Sommerausstellung „Lustwandeln“ in der Galerie Mitte

Lustwandeln mit Kunst in aller Vielfalt

Zu sehen sind 402 Arbeiten von 56 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Dresdner Raum bis Gütersloh noch bis 8. September.

Lustwandeln im bilderreichen Kunstgarten. Da tummeln sich allerlei fantasiereiche, sinnenfrohe Wesen, umgeben von Grashalmen, Wellen, Strand und Wald… Zu sehen sind sie in der derzeitigen Sommerausstellung „Lustwandeln“ in den angenehm kühlen Räumen der Galerie Mitte am Fetscherplatz/Striesener Straße 49
(noch bis 8. September) in Dresden.

Gezeigt werden insgesamt 402 Arbeiten – von Hinterglasmalerei, Zeichnungen, Grafik, Fotografie, Collagen, Keramik bis Schmuck – von 56 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Dresdner Raum, aus Hamburg, München, Köln und Gütersloh. Darunter auch eine Rarität, eine Radierung von 1895 des Jugendstilkünstlers
Heinrich Vogeler zum Märchen „Der Froschkönig“.

„Die Ausstellung will an- und aufregen, lässt uns schmunzeln und träumen“, sagt die Galeristin Karin Weber. Federleichte Sinnlichkeit begegnet dem Betrachter in zwei Kreidezeichnungen, „Frau mit Faun“ von Angela Hampel, ein anderes Paar lustwandelt in expressiven Farbtönen mit Wanderstab. Eine „Eva im Mondschein“ hält einen prächtig bunten Sommerblumenstrauß in einem Pastellbild von Leo Lessig und eine prallrunde Mondfrau aus bemaltem Ton zeigt Michele Cyranka. Sehnsuchtsvoll schaut man auf das Paar im Regen in einer Bleistiftzeichnung von Gudrun Trendafilov, im Blatt „Tumult“ von ihr drängeln sich körperliche Reize vor paradiesischer Landschaft.

Lustvoll, farbenfroh und erfrischend geht es außerdem zu in den Paar-Bildern der jungen Künstler Victoria Graf und Lucas Oertel. Witzig-wundersame Geschöpfe wie „Ilse Augenfischer“, „Nacktmohn“ oder „Hunker“ hält Nadja Poppe mit wenigen Strichen fest. Schönheit und Vergängnis spiegeln die leuchtend farbigen Blumen- und Tierstillleben von Jürgen Wenzel.

Romantisch-verspielt kommen die figürlichen Szenen, darunter eine Frau mit großer Spielente am Meer, von Corinna Weiss daher. In zauberhafte Unterwasserlandschaften entführt farbspielend auf Acryl und Folie die iranische Künstlerin Gila Abutalebi. Von ihr stammt auch das grafisch-verführerische Liebes-Alphabet gleich neben dem Eingang, bei dem Schriftzeichen und Körperumrisse verschmelzen auf rotem Hintergrund.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Di bis Fr von 15 – 19 Uhr, Sa von 10 – 14 Uhr

 

 

 

 

 

Geöffnet: …

Film „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ in der Dreikönigskirche Dresden

Wenn ein geliebter Mensch geht

Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September zeigt der Filmemacher Karl-Heinz Heilig aus Oldenburg seinen Film „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ in der Dreikönigskirche in Dresden (Einlass: 18.30/Beginn: 19 Uhr). Es ist eine Veranstaltung der AG Suizidprävention des Universitätsklinikum Dresden, die Ute Lewitzka betreut. Der Film ist im Wechsel von schlichten, stillen Bildern, die Schönheit, Werden und Vergehen in der Natur einfangen, begleitet von poetischen Versen und Lebensweisheiten und Porträts von Menschen, die über persönliche Krisen und Wandlungen ihres Lebens erzählen, eine berührende Liebeserklärung an das Leben. Text: (lv)

Eine Collage aus 20 Jahren
DER LEISE FILM®
von Karl-Heinz Heilig (105 Min., D/CH 2016)

Der Dokumentarfilmer Karl-Heinz Heilig und seine Partnerin Ulla
Haschen haben das ruhige Hinschauen zu ihrem Markenzeichen
gemacht; haben seit vielen Jahren mit ihrer Philosophie des `leisen
Films´ Spiritualität im Alltag entdecken lassen. Es sind
Geschichten für den zweiten Blick; Geschichten, die von der tief
verborgenen Sehnsucht nach Leben erzählen. Ihre filmischen
Begegnungen folgten dem Motto „Spielräume lassen“ – Spielräume
für die jeweils Portraitierten, aber auch für die Zuschauer; mit
genügend Raum für Gedanken, Gefühle und innere
Verknüpfungen.
Die aktuelle Produktion ist eine Collage aus 20 Jahren „Der leise
Film“; aus Filmen über Menschen, die sich ihren Lebenskrisen
gestellt haben und darin gewachsen sind. Ein Jubiläumsfilm sollte
es werden, von Heilig und seiner Partnerin Ulla geplant als eine
„Liebeserklärung an das Leben“. Dann das Unbegreifliche: im
Oktober 2014 nahm sich Ulla Haschen das Leben.

Der Filmemacher musste auf schmerzliche Weise ganz persönlich die
Grenzen einer lebensbejahenden Kulturarbeit erfahren. Jetzt war
es die eigene Lebenskrise, die es anzunehmen galt.
Heilig entschloss sich, auch seinen Trauerprozess zum Bestandteil
des gemeinsam geplanten Films zu machen. Aus dem Blickwinkel
der eigenen Endlichkeit erzählt er vom Leben, von der Liebe und
dem Suizid eines geliebten Menschen – und stellt diese
persönliche Erfahrung in den Kontext anderer bewegter
Lebensgeschichten: in die Geschichten von drei Bergbäuerinnen
aus dem Hochschwarzwald, einer Heilkräuterfrau aus der
Friesischen Wehde, einem Priester aus Kamerun, einem
Schweizer Architekten für Kirchenbauten, einem Zen- und
Kalligrafiemeister aus Japan/USA und einem Lehrer, der über 50
Jahre seine Freude am gemeinsamen Singen mit vielen Menschen
teilt.

Sie alle sind in ihre eigene, ganz persönliche Gewissheit
hinein gewachsen und laden ein, das Blatt des Lebens auch
eigenhändig zu bemalen. „Ein Film, der Mut machen möchte für das Leben – der berühren und öffnen möchte für einen liebevollen Blick auf sich und die
Welt.“ (K.-H. Heilig)

Die Schauspieler Barbara Schmitz-Lenders und Pavel Möller-Lück
vom Theater Laboratorium Oldenburg lesen die Texte im Film.

Suizidprävention

Alle 53 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch durch Suizid.
Etwa 10000 Suizidtote werden in jedem Jahr registriert. Das
sind deutlich mehr, als durch Verkehrsunfälle, Drogen,
Gewaltverbrechen und Aids zusammengenommen sterben.
Studien haben gezeigt, dass von jedem Suizid mindestens 6 –
28 Menschen (un)mittelbar betroffen sind. Hierzu zählen
neben den Angehörigen vor allem auch die helfenden Berufe,
wie Notärzte, Rettungsassistenten etc., aber auch Polizei,
Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorger und andere.

Die internationale Gesellschaft für Suizidprävention (IASP)
und die Weltgesundheitsorganisation WHO haben 2003 den
10. September zum Welt-Suizid-Präventionstag ausgerufen.
Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hand in Hand
für Suizidprävention“. Gemäß dieses Mottos möchte die Aufführung des Filmes
mit der anschließenden Möglichkeit, sich auszutauschen,
Menschen miteinander in Kontakt bringen, die entweder
beruflich oder persönlich durch das Thema betroffen sind.

Aufführung in der Dreikönigskirche
Dresden, Hauptstr. 23, Großer Festsaal
Montag, 10.9.2018 um 19.00 Uhr;
Einlass 18.30 Uhr
Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Gespräche zum Film
Eintritt: 15 Euro / erm. 12 Euro (Schüler/Stud.; ALG II)
Kontakt: Kerstin Heyde
Telefon: +49 351 458 3671
Fax: +49 0351 458 5316
Email: kerstin.heyde@uniklinikum-dresden.de

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Karl Heinz Heilig Film+Medienproduktion
Quellenweg 83
26129 Oldenburg
www.heilig-film.de
Tel.: 0441-73456

Weitere Veranstaltungen

Aktionstag und Lauf gegen Depression am 27. Oktober 2018 – „Depression und Familie“. Weitere Infos dazu unter http://www.deutsche-depressionshilfe.de/dresden

August macht Firlefanz- Ausstellung zum Theater-Jubiläum

Sommersalon 2018 in der Galerie Kunst & Eros


Liebevoll: Über dem Galerie-Eingang von Kunst & Eros brütete diesen Sommer wieder ein Amsel-Pärchen. Inzwischen ist es samt Nachwuchs längst ausgeflogen in die umstehenden Bäume. Foto: Oskar Staudinger. Foto re: Galeristin Janett Noack mit zwei Bildern von Helena Zubler.

Faszinierende Fesselungskunst

Schwebende Leichtigkeit. Verlockend und fesselnd eingefangen kann man sich ihr hingeben in der Malerei, Grafik und Plastik von neun zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern in der derzeitigen Ausstellung „Sommersalon 18“ in der Galerie Kunst & Eros auf der Hauptstraße 15 (noch bis 7. September zu sehen, Geöffnet:  Mo bis
Sa 11 – 15 Uhr).

Darunter Arbeiten von bekannten Künstlern wie Gudrun Trendafilov und Steffen Fischer. Filigrane Porzellanobjekte von Else Gold und Olaf Stoy sowie neue lust- und liebevoll bemalte Schmuckstücke aus dem edlen Material von der Porzellanmalerin und Galeristin Janett Noack. Eine besondere Entdeckung sind die knisternd sinnliche, federleichte und ausdrucksstarke Malerei und Tuschezeichnungen von Helena Zubler.

Sie wurde 1992 in Ludwigsburg geboren. Die Diplommalerin und Grafikerin ist zurzeit Meisterschülerin bei Professor Ralf Kerbach an der Dresdner Kunsthochschule. Von ihr sind zwei großformatige Porträts zu sehen, eine Frau im blauen Kleid und die andere in sonnengelber Hülle. Beide traumversunken. Der weibliche Körper, Hände und Umarmungen tauchen spannungsreich immer wieder in den Bildern von Helena Zubler auf. Eins heißt „Abschied von Narciss“. Auf einem anderen sitzt eine Frau mit einer Pflanze im „Blattregen“, wo Blätter wie Tropfen fallen.

Eine Serie von vier „Shibari-Skizzen“ zeigt ihre Faszination für die Fesselungskunst. Da schweben in schwarz-weißen, zarten Linien gezeichnete, gefesselte Körper, die gehalten von Seilen Kraft und Hingabe symbolisieren. „Freiheit gibt es nur dort, wo Liebe ist“ und “Liebe muss nicht bitte sagen“, steht auf einer Zeichnung.

Text + Fotos (lv)

http://www.kunstunderos.de

9. Cocktailnacht im Dresdner Barockviertel


Stoßen auf ihr gemeinsames Projekt zur Cocktailnight an (v.l.n.r): Holger John, Christine Langhammer und Dorothea Michalk. Dort gibt es eine Modenschau, bei der auch ein durchsichtige Coctailkleid zu sehen ist, wie Galerist John vorab verriet. Foto: meeco Communication Services

Kunst, Design & Lebensart

Am 6. September steigt die 9. COCKTAILnight mit zahlreichen Höhepunkten. Mit dabei sind rund 50 Geschäfte, Galerien, Restaurants, Kanzleien und Praxen.

Seit 2010 findet alljährlich im September die mittlerweile schon legendäre COCKTAILnight im Dresdner Barockviertel statt. In diesem Jahr gibt es ein neues Team, das sich um die Organisation des Events kümmert und dabei die eine oder andere Idee mit einfließen lässt.

Den Hut auf hat René Arndt von der Technik Ambiente GmbH auf der Hauptstraße, ihm zur Seite stehen Jutta Rönsch von den Bülow-Hotels und Franziska Rüpprich, Inhaberin von „Prüssing & Köll“ auf der Heinrichstraße.

Bis jetzt haben sich knapp 50 Geschäfte, Galerien, Restaurants, Kanzleien und Praxen angemeldet, um den Gästen, die am ersten Donnerstag des kommenden Monats – also am 6. September – ins Barockviertel kommen, einen angenehmen Abend zu bereiten. Wie seit Jahren wird der offizielle Start um 18 Uhr sein und im Anschluss steht bis 22 Uhr bei allen Teilnehmern mindestens ein Cocktail bereit. „Die Preise sind moderat, denn man will ja sicher nicht nur einen am Abend genießen“, weiß René Arndt.

„Ziel ist es auch weiterhin, möglichst viele Neugierige ins Barockviertel der Dresdner Neustadt zu locken. Da es bei jedem Händler was Neues zu entdecken gibt, sollte am Ende ein großes Flanieren zwischen Haupt- und Königstraße sein“, sagt Franziska Rüpprich. Erstmals will man Engagement auch auszeichnen. Am Abend darf jeder Besucher eine Karte ausfüllen und Punkte vergeben, wo man sich am wohlsten gefühlt hat. Die Location mit den meisten Punkten gewinnt ein von der Dresdner Glöckner-Autowelt zur Verfügung gestelltes Wochenende im Cabriolet. „Damit auch die Besucher was gewinnen können, verlosen wir ein weiteres Wochenende auch unter allen, die die Teilnahmekarte ausgefüllt haben“, so Geschäftsführer Adrian Glöckner.

„Wichtig ist nur, dass man abends dabei sein muss, wenn gegen 22.30 Uhr die Gewinner gezogen werden“, informiert Jutta Rönsch. „Ab 22 Uhr steigt bei uns im Bülow-Palais die große Cocktail-Abschluss-Party mit charmanter Jazz-Musik. Ein Stelldichein- und Netzwerkabend für alle Gäste und Gastgeber.“

„Wir freuen uns darauf, die Straßen und Gassen unseres schönen Barockviertels wieder mit bis zu 5.000 Besuchern auch am Abend beleben zu können“, so Arndt abschließend.

Weitere Infos: www.cocktailnight.net

Text: meeco Communication Services

 

 

 

 

„Und wir tanzen im Regen…“ – Konzert mit Anja Schumann in der St. Pauli Ruine


Eine Frau am Klavier: Gefühlvoll-starke Songs mit Sängerin Anja Schumann gibt es diesen Sonntag in der St. Pauli Ruine in Dresden. Fotos: Malte Fischer

Eine Stimme, die verzaubert

Das aktuelle Chansonprogramm „Und wir tanzen im Regen…“ von Anja Schumann und Band ist am 9. September, um 19.30 Uhr vor urig-romantischer Kulisse in der St. Pauli Ruine in Dresden zu erleben.

Ein Jahr ist es Jahr, dass die Dresdner Sängerin Anja Schumann das Abschlusskonzert beim Palais Sommer gestaltet hat. In dieser Zeit ist viel passiert. Anja Schumann arbeitet nun im Trio und hat viele neue, vor allem deutschsprachige Songs geschrieben. Diese präsentiert sie in einem Konzert am 9. September, um 19.30 Uhr in der St. Pauli Ruine am Königsbrücker Platz in Dresden.

„Und wir tanzen im Regen…“ ist der Titel des aktuellen Chanson-Programms von Anja Schumann. Dabei fließen Jazz und Pop genauso wie klassisches SingerSongwriting in Anjas Kompositionen ein. Mit Drummer Matthias Hüttich und Bassist Johannes Gerstengarbe (Ballroom Studios Dresden) lässt die Klavier spielende Sängerin romantisch-melancholische Klangwelten entstehen, die den intimen, vorwiegend deutschen Texten einen samtig roten Teppich ausrollen.

Anja Schumann verzaubert mit ihrer sanften, jazztemperierten Stimme und eigenen Songs. Ausdrucksstark – dabei oft melancholisch, manchmal verspielt und ironisch, dann wieder klar und ernst interpretiert sie ihre Stücke. Sie erzählen von Beziehungen zu Menschen, unserer schnelllebigen Zeit, von Gedanken über die Liebe, über Trennung, den Tod und den ewigen Motor der Hoffnung.

Die Musik des Trios schlägt Funken, treibt, bäumt sich auf, um sich dann an anderer Stelle wieder sphärisch hinabzulassen und in einer weiten Ebene zu schweben, getragen von Anjas unverkennbarer Stimme. Ihre Lieder sind kleine und große Perlen außerhalb des Pop-Mainstreams und trotzdem eingängig und stark.
Zu hören war die aus Chemnitz stammende Sängerin schon mit diversen Bands unter anderem beim SonneMondSterne-Festival, dem f6 Music Award, als Support von Beady Belle, beim Sound Of Dresden und dem Palais Sommer Dresden.

Text + Fotos: Veranstalter

Karten an der AK: 15/10 Euro

http://www.anja-schumann.de
https://www.youtube.com/results?search_query=Anja+schumann

https://www.facebook.com/AnjaSchumannMusic

https://www.instagram.com/schumann.anja

Wein & KulturGenuss im Minckwitzschen Weinberghaus Radebeul: „Ich bin eine Frau“ mit Schauspielerin Annette Richter & Derek Henderson am Piano

Letzten Sommer war Ursula Kurze mit einem Thomas-Brasch-Abend mit selbst vertonten Gedichten des Dichters und Lesung aus seinem Werk zu Gast im Minckwitzschen Weinberghaus in Radebeul, hoch oben im Weinberg, die Finstere Gasse hinauf. Mit fantastischer Aussicht von der Terrasse auf das Elbtal, lauschig im Grünen.
Dieses Jahr ist an diesem besonderen Spielort das Programm „Ich bin eine Frau“ – eine unterhaltsame, lyrisch-musikalische Reise durch die Welt der Frau mit bekannten und eigenen Liedern von Schauspielerin und Sängerin Annette Richter und Derek Henderson am Piano zu erleben: am 26. August, 17 Uhr. Ab 16 Uhr ist der Weinausschank geöffnet.

Dieses Kulturangebot im Minckwitzschen Weinberghaus iniitiert seit einigen Jahren die Künstlerin Dorothee Kuhbandner von der nahe gelegenen Galerie mit Weitblick. Sie gestaltete auch wieder das poesievolle Plakat zum Programm.
Es gibt noch einige Restkarten (Ticket 10 Euro), aufgrund der begrenzten Platzzahl wird Reservierung unter Tel. 0174 – 147 1270 empfohlen.

Text (lv)

P.S. Mit diesem Kultur-Tipp bin ich dann erst mal weg – im Urlaub an der Ostsee acht Tage lang. Danach gibt es wieder Neuigkeiten aus dem Kulturleben auf meinwortgarten.com

Viel Spaß beim Lesen weiterhin!

Lilli Vostry

Wiedereröffnung der Produzentengalerie im Jahnaischen Hof in Meißen


Refugium für Kunst: der Jahnaische Hof in Meißen
Blick ins Ausstellungs-Gewölbe. Ab 1. September sind Zeichnungen und Druckgrafik von Andreas Garn zu sehen. Fotos: Sylvia Fenk

Ein Ort zum künstlerisch Arbeiten und Ausstellen

Mit neuem Konzept wird die Produzentengalerie auf dem Jahnaischer Hof wiedereröffnet.

Sylvia Fenk ist die Gastgeberin an diesem Ort. Sie lädt andere Künstlerinnen und Künstler ein, in der Produzentengalerie  auszustellen und druckgrafisch zu arbeiten. Die Galerieräume wurden erweitert um einen Werkstattraum, in dem nun die Tiefdruckpresse steht. In der freien Arbeit oder im Rahmen von Kursen können hier nun Druckgrafiken, wie Kaltnadel-, Ätz- und Aquatintaradierungen entstehen. Infos und Anmeldung unter www.sylviafenk.de

In der 1. Ausstellung vom 1. September bis 28. Oktober 2018 werden Zeichnungen und Druckgrafik von Andreas Garn aus Dresden zu sehen sein.

Die Vernissage gibt es am Freitag, dem 31. August, 20.00 Uhr mit Konzert – „bass ‘n’violin“. Es spielen: Hansi Noack alias 4 Grad-v (Violine, Electr.) und Ralf Eckart (Bassgitarre, Electr.)

Weitere Veranstaltung in der Galerie:

14.9. 2018, 20.00 Uhr Konzert mit Peter Braukmann

Adresse: Jahnaischer Hof, Freiheit 1, Meißen, weitere Infos unter: www.sylviafenk.de

Sylvia Fenk, 03521-408759, 015782578522


Grafik von Andreas Garn

Vita des Künstlers:

1955 geboren in Dresden
1973 Fachabschluss als BSMR-Techniker
1980 Abschluss einer Mal-und Zeichenschule von Frank Panse VBK/DDR
1980 Arbeit in der Restaurierungswerkstatt Meissner Dom, Leben auf Schloss Scharfenberg  und Galeriegründung mit U.Böduel im Schloss
1982-1985 Aufnahme als Kandidat im Verband Bildender Künstler
1985 Mitgliedschaft im VBK, seitdem freischaffend in Dresden
1990 Gründungsmitglied einer Künstlerkooperative in Berlin
1991 Gründungsmitglied Kunstverein „Alte Feuerwache Loschwitz“ e.V.
seit 1992 Kursleiter für Zeichnung/Graphik/Freies Gestalten/ Material-und Objektbilder
1992 Gründungsmitglied der Klangperformancegruppe SARDH
2001 Arbeitsstipendium des Kulturamtes der Stadt Dresden
2002 Stipendium und Arbeitsaufenthalt der Stadt Salzburg
2006 Wettbewerbssieger für Kunst am Bau, Amtsgericht Meissen

Studienreisen nach Ungarn, Polen.Tschechien, Bulgarien, Russland, Rumänien, Schweiz, Italien, Irland, Norwegen, Korsika, Österreich

 

20 Jahre Merlins Wunderland: Comedy mit Rainer König & friends


Fotos/PR Mimeclown Rainer König

Ein wahrhaft königliches Vergnügen

Das Jubiläumsprogramm im Restaurant-Theater startet mit humorvollen Leckerbissen von Mimeclown Rainer König und Künstlerkollegen am 1. September, um 19.30 Uhr.

Er steht seit 20 Jahren auf der Bühne in Merlins Wunderland und hat mehr als 30 Rollen verkörpert – der Mime, Clown und Schauspieler Rainer König. Wenn im September der 20. Geburtstag des Restaurant-Theaters in der Zschonergrundstraße 4  in Dresden gefeiert wird, darf er natürlich nicht fehlen. Daher startet der Jubelmonat am September mit einem wahrhaft königlichen Vergnügen – einem Comedy-Programm mit Rainer König. Zu sehen am 1. September, um 19.30 Uhr.

Er war ja schon im ersten Programm „Wilder Mann und Weißer Hirsch“ dabei und wird daraus einige seiner legendären Nummern zeigen. Dabei wird er unterstützt von Künstlerkollegen, die alle schon in Merlins Wunderland gefeiert wurden: das Sachsenkind Friedlinde, der Vater der Dresdner Pantomimen Ralf Herzog, Teufelsgeiger Ludek Lerst und Feuerkünstler Isegrimm.

Dazu gibt es ein Drei-Gänge-Menü, und zum Schluss darf getanzt werden.

Text: Sabine Mutschke

http://www.merlins-wunderland.de

Tickets an allen VVK-Kassen sowie unter Tel. 03 51/ 421 99 99
Fax 4219977, info@merlins-wunderland.de


Szene aus „Wunderlandklinik“: Patient mit Herz Rainer König

365 gute Taten – Kalender-Projekt von Unternehmern hilft sozialen Projekten


Start für das Unternehmer-Kalender-Projekt (Foto v.l.n.r: Alexander Mosch, Regina Barthel-Meyer, Roland Hess, Carsten Melzer, Carsten Anspach und Peter Escher im Garten des Freitaler Tierheims.

Eine gute Tat für das Freitaler Tierheim

Dresdner Unternehmer unterstützen Neubau der Quarantänestation. Für das Kalender-Projekt „365 gute Taten“ sind weitere edle Spender und Aktionen willkommen.

Dresdner Medien und Dresdner Unternehmer haben ein Dilemma in der mittelständischen Wirtschaft erkannt: Unternehmer spenden gern, das hat soziale und steuerliche Gründe – und sie müssen werben, um auf sich aufmerksam zu machen und in der Wirtschaft zu überleben. Bis jetzt wurden beide Angelegenheiten von Unternehmern nur selten miteinander verbunden. Nun hat man sich zusammengetan und will gemeinsam einen Kalender herausbringen, der jeden Tag eine gute Tat einer Firma der Region aufzeigt.

Auch wenn dieser noch in den Startlöchern steht, gibt es bereits Unterstützer: So hat sich als erster Carsten Anspach, Geschäftsführer der NBL GmbH Bau Lockwitzgrund aus Dresden gemeldet. Da er seine Spendenaktion für das Freitaler Tierheim startet, holte er mit Alexander Mosch, Geschäftsführer der „Moschs Elektroservice GmbH“, und Carsten Melzer von der Bannewitzer „Mobau Müller Baustoffkontor GmbH“, zwei weitere „Macher“ ins Boot. Gemeinsame Geschäftsverbindungen (alle drei kennen sich vom Unternehmernetzwerk BNI Südost), auch zu Partnern in der Industrie, sollen helfen, die noch fehlenden rund 40.000 Euro aufzubringen – sei es durch Leistungen des jeweiligen Unternehmens oder durch entsprechende Sachspenden.

„Egal wie“, so Regina Barthel-Marr, Vorsitzende des „Tierschutzverein Freital und Umgebung e.V.“, „es hilft uns weiter. Jede noch so kleine Spende hilft, denn diese wird auf die bei den erwarteten 70.000 Euro an Fördermitteln den Eigenleistungen zugerechnet. Der Neubau ist zwingend notwendig, da die Gesetze Quarantänestationen auch für Fundhunde zwingend vorschreiben.

„Bisher haben wir immer im Hintergrund geholfen, das wollen wir jetzt ändern“, sagt Carsten Anspach. „Wir haben festgestellt, dass wir durch mehr Sichtbarkeit auch andere Firmenchefs auf die Sache aufmerksam machen und damit weitere Unterstützer für unsere gute Tat generieren können.“

Peter Escher, Schirmherr des Projekts „365 gute Taten“, geht sogar noch einen Schritt weiter: „Es wäre schön, wenn wir noch mehr Unternehmer gewinnen könnten, sich für einen Verein ihrer Wahl zu engagieren. Wie sie dann Geld in die Vereinskasse bringen, bleibt jedem selbst überlassen. Eine Benefiz-Party ist ebenso möglich wie ein Grillen auf dem nächsten Stadtfest zugunsten des Vereins. Und ein bisschen Publicity hat noch keinem geschadet!“

„Tue Gutes und rede drüber“. Diese alte Weisheit inspirierte 365-gute-Taten-Initiator Roland Hess zur Kalenderaktion: „Neben dem eigenen Gewinn sollte jedes Unternehmen auch mindestens ein soziales Projekt im Jahr unterstützen. Schon früher kamen die Mäzene aus dem Unternehmerbereich, man denke an die Augsburger Fugger oder den Bautzener Gregorius Mättig. Diese beiden zeigen, dass man auch als Unternehmer sich mit seinen Ideen unsterblich machen kann“, so Hess abschließend.

Weitere Infos: www.365-gute-taten.de

Text + Foto: meeco Communication Services