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meinwortgarten.com

~ Das Dresdner Kulturgewächshaus im Netz

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Archiv des Autors: Lilli Vostry

BilderAlbum: Ein rundes Jahr

12 Samstag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Poesie, Zwischenmenschliches

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Mit vielen Bildern, Klängen, Theater und Tanz und Leckereien feierten wir das magische neue Lebensjahr in der Mitte des Lebens… Und es reifen bereits viele neue Ideen, Träume und Pläne für meinwortgarten.com Herzlichen Dank dem Musiker Gabriel Jaginiak für sein zauberhaftes Spiel am Akkordeon und Klavier und der wunderbaren und großzügigen Gastgeberin, Karin Weber von der Galerie Mitte, Striesener Str. 49/am Fetscherplatz (2. Etage) in Dresden. Lasst Euch überraschen! Die derzeitige Ausstellung „Zusammenspiel“ mit Arbeiten von Frank Voigt und Dorothee Haller ist noch bis Anfang Dezember zu sehen. Danach locken „Engel Fallen“ mit Arbeiten von Maja Nagel. (Vernissage: 8.12., 19.30 Uhr).

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Ein rundes Jahr

Wir drehen uns
mit den Tönen
mir dreht der Kopf
von der runden Zahl
überrunde sie
tanze mich frei

drehe mich
mit dem Leben weiter
immer weiter
weitet es sich
von Augenblick zu Augenblick

du bist einen Flügelschlag
entfernt
ich trag noch die Schatten
seh neue Farbtöne
weder blau noch einäugig

wohin werden wir uns morgen drehen

L.V.
(12.11.2016)

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Im Bilderreich mit Gastgeberin Karin Weber von der Galerie Mitte

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Malerin Manuela Neumann, Galeriemitarbeiter
Thomas Bawolski und Solvig Frey, freie Autorin und
unterwegs mit musikalisch-literarischen Programmen:
Im Bild re. Journalistin Lilli Vostry und Kunstfan Karsten Piske

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mit Sylvia und Petra vom virtuellen                mit der Redakteurin Kathrin
Erzählcafé „Lebendige Beziehungen“            Krüger-Mlaouhia von der SZ Großenhain

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Schauspielerin Annette Richter in Aktion…

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33. Internationales PantomimeTheaterFestival in Dresden: Die Kunst ohne Worte viel zu erzählen

07 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Kultur

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Jan Romberg und Lukasz Szydlik und Szene aus der Eröffnungsveranstaltung
Undercreative: „Human Revolutions“ (10.11., 19.30 Uhr, Vitz-Schülerbühne,
Paradiesstr. 35/Räcknitzhöhe)
18. Werkstattkonzert der Bochumer Symphoniker bei der Bogestra am Standort Bochum Riemke, Herner Str. 299. Bochum, 13. September 2015
Zur großen Gala am 12.11., 20.15 Uhr im Theaterhaus Rudi ist auch ein „Stummsschwätzer“ dabei

Titelfoto: Szene aus dem Stück von Dodo Cabegna: „Stiller Pakt“, am 11.11., 19 Uhr  im August-Theater

Einen Herzschlag lang

Das 33. Internationale PantomimeTheaterFestival Dresden bringt
vom 10. bis 13. November Künstler aus zehn 
Ländern in acht Vorstellungen auf die Bühne.

Der Pantomime Ralf Herzog und der Mimenstudio Dresden e.V. laden zum 33.Internationalen PantomimeTheaterFestival in Dresden ein. Hier kann man in acht Vorstellungen die faszinierende Vielfalt an Spielarten der „Kunst ohne Worte“ erleben, darunter zwei Kindervorstellungen und die beliebte Improvisationsshow zum Abschluss. Die Künstler kommen aus zehn Ländern: Costa Rica, USA, Polen, Schweiz, Italien, Deutschland, Rumänien, Kanada, Russland und Tschechien.

Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Einen Herzschlag lang“. „Es symbolisiert die beim Pantomimen besonders schnelle Vergänglichkeit des Augenblicks“, erklärt Jan Romberg vom Mimenstudio e.V., der das Festival als Projektleiter betreut. „Schließlich hat der Pantomime keine Worte, um beim Zuschauer  lautstark in Erinnerung zu bleiben. Umso mehr kommt es bei ihm auf Körpersprache und Mimik an. Mit seinen Geschichten erzeugt er Bilder im Kopf der Zuschauer und berührt am Ende ihre Herzen.“

Bereits am Eröffnungsabend steht mit Radim Vizvary einer der herausragenden Pantomimekünstler unserer Zeit auf der Bühne. Er agiert in einem gemeinsamen Projekt mit Künstlern aus Deutschland, Italien und Rumänien. Mit Olga Domanska konnten die Veranstalter eine Absolventin der berühmten Dimitri Schule in der Schweiz gewinnen, und auch Mai Rojas verspricht ein eindrucksvolles Bühnenerlebnis. Er stammt ursprünglich aus Costa Rica und gehörte zum Ensemble des Cirque du Soleil, wo er die Techniken der Pantomime nutzte, um Charaktere herauszuarbeiten.

„Seit diesem Jahr trägt das Festival das Wort „Theater“ im Namen“, so der Intendant der Mimenbühne Ralf Herzog. „Damit möchten wir uns vom Klischee des Straßen-Pantomimen abheben, der stumm verharrt und sich für Geld mal kurz bewegt. Die Künstler unseres PantomimeTheaterFestivals erzählen Geschichten, ohne Worte, aber mit unzähligen Mitteln.“

Der Mimenstudio Dresden e.V. bzw. seine Akteure im Ensemble der pantoMimenbühne im AUGUST Theater ist zum 33. Mal Gastgeber für die Kollegen aus aller Welt. Beim Festival sind sie mit ihrer erfolgreichen Inszenierung „Die Kleinbürgerhochzeit“ nach Bertolt Brecht zu erleben. Außerdem zeigen sie am Sonntag in Zusammenarbeit mit dem AUGUST Theater mit Puppen die Gemeinschaftsproduktion für Kinder „Herr Stock geht über Stock und Stein“ nach einer Vorlage von Thomas Rosenlöcher.

Ein wichtiges Anliegen des jährlichen Festivals ist der fachliche Austausch der Mimen, um für die weitere Entwicklung des vielseitigen Genres neue Impulse zu setzen. Daher  Außerdem bietet das Festival wieder Workshops für Profis und interessierte Laien mit Vorerfahrung an. Hier ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Tickets für die Vorstellungen sind über die Homepage, unter Tel. 0351/ 32 37 15 28 und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich. Mehr Informationen findet man unter www.pantomimefestival-dresden.de.

Mimenstudio Dresden e.V. und die pantoMimenbühne Dresden,
Vorsitzender des Vereins Ralf Herzog

Tel. 0351 / 32 37 15 28
www.pantomimefestival-dresden.de

Text + Fotos: Sabine Mutschke PR,
Tel. 03 51/ 849 32 43
pr@mutschke.de

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BilderAlbum: Unterwegs in München

07 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Reportagen, Unterwegs, Zwischenmenschliches

≈ Ein Kommentar

Impressionen aus dem Zugfenster auf der Fahrt von Dresden nach München
zum Klassentreffen der 29k der Deutschen Journalistenschule nach 25 Jahren.
Vorher war noch etwas Zeit für einen Innenstadt-Bummel, um vertraute Wege
und Plätze wieder oder neu zu entdecken samt reichlicher Kontraste. Vom Münchner Hauptbahnhof, vorbei am Isartor über die bunt-quirlige Einkaufsmeile am Karlsplatz/Stacchus, die zugleich Laufsteg, Bühne und Treffpunkt ist bis zum Marienplatz, dem Herz der Stadt.

Fotos (lv)

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Klassentreffen in München: Wiedersehen nach 25 Jahren von Absolventen der Deutschen Journalistenschule

07 Montag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in In eigener Sache, Unterwegs, Zwischenmenschliches

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Wie die Zeit vergeht… Seit dem ersten Unterrichtstag am 5. November 1990 sind inzwischen mehr als 25 Jahre vergangen. Die Aufnahme vom Sommer 1991 zeigt 16 strahlende junge, angehende Journalisten der Lehrredaktion 29k nach ihrer insgesamt 15monatigen Ausbildung an der renommierten Deutschen Journalistenschule München (DJS). Sie haben im Laufe der Zeit nicht nur viele tolle Geschichten für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen veröffentlicht, sondern auch selbst Geschichte geschrieben.
Denn dies war nach der deutschen Wiedervereinigung die erste Klasse mit zwei ostdeutschen Journalistenschülern, dazu gehörte neben Evelyn Zegenhagen
außerdem Lilli Vostry. Auf den Tag genau seit jener ersten Begegnung damals wurde nun das Jubiläum gefeiert, zwei Tage lang. Einige reisten schon am Freitag an, die anderen am Sonnabend. Neugier, Spannung und Wiedersehensfreude waren groß. Und natürlich gab es in froher Runde und uriger Atmosphäre im Weißen Bräuhaus unweit vom Marienplatz bis nach Mitternacht viel zu erzählen, Anekdoten und Erinnerungen auszutauschen und was jeder heute so macht, bewegt und beschäftigt… Alte, längst vergessene Fotos aus der Journalistenschulzeit tauchten plötzlich wieder auf, manche zeigten stolz Fotos ihrer inzwischen selbst erwachsenen Kinder, die auch ihre eigenen Wege gehen. Manchen Kollegen sieht man ihr Alter an, anderen gar nicht. Die Haare sind grauer, lichter geworden, doch die Köpfe immer noch voller Ideen, Pläne und gesammelter Erfahrungen und auch der Humor kam nicht zu kurz an diesem Abend.

Und bei diesem einen Jubiläumstreffen soll es nicht bleiben, war sich die Runde einig. Zu erzählen gibt es noch viel und immer wieder Neues. Zumal nicht alle der ehemals 17 Journalistenschüler der 29k dieses Mal dabei sein konnten. Wann dies sein wird, steht noch in den Sternen. Bis dahin hört, sieht und liest man sich in Zeitungs-, Rundfunk- und Fernsehbeiträgen… Oder auch an dieser Stelle im wortgarten. Zumindest die deutsche Medienlandschaft wäre ohne die 29k um einiges ärmer, so Heinrich Löbbers, der das Jubiläumstreffen zusammen mit Ruth Breer organisierte. Sie berichtet als Rundfunkjournalistin beim MDR aus Thüringen. Er war viele Jahre Leiter der Kulturredaktion und ist jetzt als Kurator in der Chefredaktion der Sächsischen Zeitung u.a. auch für den neuen Internetauftritt der Zeitung mitverantwortlich. Die meisten aus der 29k sind im Journalismus geblieben und haben sich ihre beruflichen Träume erfüllt: Zwei arbeiteten mehrere Jahre als Auslandskorrespondenten im Fernseh-Studio der ARD bzw. ZDF in Madrid und Rom. Drei sind Redakteure bei der Wochenzeitung DIE ZEIT, zwei bei der Süddeutschen Zeitung, einer arbeitet beim Handelsblatt und ist ein gefragter Medienexperte. Einer ist jetzt Chefredakteur der Zeitschrift „Cicero“, eine Studioleiterin beim Hessischen Rundfunk. Eine schreibt für Zeitungen, außerdem Lyrik und Kurzprosa, fotografiert und bringt eigene Schreibprojekte auf den Weg. Den weitesten und erstaunlichsten Weg beschritt jedoch die dazumal „Exotin aus dem Osten“ Evelyn Zegenhagen. Nach der DJS-Zeit begann sie mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Museen und Unternehmen in Dresden, Berlin, München bis hin zur Universität in Berkely/Kalifornien. Sie veröffentlichte ein preisgekröntes Buch über deutsche Motor- und Segelfliegerinnen zwischen 1918 und 1945, das Aufsehen in der vorwiegend männlichen Fachwelt erregte. Seit 2008 ist Evelyn beim National Air and Space Museum in Washington als Kuratorin für Europäische Luftfahrt tätig. „Wenn mir jemand das vor 25 Jahren voraus gesagt hätte, hätte ich schallend gelacht“, schrieb sie von dort per mail  in ihrem beeindruckenden Bericht über ihr Leben nach der Journalistenschule.
Wer weiß, was bis zum 50. Jubiläum noch alles passiert. Alles Gute und bleibt so besonders!, das wünscht allen aus der 29k immer noch beim Verdauen der Eindrücke die Mitjubilarin Lilli Vostry.

Text + Fotos (lv)

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Die Journalistenschüler der 29k vor 25 Jahren (von li. im Uhrzeigersinn nach re.): Claudia Peters, Heinrich Löbbers, Ruth Breer, Wolfgang Kastenrath, Nico Fried, Jörg Rheinländer, Thorsten Schmitz, Evelyn Zegenhagen, Lilli Vostry, Heike Faller, Kai-Hinrich Renner, Patrik Schwarz, Katja Marx, Martin Spiewak, Chris Schwennicke und Michael Bewerunge). Nicht im Foto: Florian Kagerer

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25 Jahre danach beim Wiedersehen in fröhlicher Runde im Weißen Bräuhaus
in München.

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Sprung in die eigene Größe: Lilli Vostry und Evelyn Zegenhagen

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Sarrasani Dinner-Show: Reizvolles Spiel mit Feuer und Wasser

04 Freitag Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Genießen, Kultur

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Das neue Varieté-Spektakel im Zeichen der Elemente feierte
am Donnerstag abend Premiere in Dresden.

Ein feurig tanzendes Ballett, kraftvoll zündende Artistik und schwerelos-fließende Akrobatik unter Wasser –  das reizvoll-spannende Wechselspiel der Elemente Feuer und Wasser steht im Mittelpunkt der neuen Sarrasani Dinner-Show „Elements II: Feu et L`Eau“ im Chapiteau am Wiener Platz. Mit viel Zauber, Poesie und lebhaft sprudelndem Humor auf der stimmungsreich mit Lichteffekten verwandelten Bühne unterhält, überrascht und verblüfft das internationale Künstlerensemble drei Stunden lang das Publikum. Die Premiere war am Donnerstagabend.

Begleitet wird die Show von einem köstlichen 4-Gänge-Menü u.a. mit Karotten-Kokos-Schaumsüppchen mit feurigem Orangen-Chili und Buntbarschfilet aus der Oberlausitz, kreiert von Starkoch Mirko Reeh. Variétheater-Chef André Sarrasani entgegnete zu Beginn den vielen Schlagzeilen in letzter Zeit über das Unternehmen, dass er die 110jährige Familientradition von Sarrasani auf jeden Fall fortsetzen werde und oft sprächen  ihn Leute auf der Straße an, die ihn ermutigen und Unterstützung anbieten.

Er tritt auf als charmanter Magier, der Tänzerinnen mit flammenroten oder blau gewellten Kostümen und Haaren blitzschnell aus dem Nichts hervorzaubert und er holt ein Blatt Papier aus einem verschlossenen Kästchen hervor , haargenau aussehend wie das Original an der Maltafel. Wie er das schafft, bleibt sein Geheimnis. Als Kung-Fu-Lehrer liefert sich Sarrasani mit dem Clown Corregio und dem Comedian Yello ein witziges Duell in Schlagfertigkeit und Schnelligkeit, um dem Gegner geschickt auszuweichen und die Verbindung von Körper, Geist und Seele zu demonstrieren.

Die chinesische Artistin Dou Dou balanciert anmutig und sehr wendig auf einer Stuhlleiter zum Mond. Außerdem zeigt sie humorvolle Paar-Akrobatik mit ihrem Partner Roberto Cappello, die ihre Körper derart umgarnen, umschlingen und verrenken, dass einem schon vom Zuschauen schwindlig wird.

Die Schweizer Akrobatin Katrina Asfardi taucht leicht und geschmeidig wie ein Goldfisch auf und ab, planscht und räkelt sich biegsam-sinnlich in einer wassergefüllten Halbkugel.

Für Spannung und Nervenkitzel sorgen die Granadeiro Brothers mit ihrem Todesrad, auf dem sie zu heißen Klängen atemberaubend in luftiger Höhe auf und ab spazieren. Ach ja, und einen romantischen Heiratsantrag eines Herrn im Anzug mit Kniefall vor seiner Herzensdame gab es vor der bunt illustren Artistenschar und dem Publikum am Premierenabend auch noch. Die Show ist noch bis 15. Januar 2017 zu sehen.

Text  + Fotos (lv)

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Tickets gibt’s vor Ort im Verkaufsbüro am Wiener Platz, geöffnet montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Telefonische Kartenbestellung unter der Hotline (0700) 727 727 264 (0,14 Euro/Min.) sowie  auf http://www.sarrasani.de

 

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Barock trifft Wildnis: Othello im Schauspielhaus Dresden

02 Mittwoch Nov 2016

Posted by Lilli Vostry in Theater

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24624_ka4_7932 Fotos: Krafft Angerer

Wildes Spiel der Sinne gegen Fremdenhass

Der Mohr ist nicht schwarz geschminkt. Er trägt einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd. Bevor Schauspieler Ahmad Mesgarha wandlungsreich den geliebten und gehassten Außenseiter Othello spielt, sagt er: „Mein Name soll meine Maske sein.“ Auch er, der als Halbiraner in der DDR aufwuchs, fühle sich immer fremder und klammere sich um so mehr an seine deutsche Muttersprache. Er spreche sehr gut Deutsch, stand einmal in Klammern hinter seinem fremdländischen Namen in einer Theaterkritik. Das sei zwar nur einmal passiert, so Mesgarha, doch wirkt bis heute nach.

Der Othello sei aber auch eine „geile Rolle“ und Mesgarha zeigt ihn voller Stolz, Leidenschaft und Selbstzweifeln, zwischen Erfolg und Niederlage. Das Stück von Shakespeare feierte in der Übersetzung von Erich Fried als Tragikomödie am vergangenen Sonnabend Premiere nach Sanierungsarbeiten im wiedereröffneten Schauspielhaus Dresden. Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson schafft es, drei Stunden lang voller Magie, einfallsreich, fantasievoll, witzig-schräg, wild, sinnlich und kraftvoll bilderreich, untermalt von Musik von Rap bis Blues, das Publikum in seinen Bann zu ziehen mit dieser Geschichte über die Faszination und Angst vor dem Fremden. Fremdgehen, Trugbilder im Kopf und Vorurteile gegenüber Zugereisten werden humorvoll bis abgründig auf die Schippe genommen und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen in dieser Inszenierung.

Wie in einer Traumwelt schweben aus Käfigen vom Bühnenhimmel gefiederte Wesen, die sich unter die feinen, barock gekleideten Damen und Herren mischen und vor einer grauen, mit bunten Sprüchen beschmierten Wand wie „Ich bin. Das Volk“ sich wild-lüstern und kraftprotzend tummeln und tanzen. Neben Ahmad Mesgarha als Othello und Lars Jung als grimmig fremdenfeindlicher Vater von Desdemona (reizvoll und auflehnend: Katharina Lütten) glänzen die neuen jungen Darsteller im Schauspielerensemble mit intensiv-eigenwilligem Spiel. Vor allem Jago (Daniel Sträßer) als elegant-intriganter Rivale Othellos, der hinter wohlgesetzten Worten seine finsteren Absichten verbirgt: „Unser Körper ist ein Garten und unser Wille der Gärtner…“  und auch noch die Zuschauer in seine Hass und Chaos stiftenden Pläne einspannt. Mit der scheinheiligen Frage: „Halten Sie sich für vertrauenswürdig?“ reicht er einer Zuschauerin das entwendete Taschentuch zum Aufbewahren, das spätere Beweisstück für den angeblichen Betrug Desdemonas an Othello.

Die zwei trotteligen Verehrer Desdemonas, der Jago bis zur pur nackten Lächerlichkeit folgsame Rodrigo (Simon Käser) und der Frauenheld und Trunkenbold Cassio (Alexander Angeletta) erheiterten das Publikum. Am Ende gibt es weder Gewinner noch Verlierer. Viel Beifall und einige Buhs für das Regieteam gab es zur Premiere für einen ungewöhnlichen, aufregenden Theaterabend.

Nächste Vorstellungen: 9., 18. und 25.11., 19.30 Uhr.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de

 

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Blütenreich: Eine Oase für Genießer ist der kleine Wochenmarkt an der Dreikönigskirche

29 Samstag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Lebensart

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Im Reich der Duftrosen

Elvira Hofmann bindet mit viel Liebe und Erfahrung blütenreich betörende Sträuße auf dem Wochenmarkt an der Dreikönigskirche.

Rosen sind ihre Lieblingsblumen. Ob in kräftigen oder zarten Farben.
Kurz- oder langstielig. Hauptsache sie duften. „Eigentlich duften die Blumen ja nicht für uns, sondern für die Bienen. Je mehr eine Rose duftet, um so schneller blüht sie auf, um die Bienen anzulocken“, sagt Elvira Hofmann schmunzelnd. Rote Rosen zieren ihr weißes T-Shirt. Sie steht inmitten einer farbenfrohen und betörend duftenden Blumenoase. Alles stammt aus eigenem Anbau aus ihrer Gärtnerei in Wilschdorf.

Jeden Sonnabend kommt die Rosenfrau Elvira Hofmann auf den Wochenmarkt an der Dreikönigskirche in Dresden. Sie ist von Anfang an seit 1999 dabei. Acht Händler bieten verschiedene Naturprodukte an und nebenbei locken Klänge von Blues bis Samba zum Verweilen und Zuhören auf dem lauschigen Platz unter Bäumen rund um den Rebeccabrunnen. Das Dresdner Gitarrenduo Richter und Leising spielt regelmäßig hier. Mit ihren Duftrosen bleibt Elvira Hofmann nicht lange allein. Ein älterer Mann wartet auf einem Stuhl und sieht zu, wie sie mit Hingabe einen bunten Rosenstrauß bindet. Er sei ein Stammkunde. Für wen die Rosen sind, bleibt sein Geheimnis. Männer wie Frauen kommen an ihren Blumenstand und gehen mit einem Lächeln.

Manchmal holen auch Kinder Sträuße, die sie für die Eltern
schon sehr selbstbewusst aussuchen. Neben den Freilandrosen stehen auch blütenreiche Sommerblumensträuße nach Hellerauer Art in den Behältern. Wie sie vor 80 Jahren schon ihre Großmutter kannte und band mit den Blumen der jeweiligen Jahreszeit. Da leuchten farbenprächtige Zinnien, Sonnenauge, Sonnenhut, Kokarden- und Kornblumen und Lichtnelken.

„Bei uns wird alles in Handarbeit verrichtet, die einzige Maschine ist das Auto für den Markt“, so Elvira Hofmann. Da die Rosen unbehandelt im Freien wachsen, duften sie so intensiv. Ihr Duft erfreut nicht nur, er entspannt und macht auch gelassener, weiß Elvira Hofmann nach dem mühevollen Schneiden, Putzen und Sträuße binden zu schätzen. Sie ist auf einem Bauerngut aufgewachsen und schon ihre Urgroßmutter schwärmte von den Blumen. Sie hatte im RosenmonatJuni Geburtstag und Elvira Hofmann im Juli. Wenn die Saison vorbei ist, widmet sie sich wieder ihrem Schreibbüro Dresden-Nord und hilft bei der Erstellung und Gestaltung von Schriftstücken aller Art bis zum Festhalten historischer Familienforschungen im Raum Dresden. Und ist selbst aktiv beim Erforschen der Wilschdorfer und Hellerauer Heimatgeschichte.

Die „Königin der Blumen“ will für ihre Schönheit auch besonders gepflegt sein, nicht in die Sonne oder in Zugluft stellen, öfter das Wasser wechseln und die Blumen frisch anschneiden, rät sie. Inzwischen ist es Mittag. Die restlichen Blumensträuße packt Elvira Hofmann ein. Einige behält sie, einige verschenkt sie an die Nachbarn, andere stellt sie auf Gräber. Zwei große Blumensträuße bringt sie in Papier eingewickelt den Musikern.

Der Wochenmarkt hat bis Ende Oktober immer sonnabends von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Und dann ab Frühjahr wieder.

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Text + Fotos (lv)

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Skurril-lebenspraller Bilderkosmos: Zeichnungen von Joachim John in der Galerie Holger John

22 Samstag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Bildende Kunst

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Traum und Albtraum liegen nah beieinander im reichhaltigen Bilderkosmos voller eigenartiger, skurriler, fantastisch-versponnener bis finsterer Gestalten und Szenarien in der Ausstellung „Joachim  John – Die neue Zeichnung“  in der Galerie Holger John in der Rähnitzgasse 17 im Dresdner Barockviertel. Dort zeigt der Sohn seit Donnerstag etwas mehr als einhundert Arbeiten auf Papier – mit Feder und Pinsel in Tusche, Aquarelle, Mischtechniken und Collagen – seines 84jährigen Vaters, die in den letzten drei Jahren entstanden. Sie erzählen von seinem unermüdlichen Schaffens- und Entdeckungsdrang und Neugier auf das Leben.

Mal surrealistisch und konkret, luftig weit und atmosphärisch dicht, klar oder form- und linienreich verwoben, ohne Oben und Unten, in verschiedenen Perspektiven gezeichnet. Metapherreich, vieldeutig schwebend und rätselhaft sind diese Bilder, geht der Betrachter mit dem ruhelosen Zeichner Joachim John auf Entdeckungsreise. Begegnen einem sonderbare Auf- und Untergänge am Meer, leer dahintreibende Boote, übervolle Netze, raub- und menschenähnliche Fische wie im Fadenkreuz schlingernd richtungslos, Muscheln und Segel am sonnenflirrenden Strand. Da braucht es Zeit, Muße und Einlassen und man wird beschenkt mit einem ungewöhnlichen Seh- und Erkennvergnügen.
Die Ausstellung ist noch bis 27. November zu sehen.

Text + Fotos (lv)

Geöffnet: Mi bis So von 14 – 19 Uhr

http://www.galerie-holgerjohn.com

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Jazztage Dresden: die S-Bahn wird zur Jazz-Bahn

21 Freitag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Musik

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AutoAuto!- Star Christian von Richthofen trommelt am Dienstag LIVE in der S2

Auf der Zielgeraden Richtung Festivalbeginn bringen die Jazztage Dresden gemeinsam mit der S-Bahn Dresden die Musik direkt auf die Schiene.

Die beiden Drum-The-World-Perkussionisten Christian von Richthofen und Oded Kafri werden am kommenden Dienstag (25. Oktober)  in der S2 zwischen Dresden-Hauptbahnhof und Dresden-Flughafen in mehreren Kurzkonzerten ihrer Leidenschaft frönen und live in der S-Bahn einen Vorgeschmack geben auf ihre Konzerte bei den diesjährigen Jazztagen.

Nachdem die beiden Rhythmus-Besessenen Christian von Richthofen und Oded Kafri bereits die Eröffnungsfeier und das Familienkonzert der Jazztage 2015 mit heller Begeisterung entzündet haben, war schnell klar: „Diese zwei äußerst unkonventionellen Musiker werden nicht zum letzten Mal ihre Spuren an diversen Einrichtungsgegenständen unserer Spielstätten und vor allem in den Köpfen der Zuschauer hinterlassen haben. Insbesondere vor Odeds Stickwirbel ist nichts und niemand sicher“, weiß Jazztage-Dresden-Intendant Kilian Forster.

Oded, der glänzende Virtuose, kommt vom Drum and Bass und dem Techno, hat aber auch viel mit afrikanischen Trommlern gearbeitet. Christian ist eher im Jazz und in der brasilianischen Musik beheimatet und liebt indische Klänge. Während der eine sich im Laufe der Jahre am Drum-Set immer weiter entwickelte, suchte der andere die Herausforderung in allem, was kein herkömmliches Schlagzeug ist: Plastikfässer, Metalltonnen, sogar Autos: Die Rhythm&Crash-Show AUTOAUTO! war zuletzt 2014 zu den Jazztagen in Dresden zu sehen.

Die Termine in der Jazz-Bahn

S-Bahn-Kurzkonzerte, Dienstag, 25. Oktober (gültiger Fahrausweis nötig):
Dresden Hbf – Dresden-Flughafen: 15:48 – 16.09 Uhr
Dresden-Flughafen – Dresden Hbf: 16:17 – 16:39 Uhr
Dresden Hbf – Dresden-Flughafen: 16:48 – 17.09 Uhr
Dresden-Flughafen – Dresden Hbf: 17.17 – 17.39 Uhr

Die Konzerte der beiden Perkussionisten während der Jazztage:

4. November, 20.00 Uhr, Eröffnung der Jazztage, QF Quartier an der Frauenkirche
6. November, 10.00 Uhr, Christian von Richthofen, Workshop Drum the World, Verkehrsmuseum
7. November, 18.00 Uhr, Drum the World, Oded Kafri, Christian von Richthofen & Bouba Fall, Erlwein-Capitol

Weitere Infos und Kartenvorverkauf: www.jazztage-dresden.de

 

 


 

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Wie halte ich mir einen Mann? Antwort gibt `s im Dresdner Comedy & Theater Club

21 Freitag Okt 2016

Posted by Lilli Vostry in Kabarett, Kultur

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Wie halte ich mir einen Mann?

Samstag, 22.10.2016, 20:00 Uhr
Kügelgenhaus, Gewölbekeller, Hauptstraße 13

Mit Andrea Kulka & Herrn Lehmann am Piano

Ratgeber zur artgerechten Haltung von Hamstern und Bulldoggen gibt es reichlich. Da gibt es klare Hinweise zur Erziehung, Fütterung und Käfiggröße.
Tipps zur Haltung eines Mannes sind jedoch Mangelware und so wird Mann unwissend von Frau bemängelt und gegängelt, bis es für den Mann kein Halten mehr gibt und Frau über Mannes Flucht flucht!
Dann wünscht sich Frau eine aufgeschlossene Ratgeberin wie die urkomische Kabarettistin Andrea Kulka. Sie findet für jede Lösung ein Problem und hat sich für die existenzielle Frage „Wie halte ich mir einen Mann“ mit dem virtuosen Musiker und Kabarettisten Jörg Lehmann einen Vertreter seiner Art für die Bühne geangelt.

Mehr oder weniger gemeinsam, aber immer überaus witzig, singen, steppen, heulen, tanzen, schreien, lallen und schweigen sie sich an und gehen der wirklich wichtigen Menschheitsfrage auf den Grund, warum die Frau in der heutigen Zeit zur Bückware degradiert wird und warum der Mann sich „mannzipieren“ muss.
Nach 2 Stunden gibt es kein Halten mehr!
Sie werden nicht nur klüger, sondern auch schlanker, denn Lachmuskelbewegung verbrennt unzählige Kalorien!

Termine: 22.10.2016 | 15.11.2016 | 08.01.2017 | 21.01.2017 | 24.02.2017 | 04.05.2017 |25.05.2017

Zum Lachen in den Keller – seit zehn Jahren im Dresdner Comedy & Theater Club im Kügelgenhaus

Zum zehnjährigen Jubiläum blickt der Club auf viele Facetten der humorvollen Unterhaltung, vom „Thema Nr.1 – Mann & Frau“ über A Cappella Gesang bis zum politischen Kabarett. Mit mittlerweile mehr als 100 Vorstellungen im Jahr hat sich das kleine Theater fest in der Dresdner Theaterszene etabliert.

Ohne Subventionen und ohne Sponsoren finanziert sich die Bühne nur über die Einnahmen der Zuschauer. Nach Gastspielen in der Secundo Genitur und dem Italienischen Dörfchen bitten vorwiegend sächsische Künstler seit nunmehr vier Jahren „zum Lachen in den Keller“.
Gemeint ist der historische Gewölbekeller im Kügelgenhaus mit 99 Plätzen, direkt an der schönsten Fußgängermeile Dresdens, der Hauptstraße.

Zur Jubiläumsspielzeit gibt es den Geschenk-Gutschein als limitierte Auflage in der Gestaltung des bekannten Dresdner Künstlers Holger John.

Karten kosten immer 20 €, der Spielplan ist bereits bis Juni 2017 veröffentlicht. Humor kann man nie genug haben, also ist der GUTSCHEIN das perfekte Weihnachtsgeschenk.

Sehr beliebt ist auch das „Flotte Dreier Abo“, bei dem man durch die Buchung von drei Vorstellungen 15% Lach-Rabatt bekommt.

Text + Foto: Heike Jack/Dresdner Comedy & Theater Club
Info & Tickets: 0351-46 44 877 oder www.comedytheaterclub-dresden.de

www.kulturperlen-agentur.de

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Lilli Vostry

Ich bin als Freie Journalistin (Wort/Foto) seit 1992 in Dresden tätig. Schreibe für Tageszeitungen und Monatsmagazine vor allem Beiträge über Bildende Kunst, Theater, soziale Projekte und Zwischenmenschliches. Außerdem Lyrik und Kurzprosa. Bisher vier BilderGedichtKalender zusammen mit Künstlern veröffentlicht. Fernstudium Literarisches Schreiben im Herbst 2022 erfolgreich abgeschlossen, Schriftstellerdiplom. Kindheitstraum erfüllt. Fotografiere gern Menschen, Landschaften, besondere Momente.

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