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Kategorien-Archiv: Projekte

„Buch meines Lebens“ – Biographische Spurensuche und Lesung im Stadtarchiv Dresden

13 Montag Mär 2017

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur, Projekte

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Dresdner Senioren übergeben Erinnerungsbücher feierlich an das Stadtarchiv Dresden.

Am 27. März 2017, um 18 Uhr werden „Erinnerungsbücher Dresdner Senioren“ im Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 präsentiert. Die biographische Spurensuche mit Lesung sowie musikalischer Umrahmung gibt Einblicke in ein wertschätzendes Erinnerungs-Projekt.
Freunde und Geschichtsinteressierte sind herzlich eingeladen.Öffentliche Diskussionen zu Rentenproblemen oder Alterserkrankungen lassen oft vergessen, dass ältere Menschen stets eine Lebensgeschichte bergen, und damit auch als Zeitzeugen gelten können. Aus dem, was sie erreicht und geschaffen, aber auch verpasst oder gar falsch gemacht haben, können Jüngere lernen. Im „Buch meines Lebens“ wurde, als Ergebnis intensiver Gespräche, Erinnertes aus dem Leben von Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks Elsa Fenske niedergeschrieben.
Erzähltes kann so bewahrt und an Altersgefährten und Jüngere weiter gegeben werden.Einige dieser Lebensberichte werden seit 2011 in Dresden durch ein sechsköpfiges Team ehrenamtlich von in der SeniorenKultur engagierten Menschen in Interviews erfragt und in einem persönlichen „Buch meines Lebens“ festgehalten.
Der interessierten Öffentlichkeit werden die Geschichten in Erzähl-Cafés vorgestellt. So liegen nun schon 17 Lebensgeschichten gedruckt vor. Aus den Büchern werden Ergebnisse aus dem KULTreif-Netzwerk vorgestellt sowie Auszüge zum Wiederaufbau in Dresden nach 1945 gelesen. Anschließend werden dem Stadtarchiv – wie schon 2013 – die seitdem entstandenen Bücher in feierlicher Form übergeben. Musikalisch begleitet das Blockflötenensemble des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden die Veranstaltung.
Zur Buchpräsentation begrüßt die Besucher Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften.
Einführung in die Buchpräsentation: Dr. Peter Müller (Vorstandsvorsitzender SIGUS e.V.) und Winfrid Ripp (Bürgerstiftung Dresden). Im Anschluss werden Auszüge vom Mehr-Generationen-Theater SONNENSUCHER aus den „Lebensbüchern“ vorgelesen.

Der Eintritt ist kostenfrei.
Text: Stadtarchiv Dresden

Kommende Veranstaltungen:
16. März 2017, 18 Uhr
Vortrag: Der Lebensweg religiöser Frauen (Nonnen und Beginen) nach der Einführung der Reformation“
Veranstalter: Frauenstadtarchiv Dresden

3. April 2017, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen der „Internationale Wochen gegen Rassismus“
Thema: Das [un]bekannte Andere – Verfolgung von Sinti und Roma in Sachsen
Referentin: Claudia Pawlowitsch

6. April 2017, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen der „Internationale Wochen gegen Rassismus“
Thema: Fremde in Dresden von 1945 bis 1989
Referent: Thomas Kübler

Stadtarchiv Dresden
Elisabeth-Boer-Str. 1
01099 Dresden

www.dresden.de/stadtarchiv

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Fachtagung für Hochsensible: Den eigenen Sinnen trauen in einer Welt voller Reize

03 Freitag Mär 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar

Foto: Annett Reichel

Bei einer Fachtagung zum Thema: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ tauschen Eltern, Pädagogen und hochsensitive Menschen ihr Wissen und Erfahrungen aus vom 25. bis 28. Mai in Köln (mit Frühbucher-Rabatt für Anmeldung bis 20. März).

Ihre Sinne stehen immer auf Empfang. Die Vielfalt der Wahrnehmungen lässt hochsensible Menschen nicht nur intensiver erleben und fühlen. Die Fülle der Eindrücke will auch verarbeitet werden.
In unser heutigen, schnelllebigen Zeit voller „Reizüberflutung“ in einer zunehmend multimedialen Welt, angefüllt mit Stress, Leistungsdruck und wenig Zeit für Innehalten und Pausen fällt es gerade besonders sensiblen Menschen schwer, mit derartigen Belastungen umzugehen und Grenzen zu setzen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung gelten Schätzungen von Fachleuten zufolge als hochsensibel, besonders empfindsam. Oft fühlen sie sich anders, unverstanden von ihrer Umwelt, sind scheu, unsicher oder meiden gar das gesellschaftliche Leben.

Es beginnt bereits in der Schule. In jeder Klasse gibt es sie: Unruhige und zappelige Kinder. Fantasievoll, verträumt und in Gedanken mitunter ganz woanders. Ihre Talente bleiben nicht selten ungesehen. Dabei sind sie oft hochbegabt, wissbegierig, sprachlich gewandt und sehr kreativ. Was brauchen Kinder und Jugendliche von ihren erwachsenen Begleitern, um ihre Talente und Fähigkeiten entspannt entfalten zu können? Wie können Eltern die alltäglichen Höhen und Tiefen mit einem hochsensiblen Kind meistern?

Nach einfühlsamen und innovativen Antworten und Lösungswegen auf diese Fragen sucht für alle Beteiligten eine Fachtagung unter dem Titel: „Hochsensible Kinder verstehen und begleiten“ vom 25. bis 28. Mai 2017 in Köln. Sie wird veranstaltet vom Freien Bildungswerk Rheinland und wendet sich an Eltern, Pädagogen sowie hochsensible junge Leute und Erwachsene und andere Interessierte. Um Wissen und Erfahrungen auszutauschen im Rahmen eines kreativen Bildungsurlaubs im Wonnemonat. Um gemeinsam einzutauchen in die Empfindungswelt hochsensibler Kinder.

Die Tagung findet in einer Schule statt, die Eltern und Schüler selbst mitgebaut haben. Mit Menschen, denen die Gaben hochsensibler Kinder am Herzen liegen, vielen Anregungen und ausreichend Freiraum für jeden. Es gibt biologisch vegetarisches Essen. Einen Park nebenan zum Spazieren und Ausruhen. Im Programm stehen verschiedene Vorträge mit Experten und hochsensiblen Menschen sowie Workshops zur Auswahl als schöpferische Angebote, bei denen die Teilnehmer auch ihre eigene Sensibilität entdecken, erforschen und reflektieren können – bei Malen, Klang und Bewegung und Musizieren mit Musikinstrumenten aus aller Welt. Ein praxisorientierter Workshop für Erzieher und Lehrer beschäftigt sich damit: „Wie kommen Kinder gut zur Ruhe?“ und stellt Achtsamkeits-Übungen für den Klassenraum vor.
Zarina Zimmermann, Prozess-Begleiterin und Feng Shui-Beraterin aus Dresden, hält seit Januar 2015 die Fäden des bundesweiten Vorbereitungskreises zusammen und sorgt mit dafür, dass die Teilnehmer sich aktiv in die Tagung einbringen und untereinander vernetzen können und die Thematik weiterbewegen.

Es gibt einen Frühbucherrabatt (Anmeldung bis 20. März, pro Teilnehmer 320, dann 350 Euro). Ein Team-Ticket kostet 315 Euro pro Teilnehmer (ab drei Personen). Eine Fördermöglichkeit der Teilnahmekosten ist über die bundesweit geltende Bildungsprämie möglich.

Text: (lv)

Weitere Infos unter www.hochsensible-kinder-begleiten.de

Kontakt zum Veranstalter:
Freies Bildungswerk Rheinland, Luxemburger Str. 190, 50937 Köln

Tagungsbüro: Tel.: 0221 – 94 14 9
Email: hochsensibel@fbw-rheinland.de

Ansprechpartnerinnen:
Yvonne Rausch
Barbara Schwartzkopff-Fischer

 

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Vernetzt & unterstützt – das Autorenprogramm der Leipziger Buchmesse

27 Montag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Literatur, Projekte

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Die Leipziger Buchmesse hat auch vom 23. bis 26. März 2017 wieder ein vielfältiges Fachprogramm für Autoren und alle, die es werden wollen, parat. Von der Ideenfindung über die Umsetzung bis hin zur Vermarktung gibt es unzählige Veranstaltungen direkt für Literaturschaffende. Die 5. Leipziger Autorenrunde, Messerundgänge und das Pilotprojekt zu einer Autorencommunity laden zum gemeinsamen Vernetzen ein.

Die Leipziger Buchmesse fördert nicht nur das Lesevergnügen, sondern auch den Schreibprozess von Autoren. Im umfangreichen Fachprogramm für Autoren auf der Leipziger Buchmesse autoren@leipzig finden sie Anregungen, Tipps und Hilfestellungen für alle Belange. Egal, ob Ideenfindung, Lektorat, Veröffentlichung oder Lesung – Verlage und Verbände bieten einen Reigen von Veranstaltungen für alle Interessierten an.

Austausch für Autoren

Autorenschaft muss keine einsame Beschäftigung sein! Deswegen findet am 25. März bereits zum 5. Mal die Leipziger Autorenrunde unter Kuration von Leander Wattig statt. Die Konferenz, die durch den Goldmann Verlag, den Heyne Verlag, BoD – Books on Demand, Fairer Buchmarkt, buchreport, Federwelt und der selfpublisher unterstützt wird, richtet sich an Autoren jeder Couleur. Nach der Keynote von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek haben alle Teilnehmer in 54 offenen Tischgesprächsrunden Gelegenheit, Erfahrungen und Ideen mit renommierten Referenten wie Nora-Eugenie Gomringer und Carline Mohr sowie mit Vertretern zahlreicher Verlage auszutauschen. Es werden alle für Autoren wichtigen Themen diskutiert – vom Schreib-Handwerk über die erfolgreiche Vermarktung bis hin zu gestalterischen und rechtlichen Fragen. „Die Leipziger Autorenrunde ist die Veranstaltung auf Augenhöhe, bei der Autoren so nah wie selten an jene herankommen, die über ihren Erfolg entscheiden oder ihnen auf den Weg helfen können“, erklärt Leander Wattig.

Online-Netzwerke werden durch die zunehmende Digitalisierung immer wichtiger. Aus diesem Grund startet die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr einen ersten Pilot zum Aufbau einer Autoren-Community mit der Social Media Kampagne Autoren-Shelfie mit deinem Buch. Bis zum 2. April können Autoren, Blogger oder Zeichner ihr Foto vor einer Bücherwand hochladen und Votes sammeln. Den Gewinnern winken Gutscheine für die Messeteilnahme als Aussteller der Leipziger Buchmesse 2018, Wildcards für die 6. Leipziger Autorenrunde 2018 oder eine Dauerkarte für die Leipziger Buchmesse 2018 und Sachpreise wie Notebooks, Smartphones oder Tabletts.

Direkte Rückmeldung zum eigenen Text

Dem Publikum können sich Autoren bei der Leipziger Wortmeisterschaft am Messe-Freitag stellen, denn dort entscheiden die Zuhörer, ob sie nach den ersten Sätzen weiterhören wollen. Direktes Feedback von zukünftigen Lesern gibt es auch auf der 4. Leipziger Offenen Bühne 2017. Ohne Anmeldung und völlig spontan kann am Messe-Freitag jeder bei Horns Erben seinen Text vortragen und sich erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.

Zum 3. Meet & Greet zwischen Autor und Verlag laden außerdem der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. (BVjA) und die Leipziger Buchmesse ein. Am Sonntag, 26. März von 11:00 bis 13:00 Uhr haben Autoren, Verlage und Literaturagenturen die Gelegenheit, sich in Speedmeetings gegenseitig kennenzulernen und neue Projekte anzubahnen. Allein im letzten Jahr entstanden zehn Verlagsverträge aus den Treffen.

Unterstützung auf dem Weg zum Buch

Workshops und Veranstaltungen führen von Konzeption, Schreibprozess und Lektorat bis hin zur Entscheidung für einen Verlag oder für Self-Publishing. „Kreativ schreiben, Impulse sammeln“ oder das Gespräch „Hilfe! Ein Verlag will was von mir! – Verträge und Kleingedrucktes“ mit  dem Schriftsteller Tilman Winterling und Wolfgang Tischer vom  literaturcafé richten sich direkt an den Hobbyautor, der den Schritt zum eigenen Buch wagen möchte. Wie der Selbstvertrieb mit Marketing und Buchpräsentationen aussehen kann, zeigen zahlreiche Veranstaltungen an allen Messetagen.

Eine besondere Leistung des Verbands der Freien Lektorinnen und Lektoren ist die offene Lektoratssprechstunde, bei der erfahrene Lektoren Rückmeldung zum eigenen Manuskript geben. Was Verlage bei der Auswahl von Büchern für ihr Programm beachten, stellt „Das Exposé: Worauf Verlage achten“ am 25. März vor. Ähnliches und mehr gibt Birgit Loistl bei „Verlagsautor werden – so geht es“ am Messe-Sonntag weiter.

Schreiben für die Kleinsten

Bücher für die Kleinsten zu schreiben, ist eine ganz besondere Herausforderung. Das Gespräch „Wie werde ich Kinderbuchautorin/Kinderbuchautor?“ gibt am Messe-Eröffnungstag Hilfestellungen. Vielfalt kann dabei ein wichtiges Thema sein: „Vater, Mutter, Kind: Brauchen wir mehr Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern?“ und „Korrekte Kinderbücher?“ gehen den Fragen von sich verändernden Familienbildern und sprachlichen Modernisierungen im Kinderbuch nach.

Kreative Arbeit in Wort und Bild für Kinder stellt Susanne Göhlich vor: „Mit Bildern Geschichten erzählen – Die Arbeit einer Kinderbuchillustratorin“ zeigt das Zustandekommen eines illustrierten Kinderbuchs und veranschaulicht das Prozedere für zukünftige Illustratoren.

Neue Welten und große Gefühle

Der preisgekrönte Autor Markus Heitz erzählt am Messe-Freitag im Gespräch von seiner persönlichen Arbeitsweise beim Schreiben und gibt Tipps für künftige Fantasy-Autoren. Auch das Fantasy-Lektorat von neobooks hat verschiedenste Ratschläge aus dem Berufsalltag parat. Phantastische Gespräche können in der Phantastik-Lounge in Halle 2 Stand J310 geführt werden. Gemeinsam mit dem Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) e.V. lässt die Leipziger Buchmesse hier eine Komfortzone für fantastische Autoren entstehen.

Neobooks und die Leipziger Buchmesse vergeben den Indie Autor Preis in diesem Jahr im Genre Romance- und Unterhaltungsliteratur. Neben einem Preisgeld winken die Veröffentlichung im Programm „feelings *emotional ebooks“ und eine Lesung zur Langen Leipziger Lesenacht. Die Preisverleihung findet am 25. März um 13:00 Uhr auf dem Forum autoren@leipzig statt. Am selben Tag wird auch der Bloggeraward „Aphrodite 2017 – Der Romance-Blog des Jahres“ von feelings *emotional eBooks und neobooks um 12:30 Uhr vergeben.

Das Indie-Genre wird aber nicht nur beim Indie Autor Preis vertreten. Andere Veranstaltungen greifen das Thema ebenfalls auf: Bei „Tipps und Tricks zum Ebook-Erfolg“ etwa sprechen Indies für Indies von ihren persönlichen Marketingstrategien für die digitale Veröffentlichung.

Eine Netzwerkfläche für Autoren aller Genres bietet die Leipziger Buchmesse unter dem Titel   „Read & Meet“ in Halle 5. Hier können sich Autoren, Leser und Blogger treffen und austauschen.

Literatur in neuem Gewand

Nicht alle Literatur spielt sich zwischen Buchdeckeln ab, auch andere Formen haben ihren festen Platz im Leserkreis gefunden. Das greift das Fachprogramm ebenfalls auf mit Veranstaltungen wie „Geschichtenspiele – Wie mache ich einen Comic“ am Messe-Sonntag zur Gestaltung von Bildgeschichten. Wie man das Publikum über die Ohren für sich gewinnt, erklärt Julia Powalla bei „Wie schreibt man ein tolles Hörspiel-Skript?“ am Donnerstag. Und die Konferenz buchmesse:blogger sessions 17 verbindet Literatur mit Blogs, Vlogs und Instagram.

Über die Leipziger Buchmesse
Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Text: Julia Wick, Pressereferentin Leipziger Buchmesse
Telefon: +49 341 678-6552
Fax: +49 341 678-166552
E-Mail: j.wick@leipziger-messe.de

Leipziger Buchmesse im Internet:
http://www.leipziger-buchmesse.de
Leipziger Messe im Internet:
http://www.leipziger-messe.de
Die Leipziger Buchmesse im Social Web:
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Tausche Brezel gegen Croissant – Sprach- und Bildungsreisen für junge Leute vermittelt der Dresdner Verein „Europa-Direkt“

21 Dienstag Feb 2017

Posted by Lilli Vostry in Kultur, Lebensart, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Der Franzose Andy Guagnini ist ein Jahr lang in Dresden bei „Europa-Direkt“ e.V. – Institut für interkulturelle und europäische Studien angestellt.

„Tausche doch mal die Brezel gegen das Croissant“, steht auf einem Plakat an der Bürotür. Denn ein Tausch des Gewohnten bringt nicht nur neue Geschmackserlebnisse, sondern vielleicht auch neue Ideen. Andy Guagnini ist aus Marseille nach Dresden gekommen, um ein Jahr im Programm ‚Arbeit beim Partner‘ des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) erste Arbeitserfahrungen in Deutschland zu sammeln.

Er interessiert sich für interkulturelle Begegnungen, Reisen und Sprachen und möchte dadurch mehr über Land und Leute erfahren und sich beruflich weiterbilden. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das seit mehr als 50 Jahren den Jugendaustausch beider Länder unterstützt, fördert auch einige Projekte des Europa-Direkt e. V. Er habe eine Leidenschaft für deutsche Kultur und Sprache, erzählt der junge Mann. Dresden sei eine schöne Stadt, in der es viel zu entdecken gebe.
Die Sache mit Pegida sieht er gelassen. “Das gibt es nicht nur in Dresden, es ist zurzeit europa- vielleicht sogar weltweit ein Phänomen.“ Andy Guagnini wollte die osteuropäische Kultur kennen lernen und dafür ist Dresden mit der Nähe zu Prag, Breslau und anderen Orten ein idealer Ausgangspunkt, und er wollte auch Erfahrungen im Ausland für sein weiteres berufliches Leben sammeln. In der Schule lernte er seit seinem 13. Lebensjahr Deutsch als zweite Fremdsprache.

Er hat in Frankreich Geschichte, Kulturwissenschaften und Romanistik studiert und ein Masterstudium in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt ‚Europäische Union‘ abgeschlossen. Sein Pflicht-Studienpraktikum absolvierte er bei der Französischen Botschaft in Berlin. Nun arbeitet Andy Guagnini für ein Jahr in Dresden. Das Team bei Europa-Direkt e. V.  besteht im Moment aus fünf Personen – Deutsche, Franzosen und Polen. Andy kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation sowie die Werbung für die vielfältigen Projekte.

Spaß beim Lernen und interkulturellen Begegnungen

Dazu gehören Sprachtandem-Kurse in Deutsch und Französisch für Jugendliche und Erwachsene. Sie richten sich an junge Deutsche, die ihre Sprachkenntnisse erweitern möchten und im Tandem mit Franzosen gemeinsam lernen. Dabei ist jeder Teilnehmende Lernender und Lehrender gleichermaßen. „Diese Methode ist authentisch und bringt viel Spaß beim Lernen.“ so Andy Guagnini. Projekte für Auszubildende aus unterschiedlichen Berufen und Ländern, immer in Kooperation mit Berufsausbildungseinrichtungen, stehen genauso auf dem Programm wie Ausbildungen für Jugendleiter. Sie kommen in den erwähnten Projekten der Jugendbildung zum Einsatz kommen,  führen Gruppen, moderieren und übersetzen zwischen den einzelnen Sprachen.

Schwerpunkt der Arbeit des Europa-Direkt e. V. ist neben den Begegnungen mit Teilnehmenden aus Frankreich und Deutschland auch Mittel- und Osteuropa, vor allem Polen, Litauen, Serbien und die Ukraine sowie Bosnien-Herzegowina.

Andy Guagnini fuhr im Oktober 2016 für fünf Tage mit einer Gruppe von Deutschen und Franzosen nach Serbien, in einen kleinen Ort in der Nähe von Novi Sad zum Austausch über dortige soziale Jugendprojekte. Er war auch schon in Polen und der Ukraine zu Workshops im Rahmen der interkulturellen Jugendleiterausbildung unterwegs. „Den Wortschatz, den man während der Begegnung erweitert, kann man auch gleich anwenden“ erzählt Andy Guagnini. Die Themen reichen dabei oft von Musik über Geschichte oder Sport bis hin zum gemeinsam Kochen und somit bis zur Küche und der Kultur des Partnerlandes.

Praktikas in sächsischen Unternehmen

Außerdem vermittelt Europa-Direkt e. V.  Praktikumsplätze in sächsischen Unternehmen an französische oder polnische Auszubildende oder Absolventen verschiedenster Berufsrichtungen im Rahmen des „Erasmus+“-Programmes der EU. „Wir haben im Moment ca. vierzig Praktikanten aus Frankreich, zwanzig aus Polen kommen demnächst noch für vier Wochen dazu. Wir begleiten sie in den ersten Tagen, organisieren Unterkünfte und interkulturelle sowie sprachliche Einführungswochen, schlagen auch gemeinsame Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung vor und helfen so, sich in Dresden einzugewöhnen“, so Guagnini.

Die Praktikas dauern zwischen vier Wochen und sechs Monaten und einige Praktikanten haben sich so in die Stadt verliebt, dass sie blieben. „Dabei haben wir nicht nur die jungen Franzosen glücklich gemacht sondern auch die Unternehmen, die genau dieses Personal gesucht haben“ sagt Andy.

Sprachensommer für junge Deutsche und Franzosen

Mittlerweile schon Tradition bei Europa-Direkt ist der bereits seit Ende der neunziger Jahre veranstaltete „Sprachensommer“ des Vereins „Europa-Direkt“ im Juli und August eines jeden Jahres, der auch vom DFJW gefördert wird. Die vier Tandemkurse für junge Deutsche und Franzosen bestimmter Altersgruppen finden für jeweils eine Woche in Deutschland und Frankreich statt. Die Zwischenreise ist organisiert und wird gemeinsam erlebt.

Jugendliche beider Länder zwischen 13 und 17 Jahren können daran teilnehmen. Ziel ist es nicht nur, die Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern gemeinsam eine erlebnisreiche Ferienzeit zu verbringen und durch viele Aktivitäten den Anderen besser kennenzulernen und neue Bekanntschaften und Freunde zu gewinnen. Los geht es am 21. Juli in Berlin und nach der gemeinsamen Reise wird der zweite Teil dann in der nordfranzösischen Hafenstadt Malo-Les-Bains fortgesetzt. Vom 30.7. bis 6.8. dann nach La Rouchette bei Paris und Berlin. Andere Kurse finden im August in Bourget-du-Lac bei Chambery in den französischen Alpen und in Berlin oder bei Paris und in Berlin statt.
Rechtzeitig anmelden empfiehlt sich, da die Teilnehmerzahl auf jeweils zehn deutsche und französische Plätze begrenzt ist und ein Kurs bereits vollständig gebucht wurde.

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.sprachensommer.eu

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Denkmalsicherung für Alten Leipziger Bahnhof angemahnt

28 Samstag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Projekte

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Allianz für Dresden fordert mehr Engagement vom Eigentümer des historischen Bahngeländes, dem Unternehmen Globus.

Dresdens Alter Leipziger Bahnhof verfällt. Die denkmalgeschützten Gemäuer – teilweise ohne Dach – aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind ungeschützt jeder Witterung ausgesetzt. Gerade jetzt nagt der Schnee mit seiner Feuchtigkeit unbarmherzig an den eisenbahngeschichtlich bedeutsamen Gebäuden. Vor diesem Hintergrund fordert die Allianz für Dresden, das engagierte und breite Bündnis für eine sinnvolle und kleinteilige Entwicklung der Leipziger Vorstadt, den Eigentümer des Geländes, die Globus SB-Warenhaus Holding, dringend dazu auf, ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen und die Gebäude zu sichern und zu schützen. Auch die Stadt, so das Bündnis, ist hier in der Pflicht, ihr völlig unverständliches Nichtstun bei der Denkmalschutzaufsicht aufzugeben.

„Ganz unabhängig von der Diskussion über ihr riesiges Warenhaus-Projekt muss die Globus Holding endlich die Gebäude des Alten Leipziger Bahnhofes wirksamer vor Wind und Wetter schützen“, fordert Jens Zander, stadtbekannter Architekt und Mitglied der Allianz für Dresden. „Die Gebäude benötigen dringend eine komplette Einhausung, wenigstens aber Notdächer. Schließlich setzen gerade jetzt im Winter Feuchtigkeit und Frost den Gebäuden besonders zu, besonders wenn demnächst die Schneeschmelze einsetzt.“

So ist das Dach des ehemaligen Empfangsgebäudes von 1857 extrem löchrig und über weite Strecken komplett eingefallen. Auch der historische Lokschuppen von 1847 hat überhaupt kein Dach mehr. Hier ist das Unternehmen Globus, welches laut Sächsischen Denkmalschutzgesetzes als Eigentümer und Besitzer eines Kulturdenkmales dieses „pfleglich zu behandeln, im Rahmen des Zumutbaren denkmalgerecht zu erhalten und vor Gefahren zu schützen“ hat, definitiv in der Pflicht.

„Notdächer sind in jedem Fall ein zumutbarer Aufwand zum Erhalt des Alten Leipziger Bahnhofes“, so Zander, „und der Aufwand hält sich nun wirklich in Grenzen. Dass sich hier seit über sechs Jahren nichts tut, ist gelinde gesagt ein Skandal. Auch über die Untätigkeit der Stadt bei der Denkmalaufsicht kann man sich nur wundern. Gerade wenn man bedenkt, dass die Landeshauptstadt an anderer Stelle so viele Eigentümer zur Bewahrung ihrer Denkmäler ermahnt. Globus kann hier Gebäude verfallen lassen, um Druck für sein Projekt zu erzeugen. Ein Druck, dem eigentlich jede Grundlage fehlt, denn der Substanzschutz liegt ohnehin in der Pflicht des Eigentümers.
Wir fordern deshalb die Stadt dringend dazu auf, endlich ihrer Aufsichtspflicht beim Denkmalschutz des Alten Leipziger Bahnhofes nachzukommen und erwarten von Globus einen zeitnahen und vor allem wirksamen Schutz der Gebäude vor Wind und Wetter! Wenn weiter nichts geschieht, muss die Stadt selbst aktiv werden und eine entsprechende Ersatzvornahme Globus in Rechnung stellen. Die gesetzliche Möglichkeit dazu hat sie!“

Weitere Infos: http://www.allianz-fuer-dresden.de

Blog: http://www.allianzfuerdresden.wordpress.com

Text + Fotos: MEDIENKONTOR Dresden GmbH – Agentur für PR und Design Web: www.medienkontor.net

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Leipziger Buchmesse: Startup-Village zeigt Neuheiten für die Buch- und Medienbranche

10 Dienstag Jan 2017

Posted by Lilli Vostry in Literatur, Projekte

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Neuland 2.0 begrüßt 15 neue Bewohner zur Leipziger Buchmesse
vom 23. bis 26. März 2017.

Immer mehr Verlage setzen bei der Vermittlung ihrer Inhalte auf technologiegetriebene Ideen und Geschäftsmodelle. Am 24. und 25. März finden Aussteller und Besucher 15 zukunftsweisende Innovationen für den Buch- und Medienmarkt im Neuland 2.0, dem Startup-Village der Leipziger Buchmesse. „Ob Open-Source-Software für den gesamten Prozess der Buchherstellung, kuratierte Talentplattform zur Vernetzung von Autoren und Verlagen oder mit Klang und Licht erweiterte Leseerlebnisse – die Bewohner des Startup-Villages der Leipziger Buchmesse 2017 setzen nachhaltig Impulse für die Buchwelt“, erklärt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

 Die 15 Neudenker des Neuland 2.0 wurden von der Fachjury, bestehend aus Martin Kurzhals (StoryDOCKS GmbH, established by oetinger), André Nikolski (MADSACK Mediengruppe) und Eric Weber (SpinLab – The HHL Accelerator), ausgewählt.

„Neuland 2.0 ist zum wiederholten Male der beste Beweis für die aktive und facettenreiche Startup-Szene in der Buch- und Medienbranche“, erläutert Martin Kurzhals im Namen der dreiköpfigen Jury. „Mit unserer Expertise und als Teil von Neuland 2.0  kreative Ideen und deren Verwirklichung unterstützen zu können, freut auch uns von StoryDOCKS sehr. Die diesjährigen Kandidaten haben durch fortschrittliche und inspirierte Beiträge überzeugt und wir sind gespannt, wie die Ideen beim Publikum ankommen.“

Das Publikum kann bereits im Vorfeld der Leipziger Buchmesse die Innovationen online bewerten. Zusätzlich stehen die Produkte dem Publikum und den Fachbesuchern vor Ort am 24. und 25. März zum Ausprobieren zur Verfügung. Auf die spannendsten Neuentwicklungen warten der Publikums- oder der Businesspreis, die beide direkt auf der Leipziger Buchmesse vergeben werden. Dem Gewinner des Businesspreises winkt ein Preisgeld von 3.000 Euro, der Publikumsliebling erhält einen Sachpreis. Damit alle interessierten Firmen zur Messe die Gelegenheit erhalten können, sich mit den Startups zu vernetzen, bietet die Leipziger Buchmesse erstmals ein Match-Making für Neuland 2.0 an. Aussteller der Leipziger Buchmesse können im Vorfeld der Veranstaltung über ein Tool einen 15-minütigen Zeitslot am Messefreitag mit den Startups ihrer Wahl buchen.

Diese Innovationen für die Buch- und Medienbranche erwarten die Besucher des Startup-Villages zur Leipziger Buchmesse 2017 in Halle 5:

Wort und Klang im Einklang: das aBook

aBook heißt das neue Lesemedium des baden-württembergischen Startups isle audio. Die Idee: Dank modernem Eyetracking verklanglicht das aBook Literatur synchron zur Blickposition des Lesers. Autoren verschafft das Lesemedium neue Perspektiven und Ausdrucksmöglichkeiten beim Gestalten von Texten. Leser erwartet ein neues Lektüreerlebnis. Dem Buchmarkt wird ein weiterer Weg in das digitale Zeitalter aufgezeigt. www.isle-audio.com

 E-Reader nachhaltig nutzen: binee

Wohin mit E-Readern, wenn man sich ein neues Modell gegönnt hat? Diesem Thema widmet sich das Dresdner Unternehmen binee. Im gleichnamigen binee – das Tönnchen sammelt die Firma E-Reader und andere Elektrokleingeräte, die später wieder verwendet oder fachgerecht recycelt werden. Nutzer des Tönnchen werden mit einem Gutschein für den stationären oder den online Handel belohnt. http://www.binee.com

Buchherstellung leicht gemacht: Booktype

Die Open Source Software Booktype für Verlage, Self-Publisher und den Corporate Publishing Markt bildet den gesamten redaktionellen Prozess eines Redaktionsteams bei der Buchherstellung ab. Mithilfe der Software Booktype der gleichnamigen Berliner Firma kann das Redaktionsteam Bücher im Browser erstellen. Die Werke werden automatisch layoutet und für verschiedene Medien als gedrucktes Buch, E-Book oder für die Online-Veröffentlichung ausgegeben. http://www.booktype.pro

Unterschrift, analoger Papierdruck und digitaler Text: DIPAT

Eine dauerhaft wirksame Online-Patientenverfügung stellt das Berliner Unternehmen DIPAT in Leipzig vor. DIPAT verbindet Handschrift, analogen Papierdruck und digitalen Text. Patienten erhalten nach dem Abschluss eines Online-Interviews eine passgenaue Patientenverfügung, die nach dem Hochladen des unterschriebenen Dokuments dauerhaft wirksam ist. Der persönliche DIPAT-Abrufcode wird auf die Versicherungskarte geklebt und ist so für Ärzte jederzeit abrufbar. http://www.dipat.de

 Entspanntes und effektives Sprachenlernen: Jicki Sprachduschen

Die Freiburger Firma Jickilearning präsentiert in Leipzig Jicki, eine Online-Lernplattform zum Spracherwerb mit Audio-Sprachkursen. Mit der jickilearning Methode können Fremdsprachen und Lerninhalte nachhaltig und effektiv erworben und Fremdsprachen deutlich schneller verstanden und gesprochen werden, als mit klassischen Methoden. Jicki lässt sich durch passives und entspanntes Lernen in den Alltag einbinden. Zudem können sich die Lernenden auf der Plattform vernetzen. www.jicki.de

Social-Network-Service-App für literarische Inhalte: skimit

Die Applikation skimit des Freiburger Kladdebuchverlages ist ein Social-Network-Service für literarische Inhalte. Primäres Ziel der App ist es, Texte in Form von Whatsapp-Chats lesbar zu machen und ihnen so einen digitalen Raum zu verschaffen. Die Texte werden teilweise speziell für das Format geschrieben, teils aus vorhandenem Material adaptiert. Zusätzlich produziert, teilt und kommentiert die aktive Community der App weitere Inhalte. http://www.kladdebuchverlag.de

Digitales Lernen und Lesen: L-Pub

L-Pub steht für Learning Publications. Hauptprodukt der Offenbacher Firma ist das L-Book, welches bestehende Texte mit kurierten Zusatzinformationen erweitert und digital zur Verfügung stellt. Beim Fremdsprachenerwerb beispielsweise kann das L-Book jedes Wort im Text übersetzen und Zusatzinformationen, wie Grammatikregeln, anzeigen lassen. Mit einem Klick speichert der Leser Worte, die er lernen will – inklusive dem Satz, in dem sie gelesen wurden – in einer  persönlichen Vokabelliste und erhält darauf basierend verschiedene Übungen. http://www.storyplanet.de

 Kuratierte Talentplattform: MyPoolitzer

MyPoolitzer der gleichnamigen Berliner Firma ist eine webbasierte Plattform, auf der sich Romanautoren und Verlage begegnen und Buchverträge anbahnen können. Autoren laden Synopse und Leseprobe ihres unveröffentlichten Manuskriptes auf der Plattform hoch. Innerhalb von vier Arbeitstagen erhalten sie eine qualifizierte Bewertung durch einen Kritiker. Wurden die Unterlagen mit mindestens drei von maximal fünf Punkten bewertet, werden sie für die Verlage zur Ansicht freigeschaltet. Verlagslektoren können passende Werke identifizieren und den Autor direkt kontaktieren. http://www.mypoolitzer.com

 Inklusion fördern: XL Book

Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit sollen mit XL Book auf Papier den Zugang zu vielen tausend Titeln der Front- oder Backlist von Verlagen erhalten, die im epub-Format vorliegen. XL Book will den Originaltext in eine ca. 16-Punkt große, gut lesbare Schrift konvertieren und „on demand“ Bücher drucken, die über die üblichen Handelswege vertrieben werden. Für die Proof-of-Concept-Phase sucht das Projekt des Münchner Verlagsberaters Markus Hartmann in Leipzig Partnerverlage, die die Inklusion fördern wollen.

Responsives Lesen: readio

Unter dem Überbegriff „responsives Lesen“ hat die readio GmbH eine zum Patent angemeldete Technologie entwickelt, mit der Lesen für alle Altersklassen auf Smartphones einfacher und angenehmer wird. Dabei wird der Bildschirm eines Smartphones so genutzt, dass der Inhalt passgenau mit weiteren Medien – wie Bildern, Geräuschen und Videos usw. – angereichert wird. Die readio Technologie kann von allen Verlagen und Contentanbiertern eingesetzt werden, um bekannte Formate digital zu recyceln, und neue Formate zu kreieren. http://www.readio-gmbh.de

 Wissenschaftliche Texte online schreiben und veröffentlichen: SciFlow

SciFlow heißt die Software der Magdeburger Firma SciFlow, die den Prozess vom Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit bis hin zur Veröffentlichung vereint. Die Zielgruppe von SciFlow sind Forschende, Studierende und deren Einrichtungen, die die Sichtbarkeit und Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Publikationen erhöhen wollen. Die webbasierte Software beinhaltet eine Vielzahl von innovativen Funktionen, wie das Finden von potenziellen Journalen und Konferenzen zur zeitnahen Veröffentlichung, die automatische Anpassung des in SciFlow geschriebenen Textes an vorgegebene Formatvorlagen und die Möglichkeit über die Software Feedback von Kollegen zu bekommen. www.sciflow.net

 Digitaler Lesezirkel: sharemagazines

Sharemagazines bietet über die gleichnamige App für iOS- und Android- Geräte einen digitalen Lesezirkel mit über 180 Tageszeitungen und Magazinen an. Mehr als 150 Locations wie Gastronomiebetriebe, Arztpraxen und Kliniken stellen die digitale Bibliothek für ihre Kunden oder Patienten kostenfrei zur Verfügung. Mit dem „Locationfinder“ kann der Anwender sehen, ob der Service in seiner Reichweite verfügbar ist oder nicht. Vorteil für die beteiligten Locations: Das Lesematerial ist nie vergriffen und eigene Inhalte wie Speisepläne, Gästemappen oder Patienteninfos können in die App hochgeladen werden. Verlage erweitern mithilfe der App ihre Leserschaft. http://www.sharemagazines.de

 Erweitertes Leseerlebnis: WaveFont

Silicon Surfer ist ein Startup aus Karlsruhe. Mit dem neuen Verfahren WaveFont lassen sich Eigenschaften der Stimme wie Betonung und Geschwindigkeit sowie Emotionen auf Schrift automatisch abbilden. Spracheigenschaften erhalten ein visuelles Pendant, das den Informationsgehalt und den Unterhaltungswert beim Lesen intensiviert und so einen Mehrwert für E-Books, Bücher oder Prospekte generiert. Da anhand des Schriftbildes die Aussprache rekonstruiert werden kann, bieten sich auch beim Spracherwerb, Lesenlernen und Vorlesen Vorteile. http://www.silicon-surfer.com

 Schreib-App für Vielschreiber: Ulysses

Ulysses ist eine Schreib-Software für Mac, iPad und iPhone, deren Fokus auf dem Schreibprozess selber liegt. Ziel ist es, eine möglichst angenehme und ablenkungsarme Arbeitsumgebung zu bieten, sodass sich Buchautoren, Journalisten, Studenten und Blogger auf das Schreiben selbst konzentrieren und produktiv arbeiten können. Die schnelle Synchronisierung zwischen allen verbundenen Geräten ermöglicht es, jederzeit auf alle Texte zuzugreifen und an ihnen weiterzuarbeiten. Nachdem der Schreibprozess abgeschlossen ist, können fertige Texte mit wenigen Klicks in viele verschiedene Formate exportiert oder als Artikel auf einem Blog veröffentlicht werden. http://www.ulyssesapp.com

 Digitale Inhalte im Kontext: Polynaut

Polynaut ist eine innovative Möglichkeit digitalen Content aufzubereiten. Informationen werden gruppiert und in einer zoombaren Mindmap im Kontext angezeigt. Sie ermöglicht die Erkundung der Daten vom Allgemeinen bis ins Detail und das schnelle Verstehen ihrer Zusammenhänge. Dank der Interaktion des Nutzers und eingebauten Algorithmen werden bereits bestehende Metadaten weiter ausgebaut. Mit Polynaut können Unternehmen der Buch- und Medienbranche ihre Kunden langfristig an ihren Online-Store und andere Plattformen binden. www.polynaut.net

 Hintergrund der Bewerbung

Für das Neuland 2.0 konnten sich bis zum 25. November 2016 Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt agieren und auf Wachstum ausgerichtet sind. Das vorgestellte Produkt sollte innovativ und technologiegetrieben sein, jetzt oder in der Zukunft eine Relevanz für die Buch- und Medienbranche haben und auf der Leipziger Buchmesse mindestens als Prototyp verfügbar sein.

Alle Infos zum Projekt, den Teilnahmebedingungen sowie der Bewerbung finden Interessierte unter http://www.leipziger-buchmesse.de/neulandzweipunktnull/.

Über die Leipziger Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und versteht sich als Messe für Leser, Autoren und Verlage. Sie präsentiert die Neuerscheinungen des Frühjahrs, aktuelle Themen und Trends und zeigt neben junger deutschsprachiger Literatur auch Neues aus Mittel- und Osteuropa. Durch die einzigartige Verbindung von Messe und „Leipzig liest“ – dem größten europäischen Lesefest – hat sich die Buchmesse zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Im Verbund mit der Leipziger Buchmesse öffnet die Manga-Comic-Con (MCC) in Halle 1. Parallel dazu findet die 23. Leipziger Antiquariatsmesse statt.

Text: Leipziger Buchmesse/Julia Wick, Pressereferentin

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Leipziger Buchmesse im Social Web:

http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse

http://www.instagram.com/leipzigerbuchmesse

 

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Virtuelles Erzählcafé im wortgarten: „Lebendige Beziehungen“ – Miteinander in Beziehung – in Bewegung sein. Austausch. Begegnung. Kommunikation

06 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Projekte, Tauschmarkt/Ideenbörse, Virtuelles Erzählcafé "Lebendige Beziehungen", Zwischenmenschliches

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Herzlich willkommen! Hier seht Ihr die Gründerinnen des Virtuellen Erzählcafés im wortgarten (im Bild von li nach re:) Sylvia, Lilli und Petra beim Brainstorming in fröhlicher Runde und auch das Ge…

Zum Weiterlesen: Virtuelles Erzählcafé im wortgarten: „Lebendige Beziehungen“

P.S.: Das Virtuelle Erzählcafé wird gerade neu eingerichtet und wird bald eröffnen.

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Erstes Papa-Krabbelcafé Dresdens im Emmers

06 Dienstag Dez 2016

Posted by Lilli Vostry in Projekte, Zwischenmenschliches

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Stadtteilzentrum-Treffpunkt für junge Väter mit Kleinkindern – Männer reden miteinander über Alltagsdinge.

Das Papa-Krabbelcafé ist der erste Treff für Väter mit Kleinkindern in Dresden. Anfangs kam keiner. Doch inzwischen bleiben die Bauklötze, Spielzeugautos und Holzeisenbahn auf der Krabbeldecke nicht allein. Ein Vater mit Kind im Arm schaut zuerst durchs Fenster und kommt dann herein.

Ein heller, freundlicher Raum mit bunten Fingerabdrücken an den Wänden, mit Spieltunnel, Rutsche und Sitzwürfeln. Und auch eine Wickelkommode fehlt nicht. Der neue Treff für Väter mit Kindern unter drei Jahren steht immer dienstags von 9.30 bis 11 Uhr offen im Stadtteilzentrum Emmers auf der Bürgerstraße 68 in Pieschen. Das Angebot ist kostenfrei und der bisher einzige Treff in Dresden, wo Väter unter sich sind.

In der kalten Jahreszeit treffen sie sich drinnen, bei warmem Wetter auch draußen. „Wir sind zum ersten Mal hier und finden das Angebot gut, da sich sonst in solchen Krabbelgruppen doch zumeist nur Mütter treffen“, sagt Daniel Frickenhaus, der mit seinem Sohn Linus Ferdinand auf der Spielmatte sitzt. „Väter denken manchmal etwas anders und diesen Unterschied im Erleben von verschiedenen Bezugspersonen brauchen Kinder. Es ist auch interessant, sich mit anderen Vätern auszutauschen – über ihre Erfahrungen oder über Kitaplätze“, so Daniel Frickenhaus, der während seines Studiums der Sozialarbeit dreieinhalb Jahre zu Hause blieb. Linus Ferdinand ist jetzt 13 Monate alt, lächelt vergnügt und bewegt die Spielautos und eine kleine Trommel vor sich her. Wenig später kommt noch ein junger Vater ins Papa-Café.

Gunnar Heinz hat sich fünf Monate Elternzeit genommen für seine Tochter Lene. Sie ist jetzt fast elf Monate alt. „So können wir mehr Zeit miteinander verbringen und das passt bei uns beiden auch, dass einer zu Hause bleibt“, so Gunnar Heinz. Während Lene und Linus Ferdinand umher krabbeln und sich neugierig beäugen, schauen die Väter ihnen zu, spielen mit, rasseln, reden über Alltagsdinge und nehmen neue Anregungen für sich und ihre Sprösslinge mit.
Es ist Raum für gemeinsames Spiel, Singen, Bewegen und Erkunden. Dabei begleitet ein kleiner lustiger Plüschlöwe namens Leo die Runde, der auch das Begrüßungs- und Abschiedslied anstimmt, zusammen mit Stefan Höring, dem Leiter des Krabbeltreffs.

„Wir haben sinnesbezogene und spielerische Angebote, Kaffee gibt`s nebenan und nebenbei erfahren die Väter mehr über ihre Rolle als Vater und die Entwicklung von Kindern“, sagt Stefan Höring, Initiator des Papa-Cafés und vorher in Elternzeit zu Hause bei Tochter Greta. Er arbeitet in der BIP-Beratungsstelle für Kinder und Eltern, die sich gleich gegenüber befindet. Kontakt: Stefan Höring,
BIP-Beratungsstelle, Tel.: (0351) 85 88 153.

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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