Staatsschauspiel Dresden trauert um langjähriges Ensemblemitglied Hanns-Jörn Weber


Lesung im Oldtimerbus: „Ich will Zeugnis ablegen“ – auf den Spuren von Victor Klemperer in Dresden mit Hanns-Jörn Weber. Foto: Kerstin Theurich  Herausragend war sein Bettlerkönig Peachum in Brechts „Dreigroschenoper“, die am 31.8.1991 Premiere am Staatsschauspiel Dresden hatte. Foto: HL Böhme/Beide Aufnahmen stammen aus dem Historischen Archiv der Sächsischen Staatstheater.

Wandlungsreich und wahrhaftig

Das Staatsschauspiel Dresden trauert um den Dresdner Künstler Hanns-Jörn Weber, der am 17. Februar 2021 im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Von 1970 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und bewies in mehr als einhundert Rollen seine große Wandlungsfähigkeit und Gestaltungskraft, etwa als Parzival in Christoph Heins „Die Ritter der Tafelrunde“, Peachum in Brechts „Dreigroschenoper“ oder Philipp II in Schillers „Don Karlos“. Hanns-Jörn Weber war einer der prägenden Persönlichkeiten des Schauspielensembles. Er war unverkennbar in seiner Art Theater zu spielen und zu leben: Er war eine Dresdner Schauspielerlegende.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Ensemble blieb er dem Haus als gerne gesehener Gast erhalten, zum Beispiel in Uwe Tellkamps „Der Turm“ oder Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“. Ebenfalls unvergessen sind Hanns-Jörn Webers außergewöhnliche Lesungen im Oldtimerbus über das Leben des großen Philologen Viktor Klemperer mit dem Titel „Ich will Zeugnis ablegen“. Auch abseits der Bühne engagierte sich Hanns-Jörn Weber für das Staatsschauspiel Dresden – etwa durch seine langjährige Tätigkeit als Mitglied des Personalrats.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Hanns-Jörn Weber (* 16. Dezember 1941 in Bromberg, † 17. Februar 2021 in Dresden) legte 1963 nach einem abgebrochenen Studium an der Babelsberger Filmhochschule sowie anschließendem privatem Schauspielunterricht die Bühnenreifeprüfung ab. Ab 1961 führten ihn Bühnenengagements zunächst an das Harzer Bergtheater sowie bis 1963 an die Städtischen Bühnen Quedlinburg. Es folgten Engagements beim Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (1963 – 1967) und bei den Bühnen der Stadt Magdeburg (1967 – 1970). Neben seinem langjährigen Engagement am Staatsschauspiel Dresden wirkte er in Fernsehproduktionen wie „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“, in einigen Episoden der Serie Polizeiruf 110 und im Tatort mit.

Text:  Gertrud Aringer

Leiterin Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden

Telefon +49 351 4913 755
Fax          +49 351 4913 760

www.staatsschauspiel-dresden.de

Talk mit Tänzern der Landesbühnen Sachsen auf Instagram

Immer schön in Bewegung bleiben

Am Freitag, den 19. Februar, 19 Uhr  gibt es wieder einen Talk auf Instagram. https://www.instagram.com/landesbuehnen.sachsen  Die Mitglieder der Tanzcompagnie – Ema Jankovic und Simon Wolant – der Landesbühnen Sachsen sind im Gespräch.

Beide plaudern über ihre Arbeit bei den Landesbühnen (überwiegend in Englisch). Sie erzählen, wie sie sich in diesen Corona-Zeiten – ohne das übliche tägliche Training im Ballettsaal – fit halten und welche Tanzproduktionen in Zukunft für beide anstehen.

Es wird spannend. Also mal hineinhören!

Text + Foto: Petra Grubitzsch/LB

http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Inszenierung „Stummes Land“ des Staatsschauspiel Dresden zu Mühlheimer Theatertagen eingeladen


Im Kreislauf der Geschichte: Zwischen Vergangenheit und Gegenwart bewegen sich die Darsteller im Stück „Stummes Land“ von Thomas Freyer, Fotos: Sebastian Hoppe

Aufbruch aus der Sprachlosigkeit

Das Staatsschauspiel Dresden ist mit STUMMES LAND von Thomas Freyer (Regie: Tilmann Köhler) zu den 46. Mülheimer Theatertagen „Stücke“ (8.5.-29.5.2021) eingeladen. Die Mülheimer Theatertage sind eines der wichtigsten Foren für deutschsprachige Gegenwartsdramatik.

Im Rahmen der Mülheimer Theatertage „Stücke“ werden hier sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung, gezeigt. Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus Kritiker*innen und Theaterschaffenden den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis an den besten Autor oder die beste Autorin.

Joachim Klement, Intendant Staatsschauspiel Dresden: „Ich freue mich für den Autor, das Team und unser Theater sehr über diese Einladung. Gerade in diesem für alle sehr herausfordernden Jahr, das mit vielen Unsicherheiten behaftet ist, ist es wunderbar, dass wir mit der Uraufführung dieses Auftragswerkes eingeladen wurden. Schon das ist ein schöner Erfolg.“

Zum Stück: Neben den Geschichten seiner Generation im Hier und Jetzt erzählt Thomas Freyer von ostdeutscher Geschichte, deren Wurzeln bis in die Zeit des Nationalsozialismus reichen. Freyer fragt nach den historischen Verläufen und Verortungen von Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft, und lässt in STUMMES LAND, das als Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden entstanden ist, keine monokausalen Deutungsmuster zu. Gemeinsam mit seinen langjährigen künstlerischen Partnern Tilmann Köhler (Regie), Karoly Risz (Bühne) und Susanne Uhl (Kostüm) setzt Thomas Freyer seine literarische Spurensuche nach dem Gewordensein und den Perspektiven heutiger Konflikte mit dieser Arbeit in und für Dresden fort.

Die Mülheimer Theatertage „Stücke“ finden vom 8. bis zum 29. Mai 2021 statt.

Text: Gertrud Aringer

Leiterin Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden

Telefon +49 351 4913 755
Fax          +49 351 4913 760

Eine Rezension zum Stück „Stummes Land“, das im Kleinen Haus Premiere letztes Jahr hatte, folgt noch. (lv)

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Der Spielbetrieb ist coronabedingt noch bis 31. April 2021 eingestellt.

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Nach dem Mauerfall: Alte und neue (Un)freiheiten im wiedervereinigten Deutschland.

Brachialromantiker Dieter Beckert: „Verschwende nie eine Krise!“


Brachialromantischer Figurenzauber mit Dieter Beckert

Multimediales Kaspertheater

Der umtriebige Barde und Musiker Dieter Beckert probt zurzeit für ein wiederentdecktes Puppentheaterstück „Kasper im Land der Musik“. Puppen und Bühnenbild gestaltete der Künstler Helge Leiberg. Im Frühjahr soll die Inszenierung in bewegten Bildern auf die Bühne kommen.

Ein lustiger Pappmachékopf spielt zurzeit die Hauptrolle auf der Probebühne von Dieter Beckert im Zentralwerk an der Riesaer Straße. In dem Areal haben rund 60 Künstler ihre Arbeitsräume. Der Barde, Musiker, Entertainer und Brachialromantiker bereitet  gerade in seinem Studiotheater ein Puppentheaterstück mit dem Titel: „Kasper im Land der Musik“ vor. Unter dem Motto „Verschwende nie eine Krise!“ nimmt er die Corona-Zeit mit Humor.

Zur Begrüßung hebt Beckert die „Ghettofaust mit Konfetti“, bei der die Finger winken und zappeln. „Humor ist das Öl im Getriebe des Lebens“, meint der „weisheitspralle“ Philosoph, der immer einen Spruch parat hat. Er arbeite nach vorne, indem er neue Projekte vorbereite, und nach hinten, indem er alte Projekte seines reichhaltigen Schaffens archiviere. Jetzt hat er dafür Zeit und Muße. Beckert hat in Tharandt Forstwirtschaft studiert und nebenbei immer Musik gemacht. Während des Studiums hatte er in den 1970er Jahren im „Klub International“ des Dresdner Kulturpalastes seine ersten Auftritte.

Von 1978 bis 1980 arbeitete er als Puppenspieleleve am damaligen Staatlichen Puppentheater. Für sein erstes Theaterstück „Kasper und die Farben“ erhielt Beckert einen Preis des Theaterverbandes. Sein zweites Stück „Kasper im Land der Musik“ blieb unaufgeführt. Die Puppen und das Bühnenbild dafür gestaltete der in Berlin lebende Künstler Helge Leiberg, den Beckert aus dem Künstlerkreis um A.R. Penck kannte. Die Aufführung sei jedoch wegen technischer Probleme nicht zustande gekommen. Viele Jahre standen Leibergs Puppen dann im Märchentheater Yenidze als Dekoration. Nur den Kasper nahm Helge Leiberg damals in den Westen mit. Jetzt brachte er ihn für die Neuinszenierung des Stücks wieder zurück. „Es soll wiederaufleben als multimediales Theater passend zur Corona-Zeit“, so Beckert.

„Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit“, zitiert er „seinen“ Walter Benjamin. Beckert will in der Inszenierung als Erzähler und Sänger am Tisch sitzen. Über ihm sollen Ausschnitte der Geschichte in Trickfilmbildern auf einer Leinwand gezeigt werden. Die Filme sollen  in Kooperation mit Anne Levin von „Pegasusi-Filmproduktion“ entstehen.

Im Stück gibt es zwei Schauplätze: das Notenschlüssel-Schlösschen, das die Harmonikaner bewohnen, und die Höhle vom Räuber „Tritonus“, der die Prinzessin raubt. Der Tritonus –  d.h. drei Ganztonschritte – ist das spannendste Intervall, erklärt Beckert. Die Bühnenmusik, in der die Intervalle eine ganz besondere Behandlung erfahren, stammt von Wolfgang Heisig.

Im Frühjahr will er, wenn es die Virusinzidenz erlaubt, das multimediale Kaspertheater auf die Bühne bringen. Eine Spielstätte hat er noch nicht. “Das wird sich schon ergeben“, ist er optimistisch. Auf der Agenda steht auch noch ein viertes Buch mit brachialromantischen Texten vom Duo Sonnenschirm.

Vom Alter her, mit 70, wäre er eigentlich pensioniert. Doch ans Aufhören denkt Dieter Beckert noch lange nicht. Er will weiterhin als DUO SONNENSCHIRM, gemeinsam mit Jürgen B. Wolff auftreten. Die von Beckert mitgegründete „Kommune Woodstock“, ein freies Gesangs- und Instrumentalensemble, trifft sich momentan coronabedingt nur im Internet. Die musikalische Selbsthilfegruppe singt Lagerfeuerlieder und Hippiesongs aus der Flower-Power-Ära. Beckert hofft, dass im Herbst auch die Dinner-Shows im Restauranttheater „Merlins Wunderland“ weitergehen können, wo er auf die „Sternstunden der Menschheit“ blickt,  den Grafen Dracula jagt und in der „Wunderlandklinik“ Humoralmedizin betreibt.

Texte + Fotos (lv)

Weitere Infos unter: http://www.duosonnenschirm.de


Dieter Beckert in seinem Studiotheater im Zentralwerk in Dresden. Bald will er wieder als Duo Sonnenschirm, gemeinsam mit Jürgen B. Wolff auftreten.

„Woche des Erinnerns“ – Aktionen im öffentlichen Raum zum 13. Februar


Filigraner Turm & Ausblick: Eine Installation am Elbufer gegenüber der Altstadtkulisse. Foto: Heiko Oeft

Geschichte in Bildern, eine Lichtskulptur und wandernde Bojen

WOD – Initiative Weltoffenes Dresden verbindet vielfältige Angebote von Kultureinrichtungen zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt in einer „Woche des Erinnerns“ vom 8. – 15. Februar 2021.  Abschließend gibt es ab 19 Uhr eine Fassadenlichtmalerei mit Claudian Reh und fremde Klänge am Societaetstheater.

Aus Anlass des Gedenkens an die Zerstörung Dresdens im II. Weltkrieg laden die Kultureinrichtungen und -verbände Dresdens im Zusammenschluss #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden unter dem gemeinsamen Motto „Morgen = Gestern + Heute“ mit verschiedenen Aktionen im öffentlichen Raum zur gesellschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit den traumatischen Ereignissen vom 13. Februar 1945 ein.

In der „Woche des Erinnerns“ sind die Dresdner Kulturinstitutionen damit auch im Jahr 2021, sechsundsiebzig Jahre nach dem einschneidenden Ereignis, wieder auf der Suche nach zeitgemäßen Formen des Gedenkens.

Wie können wir Erinnerungen an den Krieg angesichts der heutigen Herausforderungen wachhalten? Und wie wollen wir Gedenken heute gestalten?

Auf ganz unterschiedliche Weise werden die vielfältigen Beiträge der Kulturinstitutionen Passant*innen in die persönliche und gesamtgesellschaftliche Vergangenheit und in plurale Formen des Gedenkens und Erinnerns mitnehmen. #WOD lädt ein, das Verhältnis von Geschichte, Gegenwart und Zukunft und die Veränderungen der Formen des Gedenkens in Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren und so die zentralen Plätze der Stadt trotz der schwierigen Pandemielage als Orte des gemeinsamen Dialogs erleben zu können.

Hierfür präsentieren die Kulturinstitutionen mit einer Plakatkunst-Aktion an zwölf Orten des Kulturstadtraums Dresdens und am Standort Radebeul, individuell ausgewählte, großformatige Bildmotive mit zum Teil eigens für die Aktion von Künstlerinnen und Künstlern entworfenen Werken, mit Fotografien und mit Zitaten, die zum Innehalten und Nachdenken auffordern. Zu den ausgewählten Orten gehören u. a. der Theaterplatz, der Neustädter Bahnhof, die Synagoge oder der Altmarkt. Zudem taucht eine interaktive Wanderboje mit individuellen Erinnerungsbotschaften an sieben verschiedenen Orten in der Stadt auf, ein Mann baut einen sechs Meter hohen Turm, eine Lichtskulptur erinnert an den Tag, als die Dresdner Uhren stehenblieben – das gesamte analoge und digitale Programm finden Sie auf der #WOD-Website: weltoffenesdresden.com. Wir freuen uns, wenn Sie mit offenen Augen durch die Stadt gehen!

Besonderheit dieser Aktionen ist der breite Zusammenschluss der vielen unterschiedlichen Kulturinstitutionen aus Dresden und Radebeul, die damit ein besonderes Zeichen setzen.

Text: #WOD – Initiative Weltoffenes Dresden

Gedenkkonzert zum 13. Februar mit der Geigerin Katrin Wettin

Per Livestream aus dem WTC: Gedenkkonzert am 13. Februar

World Trade Center Dresden veranstaltet Onlinekonzert mit der bekannten Geigerin Katrin Wettin

Sie ist ein Supertalent mit der Geige und gehört zu den besten Violinenspielerinnen unserer Zeit: Am kommenden Samstag gibt Katrin Wettin ein Konzert zum Gedenken an den 76. Jahrestag der Bombardierung und damit einhergehenden Zerstörung Dresdens. Das Konzert findet coronabedingt ohne Publikum und unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Atrium des World Trade Center Dresden statt und wird ab 16.30 Uhr per Livestream sowie abends bei Sachsen Fernsehen übertragen.

„Ich nehme seit vielen Jahren mit meinem Team und meiner Familie an der Dresdner Menschenkette teil. Da zu Zeiten des Lockdowns das Gedenken in der ganzen Stadt nur sehr eingeschränkt möglich ist, haben wir uns eine Möglichkeit überlegt, wie man den 13. Februar auch von zu Hause aus passend würdigen kann. Mit dem Konzert per Livestream wollen wir den Dresdnern aus nah und fern ein kleines Gedenken in virtueller Form ermöglichen“, erläutert Jürgen Rees, Centermanager des World Trade Centers Dresden von der RECO Immobilien- und Verwaltungsgesellschaft mbH, welche die Eigentümer des WTC Dresden vertritt. Dem Konzert live vor Ort zu lauschen ist aufgrund der Auflagen leider nicht erlaubt. Zudem haben sich Jürgen Rees und sein Team eine weitere schöne und auch ohne Streaming und Fernsehen weithin sichtbare Geste überlegt: „Wir werden am 13. Februar ab dem Nachmittag am Turm des World Trade Centers Dresden eine grafisch dargestellte Menschenkette zeigen“, verspricht Jürgen Rees.

Alle Akteure werden zum Zeichen des Gedenkens natürlich auch eine weiße Stoffrose am Revers tragen. Das Konzert findet unter strengen Hygiene-Auflagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf einer Bühne über einem der beiden Wasserbecken im Atrium des World Trade Centers Dresden statt: Schauspieler und Sprecher Ernst Dollwetzel moderiert, WTC-Manager Jürgen Rees und Oberlandeskirchenrat i. R. Harald Bretschneider richten kurze Gruß- und Gedenkworte an die Zuschauer zu Hause. Dann wird Violinistin Katrin Wettin einige bewegende Titel für die Zuhörer per Live-Stream präsentieren. Zu hören sind unter anderem die Toccata & Fuge von Johann Sebastian Bach, Leningrad von Billy Joel, Hallelujah von Leonard Cohen, You raise me up von Westlife und #stayathome von Katrin Wettin.

Der Livestream wird von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr auf drei Kanälen veröffentlicht: Auf der Webseite des World Trade Centers Dresden, im Facebook-Account von Sachsen Fernsehen sowie auf der Webseite von Sachsen Fernsehen. Zudem wird der Mitschnitt des Konzerts um 21.30 Uhr bei Sachsen Fernsehen gesendet und steht auf der Website des WTCs zum Download bereit.

Streaming-Links:

https://wtc-dresden.de/de/
https://www.facebook.com/dresdenfernsehen
https://www.sachsen-fernsehen.de

Weitere Infos: www.wtc-dresden.de; www.katrinwettin.com; www.ernstdollwetzel.de

Text + Foto: Franziska Märtig (meeco Communication Services)

Der Meister der Übertreibungskunst: Thomas Bernhard zum 90. Geburtstag

Absurdkomischer Blick auf die Verrücktheiten des Lebens

Zwischen schallendem Gelächter, Wahnwitz und Verzweiflung hin und her gerissen, erzählt der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard von den Widersprüchen und Widerwärtigkeiten des menschlichen Daseins. Eine Auswahl an Texten, von ihm selbst gelesen, ist in der „Lesezeit“ auf MDR Kultur noch bis Freitag zu hören.

„Ich greif` ja gar nicht an, ich schreib ja nur. Es ist ja kein Angriff, ist ein geschriebenes Buch, kein angreifendes. Ich schreib` ja mit der Maschine und nicht mit dem Geschütz“, sagte Thomas Bernhard (1931 – 1989) einmal. Tatsächlich ist der österreichische Schriftsteller und Dramatiker für seine „literarischen Beschimpfungen“ und Lust an der Provokation weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt-berüchtigt geworden.

Am 9. Februar wäre Bernhard, der Meister der Übertreibungskunst,  90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass sind diese Woche in der „Lesezeit“ im MDR Kultur Radio einige Erzählungen von Bernhard, gelesen von ihm selbst und von Schauspieler Bruno Ganz vorgetragen, zu hören. Insgesamt fünf Folgen bis zum 12. Februar (täglich um 9.05 und 19.05 Uhr) mit Texten, die unter dem Titel „Midland in Stilfs“ wie all seine Bücher bei Suhrkamp erschienen sind.

Den Anfang machte am Montagabend die Erzählung „Die Mütze“ in einer Aufnahme von 1969. Darin beschreibt Bernhard herrlich absurdkomisch, sich immer mehr hineinsteigernd, einen Mann, 25 Jahre alt, der eine Mütze findet und sie unbedingt dem Besitzer zurückbringen will, zumal er es allein im Haus seines in Amerika weilenden Bruders und in düsterer Stimmung ohnehin nicht aushält. Angetrieben von seiner „Kopfhitze“ und kurz davor, verrückt zu werden, bei verschiedensten Ärzten und allen möglichen „Kopfspezialisten“ gewesen, die ihm seine Krankheit nicht erklären konnten, läuft er los, um seine Angst vor der beklemmenden Finsternis zu vertreiben. Er geht von Haustür zu Haustür und wird überall abgewiesen. Die Mütze ist ihm eine Last und beherrscht ihn bald vollends bis zur völligen Erschöpfung. Er wollte sich „nicht auf erbärmlichste Weise der Mütze entledigen durch Wegwerfen…“ Hinterher beim Aufschreiben des Erlebten wird ihm kalt, ob seiner eigenen Ausweglosigkeit, die Mütze behalten zu müssen und der Gleichgültigkeit der Mitmenschen.

Meine erste Begegnung mit seinem Werk war das Stück „Der Theatermacher“, das ich Mitte der 1990er Jahre im damaligen Schlosstheater in einer Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden sah, voll bissiger Ironie zum Geschehen vor und hinter den Kulissen des Kulturbetriebes in seiner Heimatstadt Wien und einer selbstgefällig im eigenen Saft schmorenden Kulturszene, die er auch in seinem Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ drastisch direkt auf`s Korn nimmt. Die Aufführung von Bernhards Komödie „Alte Meister“, die ursprünglich im Wiener Kunsthistorischen Museum im Bordone-Saal spielt, war in den Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger vor zwei Jahren immer ausverkauft. Dort wettert ein Mann, der regelmäßig auf der Sitzbank gegenüber den Gemälden Stellung bezieht, in aberwitzigen Tiraden gegen die Kunst im allgemeinen, die Maler im besonderen, sucht mit Hingabe nach Fehlern in den Meisterwerken und wünscht sich doch nichts sehnlicher als ein menschliches Gegenüber zum Reden und Streiten.

Vom Umgang mit den „Alten Meistern“, der Lust oder Unlust an Schöpferischem bis hin zu Stumpfsinnigkeit gegenüber der Vergangenheit seiner Landsleute, erzählt in einer imaginären Begegnung mit dem Schriftsteller Thomas Bernhard und ihrem Vater in seinen zeichnerischen Anfängen Teresa Präauer, die als Schriftstellerin in Wien lebt, in einem Beitrag in der Literaturbeilage der Zeitung „Die Welt“ vom vergangenen Wochenende. Eine Hommage für den „Erregungskünstler“, der doch das Bestehende vielmehr benannt habe und anstatt es zu übertreiben, in seinen Beschreibungen verallgemeinert und wiederholt habe. Woraufhin es derart wiederholt und wiederholt, aus der Komödie eine Tragödie und umgekehrt machend, dann zur „Thomas-Bernhard-Wurst“ verkocht werden kann, meint süffisant ihr Vater. Die gebe es in der Feinkostabteilung neben den Mozartkugeln und sie schmecke, nach mildem Rezept, nun auch den Abonnenten am Pausenbuffet vom Theater in der Josefstadt. Wie Bernhard selbst das wohl fände?!

Und was würde Thomas Bernhard, der selbst wegen einer Lungentuberkulose im Landeskrankenhaus Salzburg behandelt wurde und mehrmals nah am Tod war, wohl zum Leben in Corona-Zeiten sagen? Vielleicht, sich weder zu viel Sorgen machen, noch zu unbesorgt sein. Vielleicht schrieb er gerade deswegen so trocken lakoniscn und erbarmungslos über existenzielle Fragen von Leben und Tod, menschliches Sein, Unsinn und Nichtigkeiten, um sie maßlos übertrieben der Lächerlichkeit preiszugeben.

Seine Texte über zu viel oder zu wenig Denken, kleingeistige Verhältnisse und seine Hassliebe zu seiner Heimatstadt Wien sind scharf- und feinsinnig zugleich. Derb, ätzend komisch, traurig, verzweifelt und anrührend von einem Moment zum anderen. Ein ständiges Ringen mit den (Un)möglichkeiten und Zumutungen des Lebens, die er durch Schreiben sucht zu bannen, abgrundtief ehrlich zu sich selbst und immer um Wahrhaftigkeit bemüht. Das fasziniert, fesselt, verstört und man ist hin und her gerissen zwischen schallendem Gelächter und gleichzeitig Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein angesichts all dieser menschlichen Ungeheuerlichkeiten und Verrücktheiten, an denen es auch in der Gegenwart nicht mangelt. Das macht Bernhards Texte zeitlos und immer noch treffsicher.

Thomas Bernhard gehört zu meinen Lieblingsschriftstellern. Weniger bekannt, aber eine Entdeckung für sich ist er als Lyriker, der er zuerst war. Sein erstes Gedicht „Mein Weltenstück“ und alle weiteren enthält der Band „Gesammelte Gedichte“, bei Suhrkamp Taschenbuch erschienen, voll eigener Sprachbilder und Kraft. Mir gefällt sein offen unerschrockener Blick auf die Welt, oft selbstironisch, niemandem außer sich selbst verpflichtet, oft zum Heulen komisch, der auf die erkennende und befreiende Kraft des Lachens setzt. „Das ist ja das Schöne an meinen Büchern, dass das Schöne überhaupt nicht beschrieben ist, dadurch entsteht es von selbst“, schrieb Bernhard einmal schön ironisch.

Text + Foto (lv)

Ausstellung „An den Rändern“ von Stefan Voigt in der Stadtgalerie Radebeul


Verlassene Räume voll (un)entdeckter Dinge, Spuren und Möglichkeiten: der Künstler Stefan Voigt in seiner Ausstellung in der Stadtgalerie Radebeul.

Das stille Leben der Dinge

Die Ausstellung „An den Rändern“ von Stefan Voigt
zeigt vielerlei Entdeckungen in verlassenen Räumen.
Zu sehen in einem virtuellen Rundgang durch die Stadtgalerie Radebeul.

Dunkle Flächen mit hellen Farbspritzern, vergilbte, abgeblätterte und frisch weiße Spuren durchziehen die Bildräume. Aus der untersten Leitersprosse wachsen Gerüste scheinbar ins Endlose. Drähte ragen wie Antennen in den Raum, den Linien öffnen, gliedern, weiten und begrenzen und grau gerasterte Flächen markieren die Ein- und Ausgänge. Das am Bildrand oft auftauchende große „B“ lässt sich als Baustelle, Brüche und Balance deuten. In diesem Spannungsfeld verlassener Räume, in denen die Dinge ein stilles, wild wucherndes Eigenleben führen, bewegt sich die derzeitige Ausstellung “An den Rändern“ mit Zeichnung und Malerei von Stefan Voigt in der Stadtgalerie Radebeul.

Der Ausstellungstitel spiele ironisch auch auf die Situation der Künstler an, die oft am Rand im Verborgenen wirken, nicht nur in Corona-Zeiten. In seinen Bildern verbindet Stefan Voigt assoziationsreich Außen- und Innenwelten. Der Betrachter erkundet mit ihm noch unerschlossene Gebiete und Territorien voller Farb- und Formkontraste. Das tragende Element in seinen Papierarbeiten sei die Linie, so Voigt. „Für mich sind es Wirklichkeitsfragmente, Objekte und Dinge auf der Durchreise“, sagt Stefan Voigt über sein Schaffen. Die Ausstellung versammelt vorwiegend abstrakte und einige figürliche Arbeiten, zumeist Zeichnungen und Mischtechniken in Pastelltönen und schwarze Linienumrisse sowie auf alten Buchdeckeln und einer Landkarte von Venedig gezeichnete “Versunkene Städte“ und „Wildnis“ mit archaischer Symbolik regen zum Nachdenken über den Klimawandel an. Die Bildräume wirken mal ruhig, klar, meditativ und luftig weit, mal sperrig und verschlossen. Da treffen feste, starre, ins Leere greifende, sich auflösende, eckige und kreisende Formen aufeinander. Linien verlaufen gerade, schlängelnd, auf und ab, geordnet und verquer.

Da landet man plötzlich im „Niemandsland“, geht auf „Rückzug“, in Schwingung mit der Bilderserie „Seismic“, findet „Zuflucht“, durchquert eine „Passage“ und drehen sich die Räder immerzu unter dem Motto: “Es geht voran“. Stefan Voigt wurde 1961 in Dresden geboren und studierte dort von 1982 bis ´87 an der Hochschule für Bildende Künste und erwarb sein Diplom in Malerei und Grafik bei Professor Gerhard Kettner. Seit 1987 arbeitet Voigt freischaffend als Künstler und wohnt inzwischen in Radebeul. Der Blick aus dem Atelierfenster in einer ehemaligen Schokoladenfabrik auf der Hopfgartenstraße in Dresden-Johannstadt, umgeben von Neubauten und Industriebrachen, sei sehr anregend für sein Schaffen.

Vor allem das Nichtgreifbare der Zwischenräume interessiert ihn und versucht er in seinen Bildern zu fassen, so Voigt. Seine Arbeiten zeigen, wie viel auch noch an den Rändern der Großstadt zu entdecken ist zwischen Verfall, Stillstand und neuer Nutzung. Und dem Umgang mit den Leerräumen.

Da die Bilderschau derzeit corona-bedingt wegen des Lockdowns weiterhin geschlossen ist, lädt ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung ein, begleitet von einer Lesung nordischer Gedichte mit Undine Materni und Musik von Tobias Herzz Hallbauer (unter www.radebeul.de/stadtgalerie  aktuell zu sehen). Außerdem kann der Ausstellungskatalog „An den Rändern“ von Stefan Voigt
unter galerie@radebeul.de oder telefonisch unter 0351 8311-600 bestellt
und zum Preis von 5 Euro erworben werden.

Text + Fotos (lv)

Aus der Traum! Die Verlegung auf Mitte Mai half nicht. Leipziger Buchmesse zum zweiten Mal abgesagt wegen Corona-Einschränkungen

Leipziger Buchmesse 2021 findet nicht statt – Ausgewählte Literatur-Begegnungen im Mai

Die pandemische Entwicklung und die damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen und Reisebeschränkungen machen eine weitere Planung der Leipziger Buchmesse für Aussteller:innen, Programmteilnehmer:innen und die Leipziger Messe unmöglich. Daher wird der Verbund aus Leipziger Buchmesse, Manga-Comic-Con, Leipzig liest und 27. Leipziger Antiquariatsmesse nicht vom 27. bis 30. Mai 2021 stattfinden. Geplant sind stattdessen Live-Lesungen und Verlagspräsentationen im digitalen Raum sowie an ausgewählten Orten in Leipzig, um die Wartezeit bis zur Leipziger Buchmesse im März 2022 zu überbrücken.

„Bis zuletzt hatten wir gerungen, persönliche Begegnungen in den Messehallen zu ermöglichen“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Der schwere Verlauf der Pandemie lässt uns aber keine Wahl. Eine Veranstaltung mit mehr als 100.000 Gästen kann unter Gewährleistung der Gesundheit und angesichts der aktuellen Rechtslage nicht stattfinden. Daher haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Leipziger Buchmesse, die Manga-Comic-Con, Leipzig liest und die 27. Leipziger Antiquariatsmesse abzusagen. Das Publikum bleibt in diesem Jahr dennoch nicht ohne Literatur-Begegnungen: Im Mai wird es ein ausgewähltes Programm digital und an Leseorten in der Stadt Leipzig geben.“

Ausgewähltes Literaturprogramm ermöglicht notwendige Flexibilität

Im Fokus der Veranstaltungsreihe im Mai steht die Begegnung. Auf einer digitalen Plattform werden Lesungen präsentiert. Zusätzlich wird es – je nach Pandemielage – ausgewählte Präsenzveranstaltungen mit Publikum geben, dazu gehören auch die Verleihung des Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und der Preis der Leipziger Buchmesse. „Unser Fokus liegt auf Sichtbarkeit. Wir wollen trotz herausfordernden Bedingungen Literaten und Lesefans zusammenbringen“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. „In der aktuellen Lage zählt dabei oberste Flexibilität. Mit unserem Programm wollen wir individuell auf die Gegebenheiten reagieren. Wir werden rechtzeitig über die Details informieren.“

Alle angemeldeten Aussteller:innen der diesjährigen Buchmesse werden zu den weiteren Schritten bezüglich Anmeldung und Veranstaltungskonzepten informiert.

Text:                
Julia Lücke
Pressesprecherin Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de
www.leipziger-buchmesse.de/buecherleben

Leipziger Buchmesse im Social Web:
http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse
http://twitter.com/buchmesse
http://www.instagram.com/leipzigerbuchme

Livestream mit Koloratursopranistin Franziska Abram & Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Canana´ aus den Landesbühnen Sachsen & Podcast-Lesung zu Peter Pan

Was ist eine „Koloratur“ und wie hält man sich im Sattel gerade?

Darum und rund um die Inszenierungen im Theaterzelt Rathen geht es beim Livestream-Talk mit Koloratursopranistin Franziska Abram und Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Cananá auf dem Instagram-Kanal der Landesbühnen am Freitag,  dem 5. Februar, um 19 Uhr.

Diesmal im Gespräch – Koloratursopranistin Franziska Abram (singt u.a. die Prinzessin in der Kinderoper „Der Frosch muss weg“ im Theaterzelt in Rathen) und unser Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Cananá.

Wir werfen Schauspiel- und Musiktheater zusammen, rühren einmal kräftig um und freuen uns auf den Talk der beiden rund um Inszenierungen für das Theaterzelt Rathen und um unseren Klassiker „Winnetou I“.

Wer schon immer mal wissen wollte, was das „Koloratur“ vor „Sopranistin“ bedeutet oder wie man sich im Sattel gerade halten kann, ist bei unserem Livestream genau richtig. Wann? Freitag um 19.00 Uhr, bei Instagram.

https://www.instagram.com/landesbuehnen.sachsen


Zauberhaft: Peter Pan (Felix Lydike) reist mit den Zuhörern und bald auch den Zuschauern der Inszenierung nach Nimmerland, wo Kinder niemals erwachsen werden und allerlei Abenteuer und Gefahren lauern. Fotomontage: Julius Erler/Sylvio Dittrich

Podcast zu Peter Pan läuft weiter

Seit  1. Februar lesen die Künstler*innen der Landesbühnen Sachsen für Theaterfreunde den Klassiker „Peter Pan“ von James Matthew Barrie innnerhalb der „Hörbühne Digital“.

Wie viele sicherlich wissen, die Geschichte auf der Insel Nimmerland, mit dem Piraten Captain Hook und allerlei Abenteuer rund um die „Verlorenen Jungs“. Kapitelweise werden sich die Vorleser*innen virtuell das Mikrofon weitergeben und  die Hörer*innen in die spannende Story hineinziehen.

Wer mehr zu dem Original wissen will, dass nicht ganz so „kinderleichte“ Kost wie der Disneyfilm ist, der findet auf der Website der Landesbühnen ein wenig Hintergrundwissen.

Das Märchen um Peter Pan spielen die Landesbühnen auch in diesem Jahr wieder in ihrem Theaterzelt in Rathen. Tickets für die Inszenierungen des Rathener Theatersommers könnt ihr natürlich heute schon erwerben

Peter Pan

Die Hörbühne Digital – Podcast der Landesbühnen Sachsen

Kapitel und Leser*innen:

  1. Kapitel –  Felix Lydike, der im Theaterzelt Peter Pan spielt
  2. Kapitel –  Julia Vincze
  3. Kapitel –  Tammy Girke
  4. Kapitel – Sandra Maria Huimann
  5. Kapitel – Michael Berndt-Cananá
  6. Kapitel – Matthias Avemarg
  7. Kapitel – Jonas Atwood
  8. Kapitel – Johannes Krobbach
  9. Kapitel –  Kerstin Weiß
  10. Kapitel – Andreas Petzold
  11. Kapitel – Julia Rani
  12. Kapitel – Moritz Gabriel
  13. Kapitel – Alex Wulke
  14. Kapitel –  Peter Kube
  15. Kapitel – Johanna Jäger
  16. Kapitel – Tom Hantschel
  17. Kapitel –  Manuel Schöbel

Ab 1. Februar gibt es täglich ein Kapitel aus dem Klassiker „Peter Pan“ bei uns zu hören, gelesen von Künstler*innen des Hauses. Ein kleiner Vorgeschmack auf unsere Inszenierung im Theaterzelt Rathen, die am 22. Mai 2021 Premiere feiert! Die einzelnen Folgen sind dann jeweils für 8 Tage über unseren Soundcloud-Kanal hörbar.

Peter Pan, Buch von James Matthew Barrie  in der Übersetzung von Adelheid Dormagen; Insel Verlag, 2015. Empfohlen ab zehn Jahren.

Peter Pan von Manuel Schöbel, nach  Motiven des Romans von James Matthew Barrie –
Das Stück hat am 22. Mai Premiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

Peter Pan, Begleitet Von Der Fee Glitzerklang, Lädt Die Kinder Wendy Und John Ein Ihn nach Nimmerland zu Begleiten. Dorthin, wo Kinder niemals Erwachsen werden und Wendy den „Verlorenen Jungs“, Peters Freunden, die Mutter ersetzen soll. Dorthin, wo Käpt’n Hook und seine Getreuen ihr Unwesen treiben und das Gefräßige Krokodil auf Beute lauert …
Ein Theatervergnügen für die ganze Familie!

Inszenierung: Manuel Schöbel;  Ausstattung: Stefan Wiel; Musik: Alexander Wulke Felix Lydike spielt Peter Pan

htt Spielplan 2021 Theaterzelt im Kurort Rathen

Sa 22.05.2021 18:00      Premiere!  Peter Pan     Rathen/Theaterzelt

So 23.05.2021 18:00      Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

Sa 29.05.2021 18:00      Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

So 30.05.2021 18:00       Peter Pan                     Rathen/Theaterzelt

Di 01.06.2021 10:00        Peter Pan                     Rathen/Theaterzelt

Mi 02.06.2021 10:00      Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

Sa 05.06.2021 18:00      Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

So 06.06.2021 18:00       Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

Sa 12.06.2021 18:00       Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

So 13.06.2021 18:00       Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

Sa 19.06.2021 18:00      Peter Pan                        Rathen/Theaterzelt

So 20.06.2021 18:00      Peter Pan                        Rathen/Theaterzelt

Fr 02.07.2021 19:00        Premiere!  Annie Get Your Gun   Rathen/Theaterzelt

Sa 03.07.2021 19:00       Annie Get Your Gun           Rathen/Theaterzelt

Do 08.07.2021 19:00      Annie Get Your Gun            Rathen/Theaterzelt

Fr 09.07.2021 19:00    Annie Get Your Gun               Rathen/Theaterzelt

Sa 10.07.2021 19:00       Annie Get Your Gun            Rathen/Theaterzelt

So 11.07.2021 19:00      Annie Get Your Gun              Rathen/Theaterzelt

Mi 14.07.2021 10:00       Der Frosch muß weg            Rathen/Theaterzelt

Do 15.07.2021 10:00      Der Frosch muß weg             Rathen/Theaterzelt

Sa 17.07.2021 18:00       Pettersson und Findus          Rathen/Theaterzelt

So 18.07.2021 10:00      Pettersson und Findus            Rathen/Theaterzelt

Di 20.07.2021 10:00        Pettersson und Findus           Rathen/Theaterzelt

Mi 21.07.2021 10:00      Pettersson und Findus             Rathen/Theaterzelt

Do 22.07.2021 10:00     Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Sa 24.07.2021 18:00       Pettersson und Findus             Rathen/Theaterzelt

So 25.07.2021 10:00      Pettersson  und Findus             Rathen/Theaterzelt

Fr 30.07.2021 19:00       Premiere! Kiss me, Kate           Rathen/Theaterzelt

Sa 31.07.2021 19:00      Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

So 01.08.2021 19:00      Premiere!  Ritterlieder               Rathen/Theaterzelt

Mi 04.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

Do 05.08.2021 10:00      Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Do 05.08.2021 19:00     Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Fr 06.08.2021 10:00        Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Fr 06.08.2021 19:00        Kiss me, Kate                          Rathen/Theaterzelt

Sa 07.08.2021 10:00       Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Sa 07.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

So 08.08.2021 19:00       Ritterlieder und Findus              Rathen/Theaterzelt

Mi 11.08.2021 10:00       Pettersson und Findus               Rathen/Theaterzelt

Mi 11.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Do 12.08.2021 19:00      Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Fr 13.08.2021 19:00        Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Sa 14.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

So 15.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Mi 18.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

Do 19.08.2021 10:00      Der Frosch muß weg                   Rathen/Theaterzelt

Do 19.08.2021 19:00     Annie Get Your Gun                      Rathen/Theaterzelt

Fr 20.08.2021 19:00       Annie  Get Your Gun                    Rathen/Theaterzelt

Sa 21.08.2021 10:00      Der Frosch muß weg                   Rathen/Theaterzelt

Sa 21.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

So 22.08.2021 10:00       Der Frosch muß weg                  Rathen/Theaterzelt

So 22.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

Di 24.08.2021 10:00        Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Mi 25.08.2021 10:00      Pettersson und Findus                  Rathen/Theaterzelt

Do 26.08.2021 10:00      Pettersson und Findus                 Rathen/Theaterzelt

Fr 27.08.2021 19:00        Ritterlieder                                Rathen/Theaterzelt

Sa 28.08.2021 10:00       Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Sa 28.08.2021 19:00      Ritterlieder                                 Rathen/Theaterzelt

So 29.08.2021 10:00       Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Die Eintrittskarten gelten als Fahrkarte für die VVO.

Text: Petra Grubitzsch/LB

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