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Kategorien-Archiv: Projekte

Eine bunte fantastische Welt – Die Manga-Comicmesse lockt mit vielen Neuheiten zur Leipziger Buchmesse

31 Donnerstag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Literatur, Musik, Projekte, Tanz

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Eine Welt für sich: In Halle 1 dreht sich alles um Manga, Comics, Games und Cosplay auf der Leipziger Buchmesse. Foto: Leipziger Buchmesse

Japan goes Leipzig

Manga-Comic-Con mit großen Stars, spannenden Premieren und bewegten Workshops auf der Leipziger Buchmesse vom 21. bis 24. März 2019. 

Literatur ist bunt. Einen Beleg dafür bietet vom 21. bis 24. März die Manga-Comic-Con. Sie vereint die Szene rund um Comic, Manga, Cosplay, Anime, Japan und Games zu Deutschlands größtem Treffpunkt, der Manga-Comic-Con (MCC) in der Messehalle 1. Japanische und europäische Ehrengäste freuen sich auf die persönliche Begegnung mit ihrer Fangemeinde, stellen fantastische Werke vor und signieren das eine oder andere davon. Erstmals zu Gast in Leipzig sind die Stars der tschechischen Comicszene und ebenfalls zum ersten Mal fordert die Manga-Comic-Con zum „K-Pop“-Dance auf. Ebenso bunt und vielfältig geht es zu bei MCC Kreativ, den zahlreichen Workshops und den Cosplay-Wettbewerben auf der Großen Bühne. Cosplayer aufgepasst: Zum ersten Mal geht eine Cosplay-Beauftragte zur MCC an den Start.

Heldenhafte Abenteuer- und Liebesgeschichten aus Japan

Von fremden Planeten, mutigen Helden und der ersten Liebe erzählen die japanischen Ehrengäste in ihren neuesten Werken, die sie auf der Manga-Comic-Con persönlich vorstellen.

Auf den weiten Weg von Japan nach Leipzig macht sich in diesem Frühjahr Manga-Zeichner Hiro Mashima (1977), der mit seiner Manga-Serie Fairy Tail weltweit Erfolge feierte. Die Geschichte um die Welt der Magier und Gilden ist in Japan bereits im Sommer 2018 abgeschlossen worden. Der 63. und letzte Band von Fairy Tail erscheint pünktlich zur Leipziger Buchmesse bei Carlsen. Doch Hiro Mashima und sein Verlag haben noch ein weiteres Highlight im Gepäck: Er präsentiert in Leipzig auch den ersten Band seiner neuesten Reihe Edens Zero über den Waisenjunge Shiki Granbell, der in einem verlassen Themenpark inmitten von Animatronics auf einem Planeten im Sakura Kosmos aufwächst. Eines Tages verändert sich Shikis Leben schlagartig…

Zum ersten Mal in Deutschland auf Tour ist die japanische Autorin und Zeichnerin Erubo Hijihara. Die Newcomerin schaut ebenfalls mit einer Buchpremiere zur Leipziger Buchmesse vorbei: Der erste Band der dreiteiligen actiongeladenen Science-Fiction-Reihe Our Lonely War mit Aliens, humanoiden Waffen und einem Kampfpilot, der im Rollstuhl sitzt, erscheint am 14. Februar bei TOKYOPOP.

Einen doppelten Anlass nach Leipzig zu reisen gibt es auch für suu Morishita – dahinter verbergen sich die Autorin Makiro und die Zeichnerin Nachiyan: Zur Manga-Comic-Con bringt ihr Verlag Altraverse den vierten von insgesamt zwölf Bänden der Reihe Daily Butterfly mit den (Liebes-)Abenteuern der schüchternen Suiren und den ersten Band der aktuellen Serie Short Cake Cake heraus. Letztere erzählt von zwei Freundinnen und drei Jungs, die rein freundschaftlich verbunden, in einer Wohngemeinschaft leben. Oder wird aus Freundschaft doch noch Liebe?

Druckfrische Comics aus europäischer Feder

Historisch geht es in den Comics des niederländischen Zeichners Peter Nuyten zu. Zur Manga-Comic-Con reist er mit gleich drei neuen Geschichten an: Auguria Band 1 Ecce Signum erzählt den Kampf von Vespasian um den Kaisertitel Roms im Jahr 69 nach Christus. Tief in die Welt der Indianer taucht der Zeichner in seiner Indianer-Comicreihe Apache Junction ein. Die Serie mit drei Bänden wurde bereits 2017 abgeschlossen und es sind keine neuen in dieser Reihe geplant laut Verlag. Eine mysteriöse Mordserie beschäftigt hingegen den charismatische Dämonenjäger und Helden im vierten Band Blutrausch der Steampunk-Mystery-Serie Malcolm Max von Zeichner Ingo Römling (1969), der ebenfalls zur Manga-Comic-Con vorbeischaut. Die Nomadin Lis steht im Mittelpunkt des zweibändigen Comics Grün. Sie kämpft ebenso wie ihr Planet ums Überleben. Den druckfrischen Band 2 der Science-Fiction-Serie stellt die Designerin Frauke Berger (1991), die als Illustratorin und Charakterdesignerin tätig ist, in Leipzig vor.

Tschechische Geschichte im Spiegel gezeichneter Geschichten

Anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Leipziger Buchmesse ist die vielfältige tschechische Comic-Szene, die sich etwa ab dem Jahr 2000 rasant entwickelt hat, erstmals live in Leipzig zu erleben. Im Rahmen von Podiumsdiskussionen und Workshops freuen sich die renommiertesten Künstler der heutigen tschechischen Comic-Kultur auf die Begegnung und den Austausch mit dem Publikum. Das Autorentrio Marek Šindelka, Vojtěch Mašek und Marek Pokorný stellen den wahrscheinlich meistdiskutierten Comicroman des Jahres 2018 mit dem Titel Svatá Barbora (wörtlich Heilige Barbara) vor. Der Comicroman greift einen zehn Jahre alten und bis heute nicht ganz aufgeklärten, spektakulären Kriminalfall auf. Lucie Lomová und Jiří Grus werden über die moderne tschechische Comic-Szene „in Zeiten der Krise“ sprechen. Jan Novák und Jaromír 99 zeigen anhand ihrer jüngsten Graphic Novel Tschechenkrieg über einen blutigen Fluchtversuch tschechischer Regimegegner aus der DDR, wie man in Comics historische Geschichten aufgreifen kann. Und Vojtěch Mašek und Džian Baban bieten den Besuchern in ihrem Workshop die Möglichkeit, sich aktiv an der Entstehung eines „recycelten“ Werks zu beteiligen.

Vom Fantasy-Roman zum fantastischen Comic

Die Fantasy-Erfolgsautoren Kai Meyer und Markus Heitz zählen seit Jahren zu den Stammgästen der Leipziger Buchmesse. In diesem Frühjahr darf sich das Publikum auf Adaptionen ihrer Bücher freuen: Illustrator Jurek Malottke (1991) adaptierte die Spukgeschichte Das Fleisch der Vielen von Kai Meyer als Comic. Und Zeichner Che Rossié legt mit Band 1 Die Zwerge den ersten von vier Bänden nach Markus Heitz gleichnamigen Roman vor. Für Che Rossié ist es sein erstes eigenes Comic-Projekt.

Signierstunden prominenter Zeichner

Für Sammler von Autogrammkarten kann die Jagd nach der Promiunterschrift zwischen dem 21. und 24. März weitergehen. Zur Manga-Comic-Con signieren zahlreiche Zeichner ihre jüngsten Werke: Am Stand von TOKYOPOP erwarten die Besucher David Füleki – Demon Mind Game, Sopie-Chan – Ocean of Secrets, Timo Würz – The Art of wild+free Animals, Ban Zarbo – Kamo – Pakt mit der Geisterwelt, Gin Zarbo – Undead Messiah. Bei Carlsen signieren Flix (aktuelle Zeitungsserie Glückskind), Oroken – BL is magic!, Martina Peters – Focus 10 und Maike Plenzke – Eine Geschichte der Insel Errance.

Eigeninitiative gefragt

Aktiv (mit-)gestalten können die Besucher der Manga-Comic-Con in zahlreichen Workshops. Auf dem Programm stehen Zeichenstunden, Musik- und Cosplay-Videos, Erzählstrategien für Comics und Manga oder Tipps für das richtige Schlemmen bei einer Japanreise.

Premiere: MCC fordert zum Tanz auf

Das Video zum Gangnam Style des koreanischen Musikers Psy wurde seit seiner Veröffentlichung auf YouTube im Jahr 2012 milliardenfach angeklickt. Spätestens mit diesem weltweiten Erfolg begann der Siegeszug von K-Pop und dem entsprechenden Tanzstil K-Dance in Europa. K-Pop ist die Abkürzung für koreanische Popmusik. Dieses Mal wird die Manga-Comic-Con erstmals zur Tanzarena für alle Fans der Musikrichtung: Die EG Kpop Organisation (EGKO) lädt die Messebesucher zu einem EGKO Kpop Random Dance ein – eine Art Flashmob zu koreanischer Popmusik. Die Tanzgruppe High Tension zeigt mit ihrer The K-Pop Idol Show auf der großen Bühne der Halle 1 am Sonntag wie eine nach koreanischem Vorbild imitierte Talkshow wohl aussehen mag. Mit Witz, Charme und tänzerischem Talent stellen sie in ihrer Performance den harten und steinigen Weg für junge koreanische Talente durch die Musikindustrie dar. Getreu dem Motto je schriller desto besser. Und die ebenfalls aus Leipzig stammende Gruppe InFiresCrew leitet am Freitag und Samstag jeweils zwei Workshops, in denen Interessierte K-Pop-Tänze zu aktuellen, populären koreanischen Liedern erlernen können. Am Samstag zeigt die Gruppe mit ihrer Show zudem auf der großen Bühne ihre Tanzkompetenz im koreanischen Stil.

Neu im Programm der MCC: OtakuTV’s Convention

Der Verein Anime Sekai, der Veranstalter zahlreicher Conventions, organisiert zur Manga-Comic-Con erstmals die OtakuTV’s Convention Konferenz. Zu erleben gibt es eine Talkshow mit Mitgliedern von Organisationsteams verschiedener Anime Conventions. Die Experten sprechen darüber, wie man Conventions auf die Beine stellt und trotz aller Herausforderungen ein schönes Wochenende für alle Beteiligten bereitet. Die Talkshowgäste analysieren das Thema anhand der Veranstaltungen im vergangenen Jahr und gehen dabei auch auf Besucherfragen ein. OtakuTV’s Convention Konferenz 2019 bietet zudem einen Workshop zur Planung und Vorbereitung einer Reise nach Japan.

Kreative Vielfalt auf der MCC

Insgesamt 130 Künstler und Künstlergruppen zeigen auf der Gemeinschaftspräsentation MCC Kreativ für Zeichnungen und Artworks in der Messehalle 1 ihre neuesten Werke. Zu entdecken gibt es die ganze Vielfalt an Kreationen im Bereich Manga und Comics: angefangen von Zeichnungen und eigenen Comics über Poster, Sticker, Buttons, Artworks und Kakao-Karten bis hin zu selbstproduziertem Merchandise wie Schlüsselanhänger, Tassen, Plüsch, Schmuck, Taschen, Shirts oder Origami. Zudem zeichnen viele Künstler live und tragen in die Con-Hons ein.

Einmal die Welt retten…

Welches Kind träumt nicht davon, eines Tages die Welt zu retten. Den Traum können sich Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene zumindest spielerisch auf der großen Bühne der Manga-Comic-Con erfüllen. Panini lädt mit Unterstützung der Manga-Comic-Con am Messe-Sonntag um 14:00 Uhr zum Superheldenwettbewerb Zeitlose Helden (und Schurken) – Das DC, Marvel und Doctor Who-Cosplay ein. Für Dr. Who-Cosplays wird ein Spezialpreis verliehen. Anmeldung bis 12. März an pv@panini.de mit dem Betreff „MCC19-Panini-Cosplay“.

Farbenprächtige Kostüme und fesselnde Performances prämieren die Veranstalter des Leipziger Cosplaywettbewerbs am Messesamstag auf der großen Bühne der Manga-Comic-Con. Charli – eine Grafik-Designerin, die seit zehn Jahren als Cosplayerin und seit acht Jahren als Moderatorin von Wettbewerben aktiv ist, wird durch den Nachmittag führen. Zwischen 14:30 und 16:30 Uhr haben die angemeldeten Teilnehmer Zeit ihr Können zu beweisen. Ab 17:30 Uhr geht es dann für die Gewinner des Wettbewerbs zur Siegerehrung erneut auf die Große Bühne.

Erstmals Cosplay-Beauftragte im Einsatz vor Ort

Während der Messelaufzeit steht Laura, alias Kisa, als Cosplay-Beauftragte für alle Fragen rund um das Thema Cosplay vor Ort zur Verfügung. Laura tritt seit 2003 unter dem Spitznamen Kisa bei Cosplay- und Liverollenspielwettbewerben auf. Zudem unterstützt sie als Helferin und Organisatorin Projekte wie die Deutschen Cosplaymeisterschaften oder Veranstaltungen des Deutschen Liverollenspiel Verbandes. Dem einen oder anderen Cosplayfan sind außerdem ihre Artikel im Online-Fantastik-Magazin Teilzeithelden.de bekannt. Hintergrund: Alle Besucher sollen sich auf der Messe wohlfühlen. Die MCC ist eng mit der Leipziger Buchmesse verbunden und so bewegt sich neben Cosplayern ein weiteres vielfältiges Publikum durch die Hallen. Daher fallen die Cosplay-Regeln teilweise etwas strenger aus, als bei anderen Cons und an manchen Stellen ist Vermittlung gefragt. Für Laura ist es eine Ehrensache, wie sie betont, als Ansprechpartnerin vor Ort die Zusammenarbeit zwischen der Cosplayszene und der Leipziger Buchmesse zu verbessern. Zusätzlich verstärken zum ersten Mal weitere Cosplayer die Sicherheitskräfte an den Checks mit ihrem Fachwissen.

Öffnungszeiten und Preise

Die Leipziger Buchmesse in Verbund mit der Manga-Comic-Con öffnet vom 21. bis 24. März täglich von 10 bis 18 Uhr. Tickets gibt es ab 5. Dezember im Online-Shop. Früh sein, lohnt sich, denn das spart gegenüber den Tageskarten nicht nur bares Geld, sondern auch Wartezeit in langen Schlangen.

Über die Manga-Comic-Con (MCC)

Die MCC ist der erste Treffpunkt im Jahr für alle Liebhaber von Comics, Manga, Cosplay, Anime, Japan & Games und findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Halle 1 ist Manga, Comics, Games und Cosplay gewidmet, in Halle 2 lädt die Fantasy Leseinsel ein. Buchkunst und Grafik sind in Halle 3 zu finden, die Bereiche Graphic Novel sowie die Independent Verlage in Halle 5. Zur vergangenen Manga-Comic-Con kamen 105.000 Besucher.

Text: Julia Lücke/Pressebüro Leipziger Buchmesse

http://www.manga-comic-con.de
http://www.facebook.com/mangacomiccon

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Vortrag: Ballast über Bord – Mach Dein Leben leichter!

14 Montag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte

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Strahlend neu: Arbeits- und Wohlfühlreich in einem. Meine Küche. Jetzt kommen die anderen Räume dran mit Ausmisten! Foto (lv)

Raum für Neues schaffen

Wollt Ihr leicht ins Neue Jahr starten? Zum Vortrag „Ballast über Bord – Mach Dein Leben leichter!“ lädt Birte Dresler, Aufräumexperin und Freie Lebensberaterin am 16.1., 19.30 Uhr ins FITZ in Radebeul ein.

In diesem Feng Shui-Vortrag erfahrt Ihr, wie Müll und Krempel, der sich in unseren Wohnräumen ansammelt, unser Leben beeinflusst. Wo versteckt sich eigentlich das Gerümpel? Und wie werden wir den ganzen Kram los und halten dauerhaft Ordnung in unserer Wohnung?
Lasst Euch motivieren, Eure eigenen Vier Wände kritisch unter die Lupe zu nehmen, Euch von Altem, Unliebsamen und / oder Unnützem zu trennen und so wieder Raum für die eigene Weiterentwicklung zu schaffen.

Ort: FITZ (https://www.fitz-radebeul.de/), Meißner Str. 128, 01445 Radebeul
Zeit: 16.01.2019, 19:30 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten.
Beatrix Schumann 0163/ 1645863 oder
Birte Dresler 01575/ 8866826

Text: Birte Dresler

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Volkshochschule Dresden feiert 100. Geburtstag

14 Montag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Fotografie, Kultur, Lebensart, Projekte

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Bunte Vielfalt: Jürgen Küfner, Direktor der Volkshochschule Dresden e.V. präsentiert das Programmheft für Frühjahr/Sommer 2019

Neue Kunst-Kurse: Von „sprechenden“ Bildern bis zu Street-Photography

Volkshochschule präsentiert neues Programm zum 100-jährigen Bestehen. 100-Cent-Kurse, neue Schnupperkarte und allerhand zu 100 Jahren VHS.

Seit einhundert Jahren kümmert sich die Volkshochschule Dresden (VHS) um die Stärkung der Persönlichkeit, ermöglicht Teilhabe und steht für eine Bürgergesellschaft. In der Geschichte gab es immer nur Kursangebote, die sich mit diesen drei Grundsätzen vereinbaren lassen. Schon seit jeher stehen deshalb neben Sprachkursen auch Künstlerische im Fokus, genauso wie auch welche mit gesundheitlichen oder kulturellen Thematiken. Im neuen Frühjahr/Sommer-Programmheft findet sich daher erneut eine breite Palette an beliebten Veranstaltungen und Kursen.

„Besonders froh sind wir, eine neue Programmbereichsleiterin für die künstlerischen Themen gefunden zu haben“, erklärt Volkshochschuldirektor Jürgen Küfner. Den ganzen Themenblock „Kunst“ hat sie über den Haufen geworfen und komplett neugestaltet, im wahrsten Sinne des Wortes. „Wir bieten jetzt nicht nur Fotoreisen, beispielsweise nach Marokko, an, sondern auch Street-Photography-Kurse in Dresden. ‚Street-Art‘ beschäftigt sich mit der urbanen Kunst auf Häuserwänden oder sonstigen Graffiti und wir sind stolz, als eine der ersten Volkshochschulen einen Kurs zu ‚Graphic Recording‘ anzubieten“, so Küfner. Beim „Graphic Recording“ geht es darum, gesprochene Worte auf eine neue Art und Weise wiederzugeben. Dies geschieht vor allem in schnellen Skizzen und Grafiken, während die Protagonisten noch sprechen. „Das ist ganz spannend, weil man nie weiß, was am Ende rauskommt. Wir haben extra dafür eine Expertin eingeladen, die ihr Wissen an interessierte Dresdner vermittelt“, erklärt Küfner.

Im Bereich der Gesundheitsförderung gibt es ab sofort eine Schnupperkarte, bei der Unentschlossene verschiedene Kurse testen können. Für 12 Euro kann man so zum Beispiel einmal eine Zumba-Veranstaltung besuchen und danach zum Qi-Gong-Kurs gehen und in der nächsten Woche wieder ganz andere Gesundheitskurse besuchen.

„Auch konnten wir es ermöglichen, ausgewählte Veranstaltungen zum Jubiläum für 100 Cent anzubieten“, erklärt Küfner. Diese einmaligen Events sollen neue Interessenten in das im vorletzten Jahr frisch bezogene Volkshochschulgebäude ziehen, aber auch ein Dank für treue Teilnehmer sein. Weiterhin befasst sich die Volkshochschule thematisch sehr stark mit den letzten 100 Jahren. So wird es Veranstaltungen geben, die „100 Jahre Weimarer Republik“, „Kochen wie vor 100 Jahren“ oder „Die Kunst vor 100 Jahren“ thematisch aufgreifen. Jürgen Küfner weiß, „auch solche Sonderveranstaltungen gibt es schon für 100 Cent zu erleben. Man sollte sich schnell dafür anmelden!“

Im Rahmen der 100-jährigen Volkshochschul-Geschichte wird es auch eine Sonderausstellung in den neuen VHS-Räumen auf der Annenstraße 10 geben. „Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet am 14. Februar die Ausstellung zu ‚100 Jahren Volkshochschule in Sachsen‘. Auf dieses Highlight freuen wir uns schon jetzt. Es wird aber nicht das Letzte sein, was dieses Jahr auf unsere lange Geschichte aufmerksam macht“, verrät Küfner abschließend.

Text + Foto: meeco Communication Services

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de 

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Pilgern ins Lügenmuseum Radebeul

25 Dienstag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte, Unterwegs

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Das Lügenmuseum des Künstlers Reinhard Zabka, alias Richard von Gigantikow, im ehemaligen Gasthof in Radebeul-Serkowitz: Hier hinter dem Objekt „Scherben des Serkowitzer Wirtes“. Foto: Jan Oelker

Die verzauberte Welt sinnloser Weihnachtsgeschenke aus über 200 Jahren

Ausstellung und Aktion in den Weihnachtsferien. Bis 4. Januar täglich von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Eine neuartige Pilgerbewegung führt nach Radebeul ins Lügenmuseum zum Jahresendausflug. Die verzauberte Welt »Sinnloser Weihnachtsgeschenke« aus über 200 Jahren kann dort erlebt werden. Die Gründerin hatte, der Legende nach, ihre unausgepackten Weihnachtsgeschenke auf den Boden eines Gutshauses getragen, um sie dort zu vergessen.

Alle Besucher erhalten eine Einführung, einen Lügentee und dann gibt es einen Rundgang durch zwölf Räume:  „Grüße von Überall“ versammelt Reiseschreine aus aller Welt, zu erleben sind Maschinen zur Belustigung, anarchische Apparate im ironischen Leerlauf. Im maroden Charme des historischen Tanzsaales findet sich die Ausstellung Wunder.Punkt. Leichter Schauer und heiteres Erbarmen, hintergründige Klippen und unglaubliche Kreativität sind in der Lage die sanfte Berührung der Poesie am starren Reglement des Museumswesens vorbei schlüpfen zu lassen. Die Ideen ziehen, wie Wolken mit der Empfindung der Freiheit, durch die Räumlichkeiten des historischen Gasthof Serkowitz.

Der Sinn für Humor unterscheidet es von anderen Angeboten. Humor ist nicht irgendeine erfreuliche Zugabe, vielmehr betrifft er den Kern des Pudels. Wegen der heilenden Wirkung des Lügenmuseums fragen Sie ihren Hausarzt oder ihr Apotheke, um sich einen Besuch verschreiben zu lassen.
Das Lügenmuseum kann auch als Orakel, als Ausflugstipp, als Ferienaktivität, als Betriebsausflug, als Künstlergeisterbahn oder als Tankstelle für Lebensinspiration genutzt werden. Die Pilger verlassen erleichtert und beschwingt den Ort.

Lügenmuseum, Kötzschenbrodaer Strasse 39, 10445 Radebeul

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, Ferien und Feiertagen 13 – 18 Uhr
Richard v. Gigantikow  Handy 0176 – 99 02 56 52

www.luegenmuseum.de    info@luegenmuseum.de

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365 gute Taten – Unternehmer spenden für soziale Projekte

25 Dienstag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Unterwegs

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im Foto von llinks: Alexander Mosch, Regina Barthel-Marr, Roland Hess, Carsten Melzer, Carsten Anspach und Peter Escher im Garten des Freitaler Tierheims. Die Unternehmer unterstützen dort u.a. den Neubau einer Quarantänestation.

Unternehmer mit Herz und Tat

Zehn Medienpartner (Online, TV, Print und Radio) haben sich zusammengeschlossen, um Ihre gute Tat für einen Tag sichtbar zu machen. Sie spenden – wir berichten in Dresden und Umgebung. Unter allen Teilnehmern wird Ende 2019 ein Marketingpreis im Wert von 20 000 Euro verlost.

„So wirksam haben Sie noch gespendet. Machen Sie Ihr soziales Engagement sichtbar“, so lautet das Motto des Projekts „365 gute Taten“. Unternehmer können damit einen Verein ihrer Wahl unterstützen und mit guten Taten von sich reden machen, wirbt Initiator Roland Hess, Herausgeber vom Top Magazin Dresden, das in der Region Ostsachsen erscheint, für die Aktion. Zugleich erhalten Unterstützer des Projektes ein persönliches Marketingpaket 2019 für
1 950 Euro statt 6 000 Euro Listenpreis.

Für 2020 ist eine Sonderausgabe des Top Magazin mit allen teilnehmenden Unternehmern geplant.

Folgende Projekte können Sie im Januar 2019 unterstützen und buchen:

KW2: Kindervereinigung Dresden e.V. (Neueinrichtung Tobezimmer, Kochprojekt gesundes Essen für Kinder)

KW3: Wegen uns – Dresdner Pflege- und Adoptivkinder e.V. (Tanzprojekt: Räumlichkeiten, Musikanlage, Hallenturnschuhe, Mietzuschuss; Filmprojekt zur Dokumentation über das Leben der Pflegekinder. Benötigt werden Kamera, Computer etc. Integrative Einrichtung: Spielplatz, Spielkturm etc.)

KW4: E.I.B.I e.V. (Renovierung Suppenküche, Tapezieren, Streichen, Töpfe, Geschirr etc.)

Seien Sie einer von 365 Unternehmern mit Herz.

Weitere Informationen unter: http://www.365-gute-taten.de

meinwortgarten.com wird die Aktion begleiten.

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Ausstellung „Auf weiter Flur“ von Peter Koch in der Galerie mit Weitblick Radebeul

09 Sonntag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Bilder zum Träumen und Innehalten

Malerei vom Meer des Musikers Peter Koch ist zurzeit in der Galerie mit Weitblick zu sehen. Außerdem wird zu Märchen vorm Kamin eingeladen. Nächstes Jahr soll junge Kunst einziehen.

Eine Lichterpyramide mit Papierschiffchen aus Notenblättern dreht sich im Raum, passend zu den Bildern des Malers und Cellisten Peter Koch. Er zeigt vorwiegend Landschaften vom Meer, mit dem der 1960 in Greifswald geborene Künstler aufgewachsen ist, in der derzeitigen Ausstellung „Auf weiter Flur“ in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Der weite Horizont, karge und blühende Steilküste, Schiffe bei der Ausfahrt und Segler vor abendrotem Himmel. Es sind Sehnsuchtsbilder, die wärmen an grauen Tagen und die Besucher zum Innehalten im vorweihnachtlichen Trubel einladen. Peter Koch komponiert mit Farben, die er gern pastos strukturreich auf die Leinwand aufträgt in mal konkreten und abstrahierten Formen. Die Bilder wirken nah und entrückt zugleich und leuchten aus der Erinnerung auf. Die Ansichten von farbspiegelnden Booten im Hafen, teils mit Pastellkreide über die Ölfarbe gezeichnet und der schattenhafte „Schiffsfriedhof“ mit vor sich hindämmernden, ausgedienten Fischereikuttern. Neben den Ölbildern sind auch grafische Blätter von Peter Koch zu sehen, der seit 1985 als freischaffender Künstler in Dresden lebt.

Dies ist bereits die 16. Ausstellung in der kleinen Wochenendgalerie mit Atelier, welche die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner mit viel Hingabe und Idealismus betreibt. Im Oktober feierte sie mit den zumeist langjährigen Galeriebesuchern das sechsjährige Bestehen, die sie auch bestärkten dieses kulturelle Angebot und Kleinod weiter aufrechtzuerhalten. Es ist die einzige private Galerie in Radebeul. Die drei Ausstellungen in diesem Jahr mit expressiver Malerei von Thorsten Gebbert, Schwarz-Weiß-Fotografie von Hartmut Opitz und Skulpturen von Frank Schauseil belegen auch die künstlerische Vielseitigkeit.

„Die Galerieräume können auch für Veranstaltungen gemietet werden, um sie noch mehr zu beleben“, sagt Dorothee Kuhbandner. Sie hat den Fußboden im Eingangsbereich erneuert. Stattfinden könnten Vorträge ebenso wie literarisch-musikalische Programme. Für das kommende Jahr sind hier bereits zwei Ausstellungen geplant. Anfang April wird Katharina Probst, die Bühnenbild an der Dresdner Hochschule für Bildende Künste studierte, Porträts und Landschaften zeigen. Außerdem soll junge Kunst mit den Arbeiten von Kunststudenten in die Galerie mit Weitblick einziehen. Auch um neues Publikum anzulocken.

„Es kommen bisher vor allem Spaziergänger, aber leider weniger Kunstsammler. Vielleicht haben manche noch Schwellenangst oder liegt es am etwas nostalgischen Flair“, überlegt Dorothee Kuhbandner. Die Galerie finanziert sie aus den Verkäufen ihrer eigenen Arbeiten. Ausstellungen mit ihren Bildern sind derzeit außerdem im Pädagogischen Institut in Moritzburg und im Schloss Hoyerswerda zu sehen. In der Vorweihnachtszeit lädt sie klein und groß ein zum „Märchen lesen vorm Kamin“ aus mitgebrachten Büchern, mit Lichteln, Plätzchen und Glühwein am 15.12. und 22.12., ab 16.30 bís 18 Uhr.

Geschenkideen gibt es hier natürlich auch viele wie originelle Stempel zum Bedrucken oder bemalte und beschriebene Tassen der Künstlerin. „Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe“, lautet ein Lieblingsspruch von Dorothee Kuhbandner. Die Ausstellung „Auf weiter Flur“ ist noch bis 31. März 2019 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und Sa von 14 bis 18 Uhr.

 

 

 

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Ausstellung Wunder.Punkt im Lügenmuseum Radebeul

07 Freitag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Ein Platz zum Träumen und Innehalten: Im Garten vom Lügenmuseum Radebeul. Vor dem ehemaligen Dorfgasthof Serkowitz entsteht gerade eine „Jedermanngartenschau“, in der Pflanzen Geschichten erzählen. Foto (lv)

Mit Kunst auf den Spuren historischer Pilgerwege

Die Ausstellung „Wunder.Punkt – eine künstlerische Spurensuche“ mit Arbeiten von acht Künstlern eröffnet am 7. Dezember, um 18 Uhr im Lügenmuseum im alten Gasthof Serkowitz in Radebeul.

Ein Samenkorn reiste im Magen eines Kamels durch die Wüste Sahara. In einer Oase ging der Samen auf und wuchs zu einem Feigenbaum. Wie ein Ableger dieses Feigenbaumes dann nach Serkowitz in Sachsen gelangte, das soll mit der Jedermanngartenschau erforscht werden. Bei einem Spaziergang im Seifersdorfer Tal untersuchten die Studenten der TU das Areal um den Amortempel. Dort waren duftende Sträucher und Blumen angesiedelt worden. Sie entdeckten eine Pflanze, die die Zeit überdauert hat.

Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten. Rabindranath Thakur

Jede Pflanze hat eine Geschichte, wir möchten sie erzählen. Wir sind Juliane Langer und Samuel Bruder, studieren Landschaftsgestaltung an der TU Dresden. Dafür laden wir RadebeulerInnen ein, eine Pflanze sprechen zu lassen. Vor dem Gasthof Serkowitz, wo sich schon mancher erinnert, vorbei gefahren zu sein, gibt es eine Terrasse von 40 qm. Dort legen wir gerade kleine Gärten mit entsprechenden Zäunen an. Dafür laden wir Nachbarn und Bürgern der Stadt Radebeul ein, Pflanzen mit einer besonderen Geschichte vorbei zu bringen und einzupflanzen. In der  Jedermanngartenschau vor dem Lügenmuseum werden die Pflanzen dann ausgestellt und mit ihrer Geschichte zur Schau gestellt. Die Pflanze sollte winterhart und schattentolerant sein. Gern kommen wir auch bei Ihnen vorbei, lassen uns die Geschichte erzählen und holen die Pflanze ab. Tel. 017681786235

Die aktuelle Ausstellung Wunder.Punkt entführt die Besucher in zeitgenössische Wunderkammern und Wundergärten. Acht Künstler sind eingeladen mit dem 700-jährigen Gasthof Serkowitz, an der Kreuzung historischer Pilgerwege, in einen produktiven Dialog zu treten. Sie wird gefördert durch die Große Kreisstadt Radebeul und durch Wunder.Punkt – die neue Weihnachtsausstellung im Lügenmuseum.

Zeitgenössische Wunderkammer

Auf einer Jagd verlor Graf Otto von Oldenburg im Barneführerholz den Weg. Er wurde durstig. Eine Fee trat zum durstigen Jäger und bot ihm ein Trinkhorn mit einem Zaubertrunk an. Der Jäger goss das Gebräu ins Gras und ritt davon. Er hatte das angebotene Trinkhorn gestohlen. Das war um das Jahr 989. Ist das Oldenburger Wunderhorn auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen nun Raubkunst? Kaiser Rudolf II wiederum ließ, wenn gerade kein Präparat aufzufinden war, das entsprechende Wesen malen. In seinen Sammlungen fanden sich Abbildungen von Einhörnern, Drachen und Alraunen.

Das Horn des sagenumwobenen Einhorns war ein Muss in jeder Wunderkammer. Kenner entlarvten es als Stoßzahn des Narwales. Die aktuelle Ausstellung „Wunder.Punkt“ im Lügenmuseum entführt die Besucher in eine zeitgenössische Wunderkammer. Im Lügenmuseum sind es die Himmelsscheibe von Serkowitz, das Loch aus der Zauberflöte von Mozart, das Ohr von Vincent van Gogh, ein Hörbild der verschollenen Kyritzer Knatter und das niedrigste Storchennest Deutschlands. In einer entzauberten Welt ist „Die Aufgabe eines Künstlers ist immer das Geheimnis zu vertiefen“ (Francis Bacon).

Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) und kostbaren Kuriositäten die Betrachter ins Staunen versetzten.

Ein weiterer Anknüpfungspunkt der Ausstellung ist „des Deutschen Spießers Wunderhorn“ von Gustav Meyrink. Haarsträubende, eindrucksvolle Kurzgeschichten beweisen eine außerordentliche Begabung für antibürgerliche Satire.

„Wunder.punkt“ Acht Künstler sind eingeladen mit dem 700jährigen Gasthof Serkowitz einen produktiven Dialog zu führen. Uta Hünniger Schriftgestalterin, Burkhard Schade Fotografie, Justus Ehras elektronischer Hokuspokus, Leon Schmidt, Anna Ditscherlein und Aren Shanazavyan, drei Studenten der Kehrbachklasse der HfBK, Samuel Bruder und Juliane Lederer, Studenten der TU Gartengestaltung.

Serkowitz, ein altes slawisches Dorf, wurde vor 80 Jahren in Radebeul eingemeindet. Der 700jährige Gasthof liegt an der Kreuzung historischer Pilgerwege und heute an einer viel befahrenen Straße.

Zur Eröffnung spielt der Musiker Jan Heinke Improvisationen und Thomas Gerlach spricht zur Eröffnung.

Das Lügenmuseum, seine humorvolle Streitkultur ist sein Qualitätskriterium. Der Sinn für Humor unterscheidet es von anderen Angeboten. Sinn für Humor und gesunder Menschenverstand sind im Grunde das Gleiche. Sie bewegen sich lediglich in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Humor ist wie tanzender spielender Verstand. Humor ist also nicht irgendeine erfreuliche Zugabe, vielmehr betrifft er den Kern des Intellekts selbst.

Text: Richard von Gigantikow
Telefon: 0176 – 99 02 56 52
E-Mail: info@luegenmuseum.de
Homepage: http://www.luegenmuseum.de

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PodiumsGespräch mit dem Neuen Sächsischen Kunstverein: „Wie politisch darf/muss Kunst heute sein?“

26 Freitag Okt 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Projekte, Zwischenmenschliches

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„Wie politisch darf/muss Kunst heute sein und wo sollte diese präsentiert werden?“


Zu dieser spannenden Frage findet heute, am 26. Oktober, um 19 Uhr ein PodiumsGespräch
im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Kampf der Gegensätze – Die Welt der Dualismen“ statt.

Moderation:
 Michael Bartsch (Freier Journalist I Autor)

Podiumsgäste: Dieter Hoefer (Kurator I Journalist I Kunstvermittler), 
Christiane Mennicke-Schwarz
(Künstlerische Leiterin Kunsthaus Dresden), 
Christine Schlegel
 (Künstlerin), Dr. Gisbert Porstmann (Direktor
der Museen der Stadt Dresden), Manfred Wiemer (Amtsleiter Amt für Kultur
und Denkmalschutz)

Künstler sind Vordenker, Querdenker, Visionäre, mitunter unliebsame Zeitgenossen.
Sie reflektieren mit ihren Arbeiten das Hier und Jetzt und geben oftmals mutige Denkanstöße,
verbinden die Vergangenheit mit der Gegenwart und öffnen den Betrachtern die Augen
für Zukünftiges.

Es ist an der Zeit, über die Stellung der Gegenwartskunst in der Gesellschaft öffentlich zu
debattieren und ihr wieder den Platz zukommen zu lassen, der ihr gebührt.

Ort: KUNSTRAUM Dresden, Schützenplatz 1, 01067 Dresden

ANKÜNDIGUNGEN & TERMINE

09.11.2018 I 19.30 Uhr
Ausstellungseröffnung: „WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN, DANN IST
DER TAG AM NÄCHSTEN“
Ausstellungszeitraum: 10.11. – 15.12.2018

12.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten! 

26.11.2018 I 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung – Um Anmeldung wird gebeten! 

16.11.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt 

02.12.2018 I 11 Uhr
Musikalische Matinee mit Versteigerung von Kunststücken 

05.12.2018 I 19 Uhr
Präsentation/ Vorstellung Tangentiale_ART für interessierte Künstlerinnen und Künstler aus Sachsen

12.12.2018 I 19 Uhr
Künstlergespräch – 2 Künstler im Porträt  

Änderungen und Erweiterungen vorbehalten.


NEUER SÄCHSISCHER KUNSTVEREIN E.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 | im April 1990 neu gegründet

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
Internet: www.saechsischer-kunstverein.de

 

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Dresdner Weitsicht-Messe: Netzwerken, Speed-Coachings und Digitale Fitness für Unternehmer

24 Mittwoch Okt 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Tauschmarkt/Ideenbörse

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Unternehmer als Beherrscher der Digitalisierung

Die Dresdner WEITSICHT bietet als größtes Unternehmernetzwerk-Event der Region am 25. und 26. Oktober, diesmal im Erlwein-Forum im Ostra-Gehege, jede Menge Fachwissen für kommende Herausforderungen.

Perfekte Dienstleistungen und Produkte genügen längst nicht mehr, um auf dem digitalen Weltmarkt zu bestehen. Keiner weiß das besser als einer der bekanntesten europäischen Experten für Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft: Sanjay Sauldie. Wie sich Unternehmen erfolgreich unter den neuen Bedingungen behaupten können, zeigt er am 25. Oktober ab 14 Uhr auf dem Wirtschaftskongress „Digitalisierung – Fluch oder Segen?“. Mit seinem und weiteren Vorträgen bietet das Netzwerkevent Dresdner WEITSICHT am 25. und 26. Oktober im Dresdner Erlwein-Forum nicht nur eine Vielzahl neuer Geschäftskontakte, sondern auch hochkarätige Fachvorträge.Geboren 1970 in Neu-Delhi und aufgewachsen in Köln, ist Sanjay Sauldie heute einer der Topredner im deutschsprachigen Raum. Als international anerkannter Experte für Internet- und Social-Media-Marketing leitet er seit 2007 das „European Internet Marketing Institute & Academy (EIMIA)“ in Mannheim.

Das Institut bietet die weltweit einzigartige „internet return on invest“-Strategie (iROI) an. Als digitale Strategie macht sie Unternehmen in sieben Schritten zu Beherrschern der Digitalisierung und zeigt, wie sie sich erfolgreich gegen Branchenneulinge behaupten können. In seiner mitreißenden Vortragsweise regt Sanjay Sauldie die Zuhörer an, alle Bereiche ihres Unternehmens digital zu denken.

Die Dresdner WEITSICHT hat sich zum größten Unternehmernetzwerkevent der Region entwickelt. Unter ihrem Motto „Gebündelte Energie, Kooperation und Synergie“ bietet sie seit neun Jahren eine stabile Basis für bewährte und neue Geschäftskontakte sowie ein branchenübergreifendes B2B-Empfehlungsmarketing. Mit einer Kombination aus klassischer Messe, Events, Gastronomie und Fachvorträgen gelingt das Netzwerken kinderleicht. Für die WEITSICHT in diesem Jahr konzipierten die Veranstalter das Vortragsprogramm neu: Top Speaker, viertelstündige Fachvorträge und Speed Coachings machen den Messebesuch noch nutzerorientierter. Wieder auf dem Event vertreten sind auch der BVMW, das Netzwerk von BNI Südost, die Wirtschaftsfrauen sowie die avalia-Gründerlounge.

Weitere Infos: www.dresdner-weitsicht.de

Text: meeco Communication Services 

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KlangLabor – ein neuer Kunst- und Begegnungsort in Dresden

10 Mittwoch Okt 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte

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Ein Raum für Bilder, Klänge aller Art und Bühne für Lesungen, Theater, Konzerte… Dazu lädt KlangLabor-Inhaberin Andrea Dorschner alias Aerdna Harp an der Harfe  ein, das Angebot mitgestalten will auch Annabell Schmieder, freie Schauspielerin. Foto: Lilli Vostry

Farbreiche Klangwelten

Im KlangLabor von Andrea Dorschner trifft Harfenspiel auf moderne Malerei und freie Improvisation zum Mitmusizieren für alle.

Farben und Klänge aller Art treffen im „KlangLabor“
aufeinander. Einem neuen Kultur- und Begegnungsort im Erdgeschoss eines Wohnhauses auf der Lommatzscher Straße 6 in Dresden-Pieschen. Durch das große Schaufenster des vorherigen Kosmetiksalons sieht man farbenfrohe
Musikerbildnisse, Ölbilder und Zeichnungen. Gemalt hat sie der aus England stammende Künstler Christopher Haley Simpson. Er agiert gern mit anderen Künstlern zusammen, das spiegeln auch seine Arbeiten in der ersten Ausstellung in diesem Kunst- und Klangraum.

Solche musischen Angebote fehlten bisher im Stadtteil, der mit seiner malerischen Lage am Elbbogen am Pieschener Hafen und urigem Flair jedoch immer schon auch Künstler anzog. Ein frühes Bild „punkiger Malerei“ von Otto Dix zeige den Matrosen Fritz Müller aus Pieschen, erzählt Simpson. Auf seinen Bildern im „KlangLabor“ begegnet man Tangomusikern an Bandoneon und Gitarre, einer Frau am Klavier, einem Cellisten, Geiger und dem Saxofonist und Jazzmusiker Heribert Dorsch alias Hartmut Dorschner, der auch als Komponist und Pädagoge tätig ist. Mit ihrem Bruder teilt Andrea Dorschner, die Betreiberin des „KlangLabors“ ihren Spaß an freier Improvisation.

Zusammen-Klang vieler Einflüsse

Der Raum steht immer mittwochs von 19 bis 21 Uhr offen für alle zur freien Improvisation, zum Zuhören und gemeinsamen Musizieren mit Harfe und anderen Instrumenten, die bereitliegen oder von den Mitmusizierenden mitgebracht werden. „Dazu braucht man natürlich etwas Mut, um sich reinzuhören und dann ein paar Töne mitzuspielen“, weiß Andrea Dorschner. „Das Gute ist, bei der Freien Improvisation
kann man nie falsch spielen. Denn man spielt intuitiv, alles hat Einfluss auf die Musik, die Zuschauer, die Musiker, der Raumklang, die Blicke, eigene Sorgen und Nöte, Erlebnisse…“ Vom Klang lernen wir das Leben, so Andrea Dorschner, vom Zusammen-Klang das Zusammen-Leben und alle Künste sind herzlich willkommen.

Sie selbst malt, dichtet und musiziert seit ihrer Kindheit. Als Jugendliche leitete sie einen Theater- und Puppenspielzirkel für Grundschüler. Mit der Gründung des „KlangLabors“ im März 2018 ist einer ihrer Träume Wirklichkeit geworden, verschiedene Künste zusammenzubringen und selbst künstlerisch tätig zu sein. Sie lernte als Kind Klavier spielen. Nach einem erlebten Harfenkonzert als Erwachsene wollte Andrea Dorschner dieses wunderbare Instrument unbedingt selbst erlernen. Die Grundlagen lernte sie an einer Musikschule und eignete sich danach vieles autodidaktisch an. Sie spielte manchmal fünf bis zwölf Stunden Harfe am Tag, erzählt sie. “Wenn ich einmal anfange, dann spiele und spiele ich und muss mich teilweise zwingen, aufzuhören.“

Andrea Dorschner spielt ihre freien Improvisationen auf der akustischen und elektronischen Harfe, einer Fülle zart fließender, rinnender, raschelnder, inniger und schneller Töne. Sie gibt Konzerte, spielt zu Vernissagen und veranstaltet Märchenlesungen im „KlangLabor“. Aller zwei Wochen Mittwoch findet von 17 bis 19 Uhr „KlingKlang“, freie Improvisation für Kinder, statt. Dabei können sie Instrumente aus dem Klangraum ausprobieren und auf eigenen Musikinstrumenten gemeinsam zur Harfe gemeinsam mit Andrea Dorschner musizieren. Ihr zehnjähriger Sohn Elias unterstützt sie tatkräftig im „KlangLabor“, er spielt Ukulele und Harfe.

Kindergruppen aus Kitas oder Schulen, Kinder und Erwachsene, die anders sind, können auch hierher zu Sonderveranstaltungen kommen. Der Eintritt ist meist frei. Manchmal verlangen professionelle Künstler Eintritt oder eine Aufwandsentschädigung. Spenden sind willkommen. Ihren Lebensunterhalt verdient Andrea Dorschner nicht mit der Kunst, wie es leider vielen Künstlern geht, sondern durch einen festen Job an einer Berufsschule in Dresden. In Ihrer freien Zeit widmet sie sich dem „KlangLabor“.

Lesungen, Theater, Erzählcafé und Schreibwerkstatt für Kinder sollen hinzu kommen

„Das Angebot soll langsam wachsen mit kleinen, feinen Veranstaltungen“, sagt sie. Es passen maximal 30 Zuschauer in den Raum. Vorgesehen sind wechselnde Ausstellungen, Lesungen, musikalisch-literarische Programme, kleine Konzerte, Bilder-Talk mit Musik, Puppenspiel, Theater, eine Schreibwerkstatt für Kinder und ein Erzähl-Café mit interessanten Gesprächsgästen im Austausch mit den Besuchern. Wer selbst auftreten oder etwas anbieten möchte, ist herzlich willkommen im „KlangLabor“.

Text + Fotos (lv)

P.S: Das KlangLabor gibt es in der bisherigen Form nicht mehr in Dresden.


Eröffnet neue KlangWelten: Andrea Dorschner alias Aerdna Harp mit ihrer Harfe.

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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