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Kategorien-Archiv: Theater

Viva la Fantasia! – Winzer & Wandertheater aus aller Welt & pure Lebensfreude locken beim Herbst- und Weinfest in Radebeul

25 Dienstag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Tanz, Theater

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Foto: Herbst- und Weinfest Radebeul

Viva la Fantasia!

Radebeul feiert den sächsischen Wein, das internationale Theater und die grenzenlose Fantasie.

Vom 28. bis 30. September findet in Radebeul das 28. Herbst- und Weinfest mit
XXIII. Internationalem Wandertheaterfestival statt. Unter dem Motto „Viva la Fantasia!“ feiern Schauspieler, Winzer und Musiker gemeinsam mit den Besuchern drei Tage lang ein rauschendes Fest. Im Mittelpunkt stehen Wein, Theater, Musik und die pure Lebensfreude.

Zur Eröffnung am Freitag ziehen die sächsischen Weinhoheiten gemeinsam mit Künstlern und Musikern über den historischen Dorfanger von Altkötzschenbroda zum Kirchplatz. Nach dem traditionellen Anstich des ersten Fasses Radebeuler Federweißer wird zusammen mit den Besuchern auf ein einzigartiges Festwochenende angestoßen.

Über 30 Winzerstände bieten in Weindörfern und Weingärten erlesene Weine und frischen Federweißer aus den Anbaugebieten Sachsen und Saale-Unstrut. In angeregten Gesprächen erfahren Weinliebhaber direkt von den Winzern mehr über die heimischen Tropfen. Seit Jahrtausenden beflügelt der Wein den Geist von Dichtern, Künstlern und Philosophen. Auch das Theater ist seit jeher bekannt dafür, nicht nur Stücke voller Fantasie auf die Bühnen zu bringen, sondern durch sie das Publikum in fremde Welten zu entführen, zum Nachdenken zu animieren und scheinbar Unmögliches vor dem geistigen Auge möglich zu machen.

Beim diesjährigen Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival lassen Künstler und Besucher die unerschöpfliche Kraft der Fantasie hochleben und sich unter dem Motto „Viva la Fantasia!“ ein Wochenende lang von Tagträumen, Gedankenspielen und Hirngespinsten treiben. Aus aller Welt präsentieren 18 Solisten und Theatergruppen spannende, beeindruckende und fantasievolle Inszenierungen, die von Schauspiel über Clownerie bis hin zu Figuren- und Maskentheater reichen. Dabei verwandeln Schauspieler, Tänzer und Artisten überall auf dem Festgelände Straßen, Wiesen und Höfe in Bühnen.

Circo Ripopolo aus Belgien, Gewinner des Publikumspreises 2017, kehrt mit seiner neuen Show „Fazzoletto“ nach Radebeul zurück und präsentiert den Zuschauern eine Zirkusaufführung ganz besonderer Art. Das N. N. Theater aus Köln entführt in „20.000 Meilen unter dem Meer“ in eine mystische und stürmische Unterwasserwelt. Das tschechische Theater Kvelb lässt feurige Schmetterlinge vor dem Nachthimmel tanzen und das Theater Ton & Kirschen (International) begibt sich mit seinem „Perpetuum Mobile“ auf die Suche nach einem Eingang zum Paradies. Zur Musik der
charismatischen Clownsband The Bombastics dreht das Theaterkarussell von Georg Traber seine Runden und lädt Groß und Klein voller Schwung dazu ein, noch einmal die Freuden und die Unbeschwertheit der Kindheit zu erleben.

Auf verworrenen Pfaden wandeln die Besucher des LABYmenta. Im hölzernen Labyrinth von Richard von Gigantikow und seinem Künstlerkollektiv begeben sich die Gedanken  auf Wanderschaft und es werden Antworten auf nie gestellte Fragen gefunden. Internationale Bands locken Jung und Alt auf die Tanzflächen. Die Marko Markowic Brass Band aus Serbien verbindet verschiedene musikalische Stile mit einer kraftvollen Performance und lässt ihre positive Energie sofort auf das Publikum überspringen. Les Barbeaux aus Frankreich sorgen mit Folkrock und einer energiegeladenen Bühnenshow für durchtanzte Nächte und Jorge da Rocha aus Spanien berührt, ausgestattet mit Kontrabass, Percussions, einer Loop Station und seiner gefühlvollen Stimme, im Handumdrehen die Seele seiner Zuhörer. Big Bands lassen am Nachmittag die Herzen aller Swing-Fans höher schlagen. Jazz- und Soul-Liebhaber werden von der Stimme und Bühnenpräsenz von Kristin Amparo und dem eingängigen Sound der Combo de la Musica (International) verzaubert.

Traditioneller Höhepunkt des Festwochenendes ist das Finale Grande am Sonntagabend. Bei einem eindrucksvollen Feuer-, Musik- und Theaterspektakel übergibt der Oberbürgermeister Bert Wendsche den Publikumspreis als Wanderpokal an die beliebteste Theaterinszenierung. Am nächtlichen Elbufer wird anschließend das riesige, hölzerne Labyrinth dem Feuer preisgegeben. Vor der Kulisse der tanzenden Flammen feiern Besucher und Künstler gemeinsam den Abschluss des Festwochenendes.

Text: Sandra Rösler/Amt für Kultur und Tourismus Radebeul

Mehr Informationen:

http://www.weinfest-radebeul.de
http://www.facebook.com/weinfestradebeul

Das Herbst- und Weinfest mit Internationalem Wandertheaterfestival findet jährlich Ende September im historischen Stadtteil Radebeul Altkötzschenbroda statt. Die Komposition aus Weinfest und Internationalem Wandertheater ist weltweit einzigartig und lockt jedes Jahr etwa 50.000 Besucher nach Altkötzschenbroda. Das Fest wird von der Stadt Radebeul organisiert.

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Premiere „Charleys Tante“ im Boulevardtheater Dresden

24 Montag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto: Robert Jentzsch. Anstands- und Amüsierdame zugleich: „Charleys Tante“ (in der Titelrolle Philipp Richter) sorgt in der gleichnamigen, zeitlosen Erfolgskomödie von Brandon Thomas, die jetzt im Boulevardtheater Dresden auf die Bühne kam, für reichlich Spaß und Turbulenzen.

Eine schrille Lady mit großem Herz

Der Komödien-Klassiker „Charleys Tante“ erweist sich über 100 Jahre nach der Uraufführung in England immer noch als zeitlos-unverwüstlich im humorvollen Mann-Frau-Geschlechterrollenspiel. Die Premiere war am Sonntagabend im Boulevardtheater Dresden.

Extravagant wie eine Diva, mit Federkappe im Haar, Pelzstola überm Spitzenkleid und Glacéhandschuhen steht sie oben auf der Treppe, winkt mit nobler Geste allen zu, als wollte sie die ganze Welt umarmen. Der vorher nur herum geschubste Butler becirct, täuscht und hilft in Herzensnöten bei seinem Auftritt als „Charleys Tante“. Über 100 Jahre nach der Uraufführung in England kommt sie nun wieder in heikler Liebesmission in der bekannten Komödie von Brandon Thomas, die in einer Bearbeitung von Marcus Everding am Sonntagabend Premiere feierte imBoulevardtheater Dresden.

Die Bühne ist in Schummerlicht getaucht und führt in einen Salon mit Gemälden, Elefantenkopf an der Wand und einem Bild des Luxusschiffes Titanic, das schräg verrutscht, die nahe Katastrophe ankündigt und schließlich auseinander bricht. Entsetzt rückt der Butler das Bild wieder gerade. Doch kaum ist die Unglücksmeldung erschienen in der „Times“, die es als Extra Evening Edition anno 1912 statt des Programmhefts in Zeitungsform im Theater gibt, laden der adlige, nur auf Pump lebende Junggeselle Jack (Volkmar Leif Gilbert) und sein schüchtern-gutmütiger Freund Charly (Christian Ludwig) ihre adrett-reizenden Angebeteten Kathy (Stefanie Bock) und Anny (Josefine Heidt) zu einem als Lunch getarnten Rendezv-vous ein. Doch die dafür seinerzeit unverzichtbare Anstandsdame Donna Lucia d`Alvadorez, Charleys reiche Tante aus Brasilien, verspätet sich.

In letzter Minute überreden daher die zwei Freunde Jacks Butler Brassett (Philipp Richter), in das Kostüm für den Butler-Ball zu schlüpfen und sich statt als Queen Mum notgedrungen als Charleys Tante auszugeben. Und wie er das tut! Mit mal romantisch verklärter, mal süffisant-spöttischer Miene, nebenbei lässig Cherry trinkend und Zigarillo rauchend, gelassen und forsch flunkernd, hilft er den frisch Verliebten als schrille Lady mit großem Herz und hält sich hartnäckige Verehrer vom Leib. Die dem außergewöhnlichen, vermeintlichen Weibsbild  nachstellen und dieses heiraten wollen. Zuerst versucht es Jacks Vater, ein ausgedienter Colonel aus Indien und Witwer (beschwipst-überdreht und frivole Sprüche klopfend: Michael Kuhn), der zu schmissigen Grammophon-Klängen mit ihr tanzt, vor allem um der chronischen Geldnot zu entkommen. Als auch noch der streng-poltrige Vormund Kathys (Wolf-Dietrich Rammler) in Leidenschaft zur “falschen“ Tante“ entbrennt, will der Butler die Maskerade beenden und fliehen.

Richtig brenzlig wird es, als auch noch Charleys echte Tante (cool-verwegen: Angela Jacobi) auftaucht. Immer wenn zwei sich mehr oder weniger freiwillig näher kommen, leuchten die Alarmlampen auf in diesem amüsant-lustvoll inszenierten Geschlechterrollenspiel, das Mann- und Frausein mit allem Schein und Sein witzig-absurd und kurzweilig, leicht beschwingt auf die Schippe nimmt  (Regie: Manuel Krstanovic). Viel Beifall.

Text (lv)

http://www.boulevardtheater.de

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Staatsschauspiel Dresden erhält ZukunftsGut-Preis 2018 der Commerzbank-Stiftung

21 Freitag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater, Zwischenmenschliches

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Bürgerbühne – nah am Leben dran

Das Preisgeld von 50 000 Euro im zehnten Jahr ihres Bestehens der deutschlandweit ersten Spielstätte dieser Art soll in neue Projekte fließen und demnächst ein Fest gefeiert werden.

Das Staatsschauspiel Dresden wurde unlängst mit dem erstmals durch die Commerzbank-Stiftung vergebenen ZukunftsGut-Preis für institutionelle Kulturvermittlung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und ist für die strategische Weiterentwicklung der Vermittlungsarbeit des Staatsschauspiels Dresden vorgesehen. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich das Historische Museum Frankfurt und das Theater Oberhausen.

Miriam Tscholl, die gemeinsam mit dem damaligen Intendanten des Staatsschauspiels Dresden, Wilfried Schulz, die Bürgerbühne gründete, und sie seitdem erfolgreich leitete und weiterentwickelte, sagte über die Auszeichnung: „Wir freuen uns, dass die Bürgerbühne Dresden in ihrem zehnten Jahr diese Auszeichnung erfährt. Die Idee ist damit längst kein lokales Pionierprojekt mehr, sondern hat sich überregional durchgesetzt. Das beachtliche Preisgeld wird in zusätzliche Projekte fließen und damit der Stadt Dresden und ihren Bürger*innen zugutekommen. Zuerst feiern wir aber ein Fest, zu dem wir demnächst einladen!​“.

Der Intendant des Staatsschauspiels Dresden, Joachim Klement: „Ich freue mich sehr für das Haus über die Würdigung und Auszeichnung der Arbeit der Bürgerbühne und besonders für Miriam Tscholl. Belohnt wird mit dem Preis nicht nur die Initiative, sondern auch die Konsequenz, mit der diese Arbeit seit Jahren vom Staatsschauspiel beispielhaft und zukunftsweisend mit und für die Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Land betrieben wird. Über die Auszeichnung sind wir stolz, sie ist für uns aber auch ein Ansporn, das Format in Zukunft immer weiter zu entwickeln.“

Insgesamt 125 Kultureinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich um den „ZukunftGut 2018“ beworben. Das gesamte Spektrum der institutionellen Kulturlandschaft war vertreten von Museen und Theatern bis zu Literatur- und Konzerthäusern. Zentrale Voraussetzungen für eine Teilnahme bei ZukunftsGut waren die strukturelle Verankerung und die strategische Ausrichtung von Kulturvermittlung im eigenen Haus. Dies beinhaltet, das Publikum aktiv in die Präsentation von künstlerischem kulturellem Erbe einzubeziehen. Im Bewerbungsaufruf hieß es dazu: „Nur wenn Kultur persönlich erlebbar wird, bewegt sie Menschen.“

Im Urteil der Jury bewegt sich das Staatsschauspiel Dresden mit seinen Bürgerbühnen am sichersten im Spannungsfeld von Bewahrung und zeitgemäßer Darstellung. „Die Bürgerbühnen bieten dem Publikum ein Höchstmaß an Beteiligung“, so Astrid Kießling-Taşkın, die im Vorstand der Stiftung zuständig ist für den Bereich Kultur. „Das bringt auch das Theater selbst in Bewegung. Die Impulse von außen verändern den internen Blick auf das kulturelle Erbe und die Arbeit daran. Ein Fluss kommt in Gang, in dem sich das Theater mit der Gesellschaft bewegt und weiterentwickelt“, präzisierte Kießling-Taşkın.

Mit seinem Konzept nimmt das Staatsschauspiel Dresden eine Vorreiterrolle ein. Andere Theater in Deutsch­land haben die Idee der Bürgerbühne bereits aufgegriffen. Birgit Mandel, Professorin für Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim und Mitglied im Stiftungsrat der Commerzbank-Stiftung, führte als fachliche Leiterin der neunköpfigen Jury von ZukunftsGut in ihrer Laudatio aus: „Das Staats­schauspiel ist Erfinder einer eigenen Theatersparte: der Bürgerbühne. Ihr grundlegendes Element ist die Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft. Hier verhandeln Bürgerinnen und Bürger mit theatralen Mitteln Themen, die sie bewegen, und zeigen sie auf den Bühnen des Hauses. Und das nicht nur als ein­maliges Projekt: Die wechselnden Produktionen sind dauerhafter Bestandteil des Spielplans.“

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden 

www.staatsschauspiel-dresden.de

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Kleines Welttheater zurück aus der Sommerpause

19 Mittwoch Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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„Jägerstolz im Unterholz“ mit Mario Grünewald und Alf Mahlo
Foto: Robert Jentzscn

Komödien mit Herz und Humor

Henriette Ehrlich und Alf Mahlo spielen wieder im Radebeuler Theater.

Seit letztem Jahr sind Alf Mahlo und Henriette Ehrlich mit ihrem „Kleinen Welttheater“ am Radebeuler Anger zuhause. Mit kleinen, feinen Theater-Stücken aus der eigenen Feder traf das Künstlerpaar bis zum Frühsommer dieses Jahres immer wieder direkt in Herz und Seele ihrer Besucher. Nun soll es endlich genauso weitergehen: „Wir haben unsere Open-Air-Tour erfolgreich beendet und sind wieder auf unserer Radebeuler Bühne zurück“, sagt Alf Mahlo.

Gezeigt wird nun unter anderem wieder das Stück „Jägerstolz im Unterholz“, das schon jetzt Kultstatus erreicht hat und nicht nur Jäger zum Lachen bringt. Aber auch die neueste Schöpfung aus Mahlos Feder wird fortgeführt: „,Die schönsten deutschen Märchen… in 70 Minuten‘ haben sich sehr gut eingespielt. Das Stück, das sich für Erwachsene genauso eignet, wie für Kinder, hat sehr großen Anklang gefunden“, so Mahlo weiter.

Nach längerer Pause ist diesen Freitag, 21. September, auch Henriette Ehrlichs Soloprogramm „Testosteron ist kein Badezusatz“ zurück im Programm. Die Schauspielerin zieht darin mit wohltuender Zielsicherheit alle Register ihres großartigen Bühnenhandwerks. Ihre Wandlungsfähigkeit verführt das Publikum blitzartig von humoristischen Höhenflügen hin zu tränenrührender Empfindsamkeit. Sie hat dabei stets ihr Publikum im Visier und zelebriert Improvisationskunst vom Feinsten!

Besonderes Highlight ist in diesem Winter die fliegende Musik-Weltreise „Der Weihnachtsexpress“. Alf Mahlo dazu: „Wir haben es eigentlich als Sonderprogramm für Weihnachtsfeiern konzipiert. Es wurde aber schon jetzt so gut angenommen, dass wir es auch im regulären Programm spielen werden – zwei Termine sind sogar bereits ausverkauft!“

Start ist jeweils um 20 Uhr im Kleinen Welttheater. Das komplette Programm und Eintrittskarten gibt es auf www.kleines-welttheater.de und www.dd-ticket.de sowie über die Hotline 0351 32337393.

Weitere Infos: www.kleines-welttheater.de

Text: meeco Communication Services

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Premiere „Go Trabi Go“ in der Comödie Dresden

16 Sonntag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Foto: Robert Jentzsch. Der Star des Musicals: Trabi „Schorsch“ samt Insassen auf großer Abenteuerfahrt durch den „wilden Westen“ nach Italien.

Zündender Humor mit Trabi „Schorsch“

Der Kultfilm „Go Trabi Go“ erobert nun als witzig-schräge, musikalische Roadkomödie die Bühne. Die Uraufführung  war am Freitag abend in der Comödie Dresden.

Die Mauer ist gefallen und die große weite Welt steht auch Familie Struutz aus Bitterfeld offen. Voll Neugier und Aufbruchstimmung starten sie mit ihrem himmelblauen Trabant „Schorsch“ auf den Spuren Goethes nach Neapel. Dabei wird die Fahrt durch den „wilden Westen“ ans Urlaubsziel zu einem witzig-aufregenden Abenteuer. Der Kultfilm „Go Trabi Go“ von Peter Timm und Reinhard Klooss aus dem Jahr 1991, der den Dresdner Kabarettisten Wolfgang Stumph über Nacht deutschlandweit bekannt machte, nimmt nun rasant komisch Fahrt auf als musikalische Roadkomödie.

Die Uraufführung war am Freitag abend in der Comödie Dresden. Als Bühnenkulisse genügen eine Treppe mit endlos schwarzer Landstraße in der Mitte, auf der die insgesamt neun Darsteller in schnellem Rollen- und Kostümwechsel Ossis, Wessis und Südländer spielen, singen und tanzen und die Reise von Familie Struutz nach Italien begleiten. Wie der Film lebt auch das Musical (Buch: Christian Kühn, Regie: Katja Wolff) vor allem von den witzig-schrulligen, ehrlich direkten Dialogen voller Ostfeeling, die frisch und unverbraucht immer noch den Nerv der Zuschauer treffen. Zusätzlich zünden die gefühlreich mitreißende Musik des Komponisten Dominik Walenciak und die originellen Songtexte von Carsten Golbeck.

Der himmelblaue Trabi „Schorsch“ fährt unter Beifall ratternd auf die Bühne. Der mehr als ein Auto, nämlich der beste Freund für den Familienvater und Deutschlehrer Udo Struutz (schön kauzig: Lorenz Liebold) ist, mit dem er durch dick und dünn geht, mit ihm redet und ihn liebevoll pflegt. „Denn da ist noch so viel Leben im Blech…“, heißt eine Liedzeile. Der geliebte „Schorsch“ erlebt mit seinem Fahrer, seiner eifrig Bemmen verteilenden Frau Rita (Anja Pahl) und der kess-aufmüpfigen Tochter Jaqueline (Lucille-Mareen Mayr) samt Zelt auf dem Dach auf der Reise einige Strapazen.

Er erträgt tapfer Trabi-Witze wie der vom Kuhfladen, der lästert, wenn der Trabi ein Auto ist, sei er eine Pizza. Er muss mehrmals in die Werkstatt und dann werden Udo unterm Hintern weg nachts auch noch die Räder vom Trabi geklaut. Die Sachsen werden widerwillig freundlich in der Familie einer früheren Schulfreundin in Bayern empfangen, die alles vor ihnen verstecken und ihnen großzügig ihr Wohnmobil zum Übernachten überlassen, zum halben Preis zusammen mit einem Türken und ihrer Bernhardinerhündin „Püppi“.

Sie erleben Hilfsbereitschaft im Ausland und haben plötzlich eine volle Brieftasche und können im First Class Hotel übernachten, da der italienische Polizist Rita nicht versteht, als sie ihm erklärt: “Dieb im Gully, ,Canale Grande`. Mafiosi, knattera peng…“  Da unternimmt Udo eine Spritztour mit drei temperamentvollen Italienerinnen, die der Trabi fast nicht übersteht, da feiern und genießen Mutter und Tochter die neue Lebensfreude ohne Verständigungsprobleme. Gute Laune versteht schließlich jeder! Und kommen sich auch Rita und Udo als Paar wieder näher.

Am Ende der Reise hat sich nicht nur Trabi “Schorsch“ verändert, mit gelber Motorhaube, roter Stoßstange und grünen Rädern. Eine quirlig-erfrischende Aufführung, die die Ostseele kitzelt. Begeisterter Beifall und stehende Ovationen gab es dafür vom Publikum.

Text (lv)

http://www.Comoedie-Dresden.de

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Puppenspieltage im August-Theater

12 Mittwoch Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Logo: Stehwien

Dresden – die heimliche Puppentheaterhauptstadt

Puppenspieltage am 14. und 15. September im August-Theater

Bereits zum dritten Mal veranstalten die „Freunde der Puppentheatersammlung e. V.“ die Puppenspieltage in Dresden. Dieses Jahr kommt das Fest erstmals an einen Ort, wo Puppentheater täglich gelebt wird – ins August-Theater im Pieschener Rathaus. Die Gründer des Theaters, Randi und Grigorij Kästner-Kubsch, feiern dort nur eine Woche zuvor ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum und haben e ine Ausstellung gestaltet, die auch während der Puppenspieltage zu sehen sein wird.

Im Fokus des Festes steht in diesem Jahr die Stadt Dresden und ihre besondere Beziehung zum Puppentheater. Lars Rebehn, Kurator der Puppentheatersammlung Dresden, eröffnet am Freitag, 14. September, um 20 Uhr die Puppenspieltage mit einem kurzweiligen Vortrag, in welchem er erläutert, warum Dresden Deutschlands Puppentheaterhauptstadt ist. So waren bereits Anfang des 17. Jahrhunderts die ersten festen Hofkomödianten nicht etwa Schauspieler, sondern Puppenspieler und auch im 18. Jahrhundert gaben Puppenspieler Privatvorstellungen am Dresdener Hof.

In den 1920-er Jahren war der Raum Dresden das Zentrum des deutschen Handpuppenspiels, hier begann unter anderem der Siegeszug des Hohnsteiner Kaspers. Nach den verheerenden Ereignissen des zweiten Weltkrieges war es die Marionettenbühne Apel, die 1945 wieder spielte und gleich Dresdens erfolgreichstes Theater wurde. Später wurde in Dresden die erste Stabpuppeninszenierung der DDR aufgeführt. Auch heute ist das städtische Puppentheater eines der größten Deutschlands und dank des Umzugs ins Kraftwerk Mitte auch die Bühne mit dem neuesten und modernsten Haus.

Für den praktischen Teil des Festes wurden zwei Spieler verpflichtet, mit denen die Bandbreite des Puppentheaters verdeutlicht werden soll. Am Samstag, 15. September, zeigt das VIVID-Figurentheater Chemnitz um 15 Uhr das Stück „Däumelinchen“, ein Tischtheaterstück für Kinder ab 3 Jahren. Abends um 20 Uhr spielt das Preußsche Marionettentheater Berlin das Stück „Die Zauberflöte“. Hier handelt es sich um eine Inszenierung mit wunderschönen Marionetten, geschaffen von Barbara und Günter Weinhold, die sich an Jugendliche und Erwachsene richtet und Inhalt und Musik der Mozart-Oper auf ganz eigene Weise aufgreift.

Karten gibt es an der Tages-/Abendkasse. Auf Grund begrenzter Platzkapazität empfiehlt sich eine Reservierung unter 0351 26661772 oder unter post@puppentheaterfreunde.de.

Weitere Infos: www.puppentheaterfreunde.de, www.skd.museum und www.august-theater.de

Text: meeco Communication Services

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Spielzeit-Eröffnung an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul

12 Mittwoch Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Phantastisches mit Karl May und Pariser Leben

Spielzeit-Auftakt am 15. September mit Angeboten zum Reden, Diskutieren und Genießen an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul.

 

Am Sonnabend starten die Landesbühnen Sachsen mit einem spannenden Angebot im Haus und im Karl- May-Museum. Bereits ab 17.00 Uhr heißt es im Glashaus „Anrechtler willkommen“.  Intendant Manuel Schöbel und die Spartendirektoren stellen den Anrechtsinhabern unsere vielfältigen Premieren und Aktionen vor und kommen mit Ihnen ins Gespräch.

18.30 Uhr folgt die Soiree zu den Musiktheaterproduktionen „Das Licht auf der Piazza“ und der Operette „Pariser Leben“. Sebastian Ritschel und Manuel Schöbel stellen ihre Inszenierungen vor.

In der Theaterkneipe führt  Sandra Maria Huimann in den Genuss und Nutzen von Wein ein. Ein heiterer, satirischer Abend.

Karl May (gespielt von Holger Uwe Thews)  ist an diesem Abend im Karl May Museum unterwegs. Seine Romanhelden Winnetou und Old Shatterhand (beide dargestellt von Jürgen Haase) gehen mit ihm ins Gericht und hinterfragen viele seiner Ideen. Eine amüsante Begegnung und ein absolutes Muss für alle Karl-May-Fans, die diese  zwei Abende während des Radebeueler Bilderbogens noch nicht erleben konnten.

Sa.,15.9.2018,      20:00     Uhr Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf   Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe

Sa.,15.9.2018,     19:30 Uhr Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt – Karl May Museum Radebeul

Karten im Karl May Museum . Achtung!!!  Es gibt keine Busfahrt vom Theater zum Museum wie beim Radebeueler Bilderbogen. Start direkt im Museum

Sa,.15.9.2018, 18:00 Uhr Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda, Theater Meißen

ERZÄHLE NICHT DIE WAHRHEIT, SOLANGE DIR ETWAS INTERESSANTERES EINFÄLLT: Phantastenführung durch Karl May

In der Villa „Shatterhand“ wird das Erbe Karl Mays gepflegt: Über 65 Romane, in mindestens 46 Sprachen übersetzt, Kultfiguren und legendäre Verfilmungen – was für ein Meilenstein! Doch Vorsicht, der Sockel bröckelt! Karl May steht unter Beschuss: Im Garten der Villa tauchen plötzlich seine legendären Romanfiguren Winnetou und Old Shatterhand auf, nehmen des Maysters Worte unter die Lupe und decken so manchen Widerspruch auf. Old Shatterhand ein starker Mann? Winnetou ein edler Mensch? Haben wir alle den May nicht richtig gelesen? Und auch Jürgen Haase, erster „Winnetou“ der DDR, schaltet sich nun ein. Ist der May denn überhaupt politisch korrekt?

Eine Führung durch Karl Mays phantastisches Werk im Garten der Villa „Shatterhand“, erfunden von Olaf Hörbe, der sich mit seinen Bühnenadaptionen durch alle Karl-May-Klassiker gekämpft hat und der hier so manchem Klischee zu mehr Klarheit verhilft.

Besetzung: Karl May  – Holger Uwe Thews; Winnetou / Old Shatterhand  –   Jürgen Haase; Nscho-tschi – Mu-Yi Chen

Herrenquartett:  Georg Schmalfuß, Hans Udo Vogler, Andreas Weber, Holger Zeh Inszenierung und Text:  Olaf Hörbe; Kostümbild:  Marlit Mosler; Musikalische Leitung: Uwe Zimmermann  

Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf –
Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast

In der historischen Vinothek plaudert die aus der Wachau zugereiste Winzerin Manja Sacher über die Geheimisse des Weins, des Winzerlebens, besonders in Sachsen, und lädt zur Premiere ihrer speziellen Erfindung ein: einer seltenen siebener Weinverkostung ohne Wein!

Inszenierung: Manuel Schöbel
Es spielt Sandra Maria Huimann

Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda , Komödie  von Peter Hacks

Das deftige Volksstück nach Johann Wolfgang Goethe entführt uns nicht nur in das Provinznest K., wo eine fahrende Theatertruppe ihre Zelte aufgeschlagen hat, sondern auch nach Persien an den Hof des Königs Ahasveros. Hier lebt der König in seinem Vielvölkerstaat und mit seiner Frau Esther ganz glücklich, wenn da nicht der Karrierist Haman wäre. Ihm ist der stolze Jude Mardochai ein Dorn im Auge, den er am liebsten am Galgen sehen würde. Und so ersinnt die finstersten Intrigen, die Mardochai zu Fall bringen sollen. Doch da greift Esther, die kluge Königin, ein und schlichtet mit den Waffen einer Frau den Konflikt.

Inszenierung: Peter Dehler
Besetzung: Julia Vincze, Grian Duesberg, Alexander Wulke 

Text: Petra Grubitzsch/LB

Informationen und Tickets:

Neue Kassenöffnungszeiten ab 1. September: Montag-Freitag 10-18 Uhr, Sonnabend 15-18.00 Uhr

Kasse der Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul,Tel.  0351/ 89 54 214, Fax 0351/ 89 54 213, www.landesbuehnen-sachsen.de

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Premiere „Wir sind auch nur ein Volk“ im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

09 Sonntag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Großes Osttheater mit viel Humor und Tiefsinn

Von den Folgen der deutschen Wiedervereinigung und ihren ungeliebt ungehorsamen Kindern erzählt witzig-ironisch, nachdenklich und packend mit viel Gesprächsstoff die Inszenierung „Wir sind auch nur ein Volk“ nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker, die am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden Premiere hatte.

Ein Drehbuchautor, der sich im Osten Deutschlands so fremd fühlt wie in der Mongolei, platzt mitten hinein in den Alltag der Ostberliner Familie Grimm. Dabei fallen nach und nach alle Vorurteile, Hemmungen, Mauern im Kopf bis man buchstäblich nackt voreinander steht. Das Stück „Wir sind auch nur ein Volk“ nach den gleichnamigen Drehbüchern von Jurek Becker aus dem Jahr 1994 in einer Fassung von Kerstin Behrens und Tom Kühnel bringt unverblümt, mit viel Humor, Leichtigkeit und Tiefgang ernste, hochaktuelle Themen im Umgang mit deutscher Geschichte und Gegenwart gleich zur Spielzeiteröffnung auf die Bühne. Die Premiere war am Sonnabend im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden.

Zur Einstimmung flimmern Fernsehbilder einer Unterhaltungssendung mit Schlagerstars der DDR und Fernsehballett, die sich flott-schmissig verabschieden in den letzten Sendeminuten des DFF, über die Bühne. Sie werden abgelöst von den „Kindern der deutschen Einheit“. Einer Gruppe knuffig-rührender Figuren* mit Pudelmützen, die mit verzerrter Stimme wie Erwachsene reden, im Nebel umher irren und sich eine Fernsehserie über eine typische ostdeutsche Familie und ihre Sorgen wünschen, um „die Zerrbilder in Ost und West zu normalisieren“. (*wie ich hinterher erfuhr, handelt es sich hierbei um die Mainzelmännchen vom ZDF, was ich als nicht Fernsehzuschauerin nicht wusste…) Ihre eigene Symbolik im Stück haben sie dennoch.

Der angesagte, smarte und ehrgeizige Autor Anton Steinheim (Thomas Eisen) wird für das Drehbuch beauftragt, obwohl er vom Osten keine Ahnung hat. Er und seine Frau Lucie (Betty Freudenberg) reden mal von oben herab wie Entertainer mit Mikro vor dem Glitzervorhang. Dann wieder nimmt er die Familie Grimm haarscharf wie Insekten unter die Lupe, beobachtet und befragt sie. Die Inszenierung unter Regie von Tom Kühnel springt dabei turbulent und ironisch zwischen Fernseh-Glitzerfassade, Reality-TV und echtem Leben hin und her, begleitet von Videoaufnahmen mit Live-Kamera (Bert Zander) aus dem Wohnzimmer der Familie Grimm im Gespräch mit dem Drehbuchautor. Der TV-Produzent ermahnt den arbeitslosen Familienvater Benno Grimm (herrlich trockenhumorig-bodenständig: Holger Hübner), der im Scheinwerferlicht wie bei einem Verhör sitzt: „Bieten Sie ihm großes Osttheater!“ Davon gibt es reichlich im Stück. Mal geraten Benno und seine Frau Trude, eine forsche Lehrerin (Nadja Stübiger) heftig aneinander im Streit ums Geld und eine taktlose TV-Moderatorin, mal Vater und der schon etwas senile Schwiegervater Karl Blauhorn (Thomas Neumann) im ausgedienten ASV-Trainingsanzug, mal Vater und Sohn Theo (Philipp Grimm), der sein Philosophiestudium abbrach und nur herummotzt.

Doch so richtig Frust abgelassen wird beim Besuch des einst in den Westen abgehauenen, überheblichen Bruders von Trude (Moritz Dürr) und seiner naserümpfenden Freundin (Betty Freudenberg). In schnellem Rollen- und Perückenwechsel von acht großartigen Schauspielern kommen ernste, nachdenkliche, traurig wehmütige, wütende und komisch-dramatische Szenen, Bilder und O-Töne aus der DDR- und Wendezeit und einige unbequeme Wahrheiten auf die Bühne. Sie spielen Familienmitglieder, Geschäftsleute auf Beutezug im Osten, Fabrikarbeiter und protestierende Bürger mit machtvollen „Wir sind das Volk!“-Rufen. Begleitet von Osthits wie „Wenn ein Mensch“ von den Puhdys, „Über sieben Brücken“ von Karat, „Am Fenster“ von City, von Liedermacher Hermann van Veen bis Deutschrock von Grönemeyer. Ein grotesker Höhepunkt der Aufführung ist die Parodie mit dem täuschend echten „Stasi-Schauspieler“ (Moritz Dürr) in düsteren schwarzweiß-Bildern. Und das zornige Streitgespräch zwischen zwei Frauen aus dem Osten und Westen, einer breit sächselnden, die nicht klein beigibt und die andere in eitler Siegerpose, in ihre Nationalflaggen gehüllt mit Zitaten aus Schillers “Maria Stuart“. Viele Bravos gab es am Ende für diese Aufführung, die Ost- und West-Eigenarten sehr genau und pointiert betrachtet, direkt ins Herz trifft und nahe legt, sich gegenseitig mehr zuzuhören.

Text (lv)

Fotos zur Aufführung folgen noch.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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August macht Firlefanz- Ausstellung zum Theater-Jubiläum

07 Freitag Sept 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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35 Jahre Theater mit Puppen

Die Puppenspieler Randi und Grigorij Kästner-Kubsch verzaubern mit der Kunst des Figurenspiels kleine und große Zuschauer, entführen sie in wundersame Welten und lassen Alltägliches wundersam erscheinen.

Unter dem Motto „AUGUST macht FIRLEFANZ“ laden sie anlässlich ihres Theaterjubiläums 35 Jahre Theater mit Puppen am Freitag, den 7. September 2018 um 18 Uhr ins Theater August, das sich im Rathaus-Gebäude auf der Bürgerstraße befindet, alle Interessierten herzlich ein. Eine Ausstellung führt die Besucher durch die fantasiereiche Figurenwelt.

Eröffnung: Zweite Bürgermeisterin Frau Annekatrin Klepsch, Geschäftsbereich Kultur und Tourismus Dresden

Laudatio: Herr Lars Rebehn, Konservator der Puppentheatersammlung bei den
Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Text (lv)

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Neustadt Art Festival: Kultur für alle an ungewöhnlichen Orten

23 Donnerstag Aug 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Tanz, Theater

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Zeigt her Eure Künste!

Vom 28. bis 30. September findet das siebente Neustadt Art Festival in der Äußeren Neustadt statt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kunst- und Kulturschaffende sind aufgerufen Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Theater, Tanz und vieles mehr an verschiedenen Orten der Dresdner Neustadt zu zeigen, zu erleben und daran teilzuhaben.

“Bis zum 27. September sammeln wir Ideen und Orte, um die Neustadt nunmehr zum siebenten Mal ein Wochenende lang mit frei zugänglicher Kunst und Kultur zu schmücken”, sagt Jan Kossick, Mitorganisator des Festivals von der Initiative ‘Kultur sucht Raum’. “Dabei überlassen wir die Ausgestaltung den Akteurinnen und Akteuren und helfen bei der Vernetzung und organisatorischen Fragen.”

Interessierte Orte und Kunstschaffende können sich per Mail an programm@neustadt-art-festival.de wenden oder zu einem der Treffen im Interrobang (Kamenzer Straße 15), das nächste Mal am 16. September um 16 Uhr vorbeischauen.

Weitere Informationen:
Webseite: https://naf.li
Aufruf: https://naf.li/call/
E-Mail: programm@neustadt-art-festival.de

 

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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