Ausstellung „Sieben Leben“ von Lutz Bleidorn in der Galerie Himmel


Lutz Bleidorn, „Die Rauhnächte“, Öl auf Leinwand, 2017
„Change of Season“, Öl auf Leinwand, 2018

„Der Sonntagsspaziergang“, Öl auf Leinwand, 2019 Fotos: Galerie Himmel

Wunderbare Farb-Spaziergänge

Die Ausstellung „Sieben Leben“ zeigt Malerei, Collagen & Zeichnung von Lutz Bleidorn in der Galerie Himmel. Im Kabinett sind zeitgleich Radierungen und Lithografien des Hallenser Malers Albert Ebert zu sehen.

In der Ausstellung sind über dreißig Gemälde, Collagen und Zeichnungen des Malers Lutz Bleidorn (Jg. 1973) zu sehen. Er  studierte 2003 bis 2009 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und war Meisterschüler bei Elke Hopfe. 2011 erhielt Lutz Bleidorn das Hegenbarth-Stipendium der Kulturstiftung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, das der Förderung herausragender Nachwuchskünstler dient. In den Jahren 2015 und 2016 lehrte Lutz Bleidorn an der Dresdner Kunstakademie, heute lebt und arbeitet er in Dresden und im schleswig-holsteinischen Rendsburg.

Die Malerei von Lutz Bleidorn ist inspiriert von der Landschaft seiner Heimat Schleswig-Holstein. Sie erzählt fein verwoben, oft textile Flächengebilde eines Bildteppichs evozierend, von Eindrücken und Erinnerungen. Mit besonderer Imagination begibt sich der Künstler auf Spurensuche, im Hier und Jetzt sowie in Ereignissen und Träumen der Kindheitstage. Die aus der Tiefe leuchtenden Bilder wachsen in aufwendigen, farblich subtil orchestrierten Schichtungen, der bewegte Pinselstrich changiert zwischen Linie und pastosem Auftrag.

Im Kabinett präsentiert die Galerie Himmel zeitgleich Radierungen und Lithografien des Hallenser Malers Albert Ebert (1906-1976). Kleinformatige, in altmeisterlicher Manier behandelte Gemälde sowie Druckgrafiken von Albert Ebert waren bei Kunstliebhabern und Sammlern hoch begehrt. Eberts hintergründiger Witz und sein autodidaktisch entwickelter künstlerischer Ausdruck blieben unberührt von den kulturpolitischen Forderungen der DDR. Die Bildwelten des „Rousseau von der Saale“ reichen vom märchenhaft glücklichen Kinderfest bis zur abgründigen Groteske, sie schildern auf poetische Weise den Alltag der „kleinen“ Leute.

Die Ausstellungen „Lutz Bleidorn – Sieben Leben“ und „Albert Ebert – Der müde Amor“ sind noch bis 25. Januar 2020 während der Öffnungszeiten Montag-Freitag von 10-18 Uhr und Samstag von 10-16 Uhr zu sehen.

Text: Anja Himmel & Michael Böhlitz

GALERIE HIMMEL
Obergraben 8
01097 Dresden 
0351-4843578

email@galerie-himmel.de
www.galerie-himmel.de

Premiere „XV Magische Momente“ – Jubiläumsshow 15 Jahre Sarrasani Trocadero Varieté

Zauberland voller Wunder

Spektakulär, spannend und berührend feiert Sarrasani Trocadero mit seiner neuen Show 15 Jahre Dinner-Variètheater in Dresden.

Sarrasani liebt es, sein Publikum zu verblüffen und zu überraschen. In der Jubiläumsshow verbindet der Star-Magier und Illusionist André Sarrasani 15 magische Momente mit den Highlights der letzten vierzehn Jahre und entführt die Zuschauer in ein Zauberland voller Wunder. Der Varieté-Chef übernahm 2002 die Leitung des weltberühmten Circus Sarrasani. Vor 15 Jahren feierte die erste kulinarische Show im Trocadero Variètheater Dresden Premiere. Hier trifft Tradition auf Neues, atemberaubende Spannung auf Emotionen, Comedy auf Gaumenfreuden. Zu erleben ist wieder ein Ensemble aus internationalen Top-Artisten im Trocadero-Theater am Elbepark. Die Show steigert sich von einer Darbietung zur nächsten.

Für Staunen und Nervenkitzel sorgen The Cardenas Brothers (Chile) mit ihren atemberaubenden Stunts auf dem Todesrad in schwindelerregender Höhe unter der Kuppel. Wie „fliegende Menschen“ schwingen sie sich hinauf, vollführen teils mit verbundenen Augen waghalsige Sprünge, Hand- und Kopfstände in dem rasant auf und ab rotierenden, zweiteiligen Rad.

Das Duo Polishchuck (Ukraine) schwebt leicht wie Federn an lianengleichen Bändern durch die Luft und fesselt das Publikum mit einer eleganten Luftakrobatik-Show. Die kolumbianischen Devil Riders jagen im Motor Globe auf ihren Motorrädern umher im Rausch der Geschwindigkeit.
Noel Itquilar (Mexiko) zieht als Meister der Jonglage mit vollem Körpereinsatz, Witz und Charme die Zuschauer in Bann. Für komische Momente sorgt der Comedykünstler Pascal de Boer aus den Niederlanden. Mit Schönheit, Eleganz und tollen Choreografien  verzaubern wieder die Sarrasani Dancers.

Ebenso geheimnisvoll wie reizvoll sind die Zaubereien von André Sarrasani. Er lässt Frauen erscheinen und verschwinden im Handumdrehen. Sie entsteigen unversehrt Spiegelkisten, durchbohrt von Dolchen und befreien sich aus Käfigen. Und er beeindruckt als passionierter Wildkatzenbeschwörer. Sarrasani stellt als jüngsten Nachwuchs in der Circusfamilie das zweijährige, schwarze Panthermädchen Jada vor, die er auf eine Silberkugel setzt, sie frisst ihm aus der Hand und geht mit ihm ein Stück an der Leine, während er mit ihr spricht. Ein bewegender, mit Spannung erwarteter Moment ist der, als die weiße Tigerdame Kaya im Käfig auf der Bühne  auftaucht. Sarrasani steht davor, reicht ihr vertraut die Hand und schmust mit der Tigerin. Er sagt mit leiser Stimme, dass es an ihm lag, dass sie die letzten zwei Jahre nicht zu sehen war, und es habe sich gelohnt, dafür zu kämpfen, dass sie zusammen wieder auf der Bühne stehen können. Das geht nahe und Sarrasani bekommt herzlichen Applaus vom Publikum.

Am Schluss der Show steht die bunte, großartige Varietètruppe zusammen auf der Bühne. André Sarrasani überreicht seiner Frau rote Rosen, die ihn hinter den Kulissen sehr unterstützt und hat auch seinen kleinen Sohn schon mit der Circusbegeisterung angesteckt. Eine goldene Zehn und Luftballons schweben nach oben am Premiereabend. Bereits zum zehnten Mal verwöhnt Starkoch Mirko Reeh dieses Jahr die Gäste mit einem besonderen Gourmet-Menü, sehr lecker und originell angerichtet.
Die Sarrasani-Dinnershow ist noch bis 2. Februar 2020 zu sehen.

Text + Fotos (lv)

http://www.sarrasani.de

Von Malerei bis Buchkunst – Zweiter Kunst-Weihnachtsmarkt am Ersten Advent in Klotzsche


Augenschmaus zum Genießen und für den Gabentisch

Vorfreude, schönste Freude

Der zweite Kunst-Weihnachtsmarkt im Kunstforum von Erika Walther  auf der Rostocker Straße 12 in Dresden-Klotzsche öffnet am Ersten Advent diesen Sonntag von 11 -18 Uhr seine Türen. Es lockt ein vielseitiges Angebot von Künstlern aus Dresden und Radebeul. Malerei, Grafik, Buchkunst, Textilschmuck, Keramik und Porzellan laden zum Anschauen, Innehalten und Entdecken ein. Wer besondere Geschenke für den Gabentisch sucht, wird hier bestimmt fündig.

Zum Aufwärmen gibt es Glühwein. Man kann gemütlich am Feuer sitzen und echte ungarische Gulaschsuppe aus dem Ofen probieren und zum Kaffee selbstgebackene Kuchen der Künstler naschen.

Text+ Foto: Erika Walther/Kunstforum

„Zucker auf der Zunge“ – Erinnerung an den Kunsthistoriker Erhard Frommhold in der Kirche Prohlis

Über geistigen Reichtum im Gespräch

An den bekannten Dresdner Kunsthistoriker Dr. Erhard Frommhold erinnert ein Abend am 29. November, um 19 Uhr in der Kirche Prohlis. Zu hören ist ein Essay seines langjährigen Freundes Markus Krebs.

Dr. Erhard Frommhold ist langjähriger Cheflektor des Verlages der Kunst Dresden gewesen und hat außerordentliche Verdienste bei der Publikation und Verbreitung moderner Kunst in hierzulande nicht einfacher Zeit. Zum kleinen Preis in großer Auflage, dass die Botschaft möglichst viele Menschen erreicht und nicht nur Fachleute.

Der namhafte Kunsthistoriker stammte aus einfachem Hause, wohnte schließlich in Prohlis zwischen Bergen von Büchern. Und: Der Verlag bekam internationale Geltung. Er rannte sich in den Hierarchien mehrfach den Kopf ein. Und setzte sich durch. Zwischen sich Anpassen und Widerstehen- gilt das nur für das untergegangene Land des Nachkriegs ?

Dr. Erhard Frommhold war Mitglied der Annahmekommission zur X. Kunstausstellung.

Zucker auf der Zunge

Zu diesen Worten Frommholds über geistigen Reichtum im Gespräch hat sein langjähriger Freund Markus Krebs einen Essay verfasst, der im Mittelpunkt des Abends steht.

Markus Krebs war im letzten Jahrzehnt der DDR Bezirkssekretär des Kulturbundes für Künste, Wissenschaft, Fotografie und Esperanto. Er wurde 1999 als Dozent vom Ministerium für Kultus u.a. für Kunstgeschichte bestätigt und war langjähriger Juror im Internationalen Jugendwettbewerb Bereich Malerei und Grafik. Ihm wurde mehrfach der Juryvorsitz zu den deutschen Porträtfotoschauen übertragen. Er veröffentlichte in Signum, Dresdner Hefte und Landtagskurier.

Text: Markus Krebs

Dinnershow „Mafia Mia – Viva Espana“ im Ostra-Dome


Der Pate, Tänzerin Bea und Leibwächter Schlicht. 
Witzig-temperamentvoll: das Komiker-Duo Schlicht & Kümmerling.
Fotos: Michael Schmidt

Schlicht & Kümmerling als komisch-feurige Eroberer

„Mafia Mia! – Viva Espana“, unter diesem Motto entführt die neunte Ausgabe der turbulenten Dinner-Show in den sonnigen Süden nach Andalusien. Erstmals findet das Familientreffen des Paten im neuen „Ostra-Dome“ statt, der zusammen mit den Ostra-Studios mehr Platz und mehr Spektakel bietet. „Tagsüber Siesta – abends Fiesta“, so das Lebensmotto der tollpatschigen Leibwächter des Paten, gespielt vom Comedy-Chaos-Duo Schlicht & Kümmerling.

Die beiden bekommen einen diffizilen Auftrag von ihrem umtriebigen Chef, der in Andalusien ein neues Standbein aufbauen und das Imperium des berühmten Likörherstellers Osborne übernehmen will. Das geht aber nur, indem man ins Familienunternehmen einheiratet. Dafür müssen zwei Schwestern unter die Haube. Schlicht & Kümmerling sollen sie erobern und ihr Ja-Wort gewinnen. Das verspricht reichlich Zoff, Spaß und Turbulenzen, um aus ihnen unwiderstehliche Traummänner zu machen. Die musikalische Würze zu dieser witzig-temperamentvollen Show liefert wie immer die Leipziger Band The Firebirds, verstärkt durch die Vollblutsängerin Georgina Peach und Tänzerinnen.

Außerdem mischen entfernte spanische „Verwandte“ der Mafia-Mia-Familie mit, die sich am Ende als exzellente Artisten erweisen. Darunter das Trio „Olé“, das mit Jonglage begeistert und mit seiner heißblütigen Musik-Comedy viel spanisches Flair verströmt. Die Show begleitet ein exklusives Menü. Hinterher wechselt die Party in die Ostra-Studios mit viel Musik zum Tanzen.

„Mafia Mia! – Viva Espana“ ist vom 29.11. bis 12.1.2020 zu sehen.

Text (lv)

http://www.mafia-mia.de

„Palais-Revue – eine magische Dinnershow zum Verlieben“ im Kurländer Palais


Sinneszauber von romantisch bis frech-charmant: Rashid Daniel Sidgi, Fräulein Clara und Magier Milko Bräuer. Foto: Veranstalter


Charme & Hingabe: die Sängerinnen der „Pearlettes“. Foto: Robert Jentzsch

Verführerische Genüsse, Klänge und Comedy

Schon der Titel klingt verführerisch. „Palais-Revue – eine magische Dinnershow
zum Verlieben“ hält kulinarische Genüsse und Sinneszauber im  Kurländer
Palais bereit. Der prachtvolle, stimmungsvoll beleuchtete Festsaal verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit wieder in ein feines, kleines Dinner-Theater. Die neue Show spielt mit dem Mythos der Liebe und ihren Launen. Romantisch bis frech-charmant, unterhaltsam und leidenschaftlich kommt sie daher und auf die Bühne in einer wohldosierten Mischung aus Musik, Artistik, Comedy, Zauberei und Conférence, um in den Herzen der Zuschauer zu landen.

Die magischen Gefühlsmomente werden begleitet von einem liebevoll angerichteten Gourmet-Menü. Durch den Abend führt Rashid Daniel Sidgi. Der Deutsch-Sudanese ist Schauspieler, Musiker und Rapper und agiert humorvoll als “Botschafter der Liebe“ und „staatlich anerkannter Herzensbrecher“. Als „magischer Junggeselle“ ist der Illusionist Milko Bräuer zu erleben. Die musikalischen Perlen des Abends überreichen die drei reizenden, nicht mit ihren Reizen geizenden Sängerinnen der „Pearlettes“. Mit ihren mit viel Hingabe gesungenen Ohrwürmern begeisterten sie schon letztes Jahr im Kurländer Palais. Natürlich singen sie vor allem Liebeslieder von „Natural Woman“ bis „Every breath you take“. Höhepunkt der „Palais-Revue“ ist ein außergewöhnliches Liebespaar. Die beiden Artisten Lena & Sven – auch im wirklichen Leben sehr verliebt – zeigen hoch über den Köpfen der Zuschauer eine sinnlich-poetische Darbietung an den Strapaten. Die Dinnershow ist vom 22.11. bis 5.1.2020 zu sehen.

Text (lv)

Nächste Vorstellung: 30.11., 19.30 Uhr

http://www.Palais-Revue.de

Französische Bistro-Kultur mit Charme & Stil und zum Dessert Musette lockt im Palais Bistro

Französische Lieblingsgerichte und zum Dessert Musette

„Vive la différence“ – Lebe den Unterschied! – steht auf dem Spiegel am Eingang ins „Palais Bistro“ im Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden. Liebhaber der französischen Küche und Bistro-Kultur finden hier alles, was das Herz begehrt. Das neue Angebot verbindet Stil, Charme und besondere Leckereien. Unter funkelnden Kronleuchtern sitzen die Gäste an typischen Bistrotischen. Über den schwarzen Ledersofas entlang der Wände hängen Bilder mit farbigen Regenschirmen, die im novembergrauen Himmel schweben. Die wie gemalt wirkenden Fotografien stammen von Carsten Linke. Auf der Karte stehen landestypische Spezialitäten wie Coq au Vin, Hähnchen in Rotweinsoße, Quiche Lorraine oder Elsässer Flammkuchen mit Trüffel. Freunde von Meeresfrüchten finden Schnecken, Miesmuscheln und Austern. Außerdem lockt im November nach dem Essen ein „Dessert Musette“ mit französischer Akkordeonmusik ab 21 Uhr. Dabei sind im Wechsel die Dresdner Musiker Frank Deutscher am Bandoneon und Georg A. Schumann am Akkordeon zu erleben.

Heute abend (26.11.) wird Schumann, der als vielseitiger Musikus und Sprachlehrer unterwegs ist, wieder die Gäste im „Palais Bistro“ unterhalten mit beschwingter Musette, bekannten Melodien wie La vie en Rose von Edith Piaf oder der quirligen französischen Sängerin ZAZ. Er sitzt mit seinem Akkordeon vis a vis zur Dame in rot samt glanzvollem Lampenschirm. Die lebensgroße „Lady in Red“ brachte Küchenchef Jörg Mergner – ein großer Frankreichfan – einst vom Pariser Flohmarkt mit und hat, inspiriert von seinen Reisen, auch viele kulinarische Klassiker auf der Karte versammelt. Das Rindertatar wird vor den Augen der Gäste zubereitet und ganz nach individuellem Geschmack gewürzt. Wir probieren außerdem Weinbergschnecken, ein Stück Quiche Lorraine und dazu einen Cremant, einen französischen Schaumwein. Als Dessert wird Crepe Suzette serviert, das süß und fruchtig und als verlockend flammendes Erlebnis, direkt am Tisch der Gäste flambiert, sich am besten romantisch zu zweit genießen lässt.

Das „Palais Bistro“ hat 36 Plätze, daher wird Reservierung empfohlen. Es soll auch weiterhin eine offene Bühne für Künstler sein, begleitend zu den erlesenen kulinarischen Genüssen.

Text + Fotos (3) (lv)

Palais Bistro
Taschenberg 3, 01067 Dresden
Tel. 0351 – 4912 710
http://www.kempinski.com/dresden

Öffnungszeiten:
Mo – Do von 12 – 14.30 Uhr und 17.30 – 23 Uhr und Fr – So von 12 – 23 Uhr
Im Dezember täglich durchgehend geöffnet.


Verführerisch: Crepe „Suzette“ mit Eis.
Flammendes Genusserlebnis: das Zubereiten des Crepe Suzette im Palais Bistro.
Foto: Tobias Kade

Erotischer Advent in der Galerie Kunst & Eros & Lieder von Liebe und Sehnsucht


Steffen Fischer, „Leda als Odaliske vor New York“, Zeichnung auf Papier, 2018

Verführung der Sinne

Im zehnten Jahr der Galerie Kunst & Eros lockt der Erotische Advent wieder mit reizvoller Kunst, Musik und Lesungen. Die Gruppenausstellung ist vom 29. November bis 18. Januar 2020 zu sehen.

In dieser traditionellen Gruppenausstellung werden Grafik, Malerei und Plastik zeitgenössischer Künstler vorgestellt:
Gudrun Trendafilov, Juan Miguel Restrepol Vales, Leo Lessig, Konstanze Feindt Eißner, Steffen Fischer, Olaf Stoy und weitere Gäste.

Zudem werden neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke und Gefäße aus dem edlen Material Porzellan von der Künstlerin und Galeristin Janett Noack gezeigt.

Veranstaltungstipp:

„Lieder von Liebe und Sehnsucht“: 29.11., 19.30 Uhr

Begrüßung zur Eröffnung der Weihnachtsausstellung mit Janett Noack, Galeristin
Der Dresdner Musiker Stephan Pankow singt Lieder, die ihm am Herzen liegen. Er wird sich dabei selbst auf der Gitarre wie auf dem Klavier begleiten und eigene Stücke sowie Lieder fremder Komponisten spielen.

„Dein Herz, Dein Körper, Deine Seele“: 6.12., 19.30 Uhr

Weihnachtspost berühmter Frauen und Männer. Gelesen von dem Literarischen Quartett Kristin Rudloff, Solvig Frey, Hans-Jürgen Scholz und Rüdiger Schlögel mit musikalischer Begleitung von Christian Mögel am Piano.

Text: Janett Noack

Kunst & Eros Galerie und Atelier für erotische Porzellanmalerei und zeitgenössische Kunst, Hauptstraße 15, 01097 Dresden, Tel. 0351 – 802 4785

Geöffnet:
Mo bis Sa von 11 bis 15 Uhr; 2. Adventswochenende am 7. & 8.12. von 11 bis 18 Uhr

http://www.kunstunderos.de

Atelierbesuch bei Kathrin Stadthaus: „Ich fühle mich überall zuhause“


Die Künstlerin, Heilkundige, Schamanin und Weltreisende Kathrin Stadthaus in ihrem Atelier in Moritzburg.

Auf künstlerischer Entdeckungsreise

Kathrin Stadthaus hat schon viele Länder bereist, geht mit anderen auf Kunsttouren und gestaltet handgebundene Bücher und vieles mehr mit Kindern und Erwachsenen in ihrem Atelier in Moritzburg. Der nächste Kurs „Kunst & Magie & Schöpferin“ startet dort am 2. Dezember, von 14 – 19 Uhr (Anmeldungen bis 28.11.). das nächste mal, am 16.12. (Anmeldung bis 14.12.), von 16 – 19 Uhr binden die Frauen gemeinsam Raunacht-Bücher für ihre Träume.

Kunst, Magie und Heilung begleiten Kathrin Stadthaus schon
ihr ganzes Leben. Sie ist sowohl Künstlerin als auch Heilkundige,
Schamanin und Weltreisende. Sie braucht die Abwechslung, hat sie festgestellt. Immer wieder zieht es sie an neue Orte, die sie entdecken, ihre Abenteuerlust ausleben und den Zauber neuer Erfahrungen erleben kann.

Der entfaltet sich auch reichhaltig in ihren festgehaltenen Reiseerinnerungen
auf Leinwänden, Papier, Seidenstoffen, Collagen und kleinen Tonfiguren in ihrem Atelier, in ihrem Wohnhaus auf der Eduard-Bilz-Straße 4 in Moritzburg. Zauberhafte Gewächse und knorrige Bäume in leuchtenden Herbstfarben sieht man da. Die Ansicht einer Straßenszene in Marrakesch und eine Wasserpfeife stehen auf dem Fensterbrett. Auf einem Tisch liegen Buntstifte, Malfarben und Pastellkreiden griffbereit.
“Farben erhellen mein Gemüt, sie erfreuen und geben Energie“, sagt
Kathrin Stadthaus. In der Ateliermitte steht ein großer Tisch, an dem genug Platz ist für Begegnung und Miteinander mit anderen kunstfreudigenMenschen, zum gemeinsamen Gestalten, Teetrinken beim Duft von Räucherstäbchen und Erzählen, was einen gerade bewegt und natürlich auch von ihren Reisen.

Kathrin Stadthaus hat schon weite Teile Europas, Asien, Latein- und Südamerika bereist, aber auch abgelegene Gegenden der Welt wie Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan. In Costa Rica arbeitete sie in einer freien Schule, der „Caribe azul“ und besuchte hoch in den Bergen im Nebelwald von Monteverde den Maler Ferlander Arguedas und seine Frau. In Indonesien absolvierte sie Taucherausbildungen. Sie reiste durch Ägypten, Tunesien und seit 22 Jahren immer wieder nach Marokko. Dort gab Kathrin Stadthaus auch schon Workshops in der Schule El Jadida in Essaouira und Buchbindeseminare für marokkanische Schüler und Lehrer. Ihre Kinder, drei Söhne, nahm sie von kleinauf meist mit auf Reisen. Mit einem Minicooper, ähnlich wie von Mr. Bean in seinen Filmen, fuhren sie los. „Mit Kindern kommt man schnell in Kontakt mit den Einheimischen und sie lernen andere Lebenswelten kennen.“

Wunderbar gestaltete, selbst gebundene und verzierte Reisetagebücher, jedes ein Kunstwerk für sich, voller farbenfroher Aquarellzeichnungen, Notizen und kleiner Andenken erinnern sie an jede Reise. Darunter Skizzen von schönen Pflanzen und seltenen Tieren, wie riesige, uralte Schildkröten, Leguane und prächtige Fische, die sie beim Schnorcheln im Meer sah und mitten im Wasser ein Ponton mit einem Baum bewachsen in Puerto Viejo. Himmelblaue Kolibris flattern auf Blütenkelchen, als Herzkrafttier in Illustrationen für ein Buchprojekt. Andere Zeichnungen entführen in einen urwüchsigen, wunderschönen  Garten, den Jardin Majorelle in Marrakesch, in dem auch der berühmte französische Modeschöpfer Yves Saint-Laurent gern verweilte und arbeitete. Ein kleines Museum neben dem Garten ist ihm gewidmet.

Wenn Kathrin Stadthaus in ihren Reisetagebüchern blättert, kommen beim Anschauen gleich neue Ideen für ihre Kunstkurse mit Kindern und Erwachsenen in ihrem Atelier in Moritzburg und in der Alten Feuerwache Loschwitz in Dresden. Diese reichen von Malerei, Plastizieren, mit Ton formen, Linolschnitt bis zu Buchbinderei und Kunst- und Erlebnisreisen in kleinen Gruppen, wo man vor Ort mit Zeichenblock, Stift und Kamera intensiv eintauchen kann in andere Länder und Kulturen und das Erlebte festhalten.

„Da ich in mir zuhause bin, fühle ich mich überall zuhause“, sagt Kathrin Stadthaus. „Wie eine Schnecke, die ihr Haus immer dabei hat.“ Als Kind war ihr größter Traum ein Boot und ein Schlafsack. Sie wurde 1970 in Dohna geboren, wuchs in Pirna-Copitz auf und war schon immer gern in der Natur. Sie ist gelernte Porzellanmalerin und arbeitete in der Porzellanmanufaktur Meißen. Außerdem hat sie Ausbildungen als Waldorfpädagogin, Körper- und Kunsttherapeutin und auf ihren Reisen auch reichlich schamanisches Naturheilwissen gesammelt. Seit 2012 wohnt sie mit ihrer Familie im Moritzburg. Zwei Söhne sind schon ausgezogen. Einer möchte Erzieher, der andere Fahrradmechaniker in Radebeul werden. Ihr jüngster Sohn Karl bewirtet uns mit Vollkornnudeln mit würziger Tomatensoße und Käse. Der 12-jährige will Koch werden. Zwei Katzen stromern umher im Haus und Garten.

Der nächste Kurs „Kunst & Magie & Schöpferin“ wurde im Urlaub in Port de Soller auf Mallorca geboren und startet am 2. Dezember. Die Treffen finden die ganze Winterzeit immer montags statt, am Tag des Mondes, von 16 bis 19 Uhr (Anmeldung bis 14.12.,  Teilnahmegebühr pro Mal 30 Euro)  in ihrem Atelier in Moritzburg.

Das nächste Mal, am 16. Dezember, binden die Frauen Raunachts-Bücher für ihre Träume.  „Wir werden gemeinsam kreativ sein, träumen, meditieren und die Farben fließen lassen“, sagt Kathrin Stadthaus. Es gehe darum, die weibliche Schöpferkraft zu feiern und zu stärken. Dazu gibt es auch Rituale im Wald, Beisammensein am Feuer und warmer Suppe. Zeit zum Innehalten, zu sich kommen, abschalten vom Alltagstrubel. Die nächste künstlerische Entdeckungsreise, „Frau sein in Samt und Seide“ führt nach Marokko mit einem Buchbindekurs mit Kathrin Stadthaus und Yoga & Meditation mit Alexandra Gärtner vom 16. bis 21. Februar 2020 (noch zwei Plätze).

Text + Fotos (lv)

Weitere Infos unter http://www.kunstundkörper.com

Premieren & Adventszeit im Dresdner Comedy & Theater Club


Oma Ellen auf dem Motorrad

Ezé Wendtoin. Sänger und Schauspieler aus Burkina Faso bei seinem ersten eigenen Comedy-Programm . Er spielt auch eine Rolle in „Woyzeck“ im Schauspielhaus Dresden (siehe Rezension dazu auf http://www.meinwortgarten.com)


Sind die Lichter angezündet. Romy Hildebrandt und Jörg Lehmann.

Mit Humor gegen Falten und Weihnachtstrubel

Wie das geht, verraten ein neuer Soloabend über das Älterwerden mit Ellen Schaller und mehrere heiter-frohlockend auf das nahende Fest einstimmende Kabarett-Programme im Dresdner Comedy- und Theater Club.

„Ich hatte so eine Oma. Mit Motorrad. So ein altes Motorrad mit Beiwagen. Wir fuhren ohne Helm, ohne Sicherheitsgurt und Airbag. Was waren das für Zeiten. Aber war früher wirklich alles besser? Ist alt werden wirklich nichts für Feiglinge?“ Ellen Schaller schlüpft in ihrem neuen Soloabend „Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ in acht verschiedene Rollen im Alter zwischen 19 und 99 Jahren. Sie spricht über das alternative Rentenlos per Gewinnermittlung, Beerdigungs- statt Kaffeefahrten, die Generation 85 plus, über umweltgerechte Bestattung und Kreuzfahrten als Jungbrunnen. Unter dem Motto: Nicht mit Anstand alt werden, sondern unanständig jung bleiben! Sie begleitet sich dabei selbst auf der Gitarre zu Liedern von Bodo Wartke und der Schwarzen Grütze.“

Oma fährt im Hühnerstall Motorrad – Ein Kabarettabend für Junggebliebene mit Ellen Schaller

Warum wollen die Leute alle alt werden, aber nicht alt sein? Ich stelle es mir schön vor. Echt. Geht morgens schon los: Kein Weckerklingeln. Und selbst wenn der Wecker klingelt: Ich höre ihn ja nicht mehr! Auch Sehstärke verlieren kann von Vorteil sein. Das Kleingedruckte nicht mehr lesen können. Auf einer Ü90-Party eine ganze Nacht durchtanzen. Wieder mit Barbies spielen. Oder immer noch in Südtirol auf den Skiern die schwarze Piste runter. Endlich zu denen zu gehören, die störrisch ihren Stock geradeaus halten und über sämtliche rote Ampeln der Stadt marschieren, weil sie wirklich nicht so viel Zeit haben, um sie beim Warten auf das grüne Männchen verplempern zu können! Auf geht´s!

Sind Sie auch schon in diesem Alter, in dem Sie sich beim Schuhe zubinden überlegen, was Sie noch erledigen könnten, jetzt, da Sie einmal unten sind? Wir können alle nicht verhindern, dass wir alt werden, aber wir können dafür sorgen, dass wir Spaß dabei haben. Oma Gretel jedenfalls will ihren 100. Geburtstag feiern, mit Spaß und mit Ihnen. Sie sind eingeladen. Alle. Gute Laune nicht vergessen!

Termine:  01.02.2020 | 02.02.2020 | 05.04.2020 | 20.06.2020

Die Welt ist schwarz, weiß und kunterbunt

Die neue Comedy-Musik-Show des fröhlichen Musikers Ezé Wendtoin aus Ouagadougou „Lach mal, Mensch!“ hatte am 6. November Premiere. Die selbsternannte „Rampensau“ hat an der TU Dresden Germanistik studiert. Er spielt hier u.a. mit der Banda Internationale und im TJG. 2015 hat Ezé den Afrika-Sonderpreis im bundesweiten Wettbewerb Eine-Welt-Song gewonnen. Aktuell spielt er am Staatsschauspiel Dresden eine Rolle in „Woyzeck“. In seiner Musik widmet er sich seiner großen Liebe: Dresden. Und wenn Ezé im Refrain singt: „Dresden, nu, nu, ich liebe Dich“ oder seinen eigenen Text „Ratzfatz“ kaum aussprechen kann, gluckst das Publikum vor Vergnügen. Nun hat er sein erstes eigenes Comedy-Programm geschrieben.

In der Parodie bringt der leidenschaftliche Germanist sogar Goethe zum „Schwarzwerden“. Ezé liebt es bunt und vermischt: Die Welt ist schwarz, weiß und kunterbunt. Sie ist ein Dorf mit Behinderung. Sie ist Jude, Christ, Buddhist, Muslim und mehr! Die Welt ist Jung und Alt. Sie ist LGBTQI und mehr. Offen und vielfältig muss sie auch bleiben. Ezé Wendtoin singt hauptsächlich auf Deutsch, aber auch auf Französisch und in seiner Muttersprache Mooré. In seiner Weltmusik bringt er unterschiedliche Kulturen, Musikrichtungen und Instrumente zusammen. Mit seinen Texten setzt er sich für mehr Demokratie und Weltoffenheit ein. Humor, Liebe und Gesellschaftskritik stehen im Mittelpunkt der Lieder. Seine gute Laune ist ansteckend.

In Burkina Faso plant Ezé das Schul- und Kulturzentrum Fondation Warc-en-ciel, in dem benachteiligte Kinder Zugang zu Kunst, Kunsthandwerk und Bildung erhalten sollen. Wir möchten von jeder verkauften Karte dieser Veranstaltung 2 € für das wichtige Projekt in Westafrika spenden. Weitere Unterstützung für diese wichtige Initiative für afrikanische Kinder ist willkommen. 

Ein X-Mas-Master-Plan und Wortlametta sorgen für schön komische Bescherung

Nun geht es schon mit großen Schritten auf die Adventszeit zu, die mit dem sehr unterhaltsamen, musikalischen Weihnachtspaket „Schöne Bescherung“ von und mit Romy Hildebrandt & Jörg Lehmann eingeläutet wird:

Wenn die Tage kürzer und die Röcke wieder länger werden, im Bergwerk wieder mehr Stollen abgebaut werden und die Hohlkörper nicht nur im Parlament, sondern auch im Süßwarenregal Platz nehmen, dann wissen wir: Weihnachten steht vor der Tür.  Weihnachten ist das Fest der Liebe, besser gesagt der käuflichen Liebe. Die Warenhäuser sind die wahren Freudenhäuser des Abendlandes. Und wenn abends im Land die Lichter angehen, dann sollten Sie lieber ausgehen: Und zwar ins Kabarett!

Hier sind Sie mittendrin im Weihnachtszimmer. Wenn das Duo seine Sicht auf das nahende Fest aus dem Sack läßt, ist das Frösteln vor der Tür schnell vergessen. Ein X-Mas-Master-Plan, Wortlametta und Christbaumkugeln, die auf die bucklige Verwandtschaft abgefeuert werden, der minutiös vorgetragene Bericht eines verhinderten Weihnachtsbaum-Kaufs in letzter Minute… Die einzelnen Programmpunkte wurden immer wieder mit aktuellen Themen und politischer Würze verfeinert.
Alles aus einem Guss, gut abgeschmeckt und nie zu süß. Das Kabarett nimmt kritische Worte in und kein Blatt vor den Mund. So wird „Schöne Bescherung“ ein Geschenkpaket der ganz besonderen Art: witzig, frivol, aktuell und höchst musikalisch.

Termine im November

DI 26.11.    20 Uhr     „Schöne Bescherung“ Romy Hildebrandt & Jörg Lehmann
MI 27.11.    20 Uhr     „Schöne Bescherung“ Romy Hildebrandt & Jörg Lehmann
DO 28.11.   20 Uhr     „Immer auf die Glocken!“ Matthias Machwerk
FR 29.11.    20 Uhr     „Immer auf die Glocken!“ Matthias Machwerk                                                             (AUSVERKAUFT)

SA 30.11.    20 Uhr     „Immer auf die Glocken!“ Matthias Machwerk                                                              (AUSVERKAUFT)

Vorschau Dezember 2019

DI 03.12.    20 Uhr      „Weihnachtsfrau und Karpfen blau“ Andrea Kulka
MI 04.12.    20 Uhr       „Fressen, Saufen, Hallelujah“ Gerd Ulbricht                                                                PREMIERE
DO 05.12.   20 Uhr       „Die NotenDealer-Weihnachtsshow“ (AUSVERKAUFT)
FR 06.12.    20 Uhr       „Fressen, Saufen, Hallelujah“ Gerd Ulbricht
SA 07.12.    20 Uhr       „Die NotenDealer-Weihnachtsshow“
SO 08.12.    17 Uhr       „Die NotenDealer-Weihnachtsshow“
10. – 12.12. 20 Uhr      „Hasch mich unterm Tannenboom“ mit Ellen Schaller &                                                Gerd Ulbricht
FR 13.12.     20 Uhr      „Die NotenDealer-Weihnachtsshow“ (AUSVERKAUFT)
SA 14.12.     20 Uhr      „Die NotenDealer-Weihnachtsshow“
17. – 19.12.  20 Uhr      „Immer auf die Glocken!“ Matthias Machwerk
20.+21.12.   20 Uhr      „Weihnachten oder Möglichkeiten der Folter im 21. Jh.“                                               Kathy Leen
FR 27.12.      20 Uhr       „Starke Weiber dürfen mehr“ FrauAndrea
SA 28.12.      20 Uhr       „Mach dich frei, wir müssen reden!“ Matthias Machwerk
DI 31.12.
15 / 18 / 21 Uhr            „Extrascharf in die 20er“ mit Lilly Layne & Matthias                                                    Machwerk in einer Silvestershow mit Saxophon
und Lachwerk (AUSVERKAUFT)

Text + Fotos: Heike Jack

DRESDNER COMEDY & THEATER CLUB
Gewölbekeller im Kügelgenhaus
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01097 Dresden

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