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Kategorien-Archiv: Theater

Premiere „Coppélia – Android Q1“ an den Landesbühnen Sachsen

31 Donnerstag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Tanz, Theater

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Wieviel Roboterhaftes steckt in uns?

Diese spannende Frage ergründet „Coppélia – Android Q1“, ein Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus von Sandra Maria Huimann mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Thews, Komposition und musikalische Leitung übernahm Jörg Schittkowski. Die Uraufführung ist am 1. Februar, um 20 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen  in Radebeul.

Ein Leben ohne Technik? Heutzutage für uns alle unvorstellbar. Wir kommunizieren über digitale Medien, beziehen ein Großteil unserer Informationen über das Internet, verrichten unsere Bankgeschäfte und können sämtliche Einkäufe online erledigen. Automatische Spracherkennung, digitale Landkarten und «smarte» Informationssysteme lassen «künstliche Intelligenzen» entstehen, die uns bisweilen zur Weißglut treiben, da sie vermeintlich «schlauer sein wollen», als wir es sind.

Roboter nehmen uns schwere körperliche Arbeit ab, agieren als unabhängige Rechensysteme, «arbeiten» als Pflegekräfte in unserer immer älter werdenden Gesellschaft und wirken manchmal so täuschend «echt», dass sie die Grenzen zwischen human und humanoid verschwimmen lassen. Doch zu jeder Zeit gab es in der Kulturgeschichte der humanoiden Wesen das Irritationsmoment, wenn das Objekt sich gegen seinen Erschaffer richtet. Der Drang des Menschen, sich ein künstliches «Ebenbild» erschaffen zu wollen, hat nichts an Aktualität verloren. Ebenso wenig, wie das Entsetzen darüber, wenn das erschaffene Wesen eigene Entscheidungen trifft, «böse» wird und beginnt autonom zu handeln und wir die Kontrolle über es verlieren.

In dem Ballett COPPÉLIA nach E. T .A. Hoffmanns DER SANDMANN bekommt der Puppenbauer Coppelius einen gehörigen Schreck, als sein Experiment zu gelingen scheint, der Puppe Coppélia eine Seele einzuhauchen, denn plötzlich ist die junge Frau nicht mehr beherrschbar, sondern aggressiv und wendet sich gegen ihren Schöpfer.

In einer Welt, in der Effizienz, Leistung und Gewinn im Vordergrund stehen und Gefühle und emotionale Bindungen sich diesen Grundwerten des Kapitalismus unterzuordnen haben, stellen sich zudem die Fragen: «Wieviel Roboterhaftes steckt in uns selbst? Wann agieren wir wie Maschinen? In welchen Situationen bleibt der Mensch noch Mensch?»

Sandra Maria Huimann: Schauspielerin und Regisseurin

Die gebürtige Wienerin Sandra Maria Huimann übernimmt mit  „COPPÉLIA – ANDROID Q1“ ihre Regiearbeit an den Landesbühnen Sachsen. 2015 inszenierte sie „Salome-Ein ElectroDrama“ für das projekttheater dresden. 2018 führte sie Regie  für „Die Troerinnen“, von Jean Paul Sartre (ab 16), die ebenso im projekttheater dresden auf die Bühne kamen. Sie absolvierte das Konservatorium Wien ( Schauspiel) und schloss mit dem Bachelor ab. Seit der Spielzeit 2009 ist sie als Schauspielerin im Ensemble der LANDESBÜHNEN SACHSEN/ Dresden engagiert.

Sie spielt hier Rollen wie Titania im Shakespeares „Sommernachtstraum“, Buhlschafft im „Jedermann“,     Betty Dullfeed in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“; Esmeralda im „Glöckner von Notre Dame“ und Sophie in „Willkommen“. ​Sie ist die Frontfrau der Dresdner Band MACHINE DE BEAUVOIR

Text: Petra Grubitzsch/LB Radebeul

Weitere Termine:
10.2., 19 Uhr; 15.3., 20 Uhr und 29.3., 19.30 Uhr

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse : Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; http://www.landesbuehnen-sachsen.de  

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Premiere „Mit Freundlichen Grüßen Eure Pandora“ im Kleinen Haus

21 Montag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Mythos Frau. Hüterin des Feuers, Amazone, Verführerin, Heilige, Hure, Mutter, Hausfrau, Powerfrau. Pandoras Töchter durchleben alle möglichen Rollenbilder, spielen mit Klischees und fragen, was heute Weiblichkeit ausmacht.  
Versuchslabor für eine neue Geschlechterordnung, in der die Rollenzuteilungen zwischen Mann- und Frausein und allem Dazwischen überwunden sind. Fotos: Sebastian Hoppe

Leidenschaftlicher Aufbruch aus alten Rollenbildern

Bilder, Geschichten und Mysterien von Männern über Frauen, ihre eigene Lebensrealität und Wünsche bis zum möglichen Ende des Patriarchats mit Hilfe der Gentechnologie vereint mit viel Ironie, Lust und Power das Stück „Mit Freundlichen Grüssen Eure Pandora“ von Laura Naumann. Die Uraufführung war am Sonnabend im Kleinen Haus.

Die älteste Tochter Pandoras heißt Baubo und kratzt sich wie wahnsinnig am Körper. Eigentlich juckt sie die ganze Welt. All die Bilder, Geschichten und Mysterien, die sich Männer über Frauen seit Jahrhunderten ausdenken und wenig mit der Realität zu tun haben. Dem setzen die Urfrauen und ihre modernen Schwestern von heute ihren eigenen Blick auf sich, ihren Körper, Macht und Missbrauch und Geschlechterrollen entgegen im Stück „Mit Freundlichen Grüßen Eure Pandora“ von Laura Naumann. Dieses schrieb die 30jährige Autorin als Auftragsarbeit für das Staatsschauspiel Dresden. Die Uraufführung war am Sonnabend im Kleinen Haus.

Fünf Schauspielerinnen agieren unter Regie von Babett Grube voll Leidenschaft, Kraft, Lust und Zorn als Töchter der mythischen Pandora, die ihre Büchse voll erlittenem Leid öffnet und alles durcheinander wirbelt. Ihr Aufbruch beginnt vor einer nomadischen Urhütte am Feuer, sie werfen sich zottlige Fellmäntel über, kriechen wie wilde Katzen über den Boden, singen über freche und brave Mädchen und bewegen sich verführerisch, ungebärdig zu rockigen Klängen und stellen den ringsum auf der Bühne sitzenden Zuschauern provokante Fragen.

Pandoras Töchter stellen sich einen Generalstreik der Frauen vor, indem sie vorgegebene Rollenbilder nicht mehr bedienen. Sie sprechen per Megafon über den Wert von Frauen, ungerechte Bezahlung bei gleicher Qualifikation wie Männer. Sie parodieren die Macht des Phallus, reden über Scham, sexuelle Gewalt, Missbrauch und seelische Verletzungen. Bekräftigen ein Nein-Sagen, das auch Nein! meint. Sie lachen, heulen, umarmen sich und streiten heftig und emotional über radikale feministische Utopien, wie die Abschaffung männlich-weiblicher Rollenzuteilung und menschliche Reproduktion mittels Gentechnik. Valeria (Shari Assa Crosson), die jüngste, weigert sich eine Frau zu werden. Die auf ihren Körper fixierten männlichen Blicke sind ihr zuwider. Auf einem weißen Ziegenbock mit umgehängtem Brautschleier reitet sie stur, bockig allen Konventionen davon. Ihre Mutter Eva (Birte Leest) ist eine fanatische Reproduktionsbiologin und hat ein Verfahren entwickelt, das die menschliche Fortpflanzung ohne Männer ermöglicht. Ihre Freundin Joanne (schrill: Fanny Staffa), die als Popstar wie Lady Gaga und Beoncé  in einem auftritt, parodiert damit gleichzeitig die Frau als Gebärmaschine und Tücken der Genforschung, indem unaufhörlich weiße, blutverschmierte Luftballons die Bühne übersäen. Salome (Gina Calinoiu) spielt nahegehend mit männlich-weiblichen Identitäten, hüllt ihren Körper in eine Folie, die über dem großen Holzkreuz hing und führt einen bewegenden Tanz auf. Sie öffnet und schließt die Hülle, die sich über sie legt wie eine zweite Haut, die sie hin und her wendet, schwingt, schleudert, unter ihrem Tshirt verbirgt, wie um etwas Anderes zu gebären.

Und Baubo – Ursula Schucht –  glänzt bei ihrem ersten Auftritt an diesem Haus als Urmutter, eine herrliche Donna Quichotte, die sich von den Lebensstürmen nicht unterkriegen lässt, immer noch lebensfroh und weise. Reichlich Beifall für einen Abend voll weiblicher Power und viel Stoff zum Nachdenken für Männer und Frauen.

Text (lv)

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

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Premiere Antigone im Theater Junge Generation

14 Montag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Antiker Stoff, hochaktuell: Eine Frau und ein Mann. Antigone und Kreon streiten erbittert im Umgang mit Stärke, Ohnmacht, Wut, Schmerz, Verletztheit, Versöhnung und Anerkennung unterschiedlicher Standpunkte und
persönlicher Rechte. Foto: Marco  Prill

Macht oder Menschlichkeit?

Das Drama „Antigone“ (nach Sophokles, Nachdichtung von Walter Jens, Schauspiel, ab 14) hat am 18. Januar, 19.30 Uhr, im Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte Premiere.

Die Dinge stehen nicht gut in Theben. Die Stadt ist vom Krieg zermürbt, die Herrscherdynastie durch Erbschaftsstreitigkeiten zerrüttet, die Stadtgesellschaft erschüttert. Etwas – nein, alles – muss sich ändern. Und zwar zum Guten. Darin sind sich alle einig. Aber was brauchen die Stadt, der Staat, die Menschen: Pragmatische Reformen oder radikalen Umsturz? Einen dauerhaften Frieden? Starke Führungspersönlichkeiten oder engagierte BürgerInnen? In dieser Situation hat Antigone ein scheinbar privates Anliegen: Sie will ihren Bruder Polyneikes beerdigen. Der aber war ein Verräter, ein Rebell, der die Stadt angegriffen hat und dessen Beerdigung ein Politikum wäre. Deshalb verbietet Kreon, der neue Herrscher von Theben, seiner Nichte Antigone, ihren Bruder zu bestatten. Antigone kann das nicht akzeptieren. Stehen die Bedürfnisse eines Staates wirklich über existentiellen menschlichen Grundrechten? Muss man Gesetzen folgen, die man für falsch hält? Radikal stellt Antigone alles infrage. Sie hat keine Geduld für Vermittlungsversuche, keine Zeit für strategische Manöver oder pragmatische Kompromisse: Draußen vor dem Stadttor wird die Leiche ihres Bruders von den Hunden gefressen. Und Antigone wird das nicht hinnehmen!

In Sophokles‘ antikem Drama wird die Frage nach der Kultur politischer Auseinandersetzung gestellt: Welche Strategien hat man, wenn alle Argumente ausgetauscht sind? Wie ist Verständigung möglich, wenn die Interessen scheinbar nicht in Einklang zu bringen sind? Wie viele Kompromisse kann man eingehen, ohne die eigene Haltung zu verraten?

Text: Norbert Seidel 

http://www.tjg-dresden.de

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Urkomisch! Ein Dresdner Jahresrückblick mit Bernd Seifert im Boulevardtheater

04 Freitag Jan 2019

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Prost 2019! Tschüss 2018!

Ein Dresdner Jahresrückblick mit Bernd Seifert, umwerfend humorvoll und aufschlussreich. ZU sehen noch bis 6.1. im Boulevardtheater Dresden.

 
Der Ur-Dresdner und „Klempner der Herzen“, Bernd Seifert, lädt ein zu einem sächsisch-unterhaltsamen Abend und schaut zurück auf das vergangene Jahr.

Nachdem er 2016 und 2017 mit seinem ganz persönlichen Jahresrückblick die Zuschauer begeisterte, wird er nun erneut zum Wiederholungstäter und knöpft sich das Jahr 2018 vor. Der Couchkartoffel-Journalist mit dem Charme einer Flasche alkoholfreien Hefeweizens, bittet zum Neujahrswalzer und kürt sowohl die Straße der Besten, als auch die Sackgassen des Jahres.

Den schelmischen Blick scharf auf den Stadtrat gerichtet, philosophiert und schwadroniert Bernd Seifert über Dresdner Brücken, den Semperopernball und, je nach Sachlage, am liebsten über die Geländer dieser Stadt.

Zu Hilfe kommen ihm dabei sämtliche Unsäglichkeiten der Stadtgeschichte, das eine oder andere Bierchen, eine Flasche Kirschi und natürlich das „Büch’l aus’m Täsch’l“

Freuen Sie sich auf einen typischen Dresdner Jahresrückblick mit Ulknudel Bernd und einer Menge gute Laune.
Text + Foto: BT
http://www.boulevardtheater.de

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Silvester an den Landesbühnen Sachsen: Fisch zu viert

28 Freitag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Immer dienstbereit: Diener Rudolf (Tom Quaas) und die drei Dramen haben
pikante Geheimnisse, die am Silvesterabend gelüftet werden. Foto: Landesbühnen

Lustvoll-abgründige Lebensbeichte

Die Komödie „Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Koautorin Rita Zimmer ist am 31. Dezember um 15 und 18 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul zu sehen.

Die Inszenierung entstand in Zusammenarbeit zwischen den Landesbühnen Sachsen und dem Theaterkahn Dresden. Der Tatort ist ein märkisches Landhaus im Jahre 1838. Hier verbringen die nicht mehr ganz jungen, aber gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine zusammen mit ihrem Diener Rudolf Jahr für Jahr den Sommer. Seit fast 30 Jahren ist Rudolf den Schwestern in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. So hat er auch mit jeder von ihnen zärtliche Stunden verbracht – freilich ohne das Wissen der jeweils anderen. Und jede von ihnen hatte versprochen, den treuen Diener im Testament zu bedenken.

Doch nun will Rudolf, bevor das Alter unwiderruflich naht, das Leben in aller Freiheit noch einmal richtig genießen. Als er um vorzeitige Auszahlung des testamentarischen Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Rudolf sieht sich daraufhin zur Drohung veranlasst, sein Geheimnis auszuplaudern. Keine gute Idee, finden die Schwestern und bringen Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel …

«Fisch zu viert» ist eine der erfolgreichsten Kriminalkomödien und hat auch 40 Jahre nach ihrer Entstehung nichts an Tempo, Sprachwitz und Komik verloren! «Der große DEFA-Autor Kohlhaase, Schöpfer von Geschichten wie ‹Berlin-Ecke Schönhauser› und ja auch heute noch erfolgreich mit Drehbüchern wie ‹Sommer vorm Balkon›, und seine Koautorin, die Hörspieldichterin Rita Zimmer, sie beweisen in diesem Komödienklassiker ein tolles Gespür für Boulevard-Rasanz mit Falltür in Richtung des gesellschaftlichen Leichenkellers.» (Der Tagesspiegel, 2009)

INSZENIERUNG : PETER KUBE;  AUSSTATTUNG : TOM BÖHM

Es spielen: Clementine-Sandra Maria Huimann, Cäcilie –Anna-Katharina Muck/  Anke Teickner; Charlotte – Cornelia Kaubert; Rudolf –  Tom Quaas.

Premiere war am Sonnabend, 26.11.2016, 20.00 Uhr auf dem Theaterkahn Dresden

Text: Petra Grubitzsch/LB

Landesbühnen Sachsen GmbH, Meißner Str. 152, 01445 Radebeul, Tel. 0351/8954-0, Kasse: Tel. 0351/8954 214; Fax. 0351/ 8954 213; kasse@landesbuehnen-sachsen.de; http://www.landesbuehnen-sachsen.de

Kassenöffnungszeiten neu ab 1. September: Montag-Freitag 10-18 Uhr, Sonnabend 15-18.00 Uhr

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Theater-Dinner: Aschenbrödel im Schloss Moritzburg

25 Dienstag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Theater

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So ein Theater um Aschenbrödel!

Die „Erfolgs-Komödie der Eitelkeiten“ & kulinarische Genüsse locken wieder im Moritzburger Schlossrestaurant.

Alf Mahlo und Henriette Ehrlich bringen die Legende nach Moritzburg zurück „Es war einmal…“ – so beginnt auch das schönste aller Märchen, das vor Jahren als Welturaufführung auf die Bühne des Moritzburger Schlossrestaurants gebracht wurde. Der Regisseur Engelbert von Karajan hatte alles optimal vorbereitet: Ehrengäste, Presse, Party und vor allem berühmte Schauspieler. Doch wenn Schauspieler zu berühmt werden, gerät das schönste Theaterstück dank Allüren und Eitelkeiten schnell ins Wanken…Zu erleben ist die bezaubernde Geschichte von „Aschenbrödel“ im Schloss Moritzburg, dem Ort, an dem vor mehr als 40 Jahren der Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ entstand. „Die Erfolgs-Komödie der Eitelkeiten“ hatte am 30. November wieder mal Premiere. Es wurde noch etwas am Programm gefeilt, so dass ein Besuch sicherlich einiges Neues entdecken lässt.
So ein Theater um Aschenbrödel – mit Charme und Augenzwinkern präsentiert von Entertainer Alf Mahlo und der Vollblutschauspielerin Henriette Ehrlich, begleitet von feinen kulinarischen Höhepunkten aus der Moritzburger Schlossküche. Theater, wie es rasanter nicht sein kann: Ein Augen- und Ohrenschmaus für Kenner und Genießer. Als Spitzenkomödiant ist Alf Mahlo auf den großen Bühnen in Deutschland und Europa sowie in Film und Fernsehen ein gern gesehener Gast. Mahlo ist bekannt für seine Kooperationen mit Spitzenköchen wie Alfons Schuhbeck, Hans-Peter Wodarz, Käfer und Witzigmann unter anderem in der Show „Pomp Duck Circumstance“ und im Circus Roncalli. Henriette Ehrlich steht in zahlreichen Theateraufführungen auf der Bühne. Mit ihrer ureigenen Komik, ihrer verblüffenden Improvisationskunst und der Fähigkeit, Leute zu Tränen zu rühren, bringt sie ihr Publikum zu Beifallsstürmen.
Kulinarische Genüsse steuert die Küche des Schloss-Restaurants bei – inspiriert von Film und Märchen sowie der Geschichte des traditionsreichen Schlosses. Ob Aperitif, Hauptgang oder Dessert: Das Theater-Dinner wird begleitet von einem exklusiven und abwechslungsreichen Buffet, frisch zubereitet mit Zutaten aus der Region.
Dinner- und Dessertbüffet (Getränkepauschale zubuchbar) über info@moritzburger-schlossrestaurant.de und telefonisch unter 035207 993616.

 

Text + Fotos: meeeco Services GmbH

Nächste Termine: Fr 4., Sa 5., Fr 18. und Sa 19. Januar 2019; Beginn jeweils 18 Uhr

Weitere Infos: www.kleines-welttheater.de und www.moritzburger-schlossrestaurant.de

 

 

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Premiere „Maxe Baumann und Olga die Straffe“ im Boulevardtheater

02 Sonntag Dez 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Humorvolle Rettungsaktion für altes Ferienheim „Bergkristall“

Eine verfallene Herberge in der Provinz verwandelt sich im Nu in ein Vier-Sterne-Hotel mit internationalen Gästen in der skurril-witzig mit Ost-West-Klischees spielenden Inszenierung „Maxe Baumann und Olga die Straffe“, die am Sonnabend Premiere feierte im Boulevardtheater Dresden.

Maxe Baumann kann es kaum fassen als er kurz vor Jahreswechsel erfährt: Er hat ein Hotel geerbt! Innerhalb von 24 Stunden wird er vom Pensionär zum Hoteldirektor. Und einmal mehr zum Retter in der Not und Seelentröster in heikler Situation. Das schafft so schnell keiner! Das Stück „Maxe Baumann und Olga die Straffe“ von Hannes Hahnemann und Theresa Scholze lässt eine legendäre Schwankfigur aus dem einstigen Adlershofer Fernsehstudio wiederaufleben. Die Hommage an den beliebten DDR-Silvester-Fernsehschwank mit Gerd E. Schäfer in der Rolle des ollen, schrulligen Max Baumann hatte am Sonnabend Premiere im Boulevardtheater Dresden.

Vor Ort wird er schon sehnsüchtig erwartet. Denn das ehemals populäre Ferienheim „Bergkristall“ ist inzwischen mehr als heruntergekommen und die Gäste bleiben aus. Maxe Baumann (frappierend ähnlich und trocken humorvoll wie das Original: Jürgen Mai) soll daher als Nachfolger seines alten, verstorbenen Freundes Oberpichler den “Kampf um die vier Sterne“ aufnehmen, was das Geschäft sehr beleben würde  – im erträumten ersten Vier-Sterne-Hotel in der Sächsischen Schweiz. Doch das nötige Personal dafür fehlt und der das Hotel testende Prüfer ist inkognito schon im Anmarsch.

Dann schneien doch noch zwei Gäste in das vermeintliche fragile, abgelegene und ruhige Kleinod herein: die kaprizöse Olga Knopf (Beate Laaß), die sich in der Abgeschiedenheit von ihrem Liebeskummer erholen will und ihre lebenslustige Nichte Paula (Alice Erk). Dann taucht im Schneesturm auch noch ein vermeintlicher Yeti, Schneemensch auf, in Gestalt des erstmals in den Osten reisenden Dr. Bernhard Brenner aus Bayern (herrlich naiv-komisch: Andreas Köhler), der völlig paralysiert und unterkühlt buchstäblich auftaut im Hotel „Bergkristall“. Dort wird er gastfreundlich umsorgt, lernt „richtig nette Leute“ kennen und erblickt irritiert eine Kiste mit Defa-Meisterwerken wie „Der Mann, der nach der Oma kam“ – was ihm den Titel missverstehend „etwas pervers“ vorkommt.

Das Hotelpersonal hält Brenner für den Prüfer und unternimmt alles, um im Nu ein top florierendes Hotel mit internationalen Gästen auf die Beine zu stellen, samt Wellnessoase und fulminantem Showprogramm am Silvesterabend. Erfindungsreich machen sie aus der Not eine Tugend, improvisieren und agieren in schnellem Kostüm- und Perückenwechsel, bestärkt mit Kräuterlikör. Allen voran Maxe Baumann als Dauergast, mal als Gynäko- und Archäologe Prof. Schimmelgrün, Empfangsdame Evi (Ulrike Mai) umschmeichelt Brenner als Japanerin, der neue Hotelpage Paul (Manuel Krstanovic) erscheint als Scheich, der Koch (David Gundlach) frivol im knappen Schottenrock und Paula als wilde Rockerlady.

Die Inszenierung von Jürgen Mai sprüht in urig-rustikaler Kulisse vor skurrilem, doppelbödigem Witz. Mit viel Herz und Schnauze werden Ost-West-Klischees und Vorurteile auf die Schippe genommen von den überaus wandlungsfreudigen Darstellern und kommt man sich näher. Auf die Bühne kam eine Mischung aus Komödie, Klamotte und Slapstick mit überraschenden Wendungen und als Höhepunkt die Silvestershow mit glänzenden Musikparodien und Tanzeinlagen, wobei das Hotelpersonal in die Rollen von Mireille Matthieu, Tina Turner über Karel Gott, Heino bis Michael Jackson (toll verkörpert von Mandy Partzsch) schlüpft, drei Herren als tanzende Schwäne erheitern und ein Glücksschwein mit fürs Happy End sorgt. Begeisterter Beifall vom Publikum für einen humorvoll lebensprallen Abend, an dem Gerd E. Schäfer alias Maxe Baumann sicher seine helle Freude hätte.

Text (lv)

http://www.boulevardtheater.de

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Premiere „Die große Wörterfabrik“ im Theater Junge Generation

26 Montag Nov 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Puppenspieler Moritz Schwerin und Viviane Podlich. Foto: Marco Prill

Die große Wörterfabrik

Das Puppentheater-Stück nach dem Kinderbuch von Agnès de Lestrade und Valeria Docampo für Zuschauer hat am 1. Dezember, 16 Uhr im Theater Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte Premiere.

Tag und Nacht produziert die Wörterfabrik Worte, aber nur jemand, der Geld hat, kann sie kaufen, schlucken und aussprechen. Tabea, David und Paul haben kein Geld, aber spielen unverdrossen, frei und ohne viele Worte miteinander. Oskar ist reich und versucht, die stille Marie mit langen Sätzen für sich zu gewinnen. Eines Tages erhascht Paul gleich drei Wörter mit schönem Klang: Kirsche, Staub, Stuhl. Er will sie Marie, die er sehr mag, zum Geburtstag schenken. Wird sie seine Botschaft verstehen?

Agnès de Lestrades und Valeria Docampos bekanntes  und in Frankreich mehrfach ausgezeichnetes Bilderbuch erzählt von in einer Welt, in der Sprache und Rede nicht frei und schon gar nicht jedem zugänglich sind. Paul kämpft um die Freundschaft zu Marie und findet einen eigenen Weg, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und mit ihr zu kommunizieren.

Text: Norbert Seidel/TJG

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Der fliegende Weihnachts-Express im Kleinen Welttheater Radebeul

24 Samstag Nov 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Genießen, Theater

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Humorvolle Bescherung zur Weihnachtszeit: Alf Mahlo und Henriette Ehrlich in ihrem neuen Stück. Foto: meeco

Auf Weltreise mit dem „Fliegenden Weihnachtsexpress“

Alf Mahlo und Henriette Ehrlich geben der „stillen“ Zeit Feuer. Ihre vorweihnachtliche Komödie inkl. 3-Gänge-Menü hatte am 23. November Premiere im Kleinen Welttheater in Radebeul-Altkötzschenbroda.

Nun dreht sie sich wieder, die Welt des Komödien-Theaters in Radebeul. „Die Vorbereitungen für unsere diesjährige Weihnachts-Inszenierung läuft auf Hochtouren und nach einem heiteren Sommerhoch zieht es uns mit kühlem Kopf wieder auf unsere Bretter, die die Welt der Vorweihnachtszeit bedeuten“, so Henriette Ehrlich. Natürlich dreht sich das große Weihnachts-Karussell nicht nur auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt. Die Theaterkassen sind in dieser Zeit allgemein hoch frequentiert. Jede Spieleinrichtung möchte ihr besonderes Programm zum Fest anbieten, denn die Menschen suchen gerade zur Vorweihnachtszeit einen beschaulichen Platz für ihre Kollegen und Freunde.

Alf Mahlo kennt sich in diesem Jahresend-Trubel bestens aus. Er hat jahrelang große kommerzielle Weihnachtshows für verschiedene Anbieter geschrieben, inszeniert oder auch produziert. Er stand bei diesen Großveranstaltungen zumeist gleich selbst als Entertainer und Protagonist auf der Bühne und weiß genau, wie man den Publikums-Nerv im Dschungel des Entertainments trifft. „Ich habe auch dieses Jahr wieder Angebote in dieser Richtung bekommen, doch das große ‚Tam Tam‘ noch ultimativer und noch extravaganter Großevents möchte ich so nicht mehr mitmachen“, verrät Alf Mahlo. „Auf unserem beschaulichen Radebeuler Weihnachtsmarkt genau hier in Altkötzschenbroda, stellt sich für mich immer wieder ein wunderbares Weihnachtsgefühl ein. Fernab der kommerziellen Striezel-Drängelei scheint hier die Weihnachtswelt unter den vielen Freunden und Bekannten noch in Ordnung. Und unser KLEINES WELTTHEATER liegt mitten drin!“

„Unsere neue Produktion ist eine gelungene Mischung aus Musik-Entertainment und Komödien-Romanze mit Leichtigkeit und dem gewissen Schuss Sehnsucht“, meint die Regisseurin und Schauspielerin Henriette Ehrlich zum Stück, das am Freitag, 23. November, seine Premiere hat: Der langjährige Traum zweier liebenswerter Originale, Elvira & Alfred, hinsichtlich eines Urlaubs wird endlich wahr. Wie es zum spontanen Urlaub kam… und wie der Trip letztendlich in eine Weltreise ausartete, hätte Elvira beinahe aus der Bahn geworfen. Ob eine Liebesbalz mit einem Torero, eine Passagierin mit enormen Männerverschleiß, die auf Capri zusteigt, der eifersüchtige Heldentenor, Alfreds Strandromanze mit einem störrischen Liegestuhl oder auch ein Haudegen von einem singenden Luxus-Kapitän. Dass Elvira mit heldenhafter Weiblichkeit ihr Kreuzfahrtschiff vor einer Katastrophe rettet, sei hier nur am Rande erwähnt.

Start für alle Gäste ist bereits um 18 Uhr. Im Sonnenhof direkt am Kleinen Welttheater, startet das 3-Gänge-Menü für Wild-Freunde, Gänse-Freunde oder auch Vegetarier. Gestärkt startet man dann gegen 19.30 Uhr mit dem „fliegenden Weihnachtsexpress“ Richtung Jahresende.

Text + Foto: meeco Communication Services GmbH

Eintrittskarten gibt’s inklusive 3-Gänge-Menü (ohne Getränke) auf http://www.kleines-welttheater.de, http://www.dd-ticket.de und telefonisch unter 0351 32337393 oder 0173 7633901

Weitere Infos und alle Aufführungsdaten: www.kleines-welttheater.de

 

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Preisverleihung Festival für Junge Regie Fast Forward

23 Freitag Nov 2018

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Die Gewinner des Preises der Jury 2018: das Ensemble Animal Architecte und Staatsschauspiel-Intendant Joachim Klement im Hintergrund (hintere Reihe re.)
Foto: Sebastian Hoppe

Vom rätselhaften Versuch etwas festzuhalten

Für seine szenische Reflexion über den flüchtigen Moment und wie wir ihn bewahren können, erhielt das Ensemble Animal Architecte den Preis der Jury und den Publikumspreis als beste Inszenierung beim Festival für junge Regie, Fast Forward in Dresden.

Am letzten Tag des europäischen Festivals für junge Regie, Fast Forward, fand am 18. November die Preisverleihung im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden statt. Die Jury verlieh bei der achten Ausgabe des Festivals den Fast Forward Preis der Jury 2018 an „Durée d’exposition. Un spectacle hybride de Animal Architecte”. 

Konzept und Regie stammen von Camille Dagen. Zusammen mit ihrem 2017 gegründeten Ensemble Animal Architecte verwandelt sie den fotografischen Prozess der Belichtungszeit auf der Bühne zu einem poetischen und philosophischen Spiel um Präsenz und Wirklichkeit, Gedanke und Gefühl, Ordnung und Poesie. Im Labor der empfindlichen Oberflächen entstehen zarte und verblüffende, extrovertierte wie introvertierte Momente um den rätselhaften Versuch, etwas festzuhalten.

Der Preis der Jury des europäischen Festivals für junge Regie Fast Forward besteht in einer Regiearbeit am Staatsschauspiel Dresden.

Die Begründung der international besetzen Jury, der in diesem Jahr Isla Aguilar, Barbara Burckhardt, Paweł Łysak  und Joachim Klement angehören: „‘Dureé d’exposition‘ von Animal Architecte ist eine szenische Reflektion über den flüchtigen Moment – über all das, was vergeht: die Zeit, das Theater. Das Leben. Das wir so oft vergessen hinter unseren Bildschirmen, in unserer Zukunftsfixiertheit.

Wie finden wir sie wieder,  die Gegenwart, in der wir leben? „Be here“ ist das Motto des Abends, an diesem einen Ort, mit diesen beiden wunderbaren Schauspielern ihrer selbst,  Helène Morelli und Thomas Mardell. Ein Performer, der nicht singen kann, dafür aber Schnürsenkel mit einer Hand zusammenbinden, eine Performerin, die nicht auf Befehl weinen kann oder sich ausziehen will, dafür aber singen kann, und wie!

Es gibt Begrenzungen. Sie setzen den Rahmen, wie bei jedem Foto, diesem Ausschnitt von Welt, der versucht, den Moment für immer zu fixieren. Die Wahrheit des Moments aber liegt in jenem Dazwischen, das in der analogen Fotografie „Belichtungszeit“, Durée d’exposition, heißt: bevor das Bild sichtbar wird im Fixierbad.

Zehn Stationen zur Entstehung eines guten analogen Fotos verwandelt Camille Dagen in szenische Momente, die konkret werden, als das Thema gesetzt ist, der Auslöser gedrückt: Trennung. Mit Racine dürfen wir in den klassischen Kanon eintauchen, mit Céline Dion in die Schmerzen der Populärkultur. Die Performer können und dürfen sie selber sein und eine Rolle spielen, hineinfallen und sich herausschälen.

Camille Dagen, die 26-jährige Regisseurin, die auch Tanz und Schauspiel, Literatur und Philosophie in Paris und Straßburg studiert hat und uns hier ihre erste Arbeit nach dem Studium gezeigt hat, bündelt in ihrem „Hybriden Spektakel“ viele Kompetenzen. Eine kluge dramaturgische Setzung und die Lust an vielen Facetten des zeitgenössischen Theaters von der Lecture Performance  bis zur Einbeziehung des Zuschauers, vom Minimal Acting zur großen Geste, von E bis U schenken uns kostbare Momente im Hier und Jetzt.

Der letzte Schritt aber, die Verwandlung des latenten Bildes in das sichtbare, fällt aus. Die Performer schütten das Fixierbad über ihren Köpfen aus. Entwickeln müssen wir das Bild selber. Es ist in unseren Köpfen, in jedem vielleicht ein anderes. Nur dort lässt er sich festhalten, der flüchtige (Theater-)Moment, den diese Inszenierung feiert.“

Auch die Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, ihren Festival-Favoriten zu küren. Der Gewinner des Publikumspreis 2018 ist ebenfalls die Inszenierung  „Durée d’exposition. Un spectacle hybride de Animal Architecte”.

Mit der Preisverleihung am 18. November endete die zweite Dresdner Ausgabe von Fast Forward. Vier Tage und Nächte war das Publikum zu Theater, Künstlergesprächen und Party ins Staatsschauspiel Dresden eingeladen. Das Programm 2018 wurde von Charlotte Orti von Havranek kuratiert.

Neue Inszenierungen von „Fast Forward“-Gewinnern

In der Spielzeit 2018/2019 sind am Staatsschauspiel Dresden mehrere Produktionen ehemaliger „Fast Forward“-Gewinner*innen zu sehen. „Operation Kamen“ in der Regie von Florian Fischer feierte seine Uraufführung am 20. Oktober 2018, es werden die Premiere von „Kabale und Liebe“ in der Regie von Data Tavadze am 9. Februar 2019 und die Uraufführung von  „In meinem Namen“ in der Regie von Wojtek Ziemilski am 6. April 2019 folgen.

Im Rahmenprogramm, das u. a. Studierende verschiedener europäischer Theaterhochschulen nach Dresden einlädt, kooperierte „Fast Forward“ mit dem Studiengang Bühnen- und Kostümbild der Hochschule für Bildende Künste Dresden, welcher auch für die Ausgestaltung des Festivalzentrums verantwortlich zeichnete. Zwei der acht Festival-Gastspiele wurden im Labortheater der HfBK in der Güntzstraße gezeigt. Weitere Spielstätten waren neben dem Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden, das zugleich Festivalzentrum war, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste und Semper Zwei der Semperoper.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

www.staatsschauspiel-dresden.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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