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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Lebensart

Neue Lyrik: Blütenrausch & Pusteblumenzeit

29 Mittwoch Apr 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie

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Bütenrausch

Die Bäume stehen blütenschwer
im Abendlicht fliegen die Blätter
in lautloser Umarmung mit dem Wind
weißes Lächeln im Fallen
stecken Blüten im Gras
voller Farbsprenksel
hält ihr Leuchten an

kleine Hände greifen
nach den Blütenflocken
schütteln sie lachend von den Zweigen
im unbändigen Spiel mit der Fülle
verweht lautlos Schönheit

eine dicke Hummel nähert sich
mit Gebrumm den Blütenwogen
die Blätter verlieren
und weiter wogen
auf einem tieferen Ast sitzt ein Mädchen
halb in der Luft und am Boden
pflückt eine kleine gelbe Sonne
und verreibt die gelbe Farbe auf der Haut

auf der Wiese zeichnet sich mein Körper
ab mit den langen Baumschatten
fließe ich zu ihnen
ein Junge reicht mir tiefrote Blüten
zu all den anderen aufgesammelten
die doch nicht halten
im Arm hält er einen Teddy
strahlend blau wie der Himmel

LV
26.4.2020

Pusteblumenzeit

Grauweiß der Himmel
mit einem Sonnenlächeln
beginnt der Tag
reglos wie das Gefieder
des kleinen Vogels
am Straßenrand
eine Kohlmeise
sie lag einen Flügelschlag entfernt
vom saftigen Grün
unter dem Mauerbogen der Bahngleise

flaumig federleicht wie die Pusteblumen
auf den Wiesen bereit zum Flug
dazwischen vereinzelt Menschen
die ihren Träumen nachhängen
warten angestubst zu werden
bis die Himmelsschlüsselchen fliegen
hin zu den wohlig grasenden Schafen
die ihre Runde am Fluss
weiterdrehen

LV
28.4.2020

Fotos (lv)

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Licht & Schatten: meinwortgarten in der Corona-Krise

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, In eigener Sache, Kultur, Lebensart, Projekte

≈ 2 Kommentare

Liebe LeserInnen meines wortgartens,

zuerst das Erfreuliche: dieser Kultur-Blog nähert sich der 70 000-Marke an Aufrufen. Es geht stetig aufwärts. Mein Traum-Ziel ist die 100 000 bald zu erreichen und hoffentlich auch mal Einnahmen, auch aus den täglichen Anzeigen, die bereits seit einer Weile rings um meine vielen Beiträge stehen…

Es sind besondere, zwiespältige Zeiten gerade. Ich lebe, genieße im Moment, doch die Sonne vertreibt die existenziellen Sorgen nicht… Habe kaum Einnahmen momentan aufgrund der einschneidenden Corona-Maßnahmen.

Daher meine Bitte an Euch, vor allem die langjährigen Stammleser: Wenn Ihr meine Arbeit als freie Journalistin schätzt und unterstützen möchtet, könnt Ihr das jetzt mit einer Spende für das Weitergedeihen meines Kultur-Blogs: http://www.meinwortgarten.com tun.

Dieser wird seit nunmehr fünf Jahren von mir liebevoll gehegt und wächst… Das alles unentgeltlich. Viel Zeit steckt im wortgarten, bin oft unterwegs und Ihr bekommt immer neue, vielfältige Kulturgewächse zu lesen und sehen in Form von Bildern…
(Die Tagesmedien haben längst Bezahlsperren für ihre online-Angebote eingerichtet.)

Doch allein von Luft und Liebe kann auch ich nicht leben.

Herzlichen Dank an alle Leser und Unterstützer.

Bleibt schön neugierig, teilt und empfehlt meinwortgarten.com weiter.

Eine gute Zeit und Bleibt gesund!

Lilli Vostry
Inhaberin meinwortgarten.com

Herzlichen Dank für ihre Spende:

Kathrin Krüger-Mlaouhia, Redakteurin in Großenhain

Hartmut Maihöfer vom mai hof puppentheater in Dresden-Weißig

Günter Gläser, Emaillebilder-Künstler in Radebeul

Michele Cyranka, Malerin, Grafikerin und Keramiikerin in Tharandt

Spendenkonto:

Lilli Vostry
Bankverbindung: IBAN DE 88 8707 0024 0525 231700 bei Deutsche Bank
Kennwort: wortgarten-Spende

Fotos (lv)

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Schönes bleibt: Kleine Komödien

29 Sonntag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Kleine Komödien

Wenn es Engel gibt,
dann lesen sie wohl nicht
unsere Romane
von den enttäuschten Hoffnungen.

Ich befürchte – leider –
auch unsere Gedichte nicht
mit den Vorbehalten gegen die Welt.

Das Geschrei und die Zuckungen unserer Theaterstücke
müssen sie – vermute ich –
irritieren.

In den Pausen ihrer himmlichsten,
das heißt nicht menschlichen Beschäftigungen,
schauen sie sich eher
unsere kleinen Komödien an
aus der Stummfilmzeit.

Mehr als die Jammernden,
die ihre Gewänder zerreißen
und die mit den Zähnen knirschen,
schätzen sie – wie ich vemute –
den armen Teufel,
der einen Ertrinkenden an der Perücke packt
oder vor Hunger

die eigenen Schnürsenkel verspeist.
Vom Gürtel an aufwärts Vorhemd und Ambitionen,
tiefer im Hosenbein aber
die entsetzte Maus.

O ja,
das muss sie köstlich amüsieren.
Der Wettlauf im Kreis
verwandelt sich in eine Flucht vor dem Flüchtenden.
Das Licht im Tunnel
erweist sich als Tigerauge.
Hundert Katastrophen
sind hundert spaßige Purzelbäume
über hundert Abgründe.

Wenn es Engel gibt,
dann sollte sie – hoffe ich –
diese auf dem Grauen schaukelnde Lustigkeit
überzeugen,
die nicht einmal Zuhilf, Zuhilf ruft,
weil alles in der Stille geschieht.

Ich wage anzunehmen,
daß sie mit den Flügeln klatschen
und aus ihren Augen Tränen fließen,
zumindest die des Gelächters.

Wislawa Szymborska
(aus dem Gedichtband „Liebesgedichte“, insel taschenbuch der Literatur-Nobelpreisträgerin von 1996)

Foto (lv)

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Neue preisgekrönte Kinderbücher: „Komm mit raus, Entdeckermaus!“

13 Freitag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur

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Der Lesekompass 2020: 30 gute Geschichten für alle Kinder

Stiftung Lesen und Leipziger Buchmesse zeichnen 30 (Hör-)Bücher und Apps aus / Zentrales Thema: Verantwortung / Erstmals Kinderjury an Auswahl in der Kategorie 2 bis 6 Jahre beteiligt / Umbenennung der Auszeichnung.

Prämiert wurden gemeinsam 30 aktuelle Bücher, Hörbücher und Apps für Kinder und Jugendliche mit dem Lesekompass. Die Auszeichnung würdigt seit 2012 Medien, die sich besonders gut zur Leseförderung eignen. Ziel der Initiatoren ist es, Eltern, ehrenamtlich Engagierten sowie Fachkräften in Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel eine Orientierung für die jährlich mehr als 9.000 Neuerscheinungen im Kinder- und Jugendbuchbereich zu bieten. Eine 18-köpfige Fach-, eine Jugend- und zwei Kinderjurys haben gemeinsam je zehn Titel für drei Altersgruppen ausgewählt: 2 bis 6 Jahre, 6 bis 10 Jahre und 10 bis 14 Jahre. Zu den prämierten Kinder- und Jugendmedien stehen didaktische Materialien zum Download bereit: www.stiftunglesen.de/lesekompass.

#leidernichtLeipzig | KiKA-Moderator und Lesebotschafter Tim Gailus stellt alle Gewinntertitel in drei Videos vor: www.youtube.com/playlist?list=PL-2sY-ZN2s8TGsBIZ-txhKHq73E3HucPi

Zentrales Thema: Verantwortung

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, erklärt: „Die Geschichten der diesjährigen Auswahl eint die zentrale Frage, warum Verantwortung füreinander wichtig ist. Die Bücher, Hörbücher und Apps liefern darauf inspirierende, humorvolle und aufrüttelnde Antworten. Zugleich beweisen sie eine große Nähe zu gesellschaftlichen Debatten, die auch Kinder und Jugendliche betreffen: Umweltschutz, Klimawandel, Inklusion und Integration. Mit dem Lesekompass 2020 lösen wir einmal mehr unser Versprechen ein, für jedes Kind und jeden Geschmack die passende Geschichte zu finden.“

Kategorie 2 bis 6 Jahre: Erstmals Kinderjury beteiligt

2020 war das erste Mal eine Kinderjury für die Kategorie 2 bis 6 Jahre am Auswahlprozess beteiligt. Bereits 2019 wurde eine Kinderjury für die Altersgruppe 6 bis 10 Jahre einberufen; eine Jugendjury ist schon seit der ersten Ausgabe des Lesekompasses fester Bestandteil des Auswahlteams. Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, betont: „Ich freue mich, dass neben der Fachjury nun bei allen Kategorien Kinder und Jugendliche mitentscheiden dürfen. Der Lesekompass ist damit mehr denn je zuvor eine Auszeichnung von jungen Menschen für junge Menschen. Ihr Gespür und ihr Geschmack sind eine enorme Bereicherung für die Auswahl und zeigen genau, welche Geschichten fürs (Vor-)Lesen begeistern.“

Neuer Name: Der Lesekompass

Geändert hat sich auch der Name der Auszeichnung. Aus „Leipziger Lesekompass“ wird „Der Lesekompass“. Damit möchten Stiftung Lesen und die Leipziger Buchmesse noch deutlicher signalisieren: Diese Bücher, Hörbücher und Apps eigenen sich für alle Kinder im gesamten Bundesgebiet – egal ob (Vor-)Leseanfänger oder -profi.

2 bis 6 Jahre

Jörg Isermeyer / Daniel Napp: Ene, mene, Eierkuchen
Atlantis: 
Pappbilderbuch ab ca. 2 Jahren

John Canty / Christiane Schwabbaur: Hinten und vorn. Alles, was krabbelt und fliegt
Hanser: 
Sachbilderbuch ab ca. 3 Jahren

Tereza Vostradovská / Jaromir Konecny:
Komm mit raus, Entdeckermaus!
cbj Verlag: 
Bilderbuch und App ab ca. 4 Jahren

Claudia Rueda / Anja Malich: Hase hat Hunger
Gerstenberg Verlag: Mitmachbuch ab ca. 4 Jahren

Saskia Halfmouw: Endlich Wochenende
Esslinger: Wimmelbuch ab ca. 4 Jahren

6 bis 10 Jahre

Horst Klein /Monika Osberghaus: Alle behindert!
Klett Kinderbuch: Sachbuch ab ca. 6 Jahren

Kristina Scharmacher-Schreiber / Stephanie Marian: Wieviel wärmer ist 1 Grad?
Beltz & Gelberg: 
Sachbuch ab ca. 7 Jahren

Sonja Kaiblinger / Fréderic Bertrand: Vincent flattert ins Abenteuer
Loewe Wow!: 
Kinderroman ab ca. 7 Jahren

Knutsen / Michael Vogt: Bob18 und das Schwein namens Donnerstag
Oetinger: 
Erstlesebuch ab ca. 8 Jahren

Max Held / Timo Grubing: Wild Claws. Im Auge der Python
Arena Verlag: 
Kinderroman ab ca. 9 Jahren

Der Lesekompass 2020: Die Auswahl

Antje Damm: Der Wolf und die Fliege
Moritz Verlag: Interaktives Buch ab ca. 2 Jahren

Nina Dulleck: Boje hebt ab
Oetinger: Bilderbuch ab ca. 3 Jahren

John Hare: Ausflug zum Mond
Moritz Verlag: Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Wade Bradford / Kevin Hawkes: Wer schnarcht im 13. Stock?
Orell Füssli Verlag: 
Bilderbuch ab ca. 4 Jahren

Anu & Friedbert Stohner / Katja Gehrmann:
Erkki, der kleine Elch. Auf sie mit Geweih
Fischer Sauerländer: Vorlesebuch ab ca. 5 Jahren

Nina Blazon / Karin Lindermann: Ein Baum für Tomti. Eine wunderbare Reise zu den Bäumen
Carlsen Verlag: Kinderroman ab ca. 6 Jahren

Maria Farrer / Jörg Pohl: Hallo, Herr Eisbär
Hörcompany: Hörbuch ab ca. 7 Jahren

Elias & Agnes Våhlund: Handbuch für Superhelden
Jacoby & Stuart: 
Comic ab ca. 8 Jahren

Ben Brooks / Quinton Winter: Stories for Kids Who Dare to be Different
Loewe Verlag: 
Sachbuch ab ca. 8 Jahren

Babette Pribbenow: Pepper Mint und das verrückt fantastische Forscherbuch
Kosmos Verlag: Interaktives Buch ab ca. 9 Jahren

10 bis 14 Jahre

Enne Koens / Maartje Kuiper: Ich bin Vincent und ich habe keine Angst
Gerstenberg Verlag: 
Roman ab ca. 10 Jahren

Timo Parvela / Bjørn Sortland / Pasi Pitkänen: Kepler 62. Die Einladung
Kosmos Verlag: 
Comic ab ca. 10 Jahren

Amie Kaufmann / Britta Keil: Beast Changers. Im Bann der Eiswölfe
Ravensburger: 
Fantastischer Roman ab ca. 10 Jahren

Andreas Gruber: Code Genesis. Sie werden dich finden
cbt Verlag: 
Krimi ab ca. 12 Jahren

Oliver Uschmann / Sylvia Witt: Meer geht nicht
Gulliver: Roman ab ca. 12 Jahren

Holly Goldberg Sloan/Meg Wolitzer/Sophie Zeitz: An Nachteule von Sternhai
Hanser: 
Roman ab ca. 10 Jahren

Mario Fesler / Eva Schöffmann-Davidov: Extrem gefährlich! Maus mit Mission
Magellan Verlag: 
Fantastischer Roman ab ca. 10 Jahren

Anne Becker: Die beste Bahn meines Lebens
Beltz & Gelberg: Roman ab ca. 11 Jahren

Kathrin Schrocke: Immer kommt mir das Leben dazwischen
Mixtvision:  Roman ab ca. 12 Jahren

Neal & Jarrod Shustermann / Kristian Lutze / Pauline Kurbasik: Dry
Fischer Sauerländer: 
Dystopie ab ca. 14 Jahren

Es fängt mit Lesen an: Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Die Stiftung Lesen führt in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen bundesweite Programme, Kampagnen, Forschungs- und Modellprojekte durch, zum Beispiel den Bundesweiten Vorlesetag im November. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt: www.stiftunglesen.de

Die Leipziger Buchmesse ist Literatur- und Bildungsmesse zugleich. Der Bereich „FOKUS BILDUNG“ fasst alle ausstellungs- und programmseitigen Angebote zum Thema Bildung zusammen. Die Inhalte reichen von frühkindlicher bis hin zur schulischen Bildung in der Abiturstufe. So erhalten Erzieher, Lehrer und Pädagogen einen umfassenden Überblick über bildungsrelevanten Themen für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeit: www.leipziger-buchmesse.de

Text: Pressebüro Leipziger Buchmesse/Julia Wick

www.stiftunglesen.de www.leipziger-buchmesse.de

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Erste „Lange Nacht der Frauen“ am Equal Pay Day in Dresden

10 Dienstag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte

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Frauenpower und Kreativität für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt

Gespräche, Lesungen, Vorträge, Workshops und Party laden ein zum Mitmachen und Feiern bei der Ersten „Langen Nacht der Frauen“ des Bündnisses Equal Pay Day am 13. März in Dresden.

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag im Jahr, bis zu dem Frauen*, rein rechnerisch, „umsonst“ arbeiten. Das Bündnis Equal Pay Day Dresden will auf das Thema Lohnungleichheit und die Benachteiligung von Frauen* auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen. Deshalb gibt es am 13. März 2020 die „1. Lange Nacht der Frauen*“.

Über den ganzen Stadtraum verteilt bieten Kooperationspartner*innen von 16 bis ca. 20 Uhr verschiedenste Veranstaltungen zum Thema an: Diskussionen, Lesungen, Gespräche oder künstlerische Arbeiten. Weitere Informationen finden Interessierte im Programmheft im Anhang.

Ab 20 Uhr wird mit Programm, Musik und Snacks die „1. Lange Nacht der Frauen“ gebührend gefeiert. Zu erleben sind Kaddi Cutz (Poetry Slam), Still Movin’ (Musik) und Elchtest (Impro Theater). Zum Tanzen bringen Crline (ProZecco/Dresden), house & disco und Ostbam (ProZecco, vir.go/Leipzig) italo disco.

Wann: Freitag, 13. März 2020, 20 Uhr Einlass | ab 20.30 Uhr Programm
Wo: Eventgewölbe Dresden, Kanonenhof, Brühlscher Garten 4, 01067 Dresden (neben dem Bärenzwinger)

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei.
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei, das Programm wird durch Gebärdensprachdolmetschende übersetzt.

Veranstaltet wird die „1. Lange Nacht der Frauen*“ vom Bündnis Equal Pay Day Dresden. Dazu gehören: die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, der *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG Frauen für Frauen e. V., das DRESDNER Kulturmagazin, der Kreative Werkstatt Dresden e. V., der Landesfrauenrat Sachsen e. V. und der Lebendiger leben! e. V.

Weitere Informationen im Programmheft oder hier:
§        www.dresden.de/gleichstellung
§        www.frauen-ev-sowieso.de/lange-nacht-der-frauen/  
§        Facebook: Equal Pay Day Dresden

Alle, die mit den Veranstalterinnen diskutieren, feiern oder einfach nur dabei sein wollen, sind herzlich eingeladen unter dem Motto: Dresden hat Potential – zeigen wir es!

Text: Elke Mandel,
Projektkoordinatorin
Kreative Werkstatt Dresden e.V.
Bürgerstraße 50, Galvanohof
01127 Dresden
Tel 0351/8584200   Fax 0351/8584209
info@kreative-werkstatt.de
www.kreative-werkstatt.de

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Humorzone Dresden: Comedy mit Rindsroulade mit Rainer König, Alf Mahlo & Ralf Herzog in Merlins Wunderland

09 Montag Mär 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Theater

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„Merlins Spezial“ im Rahmen der „Humorzone“ – Comedy mit Magie und Menü mit Rainer König, Alf Mahlo, Ralf Herzog und Kerstin Straßburger. 

Diese Mimenshow findet laut Veranstalter am 15. März leider nicht statt aufgrund der derzeitigen Situation, Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus!

Das hat es seit Jahren nicht gegeben – Rainer König, Alf Mahlo und Ralf Herzog auf einer Bühne! Am 15. März sind die drei begnadeten Mimen im Rahmen der Humor-Zone in einem „Merlins Spezial“ im Restaurant-Theater Merlins Wunderland zu erleben. Für die Frauenquote sorgt die Dresdner Illusionistin Kerstin Straßburger. Ihre magischen Nummern hat sie übrigens nachhaltig-ökologisch konzipiert, denn hier wird keine Jungfrau mit dem Schwert zerteilt, sondern mit Pappbechern und rohen Eiern hantiert. Dabei sieht die Frau Straßburger auch noch gut aus! Überhaupt wird es Zeit, dass Frauen zaubern und die Männer die Requisiten reichen! Deshalb will sie die Herren Herzog, König und Mahlo auch als Assistenten für ihre Zauberei verpflichten.

Zu all dem Quatsch gibt es Soße samt Roulade als Highlight eines Drei-Gang-Menüs. Und das kann man sich zum Schluss nach der Musik eines DJ einfach wieder wegtanzen.

Text: Sabine Mutschke
Foto: Veranstalter

http://www.merlins-wunderland.de

Sonntag, 15. März 2020
Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.15 Uhr

Merlins Wunderland
Zschonergrundstraße 4
01157 Dresden

Tickets an allen VVK-Kassen sowie unter Tel. 03 51/ 421 99 99  Fax 4219977 

http://www.merlins-wunderland.de

3-Gang-Menü

Brotvariation vom Dresdner Backhaus, dazu frischer Topfen vom Markt mit Gartenkräutern, Paprika-Tomaten-Frischkäsecreme, Thunfisch-Chili-Dip, hausgemachtes Speckfett mit Apfel und Röstzwiebeln

***

Karotten-Kokos-Süppchen mit Chili & gerösteten Croutons & Blattspinat-Kartoffelcreme mit Schmand & sautierten Kirschtomaten

***

Gefüllte Rinderroulade wie bei Muttern, dazu feine Buttermöhren, klassischer Apfelrotkohl und Kartoffelklöße mit Semmelbutter

***

Süße Überraschung: Merlins Dessertvariation

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Neue Gedichte: Am Fluss & Hinter der blauen Tür

25 Dienstag Feb 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie

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Schattenfänger

Der Tag neigt sich
halb im Schatten
seh ich dich mein Glück
noch im Verborgenen
kleiner Schornsteinfeger
Schattenfänger

du hast ein Auge
auf mich geworfen
mein Herz wandert
ruhelos umher
nichts ist wie vorher mehr

siehst du mich mit einem
oder beiden Augen an
entspringt das Glück
dem Schatten oder Licht

fall ich in die Leere
unterm Kleeblatt
unter dem es vibriert
oder nicht

LV
24.02.2020

_____________________________

Haltlos

Der Sturmwind schlug
der alten Weide
mitten ins Herz
riss einen mächtigen Ast voller Zweige
heraus wie ein Armstumpf ragt der Rest
in die Luft
feinfaserig gehalten

erschüttert steh ich vor
den wehrlos verdrehten Zweigen
die Taube hat ihren Platz verloren
rotweisse Absperrbänder liegen
unter dem Baum lose auf der Erde
umkreisen die Gefahrenstelle

LV
13.02.2020

Am Fluss

Die Nacht hat ein Auge
auf mich seit du fort bist
der Tag lässt mich kalt
der Ruf der Wildgänse
in der Dämmerung
begleitet mich zum Fluss

wo Flügel schlagen
Männchen Weibchen jagen
Vogelschreie und Lachen
Bierflaschen kreisen
Rauchschwaden aufsteigen
es nach verbranntem Fleisch riecht

LV
2017

______________________________

Hinter der blauen Tür

Du streichst über mich
wie die Sonne über die letzten Schneereste
weiße Wolken segeln am Himmel
Blau umfing uns
hinter dieser Tür

auf warmem Grund
lagst du vor mir
ein großer Fisch
der kurz ausruht
ich strich Tropfen
von deiner Stirn
du hieltst meinen Arm

bevor wir in Küssen ertranken

LV
14.01.2017

_________________________________

Im Ungefähren

Wir brauchen nur zugreifen
von deiner zu meiner Insel springen
warum tun wir es nicht

Halten uns auf im Ungefähren
unstillbaren Verlangen
kommen nirgends an

Willst du die Blüten inmitten der Brennesseln
winde sie aus dem Blätterdickicht
ihrer verborgenen Wünsche

LV
11.09.2017

______________________________________

Kleiner Falter

Sah einen dunklen Fleck
dann das Flatterding an der Wand
reglos hing es über der Landkarte
meiner Träume
der Laptop schlief schon
eine Nacht oder länger

lautlos wie unsere Liebe
verflogen mit der Zeit
oder fliegen wir mit ihr
über uns hinaus
bist du bereit auch
unter meine Flügel zu sehen

wenn sie sich nicht mehr öffnen
dachte ich als der Falter am nächsten Tag
immer noch an der Wand saß
scheute mich ihn zu berühren
herabfallen
zerfallen in Nichts zu sehen

gefangen in Schwarz
hob ich sacht seine Flügel an
der Falter flog sofort auf
flimmerte mich an und verschwand

Mein Schattenfalter fliegt draußen
sein Platz ist sonnengelb
doch vermisse ich ihn

LV
15.04.2017

_______________________________

Lichtquell

Deine Hand findet
meine
wir legen uns
ins Wasser das feuerrot sprudelnde
sammeln Lichtfunken

im schaukelnden Boot deiner Hände
überlassen uns der Quelle
endlich angekommen
stillen unseren Durst

LV
13.01.2017

_________________________________

Verlangen nach Me(h)er

Traumwandler der Meere
schillernd in allen Farben
ziehen ihre Bahnen
hinter Glas
ein Augenschmaus
landen sie nicht auf dem Teller
wie ihre Artgenossen

taucht der Blick immer tiefer
mit all den Wunderwesen
in die Gefilde schwereloser Bewegung
endloser Schwerelosigkeit
zwischen Schlinggewächsen
und Korallenriffen
fließendes Verlangen
nach Me(h)er

sehe einen großen blauen Fisch
neben ihm einen kleinen
hin und her schnellen
und denke an das Märchen
vom Fischer und seiner Frau
der alles und nichts gefiel

die Fische stoßen aneinander
und an ihr Gehäuse
du wärst gern ein Fisch
angezogen vom Wasser
doch du willst auch fliegen
sagst du beim Gehen

LV
02.10.2016

____________________________

Blütentanz

Bei dir vergesse ich
den Lärm der Welt
verlier mich ganz
an die Klänge
in mir
sie springen zu dir

du spielst mir nichts vor
spielst nur für dich
bis sich unsere Blicke
fangen
hin und her treiben
in einem Meer aus Tönen

fliege ich und sehe
die tanzenden Blütenblätter
vom Baum fallen
der seine Zweige wie Arme ausbreitet
und rede mir ein
das alles wäre kein Traum

LV
01.05.2016

________________________________

Traumland

Sie drehen sich im Kreise
mit ihnen gehen Träume auf die Reise
Fliegen mit wehenden Mähnen
durch die Zeit
einmal zurück mit pochendem Herzen
ins Kinderland
und nach vorn verwegen-verlegen
wo es verschwand

und die Karusselpferde träumen
einmal nicht im Kreise
sondern mit wildem Getrappel
querfeldein davon zu ziehen

LV
28.10.2018

______________________________

Weißer Traum

Zuerst ein Klang
wie Tropfen
die leis anklopfen
aufs Fensterbrett fallen

abgelöst von weißem
Rieseln das mich
lautlos ergreift

die Kälte wegwischt
mit sanfter Zuckerbäckerhand
Dunkles ins Gegenteil verkehrt

Spuren im Schnee hinterlässt
und Flocken wirbeln in mir

LV
02.02.2019

_________________________

Schweben

Ein Gesicht am anderen
im Sog der Sonne
ausKroKusswiesen
wächst die Lust

Ein Kind schickt Seifenblasen
auf die Reise
flirrendes Schweben
jede von ihnen birgt
einen Traum
der lautlos zerschellt
an einem Körper
oder am nächsten Baum

an einem Zweig voller Knospen
vor meinen Augen
das Bersten pulsiert in mir

LV
14.04.2018

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Ausstellung „Heimatkunde“ im Kunstverein Meißen

25 Dienstag Feb 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Projekte

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Haut ab! Auf der Suche nach Heimat

Die Ausstellung „Heimatkunde“ reflektiert Wunschvorstellungen, Sehnsüchte und Realität eines Begriffes, der immer mehr zum Reizwort wird. Zu sehen sind Tafelbilder, Objekt- und Videokunst von David Adam, Kerstin Junker,  Lucas Oertel undHeinz Schmöller in den Räumen des Kunstvereins Meißen vom 29. Februar bis 18. April.

Die Ausstellung ist Teil des Förderprogramms des Kunstverein Meißen für Nachwuchskurator*innen und wurde kuratiert von John Hinnerk Pahl, Kurator und Kunsthistoriker.

Abbildung: Kerstin Junker: They saw the rise and fall, 23,5 x 16 cm, Öl und Acryl auf Karton, 2019, Detail

Eröffnung am Samstag, 29. Februar 17 Uhr

Begrüßung: Matthias Lehmann
Einführung: John Hinnerk Pahl, Kurator und Kunsthistoriker
Musik: Joules

Heimat birgt etwas Utopisches. In seinem Hauptwerk „Das Prinzip Hoffnung“ verkündet der Philosoph Ernst Bloch: „Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfaßt und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat.“ Dass der Begriff heute viel bemüht wird, dass sogar ein Ministerium nach ihm benannt worden ist, dass sein Schutz eingefordert und mitunter seine Bedrohung heraufbeschworen wird, regt an zu einer kreativen Auseinandersetzung.

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Kunstverein Meißen e.V. vergibt für 2020/21 zwei Residenzstipendien

Die Jury des Kunstverein Meißen wählte vergangene Woche die Künstlerinnen Christina Wildgrube und Gaby Taplick für die Residenzstipendien 2020/21 aus.

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Vorschau

Residenzstipendium des Kunstverein Meißen für 2020 geht an
Christina Wildgrube

27. April bis 20. Juni

Die Künstlerin Christina Wildgrube wird im April und Mai 2020 unter dem Titel „Das weite Land“ für vier Wochen in Meißen ihr für das Residenzstipendium eingereichtes künstlerisches Vorhaben unter Einbeziehung von Formen, Ornamenten und Mustern der Albrechtsburg verwirklichen, diese zeichnerisch sammeln und in ein großformatiges Landschaftsbild übertragen. Dieses ist dann in der anschließenden Ausstellung den Räumen des Kunstvereines zu sehen.

Das weite Land – Christina Wildgrube

Stipendiat*innenausstellung 2020
23. Mai bis 20. Juni

von Christina Wildgrube, Rückkehr, Linotype 12 Cicero, 2020

Eröffnung am Samstag, 23. März 17 Uhr

Begrüßung: Matthias Lehmann
Künstleringespräch mit Einführung in das Werk der Stipendiatin

Finissage am Samstag, 20. Juni 17 Uhr
Begrüßung: Matthias Lehmann

Künstleringespräch mit Katalogpräsentation und Einblicke in das Werk der Stipendiatin

Text + Fotos:  KUNSTVEREIN MEISSEN

ÖFFNUNGSZEITEN

Mittwoch bis Freitag 12 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr, Sonntag bis Dienstag und zwischen den Ausstellungen geschlossen.

Eintritt frei. Kunstverein Meißen e.V. Burgstraße 2 • 01662 Meißen
Telefon: 03521 – 476650

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Zu Besuch im Malkurs an der Volkshochschule Radebeul

25 Dienstag Feb 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Projekte

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„Gönnen Sie sich diese Linie !“

Der Malkurs von Mechthild Mansel an der Volkshochschule Radebeul ist sehr gefragt und das musische Angebot soll ausgebaut werden. Eine Ausstellung mit Arbeiten von Freizeitkünstlern eröffnet am 28. Februar, um 19.30 Uhr.

Die Staffeleien wirken wie ein großes, aufgeschlagenes Bilderbuch, an dem noch emsig gearbeitet wird. Hinter den fächerartig aufgestellten Zeichenbrettern stehen die Malkursteilnehmer. An diesem Abend ist Porträtzeichnen angesagt. Sie zeichnen mit Bleistift einen jungen Mann, der in der Raummitte auf einem Stuhl sitzt. Elf Zeichnungen sind zu sehen und auf jedem Blatt sieht er anders aus. „Das ist auch das Spannende, Details sehen zu lernen“, sagt Martina Metzenroth. Sie arbeitet in der Verwaltung und besucht seit zwei Jahren den Malkurs in der Volkshochschule im Landkreis Meißen in Radebeul. Hier finde sie Anleitung im Malen und Zeichnen.
„Das ist sehr beflügelnd und macht Spaß“, sagt sie. „Es belebt, entspannt und hinterher trägt man ein Bild nach Hause.“ Ein anderes Mal wird mit Pinsel und Farben gemalt und im Sommer gehen sie auch ins Freie und suchen sich Malmotive wie Schloss Wackerbarth oder an der Elbe.

„Der Ausgangspunkt ist für alle gleich, was jeder daraus macht, unterschiedlich und das bereitet Freude beim Betrachten“, sagt Uwe Buchholz, der bisher als Architekt arbeitete und jetzt mithilft in der Apotheke seiner Frau in Meißen. Das Malen sei auch ihr Hobby und sein Schwiegervater, 77 Jahre, zeichnet ebenso neben ihm an der Staffelei. Uwe Buchholz übt sich gerade im Zeichnen mit der linken Hand, um nicht festzufahren und ins Stereotype zu fallen. “Das ist ungewohnt, man muss sich sehr konzentrieren und es dauert länger“, sagt er. „Wir haben aber eine super Lehrerin, sehr direkt, aber zielführend und schön, was sie aus jedem herauskitzelt“, sagt Uwe Buchholz über Mechthild Mansel.

Sie geht zwischen den Staffeleien umher, gibt Hinweise und geht auf die Arbeiten ein: „Immer das Modell im Blick behalten.“ “Bitte hier die Dunkelheit herstellen zum einfallenden Licht“ und „Gönnen Sie sich diese Linie!“, sagt sie zu den Zeichnenden und macht sie auf Feinheiten der Gesichtspartie, Augen, Ohren und Nase aufmerksam.
Seit 2010 gibt die in Dresden lebende Künstlerin Mechthild Mansel als Dozentin Malkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an der Volkshochschule in Radebeul. Bereits mit zehn Jahren nahm sie Unterricht in der Dresdner Hochschule für Bildende Künste. Zu ihren Lehrern gehörte der bekannte Maler Bernhard Heisig, wegen ihm habe sie schließlich in Leipzig Kunst studiert.

„Im Malkurs geht es darum, die Wahrnehmung zu vertiefen, das kann man ins tägliche Leben mit übernehmen. Außerdem entwickeln die Teilnehmer verschiedene malerische und zeichnerische Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten für eigene Gefühle, Erfahrungen und Eindrücke“, so Mechthild Mansel. „Malen hat auch etwas Meditatives und ist gut für die Seele.“ In ihrem Malkurs treffen sich jeden Mittwochabend, 19 Uhr, maximal zwölf Teilnehmer im Alter von Mitte 20 bis über 80 Jahren, um gemeinsam zwei Stunden zu zeichnen und malen. Ein Kurs umfasst fünf Veranstaltungen.

„Die künstlerischen Kurse sind immer sehr gut nachgefragt. Da viele Teilnehmer dabeibleiben im nächsten Kurs mit neuen Schwerpunkten, gibt es wenig freie Plätze für Neueinsteiger“, sagt Ines Ragala. Seit Oktober 2019 leitet sie den Fachbereich Gesundheit, Kunst und Gesellschaft an der Volkshochschule in Radebeul. Es gibt außerdem einen Malkurs mit der Künstlerin Sylvana Arndt dienstags um 9.30 Uhr, den meist Senioren besuchen. Weitere künstlerische Kursleiter sind willkommen. Außerdem wird das musische Angebot ausgebaut, vorerst mit Kursen für Gitarre, Schlagzeug und andere Rythmusinstrumente. „Beim Malen hören wir auch oft Musik von Klassik bis Jazz und man merkt, dass der Stift dann auch leichter wird“, sagt Carolett Kaselowski. Sie malt und musiziert seit ihrer Jugendzeit und betreibt zwei Musikschulen in Radebeul und Dresden. Dass jeder seinen eigenen Stil hat, dem er treu bleiben und sich zeichnerisch weiterentwickeln kann, gefällt ihr am Malkurs mit Mechthild Mansel.

„Die Hand zittert, beschwert sich, dass zu viel radiert wird, altersbedingt“, sagt Barbara Müller, fast 90-jährig und die älteste Teilnehmerin im Malkurs. Doch sie sei froh, dass sie noch gut sehen und zeichnen kann und einer der Teilnehmer nimmt sie mit ins Pflegeheim in Radebeul. Nach dem Kurs lehnen alle Porträtzeichnungen an der Wand, gegenüber sitzen die Teilnehmer und sprechen mit Mechthild Mansel darüber. Der Austausch über die Bilder ist ihnen so wichtig wie das Malen.

Nun sind sie gespannt auf die Ausstellung. Dafür wählte Mechthild Mansel insgesamt 18 Bilder von acht Malkursteilnehmern, die am längsten dabei sind, aus. Die Ausstellungseröffnung ist am 28. Februar, um 19.30 Uhr in der VHS Radebeul auf der Sidonienstraße 1a. Dann wird auch die Schülerband aus der Musikschule “sound of harmony“ von Carolett Kaselowski spielen. Kursleiterin Mechthild Mansel selbst wird am 20. März, um 19.30 Uhr eine Personalausstellung anlässlich ihres 60. Geburtstages mit Ölbildern, Grafiken und Keramik in der Stadtgalerie Radebeul eröffnen, wo auch alle ihre Kursteilnehmer hinkommen. Der nächste Malkurs mit ihr an der VHS Radebeul startet am 26. Februar.

Text + Fotos (lv)

http://www.vhs-lkmeissen.de


Zeichnen entspannt und schärft den Blick: die Künstlerin Mechthild Mansel mit den Porträts ihrer Malkursteilnehmer.

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BilderAlbum: Frank Zander stellt im Fischrestaurant „Kastenmeiers“ aus

25 Dienstag Feb 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik

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„Hier kommt Kurt“: Das passende Bild zum Hit hängt auch in der Ausstellung.
Der Musiker und Comedian mit der Reibeisenstimme Frank Zander ist gelernter Grafiker. Natürlich sang er auch ein Lied gemeinsam mit seinen Fans („Nur nach Hause woll`n wir nicht“…)


Kochfisch & Hamburg, Große Freiheit

Bunt beflügelte Zander-Fische

Der Musiker, Comedian und Grafiker Frank Zander stellt zurzeit farbenfrohe Zeichnungen und Gemälde mit und ohne Flossen und Charisma im Fischrestuarant „Kastenmeiers im Taschenbergpalais“ Dresden aus. Er ist ein Unikum wie seine Bilder, direkt aus dem Bauch. Es geht um Genuss, Spaß, aber auch ein offenes Herz und geben denen, die wenig haben. Zur Ausstellungseröffnung signierte, sang und machte Zander viele Selfies zusammen mit den zahlreichen Besuchern. Das erste Bild wurde gleich verkauft, das der stolze Besucher hier hält. Die 33 „echten Zander“ sind noch bis 27. Februar zu sehen.

Text + Fotos (lv)

http://www.kastenmeiers.de
  

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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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