktuellen Hygienevorschriften zu beachten.

Weitere Informationen:

Gabriel Gervickait *1982 in LT | wohnt in LT
„body as an archival container vs mechanisms of control“
Serie | Zeichnung Collage| 259 x 605 x 243 cm | 2021
Papier, Klebefolie, Spraylack

Die Werke für die Container-Installation entstehen vor Ort in Dresden. Im Fokus der Künstlerin bleibt dabei stets der Mensch, sein Inneres samt erlebten Situationen. Der Container fungiert dabei als Gedächtnisarchiv und beherbergt eine Installation von Bildern aus diversen Materialien und Textcollagen, als Begegnungsstätte zur Offenbarung menschlicher Gefühle und assoziativer Empfindungen. In der künstlerischen Praxis von Gervickait spielt die Biopolitik eine besondere Rolle. So wird es auch einige Verweise auf das tabuisierte soziale Verhältnis zwischen dem Körper und den Mechanismen der Biopolitik geben, die den menschlichen Körper unter Kontrolle halten. Nicht zuletzt wird sie auf aktuelle Besonderheiten der Pandemie eingehen und hinterfragen, wann die Würde des Menschen noch gewahrt wird und wann bereits Statistik und Zahlen die Macht übernehmen. Besonderes Augenmerk wird die Künstlerin auf die Suche nach der Beziehung Körper – Medizin legen, die sie nicht nur als Mittel der Hilfe, sondern auch als Mittel der Kontrolle analysieren wird.

Robotron-Kantine: Ticket-Vorverkauf über http://www.etix.com , 15 Euro, ermäßigt 10 Euro inkl. VVK-Gebühr, geöffnet Mi-Fr (ab 21. September: Di – Fr) 10 – 19 Uhr, Sa – So 11 – 20 Uhr

Gedenkstätte Bautzner Straße: Mo – So 10 bis 18 Uhr

Stadtentwässerung Dresden, Klärpark Kaditz: Di, Do, Sa: Führungen um 10, 12, 15 Uhr

OSTRALE.Basis, Übigau, Rethelstr. 45: Di – Sa 12 bis 18 Uhr

Die OSTRALE Biennale ist eine der großen temporären Ausstellungen für zeitgenössische Künste in Deutschland. Sie ist keine Verkaufsausstellung per se, was ihr die Freiheit gibt, gesellschaftlich relevante Themen abseits des Marktgeschehens zu diskutieren. Die Leitgedanken der OSTRALE, wie unter anderem friedliches Miteinander, Akzeptanz des Fremden bzw. Unbekannten, respektvoller Umgang, religiöse Vielfalt und Internationalität, spiegeln sich in den Ausstellungen inhaltlich wieder. Das Team der OSTRALE hat bereits mehrfach große Teile des Programms zeitgenössischer Künste Europäischer Kulturhauptstädte gestaltet, wie 2010 in Pécs, 2016 in Breslau, 2018 in Valletta/Malta, in der Rijeka/Kroatien (2020), wo allerdings wegen der Covid-19 Pandemie nur digital (https://rijeka2020.eu/dogadjanja/digitalna-izlozba-watergate-ostrale-bijenale-suvremene-umjetnosti ) präsentiert werden konnte, und eine Präsentation einer Auswahl von OSTRALE-Werken in der Europäischen Kulturhauptstadt 2022 Kaunas/Litauen folgt. In den Jahren 2021-2022 ist die OSTRALE federführend am Projekt Flowing Connections (https://vimeo.com/487416772 ), (https://vimeo.com/544940287 ) beteiligt, das vom Creative Europe Programm der Europäischen Union co-finanziert wird. In Zusammenarbeit mit dem Art Quarter Budapest (Ungarn), Slobodne Veze (Kroatien) und dem ECOC-Büro Kaunas 2022 (Litauen) umfasst das Projekt die OSTRALE Biennale O21 in Dresden und OUT of OSTRALE-Ausstellungen in Budapest (19.3.-22.5.2022), Split (1.6.-30.6.2022) und Kaunas (18.8.-13.11.2023, ergänzt durch ein Artist in Residence-Programm und mehrere Workshops zu digitalem Kulturmanagement, postindustriellen Kulturräumen, Kunstvermittlung und der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

Text: Tobias Blaurock

Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Festival „Literatur Jetzt“: Lesung mit Daniel Kehlmann aus „Tyll“ & Zentralwerk der Poesie

22 Mittwoch Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Von moderner Lyrik bis Reporter Slam

Ein pralles Programm mit bekannten und neuen Erzählstimmen lockt zur 13. Ausgabe des Festivals LITERATUR JETZT vom 22. bis zum 26. September 2021 im ZENTRALWERK in Dresden-Pieschen, Riesaer Str. 32.

Wie jedes Jahr präsentieren das Festival LITERATUR JETZT im Zentralwerk ein vielfältiges Programm, das sich um die Grenze zwischen Hoch- und Subkultur nicht kümmert und anspruchsvolle wie populäre Lesungen bietet.

Heute startet das fünftägige Festival „Literatur JETZT“ mit der Lesung des Bestsellerautors Daniel Kehlmann. Dafür gibt es noch Restkarten, im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Wir freuen uns besonders auf die Eröffnung, wenn Daniel Kehlmann im Gespräch mit Ijoma Mangold seinen Roman „Tyll“ vorstellt (22.9., 19 Uhr). In den folgenden Tagen könnt ihr Erfolgsromane wie den von Stefanie Sargnagel ebenso leibhaftig erleben wie Lyrik beim Zentralwerk der Poesie, komische Geschichten bei der Lesebühne Fuchs & Söhne und das multimediale Experiment Kurz & klein mit Schmalfilm, Musik und Literatur. Genreübergreifend wird es auch bei der Pop & Poesie-Show mit Mario Cetti und Falk Töpfer zugehen – zu Gast ist u.a. Sarah Lesch! Neben prominenten Autoren und Autorinnen wie Peter Richter kommen bei unseren Lesungen auch junge Talente wie Lisa Krusche zu Wort. Journalistinnen und Journalisten messen ihre Erzählkunst beim 3. Dresdner Reporter Slam. Ulrike Almut Sandig und Karosh Taha treffen mit ihren beiden neuen Romanen zum Gespräch zusammen.

Es gibt auch ein Programm für Kinder: einen Poedu – Poesie-Workshop für Leute ab acht Jahren am Sonnabend, ab 10 Uhr (Eintritt frei !) und eine Lesung mit Finn-Ole Heinrich aus seinem Roman für Jung und Alt, „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ am Sonnabend, um 11 Uhr im Zentralwerk. Als Matinee liest am Sonntag schließlich Antje Rávik Strubel aus ihrem neuem Buch „Blaue Frau“.

Do 23.09.

18 Uhr, Zentralwerk Pieschen, Heidestraße (gegenüber Mälzerei)

Lyrik

Zentralwerk der Poesie

mit Martina Hefter, Arne Rautenberg und Nadja Küchenmeister

„Zentralwerk der Poesie“ ist der Lyrikabend von Literatur JETZT! und längst eine feste Größe im Programm. Hier kann man neue und bekannte Stimmen der modernen Poesie bei etwa fünfzehnminütigen Lesungen an wechselnden Orten kennenlernen und sich dabei auch in drei sonst nicht zugänglichen Ateliers des Zentralwerks umsehen. Das lyrische Erlebnis wird musikalisch begleitet. In diesem Jahr mit: Nadja Küchenmeister, Martina Hefter und Arne Rautenberg. Mario Faust wird das Publikum mit seiner unverwechselbaren Trompete zu den drei Lesestationen führen. Auch hierfür sind Karten im Vorverkauf erhältlich, solange der Vorrat reicht (Besucherzahl begrenzt), auch noch kurzfristig an der Abendkasse im Zentralwerk.

Einlass: 17.30 Uhr

Näheres und Kartenvorverkauf:

https://literatur-jetzt.de

Mit besten Empfehlungen
Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
www.buchlesen.de
info@buchlesen.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Benefiz-Kunstauktion mit Werken von Klinger, Chagall und Mattheuer im Coselpalais

14 Dienstag Sept 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Wolfgang Mattheuer, Der Nachbar will fliegen, 1995


Max Klinger, Bär und Elfe, Radierung, 1880

Die Fotos zeigen Bilder, die mit versteigert werden. Quelle: Auktionshaus

Zum Ersten, zum Zweiten. zum Dritten…

Bei einer Benefiz-Kunstauktion im Coselpalais werden Werke von Klinger, Chagall und Mattheuer versteigert.

Ein Teil der Erlöse ist für die Kunsttherapie des Sonnenstrahl e.V. bestimmt. Werke von Max Klinger, Marc Chagall und Wolfgang Mattheuer kommen am 19. September für den guten Zweck „unter den Hammer“. Das Leipziger Buch- und Kunstantiquariat Ulbricht versteigert etwa 50 Bilder bei einer Benefiz-Kunstauktion im Piano Salon des Coselpalais an der Frauenkirche.

Von den Einnahmen gehen 15 Prozent an den Sonnenstrahl e.V. zur Finanzierung der Kunsttherapie für krebskranke Kinder und Jugendliche, die der Verein seit 20 Jahren anbietet. Eine Kunsttherapeutin besucht die kleinen Patienten und Patientinnen in der Klinik und begleitet sie behutsam dabei, ihre Gefühle und Ängste mit Mitteln der Kunst auszudrücken und besser zu verarbeiten.

Auktionator Michael Ulbricht hat sich vor allem auf Künstler der „Leipziger Schule“ spezialisiert. Er bringt Gemälde, Zeichnungen und Originalgrafiken zahlreicher Künstler mit, darunter auch von Michael Triegel, Werner Tübke, Gerhard Marcks, Rosa Loy und Joseph Beuys.

Bereits ab 11 Uhr kann man die Bilder anschauen. Die Versteigerung beginnt um 16 Uhr. Sie wird mit Klaviermusik umrahmt und von einem kleinen kulinarischen Angebot begleitet.

„Eine wunderbare Empfehlung für einen Sonntagnachmittag am Neumarkt“, schwärmt Michael Ulbricht von der exponierten Lage des Coselpalais. „Wir nehmen ab 11 Uhr auch Ferngebote an, wenn es den Gästen nicht möglich ist, zur Auktion selbst vor Ort zu sein.“ Die Bilder sind zum größten Teil gerahmt. Die Gebote beginnen bei 60 Euro. Nach Einschätzung des Auktionators kommen junge Kunstfreunde hier ebenso auf ihre Kosten wie Sammler, die gern in Sachwerte investieren. Zusätzlich bietet Michael Ulbricht zwischen 11 und 15 Uhr eine kostenlose Schätzung von Bildender Kunst aus dem 20./21. Jahrhundert an. Gern können Interessenten im Vorfeld zu ihm Kontakt aufnehmen. http://www.ulbricht-kunstauktionen.de/

Termin: 19.9.2021, Beginn 16 Uhr, Besichtigung ab 11 Uhr
Ort:     Piano Salon im Coselpalais, An der Frauenkirche 12, 01067 Dresden

www.sonnenstrahl-ev.org

Text: Sabine Mutschke

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

LeseFest zum Buchhandlungspreis in der Buchhandlung „LeseZeichen“ in der Neustadt

18 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Musik, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


„Bücher sind auch ein Grundnahrungsmittel!“ Auch während des Lockdowns musste keiner auf seine Lieblingslektüre verzichten. Buchhändler Jörg Scholl-Nollau brachte sie auf Wunsch den Lesern in Dresden und Radebeul bis vor die Haustür.

LeseFest zum Buchhandlungspreis 2020

Bekannte Dresdner Autorinnen und Autoren und die derzeitige Stadtschreiberin, die Schriftstellerin Kathrin Schmidt lesen aus ihren neuesten Werken am Mittwoch, dem 18. August, ab 19 Uhr im Garten der Buchhandlung „LeseZeichen“, Prießnitzstraße 56.

Seit 23 Jahren ist das LeseZeichen ein fester Bestandteil des literarischen Lebens in Dresden. Im Jahr 2020 erhielt die Buchhandlung den Buchhandlungspreis als eine der besten acht in Deutschland. Daher wollen wir mit einem LeseFest im Garten der Buchhandlung diese Auszeichnung feiern.

Es lesen: Undine Materni, Volker Sielaff, Dieter Krause, Kerstin Becker, Klaus Funke, Thilo Krause und die diesjährige Stadtschreiberin Kathrin Schmidt.

Für die musikalische Rahmung der Lesung sorgt Frank Fröhlich.

Alle sind eingeladen, an einem lauen Sommerabend unter dem Holunder und dem großen Nußbaum Texte zu hören, der Musik zu lauschen
und mit einem Glas Wein zu gemeinsamen Gesprächen zu verweilen.

Eine Empfehlung von
Jörg Scholz-Nollau

Buchhandlung „LeseZeichen“ bietet Lieferservice frei Haus

Jörg Scholz-Nollau steckt mit seiner Bücherleidenschaft an

Inmitten der Bücherregale stehen einladend ein Stuhl und ein Tisch mit Leselampe und dem neuesten Lesestoff. Davor liegen kleine Bücherstapel mit liebevoll illustrierten Kinderbüchern und Romane auf einer Decke bereit. Diese bringt Jörg Scholz-Nollau, Inhaber der Buchhandlung „LeseZeichen“ zu den Lesern auf Wunsch an die Haustür.

Sein kostenloser Lieferservice wurde in den letzten Wochen und Monaten während des Lockdowns gern in Anspruch genommen. So bietet er diesen weiterhin an. Auch wenn er seinen Buchladen auf der Prießnitzstraße 56 in der Neustadt als Geschäft des  täglichen Bedarfs seit März wieder öffnen darf. “Bücher sind auch ein Grundnahrungsmittel`“, freut sich Jörg Scholz-Nollau. Zwei Mal täglich außer samstags, zwischen 13 und 15 und nach 18 Uhr, ist der 54jährige mit vollen Büchertüten auf dem Fahrrad unterwegs, weitere Routen bis nach Radebeul fährt er mit dem Auto und beliefert auch die Bibliothek in Klotzsche.

Es sind fünf bis zehn Stationen pro Büchertour. Das „Lesefutter“ ist bunt gemischt. Darunter bei Kindern beliebte Reihen wie „Gregs Tagebuch“, „Die magischen Tiere“ oder das Jugendbuch “Das Haus der Monster“ von David Williams mit humorvollen Alltagsgeschichten. Er bringt auch Schulbücher und Arbeitshefte fürs Homeschooling nach Hause. Die Buchbestellungen nehmen Scholz-Nollau und eine Mitarbeiterin telefonisch oder über seinen Webshop (www.buchlesen.de) per mail entgegen.

Dort stehen auch die derzeitigen LeseZeichen-Bestseller:
auf Platz 1 Lutz Seiler mit seinem Wenderoman „Stern 111“, Platz 2 Ingo Schulze und sein Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und auf Platz 3 Volker Sielaff mit seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“.

Die Bücher bekommt Scholz-Nollau über einen Großhändler und kann sie schon am nächsten Tag an die Kunden ausliefern. „Die Umsatzeinbußen durch den Lockdown haben sich in Grenzen gehalten, sie betragen höchstens zehn bis 20 Prozent“, sagt Scholz-Nollau. Das habe ihn selbst überrascht. „Die Stammkundschaft ist uns treu geblieben.“ Beim zweiten Lockdown brachen auch die Weihnachtsumsätze weg, als die Buchhandlung „LeseZeichen“ erneut schließen musste. „Besucher fragten, ob sie offen bleiben kann, da sie doch mehr als ein Laden, sondern auch ein beliebter Kulturort seit längerem ist“,  so Scholz-Nollau. Seit der Eröffnung seines Buchladens vor 22 Jahren finden hier regelmäßig Ausstellungen mit Bildender Kunst namhafter Künstler wie Carlfriedrich Claus, Detlef Schweigger und derzeit Hubertus Giebe sowie Buchpremieren und Autorenlesungen statt. Die Buchhandlung „LeseZeichen“ veranstaltete 1999 die erste Lesung aus dem Epos „Nautilus“ mit dem damals noch unbekannten Schriftsteller Uwe Tellkamp, der später mit seinem Roman „Der Turm“ Erfolge feierte. Der gebürtige Dresdner Scholz-Nollau hatte schon immer eine Leidenschaft für Bücher, Belletristik und Lyrik, erzählt er.

Nach seinem Architekturstudium eröffnete er im Frühjahr 1998 die Buchhandlung „LeseZeichen“. Genau richtig kam im Herbst letzten Jahres für Scholz-Nollau die Auszeichnung mit dem Deutschen Buchhandlungspreis für sein Engagement für Literatur aus Bundeskulturmitteln, um den sich rund 500 Buchhandlungen aus ganz Deutschland bewarben. Er gehört zu den rund zehn Preisgekürten. „Das Preisgeld von 15 000 Euro gibt eine gewisse Sicherheit. Davon wird die Beleuchtung im Buchladen erneuert und für Autorenhonorare für Lesungen verwendet“, sagt Scholz-Nollau. Die Buchpremiere „Ein Schlitten mit zu viel Schnee“ mit dem Lyriker Lutz Rathenow konnte wegen des Lockdowns leider nicht am 29. April  stattfinden. Als Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bestellt er schwer erhältliche Bücher mit Literatur vor `89 und zu DDR-Zeitgeschichte für die Bibliothek im Landtag gern beim versierten Kenner Scholz-Nollau. Im Sommer will er eine Festlesung zum Buchhandlungspreis mit Dresdner Autoren im Garten hinter dem Buchladen veranstalten.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mo – Fr  von 10 – 13 und 15 – 19 Uhr, Sa von 10 – 14 Uhr

http://www.buchlesen.de


So viel Zeit muss sein. Jörg Scholz-Nollau liest am Büchertisch in Neuerscheinungen.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Palais.Poesie mit Lesung & Performance beim Palais Sommer & Deutsch-arabischer Lyrik-Salon im Landhaus Dresden

11 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Zauberhafte Kulisse beim Palais Sommer: Heute am 11. August, ab 19.30 Uhr gehört die Bühne der Poesie. Foto: Lilli Vostry

Poetisches Sommervergnügen

Der kommende Mittwochabend steht im Zeichen der Palais.Poesie. Die Veranstaltung ist der 100. Ausgabe von „Ostragehege – Zeitschrift für Literatur und Kunst” gewidmet, zu der der Palais Sommer und das Literaturforum Dresden herzlich gratulieren.

„Ostragehege“ – das ist eine Melange von wunderbaren Gedichten, faszinierenden Interviews, präzisen Porträts und Beiträgen zur Bildenden Kunst (im aktuellen Heft: Peter Graf). Mit jeder Ausgabe seit 1994 probt die Redaktion den Brückenschlag zwischen west- und osteuropäischen Literaturtraditionen. Viel literarische und künstlerische Prominenz ist an diesem Abend auf und um die Palaissommer-Bühne zu erwarten. Nach der Lesung bietet die Wiese vorm Palais Raum für Begegnungen, Gespräche und: es darf gefeiert werden!

Die Lesung: Büchnerpreisträger Marcel Beyer wird dem Klassiker unter den deutschen Literaturzeitschriften den roten Teppich ausrollen und die Laudatio halten. Außerdem gratulieren und lesen auf der Open-Air-Bühne des Palais Sommer in diesem Jahr Kathrin Schmidt, Patrick Wilden, Patrick Beck und Volker Sielaff. Moderation: Axel Helbig (Ostragehege). Die Palais.Poesie ist ein poetisches Sommervergnügen aus Lesung und Performance, bei dem namhafte Dichter und Dichterinnen dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörenden im Park des Japanischen Palais ihre Gedichte vortragen. In den Pausen erklingt Live-Musik von Christian Retzke alias Krischan (electronics).

https://palaissommer.de/programm/palais-poesie/

11.08.2021
ab 19:30 Uhr

Ort
Park Japanisches Palais
Palaisplatz 11, 01097 Dresden

Eintritt frei!

###########################

Der deutsch-arabische Lyrik-Salon

Eine Begegnung der Kulturen, veranstaltet vom Literaturforum Dresden e.V. am 20. August, um 19 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Straße 2.

Diesmal  lesen: Undine Materni, Hedil Al Rachid, Angela Lohausen, Fouad EL-Auwad, Jürgen Nendza, Paul-Henri Campbell, Christoph Leisten, Anton G. Leitner, Volker Sielaff und Patrick Beck. Saz: Razgar Karim.

Verständigung und Versöhnung werden in einer Welt zunehmender Konfrontation immer wichtiger. Aufgrund ihrer Universalität und der Sinnlichkeit ihrer Metaphern ist die Sprache der Poesie in der Lage, einen lebendigen Dialog zwischen den Kulturen zu stiften. Der von dem deutschsprachigen, aus Syrien stammenden Dichter und bildenden Künstler Fouad EL-Auwad ins Leben gerufene und von ihm seit 2005 jährlich organisierte deutsch-arabische Lyrik-Salon soll ein Beispiel dafür sein. Er schafft Jahr für Jahr für die Möglichkeit, dass sich die Kulturen auf literarischer Ebene begegnen und eine neue Brücke zwischen der arabischen und der europäischen Welt bauen. Jetzt kommt der deutsch-arabische Lyrik-Salon zum bereits dritten Mal nach Dresden.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden und dem Deutsch-arabischen Lyriksalon.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

BilderAlbum: Der SchaubudenSommer lässt Träume & Fantasie & Lebenslust hochleben erstmals auf der Hauptstraße

04 Mittwoch Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Aberwitzig-komische Manöver vorm Goldenen Reiter: der Platz wird zum Rollfeld, wo eine verhinderte Flugstaffel alles unternimmt, um dennoch zu fliegen.


Die wunderbaren Traumtänzer haben die Künstler Muriel Cornejo und César Olhagaray geschaffen.

Spontan-verrückte Einfälle & komische Akrobatik: Sara Ski & Chris Lynam aus Großbritannien als Fani & Wili.

Fantasievolle Kunst im öffentlichen Raum: Aus recycelten Materialien gestalten die Künstler „HRB+C“ Skulpturen, Bühnen im Open-Air-Stil, Bilder und Schriftzüge auf Haus- und Leinwänden, holen die Kunst ins Freie und zaubern damit ein Lächeln ins Gesicht.

Lustiger Boxkampf gegen „Dicke Luft“! Dazu lädt mit seiner witzigen Installation, bestehend aus drei luftigen Schlauchwesen, der Aktionskünstler Jim Whiting die Zuschauer ein.

Umwerfend komisch: Als „lebendes Spielzeug“ und menschliches Stehaufmännchen kommt Monsieur Culbuto auf der Suche nach Spielgefährten angefahren auf einem Wagen, die Hauptstraße entlang.

Luftige Harlekine, Traumgestalten, Fliegerparade und Stehaufmännchen

Der SchaubudenSommer ist aus der Neustadt auf die Hauptstraße umgezogen, erfreut, verblüfft und begeistert Stammbesucher und zufällige Besucher. Und zeigt eindrucksvoll, dass im freien Raum noch viel mehr möglich ist. Gespielt wird noch bis 5. August ab 14.30 bis 22 Uhr.

Wundersame Traumgestalten schweben, tanzen, springen hoch über den Bäumen der Hauptstraße. Vor dem Goldenen Reiter hält ein Mann auf einem Gerüst zwei Stöcke in die Luft. Als wolle er Zeichen geben, manövrieren, gar die schweren Regenwolken am Himmel vertreiben oder die Zuschauermenge dirigieren?! Die Stöcke tauscht er gegen einen Stuhl in der Hand. Will er etwa August den Starken von seinem Sockel drängen. Ungerührt geht ein Mann an der Bühne vorbei, der Galerist Holger John. Ringsum stehen die Zuschauer, kleine und große, mit Regencapes, Regenschirmen und verfolgen amüsiert und gebannt das verrückt skurrile Geschehen der drei Männer auf der regennassen Bühne, die hin und her rennen, einen Mann auf einem rollenden Karren an einem Seil im Kreis ziehen, Luftsprünge mit dem Seil vollführen… Das ist ebenso lustig wie rätselhaft, vieldeutig. Ein Blick in den Programmflyer verrät, dass es sich um eine verhinderte Flugstaffel aus Kanada handelt, die aufgrund von Budgetkürzungen ohne Flugzeuge dasteht. Entschlossen versuchen die Piloten dennoch um jeden Preis zu fliegen und setzen ihr striktes Training am Boden fort.

Corpus heißt diese Komikertruppe aus Kanada und ihre Aufführung „A Flock of Flyers“. An ihrer aberwitzigen Fliegerparade und den anderen fröhlich bunten Darbietungen dieses Internationalen Sommerfestivals für Theater, Vergnügen und Musik hätte gewiss auch der für seine leidenschaftliche Kunstliebe berühmte August der Starke seine helle Freude. Der SchaubudenSommer ist weg von der Scheune in der Dresdner Neustadt auf die Straße gezogen, genauer auf die Hauptstraße. Und es bekommt ihm sichtlich gut.

Noch überraschender und unberechenbarer als der SchaubudenSommer ist nur das Wetter mit seinem ständigen Pendeln zwischen Sonne und kräftigen Regenschauern.
So blieb es an manchen Spielflächen leer gestern abend zum Auftakt des Programms, das jetzt als Festival für Straßentheater und Urban Art weitermacht.

Komödianten, Clowns, Artisten, Musiker und Tänzer unterhalten, verblüffen und erfreuen ihr Publikum zwischen 14.30 und 22 Uhr noch bis 5. August. Und einem fröhlichbunten Sommercarneval, „Hochsommerausbruch“ für die ganze Familie mit Frau Hochsommer, Glücksfee, dem Theater Schreiber & Post, feuriger Musik mit Fanfara Kalashnikov, Cie. Freaks & Fremde und den Elbstelzen als krönendes Finale am Donnerstag (5.8., Treffpunkt: 16 Uhr vor der Dreikönigskirche).

Mit spontan-verrückten Einfällen wie Begriffe raten, wie sagt man hier und da, wortspielerisch abwandeln, artistischer Comedy mit viel Bewegung und Spiel mit den Zuschauern, begeistert das Duo Sara Ski & Chris Lyman aus Großbritannien auf der Hauptstraße. Als Clown mit wildwirbeligem Haar im feinen Anzug gibt er gern großspurig den Ton an, verlangt volle Aufmerksamkeit von den Zuschauern („Wo gehst Du hin?!“, will er wissen und macht eine Geste als wolle er samt Publikum mitkommen, als ich ein paar Schritte weitergehe…) Seine Mitspielerin in pinkfarbenem Kleid steht brav die Hände gesenkt und über sich selbst grinsend am Rand. Bis zu ihrem großen Auftritt. Sie kann nicht nur gleichzeitig jonglieren und außerordentlich gut Akkordeon spielen. Sondern sie balanciert mit dem Gesicht auch noch kleine Gläser auf Tabletts, nicht ohne sich vorher allein Wein einzuschänken, eine Treppe hochgehend. Selbst ist die Frau!

Luftige Schlauchwesen, mit denen die Zuschauer sich lustig entspannende Boxkämpfe gegen „Dicke Luft“ liefern können, hat der Aktionskünstler Jim Whiting, der aus England stammt und in Leipzig wohnt, mitgebracht zum SchaubudenSommer. Gleich drei aufblasbare Schlauchmänner und Lufttänzer stehen, vis a vis zu einer schwebenden Traumtänzerin, bereit. Die laut pfeifenden Geräusche beim Bewegen der luftigen Gesellen hat er schon entfernt, nachdem ein Anwohner ihn freundlich darauf aufmerksam machte. Die fröhliche Luftverwirbelung macht dennoch viel Spaß. „Die Kinder waren mutig“, sagt Whiting und lächelt. Sie stellten sich sofort den dicke Luft verbreitenden Wesen. Sein Schaffensort „Bimbotown“ ist leider geschlossen, nachdem die alte Fabrikhalle saniert wurde. Er ist auf der Suche nach einem neuen Ort für seine witzig-verrückten und fantasievollen, mechanischen Apparate und Installationen. Vielleicht kann ihm jemand helfen, ein neues Domizil in Dresden oder Umgebung zu finden. Seine Erfindungen sind einzigartig, originell, lösen Lachen und Denkanstöße aus.

Umwerfend komisch der Auftritt der Cie. Dynamogène aus Frankreich. Als „lebendes Spielzeug“ und menschliches Stehaufmännchen kommt „Monsieur Culbuto“ auf einem Wagen angefahren, hier und da abgestellt von einem Lieferboten. Die kugelrunde Gestalt, 320 Kilo schwer, trägt ein braunes Gewand und eine Kappe wie ein Pilot. Er wartet darauf, dass jemand mit ihm spielt. Ist jemand gefunden, bewegt er sich, dreht, wippt, walzt und kugelt sich nach allen Seiten, verbeugt sich, fällt vornüber und bleibt liegen bis ihm jemand aufhilft. Das ist ungeheuer witzig und anrührend anzuschauen. Und man staunt wie der Kugelmann es schafft, derart beweglich zu sein, immer wieder aufzustehen und die Balance zu halten. D i e Entdeckung des diesjährigen SchaubudenSommers.

Fazit zum neuen Spielort und dem neuen Festival für Straßentheater

Beim SchaubudenSommer im Freien können alle, vom Rollstuhlfahrer bis zum Kleinkind im Wagen, zuschauen. Das ging in den Buden und im Scheune-Saal mit der hohen Metalltreppe nicht. Draußen ist außerdem noch viel mehr möglich, wie die neuen Performances etwa mit dem Kugelmann zeigen, die viel Platz und festen Boden brauchen und die Interaktion mit dem Publikum. Hier steht das Erlebnis im Vordergrund. Zufällige Passanten sehen die Menschentraube und bleiben stehen, werden angezogen vom Geschehen. Was im Scheunegelände so nicht ging. Die Kulisse dort wurde in den letzten Jahren immer mehr ein Treffpunkt für die Szene in der Neustadt, rings um die Buden und Zelte war der Platz immer voll, standen und saßen die Leute mit Getränk in der Hand. Der Lärmpegel war dementsprechend und teils verstand man im Trubel vor den Buden gar nicht mehr die Künstler drinnen. Das ist zum Glück auf der Hauptstraße anders. Dort verteilen sich die Spielorte mehr, man wandelt neugierig umher, die schöne Baum-Allee entlang. Natur und Kunst spielen wunderbar zusammen. Bäume, Wiese und bunte Blumenrabatten, Springbrunnen nebst Bänken sorgen für zusätzlichen Genuss, Freude, Muße, Innehalten und werden Teil der Inszenierung ohne zu sehr einzugreifen.

In den angrenzenden Lokalen mit Außenplätzen sitzen die Leute weiter bei Speis und Trank, können nebenbei einen Blick auf die Komödianten und Performances erhaschen und bekommen vielleicht auch Lust mehr zu sehen. Der SchaubudenSommer mit seinem besonderen Flair ist jedenfalls eine Bereicherung der Kulturlandschaft dieser Stadt, nicht mehr wegzudenken und passt gut auf die Hauptstraße. Das macht neugierig und Lust auf mehr solche neue Spielformen und Künstler, die gemeinsam mit dem Publikum agieren und lebendig Kunst dorthin bringen wo sie hingehört, zu den Menschen. Glückwunsch den Veranstaltern zu dieser Neuauflage des SchaubudenSommers!

Der Eintritt ist frei. Für das weitere Gedeihen dieses Festivals sind natürlich Spenden nach den Shows und auch danach weiterhin von Besuchern und Unterstützern jederzeit willkommen.

Text + Fotos (lv)

http://www.schaubudensommer.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Der SchaubudenSommer zieht auf die Hauptstraße

02 Montag Aug 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Fröhlich bunt, unbeschwert, schwebend wie gewohnt, an neuem Ort auf der Hauptstraße, öffnet der SchaubudenSommer morgen. Bild: Verantalter

Der SchaubudenSommer wird zum Festival des Straßentheaters

Die Hauptstraße verwandelt sich vom 3. bis 5. Augst zwischen 14 und 22 Uhr in ein lebendiges Kunstwerk mit Carneval zum Goldenen Klabauter.

Der SchaubudenSommer zieht auf die Straße. Raus aus den engen Buden, Zelten und Containern an die frische Sommerluft. Kein Schlangestehen und kein Gedränge mehr auf dem Platz hinter dem Kulturzentrum Scheune in der Neustadt, wo 22 Jahre lang das Zuhause des Internationalen Festivals für Theater, Musik und Vergnügen war. Letztes Jahr fiel der SchaubudenSommer coronabedingt aus.

Das besondere Flair bleibt jedoch erhalten. Bunt, fantasievoll, fröhlich, wagemutig und experimentell soll es weiterhin zugehen: Mit dem Umzug der Komödianten, Performer, Tänzer und Musiker auf die Bummelmeile am Goldenen Reiter verwandelt diese sich drei Tage lang, vom 3. bis 5. August jeweils zwischen 14 und 22 Uhr in ein lebendiges Kunstwerk. Bis zu zehn Companies und Einzelkünstler treten an verschiedenen Punkten der Hauptstraße auf. Kein Grund zur Wehmut. „Es ist großartig, ein neues Festival zu kreiern“, sagt Helmut Raeder, der künstlerische Leiter des SchaubudenSommers.

Mit der diesjährigen Ausgabe soll ein überregional strahlendes Festival des Straßentheaters, der Straßenmusik und der Urban Art geschaffen werden, das kein einjähriges Pflänzchen bleiben soll. Das Publikum darf sich auf „außergewöhnliche Erlebnisse in komprimierter Zeit und maximaler Intensität freuen“, so Raeder. Die Zuschauer können gezielt kommen, aber auch flanieren, stehen bleiben und sich treiben lassen. Das Festival wird tatkräftig unterstützt von seinen Kooperationspartnern, dem Societaetstheater und dem Abenteuerspielplatz Eselnest des Spielprojekt e.V. Dieser gestaltet am Donnerstag einen Sommercarneval für die ganze Familie mit einem bunten Schwarm kleiner und großer Fische, glücklichen Eseln, feuriger Musik von Fanfara Kalashnikov und Straßentheater von der „Kirche der Drei Weisen Bademeister“ bis zum „Goldenen Klabauter“.

Als weitere Attraktion des SchaubudenSommers kommt der durch seine witzig-verrückten Installationen bekannte Aktionskünstler Jim Whiting, der aus England stammt und in Leipzig seinen Schaffensort in der „Bimbotown“ hat. Seine neueste mechanische Erfindung steht unter dem Motto: „Kämpfen gegen die dicke Luft!“ Alle sind ermutigt, sich den bösen Wesen zu stellen, die aus Polymeren, Kleidung und Wind gewachsen sind. Ein Boxkampf, der für viel heitere Luftverwirbelung sorgt. Die „JuWie Dance Company“ aus Dresden zeigt ihr neues Tanzstück “Thisplay. MenschMaschineZukunft“ und Florian Mayer ist als virtuos temperamentvoller Teufelsgeiger „Mein Paganini“ zu erleben. Nach den Shows wird Geld im Zylinder, Strohhut und Basecap eingesammelt, das dem Festival zugute kommt. Außerdem kann man dieses mit einer Spendenkampagne unter ww.betterplace.org/de/projects/96378 unterstützen. Für Speis und Trank sorgen die ansässigen Gastronomen auf der Hauptstraße. Das Team des SchaubudenSommer hofft auf regen Zuspruch. „Wir bleiben mit dem Festival erst mal auf der Hauptstraße“, so Raeder.

Text (lv)

Das vollständige Programm steht unter http://www.schaubudensommer.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Uraufführung „Gefährten“ – ein inszenierter Hörspaziergang durch das Ostragehege

20 Dienstag Jul 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Theater

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Den Fährten der Tiere folgen… Und wie sie uns Menschen sehen, erfährt man neugierig, staunend, gerührt und erschüttert in der Open-Air-Inszenierung „Gefährten“ im Ostragehege. Fotos: Sebastian Hoppe

Menschliche Tiere und tierische Menschen

Was unterscheidet, trennt, eint und verbindet Mensch und Tier und wie kann ein besserer Umgang gelingen? Dem geht mit viel Ironie, Situationskomik, Wut, Wehmut und Fantasie die Aufführung „Gefährten“ auf einem inszenierten Hörspaziergang im Ostragehege nach. Ein bewegendes Projekt der Bürger:Bühne des Staatsschauspiels Dresden.

Wie fühlt es sich an Tiere zu haben? Was ist artgerechte Haltung? Bleibt der Mensch oder die Tiere und Natur als letztes zurück oder schafft er sich am Ende selber ab, nachdem er alles andere ausgerottet hat?! Spannende Fragen, die sich die Akteure der Aufführung „Gefährten“ zu Beginn stellen. Die Besucher lauschen ihnen mit Kopfhörern im Garten der Börse Dresden im Messegelände, auf der Wiese sitzend zur Einstimmung. Die Antworten darauf sind so unterschiedlich und konträr, dass bald eine lebhafte Diskussion zwischen den Akteuren entsteht, die das Heikle und die Tragweite des Themas schon deutlich vor Augen führen.

„Wir haben die Freiheit in uns“, sagt eine Akteurin. „Die Tiere begleiten mich oder ich begleite die Tiere.“ Sie würde nie sagen, dass sie die Tiere hat. Wir alle würden irgendwie Tiere einsperren und wir haben in der Gesellschaft eine Verantwortung auch für die Tiere.

Wie passen Freiheit und Haustiere überhaupt zusammen? Und was ist ihre eigentliche Umgebung heute? Von Tieren, die ursprünglich in der Wildnis lebten, die aber seit vielen Jahrhunderten von Menschen gehalten werden? Eine Frau erzählt, dass sie monatelang mit einer Spinne zusammenlebte. „Bis sie sich entschied auszuziehen…“ Der einzige Mann in der Runde lacht bei dem geäußerten Gedanken, dass wir mehr Wale bräuchten, die das angeschwemmte Plastik aus dem Meer fressen. Eine Veganerin findet, allein mit dem Fleischverzicht sei den Tieren nicht geholfen. Es brauche Lösungen, die die Leute wachrütteln. So wie bisher könne es nicht weitergehen.,

Sieben Spielerinnen und Spieler mit unterschiedlichen Ansichten, Erfahrungen und Verbindungen zu Tieren folgen deren Fährten und ergründen das zwiespältige Verhältnis zwischen Mensch und Tier, die geliebt, geschätzt, genutzt und getötet werden, auf einem inszenierten. surrealen und dokufiktionalen Hörspaziergang durch das Ostragehege, wo ehemals Europas größter Schlachthof war. Regie, Raum und Sound lag in den Händen von Juliane Meckert und Diana Wesser in dieser Produktion der Bürger:Bühne des Staatsschauspiels Dresden.

Die nächste Vorstellung am 21.7., um 19.30 Uhr ist bereits ausverkauft! Für die letzten zwei Vorstellungen am  22. Juli, um 17 + 19.30 Uhr sind noch Karten erhältlich.  Start ist an der Börse Dresden, Messering 7.

Die sieben Darsteller erzählen und spielen mit viel Ironie und Situationskomik, Unbehagen, Wut und Wehmut, nahegehend und streitbar, fantasiereich kostümierte Mischwesen aus Tier und Mensch, die mal belustigt, mal bedrückend, beängstigend und grotesk-komisch mit den Zuschauern spielen – als Versuchsobjekte für ein Experiment. Zuerst geht es hinauf in den Festsaal der Börse mit nachgebildeten Tiertrophäen, Läufer aus Tierhaut und eine ausgestopfte weiße Eule auf dem Kaminsims. Wo es wissenschaftlich ausführlich und eindringlich um Objekt, Subjekt und Abspaltung der Spezies Mensch, die Naturausbeutung als Ressource des Industriekapitals, die Höherbewertung von Kultur gegenüber der Natur und die Suche nach Alternativen geht, die aus ökologisch feministischen Naturvorstellungen heraus auf gleichberechtigten Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Tieren beruhen.

Das Publikum folgt den Gestalten mit Tierköpfen, die Hasenkopf, Federkleid, Bärenfell oder eine durchsichtige, kugelige Hülle wie eine Qualle tragen. Ein gefiedertes Wesen (Ivana Kromat), vielleicht ein Huhn in golden schimmernder Jacke zieht eine lange rote Schleppe wie eine blutrote Spur durch eine helle, leere helle Messehalle, auf dem Boden die weiß gezeichneten Umrisse von Tieren, die einst hier geschlachtet wurden.
Dieses Wesen stellt sich im nachhinein als Pferd-Mensch-Chimäre heraus.

Es sind Tiergeräusche zu hören, Schweine grunzen, Schafe mähen, Kühe muhen und Pferde wiehern. Ein Mann erklärt die Bewegungsabfolge, welche die Zuschauer mit ausführen sollen: „Greif mit der linken Hand in die Luft, zieh etwas an dich heran und stich mit der rechten Hand zu! So geht das.“ Und wiederholt die Worte immer wieder und die meisten Zuschauer machen es mit. Fast 700 Millionen Geflügel, 60 Millionen Schweine und 30 Millionen Rinder sterben jährlich in Deutschland auf die Art. Rund 30 000 Arbeiter in Schlachthöfen töten im Akkord die Tiere.

Eine Gestalt mit Federrock und Fernglas (Hayret Ulusoy) steht im Gestrüpp hinter einem Gitterzaun und klagt über die Gitterkäfige und die ständige Beleuchtung. Die Augen tun so weh, dass sie den Sternenhimmel nicht mehr sieht, dafür stinkt es nach faulen Eiern und Tod. Ihr habt doch schon alles von mir! Was wollt Ihr noch?!, kreischt sie verzweifelt dramatisch die Zuschauer an. Ein Bär (Karl Theodor Uschner) wühlt in einer Mülltonne nach Essbarem.

Hinter den verfallenen Schlachthofbaracken und den Brombeerhecken versammelt sich das Publikum zu einem geheimen Treffen mit einer Gruppe von radikalen Tierrechtsaktivisten am imaginären Lagerfeuer, die überlegen und erbittert streiten, wie sie das sinnlose Machtspiel zwischen Mensch und Tier beenden und die Erde retten können. Im Chor verkünden sie kämpferisch ihre neue fantastische Gesellschaftsutopie: „Menschliche Tiere und tierische Menschen!“ Sie wollen die Grenze auflösen, Einssein mit den Tieren.

Sie malen sich aus wie es wäre als Mischwesen, Chimäre. Zu fliegen wie die Vögel oder im Wasser gleiten wie die Fische. Den Kopf frei machen und nichts tun. Pure Freiheit. Es gäbe keine Zoos mehr und man könnte in den natürlichen Lebensraum der Tiere mit einfließen.

Im nächsten Moment beschimpfen sie sich mit Tierausdrücken als „dumme Gans“, „fettes Schwein“, „Opferlamm“… Der Hase, das Versuchskaninchen zeigt stolz das gläserne Versuchslabor für die neuen Mischwesen unter der Holzbrücke. Unterdessen ziehen Gewitterwolken herauf am Himmel.

Auf einer begrünten Rampe werden die Zuschauer von den Tiergestalten einer gründlichen Selektion unterzogen, sie drehen den Spieß um, nehmen drastisch die Einteilung in Nutz- und Haustiere auf die Schippe und überlegen gruslig-komisch, was brauchbar ist am Menschen und wie er zu optimieren sei. „Sex ist unhygienisch! Wer braucht das noch?! Und wozu dann noch Geschlechter?“, ruft eine Frau, die Leiterin des Experiments (Romy Kunert) im schwarz-weiß karierten Kostüm mit vier Händen spöttisch in die Runde. Gipfelnd in der Frage, ob es dann überhaupt noch Menschen brauche?! Tiere haben bessere Sinne, sie sehen und hören viel mehr als Menschen. Der Hase (Sarah-Luisa Bracke) erzählt von schlimmen Tierversuchen, seitdem zuckt er ständig. Zusammen mit der Frau, die unter ihrem karierten Mantel eine Haut wie ein Reptil trägt, verteilt er Tierfelle an die Zuschauer. Jetzt ist Rundumerneuerung angesagt. Sich häuten, alles schön und neu wachsen lassen… Ein paar Hände, Klauen und Flügel würde die Reptilfrau auch gern nehmen. Die Qualle (Lydia Müller) balanciert auf einem Seil und sagt weise: „Bekommt etwas zu viel Gewicht, gerät es aus dem Gleichgewicht. Wir alle kämpfen, um nicht unterzugehen.“

Über die Straße geht es hinüber in den Wald, in naturgeschütztes Gebiet mit entsprechender Beschilderung. Dort sind Insekten und Grün streng geschützt. Der Widerspruch stößt den anderen Tiergestalten auf. Eine Spaziergängerin mit vier Galgohunden schaut neugierig auf den bunten Tierumzug. Im Wald hält der Bär hungrig ein Gewehr, an seiner Seite sitzt auf einem roten Stuhl eine schwarze Gestalt (Paula-Sophie Graband) mit einer Krone aus Zweigen und einem roten Herz in der Hand. Ein Schuss und ein Tierschrei sind zu hören. Sie erzählen von Jagd und Töten von Wildtieren berührend und zwiespältig. Gerade hat das Reh noch gelebt, jetzt liegt es tot am Boden und sein Herz pulsiert noch warm in der Hand. Ein unangenehmes Gefühl. Doch das Tier wäre auch gestorben, wenn sie nicht da gewesen wäre, tröstet sich die Frau. Sein Herz bekommt, in Scheiben geschnitten, ihr Hund, der zur Jagd mitlief und dem sie damit etwas Gutes getan habe, er freut sich.

Auf einer Waldlichtung sitzen die Zuschauer auf der Wiese auf den Tierfellen und lauschen meditativen Klängen. Eine Stimme sagt salbungsvoll: „Wir sollten diese Verbindung immer wieder sehen – jede Blume ist eine Welt für sich. Jeder Baum. Jede Bewegung.“ Die Tiergestalten verteilen wie für ein Festmahl silberne Teller. Die Vogelfrau zerteilt ein Tier mit dem Messer, das sei doch auch ein „Teil von Kultur“!, und wirft den Zuschauern rohe, rote  Fleischstücke samt Fell und Krallen zu. Guten Appetit!

Man fühlt sich hin und her gerissen bei diesem Rundgang an konkrete und symbolische Orte und Szenen, in denen an das Leid der Tiere dieser Welt erinnert wird. Das geschieht ergreifend, traurig, aberwitzig und schmerzlich, aber auch feierlich und würdevoll wie bei einer Zeremonie. Mit abschließendem Ritual an der Elbe für all die getöteten und täglich weiter sterbenden Tierarten durch Naturzerstörung. Währenddessen bricht die Sonne durch die Wolken, Die Tiergestalten teilen Spiegel aus, den sich jeder Zuschauer vors Gesicht hält und sich vorstellt, welches Tier er ist, Wild- oder Haustier und mit der Energie dieser Wesen in Resonanz geht. Auf der Spiegelrückseite steht: „Wir werden gemeinsam oder wir werden gar nicht“. Ein Zitat der Wissenschaftshistorikerin Donna Haraway aus ihrem letzten Buch „Unruhig bleiben“. Die ganze Aufführung ist ein Experiment mit wechselnden Mensch-Tier-Perspektiven. Ob es geglückt ist und etwas bewirkt, kann jeder für sich entscheiden.

Es ist auf jeden Fall an der Zeit, das Verhältnis Mensch – Tier neu zu gestalten, sie als fühlende Geschöpfe und Lebewesen anzuerkennen, ihre natürlichen Lebensräume zu erhalten, zu schützen und sie einfach in Ruhe leben zu lassen. Mensch und Tiere können nicht ohne einander, sondern nur miteinander Wege finden, sie naturnah und verträglich zu halten und auf die Bedürfnisse der Tiere zu achten. Nicht die Tiere brauchen ein Bewusstsein, sondern die Menschen mehr Bewusstsein und Mitgefühl für einen angemessenen, besseren Umgang mit Tieren als Mitlebewesen.

Viel Beifall für ein besonderes Theatererlebnis, das einen nicht so schnell loslässt.

Text + Fotos (2) (lv)

Weitere Infos + Tickets unter http://www.staatsschauspiel-dresden.de


Skurril und gruslig-komisch: das Experiment mit Mischwesen aus Mensch und Tier und eine Zeremonie, auf der schmerzlich, wütend und würdevoll an das Tierleid in der Welt erinnert wird. Fotos: Sebastian Hoppe‚
Nach dem Abschlussritual an der Elbe. Die „Gefährten“ und die sie begleitenden Menschen bekamen reichlich Beifall zur Uraufführung. Fotos (2) (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Kunst geht in Gärten in Radebeul & ein Plenair mit KünstlerInnen im Areal von Schloss Wackerbarth

17 Samstag Jul 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Zu dritten Mal locken unter dem Motto „Kunst geht in Gärten“ Spazieren gehen, Entdecken und Genießen besonderer Seh-Erlebnisse im Grünen an diesem Wochenende in Radebeul (23. und 24. Juli 2022, von 13 – 18 Uhr). Insgesamt 20 Gartenbesitzer und Kunstschaffende öffnen ihre Türen für Besucher und weitere Künstler, die in der Naturkulisse ihre Werke, Malerei, Grafik, Fotografie, Objekte und Skulpturen zeigen. Begleitet werden die Ausstellungen im Freien von umherziehenden Musikern und Wein. Die Besucher werden gebeten, ihr eigenes Glas und wer will, das eigene Picknickkörbchen mitzubringen. Getränke sind vor Ort erhältlich. Eintritt frei. Die Künstler freuen sich über eine Spende in den Hut.

Text (lv)

Weitere Infos: http://www.radebeul.de/stadtgalerie


Refugium, Rückzugs- und Schaffensort in einem ist sein Garten mitten im Wald
im Radebeuler Lößnitzgrund: der Bildhauer und Sozialarbeiter Friedemann Dietzel vor seinem Sägebild „Ikarus“.

Reichhaltige Figurenwelt und Freiluft-Atelier

Der Bildhauer Friedemann Dietzel ist erstmals dabei bei der Veranstaltung “Kunst geht in Gärten“ am 17. und 18. Juli, von 13 bis 18 Uhr in Radebeul. Und es gibt ein Plenair mit 16 Künstlern im Areal von Schloss Wackerbarth.

Umgeben von hohen Bäumen im Lößnitzgrund taucht das bezaubernd urwüchsige Gartenreich von Friedemann Dietzel auf. Von Grün umwucherte Treppenstufen führen den Hang hinauf zu seinem Garten mit Sommerhaus. Das Dach ist üppig berankt mit Weiß- und Blauregen. Davor steht eine Bank und ein alter Holztisch. Ein Stück weiter eine hohe, farbig bemalte Holzskulpur mit erhobenen Armen wie eine Tanzende. Kleine und größere Skulpturen wachsen aus dem Grün und zwischen blühenden Hortensien hervor. Begleitet von kaukasischen Vergissmeinnicht, Kugeldisteln, Flox, Rosen und Dahlien. Noch eine Terrasse höher befindet sich Dietzels Werkstatt „PrijArtzwo“ (auf russisch: Obdach). Hier hat er ein neues “Obdach für die Kunst“ errichtet aus hellem Fichtenholz, mit großem Fenster und weitem Blick auf die Lößnitzlandschaft, nachdem seine Werkstatt 2015 nach einem Kurzschluss abbrannte.

Verkohlte Skulpturen erinnern daran. Neben ihnen steht eine grazile Figur in blauen und sonnigen Farbtönen. Eine „Himmelsguckerin“, die vom Scheitern und Fliegen erzählt, sagt Friedemann Dietzel. Er ist erstmals dabei bei der letztes Jahr ins Leben gerufenen Aktion „Kunst geht in Gärten“, initiiert vom Kulturamt der Stadt Radebeul, am 17. und 18. Juli von 13 bis 18 Uhr. Die Besucher können Natur, Kunst und Gartenlust an 23 Stationen mit rund einhundert Künstlern erleben.

Bei Friedemann Dietzel in seinem Garten auf dem Langenwiesenweg 64 unweit der Schefflermühle lockt eine reichhaltige Figurenwelt aus meterhohen Holzskulpturen und kleinen, filigranen Bronzegussfiguren. Sie haben auffallend große Hände und verkörpern mal kraftvoll, raumgreifend, springend, tänzerisch bewegt und mit Krücken das Zerbrechliche des menschlichen Seins.

Da kann man poetische Texte und Notizen von ihm zu seinem bildhauerischen Schaffen an der Werkstattwand lesen, stehen philosophische Zitate entlang des Treppenaufgangs zum Garten und wird zum Verweilen und Genießen bei Kaffee und Kuchen und Wein vom Winzer Michail Kruchak nebenan in die Kunstoase im Grünen eingeladen. Außerdem können die Gäste den Klängen der in den Gärten umherwandelnden Musiker lauschen.

„Alles Leben begann in Gärten. Sie erzählen wie der Mensch sich in der Welt einrichtet“, sagt Friedemann Dietzel. Der Garten sei sein Refugium, Rückzugsort für die Seele und Schaffensort seiner Skulpturen. Darunter ein Figurenzyklus mit dem Titel „Zeichen der Zeit“, zu denen „die Haltung“ und „die Hoffnung“ gehören. Diesen Winter entstanden „die Dankbarkeit“ und „die Würde“, „die Versöhnung“ ist gerade im Entstehen. Die über zwei Meter hohen Eichenholzskulpturen stehen in einem weiteren Garten in der Nähe, den Dietzel für Interessierte öffnet. „Das Spiel zwischen Freiheit und Begrenzung und einen Umgang damit finden“, darum geht es ihm vor allem in seinem Werk. Zusammen mit seinem Vater kümmert er sich außerdem um zwei Bienenvölker mit je 50 000 summenden Insekten und bald im Sommer wird der Honig geerntet.

Friedemann Dietzel wurde 1968 in Dresden geboren. Er lernte bei einem Tischlermeister, der viel in Künstlerkreisen unterwegs war, arbeitete in diesem Handwerk mit Herz und Seele und studierte nach der Wende Sozialpädagogik. Er ist als Sozialarbeiter in der Wohnungsnotfallhilfe in einer Beratungsstelle in Dresden tätig. Berufsbegleitend absolvierte Dietzel ein Bildhauerstudium in Bonn. Seit 2006 ist er künstlerisch tätig. In seinem Tun verbinden sich drei Energien, die effizient handwerkliche, die emphatische, einfühlende und die künstlerische, die sich ausdrücken möchte, so Dietzel. Diese werden vielfältig sichtbar in seinem Garten. Das Werden und Vergehen in der Natur immer vor Augen, finden sich hier Erschaffenes und Unfertiges nebeneinander, hegt und pflegt er das Kreative und Intuitive. Der Genuss liegt im Wilden, Verspielten, so Dietzel, nicht im akkurat Abgezirkelten.

„Nach einer Weile fallen die Schnitte wie sie wollen/Sie fressen und schlürfen sich hungrig und rasend/einen eigenen Rhythmus findend/der Sound hallt durch das Tal/malt die Begleitmusik“, beschreibt er die Arbeit mit der Kettensäge an den Skulpturen. Im Sommerhaus hängen Sägebilder, in denen die Kettensäge zum Pinsel wird in einer Mischung aus Bildhauerei, Grafik und Malerei. Da verbrennt sich “Ikarus“ die Flügel und funkelt ein „Sternenhimmel von van Gogh“.

Außerdem wird innerhalb der Veranstaltung „Kunst geht in Gärten“ erstmals zu einem Plenair mit 16 Künstlerinnen und Künstlern aus der Region im Areal von Schloss Wackerbarth eingeladen. Der Rotary Club Radebeul veranstaltet dieses gemeinsam mit dem Erlebnisweingut. Ein ganzes Wochenende (täglich ab 10 Uhr, Eintritt frei) verwandelt sich die barocke Anlage in ein Freiluft-Atelier, wo die Besucher den Künstlern beim Zeichnen, Malen, Drucken und plastischen Gestalten über die Schulter schauen können. Zudem gibt es Musik, Wein und kulinarische Genüsse. Wackerbarth ist seit 20 Jahren das Clublokal des Rotary Club Radebeul mit derzeit 32 Mitgliedern aus verschiedenen Berufen.

Neulinge, die sich auf Empfehlung vorstellen, sind in der Runde gern gesehen. „Wir wollen mit dem Plenair Künstler unterstützen, die nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stehen, aber dennoch hervorragende Arbeit leisten und oft mit Zweit- und Drittjobs ihren Lebensunterhalt sichern müssen“, sagt Matthias Kratschmer, amtierender Präsident des Rotary Clubs für ein Jahr. Als freiberuflicher Grafik- und Industriedesigner kennt er die Sorgen und Nöte freiberuflicher Kunst- und Kulturschaffender.

Letztes Jahr startete er mit einer “KünstlerKartenBox“, die 34 Kunst-Faltkarten in einer Auflage von 500 Stück für 29 Euro (85 Cent pro Karte) enthält. „Aktuell ist ungefähr die Hälfte verkauft. Der Verkauf war im letzten dreiviertel Jahr coronabedingt fast komplett unterbrochen“, so Kratschmer. Von den Einnahmen wird u.a. das Plenair finanziert, bei dem die teilnehmenden Künstler eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro erhalten. Hier ist die Kunstbox auch weiterhin zu erwerben. Außerdem wird eine Ausstellung mit den Künstlerfaltkarten in einer Ausstellung unter dem Mott „Manufakturzauber“ in der Vorweihnachtszeit im Schloss Wackerbarth zu sehen sein und die Werke vom Plenair sollen in einer Dokumentation erscheinen und ebenfalls ausgestellt werden.

Die Besucher von „Kunst in Gärten“ bringen ihr eigenes Glas mit und wer will, das eigene Picknickkörbchen mit. Getränke sind vor Ort erhältlich.
Einritt frei.
Die Künstler freuen sich über eine Spende in den Hut.

Weitere Infos + Orientierungsplan mit den Veranstaltungsorten unter http://www.radebeul.de

Teilnehmende KünstlerInnen am Plenair auf dem Gelände von Schloss Wackerbarth in Radebeul

Gorsleben, Anna
Gräfe, Roland
Hennig, Sebastian
Koschnik, Karen
Kunath, Franziska
Liebscher, Klaus
Mansel, Mechthild
Neumeyer, Karla
Pautze, Stefan
Rauch, Joachim
Uhlig, André
Uhlig, Ralf
Wieland, Irene
Winkler, Renate
Wittwer, Susan
Wolf Tobias

Text + Fotos (lv)

Genuss im Grünen: Im Garten am Hang stehen alte Pflaumen-, Kirschen- und Apfelbäume und die Zucchini auf dem Teller stammen auch aus eigenem Anbau.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Karl May-Fest: „Abseits des Pfades“ in Radebeul

09 Freitag Jul 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Voll Abenteuerlust Neues entdecken in der Lößnitzstadt: Old Shatterhand, Karl May und Ganove Locci entführen fabulierfreudig und humorvoll in die Geschichtenwelt des großen Radebeuler Schriftstellers. Fotos: André Wirsig

Winnetou und Westernmusik am Kulturbahnhof und
Fernöstliche Klänge auf den Streuobstwiesen in Altkö.

Am 10 und 11. Juli findet in Radebeul die Veranstaltung „Karl May – Abseits des Pfades“ statt. Angelehnt an die traditionellen Karl-May-Festtage, die in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallen mussten, veranstaltet die Stadt Radebeul mit freundlicher Unterstützung des Karl May Museums ein Wochenende rund um das Thema Karl May.

In diesem Jahr wandert Karl May abseits des gewohnten Pfads im Lößnitzgrund raus in die Weiten der Stadt. Angelehnt an die Fantasiereisen Karl Mays, begeben sich die Besucher am 10. Und 11. Juli auf unbekannte Pfade in urbane Gefilde. Dabei begegnen ihnen rauflustige Ganoven, orientalische Tänzer und Karl May höchstpersönlich, der von seinen abenteuerlichen Reisen berichtet.

Bereits Karl Mays angeborener Tatendrang führte ihn hinaus in die Welt und so wagen auch die Organisatoren in außergewöhnlichen Zeiten einen Schritt ab des gewohnten Weges zu gehen und locken unter dem Motto „Karl May – Abseits des Pfades“ in die Stadt. An fünf Standorten in der Lößnitzstadt tauchen die Besucher in die Zeit des Wilden Westens ein, erhalten Einblick in fremde Kulturen oder träumen sich in ferne Welten. Wild und lebhaft geht es in der Wahnsdorfer Prärie zu. Ein tollkühner Apache vollzieht waghalsige Stunts auf seinem Pferd. Nach einem gelungenen Banküberfall stellt sich zwischen Halunke Big Eddy und Ganove Locci die Frage, welcher Anteil der geraubten Beute jedem zu steht. Da ist der Ärger schon vorprogrammiert, handfeste Raufereien werden vom Zaun gebrochen und auch vor arglosen Besuchern nicht Halt gemacht.

Tonangebend für einen mitreißenden Rhythmus sind die Fünf Patronenhülsen.
Poetisch, frech und witzig wird es am Bahnsteig des Santa-Fe-Express‘ am Kultur-Bahnhof Radebeul mit einer modernen, komödiantischen Inszenierung von „Winnetou“ der Theaterfirma Erfurt. Für ausgelassene und tanzlustige Stimmung sorgen Countrymusik und Westerntanz. Die Eastside Linedancer legen eine flotte Sohle aufs Parkett und animieren Tanzwillige, um dann bei waschechtem Folk der Band „The Road
Brothers“ selbst das Tanzbein zu schwingen.

Neben Amerika führten Karl Mays Fantasiereisen auch in den Orient. Fernöstliche Klänge und fröhliche Tänze locken in die Oase der Streuobstwiesen am Elbufer in Altkötzschenbroda und verleiten zum gemeinsamen Tanzen. Märchen und Geschichten entführen die Besucher in eine Welt wie aus Tausendundeine Nacht.
In Karl und Klara’s Orientzelt im Karl-May-Hain begrüßen der Schriftsteller und seine Romanfigur Kara Ben Nemsi persönlich ihre Gäste und berichten von ihren spannenden Abenteuern. Auf dem Gelände des Karl May Museums geht es vielfältig und lebhaft zu. Mit Tänzen, Gesängen und Erzählungen geben Akteure der ostdeutschen Indianistikszene, unter der Leitung von Hartmut Felber, Einblicke in die indigene Kultur.

Große und kleine Besucher können beim Westernschießen ihre Zielgenauigkeit unter Beweis stellen und beim KarlMay-Puppenspiel in Kindheitserinnerungen schwelgen.
Bei der Führung „Auf den Spuren von Karl May durch Radebeul“ erfahren Interessierte bei einem gemeinsamen Spaziergang Wissenswertes zu den Wirkungsstätten des Meisters. Abenteuerlust treibt alle kleinen Entdecker in den Lößnitzgrund. Im Lößnitz-River können sie nach verborgenen Goldvorkommen schürfen und an Seilen durch urige Wälder hangeln. Während Neugierige vom Eselrücken aus die Umgebung erkunden und am Lagerfeuer den Klängen der Natur lauschen.

Text: Kulturamt Radebeul

Mehr Infos & Tickets:
http://www.karl-may-fest.de
http://www.facebook.com/karlmayfesttage


Seilklettern für kleine Entdecker im Lößnitzgrund.

PROGRAMM „KARL MAY – ABSEITS DES PFADES“ (10. und 11. Juli 2021)

An diesem besonderen Wochenende haben alle Gäste freien Eintritt in das Karl May Museum! Das Museum hat am Samstag exklusiv bis 22 Uhr auf.

Öffnungszeiten:

Samstag: 9 bis 22 Uhr
Sonntag: 9 bis 18 Uhr

  • „Indian Dance Show“ – Traditionelle und moderne indianische Tänze aus der Indianistik-Szene

Ort: Event-Tipi

Uhrzeiten: Samstag: 12 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr und 21:45 Uhr                              Sonntag: 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr

Dauer: jeweils ca. 30 Minuten

  • Karl-May-Puppentheater (Bauchladen)

Ort: Museumspark und Karl-May-Hain

Künstler: Thomas Szymanski (Frankfurter Puppentheater)

Uhrzeiten:  ganztägig

  • Büchertisch (antiquarischer Verkauf)

Ort: Vordach Villa Nscho-tschi

Uhrzeiten:  12 bis 20 Uhr

  • Bogenschießen

Ort: Schießstand links neben der Villa Bärenfett

Uhrzeiten: Samstag: 12 bis 18 Uhr, Sonntag: 11 bis 17 Uhr

  • Kreativangebot Orientlampen

Ort: rechts neben dem Teich

Uhrzeiten: Samstag: 12 bis 20 Uhr, Sonntag: 11 bis 18 Uhr

  • Karl Mays Orientzelt – Programm mit Karl May und Kara Ben Nemsi

Ort: Karl-May-Hain

Künstler: Roland Wichmann (Kara Ben Nemsi) und Robby Langer (Karl    May)

Uhrzeiten:  Samstag: 12 bis 21 Uhr (21 Uhr: Gutenacht-Geschichte)
Sonnatg: 12 bis 17 Uhr                  

  • Führung: Karl May in Radebeul

Uhrzeiten: Samstag und Sonntag jeweils 11 Uhr (Route 1) und 15 Uhr (Route 2)

Route 1: Schwerpunkt Wohnhäuser

Route 2: Karl May Grab

Startpunkt: Eingang Karl May Museum

Dauer: jeweils ca. 90 Minuten

  • Kurzführung zum Grab von Karl May

Uhrzeiten:  Samstag 18 Uhr und Sonntag 17 Uhr

Startpunkt: Eingang Karl May Museum

Dauer: jeweils ca. 60 Minuten

  • Lesung indianische Märchen und Geschichten

Ort: Event-Tipi

Künstlerin: Kerstin Groeper (Traumfänger Verlag)

Uhrzeiten: Samstag: 13, 15, 17 und 19 Uhr
Sonntag: 11, 13 und 15 Uhr

  • Informationsstände:

Traumfänger Verlag und Leonard-Peltier-Support-Group Rhein/Main

Ort: Vordach Villa Bärenfett

Uhrzeiten:  ganztägig

Info: Kevin Sternitzke/Karl-May-Museum

Weitere Informationen unter www.karl-may-museum.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • Oktober 2026
  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Xeniana
  • Avatar von Zbyszek
  • Avatar von piartista
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfregen & Constanze
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Wolfgang Schiffer
  • Avatar von Closed Account
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 210.387 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere "Der Raub der Sabinerinnen" in der Comödie Dresden
  • Premiere "Die Troerinnen" im projekttheater
  • Atelierbesuch bei der Malerin und Grafikerin Anita Rempe in Gauernitz bei Meißen
  • Heusers Büchertheke - Lesung aus Juli Zehs Roman "Unterleuten"
  • Vorlesetag virtuell: Das Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" in 13 Sprachen unter dem Motto "Europa und die Welt"
  • Atelierbesuch bei Günter Gläser, Emaillekünstler in Radebeul
  • Ausstellung "Mit allen Sinnen" von Michael Hofmann in der Galerie Kunst & Eros
  • Wunderkammer-Festival WuKaMenta auf der Prager Straße
  • Premiere "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch im Kleinen Haus
  • Premiere "Das Ding - die Friedrichstadt-Revue" im Dresdner Friedrichstatt Palast

Aktuelle Beiträge

  • Neue Katzen-Lyrik: Im Lichtzimmer
  • Neue Lyrik: Kerzenflamme & Alles aus Liebe
  • Neue Lyrik: Kindheitswege. Zwischen Gestern & Heute
  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    meinwortgarten.com
    Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

    Hast du ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.

  • meinwortgarten.com
    Website im Reader anzeigen
    Abonnements verwaltenRegistrierenAnmelden
    Melde diesen Inhalt
    Diese Leiste einklappen
Kommentare werden geladen …