Schnee von Gestern: Kunst vor 1989 in einer Ausstellung der Galerie Holger John

Von „Honni`s Lehnstuhl“ bis zur „Büchse der Pandora“

An vielen Titeln der Bilder und Namen der Künstler lässt sich unschwer ablesen, wo sie entstanden. Im Vordergrund steht die Vielfalt künstlerischer Qualitäten und Handschriften in dieser besonderen Ausstellung. Noch bis 11. Februar.

Schnee von gestern?! Die Bilder lassen jedenfalls nicht kalt in der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Holger John, in der zurzeit Kunst vor 1989, aus der DDR und davor, von rund 70 Künstlern zu sehen ist. Zur Ausstellungseröffnung letzten Donnerstag waren die Bilder dicht umlagert von Besuchern, unter ihnen viele gestandene Künstler. Das Wort „DDR“ hat Galerist Holger John bewusst weggelassen, da er weder ein Etikett für das Gezeigte wollte und eben auch keine typische Kunst aus dieser Zeit zu sehen ist. „Es ist keine Propagandaschau, sondern es wird eine große Bandbreite an künstlerischen Qualitäten und Handschriften gezeigt, von ganz abstrakten, leisen bis zu lauten, grellen Arbeiten. Auch Ideologisches und viel Zwiespältiges“, sagt der Künstler und Galerist Holger John. „Qualität verändert sich auch, bleibt nie stetig.“ Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Galerie Döbele, der Galerie Himmel und der Städtischen Kunstsammlung Radebeul.

Zu sehen sind frühe Werke von bekannten Künstlern ebenso wie wenig präsente oder noch nie gehörte Namen. Unauffällige, auffallende, vorder- und hintergründige, reizvolle, spannende, poetische, subtile, skurrile und ironische Arbeiten füllen dicht an dicht die Bilderwände auf zwei Etagen in der Galerie in der Rähnitzgasse 17 in Dresden. Die Ausstellung vereint Malerei, Grafik, Plastik, Plakate von Kunstausstellungen und Fotografie. Jedes einzelne Bild erzählt Geschichte und Geschichten.

Das älteste Bild, ein Frauenakt von Curt Querner stammt von 1927. Zu sehen sind außerdem Figürliches und Landschaften mit viel Lokalkolorit von Hans Kinder, Ernst Hassebrauck und Wilhelm Rudolph bis zum Radebeuler Malerhumoristen Horst Hille. Werke von Wolfgang Mattheuer, Willi Sitte sind dabei und Leipziger Künstlergrößen wie Werner Tübke und Bernhard Heisig sowie die sogenannte Berliner Schule mit Malern wie Harald Metzkes – an seinem symbolischen Bild „Harlekin“, der mit der Gesellschaft spielt, malte er zehn Jahre, von 1986 bis 1996 – und Lothar Böhme sind vertreten.

Eine Wand für sich hat am Treppenaufgang Walter Womackas (1925 – 2010) bekanntes Bild „Am Strand“, das er auf Usedom, auf seinem Anwesen in Loddin malte. Für die junge Frau stand seine Tochter Modell. Das Ölbild wurde auf der 5. Deutschen Kunstausstellung 1962/63 in Dresden ausgestellt und dort von 63 Prozent der Besucher zum Lieblingsbild gewählt. Das junge Paar am Strand wurde als Kunstdruck und Postkarte über drei Millionen Mal gedruckt. John, der selbst mit diesem Bild und der Landschaft aufgewachsen ist, zeigt diese „Ikone des Realsozialismus“ – das Paar in Rot scheint sich selbst zu genügen ohne einen Blick auf`s Meer, die Ferne – nun in seiner Galerie. Es ist eine Zweitfassung von Womacka, das John im Strandhotel „Seerose“ in Kölpinsee wiederentdeckte, wo es vom Freundeskreis Walter Womacka ausgestellt war.

Für Schmunzeln sorgt das Bild „Honni`s Lehnstuhl“ von Harald Gallasch, das die aufmüpfige Künstlergruppe um Ralf Winkler (A.R. Penck), Peter Herrmann, Frank Maasdorf u.a. hinter einem roten Thron zeigt. Vieldeutig ist der „Tanz der Geister“ um morsche Baumstämme. Die Mischtechnik mit Zement entstand 1977.

Ein spannendes Bild in morbiden Schwarz- und Grautönen gehalten ist „Die Büchse der Pandora“, selbige hält ein Mann mit schemenhaften Gesichtszügen, die Walter Ulbricht darstellen sollen, so John. Auf der Büchse klebt ein Bildnis von Helmut Kohl. Das Ölbild stammt aus Privatbesitz in Berlin, gemalt hat es Walter Opitz 1989.

In der Bilderliste der derzeitigen Ausstellung stehen nur zwei Frauen: Thea Kowar (geb. 1945) mit einem Holzschnitt: „Die auf Sitzungen Versessenen“ nach Majakowski und „Im Garten Sitzender“, ein Aquarell von Lis Bertram-Ehmsen (1887 – 1986).

Holger John will den Künstlerinnen vor 1989 eine ganze, eigene Ausstellung widmen mit dem Titel „Frauen können auch malen!“, die auch das bezeichnend, am 8. März, um 19 Uhr in seiner Galerie eröffnet wird.

Die Ausstellung „Schnee von Gestern“ ist noch bis 11. Februar zu sehen.

Geöffnet: Mittwoch – Sonntag 14 – 19 Uhr

http://www.galerie-holgerjohn.com

Text + Fotos (lv)


Galerist Holger John im Gespräch mit Zeitzeugen über Kunst in der DDR
Plakativ und viel interpretierbar: Nicht übers Meer, in die Ferne schweift der Blick des jungen Paars, sondern es verweilt „Am Strand“ mit gebannter Miene…  „Eine Ikone des Realsozialismus“ nennt Galerist Holger John das bekannte Bild von Walter Womacka, dessen Zweitfassung o.J. in der Ausstellung hängt.


Schnee von Gestern?! Die Bilder lassen jedenfalls keinen kalt: Besucherinnen der Ausstellung im Gespräch mit dem Maler Olaf Amberg.
Stilecht: Rote Nelken bekam Galerist Holger John zur Ausstellungseröffnung überreicht.

 

Die große Pratajev-Revue in der Alten Feuerwache Loschwitz


Die Russian Doctors. Foto: Solvig Frey

Lieder und Geschichten über die russische Seele

Am 19.Januar wird es um 20 Uhr in der Alten Feuerwache in Loschwitz einen Abend mit Musik und Literatur rund um den russischen Kultdichter Pratajev geben. The Russian Doctors selbst geben sich die Ehre und Walissa Robota und Boris Kreml werden als Gäste aus den „schaurig schönen Geschichten um den großen russischen Dichter “ lesen.

Pratajev, der bekannteste der unbekannten Landlyriker, lebte von 1902 bis 1961 und ist noch immer für gut 90 Prozent der Russian-Doctors-Texte verantwortlich. Pratajev feierte in seinen Gedichten das pralle Leben, ließ sich manches Schwein schmecken, tanzte mit drallen Schwesternschülerinnen und band sich Schlipse aus Lurch um den Hals. Er rauchte, er trank und ging auf die Jagd. Dies alles und noch viel mehr steckt in den Liedern der Russian Doctors. Seltsame Krankheiten, gefesselte Frauen und dicke Bäuche sind ebenso Thema wie rasierte Katzen und gebratene Ratten.

Und natürlich der Schnaps! Wodka muss es sein: die von ihrem rührigen Tourmanager direkt aus Weißrussland importierte Marke BULBASH. Und wer nach einem Doctors-Abend denkt, das kann doch alles nicht wahr sein, dem sei mit einem Lehrspruch aus der Medizin geholfen: „Wahr ist, was der Doctor spricht, alles andre glaube nicht! “

Na starowje!
Text: Solvig Frey und Hans-Jürgen Scholz
alias Walissa Robota und Boris Kreml

Volkshochschule nimmt sich Zeit


Der Direktor der Volkshochschule Dresden, Jürgen Küfner und Mitarbeiterin Anja Jäpel-Nestler mit dem neuen Semester-Katalog zum Thema Zeit. Foto: meeco

Wie die Zeit vergeht

Unter diesem Themenschwerpunkt bietet die Volkshochschule Dresden im neuen Semester wieder ein breitgefächertes Programm. Auch zum aktuellen Zeitgeschehen und zur Förderung der zwischenmenschlichen Kommunikation.

Die Volkshochschule Dresden (VHS) e.V. startet am 26. Februar in das neue Semester. Mit Blick auf ihr anstehendes 100-jähriges Jubiläum lautet das programmübergreifende Motto des kommenden Semesters: „Wie die Zeit vergeht“. Nunmehr am neuen Standort mitten in der Stadt nahe dem Postplatz, bereits im zweiten Jahr. Fällt die Bilanz äußerst positiv aus: Im Vergleich zum alten Standort besuchten 2017 rund eintausend Teilnehmer mehr die angebotenen Kurse.

„Wir freuen uns sehr auf das anstehende Semester mit dem Themenschwerpunkt ‚Zeit'“, sagt Jürgen Küfner, Direktor der Volkshochschule Dresden. „Interessierte Bürger können ab Februar aus rund 2 100 verschiedenen Kursen und Veranstaltungen aus den Bereichen Sprachen, Gesundheit, Computer und Beruf sowie Gesellschaft und Kultur auswählen und sich so je nach Vorliebe selbst weiterbilden.“

Der Schwerpunkt „Zeit“ findet sich dabei in zahlreichen Angeboten wieder und wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet. Vor allem Kurse mit hoher gesellschaftlicher Aktualität spielen hier eine zentrale Rolle. Katja Kipping, Vorsitzende der Linkspartei, und Christian Ude, langjähriger Münchener SPD-Oberbürgermeister, kommen so zum Beispiel am 12. April der Einladung der Volkshochschule Dresden nach und diskutieren eine der Grundfragen unserer Zeit: „Wie kann bessere Politik gelingen?“

88 Kurse zur Auswahl pro Tag

Doch auch ungewöhnliche und neue Kurse werden geboten. Von der Kosmogenie (der Weltentstehung) über Virtuelle Realität bis hin zu Strong Zumba ist in dem äußerst vielfältigen Angebot für jeden etwas dabei. Und um auch wirklich alle Generationen zu erreichen, bietet die Volkshochschule Dresden als einzige in ganz Sachsen unter dem Slogan „Sommerzeit ist Ferienzeit“ zusätzlich spezielle Kurse für Kinder, Jugendliche und Familien an.

Derweil ist der Umbau der dritten Etage des neuen VHS-Gebäudes schon in Arbeit. Sie wird nochmals rund 750 Quadratmeter Fläche bieten, die dringend benötigt wird. Denn momentan sind räumliche sowie personelle Kapazitäten der Volkshochschule angesichts der hohen Nachfrage beinahe vollkommen ausgeschöpft. „Wir haben teilweise bis zu 88 verschiedene Kurse mit über eintausend Teilnehmern am Tag. Der neue Standort mit der sehr guten Verkehrsanbindung macht sich da wirklich positiv bemerkbar, das freut uns sehr“, so Küfner. „Eine weitere Rolle spielt natürlich Deutsch als Fremdsprache, was schon seit einiger Zeit sehr gefragt ist. Wir wollen uns aber keineswegs vor unserer Verantwortung drücken, ganz im Gegenteil! Die von uns angebotenen Sprachkurse sind immer erste Schritte der dann folgenden, wie auch immer genau ausgestalteten, Integration.“

Das passt ins Selbstverständnis der Volkshochschule Dresden: „Wir leben in einer Zeit, in der Menschen kaum noch miteinander reden – das macht uns Sorgen. Wir wollen ein Forum zum Dialog auf vielen Ebenen zu den unterschiedlichsten Fragen bieten, um so die zwischenmenschliche Kommunikation zu fördern. Auch bei verschiedenen Ansichten. Das ist eine Herzensangelegenheit der Volkshochschule Dresden“, fasst Küfner zusammen. „Unser neuer Standort ist dabei als Diskursort der Bürgergesellschaft im Herzen der Landeshauptstadt die ideale Voraussetzung für diesen Anspruch.“

Nähere Informationen zur Volkshochschule Dresden und eine Übersicht über alle Kurse des anstehenden Semesters findet sich online unter http://www.vhs-dresden.de oder im aktuellen Programmheft. Die 416 Seiten starke Übersicht gibt es kostenlos zum Mitnehmen an 130 Auslagestellen in der Stadt, unter anderem in den städtischen Bibliotheken, den Rathäusern und Ortsämtern sowie vielen kulturellen Einrichtungen.

Weitere Infos: www.vhs-dresden.de

Text: meeco Communication Services GmbH

Tschick

Das Abenteuer Leben

Die Road-Oper Tschick von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem Kult-Roman von Wolfgang Herrndorf hat am 19. Januar, um 19.30 Uhr Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Können Jugendliche in unserer karriereorientierten, rational durchgeplanten und in fast jeder Beziehung geregelten Welt jenseits der Computerspiele noch wirkliche Abenteuer erleben?

Ja, können sie. Für den Jugendchor des Gymnasiums Coswig (24 Kinder und Jugendlichen von der 1.-12. Klasse) wird es im Januar 2018 ganz spannend. Sie singen in der neuen Oper „Tschick“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf mit. Sie stehen neben dem Opernchor der Landesbühnen und den Opernsängerinnen und –Opernsängern auf der Bühne. Begleitet wird ihr Gesang von der Elblandphilharmonie Sachsen.

2010 erschien die Roadstory «Tschick». Der millionenfach gelesene Bestsellerroman von Wolfgang Herrndorf, der sich lebensphilosophischen Grund- und Sinnfragen junger Menschen auf unkonventionelle Weise nähert, beantwortet die Frage mit Ja!

Zwei 14-jährige Außenseiter aus problematischen Familienverhältnissen, der umtriebige «Iwan» Tschick und der luxusverwahrloste Maik(gesungen von  Michael Zehe und  Johannes Leuschner), beschließen Ende der 8. Klasse, die großen Ferien gemeinsam zu verbringen: Ohne Orientierungshilfen wie Handys oder Karten starten sie von Berlin aus mit einem gestohlenen Lada Richtung Süden und erfahren die Welt und sich selbst auf völlig neue Art und Weise …

Und da den beiden Helden auf ihrer außergewöhnlichen Reise alles «größer» erscheint als bisher, die Farben satter, die Menschen netter und alle Emotionen stärker, ist es nur folgerichtig, dass sich – nach der Schauspieladaption des Buches 2011 und der Verfilmung durch Fatih Akin 2016 – jetzt auch das Musiktheater des Stoffes annimmt. Ludger Vollmer, einem erfahrenen Komponisten auf dem Gebiet «Jugendoper», der auch in seinem neuesten Werk wieder einen Jugendchor mitwirken lässt, ist es beeindruckend gelungen, diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen. Und natürlich wendet sich die Oper «Tschick» mit ihren vielen lyrischen Glücksmomenten zwischen rasanten Fahrten auf der Autobahn oder auf der Flucht vor der Polizei nicht nur an ein junges Publikum! Am Dirigentenpult steht Hans-Peter Preu und Regie führt Sebastian Ritschel.

Text: Petra Grubitzsch/LB

ES SPIELT DIE ELBLAND PHILHARMONIE SACHSEN
MUSIKALISCHE LEITUNG : HANS –PETER PREU

INSZENIERUNG UND AUSSTATTUNG:  SEBASTIAN RITSCHEL

Darsteller:

Tschick – Michael Zehe; Maik – Johannes Leuschner; Vater – Hagen Erkrath; Mutter – Stephanie Krone; Isa – Kirsten Labonte; Friedemann – Iris Stefanie Maier; Mutter Friedemann – Christiane Günther, Julia Böhme, Gundula Ehret; Jonas Friedemann – Tabea-Drechsler-Reckmann; Elisabeth Friedemann – Manuela Neumann; Florentina Friedemann – Ekaterina Iankovskaia; Horst Fricke – Kay Frenzel; Richter Burgmüller – Paul Gukhoe Song; Krankenschwester – Christiane Günther, Julia Böhme, Gundula Ehret; Taxifahrer – Michael König; Lehrer – Kazuhisa Kurumada; Mona – Anna Erxleben; Lutz Heckel – Stefan Glause; Vater Heckel – Fred Bonitz; Schulze – Stefan Glause

Termine

21.1., 19:00 Uhr,  25. + 30.1.,  11:00 Uhr,  2.2., 19:30  Uhr, Hauptbühne/LB
16.3., 19:00 Uhr,  Freital/Kulturhaus
3.5., 10:30 Uhr, Kleines Haus, Dresden

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de 

BilderAlbum: Ausstellung „Hier und Jetzt“ von La Suza im Kastenmeiers

Genuss und Lebensfreude lassen die sinnlich-versponnenen Bilder von Susann Flasche alias La Suza hoch leben in ihrer neuen Ausstellung an den alten Sandsteinwänden im Restaurant Kastenmeiers im Kurländer Palais (nahe der Frauenkirche), die am Sonntag eröffnete. Ihre luftig-leichten, schwarzen Tuschezeichnungen, hin und wieder ist auch ein farbiges Ölbild dabei, zeigen augenzwinkernd verführerische Tagträumereien zwischen Schreibtisch und Traumstrand, verschiedene Blicke auf Weiblichkeit und die schönen Dinge des Lebens. Von der „Königin der Nacht“ über glatt gestylte, cool lässige, sehnsuchtsvolle Frauen, mit grazil gehaltenem oder umgekipptem Weinglas bis zur reizvollen Dame im Badewannenschaum mit schwarzer, ihr zusehender Katze am Rand. „no milk today . Selina“, heißt der witzige Bildtitel.

„La Suza fällt in Love in die Leinwand. Ohne Fallschirm. Taucht sie ein in eine andere Welt in ihren Zeichnungen mit viel Herzblut und Talent…“, sagte der Illustrator und Grafikdesigner Roland Beier in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung über ihre Arbeiten. Sie gewann den 2. Platz als Canaletto-Kunstpreisträgerin innerhalb des Internationalen Plenairs beim Palais-Sommer 2016 in Dresden.

Außerdem unterstützt die Künstlerin die 3. Küchenparty im Kastenmeiers am 20. Januar, Beginn um 18 Uhr, eine Woche vor dem Semperopernball. Sie steht unter dem Motto: „Genießen und Gutes tun“. Die Einnahmen der Networking-Party mit karitativem Hintergrund kommen der vielseitigen Arbeit des Vereins Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V. zugute. Mit dem Kauf von Schulranzen für Schulanfänger möchte „Aufwind“ mit den Spenden den Alltag und die Lernbedingungen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Dresden verbessern. La Suza spendet dafür 50 Prozent aus dem Verkauf ihrer Bilder.

Bei der Küchenparty werden die Besucher an zahlreichen Live-Cooking-Stationen verwöhnt und können ausgewählte Spitzenweine verkosten. Außerdem spielt die Jazzband Blue Line und lockt eine Tombola mit tollen Überraschungspreisen.

Die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen begrenzt, daher wird um rasche Anmeldung per Fax 0351 – 48 48 48 03 oder per mail an info@kastenmeiers.de oder Ausfüllen gleich im Restaurant gebeten.

Die Ausstellung von La Suza im Kastenmeiers ist noch bis 22. Januar zu sehen.

http://www.kastenmeiers.de

http://www.la-suza.com

Text + Fotos (lv)


Genussvolle Bilderreise: Restaurantchef Gert Kastenmeier, die Künstlerin La Suza und der Grafiker Roland Beier zur Ausstellungseröffnung.

Heusers Büchertheke – Lesung aus Juli Zehs Roman „Unterleuten“


Schauspieler Michael Heuser lädt zur Büchertheke an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul ein

Heusers Büchertheke: Starke Geschichten – Starke Autorinnen Europas

Aus Juli Zehs Roman „Unterleuten“ liest Schauspieler Michael Heuser zusammen mit Luca Lehnert, am Klavier begleitet von Uwe Zimmermann, am 12.1., um 19.30 Uhr in der Theaterkneipe Golde Weintraube der Landesbühnen in Radebeul.

Michael Heuser präsentiert sein persönliches Best Of der Gegenwartsliteratur und lädt jedes Mal besondere Gäste – Kollegen, Musiker oder Schriftstellerinnen – ein.

Gemeinsam mit der jungen Schauspielerin Luca Lehnert stellt er zu Beginn der Reihe Juli Zehs hochspannenden und die wichtigen Fragen unserer Zeit aufgreifenden Gesellschaftsroman „Unterleuten“ vor,  gefolgt im März 2018 von „Sandberg“ von Joana Bator. Die polnische Autorin erzählt höchst vergnüglich von Rebellion, Freiheitssehnsucht und Glücksanspruch der Kinder einer vom 2. Weltkrieg und Flucht geprägten Generation. Im Mai verleiht Michael Heuser Stimmen aus dem dokumentarischen Roman der russischen Nobelpreisträgerin für Literatur Swetlana Alexijewitsch „Secondhand- Zeit“ Gehör.

Juli Zeh, Unter Leuten:

Gemeinsam mit der jungen Schauspielerin Luca Lehnert stellt er zu Beginn der Reihe Juli Zehs hochspannenden und die wichtigen Fragen unserer Zeit aufgreifenden Gesellschaftsroman „Unterleuten“ vor: Ein idyllischer Ort in Brandenburg gerät aus den Fugen, als eine Investmentfirma in unmittelbarer Nähe des Dorfes einen Windpark errichten will. Die neu zugezogenen Berliner Aussteiger verstehen die Gesetze der ostdeutschen Provinz ebenso wenig wie die junge ehrgeizige Pferdefanatikerin aus den alten Bundesländern. Und auch der latent schwelende Konflikt zwischen Wendegewinnern und Verlierern unter den Alteingesessenen lodert mit ungeahnter Kraft wieder auf. In Unterleuten ist schon bald die Hölle los ist …

Nächste Termine:

22.03.2018, 19.30 Uhr, Goldne Weintraube: Joana Bator „Sandberg“
25.05.2018, 19.30 Uhr, Goldne Weintraube: Swetlana Alexijewitsch „Second-Zeit“

Text + Foto: Petra Grubitzsch/LB

Auskünfte und Kartenverkauf:  Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de

 

Emotionale Zwischenräume – Ausstellung von Anne Rosinski im „sowieso“


Anne Rosinski „verloren gehen“, 2015, Papier, Graphit, Acryl, Leinwandstoff auf MDF (Ausschnitt)

Collagierte Kostbarkeiten

Eintauchen in innere Welten können mit den figürlichen Papierarbeiten von Anne Rosinski die BesucherInnen der Ausstellung im Kultur-, Beratungs- und Bildungshaus von und für Frauen „sowieso“ auf der Angelikastraße 1 in Dresden. Noch bis 31. Januar.

Die Werke der Künstlerin lassen „gelebte Papiere“, d.h. alte Zeitungen, Briefe, benutzte Ordner oder Notizblätter, mit „neuen“ zart transparenten oder auch leicht farbigen Papierarten interagieren. Aus der entstehenden Papierschichtung tauchen Figuren auf, werden Teil der Materialität, oder grenzen sich von dieser ab. Mit Graphitstift, Acrylfarbe oder Tusche arbeitet Anne Rosinski diese Figuren heraus und lässt zwischen ihnen und den gerissenen Papierfragmenten einen Dialog entstehen.

Ein Großteil der Arbeiten in der aktuellen Ausstellung entstammt der Reihe »eintauchen« No 2. Darin erforscht die Künstlerin die Wahrnehmung menschlicher Zwischenräume. Dabei interessieren sie vor allem jene Räume, die ein Mensch körperlich und emotional füllen kann und die damit verbundenen Positionierungen, um sich selbst Raum zu geben. In diesem Prozess entwickelt sich eine sensible Kommunikation zwischen mehreren möglichen Standpunkten – Zwischenräume entstehen.

Die Arbeiten sind Ergebnis einer längeren künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Innerlichkeit. Im Vordergrund steht dabei, wie sich die Figur mit ihrer Innenwelt im Außen behaupten kann. Die figürlichen Papier-Acryl-Collagen bieten dem Betrachter eine Projektionsfläche an – einen eigenen Begegnungsspielraum für Innerlichkeit, den es in dieser Ausstellung zu erkunden gilt.

Die Ausstellung ist noch bis 31. Januar zu sehen. Besichtigungen sind von Montag bis Freitag, nach telefonischer Vereinbarung (0351-804 14 70) möglich.

Das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG in Trägerschaft des Frauen für Frauen e. V. ist seit 1990 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungsformate sowie sozio- und interkultureller Angebote Teil der Dresdner Kulturlandschaft. Jährliche Highlights sind z.B. die Dresdner Frauen*kurzfilmnacht, die Kurzfilmreihe »Klarsicht_Streifen« sowie wechselnde Ausstellungen im Haus, unter anderen von Künstlerinnen wie Angela Hampel, Katharina Lewonig, Marion Kahnemann, Gudrun Trendafilov oder Kerstin Franke-Gneuß. Darüber hinaus bietet der Verein auch psychologische Beratung, Beratung zu Themen der Erwerbslosigkeit sowie interkulturelle Beratung für Migrantinnen an.

Über das gesamte Angebotsspektrum der Einrichtung informiert die Website des Vereins unter: www.frauen-ev-sowieso.de

Text + Foto: Susanne Seifert/“sowieso“

Ausstellung über Heimkinder in der DDR

Vergangenheit bewältigen – Heimkinder in der DDR

Ausstellungseröffnung mit Zeitzeugengespräch in Kooperation mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V. am 10. Januar, um 18 Uhr in der Gedenkstätte Bautzner Straße 112a in Dresden.

Die Fotoausstellung „Vergangenheit bewältigen. Heimkinder in der DDR“ eröffnet am 10. Januar in der Gedenkstätte Bautzner Straße 112a in Dresden. Sie war bereits an vielen Orten zu sehen und machte auch international auf sich aufmerksam.
Ehemalige Heimkinder zeigen mit eigenen Fotoarbeiten die Realität der Heimerziehung in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR. Die Besucher der Ausstellung können die damalige Zielstellung und die Praktiken staatlicher Erziehung sachlich, emotional und in jedem Fall eindrücklich erfahren.

Die Erlebnisse in den Spezialheimen und Jugendwerkhöfen führten zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotenziale der Betroffenen, die bis heute teilweise traumatisch nachwirken. In der Diskussion mit Zeitzeugen und den Ausstellungsmachern werden persönliche Erfahrungen reflektiert und die Fotoarbeiten vorgestellt.

Die Ausstellung wird bis Sonntag, 1. April 2018, in der Gedenkstätte gezeigt.

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch den Fond für Heimkinder der DDR, Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben unter der Schirmherrschaft der Anlauf- und Beratungsstelle Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Text: Christine Bücher/Gedenkstätte Bautzner Straße

http://www.heimkinder-der-ddr.de

Biografie Thomas Senft

Flucht vom vermeintlichen Zuhause ins Heim mit neuem Leid für Körper und Seele

Thomas Senft ist einer der Initiatoren des Ausstellungsprojekts. Bei der Ausstellungseröffnung wird er anwesend sein.

„Mein Name ist Thomas Senft und ich bin im Harz, ganz in der Nähe von Thale zu Hause. 1962 wurde ich in Kropstädt (Landkreis Wittenberg/Lutherstadt) geboren und 1965 nach Aschersleben adoptiert. 1969 kam dann das eigene Kind der Adoptiveltern und fortan zeigte meine Adoptivmutter, wie man das fünfte Rad am Wagen ersetzt. Näher möchte ich gar nicht wirklich drauf eingehen, nur so viel, es war sehr oft so fürchterlich und zum Teil unerträglich, dass ich dann die Flucht vom vermeintlichen Zuhause ergriff. Letztendlich eskalierte das Ganze so, dass ich es vorzog, gänzlich im Heim zu bleiben und nicht immer nur kurzfristig. Und somit ging ich 1978 in das „Hanno-Günther–Heim“ in Aschersleben. Das war zum Teil auch nicht gerade das, was man unter Geborgenheit und Wohlbefinden versteht. Es artete dort dann doch des Öfteren richtig in seelischen, nervlichen und körperlichen Stress aus.

Erzogen wurden wir pädagogisch sicher von den Erziehern, körperlich gezüchtigt wurden wir von den Größeren, natürlich auf Geheiß der vermeintlichen Pädagogen. Und dennoch, war ich dort besser aufgehoben, als im Hause meiner Adoptiveltern. Auch wenn ich ihnen so manches zu verdanken habe und ich ihnen sicher auch in gewisser Weise dankbar bin, stellte ich mir unter einem liebevollen Elternhaus dann doch etwas ganz anderes vor und niemals eine nur auf einen einprügelnde Mutter.

1979 ging ich dann in die Lehre und somit nicht nur aus Aschersleben, dem Kinder- und Jugendheim fort, nein auch vom Hause meiner Adoptiveltern, welche ich seit diesem Zeitpunkt nie wieder besucht habe.

Ja und so zog sich der Faden des Heimlebens dann doch bis Mitte 1988 durch mein Leben. Erst Lehrlingswohnheim und dann das sogenannte Arbeiterwohnheim. Und dennoch war es ein Stück Freiheit im Leben, welches man genießen konnte, auch wenn man nun auf sich selbst gestellt war. Es war ein ganz neuer Abschnitt im Leben, der einen schnell sehr vieles für die unvermeintliche Zukunft lehrte und zum Teil heute noch lehrt.

Die Gründung einer eigenen Familie und die Geburt zweier Kinder waren ein Lebensabschnitt, der nun alles, was wir zuvor an Lebenserfahrungen sammeln durften und konnten, abrief und uns Eltern so einiges abverlangte. Auch dabei lernt man, dass das Leben eben kein Ponyhof ist und man ganz schnell auch als allein erziehender Vater klarkommen muss. Und siehe da, auch das hat geklappt und das Leben geht in jeglicher Hinsicht weiter und schenkt uns Tag um Tag neue Erfahrungen, die wir sammeln dürfen und können. Das war ein kleiner Auszug aus meinem Leben.

Nun wünsche ich uns allen, dass wir noch sehr, sehr lange unser Leben leben, gesund bleiben und all unsere Erfahrungen weitergeben und die Erfahrungen anderer Menschen annehmen dürfen und können.“

Quelle: www.heimkinder-der-ddr.de

Premiere „Fluchtwege“ an den Landesbühnen Sachsen

Neues Leben in der Ferne

Das Stück „Fluchwege“ (Warrior Square) von Nick Wood für Zuschauer ab 14 Jahre, inszeniert von Esther Undisz, hat am 7. Januar, um 19 Uhr Premiere an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

Die vorgesehene Premiere im Kino Königstein am 6.1.2018 findet nicht statt. Dort wird es zu späterer Zeit Vormittagsvorstellungen für Schüler geben. Die Termine werden noch bekanntgegeben.

An einem ganz normalen Tag kommt die Lehrerin zu den Geschwistern Riva (Julia Rani) und Andrea (Johannes Krobbach) und flüstert ihnen zu, unverzüglich nach Hause zu gehen. Ohne nachzufragen, ohne sich umzuschauen. Kurze Zeit später muss die Familie aus dem Land fliehen. In diesem totalitären Regime sind sie nicht mehr sicher. Der Onkel ist schon tot. Der Vater kommt bei der Flucht ums Leben.

Und nun, in dem fremden Land Deutschland angekommen, sehen sich Riva und Andrea plötzlich mit anderen Vorurteilen und Unsicherheiten konfrontiert. Es gilt eine neue Sprache zu lernen, ein neues Leben zu beginnen – das alte hat der Mutter die Sprache geraubt. Doch Bruder und Schwester reagieren unterschiedlich auf die unbekannte Situation: sie möchte lernen und ankommen, er verschließt sich in seiner Wut. Am Ende müssen die Geschwister jedoch gemeinsam dieses andere, neue Leben beginnen und hoffen auf den entscheidenden Brief von der Asylbehörde.

In seinem Stück «Fluchtwege» lässt der britische Autor Nick Wood die Geschwister Riva und Andrea im Rückblick ihre Geschichte von Flucht, Heimatverlust und Ankommen in der Fremde erzählen. Zwei DarstellerInnen wechseln fließend zwischen Spiel und Erzählung, verschiedenen Rollen und Perspektiven. Und aktueller denn je lässt dieses Theaterstück uns spüren: vor allem die Kinder sind es, die unter den Kriegen dieser Welt zu leiden haben und die die Chance auf ein friedliches Leben haben sollten.

Gisela Kahl, Chefdramaturgin :
„Das Stück „Warrior Square“  von Nick Wood erlebte unter dem Titel „Fluchtwege“ 2001 am Hans Otto Theater Potsdam seine Deutsche Erstaufführung und wurde 2003 mit dem Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin ausgezeichnet. Obwohl das Stück bereits aus den 1990er Jahren stammt, hat es – leider – bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Beeindruckend und sensibel stellt es Fragen danach, warum Menschen, in dem Fall sehr junge Menschen, zur Flucht gezwungen werden und wie es ihnen dabei geht –  in Zeiten, in denen die Flüchtlingsströme Europa erreichen, wo die Stimmen derer immer lauter werden, die sagen, man solle höhere Zäune und Mauern bauen, in Zeiten, in denen Asylantenheime brennen, die Polizei und die Behörden überfordert scheinen und ,besorgte Menschen` auf die Straße gehen.

In Zeiten, in denen aber auch die Hilfsbereitschaft groß ist in denen sich Menschen und Gesellschaften um Lösungen bemühen. In diesen Zeiten möchten wir auch durch das Stück „Fluchtwege“ (neben anderen im Spielplan zu diesem Thema aufgeführten Stücken und zahlreichen Aktionen wie z.B. “Kochen kunterbunt“) besonders jungen Menschen einen Einblick in die Realität von Flüchtlingen geben. Warum müssen Menschen aus ihrem Land fliehen? Was geschieht auf der Flucht? Welche Ängste und Strapazen begegnen diesen Menschen auf ihrer Reise? Wie ist das Leben im Asylantenheim? Wie ist das Leben in einem fremden Land und verstehen sich alle Flüchtlinge untereinander immer gut? Wie finden die Flüchtlinge hier neue Freunde? Was können wir tun?“

INSZENIERUNG ESTHER UNDISZ
AUSSTATTUNG IRINA STEINER

Es spielen: RIVA- Julia Rani und ANDREA –Johannes Krobbach

Text: Petra Grubitzsch/LB

Termine:

8.1.2018, 10:00 Uhr, 12.1.2018, 10:00 +1930 Uhr, Studiobühne LB
16.03.2018, 10:00 Uhr, Böhlen/Kulturhaus  

www.landesbuehnen-sachsen.de

Hier und Jetzt: Vernissage mit La Suza im Kastenmeiers

Unter dem Titel „Hier und Jetzt“ stellt die Künstlerin  La Suza ihre Bilder in der Galerie im Kastenmeiers aus und zeigt dabei ein großes Herz.

Sie spendet 50 Prozent des Erlöses der Bilder, die am Abend der Küchenparty am 20.1. verkauft werden, für den „Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V.“ Karten für die Küchenparty sind noch erhältlich.

Die Ausstellungseröffnung ist am 7. Januar, ab 12 – 14 Uhr im „Kastenmeiers“ am Tzschirner Platz 3 im Kurländer Palais, zu der Kunstinteressierte herzlich eingeladen sind. Sie wird begleitet von köstlichen Häppchen und gekühltem Sekt.

Nach ihrer erfolgreichen Ausstellung 2016 prägen ausdrucksstarke Tuschezeichnungen der Dresdner Autodidaktin Susann Flasche alias „La Suza“ erneut vom 5.  bis 22. Januar das urige Mauerwerk im „Kastenmeiers“. Anlass ist die „Küchenparty“, die das „Kastenmeiers“ am 20. Januar zugunsten des „Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V.“ veranstaltet. Der Dresdner Verein sammelt Spenden, um möglichst vielen Dresdner Schulanfängern aus sozial schwachen Familien einen neuen Schulranzen zu kaufen.

La Suza engagiert sich für diesen guten Zweck und spendet 50% des Erlöses aus dem Verkauf der Bilder.

Mehr Informationen über die Künstlerin finden Sie auch im Anhang und hier: www.la-suza.com

http://www.kastenmeiers.de

Text + Foto: Sabine Mutschke/PR „Kastenmeiers“