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meinwortgarten.com

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Kategorien-Archiv: Natur

Neue Lyrik: Von Mohn & Meerkatzen & Möwen

22 Dienstag Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Natur, Poesie, Unterwegs

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Blütensegel

Sie flattern fliegen
ihre zarten Blätter
zittern beben im Wind
segeln mir voraus
dem Meer entgegen
dunkelblau bewimpert
ein rotes Leuchten von weitem
das tief geht
schwingen die kleinen Blütensegel
wie die Möwen
auf und ab
in den Wellenkämmen
kräuseln wogen entflammt
wehen die Blätter fort im Regen
werden zu Mohnblumen Meerschaum

LV
13./14.7.2025

Möwenrufe

Manchmal klingen die Möwen
wie Kinder
wenn sie rufen jauchzen drängeln
hinaus rennen
ungehindert vom Regen
die Luft warm
duftet nach frischer Erde
in großen weißen Wolkenlöchern
kreist Blau

LV
14.7.2025

RegenDuft

Die Rose verlor über Nacht
ihre Blätter lachsfarben
liegen sie verstreut auf dem Untersetzer
duften immer noch
unter der Vase
schaut noch halb der Fisch hervor
wässrig grün mit roten Flossen
und dunkler Pupille
umrahmt von blassroten Korallen
noch ein Fisch rot silbrig
mit spitzen Flossen
schwimmt im Quadrat
aus Ton
umgeben von Blumen wie Seesternen
hinter dem Fenster rauscht der Regen
um die Seesternkette wickelte sich über Nacht
ein Knoten

LV
17.7.2025

Beflügelt

Die weiß Gefiederten fliegen voraus
ihre Rufe laut keckernd hoch über den Dächern
klingen wie Lachen
auf und ab ebbend mit den Flügelschlägen
beobachten sie spöttisch das menschliche Treiben
lauern auf Leckerbissen
ohne schlechtes Gewissen
wo so viel aufgetürmt überall vor Lokalen
und Fischbuden an der Promenade
lassen die Möwen sich gern nieder
von der Konzertmuschel hallen ihre
Sehnsuchtslaute wider auf der sie sitzen
mit den karibischen Klängen mitschwingen
weiße Falter schwirren umher
berauscht vom Lavendel
der auf den Blumenbeeten wogt
am Strand stehen Möwen und Raben Spalier
segeln elegant kreischen krächzen
und führen wilde Freudentänze flügelschlagend auf
wenn es Futter gibt
die einen sehen zu oder reißen ihre Schnäbel auf
wie die anderen Glücklichen Fischhappen und Brötchen ergattern
und später sitzen sie friedlich nebeneinander im Sand
in der Abendsonne
mit Blick aufs Meer

Auf dem Dach gegenüber vom Ferienzimmer
sitzt in der Dämmerung eine große Silbermöwe
und späht von ihrem Hochsitz umher
putzt sich seelenruhig
während über ihr andere Möwen
und unzählige Schwalben sirrend kreisen
dreht sich in die andere Richtung
hin zum Meer
und fliegt mit lautem Seufzer
oder Balzruf
auf und davon
wie still und leer ist es
ohne sie
Heute morgen weckte mich
ein sanftes Flügelschlagen
ein Tagpfauenauge flatterte
plötzlich im Zimmer am Fenster
wie kam es hierher

LV
17.7.2025

Von Meerkatzen und Möwen

Hoch am Wolkenmeer fliegen
die Möwen endloses Wogen
der Weiß Blau und Grautöne
in den Wellen
hinten am Horizont viele Schiffe
die fast den Himmel berühren
im regennassen Sand sitzen
zwei Möwen braunweiß gesprenkelt
und eine grauweiße mit dunklen Tupfen nebeneinander
still vertraut Fellfarbe und Gefieder
alles kehrt wieder
viele weiße Federn an der Seebrücke
gleich am ersten Tag
heute eine große braun weiß getupfte
und eine flaumige
Jade liebte Federn ihr Schweben
sie kitzeln die Nase
die feinen Härchen aufgestellt
wie Schnurrhaare
und eine schwarz weiß geteilte Feder
wie von Lina abgelegt
stehen vor Euren Bildern
eine getigerte Möwe steht eine Weile
allein und still bei mir
sieht sich immer wieder um
als suchte sie etwas
ich erzähle ihr von meinen Katzen
die ich liebe wie das Meer
mit seinen vielen Farben
und die Gefiederten
die mir Wolkenfächer schenken
und fröhlich umher wirbeln mit den Meerkatzen
überall sehe ich ihre Spuren am Strand

LV
14./15.7.2025

Kleine Wirbelwinde

Auf dem Weg zum Strand
flattert das Tagpfauenauge
vor mir her
in der Mittagssonne
eine frische Brise weht vom Meer her
eine Hand am Strohhut die andere am Radlenker
zieh ich mit den Möwen
wachsen mir wieder Flügel
finde vor dem Wellengang noch eine
braun weiß getigerte Feder wie von Jade hingelegt
eine schwarzweiße von Lina
und eine schwarze von Lola
falle in die Wellen mit den Möwen
federleicht
ein Kopf taucht auf und ab
in den Wogen
meiner bleibt oben
die Wellen durchströmen
meinen Körper
kraftvoll und weich
weiche nicht mehr aus
lass mich von den Wellenbergen
immer weiter tragen
begleitet vom Kichern der Möwen
und meiner Fellwesen
den unsichtbaren weiter nahen
und den daheimgebliebenen
drei kleinen Kobolden
seit letztem Sommer bei mir

Wirbelwinde wundervoll und unbeständig
wie das Wetter am Meer
Schlingel Schmusetiger Tröster
Raufbolde die sich putzen und fetzen
Flausch Kasimir der kleine Harlekin
Lino der weiße Bär und
die zauberhaft getigerte Minnie
ob sie mich vermissen stillsitzen
oder randalieren
auf Tisch und Regale springen
Läufer zerwühlen unter den Stühlen
Sachen herunter reißen
alleine spielen sich zeigen
oder verstecken wenn der Nachbar kommt
zum Füttern

das Meer tost Ihr würdet es sicher lieben
doch ungern an der Leine gehen
wie der kleine schwarze Kater
den ein Mädchen ausführt nah der Promenade
seine gelben Augen blitzen schelmisch
wenn ich nachhause komme
werden wir mit den Meerbällen toben

LV
18.7.2025

Alle Texte: Lilli Vostry
Fotos folgen noch.

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Gedicht-Lesung: Natur- und Katzenpoesie von Lilli Vostry beim 2. OpenAir Karierte Katze im Palaisgarten Dresden& beim Musiksommer Bärenstein

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kurzgeschichten, Lebensart, Musik, Natur, Poesie, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Lesekatze: Sie liebt Überraschungen, Abenteuer, Papierrascheln umgeblätterter Buchseiten, überhaupt alles, was sich bewegt & hört gern Wohllaute & Klänge, die ihrer Natur entsprechen, voller Neugier, Fantasie, Poesie, Witz und Eigensinn. All das könnt Ihr zusammen mit der Karierten Katze bei der Langen Neustadt-Lesenacht am 24. Juli, ab 18 Uhr erleben. Miau!

Von Mohn, Meer, Möwen und Meerkatzen

Welche Freude! Ich bin mit dabei, zusammen mit acht AutorInnen, bei der Langen Neustadt-Lesenacht beim 2. OpenAir Festival Karierte Katze im Palaisgarten in Dresden mit Natur- und Katzenpoesie aus meinem ersten Buch, „Geliebte Ungeheuer. Außerdem lese ich einige neue Gedichte, frisch aus meinem Ostseeurlaub, über Mohn, Meer, Möwen und Meerkatzen und weitere Gedichte über fliegende Katzen, Jade auf dem Koffer und mein erstes Katzengedicht „FreiWild“. Meine drei geliebten Fellmusen Jade & Lina und meine erste Katze Lola würden sich sehr freuen und große Augen machen und werden vom Himmelszelt aus auch mit lauschen. Miau!

Ich freue mich ebenso über diese Möglichkeit beim 2. Festival Karierte Katze zu lesen. Herzliches Dankeschön auch im Namen meiner Fellmusen an den Initiator des KulturFestivals, Holger John und Jan Frintert alias Anton Launer vom online Magazin „Neustadtgeflüster“ und Organisator der Langen Neustadt-Lesenacht.

Kommt gern vorbei zu diesem besonderen Leseschmaus bei der Karierten Katze am Donnerstag, dem 24. Juli, Beginn 18 Uhr.
Ich lese ca. um 19.15 Uhr.

Text + Fotos (lv)

Weitere Programm-Infos unter: http://www.kariertekatze.de


Meine geliebten Fellmusen Lina & Jade und meine erste Katze Lola, von denen ich viel über das Wesen und die Eigenarten von Katzen lernte, die mich begleiteten und weiter beflügeln. Seit letztem Sommer wohnen und halten mich drei neue Fellwesen, Geschwister: Minnie, Lino und Flausch Kasimir auf Trab und in Schwung. In diesen Tagen feiern wir ihren ersten Geburtstag! Von ihnen wird auch noch einiges zu hören sein!

Geliebte Dreierbande: Die Kater Flausch Kasimir und Lino und die getigerte Mieze Minnie sind lieb, aufgeweckt, neugierig und tollen gern umher wie ihre Vorgängerinnen, die uns weiter unsichtbar begleiten und in den Gedichten & Erzählen von ihnen lebendig bleiben. 🙂

Vorfreude! Dieser Artikel über mein Katzenbuch „Geliebte Ungeheuer“ (erhältlich über den Notschriften Verlag Radebeul, per Klick auf der Webseite) erschien heute, am 23.7.2025, vorab zur Langen Neustadt-Lesenacht beim Festival „Karierte Katze“ in der Dresdner Morgenpost, Kultur:

Donnerstag, 24.07.
Beginn 18:00 Uhr

Lange Neustadt-Lesenacht

Die Karierte Katze liest – präsentiert vom „Neustadt Geflüster“. Ab 18 Uhr lesen acht Autorinnen und Autoren aus ihren eigenen Werken.

Es geht dabei – wie könnte es anders sein – um Katzen, aber auch um wonnevolle Erotik, kriminelle Neustädter, tratschende Damenkränzchen.

Alles in allem ist für kurzweilige Unterhaltung gesorgt. Musikalisch wird die Lesenacht vom E-Cellisten Philipp Gottesleben eingezäunt.
Er interpretiert neben Rock und Blues auch europäischen Jazz oder amerikanische Jazz-Standards. Beginn ist 18 Uhr mit Intro von Philipp Gottesleben.
ca. 18.30 Uhr: Anmoderation Jan Frintert

Es lesen:
ca. 18.35: Heinz Kulb „Weibsbilder“
ca. 19.00: Benedikt Dyrlich „Der Tiger im Pyjama“
ca. 19.15: Lilli Vostry, Natur- und Katzenpoesie
ca. 19.40: René Seim (Windlustverlag mit Lyrik und Kurzprosa)
ca. 20.05: Zwischenspiel Philipp Gottesleben
ca. 20.20: Anne Es (Erotisches und Kriminelles)
ca. 20.45: Holger John lässt die „Katze aus dem Sack“
ca. 20.55: Oskar Staudinger (Einspiel von von vier Audiostücken – Gedichte)
ca. 21.05: Anton Launer (True Crime aus der Neustadt)
ca. 21.25: Outro: Philipp Gottesleben

Zauberhafte Gedichte und Geschichten & Sphärische Klänge gab es gestern abend bei der Langen Neustadt-Lesenacht beim Kulturfestival Karierte Katze zu hören.

Die Wiese vor der Bühne am Japanischen Palais in Dresden war gut gefüllt mit Zuhörern. Das Wetter war uns hold. Acht AutorInnen lasen ihre Texte. In großer stilistischer und inhaltlicher Bandbreite fanden sie ein aufmerksam lauschendes Publikum. Begonnen bei humorvollen Geschichten aus Elbflorenz Anfang des 20. Jahrhunderts von Heinz Kulb, bilderreich und sprachlich fesselnde Lyrik über eine aus den Fugen geratene Welt von Benedikt Dyrlich aus seinem neuen Band „Sicheltage“ aus dem Domowina-Verlag (Rezension folgt demnächst auf diesem Blog), witzig-hintergründige Lyrik und Kurzprosa von René Seim (sein neuester Gedichtband „Peitsche aus Sand“ erschien 2024 im Windlustverlag), skurrilen und erotischen Gedichten und Prosa von Anne Es über schräge Vögel und ihre Besitzer bis zu morbiden Gruselgedichten von Oskar Staudinger. Geschichten aus der Äußeren Neustadt in Dresden, den Anfängen der Bunten Republik Neustadt, ihrem kreativ, spontan, lebendigen Anarchogeist und der Blütezeit im  Szene- und Kneipenviertel und über die schleichende Kommerzialisierung und den Verlust an Kultur- und Freiräumen las kenntnisreich Anton Launer vom online-Magazin „Neustadtgeflüster“. Holger John erwies sich einmal mehr als umtriebiger Künstler und Geschichtenerzähler, der mit immer wieder neuen, unkonventionellen Ideen und Auftritten verschiedenster Künste überrascht, für Furore, Staunen und Zuspruch und frischen Wind in der hiesigen Kulturlandschaft sorgt. Man darf gespannt sein, wer noch alles auf der Bühne stehen wird beim Festival Karierte Katze. John hat bereits bei Blixa Bargeld und Nina Hagen angefragt. Text (lv)


Ein wunderbarer Ort für Meer- und Katzenpoesie: Es war mir ein Vergnügen, an meine geliebten Fellmusen Jade & Lina und Lola zu erinnern und aus meinem Katzenbuch „Geliebte Ungeheuer“ (zu beziehen über den Notschriften Verlag Radebeul per Mausklick) zu lesen beim Kulturfestival Karierte Katze im Palaisgarten in Dresden. Foto: M.R,

Freitag, 25.07.20:00 Uhr, 5 String Theory: Alexey Kochetkov

Die KARIERTE KATZE präsentiert ein Konzert für Violine und Elektronik

Samstag, 26.07. 18:30 Uhr  3DAVONKENNICH

Die junge Band aus Dresden steht erst seit einem Jahr in Kleeblattbesetzung auf der Bühne. Ihre Improvisationen und die Mischung aus Pop und Jazz holen alle Generationen ab. Überzeugt euch selbst im Katzengarten!

Samstag, 26.07.20:00 Uhr, Bahnhof Motte
Wie der Mensch ein ambivalentes Wesen ist, so kombinieren Bahnhof Motte rasende Emotionen mit schönen Blumenketten. Die Dresdner Kultband steht für unkonventionelle, bislang ungehörte Musik. Rohe verzerrte Gitarren und dröhnende Bässe verschrauben sich mit einem unaufhaltsamen Schlagzeug zu einem wütenden Geflecht – und werden ganz plötzlich zu einer verträumten Landschaft, gemalt von Saxophon und Synthesizer. Ohne zu ahnen, was als nächstes passiert, wird das Publikum eingesogen und nicht mehr losgelassen. Bahnhof-Motte-Konzerte sind Trips durch sämtliche emotionale Zustände.

Aktuelle Ausstellung in der Galerie Holger John, Rähnitzgasse 17 in Dresden

MAX GIERMANN | MALEREI: Dann mal doch, du dumme Sau!
Ausstellung 13.06. – 10.08.2025
KOOPERATION GALERIE ROY

Gedicht-Lesung mit Natur- und Katzenpoesie & neuen Gedichten vom Meer beim 3. Musiksommer Bärenstein

Gleich noch eine Lesung mit Gedichten aus meinem Katzenbuch und neuen Gedichten vom Meer von Lilli Vostry, Autorin aus Dresden und Inhaberin von meinwortgarten.com gibt es zum 3. Musiksommer Bärenstein am Sonnabend, dem 26. Juli, um 19 Uhr im Musikladen, Kirchgasse 2, in Bärenstein im Osterzgebirge. Musikalisch begleitet die Lesung Aerdna Harp mit Harfenspiel.

Außerdem locken dort noch einige Konzerte, Ausstellungen (Vernissage am 3.8., ab 13 Uhr) , mit Singewanderung ab 15 Uhr mit Musik auf der Sachsenhöhe) und ein Improvisationsfest verschiedener Künste (2.8., 16-19 Uhr). Der Musiksommer Bärenstein dauert noch bis 6. September.

Zauberhafter Besuch nach unserer Gedicht-Lesung mit Harfenspiel am Sonnabend in Bärenstein: Diese Tigerkatze kam, wie ein Gruß von Jade!, zu uns spaziert und blieb lange,

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Neue Lyrik. Fliegende Katzen & Aus der Zeit gefallen & mehr

11 Freitag Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Natur, Poesie, Zwischenmenschliches

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Fliegende Katzen

(Für Jade & Lina und Lola)

Gerade sprang die karierte Katze
noch durch meine Gedanken
mit dunkel hellem Grinsen
im schwarz weißen Fell
liebevoll kratzbürstig machte sie sich her
über das wohlig gestreute Wortfutter
mit all den schönen Reiz- und Widerworten
räkelt reckt und reibt sich heran
herrlich gegen den Strich gebürstet

schwirrt plötzlich ein Falter
weiß mit schwarzen Punkten
auf die gerade gegossenen Pflanzen am Balkon
und noch einer flattern
nah bei mir einen Moment
so rührend anmutig und flatterhaft
wie Jade und Lina und Lola
meine Fellmusen und Antreiberinnen
die ihnen gleich nachjagen würden freudig
wie jetzt die anderen Katzentiere
zwei grauweiß getigert und der weiße Kater
hockt majestätisch im Blumenkasten
und sieht den Pflanzen beim Wachsen zu

LV
6.7.2025

Aus der Zeit gefallen

Die Uhr steht verkehrt
herum
Was macht das schon
Die Zeiger drehen
sich weiter
Steht das Leben Kopf
streck ihm die Zunge raus
und tanze
aus der Reihe

Flieg mit den Vögeln
Sieh die Welt von ohen
und unten
wandle die Schatten
in Licht

LV
5.7.2025

 

Treibholz

Ein Wasserball fliegt
hin und her auf dem See
Was hast du gesagt
fragt ein Junge
es fällt auf diese Art von Zuwendung
der Moment des Eintauchens
das Geräusch wenn die Arme
das Wasser zerteilen
dahintreiben
ein dunkler Stamm nähert sich
zwei Mädchen halten sich daran
eins vorn eins hinten
eine schwimmende Brücke
losgelassen setzt sich einer
rittlings darauf noch zwei andere
einer stellt den Stamm auf
klettert hoch fällt ins Wasser es spritzt
ein älteres Paar sieht zu das war zu glatt
sagt die Frau und lacht
und früher hatten wir unsere Insel
und von der Luftmatratze sprangen
wir über Deck und schwammen weit hinaus
ein grasgrüner Käfer klettert auf meiner Hand
am gelben Badetuch hängt noch der Duft
der Möwenfedern vom letzten Jahr

LV
22.6.2025

Was Liebe ist – Zwei lass zwei

Jemanden lieben heißt
ihn kommen und
gehen lassen
ohne Wenn und Aber
halten nicht aufhalten
wann wohin immer es
ihn sie zieht beliebt
dem anderen nahe sein
auch in der Ferne
ohne sich zu verlieren
Nicht aus zwei mach eins
sondern zwei lass zwei

LV
2.7.2ß24

(Un)sichtbar

Diesmal lief
das Katzentier
mittendurch die Fußlinie
rannte nicht
mehr gegen mich
an als stehe
keiner im Weg

mein Zorn verlief
sich auf Samtpfoten
nichts entzweit uns
außer der Versuchung
bei mir zu bleiben und
nichts mehr in deinem Leben
zu suchen

LV
28.6.2015

Blütenfächer

Gewitterwolken ziehen auf
Licht fächeln im Regen
die letzten Blüten abstreifen
zu sehen wie sie vergehen
kommt mir vor wie ein Vergehen

schon wieder Blütenschnee
von gestern
ungepflückt die meisten
entrückt verzückt
versonnen in der Höhe

wandeln sie ihre Form
von weiß zu dunkel saftigen
Zauberkugelfrüchten
euer Blütenlächeln vergesse ich nie

LV
27.6.2023

Gewitter

Regen Regen
welch ein Segen
Donner ruft
Allkraft der Natur

Tropfen rinnen
blütenschwer
zwei Katzentiere liegen
auf Lauer
lauschen dem in den Lüften
gewaltig fauchenden Tier

Vögel singen weiter
ihre Lieder
alles kehrt zum Ursprung
wieder

LV
15.6.2023

Umarmung

Beim Zusammenrücken der Sonnenblumen
in der Umarmung
verlieren sie ihre Blätter
im Fallen fange ich
ihr Licht auf
beginnt der Blütentanz
von neuem

LV
6.7.2019

Texte + Fotos: Lilli Vostry

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Ausstellung „Puzzle der Perspektiven“ von Musa Saroglu & „Farbgewebte Träume“ von Viviane Wolf im Schloss Struppen

08 Dienstag Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Natur, Projekte

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Bilder aus Puzzle-Teilen und traumhafte
Landschaften

Zu farb- und fantasiereichen Blickwechseln, zum Träumen und Innehalten lädt derzeit eine Ausstellung mit Malerei von Musa Saroglu und Viviane Wolf im Schloss Struppen ein.

Ein Augenblick kann viel erzählen.Von Lichtstrahlen an einer grauen Steinwand. Davor ein träumendes Gesicht in einem Fensterrahmen, von gitterartigen Strukturen überlagert, zu sehen im Titelbild der derzeitigen Ausstellung „Puzzle der Perspektiven“ mit Malerei in Komination mit Objektkunst von Musa Saroglu. Dem gegenübergestellt sind „Farbgewebte Träume“ mit Acrylmalerei von Viviane Wolf im Schloss Struppen.
Auf den ersten Blick haben ihre Arbeiten scheinbar gar nichts gemeinsam. Zwei Ausstellungstitel, zwei verschiedene Welten. Doch bei näherem Hinschauen entdeckt man einige Gemeinsamkeiten – vor allem das Spiel mit Farben und Formen und der Fantasie des Betrachters in vielfältigen künstlerischen Techniken – in der ersten Ausstellung des Schlossvereins Struppen e.V. in diesem Jahr. Da überraschen, verblüffen und erheitern im großen Saal Bilder mit Donald Duck, Micky Mouse und Goofy, auf goldenem und rosa Hintergrund gemalt, die vergnügt als „Dream Team“ und auf „Konsum Challenge“ daherkommen.

Die bekannten amerikanischen Comicfiguren erscheinen wie ausgeschnitten, mit schablonenhaften Mustern und Strichcodes überzogen, am Bildrand frei schwebenden Puzzleteilen und offenen Stellen. Saroglu zeigt sie als ironische Symbole einer bunten heilen Konsumwelt-Idylle. Aus vielfarbigen Einzelteilen zusammengesetzt sind auch seine vielsagenden Blicke in Gesichter, in kräftigen, hellen und edel metallenen Farbtönen gehalten. Da geht es um „Identität in Fragmenten“, „sprechende Augen“, Momente „zwischen Flügelschlag und Stille“, „Durchsicht“ und „verträumtes Denken“. Dazu gesellen sich hinter Puzzleteilen hervor leuchtende Porträts bekannter Künstler wie Salvatore Dali und Frida Kahlo und ein Bildnis des Mädchens mit dem Perlenohrring von Jan Vermeer. Neben einem blondgelockten Muskelmann hängen im hinteren Raum Tierbilder von Zebra, Affe, Papagei, Löwe und Giraffe in erdigen und grellen Farbtönen zwischen Frei- und Ausgeliefertsein, kostbar und gefährdet in ihrem natürlichen Lebensraum. Außerdem ein zweiteiliges Bild „Zwischen Dialog und Stille“ mit zwei Gesichtern, die je nach Hängung einander zu- oder abgewandt zu sehen sind.

„Manchmal trennen uns keine Kilometer, sondern nur ein Perspektivwechsel“, steht unter dem Bild. Musa Saroglu wurde 1981 geboren und wohnt in Attendorn in Nordrhein-Westfalen. Er arbeitet als Vertriebsingenieur im Maschinenbau und ist seit 2018 als Künstler aktiv. Die Puzzle-Art-Bilder sind sein Markenzeichen. Jedes Werk ist ein Unikat. Zu sehen sind auch zwei fröhlich farbenbunte Bilder mit kleinen Königen, die ihre eigene Welt regieren, gemalt von der fünfjährigen Lara, der Tochter des Künstlers.

Mit den Landschaften und figürlichen Arbeiten vorwiegend in leuchtend sonnigen und maritimen Farbtönen und zart pastellfarben von Viviane Wolf kann man in traumhafte Gefilde eintauchen. Die teilweise runden Formate wirken wie ein Blick durch die Zauberkugel, in der verborgene Kindheitsträume wieder aufleben. Da locken ein Fuchswald, Wolkenschlösser, Berge, Meer und Möwen mit Sturmgeflüster und Leuchtturm. Da treibt eine Flunder unter den Wellen und verkörpern eine kleine Schildkröte und ein Delfin, übersät mit Muscheln aus Schottland, im wogenden Tiefblau unendliche Schönheit und Zeitlosigkeit. Viviane Wolf wurde 1999 in Pirna geboren und wohnt mit ihrem Partner und drei Fellnasen inzwischen in der Nähe von Meißen. Ihre Bilder laden zum Träumen und Innehalten in einer schnelllebigen Zeit ein.

Die Ausstellung ist noch bis 3. August zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So sowie an Feiertagen jeweils von 13 bis 17 Uhr.

http://www.schloss-struppen.de

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Der 3. Musiksommer Bärenstein 2025 startet mit einem Konzert mit Hartmut Dorschner & Matthias Macht im neuen Veranstaltungsraum

05 Samstag Jul 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Natur, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Musik, die aus dem Moment entsteht & die Natur spielt mit: Der Jazzmusiker und Initiator des Musiksommer Bärenstein, Hartmut Dorschner in Aktion, in einem Garten in Wachwitz,

Von Freejazz bis Klangwanderung im Wald

Der 3. Musiksommer Bärenstein hält wieder ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Workshop zum Mitmusizieren und einem Fest der Künster im Sommer bereit. Losgeht`s am 6. Juli, 16 Uhr im neuen Veranstaltungsraum.

Klänge in aller Vielfalt vor bezaubernder Naturkulisse locken beim bereits 3. Musiksommer Bärenstein. Unter dem Motto „Hört auf!“ stehen wieder mehrere Konzerte, ein Fest der Künste, Ausstellungen, eine Gedicht-Lesung mit Natur- und Katzenpoesie und eine Klanginstallation auf dem Programm vom 6. Juli bis 6. September in dem kleinen Ort im Osterzgebirge.

Der Titel des Musiksommers spielt auf den Bergmannsgruß Glück auf an, steht aber auch für ländliche Abgeschiedenheit und Ruhe, Skepsis gegenüber Neuem und für Aufhorchen. Als Logo sieht man statt der Schlägel und Eisen zwei Noten auf dem Plakat. Neben dem Kunsthaus Bärenstein gibt es dieses Jahr einen neuen Spielort in einem leeren Ladengeschäft im Erdgeschoss in der Kirchgasse 2. „Das Haus öffnet sich zum Markt hin. Dadurch sind wir als Veranstaltungsort präsenter“, sagt Hartmut Dorschner, Musiker und Initiator des Musiksommer Bärenstein. Veranstaltet wird dieser vom „kult-ur-art“ Kunstverein zu Bärenstein. Das alte Gebäude wollte die Stadt Altenberg schon seit 20 Jahren verkaufen. Dorschner hat es erworben vor zwei Jahren und einen Raum mit großem Schaufenster hergerichtet als „Musikladen“. Dort ist Platz für ca. 50 Besucher.

Eingeweiht wird der urige Veranstaltungsraum mit einem Konzert mit Freejazz, improvisierter Musik vom Feinsten mit den zwei Musikern Hartmut Dorschner am Saxofon und Matthias Macht am Schlagzeug am 6. Juli, um 16 Uhr. Die beiden feiern dieses Jahr ihr  genmeinsames 30-jähriges Bühnenjubiläum und leiten auch wieder als Dozenten die Werkstatt mit dem BärensteinOrchester vom 7. bis 12. Juli, diesmal zum Thema Komposition. „Wir erfinden Riffs, kleine Akkordfolgen und Basslinien und darüber kann man Melodien entstehen lassen“, so Dorschner. Rund zehn Teilnehmer im Alter von 13 bis 60 Jahren, die gern zusammen musizieren, sind wieder bei diesem Workshop dabei. Die meisten kennen sich bereits. In dem Raum stehen auch zwei Flügel. An einem davon spielt Oxana, ihr Sohn Leo bläst Triola und Tenorsaxofon. Hans als Jüngster in der Runde lernt neben Saxofon jetzt auch Schlagzeug spielen. Eleni ist von Akkordeon nun auch auf Saxofon umgestiegen. Das Konzert mit dem BärensteinOrchester, bei dem sie ihre Workshopergebnisse präsentieren, findet am 12. Juli, um 19 Uhr im „Musikladen“ statt.

Außerdem kann man verschiedene Künste bei einer „Tanz-Mal-Musik“-Aktion am 2. August, 16 Uhr erleben. Gleich drei Ausstellungen eröffnen am 3. August, 13 Uhr in der Kirchgasse 2, 10 und in der Kirche Bärenstein mit Arbeiten von Anita Rempe, Mario Nitschke, Klaus Liebscher, Dorota und Reinhard Zabka. Klaus Liebscher ist ursprünglich Geisinger und wird seine farbenfreudigen Tüpfelbilder in der Kirche zeigen. Um 15 Uhr beginnt dann eine Klang-Wald-Wanderung mit der Sängerin Agnes Ponizil.

Der Musiksommer Bärenstein wird dieses Jahr gefördert mit 3 000 Euro von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, letztes Jahr gab es 5 000 Euro, so Dorschner. Außerdem gibt die Ostsächsische Sparkasse 1 500 Euro und der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds unterstützt das Konzert mit der Band „CulturClash“ am 17. August, 16 Uhr. „Die Besucher kommen aus Bärenstein und Umgebung, auch aus Dresden. Wir haben auch schon Fans und Leute, die sich in den Ort verliebt haben und am liebsten dorthin ziehen würden“, so Hartmut Dorschner. „Es wäre schön, wenn noch mehr Künstler nach Bärenstein kommen. Im Kunsthaus ist Platz genug als Wohngemeinschaft.“ Den Musikladen will er gern über den Musiksommer hinaus für Veranstaltungen nutzen gemeinsam mit anderen Interessierten.

Text + Fotos (lv)

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Eine Legende kehrt zurück: Rund 100 Raritäten auf Rädern sind zu bestaunen beim 11. Struppener Oldtimertreffen in der Sächsischen Schweiz

25 Freitag Apr 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Natur, Projekte, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Schön, besonders und nachhaltig: Die Initiatoren vom 11. Struppener Oldtimertreffen – Thomas Scheinert, sein Sohn Alexander, Martin Scheinert, Hartmut Wenke und Michael Wenke – mit einem urigen Traktor, der immer noch im Einsatz ist. Labradorhündin Jette begleitet Wenke gern auf seinen Ausflügen mit den Oldtimerkumpels. Foto: Lilli Vostry

Leidenschaft für alte Traktoren
an frischer Luft

Ihre Freude am Sammeln, Schrauben, Restaurieren und Weiter nutzen verbindet die Initiatoren des 11. Struppener Oldtimertreffens am Sonnabend. Rund 100 Fahrzeuge aus nah und fern sind dabei.

Auf der großen Wiese unter den Bäumen stehen kleine Spielfahrzeuge. Im Sandkasten liegen Schaufeln und Backförmchen. Neben dem Strauch geschmückt mit bunten Eiern spazieren im Freigehege die Hühner. Ein Stück weiter tummeln sich  braune Schafe und schwarze Lämmer, zupfen Gras und mähen fröhlich. Vor den blühenden Obstbäumen auf dem Grundstück hinter dem Haus von Michael Wenke steht ein roter Traktor, vorn etwas verbeult und mit Mähbalken an der Seite. Der urige Traktor ist Baujahr 1954, Marke Bautz, noch in Gebrauch und hat seinen großen Auftritt beim nunmehr 11. Struppener Oldtimertreffen an diesem Sonnabend. Unter dem Motto „Sensation – Eine Legende kehrt zurück“ starten die Organisatoren einen neuen Anlauf nach der langen Pause durch die Corona-Pandemie und ihre Einschränkungen. Zeitgleich findet das Hoffest der Agrarproduktion Struppen statt.

Auf dem Feld neben der Landfleischerei werden wieder rund 100 Fahrzeuge stehen, vorrangig alte Traktoren, aber auch zahlreiche Pkw, LKW und Zweiräder sind zu sehen und bestaunen. Losgeht es um 8 Uhr. Die Anreise ist schon am Vorabend möglich. Die Teilnehmer kommen aus der Umgebung, ausDresden, Radeberg bis aus der Lausitz und dem Erzgebirge mit ihren Gefährten nach Struppen in der Sächsischen Schweiz. „Die Traktoren stammen aus landwirtschaftlichen Betrieben oder von Hobbysammlern“, sagt Michael Wenke, einer der drei Initiatoren. Zusammen mit Thomas und Martin Scheinert organisiert er das jährliche Oldtimertreffen. Sie sind auf dem Land groß geworden.

Vorliebe für alte Technik und
Entschleunigung

Michael Wenke ist Unternehmer und nebenberuflich Landwirt und hat eine Vorliebe für alte Technik. „Weil sie noch überschaubar ist, man alles von vorn bis hinten nachvollziehen kann an der Mechanik“, so Wenke. „Der Enthusiasmus und die Entschleunigung spielen ebenfalls eine Rolle. Unser Traktor fährt nur 15 kmh und nicht wie sonst 50 kmh mit anderen Fahrzeugen. Und man sitzt nicht in der Kabine, sondern an der frischen Luft.“ Es sei auch im Sinne der Nachhaltigkeit, da die vorhandene Technik noch eingesetzt und repariert werde. „Genutzt werden die alten Traktoren z.B. zum Pflügen und Kartoffellegen“, sagt Thomas Scheinert. Er ist auch Landwirt und betreibt zusammen mit seinem Bruder Martin Scheinert, der Meister für Landmaschinentechnik ist, einen kleinen Laden für Gartentechnik in Struppen. Gemeinsam mit Michael Wenke bringen sie aus ihrer Sammlung insgesamt zwölf nostalgische Traktoren mit zum Oldtimertreffen. Der älteste ist von 1927 von der Firma Hanomag aus Hannover, eisenbereift mit roten Rädern und hellblauer Karosse, und fährt noch mit Benzinpetroleummotor, erzählt Thomas Scheinert und zeigt Bilder auf dem Handy von exklusiven Stücken aus seiner Sammlung. Darunter auch ein Lands Bulldog mit Glühkopfmotor und robust gusseisern von 1939 auch aus Mannheim. Die alten Traktoren stammen von den deutschen Kernmarken für Landwirtschaftsfahrzeuge Hannomag, Deutz und IHC. „Die alten Traktoren haben auch den Osten überlebt und wurden bis zur Wende noch eingesetzt in der Landwirtschaft in der Region und später dann viel alte Technik nach Holland verkauft“, so Scheinert.  Manch älteres Modell ersteht in Eigenbau wieder neu. Einen Traktor von Deutz aus dem Jahr 1954 nehmen sich gerade sein Sohn Alexander, 15 Jahre, und sein Kumpel Robby vor, so Thomas Scheinert. „Sie haben angefangen, ihn zu restaurieren. Es ist noch viel daran zu machen.“

Junge Leute machen
Oldtimer wieder flott

Alexander wurde die Leidenschaft für Traktoren schon in die Wiege gelegt, sagt sein Vater schmunzelnd. Mit einem Jahr ist er mit montiertem Kindersitz schon mit ihm auf dem Traktor mitgefahren. Inzwischen fährt er bereits selbst Traktor, schraubt mit und wäscht das Fahrzeug auch. Beim Oldtimertreffen ist Alexander natürlich auch dabei und begleitet das Traktorfahren für Kinder. Das erste Oldtimertreffen fand 2005 mit 30 Fahrzeugen statt. Inzwischen kommen bis zu 120 Oldtimer nach Struppen. „Die Hälfte sind Stammteilnehmer und es kommen neue hinzu“, so Wenke. Es gibt auch jedes Mal ein Fahrerlager mit Wohnwagen oder Schäferhänger und abends sitzen sie gemeinsam bei Grillwurst am Lagerfeuer beisammen und fachsimpeln über alte Fahrzeuge.
Rund 5 000 Besucher hatten sie schon zum Oldtimertreffen, so Wenke stolz. Es ist eintrittfrei. Die Initiatoren tun es aus Freude und Begeisterung für alte Traktoren und die Besucher erleben ein Stück vom Landleben. Bei vielerlei Aktionen wie Brotbacken, Pferdereiten für Kinder und einem Naturmarkt beim Haus- und Hoffest anlässlich 30 Jahre Landschlachthof in Struppen. Dazu sind kleine und große Besucher von 10 bis 17 Uhr zum Schauen und Probieren eingeladen.

Text + Fotos (lv)

Einen Moment innehalten, dann geht´s wieder zu den Fahrzeugen, die wohl wie gute, alte Freunde für sie sind. Thomas Scheinert, sein Sohn Alexander, Martin Scheinert, Hartmut Wenke und sein Sohn Michael Wenke freuen sich auf viele interessierte Besucher beim 11. Struppener Oldtimertreffen an diesem Sonnabend. 8 Uhr geht`s los. Mit Programm auch beim Hoffest den ganzen Tag über.

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Neue Lyrik: Hasenjagd & Osterspaziergang in K.

21 Montag Apr 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Natur, Poesie, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Hasenjagd

Kater Flausch und die kleine
grauweiß getigerte schnuppern
an den grünen Zweigen
Schmetterlinge schwingen
und ein gelbes Ei rollt herbei
Doch der weiße Kater Lino liebt
den Hasen gar zu sehr
wirft ihn wirbelnd in die Luft
den Wicht
kennt die Osterbräuche nicht
knuddelt ihn arg auf Katzenart
in seinen Pfoten
hält ihn wohl für einen Feind
einen Eierdieb
das arme Langohr
weiß nicht wie ihm geschieht
hält sich an seinem Möhrchen fest
fällt auf den Rücken und zur Seite
Flausch spielt mit dem Stoffhasen
stupst ihn hin und her bewacht oder
behütet ihn
und springt auf meinen Schoß
der Hase mit dem Ei
sitzt unter Zweigen
wo versteckt sich die Liebe bloß

LV
20.4.2025

 

Osterspaziergang in K.

Nach der Ankunft am Bahnhof
geht eine Frau das weiße Haar
hochgesteckt blaue Jacke
gestützt auf den Rollator
die Straße entlang
einen Moment denk ich
das bist Du
Achtzig wärst Du jetzt schau ihr hinterher
in Blumen eingefasst
die Zahl 800
das Jubiläumsjahr blüht auf
vor der goldenen Gedenktafel für den
großen Dichter am Lessinghaus steht ein
leerer Blumentopf pflanz neue lila Blumen
zum Efeu und gelbe Primeln am Grab
mit dem steinernen Jungen nah
an dem Baum mit dem Aussichtsbalkon
Lessings Lieblingsplatz einst mit weitem Blick
auf Täler und Höhen wo sein Nathan reifte
am Kirchturm St. Marien fliegen Tauben auf
bei jedem Glockenschlag
ein Kerzenglas mit sacht lodernder Flamme
wacht auf einer Steinmauer dahinter das Weiß
der Obstbäume und ein ziegelrotes Haus
immer noch verfallen eine weiße Gardine hängt
vor einem Fenster und ein Vogelhaus steht
auf der Wiese sie kennt das Haus fast am
Ortausgang
in dem früher ein Spielzeugladen war
aus der Familie ihrer Großmutter
das Kindheitshaus auf der Heinrich-Heine-Straße
steht schon lange nicht mehr
Löwenzahn sprießt zwischen den Steinen der alten
Gassen unzählige Sonnentupfen säumen die
altvertrauten Wege hinauf zum Zaubergarten mit den
hohen alten Bäumen dem betörenden Duft von
Azaleen und prächtigen Rhododendron von denen
die ersten schon in voller Blüte stehen in weiß lila
purpur und rosé aufscheinen
wie Blütengänge in eine andere Zeit führen
verzaubert mit Stille und
Verschwiegenheit
Wo Baumreste und Wurzeln neue Blüten treiben
Anmutiges und Wildes sich aneinander reiben
hinter hohen Tannen und Büschen plötzlich
eine Osterglockenwiese hervor wächst
und schon auf dem Rückweg von der fast
menschenleeren Ausflugsterrasse doch noch ein
schwarz weißes Fellknäul auftaucht sich kurz
umsieht und hinter einen Rhodendronbusch
huscht als wolle sie zum Versteckspielen locken auf
wundersamen Wegen wahrhaftig eine Hutbergkatze
am Zugfenster spiegelt sich die Abendsonne
in einem Waldsee färbt den Himmel
fliederfarben vom Duft der Zweige die neben ihr
liegen

LV
20.4.2025

Foto (lv)
Weitere Fotos zu den Gedichten folgen.

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Bäume sind Lebensräume: Praxistag für Freunde alter Bäume auf der Baumallee in Sayda

05 Samstag Apr 2025

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen, Lebensart, Natur, Unterwegs

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„Bäume sind Lebensräume“. Unter diesem Motto stand auch der heutige Praxistag für Freunde alter Bäume auf der Allee in Sayda bei Freiberg. Zu ihnen gehört der Baumpate Dr. Volker Beer.

Ein seltener Anblick und zauberhaft zu allen Jahreszeiten sind die Alleen mit geschlossenem Kronendach in der heutigen Zeit. Fotos (6): Volker Beer
Blick in den Mortelgrund auf die Baumallee in Sayda in einer Aufnahme aus den 1930er Jahren. Foto: Walter Möbius

Besondere Pflege für seltene Baumallee in Sayda

Beim Praxistag für Freunde alter Bäume besuchen Baumpaten die alten Gehölze und pflanzen neue Bäume an der Allee Alte Mortelgrundstraße in Sayda am Sonnabend.

Mit weit ausladenden Baumkronen und noch kahlen Zweigen, die ineinander verflochten ein Schutzdach bilden, stehen die hohen, alten Bäume beidseits Spalier für Spaziergänger. Der Weg durch die Baumallee in Sayda bei Freiberg führt inmitten von Wiesen und Feldern entlang. Es ist still und beschaulich. Keine Menschenseele weit und breit. Der Blick wandert umher zu den Hügelketten und dem Wald weiter hinten. Aus wolkenreichem, blauem Himmel zeichnen Sonnenstrahlen die filigranen Baumumrisse am Boden nach.

„Das Besondere ist, dass die Baumallee noch beidseitig auf unbefestigtem Weg vorhanden ist wie sie im 19.Jahrhundert aussah“, sagt Dr. Volker Beer. Man fühlt sich bei ihrem Anblick wie in in eine andere Zeit versetzt. Er hat Chemie studiert, promovierte am Forstinstitut in Tharandt auf dem Gebiet der Naturstoffchemie und arbeitete danach im Umweltforschungsinstitut Leipzig. Inzwischen ist er im Ruhestand und immer noch aktiv in der Umweltbildung und -beratung. Seit drei Jahren wohnt Volker Beer in Sayda und schaut vom Fenster seiner Wohnung aus auf die eindrucksvolle Baumallee. „Die Allee ist Teil der historischen Salzstraße, wo ehemals Postkutschen entlangfuhren. Eine Route führte von Halle über Leipzig ins Erzgebirge über Freiberg und an Sayda vorbei bis nach Prag“, so Beer. Im Gasthaus „Kleines Fuhrwerk“ auf der gegenüberliegenden Seite der Baumallee machten sie Halt und wechselten die Pferde aus. Die Wellen von den Wagenspuren sind sogar noch erhalten im Wald am Hochmoor als Bodendenkmal.

Lückenbepflanzung auf der Baumallee

Irgendwann im 19. Jahrhundert wurde dann der Weg, der von Sayda zu den alen Mühlenanlagen und Fischteichen im Mortelgrund führt, beiderseits mit Laubbäumen bepflanzt. Auf einem Foto von ca. 1930 ist eine dichte Allee zu sehen. Zu der Zeit gehörten diese Straßenbaumreihen noch zum typischen Bild im Osterzgebirge. Inzwischen sind alte Alleen mit geschlossenem Kronendach selten geworden. „Es sind einige größere Lücken schon in der Allee zu sehen, auch Baumstümpfe und ein Baum musste letztes Jahr gefällt werden“, so Beer. Es fehle ca. ein Fünftel des alten Baumbestandes. Ein junger Baum reckt sich zwischen den hohen Baumveteranen. Und es wird weiter nachgeplanzt.

Zehn neue Bäume werden gepflanzt, so Beer, beim diesjährigen Praxistag für Freunde alter Bäume an der Allee Alte Mortelgrundstraße in Sayda am 5. April ab 10 Uhr. Die Aktion wird veranstaltet vom Naturschutzverein Grüne Liga Osterzgebirge, die ihr Büro in Dippoldiswalde hat. Unterstützung dafür kommt innerhalb eines slowakisch-deutschen Gemeinschaftsprojekts mit dem Lehrstuhl für Umweltökologie der Universität Bratislava und in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Polàna aus dem Baumdenkmalpatenprogramm noch bis 2026 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Unter dem Motto „Bäume sind Lebensräume“ entwickelt sich im Osterzgebirge ein Netzwerk von ehrenamtlichen Baumdenkmalpaten. Rund 30 Teilnehmer aus dem ost- und mittelsächsischen Raum werden zu dem Baumpaten-Treffen in Sayda erwartet. Sie besuchen jährlich ihre Patenbäume und dokumentieren deren Vitalitätszustand.

Alter und Trockenheit setzen den Bäumen zu

„Auf der Allee stehen Berg- und Spitzahorn, Rotbuchen und Eichen, die 120 bis 130 Jahre alt sind. Sie können bis zu 200 Jahre alt werden“, sagt Volker Beer, der seit drei Jahren bei dem Baumpaten-Projekt mitmacht. „Die Bäume erkranken altersbedingt, aber auch durch Witterungseinflüsse, vor allem die extreme Trockenheit in letzter Zeit.“ Beer pflegt elf Bäume als Baumpate, zwei auf der Baumallee in Sayda, zwei alte Linden in Zethau und drei wertvolle Bäume im Schlosspark Pfaffroda, der um 1750 angelegt wurde. „Mit diesem Aktionstag wollen wir Bäume wieder mehr in den Mittelpunkt rücken als eigener Natur- und Lebensraum für die Menschen, als Erholungs- und Erlebnisorte in der Natur und als Kulturraum“, so Volker Beer. Luther- oder Friedenseichen wurden einst besonders geschützt. Und an der Dorflinde stand eine Bank, wo die Leute sich getroffen haben. Dieses Miteinander will der Baumfreundetag auch ein Stück wiederbeleben, hofft Beer. In der Kaufhalle wird er immerhin schon auf die Aktion angesprochen, sagt er lächelnd. Im Heimatmuseum gibt es am Sonnabend auch einen Vortrag über alte Bäume. Volker Beer bietet Führungen für Interessierte rund um Ökologie, Meterologie und Naturschutz an. In der „Grünen Schule“, einer Freizeiteinrichtung in Zethau geht er mit Schulklassen in den Wald, zu Tümpeln und Tiere, Bäume und Pflanzen bestimmen. „Oft können Schüler heute einen Nadel- und Laubbaum nicht mehr unterscheiden, erlebt er.

Text + Fotos (lv)

Kontakt: www.baumdenkmale.org; http://www.osterzgebirge.org/de/category/natur-erkunden/wetter

Am kommenden Wochenende lädt die Grüne Liga Osterzgebirge wieder Naturfreunde zu einem Bäumchenpflanz-Wochenende ein vom 11. bis 13.4.

Los ging es am Fr ab 13 Uhr am Kahleberg bei Altenberg. Zum Pflanzeinsatz hatten sich auch 50 Schüler aus Altenberg angemeldet.

Am 12.4. beginnt der Naturschutzeinsatz um 9 Uhr am Wanderweg vom Bielatal Richtung Bärenstein am „Hiekenbusch“. Mit Mittagsverpflegung im Wald und Kaffeetrinken. Es sollen rund 150 neue Weißtannen, Traubeneichen und Rotbuchen neu gepflanzt werden und Pflegemaßnahmen an Jungbäumen ausgeführt werden.

Übernachtung, Verpflegung und ein Bildervortrag über eine Südamerika-Radtour sind dann abends in der Biotoppflegebasis Bielatal möglich.

Am So., dem 13.4., von 9 bis 13 Uhr findet außerdem noch eine Exkursion zu wertvollen Gehölzen rund ums Bärensteiner Bielatal statt.

Interessierte für die Baumpflanzaktion können sich anmelden bei Jens Weber von der Grünen Liga Osterzgebirge per email an: jens@osterzgebirge.org


Naturkultur: Bei Waldführungen bringt Volker Beer, Mitglied der Grünen Liga und Baumpate Interessierten aller Altersgruppen die heimische Flora und Fauna fachkundig und aus unmittelbarem Erleben nahe. Der Wald ist nicht nur die Summe der Bäume… Er erzählt Vieles vom Wald, dem Förster und Jäger und dem Ökosystem.   
Regelmäßig geht Beer auch mit Schulklassen aus der „Grünen Schule“ in Zethau, einer Freizeiteinrichtung bei Freiberg, auf Entdeckungsreise mit allen Sinnen in den Wald.
Fotos: Volker Beer

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Die Katzenbücher sind da… „Geliebte Ungeheuer“ mit Katzenpoesie von Lilli Vostry & Zeichnungen von Dorothee Kuhbandner

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, In eigener Sache, Lebensart, Natur, Poesie, Projekte, Tiere, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Tiere


Heute am 11. März, meinem Glückstag, kamen die Katzenbücher… Nun sind all meine Fellwunderwesen wieder zu Hause. Wenn auch anders. Jade & Lina und Lola leben in den Gedichten weiter. Die neuen Katzen, allen voran Flausch Kasimir schnupperten gleich neugierig am Karton und Papier. Meine drei Katzenmädchen würden sich sehr freuen über unser Katzen-Buch, in dem sie die Hauptrolle spielen. Möge es viele Menschen erfreuen. Miau!

Unbändige Wirbelwinde, Fein- und Freigeister

In ihrem ersten Buch „Geliebte Ungeheuer“ mit Katzenpoesie erzählt die Dresdner Autorin Lilli Vostry gemeinsam mit Zeichnungen von Dorothee Kuhbandner von Fellwunderwesen und ihren Menschen.

Sie sind honigsüß, wild, widerborstig, sanft und anschmiegsam. Voller Neugier, Energie und Lebensfreude, unbeständig wie das Wetter, sprunghafte, liebevoll gerissene Wirbelwinde, wahre Fein- und Freigeister. Sie verstehen und lehren uns Genießen und Gelassenheit, den Sinn im Unsinn und Chaos zu erkennen.

Manchmal sind sie nicht ganz geheuer. Eben geliebte Ungeheuer.
“Geliebte Ungeheuer“ – Von Fellwunderwesen und ihren Menschen heißt das druckfrische Buch mit Katzenpoesie von Lilli Vostry und zauberhaften Zeichnungen von Dorothee Kuhbandner, erschienen in limitierter Auflage im Zilp Zalp Verlag in Radebeul. Es ist ihr erstes Buch, in dem die in Dresden lebende freie Journalistin und Lyrikerin von ihren Musen, Antreibern, Tröstern und Seelentieren erzählt. Vom Herzfange- und Versteckspiel, von Verbundenheit, Abenteuer und Abschied handeln diese Katzen-Gedichte. Von ihnen lernte sie viel über die ganz eigene Art, die Welt zu sehen, mit den Augen der wundervollen, felligen Wesen.

Dorothee Kuhbandner (www.doro-malerei.de) lebt als freischaffende Künstlerin in Radebeul und hat schon rund ein Dutzend unikate und liebevoll originell illustrierte Bücher für jedes Alter in ihrem kleinen Verlag herausgegeben.

„Geliebte Ungeheuer“ ist ein Buch für alle Katzenliebhaber und die es werden wollen. Wundersam, eigen, fantasievoll und poetisch.

Eine Gedicht-Lesung mit Signierstunde mit der Autorin Lilli Vostry und der Künstlerin Dorothee Kuhbandner gibt es während der Leipziger Buchmesse am 27. März, um 13 Uhr, in Halle 3 auf dem Marktplatz Druckgrafik an ihrem Stand F524.

Das Buch „Geliebte Ungeheuer“ kann man bestellen auf der Webseite vom NOTSchriften-Verlag in Radebeul per Klick.

Leseprobe

Verbunden

An niemanden und nichts
gebunden
aber allem verbunden
stehe ich in der Welt
mir manchmal selbst
im Weg

zwei Katzen und viele Bücher
leben bei mir
beäugen betrachten
schmusen flusen
kommen und gehen
wie sie wollen
wie ich
rau und zärtlich
laut und leise
tost die Reise
die sich Leben nennt

LV
8.9.2022

IMG_9526 (1)

IMG_9526 (1)


Meine Fellmusen Lina & Jade

Meine erste Katze Lola & Begleiterin mehr als 18 Jahre. Dann kamen Jade & Lina. Das Buchcover meiner „Geliebten Ungeheuer“.

Buchkatzen
(Für Jade & Lina und Lola)

Heute naht der große Tag
mit Herzklopfen etwas bang
seh ich Euch wie zum ersten Mal
mit Sonne im getigerten und schwarz weißen Fell
leuchtenden Sternenaugen
reist Ihr wieder zu mir nachhause
meine Musen und Antreiberinnen
Oh welches Glück
im liebsten Gefährt
einem Karton den die neuen Katzentiere sogleich
beschnuppern samt Papier
Bücher noch verpackt und einige schon offen
auf dem sonnenhellen Titelblatt klettert
ein geliebtes Ungeheuer
und kann es kaum fassen
all die Abenteuer noch einmal
erleben Seite für Seite
Herzfange- und obsessives Versteckspiel
Jade auf dem Koffer als wolle sie gleich verreisen
mit mir ans Meer
mit Lina im Wintergarten auf dem Sofa und Balkon

zwei Katzen und viele Bücher
sprunghafte Wirbelwinde unbeständig wie das Wetter
wild widerborstig sanft und anschmiegsam
an Euren Lieblingsplätzen liegen die Bücher
Wir fliegen mit dem Zauberkasten los
hinaus in die Welt bis zu den Sternen
und bleiben uns nah

LV
11.3.2025

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Wenn das Licht den Sternenhimmel verdeckt… Ein Buch über „Das Verschwinden der Nacht“ von Johan Eklöf

08 Samstag Feb 2025

Posted by Lilli Vostry in Lebensart, Literatur, Natur

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Gedanken zum Buch von Johan Eklöf

Von Michael Gilbert

Das Verschwinden der Nacht

Das Leben auf der Erde ist in der Nacht mindestens so vielfältig wie das Leben am Tag. Wir Menschen sind in der Dunkelheit nicht zu Hause, sondern nur zu Besuch. So entsteht die „Nyctophobie“, die Angst vor der Nacht. Sie wird sowohl genetisch als auch kulturell weitervererbt. Ergebnis: Wir machen die Nacht zum Tage.

Das bekommt vielen Lebewesen nicht gut: Viele Kleintiere, insbesondere Insekten und Falter sind nachtaktiv, die Dämmerung und die Nacht ist für sie lebenswichtig. Das betrifft 2/3 aller Wirbellosen und auch 1/3 der Wirbeltiere! Ihr Lebenszyklus ist vom Tag-Nacht-Rhythmus abhängig. In der Dämmerung orientieren sich die nachtaktiven Lebewesen an den Mondphasen: Diese haben Auswirkungen auf ihre räumliche Orientierung und auch auf ihre Paarung – und Vermehrungszyklus. Das Mondlicht wird durch nächtliches Kunstlicht überstrahlt und von einigen Lebewesen nicht mehr ausreichend wahrgenommen.

Einige Fledermausarten werden durch künstliches Licht daran gehindert, ihr Schlafquartier aufzusuchen, Vögel können sich auf ihrer nächtlichen Reise nicht mehr am Sternhimmel orientieren, sondern verirren sich zwischen angestrahlten Hochhäusern in den Städten. Zudem verschwindet ihre wichtigste Nahrungsquelle, die Insekten dramatisch.

Neben den Lichteinflüssen scheinen die Ackergifte eine Hauptursache dafür zu sein, denn sie verursachen einen Kahlschlag unter den Pflanzen und Kleintieren auf dem Feld. Das Anthropozän, das „Zeitalter des Menschen“ hat die Welt gewaltig verändert. Es hat sich sehr viel Gutes entwickelt, es gab „Erleuchtung“ in vielfacher Hinsicht, Aber auch Zerstörung: großer Teile der Natur durch Raubbau, ungebremsten Konsum und Energieverschwendung.

Ein Teil dieser Energieverschwendung hat besondere Auswirkungen auf die Tierwelt: Die Lichtverschmutzung, das beschreibt der Autor eindrucksvoll in diesem Buch. Es ist das Übermaß an künstlichem Licht, was die uralten Lebensrhythmen unzähliger Tierarten verändern und letztlich nicht wenige in ihrer Existenz auslöschen.

Die Lichtverschmutzung zerstört nicht nur die wunderbare Artenvielfalt um uns  herum, sondern sorgt auch bei uns für Schlafstörungen, Depressionen und Fettleibigkeit. In manchen Fällen kann eine Krebskrankheit entstehen. Je größer der Ultraviolett- und Blauanteil des Lichts, desto stärker die Anziehungskraft auf Insekten und damit die negativen ökologischen Auswirkungen. Am schädlichsten wirkt die zurzeit noch sehr weitverbreitete, ausgesprochen ineffiziente Quecksilberdampf-Hochdrucklampe mit hell weißem Licht und relativ hohem UV-Lichtanteil. Auch das planlose Umrüsten auf energiesparende LED-Technik kann negative Auswirkungen haben. Zum einen, wenn dabei das Beleuchtungsniveau erhöht und nicht an den tatsächlichen Bedarf angepasst wird. Auch das Lichtspektrum muss naturfreundlich sein, also im warmen/gelblichen Bereich liegen. Zum anderen, wenn die Lampen in unpassenden Leuchtkörpern so installiert werden, dass sie in den Himmel oder die Horizontale abstrahlen.

Als erstes Mitglied der EU führte die Tschechische Republik 2002 ein nationales Gesetz ein, das sich ausschließlich der Verringerung von Lichtverschmutzung widmet. Slowenien folgte kurz danach. Großbritannien erließ 2005 den Clean Neighborhoods and Environment Act, mit dem Lichtverschmutzung zu einem Verbrechen erklärt wurde. In Schottland unterliegt die Bekämpfung der Lichtverschmutzung jetzt dem Public Health Act (Scotland Act 2008), während sie in Nordirland unter den Clean Neighborhoods and Environment Act 2011 fällt.

Ende 2015 startete die EU ihr STARS4ALL-Projekt, das die Menschen über Lichtverschmutzung informieren und gleichzeitig Lösungsansätze zur Behebung des Problems fördern soll. Insbesondere Katalonien hat in den frühen 2000er Jahren mehrere Verordnungen rund um die Lichtverschmutzung erlassen. Und am 1. Januar 2021 hat Frankreich einige der fortschrittlichsten Vorschriften rund um die Außenbeleuchtung und den Schutz des Nachthimmels erlassen.

Hier schreibt einer mitten aus der erlebten Natur heraus, mit großer Sachkenntnis und ohne Pathos. Die Beschreibung der Vorgänge und Lebenszyklen der Tiere, vor allem Insekten und Fledermäuse, ruft bei mir Staunen und Bewunderung hervor und lässt mich über Konsequenzen nachdenken.

Dieses Buch ist für mich ein lehrreiches Lesevergnügen! Wer sich wirklich für die Natur interessiert, sollte es lesen.

Das Buch „Das Verschwinden der Nacht“ von Johan Eklöf erschien im Verlag Droemer-Knaur, Preis 22 Euro.

http://www.droemer-knaur.de

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Ausstellung "Stille Post" von Gudrun Trendafilov auf Schloss Burgk in Freital
  • Offene Gartenpforte Dresden: "Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage"
  • Ausstellung "Überblick - Bilder aus fünf Jahrzehnten" von Peter Pit Müller in der Stadtgalerie Radebeul
  • Ausstellung "Alles so schön bunt hier!" von Holger John in der Kunsthochschule Dresden & "66 x John" in der Galerie Holger John
  • Atelierbesuch bei Anne Kern in Wehlen, Sächsische Schweiz
  • Premiere im Boulevardtheater Dresden- Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt!
  • Schönes bleibt: Gedichte zur Erinnerung
  • Premiere "Das Ding - die Friedrichstadt-Revue" im Dresdner Friedrichstatt Palast
  • Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: "Ich fühle mich überall zuhause"
  • Kurzgeschichte: Die Frau an der Haltestelle

Aktuelle Beiträge

  • Ausstellung „Wer bin ich?“ mit Malerei & Zeichnung von Dorothee Kuhbandner in der Stadtteilbibliothek Radebeul-Ost im Kultur-Bahnhof
  • Premiere vom Theaterjugendclub Döbeln zum Thema „Heimat“ anlässlich des 1045-jährigen Stadtjubiläums
  • Ausstellung „Stille Post“ von Gudrun Trendafilov auf Schloss Burgk in Freital
  • Uraufführung „Träume in Europa“ von Wolfram Lotz im Schauspielhaus Dresden
  • Plenair-Ausstellung auf dem Künstlerhof Kunath in Röhrsdorf bei Meißen
  • Premiere „Der tollste Tag oder Figaros Hochzeit“ von Peter Turrini frei nach Beaumarchais als Sommertheater Open Air im Innenhof des Japanischen Palais Dresden
  • Ein lebendiger Ort für Geschichten: Erzählcafé & Schreibwerkstatt
  • Gedichte von Abschied & Bleiben
  • Neue MeerGedichte: Farben des Lebens
  • Ausstellung „Alles so schön bunt hier!“ von Holger John in der Kunsthochschule Dresden & „66 x John“ in der Galerie Holger John

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