• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Aktuelles

Ausstellung zum Kunst-Plenair auf dem Künstlerhof Franziska Kunath in Röhrsdorf

20 Montag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Blick in die Kunst-Scheune. Foto: FK

Kunstvolles Leben

Dieses Jahr fand das 5. Künstler-Plenair (Freilichtmalerei) auf dem Künstlerhof Franziska Kunath in Röhrsdorf bei Meißen statt. Folgende Künstler zeigen ihre dabei entstandenen Werke:
Stephanie Laeger, Michele Cyranka, Gerrit Höfig, Sabine Heinrich, Henry Puchert, Kai Kluge, Anita Rempe, Elisabeth Richter, Anna Gorsleben, Robert Finke, Jane Gebert, Hans-Jürgen Reichelt, Sylvia Fenk, Maja Nagel, Tom Lange,
Cornelia Kornheiser, Anke Kutzschbauch und Franziska Kunath.

Ausstellungseröffnung

Zur Ausstellungseröffnung am 24.5.19 ,19.30 Uhr in der Scheune sind Kunstneugierige herzlich eingeladen. Kunstoffenene Wochenenden auf dem Künstlerhof Röhrsdorf sind vom 24. bis 26. Mai & 31. Mai bis 2. Juni.
Text: Franziska Kunath
Künstlerhof Franziska Kunath, Pinkowitzer Str. 10, 01665 Röhrsdorf
T.: 0157 – 72966008

Öffnungszeiten & Veranstaltungstermine:

24. 5.19 ab 17.00 19.30 Uhr, Ausstellungseröffnung, Laudatio: Thomas Gerlach, Musik: Carola Gilbert-Kanis (Akkordeon)

Sa/So 25./26.5., 15 – 18 Uhr, Fr 31.5., 17 – 20 Uhr,
Sa/So 1./2.6., 14 – 18 Uhr sowie auf Anfrage bis 10.6.2019

So 2.6., 18 Uhr, Lesung mit Thomas Gerlach, musikalisch umrahmt von Carola Gilbert-Kanis.

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Vom Zauber endloser Anfänge

18 Samstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Poesie

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Morgenlied

Irgendwo im Nebel
stochern meine Sinne
kein Morgenlied der Vögel
weckt mich
die im Frühling verschollen
der keiner mehr ist
gestern Abend sechs Grad im Wonnemonat
eine raue Salve
aus trockener Kehle
rüttelt mich wach

die Stimme aufgerieben in
der Rachenhöhle
aus der ein Drache Feuerbrocken schleudert
die mir den Schlaf rauben
die Atemwege versperren
die Sinne benebeln
wo ist der Ausgang

LV
15.5.2019

Maitag

Regen prasselt ans Fenster
doch die Tropfen löschen
nicht das Brennen
in mir
das Kratzen im Hals seit Tagen
angestaute Funken die sich entladen
mit dem Wind herumschlagen
der grimmig Welttheater spielt

ein wild gewordener Erdgeist
der alles ins Gegenteil verkehrt
Bäume schütteln die Häupter
blütenverloren
bestürzendes Tosen zerbröselnder
Jahreszeiten zwischen wüstenfarben und aschgrau

schwarze Wolken stürzen vorm Fenster herab
werfen schwere Schatten
die GänseblümchenInsel im Hof
überstand die Nacht nicht
die letzte Blume lag ausgerupft da

LV
14.5.2019

Frühlingstag

Hör die Amsel flöten
fühl mich erröten

wie lang ist`s her
dass ich so voller Begehr`
seh die erste rote Anemone

im Garten das Katzentier
nicht weit vom Baum
träumt von der Amsel
vom Fangen

und mich verlangt´s nach dir

LV
28.3.2017

Blütensterne

In der Nacht fielen
unzählige Blütensterne
wie Schuppen von meinen Augen

ich schenk sie dir alle
vom Hollunderbaum aus
ziehen sie ihre Spur

verstreute Sternschnuppen
blinzeln aus dem Gartenteich
greif mir ein Stück vom Himmel

mein Spiegelbild fliegt zu Dir
mit den Flügeln einer Schwertlilie

LV
31.5.2017

Geheimnis

Du und ich
sind uns
immer ein Geheimnis
geblieben

tanzten hielten uns wussten
nicht wohin
suchten das Feuer
das sich entfachen
nicht bändigen lässt
liefen wie ein Fakir
über glühende Kohlen
und Scherben

du umschwammst meine Insel
ich sprang über Klippen
angetrieben vom Zauber
endloser Anfänge

LV
27/28.6.2018

Wilder Garten

Ich will mit dir
aufwachen
aber nicht unterwerfen
mich ausfüllen
aber nicht aufgehen
in dir

Quelle sein
Überfließen
dich in meinen
wilden Garten
führen
verborgene Schätze
heben

LV
27./28.6.2018

Blütenhimmel

Über mir wogende Blüten
schaue ihnen zu
alle Blicke fliegen zu ihnen
Zuneigung für den Moment
ein Bild ein inniges Versinken
in den Blütengrund
bis sie sich lautlos lösen

nicht zu halten
nicht zu fassen
davon segeln
den Boden färben

Würd gern mit dir hier sitzen
halt mich lass dich fassen
Besiegen wir uns
beide

L.V.
19.4.2019

Halt oder Festgefahren

Ich seh einer Fliege zu
wie sie rudert
dem Surren nach
klebt sie fest am Leim
kostete und
blieb kleben

ich löse die verklebten Glieder
mit klebrigen Fingern
trage ich sie hinaus
sie segelt auf ein Blütenblatt
ja rot war es
benetzt mit Wasser

rudert die Fliege noch
oder bilde ich
mir die Bewegung ein

LV
4.6.2019

Wilder Mohn

Der wilde Mohn
am Wegrand
lächelt mir zu
entflammt
reißt mein Herz los

ungezähmte Schönheit
im Niemandsland
die Blütensegel im Wind
eine stille Liebkosung

kommt man ihnen zu nahe
verlieren sie ihre Blätter
alles zieht mich zu dir
wie der wilde Mohn
ein Leuchten in der Ferne

im Warten gingen
wir uns verloren

LV
6.6.2019

Gedichte + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „IndianerART“ in der Stadtgalerie Radebeul

17 Freitag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Indigene Kunst zwischen Mythos und Moderne: Alexander Lange, der neue Leiter der Stadtgalerie Radebeul und Robin Leipold, der Kurator der Ausstellung und Sammlungsleiter im Karl-May-Museum Radebeul beim Hängen eines Bildes von David Bradley in der Ausstellung „IndianerART“.

Indianer ohne Federschmuck

Ein Abenteuer besonderer Art ist die derzeitige Ausstellung „IndianerART“ in der Stadtgalerie Radebeul. Jenseits bekannter Indianerromantik spielen die 24 Werke von 15 indigenen Künstlerinnen und Künstlern aus Nordamerika vielfältig mit den Klischees und öffnen den Blick für das Leben der „Indianer heute“. Darüber sprach ich mit dem Kurator der Ausstellung und Sammlungsleiter im Karl-May-Museum Radebeul, Robin Leipold und dem Leiter der Stadtgalerie Radebeul, Alexander Lange.

Wie kam es zu dieser Ausstellung?

Alexander Lange: Ich finde es spannend, indianische Kultur und Lebensweise einmal ganz anders zu präsentieren. Dies ist eine der ersten Ausstellungen deutschlandweit, die zeitgenössische indigene Kunst zeigt. Auch um dieses einseitige Bild in den Köpfen aufzubrechen, mit Federschmuck und Töpferei, klassische Kulturgegenstände, die man mit Indianern verbindet. Doch die indigenen Kulturen haben sich ja auch weiterentwickelt. Wir sind gespannt, wie die Ausstellung ankommt, gerade auch während der Karl-May-Festtage (31. Mai – 2. Juni), die jedes Jahr viele Besucher nach Radebeul ziehen.

Woher stammen die Kunstwerke? Ist es eine Verkaufsausstellung?

Robin Leipold: Es ist keine Verkaufsausstellung. Die indigenen Künstler handeln mit ihrer Kunst und verkaufen diese über Galerien, Ebay, Facebook usw. Daher sind die Social Media-Kanäle für junge indigene Künstler heute so wichtig. Auch wir haben einen Großteil unserer Objekte für die Ausstellung über das Internet bezogen. Zudem sind das Nordamerika Native Museum Zürich (NONAM) und Privatsammler Leihgeber der Ausstellung. Die Künstler leben alle in den USA oder Kanada, sind also nordamerikanische Indianer.

Wie verbindet die „IndianerART“ Traditionen und Moderne?

Robin Leipold: In der Ausstellung werden neben Gemälden, Grafiken, Drucken, Fotografien und Skulpturen auch Videokunst präsentiert. Die indigenen Künstler sind alle mit der amerikanischen Popkultur aufgewachsen. Jahrzehntelang wurden stereotype Bilder über Indianer in Filmen und Werbung benutzt und jetzt kehren sie dies um und indigenisieren selbstbewusst und ironisch die Popkultur der heutigen Zeit. Die Blicke und Bilder wechseln. Der indianische Humor ist ohnehin stark, der sich auch aus populären Comics oder den Star Wars-Filmen speist. Das spiegeln Bilder wie „Indigenous Hulk“ von Steven Paul Judd oder das reklameartige, symbolistische Bild „Land O Fakes“ von David Bradley, das eine Weiße mit Maske im Indianerkostüm zeigt. Bis hin zur Videoinstallation, in der ein Künstler als eine Art Drag Queen in Frauenkleidern auftritt in einer Liebesszene mit Winnetou, die Karl-May-Filme böse persiflierend. Die indigenen Künstler setzen sich aber auch mit sozialen Nöten, Diskriminierung und Umweltschutz auseinander, mit den Wurzeln ihrer Kultur und ihrem Leben als Indianer im 21. Jahrhundert.

Wie wird die Sammlung mit indigener Kunst künftig präsentiert im
Karl-May-Museum?

Robin Leipold: Das Projekt des Museumsneubaus beinhaltet einen Neubau an der Meißner Straße mit einer Präsentation zur Person und Wirkung Karl Mays sowie die Neugestaltung der beiden Museumshäuser Villa Bärenfett und Villa Shatterhand. Die Villa Bärenfett bleibt aufgrund ihrer historischen Bedeutung der Ort der Indianerausstellung. Diese soll in Zukunft modernisiert den Besuchern eine Reise durch das „Indianerland“ Nordamerikas aus Sicht der europäischen Siedler bieten und dabei auch eine Brücke in die Gegenwart schlagen. So sind zeitgenössische Kunstgegenstände, die über das Hier und Jetzt indigener Kulturen erzählen, auch in der neu gestalteten Indianerausstellung von zentraler Bedeutung. Im Sommer 2019 werden wir den Ausstellungsraum in der Villa Bärenfett, der sich derzeit der Indianerschlacht am Little Bighorn widmet, modernisieren und auch hier die Zeit nach der Schlacht bis ins Heute weitererzählen. Dort werden einige der in der Stadtgalerie präsentierten Kunstwerke ihren Platz bis zum Start der großen Museumserweiterung ca. 2021/22 finden. Bereits Ende letzten Jahres haben wir in der Indianerausstellung mit einem „Blick ins Heute“ der Indianer begonnen und präsentieren seitdem die alte, 1944 aufgestellte, Figurengruppe „Prärieindianerfamilie“, in zeitgenössischer Kleidung aus dem Hier und Jetzt.

Vielen Dank für das Gespräch.

Interview + Fotos (lv)

Die Ausstellung „IndianerART“ ist noch bis 23. Juni in der Stadtgalerie Radebeul zu sehen. Midissage: 29.5., 15 Uhr; 19 Uhr, Kamingespräch „Mythos Winnetou – Realität und Fiktion“ im Karl-May-Museum Radebeul, Karl-May-Str. 5

Öffnungszeiten Stadtgalerie Radebeul, Altkötzschenbroda 21:

Di – Do & So von 14 bis 18 Uhr

http://www.radebeul.de
http://www.karl-may-museum.de


Die Indianerprinzessin „Pocahontas“

David Bradley ist Mitglied des Minnesota Chippewa Tribe
und ein anerkannter Maler, Graiker, Bildhauer, Schmuckdesigner
und Keramiker. Bradley war Vizepräsident und Mitbegründer
der Native American Artist Association (NAAA)
und Mitglied des Konzeptionsteams für das Smithsonian
National Museum of the American Indian in Washington
D.C. Er sieht sich selbst als Anwalt seines Volkes und der
indigenen Gemeinschaft und möchte mit seiner Kunst zum
Nachdenken über Mythen und Stereotype in der indigenen
Kultur anregen.
Bradley arbeitet mit Allegorien und benutzt Elemente und
Bilder der amerikanischen Folk und Pop Art, die er als Parodien
und Persiflagen auf euro-amerikanische Klischeevorstellungen
inszeniert. Diese beiden Bilder beschäftigen sich
mit dem Thema der »indianischen Prinzessin«. Land O’Fakes
persifliert dabei das Werbebild einer amerikanischen Butterfirma.

Die vermeintliche Indianerin entpuppt sich bei Bradley
als eine Weiße mit Maske im Indianerkostüm, die sinnbildlich
für Amerika als das »Land der Fälschungen« steht. Das Bild
Pocahontas. Over the Hills and Far Away beschäftigt sich mit
dem Mythos der historischen Indianerprinzessin aus dem
17. Jahrhundert. Bradley inszeniert Pocahontas in Anlehnung
an einen historischen Kupferstich von Simon van de Passe
aus dem Jahr 1616 als moderne Touristin vor Stonehenge. Er
bedient sich verschiedener Attribute des kulturellen Erbes
Englands und kehrt damit die jahrhundertelange kulturelle
Aneignung indigener Kultur durch die britische Kolonialmacht
um. Dazu zählte letztendlich auch Pocahontas, die
bis heute immer wieder von der euro-amerikanischen Pop-
Kultur romantisch verklärt wird.

Text aus dem Katalog zur Ausstellung „IndianerART“

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „Mit allen Sinnen“ von Michael Hofmann in der Galerie Kunst & Eros

15 Mittwoch Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Genussvolle Leichtigkeit des Seins: Galeristin Janett Noack und meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry vor der Galerie Kunst & Eros in Dresden, die gerade ihr 10-jähriges Jubiläum feierte. Foto: © Steffen Füssel


Die Bilder von Michael Hofmann verführen zum Schmunzeln, Innehalten und Genießen. Viele entstanden eigens für die Ausstellung in der Galerie Kunst & Eros.


„Morgenstille“ und „Maskerade“


„Salome“

Von der Kunst, mit allen Sinnen
zu genießen

Davon erzählt die Ausstellung mit Arbeiten von Michael Hofmann in der Galerie Kunst & Eros, die damit zugleich ihr 10-jähriges Jubiläum feierte. Galeristin Janett Noack überraschte ihre zahlreichen Gäste erstmals auch gesanglich vielseitig.

Drei Frauen geben sich der „Kunst der Verführung“ hin. Da ist die Spielerin, die trickst, die Träumerin hält einen Vogel auf der Hand und die Diva lasziv mit Zigarette und Turban. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ begegnen einem raffiniert reizvolle Farbholzschnitte und Ölmalerei von Michael Hofmann in der
Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden, die gerade ihr zehnjähriges Bestehen feierte (Ausstellung zu sehen noch bis 20. Juli).

Sie ist deutschlandweit einzigartig mit ihrem Schwerpunkt zeitgenössische erotische Kunst. Zur Ausstellungseröffnung überraschte die Galeristin Janett Noack das zahlreiche Publikum auch stimmlich vielseitig, vom klassisch-romantischen Lied „Mein Liebchen hat ein Etwas“, dem kessen Schlager „Ich will keine Schokolade…“ bis zum charmanten Hit „Bei mir bist du schön“.

Die Lust der Sinne wird genauso reichhaltig angeregt in den farbenfrohen Arbeiten von Michael Hofmann, die im Zeitraum von 2005 bis 2019 entstanden. Da locken verführerische Akte, mediterranes Ambiente mit Früchten und Wein. Paare am Morgen und der „Apfel danach“. Üppig gedeckte Tische. Bohemehafte Atmosphäre. Eine Frau träumt sich am offenen Fenster in die Ferne, ihre Katze hockt auf einer Fischgräte. Schönheit, Vergänglichkeit, Versuchung und Genuss liegen nah beieinander.

„Beim Auspacken der Bildermappe fiel ein rotbraun-weiß melliertes Katzenhaar heraus. Es stammte von Kater Moritz, der auf vielen Bildern auftaucht und wohl gerade über eine Grafik spazierte“, erzählt Janett Noack (39) schmunzelnd. Genussvolle Leichtigkeit des Seins, Laissez-faire nennen es die Franzosen, spiegelt die Kunst von Michael Hofmann, der seit zwanzig Jahren ein Haus unterhalb der Radebeuler Weinberge mit seiner Familie bewohnt. Jedes seiner Bilder erzählt eine Geschichte. Wie das geheimnisvoll-schwebende Ölbild „Morgenstille“. Es zeigt eine himmelblaue Frau am Tisch mit kleinem Papierschiffchen, eine zweite steht schwarzbestrumpft in der Morgensonne am Fenster. Und im Spiegel hinten eine dritte Gestalt in spannungsvollem Kontrast.

„Zwischenmenschliches zu zeigen, hat viel mit Kunstgenuss zu tun.
Wie man sich auf etwas einlässt“, sagt Janett Noack. „Ich will nicht schocken mit den Ausstellungen, sondern mir ist ein natürlicher Umgang mit Liebe, Erotik, Zuneigung und Körperlichkeit wichtig, gerade in unserer schnelllebigen Zeit heutzutage.“ „Kunst muss prickeln!“, so lautet ihr Anspruch. Janett Noack ist gelernte Porzellanmalerin. Mit ihrer Galerie im Dresdner Barockviertel erfüllte sie sich einen Traum: „Einen Ort zu schaffen, wo verschiedene Künste zu sehen und erleben sind. Neben Bildender Kunst auch Musik, Darstellende Kunst, Lesungen und kleine Konzerte.“ Rund 40 Ausstellungen bekannter und junger, regionaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigte Janett Noack bisher.

Viele eigene Dekore, vorzugsweise in Aufglasurmalerei, in denen sie immer wieder gern Neues ausprobiert, entstanden. Das macht für sie auch den Reiz der Kunst aus. Sinnliches Wahrnehmen als Ausdruck von Lebendigkeit und unerschöpflichem Farben- und Formenspiel. Janett Noack gestaltet Schmuck, Schalen, Gefäße und Bilderplatten aus Porzellan, darunter Serien wie „Facile“ mit zarten Insekten-Paarungen, „Goldrausch“ und das neue Dekor „Lüster“, bei dem schimmernde Lüsterfarben, bestehend aus Edelmetallpräparaten mit Perlmuttglanz, und lustvoll Gezeichnetes zusammenfließen.

Text + Fotos zur Ausstellung (lv)

Geöffnet: Mo bis Sa 11 bis 15 Uhr

http://www.kunstunderos.de


Galeristin Janett Noack überraschte ihre Gäste zur Jubiläumsausstellung „Mit allen Sinnen“ erstmals mit Gesang, vom romantischen Liebeslied bis zum kessen Schlager.
Foto: SF

Herzlichen Glückwunsch zum Galerie-Jubiläum!

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Erste Ausstellung im neuen Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais

14 Dienstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Genießen

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Glänzende Kulisse: Zum fotografischen Bummel durch Elbflorenz lädt die Ausstellung von Carsten Linke im „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais ein.

„Aussichtsreiche Aussichten“

Der Dresdner Künstler Carsten Linke zeigt seine fotografische Malerei im gerade eröffneten, neuen Restaurant „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais, Taschenberg 3, ab 19. Mai. Die Ausstellung ist bis 11.Juli zu sehen.

Die Premiere von Kunst im neuen Restaurant soll mit einer Vernissage am 19.5. gefeiert werden. Bis zum 11. Juli zeigt der Dresdner Künstler Carsten Linke hier ungewöhnliche Motive unter anderem aus Hamburg, Zürich und natürlich seiner Heimatstadt Dresden. Dafür hat er eine ureigene Bildtechnik entwickelt, die „fotografische Malerei“, indem er seine außergewöhnlichen Fotografien auf dem Tablet malend bearbeitet. So zeigt er Ansichten von Dresdens Kunstakademie, dem Fernsehturm oder vom Blaue Wunder aus Blickwinkeln, die überraschen und auch dem Ur-Dresdner neue Sichtfenster eröffnen. Spannend ist auch die Wirkung der großformatigen Bilder an den Lehmputzwänden im „Kastenmeiers“, welche in elegantem Grau gestaltet sind und viel Fläche für Ausstellungen bieten.

Die Vernissage (von 13 – 15 Uhr) ist gleichzeitig ein schöner Anlass, um das neue Restaurant kennenzulernen, mit einem Glas Sekt und feinem Fingerfood durch die Räumlichkeiten zu schlendern und neben der Kunst vertraute und neue Details der Innenarchitektur à la Kastenmeiers zu entdecken. Dies ist nicht nur die erste Ausstellung im Restaurant am neuen Standort, sondern gleichzeitig Nummer 59 seit Beginn dieser Tradition im Herbst 2010 im Kurländer Palais.

Über den Künstler

Mehr Informationen über den Künstler und seine Arbeit finden Sie auf www.cldd.de

Text + Foto: Sabine Mutschke

http://www.kastenmeiers.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ehrenplatz in der Ahnengalerie für Arthur Chitz, ehemaliger Musikdirektor im Schauspielhaus Dresden

14 Dienstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Glücklich über die Würdigung: Familie Sheets vor dem Gemälde ihres Urahnen Arthur Chitz, der einst als Musiker, Komponist und Musikdirektor am Staatsschauspiel Dresden wirkte und 1934 von den Nazis aus dem Theaterdienst entlassen wurde. Nun erinnert sein Bild in der Ahnengalerie im Schauspielhaus an sein Schaffen.
Foto: Sebastian Hoppe

Porträthängung Arthur Chitz im Staatsschauspiel Dresden

Die Ahnengalerie des Staatsschauspiels Dresden ist seit gestern um ein Gemälde reicher. In Anwesenheit seiner Nachkommen wurde ein Porträt von Arthur Chitz in die Sammlung aufgenommen. Arthur Chitz war Pianist, Komponist und Dirigent, und wirkte von 1918 bis 1934 als Kapellmeister, Musikdirektor und Mitglied des Künstlerischen Beirats am Dresdner Schauspielhaus. Gemalt wurde das Porträt von Susan Sheets, Künstlerin und Ehefrau von Arthur Chitz ältestem Enkel.

Die Kompositionen des Musikers erfuhren in Dresden zahlreiche Uraufführungen und begleiteten unter anderem Aufführungen von „Wilhelm Tell“,  „Der Kaufmann von Venedig“, „Julius Cäsar“ und „Die lustigen Weiber von Windsor“. Arthur Chitz arrangierte die Bühnenmusik für Gerhart Hauptmanns Stücke „Das Opfer“ und „Vor Sonnenuntergang“ auf ausdrücklichen Wunsch des Dichters. Für Aufsehen sorgte ebenfalls seine Musik zur Uraufführung des Weihnachtsmärchens „Trilltrall und seine Brüder“ nach Clemens Brentano, ein gemeinsames Stück mit Schauspieler und Freund Erich Ponto.

Aufgrund der Einführung des „Arier-Paragraphen“ mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Beamtentums“ wurde Arthur Chitz, Sohn einer jüdischen Familie, 1934 aus dem Theaterdienst entlassen. 1942 wurde er deportiert und verstarb zwei Jahre später in einem Konzentrationslager bei Riga. 60 Jahre lang verschwanden sein Name und seine Musik von der Bildoberfläche.

Neben Dr. Eva-Maria Stange (Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), Manfred Wiemer (Amtsleiter Kultur und Denkmalschutz) und Joachim Klement (Intendant Staatsschauspiel Dresden), sprachen auch Familienmitglieder von Arthur Chitz, darunter Larry Sheets, der älteste Enkel von Arthur Chitz, und Kristen Sheets, seine Urenkelin. Grace Durham, Sängerin und Solistin sowie Sebastian Wartig, Sänger und Solist an der Semperoper Dresden brachten gemeinsam mit Johannes Wulff-Woesten am Klavier Kompositionen von Arthur Chitz und anderen vertriebenen Künstlern zu Gehör.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

www.staatsschauspiel-dresden.de 

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Tieck-Abend: „Liebeszauber“ im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik

11 Samstag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Literatur, Musik

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Wort & Klangzauber: Schauspielerin Annette Richter und Harfenistin Andrea Dorschner zelebrieren den ersten literarischen Salon Ludwig Tiecks in Dresden. Foto: AR

Liebeszauber oder Herr Tieck wünscht, nach sechs Uhr das Schnäuzen zu lassen

Ludwig Tieck – der König der Romantik lädt zu einem seiner legendären Salonabende am 15. Mai, um 18 Uhr im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik auf der Hauptstraße 13 ein. Neue, dunkle Poesie wird er seinen begeisterten Zuhörern präsentieren. „Der Liebeszauber“, eine fürwahr schwarze Romantik. Doch wo ist er? Seine Freundin und Gönnerin Henriette von Finkenstein wartet auf ihn und mit ihr Hofharfenistin Andrea von Dorschner.
Ob ihm etwas zugestoßen ist? Warten wir ein Weilchen, aber nach 18.00 Ihr wünscht Herr Tieck nicht mehr zu schnäuzen.
1819 zog der Dichter Ludwig Tieck (1773-1853) nach Dresden und begründete die schon bald berühmten Tieck`schen Vorleseabende. Drehen wir also die Zeit 200 Jahre zurück und zelebrieren den ersten literarischen Salon Tiecks mit seiner Erzählung „Liebeszauber“, einem Paradebeispiel der deutschen schwarzen Romantik, als Augen- und Ohrenfreude.

Ein Abend mit dem Literaturtheater Dresden.

Karten für die Veranstaltung gibt es im Kügelgenhaus unter Tel.:
(0351) 804 47 60

Text: (ar)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Premiere „Der Menschenfreund reloaded“ mit Alf Mahlo im Kleinen Welttheater Radebeul

10 Freitag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Das Leben ist ein Spiel – wenn man weiß wie. „Der Menschenfreund“ Alf Mahlo erscheint, neu geladen, mit geballtem Humor auf aktuelle Zustände in der Welt blickend auf der Bühne.

Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede

Kleines Welttheater Radebeul mit Alf Mahlos neuem Solo-Programm

Im Kleinen Welttheater steht wieder eine Premiere an – die letzte vor der Sommerpause. In „Der Menschenfreund reloaded“ stellt Alf Mahlo mit Texten von sich und Matthias Dix Aufstieg und Fall eines ganz Großen dar. Vor einigen Jahren führte er das Original schon mit großem Erfolg x-mal in der Schweiz auf. Aber er musste feststellen, dass sich in der Welt so viel verändert hat, dass der Menschenfreund einer Aufarbeitung bedurfte – also gibt es für Radebeul eine „neu geladene“ Version.

Thema ist das dimensionslose Einkommen der Manager und Wirtschaftsbosse. „Offensichtlich legt die aktuelle Diskussion eine Wunde unserer Gesellschaft offen, die versorgt werden muss“, so Alf Mahlo. Auf seine Art gibt Mahlo einen Einblick in die schillernde Gedankenwelt eines wirtschaftlichen Großmoguls und führt die Zuschauer durch Höhenflüge und Niederungen der Seelenwelt eines Top-Managers. Eine Komödie, die an die Nieren geht und im Herzen endet – schwarzer Humor vom Feinsten.

Start der Premierenvorstellungen am heutigen Freitag, 10. Mai, und am morgigen Samstag, 11. Mai, ist wie immer um 20 Uhr, Möglichkeit eines Theater-Dinners besteht ab 18 Uhr vorab im Sonnenhof Altkötzschenbroda. „Und da die Gäste von dort aus trockenen Fußes das Theater erreichen können, ist das doch eine gute Kombination“, so Regisseurin Henriette Ehrlich.

Und Alf Mahlo, der hier abschließend zitiert werden sollte, der sagt nun doch nichts – denn er will heute Abend wieder perfekt sein und schreibt gerade noch die letzten Sätze des Stückes nochmals um.

Kartenverkauf: Telefonisch unter 0351 32337393 (auch für Pressekarten), Restkarten (sofern noch vorhanden) an der Abendkasse

Weitere Infos: www.kleines-welttheater.de

Text + Foto: meeco Communication Services

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Lange Nacht der Galerien und Museen im Dresdner Barockviertel

10 Freitag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Genießen

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Reizvolles Spiel mit Schein & Wirklichkeit, Farben & Formen: Bilder von Thomas Kleemann aus seiner vorigen Ausstellung „Die Realität ist heilbar.“
Galeristin Ines Schulz und Künstler Thomas Kleemann
Blick in die Galerie No 2 – den zweiten Kunstraum der Galerie Ines Schulz. Fotos: Lilli Vostry

LANGE NACHT DER GALERIEN UND MUSEEN im Neustädter Barockviertel am 10. Mai

Das Barockviertel in der Dresdener Neustadt etablierte sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot der zeitgenössischen Kunst Dresdens. Die Galerien- und Museumsdichte rund um den Goldenen Reiter bietet Kunstinteressierten kurze Wege und ein entspanntes Flanieren von Kunstraum zu Kunstraum.
Die LANGE NACHT DER GALERIEN UND MUSEEN im Neustädter Barockviertel bietet auch in diesem Jahr bei freiem Eintritt Sonderveranstaltungen, Ausstellungseröffnungen und Rundgänge ab 18 Uhr. www.langenachtdergalerienundmuseen.de

Zur LANGEN NACHT laden wir zu einem abendlichen Rundgang durch unsere aktuelle Ausstellung BEVOR WIR TRÄUMEN mit Malerei von Jörn Grothkopp ein. Zeitgleich eröffnen wir in unserer Galerie No.2 einen GRAFIKSALON. Gezeigt werden Druckgrafiken, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier von:

Maja Drachsel
Michael Hofmann
Hannelore Teutsch
Bertram Riedel
Claudia Borchers
Danny Linwerk
Elisabeth Eisbein
Georg Brandner
Hans Scheib
Elizabeth Charnock
Hans Scheuerecker
Jörn Grothkopp
Michel Meyer
Ulrike Pisch
Thomas Kleemann

Freitag, 10. Mai 2019
Eröffnung GRAFIKSALON und Rundgang ab 18.00 Uhr
Um 20 Uhr servieren wir Ihnen für Ihr leibliches Wohl ein paar Leckerbissen.

Text: INES SCHULZ • CONTEMPORARY ART & GALERIE NO.2
Obergraben 21 + 10
01097 Dresden

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Ausstellung „C´est la vie“ von Hertha Günther in der Galerie Himmel

10 Freitag Mai 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Herta Günther – C’est la vie
11. Mai – 17. August 2019

Vernissage | Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr
Der Dresdner Lyriker und Essayist Michael Wüstefeld spricht einführende Worte.

Den 85. Geburtstag von Herta Günther, der großen Dresdner Malerin, wollten wir begehen in diesem Mai. Nun ist aus der Jubelfeier eine Gedenkausstellung geworden, in der wir etwa fünfzig Gemälde, Aquarelle, Pastellkreiden und Farbradierungen aus vierzig Jahren Schaffenszeit der Künstlerin zeigen.

Über sechs Jahrzehnte hielt Herta Günther, die an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer studierte und seit 1957 freischaffend tätig war, konsequent an ihrem künstlerischen Programm fest.

Herta Günther liebte das Schöne und Edle, bewahrte in ihren Bildern aber auch das Skurrile und bisweilen Trostlose und wusste dabei immer, ebenso treffend wie charmant zu erzählen. Sie war eine stille und genaue Beobachterin. Ihre eigentliche Bestimmung fand sie als Flaneurin, eine Flaneurin in Elbflorenz.

Beinahe wehmütig beschreiben ihre Bilder vergangene Zeiten und ein großstädtisches Milieu, das sich in Dresdens Cafés und Bars entfaltete. Über den von ihr gemalten Orten, den Kneipen, den Elb- und Stadtlandschaften, liegt oft ein Schleier der Trägheit, als würde die Zeit fast stillstehen. Es sind Orte unerfüllter Sehnsucht, so, wie die von ihr gemalten Menschen Wartende und Träumende sind. Sie erzählen nicht nur vom Leben, wie es war, sondern vom Leben, wie es hätte sein sollen. So halten sich Tristesse und Heiterkeit die Balance, gibt es bohèmehafte Übertreibungen, wechselt der liebevoll beschönigende mit dem schonungslos veristischen Blick. Das Leichte und das Schwere auf eine geradezu selbstverständliche Art miteinander zu verbinden, gelang ihr auf wunderbare Weise.

C’est la vie. So ist das Leben. So war es.

Im Kabinett präsentieren wir Ihnen eine Auswahl von Lithografien und Handzeichnungen des Leipziger Malers und Zeichners Werner Tübke.

Die Ausstellungen „Herta Günther – C’est la vie“ und „Werner Tübke – Happening in Pompeji“ werden am Freitag, dem 10. Mai 2019, um 19 Uhr, mit einer Vernissage eröffnet. Der Dresdner Lyriker und Essayist Michael Wüstefeld spricht einführende Worte.

Text: Anja Himmel

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden

0351-4843578

email@galerie-himmel.de
www.galerie-himmel.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • September 2026
  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wildgans
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wirthstef
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Reni
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Change Therapy
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Closed Account
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Oana.Ududec
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Manuela Mordhorst
  • Avatar von Martha
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von buchkomet
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Xeniana
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 208.714 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • BilderAlbum: Ausstellung "Filigranes" von Steffen Petrenz & Bilder zu den Dämonen des Krieges in den Städtischen Sammlungen auf Schloss Burgk
  • Ausstellung "Puzzle der Perspektiven" von Musa Saroglu & "Farbgewebte Träume" von Viviane Wolf im Schloss Struppen
  • Ausstellung "Moment mal!" - eine Werkschau von Werner Pinkert, 97 Jahre und der älteste lebende Dresdner Künstler, im Kulturrathaus
  • Ein Wohlfühl-Ort für Bücher & ihre Menschen: Der Laden "Buch mit Handlung" in Dresden feiert seinen ersten Geburtstag
  • Atelierbesuch bei der Malerin Angela Hampel in Dresden
  • Premiere "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen im Schauspielhaus Dresden
  • Der Mondmann verzaubert im Puppentheater
  • Auf der Gartenbank mit... dem Kunstsammler Siegfried Grafe
  • Atelierbesuch bei André und Ralf Uhlig in Radebeul

Aktuelle Beiträge

  • Neue Gedichte vom Meer in HerbstFarben
  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
  • „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ – Vielleicht bringt die 25. Vorstellung Glück!
  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung
  • Gastspiel „Manche mögen`s heiss“ in Hoppes Hoftheater in Weissig
  • BilderAlbum: Konzert im Milchschafhof Bärenstein & Ausstellungen beim Musiksommer
  • Ausstellungs-Eröffnung: „Wenn Farben Liebe machen“ mit Malerei von Oliver Estavillo in der Galerie Holger John in Dresden

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    meinwortgarten.com
    Schließe dich 133 anderen Abonnenten an

    Have a WordPress.com account? Log in now.

  • meinwortgarten.com
    Website im Reader anzeigen
    Abonnements verwaltenRegistrierenAnmelden
    Melde diesen Inhalt
    Diese Leiste einklappen
Kommentare werden geladen …