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Kategorien-Archiv: Theater

Spielzeiteröffnung in der St. Pauli Ruine mit Molierès „Der Bürger als Edelmann“

02 Samstag Jun 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Foto: St. Pauli Ruine

Humorvolle Posse auf Maulhelden

Die neue Spielzeit in der St. Pauli Ruine steht unter dem Titel „Sommer der Leidenschaft“. Mit viel Spiel- und Improvisierfreude und hoffentlich vielen Besuchern versucht der Theaterruinen-Verein die drastische Kürzung von 20 000 Euro durch die Stadt in diesem Jahr zu überstehen.

Nichts kann ihn aufhalten. Der wohlhabende, aber wenig feinsinnige Monsieur Jourdain möchte gern ein Edelmann werden in der Komödie „Der Bürger als Edelmann“ von Molière. Mit der herrlich verdreht-komischen und zeitlosen Geschichte und Parodie auf Selbstgefälligkeit und Kleingeist unter Regie von Jörg Berger eröffnete die neue Spielsaison in der St. Pauli Ruine am Königsbrücker Platz.

Da wird in der Inszenierung erbittert gestritten, welche der Künste – Musik, Tanz, Fechten oder Philosophie – die schönste und nützlichste ist. Da verrenkt sich Jourdain (schön großspurig: Michael Hochmuth) den Kiefer beim Sprechen und sieht sich von lauter Trotteln umgeben. Zerreißt er ein Blatt mit einer Serenade und stimmt in Schlafhemd und Zipfelmütze Satisfaction von den Stones an. Herausgeputzt mit Blümchenweste wie ein Pfingstochse und einem Lampenschirm als Hut (Ausstattung/Kostüme: Anja Pfefferkorn, Anuschka Kilian-Buck) empfängt er die vornehme Marquise, trumpft vor Frau und Dienstmagd auf als Maulheld und macht sich zum Narren vor allen.

Als witzig-absurder Höhepunkt seines Aufstiegs wird er in einer feierlichen Hochzeitszeremonie mit fähnchenschwenkenden Zuschauern, viel Rauch und hypnotischen orientalischen Klängen von bärtigen Männern zum ehrwürdigen „Mamamouchi“ mit Turban gekrönt, der versehentlich seine Tochter Lucile mit dem zuvor abgewiesenen Cléonte als fremdem Adligen verheiratet. Theater mit Witz und Anspruch, voller Leicht- und Tiefsinn mit spielbegeisterten Laiendarstellern
(in der Molière-Komödie agieren komisch-deftig nah am Publikum außerdem: Angela Huth, Carola Pohlan, Luisa Ludwig, Jens Döring, Leander Mieth, Rainer Könen, Ingmar Härtel, Matthias Starke und unverwüstlich witzig-weise Karl Weber) kommt in dem urigen Gemäuer unterm Glasdach fast allabendlich von Mai bis Oktober auf die Bühne.

Dabei ist die derzeitige Situation für den Verein der TheaterRuine St. Pauli e.V. nicht gerade zum Lachen.
Der Dresdner Stadtrat hat die Kulturförderung für die Spielstätte in diesem 
Jahr massiv gekürzt, 20 000 Euro weniger als bisher für die Theaterruine und den St. Pauli Salon mit soziokulturellem Angebot. „Wir wurden von der Kürzung überrascht, hatten gerade ein neues Konzept erarbeitet. Die Einsparungen haben schon Auswirkungen in dieser Spielzeit“, sagt Jörg Berger, Regisseur und künstlerischer Leiter der TheaterRuine. Eigentlich wollte er das märchenhaft-verrückte Soundheim-Musical „Into the Woods“ (Ab in den Wald) inszenieren, was jedoch wegen der zu zahlenden Tantiemen vorerst nicht gehe.

Auch bei den Gastspielen gebe es Abstriche. Neben Repertoire-Stücken und einer weiteren Premiere, „Lysistrata“, einer Geschlechter-Krieg-Komödie von Aristophanes (20.7.) stehen diesmal besonders Chorkonzerte und Liederabende, darunter einer zum 20. Todestag von Gerhard Gundermann mit dem „Folkskunstkollektiv“ Huderich (21.6.) im Programm.

„Wir sind für die Stadt immer noch die preiswerteste Variante als Verein. Die Theaterruine und der St. Pauli Salon sind sehr gut besucht. Jedoch die 20 000 Euro Miete, die auch an die Stadt geht, nicht finanzierbar für uns“, so Berger. Letztes Jahr kamen rund 20 000 Zuschauer zu den rund 150 Veranstaltungen der Theaterruine. „Wir haben bereits eine Petition mit 5 500 Unterschriften von Besuchern, die sich für mehr Unterstützung durch die Stadt einsetzen, im Rathaus eingereicht“, sagt Berger. Er hofft, dass die Förderung im nächsten Jahr wie bisher weitergeht.

Nächste Vorstellungen: „Der Bürger als Edelmann“ von Molière am 13. und 14.6., 19.30 Uhr

Text (lv)

http://www.pauliruine.de

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Premiere „Einige fühlen den Regen, andere werden nass“ & Festivaltag mit Stücken von Jugendlichen im Theater Junge Generation

30 Mittwoch Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Projekte, Theater

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Fotos: Marco Prill/TJG

Vom Zauber des Augenblicks

Manches ahnt, anderes weiß man oder glaubt es. Wenn der Himmel grau und die Luft staubtrocken ist, es greifbar ist bevor die ersten Tropfen fallen und erfrischend über die Haut rinnen. Man kann es als schön, wohltuend oder ärgerlich empfinden. Den unverhofften Zauber des Augenblicks oder nüchtern sachlich nur die Tatsachen sehen.
Um die Fülle an Momenten und Möglichkeiten, die Welt, sich selbst und andere zu betrachten, geht es in der Aufführung „Einige fühlen den Regen, andere werden nass“. Eine spielerische, bilder- und klangreiche Entdeckungsreise mit allen Sinnen, in Szene gesetzt von siebzehn jungen PerformerInnen zwischen 13 und 16 Jahren der Theaterakademie zusammen mit dem TJG-Artist in Residence, BBB Johannes Deimling auf der Kleinen Bühne im Theater Junge Generation. Am 31. Mai, um 10 Uhr das nächste Mal zu sehen.

So vieldeutig wie der Titel ist auch das Spiel mit Wahrnehmung, verr-rücktem Blick auf alltägliche Dinge und Situationen und Perspektivenwechsel, die Inneres und Äußeres, Bekanntes, Vertrautes, Gewohnheiten in anderem Licht darstellen, indem sie die Richtung ändern, sie ins Gegenteil verkehren und damit Raum für Neues entstehen lassen.

Da pochen Füße Regengeräusche auf den Boden, sacht und pladdernd, öffnen sich Hände langsam vom Gesicht, sehen und treffen sich Blicke, verbindet oder verliert man sich in der Gruppe, sucht nach Halt und eigenem Ausdruck. Da bewegen sich Schirme, Seile, wogt ein Koffer und ein bunt behängter Ast wie ein Uhrpendel hin und her, recken sich farbige Sockenhände blassweißer Körper in die Luft als würden die Füße schweben. Alles ist möglich, alles eine Frage des Blickwinkels in diesem sehr offen gehaltenen Bilderreigen, in dem das Mädchen mit dem Xylophon vom Anfang nicht mehr die Tonleiter rauf und runter spielt, sondern sich vom nächsten Ton überraschen lässt. Viel Beifall von kleinen und großen Zuschauern.

Text (lv)


Foto: Marco Prill/TJG zur Theaterakademie-Inszenierung: „Liegt Europa in mir?“

Alle Formate, Projekte und Inszenierungen: Festivaltag der Theaterakademie am 2. Juni 2018

Am 2. Juni präsentiert die Theaterakademie des TJG ab 14 Uhr einen ganzen Nachmittag und Abend lang sämtliche Ideen, Arbeiten und Inszenierungen, die in der sich ihrem Ende nähernden Spielzeit unter Mitwirkung von Jugendlichen am Haus entstanden sind – ein Angebot für alle, die eine Inszenierung verpasst haben oder sich einen Überblick verschaffen wollen, welche Möglichkeiten des Mit- bzw. Selbermachens das TJG Jugendlichen bietet.
Zugleich werden an diesem Tag Videos und Live-Performances gezeigt, die im Rahmen von PLATFORM shift+ mit Jugendlichen in Dresden, Tallinn, London und Marseille zum Thema „creative activism“ erarbeitet wurden.

Das Festivalticket kostet 5,00 Euro und gilt für alle Inszenierungen. Gegen seine Vorlagen erhält man an der Vorverkaufs- oder Tageskasse kostenfreie Eintrittskarten für die einzelnen Vorstellungen.
Da die Platzkapazität begrenzt ist, wird ein frühzeitiges Sichern der Eintrittskarten empfohlen.

Sonnabend, 2. Juni, ab 14 Uhr im tjg. im Kraftwerk Mitte
www.tjg-dresden.de

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Gruselspaß, Winnetou-Fest und das Geheimnis der Hebamme auf der Felsenbühne Rathen

12 Samstag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen

Eröffnung der Saison auf der Felsenbühne Rathen am 12. Mai 2018, 15.00 Uhr mit einem Märchen von Manuel Schöbel nach den Gebrüdern Grimm (ab 6 Jahre). Kleine Gespenster sind am 12. und 13.5. mit freiem Eintritt eingeladen.

An diesem Wochenende darf sich auf der Felsenbühne Rathen gegruselt werden, denn dann spuken nicht nur auf der Bühne in „Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen“ Gespenster rum, sondern hoffentlich auch viele kleine und größere Gespenster im Zuschauerraum. Denn an diesen beiden Tagen bekommen Kinder bis 14 Jahren, die als Gespenst verkleidet kommen, freien Eintritt.

Karl (Felix Lydike), der jüngere Sohn des Korbmachers, ist so ganz anders geraten als sein Bruder. Stellt sich dieser geschickt und gescheit an, will Karl einfach nichts gelingen. Und begeistern kann er sich auch für nichts. Das Markttreiben pulsiert: da wird gefeilscht, gescherzt und gestritten, gegessen und gefeiert und bewundert, doch Karl kann sich nicht freuen. Vielleicht, weil er sich vor nichts fürchtet? Der Junge ahnt, dass man das Leben nicht genießen kann, wenn man vor nichts Angst hat. Und so sehnt er sich danach, sich endlich einmal richtig zu gruseln.

Zu Hause hat er nichts zu verlieren, denn niemand kann etwas mit ihm anfangen – das glaubt er zumindest. Dabei übersieht er Suse, die ihm auf seiner Suche nach der Furcht mit Herz und Rat und Tat zur Seite stehen wird.

«Wenn‘s mir nur gruselte! Wenn‘s mir nur gruselte!», wünscht er aus tiefster Seele und versucht es um Mitternacht auf dem dunklen, unheimlichen Kirchturm, bei den Gehenkten auf dem Ziegenberg und schließlich in einem verwunschenen Schloss. Schafft er es, die Gespenster zu besiegen, wird er das halbe Königreich und die Prinzessin zum Lohn bekommen. Er nimmt es also mit großen schwarzen Katzen, einem fahrenden Bett, halben Männern und mit Gerippen auf und erweist sich als viel klüger und gewitzter als alle glaubten. Doch das Gruseln will und will sich nicht einstellen. Bis er plötzlich Suse aus den Augen verliert …

Inszenierung: Steffen Pietsch; Ausstattung: Tilo Staudte; Kostüme: Katharina Lorenz

Musik; Sebastian Undisz; Choreografie: Michal Sandor

Darsteller: Karl, Nachbar – Felix Lydike;  Suse,- Forellenfriedel, Nachbarin, Gehenkter –Luca Lehnert/ Cordula Hanns; Heringshanne, Küsterin, Wirtin, Höfling, Gehenkter, Katze, Halber, Gerippe – Julia Vincze; Korbmacher, Anderer, – Michael Heuser; Anton, Haushofmeister, Fuhrmann, – Grian Duesberg; Marktschreier, König, – Olaf Hörbe;, Küster, Wirt- Holger Uwe Thews;  Arco, , Katze, Halber, Gerippe – Michal Sandor

Nächste Vorstellungen:

3.6., 15 Uhr, Von Einem, der auszog…;
28.6., 11 Uhr, Von Einem, der auszog…;
30.6., 16 Uhr, Von einem, der auszog…; 
 

Der Sommer 2018 auf der Felsenbühne Rathen

Vom 12. Mai bis 2. September stehen insgesamt 84 Vorstellungen, neun Inszenierungen und vier Gastspiele im Programm.

Große und kleine Abenteuer erwarten Alle, wenn sie den romantischen Aufstieg zur Felsenbühne Rathen mitten im Nationalpark Sächsische Schweiz bewältigen. Egal ob sie die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand in „Winnetou I“  im Wilden Westen oder die Jägerburschen Max und Kaspar im Ringen um die schöne Agathe in der Oper „Der Freischütz“ erleben wollen.

Winnetou und Old Shatterhand ritten vor 80 Jahren erstmals durch die sächsischen Berge. Deshalb feiern wir am 19. Mai ein Großes Winnetou-Fest mit zahlreichen ehemaligen Darstellern der berühmten Helden Karl Mays auf der Bühne und im Kurort Rathen.

Jeden Sommer sind sie aber auch voller Neugier auf die neuen Helden. Im Sommer 2018 wird der sagenumwobene „Zorro“ über die Bühne reiten und im gleichnamigen Musical für Gerechtigkeit und gegen seinen Bruder anfechten.

Ebenso dramatisch – nur in einer andern viel länger zurückliegenden Zeit- geht es im neuen Stück „Das Geheimnis der Hebamme“ nach dem vielgelesenen Roman von Sabine Ebert zu. Es erzählt die Geschichte einer Hebamme, die durch das mittelalterliche Sachsen irrt, zwischen die Machtkämpfe von Rittern und Landesfürsten gerät und um Anerkennung ihrer Liebe und nicht zuletzt um ihr Leben kämpfen muss.

Grimms Märchenfreunde sind herzlich willkommen  zu „Von Einem, der auszog das Gruseln zu lernen“, „Die Goldene Gans oder was wirklich kleben bleibt“  und „Schneeweißchen und Rosenrot“.

In Lakomys Familienmusical „Die Sonne“ erleben die Kinder mit Benjamin und Quingel eine spannende Reise.

Abenteuer, Helden, Prinzessinnen, schöne Stimmen, Pferde und auch Märchen, all dies bietet die Felsenbühne Rathen im Sommer 2018.

Text: Petra Grubitzsch/LB Sachsen

Premieren

Von Einem, der auszog, das Gruseln zu lernen ( 10 x)

Sb, 12. Mai -15.00 Uhr
Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6),
Regie Steffen Pietsch

Das Geheimnis der Hebamme – UA – ( 10 x)

Fr 8. Juni – 18.30 Uhr
Von Sabine Ebert, Nach dem  gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska,
Regie Manuel Schöbel

Zorro – Das Musical  (9 x)

Fr 22. Juni – 19.30 Uhr,
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpasssung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch),
Regie Manuel Schöbel 

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Sächsischer Theaterpreis 2018 an zwei Inszenierungen verliehen

06 Sonntag Mai 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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 Foto: Sebastian Hoppe
Preisverleihung zum Abschluss des 10. Sächsischen Theatertreffens am Sonntagabend. Vertreter der Preisträger-Häuser, darunter Joachim Klement, Intendant Staatsschauspiel Dresden; Roland May, Generalintendant Theater Plauen Zwickau; gemeinsam mit der Kulturbürgermeisterin der Stadt Dresden, Annekatrin Klepsch und Christoph Dittrich, Vorsitzender des LV Sachsen im Deutschen Bühnenverein.
Zuvor war das Publikum reichlich zwei Stunden hin und her hergerissen von der furios-verrückten, mal luftig leicht perlenden bis brutal-dämonischen, grotesk-komischen Selbsterfahrungs-Reise vom Faust des Nordens, „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen mit gleich sechs hervorragenden Darstellern in der Titelrolle inmitten von Seifenschaumbergen in diesem Gastspiel des Schauspiels Leipzig (Regie: Philipp Preuss) – eine streitbare Inszenierung, die ebenfalls den Sächsischen Theaterpreis verdient hätte. Eine ausführliche Rezension zu „Peer Gynt“ folgt. (lv)

Sächsischer Theaterpreis 2018 geht an „German History“ und „Das große Heft“

Von 2. bis 6. Mai fand in Dresden das 10. Sächsische Theatertreffen statt.  Gastgeber waren das Staatsschauspiel Dresden, die Staatsoperette und das tjg. theater junge generation. Dreizehn Inszenierungen aus ganz Sachsen wurden auch von einer Fachjury gesehen – und zwei Arbeiten gleichberechtigt mit dem Sächsischen Theaterpreis ausgezeichnet: „German History“ von Heiner Müller unter der Regie von Roland May (Theater Plauen-Zwickau) und „Das große Heft“ von Ágota Kristóf in der Regie von Ulrich Rasche (Staatsschauspiel Dresden) – siehe dazu auch die Rezension auf http://www.meinwortgarten.com

Dazu Dr. Christoph Dittrich, Vorsitzende des Landesverbands Sachsen im Deutschen Bühnenverein: „Das 10. Sächsische Theatertreffen ist mit umjubelten Inszenierungen und der Preisverleihung  zu Ende gegangen. Die Dresdner Theater waren großartige Gastgeber für den Jubiläumsjahrgang. Das Treffen war geprägt von einer Vielfalt, die die Potenz und Kreativität der sächsischen Theaterszene widerspiegelt. Besonders attraktiv wurde das Treffen auch die vier sehr unterschiedlichen Spielstätten. Der Saal des tjg-Theater Junge Generation, der einen tollen Rahmen bot für intime Produktionen, die Staatoperette, die bei diesem Treffen auch großes Musiktheater ermöglichte, die große Bühne im historischen Schauspielhaus und das moderne Ambiente des Kleinen Hauses.

Ebenso vielgestaltig und bunt waren die Inszenierungen, die die Zuschauer*innen des 10. Sächsischen Theatertreffens genießen konnten. Vom Monolog bis zum Musical, vom chorischen Sprechtheater bis zum Liederabend – selten hat man als Theaterbesucher den Genuss, so viele hochkarätige und spannungsreiche Abende in so kurzer Zeit zu erleben. Meinen Glückwunsch an die Gewinner des Preises des Sächsischen Theatertreffens. Der Preis ist Anerkennung für das Erreichte und Ansporn, die vitale Theaterlandschaft Sachsens auch weiterhin mit viel Individualität weiter zu gestalten.“

Die Jury des 10. Sächsischen Theatertreffens war prominent besetzt durch Irina Simona Barca, Thomas Irmer, Dr. Joachim Lange, Johanna Lemke und Christine Wahl.

Die Begründung der Jury: „Wir haben in den letzten Tagen 13 bemerkenswerte Inszenierungen aus ganz Sachsen gesehen. Sie sind hinsichtlich ihrer Produktionsbedingungen, ihrer lokalen Kontexte oder Genres nur schwer miteinander zu vergleichen. Das hat unsere Arbeit als Jury sowohl bereichert als auch erschwert.

Wir zeichnen zwei Inszenierungen gleichberechtigt mit dem Sächsischen Theaterpreis 2018 aus: „German History“ vom Theater Plauen-Zwickau in der Regie von Roland May und „Das große Heft“ vom Staatschauspiel Dresden in der Regie von Ulrich Rasche.

Beide Inszenierungen zeigen auf unterschiedlichen Wegen, wie literarisch bedeutende Texte gegenwartsdurchlässig auf die Bühne gebracht werden können. Durch die chorische Inszenierung von Ágota Kristófs Roman „Das große Heft“ sehen die Zuschauer*innen einen bekannten, in viele Sprachen übersetzten Text völlig neu. Die Verrohungsgeschichte der Zwillingsbrüder im Krieg fräst sich durch die monumentale Verfremdungsästhetik und die starke formale Setzung geradezu in die Köpfe der Zuschauer*innen.

Einen anderen Weg geht „German History“. Hier stehen kanonische Texte Heiner Müllers im Mittelpunkt, die die deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart verdichten. Das stringente Konzept und die dramaturgische Konsequenz führen zu einer Doppelbelichtung, die einerseits Heiner Müllers Texte mit großer Präzision für die Gegenwart wiedergewinnt und andererseits die Gegenwart durch Müllers Brille neu hinterfragt. Dieser Aspekt wird dadurch unterstrichen, dass der Theaterjugendclub unangestrengt in die Inszenierung einbezogen wird.

Beide Arbeiten sind produktive Herausforderungen für ihr Publikum und stellen auf je eigene Art außergewöhnliche Positionen in der sächsischen Theaterlandschaft dar.“

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

Die nächsten Vorstellungen von „Das große Heft“ finden am 16. Mai und am 5. Juni im Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden statt.

Die nächsten Vorstellungen von „German History“ finden in Zwickau am 8. Mai im Theater an der Mühle sowie am 11. und 12. Mai in Plauen auf der Kleinen Bühne statt.

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10. Sächsisches Theatertreffen in Dresden: Von „Peer Gynt“ bis zum „Fall der Götter“

29 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Theater

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Foto/Rolf Arnold: Szene aus „Peer Gynt“, mit dem das Schauspielhaus Leipzig am 6. Mai, um 19 Uhr im Schauspielhaus Dresden zu Gast ist.
Foto/Dirk Rückschloß: Szene aus Jaques Brel – eine Hommage, zu sehen am 3. Mai, um 20 Uhr im Kleinen Haus III.

Begegnung mit neuen Spielformen

Zu sehen sind 19 Inszenierungen an fünf Tagen auf drei Bühnen. Begleitet von einem  Rahmenprogramm mit „Creative Forum“ und Podiumsdiskussion zum Thema: „Das Theater und das Digitale“.

Gleich zu Beginn des Monats, vom 2. bis 6. Mai, findet das 10. Sächsische Theatertreffen in den Spielstätten des Staatsschauspiels Dresden, der Staatsoperette Dresden und im tjg. theater junge generation u. a. mit zahlreichen Gastspielen sächsischer Bühnen statt. Alle ausführlichen Informationen dazu stehen unter http://www.saechsisches-theatertreffen.de.

Insgesamt werden 19 verschiedene Inszenierungen zu sehen sein, davon 13 Gastspiele.

Mit den Uraufführungen TYPISCH JENNY! (11.05.), CIRCUS SARRASANI. THE GREATEST SHOW ON EARTH (26.05.), I LOVE DICK (27.05.) sowie der Premiere VON DER LANGEN REISE AUF EINER HEUTE ÜBERHAUPT NICHT MEHR LANGEN STRECKE (18.05.) ergänzen wir unser Repertoire. Vorgestellt werden die fünf Produktionen am 13.05. in einer Matinee im Schauspielhaus.

Am Staatsschauspiel Dresden zu Gast sind im Mai das Schauspielhaus Zürich mit DER ZERBROCHNE KRUG (12.05.+13.05.), Christian Friedels SEARCHING FOR WILLIAM (21.05.) sowie Slamevents mit dem POETRYSLAM „DEAD VS ALIVE“ #3.

Vom 25.05. bis 27.05. veranstaltet das Montagscafé auf dem Postplatz ein NEW DRESDEN FESTIVAL mit Live-Musik, Workshops, gemeinsamen Kochen und Essen u.v.m.

Außerdem wird am 20.05. die 100. HAMLET-Vorstellung im Schauspielhaus gefeiert!

Karten gibt es aktuell noch für die Vorstellungen „LoveMusik“ (Musikalische Komödie Leipzig)  in der Staatsoperette am 3.5., „Romeo und Julia“ (Theater Freiberg/Döbeln) am 4.5. im Kleinen Haus, „Das große Heft“ (Staatsschauspiel Dresden) am 4.5.im Schauspielhaus, „Der Fall der Götter“ (Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen) am 5.5. im Kleinen Haus, „Am Boden“ (Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau) am 6.5. im Kleinen Haus sowie für „Peer Gynt“ (Schauspiel Leipzig) sowie der anschließenden Preisverleihung der Jury am 6.5. im Schauspielhaus.

Karten und das den Besuch mehrerer Vorstellungen rabattierende Festivalticket sind an den Vorverkaufskassen der gastgebenden Theater erhältlich.

Theater und das Digitale

Schwerpunkt des diesjährigen Rahmenprogramms wird das Thema „Theater und das Digitale“ sein. Die tjg.-Premiere „No Entry/Kein Zutritt“ (3. Mai, 10 Uhr, Kraftwerk Mitte), ein Arbeitstreffen im tjg. theater junge generation im Rahmen eines „Creative Forum“ und eine Podiumsdiskussion (6.5.) in Kooperation mit MDR Kultur laden alle Künstler*innen, Kulturexpert*innen und Interessierte zum entsprechenden Austausch darüber ein, inwiefern sich das „analoge“ Medium Theater und das Digitale gegenseitig bedingen und welche Inhalte und Ästhetiken, Strukturen und Formen es im Umgang damit zu entwickeln gilt.

Alle zwei Jahre kommen die sächsischen Stadt-, Staats- und Landestheater mit aktuellen Inszenierungen zum Sächsischen Theatertreffen zusammen. Fünf Tage lang erhält das Publikum hier Einblick in die ästhetischen Vielfalt, die Qualität und den Gegenwartsbezug des Theatergeschehens im Freistaat Sachsen.  Ein Rahmenprogramm nimmt zugleich Zukunftsfragen und Perspektiven der hiesigen Theaterlandschaft in den Blick. In Diskussionen, Kolloquien und Workshops gibt es Gelegenheit für Gespräche zwischen Theaterschaffenden und Publikum.
Zum mittlerweile dritten Male wird eine prominent besetzte Fachjury im Mai besondere Leistungen aus dem Kreis der gezeigten Arbeiten mit dem Sächsischen Theaterpreis würdigen.

Text: Gertrud Aringer/Staatsschauspiel Dresden

Weitere Informationen zum 10. Sächsischen Theatertreffen unter www.saechsisches-theatertreffen.de

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Theatralischer Start in die Gartensaison im Theater Junge Generation

22 Sonntag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Theater

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Foto: (lv)

Fräulein Brehms Tierleben

Ein frühlingsbunter Theatertag für die ganze Familie.

Der kommende Familiensonntag (22. April, 10-14 Uhr) im tjg. theater junge generation im Kraftwerk Mitte steht ganz im Zeichen der beginnenden Gartensaison. Gemeinsam mit dem Umweltzentrum, dem riesa efau und der VG Verbrauchergemeinschaft wird vor dem Theater gemeinsam eine große Kisten-Sitzlandschaft bepflanzt, während im Foyer bunte Gartenbilder gedruckt, Wildpflanzen bestimmt, gesät und getauscht werden können und man erfahren kann, womit man sich aus dem eigenen Garten selbst verpflegen kann. Auf Einladung des Umweltzentrums ist um 11 Uhr auf der Kleinen Bühne ein Gastspiel von Fräulein Brehms Tierleben zu sehen: Die Inszenierung „Hymenoptera – Die wilden Bienen“ für Kinder ab acht weckt die Neugier auf diese wilden, bunten, kriminellen und ausgesprochenen fleißigen Gartenbewohner. Die Karten für diese Vorstellung sind am Tag selbst im Foyer zu erwerben.

Wie an allen Nachbarschaftstagen kann man auch an diesem Sonntag einen Blick hinter die Kulissen des Theaters werfen. Dazu bietet das tjg. Familienführungen für alle ab 6 Jahren jeweils um 11:00 Uhr und um 13:00 Uhr an. Die Führungen dauern ca. 60 Minuten.

Text: Norbert Seidel/TJG 

www.tjg-dresden.de

tjg. theater junge generation
Kinder- und Jugendtheater Dresden
~ theatre for children and young audiences
Kraftwerk Mitte 1
~ 01067 Dresden
Postanschrift
~ Postfach 12 00 20 ~ 01001 Dresden
Tickets und Info +49 351 3 20 42 777
~ tjg-dresden.de

Die nächsten Premieren:

Sa 21. Apr ~
Kleider machen Kaiser UA ~ Schauspiel ~ 6+
Fr 01. Jun ~
Die feuerrote Blume ~ spartenübergreifend ~ 6+ ~ eine Koproduktion mit dem Zoo Dresden
Sa 09. Jun ~
Drei miese, fiese Kerle ~ Puppentheater ~ 4+

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Premiere „Die Troerinnen“ im projekttheater

20 Freitag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Allgemein, Theater

≈ 2 Kommentare


Foto: LB

Wie Männer und Frauen Krieg führen

„Die Troerinnen“, Mission Accomplished von Jean Paul Sartre (ab 14) hat heute (20.4., 19.30 Uhr) Premiere im projekttheater Dresden. Weitere Aufführungen sind am 28.4., 19.30 Uhr und 6.5., 19 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen.

Zehn lange Jahre tobte der Trojanische Krieg. Durch die List des Odysseus ist die als uneinnehmbar geltende Stadt Troja zerstört und liegt in Schutt und Asche. Die überlebenden Frauen sind Gefangene und werden verlost. Als Sklavinnen für Haus, Hof und Bett werden sie von den Griechen in die Fremde verschleppt. Doch dabei belassen es die «Sieger» nicht – sie ermorden ein Kind, damit es in ungewisser Zukunft nicht zur Bedrohung werden kann.

Mit ihrer, nach «Salome», zweiten Inszenierung «Die Troerinnen – Mission accomplished» stellt Sandra Maria Huimann erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte, investigativer Hintergrundberichterstattung und Dokumentationen über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in aktuellen Zusammenhang. So werden die Konflikte in «Die Troerinnen» noch einmal neu befragt, zugleich bekommt die universelle menschliche Frage nach der moralischen Verantwortung des Einzelnen in Extremsituationen eine neue Dimension.

Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wie werden sie seit Menschheitsgedenken instrumentalisiert, benutzt und wann werden sie zu AkteurInnen? Inwiefern werden rituelle, archaische Verhaltensmuster sowie Clan- und Stammesstrukturen gerade im Krieg wieder sichtbar? Und welche Rolle spielen die heutigen Medien in der Reflektion von Kriegssituationen?

INSZENIERUNG:  Sandra Maria Huimann
Musikalische Leitung: Jörg Schittkowski; Sandra Maria Huimann
AUSSTATTUNG IRINA STEINER

Besetzung

HEKUBA – ANKE TEICKNER;  KASSANDRA – SOPHIE LÜPFERT; ANDROMACHE – JULIA RANI; HELENA-  SANDRA MARIA HUIMANN; EINE FRAU – TINE JOSH; MENELAOS – MICHAEL BERNDT-CANANÁ; TALTHYBIOS – MORITZ GABRIEL

​Sandra Maria Huimann: Schauspiel und Regie

Die gebürtige Wienerin Sandra Maria Huimann übernimmt mit den „Troerinnen“ ihre 2. Regiearbeit an den Landesbühnen Sachsen. 2015 inszenierte sie „Salome-Ein ElectroDrama“ für das projekttheater dresden. Sie absolvierte das Konservatorium Wien ( Schauspiel) und schloss mit dem Bachelor ab. Seit der Spielzeit 2009 ist sie als Schauspielerin im Ensemble der LANDESBÜHNEN SACHSEN/ Dresden engagiert. Sie spielt hier Rollen wie Titania imShakespeares „Sommernachtstraum“,Buhlschafft im“Jedermann“,     Betty Dullfeed in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“; Esmeralda im „Glöckner von Notre Dame“ und Sophie in „Willkommen“.

Konzerttermine

​Sie ist die Frontfrau der Dresdner Band MACHINE DE BEAUVOIR

Text: Petra Grubitzsch/LB

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Ausstellung „(Un)sichtbar“ von Designstudenten im Kulturkraftwerk Mitte

19 Donnerstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Kultur, Projekte, Theater

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Designstudentinnen mit ihren Arbeiten zum Stück


Probenfoto aus „Kleider machen Kaiser“

Zwischen offensichtlich und unsichtbar

Die Designstudenden der FH Dresden zeigen ihre Kreationen zum Stück „Kleider machen Kaiser“ (Premiere: 21.4., 16 Uhr) im Foyer des Theaters Junge Generation im Kulturkraftwerk Mitte. Noch bis 25. April.

Weniger Schein, mehr Sein: Die Mode- und Grafikdesignstudenten des vierten Semesters der Fachhochschule Dresden – University of Applied Sciences (FHD) interpretieren in der Ausstellung „(UN)sichtbar“ das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Gestern fand die Vernissage im Foyer des Theaters Junge Generation (TJG) im Kraftwerk -Mitte statt. Passend dazu feiert dort das Schauspiel „Kleider machen Kaiser“ am Samstag, dem 21. April Premiere. Die Werke der Studenten dienen dabei als Rahmenprogramm zur TJG-Produktion. Die ungewöhnliche Ausstellung kann noch bis zum 25. April während der Öffnungszeiten des Theaters besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ werden dem Kaiser prächtige Zauberkleider mit dem Hinweis verkauft, dass sie nur von intelligenten Menschen gesehen werden können. Betrüger jubeln ihm aber einen leeren Kleiderbügel unter und aus Scham und Eitelkeit erwähnt er nicht, dass selbst er die Kleider nicht sehen kann und auch sein Volk gibt vor, die scheinbar schönen Stoffe wahrnehmen zu können. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind bei einer Parade offenkundig sagt, dass der Kaiser gerade nackt vor ihnen steht.

Die 15 Grafik- und Modedesignstudenten haben sich in den letzten zwei Semestern in den Fächern „Künstlerisches Projekt“ und „Experimentelles Projekt“ bei Prof. Martina Jess, Dekanin der Fakultät Design der Fachhochschule Dresden, mit dem berühmten Märchen auseinandergesetzt. „Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern“, sagte einst schon Heinrich Heine. Die Ausstellung „(UN)sichtbar“ übt Kritik am gesellschaftlichen Druck zur Perfektion und feiert die Einzigartigkeit der menschlichen Anomalien. Denn zwischen „offensichtlich“ und „unsichtbar“ entscheidet meist nur der Blickwinkel und ein Hauch Empathie.

In den Werken der angehenden Grafik- und Modedesigner treffen klassische Darstellungsmethoden auf moderne Materialien und Medien. „Inspiriert von den metaphorischen und psychologischen Aspekten haben die Studenten das Märchen neu interpretiert und in die Gegenwart übersetzt. Sie hinterfragen zum Beispiel das heutige Konsumverhalten“, erläutert Jess. Die Grafikdesignstudenten haben unter anderem eine plastische Eigeninterpretation des nackten Kaisers erschaffen, welche mit bedeckter Transparenz und einem Anzug aus Nacktheit neugierig macht. Die Modedesignstudenten entwickelten Kleider aus Holz und anderen interessanten Materialkombinationen. „Sogar ein Blog wurde von den Studenten eingerichtet, welcher die Menschen aufrief, ihre Makel zu fotografieren und einzuschicken“, verrät Jess.

Die Ausstellung findet als Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation (TJG) statt. Dort feiert am Samstag, dem 21. April um 16 Uhr das Schauspiel „Kleider machen Kaiser“ unter der Regie von Susanne Zaun auf der Studiobühne Premiere. Die Ausstellung „(UN)sichtbar“ hat noch bis zum 25. April während der Öffnungszeiten des Theaters jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Infos: http://www.fh-dresden.eu und http://www.tjg-dresden.de/home.html

Über die FHD:

Die Fachhochschule Dresden ist als staatlich anerkannte Hochschule eine moderne, internationale Einrichtung, die ihre Studierenden praxisnah fordert und fördert. Interessenten können aus dreizehn verschiedenen Bachelor-Studiengängen wählen. Dazu gehören die drei Designstudienrichtungen „Modedesign“, „Grafikdesign Screen/Printmedia“ und „Medieninformatik/Mediendesign“ sowie die fünf  Management-Studiengänge „Business Administration“, Logistikmanagement“, „Tourismus & Event Management“, „Pflege- & Gesundheitsmanagement“ und „Soziale Arbeit & Sozialmanagement“. Die Verknüpfung von Studium und Arbeit hat an der FHD einen besonderen Stellenwert. So können Berufstätige alle Management-Studiengänge auch berufsbegleitend studieren.

Text + Fotos: meeco Communication Services

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Premiere „Wie dressiere ich meinen Mann“, Teil 2 im Boulevardtheater

14 Samstag Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

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Foto: Boulevardtheater

Humorvolle Tipps im Beziehungsdschungel

Ein witzig-ungenierter Abend für Frauen und Männer mit Kati Grasse und Robert Jentzsch nach dem Bestseller von Katja Kessler im Boulevardtheater Dresden.

Mit Ring oder ohne, hart oder weich, treu wie ein Rauhaardackel, wild-verwegen, mopsig oder muskelbepackt. Keiner kommt ungeschoren davon in “Wie dressiere ich meinen Mann“. Teil 2 des humorvollen Beziehungsprogramms mit Kati Grasse und Robert Jentzsch hatte jetzt Premiere im Boulevardtheater.

In einem Käfig auf der Bühne im kleinen Saal zwitschert ein Vogel, dem sie Medizin gibt, ein Placebo gegen Männerschnupfen. Doch wie soll Frau ihren Mann am besten, artgerecht halten? In Käfig-, Boden- oder doch lieber Freilandhaltung? Davon erzählt witzig, offen und ungeniert dieser Abend für Frauen und Männer nach dem Bestseller von Katja Kessler, „An dem Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren.“ Die Schauspielerin und Sängerin Kati Grasse gibt singend und spielend lustvoll, launig, lässig und mitfühlend reichlich Tipps zur Männerdressur, zu Liebe, Sex, Aufzucht und erläutert sie sogleich am lebenden Objekt – ihrem Pianisten Robert Jentzsch.

Der abwechselnd im Käfig mit Kopfhörern sitzt und herumwerkelt, ab und zu ein Wort wie „Nein“! oder „Genau!“ ruft, ihr ungewollt Recht gebend, und heraus gelassen vor gestreiftem Hintergrund am Piano mit gefühlreicher Begleitung glänzt und mal ruhig-gelassen und mit trockenem Humor konternd zeigt, dass ihm all das nicht einerlei ist. Begonnen beim alles andere als nur romantischen Liebesleben von Schwänen, Schwalben und Pinguinen, reden sie genauso Tacheles über Ehe, Treue, Eifersucht, Seitensprünge, erotische Fantasien, sein bestes Stück, Gehen oder Bleiben. Untermauert durch Statistik, laut der gerade mal 52 Prozent aus Liebe heiraten, 27 Prozent um sich fortzupflanzen, neun Prozent aus religiösen und der Rest aus steuerlichen Gründen.

Mit viel Herz, Komik und Power durchlebt und besingt Kati Grasse mit warmer intensiver Stimme, mal stark und verletzlich die Höhen und Tiefen der Zweisamkeit. Mal isst sie genüsslich eine Banane zum Lied „Dschungel der Begierde“, dient ein Ei als Rassel in einer wortspielerischen „Ode an die Fruchtbarkeit“. Dem übermütigen, frisch verliebt mit dem Wind reiten folgt das leise Lied „Bitte geh nicht fort“, das einst Marlene Dietrich sang. Dem herrlich ironischen Song „Ab morgen sind wir tolerant“ von Georg Kreisler ein Duett mit ihrem Pianisten, auch eine Art Glückscredo: „Wir sagten nie ein Leben lang, nur bis irgendwann…“. Hand aufs Herz: Die Zuschauerinnen dürfen eine „Männerschwackeliste“, eine Checkliste mit 20 Fragen ausfüllen, um zu sehen wo sie gerade in puncto Liebesglück stehen. Viel Beifall für einen gewitzt-beziehungsreichen Theaterabend.

Text (lv)

Nächste Vorstellungen: 28.4. und 18.5.

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Premiere The Black Rider im Kulturkraftwerk Mitte: Gruselspaß mit Zauberkugeln

04 Mittwoch Apr 2018

Posted by Lilli Vostry in Aktuelles, Musik, Theater

≈ 2 Kommentare


Fotos: TJG

Gruselspaß mit Zauberkugeln

Witzig-unterhaltsam und klangreich schillernd entführt das Musical mit Musik von Tom Waits in die verlockend-trügerische Idylle zwischen Wald, Wild, Heim und Herd.

Ohne Zauberkugeln hat Wilhelm kein Jagd- und Liebesglück. Daher geht er einen Teufelspakt ein im Musical „The Black Rider” im Kulturkraftwerk Mitte. In einer ersten Koproduktion der Staatsoperette Dresden und des Theater Junge Generation kam dort das bekannte Musical von William S. Burroughs, mit Musik und Gesangstexten von Tom Waits und Robert Wilson frei nach Carl Maria von Webers Oper “Der Freischütz“ auf die Bühne.

Schauspieler, Puppenspieler und Sänger bringen ihre bewährten Zutaten ein in die Inszenierung unter Regie von Jos van Kann, der sowohl im Kinder- und Jugendtheater als auch im Musiktheater zu Hause ist. Angefangen beim augenzwinkernd und unterhaltsam in Szene gesetzten Jagdmillieu im dezent modernen Bühnenbild mit eingerahmtem Forsthaus, rotem Balken als Schaukel und Schranke vor den Gefahren des Waldes bis zu witzig-verspielten und poetisch skurrilen Szenen mit Jägern und Wild. Aus dem grün schillernden Vorhang ragen bleiche Tiergeweihe wie Attrappen, auf die Wilhelm (witzig-tollkühn: Moritz Stephan) wie vor einer Jahrmarktsschießbude mit dem Gewehr zielt. Das Wild im Wald ist nicht nur immer schneller als er, es macht sich auch noch über ihn lustig und führt wilde Freudentänze auf vor dem aufgeregt-angstschlotternden Möchtegernjäger.  Der trägt einen schwarzen Anzug und halblanges Haar. Wilhelm ist kein Meisterschütze, sondern ein Meister der Worte und Zahlen. Doch um seine große Liebe, Käthchen (naiv-romantisch: Marie Hänsel) heiraten zu dürfen, muss er einen Probeschuss auf einen fliegenden Vogel abgeben und treffen. So verlangen es Tradition und Käthchens
Eltern.

Da hilft Wilhelm nur „Just a little Devil“, um nicht als Versager oder Feigling dazustehen. Lässt er sich mit Stelzfuß (Marja Hofmann) ein, der mit mal heller Sopranstimme, mal schrill-rockig und jazzig mit Punkfrisur galant-gerissen das Publikum und Wilhelm umgarnt, ihm kunterbunte Zauberkugeln und eine große schwarze für den letzten, entscheidenden Schuss zuwirft. Da erscheinen Wilhelm und Käthchen plötzlich wie verwandelt, als verwegener Jäger mit nacktem Oberkörper, kriegerisch bemalt und Büffelfellkappe und als kesses Westerngirl mit Pistole. Besondere Würze verleihen der Inszenierung die wild und quer durch alle Musikstile galoppierenden Klänge von Opernarien, altenglischen Liedern über Swing bis zu übermütig, schräger Varietéemusik und Jodlern. Viel Beifall vom Publikum.

Text (lv)

http://www.tjg-dresden.de
http://www.staatsoperette-dresden.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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