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Kategorien-Archiv: Aktuelles

BilderAlbum: Im FigurenReich von Konstanze Feindt Eißner

14 Mittwoch Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Wunderbare Wesen aus Stein und Marmor stehen versammelt vor dem und im Atelier, sie wandeln, springen, umarmen sich und erzählen auf Leinwänden und Papier farbintensiv und symbolreich vom Tanz des Lebens, Liebe und Tod. Ein Besuch bei der freiberuflichen Bildhauerin, Zeichnerin und systemischen Kunsttherapeutin in Dresden.

Mehr Text folgt.

Text + Fotos (lv)

http://www.kfe-arts.de

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Junge Kunst in der Galerie Mitte

14 Mittwoch Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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 Karins neue Kleider

Frisch-farbenfrohe, witzig-freche, sinnliche und geheimnisvolle Malerei und Zeichnungen stellen die Künstler Lucas Oertel, Nadja Poppe und Robert Finke erstmals zusammen in der Galerie Mitte auf der Striesener Strasse 49/am Fetscherplatz (1. Etage) aus.

Aus dem dichten Farbdschungel von Lucas Oertel schauen zarte, spitzschnäbelige Wesen. In seinen Bildern tummeln sich seltene und skurrile Tiere und Typen wie Mandrill, Panda, Linkshänder und ein „Sieger in Blau“ mit rot geballter Faust. Fast schon ein Markenzeichen von Oertel sind seine kindlich-verspielten Figuren und Formen, die Klischees und Eigenarten ironisch betrachten in wandfüllenden Porträt-Serien. Dazu gesellen sich die mal comichaften, leicht und schwermütigen und sinnlichen, pastosen Ölbilder von Robert Finke mit Atelier-, Akt-  und Gartenszenen und Selbstporträts.

Der Maler trat sogar dem Kanichenzüchterverein in Hellerau bei, um eine Laube zu kaufen, in der seine Bilder entstehen. Kraft- und geheimnisvoll wirken auch die expressiven, schwarz-weißen Landschaften, Baumgesichter und stachliges Getier in den Tusche- und Kohlezeichnungen von Nadja Poppe.

Die drei jungen Künstler, die an der Dresdner Kunsthochschule studierten, zeigen ihre Arbeiten in der Ausstellung „Karins neue Kleider“ (noch bis 24.2. zu sehen) erstmals in der Galerie Mitte, umweht von witzig-frischer, frecher Farbenfreude und Fantasie.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di – Fr 15 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr sowie nach Vereinbarung
Fon/Fax 0351 – 4590052

http://www.galerie-mitte.de

 

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Neue Lyrik: Was zählt

13 Dienstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Was zählt

Ein Mädchen und ein Junge
Sie sind neu hier
Sehen mich an
mit diesen großen dunklen Augen
in denen eine Welt verborgen
die ich nicht kenne

ihr Blick verrät
Sie haben schon viel gesehen
was ich nur ahne
in der Tiefe ihrer Augen
vergraben lässt es mich nicht los

Übe mit ihnen
Rechnen obwohl ich Mathe nie mochte
Zählen Zahlen
und frage mich
was aus ihnen wird

Lilli Vostry
(13.2.2018)

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Premiere „Das große Heft“ im Schauspielhaus Dresden

13 Dienstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

≈ 2 Kommentare


Mit aller Härte den Schmerz besiegen. In einer Welt voller Gewalt.
Fotos: Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden

Emotionaler Überlebenskampf

Über eine Kindheit im Krieg und was dieser mit den Menschen macht, erzählt berührend, bewegungsreich und lautstark bis zur Schmerzgrenze die Inszenierung „Das große Heft“ im Schauspielhaus Dresden.

Das Ganze wirkt wie ein Albtraum. Doch das ist es nicht. Diese Geschichte ist verdammt wahr, wie Worte zu Wärme oder Schlägen werden können. Zwei Jungen, Zwillinge (Johannes Nussbaum und Moritz Kienemann), in schwarzen Turnhemden und kurzen Hosen ziehen aus, um dem Krieg zu entkommen. Auf der großen, rauchverhangenen Drehbühne wirken sie wie verloren und laufen halb geduckt, mit gekreuzten Schritten auf und ab, kreuz und quer. Der Vater ist an der Front, seit langem keine Nachricht mehr. Ihre Mutter schickt sie fort aus der großen Stadt, sie wird Tag und Nacht bombardiert, aufs Land, zur Großmutter.

Ein harter, entbehrungsreicher, nackter Überlebenskampf beginnt, den die Jungen akribisch, erschreckend sachlich in ihren Notizen – Beobachtungen der Ereignisse, gewonnene Erkenntnisse und Abhärtungsübungen zum Überleben – dokumentieren. Die Inszenierung „Das große Heft“ über eine Kindheit im Krieg und was dieser mit den Menschen macht nach dem Roman der ungarischen Autorin Àgota Kristóf, übersetzt aus dem Französischen von Eva Moldenhauer, in der Bühnenfassung von Ulrich Rasche, der auch Regie und Bühnengestaltung innehatte, und Alexander Weise hatte am Sonntagabend im Schauspielhaus Dresden Premiere. Kurz vor dem Gedenktag des 13. Februar, der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Die buchstäblich lautstarke, dreieinhalbstündige Aufführung – an den Eingängen lagen vorsorglich Ohropax lärmmildernd bereit – verlangt Akteuren wie Zuschauern ungeheuer viel ab bis zur Schmerzgrenze. Die dröhnenden, hämmernden, wummernden Klänge (Samples, Sound-Art: Nico van Wersch) setzen einem ebenso zu wie die düsteren, detailreichen Schilderungen körperlicher, seelischer und sexueller Grausamkeiten, die mehrere im Publikum bereits in der ersten Hälfte des Abends veranlassten zu gehen. Die Wucht der Worte trifft manchmal stärker als Bilder es vermögen, da sie noch direkter sind.

Heftig und intensiv, aufwühlend, beklemmend, bebend, fesselnd, faszinierend, verstörend und erschütternd treffen die Schönheit, Poesie und Gewalt von Sprache,  rhythmisch starkes, eindringliches Chorisches Theater und kraftvoll sinnliches Körpertheater aufeinander, begleitet von spannungsvollen, auf und ab schwellenden, sanften und harten Klängen auf Cello, Geige, Bass und Drums von Musikern vor und auf der Bühne. Insgesamt 16 überwiegend junge Schauspieler agieren mit den Zwillingen, mal in schwarzen Sachen wie Schatten Toter, Trauernder und Anklagender, mal wilde Meute und mit  freiem Oberkörper, übergroß, verwegen und muskelgestählt in einer Reihe marschierend, im heißen Badedampf schwelgend und später im Gasnebel verschwindend, ringen sie mit- und gegeneinander auf zwei Drehbühnen im Halbdunkel und grellen Scheinwerferlicht und auf eine Videoleinwand projiziert.

Die Einträge im Großen Heft über das Gesehene und Erlebte steigern sich immer drastischer von banal bis äußerst brutal, von Gemüse im Garten und Holz im Wald holen, schmutzstarrend, stinkend, schimpfend, immer roher werdend. Erst schauen die Zwillinge der Großmutter zu, wie sie ein Huhn tötet, dann tun sie es selbst und bald töten und quälen sie auch andere Tiere einfach so, Frösche, Schmetterlinge und eine Katze. Sie sehen zu, wie das Mädchen Hasenscharte sich mit einem Hund vergnügt, da sie keiner mag, später wird sie von Soldaten zu Tode vergewaltigt. Und der Schuster, der ihnen all seine Schuhe schenkte, wird in seiner Werkstatt mit seinem eigenen Werkzeug ermordet. Die Großmutter liegt mit blutender Stirn von einem Gewehrkolben im Garten. Es passierte als sie rausging vor die Tür, um den Menschenzug zu sehen, Frauen, Kinder, Alte, ohne ersichtlichen Grund von Soldaten zusammen getrieben und geschlagen, später vom Bahnhof aus fortgebracht in Viehwaggons in Vernichtungslager. Vor Schreck rollen die gesammelten Äpfel aus der Schürze der Großmutter auf die Straße, mitten in die Menge. Sie haben blind drauflos geschlagen, erzählt sie, trotzdem haben ein paar von ihnen welche essen können, von ihren Äpfeln! Triumphiert sie.

Das Wort lieben kommt nicht vor in der Erzählung der Zwillinge. „Denn lieben ist kein sicheres Wort, es fehlt ihm an Genauigkeit und Sachlichkeit. ,Nüsse lieben`und ,unsere Mutter lieben`kann nicht dasselbe bedeuten.“ Dem Offizier, der sie fragt, ob sie sich gern weh tun, antworten sie: „Nein. Wir wollen nur den Schmerz besiegen. Den Hunger, die Kälte, Alles!“

Am Ende ihrer langen Reise werden die Zwillinge sich trennen. Einer wird über die Grenze, über den leblosen Körper des Vaters steigend, hinüber in das andere Land gehen. Der andere bleibt und kehrt zurück in Großmutters Haus. In dem nichts mehr ist wie es war.

Viel Beifall und Bravos für einen einige Überwindung kostenden, jedoch reichlich bewegenden Theaterabend, den man nicht so schnell vergisst.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

 

 

 

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Sternlesung zum Todestag Victor Klemperers

10 Samstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Erinnerungen an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

Innerhalb der Sternlesungen zum Todestag Victor Klemperers lesen am 11. Februar, um 15 Uhr der Romanist Torsten König und die Autorin Uta Hauthal im Institut Francais Dresden. Sie wird einen Auszug aus Andrei Makines Roman „Russisches Requiem“ vortragen. Ein Buch, in dem der russisch-französische Autor in berührender, intensiver Sprache im Kleine das Große spiegelt und Worte für das Unsagbare findet.

Torsten König bringt journalistische Texte von Kamel Daoud auf deutsch und französisch zu Gehör.

Am 13. Februar, um 16 Uhr, Container auf dem Neumarkt
Eine besondere und differenzierte Erinnerung ruft Uta Hauthal wach durch Auszüge aus Erich Kästners Kriegstagebuch, dem eben neu aufgelegten, sogenannten „Blauen Buch“.

Text: Uta Hauthal
http://www.utahauthal.de

Weitere Infos zu Lesungen unter http://www.literaturhaus-dresden.de

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Ausstellung zum Werk von Bertolt Brecht + Premiere „Der gute Mensch von Sezuan“ im Schauspielhaus Dresden

10 Samstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur

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Bilder zu Brecht

Heute würde der Autor, Dichter und Dramatiker Bertolt Brecht seinen 120. Geburtstag feiern. An sein Leben und Werk erinnert derzeit eine Ausstellung mit Bildern von Künstlern aus Dresden und dessen Partnerstadt Salzburg im Kunstraum Dresden am Schützenplatz 1 dieser Stadt. Noch bis 31. März zu sehen.

Es gab bereits eine szenische Lesung mit den Schauspielern Annette Richter und Michael Heuser im Rahmen der Ausstellung „brecht – Ausstellung im Kontext zum Werk von Bertolt Brecht“. Das Projekt wird im Rahmen der Städtepartnerschaft Dresden-Salzburg präsentiert.

„Immer fand ich den Namen falsch, den man uns gab: Emigranten. Das heißt doch Auswanderer. Aber wir wanderten doch nicht aus, nach freiem Entschlusse wählend ein anderes Land. Wanderten wir doch auch nicht ein in ein Land, dort zu bleiben, womöglich für immer.“

Brechts Jahre im Exil (1933-1948) waren eine sehr bedeutsame Schaffensperiode des weltweit bekannten deutschen Autors. Besonders in seinen Gedichten aus dieser Zeit liest man einen eher „nüchternen“ Brecht, der seine schriftstellerischen Positionen neu zu durchdenken und zu bestimmen versuchte.

Annette Richter und Michael Heuser stützen sich für ihre szenische Lesung auf das Material der Brecht-Ausstellung der Deutschen Bücherei Leipzig im Jahre 1998 anlässlich des 100. Geburtstages von Bertolt Brecht. Der renommierte Leipziger Germanist Prof. Dr. Klaus Schuhmann und Jörg Räuber, der Leiter der Sammlung Exil-Literatur entwickelten damals das Leipziger Ausstellungskonzept, welches „so durch die Darstellung von Lebenssituationen und Werkentstehung im Kontext zum Brecht-Verständnis“ beitragen sollte.

Bild-Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 12.01.2018 und Bilder von der Generalprobe zur szenischen Lesung gibt es auf den Facebook-Seiten unter: https://www.facebook.com/saechsischer.kunstverein

Weitere Termine innerhalb der Ausstellung

20.2., 17 Uhr: Führung durch die Ausstellung – um Anmeldung wird gebeten!
21.3., 19.30 Uhr: „Wie viel Kunstgeschichte braucht die Gegenwartskunst?“

Änderungen und Erweiterungen des Rahmenprogramms der Ausstellung vorbehalten.

Ausstellungsdauer: 13.01. – 31.03.2018

Geschlossen: 13.02. ab 17 Uhr I 03.03. I 13.03. ab 17 Uhr I 30.03. I 31.03.
Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 14 – 18 Uhr I Sa.: 10 – 14 Uhr

Text + Veranstalter:
Neuer Sächsischer Kunstverein e.V.

In Tradition des Sächsischen Kunstvereins von 1828 – im April 1990 neu gegründet –

Schützengasse 16 – 18
01067 Dresden
Tel.: 0351 – 4943383
www.saechsischer-kunstverein.de

Theater-Tipp

Der gute Mensch von Sezuan – ein Klassiker von Bertolt Brecht. Die Version von 1943 mit Musik von Paul Dessau hat am 24. Februar, um 19.30 Uhr Premiere (Regie: Nora Schlocker) im Schauspielhaus Dresden. Das Stück erzählt darüber, ob es „möglich sei, ein guter Mensch zu sein, und doch zu leben“. Die Götter, beunruhigt angesichts der Frage, ob es überhaupt noch gute Menschen gäbe, gehen auf die Suche und finden in der Prostituierten Shen Te einen solchen. Von der göttlichen Belohnung kauft sie einen Tabakladen, stellt aber bald fest, dass sie von ihrer Kundschaft schamlos ausgenutzt wird. So erfindet Shen Te einen skrupellosen Vetter – und schon bald wird ihr kleiner Laden zum ausbeuterischen Tabakimperium.


Szenenfoto: Sebastian Hoppe/Staatsschauspiel Dresden.
Betty Freudenberg in der Titelrolle im Stück „Der gute Mensch von Sezuan“.

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Begehrt: Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse stellen sich ihren Lesern vor

08 Donnerstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur

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Die Nominierten sind…

Jury nennt Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse (vom 15. bis 18. März)   

Der Countdown beginnt: In fünf Wochen, am 15. März, stehen die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 auf der Bühne in der Glashalle. Insgesamt 16 Nominierte mit 15 Werken dürfen in den Kategorien Belletristik, Übersetzung und Sachbuch/Essayistik auf eine der renommiertesten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum hoffen. Folgende 15 preisverdächtigen Werke hat die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 unter der Leitung von Kristina Maidt-Zinke aus den 403 Einreichungen ausgewählt:

Nominierte in der Kategorie Belletristik

  • Isabel Fargo Cole: „Die grüne Grenze“ (Edition Nautilus)

  • Anja Kampmann: „Wie hoch die Wasser steigen“ (Carl Hanser Verlag)

  • Esther Kinsky: „Hain: Geländeroman“ (Suhrkamp)

  • Georg Klein: „Miakro“ (Rowohlt)

  • Matthias Senkel: „Dunkle Zahlen“ (Matthes & Seitz)

Nominierte in der Kategorie Sachbuch/Essayistik

  • Martin Geck: „Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum“ (Siedler Verlag)

  • Gerd Koenen: „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ (C. H. Beck)

  • Andreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“ (Suhrkamp)

  • Bernd Roeck: „Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance“ (Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung, C. H. Beck)

  • Karl Schlögel: „Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt“ (Edition der Carl Friedrich von Siemens Stiftung, C. H. Beck)

Nominierte in der Kategorie Übersetzung

  • Robin Detje: übersetzte aus dem amerikanischen Englisch „Buch der Zahlen“ von Joshua Cohen (Schöffling)

  • Olga Radetzkaja: übersetzte aus dem Russischen „Sentimentale Reise“ von Viktor Schklowskij (Die Andere Bibliothek)

  • Sabine Stöhr und Juri Durkot: übersetzten aus dem Ukrainischen „Internat“ von Serhij Zhadan (Suhrkamp)

  • Michael Walter: übersetzte aus dem Englischen die „Werksausgabe“ in drei Bänden von Laurence Sterne (Galiani)

  • Ernest Wichner: übersetzte aus dem Rumänischen „Oxenberg und Bernstein“ von Catalin Mihuleac (Paul Zsolnay Verlag)

Onlineangebote zum Preis der Leipziger Buchmesse

Der Preis der Leipziger Buchmesse wird am 15. März 2018 um 16 Uhr in der Glashalle vergeben. Die Preisverleihung kann im Livestream unter http://www.facebook.com/leipzigerbuchmesse verfolgt werden.

Die Nominierten vorab erleben

Bereits vor Beginn der Leipziger Buchmesse freuen sich die Nominierten auf Begegnungen mit ihren Lesern. Die fünf Kandidaten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung stellen sich am 1. März im Literarischen Colloqium Berlin dem Publikum vor. Bereits am 2. März folgen die nominierten Autoren in der Kategorie Sachbuch dem Ruf des Literarischen Colloqiums. Ebenfalls am 2. März präsentiert die Leipziger Buchmesse in Kooperation mit MDR Kultur und Deutschlandradio in der Alten Handelsbörse in Leipzig die fünf Belletristik-Nominierten, die am 3. März auch im Literaturhaus Halle/Saale, am 8. März im Literaturhaus Hamburg sowie am 13. März im Literaturhaus München zu Gast sind.

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Unter dem Vorsitz von Kristina Maidt-Zinke entscheiden die Jury-Mitglieder Maike Albath, Alexander Cammann, Gregor Dotzauer, Burkhard Müller, Jutta Person und Wiebke Porombka über die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse 2018.

Text: Julia Lücke, Pressebüro Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse im Internet:
www.leipziger-buchmesse.de
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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Premiere „Maria Stuart“ im Schauspielhaus Dresden

06 Dienstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Fotos (2): Sebastian Hoppe

Die Fesseln der Macht

Die eine trachtet der anderen nach dem Leben und dem Thron. Männer und Frauen begehren, benutzen und bedienen sich gegenseitig. Ein spannendes Spiel um Machtstrukturen und ihre Verstrickungen – ausweglos!?

Die einen sehen sie als neue Königin. Die anderen fordern ihre Hinrichtung. Ein hochspannendes Stück über Macht und ihre Abgründe ist das Drama „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller. Was kann man noch glauben, wenn die Grenzen von Freund und Feind, Recht und Willkür in einer Gesellschaft nicht mehr klar zu unterscheiden sind?

Das hinterfragt eindringlich in ebenso berührenden wie beklemmenden Bildern und packendem Spiel zweier starker, historischer Frauenfiguren die Inszenierung unter Regie von Thomas Dannemann im Schauspielhaus Dresden. Aus dem kargen Bühnenbild mit schwarzer, beengender Schräge tritt Maria Stuart (Anja Lais) hervor. Die schottische Königin suchte als Vertriebene Schutz in England bei Königin Elisabeth, ihrer Cousine. Doch die ließ Maria als Anführerin aufständischer Katholiken,die ihren rechtmäßigen Anspruch auf den Thron durchsetzen wollen, festnehmen. Schillers Drama schildert die Tage vor Marias Hinrichtung und er erfindet ein Treffen der beiden Kontrahentinnen.

Die Gefangene Maria Stuart steht im orangenen Overall mit Halskrause vor Elisabeth, aber nicht gramgebeugt, sondern stolz, selbstbewusst, zornig, aufbegehrend, verletzlich und verzweifelt. Fordert sie Gerechtigkeit und einen fairen Prozess und hofft bis zuletzt auf ihre Freilassung, da sie unschuldig sei. Nacheinander erscheinen Männer in Anzügen, die Maria Stuart befragen, ihr drohen, sie verhöhnen.

Das Geschehen begleiten surrende, schneidende, bedrohliche Klänge aus dem Hintergrund. Manchmal hört man laut den Atem der Gefangenen aus der Tiefe. Während auf der spiegelglatten, schrägen Bühne die Berater und Zuflüsterer die Königin Elisabeth (beeindruckend in ihrem Zwiespalt von Herrschen und eigenem Gewissen: Fanny Staffa) umkreisen und selbst nach der Macht gieren. Hasserfüllt fordert Baron von Burleigh (Torsten Ranft) die Todesstrafe für die Stuart als „Stifterin des Unheils“. Robert Dudley, Graf von Leicester (Ahmad Mesgarha) ist als Vertrauter und Liebhaber der Königin und einst auch von Maria Stuart zwischen beiden Frauen hin und hergerissen und verrät letztere, um seine eigene Haut zu retten. Mortimer (Lukas Rüppel) unternimmt alles, um sie zu befreien.

Ergreifend die Begegnung von Elisabeth und Maria im Gefängnis, ihr Ringen um Aufrichtigkeit und Menschlichkeit und Absage an Gewalt. Ein bewegendes und zeitlos aktuelles Stück über Machtstrukturen und –missbrauch, auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Me-Too-Debatte, und wie Männer und Frauen bis in ihre Beziehungen hinein damit umgehen. Viel Beifall.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

 

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Mondsüchtig mit „Frau Luna“ in der Staatsoperette Dresden im Kulturkraftwerk

04 Sonntag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Foto: Stefan Floss/Staatsoperette Dresden

Turbulente Traumreise zum Mond

Mit viel Humor, Fantasie und mitreißenden Evergreens nimmt die Revue-Operette von Paul Lincke das Publikum mit in eine ferne, nicht weniger verrückte Welt als auf der Erde.

Einmal zum Mond fliegen. Über den Wolken grenzenlose Freiheit spüren. Und als großer Erfinder berühmt werden. Davon träumt der junge Mechaniker Fritz Steppke. Von seiner Traumreise zum Mond erzählt überaus komisch mit viel Herz, Berliner Schnauze und bekannten Evergreens die Revue-Operette “Frau Luna“ von Paul Lincke. Mit der Premiere eröffnete auch die Spielstätte der Staatsoperette Dresden wieder, nach immensem Wasserschaden und neu angeschaffter Bühnentechnik, am Sonnabend im Kulturkraftwerk Mitte.

Das selbst entworfene Raumschiff von Steppke (frech-unbekümmert: Jannik Harneit) steht startklar auf dem Dach über dem Mansardenzimmer. Eines Nachts hebt er ab, im schnieken rosa Raumanzug, zusammen mit seinen zwei ebenso abenteuerlustigen Freunden, dem Schneider Lämmermeier (Marcus Günzel) und dem kalauernden und sächselnden, früheren Steuerbeamten Pannecke (Elmar Andree). Mit dem Mondflug wollen sie dem grauem Alltag und Mietschulden entkommen, außerdem will Steppke seiner, von seinen luftigen Plänen wenig erfreuten, Verlobten Marie (Annika Gerhards) imponieren. Doch die energische Vermieterin Frau Pusebach (köstlich schrullig: Sabine Brohm) folgt ihnen, will ihnen ihre Flausen austreiben und rettet sie aus manch misslicher Lage.

Auf dem Mond sorgen sie für reichlich Trubel. Die drei Freunde umschwirren kichernde, alles blitzeblank putzende und tanzende Mondelfen und federleichte, turtelnde Wölkchendamen. Doch nicht alle sind begeistert von den plötzlich auftauchenden Erdlingen. Und der äußere Glanz trügt. Hier oben ist es schon überfüllt und gibt es eine Obergrenze. Empfangen werden die Reisenden von Mondwachmännern mit auf sie gerichteten Waffen und kurz darauf als fremde Eindringlinge festgenommen von Theophil (Andreas Sauerzapf), dem galant-gerissenen Haushofmeister mit Wiener Akzent und selbsternannten „Mister Universum“. Wären da nicht die auf die Erdmenschen neugierigen Frauen, allen voran Frau Luna (kess zuerst als Mann im Mond und als schillernde Verführerin stimmlich wie optisch: Maria Perlt) sowie Stella, ihre lebenserfahrene, charmante Zofe (Ingeborg Schöpf) und der gewitzte, sehr agile Mondgroom (Mime Rainer König), der zwischen den Erdlingen und den Mondbewohnern hin und her eilt. Nicht nur Steppke ist überrascht, dass der Mann im Mond eine Frau ist! Frau Luna kennt sich überdies aus mit den Träumen und Sehnsüchten der Erdlinge. Schließlich bescheint, beschützt und belauscht sie jede Nacht Liebende und Entzweite…

Romantik und Realität, Traum und Albtraum liegen nah beieinander in dieser flott, fantasiereich und humorvoll inszenierten Reise zum Mond des Wiener Regisseurs Andy Hallwaxx, die im zweiten Teil noch an Schwung und Spannung gewann, mit wunderbaren Stimmen, großartigem Orchester und mitreißenden Schlagern wie „Das ist die Berliner Luft…“ oder „Schenk mir ein kleines bissel Liebe“ (musikalische Leitung: Christian Garbosnik). Begeisterter Beifall vom Publikum für einen zauberhaften Abend.

Text (lv)

http://www.staatsoperette.de

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50. Ausstellung im Kastenmeiers: Malerei von Pierre Adam

01 Donnerstag Feb 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Bild: Pierre Adam

„Still alive“ – Pierre Adam interpretiert in seinen Bildern auch Amy Winehouse und David Bowie

Die 50. Ausstellung der Galerie im Restaurant Kastenmeiers – seit dem Start 2010 im Kurländer Palais – wird am 4. Februar, um 12 Uhr eröffnet. Die Malerei und Zeichnungen des Dresdner Künstlers Pierre Adam sind bis 27. Februar zu sehen.           

Seine großformatigen abstrakten Werke gehen eine ungewöhnliche Symbiose mit dem unverputzten Mauerwerk im „Kastenmeiers“ ein – das größte Werk misst allein 2,40 Meter in der Höhe! Ausgangspunkt seiner Motive sind geometrische Strukturen, die immer wieder mit einem neuen Farbauftrag überdeckt, isoliert und wieder gelöscht werden. Durch diese Technik strahlen die Werke eine fesselnde Dynamik aus.

Ein Teil der Ausstellung von Pierre Adam vereint eine Auswahl von Bleistiftzeichnungen – ein spannender Gegensatz zu den sehr präsenten Werken in Acryl und Öl. In seinen Motiven setzt sich Adam intensiv mit dem Zeitgeschehen auseinander. Faszinierend sind seine Interpretationen von David Bowie oder Amy Winehouse.

Pierre Adam studierte freie Malerei, Grafik und Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und war hier von 2006 bis 2008 Meisterschüler von Prof. Hans Peter Adamski, dem damaligen Dekan der HfBK.

Dies ist bereits die 50. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit der Eröffnung im Herbst 2010. Zur Vernissage mit Sektempfang am 4. Februar, 12 – 14 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen.

Text: Sabine Mutschke

Mehr Informationen über / Kontakt zu Pierre Adam: www.freimaler.de

http://www.kastenmeiers.de

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Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
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  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Atelierbesuch bei Anne Kern in Wehlen, Sächsische Schweiz
  • Unterwegs: Der Zauber des Kinos & Theaters wird zelebriert beim Hollywood-Bühnenball im Stadttheater Döbeln
  • Ausstellung "protected" mit Aktfotografie von Solvig Frey & Texte von Leah Frey in der Galerie "Flox" in Dresden
  • Kindertrauer - "Wer tröstet dich, wenn du traurig bist?"
  • Premiere "Der tollste Tag oder Figaros Hochzeit" von Peter Turrini frei nach Beaumarchais als Sommertheater Open Air im Innenhof des Japanischen Palais Dresden
  • Ausstellung: "Songs from the Wood" bei Büchers Best
  • Sarrasani: "Wir machen weiter !" - Die neue Varieté-Show soll im Dezember starten
  • Sarkastisch & Solidarisch: Bisher schwieg die Kulturszene zur Corona-Politik. Das ändert sich jetzt mit der Aktion #allesdichtmachen von Schauspielern, die für Aufruhr sorgen.
  • Workshop "Stimm-Yoga" mit Sängerin Katrin Schmidt in der Kulturschlosserei

Aktuelle Beiträge

  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
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  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung
  • Gastspiel „Manche mögen`s heiss“ in Hoppes Hoftheater in Weissig
  • BilderAlbum: Konzert im Milchschafhof Bärenstein & Ausstellungen beim Musiksommer
  • Ausstellungs-Eröffnung: „Wenn Farben Liebe machen“ mit Malerei von Oliver Estavillo in der Galerie Holger John in Dresden

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