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meinwortgarten.com

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Kategorien-Archiv: Theater

„Prinzessinnen“ an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

06 Montag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater

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Zwischen Märchen und Realität: Tanztheater über Traumfrauen

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Sie residiert auf einem Matratzenberg, drapiert mit rosa Laken und träumt vom Märchenprinzen. Etwas piekst und drückt. Ruhelos wirft sie sich hin und her, reißt das Stroh aus der Füllung und findet eine Erbse, einen Wecker und eine Spieldose.

Die begleitet die Traumfrau aller Männer auf ihrem Weg, mit mal lieblich, süß-klebrigen, sanften, rockigen und verführerischen Klängen. Sie wechselt unentwegt Kleider, Perücken und Aussehen, ähnelt mal Sissi, mal Diana, der „Königin der Herzen“ und mal Madonna mit spitzem BH. Vom schönen Schein und Sein von „Prinzessinnen“ erzählt das gleichnamige Tanztheaterstück an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul (Regie: Manuel Schöbel). Die Tänzerin und Choreografin Wencke Kriemer de Matos und der Schauspieler Marco Bräutigam entführen die Zuschauer mit viel Witz, Poesie und Power auf eine Reise zwischen Märchen und Realität, bei der sie Frauen-Bilderrollen und Schönheitsideale samt ihren unvereinbaren Widersprüchen, bestehend aus gesellschaftlichen Vorgaben, Zwängen und eigenen Ansprüchen und Lebensvorstellungen aufs Korn nehmen.

Das Publikum wird dabei buchstäblich in Bewegung versetzt auf mehreren Spielebenen, beginnend in der Garderobe im Untergeschoss geht es per Fahrstuhl hoch ins Theaterfoyer, wo sich Männer, Frauen und auch ein paar kleine „Prinzessinnen“ gegenüber stehen bzw. sitzen und das Geschehen aus wechselnder Perspektive betrachten können. Da bleibt die Prinzessin am Treppenaufgang mit ihren spitzen Pumps prompt stecken auf dem Weg nach oben, werden mal lockend auf dem Laufsteg und mal knallhart, über den anderen hinweg steigende Matratzen-Kämpfe um Erfolg und Anerkennung ausgefochten. Protzt er mit bergeweise goldenen Schuhkartons, bis sie ihm diese nachwirft zum Stöhnhit  Je`taime, klappert er vor ihr mit dem Abfalleimer, überschüttet sie mit Geldscheinen und tanzen sie gemeinsam im Regen. Gegen Ende lässt die Spannung etwas nach, sitzt sie wie verloren umgeben von goldenen Kissen auf der Matratze, der Geschenke überdrüssig und er weiß offenbar nicht, womit er sie noch beglücken kann.

Die „Prinzessin“ zitiert einige kluge Sätze, die auf den im Theaterfoyer ausliegenden Zetteln stehen, wo die Zuschauer ihre Lieblingszitate anstreichen und dalassen können. Sie stammen von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen, die sich äußern über weibliches Rollenverhalten, Sexualität und Körperkult und ausbrechen aus dem gesellschaftlich verordneten Wie-Frau-sein-soll-Korsett. Die sich fragen wie Ariadne von Schirach, wie der „bewirtschaftete Körper wieder zum bewohnten wird“ und „wie wegkommen von dem Glitzer und dem Plastik und dem unendlichen Spaß?“ Die Tür fällt laut ins Schloss. In eine weiße Decke gehüllt, geht die Prinzessin und wirft noch etwas unschlüssig einen Blick durchs Fenster zu ihm. Wie denn nun eine echte Prinzessin ist, darf jeder für sich beantworten. Herzlicher Beifall vom Publikum.

Nächste Vorstellung: 26.2., 19 Uhr.

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Der Phantast – ein Stück über das Leben von Karl May im Schauspielhaus Dresden

06 Montag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Fotos: Staatsschauspiel Dresden

Karl May als visionärer Weltreisender

Er war Träumer, Abenteurer und Utopist. Geliebt von den Fans seiner wild-romantischen Geschichten, in denen Gut und Böse noch klar getrennt sind und immer die Edelmütigen siegen. Geschmäht von seinen Kritikern als notorischer Lügner und Hochstapler. Das Stück „Der Phantast – Leben und Sterben des Dr. Karl May“ von Jan Dvorák holt die schillernde Figurenwelt seiner Romane, verwoben mit seiner eigenen Lebensgeschichte, Ideen und Visionen eines friedlichen Miteinanders der Kulturen voller Situations- und Tragikomik, spannend, kurzweilig und hoch aktuell auf die Bühne im Schauspielhaus Dresden (Idee und Regie: Philipp Stölzl, der auch Drehbuchautor der drei neuen Winnetou-Verfilmungen ist, die unlängst im Fernsehen liefen).

Die Guckkastenbühne mit Wohn- und Schreibzimmer mit ausgestopftem Löwen, Silberbüchsen und orientalischen Teppichen ist originalgetreu der Villa Shatterhand in Radebeul nachempfunden, die zum Karl-May-Museum gehört. Mit viel Idealismus und Selbstironie als gedanklicher Weltreisender in Pantoffeln, der unzählige Abenteuer mit seinen Bücherhelden durchlebt und -leidet, vor gemalten Kulissen ferner Länder und Landschaften für den Fotografen posiert und bald selbst nicht mehr zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden kann, spielt Götz Schubert in der Rolle des Karl May (im Februar wäre sein 175. Geburtstag) alle Höhen und Tiefen dieses beeindruckenden Schriftstellerlebens.

Er bereist als Kara Ben Nemsi im weißen Gewand den Orient hoch zu Ross, das sein treuer, Turban tragender Begleiter Hadschi Halef Omar (Alexander Angeletta) an einem Seil vorwärts zieht auf der Bühne und durchstreift als Old Shatterhand Prärie und Sümpfe im Indianerland. Er kämpft mit Bösewichten, die Pickelhauben tragen (die Geschichten entstanden im Wilhelminischen Deutschland) und entlarvt mit seinem imaginären Blutsbruder, dem Apachenhäuptling Winnetou (zunächst adrett in Anzug und Zylinder über dem langen Haar mit Feder schön naiv-komisch: Ahmad Mesgarha) Heuchelei, Heimattümelei mancher seiner deutschen Landsleute, denen Karl May sich als weltoffener Phantast entgegenstellt. Den seine erste, bieder-häusliche Frau Emma (Nele Rosetz) wegen seiner wilden Flunkereien für verrückt hält und schon selbst dem Wahnsinn nahe, lieber mal wieder zum Amselsee nach Rathen mit ihm fahren will, als von den immer neuen, fremdländischen Reiseabenteuern in seinem Kopf zu hören. Der hartnäckig-besessen glaubt: „Die Wirklichkeit hält sich an meine Bücher!“

Der vom Erfolgsautor zum Verfolgten und als „Volksverräter“ bezichtigt wird von seinen Kritikern, die ihn in seinen Albträumen ins Kreuzverhör nehmen und später zu zehn Jahre dauernden Gerichtsprozessen führen nahe am Ruin, woraufhin Karl May seine wahre Geschichte erzählt, die von bitterer Armut, kleinen Diebstählen in jungen Jahren und großen Träumen von einer gerechten, besseren Welt handelt, die aber keiner seiner Ankläger hören will. Am Ende seiner Lebensreise begleitet Winnetou mit dunkel-archaischem Gesang und weit schwingenden Armen den sterbenden Karl May, der immer an seine Romanhelden glaubte. Die mit seinem Werk lebendig bleiben. Herzlicher Beifall.

Nächste Vorstellung: 18.2., 19.30 Uhr

 

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Der letzte Clown auf Erden – aberwitzig ergreifendes Körpertheater mit Derevo im Festspielhaus Hellerau

27 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater

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Fotos: „Der letzte Clown auf Erden“ Anton Adasinskij vom Derevo – Tanztheater

Ein wahnwitziger Tanz über dem Abgrund

Er ist ein Vagabund, ein Schelm und Wanderer zwischen Himmel und Erde, der weder Gott noch Teufel fürchtet. “Der letzte Clown auf Erden“ mit Anton Adasinskiy vom Derevo Tanztheater Dresden – St. Petersburg in der Titelrolle entzündet ein bilderreiches Feuerwerk voll düsterer und absurd komischer Szenen über den Zustand der Welt. Die Premiere war am Montag abend im ausverkauften Festspielhaus Hellerau.

Anfangs stolpert der Clown wie ein Landstreicher mit Hut, schäbigem Mantel und zerrissener Hose und Flasche in der Hand umher. Er torkelt, grinst und steigt über die Zuschauerreihen hinweg, sammelt Almosen und Zigaretten ein. Spöttisch begleitet er mit dem Publikum einen kindlich-zeichenreichen Film mit dem Titel „Der Sieg über die Sonne“ auf der Bühnenleinwand (Video-Art: Pavel Semchenko/Akhe). Und irrt wenig später nach einem explosiven Knall zwischen rot glühenden Steinsbrocken auf der dunklen Bühne mit aufsteigenden Rauch allein umher. Aus dem Hintergrund hört man zunächst Gelächter, als wäre alles nur Spaß und später Klageleute. Der Clown klopft ans Himmeltor und legt sich mit Gott und Teufel an – in Videobildern verkörpert von Makhina Dzhuraeva und Aleksei Popow – , die mit allen Verlockungen, List und Tücken seinen Weg auf Erden verfolgen. Der Clown rennt immer weiter, einen Ort zum Überleben suchend, die Unterwäsche hängt ihm schon in Fetzen am Leib.

Mal jämmerliche Gestalt, mal Possenreißer mit dem roten Apfel vom Paradiesbaum als Clownsnase, Suchender, Verführter und Erkennender eilt er durch die Zeit zwischen Jahrmarktstimmung und Marschmusik. Weihnachtsmütze und Rettungsring griffbereit. Er besteigt ein Schiff mit farbigen Wimpeln zu wehmütigen Bläserklängen, wirft einen roten Knautschsack wie eine Boje ins Publikum, trägt Vogelschwingen und lässt sich in einer Schubkarre mit blinkenden Lämpchen als Showmaster im schwarzweiß karierten Anzug mit Mikro feiern, mit drei bereitwillig zu Popklängen mitschunkelnden Männern aus dem Publikum. Der Clown opfert sich dem Vergnügen. Noch einmal verspritzt er übermütig Wein im Zuschauerraum, bevor er auf einen Karren steigt, sich übergießt und anzündet.

Zuletzt kreist die Erde als Feuerball im All auf der Bühnenleinwand, weit entfernt einige menschliche Geräusche und ein paar bunte tanzende Lichter über der Bühne. Es ist ein Stück ergreifendes und spannendes Körpertheater voller Wahnwitz, Poesie, Traurigkeit und Komik über den Irrsinn, Leid und Zerstörung in der heutigen Welt. Man bangt und hofft mit dem Clown bis zuletzt, dass alles sich zum Guten wendet. Ist die Welt überhaupt zu retten ohne Clowns?!, steht als Frage im Raum. Zuletzt stupst er das helle zerbrechliche Etwas auf der Leinwand an, als sei doch noch nicht alles zu spät. Herzlicher Beifall und begeistertes Füßetrampeln. „Der letzte Clown auf Erden“ ist nochmals am 27. und 28. Dezember, um 20 Uhr im Festspielhaus Hellerau zu sehen.

Fotos: Derevo

http://www.derevo.org

 

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Zwischen Wunderland und Alltag: Wencke Kriemer de Matos und Carlos Matos von den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

26 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

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 Nie die Träume aus dem Blick verlieren

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Über erfüllte Lebensträume und Traumrollen auf der Bühne erzählen Wencke Kriemer de Matos, Tänzerin und Choreografin und ihr Mann Carlos Matos, Chefchoreograf an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Das Wunderland liegt weit weg oder direkt vor einem. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Eine Frau mit Zöpfen und rotem Kleid gießt die Blumen, die daraufhin aus dem Blumentopf steigen und sich umher bewegen. Aus einer Badewanne voll Erde wachsen Beine in die Höhe. Wunderliche Wesen kriechen, springen und hasten am Boden entlang und schweben wie Luftballons über allen Hindernissen. In eine ebenso fantasievolle, komisch-skurrile wie nachdenkliche Traumwelt entführt – angeregt von Lewis Carolls Buch “Alice im Wunderland“ – der Tanzabend „Wunderland“ auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Es geht um eine Welt der verschobenen Dimensionen zwischen Klein und Groß, Kindheit und Erwachsenwerden, Anpassung und Frei sein, immer Neues entdecken. Ein Windspiel aus winzigen Stühlen schwebt in einer Szene über einem riesigen Thronstuhl. Zum Bild mit den Stühlen kam die Choreografin Wencke Kriemer de Matos durch ihre zweijährige Tochter Emma. Auch die „Frau in Rot“ in ihrem aktuellen Tanzstück Wunderland habe viel von ihr. „Denn sie verkörpert den reinen, kindlichen Blick auf die Dinge und ihre Umwelt, sie neugierig und unvoreingenommen zu betrachten. Wie gehe ich mit etwas Fremdem um, das anders ist oder nicht der eigenen Meinung entspricht und was kann ich daraus gewinnen“, diesen Fragen geht sie im „Wunderland“ nach. Wencke Kriemer de Matos arbeitet als Tänzerin, Choreografin und Assistentin des Chefchoreografen an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Wunderland ist ihr zweites Tanztheater-Stück nach Momo im Jahr 2015. Ihr Lebensgefährte Carlos Matos stammt aus Portugal und ist künstlerischer Leiter der Tanzcompagnie und Chefchoreograf an den Landesbühnen seit der Spielzeit 2013/14. Vorher hatte er Engagements als Tänzer in Portugal, Luxemburg, der Schweiz und Deutschland und war 1989 Preisträger beim Internationalen Choreografenwettbewerb in Hannover.

Beide erleben den Spagat zwischen der Traumwelt der Bühne und dem Alltag jeden Tag. „Was wir auf der Bühne machen, ist immer eine Reflexion der Welt, wie wir sie wahrnehmen und gern hätten. Wunderland ist ja auch ein Traum“, sagt Wencke Kriemer de Matos. Kennengelernt haben sie sich am Stadttheater Hildesheim. Dort begann sie im Jahr 2000 als Tänzerin. Zwei Jahre später wurde Carlos Matos dort Ballettchef. Seine Art des Tanzes war neu, herausfordernd und faszinierend. Kraftvolle, energetische Bewegungsabläufe mit Akrobatik und theatralischen Elementen kombiniert. Dazukam, dass ich den Menschen und seine künstlerischen Ideen toll finde“, so Wencke Kriemer de Matos.

2007 verließen sie zusammen das Stadttheater in Hildesheim und gründeten ihre eigene Compagnie „Oficina dos Sentidos“ (übers.: Werkstatt der Träume), die abendfüllende Tanzprojekte im In- und Ausland zeigte. Ihr erstes gemeinsames Tanzstück „Romeos Julia“ wurde 2013 auch an den Landesbühnen aufgeführt. Das berufsbedingt viele Reisen und mehrmalige Umzüge hatte auch seine Vorteile, finden beide. „Das ist mentale Gymnastik. Man lernt schnell in einem Ort anzukommen, sich zu organisieren und zu schauen, wo ist ein schönes Café, um sich wohl zu fühlen“, sagt Carlos Matos. Dies gebe ihnen auch Stärke und Unabhängigkeit.

Inzwischen ist etwas Ruhe eingezogen bei ihnen, seit sie am selben
Haus in Radebeul arbeiten. Nun hält Töchterchen Emma das Tänzerpaar auf Trab. Ohne die Oma, die extra in ihre Nähe nach Radebeul gezogen ist und die Kleine betreut, wenn abends Vorstellungen sind, wäre es schwierig, sagt Wencke Kriemer de Matos. Die Kita liegt auf dem Weg zur Arbeit. Sie tanzt jetzt seltener. „Ich sehe es aber als Bereicherung, nicht als Verlust, da ich hier außerdem choreografiere, organisiere und manage“, sagt sie. Ihr nächstes Tanzstück für Erwachsene heißt „Prinzessinnen“ und hat am 29. Januar 2017 an den Landesbühnen Premiere. Eine Reise durch die Welt von Prinzessinnen im Märchen und in der realen Welt, bei der sie tanzend verschiedene Frauen-Rollenbilder und Schönheitsideale kritisch-komisch hinterfragt. „Die Szene mit der Prinzessin auf der Erbse auf ihrem Matratzenlager habe ich auch bei Emma abgeschaut, die sich sehr bewegt im Schlaf wie ein Frosch“, erzählt Wencke Kriemer de Matos. Ihr Mann Carlos tanzt, choreografiert und hat zudem eine Gesangsausbildung.

Er freut sich schon auf das Musical „Zorro“, in dem er die Hauptrolle des edlen Diego spielt und singt, der sich hinter der Maske des Zorro versteckt, des verwegenen Draufgängers, Abenteurers und Magiers, der kommt und verschwindet. „Das ist natürlich eine Traumrolle.“ Die Premiere ist im Mai. Außerdem gibt es einen portugiesischen Länderabend mit Carlos Matos und seinen Lieblings-Fado-Liedern, Geschichten von Fernando Pessoa und einem landestypischen Gericht à la Matos am 15. Januar, 19 Uhr in der Gaststätte Weintraube der Landesbühnen. Und einen Tanztheater-Abend „Tango Piazzolla“ mit Musik von Astor Piazolla im März, der das Lebensgefühl dieser besonderen Musik einfängt.

Weihnachten feierten de Matos dieses Jahr in seiner Heimat, in Lissabon im Kreis der Familie. „Es ist fast wie hier. Mit Weihnachtsbaum. Nur das Essen ist anders. Es gab Fisch, Kabeljau und statt Stollen Spritzkuchen“, so Carlos Matos. Und klein Emma lernt nebenbei auch die zwei Sprachwelten ihrer Eltern kennen. Zu Silvester hat Carlos de Matos zu tun im Muscial „Fame“, wo er den Tänzer Tyron singt und spielt. Danach wird mit der Familie ins neue Jahr gefeiert.

Der Chefchoreograf der Landesbühnen wünscht sich für 2017: „Dass die Zuschauer noch spontaner sind und sich begeistern lassen auch für Ungewohntes“. Wencke Kriemer de Matos stellt sich das neue Jahr so vor: „Dass die Menschen lernen, sich besser zu respektieren mit ihren Unterschieden und ein wärmerer, freundlicher Umgang möglich wird. Das fängt im eigenen Umfeld an, wie man sich begegnet, wie der Ton ist.“ Und mit Blick auf die Bühne: „Das ist ja die Stärke von Tanz, dass er einen leichteren Zugang zu den Emotionen schafft, wenn die Zuschauer es zulassen und sich darauf einlassen. Eine Schwierigkeit ist manchmal, wenn man zu sehr mit dem Kopf schaut. Daher will ich die Zuschauer einladen, mehr mit dem Bauch zu schauen, die Stimmung eines Stücks auf sich wirken zu lassen“ Zugleich sei es für sie als Choreografin auch immer eine neue Suche, in der Sprache der Bilder, mittels Tanz und Musik erzählter Geschichten das Publikum zu berühren.

Text + Fotos (lv), Familienfoto: privat

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Premiere „Rübe“ im Theater Junge Generation: Die Träume wachsen in die Höhe

20 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Humor und Fantasie sprießen reichlich
am neuen Spielort im Kulturkraftwerk Mitte.

Ein rot schimmernder Fleck auf der Bühne entfacht die Neugier, Fantasie und Träume. Er sorgt für Staunen, Bewunderung, aber auch für Furcht, Streit und Ungewissheit, was daraus wird. Es gipfelt im Satz: “Diese Rübe übertrifft einfach alles!“ Das wundersame Gewächs sprießt im nicht minder großartigen, neuen Theaterhaus, eifrig begossen in die Höhe im Stück “Rübe“ von Autor und Regisseur Ulrich Hub nach Motiven eines russischen Volksmärchens. Die mit viel skurrilem Humor, Poesie und Hintersinn für Zuschauer ab acht Jahre liebevoll erzählte Geschichte, begleitet von lustigen Tubaklängen, feierte am Sonntagnachmittag Premiere am neuen Spielort des Theaters Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte.

Um Spielen, Warten, Finden und Veränderungen im Leben geht es auch in der Geschichte „Rübe“, die bereits 1971 und 1984 im TJG inszeniert wurde. Graue Wände und Langeweile durchziehen den Raum, in dem auf alten Sofas eine Großfamilie auf dem Lande zusammenhockt, mit Fellmützen, Wolldecken und Samowar. Das ändert sich schlagartig, als das quirlige Mädchen Pip (Judith Nebel) ein winziges rotes Ding im Boden entdeckt, vor Freude kreischt, jauchzt, es beschwört und ängstlich unters Sofa kriecht. Die anderen eilen herbei und machen sich höchst komisch, ernsthaft bis beängstigend real eine Rübe um das Gewächs, das für die Zuschauer nicht sichtbar ist, was die Spannung bis zuletzt aufrecht erhält. Sie leuchtet hinter dem Fenster im Garten in wechselndem Farbspiel von rosarot bis schwarz bedrohlich und dient abwechselnd als Symbol sowohl für Wachstum, Hoffnung, eine strahlende Zukunft als auch für Gier und außer Kontrolle geratenen Größenwahn.

Im Streit um die Rübe, wem sie gehört und was mit ihr geschehen soll, werden alle möglichen Situationen durchgespielt und wächst die Gemeinschaft der Großfamilie am Ende wieder zusammen: Das sich hinter seinem Buch versteckende Mädchen mit der grünen Mütze (Susan Weilandt), der alte, vergessliche Mann (herrlich schrullig: Roland Florstedt), die abwechselnd forsche und wehmütige Jojo
(Charlotte Mednansky), der cool-feierlustige Egor (Moritz Stephan) und die finsteren Kontrolleure und Wachstumsbeschleuniger Fitz (Gregor Wolf) und seine Kumpanin Laska (Babette Kuschel). Am Ende besinnen sie sich wieder auf das was sie haben und teilen miteinander die Gurken, die auf einmal gar nicht mehr so sauer schmecken. Herzlicher Beifall.

Titelfoto: Marco Prill

Nächste Vorstellungen:
21., 22.12., 10 Uhr; 25., 26., 27.12., 16 Uhr und 28.12., 11 Uhr.

http://www.tjg-dresden.de

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BilderAlbum: Hereinspaziert ins KulturKraftwerk Mitte!

20 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Kultur, Theater

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Der  Name ist Programm: Kultur ist ein Kraftwerk! Ein neues Areal aus Kunst, Kultur und Kreativität, das einzigartig ist in seiner Art deutschlandweit, entsteht derzeit auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände am Wettiner Platz 7 in Dresden. Und die Stadt sorgt endlich einmal wieder für positive Aufmerksamkeit mit dieser neuen Sehenswürdigkeit und Kulturstätte mitten in der Stadt. Wo einst der Strom für Dresden produziert wurde, soll jetzt das Publikum elektrisiert werden mit jungem Theater für alle, ob jugendlich oder älter, aus nah und fern und Unterhaltung pur in aller Vielfalt.

Eine erste, beeindruckende Kostprobe gab es zur Eröffnungsfeier am Freitagabend und bei mehreren Premieren am Wochenende mit dem nun gemeinsam unter einem Dach spielenden Schau- und Puppenspiel-Ensemble vom Theater Junge Generation und der Staatsoperette Dresden.“Einfach nur glücklich“ über das neue Haus, eine gelungene Mischung aus historischem Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert mit rotem Ziegelmauerwerk, Eisenträgern und Kranteilen unter der Decke und moderner Architektur mit gläsernen Fahrstühlen und modernster Bühnentechnik, zeigten sich die beiden Intendanten Felicitas Loewe und Wolfgang Schaller. 977 Tage nach dem ersten Spatenstich und einer Investition von knapp 100 Millionen Euro konnten die Theaterleute endlich aus ihren baufälligen, bisherigen Domizilen umziehen.
Das Kulturkraftwerk verbinde alles, was Dresden ausmacht als Kunst- und Kulturmetropole, die sich für 2025 als Kulturhauptstadt Europas bewirbt, sagte OB Dirk Hilbert in seiner Festrede im neuen Operettensaal. Nach der Eröffnung ging es gleich bunt theatralisch und musikalisch zu beim Flanierprogramm für die rund 600 Gäste, die an zehn Standorten im ganzen Haus die neuen Bühnen ansehen und vielfältige Gastgeschenke wie Performances, Lesungen und Schauspiel von Künstlern anderer Einrichtungen und der freien Szene erleben konnten. Der Theaterbau besteht aus dem sanierten ehemaligen Maschinenhaus und einem Neubau, in letzterem locken nun die Staatsoperette Dresden und die große Bühne des TJG zu ihren Vorstellungen. Insgesamt gibt es nun vier Bühnen und einen Probenturm mit entsprechenden Räumen. Auf dem Balkon des Theatergebäudes haben sich zudem zwei Bienenvölker angesiedelt, derer sich der Dresdner Imkerverein inzwischen angenommen hat. Besucher der Operette können vor der Vorstellung einen Blick auf die emsigen Tierchen werfen, von den Zugängen zum neuen, klimatisierten Zuschauerraum im zweiten Obergeschoss aus. Im Programm stehen Operetten, Musicals und Spielopern, darunter „Orpheus in der Unterwelt“, „Die Fledermaus“ und „Im Weissen Rössl“ ebenso wie „Catch Me If You Can“ oder „La Cage aux Folles“ und das zauberhafte „Märchen vom Zaren Saltan“. In der neuen Aufführungs-Reihe „Generator“ im TJG werden fünf verschiedene Theaterprojekte in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern gezeigt.
Im Entstehen im Kraftwerksgelände sind außerdem eine Kunsthalle und eine Kreativzentrale als lebendiger Co-Working Space. Weitere Infos unter http://www.neonworx.de (ab Februar 2017)

Informationen zum Spielplan und Ticketverkauf unter http://www.tjg-dresden.de
oder Tel. (0351) 3204 27 77
und unter http://www.staatsoperette.de, Tel. (0351) 207 99 99

Text + Fotos (lv)

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Die zwei Sandstein-Musen „Musik“ und „Tanz“ wurden 1945 aus dem kriegszerstörten Albert-Theater geborgen und bisher im Lapidarium der Zionskirche aufbewahrt. Nun empfangen sie die Besucher im neuen Kulturkraftwerk. Neben ihnen der immer noch witzig-vitale „alte Herr“ des Puppenensembles namens T.J.G. bei der Eröffnungsfeier.

 
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Operettensängerin Ingeborg Schöpf freut sich über das neue Haus.
Musiziert und getanzt wurde bis nach Mitternacht am Eröffnungsabend.

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Die Außenfassade des neuen Kulturkraftwerks Mitte unweit vom Bahnhof Friedrichstadt.

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Eröffnung Kulturkraftwerk Mitte: Bühne frei für Theater, Kunst und Partys in der Spielstätte GENERATOR des TJG

16 Freitag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Mit vier Premieren und der Kunstinstallation „Magic Schaltwarte“ feiert das Theater Junge Generation vom 16. bis 18. Dezember seinen Einzug ins Kultur-Kraftwerk Mitte in Dresden.

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Mit dem GENERATOR startet im Theater Junge Generation (TJG) in Dresden eine neue Inszenierungsreihe in einem außergewöhnlichen Kunstraum. Teil des großen Eröffnungs- und Premieren-Wochenendes des TJG im Kraftwerk Mitte vom 16.-18. Dezember und des sich anschließenden Spielplans sind vier Uraufführungen im sogenannten GENERATOR. Der GENERATOR ist ein temporär in die neue Studiobühne des TJG eingebauter Kunstraum zum Experimentieren, in dem die Energie des alten Kraftwerks die gegenwärtigen Ideen des neuen Theaters befeuern soll.

Als räumlich-künstlerische Adaption der historischen Schaltwarte ist der GENERATOR eine begehbare Installation („Magic Schaltwarte“) der TJG-Bühnen- und Kostümbildnerin Grit Dora von Zeschau in Zusammenarbeit mit den Videokünstlern Franz Ehrenberg und Marco Prill sowie dem Klangkünstler Christoph Herrmann und zugleich Bühnenraum für die gleichnamige Inszenierungsreihe. Im GENERATOR setzt sich das Theater künstlerisch und spartenübergreifend mit dem neuen Ort auseinander. Im Mittelpunkt steht eine konsequente Erweiterung ästhetischer Vielfalt und künstlerischer Partnerschaften in einem performance-geprägten und internationalen Rahmen. Wichtiger Bestandteil aller Inszenierungen ist eine gewollte Mitautorenschaft der Zuschauer und somit auch ein Verhandeln von Demokratieprozessen auf der Kunstebene.

Damit wendet sich das TJG neben seinem jugendlichen auch explizit ans erwachsene Publikum. In „viel|leicht“ (Uraufführung) lotet der griechische Choreograf und ehemalige Forsythe-Tänzer Ioannis Mandafounis die biografische und körperliche Vielschichtigkeit des gesamten TJG.-Schauspiel-Ensembles aus. Für „On tradition: the young generation“ (UA) erkundet die britische Choreografin und Videokünstlerin Jo Parkes das Dresdner Stadtzentrum und erarbeitet Videoporträts junger Menschen, die dort leben oder zur Schule gehen. Das entstandene Videomaterial wird in den GENERATOR eingespeist und dort live von SpielerInnen der TJG.-Theaterakademie „beantwortet“. In „Besuchszeit vorbei“ (UA) untersucht der israelische Regisseur und Puppenspieler Ariel Doron zusammen mit dem Ensemble des tjg.-Puppentheaters das Thema Willkür des Tötens. Auch dabei entsteht eine Arbeit, die die Zuschauer nicht aus der Verantwortung entlässt. Mit „Bye Bye Universe“ (UA) bringt schließlich das Autorinnen- und Performerinnen-Kollektiv Henrike Iglesias das Format der inszenierten Party in den GENERATOR.

Nach der Reihe mit Projekten internationaler KünstlerInnen nehmen dann im April 26 SpielerInnen des TJG den GENERATOR in Beschlag: Performance, Monolog, Collage, Konzert … in vielfältigen Formaten stellen die fest engagierten Puppen- und SchauspielerInnen ihre Sicht(en) auf das Theater vor und bringen auf die Bühne, was sie persönlich umtreibt. Die Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Tage der Freiheit“ findet unter künstlerischer Leitung des tjg.-Hausregisseurs Nils Zapfe statt.

http://premieren.tjg-dresden.de/generator.html

Text: TJG; Foto: Marco Prill

„Magic Schaltwarte“
ein Projekt im GENERATOR von Grit Dora von Zeschau ~ 16+ ~ Installation
Von 1930 bis 1996 speiste die Schaltwarte des Kraftwerk Mitte die dort produzierte Energie in die Stadt Dresden ein. Die Architektur und Funktion dieser Schaltwarte aufgreifend hat Raumbildnerin Grit Dora von Zeschau jenes Herzstück des ehemaligen Heizkraftwerks auf der Studiobühne des TJG als Rauminstallation GENERATOR neu erfunden. Der GENERATOR ist kein Nachbau, keine Rekonstruktion, sondern eine künstlerische Übersetzung eines funktionalen Raumes ins Theater. Zur Spielzeiteröffnung zeigt das TJG darin fünf GENERATOR-Projekte, die in Zusammenarbeit mit internationalen KünstlerInnen entstanden sind. Den Auftakt macht die begehbare Raum-Sound-Video-Installation „Magic Schaltwarte“. Sie ist ein trojanisches Pferd, hinterfragt Konzepte von Realität, führt ihre BesucherInnen auf falsche Fährten und lässt so die Grenzen zwischen Original und Fake verschwimmen und neu entstehen.
Grit Dora von Zeschau studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 2000 arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin, unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, am Staatstheater Stuttgart, am Nationaltheater Weimar und am Schauspiel Leipzig. Seit 2008 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem TJG, wo sie seit 2015 fest engagiert ist.
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Eröffnung: Fr. 20.30 Uhr
Vernissage: Sa. 17 Uhr
Installation aktiv: Fr. 20.30-21.15 Uhr/Sa. 15-15.45 Uhr, 17-17.45 Uhr, 20.30-21.15 Uhr/So. 15-15.45 Uhr, 18.30-19.15 Uhr

„On tradition: the young generation“
Regie: Jo Parkes ~ 16+ ~ Theaterakademie
Das tjg. zieht in ein neues Stadtviertel und ist neugierig, wer seine NachbarInnen sind! Im Auftrag der Theaterakademie erkundet die britische Choreografin und Videokünstlerin Jo Parkes die Friedrichstadt und erarbeitet Videoporträts junger Menschen zwischen 9 und 19 Jahren, die dort leben. Das Thema ihrer Recherche ist „Tradition“: Was tust Du, was Deine Eltern oder Großeltern schon getan haben? Welche Traditionen sind Dir wichtig? Was kann weg? Das entstandene Videomaterial wird in den Generator eingespeist und dort live von SpielerInnen der Theaterakademie „beantwortet“. Auf gute Nachbarschaft!
Jo Parkes kreiert unter dem Label Mobile Dance seit über 15 Jahren partizipatorische Tanzprojekte, die häufig filmisch dokumentiert werden. Sie arbeitet vorwiegend mit Nicht-Profis, so auch in ihrem „On Tradition“-Projekt, das 2015 im Berliner Stadtteil Wedding entstand: In kurzen Videoporträts berichteten Menschen verschiedener Herkunft, die in der Badstraße arbeiten oder Geschäfte betreiben, von ihrem Verhältnis zu Traditionen. Für den Generator entsteht die Fortschreibung dieser Arbeit mit Dresdner Jugendlichen.
PREMIERE: Sa. 18 Uhr

„viel|leicht“
Regie: Ioannis Mandafounis ~ 16+ ~ Schauspiel
19 DarstellerInnen, 19 Menschen, 19 Körper sind ein vielschichtiger Corpus, sind das Schauspiel-Ensemble des tjg. theater junge generation. Dem Publikum sind sie vertraut, jeden Morgen und Abend verwandeln sich diese Menschen in Prinzessinnen und Prinzen, Schulkinder, LehrerInnen, Raben, kleine Hexen …
Mit ihren Biografien und ihrer Körperlichkeit treten die SchauspielerInnen hinter ihre Figuren, in „viel|leicht“ ist das anders.
Zusammen mit dem griechisch-schweizerischen Choreografen Ioannis Mandafounis, der bei der Forsythe Company tanzte und weltweit als Choreograf und Tänzer agiert, hat das Schauspiel-Ensemble eine Stunde Tanz und Bewegung erarbeitet, die sich jede Vorstellung aus alltäglichen Bewegungen und vorgegebenen, geheimen Regeln neu zusammensetzen wird. So agieren die Mitglieder des Ensembles miteinander, nebeneinander, in der Gruppe und lassen immer neue Bilder, Situationen und Figuren entstehen.
PREMIERE: Sa. 21.30 Uhr

„Besuchszeit vorbei“
Regie: Ariel Doron ~ 16+ ~ Puppentheater
Exekutionen, Tötungen, Hinrichtungen: Immer schon haben Menschen sich angemaßt, den Tod eines anderen Menschen zu fordern, dem Anderen seine Daseinsberechtigung abzusprechen, ein Todesurteil zu vollstrecken. In der Regie des israelischen Regisseurs Ariel Doron stellt das Puppentheater-Ensemble nicht weniger zur Debatte als das Töten in seiner Willkür, Zufälligkeit und gleichzeitigen Zwangsläufigkeit – ohne dabei die ZuschauerInnen für einen Augenblick aus der Verantwortung zu entlassen.
Der Puppenspieler und Regisseur Ariel Doron studierte Figurenspiel an der School of Visual Theatre Jerusalem sowie Film an der Universität Tel Aviv.
Er tourt mit seinen international viel beachteten Produktionen „Plastic Hereos“ und „Pinhas!“ auf Festivals in ganz Europa und Asien.
PREMIERE: So. 19.30 Uhr

„Bye Bye Universe“
von Henrike Iglesias, Charlotte Mednansky und Judith Nebel ~ 16+ ~ Schauspiel
Es ist soweit. Wir haben es geschafft. Das ist das Ende von allem. Der BIG RIP steht kurz bevor und er wird das Universum komplett zerreißen. Stella und Nancy, Party-Organisatorinnen mit internationalem Renommee, laden zur letzten Party EVER ein. Auf den letzten Metern muss noch allerhand erledigt werden: Geständnisse werden gemacht, unzählige Drinks werden getrunken, jedeR tanzt noch mal zum Lieblingshit, es wird sich geprügelt, es wird sich versöhnt, es wird sich verliebt, niemand muss alleine sterben.
Henrike Iglesias ist ein Autorinnen- und Performerinnenkollektiv, das sich 2012 aus Studentinnen des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Uni Hildesheim gründete. Mit ihrer ersten Performance, wir kommen nicht aus dem showbiz (auch wenn man das vielleicht denken könnte) gewannen sie 2013 den Publikumspreis der Sophiensaele beim 100° Berlin Festival. Es folgten Arbeiten am Schauspiel Leipzig, am Theater Roxy Birsfelden (CH), den Sophiensaelen und in dieser Spielzeit am Theater Bielefeld. Die drei Mitglieder Laura Naumann, Anna Fries und Marielle Schavan arbeiten bei ihrem Projekt für den Generator mit den tjg.-Schauspielerinnen Judith Nebel und Charlotte Mednansky zusammen.
PREMIERE: So. 21.30 Uhr

 

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Die Kunst zu sterben – Ein Abend über die Kunst, die Liebe und das Vergehen von Zeit im Societaetstheater

05 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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In der Aufführung DIE KUNST ZU STERBEN nähert sich die Dresdner Künstlergruppe theatrale subversion, unsere Förderpreisgewinner 2017, den Fragen nach Leben und Tod. Im Mittelpunkt des Abends steht die 76-jährige Schauspielerin Ilse Bendin. Was auch immer in ihrem Alltag passierte, auf der Bühne musste sie als Künstlerin agieren und unzählige Bühnentode sterben. Wie vermischt sich die Kunst mit den eigenen Niederlagen? Ein Abend über die Kunst, die Liebe, das Vergehen der Zeit, aber vor allem einer über die Würde des Menschen.
Die Dresden-Premiere findet am 7.12., um 20 Uhr im Societaetstheater Dresden statt.

DIE KUNST ZU STERBEN

Idee: Michael McCrae | Konzept und Regie: Michael McCrae, Romy Weyrauch | Spiel: Ilse Bendin, Romy Weyrauch, Stephanie Krah | Musik: Stephanie Krah | Bühne: Katja Turtl | Produktionsleitung und dramaturgische Beratung: Martin Zepter

Weitere Vorstellung: 08.12.2016

Tel. 0351/ 8 11 90 35 | Fax 0351 / 8 11 90 50
www.societaetstheater.de
Societaetstheater gGmbH
An der Dreikönigskirche 1A, 01097 Dresden
Geschäftsführung: Andreas Nattermann

 

 

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Schräger Weihnachtsspaß: Der Nanny an der Comödie Dresden

05 Montag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Komischer Kauz rettet den Weihnachtsfrieden

Weihnachten steht vor der Tür. Doch der Bauunternehmer Clemens ist voll beschäftigt. Er plant eine Luxuswohnsiedlung und muss nur noch einige hartnäckige Mieter aus dem Hafenkiez vertreiben. Doch die wehren sich.
Einer von ihnen, Rolf, schwört Rache und heuert undercover als männliche Nanny in Clemens` Haushalt an. Das sorgt für allerlei Turbulenzen, Zoff und Überraschungen in der Familienkomödie „Der Nanny“, die nach dem gleichnamigen Kino-Erfolg von Matthias Schweighöfer im letzten Jahr nun auf die Bühne kam. Die Premiere war am Freitagabend in der Comödie Dresden.

Auf der Bühne prallen zwei Welten, eine Skyline aus klotzigen Hochhäusern und am Rande eine urige, ebenfalls vom Abriss bedrohte Fischerkneipe aufeinander. Da geht es abwechselnd rau, hart und herzlich zu. Dabei dominieren schnelle, derb comedyhafte Späße, garniert mit poppigen Weihnachtsliedern und bleibt wenig Raum für leise, besinnliche Töne in dieser recht platten Sozialromanze mit Happy End (Bühnenfassung und Regie: Christian Kühn). So cool und lässig der unablässig telefonierende Bauunternehmer Clemens aus dem Aufzug auftaucht und verschwindet (Andreas Elsholz), so aufsässig sind seine Kinder Winnie (Sabrina Sauer) und Theo (Fritz Becker), die bisher jede Nanny in die Flucht schlugen.

Auch die so dickfellige wie gutmütige Ilona mit Ruhrpott-Dialekt (köstlich Mackie Heilmann in vier Rollen, u.a. als eiskalte Investorin im Domina-Stil und abgehoben hilflose Therapeutin) verzweifelt fast an ihnen. Immer neue, albtraumhafte Streiche spielen ihr die äußerlich adretten, aber rotzfrechen und hinterhältigen, allein gelassenen Gören in dem sachlich-kühl ausgestatteten Appartement. Dann landet der schrullig-verrückte Rolf (Carsten Strauch), der Mann, der sich am Kühlschrank anketten ließ aus Protest gegen den Abriss seiner Wohnung, als Nanny in der Familie des Bauunternehmers. Er erträgt tapfer alle Streiche für seine hehre Mission und die widerspenstigen Kinder schließen den komischen Kauz nach und nach in ihr Herz, da er Zeit für sie hat, mit Theo technische Wunderdinge bastelt und Winnies Schulprobleme und Liebeskummer anhört.

Die Fischerkneipe mit der forschen Besitzerin Steffi (Meike von Bremen) dient als Beratungs- und Zufluchtsort. Wo alle gemeinsam mit einer Familientherapeutin Origami-Sterne zum Wutabbau falten und wo sich die Kinder mit Rolf verbarrikadieren und einsetzen für den angeblichen „Geiselnehmer“. Zuletzt sitzen alle in trauter und harmonischer Runde doch noch als Familie am Weihnachtstisch. Viel Applaus gab es zur Premiere für diese reichlich schräge Weihnachtskomödie.

Nächste Vorstellungen: 13., 14., 15., 16.12., 19.30 Uhr, 17.12., 15 + 19.30 Uhr und 18.12., 15 Uhr

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Hetären und andere Weibereien – eine Kunstkeller-Revue zum Jubiläum

03 Samstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Fotografie, Musik, Theater

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Mit viel Witz, Herz und Humor überraschten mit ihrem Programm „Hetären und andere Weibereien“ – eine Kunstkeller-Revue zum 20-jährigen Jubiläum die drei Musen Kristin Rudloff, Fräulein B.Engel und Solvig Frey, schwungvoll begleitet von Christian Mögel am Piano, den Galeristen Volkmar Fritzsche und seine Gäste. Die Aufführung auf der Minibühne der „Galerie Kunstkeller aktfotoART Dresden“ war sein Geschenk für die vielen gemeinsamen fotokünstlerischen Projekte und Ausstellungen mit seinen Modellen, Männern und Frauen zwischen 18 und 80 Jahren.

Die drei Darstellerinnen erzählten, sangen und spielten solo und gemeinsam und begeisterten ihr Publikum mit geballter weiblicher Power in den Szenen – von Schauspiel über Schattentheater bis Burlesque – und bekannten Chansons von Hollaender bis Knef über die Lust und Tücken der Liebe. Sie ließen keinen Zweifel: „Eine Frau wird erst schön durch die Liebe…“, so ein Liedtitel. Und zeigten sich abwechselnd verliebt, verführerisch, verletzlich, verlassen, teilnahmsvoll mitfühlend und abgeklärt. Sind mal gestresste Karrierefrau mit heimlicher Sehnsucht, mal männerverschlingende Hetäre, käufliche Liebesdame, Expertin in Verführungskunst, mal flippige Partygirls, Vamp und Frau, die sich nach dem Einen zum Ablegen und Ankommen im Meer der Gefühle sehnt. Ein liebevoll-einfallsreiches, vergnügliches Programm, das man gern wiedersieht auf weiteren Spielstätten dieser Stadt oder anderswo.

Die derzeitige „Best oft“-Ausstellung mit Aktfotografie aller Modelle von Volkmar Fritzsche ist noch bis zum 23. Februar 2017 zu sehen im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15.

http://www.kunstkeller-dresden.de

Text + Fotos (lv)

Veranstaltungs-Tipp
„… aus dem Bauch heraus“ – Improvisationen im Schwarzlicht

Die Mini-Bühne im Kunstkeller lädt zum letzten Programm 2016 ein.

Die Tänzerin Una Shamaa (Sao Paulo) lässt sich bei ihren sinnlichen tänzerischen Improvisationen intuitiv vom Charakter vorher nicht festgelegter Musik inspirieren.
Das Publikum beeinflusst die Auswahl von Musiktiteln und die Stimmung des Abends.

Zu erleben am 9. Dezember, um 20.30 Uhr im Kunstkeller.
Einlass ab 20 Uhr. Platzreservierung wird empfohlen.

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Solvig Frey

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Geballte weibliche Power…                       Fräulein B.Engel

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Die drei Musen und Musiker Christian Mögel gratulierten mit ihrer witzig-    gefühlreichen Revue zum Kunstkeller-Jubiläum von Volkmar Fritzsche.

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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