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Kategorien-Archiv: Bildende Kunst

Ausstellung – „Das Gesicht – eine Spurensuche“ im Hygienemuseum Dresden

05 Dienstag Sept 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Was unser Aussehen über uns verrät

Wie sehen wir und andere uns? Was ist schön? Dies ergründet und spiegelt die Sonderausstellung “Das Gesicht – eine Spurensuche“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Überall umgeben uns Gesichter, die uns anlächeln oder grinsen, faszinieren, irritieren, wohlgesonnen oder skeptisch anschauen. Begonnen beim morgendlichen Blick in den Spiegel, auf Werbe- und Wahlkampfplakaten, als Porträts Prominenter in Illustrierten und auf Bildschirmen, als Selfies im Internet und auf Gemälden bis hin zu unmerklich auf uns gerichteten Überwachungskameras im öffentlichen Raum.

Wann berührt uns ein Gesicht und wann lässt es kalt? Was verraten unsere Gesichtszüge über unsere Persönlichkeit? All diesen Fragen geht diese Ausstellung (noch bis 25.2.2018) erkenntnis- wie facettenreich im Spiegel verschiedener Zeitepochen, Kulturen und Moden nach. Mit rund 150 kulturhistorischen und wissenschaftlichen Objekten, Kunstwerken sowie Gegenständen der Alltagskultur wird das Terrain zwischen Stirn und Kinn ausgiebig dargestellt und näher erkundet.

In vier Kapiteln und Räumen geht es in der Ausstellung – konzipiert von Sigrid Weigel, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin aus Berlin und kuratiert von Kathrin Meyer, Projektleiterin im Hygienemuseum – um das Gesicht als Gestalt, seine naturgemäße Vielfalt und Veränderungen durch Altern, kosmetische Bearbeitung und Schönheits-OP`s, um Mimik und Ausdruck, digitale Gesichtserkennung und das Gesicht als Bildnis in Malerei und Fotografie. Warum uns ein Gesicht anziehend oder abstoßend erscheint, ob der erste Eindruck von einem Menschen wirklich stimmt und welche Auswirkung die ständige mediale Präsenz im digitalen Zeitalter auf die Kommunikation und Beziehungen zwischen Menschen hat, damit setzt sich die bilderreiche Schau ebenfalls auseinander. Das Titelbild zur Ausstellung von Kate Cooper zeigt ein makellos schönes Gesicht, das auf den ersten Blick ganz natürlich wirkt. Doch an den drei winzigen roten Punkten erkennt man die technische Bearbeitung. Es ist perfekt, aber langweilig und nicht berührbar als rein digitale Kreation.

Während im meditativen Videofilm „Touch“ ein paar Schritte weiter eine Frau mit den Händen zuerst ihr eigenes Gesicht betastet und erforscht, danach wechselnde Gegenüber. Interaktive Installationen und Köpfe von Schaufensterpuppen zeigen die Wandelbarkeit des Gesichts, sieht man skurrile Charakterköpfe neben noblen Herrscherporträts, verschleierte Gesichter, wo nur die Augen sprechen neben menschlichen Karikaturen und Maskerade und das Gesicht als Zielscheibe mit zerstörten oder grotesk entstellten Gesichtszügen bevorzugt auf Politikerplakaten.

Außerdem gibt es ein originell gestaltetes Begleitbuch, „Das Gesicht – Bilder, Medien, Formate“ (Wallstein Verlag, Göttingen 2017, 204 S., 24,90 Euro) zur Ausstellung, ein Begleitprogramm mit Lesungen und Diskussionen und eine Lese- und Gesprächsreihe Face to Face.

Text + Fotos (lv)                

 

Geöffnet: Di bis So und Feiertage von 10 – 18 Uhr
24. und 25. Dezember sowie 1. Januar geschlossen

Ort:  Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Tel.: 0351 – 4846 – 400

http://www.dhmd.de

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Ostrale – Mehr Besucher als im letzten Jahr

30 Mittwoch Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Kunstausstellung erneut auf Rekordkurs

Halbzeitbilanz der  Biennale O17

Bilanz / Ausblick / Veranstaltungen im September

Die Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste OSTRALE, die erst im Vorjahr Besucherrekord feierte, ist erneut auf Rekordkurs. Begleitet von einer weiter gestiegenen internationalen Aufmerksamkeit zeichnen sich nach der ersten Hälfte der diesjährigen Ausstellungszeit nochmals steigende Besucherzahlen ab. Am Montagabend hatten bereits ca. 13.000 Gäste (davon ca. 4.000 Schüler) die diesjährige Biennale gesehen, mehr, als in der ersten Hälfte im letzten Jahr. Im Vorjahr hatte die OSTRALE insgesamt ca. 25.000 Besucher begrüßen können (2015: ca. 20.000). Die Ausstellung ist in diesem Jahr nur noch bis zum 1. Oktober geöffnet. Ob die OSTRALE Biennale weiterhin stattfinden kann und ob 2019 geeignete Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stehen, ist trotz leicht gestiegener Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden noch immer unklar.

Die OSTRALE-Direktorin Andrea Hilger freut sich: „Obwohl die Veranstaltung in diesem Jahr 21 Tage kürzer ist als im Vorjahr, konnten wir bis zur Halbzeit am 28.8. bereits ca. 13.000 Besucher zählen, mehr als die Hälfte der letztes Jahr insgesamt erreichten Besucherzahl.“ In diesem Jahr dauert die OSTRALE 66 Tage, im Vorjahr 2016 hatte sie an insgesamt 87 Tagen geöffnet.

 „Besonders freut uns, dass der gestiegene Zuschauerzuspruch aus nah und fern mit zahlreichen Statements ebenso von privat kunstinteressierten Besuchern wie auch von solchen aus dem Kulturbereich verbunden ist, die die weiter gestiegene Qualität der Ausstellung loben“, so Andrea Hilger. Auch von den zahlreichen Kunstlehrerinnen und -lehrern aus ganz Sachsen und darüber hinaus, die die Biennale im Rahmen des Unterrichtes mit ihren Schulklassen besuchen, wird der OSTRALE eine erneut gestiegene Qualität der Ausstellung bestätigt.

Dipl.-Päd. Katrin Velebil, Lehrerin an der Oberschule der Stadt Leipzig in der Georg-Schwarz-Straße: „Ich war wieder begeistert. Es ist eine außergewöhnliche Präsentation von Kunst in ihrer Vielfalt. … Dieses Jahr widmet sich ein Großteil der Ausstellung den uns alle beschäftigenden Themen Krieg, Flucht, Tod, Unterdrückung …. Das ist schon schwere Kost, zeigt aber auch eine große Reife der jungen Künstler.“

Zukunft fraglich durch Unterfinanzierung

Die erreichten Erfolge der OSTRALE-Macher sind umso größer einzuschätzen, da die von einem kleinen Team von Idealisten organisierte, nicht institutionelle Kunstausstellung trotz einer leicht gestiegenen Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden weiterhin deutlich unterfinanziert ist, was langfristige Planungen und damit eine Sicherung der Biennale unmöglich macht. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert die OSTRALE Biennale bislang gar nicht, auch vom Bund gibt es keine Zuschüsse.

Ausweichquartier noch nicht bekannt

Neben der Finanzierung ist auch die Frage nach einem Ausweichquartier für die nächste OSTRALE Biennale 2019 in Dresden weiterhin ungeklärt, was angesichts der für eine Ausstellung dieser Qualitäts- und Größenordnung nötigen Planungszeiten zusätzliche Probleme schafft, wie die Veranstalter mitteilen.

„Die Zukunft der OSTRALE ist damit trotz enormer Aufwendungen von Förderern aus der privaten Wirtschaft leider weiterhin ungewiss.“, so Dr. Bernd Kugelberg, Schneider + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft und Sprecher der OSTRALE.freunde.

Auszug aus dem Veranstaltungsprogramm

Täglich:

Die OSTRALE vermittelt Kunst auf spielerische Weise, lässt sich auch als „Kunst-Parcours der besonderen ART“ bezeichnen. Sie wird im Rahmen des Kunstunterrichtes auch in diesem Jahr wieder von mehreren Hundert Schulklassen besucht. Auch für die Kinder, die die OSTRALE mit ihren Eltern besuchen, gibt es täglich ein eigenes Angebot im „Kreativraum – Atelier der Dinge / Publikumswerkstatt“. Hier können die Kinder ihrer Fantasie selbst freien Lauf lassen und eigene Kunstwerke schaffen.

Jeden Freitag im September,

jeweils 18:00 Uhr:

Derevo Tanzperformance „Try walking in my shoes“  – Sprache des Körpers

Besonders für Taubstumme geeignet!

DEREVO präsentieren ihr Tanzstück „Try walking in my shoes“ am Tor 7 auf der OSTRALE Biennale. Durch die Sprache des Körpers werden die Sinne geschärft. Die Tänzerin Alena (DEREVO) erkundet außerdem mit täglichen Improvisationen das Gelände der Biennale.

Mehr zu Inhalt, Programm und Kooperationspartnern der OSTRALE finden Sie unter www.OSTRALE.de.

Jeden Samstag und Sonntag, 15.00 Uhr
Führungen durch die Ausstellung (5 Euro p.P.)

Sonntag, 03.09.,

Sonntag, 17.09.2017, jeweils 11:00 – 12:30 Uhr:

Kuratorenführung und Künstlergespräch OSTRALE Biennale

In einer angenommenen Zeitspanne von 1.000 Jahren, 500 Jahre vor und nach 2017 erwartet die Besucher eine „form“-bildende, literarisch begleitete Tour, eingeleitet von László F. Földényi: „Das Leben ist ein kurzer Lichtspalt zwischen zwei Ewigkeiten.“

Neben der Vermittlung der Kunstwerke gehen die Kuratoren auf die Gesamtplanung und das kuratorische Konzept der diesjährigen Biennale ein. Begleitet werden sie dabei von ausgewählten Künstlern, die im Rahmen der Führung ihre Werke ausführlicher vorstellen.

Die Gruppen sind auf max. 20 Personen begrenzt.

Anmeldung unter post@ostrale.de zum Sonderpreis von 15 Euro, 10 Euro ermäßigt

Donnerstag, 07.09.,

Donnerstag, 21.09. 2017, jeweils 16:00 Uhr:

Für alle Sinne – Sehen im Dunkeln

Kunstvermittlung für Sehende und Sehbeeinträchtigte, Austausch und Horizonterweiterung durch gemeinsame Führungen für Sehbeeinträchtigte und Sehende.

Die 11. „OSTRALE internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste“ bietet dieses Jahr allen Besuchern zum ersten Mal die Möglichkeit, die Biennale mit dem Audio Guide „AllSense“, einer App für iOS- und Androidgeräte, zu erkunden.

Der im App Store und bei Google Play erhältliche digitale Rundgang macht 25 Kunstwerke erlebbar und ermöglicht es Blinden, Sehenden und allen, die über das Visuelle hinaus ihre Wahrnehmung schärfen wollen, Kunst mit ihrem eigenen Smartphone zu ergründen. An der Kasse sind ebenfalls kostenlos mobile Geräte erhältlich.

Weitere Informationen zu AllSense finden Sie auf http://www.ostrale.de/ sowie in Play Store und App Store.

Samstag, 23./Sonntag, 24. September

Familienwochenende

OSTRALE für Farbkleckse und Altmeister –

Eintritt: 15 € Erwachsene / 10 € ermäßigt
Sonderpreis für Friedrichstädter und Sozialbenachteiligte 5 €

Am 23.09. & 24.09. veranstaltet die OSTRALE ein Familienwochenende. Bei den speziell für Kinder und Jugendliche gestalteten Führungen werden die Werke nicht nur durch Erklärungen nähergebracht. Die jungen Besucher werden auch eingeladen, die Werke in eigenen Zeichnungen zu interpretieren. Ein Rahmenprogramm in der Publikumswerkstatt gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit neue Materialien auszuprobieren und eigene kreative Ideen zu verwirklichen.

Neben dem Familienprogramm werden gemeinsame Führungen für Sehende und Blinde angeboten, bei denen die Besucher mit der AllSense App durch die Ausstellung gehen und eine neue Art Kunst zu erfahren vermittelt bekommen.
Die Taschenlampenführung mit Dolmetschern für Gehörlose und Hörende ermöglicht es Besuchern ebenfalls, die Ausstellung aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag bis Donnerstag 10 Uhr – 19 Uhr
Freitag bis Sonntag 11 – 20 Uhr

1 Stunde vor Schließung ist Kassenschluss

Ostrale – Zentrum für Zeitgenössische Künste,
Ostrale Büro, Messering 20, 01067 Dresden,
Tel.: 0351 – 653 37 63, post@ostrale.de

Ausstellung  – Ostrale: Zur Messe 9, 01067 Dresden

http://www.ostrale.de
http://www.ostrale-freunde.de

Text: blaurock markenkommunikation

Fotos (lv)

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Magia Mundi – Erzählweisen für Augen und Ohren in der Galerie mit Weitblick in Radebeul

21 Montag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Froschkönig, Frau im Boot und Sternengucker

Märchenpferd 

Erlkönig und Traumhans

Zauberhaftes Duo: Erika Walther zeigt Kleinplastik und Frank-Ole Haake Malerei und grafische Blätter.

Ikarus trifft Froschkönig

Mit zauberreichen Bildern und Plastiken von Frank-Ole Haake und Erika Walther lockt die Ausstellung “Magia Mundi“ in der Galerie mit Weitblick Radebeul. (Die Bilder von Frank-Ole Haake sind leider nicht mehr zu sehen. Auch Märchenerzähler haben es nicht immer leicht mit der Realität.) Die Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner zeigt eigene neue Arbeiten.

Märchenpferde grasen auf den Leinwänden. Da tummeln sich Helden, Harlekine und ein „Mann in allen Farben“, so ein Bildtitel. Farbenfreude und Fabulierlust mischen sich in der Bilderwelt des Märchen- und Geschichtenerzählers und Malers Frank-Ole Haake. Dazu gesellen sich die ebenso zauberhaften Plastiken aus Keramik und Porzellan von Erika Walther. Zu sehen sind sie in der Ausstellung „Magia Mundi – Erzählweisen“ seit gestern in der Galerie mit Weitblick auf der Oberen Bergstraße 13 in Radebeul.

Den Bilderzauber begleiteten lockende Flötentöne des vielseitigen Künstlers zur Einstimmung aus dem offenen Galeriefenster und für fröhlich beschwingte Melodien sorgte auf dem Akkordeon der Musiker Hans-Peter Petzold von „Krambambuli“ zur Ausstellungseröffnung. Die symbol- und gestaltreiche Malerei mit selbst hergestellten Temperafarben und Linolfarbschnitte von Frank-Ole Haake ist angeregt von den Märchen und Mythen alter Naturvölker und verschiedener Kulturen der Welt, die mit den Erzählern durch die Welt reisten. Geschichten, die seit Urzeiten zum Staunen und Zusammenkommen einladen und mit ihren Träumen und Weisheiten an die nächste Generation überliefert wurden. Haake erzählt und malt die alten Geschichten auf seine eigene Weise weiter. Da reitet Parzival mit Narrenkappe in die Welt, verzaubert der gehörnte Pan Menschen und Tiere mit seinem Flötenspiel, sind Fisch und Vogel im Blau verbunden, saugt ein Lämmlein an einer Wölfin und Ikarus landet mit weit gespannten, versengten Flügeln, halb fliegend und halb fallend aus seinen Träumen.

Haake hat als Ingenieur für Wasserwirtschaft gearbeitet, studierte Sozialpädagogik und begleitete verschiedene Projekte in der Jungen- und Männernetzwerkarbeit. Seit 2006 lebt und arbeitet er als künstlerischer Autodidakt freischaffend in Dresden. Als Märchenerzähler war Frank-Ole Haake schon oft in der Galerie mit Weitblick zu Gast und ist noch vier Mal während der Ausstellungszeit hier zu erleben. Das nächste Mal am 17. September (außerdem 15.10., 10.12.2017 und 14.1.2018) . Märchenhaft, oft heiter und skurril sind die teils farbig gebrannten Kleinplastiken von Erika Walther. Da gehen Kopf, Arm und Füße manchmal ihre eigenen Wege.

Da hockt ein kleiner Froschkönig mit grüner Kappe galant auf seiner Kugel, räkelt sich eine Dame in einem Segelboot neben einem entzückten Sternengucker, sitzen sich Erlkönig und Traumhans auf einem Holzbrett gegenüber. Da schaut ein Vogel hinten heraus aus dem zweigeteilten Kopf eines Mannes unter dem vielsagenden Titel „Wandlungen“. Erika Walther ist Diplomdesignerin und hat Kunsterziehung in Mainz studiert. Sie arbeitete viele Jahre im Unternehmen ihres Mannes und widmet sich nun im Ruhestand wieder voll und ganz der Kunst. Seit 1992 lebt und arbeitet sie in Dresden-Hosterwitz. Die Ausstellung „Erzählweisen“ ist noch bis 21. Januar 2018 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa und So von 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung
http://www.doro-malerei.de

Künstlerin und Galeristin Dorothee Kuhbandner eröffnet die Ausstellung, Thomas Gerlach hielt die bezaubernde Rede und mit sommerlich beschwingten Klängen am Akkordeon erfreute Hans-Peter Petzold die Besucher.

Erika Walther freut sich über ihre erste Ausstellung in Radebeul.

Der Märchen- und Geschichtenerzähler Frank-Ole Haake erzählte zur Ausstellungseröffnung frei aus dem Bauch ein orientalisches Märchen über einen Teppichknüpfer, der seine unzufriedene Frau verschenkt, von einer Herde weißer Kamele und Taschen voller Perlen träumt und mit seinem Geschichtenreichtum für den reichsten Mann der Welt gehalten wird. Doch als er das Erträumte dann hat, geht die Magie verloren und wird ihm der Reichtum der Armut und Fantasie bewusst.

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Spiel mit Zeit und Zufall – Ausstellung von Burkhard Witzmann in der Galerie im Kastenmeiers

13 Sonntag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Seine collagehaften Bilder entstehen aus dem Spiel mit Farben, Formen, Zeit und Zufall. Da mischen sich Reales und Surreales, Fantastisches und Skurriles, Heiteres und Nachdenkliches in einem breitgefächerten Kosmos über die Wunder und Verrücktheiten des Lebens. (lv)

Zurzeit stellt der Wahlberliner Burkhard Witzmann in der Galerie m „Kastenmeiers“ aus (noch bis 9. September). Er entführt mit bunten, großformatigen Collagen in eine abenteuerliche, psychodelisch-fantastische Welt und zeigt gleich zwei Serien. Diese sind sich inhaltlich recht ähnlich, aber technisch gesehen höchst unterschiedlich.

Ausgangspunkt sind immer farbige Collagen, die der aus Dessau stammende Künstler aus aktuellen und vergangenen Begebenheiten webt und anschließend auf Leinwände überträgt. Während die Bilder der Serie „Der innere Cosmos“ kontrolliert mit Öl auf Leinwand übertragen werden, hat bei der Werkfolge „Der heilige Zufall“ durch den Einsatz von Wasser und Öl auf Holz das Schicksal seine Finger im Spiel.

Mehr Informationen über den Künstler unter www.atelier-witzmann.de und www.burkhard-witzmann.de

Dies ist bereits die 46. Ausstellung im „Kastenmeiers“ seit der Eröffnung im Herbst 2010.

Text + Fotos (2) Sabine Mutschke

Mehr Text zur Ausstellung folgt. Fotos (lv)

 

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Sommerausstellung „Kleinformatige Lustbarkeiten in der Galerie Mitte

13 Sonntag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

≈ Ein Kommentar

Kaffeeküsse und tropische Höhepunkte

Zum Träumen, Innehalten und Genießen laden 242 Arbeiten von 56 Künstlerinnen und Künstlern in der Sommerausstellung der Galerie Mitte ein (noch bis 30. September, geschlossen vom 17. bis 25.8.).

Eine Hand an einem Gesicht mit geflammtem Haar. Eine Frau mit Leopard. Ein Paar in einer Mondnacht. Ein Kaffeekuss. Lustvoll augenzwinkernd bis abgründig, farbenfreudig und vielgestaltig lockt derzeit die Sommerausstellung “Kleinformatige Lustbarkeiten“ in der Galerie Mitte auf der Striesener Str. 49 in Dresden (noch bis
30. September zu sehen).

Diese versammelt eine Fülle von Handschriften in 242 Arbeiten von 56 Künstlerinnen und Künstlern rund um Sommerfreuden, Reise- und Sinneslust. Zu sehen sind Malerei und Druckgrafik, Zeichnungen, Collagen, Plastiken, Objekte und Schmuck. Gemeinsam ist ihnen das kleine Format, das größte misst 50 mal 40 Zentimeter.

Erstaunlich wie viel darauf passt. Die Paar-Bilder von Angela Hampel wirken dadurch noch intensiver wie „Die Schöne und das Biest“ oder „Im Paradies“, in dem Adam und Eva rot bespritzt einen Granatapfel halten. Versunken im Mondlicht steht ein Paar von Gudrun Trendafilov. Einen „Kaffeekuss“ schenken sich zwei in einer luftig-leichten Radierung der Künstlerin Michele Cyranka. Farben- und sinnenfroh sind die Frauenakte im klassischen Stil aus dem Atelier von Konrad Maas, ganz Maler und Genießer. Schön zweideutig rollen die „Laster der Kunst“, Mini-LKW mit reizenden Formen, auf dem Fensterbrett der Galerie. Inszeniert von Christoph Winkler.

Vom Sommer am Wasser erzählt liebevoll ein kleiner bemalter Liegestuhl von Christiane Latendorf. Strandparty und Strandszenen flimmern andeutungsreich in den Tuschezeichnungen auf sandfarbenem Grund von Roland Staab. In den farbigen Aktzeichnungen von Manuela Neumann tummeln sich Frauen mit Katze, Vogel und Schwan. Den „Sinneslüsten“ huldigt die junge Künstlerin Victoria Graf in ihrer gleichnamigen, witzig-frivolen Bilderserie, in der exotische Früchte und körperliche Reize zu „schmackhaften Enthüllungen“, „prickelnder Transparenz“ und „tropischen Höhepunkten“ führen. Spiegel in denen jeder schön aussieht, weil sie mit 24 Karat Dukatengold hinterlegt und weichzeichnend sind, hängte Sabine Wenzel an die Wand. Die Figurengruppe „Orpheus und Eurydike“ von Victoria von Appen erinnert an die Bildhauerin, die im Juli nach schwerer Krankheit starb und ihre letzte Ausstellung „Sapphos Töchter“ in der Galerie Mitte hatte.

„Die Sommerausstellung lädt zum Träumen und Fabulieren ein und betrachtet mit spielerischem Abstand die Wirklichkeit“, sagt Galeristin Karin Weber. Zu sehen sind auch einige wundersame Jubiläumskästchen von Künstlern, die damit zum 30jährigen Bestehen der Galerie Mitte 2009 gratulierten.

Geöffnet: Di – Fr von 15 bis 19 Uhr, Sa von 10 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

Text + Fotos (lv)

 Paar-Bilder von Angela Hampel

Galeristin Karin Weber und der kolumbianische Musiker Max Loeb Garcia zur Ausstellungseröffnung. Veranstaltungstipp: Tanzperformance „Neben der Spur“ – ein Stück über Umwege (Konzept und Tanz: Daniela Lehmann; Komposition und Gitarre: Max Loeb) hat am 1. und 2. September, um 20 Uhr im Zentralwerk, Riesaer Str. 32 in Dresden Premiere.

„Wir sind alle Schatten“: „Orpheus und Euridike“ von Veronika von Appen aus
ihrer letzten Ausstellung „Sapphos Töchter“ in der Galerie Mitte. Mit der Skulptur wird an die Künstlerin erinnert. Sie starb kurz nach der Eröffnung im Juli nach schwerer Krankheit.

“
„Laster der Kunst“ von Christoph Winkler

Liegestuhl und „Bewegung I und II“ von Christiane Latendorf

„Reizende Verlockung“ von Victoria Graf

„Sinneslüste“ von Victoria Graf

 

 

 

 

 

„Mondnacht“ von Gudrun Trendafilov

 

„Kaffeekuss“ von Michele Cryanka

Maler und Genießer: Konrad Maas vor Aktbildern aus seinem Atelier.

Streetart von Damaris Dorawa und Plastiken von Christoph Winkler

Fotografik von Annette Jäger (weitere Arbeiten von ihr sind in einer Ausstellung
im Rathaus Moritzburg, Schlossallee 22 zu sehen bis 31. Oktober).

Re. im Bild: wortspielerische Objekte von Anne Rosinski

Collagen von Petra Lorenz und Frank Voigt

Collage von Anton Paul Kammerer aus der Serie „Kapriolen“

Malerin Manuela Neumann vor ihren farbigen Aktzeichnungen
Foto – mit Dank an Steffen Schmeitzner 

Spieglein, Spieglein… Hier sieht jeder goldig aus…

http://www.galerie-mitte.de

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BilderAlbum: Mallust pur – Plenair mit Aktmalerei beim Palais Sommer

12 Samstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart

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Rendez-vous mit zwei reizenden Damen und einem Pferd im Park

Frieren für die Kunst. Mit Tee wärmten sich die zwei Modelle Aline und Annabell auf, bevor die Hüllen fielen. Bei kühlem Wetter, nur ab und zu blinzelte die Sonne aus den Wolken, saßen die reizenden Damen bereitwillig, freundlich lächelnd und ausdauernd nur mit Blumensträußen vor dem Körper, auf einer Bank im Grünen. Zu ihnen gesellte sich Hengst „Gironimo“ (16) vom Pferdehof Bernd Schmidt auf der Pillnitzer Landstraße, der sie und die Maler neugierig beäugte, auch etwas näherkam. Denn das Motto des diesjährigen Akt-Plenair beim Palais Sommer am heutigen Sonntag (von 12 bis 17 Uhr) lautete ja: „Nackte Reiterinnen“. Nun ja. Sie ritten zwar nicht. Doch der Titel kann ja vieles bedeuten und sollte vor allem die Fantasie der Betrachter und Künstler anregen, sagte Plenair-Initiator Aleko Adamia.

Auch wenn wohl wegen des kühlen Wetters diesmal weniger Teilnehmer und Künstler des Internationalen Plenairs als sonst zu Farben, Pinsel, Stiften und Zeichenfeder griffen, und die Schaulustigen sich in Grenzen hielten, entstanden dennoch in locker-konzentrierter Atmosphäre binnen kurzem zahlreiche Bilder, farbreich und in großer stilistischer Bandbreite, von naturalistisch, abstrakt bis expressiv. Manche Künstler rückten die nackten Frauen, andere das Pferd oder auch beides in den Mittelpunkt von Leinwand oder Zeichenblatt. Es gab auch einige spontane Malfreudige bei der Aktmalerei, die den Zeichenblock herausholten. Nachmittags stieg Modell Annabell dann doch noch aufs Pferd und drehte eine Runde mit „Gironimo“ vorbei an den weiter die Pinsel schwingenden Künstlern.

Alle beim Plenair entstehenden Arbeiten werden bei der Abschlussausstellung am 27. August mit feierlicher Vergabe des Canaletto-Preises für die besten Bilder zu sehen sein. Bis dahin kann die weiter wachsende BilderGalerie im Freien während des Palais Sommer täglich von 12 – 22 Uhr besucht werden.

Text + Fotos (lv)

Plenair-Initiator Aleko Adamia vor seinem Bild

Uwe Grundmann, Leiter der Gruppe der künstlerischen Autodidakten

die Malerin und Grafikerin Rita Geißler und der Maler Michael Dobbelt

Zeichnete spontan mit: Christl Buro und hatte ein Paar warme Socken für mich gegen die Kälte. Danke!

                           Reiterin Annabell

Herzliche Umarmung für Begleiter „Gironimo“

BilderGalerie beim Plenair: Immer neue Blicke auf die Stadt

  

Vollblutmaler Otto Rabisch vor einem Bild, das er mit Kindern begonnen hat innerhalb der Reihe „Folge kleinen Herzen“. Der Bildererlös kommt sozialen Projekten zugute.

Die Kunst hinterlässt Spuren…

Fotos (lv)

http://www.Palaissommer.de

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Traumreiche Landschaften von Aleko Adamia eröffnen den Palais Sommer

03 Donnerstag Aug 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Literatur, Musik, Poesie

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Wirbelnde Farbwogen und Flüchtlinge im Park

Die erste Einzelausstellung mit Arbeiten des georgischen Künstlers, Mitgründer des Palais Sommer und Leiter des Plenairs ist ab dem 4. August (Eröffnung um 19 Uhr) beim Kulturfestival auf der Wiese des Japanischen Palais zu sehen.

Wie ein schwerer alter Dampfer ragt die Altstadtkulisse aus dem Fluss. Da treffen verwittertes Sandsteingrau auf lebhaft wirbelnde Farbwogen und Blütenzauber in zarten Pastelltönen aufeinander auf den Leinwänden. Die Bilder hängen im Freien mit Blick auf die malerische Landschaft. „Mein Traum sieht ähnlich aus wie ein blühender Pfirsichbaum!“, so nennt der georgische Künstler Aleko Adamia seine Ausstellung, welche am heutigen Freitagabend, um 19 Uhr den nunmehr neunten Palais Sommer auf der Wiese am Japanischen Palais eröffnet.

Das Kulturfestival bietet wieder den ganzen August über, eintrittfrei auf Spendenbasis mit über 100 Veranstaltungen, den Besuchern reichlich Kunst und Kultur mitten im Grünen, auf Decken und Liegestühlen sitzend und an der Bildergalerie entlang flanierend. Die Palette reicht dabei von Klavierkonzerten, Singer-Songwriter-Nacht, Hörspielen, Lesungen mit Poesie und Yoga im Park bis zu einem Gespräch unter dem Titel “Wie wollen wir leben?“ mit dem Philosophen Richard David Precht und dem Autor Chistian Felber (am 14.8., 20.30 Uhr).

Die farbreich-poetischen, figürlichen und abstrakten Bilder von Aleko Adamia entstanden während der internationalen Plenairs, mit denen das Kulturfestival 2005 begann. Sie zeigen Erträumtes und Erlebtes zwischen Park und Fluss wie „Das Frühstück im Grünen“, „Garten Eden“, „Chillende Wasserpfeife“, „Danea“, „Träumerin“, „Gewitter“ oder „Gäste“. In diesem Bild malte Adamia eine Flüchtlingsfamilie im Park vor der Flusslandschaft. “Ich bin auch Gast und es ergeht mir mit Dresden wie mit Tbilisi. Wenn ich wegfahre und wiederkomme, fühlt es sich wie Heimat an. Dresden hat auch ein einzigartiges Porträt, da braucht man nur noch zu den Farben greifen“, sagt Aleko Adamia. Dresden ist seit 25 Jahren sein zweites Zuhause. Er studierte Malerei und Grafik an der Kunstakademie in Tbilisi, wo er eine Gastprofessur hat. Außerdem ist er Mitgründer des Palais Sommer und künstlerischer Leiter des Plenairs.

Das erste fand 2005 noch im Filmnächte-Gelände am Königsufer statt. Begeistert von der Idee des Kunst-Happenings unter freiem Himmel, das mit Freilichtmalern wie Paul Cezanne und anderen Postimpressionisten in Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts begann, stieg Filmnächte-Veranstalter Jörg Polenz auch als Geschäftsführer beim Palais Sommer mit ein und mit ihm viele weitere Programmpartner und Unterstützer, die helfen das Kulturfestival – vom Bühnenaufbau über die Technik bis zu Gagen für die Künstler – zu finanzieren.

Bei den Spenden von Unternehmen und Besuchern des Palais Sommer gilt das Motto: „Du gibst was du kannst“. Man kann auch Liegestühle und Yogamatten ausleihen. Der Erlös fließt ebenfalls in den Palais Sommer. Zum Unterstützerkreis gehört auch Familie Metzig, die von Anbeginn eine Künstlerwohnung für Plenair-Teilnehmer in ihrem Haus bereitstellt. Dort befindet sich auch Adamias Atelier. Unter den langjährigen emsigen Helfern und Weggefährten des Plenairs sind außerdem der Maler Otto Rabisch und die Kulturmanagerin Simone Lade mit ihrer Agentur „Ars longa“.

Zwei Jahre wurde das Plenair von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gefördert, mit „Frühstück im Freien“ und Aktmalerei nach einem Gemälde von Èdouard Manet und das zweite Mal innerhalb der Ausstellung „Verwandelte Götter“ im Japanischen Palais. Es folgten weitere sinnliche Bilderinszenierungen wie „Schlummernde Venus“ oder „Flora mit Akt“ und in diesem Jahr regen „Nackte Reiterinnen“, zwei Aktmodelle nebst echtem Pferd, die Sinne und Fantasie beim Betrachten und Malen an (am 12.8., ab 12 Uhr). Dazu sind neben der Künstlergruppe vom Plenair ebenso künstlerische Autodidakten aus dem Publikum eingeladen. Fortgesetzt wird auch die Aktion „Folge kleinen Herzen“, wo Kinder und Jugendliche mit Künstlern zusammen Bilder malen, der Verkaufserlös kommt sozialen Zwecken zugute.

Aleko Adamia betreut diesmal zehn Teilnehmer bei der Freilichtmalerei, drei Kunststudenten aus Dresden und sieben junge Künstler aus Tbilisi. Sie werden ihre Staffeleien im Grünen aufstellen und in den kommenden drei Wochen täglich vor den Augen der Passanten malen. Erstmals ist eine Einzelausstellung beim Palais Sommer zu sehen. Diesmal mit Arbeiten Adamias, der dieses Jahr seinen 55. Geburtstag feierte. „Jedes Jahr erhält ein anderer Künstler die Möglichkeit, mit seinen Werken präsent zu sein, die auch auf einem Plakat und im Programmheft gedruckt  werden“, so Adamia. Pro Abend kommen immerhin bis zu tausend Besucher zum Palais Sommer, die dann auch die Bilder betrachten und erwerben können. Von den verkauften Bildern gehen 30 Prozent der Einnahmen an den Palais Sommer. Die beim Plenair entstehenden Bilder werden mit feierlicher Vergabe des Canaletto-Preises, den der Künstlerbedarf Gerstaecker stiftet für die besten Bilder, ausgewählt von einer Jury aus regelmäßig am Plenair teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern (wie Maria Mednikowa, Mandy Friedrich, Ulrike Pisch, Babak Nayebi) in einer gemeinsamen Abschlussausstellung am 27. August präsentiert.

Text + Fotos (lv)

Das vollständige Programm steht unter www.Palaissommer.de

Bald ist die Wiese am Japanischen Palais wieder voller Bilder, kann man allabendlich Musik und Hörspielen lauschen und beim Yoga entspannen. Auf viele interessierte Besucher freuen sich der Künstler Aleko Adamia und die Kulturmanagerin Simone Lade. Auch wenn Adamia weiß: „Oft entscheidet der Bauch mehr als der Kopf. Doch ich bin sicher, wenn diese ständige Angst der Menschen, nicht genug zu haben, hungrig zu sein, eines Tages wegfällt, werden sie Kunst suchen und das Schöne sehen und genießen.“

P.S.: Über die sozialen Netzwerke habe ich gestern erfahren, dass Aleko Adamia letzte Woche an den Folgen einer Herzoperation leider verstorben ist. Er war ein großartiger, engagierter Künstler. Seine Bilder werden bleiben und hoffentlich auch die Plenairs und wunderbare Bildergalerie im Freien beim Palais Sommer. L.V.

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Sprung ins Unbekannte – re_form für ein neues Europa auf der 11. Ostrale im Dresdner Ostragehege

26 Mittwoch Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Unter dem Motto: „re_form“ eröffnet  die 11. Ostrale und erste Biennale zeitgenössischer Künste Dresden am 28. Juli im Areal des ehemaligen Erlwein-Schlachthofs im Ostragehege. Die Internationale Kunstausstellung führt wieder Kunst, Blicke auf die Welt und Lebensentwürfe in aller Vielfalt zusammen. (lv)   

Die „Internationale Ausstellung Zeitgenössischer Künste OSTRALE“ führt ihre Tradition einer kritisch-konstruktiven Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungen in diesem Jahr unter dem Motto „re_form“ weiter. Zum 11. Mal vereint sie Arbeiten namhafter Vertreter sämtlicher künstlerischer Kategorien mit denen noch unbekannter Künstler. Vom 28. Juli  bis zum 1. Oktober 2017 präsentiert die OSTRALE – Biennale insgesamt 1.118 sorgfältig zusammengestellte Werke und Werkgruppen der Bildenden Kunst aus Sachsen und aller Welt von 164 Künstlern und Künstlergruppen in Dresden. Die OSTRALE, drittgrößte Kunstausstellung in Deutschland, findet erstmals als Biennale statt. Im nächsten Jahr wird das Team im Auftrag der Europäischen Kulturhauptstadt Valletta/Malta 2018 die dortigen Präsentationen zeitgenössischer Kunst organisieren.

Installation „del corpo senza peso“ („über einen gewichtslosen körper“) von Paolo Assenza

Druckgrafik „Noch besser“ von Frenzy Höhne

Die OSTRALE ist keine Verkaufsausstellung, was ihr die Freiheit gibt, abseits des Marktgeschehens gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren. Sie wird seit ihrer Gründung von einer kleinen, nicht institutionellen Schar von Künstlern und Idealisten trotz eines vergleichbar geringen Budgets kontinuierlich weiterentwickelt, was nicht zuletzt der Vorjahres-Besucherrekord von ca. 25.000 Besuchern zeigt. Die starke Vernetzung und enge Kooperation mit internationalen Kuratorinnen, Kuratoren, Biennalen und Kulturinstitutionen war von Anfang an Teil des OSTRALE-Konzeptes, das auf eine möglichst vielfältige Zusammenstellung horizonterweiternder Eindrücke und internationale Beteiligung setzt. Ebenso besteht eine enge Zusammenarbeit mit mehreren Dresdner Institutionen, vor allem aber Sammlern und Galerien.

„re_form“: thematische Schwerpunkte der OSTRALE 2017

Schon immer steht die OSTRALE in ihrer Konzeption und in ihren künstlerischen Aussagen für friedliches Miteinander, Akzeptanz des Fremden, Neugier auf das Unbekannte, respektvollen Umgang miteinander, religiöse Vielfalt und Internationalität. Diesem roten Faden folgend, stellten die Organisatoren die OSTRALE in diesem Jahr unter das Thema „re_form“.

Mit ihrem Leitthema will die diesjährige OSTRALE – Biennale vor allem die planvolle Umgestaltung bestehender kulturpolitischer Verhältnisse und Kultur-Systeme in Europa, Deutschland und gerade auch in der Stadt Dresden begleiten, die auf dem Weg ist, sich als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ zu bewerben.

„Ziel einer Reform ist die Verbesserung des Status quo durch planvolle und gewaltlose Umgestaltung bestehender Verhältnisse ohne Bruch mit den wesentlichen geistigen und kulturellen Grundlagen. Kunst ist besonders geeignet, dazu mit Fragen und Lösungsvorschlägen beizutragen; sie schöpft zudem auch selbst mit Hommagen, Referenzen, Zitaten und Aneignungen aus der Vergangenheit für eine neue Zukunft.“, so die Direktorin Andrea Hilger.

Mit „re_form“ greift die OSTRALE erneut auch die Frage der Identität von Menschen und neuen Räumen angesichts der Flüchtlings- und Migrationsbewegungen in Vergangenheit und Gegenwart auf. Zu was „reformiert“ sich Europa durch den Zerfall seiner Wertegemeinschaft? „Die auf der OSTRALE präsentierte zeitgenössische Kunst soll auch und gerade in Dresden Mediator zwischen Identitäten sein, die sich überschneiden, aber nicht immer verschmelzen.“, so Andrea Hilger weiter.

Ein Teil der Ausstellung widmet sich im Jubiläumsjahr der Reformation der Frage, wie wir heute mit der von Martin Luther propagierten Freiheit des Gewissens in Glaubensfragen umgehen, auch das einerseits brandaktuell und andererseits nicht ohne Tradition in der Geschichte der Ausstellung.

Und schließlich ist der Begriff der Reform auch auf die OSTRALE in eigener Sache anzuwenden, befindet sie sich doch selbst im Übergang von einer jährlich stattfindenden Ausstellung zu einer Biennale, und so, auch angesichts eines notwendigen Ortswechsels, im Zustand der Reform.

Die Ausstellung ist mit starken literarischen Bezügen in sechs „Kapitel“ aufgeteilt:

„500 Jahre nach 2017“ (Zukunft)

„500 Jahre vor 2017“ (Religion)

„Kunstgeschichte“

„Identität“

„Krieg und Krise“

„Neue Staatsform“

Erstmals Einladungsausstellung

Das künstlerische Konzept der Einladungsausstellung haben die Kuratoren Mykola Dzhychka, Oliver Kratz, Detlef Schweiger und Holger Wendland gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin und Direktorin Andrea Hilger erstellt. Die von ihnen eingeladenen Künstler kommen in diesem Jahr aus 25 Nationen, schwerpunktmäßig aus Tschechien, Polen, Asien, Lateinamerika, der Ukraine und dem Mittelmeerraum.

Künstler – junge Newcomer treffen auf Etablierte

Erneut sind junge und etablierte Künstler unterschiedlichster Genres wie Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Sound- Licht- Video-, Installationen und Performance aus Deutschland und der Welt in Dresden zu Gast. Bereits seit Wochen arbeiten in den historischen Futterställen im Dresdner Ostragehege zahlreiche Künstler als „artists in residency“ an Werken, die eigens für die OSTRALE geschaffen werden oder an der Präsentation ihrer künstlerischen Positionen.

Zu den Newcomern zählen etwa Jonas Lewek (*1984) aus Dresden, der mit einer hintergründigen, ironisch-subversiven Installation („Privatsammlung“) vertreten ist, ebenso die aus Russland stammende Berlinerin Katerina Belkina (*1974), die sich mittels Fotografie und Mixed Media mit kunsthistorischen Themen auseinandersetzt („For Klimt“, 2006, Teil der Serie „Paint“). Christian Manss (*1978) aus Dresden präsentiert mit der Gruppe “RUHEPULS”, das interdisziplinäre Projekt „wanderlust“ (2017, 5 Texte – 5 Songs – 5 Videos – 5 Bilder – 1 Raum, Installation, 3x3x3m), das er unter anderem mit dem in Prag lebenden englischen Musikproduzenten Stephen Abrehart realisiert hat.

Auch bereits etablierte Künstler sind auf der OSTRALE vertreten, hierzu darf man Urban Grünfelder (Wien/Italien, *1967) zählen, der mit Malerei, Installation und Skulptur in „Piktogrammen der Menschheit“ gesellschaftliche Themen bearbeitet. („It’s the last time“ Gemälde, „Looking for nothing“ Gemälde, „Pingponghead“, Digitalkunst).

Hier ist ebenso Pawel Napierala (Poznan, *1983) zu nennen, der sich in Malerei und Installation mit sakralen und gesellschaftlichen Themen beschäftigt („untitled“, 2015, Gemälde Acryl auf Leinwand und Holzhalterung, 280 x 200 x 8 cm). Piotr Korzeniowski (*1970), bis 2016 Dekan der Fakultät für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau, ist mit „MORPHEM RESTART“ vertreten (2014, Multielement-Komposition mit lackierten Teilen auf dem Boden, MDF-Platte, 13 x 13 x 1 cm, 2014. Serie). Paolo Assenza (*1974), Absolvent der Akadademie für Bildende Kunst in Rom im Fachbereich Szenisches Design und 2014 Mitgründer des experimentellen Kunstraumes SpazioY ebendort, zeigt seine Installation „del corpo senza peso“ („Über einen gewichtslosen Körper“, Stahl, Travertin, Gebetszettel von der heiligen Treppe in Rom, 600 x 800 x 150 cm 2016). Diese stellt eine idealisierte „Scala Coeli“ dar, die ihres Körpers beraubt, nur durch ihre wesentlichen Linien angedeutet wird, die den Blick in einen intimen Raum der Reflexion aufsteigen lassen,

Die international renommierte Galerie Gebr. Lehmann (Dresden) präsentiert ein Werk des Düsseldorfer Malers Daniel Schubert (*1984, „untitled (Indian Triptych)“, 2015, Gemälde, Tinte auf Leinwand, 105 x 75 x 2 cm, Serie) sowie ein Video des Altmeisters Keiichi Tanaami (Japan, *1935), dessen Arbeiten für die Entwicklung der japanischen Pop-Art ausschlaggebend waren und sind („Crayon Angel“, Film, 1975).

Die Stiftung Kunst & Musik für Dresden unterstützt das von Fernando Sánchez Castillo (*1970) eigens für die OSTRALE entwickelte, neue Projekt „Mauerspringer“ (2017, Installation, Kunststoff-Injektion, 2.300 Einzelfiguren 20 x 300 x 300 cm). Bereits 2015 hatte die Stiftung den spanischen Künstler im Rahmen ihres Internationalen Kunststipendiums für sechs Monate nach Dresden eingeladen. In diesem Zusammenhang hatte er auch seine Installation „Tank Man“ im Dresdner Albertinum gezeigt. In seinem Heimatland gehört er zu den wichtigsten Künstlern seiner Generation. Bekannt ist unter anderem sein Projekt „Tank Man“, mit dem Castillo den Mann ehrte, der sich 1989 während des Massakers am Platz des himmlischen Friedens (Tian’anmen-Platz) mit Einkaufstaschen in den Händen vor einen Konvoi von Panzern stellte und ihr Vorrücken blockierte. Die Besucher der OSTRALE sind aufgefordert, selbst eigene Fotos mit einem der 2.300 Miniatur-„Mauerspringer“ Castillos zu inszenieren und zu posten.

EU-Kooperationsprojekt

Im Rahmen eines europäischen Kooperationsprojektes findet auf der OSTRALE erneut ein deutsch-polnischer Künstleraustausch statt, der in einer als langjährig angelegten Partnerschaft mit Anna Fedorczuk, Vorsitzende der Czapski Art Foundation in Poznan, Polen (www.czapski.art.pl), organisiert wird. Die Zusammenarbeit begann 2016 mit der Mediationsbiennale in Posnan, gemeinsam wurden auch in diesem Jahr junge polnische und deutsche Künstler ausgewählt, die auf der OSTRALE und parallel im September im alten Gasometer in Posnan ausgestellt werden.

Beitrag zur Bildung sächsischer Schüler

Auch in diesem Jahr haben bereits hunderte Kunstlehrer, deren Schulen die Veranstaltung in den Lehrplan aufgenommen haben, den Besuch der OSTRALE mit ihren Schulklassen angemeldet. Im Vorjahr hatte die Ausstellung im Rahmen des erweiterten Kunstunterrichts allein etwa 465 Schulklassen (9.300 Schülern) einen besonderen Zugang zur Zeitgenössischen Kunst ermöglicht (2007: 3 Schulklassen).

Länderübersicht OSTRALE Biennale 2017
KünstlerInnen aus folgenden Ländern sind im Jahr 2017 bei der OSTRALE zu Gast: Aserbaidschan, Belgien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Georgien, Iran, Island, Israel, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, dem „NSK Staat“, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Slowenien, Spanien, Türkei, Ukraine, Ungarn, USA und Weißrussland

Erstmals OSTRALE-AudioGuide „AllSense“ für Blinde und Sehbehinderte

Erstmals vermittelt die OSTRALE, gefördert von der Aktion Mensch, Blinden und Sehbehinderten den Zugang zur Kunst auch mittels einer eigens programmierten, kostenlosen App. „Die App „AllSense“ ist ein Audio-Guide, mit dem wir einen Querschnitt von 25 ausgewählten Arbeiten der Ausstellung präsentieren und mittels Autodeskriptionen vorstellen. Kunstwerke und andere Orte auf dem Ausstellungsgelände, wie Gastronomie, Toiletten etc., werden von uns mit sogenannten Bluetooth-Beacons ausgerüstet. Nähert sich der Nutzer der App diesen Punkten, wird die Audiodeskription angesagt.“, beschreibt der selbst blinde Dr. Jan Blüher, der die App mit seiner Firma visorApps im Auftrag der OSTRALE programmiert hat. Zusätzlich zur App wird ein visuelles und taktiles Leitsystem Sehbehinderten und Blinden Orientierung geben. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android-Geräte, sie ist im Play Store, App Store sowie mit vor Ort ausleihbaren Geräten zugänglich.

SparkassenCard verschafft Rabatt

„Die OSTRALE macht Dresden ein Geschenk! Auch in ihrer 11. Auflage präsentiert sie spannende zeitgenössische Kunst in einer einzigartigen internationalen Atmosphäre und lädt zum offenen Diskurs ein. Alle Sparkassenkunden erhalten noch ein zusätzliches Geschenk: Wenn sie ihre Tickets mit der SparkassenCard bezahlen, erhalten sie einen Euro Rabatt auf den Eintrittspreis. Als langjähriger Partner der internationalen Kunstausstellung freuen wir uns mit der Ostrale gemeinsam auf viele Besucher!“, so Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Eröffnung am 28.7. um 18.00 in der MESSE DRESDEN mit:

Ministerialdirigent Thomas Früh, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Alexander Nym, Diplomatischer Dienst NSK-Staat, Geschäftsführer von Kultur Aktiv e.V., Mira Skurdlik, Art Director von Czapska Art Fundacija, Poznan, Polen, Patrick J. Fenech, Vorstand der Fondazzjoni Kreattivita/St. James Cavalier in der Europäischen Kulturhauptstadt 2018 Valletta/Malta sowie zahlreichen Künstlern

Nach der Eröffnung wird erstmals der OSTRALE-Film von Kay Kaul gezeigt, der die OSTRALE 2016 dokumentiert (20 min).

ab 19.00 Uhr Öffnung des Ausstellungsgeländes und der Futterställe (ermäßigter Eintritt, bis 24.00 Uhr geöffnet)

2018

Die diesjährige Ausstellung endet am 1. Oktober. Das OSTRALE-Team wird im nächsten Jahr im Auftrag der Europäischen Kulturhauptstadt Valletta 2018 als Hauptkooperationspartner im Bereich Bildende Kunst die dortigen Präsentationen zeitgenössischer Kunst organisieren und damit zwei neu geschaffene Ausstellungsorte auf Malta bespielen.

Weitere internationale Aktivitäten sind in Planung. Die seit Jahren aktiv vorangetriebene internationale Vernetzung der OSTRALE und damit auch Dresdens ist angesichts der Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025 aus Sicht der Organisatoren von besonderer Bedeutung.

OSTRALE-Biennale 2019

Wo, und damit auch wann die OSTRALE-Biennale im Jahr 2019 stattfinden wird und unter welchen finanziellen Vorzeichen, ist aktuell noch unklar.

Mehr zu Inhalt, Programm und Kooperationspartnern der OSTRALE finden Sie unter www.OSTRALE.de.

Öffnungszeiten

Montag geschlossen

Dienstag bis Donnerstag

10 Uhr – 19 Uhr

Freitag bis Sonntag

11 Uhr – 20 Uhr,
1 Stunde vor Schließung ist Kassenschluss

Eintrittspreise

€ 15 Normalpreis / € 10 ermäßigt

€ 30 Familien Ticket / € 25 Familien Ticket, ermäßigt

€ 10 Gruppe, 10+ Personen, Normalpreis

€ 5 Führung pro Person

Bei Bezahlung mit der SparkassenCard ein Euro Rabatt.

Führungen

Samstag und Sonntag, 15 Uhr

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel: Linie 10 bis „Messe Dresden“

Auto: Dresden, Zur Messe 9, Parkplatz P2 (Messering 8)

Kontakt/Weitere Informationen:

OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Künste

OSTRALE / Büro, Messering 20, 01067 Dresden, Tel +49 351 653 37 63, post@ostrale.de,

www.ostrale.de, OSTRALE: / Ausstellung: Zur Messe 9, D-01067 Dresden, Förderverein: www.ostrale-freunde.de

Text + Fotos: blaurock markenkommunikation,
Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden, Tel. +49 351 210 98 71, Funk +49 172 7930127,  Fax +49 351 2078 15 33, ostrale@team-blaurock.de, www.blaurock-markenkommunikation.de

 

 

 

 

 

 

 

blaurock markenkommunikation . Inh.: Tobias Blaurock

Hechtstraße 30 . 01097 Dresden . Telefon +49 351 2109871 . Telefax +49 351 20781533
blaurock@team-blaurock.de . www.team-blaurock.de . www.facebook.com/blaurockmarkenkommunikation

 

 

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Sommersalon in der Galerie Kunst & Eros

20 Donnerstag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst

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Im Meer der Sinne

Lust- und liebevolle Malerei, Grafik, Plastik und Sinnenfrohes auf edler Porzellanhaut versammelt der Sommersalon in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 in Dresden vom 21.07. bis 9.9.2017.

In dieser Ausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik verschiedener zeitgenössischer Dresdner Künstler vorgestellt. Zu Gast ist auch Helena Zubler, Meisterschülerin in der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Sie präsentiert sich mit neuer Malerei. Zudem werden neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke und Gefäße aus dem edlen Material Porzellan von der Künstlerin und Galeristin Janett Noack gezeigt. Das Titelbild zur Sommer-Ausstellung zeigt von ihr eine bemalte Porzellanplatte aus der Serie „Nymphenbad“.

Text + Foto: Galerie Kunst & Eros

Hauptstraße 15 · 01099 Dresden · Tel. 0351-8024785 · info@kunstunderos.de · www.kunstunderos.de

Öffnungszeiten: Mo bis Sa, 11–15 Uhr und nach Vereinbarung

 

 

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BilderAlbum: Ein Garten der Künste – die Elbschlösser

16 Sonntag Jul 2017

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst, Lebensart, Unterwegs

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Die Natur wurde zur eindrucksreichen Bühne während der 9. Dresdner Schlössernacht am Sonnabend. Zu entdecken gab es viel beim Wandeln durch die Parks zu den drei Elbschlössern – Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg.

Eine Bildergalerie im Grünen lud zum Verweilen ein, gestaltet von Kursteilnehmern der Jugend-Kunstschule Dresden im Areal von Schloss Albrechtsberg. Einhorn und Elster im Abendkleid begleiteten das Fest und machten neugierig auf das neue Kursjahr, das am 14. August beginnt. Dort können sich kleine und große Besucher wieder beim Tag der offenen Tür, diesmal unter dem Motto „Blumenkraft & Schwermetall“ am 27. August, von 14 – 18 Uhr umschauen in den vielen Werkstätten der Jugend-Kunstschule (Eintritt frei). Da lockt Gespieltes, Rätselhaftes, Blumiges, Drahtiges, Mosaikbilder, Spritziges, Metallisches, Geschmiedetes, Getöpfertes, Gedrucktes, Gebundenes, Geschminktes… Und natürlich Kuchen, Kaffee und andere Leckereien.

Alles Kurse, Workshops und offene Werkstätten unter http://www.jks-dresden.de

Ein besonderes Kleinod ist das denkmalsgerecht sanierte Lingnerschloss mit Aussichtsturm, von dem man eine fantastische Aussicht auf die Stadt und Elblandschaft hat. Der rührige Förderverein Lingnerschloss e.V. engagiert sich seit Jahren für die Sanierung und kulturelle Wiederbelebung dieses schönen Ortes. Weitere Unterstützer sind immer willkommen. Hier gibt es auch regelmäßig Veranstaltungen – von Lesungen, Vorträgen, Filmen, Konzerten, Ausstellungen (zurzeit Malerei und Zeichnungen von Gudrun Trendafilov in der Reihe „Kunst im Schloss“ im Foyer OG, noch bis 8. Oktober 2017, Geöfnet: Mo – Fr  von 13 – 18 Uhr, Sa, Sonn- und Feiertage von 11 – 18 Uhr) bis zum Trödelmarkt  am Schloss. Der nächste findet am 5. August von 11 – 17 Uhr statt. Angeboten werden ältere Hausratgegenstände, Boden- und Kellerfunde, gespendet von Freunden des Lingnerschlosses. Der Erlös dient der Schlosssanierung.

Zum Tag des offenen Denkmals am 10. September von 10 – 18 Uhr wird zu Führungen im Lingnerschloss eingeladen, ist die Ausstellung „K.A. Lingner“ im Lingner-Salon im EG, die Kunst-Ausstellung und die Bilder-Schau „30 Jahre Weinberg“ im MG  zu sehen.
Außerdem laufen Kurzfilme, gibt es Musik von der Kinoorgel und kann man den alten Kinosaal und Vorträge zum Brunnen im Westpavillon (11 Uhr) und zum Weinberg am Lingnerschloss hören (13 Uhr, Treffpunkt im Lingner-Salon).

http://www.lingnerschloss.de

Gastronomie: das Restaurant „Lingnerterrassen“ ist täglich von April bis Dezember von 11 – 23 Uhr und von Januar bis März von 11 – 18 Uhr, die Küche 12 – 22 Uhr bzw. 12 – 17 Uhr geöffnet. Um Reservierung wird gebeten.
Der Außenbereich ist April – Oktober Mo – Fr ab 11 und Sa, So ab 10 Uhr geöffnet.

Reservierungen und Informationen unter:
http://www.lingnerterrassen.de bzw. Tel.: 0351 – 45 68 510

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

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  • BilderAlbum: Ausstellung "Emotionen in Kunst" von Mandy Baldauf im "Kastenmeiers" in Dresden
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  • Atelierbesuch bei Renate Winkler in Radebeul & Reisebilder
  • Premiere "Mein Kampf" von George Tabori im Kleinen Haus
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  • Die Welt im Kleinen - Jahresendausstellung im Kunstverein Meißen
  • BilderAlbum: Ausstellung "Filigranes" von Steffen Petrenz & Bilder zu den Dämonen des Krieges in den Städtischen Sammlungen auf Schloss Burgk
  • Elbhangfest: Zwischen Paradiesgärtlein und Höllenkirmes

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  • Opera en miniature: „Abu Hassan“ – Musiktheater mit Puppen im Schloss Lauenstein
  • Letzte Gelegenheit in die fantastische Welt im Lügenmuseum Radebeul einzutauchen
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  • Klangwanderung & Konzert mit Agnes Ponizil & Anne Kathrin Wagler an zwei Klavieren beim Musiksommer Bärenstein
  • Start in die neue Spielsaison im Mittelsächsischen Theater: José Luis Gutiérrez dirigiert das Orchester mit viel Schwung
  • Wunderreiche Welt & unbequeme Wahrheiten: dem Lügenmuseum Radebeul droht die Räumung
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  • BilderAlbum: Konzert im Milchschafhof Bärenstein & Ausstellungen beim Musiksommer
  • Ausstellungs-Eröffnung: „Wenn Farben Liebe machen“ mit Malerei von Oliver Estavillo in der Galerie Holger John in Dresden
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