Premiere „Fidelio“ an den Landesbühnen Sachsen

Sieg der Liebe und Hohelied der Freiheit  

Die Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven hat am 17. November, um 19 Uhr Premiere in den Landesbühnen Sachsen.

Mit FIDELIO schrieb Beethoven eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt. Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem freiheitsliebenden Gatten, der seit zwei Jahren verschwunden ist. In letzter Minute kann sie den Mord Pizarros  an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

«Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.» Ungeachtet dieser Forderung in Artikel 1 der UN-Menschenrechtscharta von 1948, die den Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus Zeiten der Französischen Revolution zitiert, werden auch heutzutage in den erstarkenden Diktaturen dieser Welt unbequeme Kritiker ausgeschaltet und ohne rechtsstaatliche Verfahren in Gefängnissen weggesperrt.

Beethoven, der sich den Idealen der Französischen Revolution auch in postrevolutionären Zeiten verpflichtet fühlte, schrieb mit FIDELIO eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt: Obwohl die Oper – den restaurativen Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechend – in ein Gefängnis führt, siegt Gerechtigkeit über Tyrannenwillkür.

Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem wahrheitsliebenden und mutigen Gatten, der seit zwei Jahren spurlos verschwunden ist. In letzter Minute kann sie durch beherztes Eingreifen den Mord Pizarros an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

Die Oper, die wie ein Singspiel beginnt und als große Oper vom Kerkerdunkel ans Licht führt, mündet im Zusammenhang mit einer Generalamnestie aller Gefangenen – ähnlich wie später die IX. Sinfonie mit ihrem Vokalfinale – in ein Oratorium: Ein «Hohelied der Freiheit».

ES SPIELT DIE  ELBLAND PHILHARMONIE SACHSEN
MUSIKALISCHE LEITUNG:HANS-PETER PREU
INSZENIERUNG: MANUEL SCHÖBEL
AUSSTATTUNG: MARLIT MOSLER

Besetzung:

FLORESTAN, GEFANGENER -SEBASTJAN PODBREGAR / DIRK KONNERTH; LEONORE, DESSEN FRAU UNTER DEM NAMEN «FIDELIO»-STEPHANIE KRONE; DON PIZARRO, GOUVERNEUR EINES STAATSGEFÄNGNISSES –PAUL GUKHOE SONG ; ROCCO, KERKERMEISTER-HAGEN ERKRATH / MICHAEL KÖNIG; MARZELLINE, DESSEN TOCHTER- KIRSTEN LABONTE / ANNA ERXLEBEN; JAQUINO, PFÖRTNER – EDWARD LEE; DON FERNANDO, MINISTER – MICHAEL KÖNIG / JOHANNES LEUSCHNER; ERSTER GEFANGENER – PETER SCHMUHL / YOUNGKWANG BAE; ZWEITER GEFANGENER – STEFAN GLAUSE / HO-GEUN LEE

WACHSOLDATEN, STAATSGEFANGENE, VOLK –OPERNCHOR DER Landesbühnen

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0,Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de 

Fides Linien, Erotischer Advent & Perlen der Lust in der Galerie Kunst & Eros


Zauber der Linien: „Lilith“, Papier (Kozo), Garn


Holzschnitte mit Linien wie Fadenstichen. „Nereide“, Papier (Kozo), Garn. Die Ausstellung von Fides Linien „Venus`Flor“ ist noch bis 16. November in der Galerie Kunst & Eros, Hauptstraße 15 in Dresden zu sehen.


„Wie Perlen auf einer Schnur“: Vor den filigran-sinnlichen Bildern der Künstlerin Fides Linien, die dem Betrachter Rätsel aufgeben, woraus die zarten, erdfarbenen und pastellfarbenen Linien auf handgeschöpftem Papier bestehen, gab es in der Ausstellung „Venus`Flor“ eine Lesung mit Solvig Frey und Kristin Rudloff. Passend zu den buchstäblich umgarnenden Figurenwelten mit mythischen und modernen Frauengestalten, lasen sie abwechselnd ebenso lustvoll, feinsinnige, versponnene Geschichten von Frauen. Von Elke Heidenreich bis Sybille Berg, über Glücksmomente wie Perlen, nackte Gier, die Launen der Liebe, Sehnsucht und Kunst, die wilde Muse. Klangreich von Bach bis Piazolla, Walzer und Muzette, begleitet von Danny Leuschner am Akkordeon.

Text + Fotos (lv)

»Erotischer Advent«

Weihnachtsausstellung

23. November bis 26. Januar 2019

in dieser traditionellen Gruppenausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik zeitgenössicher Künstler vorgestellt:
Ainara Torrano · Juan Miguel Restrepo Vales · Michele Cyranka· Frank Ole Haake
Zudem werden neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke und Gefäße aus dem edlen Material Porzellan von der Künstlerin und Galeristin Janett Noack gezeigt.

 Veranstaltungstipp zur Ausstellung

»Perlen der Lust« Ein Lyrischer Liederabend

Freitag, 23.11. 2018 · Beginn 19.30 Uhr · Eintritt 10 €

Lauschen Sie den Gefühlen, den erotischen Fantasien in Wort und Lied, die sich wie Perlen der Lust zu einem Diadem aufreihen, sinnlich aufgesetzt von der Schauspielerin Annette Richter und Derek Henderson am Piano.

Es begrüßt Sie an diesem Abend Janett Noack.

Kartenreservierungen werden in der Galerie telefonisch oder per E- Mail empfohlen!

Text + Foto: Janett Noack

Galerie kunst & eros, Hauptstraße 15, 01097 Dresden 

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr
kunstunderos.de, info@kunstunderos.de – 0351 8024785

Sonderöffnungszeiten am 2. Adventswochenende 8. und 9. 12. von 11 bis 18 Uhr 

Premiere „Sophie im Schloss des Zauberers“ im Schauspielhaus


Das größte Wunder sind wir selber: Sophie erlebt in eine alte Frau verwandelt, dass Liebe und Glück nicht nur von Äußerlichkeiten abhängen. Foto: Sebastian Hoppe

Die Macht der Wünsche

Was passiert, wenn Ängste und Träume wahr werden, davon erzählt das diesjährige Märchenstück für klein und groß „Sophie im Schloss des Zauberers“, das am vergangenen Sonnabend im Schauspielhaus Dresden Premiere hatte.

Wünsche und Zaubersprüche wollen gut überlegt sein. Denn sie können Menschen und Dinge verwandeln, Traurigkeit in Freude, aber auch Glück in Unglück ändern. Das alles erlebt Sophie Hatter, Besitzerin eines kleinen Hutladens und die älteste von drei Schwestern. Damit scheint sie vom Pech verfolgt, doch die zu lösenden Geheimnisse und Abenteuer auf ihrer wundersamen Reise stärken vor allem ihren Glauben an sich selbst. Das Stück „Sophie im Schloss des Zauberers“ nach dem Roman von Diana Wynne Jones kam in der Bühnenfassung von Katrin Breschke und Mina Salehpour als deutschsprachige Erstaufführung am Sonnabend im Schauspielhaus Dresden auf die Bühne.

In eine Traumwelt voller Magie, zauberhafter Klänge, Farben und Bilder entführt mit viel skurrilem Witz und Poesie das diesjährige vorweihnachtliche Stück für die ganze Familie unter Regie von Mina Salehpour im Schauspielhaus. Für Sophie ändert sich alles, als eines Tages eine mächtige Zauberin, die Hexe der Wüste (Tammy Girke) zu ihr kommt, keinen passenden Hut findet, den Laden in die Luft sprengt und Sophie (bezaubernd mädchenhaft und weise zugleich: Ursula Hobmair) in eine alte Frau verwandelt. Mühsam bewegt sie sich mit dem Stock vorwärts durch eine karge, graue Landschaft vom Sturm zerzaust. Eine einsam umherschwirrende, rätselhafte Vogelscheuche (Emil Borgeest) folgt ihr bis zum Schloss von Zauberer Howl (David Kosel). Einem verworfenen, lasterhaften, ungehorsamen jungen Mann mit Rockergitarre. Der liebt es Mädchen anzulocken, angeblich um ihre Herzen zu essen.

Sophie zieht bei ihm ein, will sein Geheimnis ergründen, putzt für ihn und wirbelt den Männerhaushalt gründlich auf, zu dem außerdem Howls qurirliger Zauberlehrling Michael (Sven Hönig) und der wilde Feuerdämon Calcifer (Denis Geyersbach) gehören. Der haust im Kamin und hat einen Pakt mit Howl, den Sophie lösen soll. Calcifer tritt emsig in die Radpedale, Klingelzeichen zeigen verschiedene Ortsstationen an und eine Kurbel öffnet und verschiebt Türen und Schlosswände im Handumdrehen. Da holt ein Wachmann sich Siebenmeilenstiefel und ein Mädchen Zauberpulver, das Wind bringen soll für das Boot ihres Vaters. Der König will mit Howls Zauberkräften Krieg führen und die Hexe der Wüste zerstört fast seine magische Welt.

Die Zuschauer erhalten Armbänder, die im Dunkeln rot leuchten und mit deren Hilfe Sophie, Howl und ihre Freunde die machtgierige Hexe der Wüste besiegen. Die Armbänder werden nach der Vorstellung in andere eingetauscht, wahlweise gibt es  ein gelbes „Anti-Mies-Drauf-Band“ oder ein blaues „Herzensbrecher“-Armband. Begeisterter Beifall für einen wundervollen, herzerfrischenden Theaternachmittag.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

Premiere „Alle unter eine Tanne“ in der Comödie Dresden


Alle unter einer Tanne: Da brennt die Luft und manches pikante Familiengeheimnis wird nach der Bescherung gelüftet. Foto: Robert Jentzsch

Wenn der schöne Schein platzt

So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit. Das sorgt nicht nur für kribbelige Vorfreude, sondern auch für eine aufregende Bescherung voller unliebsamer Überraschungen in der Weihnachtskomödie „Alle unter eine Tanne“ von Lo Malinke. Die Premiere war am Freitagabend in der Comödie Dresden.

Der Tannenbaum strahlt im Lichterglanz im Wohnzimmer, der Tisch ist gedeckt und das künstliche Kaminfeuer auf dem Bildschirm wird kurz unterbrochen von einer TV-Sendung mit einer Paartherapeutin und Bestsellerautorin, die Tipps für ein entspanntes Weihnachtsfest gibt und das Geheimnis glücklicher Beziehungen verrät: „Wagen Sie die vollkommene Aufrichtigkeit!“ Allein mit ihrem Exmann Robert (wütend-spöttisch: Helmut Schreier) ist das auch kein Problem für die Therapeutin Elli (energisch-abgeklärt: Uta Schorn). Die Beiden streiten und sticheln unentwegt, doch am Heiligen Abend wird traute Familienharmonie im Elternhaus für die drei erwachsenen Kinder inszeniert. Doch der schöne Schein bröckelt immer mehr und ein heilloses Durcheinander bricht aus, als unerwartet Roberts neue Partnerin Chrissi (mit kessem Charme: Heidi Weigelt) hereinplatzt, die nicht länger allein am Weihnachtsabend zu Hause sitzen will.

Und auch Ellis deutlich jüngerer Freund Micha, der vorher ihr Fahrlehrer war
(Thorsten Feller) will nicht länger wie ein Wischmop von ihr in der Küche versteckt werden vor ihrer Familie. Das sorgt für reichlich komische Turbulenzen in dieser schräg-verrückten Weihnachtskomödie nach etwas zähem Beginn in der Regie von Urs-Alexander Schleiff. Die darin gipfelt, dass Ellis Freund seiner vermeintlichen Flamme Chrissi einen Heiratsantrag macht mit einem flugs zugesteckten Ring von Robert. Einen Moment singen alle zusammen andächtig „Stille Nacht, heilige Nacht“, packen Geschenke aus, kurz darauf brennt der Tannenbaum und wird auch manch pikantes Geheimnis der beiden Töchter und des Sohnes offenbart.

Die volle Dosis Familiendrama am Weihnachtsabend kam in unverblümt, direkten Dialogen, humorvoll Klischees und moralische Spießigkeit auf die Schippe nehmend, in geballter Ladung unter Regie von Urs-Alexander Schleiff auf die Bühne. Herzerfrischend ehrlich, lebensfroh, mal stark, weich und verletzlich agieren Uta Schorn und Heidi Weigelt, zwei aus dem Fernsehen bekannte Schauspielerinnen. Sie moderierten auch im Wechsel die beliebte DDR-Unterhaltungssendung „Wunschbriefkasten“. Natürlich gibt es ein Happy End für die Paare zum Fest der Liebe, die sich wiedertreffen an einem Asia-Imbiss mit roten Lampions und fröhlich-gelassen trällerndem Kellner. Viel Beifall.

Text (lv)

http://www.comoedie-dresden.de

Premiere „Hirsch Heinrich“ an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

Wie Hirsch Heinrich sein Heimweh überwindet

Der Bilderbuchklassiker über die abenteuerliche Reise des kleinen Ausreißers wird als Figurentheater lebendig in der Studiobühne der Landesbühnen Radebeul.

Seine Heimat ist eigentlich der chinesische Wald. Doch nun ist Hirsch Heinrich nach langer Schiffs- und Zugreise in einem Tierpark angekommen. Hier wohnt er jetzt. Er hat ein eigenes Gehege, eine Tierpflegerin und ist nicht allein. Doch ihm fehlt sein Wald. Dafür bekommt er täglich Möhren und Wasser und wird mit einem chinesischen Gong geweckt. Besuch kommt auch viel, über die Kinder freut sich Heinrich besonders. Doch als es kälter wird, werden es immer weniger und der Hirsch wartet vergebens. Um nicht länger einsam zu sein, springt er eines Abends über das Gatter und will zurück in seinen Wald laufen.

Was Hirsch Heinrich auf seiner abenteuerlichen Reise erlebt und wie er doch noch ein neues Zuhause findet, davon erzählt das Figurentheater-Stück für Zuschauer ab vier Jahre in der Vorweihnachtszeit – inszeniert von Wolf-Dieter Gööck – auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Die Bilderwelt dieses beliebten Kinderbuch-Klassikers aus der DDR von Fred Rodrian mit den gewitzt-augenzwinkernden Illustrationen von Werner Klemke wird lebendig anhand von Flachfiguren, umrahmt von einem lichtergeschmückten Tannenbäumchen und einem Spind mit Globus obendrauf. Anrührend, liebevoll, mit leisem Humor und viel Spielfreude agiert die Puppenspielerin Frieda Friedemann als Heinrichs Tierpflegerin, mal in grauer Latzhose, Gummistiefeln und Fellmütze und mal mit Lampion und rotem Seidenkleid, um das chinesische Neujahrsfest zu feiern, das den Frühling einläutet.

Sie lässt den Hirsch sprechen, summt tröstend „Don`t worry, be happy“, fragt in einem Kinderlied abgewandelt vom „Männlein im Walde“, wer das seltsame Wesen sei, lässt Schneeflocken rieseln, die helle Spuren auf der Erde hinterlassen und erfreut ihn mit einer fernöstlichen Melodie. Eine bunt gekleidete Kinderschar samt erklärendem Zoodirektor umringt Hirsch Heinrich, der stolz und anmutig dasteht und gelassen bleibt, als ein Junge ihn zunächst wütend mit Tannenzapfen bewirft. Doch dann werden Paul und Heinrich – beide zieren auch den Buchtitel mit Kerzen im Geweih – beste Freunde, nach seiner Ausreißertour mitten durch die Großstadt und in den Wald, wo die anderen Tiere ungern die mit Futter behängte Tanne mit dem Neuling teilen. Sie reden auch nicht mit jedem und rennen weg und Heinrich ist wieder allein.

Dann bekommt er auch noch Ärger, weil er über die Fahrbahn springt und gegen die StVo verstößt und ein Oberförster mit bayerischem Akzent will den Hirsch gar bei der Ausländerbehörde abgeben. Doch noch größer sind Erstaunen und Freude und ein Raunen geht durch die Menge über die frohe Botschaft: “Unser Heinrich ist wieder da!“ Nachdem Hirsch zurückgekommen ist in den Tierpark, wo ihn Kamel, Löwe und Eisbär und die Kinder samt Schneemann vor dem Gehege samt bunter Fähnchenkette freudig zurück begrüßen.

Das nächste Mal ist „Hirsch Heinrich“ am 25.11., um 11 Uhr in der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen Radebeul zu sehen. Weitere Aufführungen sind im Dezember.

Text (lv)

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KinderOperette „Der Frosch muss weg“ an den Landesbühnen Sachsen

 Rockender Frosch sprengt Familienidylle

Die Kinderoperette nach dem Märchen „Der Froschkönig“ von Peter Lund (Buch) und Winfried Radeke (Musik) für Zuschauer ab fünf Jahre hatte am Sonntag Premiere auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen.

In dem Märchen – musikalisch auf ein heutiges Kinderpublikum zugeschnitten mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen – erscheint einer einsamen Prinzessin plötzlich ein hilfsbereiter Frosch, der mit Gastfreundschaft belohnt werden möchte. Die Mutter der Prinzessin ist entsetzt: Der ungebetene Gast, der nun im Kinderzimmer mit ihrer Tochter die verrücktesten Spiele erfindet, macht Krach: Der Frosch muss weg!

Wohlerzogen ist die Prinzessin Bernadette. Zumindest ist das der Wunsch von Mama Ernestine, der Königin. Der Papa, König Karl-Eduard ist viel mit dem Regieren beschäftigt und doch haben sich alle furchtbar lieb in ihrem winzigen Königreich, einer Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss. Bis eines Tages der Königstochter die goldene Kugel in den Brunnen fällt. Ein Frosch holt sie ihr wieder heraus und will dafür aber mit der Prinzessin speisen und in ihrem Bettchen schlafen. Leichtfertig gibt Bernadette ihm das große Froschehrenwort.

Beim idyllischen Abendbrot steht der Frosch plötzlich vor der Tür. Nun muss die Prinzessin halten, was sie versprochen hat, meint der Vater. Die Mutter ist gar nicht begeistert von dem ungebetenen Gast; seine kalten Flossen, die schlechten Manieren und der ganze Krach sind ihr Zuwider. Es steht fest: Der Frosch muss weg!

Doch noch ehe die Mutter eingreifen kann, gibt der Frosch Bernadette den Tipp, ihn an die Wand zu werfen! Ob das wohl eine Lösung ist?

Mit schmissigen Rock- und Rapeinlagen sprengt der Frosch das lyrische Familienterzett und stellt auch musikalisch alles auf dem Kopf. Eine Operette für junge Zuhörer, bei der kaum ein Fuß still bleiben kann.

MUSIKALISCHE LEITUNG: THOMAS TUCHSCHEERER / UWE ZIMMERMANNINSZENIERUNG: REBEKAH ROTA
AUSSTATTUNG: IRINA STEINER

KÖNIG KARL EDUARD –Andreas Petzoldt ; KÖNIGIN ERNESTINE –  Katarzyna Wlodarczyk ; PRINZESSIN BERNADETTE- Iris Stefanie Maier ; DER FROSCH – Johannes Leuschner

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0,

Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; www.landesbuehnen-sachsen.de

Letzte Ausstellung im KunstRaum Dresden: „Wenn die Nacht am tiefsten, dann ist der Tag am nächsten“

Aufbruch zu neuen Ufern

Mit einer Gemeinschaftsausstellung verabschiedet sich der Neue Sächsische Kunstverein e.V. von seinem Domizil am Schützenplatz 1 in Dresden und sucht neue Räume für zeitgenössische Kunst in Dresden. Die etzte Ausstellung im KunstRaum eröffnet am 9. November, um 19.30 Uhr.

Mit der Künstlermitgliederausstellung 2018, die den Titel “WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN, DANN IST DER TAG AM NÄCHSTEN“ trägt, verabschiedet sich der Neue Sächsische Kunstverein e.V. im KUNSTRAUM Dresden vom Standort am Schützenplatz 1 in Dresden,  um in Folge der Neustrukturierung des Vereins, im übertragenen Sinne, zu neuen Ufern aufzubrechen. Ziel ist es, zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum sichtbar zu verorten und über den Stellenwert von Kunst in unserer Gesellschaft wieder ins Gespräch zu kommen.

Der Titel verweist auch darauf, dass jede Veränderung auch eine Chance für einen Neuanfang beinhaltet. Es handelt sich um eine alte Redewendung, die von der Rockband „Ton, Steine, Scherben“ für ein Album verwendet wurde. Der Songtext lautet u.a.: „Ich war oft am Ende, fertig und allein. Alles, was ich gehört hab war, „lass es sein. So viel Kraft hast Du nicht, so viel kannst du nicht geben. Geh den Weg, den alle gehen, du hast nur ein Leben“.
Doch ich will diesen Weg zu Ende gehen, und ich weiß wir werden die Sonne sehn. Wenn die Nacht am tiefsten ist, dann ist der Tag am nächsten…“

Eingeladen sind alle Künstlermitglieder mit einer Arbeit. In einer sogenannten St. Petersburger Hängung soll beispielhaft gezeigt werden, was für eine künstlerische Kraft, was für ein künstlerisches Potential hinter dem Verein steht, der in einer langen, wechselvollen Geschichte viel
in Dresden bewegt hat, ins Abseits geraten ist 
und nun seine Struktur den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen gewillt ist. Das stilistische Pendel schlägt zwischen konkreter Abstraktion bis zu expressiver Figuration. Zahlreiche Veranstaltungen begleiten die Ausstellung: zwei Führungen, zwei Künstlergespräche und eine Versteigerung von Kunstobjekten
zugunsten der beteiligten Künstler und Projekten des Neuen Sächsischen Kunstvereins.

LEONORE ADLER | PETER ALBERT | OLAF AMBERG | ULLA ANDERSSON | ANETTE JÄGER |CLAUDIA ANTAL |GALA BIERMANN | GUDRUN BRÜCKEL | STEFFEN BÜCHNER |ROLF BUETTNER |MICHELE CYRANKA |GERHARD DEKE | HEIDEMARIE DREßEL | JOHANNA DOBBELT |MICHAEL DOBBELT |RÜDIGER DOBLIN |BEATE DOMANSKY | CHRISTIAN DOMKE | ANDREAS DRESS |
FRANK ECKHARDT |ARNE ELLENBERG |STEFFEN FISCHER | KERSTIN FRANKE-GNEUß | ANGELA GARRY |RITA GEIßLER |SIMONE GHIN | ELSE GOLD |DORIS GRANZ | SABINE GUMNITZ | INGO GÜTTLER |FRANK-OLE HAAKE |MARINA C. HÄNEL |HARALD HELLMICH| ROLAND HENSEL |WOLFGANG E. HERBSTSILESIUS |FRANK HERRMANN |INGOLF HERRMANN | HEIKE HERZOG |
KARIN HEYNE | PETER HOFMANN |MATTHIAS JACKISCH |NICOLA JAENSCH | KATRIN JÄHNE |MARION KAHNEMANN | ANJA A. KAUFHOLD |FLORIAN T. KELLER |META KEPPLER | MICHAEL KLOSE |ANGELA KNÖCKEL-REINÖL | JANINA KRACHT |INGO KRAFT |HEIDRUN KRAFT| KATHARINA KRETZSCHMER |DIETER KRULL | EVELYN KRULL |DOROTHEE KUHBANDNER |FRANZISKA KUNATH | GREGOR KUNZ |MICHAEL LANGE | VOLKER LENKEIT |LICHTBLAU | THOMAS LINDE |STEFFEN LIPSKI | PETRA LORENZ |BERNHARD MÄNNEL | MECHTHILD MANSEL |MARIA MEDNIKOVA |FRANK MEHNERT | MAJA NAGEL |
JOHANNA-ELISABETH NEHM | MANUELA NEUMANN |CARSTEN NÜSSLER |FRANK PANSE | HENRIK PILLWITZ |REINHARD PONTIUS | KATHARINA PROBST |ROSEMARIE RAEUBER |DAGMAR RANFT-SCHINKE |
HANS-JÜRGEN REICHELT | TANJA REIN |GABRIELE REINEMER|WIELAND RICHTER |FRANK K. RICHTER-HOFFMANN | JOCHEN ROHDE | ANNE ROSINSKI |LUC SAALFELD |VIOLA SCHÖPE |GÜNTER SCHÖTTNER | ANNEROSE SCHULZE | FRITZ-PETER SCHULZE |RICARDO SCHWARZ |
UWE SCHWARZ |DETLEF SCHWEIGER | GABRIELE SEITZ | PRISCILLA ANN SIEBERT |CAROLA SMY |WOLFGANG SMY |ANGELIKA SORG | REINHARD SPRINGER | RITA STEPANEK |MADS SVENDSEN |CAROLA TEICHMANN |BARBARA TOCH | HARTMUT TRACHE | GUDRUN TRENDAFILOV |ANDREA TÜRKE |TORSTEN UESCHNER |KERSTIN UHLMANN | MICHAEL VOGLER | FRANK VOIGT |
ANNETTE VON BODECKER-BÜTTNER | K.H. WAGNER |CHRISTIAN URI WEBER | ANDREAS WEIRAUCH |DIETER WEISE | SYLVIA-MANORITA WIEDEMANN |IRENE WIELAND |ANJA WINKLER |CHRISTOPH WINKLER |HANS WUTZLER

Eröffnung: Freitag, 09. November 2018, um 19.30 Uhr
Ort: KUNSTRAUM DRESDEN, Schützenplatz 1, 01067 Dresden
Musikalische Umrahmung Eröffnung: Michael Kaden (Akkordeon)
Ausstellungsdauer: 10.11. – 15.12.2018

Ganztägig geschlossen: 30.11. | 04.12.2018
Geschlossen ab 17 Uhr: 13.11. | 11.12.2018
Geschlossen ab 16 Uhr: 14.11.2018
Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 14 – 18 Uhr I Sa.: 10 – 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

Text + Foto: NSKV

P.S.: Vielleicht ist im benachbarten KulturKraftwerk Mitte noch Platz in einer der alten, leerstehenden Industriehallen für eine moderne Kunsthalle in Dresden, die doch schon länger im Gespräch ist?! Dort könnte der Neue Sächsische Kunstverein vielleicht eine neue Bleibe finden und Ausstellungen veranstalten. (lv)

ANKÜNDIGUNGEN & TERMINE

12.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten!

16.11.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt

26.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten!

02.12.2018 I 11 Uhr
Musikalische Matinee mit Versteigerung von Kunststücken

05.12.2018 I 19 Uhr
Präsentation/ Vorstellung Tangentiale_ART für interessierte Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen

12.12.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt 

Änderungen und Erweiterungen vorbehalten.


NEUER SÄCHSISCHER KUNSTVEREIN E.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 | im April 1990 neu gegründet

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
E-Mail: kv@saechsischer-kunstverein.de
Internet: www.saechsischer-kunstverein.de
Eingetragen beim Amtsgericht Dresden unter VR I/29 | Vorstandsvorsitzender: Frank Wallburger

 


 


Unterwegs: Im AbenteuerReich Belantis bei Leipzig

Wo Kinderträume wahr werden
und Erwachsene staunen

Märchenhaft und erlebnisreich geht es zu in dem Freizeitpark, in dem kleine und große Besucher Spaß, Action und Erholung finden. Mit dem Halloween-Fest mit vielen herbstlich, lustig-verrückten Überraschungen und Gruselzauber klingt die Saison in Belantis aus.

Viel sehen und erleben können kleine und große Entdecker auf einer Reise ins Abenteuerland Belantis bei Leipzig. Durch ein hellblaues Schloss betreten ich und Sinah, ein zehnjähriges Mädchen, mit ihr verbringe ich oft die Freizeit, eine  märchenhafte Welt. Wo Kinderträume wahr werden und auch
Erwachsene sich gern verzaubern lassen von all den Attraktionen. Mit einer Karte mit Lageplan für die rund ein Dutzend Erlebnisorte ausgerüstet, geht es los. An einem Ferientag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Wir spazieren vorbei an einem großen Plüschbären, Buddel, der die Besucher von Belantis freundlich empfängt.

Neugier, Staunen und Spaß am Entdecken bringen wir und die vielen anderen Besucher mit, die in dem großzügig und fantasievoll gestalteten Freizeitpark rund um einen See umher wandeln. Auf dem man im Boot paddeln oder in Gondeln mit Schwung umher fahren kann. Abenteuer, Action und Wissen über andere Kulturen  werden lustig, spielerisch und unterhaltsam mit Geschichten und Liedern an den einzelnen ErlebnisInseln vermittelt. Die Kinder können bei Indianer- und Piratenprüfungen kleine Mutproben bestehen und erfahren nebenbei viel über das Leben in und mit der Natur, lernen Fährten von Tieren kennen, über das Jagen und übers Meer fahren mit Segelsetzen, Seemannsknoten knüpfen u.v.m. Im Indianerdorf bemalen wir ein Stirnband mit blauen Wellenlinien, geschmückt mit einer Feder als Andenken und fahren eine Runde im Kanu über den sonnenglitzernden See mit einer Indianerfrau. In diese und viele andere Rollen schlüpft Annette Richter, Schauspielerin, die wir bei unserem Ausflug besuchen. Im Team mit anderen Künstlerinnen und Künstlern begleitet Annette die kleinen und großen Zuschauer mit viel Humor und Spielfreude, erzählend, singend und tanzend in mehreren Shows täglich.

Unterwegs begegnen uns wundersame Figuren wie ein Wesen, halb Pferd, halb Mensch oder eine Krake mit Fernglas und Kompass in den Fangarmen. Musik stimmt am Wegesrand dezent auf die verschiedenen Erlebnisbereiche, von mittelalterlich, meditativ, orientalisch bis südländisch temperamentvoll ein. Gruselig und geheimnisvoll geht es zu in einer alten Ritterburg, wo wir durch ein Labor und vorbei an einem Verlies mit  schaurigen Gestalten und Stimmen Gefangener gehen und auf der Spur eines wertvollen Kristalls, bewacht von einem Drachen, wandeln. In einem halbdunklem Raum funkelt der Stein in der Mitte. Wir nehmen Platz auf einer  Holzbank, die sich wie eine Schaukel bewegt und mit ihr die Wände nach oben und unten. Ein einmaliges Erlebnis!

Die Achterbahn sahen wir lieber von weitem. Wir fuhren Luftschaukel zusammen. Ließen uns davon tragen vom auf und abwogenden Luftschiff, das ein kribbeliges Gefühl im Bauch macht. Anfangs zaghaft, kletterte Sinah danach erneut fröhlich übermütig  in die Luftschaukel. Mein Lieblingsfahrzeug in Belantis ist ein Karussel, das wie eine große Blüte aussieht. Nostalgisch charmant, beschwingt und gemütlich schwebt man darin und der Blick schweift über den See und das Abenteuerreich.
Die Pyramide mit Wasserfall, durch die wir im Boot hinuntersausten ist die Krönung  zum Schluss. Eine Weile beobachteten wir die rasanten Fahrten. Davor eine lange Schlange. Dann wagten wir uns, gingen durch die dunkle Pyramide des Pharao mit farbreichen Wandmalereien. Bestiegen das Fahrzeug, das Wasser spritzte auf und wir brausten durch ein Labyrinth mit Strudel. Hatten etwas Herzklopfen und viel Spaß dabei und im Nu war die turbulente Wildwasserfahrt schon wieder vorbei. Voller Eindrücke, geschafft, aber auch beflügelt vom Erlebten fuhren wir vergnügt nach Hause zurück. Fazit: wer einmal da war, kommt schwer wieder los von all den witzig-verrückten Fahrzeugen und zauberhaften Erlebniswelten und kommt bestimmt gern wieder.

Nächster Höhepunkt ist das Haloween-Fest, das vom 27. bis 31. Oktober in Belantis gefeiert wird. Dann locken über 60 Attraktionen mit Gruselspaß  mit Hexen und Vampiren und Herbstabenteuer und abschließendem Höhenfeuerwerk.
Danach ist die Saison im Freizeitpark zu Ende. Im kommenden Frühjahr öffnen sich dann wieder die Tore zum AbenteuerReich Belantis.

Mehr Infos unter http://www.belantis.de

Text + Fotos (lv)

 

 

PodiumsGespräch mit dem Neuen Sächsischen Kunstverein: „Wie politisch darf/muss Kunst heute sein?“

„Wie politisch darf/muss Kunst heute sein und wo sollte diese präsentiert werden?“


Zu dieser spannenden Frage findet heute, am 26. Oktober, um 19 Uhr ein PodiumsGespräch
im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Kampf der Gegensätze – Die Welt der Dualismen“ statt.

Moderation:
 Michael Bartsch (Freier Journalist I Autor)

Podiumsgäste: Dieter Hoefer (Kurator I Journalist I Kunstvermittler), 
Christiane Mennicke-Schwarz
(Künstlerische Leiterin Kunsthaus Dresden), 
Christine Schlegel
 (Künstlerin), Dr. Gisbert Porstmann (Direktor
der Museen der Stadt Dresden), Manfred Wiemer (Amtsleiter Amt für Kultur
und Denkmalschutz)

Künstler sind Vordenker, Querdenker, Visionäre, mitunter unliebsame Zeitgenossen.
Sie reflektieren mit ihren Arbeiten das Hier und Jetzt und geben oftmals mutige Denkanstöße,
verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart und öffnen den Betrachtern die Augen
für Zukünftiges.

Es ist an der Zeit, über die Stellung der Gegenwartskunst in der Gesellschaft öffentlich zu
debattieren und ihr wieder den Platz zukommen zu lassen, der ihr gebührt.

Ort: KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1, 01067 Dresden

ANKÜNDIGUNGEN & TERMINE

09.11.2018 I 19.30 Uhr
Ausstellungseröffnung: „WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN, DANN IST
DER TAG AM NÄCHSTEN“
Ausstellungszeitraum: 10.11. – 15.12.2018

12.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten! 

26.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten! 

16.11.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt 

02.12.2018 I 11 Uhr
Musikalische Matinee mit Versteigerung von Kunststücken 

05.12.2018 I 19 Uhr
Präsentation/ Vorstellung Tangentiale_ART für interessierte Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen

12.12.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt  

Änderungen und Erweiterungen vorbehalten.


NEUER SÄCHSISCHER KUNSTVEREIN E.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 | im April 1990 neu gegründet

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
Internet: www.saechsischer-kunstverein.de

 

Natur & Kunst: Ausstellung „Im Moor“ im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda

Zur Eröffnung der neuen Kunstausstellung „IM MOOR“ mit Werken von Dorothee Kuhbandner (Malerei/Grafik), Rita Geißler (Grafik), Gabriele Seitz (Fotografie) und Ines Margret Lenke (Malerei/Grafik/Objektkunst) sind Interessierte herzlich eingeladen am 26. Oktober 2016 um 18 Uhr im Schloss und Stadtmuseum Hoyerswerda.

Die beteiligten Künstlerinnen zur Ausstellung

„Das hiesige Dubringer Moor konnte ich kürzlich mit einer Künstlergruppe durchstreifen. Die unglaubliche Pflanzenvielfalt und die unzähligen Schmetterlinge begeisterten mich sehr.“ (Dorothee Kuhbandner, Radebeul)

 „Es ist ein Ort des Werdens und Vergehens, eine Oase, in die der Mensch nicht eingreift. Seitdem lässt mich das Moor nicht mehr los…“ (Rita Geißler, Radebeul)

 „Das Moor ist für mich ein Kraft-Ort, ein Ort der Stille, wo ich der Natur ganz nahe bin, ein Ort, Vögel beobachten und erlauschen zu können…“ (Gabriele Seitz, Radebeul)

 „Gefühltes Moor“ –

Gefühle
Ängste
Träume
Bewunderung
für Strukturen
Spiel zwischen Farben und Formen

Werden und Vergehen
Verarbeiten
Erfahrungen und Erlebnisse
Hoffnung und
Freude am Experimentieren

(Ines Margret Lenke, Elsterheide/Tätzschwitz)

Am Wochenende, dem 03. & 04. November 2018 besteht die Möglichkeit, im Rahmen des traditionellen Kunstmarktes der Kulturfabrik Hoyerswerda mit den Künstlerinnen hier im Schloss ins Gespräch zu kommen und Werke bei Gefallen käuflich erwerben zu können.

Text: Kerstin Noack,
Prokuristin der Zoo, Kultur & Bildung gGmbH

Schloss & Stadtmuseum Hoyerswerda,
Lausitzer Platz 4, 02977 Hoyerswerda
Telefon   03571/60 35 31
Telefax    03571/60 35 32

www.zookultur.de