|
Leipziger Buchmesse 2026: Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest
25 Mittwoch Feb 2026
Posted in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches
25 Mittwoch Feb 2026
Posted in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches
|
25 Mittwoch Feb 2026
Posted in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Zwischenmenschliches


Mehr als ein Buchladen: Inhaberin Antonia Rhau möchte, dass die Bücher sich ebenso wohlfühlen wie die Besucher in ihrem gemütlichen, fantasie- und liebevoll wie ein Wohnzimmer eingerichteten Raum in Dresden-Pieschen.
Eine bunte Oase voller Geschichten und Begegnungen
Der Laden „Buch mit Handlung“ auf der Oschatzer Straße 2 in Dresden-Pieschen feiert seinen ersten Geburtstag am 27. und 28. Februar mit einem Konzert und einer Lesung.
Im Schaufenster locken die neuesten Bücher unter einer Leselampe und Plakate mit den nächsten Lesungen, nicht nur bei ihr. Buchhändlerin Antonia Rhau steht vor der offenen Ladentür, in einer Hand eine olivgrüne Fahne, die sie hochhält für die Bücher und in der anderen Hand hält sie eine bunte Laterne. Auf ihrem Sweartshirt steht: „Lesen fetzt“ mit Lachsmiley. Mit ihrem Laden „Buch mit Handlung“ feiert sie einjähriges Jubiläum mit allen Bücherfreunden am 27. und 28. Februar, dann wird dieser zur Bühne für Musik und Leseabenteuer.
Sie hat sich ihren Traum vom eigenen Buchladen erfüllt. „Da hat man immer etwas Schönes. Es ist bunt, nie langweilig und gibt immer etwas Neues. Seien es Geschichten, Begegnungen und Gespräche mit Menschen“, sagt Anonia Rhau (37). „Und man hat auch etwas zum Festhalten, ein Buch.“ Nach ihrem Studium der Stadt- und Regionalplanung ging sie beruflich neue Wege, absolvierte eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Außerdem war Antonia Rhau „berlinmüde“ und zog 2024 nach Dresden. Zusammen mit einer Freundin war sie auf dem Stadtteilfest St. Pieschen und entdeckte den leerstehenden Ladenraum auf der Oschatzer Straße 2. „Wir fanden die Atmosphäre schön, sehr lebendig und bunt gemischt. Und da es schon lange keinen Buchladen mehr im Viertel gab, war das hier genau richtig für mich.“ Vorher war ein Geschäft für Trauringe dort. Nun kann man hier in die wundersame, reichhaltige Welt der Bücher eintauchen, liebe- und fantasievoll eingerichtet auf 38 Quadratmetern. Einem Raum gemütlich wie ein Wohnzimmer mit nostalgischen Schränken und Regalen voller Bücher und Bilder an den Wänden. Und einem Sofa, weichen Sitzpolstern und Tisch am Fenster. Es ist mehr als ein Buchladen. „Ein Ort zum Verweilen, man kann sich Zeit nehmen und das machen auch sehr viele. Auch einen Kaffee im Laden trinken“, sagt Antonia Rhau.
“Das Buch soll sich auch wohlfühlen. Es braucht eine ordentliche Fläche, darf nicht runterfallen, soll ansprechend und funktional sein.“ Es gibt eine große Auswahl an Gedrucktem, Belletristik, Gedichtbände, kleine Geschenkbücher, viele Kinderbücher, Kochbücher, Krimis und Bücher zu Geschichte, Politik und Gesellschaft und einige kreative und vergnügliche Spiele. Die Bücher bestellt sie nach eigenem Geschmack und Empfehlungen von den Verlagen. „Man weiß nie vorher, wie es ankommt bei den Lesern. Die Nachfrage ist besser geworden und es kommen immer wieder neue Leute rein“, blickt sie auf das erste Jahr. „Aber ich kann noch nicht davon leben. In drei Jahren soll das Geschäft sich rentieren.“ Sie habe täglich zehn bis zwölf Stunden zu tun im Buchladen. „Doch man weiß, wofür man es macht und kann sein wie man ist. Das ist mein Reichtum“, weiß Antonia Rhau zu schätzen. Sie hat eine offene Tür und freundliche Worte für jeden, der in ihren Laden kommt. Einige schauen nur auf ein Hallo herein, geben etwas ab oder holen bestellte Bücher ab. Manche wollen nur gucken, andere brauchen einen Rat oder lassen sich beraten, erzählt sie. „Ich habe auch Stammkunden, die vom ersten Moment an dabei sind und weiter verfolgen, wie es sich entwickelt. Die mir auch Mut machen und möchten, dass ich bleibe. Das macht auch viel aus.“
Sie hat auch einige Buchtipps parat: „Das Haus der Goldmanns“ von Claudia Kaufmann, eine spannende deutsche Familiengeschichte aus dem „ultraviolett“-Verlag Dresden, „Wo beginnt der Osten, Genosse?“ fragt Robin Bergauf samt seinem Kater Genosse in diesem leichtfüßigen Gegenwartsroman aus dem kleinen Leipziger „Lies mich“-Verlag und „Der letzte Tag des Fährmanns“, ein Roman von Frode Grytten (Penguin Verlag) erzählt wunderbar über ein gelebtes Leben mit allen Höhen und Tiefen. „Die Menschen lesen noch. Bücher werden noch schöner und wertiger gestaltet, immer noch gern gekauft und verschenkt“, das beobachtet die Buchhändlerin auch als Besucherin der Leipziger Buchmesse, „mit jedes Jahr neuen Besucherrekorden.“ Das „Buch mit Handlung“ ist auch schon eine „Kulturinsel“ im Kiez mit monatlichen Lesungen und Gesprächsabenden und inzwischen vier Galerien auf der Oschatzer Straße.
Zum Buchladen-Jubiläum gibt es am 27.2., um 19 Uhr einen Liederabend mit dem Musiker Robert Carl Blank aus Hamburg und am 28.2., um 14 Uhr eine Lesung mit Geburtstagskuchen und Kaffee mit dem iranischen, in Deutschland lebenden Autor Said Boluri aus seinem Buch „Der Himmel über der Grenze“. Der „Welttag der Poesie“, der am 21. März ist, wird nachgefeiert mit einer Lesung mit mehreren Autoren gemeinsam mit dem Verlag „Text und Dialog“ am 28. März von 14 bis 16 Uhr im „Buch mit Handlung“.
Text + Fotos (lv)
Geöffnet: Di, Mi, Fr 10 bis 17.30 Uhr, Do 12 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr.
22 Sonntag Feb 2026
Posted in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches
Deine Stimme
(Für meinen Pa.)
Die Sonne schien den ganzen Tag
Abends warm golden auf das Haus
gegenüber
als der Anruf kam
Du sagtest Deinen Namen
und fragtest wer ich bin
das Handy spielte Dir
wohl einen Streich
meine Stimme hast Du
gleich erkannt:
Ach so, Du bist es!
Hört uns das Glück Zufall
oder mehr doch noch
Du hast nicht gleich aufgelegt
wie sonst
nur wieder keine Zeit
ich geh gleich
Deine Stimme klang
anders
belegt schwer wie benebelt
als käme sie nicht hinterher
wie festgehalten die Zunge
Was hast Du
Geht es Dir gut
Es geht einigermaßen
Geht es Dir gut fragst Du zurück
Wie könnte es anders sein
in diesem Moment
Morgen wollte ich zu Dir kommen
Du bist nicht da
Dann nächste Woche
Ich überlege es mir
antwortest Du
Die Sonne verschwindet hinter den Bäumen
vor dem Wintergarten
drinnen duftet es schon nach Frühling
ein großer bunter Tulpenstrauß steht
im Raum
Würd so gern bei Dir sein
LV
10.2.2026
Hoffnungslicht
(Im Gedenken an die Zerstörung Dresdens)
Alles ist still. Der Wind weht leis. Kein Regen mehr.
Auf dem Fensterglas Tropfen die über Gesichter
rannen und rinnen Erinnerungen die kein Feuer
löschen kann als die Stadt brannte Menschen wie
Schatten umher irrten alles Leben versank in
Trümmern die alten Bauwerke noch immer
rußgeschwärzt tragen Trauer und Schönheit noch
immer in sich und im Dunkeln brennt Licht in den
Herzen
LV
13.2.2026
Freiheit
Freiheit die ich meine
kommt von ganz alleine
wenn ich zulasse
wer ich bin
nicht mehr aus der Haut
fahre
bei jedem Ausrutscher
Fragen ohne Antwort
Absagen und Klimbim
weiss ich mehr
was ich nicht will
Ängste Zweifel Hindernisse
sind meine Wegweiser und Segel
mit denen ich hinaustreibe
auf`s offene Meer
LV
15.2.2026
22 Sonntag Feb 2026
Posted in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Projekte, Zwischenmenschliches
|
14 Samstag Feb 2026
Posted in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

Männliche Körperbilder aus weiblicher Sicht: In ihren Fotografien rückt Solvig Frey Verletzbarkeit in den Fokus. Ihre Tocher Leah Frey stellt ihre Objekte aus Plexiglas und Texte zu den Bildern dazu.

Nackte Verletzlichkeit hinter Schutzschilden aus Plexiglas
Fotografische Männerakte von Solvig Frey und Acrylbilder und Texte von Leah Frey vereint die Ausstellung „protected“ in der Galerie Flox in Dresden.
In einem leuchtend gelben Rapsfeld steht ein Mann. Sein nackter Körper ragt heraus, ein Rückenakt, der Blick nach vorn, andächtig, sanft und kraftvoll. In weiteren Fotografien hält er eine durchsichtige Folie um seinen Körper, mal in der Hocke wie in einen Kokon gehüllt, mal stehend wie mit einem Schutzschild abwehrend und sich dahinter versteckend. Der Blick nach unten oder zur Seite gerichtet. Körperausschnitte und seine Männlichkeit sind sichtbar und wie hinter einer Schutzschicht immer noch erkennbar. Die Bilder sind wie in einer Wolke angeordnet an einer Wand in großen und kleineren Formaten als FineArtPrints auf Fototapete.
Zu sehen sind sie in der Ausstellung „protected“ (übers: geschützt, beschützt) mit fotografischen Männerakten von Solvig Frey, zusammen mit Acrylbildern und Texten, die ihre Tochter Leah zu den Fotografien geschrieben hat, derzeit in der Galerie Flox am Obergraben 10 in Dresden. In den Galerieräumen ist zeitgenössische Kunst versammelt von Malerei, Grafik, Fotografie über Skulptur bis zu Objekt und Installation in großer Vielfalt der Handschriften. im mittleren Bereich ist der Experimentierraum, der sehr gefragt ist mit monatlich wechselnden Ausstellungen.
Neben der Aktbilder-Serie „Raps“ zeigt Solvig Frey in ihren Schwarz-Weiß-Fotografien wie in die Landschaft eingefügte Akte, nackt, schutzlos halb zusammengerollt der Körper auf Felsgestein vor neblig verhangenem Himmel und fast kahlen Bäumen. Konkret und surreal zugleich bringt sie Natur und Körperformen faszinierend, offen und vieldeutig zusammen auch in den Aufnahmen von einem Mann im Regenumhang, der aus dem Walddickicht hervorspringt, dahockt wie ein Fabelwesen, halb Mensch, halb Tier in knittrig schimmernder Hülle und Kopfbedeckung wie ein Helm und intensivem, kämpferischen Blick. Im nächsten Bild steckt er den Kopf zwischen die Arme, die lang ausgestreckt vorn spitz zusammenlaufen und das Gras berühren. In einer Aufnahme kauert er barfuß, die Hände über dem Kopf gehalten und zuletzt steht dort eine gänzlich verhüllte, tastende Gestalt. Ein Männerakt bewegt sich in einem Bilderrahmen, als verbeuge er sich oder suche Halt, mit weißen Handschuhen. „Des Künstlers Hände“, so der Bildtitel. Im nächsten Bild steht er mit einem kahlen Zweig in den weißen Händen hinter mit Naturformen spielenden, schattenhaften Plastiken auf Stelen von Annett Kallweit.
Die Fotografin Solvig Frey sagt zu ihren Arbeiten: „protected – wie schütze ich mich in einem Raum, der keine Vulnerabilität, Verletzlichkeit zulässt? Diese Frage habe ich mir in den letzten Jahren oft gestellt. Ich versuchte, den Männerakt, der aus weiblicher, fotografischer Sicht weitestgehend unterrepräsentiert ist, in diesem Kontext zu verankern. Aus den veränderten gesellschaftlichen Rollenbildern und daraus resultierenden Verhaltensmustern möchte ich in meiner Fotoserie `protected`Verletzbarkeit in den Fokus rücken.“ Ihr Interesse für Körperbilder entwickelte sich mit ihrem Engagement seit 2005 für das Museum aktfotoArtdresden. Solvig Frey gründete dort 2023 einen Verein zur Erhaltung und Bewahrung dieses fotokünstlerischen Genres. Arbeiten von ihr sind seit 2019 dort im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15 in Dresden zu sehen. Außerdem nimmt sie seit 2017 an Seminaren zum Kuratieren und Sehen von Fotografie an der Shift School for Photography Dresden-Wien teil.
Leah Frey hat in ihren Arbeiten die Bilder in Wort und Objekt untersucht, so Solvig Frey. Dabei wurden die Schutzschilde aus Plexiglas, die sie in den Fotografien verwendet hat, Anschauungsobjekte mit eigener künstlerischer Sprache. Die Texte spiegeln ihre Assoziationen, auch Sachen für sich stehen zu lassen und dem Spinnen von Gedankennetzen einen Raum zu geben, das ist beiden Künstlerinnen wichtig. Leah Frey beendete 2023 ihr Modedesignstudium an der Burg Giebichenstein, Halle und lebt seitdem in Berlin. Sie ist freischaffend im Kostümbereich im Theater und Film tätig. Sie bewegt sich in verschiedenen künstlerischen Bereichen, darunter dem Collagieren, Malen, Zeichnen, Experimentieren mit Textil sowie dem Schreiben von Texten.
Die Finissage zur Ausstellung im Beisein von Solvig und Leah Frey ist am Sonnabend, dem 14.2, von 15 bis 17 Uhr in der Galerie Flox, am Obergraben 10 in Dresden.
Text + Fotos (lv)


12 Donnerstag Feb 2026

Die Liebe zur Kunst und zum Leben spricht aus jedem Bild: Die Künstlerin Christine Wahl vor ihren wundervollen, zeitlos schönen Arbeiten in der Galerie Mitte im Dresden.


Eine Meisterin der „Kunst des Leisesagens“
*
Sinnlich, feinsinnig, akribisch und oft mit einem Hauch Geheimnis umgeben, sind die weiblichen Akte, Atelierszenen, Stillleben und Reiseimpressionen in der Ausstellung „Figur & Natur“ von Christine Wahl, mit 90 Jahren die älteste lebende Dresdner Künstlerin, derzeit in der Galerie Mitte in Dresden, Chapeau!
*Pure unverhüllte Schönheit und Sinnlichkeit, in feine Linien gekleidet, fließen in den Porträts, weiblichen Akten und Interieurs vorwiegend in warmen Erdtönen zusammen. Zu sehen sind sie in der Ausstellung „Figur & Natur“ mit Zeichnungen und Druckgrafiken von Christine Wahl derzeit in der Galerie Mitte, Striesener Straße 49, in Dresden (noch bis 21. Februar).
Christine Wahl ist bereits 90 Jahre alt und damit die älteste lebende Künstlerin in Dresden. Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus ihrem reichhaltigen Schaffen aus dem Zeitraum von 1995 bis 2024. Darunter figürliche Szenen, Stillleben und Reiseimpressionen, farbenfrohe Aquarell- und Federzeichnungen mit Landschaften auf Kreta, Menschen auf dem Markt, ein Palmenhain auf Sizilien, Pinien in Kroatien und eine Ansicht vom „Großen Garten“ in Dresden. Sie macht nicht viele Worte um ihre Bilder. Es sei doch alles zu sehen, meint Christine Wahl und lächelt. Klein und zierlich, weißer Haarknoten und aufmerksame Augen, sitzt sie auf dem Sofa in der Ausstellung. Sie trägt einen hellen Pullover, darüber eine schwarze Weste und eine korallenrote Kette. Ruhe und Klarheit strahlt sie aus, wie ihre Arbeiten. Die Liebe zur Kunst und zum Leben spricht aus jedem Bild. Sonnengelbe Quitten auf einer blauen Schale. Feigen und Trauben. Prächtige Blumensträuße in der Vase. Weibliche Akte in zarten und kraftvoll, schwungvollen Körperlinien im Atelier und in häuslicher Umgebung. Ein „Atelierstillleben“ in einer schwarz-weißen Kaltnadelradierung mit Blick durch den Bilderrahmen in den Raum zwischen Kunst und Alltagsdingen.
Christine Wahl ist eine Meisterin in der „Kunst des Leisesagens“. Feinsinnig, leicht und akribisch im Strich und immer mit einem Hauch Geheimnis umgeben – das macht den Reiz ihrer Bilder aus. Sie sind von zeitloser Schönheit und stillem Zauber, das ist wohltuend in der heutigen oft grellen, lauten und schnelllebigen Gegenwart. Sie wollte immer Künstlerin werden, sagt Christine Wahl. Geboren und aufgewachsen ist sie in Glashütte im Erzgebirge. Einige frühe Bilder mit Blick auf weite Höhen und märchenhafte, dunkle Tannenwälder hängen auch in der Ausstellung. Ihr Vater war Grabbildhauer. Ihre Mutter hatte nichts dagegen einzuwenden. Mit 18 Jahren begann Christine Wahl 1953 mit dem Studium an der Dresdner Kunsthochschule. „Die Aufnahmeprüfung bestand aus einem künstlerischen und politischen Teil, wo es um die Zeit des Stalinismus ging. Damit hatte ich nichts am Hut“, erzählt sie. An dem Tag waren Unruhen und Panzer rollten im Stadtzentrum, erfuhr sie hinterher. „Dieser Prüfungsteil fiel aus.
Das war mein Glück, sonst wäre ich mit meiner Ansicht wohl nicht zum Kunststudium zugelassen worden.“ Ihre Lehrer waren Hans Theo Richter, der den Zeichnungsstil der Dix-Schule und das formale Ethos der Form aus der Kollwitz-Tradition lehrte und Max Schwimmer, der dessen Strenge durch leichtflüssige Fabulierlust auflockerte. Ihre farbigen Federzeichnungen spiegeln unverkennbar seinen Einfluss. Nach dem Studium bekam Christine Wahl einen Werksvertrag in der damaligen Schokoladenfabrik in Dresden, wo sie die Arbeiterinnen mit ihren weißen Häubchen zeichnete. Staatliche Auftragskunst habe sie jedoch immer abgelehnt. Sie studierte außerdem Anglistik und arbeitete neben ihrer künstlerischen Tätigkeit als Übersetzerin für Besucher der Leipziger Messe. Seit ihrem Diplom für Grafik ist Christine Wahl freischaffend als Künstlerin in Dresden tätig. Bis ins hohe Alter. „Weil ich diese Art zu leben liebe. Bei dem was man macht, ganz frei zu sein. Da gibt es keine Vorschriften“, mag sie an der Kunst. „Damals war das Geld nicht so wichtig.“ Ab und zu zeichnet sie noch und freut sich über jeden neuen Tag. „Plötzlich ist die Jahreszahl da“, staunt Christine Wahl selbst über die 90. „Im Alter vergeht die Zeit schnell.“ Sie wohnt allein. Ihr Sohn schaut regelmäßig nach ihr. Sie sieht und ordnet ihre vielen Lebensbilder, lässt sich immer noch gern überraschen. „Christine Wahl war schon eine bekannte Künstlerin in den 1980er Jahren. Sie ist eine wunderbare, sensible Zeichnerin und eine fantastische Koloristin voller Emphatie und Hingabe“, sagt Galeristin Karin Weber über ihr Schaffen.
In der Kabinettausstellung der Galerie Mitte werden außerdem ausdrucksstarke und teils beklemmend aktuelle Linolschnitte über soziale Not und Eintreten für ein besseres Leben, geschaffen vom Künstlerpaar Lea und Hans Grundig in der ASSO-Künstlergruppe in den Jahren 1930 bis 1932, aus der Sammlung von Maria Heiner gezeigt.
Text + Fotos (lv)
Geöffnet: Di bis Fr 15 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr









Die Kunstsammlerin Maria Heimer vor Bildern von Lea und Hans Grundig in der Kabinettausstellung in der Galerie Mitte in Dresden.
Das Künstlerpaar Lea und Hans Grundig.
02 Montag Feb 2026



Am Eingang in die glitzernde Traumwelt begrüßt der Weiße Hai mit schwarzen Kulleraugen und weißen, dolchspitzen Zähnen im weit aufgerissenen Rachen die Besucher. Er schaut aus einer blauen Wand und hält einen Spiegel, vor dem sich Unerschrockene fotografieren lassen können mit dem Monster. Neben dem goldenen Schriftzug Hollywood über den Hügeln, die sich auf weißer Leinwand entlang spannen. Auf der samtroten Bühne im Theaterfoyer steht in einer Ecke Charlie Chaplin und auf einem Stuhl räkelt sich in verführerischer Pose Marlene Dietrich als Nachtclubsängerin Lola in der bekannten Filmszene. Die Kunst der Theatermaler lässt sie lebensecht aussehen.
In eine wundervolle Welt voller Magie, Glamour, großer Emotionen und faszinierender Geschichten, in der alles möglich scheint, tauchten die Besucher beim diesjährigen Bühnenball unter dem Motto „Im Glanz von Hollywood“ des Mittelsächsischen Theaters ein. Als festlicher Höhepunkt der Spielzeit wurde in den Spielstätten in Freiberg und in Döbeln wieder zum Feiern, Flanieren und Genießen eingeladen. Über 300 Besucher erlebten dem Theater zufolge die glanzvolle Gala und anschließenden Wandelprogramme in allen Räumen im Stadttheater Döbeln am vergangenen Sonnabend. Viele erschienen schick gekleidet im Stil der Filmhelden, die Herren in Frack und Anzug, manche trugen Zylinder und die Damen elegant in schillernden Kleidern, Haarbänder mit Federn und großen Hüten. Mit strahlender Miene begrüßte der Intendant und Leiter des Musiktheaters, Sergio Raonic Lukovic die Gäste zur Gala und hatte gleich eine besondere Episode parat: Im Traum habe er einen Anruf von Frau Simon, der Vorsitzenden des Theaterfördervereins erhalten, erzählte er. „Sie bekam ein Angebot aus Washington. 10 000 Dollar pro Zuschauer würden sie geschenkt bekommen unter der Bedingung, wenn alle Männer in blauer Jacke, roter Krawatte und blonden Haaren erscheinen! Da war ich froh, aufzuwachen.“ Es sei gut, dass wir Menschen und mündige Bürger sind, die selber entscheiden, was passiert.
„Deshalb brauchen wir Bildung und Kultur und Menschen, die dafür kämpfen, um diese zu erhalten.“ 2025 war das besucherstärkste Jahr für das Mittelsächsische Theater, sagte Thomas Hans, stellvertretender Oberbürgermeister in Döbeln. „Wir sind sehr stolz auf dieses Theater, es ist ein Glücksfall für die Stadt. Es ist wichtig, dass das Theater auch als Ort für den öffentlichen Dialog wahrgenommen wird mehr denn je.“
Wenn er einen Oscar vergeben könnte, würde er ihn an Lukovic und sein Team für fantastische Theaterabende überreichen. Das Ensemble aus Schauspielern, Sängern und Chor zog bei der Gala auch alle Register, mit Stummfilm- und Slapstickszenen, Ausschnitten aus Oper und Musical, mit viel Witz, Charme, Temperament, Spielfreude und großartigen Stimmen auf die Bühne gebracht und schwungvoll begleitet vom Sinfonieorchester unter Leitung von José Luis Gutiérrez.
Da stritten zwei Diven um ihren Platz im Rampenlicht. Rangen Regisseur und Produzent und Geldgeber mit Boxhandschuhen um die bestmögliche, effektvolle Umsetzung ihres Films. Da glänzte die Sängerin und Schauspielerin Susanne Engelhardt noch einmal mit einem Medley ihrer schönsten und großartigen Songs bei ihrem letzten Auftritt nach über 41 Jahren im Mittelsächsischen Theater und dankte allen, die sie „geformt und gefordert haben“ mit vielen Rollen, von „Evita“ bis zu Fräulein Schneider in „Cabaret“. Mit blonder Perücke und weißem Mantel gab sie die Diva, legte sie ab, bezauberte und dankte ihrem Publikum ganz persönlich mit warmer, wandlungsreicher Stimme, mit kessen, zarten und kraftvollen Songs über Träume und Abschiede. „Es gab auch manchen Gegenwind. Doch nur mit Gegenwind kann man abheben und fliegen“, so Engelhardt. „Nein, das war es noch nicht.“ Sang sie zur Freude ihres Stammpublikums. Sie wird noch manches Mal hier auf der Bühne stehen. Die Stadt Döbeln und das Theater Döbeln dankten Susanne Engelhardt mit einem großen Blumenstrauß und einem Porträtbild, das sie in 840 Fotos und allen Facetten ihres Bühnenschaffens zeigt.
Nach der Gala spielte ein Salonorchester auf, tanzten Paare auf der Bühne mit Hingabe zu Klängen von Walzer, Tango, Polka bis Foxtrott. An der Seitenbühne war wieder die „Ansprechbar“ des Theaterfördervereins aufgebaut. Dahinter kreierten Dagmar Franke und Conny Hofmann leckere Drinks für die Gäste. „Wir machen das aus Spaß an der Sache“, sagten sie. „Es werden auch Theaterprojekte durch den Förderverein unterstützt. Wir geben das zurück mit unserem Einsatz“, sagt Dr. Ronny Große-Uhl, der als Entwicklungsingenieur arbeitet und im Bürgertheater Loge Nr. 5 mitspielt. „Wir sind ganz nah dran an Hollywood heute abend“, sagt Mario Busch schmunzelnd. Elegant mit weißem Seidenschal, dunklem Anzug und gegeltem Haar sitzt er filmreif gekleidet an einem Tisch zusammen mit anderen Gästen. Vor ihm auf dem Tisch steht ein goldener Oscar aus Pappe als Deko. „Wir sind froh, dabei zu sein, da der Bühnenball sehr gefragt ist. Und welche Kleinstadt hat schon solch ein Theater?“, sagt seine Partnerin Yvonne Göllnitz begeistert.
Die Blicke auf sich zogen abseits der Bühne auch zwei schwarzgekleidete Herren mit Hut und Sonnenbrillen, dahinter verbargen sich Rebbekka Schietzel und Conny Schubert vom Bürgertheater, die als „Blues Brothers“ aus dem Kultfilm im Auftrag des Herrn unterwegs waren mit einem Tablett mit Bowle und kleinen Snacks. Der Erlös geht an den Theaterförderverein ebenso wie die Einnahmen aus der Tombola vom Bühnenball. Als Preise gab es als Hauptgewinn eine Porzellanplastik und Karten für Konzerte, Schauspiel und das nächste Projekt des Theaterjugendklubs Döbeln zum Thema Heimat.
Text (lv)
02 Montag Feb 2026
Posted in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater, Unterwegs, Zwischenmenschliches

Willkommen in der Glitzerwelt: Der weiße Hai riss neugierig seinen Rachen zur Begrüßung auf und für ein Erinnerungsfoto von uns: meinwortgarten.com-Inhaberin Lilli Vostry und Kathrin Krüger, SZ-Redakteurin in Großenhain. Im Spiegel von Traum, Magie und Illusion, Abenteuer, Vergnügen, Grusel, Romantik, Glück, Glitzer, Schein und Sein. All das war zu erleben beim Hollywood-Bühnenball am vergangenen Sonnabend im Stadttheater Döbeln auf und vor der Bühne, im Theaterfoyer, im Casino Royale, an der Bar mit dem Kleinen Prinz und seiner roten Rose schwebte er auf der Mondsichel über den Besuchern und bei der abschließenden Tombola mit Preisverleihung, keiner Oscars, aber Tickets für Theater und Konzerte und der Erlös fließt in neue Theaterprojekte.


























Text + Fotos (lv)
Mehr Text folgt.
31 Samstag Jan 2026



Die Theaterliebe begleitet Simone Simon schon lange. „Meine Oma hatte eine unglaubliche Lust ins Stadttheater Döbeln zu gehen“, sagt sie. Sie lernte sie zwar nicht persönlich kennen. Doch ihr Vater erzählte, dass sie eine leidenschaftliche Theatergängerin war. Wahrscheinlich hat Simone Simon dies geerbt. Sie arbeitet als selbstständige Heilpraktikerin und ist seit 2009 Mitglied im Förderverein „Freunde des Döbelner Theaters“ e.V. Seit 17 Jahren hat sie mit ihrem Mann schon ein Theateranrecht. Seit 2014 ist Simone Simon die Vereinsvorsitzende. Vorher leitete Christa Lange, die 2012 verstarb und ehemals Chefin vom Buchladen in Döbeln war, viele Jahre den Theaterverein. „Sie war eine Instanz. Das Theater war ihre Familie“, erinnert sich Simone Simon.
Derzeit sind 58 Mitglieder, im Alter von Mitte 30 bis über 80 Jahre im Theaterverein aktiv. Darunter Lehrer, Angestellte und Selbstständige. „Kurzzeitig stand das Theater schon mal vor dem Aus. Daraufhin gründete sich der Verein im Jahr 1999“, sagt die 56-Jährige. „Unser Ziel ist der Erhalt des Döbelner Theaters als Spielstätte in der Region. Es ist nicht selbstverständlich, dass es so ein schönes Theater in einer Kleinstadt gibt.“ Weiß strahlt das schmucke Gebäude im Neorenaissance-Stil nahe am Markt in der Wintersonne. Bunte Theaterplakate hängen im Schaukasten vor dem Anbau aus Glas.
Drinnen hinter der Theaterbar prangt der Schriftzug: 150 Jahre Jubiläum Stadttheater Döbeln. 2022 war dieses Ereignis. „Das Theater in Döbeln hat bis zu 300 Plätze. Hinzu kommt das Theater im Bürgerhaus (TiB) mit bis zu 80 Plätzen. Pro Spielzeit können wir zwischen 14 500 und 15 000 Besucher begrüßen“, sagt André Meyer, Chefdramaturg im Stadtteater Döbeln. Die Zuschauer kommen aus der gesamten Region Mittelsachsens, auch aus Leipzig, Riesa und Dresden. „Das ist stark abhängig von der jeweiligen Produktion. So finden in Döbeln beispielsweise gerade unsere Musicalinszenierungen und Komödien des Schaupiels große Resonanz“, so Meyer. „Wir helfen das Theater in der Region weithin bekannt zu machen, Interesse und Neugier dafür zu wecken“, sagt Vereinsvorsitzende Simone Simon. Es sei ein tolles Ensemble.
„Unsere Aktivitäten drehen sich um die Unterstützung von Veranstaltungen und den Verein mit seiner Arbeit zu zeigen.“ Der Theaterverein sammelt Spenden für das Döbelner Theater. Ein Projekt war die technische Ausstattung für das Picknickkonzert im Park auf der Klosterwiese, das letztes Jahr im Sommer zum zweiten Mal stattfand und fortgesetzt wird. Es kam eine vierstellige Summe zusammen für das Open Air, so Simone Simon Sie ist zufrieden mit der Spendenbereitschaft. Die nächste Spendenaktion läuft bereits. „Das Mittelsächsische Theater mit Hauptsitz in Freiberg plant die Beschallungsanlagen zu modernisieren. Zusammen mit dem dortigen Förderverein sammeln wir dafür Spenden“, erzählt sie. „Dafür werden 75 000 Euro gebraucht.“
Simone Simon hält die neuesten Postkarten des Fördervereins, eine mit der Aufschrift „Theaterliebe in Vereinsform“ in der Hand Auf einer Karte steht in roten Buchstaben: „Drama? Können wir finanzieren.“ Ein Drama sei die kulturelle Bildung für Kinder gerade im ländlichen Raum mit oft langen Anfahrtswegen. Daher übernimmt der Theaterverein die Kosten für den Bus ins Stadttheater auf Anfrage von Schulen und Kindergärten, so Simone Simon, Die originellen Postkarten hat ihre Tochter Emma für den Theaterverein gestaltet. Sie ist 20 Jahre jung und studiert neue Medien und Kommunikation in den USA, in Miami. Weitere theaterbegeisterte und kreative Mitstreiter sind im Verein der Freunde des Döbelner Theaters herzlich willkommen. 30 Euro kostet der Jahresjahresmitgliedsbeitrag. „Wir pflegen Gemeinschaft, sitzen nach Premierenfeiern zusammen und unterhalten uns über neue Stücke“, so Simone Simon. Manchmal besuchen sie auch eine Generalprobe einer Aufführung nach Wunsch, den Chefdramaturg André Meyer, der auch zu den Vereinssitzungen kommt, ermöglicht.
Das nächste Highlight ist der diesjährige „Hollywood-Bühnenball“ im Theater Döbeln am 31. Januar, der bereits ausverkauft ist. Ein Abend voller Glanz, Geschichten und Zauber des Kinos auf der Bühne mit Gala und Wandelprogramm in allen Räumen des Theaters Döbeln locken die Besucher zum Schauen, Feiern, Flanieren und Tanzen. An der Seitenbühne wird wieder eine Bar aufgebaut, wo rund 15 Leute vom Theaterverein, von der Loge Nr. 5 und vom Jungen Theater des Hauses Wein und Cocktails für die Gäste bereithalten. „Das wird wieder ein Kraftakt für den Verein, das alles zu organisieren. Das Schönste sind dann das Flair und die Gespräche mit Besuchern und Schauspielern beim Bühnenball“, freut sich Simone Simon auf einen zauberhaften Theaterabend, der das kleine Stadttheater in Döbeln in all seinem Glanz erstrahlen lässt.
Text + Fotos (lv)
Kontakt zum Theaterverein:
http://www.theaterverein-doebeln.de



28 Mittwoch Jan 2026
Posted in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Natur, Projekte, Zwischenmenschliches














Die Bilder von Mandy Baldauf sind voll leuchtender Farbkraft, Leichtigkeit und Tiefe. Auf den ersten Blick erscheinen sie oft märchenhaft, surreal, heiter und verspielt. Doch bei näherem Hinsehen erkennt man, Schönes, Trauriges, Verletzliches, Träume und Ängste liegen nah beieinander. In symbolhafter, offener und poetischer Bildsprache entführt sie den Betrachter in Traumwelten nah an der Wirklichkeit. Man blickt dabei wie in einen Spiegel, der in viele Einzelteile zerspringt, die umher schweben, fallen, steigen. Und die jeder für sich wie Puzzleteile neu zusammen setzen kann im Spiel des Lebens.
Treppen führen hinunter zwischen Erdhügeln, umgeben von Baumwurzeln, umgestürzten Stämmen, die wie Sprachrohre wirken hin zu verborgenen Türen. Ein Mädchen im weißen Kleid sitzt auf einem Zweig und träumt vom Fliegen. Die Blumenwiese ist von Blau umhüllt wie unter einer Glaskugel. Die Bilder tragen Titel wie „Melancholie oder Leichtigkeit“, „Zeit, einen neuen Weg zu gehen“ und „Gefallen oder erwachen“.
Zu sehen sind unter dem Titel „Emotionen in Kunst“ rund 40 Arbeiten von Mandy Baldauf in ihrer derzeitigen Ausstellung im Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, in Dresden. Darunter großformatige Acrylbilder und feine, zarte Zeichnungen voller Freude, Fantasie und kindlicher Unbeschwertheit. Aus ihnen spricht eine innige Verbundenheit der Künstlerin zur Natur und allem Lebendigen. Ihre Bilder erzählen feinsinnig, ausdrucksstark von Licht und Schatten, Abschieden, Trauer, Loslassen und der Sehnsucht nach Balance und Gehaltensein. Sie berühren vor allem mit ihren Kontrasten, Ehrlichkeit und Authentizität. Und sie entfalten mit ihrem intensiven wie schwungvollen Farb- und Formenspiel einen eigenen, ursprünglichen Zauber. Eine Bilderwelt, von der man sich wünscht, dass sie noch viele Menschen sehen und sich bezaubern lassen.
Text + Fotos (lv) + Porträtfoto: privat
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo bis Sa ab 17 Uhr sowie ab 15 Uhr auch unabhängig von einem Restaurantbesuch
Kontakt zu Mandy Baldauf: Instagram k_u_nst_mandy



Traumhaft surreale Welten & Wirklichkeit miteinander verwoben: die Künstlerin Mandy Baldauf in ihrem Atelier am Stadtrand von Dresden in Altfranken. 