„Dresden. Die zweite Zeit“ – Lesung mit dem neuen Stadtschreiber Kurt Drawert

Spurensuche – Die Schönheit und die Wunden dieser Stadt

Für Kurzentschlossene gibt es heute, am 10. Juni, 19 Uhr eine Lesung mit Kurt Drawert, dem neuen Stadtschreiber in Dresden eine Lesung aus seinem autobiografischen Roman „Dresden. Die zweite Zeit“ im Stadtmuseum, Wilsdruffer Straße 2.

Fünfzig Jahre sind vergangen, seit er als Kind mit seiner Familie nach Dresden gezogen ist, das er 1985 wieder verlassen hat. Nun kehrt Kurt Drawert als Stadtschreiber nach Dresden zurück, wo die Mutter lebt, eine Stadt, die ihm vertraut und doch ganz unvertraut ist. Er ist auf der Suche nach etwas, von dem nur er weiß, dass es ihm fehlt. Die Schönheit und die Wunden dieser Stadt, die Risse in der Familie und in der eigenen Biografie, das schwierige Verhältnis zum Vater und den Brüdern, die politisch aufgeladene Stimmung in Dresden, die offenen Fragen nach Tätern und Opfern, in der großen wie in der persönlichen Geschichte, und die Suche nach einer Sprache dafür, sind Themen und Motive in diesem dichten, autobiografischen Roman.

Mit Witz und Feingefühl, mit einem Gespür für die einschneidenden Augenblicke und prägenden Konflikte im Familienleben, einem scharfen Blick für das Detail, mit bissig-analytischem Verstand, unvergesslichen Erinnerungsbildern und großer Sprachkraft erzählt Kurt Drawert von Verwerfungen und Sehnsucht, Wünschen und Brüchen im eigenen Leben und ihrer Verortung in dieser Stadt.


Eine Kooperation der Literarischen Arena e.V., der Evangelischen Akademie Sachsen und der Museen der Stadt Dresden

Mit besten Empfehlungen,
Jörg Scholz-Nollau

-- 
Mo-Fr. 10-13 und 15-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Buchhandlung LeseZeichen
Priessnitzstrasse 56
01099 Dresden

Inh.: Jörg Scholz-Nollau

Tel. 0351-8033914
Fax 0351-8033915
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Moritz Gabriel ist Schauspieler an den Landesbühnen Sachsen und streamt als Rollenspieler im digitalen Raum


Spaß am Rollenspiel & Geschichtenerzählen: Schauspieler Moritz Gabriel. Foto (lv)

Eintauchen in fantastische Welten

Wenn er nicht auf der Bühne steht, experimentiert Moritz Gabriel gern mit Rollenspielen & Storytelling, allein und mit Freunden, und stellt seine Geschichten ins Internet.

Ein Brot schwebt durch die Luft in einem leeren Lokal mit loderndem Kaminfeuer. Ein bärtiger Mann eilt durch mittelalterliche Gassen, springt über Marktstände und sucht in jedem Winkel. Nicht nach Gästen, sondern Hexen mit spitzen Hüten und fliegenden Besen wie sich herausstellt. Die Spieler verteilen ihre Rollen, Jäger und Hexen, und das witzig-abenteuerliche Versteck- und Findespiel geht in die nächste Runde. In diesem live gestreamten online Videospiel geht es den Teilnehmern neben dem Spaß und der Spannung am Gewinnen oder Verlieren vor allem um das gemeinsame  Erlebnis. Zuschauer können am Bildschirm an ihrer Interaktion teilhaben.

Rollenspiele und Storytelling, bei denen man in fantastische Welten eintauchen kann, erfreuen sich wachsender Beliebtheit in allen Altersklassen. “Als Rollenspieler wollte ich schon länger Geschichten streamen. Ich glaube, dass diese Form vielen Menschen helfen kann, weil es die Kreativität anregt, die Fähigkeit zu kommunizieren und es macht unglaublich viel Spaß“, sagt Moritz Gabriel (39).

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er als Schauspieler fest engagiert in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul und wohnt in Dresden. Während des coronabedingten Lockdown hatte er weniger Proben und mehr Zeit für sein liebstes Hobby. Seit seinem zwölften Lebensjahr faszinieren ihn Rollenspiele, aber noch mehr Storytelling, das Geschichten erzählen als ein Teil davon. Letzteres interessiere ihn auch am meisten am Theater. Begonnen bei Comics, über Computer- und Brettspiele bis zu Lego mag er Spiele aller Art. „Aber ich spiele nicht um Geld.“

„Man kann in andere Rollen schlüpfen, seine Schüchternheit überwinden, schlauer, selbstbewusster, stärker oder dümmer sein als man selber und sich im geschütztem Rahmen des Spiels mit Emotionen auseinandersetzen“, gefällt Moritz Gabriel an Rollenspielen und am Spiel auf der Bühne. Etwa zu spielen, dass man den Vater verloren hat und auf einen Rachefeldzug zu gehen, den man nicht unbedingt persönlich erleben will, aber diese Kraft mal zu spüren. Junge Liebhaberrollen und romantische Helden wie Romeo mag er weniger, so Moritz Gabriel. “Mich interessiert keine Figur auf der Bühne, die nur fühlt und nicht denkt.“

Seine Traumrolle ist Leonce aus Büchners Trauerspiel „Leonce und Lena“. “Eine Figur, die alles durchschaut, aber nicht anders handeln kann aufgrund ihres Charakters und scheitert, das ist viel tragischer und interessiert mich mehr.“ Den Leonce spielte Moritz Gabriel am Theaterhaus Stuttgart und Werschinin aus Tschechows „Drei Schwestern“ bereits im Theaterjugendclub in Konstanz im Süden Deutschlands. Dort wurde er 1982 geboren. Sein Vater lehrte als Logiker und Sprachwissenschaftler und war Leiter der Fakultät an der Universität in Jena. Als Kind war für Moritz Gabriel Deutschland ein Land, das er nicht in Osten und Westen teilte, sondern das sich in vier Himmelsrichtungen erstreckt. So sieht er es bis heute.

Eigentlich wollte er Physiker werden, Astrophysik findet er spannend. Doch dann entschied er sich doch für Schauspiel, weil das Spiel mit Sprache und Bewegung ihn reizt. Seit seiner Jugend tanzt er bei Gelegenheit außerdem gern Rock`n`Roll, Swing Balboa und Tango Argentino. Er studierte an der Folkwanghochschule in Essen Schauspiel und schloss mit dem Diplom ab. Danach arbeitete Gabriel bis 2010 in der freien Theaterszene und war von 2010 bis `012 am Theater der jungen Welt in Leipzig engagiert. Das Live-Rollenspiel schöpft aus dem Improtheater und es gibt viele Darstellungsformen. Die klassische Variante geht einfach: Zuhause gemeinsam am Tisch sitzen und eine Geschichte erzählen und spielen.

„Ein Spielleiter legt die Welt und Nichtspielercharaktere, Milieu, Zeit und Genre fest, in der die Protagonisten sich bewegen. Das reicht von Mittelalter, Fantasy, Sience Fiction bis Krimi“, erklärt Gabriel. Moritz Gabriel ist online sein eigener Spieler und Spielleiter und bevorzugt das Genre des Cyperpunk. Beim Storytelling interessieren ihn frei nach George Orwell Szenarien in der nahen Zukunft, Dystopien, die überspitzt eine unterdrückende Gesellschaft zeigen und wie man selber als machtlose Figur überlebt. Im Wohnzimmer baut er Kamera und Mikro auf und streamt seine Rollenspiele und Geschichten live im digitalen Raum. Zu sehen sind sie auf seinem eigenen Kanal im Internet (www.twitch.tv). Dort spielt Moritz Gabriel als theMelrakki, das isländische Wort für Polarfuchs. Er war schon dort und Füchse sind sein Totem-Krafttier, da sie neugierig, sehr vorsichtig, aber auch clever, nicht domestiziert, durchtrieben und sehr individuell seien. Anregungen für die Rollenspiele findet er auf der Plattform „Roll 20“ im Netz, wo man auch Bilder hochladen und Würfel-Würfe rollen kann, mit denen bestimmte Details für den Handlungsverlauf festgelegt werden. Als Hilfsmittel und zur Inspiration nutzt Gabriel auch gern „Ironsworn“, ein Regelwerk aus einer mittelalterlichen Welt und einem Storytelling-Tool als ergiebiges „Geschichtenerzählhandwerker-Köfferchen“.

Seine Lieblingstheaterform ist „Teppichtheater“, das früher auf  Marktplätzen ausgebreitet wurde zum Geschichtenerzählen. Dazu passen auch die erste Regiearbeit von Moritz Gabriel an den Landesbühnen: das Stück „Salzwasser“ in der Tradition von irischem Kneipentheater und die „Geschichte einer Tigerin“ von Dario Fo, gespielt von Gabriel mit intensivem Erzähl- und Körpertheater im Überlebenskampf eines verletzten Soldaten in der Wildnis. Derzeit laufen die Proben für die Inszenierung „Peter Pan“, wo Moritz Gabriel die Rolle des gewitzt-schlauen Piraten „Smee“ spielt. Die Premiere ist am 4. und 5.Juni im Theatersommerzelt der Landesbühnen in Rathen. Außerdem kommt das nächste Stück unter seiner Regie mit dem Titel „Atmen“ von Mc Millen über ein modernes Paar im Zwiespalt seiner Wünsche und Lebensvorstellungen im Herbst in den Landesbühnen in Radebeul heraus. 

Text +  Fotos (2) (lv)

Ausstellung „Wir in Radebeul und Umgebung“ mit Arbeiten von Künstlerschülern von Mechthild Mansel im Bergverwalterhaus von Hoflößnitz in Radebeul


Seltener Anblick: ein Fuchs im Weinberg.
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Ein farben- und facettenreicher Bilderbogen: Museumsleiter Frank Andert vor Arbeiten von Malschülern von Mechthild Mansel in der Ausstellung im ehemaligen Kavaliershaus.

Beliebte Blicke auf die Lößnitzlandschaft
und unbekannte Ecken

Wieder geöffnet hat eine Ausstellung von Künstlerschülern der Malerin Mechthild Mansel im Areal von Hoflößnitz. Ein neuer Malkurs startete am Mittwoch  in der VHS Radebeul.

Ein ungewöhnlicher Anblick, der auch ein schönes und seltenes Malmotiv wäre: Mitten im Weinberg lief ein junger Fuchs umher, musterte neugierig die Spaziergänger auf der Steintreppe und saß seelenruhig hinter einem Rebstock im Gras. Offensichtlich gefiel dem Fuchs die Aussicht und die reifenden Trauben ebenso wie den reichlich Besuchern oben auf der Weinterrasse vom Museum Hoflößnitz am Sonntagnachmittag bei herrlichem Sommerwetter. Der Weinausschank dort hat wieder geöffnet.

Wieder zu besichtigen ist außerdem die Sonderausstellung „Wir in Radebeul und Umgebung“ mit Arbeiten von Künstlerschülern der Malerin und Grafikerin Mechthild Mansel im ehemaligen Kavaliershaus und Bergverwalterhaus des Hoflößnitz am Knohllweg 37 nach langer coronabedingter Kunstpause für Individualbesucher. Zu sehen sind 38 Arbeiten von zehn langjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse von Mechthild Mansel an der Radebeuler Volkshochschule. Der erste und letzte Malkurs mit ihr in diesem Jahr vor den Sommerferien startete dort diesen Mittwoch mit sechs Abenden Malen/Zeichnen im Freien, Pleinair und Schlechtwettervariante im Saal.

Auf einer Staffelei im Foyer vom Kavaliershaus steht das Plakat mit je einem Werk aus der Ausstellung. Ein farben- und facettenreicher Bilderbogen in verschiedenen künstlerischen Techniken erfreut das Auge. Darunter sowohl beliebte Motive der Elbe- und Lößnitzlandschaft als auch Blicke auf unbekannte Ecken und Sehenswürdigkeiten aus besonderer Perspektive eingefangen. Mechthild Mansel geht seit einigen Jahren mit ihren VHS-Kursteilnehmern im Areal der Hoflößnitz nahe der Weinberge und den zahlreichen Motiven ringsum malen. „Das wäre ein passender Ort für die Bilder meiner ambitionierten, fortgeschrittenen `Hobby-Maler`“, dachte sie sich. 

Aus den Mappen der Malschüler wählte Frank Andert, Museumsleiter im Hoflößnitz seit 2015, Bilder für eine „Best of“-Kollektion aus und hängte diese auch selbst. Einige Blätter, die sie besonders mögen, nahmen sie sogar von ihren eigenen Wänden. Seit fünf Jahren veranstaltet er Kunstausstellungen im Kavaliershaus. „Mit wenig Platz und Rahmen. Ich staune jedes Mal selbst, wie es zur Geltung kommt“, so Andert. Passend zu Farbe und Stimmung hängen in einem Raum auf gediegen schilfgrünen Wänden Ansichten der Weinberge im Spätherbst und Frühling neben kleinen Zeichnungen, Skizzen und Aquarellen in einer Tischvitrine und im Kontrast dazu im weißen Nebenraum und Foyer leuchtendfarbige Acrylbilder und Mischtechniken.

In jedem Raum hat Frank Andert eine Lieblingsarbeit. Dazu gehört das Aquarell „Über den Jakobstein“ von Ilona Lange, mit Blick von oben von der Sternwarte aus in impressionistisch sommerlichen Farbtönen. Unterhalb davon wohnt er. Besonders ans Herz gewachsen sei ihm das Bild der „Villa Bilz“ von Uwe Buchholz. „Mir gefällt der Lichteinfall auf der Fassade und man merkt den genau zeichnerischen Blick des Architekten“, so Andert. Vor zehn Jahren besuchte er im inzwischen restaurierten Wohnhaus die damals über 80jährige, letzte lebende Enkelin von Friedrich Eduard Bilz. Die vielseitigste Ausstellungsteilnehmerin ist Barbara Franz mit ihren markanten Zeichnungen mit Bleistift, Tusche und Radierungen von alten Dorfkernen, Schloss Wackerbarth, dem Leuchtturm in Moritzburg und Sonnenuntergang mit dunklem Boot am Frauenteich. Sonnig farbflirrende Bilder mit „Seeschwalben über der Elbe“ und einer „Wiese im Sommerwind“ von Carolett Kaslowski versetzen in beschwingte Stimmung.

Da es nun mehr Nahtourismus gebe als eine gute Nebenwirkung von Corona, könne auch die kulturelle Vielfalt wieder belebt werden, so Frank Andert. Die Ausstellung will die Besucher auch anregen zum spazieren und wandern in der näheren Umgebung Radebeuls und vielleicht auch mal Zeichenblock und Stift zu nehmen und in der Natur Erlebtes festzuhalten. Die Ausstellung im Kavalierhäuschen von Hoflößnitz ist bis 18. Juli verlängert. 

Text + Fotos (lv)

Geöffnet:  Di bis So von 10 – 18 Uhr

http://www.hofloessnitz.de


Ein Ort zum Genießen & traumhafte Aussicht nahe der Weinberge: Das Areal vom Weinbaumuseum Hoflößnitz in Radebeul.

„Wiese im Sommerwind“ von Carolett Kaslowski und „Serkowitzer Pappel“ von
Anne-Kristin Römer-Buchholz

Eins der Lieblingsbilder von Museumsleiter Frank Andert: die „Bilz-Villa“ von
Uwe Buchholz.

„Heimatbilder“, ein Tanzabend der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen

Suche nach Heimat                                                                                                 

Premiere ist im König Albert Theater Bad Elster am 4. Juni, 18 Uhr. Premiere in Radebeul in den Landesbühnen Sachsen am 6. Juni, 15 Uhr.

                                                                                                              
Was ist sie diese Heimat? Und wo kann man sie finden? Ist sie ein Ort? Ein Land? Oder ist sie mitten in uns drinnen? Kann sie alles sein, wo wir Geborgenheit finden?

Die Tänzer*innen der Tanzcompagnie machen sich auf die Suche nach dieser, ihrer Heimat. Selbst sind sie es gewohnt, unterwegs zu sein und suchen die Heimat in unserer und ihrer Mitte. Jeder und jede findet sie woanders und an einem anderen Ort. Mal ist die Heimat der eigene Körper oder die eigene Geschichte. Mal bindet sie sich an Dinge, die man bei sich trägt, mal sind es die gebliebenen Erinnerungen an die eigene Familie. Die Heimat ist dabei nicht immer nur privat, sondern wird zum gesellschaftlichen Spannungsfeld, wenn sie jemandem aufgrund des Aussehens plötzlich aberkannt werden soll.

Wie 11 Puzzleteile fügen sich die tänzerischen Soli ineinander und ergeben zusammen ein reiches Bild von dieser Heimat und was sie alles sein kann …

Choreografie und Tanz: Camilla Bizzi, Rodrigo Opazo Castro, Aurora Fradella, Ema Jankovic, Alena Krivileva, Tuan Ly, Pablo Ramon, Christian Senatore, Adam Sojka, Simon Wolant, Gianmarco  Zani

Mitarbeit Choreografie: Wagner Moreira
Ausstattung: Stefan Wiel
Dramaturgie: Elisabeth Guzy
Assistenz/ Inspizienz: Karolina Dieter

CHOREOGRAFIE: Tänzer*innen der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen

Text: Petra Grubitzsch, Pressereferentin

Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152,  01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0.

Internet-Lesung: „Tango ohne Argentinien“

Das Literaturforum Dresden e.V. lädt Freunde der Künste herzlich ein zur nächsten Internetlesung:

Ab Donnerstag, 3. Juni 2021, 19.00 Uhr
Literarische Alphabete
Klaus Johannes Thies liest aus „Tango ohne Argentinien“

Das Video: https://youtu.be/H4wpVA7Z3iw Klaus Johannes Thies fasst sich kurz und schweift doch gern ab. „Die Überraschung ist seine Stärke, der Moment, in dem etwas umzukippen droht“, sagt Michael Krüger über seine Kurzgeschichten. Selten sind diese länger als eine halbe Seite, und doch hat alles Platz in diesen Anti-Erzählungen: Parkuhren, Elefanten, die Musik von Fleetwood Mac oder andere „Lieblingssachen“, so der Titel einer seiner schönsten „Shorts“.

Mit Volker Sielaff spricht er über seine Orte, sein Schreiben und warum er nicht Busfahrer geworden ist. Und liest aus seinem neuen Buch „Tango ohne Argentinien“, erschienen 2020 im Verlag Edition Azur.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.

Text: Patrick Beck

Leipzig liest extra: Signale der Hoffnung für lebendigen Austausch zur Buchmesse im Frühjahr 2022

Ein starkes Zeichen für das Buch:
Leipziger Buchmesse mit Leipzig liest extra erfolgreich zurück

400 Veranstaltungen, davon 100 mit Publikum

Vier Tage brachte die Sonderausgabe von Europas größtem Lesefest Leipzig liest die Freude am gemeinsamen Lesen, Lesen lassen, persönlichen Begegnungen und intensiven Debatten zurück in die Messestadt und per Livestream zu den deutschsprachigen Lesefans im Netz. Von mehr als 400 Veranstaltungen an rund 80 Orten des Leipziger Stadtgebietes sendeten vom 27. bis 30. Mai Autor:innen, Übersetzer:innen, Verlage, Medien und Partner Signale der Hoffnung auf eine Rückkehr zum intensiven persönlichen Austausch auf der Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. März 2022. Einen Vorgeschmack darauf gaben rund 100 Veranstaltungen, die zum Lesefest ihre Tore für Publikum öffneten und nach langer Zeit damit erstmals den direkten Austausch ermöglichten.

„Leipzig liest extra hat gezeigt, dass Literatur auch in herausfordernden Zeiten in ihrer ganzen Kraft leuchten kann“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Mit unserem Konzept haben wir Sichtbarkeit für die Literatur hergestellt und mit persönlichen Begegnungen den Austausch gefördert. Leipzig liest hat damit einmal mehr seine Bedeutung als größtes Lesefest Europas unterstrichen.“ Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse ergänzt: „Wir haben mit Leipzig liest extra nach 15 Monaten Pandemie Türen in die Freiheit aufgestoßen. Leipzig wird immer von einer besonderen Stimmung getragen, aber in diesem Jahr sind die Autor:innen und Besucher:innen vor Euphorie über ein Wiedersehen geradezu durch die Räumlichkeiten der Veranstaltungsorte geschwebt. Die Literatur hat endlich wieder ihre verdiente Bühne bekommen – und dafür danke ich vor allem unseren Partnern, den Verlagen, Autor:innen, Medien und Veranstaltungsorten.“

Diese Freude der Buchbranche kann auch Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, bestätigen: „Leipzig hat in den vergangenen Tagen viel Lesefreude und Optimismus versprüht. Dass das Lesefest Leipzig liest extra teils sogar mit Publikum stattgefunden hat, ist ein Hoffnungsschimmer. Das Interesse am Lesen ist gerade in der Pandemie groß. Wir brauchen aber das öffentliche Gespräch, um Menschen mit unseren Büchern zu erreichen. Verlage und Buchhandlungen gehen nach einem herausfordernden Pandemiejahr selbstbewusst und mit Tatendrang in die kommenden Monate.“

Politik: Öffentlichkeit für die Vielfalt der Meinungen

Auf die Stärke des Wortes wies auch Ministerpräsident Michael Kretzschmer bei der Eröffnung von Leipzig liest extra hin. „Das persönliche Gespräch ist nicht zu ersetzen. In den letzten Monaten sind so viele Gewissheiten und Lebensentwürfe ins Wanken geraten. Wir müssen darüber sprechen, was passiert ist, dann werden wir auch wieder zusammenkommen. Die Vielfalt der Meinungen, der Verlage und der Messen, aber auch der Plattformen und der Vertriebswege in Deutschland sind dafür wichtig. Die Leipziger Buchmesse in Präsenz wird bleiben.“ Angesprochen auf die vielen digitalen Angebote in der Corona-Zeit, betonte der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Es braucht die Messe, nicht nur aus finanziellen Interessen, sondern weil wir uns hier begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und die dringenden Fragen der Gesellschaft verhandeln können.“ Diese Bedeutung betonte auch Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig: „Das Lesefest Leipzig liest extra fühlte sich für uns alle an wie ein ‚Willkommen im Leben!‘. Es ist ein solches Geschenk, diesen ‚Moment des Aufbruchs‘ zu erleben. Mit der Verleihung des Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung an Johny Pitts und László Földényi ist endlich der Diskursraum für das Ringen um so dringende Fragen und Antworten der Gesellschaft wieder eröffnet.“

Internationale Stimmen bei Leipzig liest extra

Nicht nur deutschsprachige Stimmen waren bei Leipzig liest extra zu hören, auch internationale Autor:innen präsentierten aktuelle Werke. Portugal gab einen Vorgeschmack auf den Gastlandauftritt im nächsten Jahr. „Wir sind unserem Motto ‚Unerwartete Begegnungen des Verschiedenartigen‘ gerecht geworden. In unseren Veranstaltungen haben wir spannende Themen und Bücher sowie eine überraschende Vielstimmigkeit an Autor:innen aus mehreren Nationen präsentiert – aus Portugal und dem portugiesisch-sprachigen Afrika. Alle verbunden durch die gemeinsame Sprache“, freut sich Patrícia Severino, die Kuratorin des Portugal-Programms.
 
Mit einem Programm zum Jahresthema „Archipel Jugoslawien – Von 1991 bis heute“ bildete „Common Ground. Literatur aus Südosteuropa“ eine wichtige Säule des Lesefestes. „Wir konnten zeigen, welche Spuren der Zerfall Jugoslawiens in den Literaturen Südosteuropas hinterlassen hat und, dass ein Dialog über die Gräben, die die Kriege hinterlassen haben, möglich ist“, so Hana Stojiæ, Kuratorin des literarischen Programms von „Common Ground“, der Schwerpunktregion der Leipziger Buchmesse 2020-2022.

Deutschsprachige Literaturentdeckungen

Zum 17. Mal wurde der Preis der Leipziger Buchmesse vergebe  – digital im feierlichen Rahmen in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig. Den Preis erhielten Iris Hanika (Belletristik), Heike Behrend (Sachbuch/Essayistik) und Timea Tankó (Übersetzung). „Der Preis ist für mich daher so besonders, da er dazu einlädt, sich mit Werken aus drei Kategorien zu beschäftigen: Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung“, so Juryvorsitzender Jens Bisky. „Sie bilden das Grundgerüst der Gegenwartsliteratur und zeigen damit die ganze Bandbreite. Wer bei Gegenwartsliteratur nur an Romane denkt, da bin ich mir sicher, der hat etwas verpasst.“  

Mit umfangreichen Programmen präsentierten die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ein wahres Literaturfeuerwerk. MDR-Programmdirektorin Jana Brandt: „Es war uns eine Herzensangelegenheit, Leipzig liest extra mit unserem umfangreichen Programm im ARD-Forum zu unterstützen und damit unsere Verbundenheit zur Buchmesse zu zeigen und natürlich den Autorinnen und Autoren zumindest eine digitale Bühne zu bieten. Diese Partnerschaften sind für uns Teil unseres gesellschaftlichen Gesamtauftrages. Wir haben uns sehr gefreut, dass uns die gesamte ARD-Familie mit ihren Kulturjournalist:innen unterstützt hat, um hier ein Gemeinschaftsprogramm auf die Beine zu stellen. Dieses Angebot bleibt auch noch für ein Jahr in der ARD-Mediathek und in der ARD-Audiothek erhalten.“

Das Blaue Sofa wechselte diesmal seinen Stammplatz aus der Glashalle in die KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig und sendete von dort ihr Programm: „Drei Buchmessen – in Leipzig und Frankfurt – sind ausgefallen – das Blaue Sofa war immer präsent und hat zahlreiche Autor:innen präsentiert“, so Christiane Munsberg von Bertelsmann. „Obwohl Vorbereitungen und Kommunikation durch immer neue Corona-Verordnungen komplexer und umfangreicher wurden, sind wir jetzt sehr stolz auf das, was wir in den letzten vier Tagen geschafft haben: Wir haben über 50 Autor:innen in Livestreams, TV und Hörfunk eine Bühne mit großer Reichweite geboten. Die Begegnungen und Gespräche haben uns viel Spaß gemacht, jetzt fehlt am Blauen Sofa nur noch das Publikum, das wir im März 2022 hoffentlich wieder auf dem Messegelände begrüßen können.“

Überraschende Eindrücke bot das Programm der Kurt Wolff Stiftung. In der Schaubühne Lindenfels sowie dem Haus des Buches traten vier Tage lang unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass Leipzig liest extra stattfinden konnte und, dass es mit unseren Veranstaltungen möglich war, zu mehr Sichtbarkeit für die Bücher unabhängiger Verlage beizutragen“, so Britta Jürgs, Vorstandsvorsitzende Kurt Wolff Stiftung. „Sowohl für die Autor:innen als auch für das Publikum vor Ort waren diese Lesungen und Gespräche äußerst inspirierend und wurden begeistert aufgenommen, auch die Live-Streams bekamen eine tolle Resonanz. Wir freuen uns sehr über diesen schönen Erfolg der Unabhängigen.“  

Phantastische Einblicke bot der Literaturpreis Seraph, der gemeinsam von der Leipziger Buchmesse und der Phantastischen Akademie vergeben wird. Mit großer digitaler Teilnahme der Community wurden drei Autor:innen gewürdigt, die zum Teil beim großen Leseabend dem Publikum ihre neuesten Werke präsentierten. „Dank des Lesefestes war es uns möglich, unseren Preis trotz der Pandemie-Beschränkungen in dem großartigen Ambiente der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig zu verleihen und per Live-Stream zu übertragen“, so die Vorsitzende  der Phantastischen Akademie Natalja Schmidt. „Die Atmosphäre im Großen Saal war überaus festlich und damit der perfekte Rahmen für unser zehnjähriges Jubiläum“, ergänzt Stellvertreter Oliver Graute.

Die Branche trifft sich digital: Leipziger Autorenrunde

Unter dem Titel „Das digitale Wir“ fand die Leipziger Autorenrunde erstmals im digitalen Raum statt. 17 Referent:innen luden nach kurzen Impulsvorträgen zu spannenden Vorträgen ein. Die Keynote hielt Autorin und Verlegerin Zoe Beck.

Leipziger  Orte empfangen begeistertes Publikum

Insgesamt 80 Leipziger Orte waren Heimat für Leipzig liest extra und empfingen teilweise begeisterte Literaturfans, darunter auch die Schaubühne Lindenfels. „Dieses Echo Tschechien 2021 der digital-analogen Lesungen wird lange nachhallen – und das nicht nur wegen der Reichweite“, so René Reinhardt, künstlerischer Leiter der Schaubühne Lindenfels. „Das Phänomen Buch hat sich wieder einmal als rettende Insel und Zeitenfähre bewährt, auch weil es unvergesslich bleibt, dieses Gefühl mit den Menschen zu teilen, die diese Bücher schreiben und gestalten. Dieses Echo, das aus dem Privileg der Nähe entsteht, wollen wir bald wieder mit Vielen teilen. Auf ein Wiedersehen zu Leipzig liest 2022.“

Auf die kommende Leipziger Buchmesse müssen Literaturfans diesmal nur knapp zehn Monate warten. Sie findet vom 17. bis 20. März 2022 statt.

Über Leipzig liest extra
2021 musste die Leipziger Buchmesse aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Um dennoch Autoren und Leser zusammen zu bringen, veranstaltete die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr ein Leipzig liest extra – mit rund 400 Veranstaltungen im Leipziger Stadtgebiet, Preisverleihungen und digitalen Begegnungen. Ausgewählte Veranstaltungen wurden zusätzlich auf der Website der Leipziger Buchmesse gestreamt und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht. #Leipzigliestextra #lbm21
 
Text: Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse
              

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
blog.leipziger-buchmesse.de/Buecherleben
 
Benjamin Friedrich erzählt über die Gründung von Katapult im Biergarten Ilses
Erika. Foto: Tom Schulze

Christoph Hein stellt seinen neuen Roman „Guldenberg“ im Rahmen des Leizpig Liest Abend vor. Die Veranstaltung am Sonnabend in der Kongresshalle am Zoo Leipzig war ausverkauft. Foto: Jens Schlüter

Leipzig liest extra: 30 Bücher und Hörbücher für Kinder mit dem Lesekompass 2021 ausgezeichnet

Der Lesekompass 2021: 30 Geschichten, die Kinder fürs Lesen begeistern

Stiftung Lesen und Leipziger Buchmesse zeichnen 30 Bücher und Hörbücher aus / Präsentation der Gewinnertitel in drei Videoclips / Zentrales Thema: Herausforderungen

Die Stiftung Lesen und die Leipziger Buchmesse prämieren gemeinsam 30 aktuelle Bücher und Hörbücher für Kinder und Jugendliche mit dem Lesekompass 2021. Aufgrund der derzeitigen Pandemiebestimmungen präsentiert KiKA-Moderator Tim Gailus die Gewinnertitel digital:

Kategorie 2 bis 6 Jahre: https://youtu.be/40cyCiNYlGE
Kategorie 6 bis 10 Jahre: https://youtu.be/qXU06jKcdgg  
Kategorie 10 bis 14 Jahre: https://youtu.be/AVScYKsLvkc

Der Lesekompass würdigt Medien, die sich besonders gut zur Leseförderung eignen und junge Menschen fürs Lesen begeistern. Ziel der Initiatoren ist es, Eltern, ehrenamtlich Engagierten sowie Fachkräften in Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel eine Orientierung für die jährlich mehr als 9.000 Neuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchbereich zu bieten. Eine Fach-, eine Jugend- und zwei Kinderjurys haben gemeinsam je zehn Titel für die drei Altersgruppen ausgewählt.

Leuchtturm der Leseförderung
Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, erklärt: „Der Lesekompass will Kinder und Jugendliche mit guten Geschichten fürs Lesen begeistern. Das ist umso wichtiger, da gerade junge Menschen derzeit oft auf Begegnungen, Unterhaltung und Bildung verzichten müssen. Mit dem Lesekompass zeigen wir, dass Lesen Freude macht, Wissen erweitert, Abenteuer ermöglicht und Ablenkung bietet. Ich freue mich, dass sich die Auszeichnung zu einem Leuchtturm der Leseförderung entwickelt hat und all jene Menschen informiert und inspiriert, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebens- und Bildungsweg begleiten.“

Zentrales Thema: Herausforderungen
Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, betont: „Die Geschichten der diesjährigen Auswahl eint die zentrale Frage nach den Herausforderungen, mit denen Kinder und Jugendliche derzeit konfrontiert sind: Besitz- und Geschlechtergerechtigkeit, soziale Unterschiede, Gewalt, das Suchen und Finden echter Freundschaft. Die Bilderbücher, Kinderromane, Hörbücher, Kriminal-, Fantasy- und Sachgeschichten bieten ihren jungen Leserinnen und Lesern neue Ideen, humorvolle Perspektiven und spannende Abenteuer. Der Lesekompass ermöglicht es so einmal mehr, die Kinder in ihren Welten abzuholen und sie für das Lesen zu begeistern.“

Mehr Informationen: www.stiftunglesen.de/lesekompass

Der Lesekompass 2021: Die Auswahl

2 bis 6 Jahre

Susanne Straßer: Fuchs fährt Auto
Peter Hammer Verlag

Pappbilderbuch ab ca. 2 Jahren

Patrick George: Rettet die Erde!
Moritz Verlag

Sachbilderbuch ab ca. 3 Jahren

Lou Peacock / Alison Friend /Seraina Maria Sievi:
Mr. Brown hat einen schlimmen Tag|Orell Füssli

Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Stefanie Höfler / Claudia Weikert: Waldtage!
Beltz & Gelberg

Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Katja Gehrmann / Constanze Spengler: Seepferdchen sind ausverkauft | Moritz Verlag
Bilderbuch ab ca. 5 Jahren

Oliver Tallec / Ina Kronenberger: Das ist mein Baum | Gerstenberg Verlag
Bilderbuch ab ca. 3 Jahren

Kate Read / Tatjana Kröll: Ein Fuchs – 100 Hühner | Knesebeck Verlag
Pappbilderbuch ab ca. 3 Jahren

Suzanne & Max Lang: Jim ist mies drauf
Loewe Verlag

Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Ulf Nilsson / Matthias Köberlin u.a.: Die allerkleinste Polizistin | Headroom
Hörbuch ab ca. 5 Jahren

Miro Poferl: Radieschenmaus und Kuschelgurke
Edition Nilpferd

Bilderbuch ab ca. 5 Jahren

6 bis 10 Jahre

Dav Pilkey / Ulrich Thiele: Drachenstarke beste Freunde
Loewe WOW!

Erstlesebuch ab ca. 6 Jahren

Zapf: Die Wächter von Tal – Der Winterkristall
Oetinger Verlag

Erstlesebuch ab ca. 6 Jahren

Martina Baumbach u.a.: Die Tierwandler – Unser Lehrer ist ein Elch | Thienemann Verlag
Kinderroman ab ca. 8 Jahren

Rike Patwardhan / Boris Aljinovic: Forschungs-gruppe Erbsensuppe | Oetinger Audio
Hörbuch ab ca. 8 Jahren

Kazu Kibuishi / Julia Augustin:
Amulett 1 – Die Steinhüterin
Adrian Verlag

Comic ab ca. 9 Jahren

Margit Auer / Nina Dulleck: Die Schule der magischen Tiere ermittelt – Der grüne Glibberbrief | Carlsen Verlag
Kinderkrimi ab ca. 6 Jahren

Tanja Esch: Wahrheit oder Quatsch?
Klett Kinderbuch

Sachbuch ab ca. 6 Jahren

Zanib Mian / Nasaya Mafaridik / Ann Lecker: Planet Omar – Nichts als Ärger | Loewe Verlag
Comicroman ab ca. 8 Jahren

Silke Schellhammer u.a.: School of talents. Erste Stunde: Tierisch laut! | Carlsen Verlag
Fantasyroman ab ca. 8 Jahren

Steffen Gumpert: Schnapp den Dieb! – Spannende Rätselkrimis zum Mitraten
Ravensburger Verlag

Detektivgeschichten ab ca. 9 Jahren

10 bis 14 Jahre

Björn Berenz / Christoph Dittert u.a.: Explorer Team – Das Abenteuer beginnt | Arena Verlag
Rätselroman ab ca. 10 Jahren

Aimée Carter / Maren Illinger:
Der Fluch des Phönix | Oetinger Verlag

Fantastischer Roman ab ca. 11 Jahren

James Ponti / Wolfram Ströle: City Spies – Gefährlicher Auftrag | Carlsen Verlag
Spionage-Roman ab ca. 11 Jahren

Martin Schäuble: Cleanland
Fischer KJB

Dystopie ab ca. 12 Jahren

Bali Rai / Julia Süßbrich: Außer Kontrolle
Gulliver (super lesbar)

Roman ab ca. 13 Jahren

Susin Nielsen / Anja Herre:
Adresse unbekannt | Urachhaus

Roman ab ca. 11 Jahren

Marianne Kaurin / Franziska Hüther: Irgendwo ist immer Süden | Woow Books
Roman ab ca. 11 Jahren

Maike Stein / Ulrike Schweikert: Die Erben der Nacht – Draculas Erwachen | cbt Verlag
Abenteuerroman ab ca. 12 Jahren

Sebastien de Castell / Gerald Jung u.a.: Spellslinger – Karten des Schicksals | dtv
Fantastischer Roman ab ca. 12 Jahren

Linn Skåber / Lisa Aisato / Gabriele Haefs: Being young – Uns gehört die Welt | Rowohlt Rotfuchs
Jugendbuch ab ca. 14 Jahren

Es fängt mit Lesen an: Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Die Stiftung Lesen führt in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen bundesweite Programme, Kampagnen, Forschungs- und Modellprojekte durch, zum Beispiel den Bundesweiten Vorlesetag im November. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt: www.stiftunglesen.de

Die Leipziger Buchmesse ist Literatur- und Bildungsmesse zugleich. Der Bereich „FOKUS BILDUNG“ fasst alle ausstellungs- und programmseitigen Angebote zum Thema Bildung zusammen. Die Inhalte reichen von frühkindlicher bis hin zur schulischen Bildung in der Abiturstufe. So erhalten Erzieher, Lehrer und Pädagogen einen umfassenden Überblick über bildungsrelevanten Themen für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeit: www.leipziger-buchmesse.de

Text:

Stiftung Lesen                        
Franziska Hedrich, Senior PR-Managerin                                    
www.stiftunglesen.de   
 
Leipziger Buchmesse: Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse
       
Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
blog.leipziger-buchmesse.de/Buecherleben
 

Leipzig liest extra: Reise durch die reiche Welt portugiesischsprachiger Literatur


Leipziger Buchmesse: Gastlandauftritt von Portugal auf 2022 verschoben  
Bereits in diesem Jahr 50 Neuerscheinungen sowie Programm zu Leipzig liest extra im Mai
 
Aufgrund der pandemiebedingten Absage der Leipziger Buchmesse 2021 wird der für dieses Jahr geplante Gastlandauftritt von Portugal um ein Jahr auf 2022 verschoben. Im Rahmen des diesjährigen Lesefestes Leipzig liest extra (27. Mai bis 30. Mai 2021) präsentiert sich das Gastland aber bereits mit einigen digitalen und analogen Veranstaltungen.  
„Die Entscheidung Portugals, den Gastlandauftritt im Jahr 2022 nachzuholen, freut uns sehr“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „Die Zeiten sind extrem schwierig, um Literatur Sichtbarkeit zu verleihen. Mit der Verschiebung haben wir nun gemeinsam die Möglichkeit, schon in diesem Jahr einen spannenden Vorgeschmack auf die vielfältige portugiesisch-sprachige Literatur zu geben, um dann im nächsten Jahr den Autor:innen und Ihren Werken eine große Bühne zu bieten.“
 
Bei dem Gastlandauftritt mit dem Motto „Unerwartete Begegnungen“ steht nicht nur die Literatur eines einzelnen Landes im Fokus, sondern vor allem die Literatur in portugiesischer Sprache. Bereits in diesem Jahr erscheinen rund 50 neue Bücher aus Portugal sowie weiteren portugiesischsprachigen Ländern in deutscher Sprache. Mit dabei sind Klassiker aber auch ausgezeichnete Newcomer, darunter Afonso Reis Cabral, Patrícia Portela, Ondjaki, José Luís Peixoto, Margarida Vale de Gato oder Gonçalo M. Tavares sowie bekannte Stimmen wie Isabela Figueiredo, Dulce Maria Cardoso oder die Camões-Preisträger Mia Couto und Germano de Almeida.
 
„Wir werden in diesem Jahr diese neuen Bücher durch verschiedene Maßnahmen in den Fokus stellen und hoffen, im kommenden Jahr dann einige der Autor:innen persönlich in Leipzig vor Ort begrüßen zu können“, sagt Patricia Severino, die Kuratorin des Gastlandauftrittes.  
 

 
Weitere Informationen:
camoesberlim.de/de/  
www.leipziger-buchmesse.de

Die Organisation des Gastlandauftritts
Organisiert wird der Gastlandauftritt von dem portugiesischen Außenministerium, dem Kulturministerium und dem Ministerium für Wirtschaft und Digitalen Wandel: CICL (Camões Institut für Kooperation und Sprache); DGLAB (Generaldirektion des Buches, der Archive und der Bibliotheken); Botschaft von Portugal / Camões Institut in Berlin; Turismo de Portugal (Visit Portugal); aicep Portugal Global (Agentur für Investitionen und Außenhandel Portugal).
 
Unter Aufsicht des portugiesischen Außenministeriums entwickeln die Botschaft von Portugal und das Camões Institut in Berlin seit 2016 ein Programm im Bereich der Literatur und des Buches. Dazu gehören etwa die Einladung deutscher Verlage zur Lissaboner Buchmesse, die Verleihung eines Residenzstipendiums an Schriftsteller:innen, ein Programm mit Lesungen auf der Frankfurter Buchmesse sowie eine enge Zusammenarbeit mit Verleger:innen, Übersetzer:innen und Literaturfestivals in Deutschland.

Text: Julia Lücke


       
 
Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben
 

Leipzig liest extra: Auf der Suche nach der Herkunft & Vom Gehen im Karst & Lob der Melancholie & Zart und Frei & Menschwerdung eines Affen

Autorinnen und Autoren vom Verlag Matthes-Seitz Berlin stellen ihre neuen Bücher vor bei »Leipzig liest extra«

Nastasja Penzar Yona
Was, wenn der letzte Ort, der vielleicht noch Heimat werden könnte, durchdrungen ist von Korruption, Rassismus und Gewalt, ein Ort, an dem das Morden alltäglich geworden ist? Yona wächst allein bei ihrem Vater in einer Stadt in Deutschland auf, zu der beide nie gehören wollten. Nach dem mysteriösen Tod von Yonas Mutter war der Vater aus dem mittelamerikanischen Land geflohen, in dem Yona geboren wurde. Doch über das, was damals geschah, will er nicht sprechen. Als auch er stirbt, hinterlässt er ihr einen Papierfetzen mit einem Namen: Doña A. Und so zieht Yona auf der Suche nach ihrer Herkunft von einer Fremde in die nächste. 



Nastasja Penzar: Yona Gebunden mit Schutzumschlag 208 Seiten | 22 Euro | Buch bestellen
Als E-Book erhältlich Nastasja Penzar las aus »Yona«
Moderation: Annegret Richter im Rahmen der »L3 –  Lange Leipziger Lesenacht«
Hier geht es zum Livestream

Samstag, 29.05., 21:15 Uhr 
Im Garten des Literaturhauses Leipzig, Gerichtsweg 28
»Die Unabhängigen Spätausgabe« | Nastasja Penzar liest aus »Yona«
Moderation: Tino Dallmann

Jan Röhnert Vom Gehen im Karst   Mit Rilke, Handke und Julien Gracq befragt Jan Röhnert die Landschaft seines Herzens, trifft Menschen, die ebenso wie er von ihr fasziniert sind, und entwirft eine Ode an das Gehen in dieser unwegsamsten aller Landschaften. Jan Röhnert erkundet in diesem so akribischen wie poetischen Protokoll die Höhlen, Senken und Gruben, die das Wasser formte und deren verborgene Hohlräume viel Platz zum Denken, Fühlen und Erleben bereithalten. Begleitet von den Texten bedeutender Autoren, die sich wie er dieser umwegigsten aller Landschaften verschrieben haben, folgt er den spröden Spuren des geheimnisvollen Gesteins.


Jan Volker Röhnert: Vom Gehen im Karst Herausgegeben von Judith Schalansky in der Reihe »Naturkunden«
Gebunden 184 Seiten | 28 Euro | Buch bestellen Hier geht es zum Livestream

Justus Bender Der Plan.
Strategie und Kalkül des Rechtsterrorismus
  Justus Benders Essay gewährt einen erschreckenden Einblick in die Strategien des modernen Rechtsterrorismus. Rechtsterroristen gelten oft als die geistlosen Terroristen. Aus der Wahnhaftigkeit der Motive schließen wir auf eine Wahnhaftigkeit der Tat. Ihre Gewalt ist jedoch alles andere als planlos. Angemessen reagiert auf sie nur, wer sich ihrer Rationalität und ihres Kalküls bewusst ist. Justus Bender beleuchtet maßgebliche Terroranleitungen seit 1945. Dabei werden die erschreckenden Konturen einer führerlosen und nahezu beliebige Opfer treffenden, aber keineswegs ziellosen Gewalt sichtbar.

Justus Bender: Der Plan. Strategie und Kalkül des Rechtsterrorismus Erschienen in der Reihe »punctum« 80 Seiten | 10 Euro | Buch bestellen Als E-Book erhältlich Samstag, 29.05., 21 Uhr  Alten Nikolaischule, Richard-Wagner-Aula, Nikolaikirchhof 2 Justus Bender stellt sein Buch »Der Plan« vor Moderation: Christian Fuchs Hier geht es zum Livestream

Sonntag, 30.05., 14 Uhr  Das Blaue Sofa (ZDF) Thorsten Jantschek spricht mit Justus Bender über dessen Buch »Der Plan« Hier geht es zum Livestream

Carolin Wiedemann Zart und frei.
Vom Sturz des Patriarchats

  »Eine beeindruckende und dringliche Analyse des Zusammenhangs von Antifeminismus und Gewalt heute – und eine Handreichung, was gegen beides zu tun ist.«
Klaus Theweleit Es gibt derzeit kaum ein Thema, mit dem sich so viel Hass mobilisieren lässt wie mit Genderpolitik. Carolin Wiedemann zeigt in ihrer eindringlichen Analyse, dass der antifeministische Diskurs ein zentrales Element des politischen Rechtsrucks ist – und bis in die politische Linke Sympathisanten hat. Eine radikale Analyse der Gewalt heutiger patriarchaler Herrschaft, eine Anstiftung zum rebellischen und zärtlichen Miteinander.





Carolin Wiedemann: Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats
Gebunden
200 Seiten | 20 Euro | Buch bestellen
Als E-Book erhältlich Hier geht es zum Livestream

Viktor Jerofejew Enzyklopädie der russischen Seele
Mit welcher Seite hält es Russland – mit dem Westen oder mit dem Osten? Was sind die Besonderheiten der russischen Mentalität, der russischen Werte und des russischen Lebensstils? Kurzum: Was ist die russische Seele? Russland soll endlich wieder zur Supermacht werden. Doch dazu müssen Geheimdienstler und Militärs den mythischen »Grauen« finden. In ihre Suche schaltet sich ein russischer Intellektueller ein, der sich schließlich gemeinsam mit dem »Grauen« in irrwitzige Abenteuer und Liebschaften stürzt, bis die wilde Achterbahnfahrt durch Russland jäh in dessen phantasmagorischem Tod endet. Den Helden empört derweil alles: das Volk, der Kreml, die Kommunisten, die Oligarchen und Amerika sowieso.


Viktor Jerofejew: Enzyklopädie der russischen Seele
Aus dem Russischen von Beate Rausch
420 Seiten | 25 Euro | Buch vormerken
Als E-Book erhältlich Samstag, 29.05., 15:30 Uhr  Im Garten des Literaturhauses Leipzig, Gerichtsweg 28, online, ggf. mit Publikum Veranstaltungen im Rahmendes Programmschwerpunkts »The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach« Viktor Jerofejew im Gespräch mit Sergej Lebedew und Jörg Plath über „Gefangen in Vergangenen – Russland heute“ Hier geht es zum Livestream

Nominiert für den »Preis der Leipziger Buchmesse«
und den »Deutschen Sachbuchpreis 2021«
Heike Behrend Menschwerdung eines Affen. 
Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung


»Ihre Empathie für die Menschen in Ostafrika und nicht zuletzt der ehrliche, fast schonungslose Blick auf sich selbst machen aus dieser Forschungsautobiografie ein zutiefst humanes Buch.«
Oliver Hochadel, Falter ›Affe‹ und ›Kannibalin‹ nannten Frauen und Männer in Kenia und Uganda die Ethnologin, die Ende der 1970er-Jahre zu ihnen kam, um sie zu erforschen. Statt diese wenig schmeichelhaften Namen zurückzuweisen, stellt Heike Behrend sie ins Zentrum ihrer Autobiografie: Sie selbst wird zum gründlich beobachteten Objekt der Ethnografierten und fragt nach der Wahrheit, der Kritik und der kolonialen Geschichte, die sich mit diesen fremden Namen verbinden.

Heike Behrend: Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung
Gebunden 278 Seiten | 25 Euro | Buch bestellen
Als E-Book erhältlich Preis der Leipziger Buchmesse: Den Livestream zur Preisverleihung gibt`s auf der Website des Preises der Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020
László F. Földényi Lob der Melancholie. 
Rätselhafte Botschaften

 
»Es ist eine meisterhafte Studie, die seine jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Thema Melancholie fortsetzt.«
Ulrich Rüdenauer, MDR Kultur László F. Földényi kehrt nach 40 Jahren zu seinem Lebensthema zurück und nähert sich ein weiteres Mal jener unzeitgemäßen Stimmung. In einem feinen Gewebe von Essays durchstreift er Malerei, Kino und Literatur und entlockt ihnen die Erfahrung einer Sehnsucht, die in ihrer Zartheit alles mit sich zu reißen vermag.



László F. Földényi:
Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften
Aus dem Ungarischen von Akos Doma
280 Seiten | 30 Euro | Buch bestellen Als E-Book erhältlich Donnerstag, 27.05., 15.30 Uhr  Das Blaue Sofa (ZDF) Susanne Biedenkopf spricht mit dem Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, László F. Földényi Hier geht es zum Livestream


Info: Verlag Matthes & Seitz
Göhrener Straße 7
10437 Berlin
lesungen@matthes-seitz-berlin.de
info@matthes-seitz-berlin.de
 

Buchvorstellungen im Live-Stream

Frühjahrsschau! Einladung zu drei Buchvorstellungen im Live-Stream am 29. Mai 2021
Anlässlich der Leipziger Buchmesse vom 27. bis 30. Mai sind Literaturfreunde herzlich eingeladen, in der digitalen Frühjahrsschau des Sandstein Verlags zu stöbern und Neuerscheinungen zu entdecken: www.sandstein.de/FJS21

Ein besonderes Highlight wird der Live-Stream der Buchvorstellungen am Samstag, den 29. Mai sein, in dem die Autor*innen selbst ihre Bücher präsentieren und Zuschauer*innenfragen direkt beantworten können.

live: Samstag, den 29. Mai, 17:00 bis ca. 17:30 900 Jahre Plauen
Von den Anfängen bis in die Gegenwart
Zum 900. Jubiläum der Stadt Plauen erscheint Anfang November 2021 die reich bebilderte Überblicksdarstellung der wechselvollen Stadtgeschichte. Zwei der Autoren, Andreas Krone (Herausgeber des Geschichtsmagazins Historikus Vogtland) und Clemens Uhlig (Stadtarchiv Plauen), werfen mit uns Blicke auf zwei Kapitel der Stadtgeschichte: die Großstadt Plauen von 1905 bis 1945 sowie die Stadt während der DDR-Zeit. Ab dem 29. Mai kann das Buch zum Subskriptionspreis von 29 Euro vorbestellt werden (ab dem 2. November kostet der Band 38 Euro).
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-626

live: Samstag, den 29. Mai, 18:00 bis ca. 18:30 Es geht um Leben und Tod
Bernini und Caravaggio in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Die Kunsthistorikerinnen Claudia Kryza-Gersch und Yvonne Wagner (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) nehmen uns mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Kunst des römischen Barock – und dabei geht es tatsächlich um Leben und Tod!
Zum Buch: Bernini, der Papst und der Tod. Skulpturensammlung Dresden
Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Stephan Koja; Claudia Kryza-Gersch
144 Seiten, 134 meist farbige Abb.25 x 20 cm, FesteinbandSandstein VerlagErscheinungsdatum 28.5.2021ISBN 978-3-95498-615-6 19,80 €
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-615

live: Samstag, den 29. Mai, 19:00 bis ca. 19:30 Kunst in der Krise
Zum Umgang mit einem europäischen Erbe
Kunstwerke dienten der Macht, als Geschenke oder der Mahnung zum Frieden. Die Kuratorinnen Claudia Brink (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) und Susanne Jaeger (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa) beleuchten Künstler und Kunstwerke in einer der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte, dem Dreißigjährigen Krieg.
Zum Buch: Bellum & Artes. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg
Herausgeber: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa; Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Nationalgalerie Prag; Claudia Brink; Susanne Jaeger; Marius Winzeler
544 Seiten, etwa 470 Abb.28 x 24 cm, FesteinbandSandstein VerlagErscheinungsdatum 8.7.2021ISBN 978-3-95498-605-7Der Subskriptionspreis von 29,00 € gilt bis 07.07.2021. Danach kostet der Band 48,00 €
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-605

Hier gibt´s den aktuellen Verlagsprospekt Frühjahr 2021 zum Download:
https://verlag.sandstein.de/res/user/sandstein/media/verlagsprospekt.pdf

Text: Meike Griese-Storck

Über den Sandstein Verlag
Der Sandstein Verlag mit Sitz in Dresden wurde 1990 aus der Wendezeit heraus gegründet, um gesellschaftliche Debatten anzustoßen und zu begleiten. Als unabhängiger Verlag verbindet dieser heute einen kritischen Geist mit anspruchsvollem Design. Dabei leitet ihn die Leidenschaft, kulturhistorischen, künstlerischen und kunsthistorischen Themen eine möglichst perfekte Form zu geben: schön, lesbar, aufregend und informativ.
 
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