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~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Kategorien-Archiv: Poesie

„Flieg, Phoenix flieg!“ Weinherbst & Wandertheater in Radebeul

24 Donnerstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Tanz, Theater

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Zauberhaft: Das beliebte Theaterkarussel von Georg Traber dreht sich dieses Jahr auf der Hauptstraße.


Humorvoll: Arnold Böswetter ist bekannt für seine frech-charmanten Auftritte, was er hier wohl der Weinkönigin Theresa Zwicker zuflüstert… Fotos (3): Claudia Hübschmann


Poet, Provokateur, Improvisator, Clown und Zauberer: Der Liedermacher Hans Eckhardt Wenzel & Band spielen am 26.9., um 20 Uhr auf der Folk- und Weltmusikwiese in Altkötzschenbroda. Foto: S. Buschow

Theater und Wein in ganz Radebeul  – Weinherbst präsentiert sich mit Wandertheater und Musik

Vom 25. bis 27. September findet in Radebeul der Weinherbst statt. In der Tradition des Herbst- & Weinfestes wurde für die diesjährige Veranstaltung eine neue, dezentrale Form gefunden, bei der erstmalig das gesamte Stadtgebiet ins Geschehen einbezogen wird.

Angelehnt an den mystischen Feuervogel wird unter dem Motto „Flieg Phoenix, flieg!“ aus Traditionellem und Bewährtem heraus etwas Neues geschaffen, um den Radebeulern und Gästen auch in diesem Jahr Möglichkeiten der Freude und des Genusses zu bieten. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch.

Drei Tage lang können die Besucher zwischen Radebeul Ost und Radebeul West über gemütliche Weinboulevards flanieren, handgemachter Musik lauschen und verschiedenste Theateraufführungen bestaunen. „In eben solchen Momenten der Freude finden die Menschen trotz Abstand zueinander und genießen all das, was ihre Stadt und unser Land gleichermaßen ausmacht.“, so die Staatsministerin.

Vor dem Kultur-Bahnhof und entlang der Hauptstraße präsentieren Artisten, Clowns und Theatergruppen humorvolle und beeindruckende Inszenierungen für Groß und Klein. Herr Arnold Böswetter schenkt seinen Zuschauern im Hof der Weinhandlung Andrich „30 schöne Böswetterminuten“. Das niederländische Theater van de Droom entführt im Hof der Grundschule in die Welt der Commedia dell‘arte. Der Vorplatz des Kultur-Bahnhofs verwandelt sich in eine Theaterarena für faszinierende Akrobatik und unglaubliche Illusionen. Das beliebte Theaterkarussell von Georg Traber dreht sich in diesem Jahr auf der Hauptstraße. Die Fahrgäste sitzen darauf gemütlich an Tischen beisammen, lauschen der orientalisch-keltischen Musik der Sängerin Adaya und schwelgen noch einmal in eigenen Kindheitserinnerungen. Bei stimmungsvoller Straßenmusik können die Besucher zudem die Weine ausgewählter sächsischer Winzer sowie regionale und internationale Speisen genießen.

Zahlreiche Weingüter und Straußwirtschaften öffnen an dem Veranstaltungswochenende ihre Höfe und Gärten. Internationale Musiker laden zu idyllischen Weinbergskonzerten ein. Von New Classic mit der Band Stilbruch über Folk mit den Sons of Settlers bis hin zu Klezmer mit dem Duo Fabry/Hoorn ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Inmitten der malerischen Atmosphäre können die Gäste bei erstklassigen Weinen, frischem Federweißen und kulinarischen Köstlichkeiten verweilen und den Alltag hinter sich zurücklassen.

Als besonderes Highlight wird es im Weingut Haus Steinbach an allen drei Abenden eine Spezialedition des Radebeuler XJAZZ geben. Hochkarätige Musiker wie die Radebeuler Schlagzeug-Legende Günther Baby Sommer lassen das Weingut zu einem Anziehungspunkt für Jazzfans und Musikbegeisterte werden. Tickets für die drei Sonderkonzerte sind an der Abendkasse erhältlich.

Musik und Wandertheater erwarten die Besucher auch in Altkötzschenbroda. Das Teatro Due Mondi zieht mit seiner Fiesta über den Dorfanger, Flunker Produktionen verzaubern mit der „Prinzessin auf der Erbse“ und Straßenkünstler begeistern mit Witz, Charme und Detailreichtum. Auf der Folk- und Weltmusikwiese geben unter anderem Liedermacher Hans Eckardt Wenzel & Band, die Trash-Balladen-Musiker Hasenscheiße oder die Kapela Timingeriu Konzerte in Picknick-Atmosphäre. Vivi Sol und Company spielen bei der abendlichen Feuershow voller Anmut und Eleganz mit dem wohl geheimnisvollsten aller Elemente und laden zum Träumen und Staunen ein.

Alle Angebote finden in diesem Jahr unter freiem Himmel statt. Die teilnehmenden Künstler freuen sich über eine Spende in den Hut.

Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung gelten für die einzelnen Veranstaltungsbereiche Besucherzahlbeschränkungen. Sollte die maximal zulässige Besucherzahl an einem der Veranstaltungsorte erreicht sein, wird darum gebeten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um zu weiteren Alternativ-Orten zu gelangen. Straßenbahnen, Busse und Züge verkehren während des Wochenendes in verstärkter Taktung. Einen Überblick über alle Veranstaltungen erhalten die Besucher in den Programmheften, die kostenfrei an allen Eingängen ausliegen.

Text: Ina Dorn

PR- & Marketingverantwortliche
Großveranstaltungen & Tourismus

Amt für Kultur
Altkötzschenbroda 21
01445 Radebeul
Tel. 0351 / 83 11 624

Mehr Informationen:

www.weinfest-radebeul.de
www.facebook.com/weinfestradebeul
Feuershow mit Vivi Sol & Company laden am Sonnabend, um 21.30 Uhr auf der Folk- und Weltmusikwiese an der Elbe zum Staunen und Träumen ein.

Yoga & Wein im Noteingang e.V. im Weißen Haus, Kötzschenbrodaer Str. 60

Ein besonderes Highlight ist das Yoga und Wein am Sonntag ab 13 Uhr.  Heute, Freitag Abend ab 20 Uhr spielen zwei Punkbands, Teppichbodendisco und Lendenzorn. Beides Bands, die im Keller des Weißen Hauses proben, da es dem Verein wichtig ist, vielen regionalen Künstlern die Chance für einen Auftritt zu geben.

„Für uns trifft auch das Thema des Weinherbstes voll zu. In den letzten Jahren fanden unsere Angebote in der Tonne (Familienzentrum) statt. Dieses Jahr ja undenkbar, somit mussten eigene neue Ideen her. Die Idee, dass Gelände am Notausgang (Weißes Haus) war schnell da und wurde von den Vereinsmitgliedern schnell angenommen“, sagt Kerstin Dähne, die Vereinsvorsitzende vom Noteingang e.V. Radebeul.

Jetzt gibt es hier ein Programm mit viel Musik aus vier Jahrzehnten, dazu am Samstag Techno und Wein. Geplant ist auch der Skate und BMX- Contest, doch wenn der Boden weiterhin nass ist, fällt der Contest aus und es gibt den gesamten Tag elektrische Musik. Text + Fotos: Kerstin Dähne
*

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Festival „Literatur Jetzt“ im Zentralwerk

23 Mittwoch Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Mit Lyrik-Abend in Ateliers, Nacht der Lesebühnen und Kinderliteratur-Festival

Heute abend startet wieder das Festival „Literatur JETZT“ (bis 27.9.). Mit viel Liebe und Engagement haben die Initiatoren wieder ein interessantes Programm zusammengestellt, im Zentralwerk zu sehen. Tickets kann man auch vorab buchen, bei einigen Veranstaltungen ist das sogar zu empfehlen. Sagt es gern weiter!

Alle Veranstaltungen (mit Außnahme des Reporterslams) im Zentralwerk in Pieschen,Heidestraße.

Mi 23.09.

19:00 Zentralwerk

Eröffnung Literatur Jetzt! 2020

Traum und Trauma – Ingeborg Bachmann

Mit Sandra Hüller und Jens Harzer

Ingeborg Bachmann (geb. 1926 in Klagenfurt, gest. 1973 in Rom), Lyrik-Star, Philosophin, Opernlibrettistin und Romanautorin, rastlos, unbestechlich und kompromisslos in der Liebe wie im Leben, immer nah am Abgrund. Ihr Vater ein Nazi. Als sie kurz nach dem Krieg Paul Celan begegnet, begreift sie den tiefen Riss zwischen den Familien der Täter und denen der […]

Do 24.09.

18:00 Zentralwerk

Drei Stimmen – Drei Räume – Drei Stationen

Zentralwerk der Poesie

Mit Mirko Bonné, Undine Materni und Kerstin Preiwuß

„Zentralwerk der Poesie“ ist der Lyrikabend von „Literatur Jetzt!“ und längst eine feste Größe im Programm. Hier kann man neue und bekannte Stimmen der modernen Poesie bei etwa fünfzehnminütigen Lesungen an wechselnden Orten kennenlernen und sich dabei auch in drei sonst nicht zugänglichen Ateliers des Zentralwerks umsehen. Das lyrische Erlebnis wird musikalisch begleitet. In diesem […]

19:30 Zentralwerk

Romanlesung

Saša Stanišić liest aus „Herkunft“

So komplex die Frage nach der Herkunft ist, so zahlreich sind die Antworten, die man darauf geben kann. Im neuen, mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman von Saša Stanišić begegnet der Leser einem Autor, der, aufgewachsen in einer bosnisch-serbischen Familie, gleich zwei Heimaten verloren hat: Višegrad an der Drina und Jugoslawien. Volker Weidermann vom „Spiegel“ […]

21:00 Zentralwerk

Abend der komischen und satirischen Literatur

Nacht der Lesebühnen

Mit Maik Martschinkowsky, Susanne Riedel, Heiko Werning und Musik von Jan von Im Ich

Zur Vielfalt der Literatur gehört nicht nur der tiefe Ernst und der poetische Zauber, sondern auch das befreiende Lachen. Zur „Nacht der Lesebühnen“ begrüßt das Festival Literatur JETZT! wieder vier Autorinnen und Autoren des komischen Fachs, die regelmäßig mit heiteren Geschichten über die Abgründe des Alltags und satirischen Angriffen gegen die Weltordnung das Publikum beglücken. […]

23:00 Zentralwerk

Live-Hörspiel: „Giganten des Universums“

von und mit Candlelight Dynamite

Giganten des Universums von Candlelight Dynamite: ein Theater-Remmidemmi durch alle Instanzen des Fantasy-Action-Hero-Adventures mit Muskeltypen, Prinzessinnen, Schwertern und Synthi-Sounds. Empfohlen ab 12 Jahren. „Skeletor, der Herr des Bösen, befindet sich auf seiner Burg Drachenstein auf dem Planeten Eternia und sucht nach einer neuen Waffe für seinen Kampf gegen He-Man. Der Hass auf seinen Rivalen ist […]

Fr 25.09.

19:00 Zentralwerk

Romanlesung

Paula Irmschler liest aus „Superbusen“

„Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch.“ (Margarete Stokowski) Gisela zieht nach Chemnitz, weil sie nicht weiß, wo sie sonst hin soll. Dort lernt sie verschiedene Menschen, insbesondere tolle Frauen, kennen, die sich voneinander endlich verstanden fühlen. Gemeinsam gehen sie auf linke Demonstrationen, hängen viel rum und machen […]

21:00 Zentralwerk

Pop & Poesie-Show mit Jarii van Gohl

Mit dabei: Jen Bender vom Großstadtgeflüster, Francesco Wilking von Die Höchste Eisenbahn und Überraschungsgast

Die große literarisch-musikalische bis anarchische Abendshow mit Jen Bender von der Band Grossstadtgeflüster, Francesco Wilking von Die Höchste Eisenbahn und einem Überraschungsgast, moderiert und bespielt von Jarii van Gohl. Nach einer kultigen Talk Show in der GrooveStation Dresden und später auch im Heimathafen Neukölln in Berlin kapert der Hobby-Entertainer Jarii van Gohl mit seiner Pop […]

Sa 26.09.

11:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Jo Hecker: „Frag doch mal … die Maus!“

Spannende Experimente zum Ausprobieren, Forschen und Staunen

Ihr wollt wissen, warum Astronauten Windeln tragen und habt viele andere Fragen? Dann kommt zur Show voller Antworten! Am Ende gibt’s Autogramme und echten Kunstschnee zum Mitnehmen. Jo Hecker ist Ingenieur, Wissenschafts-Journalist, Buchautor und Science Entertainer und reist mit seiner Show von Thailand bis Alaska. Eintritt frei!

15:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Sabine Engel: „Bühne frei für Ben“

Für Erstleser

Ein Plan muss her…! Denn Ben soll mit Glitzerleggins ausgerechnet als Prinz, statt in einer coolen Rolle, zum jährlichen Schultheater auftreten. Eine humorvoll erzählte, leicht lesbare Schulgeschichte. Eintritt frei!

17:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Jörg Isermeyer: „Lyrik-Comics als Bilderbuchkino“

Für Kinder in den besten Jahren und die ganze Familie

Gedichte von Ringelnatz bis Rautenberg hemmungslos in Text, Bild und Klang mit Gesang, Gerassel & Gerumpel umgesetzt, könnt ihr von und mit Jörg Isermeyer erleben. Dabei gibt es nicht nur was auf die Ohren, wir gleiten auch in dem von Stefanie Schweizer bei Beltz für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiertem Band staunend von Bild zu Bild. […]

17:00 Zentralwerk

Politische Autobiografie

Christian Baron liest aus „Ein Mann seiner Klasse“

Lesung und Gespräch

„Mochte mein Vater auch manchmal unser letztes Geld in irgendeiner Spelunke versoffen, mochte er auch mehrmals meine Mutter blutig geprügelt haben: Ich wollte immer, dass er bleibt. Aber anders.“ Kaiserslautern in den neunziger Jahren: Christian Baron erzählt die Geschichte seiner Kindheit, seines prügelnden Vaters und seiner depressiven Mutter. Er beschreibt, was es bedeutet, in diesem […]

19:00 Zentralwerk

Romanlesung

Frank Goldammer liest aus „Zwei fremde Leben“

Eine packende und bewegenden Geschichte über das nach wie vor nicht aufgearbeitete Thema von Zwangsadoptionen in der DDR: Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit. Ricarda Raspe und ihr Verlobter freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch dann geht bei der Geburt in der Dresdner Klinik etwas schief ? und es heißt, […]

20:00 Scheune

Reporter Slam

mit Maximilian Helm, Carina Huppertz, Dmitrij Kapitelman, Denise Peikert, Cornelius Pollmer, Moderator Jochen Markett und Musik von Bommi und Brummi

Deutschlands lustigste Bühnenshow von und mit Journalist*innen kommt nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nach Dresden: Am Festival-Samstag geht der Reporter Slam über die Bühne der Scheune. Fünf Reporterinnen und Reporter treten zum Wettstreit an. Es gewinnt, wer am unterhaltsamsten von einer Recherche erzählen kann. In Wort, Ton und Bild berichten […]

21:00 Zentralwerk

Ein Abend über Beziehung und Liebe

„Es ist kompliziert“

Mit: Jochen Schmidt und Line Hoven („Paargespräche“), Frank Berzbach und Jörg Stübing („Die Schönheit der Begegnung“)

Hin und wieder wütet wohl in jeder Beziehung der ganz normale Wahnsinn. Aber weswegen haben sich eigentlich prominente Paare wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir in die Haare gekriegt? Und welche von Caesars Gewohnheiten brachte Kleopatra so richtig auf die Palme? In treffsicher-komischen Dialogen und originellen Illustrationen holen Jochen Schmidt und Line Hoven berühmte […]

So 27.09.

11:00 Zentralwerk

Eidechse, Fuchs, Koralle

Die „Naturkunden“-Matinee

Mit Jutta Person, Katrin Schumacher und Joachim Sartorius

Die Reihe „Naturkunden“, herausgegeben von Judith Schalansky im Verlag Matthes & Seitz Berlin, ist legendär. Fast jeder kennt die handlichen, schön gestalteten Bücher, Standardwerke des Nature Writing. Bücher, die von Tieren und Pflanzen, Pilzen und Menschen, fremder und vertrauter Natur erzählen. Wir haben drei Naturkunden-Autoren mit ihren Büchern eingeladen: Jutta Person mit ihrem Band „Korallen“, […]

14:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Susanne Göhlich: „Abenteuer mit Korny“

Für die Allerkleinsten (ab Drei)

Sechs herrliche Bilderbuchgeschichten zeigen liebevoll dargestellte kleine Helden aus Kornys und aller Kinder Alltag. Den von der Autorin erzählten Geschichten können alle kleinen und großen Bilderbuchfans auf der Leinwand folgen. Eintritt frei!

16:00 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Iris Anemone Paul: „Polka für Igor“

Zusammen mit Igor reisen wir durch die polnische Vergangenheit, in der Igor ein Held mit bengalischen Tigern, Seiltänzerinnen und nach Wiesenschaumkraut duftenden Schafen ist. Das zauberhafte Bilderbuch erhielt 2019 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Iris Anemone Paul zeigt nach der Lesung allen Gästen einen kleinen Atelierfilm. Eintritt frei!

18:30 Zentralwerk

Literatur FETZT! Kinderliteraturfestival

Johannes Herwig: „Scherbenhelden“

Jugendbuch

Stress in der Schule, erste Beziehungen… und beim Klauen erwischt werden. Das ganz normale Leben eines Fünfzehnjährigen also. Nein! Eine Gruppe von Punks wird Ninos zu Hause und an Normalität ist nicht zu denken. Der in Dresden vielen bekannte Johannes Herwig zeichnet uns ein herrlich wildes und emotionales Bild der Veränderung, Ziellosigkeit und Hoffnung von […]
*
Text: Volker Sielaff & Literatur-Jetzt-Team
http://www.literatur-jetzt.de

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Ausstellung „Geträumt in Farbe & Gelebt in Farbe“ von Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der Galerie mit Weitblick Radebeul

18 Freitag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Musik, Poesie

≈ Ein Kommentar


In ihren Bildern nehmen lichtvolle und dunkle Träume Gestalt an: Kerstin Dähne und Edgar Kupfer, hier vor seinen geschichtenreichen Ölbildern in der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Die Leuchtkraft der Farben

In Bildern festgehaltene Träume zeigen Kerstin Dähne und Edgar Kupfer in der nunmehr 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick Radebeul.

Sonnenlicht und Nachtschatten begleiten den Wanderer auf seinen Wegen, mal endlos schlängelndem Asphalt oder einem majestätischen Berggipfel. Dunkle Baumumrisse und ein heller Schimmer aus einem Fenster zeichnen sich ab vor einem glühenden Morgenhimmel. “Geträumt in Farbe – Gelebt in Farbe“ heißt die derzeitige Ausstellung mit Malerei und Grafik von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne in der Galerie mit Weitblick, Obere Bergstraße 13 in Radebeul.

Zur Eröffnung am vergangenen Sonntag nachmittag spielte der Musiker Heinz Lindner im begrünten Brunnen vor der Galerie, wo die Besucher gut verteilt standen, auf Flöten aus aller Welt. Dabei ertönten viele Klangfarben, ein Didgeridoo und Obertongesang von sanft, erdig, rau bis traumversunken in andere Welten entführend. Passend zu den vielfarbigen, gestaltreichen und geheimnisvollen Bildern von Edgar Kupfer und Kerstin Dähne.

Es ist bereits die 20. Ausstellung der Galerie mit Weitblick und eine der schönsten und umfangreichsten bisher. Zu sehen sind vielfältige konkrete und abstrakte Landschaften, reale und erträumte Orte und Räume. Zwei Wände voller kleinformatiger Ölbilder auf Pappe, ohne Bildtitel, die Figürliches, oft Gegensätzliches zeigen. Angeregt sind sie von Filmen, Reisen, Computerspielen und Stimmungen, die aus dem Traumhaft Ungewissen aufsteigen, so Kupfer. Da wandert der Blick von Strohballen auf dem Feld, dem türkisblau schlängelnden Fluss in Serkowitz, Booten im Hafen, einer bezaubernden Baumallee hin zu alten südländischen Gemäuern mit Torbögen und verwinkelten Gassen und entdeckt dahinter Radebeuler Fassaden.

Da begegnen einem Clownsgesicht und Skelett. Ein Magier mit tanzenden Geistern. Gestalten mit fliegenden Herzen, Fackel und Lautsprecher, einem heran nahenden Segelschiff auf dem Meer und schwarzer Festung, die zum “Sturm auf die Bastille“ blasen. Eine Ratte sucht das Weite. Eine Frau mit Zeichenblock auf der Wiese und vor uralten Gebäuden. Ein sonnengelber Frauenakt auf rotem Tuch. Einsam umherirrende, nachtschwarze Gestalten mit Regenschirmen. „Der Morgenspaziergang der Robinsons“, heißt dieses augenzwinkernde Bild. Edgar Kupfer wurde 1967 in Dresden geboren. Er ist künstlerischer Autodidakt, orientierte sich als Jugendlicher an Comic- und Buchillustrationen und gestaltete später mehrere Bücher. Seit 1991 beschäftigt er sich neben dem Zeichnen und Grafik mit Ölmalerei. Eine Ausstellung seiner Grafiken war unter dem Titel  „Der schwarze Strich“ 2016 bereits in der Galerie mit Weitblick zu sehen.

Nun zeigt er neue Arbeiten zusammen mit Kerstin Dähne. Mit ihr bietet er im Notart-Kreativraum in Radebeul künstlerische Kurse für Kinder und Jugendliche an. Ihre leuchtend farbigen, oft surreal märchenhaften bis düsteren Ölbilder tragen Titel wie “Anker“, „Anlegestelle“ und „Der Morgen danach“. Ein Bild zeigt einen Muskelmann und seine zwei Seiten, verletzlich und gepanzert. Farben und Körper umarmen sich in einem Paar-Bild am Meer, erst auf den zweiten Blick erkennbar. Auf einem Graffiti-Bild in Form eines Labyrinths stehen rot die Worte „Lebenslang“ und „Veränderung“. „Das Labyrinth hat einen Anfang und ein Ende, die Wege führen mal nach innen und außen, näher zu sich selbst“, so Kerstin Dähne. Ein paar Schritte weiter ein Bildnis einer weiß blühenden und einer welken Tulpe.

Zwei farbige Radierungen mit Aquatinta zeigen einen Stein im Wanken und „Amor… im Strom der Zeit“, den sie in einem Skulpturenwald im Seifersdorfer Tal entdeckte. Kerstin Dähne wurde 1978 in Riesa geboren. Die gelernte Krankenschwester fand in einer dunklen Lebensphase Halt in der Kunst, der Leuchtkraft der Farben. Bei Edgar Kupfer erlernte sie verschiedene Tiefdrucktechniken. Inzwischen ist sie die Chefin im Noteingang-Verein. Zur Ausstellung, die noch bis 10. Januar 2021 zu sehen ist, erschien ein traumwandelnder Katalog mit Bildern und Gedichten, die Edgar Kupfer erstmals veröffentlicht hat, im NOTschriften Verlag Radebeul. Zudem gibt es zwei große Grafikmappen von ihm in der Galerie.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Sa & So 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

http://www.doro-malerei.de


Neuer Spielort: Der Brunnen vor der Galerie mit Weitblick, wo der Laudator und Autor Thomas Gerlach die 20. Ausstellung eröffnete und der Musiker Heinz Lindner aus Gostewitz mit besonderen Flöten, Didgeridoo und Obertongesang die Besucher verzauberte und sein Hund „Strolch“ freute sich ebenso über den schönen Platz im Freien.


Leuchtend farbige Bilderlandschaften zeigt Kerstin Dähne in der Ausstellung.

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Lesung aus „Grand Hotel Tazi“ mit Christoph Leisten im Stadtmuseum

01 Dienstag Sept 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie

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Poetische Expedition in eine andere Welt 

Im Rahmen der Reihe Literarische Alphabete liest Christoph Leisten (Aachen) aus seinem neuen Gedichtband „grand hotel tazi“ am 2. September, 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum), Wilsdruffer Straße 2.

Für Schriftsteller und Künstler sind Hotels stets anziehend gewesen. Große literarische Werke wie die von Thomas Mann und Wolfgang Koeppen legen ein beredtes Zeugnis davon ab. In Christoph Leistens jüngst erschienenem Gedichtband „grand hotel tazi“ wird das gleichnamige Hotel in Marrakesch mit seiner wechselhaften – auch literarischen – Geschichte zum Ausgangspunkt der poetischen Expedition in eine andere Welt, an die Ränder des Existenziellen – und in unsere Gegenwart. Diese Gedichte lassen die Wahrnehmung oszillieren und bewegen sich zwischen den Polen von Werden und Vergehen, Heimstatt und Flucht, (vermeintlicher) Faktizität und Poesie. Ausgangspunkt der Texte war Michel Foucaults Begriff der Heterotopie. In diesem Sinne sind diese Gedichte ein „Andersort“, von dem her die Wirklichkeit sich neu in den Blick nehmen lässt.

Christoph Leistens Lesung erschöpft sich nicht in einer Aneinanderreihung poetischer Texte. Im Gespräch und in anekdotischen Kommentaren führt der Autor hin zu den Gedichten und ihrer Entstehungsgeschichte. Wenn Christoph Leisten vom „Grand Hotel Tazi“ liest und erzählt, eröffnen sich mit sinnlicher Leichtigkeit überraschende Perspektiven auf unsere Zeit. Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.

Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

Text: Patrick Beck

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Aus meinem Wortgarten in die Welt: Neues Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ startklar

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, In eigener Sache, Kultur, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte, Zwischenmenschliches

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Den Zauber des Moments im Blick: meinwortgarten-Inhaberin Lilli Vostry
Schneckenreise. Einladung zum Innehalten, Interagieren und Neues ausprobieren.

Der Zauber endloser Anfänge geht weiter

Nach der Premiere des Gedicht-Programms „Vom Zauber endloser Anfänge“ im Mai im KlangLabor Dresden sind neue Texte zum Leben in Corona-Zeiten eingeflossen. Damit kommt die Autorin Lilli Vostry gern mit musikalischer Begleitung an neue Auftrittsorte in Dresden und der Region.

Ich werde ältere und neue Texte gemischt lesen, die vor und während der Zeit des Lockdowns entstanden sind. Die Zuhörer können die Lyrik und Kurzprosa auf sich wirken lassen und für sich herausfinden, wie zeitlos die Stimmungen sind, wie sie sich wandeln, wo es Berührungsmomente, Reibung und Brüche gibt und wie sich der Blick auf das eigene Leben und die Welt in Corona-Zeiten verändert. Zu den Gedichten aus den Jahren von 2012 bis 2020 sind außerdem Notizen aus meinem Corona-Tagebuch zu hören, die auch auf Einträge und Reaktionen auf Texte auf meiner FB-Seite zurückgreifen und diese reflektieren. Daraus entsteht ein Puzzlebild verschiedenster Stimmen und Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen von Menschen, die von ihrem Umgang mit dem rätselhaften Virus, den Auswirkungen im Alltag und der Gesellschaft erzählen. Die Puzzleteile kann jeder für sich betrachten, sortieren, anders und neu zusammensetzen.

Dieses Programm will anregen, den Blick über das Maske tragen hinaus wieder für Begegnungen, Gespräche, ein offenes, lebendiges Miteinander mit allen Facetten zu öffnen, um aus Abständen nicht neue Barrieren werden zu lassen, sondern gemeinsam zu schauen was möglich ist.

Während des Lockdowns und den sozialen Kontaktbeschränkungen waren das Internet und Facebook mit seinen sozialen Foren monatelang nahezu mein einziges Fenster zur Welt, um mit anderen Menschen in Kontakt zu sein.

Das Live-Erlebnis wie Lesungen haben bei mir immer Vorrang. Darüber hinaus betreibe ich bereits seit fünf Jahren einen eigenen Kultur-Blog im Internet:  www.meinwortgarten.com  Dieser bietet über das reale Leben hinaus  kulturinteressierten Lesern und Kulturmachern die Möglichkeit, miteinander in Verbindung zu bleiben und aktuelle Projekte und Veranstaltungen zu veröffentlichen.

Als neuestes, interaktives Angebot wird bald ein virtuelles Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“ hier auf dem Blog eröffnen, wo man sich rund um Kunst, Kultur, Zwischenmenschliches und Umwelt austauschen, interagieren und neue
Formen der Kommunikation zusammen ausprobieren kann. Wo Platz ist für Ideen, Träume, Reifendes, das wahrgenommen und weiterentwickelt werden will. Natürlich gern auch Eindrücke und Feedback über das aktuelle Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ dalassen. Mit diesem komme ich gern auch mit musikalischer Begleitung in Spielstätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Cafés und Gartenlokale, Senioren- und Pflegeheime in Dresden und der Region (bitte an mich wenden per mail: lilli-vostry-journalistin@gmx.de )

Mein Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ und der interaktive Ausbau des Kultur-Blogs meinwortgarten.com werden gefördert mit einem zweimonatigen Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Text + Fotos (lv)

Hier ein Gedicht aus dem neuen Programm:

Schneckenreise

Im Regenrauschen im Takt
der Tropfen tauchen sie
lautlos auf
im Schneckentempo aufwärts
am Stamm der alten Weide
gehen sie auf weite Reise

halb außen halb in ihrem farbflirrenden
Gehäuse
gleiten galant über rissige Rinde
auf der winzige Käfer vorbeiflitzen
schnellen Fühler vor und zurück
bei leiser Berührung
rollen sich ihre Körper feingliedrig
an Blättern ein und auf

fallen in Love
folgen ihrem Weg
sehr agile Winzlinge
Regenperlen gleich mit durchsichtig
schimmerndem Gehäuse
hinauf bis in die Weidenkrone

Lilli Vostry
22.8.2020

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Session der Künste: Intensiver WortKlangZauber & Ausstellung „Das Unsichtbare“ beim Moritzburger Kunstsommer

28 Freitag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Bildende Kunst, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte

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Mal schwebend, mal lebenssprudelnd: eine erste Hörprobe aus ihrem neuen Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ gaben die Autorin Lilli Vostry, Aerdna Harp an der Harfe und Jazzmusiker Hartmut Dorschner am Saxofon. Fotos (2): Kathrin Krüger-Mlaouhia

Stimmungsreiche WortKlangBilder

Bei einer Session der Künste innerhalb des Moritzburger Kunstsommers im Roten Haus in Friedewald am Mittwochabend konnten die Besucher Ausschnitte aus dem neuen Gedicht-Programm „Vom Zauber endloser Anfänge“ hören.

Die Ateliertüren zum Roten Haus in Friedewald, dem einstigen Sommerfrische-Domizil der Brücke-Künstler, standen weit offen. Draußen am Teich zeichneten einige Kunstfreudige. Einer mit Staffelei im Sand am Ufer. Zwei Frauen ließen auf einer Bank mit Blick auf die Teichlandschaft ihre Eindrücke in leuchtend farbige Aquarelle fließen. Während die Kleinbahn fröhlich schnaufend und pfeifend am See entlang durch den Wald fuhr. Ein Erlebnis für sich. Einen schöneren Ort als diesen mit fantastischer Naturkulisse konnte es nicht geben als Auftakt meines neuen Gedicht-Programms „Vom Zauber endloser Anfänge“, das ich nach der Premiere im Mai im KlangLabor Dresden weiter entwickelt habe, gefördert mit einem Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Unter dem Motto: KlangLabor Dresden trifft Moritzburger Kunstsommer fand diese Session der Künste am Mittwochabend im Roten Haus in Friedewald statt. Dort traf intensiver KlangZauber auf Poesie und Bildende Kunst. Stimmungsreich, mal sacht schwebend, mal wild wirbelnd, energiegeladen, pulsierend, fließend und lebhaft sprudelnd, unbeschwert, skurril und nachdenklich, fanden – ohne vorherige Probe – die WortKlangBilder von Lilli Vostry, freie Autorin, Aaerdna Harp an der Harfe und Hartmut Dorschner am Saxofon zusammen. Spannend und faszinierend für Publikum und Ausführende gleichermaßen. Rund 15 Zuhörer lauschten aufmerksam eine Stunde den Programm-Ausschnitten.

Auf den Tischen ringsum lagen Farbkästen, Zeichenblöcke und halbfertige Bilder neben Blättern von Bäumen und mit Tier- und Pflanzenmotiven bedruckte Stoffbeutel und T-Shirts. Die Besucher können außerdem in der ersten Etage in der Ausstellung „Das Unsichtbare“ (noch bis 30. August zu sehen) während des Kunstsommers entstandene, von der Umgebung inspirierte, farb- und formreiche Malerei, Grafik und Zeichnungen der Künstlerinnen Alexandra Wegbahn, Manuela Henschke und des Fotokünstlers Michael Melerski betrachten.

Heute am 28.8. geht der Moritzburger Kunstsommer mit einer Abschlussveranstaltung mit einem Konzert von Dirk Hessel und Austausch mit den Künstlern zu Ende. Noch bis 21 Uhr ist Gelegenheit dazu.

Die Austellung im Roten Haus ist geöffnet Sa und So von 10 – 18 Uhr.

Text + Fotos (2) lv


Auf den Spuren der Brücke-Künstler. Das Rote Haus in Friedewald ist ein Nachbau des um 1900 erbauten roten Badehauses am Dippelsdorfer Teich, hier in einem Bild von Ernst Ludwig Kirchner. Hier trafen sich in den Jahren 1909 – `011 die Brücke-Künstler Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein abseits vom Großstadttrubel in der Natur zum Malen. Unzählige expessionistische Werke entstanden in dieser Zeit. 2015 wurde der Brücke-Weg eröffnet. Er führt vorbei an den ehemaligen Wirkungsstätten in der Moritzburger Teich- und Kulturlandschaft und lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Die nächsten Brücke-Führungen: am 6. und 27. September, 11 – 13 Uhr.
Anmeldung unter Tel.: 035207 – 8540

http://www.kunstsommer-moritzburg.de

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KlangLabor trifft Kunstsommer am Roten Haus in Friedewald zu einer Session der Künste

20 Donnerstag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Musik, Poesie, Projekte

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Zum Siebdrucken lud die Künstlerin Alexandra Wegbahn kleine Künstler ins Rote Haus beim diesjährigen Moritzburger Kunstsommer ein.

Gemeinsam Kunst schaffen und erleben

Zu einer offenen Friedens-Session aller Künste und einer Ausstellung im Roten Haus in Friedewald laden die Künstler am 26. August, ab 18 Uhr innerhalb des Moritzburger Kunstsommers die Besucher zum Umschauen und Zuhören ein.

Bilder treffen auf Klänge, Musik auf Poesie. Das KlangLabor aus Dresden trifft den Moritzburger Kunstsommer. Unter diesem Motto steht die offene Friedens-Session aller Künste mit Alexandra Wegbahn, Michael Melerski, Hartmut Dorschner und Aerdna Harp am 26. August, ab 18 Uhr am Roten Haus in Friedewald, Großenhainer Straße 40. Dieses verwandelt sich in den Sommermonaten in einen vielseitigen Atelier- und Begegnungsort. Besucher, regionale und internationale Künstler treffen sich zum gemeinsamen Kunst schaffen und Erleben in der Natur wie einst die Brücke-Künstler und kommen miteinander ins Gespräch.

In einer Ausstellung werden die entstandenen Arbeiten gezeigt. Darunter Grafiken von Alexandra Wegbahn, die in einem Workshop mit Kindern Beutel und Kleidung mit eigenen Motiven durch Siebdruck gestaltete, Arbeiten von Manuela Henschke und Fotografie von Michael Melerski.

Außerdem liest Lilli Vostry, auch SZ-Autorin, Ausschnitte aus ihrem ersten Gedicht-Programm, „Vom Zauber endloser Anfänge“ und neue Texte zum Leben in Corona-Zeiten. Ihr Projekt wird gefördert mit einem Arbeitsstipendium „Denkzeit“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Es fand bereits ein Improworkshop „Musik erfinden“ mit dem Jazzmusiker Hartmut Dorschner und gemeinsamem Konzert der vorwiegend jungen Teilnehmer zusammen mit dem Schlagzeuger Matthias Macht statt. Klangreich wird es auch bei der Session zum Finale des Moritzburger Kunstsommers zugehen, der noch bis 30. August dauert.

Text (lv)

Mehr Infos unter http://www.kulturlandschaft-moritzburg.de


Harfe am See: Aerdna Harp

Musik erfinden. Improworkshop mit dem Jazzmusiker Hartmut Dorschner & Konzert mit den Teilnehmern. Fotos: Veranstalter

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Lesung „was Petersilie über die Seele weiß“ mit Alexandru Bulucz im Landhaus/Stadtmuseum Dresden

17 Montag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Poesie, Projekte

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Die angelehnte Tür des Gedichts

Bei der nächsten Lesung in der Reihe Literarische Alphabete liest am 18. August, um 19.30 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum,  Städtische Galerie), Wilsdruffer Straße 2 der rumänische, in Berlin lebende Dichter Alexandru Bulucz  aus seinem neuen Gedichtband „was Petersilie über die Seele weiß“

Mit Dostojewskis Raskolnikoff in der Frankfurter U-Bahn fing für diesen Dichter alles an. So jedenfalls beschreibt Alexandru Bulucz es in seinem Aufsatz „Die angelehnte Tür des Gedichts“. Später kam die halbe, nein, die ganze Welt dazu: Felder grüner Pastinaken (Pasternak!), Spargelbündel und Brennnesseln, Kupfer und Kohlsuppe, Briefe an Freunde, die Traurigkeit und der Tod, Vater und Mutter, transsilvanische Äpfel und das „Sprachhaus Natur“. Als Bild für die Seele nimmt in diesem Buch die unscheinbare Petersilie Gestalt an, und der Leser darf sich freuen zu erfahren, „was Petersilie über die Seele weiß“.

Profanes steht in diesem Buch neben Mystischem, Biographisches neben Groteskem.
In langen, weit ausschwingenden Zeilen führt Alexandru Bulucz uns von rumänischen Landschaften, über das „Hirtenrumänisch“ heiliger Mütter, bis zu Genet nach Paris und Brodsky nach Leningrad. „Gestalt der Verständigung“ sollen literarische Texte für ihn sein – so wie Türen, die man nicht abschließt.

1987 im rumänischen Alba Iulia geboren, kam Alexandru Bulucz 14-jährig nach Deutschland. Er studierte in Frankfurt am Main Germanistik und Komparatistik und lebt heute als Lyriker, Übersetzer und Kritiker in Berlin. Sein erster Gedichtband, „Aus sein auf uns“, erschien 2016. „was Petersilie von der Seele weiß“ ist sein zweites Buch.

Text: Patrick Beck

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur- und Denkmalschutz.

Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.

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Prosa & Poesie-Nacht beim PalaisSommer: Dresdner Doppelbuch-Premiere mit Ingo Schulze und Volker Sielaff

10 Montag Aug 2020

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Lebensart, Literatur, Poesie, Projekte

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Die Kraft der Worte

Die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff stellen ihre neuesten Werke am 12. August, 19.30 Uhr beim PalaisSommer vor. Den vieldiskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und den Gedichtband „Barfuß vor Penelope“.

Portraits der Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff
© Gaby Gerster (Ingo Schulze), Amac Garbe (Volker Sielaff)

Die Palais. Prosa und Poesie Nacht ist ein Abend, an dem Prosa und Dichtkunst aufeinandertreffen. Die sommerliche Atmosphäre des Barockgartens am Japanischen Palais verbindet sich mit der Kraft der Worte und öffnet den Raum für Fantasie. Denn unter freiem Himmel und mit Blick auf die malerische Kulisse Dresdens, einer Stadt der sie sich beide eng verbunden sind, – der eine wurde hier geboren und wuchs hier auf, der andere lebt seit vielen Jahren hier – stellen die Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff ihre neuesten Werke vor: Ingo Schulze liest aus seinem viel diskutierten Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ (Fischer Verlag, 2020) und Volker Sielaff aus seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“ (Verlag Voland & Quist/edition Azur, 2020).

Eine Kooperation zwischen den Städtischen Bibliotheken Dresden und dem Palais Sommer Dresden.

Veranstaltungsort ist der Park am Japanischen Palais, Palaisplatz 11, 01097 Dresden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Moderation
Odile Vassas, Städtische Bibliotheken Dresden

Palais Sommer Dresden
Programm

Mehr Infos:

https://palaissommer.de/programm/ingo-schulze-und-volker-sielaff-doppelbuchpremiere/

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Genuss pur. Poesie & Kuchen – auch zu buchen…

Hervorgehoben

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, In eigener Sache, Lebensart, Poesie, Projekte

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Genuss für Geist & Sinne. Mit Rhabarber – Ein Gedicht aus dem Backofen fing alles an. meinwortgarten-Inhaberin und Autorin Lilli Vostry liebt Poesie & Kuchen und bringt beides gern zu Lesungen mit.

Wenn die Worte und Aromen auf der Zunge tanzen

Die erste Kostprobe gab es bei der Premiere meiner Gedicht-Lesung „Vom Zauber endloser Anfänge“ am 16. Mai im KlangLabor in Dresden, das angesichts Corona-Einschränkungen gut gefüllt war. Vom ersten selbst gebackenen Rhabarberkuchen, dem ich ein eigenes Gedicht widmete, blieb fast kein Krümel übrig. Das spornte mich an zu weiteren Backversuchen. Ich mag Poesie & Backen. Das Spiel mit Worten & Zutaten & der betörende Duft & Aromen, die auf der Zunge tanzen & Gestalt annehmen. Zum Zuhören, Probieren und Genießen einladen und etwas Bleibendes schaffen.

So entstand mein neues Angebot unter dem Motto: „Poesie & Kuchen – auch zu buchen“ eigene Gedichte und selbst gebackenen Kuchen zu Lesungen mitzubringen. Und diese zwei Leidenschaften zu verbinden. Genuss für Geist und Sinne.

Ich lese gern vor neugierig aufgeschlossenem Publikum, ob in Spielstätten, in einem Gartenlokal, auf privaten Feiern oder in Senioren- und Pflegeheimen in Dresden und der Region. Gedichte über Zauberhaftes in der Natur und Zwischenmenschliches, Veränderungen und Wandlungen im Leben und den Zauber des immer wieder Anfangens. Viele meiner Gedichte, die in den letzten zehn Jahren entstanden und für die ich als nächstes einen passenden Verlag suche, stehen hier auf meinem wortgarten-Blog.

Wer Interesse an meinen Lesungen hat, auch mit musikalischer Begleitung möglich, kann mir gern schreiben an folgende e-mail-Adresse:
lilli-vostry-journalistin@gmx.de

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Willkommen in diesem reichhaltigen Garten der Künste – Hier blüht Euch was! Hier wächst vieles, Schönes und Dorniges, Auffälliges und Verborgenes, Seltenes und Seltsames nebeneinander. Hier erfahrt Ihr das Neueste aus der Dresdner Kultur- und Kunstszene in aller Eigenart und Vielfalt. Sitzt man auf der Gartenbank mit namhaften und weniger bekannten Kulturmenschen und Menschen mit Ideen und Visionen aus anderen Lebensbereichen. Zeigen Künstler beim Atelier-Besuch ihre neuesten Werke, bevor sie in der Ausstellung hängen und erzählen, welche Bilder sie nie ausstellen würden. Wird Neues aus der Bühnen- und Bücherwelt vorgestellt, Augen- und Ohrenschmaus weitergegeben. Es gibt ein Traumtagebuch, für die Bilder der Nacht und Lebensträume. Es ist Platz für Poesie und Kurzprosa, Reisereportagen, Beiträge über das Leben mit anderen Kulturen, über Lebensart und Zwischenmenschliches. Es werden WortRaritäten gesammelt und Wort-Rätsel mit geheimnisvollem Inhalt gelüftet. Und nun: Schaut Euch um, entdeckt, genießt und lasst Euch anregen von der Fülle an Kulturgewächsen. Und vor allem: Bleibt schön neugierig und empfehlt meinwortgarten weiter.
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Lilli Vostry

Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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