• Aktuelles
  • Auf der Gartenbank mit…
  • Im Atelier bei…
  • Aufgelesen
  • Bildende Kunst
  • Über uns
  • Eine Distel für…
  • Eine Sonnenblume für…
  • Erste und letzte Worte
  • Film
  • Genießen
  • Kolumne
    • Keine für Alle ! – Lara Finesse
  • Kultur
  • Kulturkalender
  • Kurzgeschichten
  • Lebensart
  • Literatur
  • Musik
  • Poesie
  • Porträts
  • Projekte
  • Theater
  • Tauschmarkt/Ideenbörse
  • Tanz
  • TraumTagebuch
  • Reportagen
  • Unterwegs
  • WortRaritäten
  • WortRätsel
  • Zwischenmenschliches
  • Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“
  • Impressum/Kontakt

meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

meinwortgarten.com

Kategorien-Archiv: Zwischenmenschliches

Komplett neue Ausstellung „Aktfotokunst – heute“ im Kunstkeller Dresden

20 Mittwoch Okt 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Kultur, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Prießnitz-Nixen und Männer mit Schmetterlingsflügeln

Zeitgenössische Aktfotografie in großer Vielfalt von zwölf Foto-Künstlerinnen zeigt die  nunmehr dritte Ausstellung im Museum aktfotoARTdresden im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15, den Volkmar Fritzsche im November seit 25 Jahren betreibt.

Reizvolles für die Sinne hält die komplett neue Ausstellung „Aktfotokunst – heute“, die nunmehr dritte im Museum aktfotoARTdresden im Kunstkeller auf der Radeberger Straße 15, bereit. Außerdem steht dessen 25-jähriges Jubiläum am 9. November bevor. Bis 2019 als Galerie von ihrem Gründer und Betreiber Volkmar Fritzsche (80) geführt, rückt er im jetzigen Aktfotografie-Museum diese Kunstform in noch größerer Vielfalt in den Mittelpunkt.

Zehn Fotokünstler und zwei Fotokünstlerinnen aus Chemnitz, Dresden, Niedersachsen bis Rheinland-Pfalz sowie Volkmar Fritzsche selbst zeigen ca. 115 Arbeiten in vier Räumen. Die Vernissage war am 16. Oktober, 17 Uhr mit einer Tanzperformance von Una Shamaa (für Besucher gilt die 3G-Regel und Mund-Nase-Schutz). Zu sehen ist zeitgenössische Aktfotografie, die facettenreich Blicke auf den unverhüllten Körper mit allen Eigenarten und verschiedenen fotokünstlerischen Mitteln von sinnlich, reizvoll bis witzig, gewagt und experimentell versammelt.

Jeder Fotokünstler, fünf von ihnen stellen erstmals im Museum aktfotoARTdresden aus, ist mit sechs Arbeiten vertreten. Mit dem Kontrast von Körper und Kulisse spielt in seinen Aufnahmen Norman P. Krauß aus Landau/Pfalz, der neu dabei ist. Ein Frauenakt in Pumps vor einem bröckligen Treppengeländer. Eine Frau in schwarzer Lederkorsage gelehnt an eine weiße Kachelwand. Eine Punkerin mit Tattoos hockt auf einem barocken Sessel mit romantischem Landschaftsbild an der Wand und weißer Rüschengardine. Johannes Barthelmes aus Berlin holt dunkelhäutige Frauen vor die Kamera. Eine Brasilianerin mit Karnevalsmaske. Eine andere hat sich einen grünen Eimer auf den Kopf gesetzt. Marc Antonio aus Chemnitz stellt diesmal Männerakte aus seiner Serie „animal men“ aus, darunter ein Mann mit zwei weißen Tauben in den Händen, außerdem mit Katze, Schlange und Schmetterlingsflügeln.

Sensible Schwarz-weiß-Aktaufnahmen aus der Serie „At home“, in denen sich Männer und Frauen in aller Individualität, mit Muskeln und Narben, in ihren eigenen vier Wänden fotografieren ließen, zeigt Astrid Susanna Schulz aus Wildeshausen/Niedersachsen. Die niederländische Fotokünstlerin Henriette von Gasteren hat ihren Künstlernamen Lilith abgelegt und ist international bekannt für ihre lustvoll-ironischen Körperbilder. In ihren inszenierten Selbstporträts spielt sie mit Frauenrollen und Emotionen in allen Schattierungen zwischen Lust, Schmerz, Verletzlichkeit und Ausgeliefertsein und lotet Grenzen aus. Ihre neuen Körperbilder sind noch drastischer und grotesker und weniger zum Schmunzeln als sonst. Eine Frau ist mit Schlinge um den Hals  an ein Bettgestell ohne Matratze gefesselt. In einer anderen Aufnahme  liegt sie unbequem auf der Bettkante und auf weißem Laken zeigt sie Körper und Gesicht komplett in Folie eingewickelt, mit aufgerissenem Mund nach Luft ringend.

Der Dresdner Fotokünstler Georg Knobloch arbeitet als einer der wenigen noch mit analoger Fotografie und zeigt erstmals im Kunstkeller seine sehr natürlich-sinnliche Akt- und Landschaftsfotografien mit “Prießnitz-Nixen“ am Wasser, Frauen in Springbrunnen und vor Wasserspielen tänzelnd mit Blick auf die Hofkirche, unmittelbar vor Ort aufgenommen. Ebenso farbenreich wie fantasievoll überraschen den Betrachter im letzten Raum digitale Malerei von Marianne Backe, die zusammen mit Aktfotografien von Volkmar Fritzsche zu neuen, faszinierenden Bildwelten in dieser Form einzigartig verschmelzen. Einen Bildband dazu hat er gerade herausgebracht.

Erstmals zeigt Solvig Frey Aktfotografien mit Modellen, die im Spiel mit Körper- und Naturformen mal pure Lebensfreude und Fülle ausstrahlen, mal auf einer Baumscheibe Stille und Geborgenheit suchen oder mit Accessoires und Frisur mit weiblich-männlichen Rollenbildern und Eigenarten spielen. Sie ist dem Kunstkeller seit über 15 Jahren verbunden, nicht nur mit eigens dafür konzipierten Programmen, sondern ebenfalls als Model, Kuratorin und Rednerin bei Ausstellungseröffnungen.

Interessierte an den Aktbildern können sich direkt an die Fotokünstler wenden, die mit ihrer Vita und Kontaktdaten in der Ausstellung zu finden sind. Die Ausstellung ist bis Juni 2022 zu sehen im Kunstkeller und die Kleinkunstbühne im Kunstkeller lockt zudem mit neuem Programm.

Text + Fotos (lv)

Öffnungszeiten: Mo 11 – 18 Uhr, Di 15 – 21 Uhr, Do 15 – 18 Uhr und Sa 11 – 15 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel.: 0162 – 682 93 79


Farbenfrohes Feuerwerk der Sinne: Digitale Malerei von Marianne Backe und Aktfotografie vom Volkmar Fritzsche verschmelzen zu faszinierenden „Bildwelten“ im hinteren Ausstellungsraum. So heißt auch der Bildband mit seinen neuesten fotokünstlerischen Arbeiten, den Interessierte auch bei ihm bestellen können.,

Veranstaltungstipp

Der Tag, als meine Frau einen Mann fand –
Lesung mit Solvig Frey und Rüdiger Schlögel nach dem gleichnamigen Roman von Sibylle Berg

am Freitag, dem 22. Oktober, 20.30 Uhr, auf der Kleinkunstbühne im Kunstkeller Dresden.

Die gesamte Kulturszene war schwer von der Coronazeit betroffen. Umso mehr freuen sich Künstler über Euer Interesse an ihren Produktionen.

Dieser Link führt Euch zur Platzreservierung.

https://www.kunstkeller-dresden.de/veranstaltung52.htm

Volkmar Fritzsche und Team

Hier eine Rezension dazu (vom 17.9.2020 auf http://www.meinwortgarten.com )

Lustvoll-ironische Lesung: „Der Tag, als meine Frau einen Mann fand“ aus dem Roman von Sibylle Berg im Theaterhaus Rudi

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Bilder-Album: Premiere Wald-Theater „Luftholen“ in der Dresdner Heide

30 Mittwoch Jun 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Musik, Projekte, Tanz, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

,
Im Wald, über den Dächern muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…, sang
Regina Felber angelehnt an ein bekanntes Lied von Reinhard Mey.

Wundersame Begegnungen im Wald mit Riesen, Scherzkobolden und flirrenden Sonnenflecken

Die Natur wurde zur Bühne für „Luftholen“, ein vergnüglich fantasiereiches Erlebnis für kleine und große Zuschauer mit 15 Künstlerinnen und Künstlern unter Regie von Regina Felber am Sonntagnachmittag im Stechgrund in der Dresdner Heide.

„Das wahre Theater ist, wo man fühlt und lacht, wo es mit einem im Innern was macht….“, begrüßte die Schauspielerin und Initiatorin des Projekts Regina Felber vergnügt die Zuschauer am Eingang zum Wald-Theater. Von Bildschirmbildern habe sie genug. Darum zog es sie nach draußen in die Natur, genauer, in den Stechgrund in der Dresdner Heide. Diese gibt eine traumhafte Kulisse für ein besonderes künstlerisches Erlebnis. „Luftholen“ – ein musikalisch-theatralischer Spaziergang hatte am Sonntagnachmittag Premiere. Gleich zwei Vorstellungen, beide ausverkauft!

Bei schönstem Sommerwetter luden insgesamt fünfzehn Künstlerinnen und Künstler, Schauspielerinnen, Komödianten, Musiker und Tanzende ihr Publikum ein zum Schauen, Innehalten und Genießen mit allen Sinnen mitten im Grünen. Flirrende Sonnenflecken auf den Waldwegen und würzige, angenehm kühle Waldluft. Weite Aussicht, dem Himmel nah, Vogelgezwitscher, Bachplätschern. In mehreren Gruppen gingen Zuschauer und Akteure gemeinsam vom Waldpark Weißer Hirsch aus auf dem ca. zweistündigen Spaziergang auf unebenen, romantisch-verschlungenen Pfaden immer tiefer hinein in den Wald, gab es an zehn Spielorten Wundersames, Urwüchsiges, Lustig-Versponnenes und Bezauberndes zum Thema Luft und Wald zu sehen und zu hören, lauschten, lachten und ließen sich kleine wie große Zuschauer verzaubern von der Kunst im Wald. In der Natur Vorgefundenes entfachte die Fantasie der Künstler. Wie ein umgefallener, „sprechender“ Baum, dem Schauspieler Thomas Stecher seine Stimme lieh per Toneinspielung in berührenden Worten über Zeit und Vergänglichkeit. Da taucht auf einer Holzbrücke plötzlich ein Riese auf, dem das Luftholen schwer fällt und der verwundert die vielen vor ihm schwebenden Seifenblasen betrachtet.

Mehr Text zur Aufführung folgt.

Fazit. Bitte mehr davon! Die Natur als Bühne und Raum für Träume und neue Erfahrungen.

Text + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Die Schauspielerin Sandra Maria Huimann inszeniert „Alice im Wunderland“ an den Landesbühnen Sachsen

10 Donnerstag Jun 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Spagat zwischen wundersamer und wahrhaftiger Welt: Die Schauspielerin und Regisseurin Sandra Maria Huimann zeigt ihre vierte Regiearbeit „Alice im Wunderland“.
Hier zwei Ausschnitte von den Proben im April in den Landesbühnen.

Ein verrücktes Spiel zwischen Vergessen und Erinnern

Die Inszenierung „Alice im Wunderland“ nach dem bekannten Kinderbuch von Lewis Carroll in einer Bühnenfassung von Roland Schimmelpfennig entführt die Zuschauer in die wundersame Welt von Alice, die an Alzheimer Demenz erkrankt ist. Die Stream-Premiere ist am 11. Juni, 20 Uhr auf http://www.dringeblieben.de zu sehen. Premiere hat das Stück der Landesbühnen Sachsen in Kooperation mit dem Societaetstheater dann dort im Oktober.

Eine Frau in weißem Nachthemd, Hausschuhen und grauem Haar steht mitten auf der Bühne und sieht sich verwundert um. Seltsame Gestalten laufen mit rudernden
Armbewegungen um sie herum und wollen mit ihr im „Tränenteich“ schwimmen. Ein Mädchen in rot geblümtem Kleid, das aussieht wie sie selbst in jungen Jahren, klatscht mit ihr in die Hände zum Lied „Alle meine Entchen“.

Wundersame Dinge gehen vor sich. Das weiße Kaninchen hält sie für sein Hausmädchen. „Ich hol ihm besser seinen Fächer und seine Handschuhe. Wenn es wüsste, wer ich wirklich bin. Aber wer bin ich wirklich?!“, fragt sich die alte Alice. Ihr Sohn hat nie Zeit und das Kaninchen läuft immer weg. Irgendwann weiß die alte Frau nicht mehr, wer hier verrückter ist: der Hutmacher oder sie. Der ist auch noch Ärztin und will Alice helfen, genauso wie Dideldum und Dideldei, zwei Pflegekräfte.

Anrührend komisch, skurril, traurig, nachdenklich und sprachspielerisch philosophisch
entführt das Stück „Alice im Wunderland“, inszeniert als Märchen für Erwachsene nach dem berühmten Kinderbuch von Lewis Carroll in einer Bühnenfassung von Roland Schimmelpfennig, in eine besondere Welt. Einen ersten Vorgeschmack gab es bei einem Probenbesuch in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Die Inszenierung in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden sollte dort eigentlich am 13. Mai, um 20 Uhr Premiere haben, musste dann aber wegen des verlängerten Lockdowns coronabedingt abgesagt werden.

Nun soll das Stück zur neuen Spielzeit im Oktober im Societaetstheater zu sehen sein.
Die Stream-Premiere ist bereits morgen, am 11. Juni,  20 Uhr im Internet zu sehen (siehe Link unter dem Beitrag).

Regie führt Sandra Maria Huimann. Die gebürtige Wienerin absolvierte das dortige Konservatorium für Schauspiel und schloss mit dem Bachelor ab. Seit 2009 ist Sandra Maria Huimann als Schauspielerin im Ensemble der Landesbühnen Sachsen engagiert und wohnt in Dresden. „Alice im Wunderland“ ist ihre vierte Regiearbeit. „Das Publikum erlebt die Geschichte aus der Perspektive von Alice, die an Alzheimer Demenz erkrankt ist. Wir versuchen ihre Wahrnehmung zu ergründen“, sagt Sandra Maria Huimann. Das geschieht in sehr körperorientiertem Spiel. Da die Darsteller, die bei den Proben Masken tragen, sich nicht anfassen dürfen wegen Corona, treten sie in Beziehung vor allem über Sprache, Körper und Rhythmus. Mir dieser Form sei sie glücklich.

„Denn es geht in dieser Geschichte ja viel um sich wiederholende Zeit und verloren gehendes Körpergefühl. Irgendwann gelangen betroffene Menschen an einen Punkt, wo sie den Bezug zur Außenwelt verlieren“, erklärt sie. „Es geht viel um Erinnerung und eine Neubewertung der Situation aus dem Wissen, das Alice gerade hat.“ Das Stück entführe aber in keine bunte Fantasiewelt. Als Kulisse dient ein weißer Raum, in einem Pflegeheim für an Alzheimer Erkrankte, der sich mittels Licht und Projektion verwandelt. Alle Figuren haben eine reale und eine Wunderland-Figur.

Zur Vorbereitung auf das Stück nahm Sandra Maria Huimann teil an einem online Kurs für Angehörige von Menschen, die mit Demenz leben mit Eva Helms, Leiterin des Infopunkts Demenzpflege im Familienzentrum Radebeul. “Ich hab versucht mir alles anzueignen, was es über diese Krankheit gibt, was Pflegepersonal und Angehörige erleben, um die einzelnen Perspektiven zu verstehen“, so die Regisseurin. Auch die Darsteller machten mit bei dem Kurs. Zusammen mit fünf Schauspielern der Landesbühnen – Anke Teickner als Alice Alzheimer, Luca Lehnert als Mädchen Alice, Michael Heuser als Patient X, Michael Berndt-Cananá als Pfleger 1 und Grian Duesberg als Pfleger 2 – stehen zwei Gäste aus der freien Szene auf der Bühne. Sabine Köhler als Hutmacher und Tobias Herzz-Hallbauer spielt Alices Sohn und hat die Musik für die Inszenierung komponiert. „Menschen mit Demenz haben ein großes Empfinden für Emotionen und Stimmungen und merken an der Stimme, dass jemand da ist, der es gut mit ihnen meint. Wenn man sich auf ihre Welt einlässt und darauf eingeht, dann kann man die Verbindung zu ihnen aufrechterhalten“, weiß Sandra Maria-Huimann.

Sie liebt ihren Beruf als Schauspielerin und führt gern Regie: „Ich finde es großartig, die Position des anderen einzunehmen und es ergänzt und bereichert sich beides. Als Regisseurin muss ich den roten Faden zusammenhalten, innerhalb dessen gibt es viele Möglichkeiten und wir finden einen Konsens, mit dem alle zufrieden sind.“ Sie selbst ist als „Aschenbrödel“ vor der Moritzburger Schlosskulisse wieder ab 3. Juli zu sehen, im Stück „Jedermann“ spielt sie die „Buhlschaft“ im Hof der Albrechtsburg Meißen und in der Liebeskomödie „Zuhause bin ich Darling“ im September in den Landesbühnen Sachsen.

Außerdem ist Sandra Maria Huimann die Frontfrau und Sängerin der Band „Machine de Beauvoir“, in der elektronische, sehr extravagante Musik und eigene Songs sowie Liedtexte großer Dichter und Denker von Brecht, Kafka und Oskar Wilde aufeinander treffen. Sie genießt die Momente im Wunderland auf der Bühne, sucht in jeder Rolle nach Wahrhaftigkeit wie auch im eigenen Leben. Ihr Motto dabei: Voller Neugier und einem Blick darauf, andere Wahrnehmungen und Geschichten genauso zu respektieren und zu verstehen. 

Text + Fotos (3) (lv)



Stream – Premiere „Alice im Wunderland“, Märchen für Erwachsene nach Lewis Carroll von Roland Schimmelpfennig: 11. Juni, 20 Uhr                                                                                             

Weitere Aufführungen: 19.6., 19.00 Uhr und 25.6.19.00 Uhr  als Stream und dann im Oktober folgt die Premiere im Societaetstheater Dresden

Wo: auf der Plattform dringeblieben.de; Veranstaltungslink: https://dringeblieben.de/videos/premiere-alice-im-wunderland 

Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden

,,

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neustart im Staatsschauspiel Dresden mit fünf Premieren im Juni

19 Mittwoch Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Das Leben als Traum: „Das Buch der Unruhe“ von Fernando Pessoa kommt eine Nacht lang, in einer achtstündigen Aufführung unter Regie von Sebastian Hartmann live aus dem Lichthof des Albertinums gestreamt, ins Wohnzimmer. Auf dem Foto: Schauspielerin Luise Aschenbrenner.  4. Juni, 22 – 6 Uhr. Foto: Sebastian Hoppe


Sehnsucht nach Sicherheit und Identität: Von Menschen, die in Grenzorten leben und ihren Erfahrungen erzählt die Uraufführung von „Anschluss“ von Jaroslav Rudiš unter Regie von Alexander Riemenschneider. Auf dem Bild: Moritz Dürr, Sven Hönig, Philipp Lux, Holger Hübner. 25. Juni, 19.30 Uhr, Kleines Haus 1. Foto: Sebastian Hoppe

Eine Konferenz der Abwesenden, Theater zwischen Schlaf und Traum
mit Pessoas „Buch der Unruhe“, Sommerfrische im eigenen Land & in Grenzorten & Schillers „Die Räuber“ 

Mit fünf Aufführungen zu spannenden aktuellen Themen, davon eine digital übertragen aus dem Lichthof des Albertinums, öffnet sich nach einem Jahr coronabedingter Pause wieder der Vorhang auf der Großen Bühne im Schauspielhaus und im Kleinen Haus. 

Am 1. Juni 2021 kann das Staatsschauspiel Dresden seine Spielstätten endlich wieder für Publikum öffnen. Intendant Joachim Klement: „Es war für uns keine einfache Zeit – insbesondere auch für die künstlerischen Teams und das Ensemble, die mit großer Disziplin im vergangenen Jahr Inszenierungen probten und zur Premierenreife brachten, ohne Gewissheit zu haben, wann es für sie endlich möglich sein würde, das Erarbeitete dem Publikum zu präsentieren. Umso mehr freuen sich alle Mitarbeiter*innen am Haus nun, im Juni gleich fünf dieser neuen Arbeiten zeigen zu können!“

Den Auftakt macht am 1. Juni 2021, 19.30 Uhr im Kleinen Haus 1 die Uraufführung von KONFERENZ DER ABWESENDEN, eine Produktion von Rimini Protokoll, die in der weltumspannenden Krise einer Pandemie die Antwort radikal in weltweiter Zusammenarbeit findet. Und doch ist diese zutiefst lokal verankert – im Setting einer Konferenz, zu der niemand anreisen kann und Menschen aus der eigenen Stadt die Identität eines abwesenden Konferenzgastes übernehmen, um ihm so den eigenen Körper, die eigene Stimme und die eigene Anwesenheit zu leihen.

Am 4. Juni 2021 folgt die digitale Premiere von DAS BUCH DER UNRUHE nach Fernando Pessoa, die von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages live aus dem Lichthof des Albertinums gestreamt wird. Unter der Regie von Sebastian Hartmann entstand keine Inszenierung im herkömmlichen Sinn, eher eine theatrale Installation zu Pessoas Lebenskonzeption, in der bewusste Isolation und Kontemplation, Schlaf und Traum, wichtiger als das aktive Alltagsleben sind. Die achtstündige Aufführung findet deshalb für die digital zugeschalteten Zuschauer*innen in der Zeit des Schlafes, für die Dauer einer Nacht, statt.

TRILOGIE DER SOMMERFRISCHE von Carlo Goldoni in der Regie von Rafael Sanchez ist am 11. Juni 2021, 19.30 Uhr die erste Premiere, die nach langer Zeit wieder auf der großen Bühne im Schauspielhaus zu sehen sein wird. Perfekt passend für die Zeit, in der wir uns langsam wieder optimistisch mit der Planung von Urlauben befassen – und in der die Sommerfrische im eigenen Land eine neue Renaissance erlebt. Die B-Premiere findet am 12. Juni 2021 statt.

Und auch die Bürger:Bühne freut sich darauf, am 18. Juni 2021, 19.30 Uhr, im Kleinen Haus 1 DIE RÄUBER*INNEN nach Friedrich Schiller (Regie: Yves Hinrichs) mit Jugendlichen endlich vor Publikum zu zeigen.

Die Uraufführung von ANSCHLUSS von Jaroslav Rudiš, inszeniert von Alexander Riemenschneider, beschließt am 25. Juni 2021, 19.30 Uhr, im Kleinen Haus 1 den Premierenreigen im Juni (B-Premiere am 26. Juni 2021). Grenzorte und die Erfahrungen von Menschen, die dort leben, und die Sehnsucht nach Sicherheit und Identität, die mit klaren Grenzen oftmals Hand in Hand zu gehen scheint, stehen in diesem Werk, das im Auftrag des Staatsschauspiels Dresden entstanden ist, im Mittelpunkt. Das Stück spielt an der sächsisch-böhmischen Grenze am Bahnhof eines einst mondänen Luftkurorts.

Der Vorverkauf für die Premieren startet am Freitag, dem 21. Mai 2021 um 10 Uhr. Karten für das Streaming von DAS BUCH DER UNRUHE sind bereits jetzt erhältlich.

Text: Gertrud Aringer

Leiterin Presse-und Öffentlichkeitsarbeit
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Telefon +49 351 4913 755
Fax          +49 351 4913 760

www.staatsschauspiel-dresden.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Neue Lyrik: Der Seifenblasenmann & Unter Bäumen & Worte & Abwehr & Wenn Männer heulen und mehr

13 Donnerstag Mai 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Fotografie, Lebensart, Poesie, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Der Seifenblasenmann

Er wankte torkelte ein wenig
als er seine Sachen zusammenpackte
fast wie die vielen lustigen Kringel
aus Seifenschaum
die er in die Luft auf Reisen schickte

allein stand er auf dem Platz vor dem Supermarkt
am alten Straßenbahnhof
umringt von drei Polizisten mit Masken
die ihn mitnahmen

neben ihnen ein Rettungswagen
ein Rucksack und die zwei langen Stäbe
die er in den Händen hielt
wenn er sein schillerndes Heer
überschäumender Freude
aus dem Wassereimer empor steigen ließ

wie beim Diabolo dirigierte
hin und her schwenkte
und tanzen ließ

die Kinder hüpften vergnügt
den Seifenblasen nach sie zu fangen
Erwachsene schauten ihnen
versonnen nach
bis nur noch eine Pfütze auf dem Asphalt
übrig blieb

der Seifenblasenmann saß manchmal
auf dem Fensterbrett eines Geschäfts
ein junger etwas wunderlicher Zausel
der nie bettelte einige warfen ihm Münzen zu
in seiner Welt lebte

vor sich hin murmelte lachte
manchmal einen Schluck zu viel trank
und rauchte mit klammen Fingern
bei Wind und Wetter draußen

wovon träumte er
mit ihm ging etwas verloren

LV
12.5.2021

Unter Bäumen
(Für Mutter Erde)

Beraubt seines stürmischen Gemüts
oder berauscht vom Duft
streift der Wind sacht durch die Blütenbäume
an der Elpromenade
die ihre knorrigen Glieder vergessen
keck in verschwenderischer Pracht
wie im Tanz die Blütenköpfe wiegen

Blütentrauben biegen sich herunter
zu denen die auf Picknickdecken liegen
im konfettibunten Gras zwischen zerzausten
Gänseblümchen und gaukelnden Schmetterlingen
nach denen ein kleines Mädchen in weißem
Kleid und Schleife im Haar hascht
eine Frau steckt Blüten an ihre Schuhe

Breite deine Arme aus
über den Bäumen
über allen die im Geäst
unter den Zweigen
Geborgenheit und Schutz suchen
Stürme überstehen
im Fallen das Schöne nie übersehen

Besänftige die Lauten
schenke Licht denen die frieren
und den Unverfrorenen
wenn Bäume und Gräser Schatten werfen
dass sie das Dahinter sehen

Lass im Azurblau des Morgens
den Tag an Blässe verlieren
nimm der Nacht ihre Schwärze
wenn wir unsere Erdhaut fühlen

der Wind weht Blütenblätter aufs Papier
ins Haar sammle ein paar auf
von diesem Moment unendlicher Fülle
in deinem Gesicht Mutter Erde Pachamama

LV
9.5.2021

Worte

Worte geben uns
wider hallen nach

wir hören uns
andere Worte
spielen PingPong
ein Wort gibt das andere

hören wir auf uns
wann werden wir stumm
im blinden Wortgestöber

ob ich auch mal in den Schuhen
eines anderen gehe fragst du mich
als ginge dann alles besser
die auf meinen Worten herumtrampelt

sie mir entreißt verdreht wegschreit
all die fröhlichen Menschen im Frühling
draußen sehe ich wie durch einen Film

LV
29.4.2021

Abwehr
(Für A.)

Der Abstand wurde größer
unser Schweigen immer länger
Nun ist es heraus:
Hoffnungslose Ignorantin nennst du mich
ein kleiner Stich ins Herz
mit großer Wirkung
stärker als jeder Virus

wie kannst du dir so sicher sein
alle die anders denken über C.
sind „Schwachomaten“ für dich
doch wer hat die Deutungshoheit darüber

auf Bildern kneifst du oft
die Augen zusammen
blinzelst in die Sonne
blendet sie dich oder
was hindert dich klar zu sehen

wer bist du ohne alles andere
Mann Kinder Arbeit
wehrlos wirfst mir vor
ich würde mich nicht wirklich
für andere Menschen interessieren
doch ich lebe nicht nur für mich selbst

der Riss geht tief zwischen uns
bis in Kindertage
die Seele früh mit Stachelhaut überzogen
wir beide
nach und nach abgestreift
uns eingerichtet

doch noch längst nicht alles verwunden
voll auf Abwehr nun
immun zeigen gegen jegliche Eigenart
Auffälligkeit Verletzbarkeit
vermeintlicher Schutz

doch aus jeder stachlig unscheinbaren Raupe
schlüpft eines Tages
ein prachtvoller Schmetterling
der fliegt wohin er mag

LV
11.4.2021

Zerbrechliche Welt

Ein kalter Wind zaust
den bunten Osterstrauch
hinterm Haus
in der Natur regt sich vieles
unentwegt vieles geht entzwei
wird nie ausgebrütet
außer in Gedanken

wie der Spruch im Netz
über ein Ei das durch äußere Kraft
gebrochen wird
womit Leben endet
bevor es begann
doch wenn die Schale von innen
aufbreche
beginne Leben

Wann beginnt wann endet etwas
was hält uns noch zusammen
was ist zerbrochen in dem Mann
der vorm Neustädter Bahnhof steht
wirres Haar und Zigarette im Mundwinkel
neben sich einen Einkaufswagen voll
Habseligkeiten die ein Wollpullover wie eine
Decke umhüllt
er bindet seine beiden Hunde an
einen hellen halb blinden und einen
schwarzen mit weißen Pfoten der erst den Mann
dann mich ansieht mit fragenden Augen
ich lege ihnen fünf Euro in die noch leere Mütze
die Hälfte des Scheins für mein Osterbrot

ein älterer braunhäutiger Mann rutscht vom
Fensterbrett am Bahnhofsgebäude
mit nur einem Bein und sieht mir nach
vor sich hin murmelnd
ich habe keine Münzen mehr

die ersten Forsythia leuchten am Straßenrand
die Knospen der Magnolien springen bald auf
der Himmel zerfällt in grauschwere Wolken
und hellblaue Flecken
ich komme an zwei Uhren vorbei
jede geht anders und freue mich
über die gewonnene Zeit

die mich einen Moment davon trägt mit den
Zeilen an einem Ampelmast: Ich träume von
einer Welt, in der jeder sein kann wie er will
ohne deswegen Angst haben zu müssen,
gezeichnet von #gelbe Zettel

Ich stehe im Regen und denke an den Mann
und seine zwei Hunde
die ihm und er ihnen beim Überleben helfen

LV
27.3.2021

Vor dem Flug

Den ganzen Tag stand die Sonne
hoch über der grauen Wolkenherde
doch die Nachtschatten fielen
nur langsam ab
ein Vogel sang leis in der Früh
Raben krächzten ich dachte an die Nüsse die
ich ihnen zu knacken gab
die sie erfreut im Schnabel forttrugen
die innen faul waren
wie ich später bemerkte

aus der Wolkenburg fällt Sonnenglanz
in den Fluss
ein Entenpaar erhebt seine Flügel
ein Entenjunges setzt an zum Flug

zwei Jungen stehen am Ufer
und schlagen mit Stöcken um sich
ein Kind weint im Wagen
es ist blass und ballt die Fäustchen
ich kann dich nicht immer tragen
sagt seine Mutter
das Kind weint stärker

weinend läuft ein Steppke im blauen
Kosmonautenanzug neben seinem Vater her
ich denke an ein Kinderbild
auf dem Arm meiner Mutter im Schnee

wie oft hat sie mich gehalten
ich weiß es nicht mehr
wie gern würde ich sie noch einmal
umarmen
ein rötliches Band am Horizont
begleitet mich

LV
22.3.2021

Der SchuhBaum

Unten am Fluss schreien
Wildgänse in die Stille
umfließt Abendrot
dunkle Baumumrisse
voll verirrter Dinge

ich hielt sie zuerst für Vögel
doch dort hängen Schuhe paarweise
an den Schnürsenkeln in den Zweigen
nichts drückt drängt trägt
veranlasst sie mehr zum Gehen

sacht bewegt vom Wind
halten sie sich in der Luft
Schuhe von kleinen und großen Füßen
wie klobige Elbkähne und elegante Ballerinas
zwei rosafarbene nah am Stamm
ein einzelner Turnschuh mit schwarzem
Schnürsäckchen
ein paar Badelatschen abgelegt auf einem
Strauch unweit vom Ufer

Keiner wundert sich
keiner bleibt außer mir stehen
die aufgehängten Schuhe im Baum
anzusehen

Wer hat sie verloren ausgezogen hergegeben
Wer kletterte mit ihnen bis hinauf
in die Baumkrone
heraus aus ausweglosen Spuren

von weitem sehen sie aus wie Vögel
ein Rabe lässt sich kurz nieder
putzt sein Gefieder neben dem
festhängenden Schuhschwarm

Vorn vor dem erleuchteten Ball- und Brauhaus
vis a vis zum Fluss
steht eine Warteschlange
und lässt hohe Bierkrüge für daheim
nachfüllen

LV
6.3.2021

Frühlingszeit

Halb Winterblässe halb Frühlingslau
ziehen die letzten Sonnenstrahlen des Tages
mich hinaus
Bares zu regeln
auf der Fensterbank vor der Bankfiliale
sitzt ein älterer Mann
als warte er auf etwas
schaut in den Himmel
fast ein wenig scheu
ins wolkenlos strahlende Nichts

ich sehe ihm nach
die Sonne wärmt mich nicht
doch sein still versunkener Blick
er lächelt in sich hinein
und ich wüsste gern was mit ihm ist
doch ich trau mich nicht ihn zu stören

vorn im Gebüsch hängen Bälle mit Vogelfutter
aber keine Vögel
schwirren umher wie sonst
die Eiszapfen mit den dazwischen gurrenden
Tauben unterm Dachsims sind längst getaut
eine Taube schaut sich oben um

unten am Fluss randvoll und matt
schimmernd ragen Bäume aus dem Wasser
schnattern Enten und Wildgänse
schauen Männer schweigend rauchend und
Bier trinkend an der Böschung ins Ungewisse
ein Kind läuft über die Ufermauer der
Abendhimmel ist leicht gerötet wie meine
Wangen hast du Rotkehlchen gefangen
fragte mich meine Großmutter dann lange her

ich hab noch kein Rotkehlchen gesehen
freue mich auf die Rückkehr der Singvögel
am Morgen mit ihrer ansteckenden
Leichtigkeit
Vielleicht schaffe ich es morgen zur
Krokusswiese

LV
1.3.2021

Herzblumen

Die Sprache der Blumen
ist leis
sie schauen mich an
ich schaue sie an
in der großen Vase
finden sie keinen Halt
fallen zur Seite
auseinander
hängen die Köpfe
die ich aufrichte
die mich aufrichten

ihre offenen herzförmigen Blüten
mit farbensattem Lächeln
hell tiefrot und violett
mit dunkel raunendem Augenaufschlag
im Licht aufscheinende Umrisse
wellig rund sperrig schwellende Erhebungen
und Vertiefungen

umfassen Blüten Blätter
in feinnervig gefiederter Umarmung
kreisen die Blumenflügel einer Windmühle
wie sie Kinder haben
Wie schön sagt die rundliche Frau mit dem
silbergrauen Haar an der Supermarktkasse
Warum holt sie sich nicht selbst eine

LV
20.2.2021

foto von anemonen mit windmühle. rote anemonen und lila mit herzform

 

 

 

Wilder Garten

Aufgefaltet meine Schmetteringsflügel
öffne weite ich mich
von innen
schäle mich aus meiner Haut
nach langem Winterschlaf
ans Licht aus jeder Körperpore
flüstert es

lege die Fingerspitzen auf den Mund
lausche dem sachten Kreisen
und Antworten der Lippen
lasse mich ein
wage einen Blick
in den wilden Garten

aus tiefer Erde leuchten Blumen
in allen Farben
ihre Blütenblätter breiten sich aus
wie feine Sensoren
die ausschwirren schwingen sich verweben

meine Sinne wachkitzeln
benetzen
mein Innerstes erblühen lassen
im pulsierenden Tanz der Körperzellen
und einer Tango Umarmung von Piazolla
fliege ich schmetterlingsleicht

LV
15.2.2021

Foto/Quelle: Ilan Stefani

Weiße Inseln

Der Himmel bleiern seit Tagen
erschüttert von donnerndem Flockengewitter
als bräche ein Riese auf der dünnen
Wolkendecke ein
sie zersplittert in unzählige
watteweiche Inseln

kühles Weiß
unberührt
ungeborgen
sehnsuchtsstarr wandert der Blick
über das strahlende Nichts

pudrig überzogen dunkles Geäst
darauf ein weiß gefaltetes Tuch
noch vom Sommer vom Balkon nebenan
hergeflogen

hinter den Bäumen
das schneebemalte graue Gemäuer
mit den vergitterten Fenstern
hinter denen Wesen sitzen
warten wie ich
dass Türen aufgehen
in jemandes Herz

die weissbunte mit den magisch
entrückten Augen die mich nicht loslassen
die dunkle schildpatt mit den Sonnenflecken
schnurrt sofort wie meine schwarzfellig
sternäugige aus der Ferne

zwei gelbe Augen treffen mich
noch scheu legt die kleine grauweiß getigerte
ihre Pfote durch die Gitterstäbe
auf das Fell der schildpattfarbenen
beide sehen mich an
auf dem Weg zu mir

wenn ich sie hole wird eine woanders sein
bereits vergeben
Doch wir werden einen langen Augenblick
uns weiter nah sein

LV
17.1.2021

foto oranger himmel und schnee unten im hof

Gedichte + Fotos (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Sarkastisch & Solidarisch: Bisher schwieg die Kulturszene zur Corona-Politik. Das ändert sich jetzt mit der Aktion #allesdichtmachen von Schauspielern, die für Aufruhr sorgen.

26 Montag Apr 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

≈ 4 Kommentare

Von der Zwei-Zimmer-Atmung bis zum Abstand von sich selbst

Künstler bleiben nicht länger still im Lockdown. Gut so. Satire darf auch weh tun. Die Corona-Maßnahmen tun es auch. Rund 50 Film- und Fernsehschauspieler, darunter bekannte wie Jan Josef Liefers, Ulrich Tukur, Nadja Uhl und Wotan Wilke Möhring,  sorgen derzeit für Aufsehen mit einer Internetaktion mit ironischen Videos zur Corona-Politik unter dem Motto #allesdichtmachen.

Dass die Wellen der Entrüstung derart hoch schlagen, wundert nicht nur die Beteiligten, sorgt für viel Diskussionsstoff vor allem in den sozialen Netzwerken und wirft viele Fragen auf. Vom Vorwurf, die SchauspielerInnen würden mit ihrer Aktion #allesdichtmachen die Corona-Maßnahmen und an Covid Erkrankte „verhöhnen“, „veräppeln“, sich darüber „lustig machen“ bis „schäbig“ reicht die Medienschelte in Zeitungen und im Fernsehen.

33 Videos stehen noch auf der Seite #allesdichtmachen auf Youtube. Sie sind sehr unterschiedlich gelungen in Machart, Aussage und Wirkung. Alle rufen auf eigene Weise zur Unterstützung der Corona-Maßnahmen der Bundesregierung auf.

Beispielsweise der Vorschlag von Thorsten Merten, der wegen des gebotenen Abstands die Bundesregierung auffordert, Familien entsprechend größere Wohnungen, Häuser oder Villen a la Spahn zu geben. Schön sarkastisch Cem Ali Gültekin, der als seinen „solidarischen  Beitrag“ früh reihum die Kinder in der Nachbarschaft weckt zum Schnelltesten für die Schule und sie stramm stehen lässt. Anrührend Maxim Mehmet, der seine Frau und Tochter nur noch per Skype sieht und die Kinder voneinander trennen musste, damit sie nicht zusammen spielen. Und einen Geburtstagskuchen mit Kerzen vor die Zimmertür der Tochter stellt, die er kaum noch sieht. „Doch ob drei, fünf oder zehn Jahre, wir können warten!“

Absurdkomisch macht sich Nina Gummich in ihrem Video für Meinungsfreiheit stark, indem sie sich gleich von ihrer eigenen Meinung befreit, bevor sie noch mehr infiziert. „Und für die Karriere ist es auch besser. Keine Meinung ist die beste Meinung…“

Schauspieler Hanns Zischler distanziert sich „vom Social Distancing, von all meinen Mitmenschen und mit aller gebotenen Schärfe von mir selbst. Ich distanziere mich von morgens bis abends. Mit anderen Worten: Ich halte Abstand.“

Fast schon kafkaesk wünscht sich Volker Bruch von der Regierung „mehr Angst, um sich an ihr festzuhalten.“ Sein Gesichtsausdruck mit ernster Miene, standhaft verzweifeltem Zusammenreißen und abgerungenem Lächeln lässt einen nicht los. Beeindruckend!

Einige Schauspieler haben ihre Videos wegen der heftigen Reaktionen inzwischen von der Seite genommen, die eigentlich ganz witzig waren wie das Video mit der Zwei-Zimmer-Atmung, wo ein Mann und eine Frau ständig die Zimmer wechseln, um den anderen zu schützen. Alternativ dazu zwei Tüten zum Ein- und Ausatmen, damit die Luft rein bleibt. Dieses Video hat Richy Müller inzwischen zurückgezogen. Auch das Video von Heike Makatsch ist nicht mehr zu sehen, in dem sie im Wohnzimmer saß und weder Paketbote noch Pizzalieferferdienst die Tür öffnete, um sich und die Nachbarn zu schützen und kein Infektionsrisiko einzugehen.

Anderes fand ich übertrieben, wie das ebenfalls zurückgezogene Video  einer Schauspielerin, die erzählte, wie sie die überlastete Polizei in der Corona-Zeit unterstützt, auch vor hartnäckigen Gegnern auf Demos. Indem sie ihre Kinder statt von ihnen lieber selbst mit dem Gummiknüppel verprügele.

Felix Klare hat sein Video wieder auf die Seite gestellt, gute Entscheidung!, in dem der Schauspieler und Vater von vier Kindern mit viel Ironie vom Homeschooling mit ihnen erzählt und klare Ansagen macht, damit sie spuren.

Besonders heftiger Gegenwind schlug Jan Josef Liefers entgegen, der in seinem Video ohne Umschweife, pointiert ironisch allen Medien unseres Landes dankt, die seit über einem Jahr „unermüdlich, verantwortungsvoll und mit klarer Haltung“ dafür sorgen, dass der „Alarm ganz oben bleibt“ und „kein unnötiger kritischer Disput uns ablenken kann von der Zustimmung zu den sinnvollen und immer angemessenen Maßnahmen unserer Regierung.“ Natürlich ist er mit seiner ostdeutschen Herkunft besonders sensibilisiert bei diesem Thema und für Zwischentöne. Mit schräg geneigtem Kopf und gutgläubig schaut Liefers in die Kamera, wenn er feststellt, dass schließlich „nur ganz wenige Spezialisten wissen, was wirklich gut für uns ist.“  Wer es anders sieht, wird eindringlich gemahnt. Liefers Rat: „Verzweifeln Sie ruhig, aber zweifeln Sie nicht!“ Sein Video hat mittlerweile über 1,3 Millionen Aufrufe.

Ein TV-Interview mit Jan Josef Liefers auf WDR über sein medienkritisches Video wurde zur Realsatire! Es glich einem Verhör, das der Moderator mit Liefers führte, der sichtlich mitgenommen vom Wirbel um die Aktion und die dauernden Rechtfertigungen dazu wie er sagte, war. Der Medienmann fühlte sich wohl persönlich angegriffen von Liefers Video. Getroffene Hunde bellen.

Im Interview in der TV-Sendung „drei nach neun“ ging es zwar sachlicher zu in der Diskussionsrunde über die Aktion #allesdichtmachen im Beisein von CDU-Kanzlerkandidat Laschet, der Liefers Meinung nicht teilt, aber andere Meinungen in einer Demokratie für unerlässlich hält. Die Frage stand im Raum, und auch Liefers, der zugeschaltet war, schien auf einmal verunsichert bis reuevoll, ob Ironie das geeignete Mittel für die heikle Corona-Thematik sei.

Mit welchen Mitteln, wenn nicht der Ironie, hätten sich die Schauspieler denn sonst Gehör verschaffen sollen? Aktionen wie „Stumme Künstler“ brachten alle nichts. Nun weiß man warum. Satire tut weh, da schreien alle auf. Sie lebt von der Übertreibung, um auf den wahren Kern zu stoßen. Wenn der Beifall dann auch noch von der falschen Seite kommt, wie Liefers dem Moderator im WDR-Interview erwiderte, ist das erst recht schlimm und ja es polarisiert. Wie das Land schon vor Corona gespalten war.

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht oder so: wie tief das Land schon in der Lethargie, im Gleichmut versunken ist. Und dass mit den Schauspielervideos doch einige wunde Punkte getroffen wurden und eine Auseinandersetzung damit not tut. Bezeichnend der Satz eines Regisseurs, Winkelmann (noch nie gehört und ich geh viel ins Theater): den Schauspielern habe man das Drehbuch (!) weggenommen… Deswegen sei das Ganze nach hinten losgegangen. Das erinnert mich ein bisschen an die Situation 89, als die Schauspieler nach der Vorstellung aus ihrer Rolle heraustraten und ihre persönliche Meinung zu den Zuständen äußerten.

Nichts anderes haben sie in den Videos getan, unverblümt, spontan, satirisch zugespitzt bis albern und beängstigend kafkaesk. Dass das manche derart vor den Kopf stößt, sie es missverstehen oder gar nicht, konnten die Schauspieler nicht ahnen, die aber auch Betroffene vom Lockdown wie wir alle sind und ihre eigenen Erfahrungen damit gemacht haben.

Vielleicht müssten manch andere mal ihr Drehbuch einen Moment weg legen und mehr auf sich selbst und das Leben hören und sehen. Die Videos von #allesdichtmachen sind Leben pur mit allen Emotionen, Widersprüchen, Wut, Schmerz, Traurigkeit, Angst und der leisen Hoffnung, zumindest gehört zu werden und ein paar Denkanstöße zu geben. Das ist doch die Aufgabe von Kunst, sich einzumischen in die Zeit, die Menschen zu bewegen und nicht klein beizugeben.

Dies ist  ein freies Land, wo jeder sagen und tun kann, was er will. Dachten auch die Schauspieler der Videos, die wohl nach über einem Jahr im Lockdown und geschlossenen Theatern einfach ihrem Spieltrieb nachgegeben und Corona und die Folgen und den Umgang damit von ganz oben bis unten weidlich ausgeschlachtet haben. Herausgekommen ist ein unschön verzerrtes Spiegelbild der Gesellschaft, damit die Öffentlichkeit endlich wahrnimmt, wie komplex die Corona-Misere tatsächlich ist.

Fazit: Wer offen ist, auch bereit zum Nach- und Mitdenken, wird in den teils klaren, teils absurd-hintersinnigen bis beklemmenden Szenen nicht nur Kritik an den Corona-Maßnahmen, sondern auch Anregungen finden. Nicht nur die Wortwahl, auch Stimme, Tonfall, Betonung, Körpereinsatz sagen viel aus. Entweder man sieht und versteht es oder nicht. Ganz wie im echten Polittheater.

Danke den SchauspielerInnen für diese selbstbewusste Aktion, die zeigt, dass Corona eben alle angeht, keinen kaltlässt und daher alle gemeinsam überlegen sollten, was zu tun ist, damit nicht alles dicht bleibt. Sondern wir alle uns bald wieder mitten im Leben wiederfinden.

Bis es soweit ist, vertreiben weitere kulturelle Aktionen wie Danser Encore den Lockdown-Blues. Die Welle der Lebensfreude von im öffentlichen Raum singenden und tanzenden Menschen aus Frankreich ist nun auch hierzulande angekommen. Der erste Flashmob dieser Art fand letzten Freitag nachmittag auch in Dresden am Blauen Wunder statt, leider griff die Polizei ein, wie vorher schon bei einem spontanen Straßencafé mit Kaffee und Kuchen und Begegnung vor dem Weimarer Theater und dem Denkmal mit Goethe und Schiller. Wenn die wüssten!

Text (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Montagscafé im Kleinen Haus: Der Begegnungsort für Menschen verschiedener Kulturen ist gefährdet

11 Donnerstag Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar


Montagsgala digital: Versteigerung origineller Dinge zugunsten des Montagscafés im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Auf dem Bild: Philipp Lux, Schauspieler und Sophia Keßen, Assistentin. Foto: Klaus Gigga


Siebdrucken mit #Rosenwerk im Montagscafé. Foto: Staatsschauspiel Dresden

Kultur und Kochen über den Tellerrand hinaus

Das Montagscafé im Kleinen Haus, das 2015 als Treffpunkt für Geflüchtete und Dresdner startete und inzwischen als bundesweites Vorzeigeprojekt der integrativen Kraft der Kultur gilt, bangt zurzeit um finanzielle Förderung zur Weiterarbeit. Spenden helfen, das Angebot weiterzuführen.

Das Montagscafé am Staatsschauspiel Dresden blickt aufgrund der ausstehenden Entscheidung über die Förderung durch das Programm „Integrative Maßnahmen“ des sächsischen Sozialministeriums in eine ungewisse Zukunft. Mit einem großen Förderantrag, der die Projekte der nächsten drei Jahre absichern würde, steht das Café derzeit auf einer Warteliste, ein kleinerer Antrag, der zumindest das laufende Kalenderjahr abdecken würde, ist noch in Bearbeitung.

Intendant Joachim Klement: „Ich bin äußerst besorgt, dass das Montagscafé, das auch bundesweit als Vorzeigeprojekt der integrativen Kraft der Kultur gilt, derzeit keine feste finanzielle Perspektive hat. Die Einmaligkeit des Montagscafés liegt darin, dass es Menschen verschiedener Kulturen mit den künstlerischen Mitteln des Theaters ermöglicht, sich auf Augenhöhe anzunähern und gegenseitig zu bereichern. Ein solcher Knotenpunkt, als der das Montagscafé als wichtiger Akteur auch von der Stadtgesellschaft wahrgenommen wird, festigt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier wird erprobt, wie Zusammenleben funktioniert mit Menschen, die anders sind, als man selbst. Was ein Wegfall dieses Orts des Austauschs nach sich ziehen würde, kann man nur erahnen.“

Das Montagscafé am Staatsschauspiel Dresden findet jeden Montag im Kleinen Haus statt und ist mit seinem breiten Veranstaltungsangebot längst zu einer zentralen Anlaufstelle und einem Begegnungs- und Verknüpfungsort geworden. Alle Besucher*innen werden hier in künstlerische Praxis und thematische Auseinandersetzung miteinbezogen – stets mit dem Ziel der Selbstermächtigung und Selbstorganisation.

Gegründet wurde das Montagscafé im Jahr 2015. Miriam Tscholl, damals Leiterin der Bürgerbühne, entwickelte die Idee und folgte damit auch der Bitte der damaligen sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Eva-Maria Stange an die städtischen Kultureinrichtungen um eine Reaktion auf die Entwicklungen der Flüchtlingskrise. 2016 wurde das Montagscafé durch Monika Grütters für den „Sonderpreis zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen“ nominiert: aus mehr als 150 Vorschlägen hatte eine Fachjury zehn Projekte ausgewählt. Für die Etablierung des Montagscafés als Treffpunkt für Geflüchtete und Dresdner wurde Miriam Tscholl 2017 vom damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck geehrt.

Für diejenigen, die heute ins Kleine Haus des Staatsschauspiels kommen, hat das Montagscafé als integrativer Ort über alle kulturellen, sozialen oder ökonomische Grenzen hinweg zentrale Bedeutung. 150 Menschen sind es im Durchschnitt, die sich jeden Montag treffen, sich vernetzen und unterstützen und an den vielfältigen kulturellen Angeboten des Cafés teilnehmen.

Um es mit den Worten einer Besucherin zu sagen: „In dem Land, aus dem ich komme, sind viele Dinge für Frauen verboten. Ich hatte also viele Wünsche und viele Träume, als ich nach Deutschland kam. Aber ich wusste nicht, wie ich anfangen kann, wo ich hingehen soll und wie ich neue Leute treffen kann. Das Montagscafé hat mir all diese Dinge gezeigt. Es hat eine riesige Tür zu meinen Träumen geöffnet. Und das hat mich so glücklich gemacht, gerade weil meine ersten Erfahrungen in Dresden nicht so gut waren.“ Dass sie jetzt hier arbeitet und gern in Dresden leben möchte, ist vor allem der integrativen Kraft von künstlerischen, dritten Orten wie dem Montagscafé zu verdanken.

Um das Montagscafé nach Ende des Lockdowns wieder starten zu können, wurde eine Betterplace-Spendenseite unter https://betterplace.org/p86836 eingerichtet.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschasupiel Dresden
und Wanja Saatkamp, Projektleitung Montagscafé      

Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Telefon +49 351 4913 755
Fax      +49 351 4913 760

www.staatsschauspiel-dresden.de


Kochen im öffentlichen Raum mit Über den Tellerrand Kochen e.V. auf dem Postplatz, am 4.9.2017. Foto: Sebastian Hoppe

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Was Frauen wollen. Nicht nur zum Frauentag. „Frauenrechte. Von der Aufklärung bis in die Gegenwart“

08 Montag Mär 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Lebensart, Projekte, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar


Der kleine, große Unterschied. Um die Vorstellungen des Mann- und Frauseins einst und heute und den langen Weg bis zur Gleichstellung der Geschlechter geht es im gerade erschienenen Buch „Frauenrechte. Von der Aufklärung bis in die Gegenwart“. (Sandstein Verlag).

Frauenrechte in der Waagschale

Über die Geschichte der Frauenbewegung in der Schweiz erzählt anschaulich und aufschlussreich das Buch „Frauenrechte“ und zeigt auch, dass der Weg zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen noch längst nicht abgeschlossen ist.

Das Titelbild zeigt ein Frauengesicht, dessen Gesichtszüge umrissen, markiert und ausgeschmückt sind mit vielen Paragraphenzeichen. In Rot, der Farbe der Liebe, des Herzens und Lebenssaftes, die zumeist mit Frauen verbunden wird. Konturen erhält das Frauengesicht erst mit den gesetzlich verankerten Rechten. Wie es damit einst und heute bestellt ist, erzählt das Buch „Frauenrechte. Von der Aufklärung bis in die Gegenwart“, herausgegeben vom Schweizerischen Nationalmuseum, Landesmuseum Zürich, erschienen Mitte Februar 2021 im Sandstein Verlag Dresden.

50 Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz nimmt diese Begleitpublikation zur Ausstellung „Frauenrechte“ des Landesmuseums Zürich die LeserInnen mit auf eine spannende, wissenswerte und bewegende Zeitreise zurück in die Geschichte der Frauenbewegung. Frauenrechte sind Menschenrechte, aber erst seit 1981 sind die Schweizer Frauen in der Verfassung den Männern gleichgestellt. Das Buch zeigt mit anschaulichen Beispielen, illustriert mit Zeitdokumenten wie Urkunden, historischen Porträts von Frauenrechtlerinnen, Fotografien von Demonstrationen, Plakaten und Karikaturen, den langwierigen, mühsamen, teils kuriosen und haarsträubenden Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter auf gesellschaftlicher, politischer, sozialer und persönlicher Ebene in den Beziehungen.

Es wird nacherlebbar, dass Frauenrechte damals wie heute leider nicht selbstverständlich sind, nicht nur in der Schweiz, sondern auch bei uns, immer wieder von jeder Generation neu errungen werden wollen, solange die patriarchalen, männerdominierten Strukturen in der Gesellschaft weiter bestehen und Frauen nicht gleichermaßen Führungsrollen mit ihren eigenen, weiblichen Qualitäten ausüben können.

Die Beiträge hinterfragen den Einfluss und die Grenzen des Rechts zu Themen der Gleichberechtigung. Außerdem wird im Buch „Frauenrechte“ beschrieben, welche teils verheerenden Auswirkungen, von ungleichem Lohn für gleiche Arbeit, finanzieller Benachteiligung beim Erbe bis zu Ausgrenzung von ethnischen Minderheiten, die unterschiedliche Behandlung von Frauen und Männern in den Gesetzestexten auf den Lebensalltag der Schweizerinnen hatte und hat.

Ein Plakat für das Frauenstimmrecht von 1920, das Dora Hauth Tracksler (1874 – 1957) gestaltete und im Museum für Gestaltung Zürich aufbewahrt wird, zeigt eine nackte Frau auf einem galoppierenden Pferd. In der Hand hält sie eine Waagschale, auf der eine Frau und ein Mann sich die Hand reichen.

Wie weit der Weg dahin war, verdeutlicht ein Beitrag im Buch über den Ausschluss der Frauen aus den Kantonsverfassungen der Schweiz im 19. Jahrhundert mit der Überschrift und unglaublichen Feststellung: „Weiber sind auch Menschen“! Frauen wurden von den damaligen Gesetzgebern gar als „Halbthiere“ angeschrieben.

Das Buch versammelt Beiträge von zwölf Autorinnen, darunter Historikerinnen, Juristinnen und eine Philosophin, die Fragen nachgehen wie „Ob die Frauen auch zum Volk gehören?“, „Als Frau dem Haupt der Gemeinschaft unterstellt“ zu Ehe- und Erbrecht, „Der hohe Preis der Freiheit“, „Das Recht auf Arbeit von Fall zu Fall“, „Nach der Heirat ausgebürgert“ über ausgewiesene Schweizer Jüdinnen in der Zeit des Nationalsozialismus bis zur „Erhaltung des Weiblichen im Weibe“, wo sich Frauen gegen das Frauenstimmrecht aussprachen. Da sie die Rollentrennung von Männern und Frauen im Alltag und natürliche Geschlechterdifferenz als gegeben ansahen und die politische Gleichberechtigung ablehnten aus Sorge, was dann aus der Weiblichkeit würde.

Die Bilder lockern die teils etwas trocken sachlichen Formulierungen und reichlich Fachbegriffe etwas auf. Wie das Foto aus den 1960er Jahren von einer Menschensammlung, fast ausschließlich Männer, auf einem Platz mit Säulenportal. Ein Polizist verweist die einzige Frau, die sich bei ihrem Mann untergehakt hat, vom Gelände. Oder die Farbfotografie von 2009 mit drei freudestrahlenden Frauen mit Blumen in den Händen. Es war das erste Mal, dass Frauen in die höchsten politischen Ämter in der Schweiz gewählt wurden. Dank den vielen Streiterinnen für Frauenrechte vor ihnen! Wie Gleichberechtigung im Alltag aussieht, haben wir alle, jeder Mann und jede Frau selbst in der Hand.

Text (lv)

Frauenrechte
Von der Aufklärung bis in die Gegenwart
Herausgeber: Schweizerisches Nationalmuseum, Landesmuseum Zürich
88 Seiten, 37 meist farbige Abb.
24 x 17 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsdatum 22.2.2021
Sandstein Verlag
ISBN 978-3-95498-598-2
18 €
https://verlag.sandstein.de/detailview?no=98-598


Herzlichen Glückwunsch allen Frauen und Mädchen zum Internationalen Frauentag! Lebt Eure Träume! (Schreibt mir gern wie diese aussehen und wie Ihr Euer Frausein feiert…)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Der Meister der Übertreibungskunst: Thomas Bernhard zum 90. Geburtstag

10 Mittwoch Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Absurdkomischer Blick auf die Verrücktheiten des Lebens

Zwischen schallendem Gelächter, Wahnwitz und Verzweiflung hin und her gerissen, erzählt der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard von den Widersprüchen und Widerwärtigkeiten des menschlichen Daseins. Eine Auswahl an Texten, von ihm selbst gelesen, ist in der „Lesezeit“ auf MDR Kultur noch bis Freitag zu hören.

„Ich greif` ja gar nicht an, ich schreib ja nur. Es ist ja kein Angriff, ist ein geschriebenes Buch, kein angreifendes. Ich schreib` ja mit der Maschine und nicht mit dem Geschütz“, sagte Thomas Bernhard (1931 – 1989) einmal. Tatsächlich ist der österreichische Schriftsteller und Dramatiker für seine „literarischen Beschimpfungen“ und Lust an der Provokation weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt-berüchtigt geworden.

Am 9. Februar wäre Bernhard, der Meister der Übertreibungskunst,  90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass sind diese Woche in der „Lesezeit“ im MDR Kultur Radio einige Erzählungen von Bernhard, gelesen von ihm selbst und von Schauspieler Bruno Ganz vorgetragen, zu hören. Insgesamt fünf Folgen bis zum 12. Februar (täglich um 9.05 und 19.05 Uhr) mit Texten, die unter dem Titel „Midland in Stilfs“ wie all seine Bücher bei Suhrkamp erschienen sind.

Den Anfang machte am Montagabend die Erzählung „Die Mütze“ in einer Aufnahme von 1969. Darin beschreibt Bernhard herrlich absurdkomisch, sich immer mehr hineinsteigernd, einen Mann, 25 Jahre alt, der eine Mütze findet und sie unbedingt dem Besitzer zurückbringen will, zumal er es allein im Haus seines in Amerika weilenden Bruders und in düsterer Stimmung ohnehin nicht aushält. Angetrieben von seiner „Kopfhitze“ und kurz davor, verrückt zu werden, bei verschiedensten Ärzten und allen möglichen „Kopfspezialisten“ gewesen, die ihm seine Krankheit nicht erklären konnten, läuft er los, um seine Angst vor der beklemmenden Finsternis zu vertreiben. Er geht von Haustür zu Haustür und wird überall abgewiesen. Die Mütze ist ihm eine Last und beherrscht ihn bald vollends bis zur völligen Erschöpfung. Er wollte sich „nicht auf erbärmlichste Weise der Mütze entledigen durch Wegwerfen…“ Hinterher beim Aufschreiben des Erlebten wird ihm kalt, ob seiner eigenen Ausweglosigkeit, die Mütze behalten zu müssen und der Gleichgültigkeit der Mitmenschen.

Meine erste Begegnung mit seinem Werk war das Stück „Der Theatermacher“, das ich Mitte der 1990er Jahre im damaligen Schlosstheater in einer Inszenierung des Staatsschauspiels Dresden sah, voll bissiger Ironie zum Geschehen vor und hinter den Kulissen des Kulturbetriebes in seiner Heimatstadt Wien und einer selbstgefällig im eigenen Saft schmorenden Kulturszene, die er auch in seinem Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ drastisch direkt auf`s Korn nimmt. Die Aufführung von Bernhards Komödie „Alte Meister“, die ursprünglich im Wiener Kunsthistorischen Museum im Bordone-Saal spielt, war in den Räumen der Gemäldegalerie Alte Meister im Zwinger vor zwei Jahren immer ausverkauft. Dort wettert ein Mann, der regelmäßig auf der Sitzbank gegenüber den Gemälden Stellung bezieht, in aberwitzigen Tiraden gegen die Kunst im allgemeinen, die Maler im besonderen, sucht mit Hingabe nach Fehlern in den Meisterwerken und wünscht sich doch nichts sehnlicher als ein menschliches Gegenüber zum Reden und Streiten.

Vom Umgang mit den „Alten Meistern“, der Lust oder Unlust an Schöpferischem bis hin zu Stumpfsinnigkeit gegenüber der Vergangenheit seiner Landsleute, erzählt in einer imaginären Begegnung mit dem Schriftsteller Thomas Bernhard und ihrem Vater in seinen zeichnerischen Anfängen Teresa Präauer, die als Schriftstellerin in Wien lebt, in einem Beitrag in der Literaturbeilage der Zeitung „Die Welt“ vom vergangenen Wochenende. Eine Hommage für den „Erregungskünstler“, der doch das Bestehende vielmehr benannt habe und anstatt es zu übertreiben, in seinen Beschreibungen verallgemeinert und wiederholt habe. Woraufhin es derart wiederholt und wiederholt, aus der Komödie eine Tragödie und umgekehrt machend, dann zur „Thomas-Bernhard-Wurst“ verkocht werden kann, meint süffisant ihr Vater. Die gebe es in der Feinkostabteilung neben den Mozartkugeln und sie schmecke, nach mildem Rezept, nun auch den Abonnenten am Pausenbuffet vom Theater in der Josefstadt. Wie Bernhard selbst das wohl fände?!

Und was würde Thomas Bernhard, der selbst wegen einer Lungentuberkulose im Landeskrankenhaus Salzburg behandelt wurde und mehrmals nah am Tod war, wohl zum Leben in Corona-Zeiten sagen? Vielleicht, sich weder zu viel Sorgen machen, noch zu unbesorgt sein. Vielleicht schrieb er gerade deswegen so trocken lakoniscn und erbarmungslos über existenzielle Fragen von Leben und Tod, menschliches Sein, Unsinn und Nichtigkeiten, um sie maßlos übertrieben der Lächerlichkeit preiszugeben.

Seine Texte über zu viel oder zu wenig Denken, kleingeistige Verhältnisse und seine Hassliebe zu seiner Heimatstadt Wien sind scharf- und feinsinnig zugleich. Derb, ätzend komisch, traurig, verzweifelt und anrührend von einem Moment zum anderen. Ein ständiges Ringen mit den (Un)möglichkeiten und Zumutungen des Lebens, die er durch Schreiben sucht zu bannen, abgrundtief ehrlich zu sich selbst und immer um Wahrhaftigkeit bemüht. Das fasziniert, fesselt, verstört und man ist hin und her gerissen zwischen schallendem Gelächter und gleichzeitig Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein angesichts all dieser menschlichen Ungeheuerlichkeiten und Verrücktheiten, an denen es auch in der Gegenwart nicht mangelt. Das macht Bernhards Texte zeitlos und immer noch treffsicher.

Thomas Bernhard gehört zu meinen Lieblingsschriftstellern. Weniger bekannt, aber eine Entdeckung für sich ist er als Lyriker, der er zuerst war. Sein erstes Gedicht „Mein Weltenstück“ und alle weiteren enthält der Band „Gesammelte Gedichte“, bei Suhrkamp Taschenbuch erschienen, voll eigener Sprachbilder und Kraft. Mir gefällt sein offen unerschrockener Blick auf die Welt, oft selbstironisch, niemandem außer sich selbst verpflichtet, oft zum Heulen komisch, der auf die erkennende und befreiende Kraft des Lachens setzt. „Das ist ja das Schöne an meinen Büchern, dass das Schöne überhaupt nicht beschrieben ist, dadurch entsteht es von selbst“, schrieb Bernhard einmal schön ironisch.

Text + Foto (lv)

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook

Livestream mit Koloratursopranistin Franziska Abram & Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Canana´ aus den Landesbühnen Sachsen & Podcast-Lesung zu Peter Pan

05 Freitag Feb 2021

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Was ist eine „Koloratur“ und wie hält man sich im Sattel gerade?

Darum und rund um die Inszenierungen im Theaterzelt Rathen geht es beim Livestream-Talk mit Koloratursopranistin Franziska Abram und Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Cananá auf dem Instagram-Kanal der Landesbühnen am Freitag,  dem 5. Februar, um 19 Uhr.

Diesmal im Gespräch – Koloratursopranistin Franziska Abram (singt u.a. die Prinzessin in der Kinderoper „Der Frosch muss weg“ im Theaterzelt in Rathen) und unser Winnetou-Darsteller Michael Berndt-Cananá.

Wir werfen Schauspiel- und Musiktheater zusammen, rühren einmal kräftig um und freuen uns auf den Talk der beiden rund um Inszenierungen für das Theaterzelt Rathen und um unseren Klassiker „Winnetou I“.

Wer schon immer mal wissen wollte, was das „Koloratur“ vor „Sopranistin“ bedeutet oder wie man sich im Sattel gerade halten kann, ist bei unserem Livestream genau richtig. Wann? Freitag um 19.00 Uhr, bei Instagram.

https://www.instagram.com/landesbuehnen.sachsen


Zauberhaft: Peter Pan (Felix Lydike) reist mit den Zuhörern und bald auch den Zuschauern der Inszenierung nach Nimmerland, wo Kinder niemals erwachsen werden und allerlei Abenteuer und Gefahren lauern. Fotomontage: Julius Erler/Sylvio Dittrich

Podcast zu Peter Pan läuft weiter

Seit  1. Februar lesen die Künstler*innen der Landesbühnen Sachsen für Theaterfreunde den Klassiker „Peter Pan“ von James Matthew Barrie innnerhalb der „Hörbühne Digital“.

Wie viele sicherlich wissen, die Geschichte auf der Insel Nimmerland, mit dem Piraten Captain Hook und allerlei Abenteuer rund um die „Verlorenen Jungs“. Kapitelweise werden sich die Vorleser*innen virtuell das Mikrofon weitergeben und  die Hörer*innen in die spannende Story hineinziehen.

Wer mehr zu dem Original wissen will, dass nicht ganz so „kinderleichte“ Kost wie der Disneyfilm ist, der findet auf der Website der Landesbühnen ein wenig Hintergrundwissen.

Das Märchen um Peter Pan spielen die Landesbühnen auch in diesem Jahr wieder in ihrem Theaterzelt in Rathen. Tickets für die Inszenierungen des Rathener Theatersommers könnt ihr natürlich heute schon erwerben

Peter Pan

Die Hörbühne Digital – Podcast der Landesbühnen Sachsen

Kapitel und Leser*innen:

  1. Kapitel –  Felix Lydike, der im Theaterzelt Peter Pan spielt
  2. Kapitel –  Julia Vincze
  3. Kapitel –  Tammy Girke
  4. Kapitel – Sandra Maria Huimann
  5. Kapitel – Michael Berndt-Cananá
  6. Kapitel – Matthias Avemarg
  7. Kapitel – Jonas Atwood
  8. Kapitel – Johannes Krobbach
  9. Kapitel –  Kerstin Weiß
  10. Kapitel – Andreas Petzold
  11. Kapitel – Julia Rani
  12. Kapitel – Moritz Gabriel
  13. Kapitel – Alex Wulke
  14. Kapitel –  Peter Kube
  15. Kapitel – Johanna Jäger
  16. Kapitel – Tom Hantschel
  17. Kapitel –  Manuel Schöbel

Ab 1. Februar gibt es täglich ein Kapitel aus dem Klassiker „Peter Pan“ bei uns zu hören, gelesen von Künstler*innen des Hauses. Ein kleiner Vorgeschmack auf unsere Inszenierung im Theaterzelt Rathen, die am 22. Mai 2021 Premiere feiert! Die einzelnen Folgen sind dann jeweils für 8 Tage über unseren Soundcloud-Kanal hörbar.

Peter Pan, Buch von James Matthew Barrie  in der Übersetzung von Adelheid Dormagen; Insel Verlag, 2015. Empfohlen ab zehn Jahren.

Peter Pan von Manuel Schöbel, nach  Motiven des Romans von James Matthew Barrie –
Das Stück hat am 22. Mai Premiere im Theaterzelt im Kurort Rathen.

Peter Pan, Begleitet Von Der Fee Glitzerklang, Lädt Die Kinder Wendy Und John Ein Ihn nach Nimmerland zu Begleiten. Dorthin, wo Kinder niemals Erwachsen werden und Wendy den „Verlorenen Jungs“, Peters Freunden, die Mutter ersetzen soll. Dorthin, wo Käpt’n Hook und seine Getreuen ihr Unwesen treiben und das Gefräßige Krokodil auf Beute lauert …
Ein Theatervergnügen für die ganze Familie!

Inszenierung: Manuel Schöbel;  Ausstattung: Stefan Wiel; Musik: Alexander Wulke Felix Lydike spielt Peter Pan

htt Spielplan 2021 Theaterzelt im Kurort Rathen

Sa 22.05.2021 18:00      Premiere!  Peter Pan     Rathen/Theaterzelt

So 23.05.2021 18:00      Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

Sa 29.05.2021 18:00      Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

So 30.05.2021 18:00       Peter Pan                     Rathen/Theaterzelt

Di 01.06.2021 10:00        Peter Pan                     Rathen/Theaterzelt

Mi 02.06.2021 10:00      Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

Sa 05.06.2021 18:00      Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

So 06.06.2021 18:00       Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

Sa 12.06.2021 18:00       Peter Pan                      Rathen/Theaterzelt

So 13.06.2021 18:00       Peter Pan                       Rathen/Theaterzelt

Sa 19.06.2021 18:00      Peter Pan                        Rathen/Theaterzelt

So 20.06.2021 18:00      Peter Pan                        Rathen/Theaterzelt

Fr 02.07.2021 19:00        Premiere!  Annie Get Your Gun   Rathen/Theaterzelt

Sa 03.07.2021 19:00       Annie Get Your Gun           Rathen/Theaterzelt

Do 08.07.2021 19:00      Annie Get Your Gun            Rathen/Theaterzelt

Fr 09.07.2021 19:00    Annie Get Your Gun               Rathen/Theaterzelt

Sa 10.07.2021 19:00       Annie Get Your Gun            Rathen/Theaterzelt

So 11.07.2021 19:00      Annie Get Your Gun              Rathen/Theaterzelt

Mi 14.07.2021 10:00       Der Frosch muß weg            Rathen/Theaterzelt

Do 15.07.2021 10:00      Der Frosch muß weg             Rathen/Theaterzelt

Sa 17.07.2021 18:00       Pettersson und Findus          Rathen/Theaterzelt

So 18.07.2021 10:00      Pettersson und Findus            Rathen/Theaterzelt

Di 20.07.2021 10:00        Pettersson und Findus           Rathen/Theaterzelt

Mi 21.07.2021 10:00      Pettersson und Findus             Rathen/Theaterzelt

Do 22.07.2021 10:00     Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Sa 24.07.2021 18:00       Pettersson und Findus             Rathen/Theaterzelt

So 25.07.2021 10:00      Pettersson  und Findus             Rathen/Theaterzelt

Fr 30.07.2021 19:00       Premiere! Kiss me, Kate           Rathen/Theaterzelt

Sa 31.07.2021 19:00      Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

So 01.08.2021 19:00      Premiere!  Ritterlieder               Rathen/Theaterzelt

Mi 04.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

Do 05.08.2021 10:00      Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Do 05.08.2021 19:00     Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Fr 06.08.2021 10:00        Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Fr 06.08.2021 19:00        Kiss me, Kate                          Rathen/Theaterzelt

Sa 07.08.2021 10:00       Pettersson und Findus              Rathen/Theaterzelt

Sa 07.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                           Rathen/Theaterzelt

So 08.08.2021 19:00       Ritterlieder und Findus              Rathen/Theaterzelt

Mi 11.08.2021 10:00       Pettersson und Findus               Rathen/Theaterzelt

Mi 11.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Do 12.08.2021 19:00      Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Fr 13.08.2021 19:00        Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Sa 14.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

So 15.08.2021 19:00       Kiss me, Kate                            Rathen/Theaterzelt

Mi 18.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

Do 19.08.2021 10:00      Der Frosch muß weg                   Rathen/Theaterzelt

Do 19.08.2021 19:00     Annie Get Your Gun                      Rathen/Theaterzelt

Fr 20.08.2021 19:00       Annie  Get Your Gun                    Rathen/Theaterzelt

Sa 21.08.2021 10:00      Der Frosch muß weg                   Rathen/Theaterzelt

Sa 21.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

So 22.08.2021 10:00       Der Frosch muß weg                  Rathen/Theaterzelt

So 22.08.2021 19:00      Annie Get Your Gun                     Rathen/Theaterzelt

Di 24.08.2021 10:00        Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Mi 25.08.2021 10:00      Pettersson und Findus                  Rathen/Theaterzelt

Do 26.08.2021 10:00      Pettersson und Findus                 Rathen/Theaterzelt

Fr 27.08.2021 19:00        Ritterlieder                                Rathen/Theaterzelt

Sa 28.08.2021 10:00       Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Sa 28.08.2021 19:00      Ritterlieder                                 Rathen/Theaterzelt

So 29.08.2021 10:00       Pettersson und Findus                Rathen/Theaterzelt

Die Eintrittskarten gelten als Fahrkarte für die VVO.

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213;

kasse@landesbuehnen-sachsen.de; www.landesbuehnen-sachsen.de

Teilen mit:

  • Auf X teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
  • Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Neueste Kommentare

Avatar von Peter WinklerPeter Winkler bei Gruppenausstellung „Kuns…
Avatar von mystic4c08bdbb50mystic4c08bdbb50 bei Die Katzenbücher sind da…
Avatar von Radelnder UhuRadelnder Uhu bei Atelierbesuch bei Jochen Fiedl…
Avatar von Reinhard HeinrichReinhard Heinrich bei Premiere „Der Raub der S…
Avatar von Sonic DimensionsSonic Dimensions bei Heiß umkämpft. Die Wahrheit. A…

Archiv

  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 129 anderen Abonnenten an

Meine Community

  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von wildgans
  • Avatar von Closed Account
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von jeanp
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Change Therapy
  • Avatar von veline2
  • Avatar von Angela
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von PicKate
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Yves Drube
  • Avatar von sant marc air
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Sehnsuchtsbummler
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt
  • Avatar von Unbekannt

Bitte helft uns

Liebe Leser, Wenn Euch die Beiträge gefallen und Ihr unsere Arbeit (Autoren, Künstler, Webdesigner) unterstützen wollt, könnt Ihr auf folgendes Spendenkonto überweisen für das weitere Gedeihen dieses Gartens der Künste. Vielen Dank! Konto der Inhaberin des Blogs: Lilli Vostry/Text-Atelier DE 88 8707 0024 0525 231700

Über uns

Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
Follow meinwortgarten.com on WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Blogstatistik

  • 201.589 Treffer
Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

Vollständiges Profil anzeigen →

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Aktuelles Allgemein Auf der Gartenbank mit... Bildende Kunst Eine Sonnenblume für... Film Fotografie Genießen Im Atelier bei... In eigener Sache Kabarett Keine für Alle ! - Lara Finesse Kolumne Kultur Kurzgeschichten Lebensart Literatur Musik Natur Poesie Projekte Reportagen Satire Spendenkonto Tanz Tauschmarkt/Ideenbörse Theater Tiere Unterwegs Zwischenmenschliches

Kulturkalender, Bildende Kunst, Theater, Literatur, Musik, Unterwegs, Genießen, Traumtagebuch, KünstlerPorträts, Interviews, Kolumne, Comics, Virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“

Kultur Musik Tiere

TOP-BEITRÄGE & SEITEN

  • Die Sprache des Steins: Ausstellung zum Abschluss des Internationalen Bildhauer-Symposiums auf dem Campus der Fachhochschule Dresden
  • Restaurace "Babicka" eröffnet mit tschechisch-böhmischer Küche in Pirna
  • BilderAlbum: Bilder & Klänge für alle im KlanGLaboR
  • "Mut schöpfen": Kurzgeschichte & Dialog-Szene "Wenn aus Liebe Gewalt wird"
  • Premiere "Leonce und Lena" nach Georg Büchner auf der Bürgerbühne im Kleinen Haus
  • Ausstellung "Mittendrin" von Peter Pit Müller & André Uhlig im Sächsischen Weinbaumuseum Hoflößnitz
  • Premiere "Die Laborantin" von Ella Road im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden
  • Premiere "Einige fühlen den Regen, andere werden nass" & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation
  • Ausstellung "Gotthardt Kuehl. Ein Lichtblick für Dresden" auf Schloss Burgk Freital
  • Ein Abend für Thomas Brasch im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul

Top-Beiträge & Seiten

  • Premiere "Alice im Wunderland" als Tanzmärchen in der Staatsoperette Dresden
  • Sommertheater im Bärenzwinger: Cleopatras Liebhaber - ein Shakespeare vom Nil
  • Kleines Welttheater in Radebeul spielt wieder
  • Ausstellung "Aschermittwoch" zum 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens mit Malerei, Grafik und Skulptur von Siegfried Klotz, Franziska und Niklas Klotz und Michael Wutz in der Galerie Holger John in Dresden
  • Ausstellung "Leahcim" von Michael Horwath in der Galerie mit Weitblick Radebeul
  • Kurzgeschichte: Die Frau an der Haltestelle
  • Tango Piazolla an den Landesbühnen Radebeul
  • Schönes bleibt: Kleine Komödien
  • Ausstellung "Was wird" von Gudrun Trendafilov in der Galerie Mitte
  • Ausstellungseröffnung "Mittendrin III" mit Malerei & Grafik von Anita Rempe & Markus Retzlaff im Hoflößnitz Radebeul

Aktuelle Beiträge

  • Bühne frei für: „Lyrik unter freiem Himmel“ auf dem Konkordienplatz in Dresden
  • Jubiläumsausstellung „handsam“ von Angela Hampel in der Galerie Mitte in Dresden
  • Neue Lyrik: Frühlingsanfang & Blütensterne & Frühlingsbeginn (Ohne P.)
  • Leipziger Buchmesse beendet mit neuem Besucherrekord
  • Leipziger Buchmesse: Menschen am Fluss & Romantasy & Wo sich die Erde verändert. Empfehlungen für den letzten Buchmesse-Tag.
  • Leipziger Buchmesse: Halbzeit mit neuem Besucherrekord
  • BilderAlbum: Unterwegs in der Welt der Bücher auf der Leipziger Buchmesse
  • Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2026
  • Leipziger Buchmesse: Reichhaltige Welt voller Geschichten & Gespräche & Lesungen & Begegnungen
  • Leipziger Buchmesse: Besondere Bücherschätze auf der Antiquariatsmesse

Bloggen auf WordPress.com.

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • meinwortgarten.com
    • Schließe dich 129 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • meinwortgarten.com
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen

Kommentare werden geladen …